close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Forum kommunale Wohnungsunternehmen 2009 BilMoG und

EinbettenHerunterladen
Forum kommunale Wohnungsunternehmen 2009
BilMoG und Jahresabschluss 2009 –
Was die Geschäftsführung wissen muss
am 13. November in Bamberg
Hans Maier
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Verbandsdirektor
VdW Bayern
Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e. V.
Sinn und Zweck des BilMoG
Schaffung einer
¾ kostengünstigeren,
¾ einfacheren und
¾ vollwertigen
Alternative zur Rechnungslegung nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS).
Die Angleichung der HGB-Abschlüsse an die IFRS ist durch den im Rahmen
der Globalisierung ausgelösten Internationalisierungsprozess erforderlich
geworden.
2
Anwendungszeitpunkt
Geschäftsjahre beginnend nach dem
31.12.2007
31.12.2008
31.12.2009
>
§ 241a:
§ 242 IV:
§ 267 I, II:
§ 293:
Befreiung von
der Pflicht zur
Buchführung und
Erstellung eines
Inventars
Pflicht zur Aufstellung
Vorschriften zur Umsetzung
EU-rechtlicher Vorgaben,
Insbesondere:
Änd. § 285:
Sonstige
Pflichtangaben
Änd. § 289:
§ 289a:
Lagebericht
Erklärung zur
Unternehmensfortführung
Umschreibung der
Größenklassen
Größenabhängige
Befreiungen
(Konzernabschluss)
Änd. § 317
§ 318 III, VIII
Änd. § 319a
§ 319b
§ 320 IV
§ 321 Iva
Alle übrigen §§
Prüfung
Weitere Änderungen zum KA
3
Übersicht zu den wesentlichen Änderungen im
Einzelabschluss I
Einzelabschluss:
¾ Anhebung der Größenklassen (Umsatzerlöse, Bilanzsumme, Arbeitnehmer)
¾ Methodenstetigkeit bei Ansatz- und Bewertungsvorschriften
¾ Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit
¾ Verschärfung der Wertaufholungspflichten
¾ Änderung der Herstellungskostendefinition
¾ Bildung von Bewertungseinheiten bei Sicherungsbeziehungen
¾ Ansatz und Bewertung von Aufwands- und Verbindlichkeitsrückstellungen
¾ Latente Steuern
4
Übersicht zu den wesentlichen Änderungen im
Konzernabschluss II
¾ Erweiterung des Konzerntatbestands
¾ Anpassung beim Erstkonsolidierungszeitpunkt
¾ Anpassung bei der Konsolidierung von Zweckgesellschaften
¾ Abschaffung der Interessenszusammenführungs-/ und der
Buchwertmethode
¾ Abschaffung der erfolgsneutralen Behandlung des Goodwill aus der
Kapitalkonsolidierung
5
Die neuen Größenklassen I
§ 267 HGB n.F. ( ab 31.12.2008 rückwirkend + 20 %)
Bilanzsumme:
ƒ
max. 4,84 Mio. €:
klein
ƒ
max. 19,25 Mio. €:
mittelgroß
ƒ
mehr als 19,25 Mio. €: groß
Umsatz:
ƒ
max. 9,68 Mio. €:
klein
ƒ
max. 38,5 Mio. €:
mittelgroß
ƒ
mehr als 38,5 Mio. €:
groß
6
Die neuen Größenklassen II
Arbeitnehmer (durchschnittlich):
ƒ
max. 50:
klein
ƒ
max. 250:
mittelgroß
ƒ
mehr als 250: groß
¾ Maßgeblich ist die Erfüllung von zwei aus drei Kriterien.
¾ Kapitalmarktorientierte Unternehmen (i. S. des § 264 d HGB n.F.) sind
stets als groß zu klassifizieren.
7
Die neuen Größenklassen III
Erleichterungen
Kleine Gesellschaft
Mittelgroße Gesellschaft
1. Aufstellungserleichter- - Verängerung der Aufstellungsfrist (max. 6 Monate;
ungen beim JA
§ 264 Abs. 1 Satz 3 HGB)
(auch im Rahmen der
Offenlegung möglich)
- Verkürzte GuV (Beginn mit Rohergebnis;
§ 276 Satz 1 HGB)
- Verkürzte GuV (Beginn mit Rohergebnis; § 276 Satz 1 HGB)
- Diverse Erleichterungen in Bilanz/Anhang nach
§ 274a HGB, u.a.
• Kein Anlagenspiegel (Nr. 1)
• Keine latenten Steuern (Nr. 5, neu durch BilMoG)
2. Offenlegungserleichterungen
3. Sonstiges
- weniger Anhangangaben (§ 288 Abs. 1 HGB)
- weniger Anhangangaben
(§ 288 Abs. 1 HGB)
- keine GuV (§ 326 Satz 1 HGB)
- leicht verkürzte Bilanz
(§ 327 Satz 1 HGB)
- Keine Anhangangaben zur GuV
(§ 326 Satz 2 HGB)
- etwas weniger Anhangangaben
(§ 327 Satz 2 HGB)
- keine Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichts
(§ 264 Abs. 1 Satz 3 HGB)
(- keine Prüfungspflicht (§ 316 Abs. 1 HGB))
8
Ansatz- und Bewertungsstetigkeit
§§ 246 Abs. 3 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB n.F.
Unbedingte Pflicht zur stetigen Anwendung von
¾ Ansatz- und
¾ Bewertungsmethoden
Die Ansatz- und Bewertungswahlrechte wurden durch BilMoG zudem weiter
eingeschränkt.
Beispiele für Ansatz- und Bewertungswahlrechte:
¾ Einbezug von Verwaltungskosten in die Herstellungskosten
(§ 255 Abs. 2 HGB n.F.)
¾ Bewertungsvereinfachungsverfahren (§ 256 HGB n.F.)
¾ Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens (§ 255 Abs. 2a HGB n.F.)
¾ Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern (§ 274 HGB n.F.)
9
Aktivierung selbst erstellter immaterieller
Vermögensgegenstände I (ab Umstellung)
¾ Aktivierungswahlrecht für Entwicklungskosten, wenn diese von den
Forschungskosten abgrenzbar sind (§ 255 Abs. 2a HGB n.F.)
¾ Vorschrift anwendbar für Entwicklungskosten ab 1.1.2010
¾ Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB n.F.
¾ Angabe von Gesamtbetrag sowie aufgeschlüsselter Kosten für Forschung
und Entwicklung bei Ausübung des Wahlrechts im Anhang (§ 285 Nr. 22
HGB n.F.)
10
Aktivierung selbst erstellter immaterieller
Vermögensgegenstände II – ein Beispiel
Einführung einer wohnungswirtschaftlichen Software
¾ aktivierungsfähige Kosten
ƒ
betriebsinterne Erweiterung und Individualisierung
ƒ
Materialien und Dienstleistungen
ƒ
anteilige Kosten für Mitarbeiter
¾ nicht aktivierungsfähige Kosten
ƒ
Verwaltungsgemeinkosten
ƒ
Schulungskosten für Mitarbeiter
11
Maßgeblichkeit der HB für die steuerliche Gewinnermittlung
¾ Entwurf BMF-Schreiben vom November 2009: Übergangsregelung zur
Anwendung des § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG
¾ Übergangsregelung für steuerliche Anwendung hat im BilMoG gefehlt:
Inkrafttreten für VZ 2009
¾ Steuerliche Wahlrechte sind nicht mehr an die Übereinstimmung mit der
HB gebunden.
- Auflösung 6b Rücklage in der HB in in 2009 mgl.
- Neubildung einer 6b Rücklage nur in der Steuerbilanz erforderlich
(Achtung: in HB nicht mehr möglich wg. Aufhebung der
umgekehrten Maßgeblichkeit)
12
Neue Herstellungskostendefinition (ab Umstellung)
Kostenbestandteile
HGB a.F.
HGB n.F.
Materialeinzelkosten
Aktivierungspflicht
Aktivierungspflicht
Fertigungseinzelkosten
Aktivierungspflicht
Aktivierungspflicht
Sonderkosten der Fertigung
Aktivierungspflicht
Aktivierungspflicht
Materialgemeinkosten
Wahlrecht
Aktivierungspflicht
Fertigungsgemeinkosten
Wahlrecht
Aktivierungspflicht
Werteverzehr des Anlagevermögens,
soweit er durch die Fertigung veranlasst
ist
Wahlrecht
Aktivierungspflicht
Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung
Wahlrecht
Wahlrecht
Angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die
betriebliche Altersversorgung
Wahlrecht
Wahlrecht
Zinsen für Fremdkapital
Wahlrecht
Wahlrecht
Forschungs- und Vertriebskosten
Verbot
Verbot
13
Bestehender Sonderposten mit Rücklageanteil (ab
BilMoG-Umstellung
¾ Wahlrecht zwischen Fortführung der Wertansätze bzw. Auflösung und
unmittelbare Einstellung in die Gewinnrücklagen (Art. 67 Abs. 4 EGHGB)
¾ Anwendung des Beibehaltungswahlrechts nur einmalig und umfassend im
ersten nach dem 31.12.2009 beginnenden Geschäftsjahr möglich
Ausnahme hiervon:
Abschreibungen im letzten vor dem 1.1.2010 beginnenden Geschäftsjahr
müssen bei der BilMoG-Umstellung zugeschrieben werden
14
Bewertungseinheiten von Sicherungsgeschäften
gesetzlich kodifiziert (ab BilMoG-Umstellung)
¾ keine Anwendung des Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des
AK-/HK-Prinzips
¾ Ansatz in dem Umfang und für den Zeitraum, in dem die gegenläufigen
Wertänderungen oder Zahlungsströme sich ausgleichen
¾ Anhangangabe über Art, Höhe und Effektivität der gebildeten
Bewertungseinheiten (§ 285 Nr. 23 HGB n.F.)
15
Ansatz von Rückstellungen (ab BilMoG-Umstellung)
¾ Verbot der Bildung von Aufwandsrückstellungen für unterlassene
Instandhaltung (4 bis 12 Monate; § 249 Abs. 1 S. 3 HGB a.F.
gestrichen)
¾ Verbot zur Bildung der „Rückstellung für Bauinstandhaltung“ (§ 249
Abs. 2 HGB a.F. gestrichen)
¾ Wahlrecht zwischen vollständiger oder teilweiser Fortführung der
Wertansätze bzw. Auflösung und unmittelbare Einstellung in die
Gewinnrücklagen (Art. 67 Abs. 3 EGHGB) für Rückstellungen, die zum
31.12.2009 bestehen
¾ Zuführungen im letzten vor dem 1.1.2010 endenden Geschäftsjahr sind
im Fall der Umgliederung über das außerordentliche Ergebnis
aufzulösen
16
Strategien im Umgang mit der RfB
1. Beibehalten und ab 2010 aufbrauchen
Ö RfB 2009 auf modernisierungsbedürftige Objekte sortieren
2. Teilweise beibehalten und aufbrauchen und Teile in die Gewinnrücklagen
einstellen
Ö (2009 die beibehaltenen Teile auf modernisierungsbedürftige Objekte
sortieren)
3. Bei vollständiger Umgliederung 2010 braucht Dotierung 2009 nicht mehr erfolgen,
da Übergangsvorschriften für die in 2009 zugeführten Beträge die
erfolgswirksame Auflösung vorschreiben.
4. Umgliederung in Gewinnrücklagen / zweckgebundene Rücklagen (Empfehlung für
ertragsstarke Unternehmen)
17
Zweckgebundene Rücklage
Alt. 1: satzungsmäßige Rücklage
Außerdem ist eine zweckgebundene Rücklage für notwendige bauliche
Maßnahmen (Bauerneuerungsrücklage) zu bilden. Diese Rücklage wird
unter der Bilanzposition „satzungsmäßige Gewinnrücklage“ geführt. Über
die Einstellung und Entnahme beschließt die Geschäftsführung / der
Vorstand bei der Aufstellung des Jahresabschlusses. Der Nachweis über die
zweckgemäße Verwendung der Rücklage ist durch ordnungsgemäße
Aufzeichnung zu führen.
Alt. 2: andere Rücklage
Außerdem kann eine zweckgebundene Rücklage für notwendige bauliche
Maßnahmen (Bauerneuerungsrücklage) gebildet werden. Diese Rücklage
wird unter der Bilanzposition „andere Gewinnrücklage“ geführt. Über die
Einstellung und Entnahme beschließt die Geschäftsführung / der Vorstand
bei der Aufstellung des Jahresabschlusses. Der Nachweis über die
zweckgemäße Verwendung der Rücklage ist durch ordnungsgemäße
Aufzeichnung zu führen.
18
Bewertung von Verpflichtungsrückstellungen
gem. § 253 HGB n.F. (ab BilMoG-Umstellung)
¾ Passivierung mit Erfüllungsbetrag, d.h. Berücksichtigung künftiger Preis- und
Kostensteigerungen bzw. Lohn- und Gehaltssteigerungen
Pensionsrückstellungen
¾ Abzinsung bei Laufzeit von mehr als einem Jahr mit laufzeitadäquaten Zinssatz =
durchschnittlicher Zinssatz der vergangenen sieben Jahre entsprechend der
Restlaufzeit der Verpflichtung
¾ Grundsatz der Einzelbewertung für jede Rückstellung: alternative Annahme einer
Restlaufzeit von 15 Jahren mit entsprechendem Zinssatz der vergangenen sieben
Jahre möglich
¾ bei Erhöhung des Betrags der Pensionsrückstellung ist die Zuführung einmalig oder
insgesamt bis zum 31.12.2024 (jährlich mindestens 1/15) zulässig
¾ Achtung: BilMoG –Bewertung der Pensionsrückstellung ist nach GoB bereits im
letzten Jahr vor BilMoG möglich (also 2009)
19
Latente Steuern I (ab BilMoG-Umstellung)
¾ Wechsel vom GuV-orientierten Timing-Konzept zum bilanzorientierten
Temporary-Konzept
¾ Berücksichtigung von steuerlichen Verlustvorträgen aus der
Verlustverrechnung der kommenden fünf Jahre bei Bewertung aktiver
latenter Steuern
¾ Bewertung mit unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des
Abbaus der Differenzen; keine Abzinsung
¾ Saldierungswahlrecht
¾ Aktivierungswahlrecht und Passivierungspflicht
20
Latente Steuern II
1. VdW Bayern hat Berechnungstool entwickelt
2. In der Regel gibt es aktive Unterschiedsbeträge (Teilwertaufstockung wird
mit einbezogen)
¾ Wahlrecht
3. Ansatzwahlrecht kann nur in Höhe der voraussichtlichen Steuerentlastung
für maximal 20 Jahre einbezogen werden
21
Latente Steuern III
¾ Ausweis unter „Aktive latente Steuern“ bzw. „Passive latente Steuern“
¾ Berücksichtigung von Ergebniseffekten unter „Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag“
Ausnahme:
Bei erstmaliger Anwendung des § 274 HGB n.F. erfolgt die Einbuchung der
latenten Steuern erfolgsneutral über die Ergebnisrücklagen.
¾ Ausschüttungssperre für den Betrag der aktiven latenten Steuern, der die
passiven latenten Steuern übersteigt
¾ Anhangangabe der Differenzen und steuerlichen Verlustvorträge auf denen
die latenten Steuern beruhen, unabhängig davon, ob latente Steuern
ausgewiesen werden (§ 285 Nr. 29 HGB n.F.)
22
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben I
Angabepflichten:
¾ rechtsformabhängig (KapGes, eG)
¾ größenabhängig (klein, mittel, groß)
Achtung:
Größenabhängige Erleichterungen gelten aufgrund besonderer
Vorschriften (z.B. BayGO, LKrO) nicht für Kapitalgesellschaften in
Mehrheitsbesitz von Gebietskörperschaften!
Zeitlicher Anwendungsbereich („Faustregel“):
¾ ab 1.1.2009: erweiterte Berichterstattungspflichten
¾ ab 1.1.2010: verpflichtende Anwendung der handelsbilanziellen
Änderungen
23
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben II
Wesentliche gesetzliche Vorschriften zum Anhang:
§§ HGB n.F.
Inhalt
§ 284
Erläuterungen zur Bilanz/GVR
§ 285
Sonstige Pflichtangaben
§ 286
Unterlassen von Angaben
§ 287
Aufstellung des Anteilsbesitzes
§ 288
Größenabhängige Erleichterungen
§ 313
Konzern: Erläuterungen zur Bilanz/GVR;
Angaben zum Beteiligungsbesitz
§ 314
Konzern: Sonstige Pflichtangaben
§ 336 Abs. 2
eG: Rechtsformbedingte Erleichterungen
§ 338
eG: Rechtsformbedingte Zusatzangaben
Art. 67 EGHGB
Übergangsvorschriften zum BilMoG
24
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben III
Änderungen der Anhangangaben gem. § 285 HGB n.F.:
Nr.
Kurzbeschreibung
ab Gj.:
KapGes*/eG
2
Änd.
Bündelung der Angaben zu den Verbindlichkeiten
im Anhang
2010
große und
mittelgroße
3
Neu
Angaben von Art, Zweck, Risiken und Vorteilen von
nicht bilanzierten Geschäften
2009
große und
mittelgroße**
3a
Red.
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen
2009
große und
mittelgroße
5
Angaben im Zusammenhang mit steuerlichen
Vorschriften
2010
13
Änd.
Angabe, wenn Abschreibungsdauer Geschäfts- oder
Firmenwert > 5 Jahre
2010
alle
16
Änd.
Angaben zum Corporate Governance Kodex
2009
börsennotierte
AG‘s
* KapGes in Mehrheitsbesitz von Gebietskörperschaften gelten als groß
** mittelgroße brauchen Risiken und Vorteile nicht darzustellen
25
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben IV
Änderungen der Anhangangaben gem. § 285 HGB n.F.:
Nr.
Kurzbeschreibung
ab Gj.
KapGes*/eG
17
Änd.
Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers
2009
große KapGes
18
Red.
Angaben bzgl. zu den Finanzanlagen gehörenden
Finanzinstrumenten, die über dem beizulegenden
Zeitwert ausgewiesen werden
2010
alle
19
Änd.
Angaben bzgl. nicht zum beizulegenden Zeitwert
bilanzierter derivativer Finanzinstrumente
2010
große und
mittelgroße
20
Neu
Angaben bzgl. gem. § 340e Abs. 3 S. 1 HGB mit dem
beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente
2010
Kreditinstitute
(ohne WU mit
Sparbetrieb)
* KapGes in Mehrheitsbesitz von Gebietskörperschaften gelten als groß
26
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben V
Änderungen der Anhangangaben gem. § 285 HGB n.F.:
Nr.
Kurzbeschreibung
ab Gj.
KapGes*/eG
21
Neu
Angaben zu nicht marktüblichen Geschäften mit
nahestehenden Unternehmen und Personen
2009
- große
- mittelgr. AG
22
Neu
Angaben zu Forschungs- und Entwicklungskosten des
Geschäftsjahres
2010
große und
mittelgroße
23
Neu
Angaben zu den nach § 254 HGB gebildeten
Bewertungseinheiten
2010
alle
24
Neu
Angaben zur Berechnung von Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2010
alle
25
Neu
Angaben zur Verrechnung von bestimmten
Vermögensgegenständen und Schulden
2010
alle
* KapGes in Mehrheitsbesitz von Gebietskörperschaften gelten als groß
27
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben VI
Änderungen der Anhangangaben gem. § 285 HGB n.F.:
Nr.
Kurzbeschreibung
ab Gj.
KapGes*/eG
26
Neu
Angaben zu Anteilen oder Anlageaktien an
inländischen Investmentvermögen oder ausländischen
Investmentanteilen
2010
alle
27
Neu
Erweiterte Angaben zu Verbindlichkeiten und
Haftungsverhältnissen nach § 251 HGB
2010
alle
28
Neu
Angaben zum Gesamtbetrag der Erträge i.S.d. § 268
Abs. 8 HGB (ausschüttungsgesperrte Beträge)
2010
alle
29
Neu
Angaben zur Berechnung latenter Steuern
2010
große
* KapGes in Mehrheitsbesitz von Gebietskörperschaften gelten als groß
28
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben VII
§ 285 HGB n.F. Nr. 3 (anzuwenden JA 2009)
Kurzbeschreibung:
¾ Angabe von Art, Zweck, Risiken und Vorteilen von nicht bilanzierten
Geschäften soweit für die Beurteilung der Finanzlage notwendig
Gesetzesbegründung/Ziel der Änderung:
¾ Umsetzung einer EU-rechtlichen Vorgabe Konsequenzen aus der
Finanzmarktkrise
¾ Aufdeckung von wirtschaftlichen Risiken aus Zweckgesellschaften
Was ist neu?
¾ Detailliertere Erläuterungen (Geschäftszweck, Angabe unbezifferbarer
Haftungen, Art und Umfang möglicher zukünftiger Auswirkungen auf die
Gesellschaft)
29
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben VIII
§ 285 HGB n.F. Nr. 17 (anzuwenden JA 2009)
Kurzbeschreibung:
¾ Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers
Gesetzesbegründung/Ziel der Änderung:
¾ Umsetzung einer EU-Richtlinie
Formulierungsvorschlag (Abschnitt C.):
„Für den Abschlussprüfer wurden für das Geschäftsjahr 2009 folgende
Honorare (Gesamtnettovergütung zzgl. Auslagen) als Aufwand erfasst:
a) Abschlussprüfungsleistungen:
T€
b) Andere Bestätigungsleistungen:
T€
c) Steuerberatungsleistungen:
T€
d) Sonstige Leistungen:
T€“
30
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben IX
§ 285 HGB n.F. Nr. 21 (anzuwenden JA 2009)
Kurzbeschreibung:
¾ Angaben zu wesentlichen nicht marktüblichen Geschäften mit
nahestehenden Unternehmen und Personen
Gesetzesbegründung/Ziel der Änderung:
¾ Erhöhung der Transparenz
¾ Schutz Minderheitsgesellschafter
Wesentliche Angaben:
¾ Bezeichnung der nahestehenden Partei
¾ Art der Beziehung
¾ Wertumfang
¾ ggf. weitere Angaben
31
Achtung: Änderungen bei Anhangangaben X
§ 285 HGB n.F. Nr. 21 (anzuwenden JA 2009)
Formulierungsvorschlag (Abschnitt D.):
Variante 1: Angabe nur der angabepflichtigen Geschäfte
¾ Im Geschäftsjahr wurden folgende wesentliche marktunübliche Geschäfte
mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt:
Angaben in T€
Umsatzerlöse aus
erbrachten
Lieferungen und
Leistungen ggü.:
Aufwendungen
für empfangene
Lieferungen und
Leistungen von:
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen bzw.
Darlehen an:
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen bzw.
Darlehen ggü.:
Aufsichtsräte
Vorstände
Gesellschafter
Tochtergesellschaften
Sonstige
Variante 2: Angabe aller Geschäfte
¾ Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte mit nahestehenden
Unternehmen und Personen getätigt: Tabelle vgl. oben
32
Vielen Dank!
33
Document
Kategorie
Automobil
Seitenansichten
10
Dateigröße
114 KB
Tags
1/--Seiten
melden