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Inhalt der Pressemappe zu „Wissen was bei - Gesünder unter 7

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Inhalt der Pressemappe zu
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“
•
Backgrounder
• Blutzucker: Welche Werte für Menschen mit Diabetes wichtig sind
• Zuckerkrankheit Diabetes mellitus
• Diabetestherapie: Tradition seit mehr als 90 Jahren bei Sanofi
• MyStar Extra®: Diabetesmanagement mit nur 3 Klicks
•
Interviews
• Johann Lafer
• Daniel Schnelting
•
Evaluierter Fragebogen für Diabetesrisiko
Blutzucker: Welche Werte für Menschen mit Diabetes wichtig sind
Unser Körper braucht Energie, damit Organe und Muskeln funktionieren. Die benötigte
Energie, der Zucker, wird aus der Nahrung gewonnen: Kohlenhydrate werden im
Verdauungstrakt aufgespalten. Damit der Zucker in die Körperzellen gelangen kann,
braucht er einen Botenstoff: das Hormon Insulin.
Bei Menschen mit Diabetes funktioniert dieser lebenswichtige Prozess nicht oder nur
noch eingeschränkt, da der Körper zu wenig oder gar kein Insulin mehr produziert.
Zucker gelangt kaum noch in die Zellen und verbleibt ungenutzt im Blut – der
Blutzuckerspiegel steigt an. Menschen mit Diabetes sollten ihren Blutzuckerspiegel
daher stets im Auge behalten, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Risiko von
Folgeerkrankungen wie Erblindung, Schlaganfall und Herzinfarkt zu minimieren.
Der Messwert für eine gute Einstellung: Langzeitblutzuckerwert – HbA1c
Ein bedeutender Messwert für eine gute Blutzuckereinstellung ist der so genannte
Langzeitblutzuckerwert (HbA1c). Er spiegelt den durchschnittlichen Blutzuckerwert der
letzten zwei bis drei Monate wider – unabhängig davon, ob die Blutzuckerwerte in der
Zwischenzeit stark angestiegen oder gesunken sind. Der HbA1c-Wert gibt den Anteil des
„verzuckerten“ roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) am Gesamthämoglobin wieder. Je
höher der Blutzuckerspiegel über einen gewissen Zeitraum ist, desto höher ist auch der
Anteil des „Zucker-Hämoglobin“ (HbA1c-Wert).
HbA1c – Gesünder unter 7 Prozent
Liegt der Langzeitblutzuckerwert dauerhaft über sieben Prozent, werden Gefäße und
Nerven geschädigt. Diese Schädigungen schreiten schleichend voran und bleiben meist
lange Zeit unbemerkt – führen jedoch langfristig zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt
oder Schlaganfall, Erblindung oder Amputationen. Das muss nicht sein! Die Ergebnisse
einer der größten Studien1 zur Therapie des Typ-2-Diabetes belegen, dass durch eine
langfristig gute Blutzuckereinstellung das Risiko für diabetesbedingte Folgeerkrankungen
deutlich reduziert wird.
Regelmäßige Blutzuckerkontrolle ist wichtig2,3
Zwei Komponenten beeinflussen den HbA1c-Wert: Sowohl der Nüchternblutzuckerwert
als auch der Mahlzeitenblutzuckerwert (2 Stunden nach dem Essen) müssen gut
eingestellt werden, um eine optimale langfristige Blutzuckereinstellung zu erreichen.
Menschen mit Diabetes sollten Ihren Blutzucker mehrmals täglich messen, um die Dosis
Ihrer Medikamente stets an Ernährung und Lebensumstände anpassen zu können. So
können sie besser einschätzen, wie ihr Blutzucker auf Veränderungen reagiert, zum
Beispiel auf Entspannung im Urlaub, Arbeit im Haushalt und Garten, Stress im Beruf,
sportliche Betätigung, Krankheit oder den Zyklus der Frau. Vorteil: Jederzeit den
Überblick über den Stoffwechsel zu haben und Situationen wie eine Unterzuckerung
rechtzeitig zu erkennen und vermeiden.
Überblick gewinnen und Balance halten
Blutzuckerspitzen nach dem Essen können Einfluss auf die Entstehung von
Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall haben. Menschen mit Diabetes
sollten ihre Werte daher auch immer zwei Stunden nach dem Essen überprüfen – und
nicht nur nach dem Aufstehen. Die täglichen Messergebnisse sind die Grundlage dafür,
dass Betroffene gemeinsam mit ihrem Arzt ihre Therapie einstellen können, sich
ausgewogen ernähren und ausreichend bewegen. Mit Hilfe eines Tagebuchs können
Menschen mit Diabetes auf einen Blick erkennen, ob es bestimmte Tageszeiten gibt, zu
denen sie vielleicht besonders auf ihren Blutzucker achten sollten und ob sie ihren
Nüchternblutzucker und den Blutzucker nach dem Essen gleich gut im Griff haben.
Für jeden Diabetestyp wichtig
Für Insulinpatienten ist es unbedingt notwendig, den Blutzucker selbst zu messen, um
die Insulineinheiten korrekt berechnen zu können, aber auch Menschen mit Typ-2Diabetes ohne Insulintherapie profitieren, wenn sie ihren Blutzucker messen. Menschen
mit Diabetes können mit einer Selbstkontrolle langfristig zu einer guten
Blutzuckereinstellung beitragen und dadurch das Risiko für Folgeerkrankungen
nachweislich reduzieren und damit Lebensqualität und Lebenserwartung erhöhen.1
Zielwerte für Menschen mit Diabetes4:
Nüchternblutzucker:
100 – 125 mg/dl (5,6 – 6,9 mmol/l)
vor den Mahlzeiten:
100 – 125 mg/dl (5,0 – 6,9 mmol/l)
2 Std. nach dem Essen (Mahlzeitenblutzucker):
140 – 199 mg/dl (7,8 – 11,0 mmol/l)
Langzeitblutzucker HbA1c
(durchschnittlicher Wert über 2-3 Monate):
6,5 – 7,5 Prozent (Zielkorridor)
Quellen:
1
UKPDS = United Kingdom Prospective Diabetes Study, Holman RR et al. 10-Year Follow-Up of Intensive Glucose Control in
Type 2 Diabetes. N Engl J Med 2008; 359: 1577-89.
2
Standards of medical care in diabetes – 2013. Diabetes Care 2013; 36, Supplement 1, 11-66.
3
Inzucchi et al.: Management of hyperglycemia in type 2 diabetes: A patient-centered approach. Diabetes Care 2012; 35, 1-16.
4
Nationale Versorgungsleitlinie Therapie des Typ-2-Diabetes, Langfassung 1. Auflage, Version 1, August 2013, 28. Verfügbar
unter: http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/NVL-DM2-Therlang_Endversion_270813.pdf. Zugriffsdatum: Januar 2014. Zuckerkrankheit Diabetes mellitus
Diabetes ist die Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts: In Deutschland leben zurzeit etwa
6 Millionen Menschen mit diagnostiziertem Diabetes. Zusätzlich ist von einer erheblichen
Dunkelziffer von zwei bis fünf Millionen Menschen auszugehen.1 Weltweit sind
Schätzungen zufolge zurzeit 382 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt – für das
Jahr 2030 rechnet man mit 592 Millionen Diabetikern.2 In Europa geht man für das Jahr
2035 von 68,9 Millionen Erwachsenen mit Diabetes aus.3
Das Krankheitsbild
Unser Körper benötigt Energie, damit Organe und Muskeln funktionieren. Die benötigte
Energie, der Zucker, wird aus der Nahrung gewonnen: Kohlenhydrate werden im
Verdauungstrakt aufgespalten. Damit der Zucker in die Körperzellen gelangen kann,
braucht er einen Botenstoff: das Hormon Insulin. Bei Menschen mit Diabetes funktioniert
dieser lebenswichtige Prozess nicht mehr, da die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug
oder gar kein Insulin mehr produziert. Zucker gelangt kaum noch in die Zellen und
verbleibt ungenutzt im Blut – der Blutzuckerspiegel steigt an. Dies kann Gewebe,
Organe und Arterien schädigen. Menschen mit Diabetes sollten daher ihren
Blutzuckerspiegel stets im Auge behalten und gegensteuern, um die Lebensqualität zu
erhöhen und das Risiko für Folgeerkrankungen wie Erblindung, Schlaganfall und
Herzinfarkt zu minimieren.
Diabetes ist eine Typ-Frage
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem Typ-1-Diabetes – einer
Autoimmunerkrankung, die meist im Jugendalter auftritt – und dem Typ-2-Diabetes, der
häufigsten Form des Diabetes, assoziiert mit Übergewicht und mangelnder Bewegung.
Typ-1-Diabetes ist charakterisiert durch einen Insulinmangel und erfordert die tägliche
Verabreichung von Insulin. Der Typ-1-Diabetes macht etwa 5 Prozent aller DiabetesFälle in Deutschland aus.4 Zu den Anfangssymptomen gehören u. a. häufiges
Wasserlassen (Polyurie), Durst (Polydipsie), konstantes Hungergefühl, Gewichtsverlust,
ständig wechselnder Sehveränderungen (Visus) und Müdigkeit. Diese Symptome
können plötzlich auftreten.
Typ-2-Diabetes ist durch Insulinresistenz, d.h. einem verminderten Ansprechen des
Körpers auf Insulin charakterisiert; 95 Prozent der Diabetiker haben einen Typ-2Diabetes.1 Die Erkrankung wird oft erst sehr spät – nachdem sich bereits
Folgeerkrankungen entwickelt haben – diagnostiziert.
Bis vor kurzem wurde dieser Typ des Diabetes nur bei Erwachsenen beobachtet,
mittlerweile wird er zu einem zunehmenden Problem bei jungen Menschen.
Gegenwärtig erkranken ca. 200 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in
Deutschland jährlich an Typ-2-Diabetes. Die Anzahl der in der DPV-Datenbank erfassten
Typ-2-Diabetes-Neuerkrankungen haben sich in den letzten zehn Jahren verfünffacht.5
Management des Typ-1-Diabetes
Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen täglich Insulin spritzen. Die aktuelle Leitlinie zur
Behandlung des Typ-1-Diabetes sieht vor, den HbA1c-Zielwert individuell mit dem
Patienten zu vereinbaren und dabei in der Regel einen HbA1c-Zielwert im Bereich < 7,5
Prozent anzustreben, ohne dass schwerwiegende Hypoglykämien (Unterzuckerungen)
auftreten.6
Management des Typ-2-Diabetes
Das tägliche Diabetes-Management ist vielschichtig – es erfordert regelmäßige
Blutzuckermessungen, eine ausgewogene Ernährung, Gewichtskontrolle sowie die
Einhaltung einer planmäßigen Medikation.7,8 Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes soll zur
Prävention
von
Folgekomplikationen
ein
HbA1c-Korridor
von
6,5 % bis 7,5 % unter Berücksichtigung der individualisierten Therapieziele angestrebt
werden.9 Liegt der Wert dauerhaft unter sieben Prozent, ist das Risiko für
Folgeerkrankungen nachweislich verringert.7
Zu Beginn der Erkrankung ist es oft möglich, durch Ernährungsumstellung, körperliche
Aktivität und Gabe von blutzuckersenkenden Tabletten den Blutzucker wieder in den
Griff zu bekommen. Bei unzureichendem Therapieerfolg nach drei bis sechs Monaten
sollte zunächst verstärkt eine Veränderung des Lebensstils mit dem Patienten
besprochen werden.10 Sollte dann dennoch ein zweites antihyperglykämisches
Medikament erforderlich sein, wird vorrangig die zusätzliche Gabe von Insulin
empfohlen.10 Nach den aktuellen Leitlinien hat bei älteren Menschen mit Diabetes die
Vermeidung therapiebedingter Hypoglykämien höchste Priorität.11
Quellen:
1
Rathmann, Tamayo: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2014, 8.
2
International Diabetes Federation: Diabetes Atlas 6th Edition updated, 15. Verfügbar unter: http://www.idf.org/diabetesatlas.
Zugriffsdatum: Januar 2014.
3
http://www.idf.org/sites/default/files/EN_6E_Atlas_Full_0.pdf. Zugriffsdatum: Januar 2014.
4
Siegel, Siegel: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2014, 34.
5
Danne, Ziegler: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2014, 8.
6
Matthaei, Kellerer et al.: Evidenzbasierte Leitlinie Therapie des Typ-1-Diabetes / Aktualisierung der S3-Leitlinie Therapie des
Typ-1-Diabetes - Version 1.0; September / 2011, 16. Verfügbar unter: http://www.deutsche-diabetesgesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/AktualisierungTherapieTyp1Diabetes_1_20120319_TL
.pdf. Zugriffsdatum: Januar 2014.
7
Standards of medical care in diabetes – 2013. Diabetes Care 2013; 36, Supplement 1, 11-66.
8
Inzucchi et al.: Management of hyperglycemia in type 2 diabetes: A patient-centered approach. Diabetes Care 2012; 35, 1-16.
9
Nationale Versorgungsleitlinie Therapie des Typ-2-Diabetes, Langfassung 1. Auflage, Version 1, August 2013, 27. Verfügbar
unter: http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/NVL-DM2-Therlang_Endversion_270813.pdf. Zugriffsdatum: Januar 2014.
10
Nationale Versorgungsleitlinie Therapie des Typ-2-Diabetes, Langfassung 1. Auflage, Version 1, August 2013, 138. Verfügbar
unter: http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/NVL-DM2-Therlang_Endversion_270813.pdf. Zugriffsdatum: Januar 2014.
11
Zeyfang: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2014,157. Diabetestherapie: Tradition seit mehr als 90 Jahren bei Sanofi
Im Oktober des Jahres 1923 hat Hoechst als erstes Unternehmen Insulin in Deutschland
als Medikament zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) eingeführt.
Damit fand Europa nach dem 1. Weltkrieg wieder den Anschluss an die moderne
Diabetesforschung. Bis heute leistet das Unternehmen immer wieder wesentliche
Beiträge zum Fortschritt in der Diabetestherapie. Eine Chronologie der Meilensteine:
1921
Toronto: Der Arzt Frederick G. Banting injiziert mit seinen Mitarbeitern Charles
Best und Clark Noble sowie des Biochemikers James B. Collip erstmalig ein
Extrakt aus den Inselzellen des Pankreas in ein diabetisches Versuchstier und
senkt den Blutzuckerspiegel.
Hoechst liefert die ersten Pankreas-Präparate für klinische Prüfungen.
1923
Bei Hoechst beginnt die industrielle Herstellung von Insulin. Am 31. Oktober
1923 erscheint in der Pharmazeutischen Zeitung die offizielle Mitteilung über
die Einführung von „Insulin Hoechst“ als Medikament.
1934
Hoechst entwickelt ein Verfahren, um kristallines Insulin herzustellen.
1936
Hoechst stellt die gesamte Produktion auf kristallines Insulin um.
1938
„Depot-Insulin“ mit Surfen als Stabilisator kommt in den Handel und setzt den
Standard für Insulinzubereitungen mit mittellanger Wirkdauer.
1939
Hoechst-Forscher entwickeln Depot-Insulin Hoechst klar® mit einer Wirkdauer,
die dosisabhängig zwischen 10 - 18 Stunden liegt.
1951
Entwicklung von „Komb-Insulin Hoechst“ (ein Drittel Normalinsulin, zwei Drittel
Surfen-verzögertes Insulin).
1953
Entwicklung von „Long-Insulin Hoechst“. Wirkung bis maximal 20 Stunden.
1979
Hoechst entwickelt ein eigenes Herstellungsverfahren für gentechnisch
modifizierte Bakterien zur Insulinherstellung und errichtet eine BiosyntheseAnlage für die Produktion.
1982
Zulassung von Humaninsulinzubereitungen (aus Schweineinsulin).
1983
Depot-H-Insulin Hoechst® kommt in den Handel.
1984
Die kleinste Insulinpumpe der Welt „H-Tron Hoechst“ wird in die Pumpentherapie eingeführt.
Im September beantragt Hoechst die Genehmigung zur Errichtung einer
Produktionsanlage für rekombinantes Human-Insulin (Fermtec-Anlage).
1987
Der OptiPen®, der erste Insulin-Pen des Unternehmens, kommt auf den Markt.
1994
Hoechst erhält die Genehmigung für den Betrieb der biotechnischen
Produktion von Humaninsulin.
1995
Weltweite Einführung von Glimepirid, einem Sulfonylharnstoff der neuen
Generation.
1996
Zulassung des biosynthetisch hergestellten Humaninsulins.
1998
Offizielle Inbetriebnahme der biosynthetischen Insulinherstellung.
1999
Hoechst fusioniert mit Rhône-Poulenc zu Aventis Pharma.
2000
Zulassung des ersten gentechnisch hergestellten 24-Stunden Insulinanalogons
in Europa und den USA.
2001
Einführung des OptiSet® (Einwegpen mit vorinstallierter Kartusche).
Grundsteinlegung für die neue Anlage des 24-Stunden Insulinanalogons.
2002
Zulassungserweiterung für das Insulinanalogon für die Behandlung von
Kindern ab 6 Jahren und die tageszeitlich flexible Gabe.
2004
Sanofi-Synthélabo fusioniert mit Aventis Pharma zur Sanofi-Aventis Gruppe.
Zulassung des schnellwirksamen Insulinanalogons in Europa und den USA.
2005
Markteinführung des schnellwirksamen Insulinanalogons in Deutschland
2007
Einführung des SoloSTAR®, des ersten von sanofi-aventis in Eigenregie
designten und entwickelten Insulin-Pens (Fertigpen).
2008
Das Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design vergibt den
GOOD DESIGN™ Award 2007 für den SoloSTAR®.
Das Werk für Insulin-Pens wird fertiggestellt. Bereits im Oktober des Jahres
verlässt der 125millionste dort gefertigte Pen das Werk.
2009
Mit dem ClikSTAR® folgt der zweite Insulin-Pen aus Eigenentwicklung.
Der wiederverwendbare Pen wird in Europa und Kanada zugelassen.
Die Design Business Association (DBA) zeichnet den SoloSTAR® in London
mit dem Design Effectiveness Award aus. Im Laufe der Verleihung erhält der
SoloSTAR® noch zwei weitere Auszeichnungen: den Preis für den International
Export Award und den Grand Prix für das beste Design.
Der ClikSTAR® wird nach dem SoloSTAR® auch mit dem GOOD DESIGN®
Award vom Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design
ausgezeichnet.
2011
Einführung der Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar®. iBGStar® wurde
mit dem reddot design award und GOOD DESIGN® Award ausgezeichnet.
2013
Marktzulassung für den ersten prandialen GLP-1-Rezeptoragonisten von
Sanofi.
2014
Einführung des JuniorSTAR®, ein neuer, wiederverwendbarer Pen für Typ-1Diabetiker mit Dosierung in halben Insulineinheiten.
Einführung des Blutzuckermessgerätes MyStar Extra®, dem ersten
Blutzuckermessgerät mit HbA1c-Schätzwert-Funktion.
Presseinformation
®
MyStar Extra
MyStar Extra®: Diabetesmanagement mit nur 3 Klicks
Das Blutzuckermessgerät MyStar Extra® von Sanofi richtet sich an alle Menschen mit Diabetes, die ihre
Blutzuckerwerte in den Griff bekommen möchten. Mit seinen Extra-Funktionen und einer einfachen
intuitiven 1-2-3-Klick-Handhabung ermöglicht MyStar Extra® eine frühzeitige und selbstständige Kontrolle
des Therapieverlaufs und motiviert zu einer konsequenten Durchführung der Diabetes-Therapie. Als
erstes Blutzuckermessgerät liefert MyStar Extra® einen geschätzten HbA1c-Wert und einen dazugehörigen
HbA1c-Trend auf Grundlage gemessener Blutzuckerwerte. Das Gerät zeigt Durchschnittswerte der letzten
3, 7, und 30 Tage an und gibt zusätzlich mit einem Trendpfeil einen Überblick über die Entwicklung der
Nüchternblutzuckerwerte. MyStar Extra® zeichnet sich durch eine einfache Symbolbedienung und einen
übersichtlichen Datenspeicher aus
1 x Klick: Messwerte vergleichen – in den Ergebnissen blättern
MyStar Extra® speichert alle neuen Blutzuckermesswerte automatisch im integrierten Tagebuch, maximal
werden 1.865 Ergebnisse mit Zeit und Datum angezeigt. Während des Messens schlägt das MyStar
Extra® Blutzuckermessgerät Mahlzeitenmarkierungen mit verschiedenen Darstellungen eines Apfels für
die Testergebnisse vor. Anhand der Mahlzeitenmarkierungen kann einfach überprüft werden, wie sich die
Messwerte vor den Mahlzeiten, nach den Mahlzeiten und die Nüchternblutzuckerwerte ändern. Die
vorgeschlagene Markierung kann selbstständig geändert werden. Zusätzlich wird ein Trend beim letzten
aktuellen Nüchternblutzuckerwert durch einen Trendpfeil abgebildet.
2 x Klick: Durchschnittswerte berechnen – Blutzucker im Blick
Die Durchschnittswert-Funktion bietet jederzeit einen aktuellen Überblick über die Entwicklung
Blutzuckerspiegels – je nach Tageszeit und über mehrere Tage hinweg: Angezeigt werden
berechneten Durchschnittswerte für 3, 7 und 30 Tage. Gruppiert werden die Werte entsprechend
Mahlzeitenmarkierung in nüchtern, vor und nach der Mahlzeit – auf Wunsch wird auch
Durchschnittswert aller gemessenen Blutzuckerwerte geliefert.
des
die
der
der
3 x Klick: HbA1c-Schätzwerte kalkulieren – Therapie kontrollieren
Der MyStar Extra® bietet neben der Bestimmung der Blutzuckerwerte die Möglichkeit, zusätzlich einen
HbA1c-Schätzwert zu berechnen. Denn egal ob zur Selbstkontrolle, als Hilfe zur Lebensstiländerung oder
für das Gespräch beim Arzt – oft reicht die Blutzuckerselbstmessung allein nicht aus, um einen
Zusammenhang zwischen dem Lebensstil, den Blutzuckerwerten und den Einfluss auf den
angzeitblutzuckerwert herzustellen. Ergänzt wird der HbA1c-Schätzwert durch einen Trendpfeil, der die
Entwicklung des HbA1c-Schätzwertes anzeigt.
Der Schätzwert wird auf Basis von Nüchternblutzuckerwerten in Verbindung mit dem 7-PunkteTagesprofil, bestehend aus den Blutzuckerwerten, die vor und nach den 3 Hauptmahlzeiten sowie vorm
Schlafengehen gemessen werden, berechnet. Der HbA1c-Schätzwert basiert auf einem Algorithmus, der
von führenden Wissenschaftlern von der University of Virginia entwickelt und zum Patent eingereicht
worden ist.
MyStar Extra®: Zuverlässiges Equipment – einfache Bedienung
Das Starter-Set ist, neben dem Blutzuckermessgerät, mit Batterien, einer kompakten Transporttasche,
einer Stechhilfe, 10 sterilen Lanzetten, 10 Teststreifen, einem Blutzuckertagebuch, der Garantiekarte und
einer Bedienungsanleitung ausgestattet. Übersichtliche Kurzinformationskarten mit einfachen Symbolen
helfen bei der Handhabung des Gerätes, dem schnellen Überblick über die wichtigsten Funktionen und
einer einfachen Schulung.
Das Messgerät arbeitet mit der Dynamischen Elektrochemie1-3 für eine hohe Messgenauigkeit, verfügt
über ein großes beleuchtetes Display und große, leicht lesbare Ziffern und intuitive Symbole.
Merkmale auf einen Blick
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Es wird ein geschätzter HbA1c-Wert berechnet.
Ein Trendpfeil gibt Auskunft über die Entwicklung des geschätzten HbA1c-Wertes.
Es werden Durchschnittswerte für 3, 7 und 30 Tage aller Messwerte, der Nüchtern-, VorMahlzeiten- und Nach-Mahlzeiten-Werte angezeigt.
Ein Trendpfeil zeigt die Entwicklung der Nüchternblutzuckerwerte an.
Technische Daten
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Dauer der Messung: durchschnittlich 5 Sekunden
Probenvolumen: 0,5 µl
Kalibrierung: Plasma-Äquivalent
Messwertebereich: 1,1 – 33,3 mmol/l bzw. 20 – 600 mg/dl
Hämatokrit: 20 – 60 %
Messeinheit: mg/dl oder mmol/l; voreingestellt, kann nicht vom Anwender geändert werden
Betriebstemperatur: 10 – 40 °C, relative Luftfeuchtigkeit: 25 – 90 %, maximale Höhe: bis 3.048 m
Automatisches Abschalten: 1 Minute nach letzter Interaktion;
2 Minuten, wenn ein Teststreifen eingeführt ist
Automatisches Einschalten: bei Einführung eines Teststreifens
Energieversorgung: 2 austauschbare 3-Volt-Lithiumbatterien (CR2032)
Verwendete Teststreifen: BGStar® Teststreifen
Abmessungen: 5,1 cm x 9,0 cm x 1,7 cm (Breite x Länge x Höhe)
Gewicht: 51 g (inklusive Batterien)
Modisches Design: mattschwarz mit violetten Gummirändern und vier Bedienungstasten
Automatische Erkennung der BGStar® Kontroll-Lösung
Bessere Haftung durch rutschfeste Gummiränder
Quellen:
1
®
MyStar Extra Bedienungsanleitung
AgaMatrix, Data on file, MyStar Extra Accuracy according to New ISO 15197 standards
3
Kempf K, Heinemann L. Dynamische Elektrochemie: eine innovative Methode zur hochqualitativen Blutglukosemessung.
Diabetologie 2012; 7: 121–6
2
Interview mit Johann Lafer
Man kennt ihn aus dem Fernsehen. Er war der Vorreiter für die erfolgreiche Verbindung
zwischen Kochen und Fernsehen. Johann Lafer wurde 1957 in Graz (Österreich)
geboren. 1973 begann er seine Ausbildung zum Koch. Bis heute folgte dem eine steile
und abwechslungsreiche Karriere. Über Johann Lafer wird gesagt: „Er ist wahrscheinlich
der einzige professionelle Koch in Deutschland, dem es gelungen ist, zwei Positionen in
seiner Person glaubhaft und authentisch nach außen zu vertreten.“ Hervorgerufen wird
seine außergewöhnliche Beliebtheit zum einen durch seine fachliche Kompetenz, zum
anderen durch diverse erfolgreiche TV-Serien. Er eröffnete seine eigene Kochschule, ist
Besitzer erfolgreicher Restaurants, revolutioniert die Schulverpflegung mit seinem
Projekt food@ucation und hat sein eigenes Foto- und Fernsehstudio. Johann Lafer hat
die Fähigkeit, sein Wissen so weiterzugeben, dass der Zuschauer das Gefühl hat,
ebenso gut kochen zu können wie er.
Sie engagieren sich schon seit neun Jahren bei „Wissen was bei Diabetes zählt:
Gesünder unter 7“. Warum unterstützen Sie diese Diabetes-Aktion?
Die Reaktionen auf mein Engagement bei „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder
unter 7“ zeigen mir, das dies der richtige Weg ist. Ich möchte deutlich machen, dass gute
und frische Küche der Gesundheit dient und auch für Menschen mit Diabetes machbar
ist. In den letzten Jahren bei der Aktion habe ich gelernt, dass vor allem der
Langzeitblutzuckerwert für Menschen mit Diabetes sehr wichtig ist. Sie sollten ihren Wert
kennen und die Bedeutung verstehen.
Woran machen Sie den Erfolg der Aktion fest? Wie beschreiben Sie die
Entwicklung über die Jahre?
In meiner Laufbahn als Koch sind mir zunehmend Menschen mit Diabetes begegnet. Bei
so vielen Betroffenen in Deutschland ist diese Aufklärung weit mehr als ein „Strohhalm“,
an dem man sich festhält. Engagierte Menschen bieten bei „Wissen was bei Diabetes
zählt: Gesünder unter 7“ echte Hilfe und Anleitungen. Ich bin überzeugt, dass die
Erkrankung durch die Aktion von immer mehr Menschen mit Diabetes ernst genommen
wird und dass diese sich die Anleitungen und Tipps für ein besseres Leben mit der
Erkrankung zu Herzen nehmen.
Mittlerweile ist Ihr Kochbuch „Mit Lafer leicht genießen” mit Rezepten aus der
Aktion erschienen. Für wen ist das Buch geeignet?
Die Rezepte im Buch habe ich im Laufe der Jahre für „Wissen was bei Diabetes zählt:
Gesünder unter 7“ entwickelt und vor Ort gekocht. Ich möchte vor allem die Botschaft
vermitteln, dass Menschen mit Diabetes auf Genuss und Geschmack nicht verzichten
müssen. Für alle anderen gilt: Eine gesunde Ernährung hilft, der Erkrankung
vorzubeugen. Im Buch finden sich 40 gesunde Rezepte, die Appetit machen – nicht nur
Menschen mit Diabetes.
Sie entwickeln im Rahmen von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7”
immer wieder neue Gerichte. Was beachten Sie dabei besonders und worauf kann
jeder selbst beim Kochen achten?
Ich setze auf hochwertige, natürlich verarbeitete und saisonale Lebensmittel, die
schonend gegart werden. Diese sind nicht nur gesünder, sondern schmecken auch
besser. Mein Tipp ist eine Ernährung, die frisch, bedarfsgerecht und ausgewogen ist.
Morgens rate ich dazu viele und abends wenig Kohlenhydrate zu essen. Insgesamt
sollten mehr frische, leichte Speisen und Gemüse bevorzugt werden.
Wollten Sie schon immer Koch werden oder hatten Sie als Kind auch andere
Berufswünsche?
Als kleiner Bub schwankte ich zwischen Gärtner und Koch, aber es hat sich früh
herauskristallisiert, dass Koch mein Traumberuf sein wird.
Sie engagieren sich auch für eine gesunde Schulverpflegung. Wofür steht Ihr
Projekt „food@ucation“?
Mein Herzenswunsch ist, so vielen Schülern wie möglich in Deutschland zu einem
bezahlbaren und leckeren Schulessen zu verhelfen. In der Schule sollen die Kinder nicht
nur Mathematik und Englisch lernen, sondern ebenso geschmackvolle, gesunde
Ernährung. Ich möchte ihnen zeigen, was gutes Essen ausmacht. Ich wünsche mir, dass
das Modellprojekt ein Wegweiser in eine gesunde Zukunft sein wird und viele
Nachahmer findet.
Interview mit Daniel Schnelting
Warum sind Sie Botschafter der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder
unter 7“?
Ich bin selbst seit 23 Jahren Diabetiker und möchte zeigen, dass ein gutes Leben auch
mit Diabetes möglich ist. Ich möchte bei der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt:
Gesünder unter 7“ Menschen mit Diabetes informieren und motivieren, dass es für sie
wichtig ist, ihre Werte zu kennen. Nur wer gesund lebt und regelmäßig seinen Blutzucker
kontrolliert, kann die Lebensqualität erhöhen. Sport ist dabei enorm wichtig –
regelmäßige Bewegung kann die Blutzuckerwerte verbessern und so das Risiko für
Folgeerkrankungen minimieren. Die von Sanofi initiierte Aktion „Wissen was bei Diabetes
zählt: Gesünder unter 7“ gefällt mir, da sie die Bevölkerung über Diabetes aufklärt und
Betroffene wichtige Informationen erhalten.
Was bedeutet es für Sie, mit Diabetes zu leben?
Diabetes gehört zu mir. Ich lebe damit, 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, Tag für
Tag, 24 Stunden am Tag, Jahr für Jahr – Diabetes begleitet mich mein Leben lang. Die
Eigenschaften Disziplin und Selbstorganisation spielen dabei eine wichtige Rolle für
mich. Diese brauche ich als Sportler, allerdings sind die Eigenschaften für mich als
Diabetiker noch wichtiger. Genau wie ich zweimal täglich meine Zähne putze, kontrolliere
ich 7 bis 9 mal meinen Blutzucker, spritze Insulin und ernähre mich gesund. So schaffe
ich es, mit dem Diabetes ein normales Leben zu führen und gleichzeitig sportliche
Höchstleistungen zu erzielen.
Wie sind Sie zum Leistungssport gekommen?
Seit meinem fünften Lebensjahr lebe ich mit Diabetes und bereits im Kindergarten gab
es ein Spiel, das „Daniel fängt alle“ hieß. Das lässt darauf schließen, dass ich bereits
damals schnell und sportlich unterwegs war. Ich habe direkt gelernt, dass Sport und
Diabetes für mich zusammengehören. Während der Realschulzeit hat mich mein
Sportlehrer nochmals auf mein Talent aufmerksam gemacht und mich motiviert, etwas
aus meiner Schnelligkeit zu machen. Mit 13 Jahren bin ich dann dem Leichtathletikverein
(LAZ Rhede) beigetreten und durfte bereits mit 16 Jahren meinen ersten deutschen
Jugendmeistertitel feiern. Damals bin ich 21,61 Sek. über 200 m gelaufen. Zuletzt bin ich
über eine Sekunde schneller gelaufen und war bereits dreimal Deutscher Meister im
Erwachsenenbereich.
Sport, Diabetes und berufliche Herausforderungen, wie passt das zusammen und
was müssen Sie beachten?
Mein Diabetes ist mit dem Sport verbunden. Durch die sportliche Betätigung benötige ich
deutlich weniger Insulin und erziele bessere Blutzuckerwerte. Vor dem Training strebe
ich einen Wert von 140 mg/dl an. Nach dem Aufwärmen (Einlaufen, Dehnen und
Laufkoordination) kontrolliere ich noch einmal den Blutzuckerspiegel, bevor das richtige
Trainingsprogramm beginnt. So habe ich die Sicherheit, dass ich ohne Einschränkungen
Höchstleistungen erzielen kann.
Bei beruflichem Stress kommt noch Adrenalin hinzu, welches meinen Blutzuckerspiegel
hochschnellen lässt. Das macht die Blutzuckereinstellung schwieriger – aus diesem
Grund kontrolliere ich meinen Blutzucker an stressigen Tagen häufiger.
Wie wichtig ist es für Sie, Ihren Blutzucker zu messen?
Die Blutzuckerkontrolle ist enorm wichtig, da ich nur Leistung erbringen kann, wenn die
Blutzuckerwerte stimmen. Dies gilt nicht nur im Sport, sondern auch im beruflichen und
privaten Umfeld. Außerdem möchte ich den Folgeerkrankungen vorbeugen und ein
langes gesundes Leben führen, dies erreiche ich nur durch regelmäßige
Blutzuckerkontrollen und einen guten Blutzuckerspiegel. Während des Sports und bei
Wettkämpfen messe ich aus diesem Grund noch häufiger meinen Blutzucker. An
normalen Tagen kontrolliere ich zwischen 7 und 9 mal meinen Blutzucker.
Wie wichtig ist für Sie Ihr HbA1c-Wert, kennen Sie ihn und kontrollieren Sie ihn
regelmäßig?
Ich bin schon seit einigen Jahren Botschafter der von Sanofi initiierten Aktion „Wissen
was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“, da ich so Betroffenen wichtige Informationen
geben kann. Ich habe meinen Diabetes angenommen und gehe selbstverantwortlich
damit um. Das heißt: Ich kontrolliere mindestens siebenmal täglich meinen
Blutzuckerwert. Das mache ich, um eine gute Blutzuckereinstellung zu erreichen und
Folgeerkrankungen vorzubeugen. „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7” ist
nicht nur der Slogan der Aktion, sondern auch mein Credo. Im Normalfall liegt mein
Langzeitblutzuckerwert, also der HbA1c-Wert, unter sieben Prozent. Einmal im Quartal
lasse ich den Wert bei meinem Arzt kontrollieren. Mit meinem neuen
Blutzuckermessgerät MyStar Extra® hat sich mein Blutzuckermanagement weiter
verbessert, denn das Gerät errechnet einen HbA1c-Schätzwert und motiviert mich mit
einem Trendpfeil.
Evaluierter Fragebogen für Diabetesrisiko
(mod. nach Lindström)
Bitte
Dur
abge chschlag
ben!
1. Alter
†
†
†
†
< 45 Jahre
45 – 54 Jahre
55 – 64 Jahre
> 64 Jahre
0
2
3
4
P.
P.
P.
P.
Punkte
2. BMI (Body Mass Index)
†
†
†
< 25 kg/m2
25 – 30 kg/m 2
> 30 kg/m2
0 P.
1 P.
3 P.
Punkte
0 P.
3 P.
4 P.
Punkte
3. Taillenumfang
Männer
† < 94 cm
† 94 – 102 cm
† > 102 cm
0 P.
3 P.
4 P.
Frauen
† < 80 cm
† 80 – 88 cm
† > 88 cm
4. Machen Sie Sport oder bewegen sich aktiv in Ihrer Freizeit mindestens 30 Minuten
die meisten Tage der Woche?
† Ja
† Nein
0 P.
2 P.
Punkte
5. Wie oft essen Sie Gemüse, Obst oder Vollkornbrot?
† Jeden Tag
† Nicht jeden Tag
0 P.
1 P.
Punkte
6. Haben Sie jemals Medikamente gegen Bluthochdruck eingenommen?
† Nein
† Ja
0 P.
2 P.
Punkte
7. Hat Ihnen ein Arzt oder medizinisc hes Personal jemals gesagt, Sie haben oder hatten
hohen oder erhöhten Blutzucker (während Check-up, Krankheit oder Schwangerschaft)?
† Nein
0 P.
† Ja
2 P.
Punkte
8. Haben Sie Familienangehörige, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde?
†
†
†
Nein
Ja: Großvater, Onkel, Tante, Cousin (nicht Eltern, Geschwister oder eigene Kinder)
Ja: Eigener Vater oder Mutter, Geschwister oder eigene Kinder
0 P.
3 P.
5 P.
Punkte
Summe
Messwerte:
Körpergewicht:
kg
Körpergröße:
cm
Blutdruck:
Gelegenheits-Blutzucker:
Sind Sie Diabetiker/-in?
Geschlecht:
HbA1c-Wert:
† nein
†m
†w
† ja, Typ-1
† ja, Typ-2
Um Ihr Diabetes-Risiko zu berechnen, addieren Sie bitte die Punkte der 8 Fragen. Ihr Risiko in den nächsten 10 Jahren Diabetes zu
bekommen, ist:
< 10 Punkte
10 – 14 Punkte
15 – 19 Punkte
20 – 23 Punkte
niedrig:
leicht erhöht:
moderat:
sehr hoch:
1%
4%
16%
50%
=
=
=
=
1 von 100 Personen
1 von 25 Personen
1 von 6 Personen
1 von 2 Personen
Haben Sie mehr als 15 Punkte,
dann kann Ihr Diabetesrisiko
erhöht sein. Besprechen Sie das
mit Ihrem Arzt.
Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH bittet um Rückgabe des Durchschlags dieses Bogens zu wissenschaftlichen Zwecken.
Selbstverständlich sind Sie hierzu aber nicht verpflichtet.
Mit Übergabe des Durchschlags erklären Sie sich mit der anonymisierten V erwendung dieser Daten durch die Sanofi-Aventis
Deutschland GmbH einverstanden. Sie können jedoch der V erwendung der Daten jederzeit widersprechen.
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Seele and Geist
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