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Inhalt Vorwort 1 Einleitung Der Jahrhundertcrash und was er uns

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Inhalt
Vorwort
1 Einleitung
Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt
Der Einstieg lohnt sich
Die zehn wichtigsten Börsenregeln
2 Von Aktie bis Aktionär
Am Anfang steht die Aktiengesellschaft
Was ist eine Aktie?
Welche unterschiedlichen Aktien gibt es?
Inländische und ausländische Aktien
Welche Rechte hat der Aktionär?
Was geschieht auf der Hauptversammlung?
Was versteht man unter dem Jahresabschluss?
Was bedeutet eine Kapitalerhöhung?
Wie funktioniert das Bezugsrecht?
Was ist eine Gratisaktie?
Was ist eine Neuemission?
Wie viel ist die Aktie wert? .
Wie entstehen die Kurse?
Was ist die Dividende?
3 Rund um die Börse
Was versteht man unter Börse?
Präsenzbörse und Computerbörse
Die verschiedenen Börsensegmente
Was bedeuten die Börsensegmente für den Aktionär?
Was versteht man unter variablem Handel und Kassahandel?
Wie geht es an der Börse zu?
Die Sprache der Börse
4 Der Aktionär als Geldanleger
Welche Ziele hat ein Geldanleger?
Was versteht man unter Liquidität einer Aktienanlage?
Welche Sicherheit bietet eine Aktienanlage?
Wie bestimmt sich die Rendite von Aktien?
Aktiengewinne und die Steuer
5 Aktieninvestment praktisch
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Wer hilft beim Aktiengeschäft?
Wie kauft man Aktien?
Wie werden Aktien aufbewahrt?
Wie verkauft man Aktien?
Was kostet die Aktienanlage?
Die eigene Erfolgskontrolle
6 Analyse und Kennzahlen
Vor der Strategie steht die Analyse
Was versteht man unter Globalanalyse?
Was ist eine Fundamentalanalyse?
Was ist eine technische Analyse?
Welche weiteren Analysemethoden gibt es?
Die wichtigste Kennzahl: Der DAX
Welche weiteren Indizes gibt es?
Wie kann man als Anleger Indizes nutzen?
Welche Bedeutung hat das KGV?
Welche Bedeutung hat die relative Stärke?
Was sagt die Dividendenrendite aus?
Was ist Volatilität?
Was ist der Beta-Faktor?
Welche weiteren Kennzahlen gibt es?
Die Angst vor dem Börsencrash
7 Anlagen zwischen Aktie und Anleihe
Was ist eine Optionsanleihe?
Was ist eine Wandelanleihe?
Was ist eine Aktienanleihe?
8 Professionell gemanagte Aktienanlage: Investmentfonds
Was ist ein Investmentfonds?
Wie kann man die Fondsarten systematisieren?
Was ist ein Investmentzertifikat?
Wie erwirbt man ein Investmentzertifikat?
Was kostet das Engagement in einem Fonds?
Es gibt auch fast »kostenlose« Fonds
Was sind Länderfonds, was sind Umbrellafonds?
Sparpläne und Auszahlungspläne
9 Spekulieren mit Aktien: Optionsscheine auf Aktien
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Was ist ein Optionsschein?
Was sind Calls und Puts?
Wer emittiert Optionsscheine? .
Wie kauft und verkauft man Optionsscheine?
Die Technik des Optionsscheingeschäfts
Vier Schritte zum richtigen Optionsschein
10 Zertifikate – Spiegelbilder von Strategien
Was sind Zertifikate?
Welche Arten von Zertifikaten gibt es?
11 Wie liest man die Wirtschaftspresse und die Börseninformationen im
Internet?
Informationsquellen im Überblick
Welche Finanzportale gibt es?
Welche Finanzzeitungen und -magazine gibt es?
Welche Börsenbriefe gibt es?
Der DAX als Maßstab
Die Aktie im Blickpunkt
Informationen über die Aktienkurse
Lesehilfe: Kurszusätze
Informationen zur Fundamentalanalyse
Informationen zur technischen Analyse
Ausländische Börsen und ausländische Aktien
Wechselkurse
Qualitative Informationen über die Unternehmen
Informationen über Fonds
12 Strategien für Kauf und Verkauf
Der strategische Ansatz
Die Frage nach dem Timing: Wann kaufen?
Wie verwendet man eine Watchlist?
Kaufstrategien
Wann soll man verkaufen?
Verkaufsstrategien
Zum Schluss ein Wort zur Börsenpsychologie
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7 Anlagen zwischen Aktie und Anleihe (S. 123-124)
Was ist eine Optionsanleihe? Eine Optionsanleihe ist eine
Industrieschuldverschreibung, die dem Inhaber neben der Festverzinsung ein
Bezugsrecht, das heißt, eine Option auf die Aktien des Unternehmens
einräumt. Sie ist damit eine Mischform aus Anleihe und Aktie.
Demgemäß besteht sie aus zwei Teilen: der Anleihe und dem Optionsschein
(siehe Kapitel 9, S. 143). Die Option kann nach Ablauf einer festgelegten
Frist ausgeübt werden, indem der Optionsschein gegen die entsprechenden
Aktien getauscht wird. Die Besonderheit einer Optionsanleihe besteht also
darin, dass das Wertpapier ab einem bestimmten Zeitpunkt in zwei
Einzelpapiere zerfällt. Optionsanleihe und Optionsschein sind jeweils
börsenfähige Papiere.
Optionsanleihen eignen sich für Anleger, die normalerweise auf
festverzinsliche Werte setzen, aber einmal in die Welt der Aktien
hineinschnuppern möchten
Optionsanleihen bezieht man im Allgemeinen über die Börse. Für sie gibt es
daher auch einen notierten Börsenkurs. Dieser Kurs gilt zunächst für die
Anleihe mit Optionsschein. Nach einer bestimmten Zeit erfolgt die Trennung
von Anleihe und Optionsschein. Die Anleihe bleibt bestehen, und für den
Optionsschein beginnt an der Börse ein Eigenleben. Die Anleihe wird bis
zum Ende ihrer Laufzeit mit einem festen Satz verzinst.
Sie wird an der Börse notiert, und wie bei allen festverzinslichen
umlaufenden (das heißt, an der Börse gehandelten) Anleihen schwankt ihr
Kurs. Der Kurs des Optionsscheins kann im Vergleich dazu wesentlich
stärker schwanken. Dies rührt daher, dass er von der Entwicklung der Aktie
abhängt, auf die er bezogen ist. Durch die Ausübung des Rechts zur
Umwandlung wird der Anleihenbesitzer zum Aktionär. Wichtig ist, dass das
Bezugsrecht auf ein Wertpapier nicht durch die Anleihe selbst begründet
wird, sondern durch den Optionsschein (Optionsschein heißt auf Englisch
»warrant«.
Gerne wird dieser Begriff auch im deutschsprachigen Raum genutzt.) Damit
ist der Optionsschein ein eigenständiges Wertpapier, das seinem Inhaber den
Bezug von Aktien des Emittenten einräumt. Die Emission einer
Optionsanleihe setzt voraus, dass der Emittent einen bestimmten Teil seines
Grundkapitals für die Lieferung von Aktien an die Inhaber von
Optionsscheinen reserviert hat. Daher muss nach deutschem Aktienrecht vor
einer Emission das Grundkapital entsprechend aufgestockt werden. Der
Beschluss über eine solche Kapitalerhöhung bedarf einer DreiviertelMehrheit der Hauptversammlung. Die für die Bewertung einer
Optionsanleihe wichtigsten Größen sind
* die Optionsfrist,
* das Bezugsverhältnis und
* der Bezugskurs.
Die Optionsfrist beschreibt die Zeitspanne, innerhalb derer die Umwandlung
in Aktien durchgeführt werden kann. Im Normalfall ist sie mit der Laufzeit
der Anleihe identisch. Das Bezugsverhältnis drückt aus, wie viele Aktien für
einen Optionsschein bezogen werden können. Der Bezugskurs (auch
Optionspreis genannt) ist der Kurs, zu dem man die Aktie erwerben kann.
Die Optionsanleihe erwirbt man im Allgemeinen nicht, um sie möglichst
bald gegen Aktien zu tauschen, sondern um sie zu einem Zeitpunkt
einzusetzen, zu dem der Kurs möglichst vorteilhaft ist. Man kann damit eine
Optionsanleihe als eine Aktienspekulation mit Netz bezeichnen.
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