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Es tut sich was in der Weststadt Modernisier - Sanierungstreuhand

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prowest
magazin
Es tut sich was in der Weststadt
Modernisieren und Steuern sparen
Beginn der Bürgerbeteiligung zur Neu-
Die Sanierungstreuhand Ulm GmbH
gestaltung der neuen Weststadt-Mitte
berät Eigentümer in den Sanierungsgebieten Weststadt II und Dichterviertel
Die erste Phase der Erneuerung der Weststadt wurde sehr
erfolgreich Ende 2010 abgeschlossen und hat durch zahlreiche bauliche Projekte in Form von Wohnungsneubau,
Mo­dernisierungen und der Gestaltung öffentlicher Räume
dem Stadtteil ein neues und modernes Gesicht verliehen.
Zudem haben begleitende soziale Projekte zu einer Stabilisierung und Verbesserung des Gemeinwesens beigetragen.
Großen Handlungsbedarf gibt es aber noch im Öffentlichen
Raum. Aus diesem Grund wird die Stadterneuerung im
Stadtteil mit entsprechenden Projekten weitergeführt. Dies
allerdings nicht mehr, wie bisher, im Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“, sondern im Programm „Aktive
Stadt- und Ortsteilzentren“.
Vorgesehen ist als drängendste Maßnahme die Aufwertung
und Neugestaltung der Stadtteil-Mitte zwischen Söflinger-,
Moltke-, Sedanstraße und den dazugehörigen Grün- und
Freiflächen. Dieser Bereich soll bald den Bürgerinnen und
Bürgern der Weststadt zum Verweilen und zur Erholung
dienen, wobei Kinder und Jugendliche, Erwachsene, aber
auch ältere und behinderte Menschen gleichermaßen Angebote vorfinden sollen.
Am 16.05.2011 fand im Weststadthaus die Bürgerbeteiligung
für dieses erste große Projekt im Sanierungsgebiet Weststadt II statt.
Entsprechend groß war das Interesse aus dem Stadtteil.
Rund 50 Bürgerinnen und Bürger im Alter von „8 bis 80“
beteiligten sich engagiert in den vier Arbeitsgruppen zu
folgenden Themen:
•Großer Platz vor dem Weststadthaus
•Achse mit kleinen Plätzen
•Wiese hinter dem Westbad und
•Parken, Fußgänger und Radfahrer.
Eine weitere Arbeitsgruppe hat sich mit den Belangen von
Menschen befasst, die auf einen Rollstuhl oder Rollator
angewiesen sind.
Bei der anschließenden Präsentation und Diskussion gab
es einen Grundkonsens zum Planungskonzept aus 2004
der Freiburger Büros Rosenstiel und Faktorgrün. Im De­tail
wurden viele Anregungen eingebracht, die in die Entwurfs-­
planung einfließen sollen. Daraus ein paar Beispiele:
•Die alten Bäume sollten weitestgehend erhalten bleiben; die neue „Baumachse“ sollte aber aufgelockert und un-
terteilt werden.
•Bänke und Spielgeräte sollten die Achse sinnvoll ergän-
zen, so dass die Fläche für alle Altersgruppen nutzbar
ist; im Norden mehr für ältere Menschen mit „ruhigeren“
Weststadt - Bürger beteiligen sich aktiv
Angeboten und im Süden zur Wiese hin für Familien und junge Menschen.
•Der Platz vor dem Weststadthaus sollte möglichst groß sein, mit mobiler Bestuhlung und Spielmöglichkeiten, wie einem Schachspiel oder sogar Wasserfontänen.
•Die Zufahrt zum Parkplatz sollte verlegt werden, die Büsche reduziert und die Moltkestraße in die Gestaltung einbezogen werden.
•Für die Wiese gibt es viele, auch konkurrierende Nut-
zungswünsche von Jugendlichen und Familien, vom Grillplatz, über einen mit Hecken eingefassten Ballspiel-
platz bis hin zu Spielgeräten für Kleinkinder und das alles möglichst ohne Hinterlassenschaften von Hunden.
Die SAN als Bauherr hat die Vorschläge in einem weiteren
Workshop mit den städtischen Ämtern besprochen und
das Büro Faktorgrün mit der Entwurfsplanung beauftragt.
Nach dem Redaktionsschluß für diese Ausgabe fand am
14.7.2011 eine weitere Informationsveranstaltung statt, bei
der den Bürgerinnen und Bürgern der Weststadt der neue
Zwischenstand vorgestellt wurde und mit ihnen diskutiert
worden ist, was von den Vorschlägen in die weitere Planung einfließen kann (ein Bericht folgt im nächsten Heft).
Nach Abschluß der Planungsphase und noch notwendigen
Beschlüssen des Gemeinderats wird voraussichtlich im
Frühjahr 2012 mit der Umsetzung begonnen (wir berichten
weiter).
Ansprechpartner bei der Sanierungstreuhand Ulm
GmbH sind:
Angela Wagner (Geschäftsführerin)
Bernhard Flaig (Projektbetreuung)
Albert Oßwald (Bürgerbeteiligung) , Tel.: 0731/ 15 386 20
Energieeffizienz, Einsparpotentiale, energetische Sanierung, steigende Energiepreise, das sind Begriffe, die uns
seit geraumer Zeit umtreiben und in allen Medien breit
diskutiert werden. Energieeinsparung und damit verbundene Maßnahmen, wie z.B. Wärmedämmung, sind
Themen, die von Bund, Ländern und auch Kommunen in
vielfältiger Weise unterstützt und gefördert werden.
Zahlreiche Förderprogramme bieten sowohl Hilfe in Form
von zinsverbilligten Darlehen, als auch durch Zuschüsse. Einen Überblick über die verschiedenen Programme
erhalten Sie im Internet über www.kfw.de oder www.
wm.baden-wuerttemberg.de.
In den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten Weststadt
II und Dichterviertel bietet sich für modernisierungswillige Eigentümer zusätzlich die Chance, die Kosten ihrer
Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erhöht steuerlich abzuschreiben. Eine direkte Förderung mit
einem Zuschuß aus der Städtebauförderung ist mangels
Fördermitteln leider nicht möglich.
Wie sieht die steuerliche Abschreibung in Sanierungsgebieten aus?
Bei vermieteten Gebäuden beträgt der Abschreibungszeitraum 12 Jahre: in den ersten 8 Jahren können jeweils 9%
der Kosten und die letzten 4 Jahre jeweils 7% der Kosten
abgesetzt werden. Eigengenutzte Gebäude haben einen
10-jährigen Abschreibungszeitraum mit jeweils 9% der
Kosten.
Zu beachten ist dabei, dass grundsätzlich nur solche Kos­
ten von Maßnahmen bescheinigt werden dürfen, die den
Zielen und Zwecken der Sanierung entsprechen und zu
deren Durchführung sich der Eigentümer in einer Modernisierungsvereinbarung vor Beginn der Baumaßnahmen
verpflichtet hat.
Ein wichtiges Ziel ist die energetische Sanierung eines
Wohnobjektes, aber auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Hofbereichen (Stichwort: „Grüne Höfe“).
Unbestritten erfordert eine energetische Sanierung eines
Hauses hohe Investitionen, aber unter Berücksichtigung
laufend steigender Energiekosten lohnt es sich auf die
Jahre, zumal der Wert der Immobilie damit steigt und die
Wohnqualität verbessert wird. Die Förderung über zinsverbilligte Darlehen, Zuschüsse und höhere steuerliche
Abschreibung tut ein übriges, um einem modernisierungswilligen Hauseigentümer die Entscheidung zu erleichtern.
Machen Sie mit, die Sanierungstreuhand Ulm GmbH
berät Sie gerne.
Bei allgemeinen Fragen zur Sanierung:
Jürgen Schäfer0731/15 386 23
Gebäudebesichtigung / Modernisierungsberatung:
Paul Schrade 0731/15 386 24
Wohnumfeldverbesserung / Grüne Höfe:
Albert Oßwald 0731/15 386 29
Gelungene Sanierung in der Weststadt
Fotos: SAN
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Bildung
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