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Bioseite SBZ Jan. 06 - Agni

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Bio-Imkerei – was ist zu tun?
Markus Zeh, Bündackerstrasse 44, 3047 Bremgarten
Seit 2002 ermöglicht die Bio-Verordnung auch in der
Schweiz die Produktion von Honig aus biologischer
Betriebsweise. Anfänglich machte nur eine kleine
Schar von Imkerinnen und Imkern von dieser neuen
Möglichkeit Gebrauch. Einschliesslich der Bio-Bauern
dürften inzwischen etwa 90 Imkereien biologisch
geführt werden.
Ein Autorenteam von Apibio, der
Vereinigung für biologisches Imkern, wird monatlich über Themen
schreiben, welche sowohl BioImker und Bio-Imkerinne als auch
solche, die es werden möchten,
interessieren. Wir möchten auch
Impulse für die Entwicklung in der
Imkerei geben. In der Bio-Ecke finden Sie Antworten zu Fragen wie:
Was verstehen wir unter «Bio»?
Wie wichtig ist der Standort?
Worin liegt der Unterschied zur
konventionellen Betriebsweise?
Wie werden Bio-Imkereien kontrolliert? Was kostet die Zertifizierung?
Wir hoffen, dass wir damit Fragen beantworten und Unklarheiten zur Bio-Imkerei beseitigen können. Eine weitere Möglichkeit, sich
zu informieren, bietet Apibio im
Internet an. Unter www.apibio.ch
finden Sie eine Vielzahl von Themen und Informationen zum
Thema Bio-Honig, samt einem
Forum für Diskussionsbeiträge.
Wer aus erster Hand etwas über die
Bio-Imkerei in der Schweiz erfahren
möchte, kann dies auch an der Vereinsversammlung von Apibio am
28. Januar 2006 in Olten tun.
Gäste sind herzlich willkommen.
Bio-Verordnung und Richtlinien
Grundlage für die Bio-Imkerei in
der Schweiz ist die Bio-Verordnung
des Bundes, nachzulesen unter:
www.admin.ch/ch/d/sr/9/910.181.
de.pdf.
Apibio hat diese Minimalvorschriften noch punktuell verschärft
(wir kommen darauf im Laufe des
Jahres zurück). Wird nach den
Richtlinien von Apibio geimkert,
entstehen hochwertige Bienenprodukte, die frei von Rückständen aus
der imkerlichen Tätigkeit sind. Natürlich können auch wir Bio-Imkernden nicht naturreiner als die
Natur produzieren. Der Einfluss der
Umwelt auf Rückstände in Bienenprodukten wird jedoch generell
überschätzt. Macht der Honig in
den Medien negative Schlagzeilen,
sind in den weitaus meisten Fällen
unerwünschte Rückstände aus der
imkerlichen Tätigkeit zu finden.
Man denke nur an die leidige Geschichte mit den Wachsmottenkugeln. Probleme können auch bei
der illegalen Anwendung von Antibiotika auftreten.
In der Bio-Imkerei legen wir
auch Wert auf eine nachhaltige,
ganzheitliche und ökologische Betrachtungsweise. So wird u.a. mit
Zucker aus biologischer Produktion
aufgefüttert und die Verwendung
von natürlichen Materialien für
Beuten ist ein Muss. Auch zu diesem Thema erfahren Sie hier in den
nächsten Monaten mehr.
Auszeichnung für Biohonig. Wird nach den Richtlinien von apibio geimkert,
entstehen hochwertige
Bienenprodukte.
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