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ANPASSBAR Was Unternehmen vom Tierreich lernen können - BSI

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meeting
BSI Kundenmagazin I Nr. 1/13 I www.bsiag.com
ANPASSBAR Was Unternehmen vom Tierreich lernen können
FACETTENREICH Release 12.9 macht BSI CRM modular
NACHHALTIG Holcim und APG|SGA investieren in Kundenbeziehungen
BSI Wert Nr. 17
«WIR WERDEN UNS NICHT VERKAUFEN.»
Wir suchen keinen Exit, gehen nicht an die Börse. Auch unsere Kinder werden bei BSI arbeiten.
Christian A. Rusche
CEO BSI
A
uf meiner schönen Wanderung durch Japan bin ich am ältesten Familienunterneh-
men der Welt vorbeigekommen, Hoshi in Komatsu. Ein traditionelles, sehr gepflegtes
«WER GUT ZU SEINEN MITARBEITENDEN
SCHAUT, HILFT SICH SELBST.»
Dr. Robert Zingg
Zookurator Robert Zingg «Unternehmen können auch von Mücken lernen»4
BSI CRM Release 12.9 Technisch und fachlich ein Schwergewicht 10
Langfristig Holcim setzt auf Zement, Kies, Beton und Kundenpflege 14
Motiviert Neuer BSI CRM Release spornt APG|SGA Mitarbeitende an16
Meet the team Warum Marco Bigolin BSI der Grossbank vorzieht18
Gasthaus, gegründet 718, vor 46 Generationen. Viele, viele Male umgebaut, verbes-
sert, renoviert; heute mit 100 Zimmern, um einen grossen Garten angeordnet.
Es war immer im Familienbesitz. Gab es aber keinen würdigen Nachfolger innerhalb der
Familie, wurde jemand kurzerhand adoptiert. Oder verheiratet. Das Unternehmen war
immer wichtig, wichtiger als jeder Familienzwist, wie er auch in den besten Familien in
1300 Jahren vorzukommen pflegt.
Das Gasthaus hat niedergeschriebene Regeln; es sind deren 17. Eine lautet: «Vertrauen ist
die Grundlage des Lebens.» Eine andere: «Lerne ständig von anderen.» Bei BSI haben wir
18 Werte, gesammelt in einem kleinen Büchlein.
Werte zu fixieren, birgt immer Risiken, kann ein Unternehmen auch lähmen. Der Wert:
Herausgeber: BSI Business Systems Integration AG, Täfernstrasse 16a, CH-5405 Baden
Chefredaktion: Catherine B. Crowden, catherine.crowden@bsiag.com
Redaktionelle Mitarbeit: Claudia Gabler, Claude Schuler
Lektorin: Christine Hinnen, Winterthur, hinnen@woertlich.ch
Gestaltungskonzept: corinta bürgi-cito artdirection, Kilchberg, artdirection@corinta.ch
Übersetzung: Word+Image, Zufikon, work@wordandimage.ch
Bilder: Titelseite: iStockphoto, Editorial: Catherine B. Crowden, S. 4–9 Dominik Rothenbühler, Robert Zingg,
S. 12–13 div. BSI Mitarbeitende, S. 14–15 Peter Schäublin, S. 16–17 APG|SGA, S. 18–19 Marco Bigolin, iStockphoto
«Wir werden uns nicht verkaufen»; alt werden wollen, unabhängig bleiben, ist jedoch in
Stein gemeisselt. Und bedingt doch ständigen Wandel, denn nur unternehmerische Stärke
erlaubt unternehmerische Freiheit. Solide Grundlagen und doch ständige Erneuerung?
Unsere Antwort auf dieses Dilemma lautet: Kundennähe und junge Talente. Von den einen
kann man viel lernen, die anderen geben dem Unternehmen die Kraft und den Mut zur
Veränderung.
Litho und Druck: Linkgroup AG, Zürich
Papier: PlanoArt 150 g/m2, holzfrei
Erscheinungsweise: 2-mal jährlich in Deutsch und in Englisch. Auflage 3500
2
meeting BSI I Nr. 1/13 I Index
Ihr Christian A. Rusche
meeting BSI I Nr. 1/13 I Opening
3
Dr. Robert Zingg, der Zoo Zürich ist europaweit der einzige Zoo, dem Nachzuchten bei den gefährdeten Galápagos-Riesenschildkröten geglückt sind.
Bekannt ist, dass einzelne Exemplare ein Alter von über 150 Jahren erreichten. Galápagos-Riesenschildkröten werden im Extremfall also fast 60 000
Mal älter als gewisse Fliegenarten. Weshalb gibt es im Tierreich eine derart
grosse Bandbreite an Lebensspannen?
Das Ziel eines jeden Tiers ist es, seine Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Dies gelingt nur, wenn es mindestens so lange überlebt, bis es geschlechts-
reif ist und sich fortpflanzen kann. Die Zeitspannen bis hin zur Geschlechtsreife
und die Anzahl erzeugter Nachkommen sind je nach Art sehr unterschiedlich und
schen Lebenswandel pflegt.
anzutreffenden Ökosystemen eine bestimmte Nische. Das Erbgut jeder Tierart ist
Reagieren die Tierarten mit unterschiedlichen
Umwelt anpasst. Selbstverständlich gibt es unterschiedlich gefährliche Lebens-
Ja. Und die Fortpflanzungsstrategien beeinflussen
Nahrungsangebot, hat sie gute Chancen, alt zu werden. Dies ist beispielsweise bei
alt wird. Beispiele hierfür sind viele Insekten wie
das Resultat der jeweiligen Entwicklungsgeschichte der Tierarten. Diese haben
sich auf unterschiedlichste Lebensräume spezialisiert und belegen in den dort
auf die Lebensbedingungen in ebendieser Nische abgestimmt. Die Evolution wie-
Fortpflanzungsstrategien auf ihre jeweiligen
räume und unterschiedlich gefährliche Nischen. Hat eine Tierart in ihrem Lebens-
das Alter der Tierarten mit. Wer sich rasch fortpflan-
derum sorgt dafür, dass das Erbgut sich den sich ändernden Anforderungen der
Lebensbedingungen?
raum kaum Feinde und verfügt in ihrer Nische gleichzeitig über ein gesichertes
zen muss, hat in der Natur kaum Vorteile, wenn er
den Galápagos-Riesenschildkröten der Fall.
«DAS ZIEL EINES JEDEN TIERS IST ES, SEINE GENE AN DIE
NÄCHSTE GENERATION WEITERZUGEBEN.»
Dr. Robert Zingg
KEYNOTE
«Unternehmen können auch von Mücken lernen»
INTERVIEW: DOMINIK ROTHENBÜHLER
FOTOS: DOMINIK ROTHENBÜHLER, ROBERT ZINGG
4
Die Galápagos-Riesenschildkröte «Jumbo» ist deutlich über 50 Jahre alt. Dies auch, weil das Männchen wie alle seine Artgenossen wechselwarm ist und einen unhekti-
Mücken oder Schmetterlinge. Diese leben oftmals
weniger als ein Jahr und sind nur saisonal aktiv. Solche Tiere wählen in der Regel die Reproduktionsstrategie. Sie erzeugen rasch sehr viele Nachkommen.
Dies im «Wissen», dass die meisten davon sterben
werden. Fliegen zum Beispiel legen sehr viele Eier.
Auch Tierarten, die sich auf sich rasch wandelnde
Lebensräume spezialisiert haben, wählen die Reproduktionsstrategie. Sie können den nur kurze
Zeit zur Verfügung stehenden Lebensraum nur dann
erobern, wenn sie sich rasch stark vermehren. Der
Mensch sieht die rasche Vermehrung solcher Reproduktionsstrategen oft zu Unrecht als Plage. Denn die-
se nutzen bloss die Gunst der Stunde. Dies auch, weil
sie konkurrenzschwach sind und im dynamischen
Lebensraum rasch von anderen, besser angepassten
Tierarten verdrängt werden. Auch im Pflanzenreich
gibt es übrigens viele solche Reproduktionsstrategen. Hierzu gehören auch viele Kulturpflanzen. Getreidearten beispielsweise wachsen sehr schnell und
produzieren dabei grosse Samenmengen.
Bereits Charles Darwin wusste: Im Tierreich überlebt stets der Bestangepasste.
Mit Robert Zingg, Senior-Kurator im Zoo Zürich, gehen wir der Frage nach, weshalb
einige Arten besonders alt werden. Unternehmen, die Beständigkeit und Nachhaltigkeit
anstreben, sollten nicht alle tierischen Methusalems als Vorbilder nehmen und auch
von kurzlebigen Arten lernen.
meeting BSI I Nr. 1/13 I Keynote BSI Business Systems Integration AG
5
Welche Fortpflanzungsstrategie setzt in der Tierwelt eher auf längere
Lebensspannen?
Die Kapazitätsstrategie. Sie wird von Tierarten angewandt, die lange brauchen, bis
sie geschlechtsreif sind und viel Zeit und Energie in die Betreuung ihrer Nachkommen investieren. Die Überlebenschance des Nachwuchses steigt dank der guten Betreuung stark an. Deshalb reichen kleine Würfe aus, um die für den Erhalt der Art notwendige Anzahl Nachkommen heranzuziehen. Ein beeindruckendes Beispiel sind die
Orang-Utans. Sie haben ein Geburtsintervall von 6 bis 9 Jahren. Den Jungtieren wird
in dieser Zeit vermittelt, wie sie später im Regenwald überleben können. Dies gelingt
nur mit einem grossen Spezialwissen. Der Regenwald ist zwar extrem artenreich.
Grösseren Tieren bietet er jedoch kaum in ausreichender Dichte Nahrung, so dass sie
als Gruppe unterwegs sein können. Die Nahrungssuche ist für die einzelgängerischen
Orang-Utans entsprechend anspruchsvoll. Die Kapazitätsstrategie wird von den Tieren insbesondere dort angewandt, wo der Lebensraum sich nur noch marginal ändert, weil das örtliche Ökosystem das sogenannte Klimaxstadium erreicht hat, stabil
ist und so bis an die Kapazitätsgrenze genutzt werden kann. Nur deshalb können die
Tiere die Zahl der Nachkommen derart exakt auf den Lebensraum abstimmen.
«TIERE ARBEITEN ALSO NICHT STEREOTYP,
SONDERN SETZEN JE NACH SITUATION VERSCHIEDENE
STRATEGIEN EIN.» Dr. Robert Zingg
Wann werden Tiere «steinalt»? Was können Unternehmen von ihnen lernen? Skulptur vor dem Zoo Zürich.
Wenn Unternehmen viel in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden
investieren: Betreiben sie dann auch eine Art Brutpflege?
Ja, durchaus. Es erhöht die Überlebenschancen. Ohne Wissenstransfer auf die
nächste Mitarbeitergeneration droht dem Unternehmen das mittelfristige Aus.
Wer gut zu seinen Mitarbeitenden schaut, hilft sich selbst. Ein Unterschied zur Natur besteht jedoch: Unternehmen können mit geeigneten Massnahmen jederzeit
neue Spezialisten einstellen und ungenügende Arbeitskräfte entlassen. Bei den
Tieren ist dies anders. Sie arbeiten ausschliesslich mit ihrem eigenen Nachwuchs.
«Hire and fire» – das gibt es im Tierreich nicht.
Können wir die Reproduktionsstrategie und die Kapazitätsstrategie der Tiere
ökonomisch deuten? Ist es beispielsweise richtig, dass in stabilen Ökosystemen vor allem Qualität und Spezialistentum gefragt sind?
Ja. Viele Kapazitätsstrategen sind Spezialisten, weil sie in einer ganz bestimmten Ni-
sche des Ökosystems die Besten sind und sich so ihr Überleben sichern. Ihr Problem ist,
dass sie bei wechselnden Rahmenbedingungen nicht mehr mithalten können und auszusterben drohen. Denn im Gegensatz zu Unternehmen haben spezialisierte Tierarten
keine Möglichkeit, laufend an neuen Innovationen zu arbeiten und sich so auf künfti-
ge Gegebenheiten einzustellen. Anpassungen erfolgen nur langfristig. Das hatte 1858
Charles Darwin in seinem Buch «On the Origin of Species by Means of Natural Selection,
Welche weiteren Faktoren beeinflussen das unterschiedliche Alter der Tier-
nur, wenn sie bei der Auswahl der Muscheln nicht
Klacks…
sich die Krabben auch mit anderen Muschelgrössen
schildkröte ist wechselwarm und pflegt einen unhektischen Lebenswandel. Ihre
gie pro aufgenommener Kalorie aufwenden müssen.
arten? Geparde werden beispielsweise maximal 15 Jahre alt. Verglichen mit
zu viel Aufwand betreiben müssen. Werden bei der
Am besten schauen wir uns die spezielle Situation der Galápagos-Riesenschild-
zufrieden. Tiere arbeiten also nicht stereotyp, son-
Aktivität wird ganz wesentlich von der Umgebungstemperatur bestimmt: Ist die
Derart wählerisch sind die erwähnten Krabben aber
der Lebensspanne der erwähnten Galápagos-Riesenschildkröten ist dies ein
Auswahl die zurückzulegenden Wege zu lang, geben
kröten an, um zwei dieser Faktoren herauszuschälen. Die Galápagos-Riesen-
dern setzen je nach Situation verschiedene Strategien ein. Ich will mit diesem Beispiel zudem zeigen, mit
welcher Effizienz spezialisierte Tierarten innerhalb
ihrer ökologischen Nische handeln. In dynamischen
Lebensräumen sind die Generalisten im Vorteil. Sie
sind robuster und gegenüber den anfälligen Spezia-
listen rasch im Vorteil. Es mag erstaunen: Je nach
Marktsituation sollte sich ein Unternehmen also eher
an den Mücken als an den Orang-Utans orientieren.
Haben die Tiere auch eine Sensorik für den Markt?
or The Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life» erstmals festgehalten.
Merkt zum Beispiel eine Raubkatze, wann sie ihr
eine Chance?
besser auf die Anwesenheit der Raubkatze eingestellt
Haben im Tierreich die Generalisten gegen die Spezialisten überhaupt
Jein. In stabilen Ökosystemen nicht, weil die Spezialisten dort schlicht effizienter sind.
Dies betrifft auch die Nahrungsaufnahme. So haben Untersuchungen mit Krabben ge-
zeigt, dass diese bewusst möglichst nur Muscheln einer bestimmten Grösse ver-
6
zehren. Dies, weil sie bei diesen am wenigsten Ener-
Jagdgebiet wechseln muss?
Ja, sobald die Anzahl der Beutetiere abnimmt, diese sich
haben oder ein stärkerer Konkurrent auftritt, läuten
bei jeder Raubkatze die Alarmglocken. Meistens sucht
sie danach an einem anderen Ort den Jagderfolg.
Umgebung warm genug, zeigt sie Aktivität. Ist die Temperatur zu tief, senkt sie
den Stoffwechsel auf ein Minimum. Diese Lebensweise ist zwar unspektakulär,
aber sehr nachhaltig. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Räuberdruck im Lebens-
raum. Dies ist in speziellen Insel-Okösystemen wie auf dem 1000 Kilometer von
der ecuadorianischen Küste entfernten Galápagos-Archipel viel häufiger der Fall
als auf den Kontinenten. Im Regenwald von Ecuador sänke die Lebensspanne der
Galápagos-Riesenschildkröte dramatisch.
Ist es so, dass bei den Säugetieren grössere Arten länger leben als kleine?
Wir denken da auch an die Elefanten und die Wale.
Diese Aussage stimmt im Wesentlichen, weil die Stoffwechselrate, also der gesamte Energieumsatz geteilt durch die Körpermasse, mit wachsender Körpergrösse
abnimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen. Dies, weil die bereits erwähnten Reproduktionsstrategien das Alter stärker beeinflussen als die Grösse der Tierarten.
Klar ist: Für Säuger gibt es eine kritische Untergrenze, bei der das Leben aufgrund
des immer unvorteilhafteren Verhältnisses von der Oberfläche zum Volumen fast
unmöglich wird. Die Etruskerspitzmäuse – sie kommen in der Schweiz im Tessin
vor – sind hier die eigentlichen Grenzgänger. Sie sind keine zwei Gramm schwer
meeting BSI I Nr. 1/13 I Keynote BSI Business Systems Integration AG
7
«EIN UNTERNEHMEN, DAS ÜBER VIELE JAHRE ODER
GAR JAHRZEHNTE AM MARKT BESTEHEN WILL, MUSS
VON UNTERSCHIEDLICHEN TIERARTEN LERNEN.»
Dr. Robert Zingg
und fressen täglich ihr doppeltes Eigengewicht. Eine
serer Tiere. Bei den Primaten und den Brillenbären
Minute leben die Etruskerspitzmäuse maximal ein
war notwendig, weil die für den Menschen gezüch-
sehr anstrengende und zehrende Lebensweise. Bei
einer Herzfrequenz von bis zu 1000 Schlägen in der
bis zwei Jahre.
Angesichts der offensichtlich sehr anstrengenden Lebensweise eine reife Leistung. Ist es aus
wissenschaftlicher Sicht nicht bedenklich, wenn
wir das Höchstalter verschiedener Tierarten miteinander vergleichen und Ranglisten erstellen?
Hat eine Etruskerspitzmaus nicht eine schnellere biologische Uhr als ein Orang-Utan? Ist eine
Speiseplan und ersetzten sie durch Gemüse. Dies
teten Früchte für die meisten Säugetiere einen zu
hohen Zuckeranteil aufweisen. Viele unserer Affen
liefen Gefahr, Gewichtsprobleme zu kriegen. Die Um-
gewöhnung war für die betroffenen Zoobewohner
allerdings schwierig und gelang nur mit der Unterstützung spezialisierter Tierärzte und der hervorragenden Betreuung durch die Tierpfleger.
Was können Unternehmen von den Tieren lernen,
«Spitzmaussekunde» deshalb etwas ganz anderes
wenn sie lange am Markt bestehen und zu einer
als eine «Orang-Utan-Sekunde»?
erfolgreichen Traditionsfirma werden wollen?
In der Tat müssen wir die Lebensspannen der Tiere
Sicherlich das ständige Streben nach Effizienz. Ge-
nur darum, das Überleben der Art zu sichern. Hat
anzuwenden. Für Tiere ist diese Vielseitigkeit über-
mit unterschiedlichen Ellen messen. Keine Tierart
hat das Ziel, möglichst alt zu werden. Es geht immer
sich ein Kleinsäuger nach einem Jahr fortgepflanzt,
hat er seinen Dienst getan. Ein Orang-Utan kann dies
frühestens nach 7 bis 8 Jahren tun. Deshalb ist seine
«Sekunde» entsprechend bis zu achtmal länger als
die der Etruskerspitzmaus.
Zellforscher haben herausgefunden, dass die Lebensspanne auch von Beschädigungen an den
Organen begrenzt wird. Diese entstehen, wenn
in den Zellen die Mitochondrien von aggressiven
Chemikalien angegriffen werden. Im fortlaufenden Alter nehmen diese Angriffe zu. Beim Menschen ebenso wie bei fast allen Tierarten. Offenbar besteht dabei auch ein Zusammenhang mit
der Ernährung. Länger lebt, wer kalorienarm isst
und genügend Gemüse und Früchte auf dem Spei-
nauso wichtig ist aber die Fähigkeit, je nach Situation
unterschiedliche Strategien und Vorgehensweisen
lebenswichtig. Ein Unternehmen, das über viele Jah-
re oder gar Jahrzehnte am Markt bestehen will, muss
zudem von unterschiedlichen Tierarten lernen. So ist
eine rasche und überfallartige «Insekten-Strategie»
Dr. Robert Zingg, Senior-Kurator im Zoo Zürich: «Ein Unternehmen wirtschaftet nicht unbedingt nachhaltig und beständig, wenn es dauernd wie ein Löwe auftritt.»
«HEUTE ABER HERRSCHT IN DER WIRTSCHAFTSWELT
MEISTENS DER GNADENLOSE VERDRÄNGUNGSKAMPF IM STILE
DER AFRIKANISCHEN SAVANNEN.» Dr. Robert Zingg
wie beispielsweise die der Mücken in dynamischen
typ agiert, stirbt aus. Vielleicht boten die Märkte
Dr. Robert Zingg, 58, ist seit 1994 im Zoo Zürich als Kurator tätig. Zunächst
keiten, also den Entscheid zum Spezialistentum nach
auf den Galápagos-Inseln den gleichnamigen Riesen-
reits als Primarschüler wusste Robert Zingg, dass er Zoologe werden wollte. Ei-
gungskampf im Stile der afrikanischen Savannen.
logie. Am Zoologischen Institut der Universität Zürich arbeitete er von 1980 bis
bedingt berücksichtigen. l
ren auch Lehraufträge an der Universität Zürich und – bis heute – an der ETH Zü-
Märkten sicherlich von Vorteil. In stabilen Märkten
empfiehlt sich die Konzentration auf die Kernfähigdem Vorbild vieler hochentwickelter Säugetiere. Der
Tanz auf vielen Hochzeiten gelingt in stabilen Märk-
ten angesichts der starken Konkurrenz nur selten.
Lassen Sie es mich mit anderen Worten formulieren: Ein Unternehmen wirtschaftet nicht unbedingt
nachhaltig und beständig, wenn es dauernd wie ein
Löwe auftritt. Vielmehr muss es je nach Situation
beispielsweise wie ein Orang-Utan, wie eine Krabbe
vor 30 Jahren einigen Unternehmen derart stabile
für die Säugetiere und Vögel zuständig, umfasst das heutige Aufgabengebiet
schildkröten ermöglicht. Heute aber herrscht in der
nen Einfluss hatte dabei auch der Wohnort seiner Familie unmittelbar beim Bas-
Unternehmer, die Beständigkeit und Nachhaltigkeit
1985 in den Abteilungen Ethologie und Wildforschung als Assistent. Neben sei-
und sichere Ausgangslagen wie dies das Okösystem
des Senior-Kurators die Menschenaffen, Gibbons, Elefanten und Nashörner. Be-
Wirtschaftswelt meistens der gnadenlose Verdrän-
ler Zoo. Robert Zingg studierte an der Universität Zürich Ethologie und Wildbio-
anstreben, sollten dies in ihrer Vorgehensweise un-
ner freiberuflichen Tätigkeit im Naturschutz hatte er in den 80er und 90er Jahrich inne. Robert Zingg dissertierte 1994 mit einer Feldarbeit über Igel. Er ist ein
thematisch breit angelegter Zoologe, der sich neben Säugern und Vögeln auch
oder wie eine Mücke handeln.
für Amphibien und Insekten interessiert. Im Schweizer Fernsehen trat Robert
Raten Sie aus denselben Gründen beim Ziel, ein
kanntheit erlangte die von Robert Zingg geleitete Menschenaffen-Abteilung des
Ich bin kein Zellforscher und kann die Zusammen-
Traditionsunternehmen zu werden, auch von einer
Zoos Zürich unter anderem auch 2004 anlässlich einer mehrteiligen Dokumen-
hänge nur bedingt kommentieren. Die Schlussfolge-
konstanten «Schildkröten»- und/oder «Elefanten-
tation des Schweizer Fernsehens über das Leben im Zoo. Der damalige Haupt-
Strategie» ab?
protagonist «Djarius», ein besonders aufgewecktes Orang-Utan-Männchen, lebt
scheint mir sehr plausibel. So achten auch wir im Zoo
Unbedingt. Die Märkte im globalisierten Wirt-
noch immer im Zoo Zürich.
Zürich besonders auf die artgerechte Ernährung un-
schaftsumfeld sind viel zu dynamisch. Wer stereo-
seplan hat. Entsprechende Studien wurden unter
anderem mit Affen, Ratten und Fischen gemacht.
Was halten Sie von solchen Erkenntnissen?
rung, dass gesunde Ernährung das Leben verlängert,
8
warfen wir beispielsweise viele Früchte aus dem
Zingg mehrfach auf – so auch für die Sendung «Horizonte». Landesweite Be-
meeting BSI I Nr. 1/13 I Keynote BSI Business Systems Integration AG
9
U
nsere täglich gelebte Kundennähe hat viele
Vorteile: Wir verstehen unsere Kunden und
Mit Datenbankunabhängigkeit Kosten
minimieren
ihre Bedürfnisse, spüren den Puls der Zeit und
Um mit einer Codebasis mehrere SQL-Datenbanksys-
nisses in Software ist unsere Aufgabe. Die Erfahrung,
mens Hibernate übersetzt den Code in eine Sprache,
lernen viel über die aktuellen Herausforderungen.
Die Übersetzung dieses Fach- und Prozessverständ-
die wir am Markt aufbauen konnten, bestätigt, dass
unsere Vision für BSI CRM zwar anspruchsvoll, aber
realisierbar ist:
«BSI CRM ist ein umfassendes CRM im Einsatz an allen
Nahtstellen zum Kunden: Verkauf, Marketing, Multichannel-Contactcenter, Self-Service und Point of Sale. Und das
neben Client auch mobil: Web, Smartphone, Tablet. Gut
integriert, einfach zu bedienen, zu vernünftigen Kosten.
Offene Technologie (Java/Eclipse) garantiert dabei Effizienz, Individualität und Zukunftssicherheit.»
Dabei wird mit jedem Release nicht nur der Kern von
BSI CRM weiterentwickelt. Auch die davon abgeleiteten Branchenlösungen, so etwa BSI Insurance, profitieren von zahlreichen kleinen und grossen branchenspezifischen Anpassungen, z.B. der verbesserten
Haushaltssicht, der Schadenübersicht, der Anzeige von
Fremdverträgen, einem angepassten Verkaufscontrolling oder dem verbesserten Leadprozess.
Das Team der Produktentwicklung BSI CRM startet
das Jahr mit einem Kraftakt: Bis Ende Mai sind Re-
lease 12.9.0 und 12.9.1 abgeschlossen. Damit sind die
technischen Grundlagen für Releasefähigkeit und Erweiterbarkeit gelegt und die Erweiterungen im Contactcenter umgesetzt.
teme zu bedienen, wird der Programmcode von der
Datenbank entkoppelt. Die neue Zwischenschicht nadie für mehrere Datenbanken verständlich ist: z.B.
für Oracle, DB2, MySQL oder SQL-Server. BSI CRM
Kunden können dank Hibernate auf Open-Source-
Datenbanken setzen und so Lizenz- und Wartungskosten minimieren.
Zukunftssicher dank Modularisierung
Die umfassende Modularisierung der Applikation,
basierend auf einem Domain Model, bietet zwei
grundlegende Vorteile: verbesserte Releasefähigkeit und Erweiterbarkeit. Neu setzen firmenspe-
Die Erweiterung des Contactcenters bringt Verbesserungen in der Prozesssteuerung, eine einheitliche Eingangskommunikation, Mandantenfähigkeit für Ser-
Bis Ende Jahr ist die Integration der nächsten zwei
z.B. mehr Reports im Dashboard, volle Konfigurierbarkeit per Mausklick für
sche Erweiterung der Multichannel-Strategie. Mit-
vicelines und neue Korrespondenzschritte. Dazu kommen die nahtlose Integra-
tion von Tickets und Geschäftsvorfällen und viele kleine Verbesserungen wie
Teams und Abteilungen.
Einheitliche Eingangskommunikation: Die Trennung von Kanalhandling und Prozessverwaltung ermöglicht die Bearbeitung und Visualisierung mehrerer unterschiedlicher Kundenanliegen aus einer Kommunikation.
Mandantenfähige Servicelines: Contactcenter-Agenten können für mehrere unterschiedliche Geschäftszweige Kundenanliegen bearbeiten. Dank Mandanten-
fähigkeit stehen dem Agenten je nach vom Kunden gewählter Serviceline unter-
schiedliche Prozesse zur Verfügung, kommen unterschiedliche SLA – also
Reaktions- und Bearbeitungszeiten – zum Einsatz.
zifische Individualentwicklungen sauber auf den
Korrespondenzschritte: Der vom Kunden in der Eingangskommunikation ge-
und erweitern den Standard mithilfe des Domain
che Kommunikation bietet BSI CRM zusätzlich zu MS Word einen Simple-Text-
Standard-Modellkomponenten auf. Branchentemplates wie BSI Insurance sind in Plugins ausgelagert
Model. Der Kern von BSI CRM bleibt «read only» –
also unangetastet. Das wiederum macht die Kun-
wünschte Ausgangskanal («bitte senden Sie mir eine E-Mail»; «rufen Sie bitte
zurück») wird im Korrespondenzschritt bereits vordefiniert. Für die schriftliEditor an, der insbesondere in der Browserlösung zum Einsatz kommt.
denlösung releasefähig.
Neue Adresslogik und mehr Regelwerke
In den letzten fünf Jahren durften wir bei zehn
ronischen Adressen optimiert ist. Zudem helfen mehr Regelwerke bei allen
Erweiterungen im Contactcenter
Unternehmen BSI CRM im Contactcenter ausrollen.
Über 6000 Agenten und Agentinnen in ganz Europa
nutzen BSI CRM im Kundenkontakt. Aus dieser Arbeit fliesst viel Know-how zurück in die Produktentwicklung. Release 12.9.1 steht ganz im Zeichen
des Kundendienstes.
Ausblick: Kasse und Self-Service
Touchpoints zum Kunden abgeschlossen. Die Module Point of Sale (POS) und Self-Service sind die logiarbeitende in der Filiale erhalten in der Kasse
intelligente Kundeninformationen – aus allen ande-
ren Vertriebs- und Kommunikationskanälen – und
reichern Kundendaten an.
Das Modul Self-Service umfasst webbasierte Portale,
die Kunden einen Überblick über alle Positionen bie-
ten: offene Bestellungen oder Reklamationen, Lieferoder Rechnungsadressen usw. Hier stossen Kunden
Prozesse an, die direkt in BSI CRM einen Geschäftsvorfall anlegen und intern weiterverarbeitet werden. l
Bis Ende 2013 sind alle Module
vom Release 12.9 umgesetzt.
Im Sommer 2013 wird mit Release 12.9.2 die neue Adresslogik eingeführt, die
für den internationalen Einsatz und die Trennung von postalischen und elektwiederkehrenden Aufgaben, bieten mehr Automatismen wie z.B. die Anwendung von Businessregeln, Archivierung oder Event Driven Marketing – also
Aufgaben wie z.B. die Berechnung von Kundenwertigkeiten, die laufend im
Hintergrund geschehen. Weitere Funktionen für Marketingmanager werden
aktuell in der Produktentwicklung diskutiert. Ein überarbeitetes Marketingmodul erwartet Sie Ende 2013.
MEET THE FUTURE
BSI CRM 12.9:
Technisch und fachlich ein Schwergewicht
TEXT: CATHERINE B. CROWDEN
10
In grossen Schritten treibt das Team der Produktentwicklung BSI CRM
weiter voran. 2013 bringt im Quartalstakt Neues: Datenbankunabhängigkeit
und Modularisierung, erweitertes Contactcenter, aktualisierte Adresslogik
und die Module Kasse und Self-Service.
meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the future BSI Business Systems Integration AG
11
BSI Weihnachtsessen 2012
Anfang März trafen sich über 200 BSI-ler mit Begleitung aus allen sechs
Standorten in Zürich zum traditionell späten BSI Weihnachtsessen. Zum
Motto «Festa Ticinese» genossen wir Polenta, hörten italienische Musik und
auch das Gelato durfte nicht fehlen.
Nach dem Essen wurden die Gewinner des internen Eclipse Scout Wettbe-
werbs gekürt. Später inszenierte der Kabarettist Markus Linder das neue
BSI Arbeitsbuch. Und viele schwangen ihr Tanzbein noch bis in die frühen
Morgenstunden.
Lunch-Check (iPhone, Android, kostenlos)
Nicolas’ Apps
Software Engineer, BSI
Die erste App, die ich auch selbst programmiert habe. Eine
Übersicht über sämtliche Restaurants in der Schweiz, welche
Lunch-Checks akzeptieren. 3500 Downloads seit fünf Monaten.
BSI Arbeitskollege Christian Ulrich hat die App für Android
portiert. Bitte downloaden und bewerten. ☺
Das Foto-Kochbuch (iPhone & iPad, CHF 4.–)
Ein sehr schön gemachtes Kochbuch mit tollen
Rezepten. Leider sind in der Basisversion nur
84 Rezepte enthalten, weitere Rezepte kosten je
Set 3 Franken. Aber es lohnt sich nur schon wegen des Rezepts der vietnamesischen Nudelsuppe
PHO BÒ. App kaufen und nachkochen!
12
Mailbox (iPhone, kostenlos)
Ein Versuch, die Handhabe für E-Mails zu revolutionieren.
E-Mails werden nach Erhalt entweder archiviert, in einer Liste
aufgenommen (z.B. to buy) oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das Ziel dabei ist eine leere Inbox. Die App
funktioniert derzeit nur mit Gmail Accounts, und es gibt eine
Wartefrist. Spannender Ansatz; durchaus mit Potenzial.
meeting BSI I Nr. 1/13 I Break BSI Business Systems Integration AG
13
K
«DAS CHANGE-MANAGEMENT IST DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG. SOLCHE PROJEKTE FUNKTIONIEREN NUR, WENN ALLE TEAMS
FRÜHZEITIG EINBEZOGEN WERDEN.»
undenbeziehungsmanagement wird beim Zementriesen Holcim grossgeschrieben. Nachdem
der Baustoffhersteller gemeinsam mit BSI vor
fünf Jahren das CRM-Projekt CARE für eine länderund bereichsübergreifende Kundensicht in zehn Ländern etabliert hatte, folgt nun der nächste bedeutende
Schritt: der Rollout des erweiterten CARE in 22 Län-
halb für uns besonders relevant; sie liefert wertvolle Informationen über Ver-
zern optimiert werden können. «Die Kundensicht spielt
präsentieren sich dem Betreuer sofort die letzten Kundenaktivitäten und Kon-
dern in EMEA. Dieser ist Teil des European Business
Model. Hierbei geht es um Themen, die im Gesamtkonin diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle»,
erklärt Sandra Berger, Gesamtprojektleiterin CRM bei
Holcim. Die CRM-Expertin weiss um die Bedeutung
einer einheitlichen Kundensicht in globalen Märkten.
Der Aufwand lohnt sich: «Das Verkaufsteam erfährt
dank CRM mit 360°-Kundensicht und einheitlichem
Angebotsmanagement eine grosse Erleichterung im Arbeitsalltag und hat dadurch mehr Zeit für die Betreuung
seiner Kunden.»
Wichtige CRM-Meilensteine,
Herausforderungen und Erkenntnisse
Das Angebotsmanagement ist eines der Highlights
der CRM-Lösung. Bei der Offerterstellung können
die Preise vom Verkäufer dank integrierter Mar-
genberechnung optimiert werden. Kreditdaten des
Kunden sind jederzeit einsehbar, und das System
benachrichtigt den Verkäufer selbstständig bei
allfälligen Liefersperren oder Mahnstufen. Die Of-
fertprüfung durch Vorgesetzte, die bei besonderen
Preisnachlässen erforderlich ist, wird ebenfalls
durch das CRM sichergestellt. Diese Validierung
kann auch von Mobilgeräten aus erfolgen, um Verzögerungen im Prozess zu vermeiden. Offerten werden
nach Abschluss automatisch in SAP-Verträge umgewandelt und ausgeführt. Selbst komplexe Vertragswerke mit gestuften Rabatten und Rückzahlungsvereinbarungen sind kein Problem.
Pieric Ferrari von BSI kennt die Prozesse von Holcim genau und bietet Gesamtprojektleiterin Sandra
Berger eine wertvolle Unterstützung.
«BSI VERSTEHT UNSER GESCHÄFT. DIES IN
VERBINDUNG MIT DER LÖSUNGSORIENTIERUNG
UND DEM ENORMEN PROZESSWISSEN ERLEICHTERT DIE ZUSAMMENARBEIT UNGEMEIN.»
Auch das automatisierte 360°-Reporting für die Geschäftsleitung, die Integration
von Lotus Notes und die Abwicklung der Prozesse via Mobilgeräte/Smartphones
kaufspotenziale in den unterschiedlichen Produktgruppen. Speziell ist, dass das
Holcim ist ein weltweit führender Anbieter von
taktgründe», so Sandra Berger. Darüber hinaus wird die Datenqualität durch die
Konzern ist in 70 Ländern tätig und beschäftigt rund
CRM komplett in Lotus Notes integriert läuft. Beim Lesen einer Kunden-E-Mail
Zement und Zuschlagstoffen sowie Transportbeton
Verkäufer sichergestellt – die beste Voraussetzung für Marketingaktivitäten wie
80 000 Mitarbeitende.
und Asphalt einschliesslich Serviceleistungen. Der
Messen, Mailings oder Kampagnen.
Die Rabatt- und Preisstruktur ist bei dem globalen Player sehr anspruchsvoll. Die
lückenlose Abbildung im CRM wurde zu Beginn von vielen Seiten angezweifelt. «BSI
hat für uns einen Prototyp entwickelt. Dank geschicktem Vorgehen und Reviews
durch die Benutzer in je zwei bis drei Testzyklen pro Land konnten wir die von unseren Mitarbeitenden geschätzte Rückvergütungsfunktionalität erfolgreich realisieren», so Sandra Berger.
Erfolg nach Implementierung sicherstellen
Sandra Berger
Pieric Ferrari
Sandra Berger ist Gesamtprojektleiterin CRM bei
erleichtern das Leben der Verkaufsmitarbeitenden: «Die Validierung von komple-
Eine CRM-Einführung in 22 sehr unterschiedlichen Ländern ist eine grosse
Kunden statt der Freigabe von Prozessen widmen», erklärt Sandra Berger.
für verantwortlich, dass das CRM nach der Einführung durchgängig verwen-
Business-Analyst-Managerin Hutchison 3G Austria
tionsform bewährt», berichtet Sandra Berger und schliesst: «Je besser wir un-
tionalen CRM-Engagement die Kundenbeziehungen
und der zielsicheren Planung.» l
schätzt die gute und lösungsorientierte Zusammen-
xen, auf verschiedenen länderspezifischen Regeln basierenden Offerten wird von
unserem Verkauf sehr geschätzt. Die Mitarbeitenden können sich nun ganz ihren
Die CRM-Expertin startete das Projekt mit einem Kickoff mit allen Ländern pro
Cluster. Hier wird die Basis für den Projekterfolg gelegt, indem den Mitarbeiten-
den und lokalen Projektleitern die Funktionen und Vorteile des neuen Systems
präsentiert werden. «Das Change Management darf bei CRM-Einführungen nicht
unterschätzt werden. Den Mitarbeitenden aufzuzeigen, welche neuen Wege, Möglichkeiten und Vorteile die gemeinsame Lösung bringt, ist essenziell für den Erfolg», erklärt die erfahrene Projektverantwortliche.
Benefits für Verkäufer, Kunden und Unternehmen
«Es ist für den Verkauf wichtig, aufgrund der bisherigen Einkäufe des Kunden
zukünftige Bestellungen voraussehen zu können. Die Kundenhistorie ist des-
Herausforderung, die effiziente Nutzung in weiterer Folge ebenso. «Für den
Holcim EMEA. Die CRM-Expertin startete ihre Kar-
det wird, und entwickeln spezifische CRM-Strategien für ihr eigenes Land. In
und Cablecom Schweiz mit ihrer Expertise be-
sere Kunden kennen, desto gezielter können wir verkaufen. Einheitliche Pro-
Sales-Effizienz von Holcim.
Erfolg des CRM hat sich die Key-User-Struktur bewährt. Die Key User sind da-
riere bei Intershop in der IT, ehe sie als CRM- und
Verbindung mit der Unterstützung des Managements hat sich diese Organisa-
reicherte. Seit 2008 stärkt sie mit ihrem interna-
zesse und Business-Analysen helfen dem Unternehmen bei der Auswertung
Pieric Ferrari ist Holcim Projektleiter seitens BSI. Holcim
«MIT BSI CRM KANN SICH DER VERKAUF DEN
KUNDEN WIDMEN STATT DER FREIGABE DER
PROZESSE AM RECHNER.»
arbeit mit BSI. Sandra Berger über die Zusammenarbeit: «Wir könnten Pieric bei uns einstellen. Sein Prozesswissen ist enorm und erleichtert die Zusammenarbeit ungemein. Das führt dazu, dass die Lösungen,
die wir erarbeiten, auch wirklich funktionieren!»
MEET THE CLIENT
Auf gutem Fundament: Holcim EMEA baut
BSI CRM für ihr Kundenbeziehungsmanagement aus
TEXT: CLAUDIA GABLER
Als globaler Konzern mit Schweizer Wurzeln steht Holcim seit 100 Jahren für die Stoffe,
aus denen Bauträume sind: Zement, Kies und Beton. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit sind
Werte, die bei dem globalen Marktplayer nicht nur auf Boden, Pfeiler und Dächer, sondern
auch auf die Pflege der Kundenbeziehungen zutreffen.
FOTOS: PETER SCHÄUBLIN
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meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the client BSI Business Systems Integration AG
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Dank dem wirtschaftlichen
Aufschwung Anfang des
Lösung und die verbesserte Usability werden von den
ins CRM zu ziehen, unsere Arbeit. Die User sind motiviert und haben Freude daran,
hatte sich definitiv weiterentwickelt. Unsere Ansprü-
BSI unsere Anforderungen und Bedürfnisse und findet immer entsprechende Lö-
Mitarbeitenden sehr geschätzt. «Ein Update auf Re-
20. Jahrhunderts erobert sich
lease 12.7. von BSI bot sich an, denn das CRM von BSI
der neue Aussenwerbeanbieter APG|SGA einen festen Platz
che konnten fast alle erfüllt werden und wir mussten
in der Werbeindustrie.
«VOR 113 JAHREN SPEZIALISIERTE
SICH APG|SGA AUF DIE PROFESSIONELLE
AUSSENWERBUNG.»
uns nicht auf ein ganz anderes System umstellen», er-
klärt Hansruedi Stamm, und Zeno Hug, Sales Manager
bei BSI, ergänzt: «Wir haben viele für APG|SGA rele-
vante Themen wieder näher am Standard umgesetzt.
Die grosse Akzeptanz der Benutzer und das positive
Feedback seitens unserer Super User bestätigen, dass
sich unser Einsatz für die Benutzerfreundlichkeit unseres Produkts gelohnt hat», so Zeno Hug.
mit dem neuen CRM zu arbeiten», sagt Hansruedi Stamm. Für ihn zeichnet die Zusammenarbeit mit BSI der gute persönliche Kontakt aus. «Darüber hinaus versteht
sungen», sagt Hansruedi Stamm. Als wichtigen Meilenstein bezeichnet Hansruedi
Stamm die Übermittlung der Kampagnen auf den Kunden sowie die künftige Inte-
gration der Kennzahlen und Ausweitung auf alle Segmentsmarken. «Die breitere und
tiefere Kundensicht werten wir als grossen CRM-Erfolg», erklärt Hansruedi Stamm.
«DAS WAR KLAR EINES UNSERER LEARNINGS:
ÖFTER EIN NEUER RELEASE BRINGT NEUE
MOTIVATION FÜR DIE MITARBEITENDEN.»
Hansruedi Stamm, CRM-Gesamtprojektleiter
m 19. Jahrhundert blühte die Schweiz wirtschaftlich
I
Systemen gepflegt wurden, haben die Mitarbeitenden seither auf Knopfdruck in
wie das «Who is Who» der Unternehmen, die bis heute
einer Ansicht verfügbar. Der vielschichtige Verkaufsprozess sowie das komplexe
national und international Rang und Namen haben. Die-
die Mitarbeitenden in der Vergangenheit Termine, E-Mails, Gesprächsnotizen, Auf-
Mit dem neuen Release konnte sich BSI voll mit seiner
gaben und Kontakthistorien in unterschiedlichen IT-Systemen oder gar auf Zet-
wurde der Target Plan für Strategic Selling. Darunter
APG|SGA geht nicht nur mit dem neuen Release mit der Zeit. Auch die Schulungen
betreut werden soll. Dazu gibt es Auswertungen, Er-
xisbezogen. Kompakt und konzentriert tauschen sich die Teams aus und kommen
in einem noch nie dagewesenen Tempo auf. Die Liste
der Firmengründungen von 1800 bis 1900 liest sich
se rapide Entwicklung hatte zunehmenden Wettbewerb
zur Folge – daraus wiederum entstand die moderne
Werbeindustrie. Und was wiederum wäre die Werbung
ohne Aussenwerbung? Die Nummer eins der Aussenwerbung, APG|SGA, wurde 1900 gegründet – und setzt
seit sieben Jahren auf BSI, wenn es um die Kunden- und
Agenturbeziehungen geht.
Von der Zettelwirtschaft zum CRM
Aus Niederlassungen in allen grossen Städten der
Schweiz vermarktet APG|SGA 75 Prozent der Aus-
senwerbeflächen des Landes. Für die Bearbeitung
der Kunden- und Agenturbeziehungen sowie für die
Akquisition neuer Projekte setzt APG|SGA seit 2006
auf BSI CRM. Daten, die zuvor in unterschiedlichen
Beziehungsgeflecht konnten mit der Lösung erstmals abgebildet werden. Hielten
teln fest, brach mit BSI das Zeitalter der 360°-Kundensicht an.
Alles lief gut. Sechs Jahre lang arbeiteten rund 100 APG|SGA Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mit BSI CRM, verwalteten ihre 40 000 Ansprechpartner und 30 000
Kunden und freuten sich über die Effizienzgewinne dank der einheitlichen Anwendung und einfachen Verwaltung.
Das verflixte siebte Jahr
Doch wie in jeder noch so guten Beziehung schlich sich auch zwischen APG|SGA
Mitarbeitende und ihrem CRM mit der Zeit eine gewisse Langeweile ein. Nach einer
längeren Phase ohne Releasewechsel sanken die Benutzerakzeptanz und die Freude
an der etwas in die Jahre gekommenen Lösung. Der CRM-Gesamtverantwortliche
Hansruedi Stamm entschloss sich, für frischen Wind in Form des Release 12.7 zu
sorgen. Mit Erfolg: Das Upgrade im Jahr 2012 wurde von den Mitarbeitenden mit
viel Begeisterung aufgenommen. Besonders die deutlich höhere Performance der
Vom Sales zum Strategic Sales
Spezialität – den geführten Prozessen inklusive aller
relevanten Verknüpfungen – entfalten. Beibehalten
Moderne Formate – auch in der Schulung
ist die Vertriebssteuerung zu verstehen, sprich welche
Kundengruppe wie oft besucht und in welcher Form
werden moderner. Seit 2013 bietet APG|SGA den Mitarbeitenden Webinare zur
Nutzung von BSI CRM an. «Die Webinare dauern 60 Minuten und sind sehr pra-
innerungen und Aktionen. Intensive Schnittstellen
und Prozesse mit Geschäftspartnern zum Austausch
von Firmen- und Personendaten sind neu ebenfalls
Teil von BSI CRM wie die Umsatzzahlen und Auftrags-
daten. Des Weiteren nutzt APG|SGA das Upgrade für
Marketingzwecke und Kundenzufriedenheitsumfragen. «Der neue Release stellt eine grosse Erleichterung
für unsere Mitarbeitenden dar, da das APG-Reserva-
tionssystem enger mit CRM zusammenarbeitet und
daher Arbeitsschritte automatisiert werden konnten.
Ausserdem vereinfachen die Anbindung mit Outlook
sowie die Möglichkeit, Dokumente mit Drag and Drop
ganz ohne Reisezeit und anderer Aufwände in kurzer Zeit ans Ziel», lobt Hansruedi
Stamm die Vorzüge der Webinare von Zeno Hug. «In den 60-Minuten-Webinaren
sind wir sehr nahe bei den Anwendern und können ihre Logik, ihre Prozesse und
Herausforderungen, den Nutzungsgrad und Verbesserungswünsche besser ver-
stehen. Durch die Webinare spüren wir potenzielle Key User heraus, Mitarbeitende, die für das Projekt brennen und als Multiplikatoren den CRM Spirit im Unter-
nehmen verbreiten», so Zeno Hug, der gemeinsam mit APG|SGA auch in Zukunft
weitere Webinar-Reihen plant. Internes Projektmarketing und gelegentlich neue
Initiativen bringen frischen Schwung in die Beziehung zwischen Anwendern und
ihrem Tool – und liefern BSI wieder neue Ideen für den nächsten Release. «Das war
klar eines unserer Learnings: Öfter ein neuer Release bringt neue Motivation für
die Mitarbeitenden», schliesst Hansruedi Stamm. l
MEET THE CLIENT
Die APG|SGA ist das führende Aussenwerbeunternehmen der Schweiz – spezialisiert
Neuer Release bringt frischen Wind
auf digitale und analoge Out-of-Home-Lösungen an stark frequentierten Standorten. In der ganzen Schweiz deckt APG|SGA zusammen mit den Segmentmarken
TEXT: CLAUDIA GABLER
Airport, Mega Poster, Mountain und Traffic alle Bereiche der Aussenwerbung ab.
FOTOS: APG|SGA
Die Marke steht für Leidenschaft und Integrität, Partnerschaft und Nachhaltigkeit.
Über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen im Kontakt mit Grund- und Im-
Eines der ältesten Gewerbe der Welt ist, wie Sie richtig vermuten, die Aussenwerbung. Schon
vor über 5000 (!) Jahren dienten Hieroglyphen auf Obelisken den Reisenden als Wegweiser. Vor
2500 Jahren meisselten ägyptische Händler Verkaufsbotschaften in Stein und platzierten diese geschickt an den Strassen. Vor 113 Jahren spezialisierte sich APG|SGA auf die professionelle
Aussenwerbung. In dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen vom Plakat- zum Out-of-HomeMedienanbieter – und zum rundum serviceorientierten Partner für Kunden und Agenturen.
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mobilienbesitzern, Behörden und der Werbewirtschaft dafür, dass sich Marken und
Institutionen in der Öffentlichkeit in einem wirkungsvollen Rahmen präsentieren
können. http://www.apgsga.ch
Der Plakatanbieter von 1900 ist
heute Out-of-Home-Medienpartner
und Servicedienstleister.
meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the client BSI Business Systems Integration AG
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Isst…
Hasst…
Trinkt…
Baut…
Mag…
Liebt…
gern Schnipo und Saure Zungen
Rosenkohl und Tomaten
lieber Tee als Kaffee, aber
mit Eifer Modellflugzeuge und
Cindy, die Eselstute,
segeln am Murtensee und London
Alpha: Marco, du hast vor einem Jahr von einer
renommierten Schweizer Grossbank zu BSI gewechselt. Warum?
Nach meinem Bachelor-of-Science-Studium in Biel
habe ich den Job bei der Bank als grosse Chance gese-
hen. Schnell hat sich jedoch herausgestellt, dass hier
mit veralteter Technik gearbeitet wird. Als Informatiker hatte ich keinerlei Kundenkontakt, sondern war
am allerliebsten Capri-Sonne
Lego Technic (aktuell den Unimog)
mit der er aufgewachsen ist
und das zukunftsorientierte Denken. Alles ist unkom-
nen Platz. Das Team ist toll, und ich liege auch genau
Schliesslich ist alles eine Frage von Zeit und Geld –
Delta: Wie ist dein Lebensmotto?
Foxtrot: Und wo tankst du Energie?
«Wer das Unmögliche nicht versucht, wird das Mög-
In der Natur! Beim Spazierengehen mit dem Hund,
im Altersdurchschnitt. Ausserdem habe ich einen sehr
alles, was der Kunde will, ist grundsätzlich möglich –
modelle fliegen zu lassen. Ausserdem lebt dort meine
ist sekundär. Politik und Hierarchien haben hier keikurzen Arbeitsweg nach Bern.
Charlie: Wann war für dich klar, dass du einen tech-
was aus mir werden würde, falls ich in der technologi-
alten Rechner Bastelbögen in Word angefertigt und
liche nie erreichen.» Geht nicht, gibt’s bei mir nicht.
nur manchmal zu aufwendig oder zu teuer.
Echo: Früher musstest du täglich nach Zürich pen-
nologischen Weg einschlagen wirst?
deln. Was stellst du mit deinen vier Stunden mehr
dem habe ich den Altersschnitt des Teams kräftig nach
Informatik hat mich schon immer begeistert. Ich er-
Freizeit täglich an?
schen Vergangenheit weiterarbeiten würde.
in der Schule verkauft habe. Diese Faszination ist ge-
tern habe ich in der alten Schreinerei meines Grossvaters
Bravo: Vor einem Jahr hast du deine Probezeit bei
BSI angetreten.
Ja, und hier läuft alles anders: Bei BSI ist die technologische Zukunft zu Hause. Ich liebe den Kundenkontakt
schön sauber und gepflegt ist»)
pliziert – die Lösung muss gut kommen, alles andere
richtiggehend von den Kunden abgeschottet. Ausserunten gedrückt. Eines Tages stellte ich mir die Frage,
(«wegen Legoland und weil alles so
innere mich, dass ich in der Grundschule auf einem
Als Bub wollte ich Pilot werden. Den Bubentraum lebe
blieben. Bei BSI arbeite ich immer mit der neuesten
einen kleinen Hangar mit Modellflugzeugen und Helis.
Technik. Hier kann ich laufend dazulernen. Die Arbeit
ist sehr abwechslungsreich, und ich werde immer ge-
fordert – sowohl von meinen Kollegen als auch von
meinen Kunden.
ich jetzt mit Modellflugzeugen aus. Im Haus meiner El-
beim Segeln am Murtensee oder auf dem Land bei
meinen Eltern. Hier ist es auch einfacher, meine Flugälteste Weggefährtin: die Eselstute Cindy. Mit ihr bin
ich aufgewachsen, bin als Kind auf ihr geritten, im
Winter hat sie meinen Schlitten gezogen und den Samichlaus auf seiner Geschenketour begleitet. Heute ist
sie in Eselrente und geniesst das Leben auf der Weide
meiner Eltern.
Ausserdem fasziniert mich Lego Technic – die Zahnräder
und Motoren haben es mir angetan! Ich gönne mir jedes
Jahr ein Modell, am liebsten immer das grösste, das es
gibt. Zuletzt habe ich mich dem Unimog gestellt…
MEET THE TEAM
Dürfen wir vorstellen?
Er kommt aus Bettenhausen und ist doch alles andere als eine Schlafmütze. Von seinem Opa,
einem in Italien geborenen Schreiner, hat er die Liebe zum Detail geerbt. Moderne Technik fasziniert ihn,
deshalb wechselte er vor einem Jahr von einer Schweizer Grossbank zu BSI, wo «die technologische
Zukunft zu Hause ist»: Als jüngstes Teammitglied ist Marco Bigolin für das älteste BSI Projekt, die Verkaufsdatenbank der Schweizerischen Post, mit grosser Freude und Motivation im Einsatz – wenn er nicht
gerade den Himmel über Bettenhausen mit seinen Modellflugzeugen unsicher macht.
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TEXT: CLAUDIA GABLER
FOTOS: MARCO BIGOLIN, ISTOCKPHOTO
Marco Bigolin
Geboren in: Bettenhausen im Oberaargau
Geburtstag: 31. März 1985
Sternzeichen: Widder
Staatsangehörigkeit: Schweizer
Lebt in: Ostermundigen bei Bern
Arbeitet in: Bern
meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the team BSI Business Systems Integration AG
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meeting
BSI Kundenmagazin I Nr. 1/13 I www.bsiag.com
Neu iten
Se
100 r gute
übe tware
Sof
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Meet BSI Baar, Baden, Bern, Frankfurt am Main, München, Zürich www.bsiag.com
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