close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Der Lenz – weiss und rot Was sind Piwis? - Weinhandlung am

EinbettenHerunterladen
Was sind Piwis?
Piwi ist die Kurzbezeichnung für «pilzwiderstandsfähige
Reben», die aus Kreuzungen zwischen Europäer-Reben und
pilzresistenten Spezies vor allem Amerikaner-Reben hervorgegangen sind. Sie wurden nicht mit Hilfe von Gentechnik
gezüchtet. Die meisten Sorten, die heute als Hybriden, interspezifische Sorten oder fälschlicherweise verallgemeinernd
Direktträger (Hybriden sind nicht zwangsläufig Direktträger)
bezeichnet werden, entstanden im Zeitraum 1880 bis 1935 in
Frankreich. Man wollte die Resistenz der amerikanischen Reben gegen Pilze (vor allem Mehltau) und die Reblaus mit der
Qualität der europäischen Spezies Vitis vinifera kombinieren.
Die Hoffnung, diese Reben könnten trotz Reblaus auf eigener
Wurzel direkt und nicht als Pfropfreben angebaut werden,
erfüllte sich jedoch leider nicht.
Pilzwiderstandsfähig bedeutet, dass die Pflanze mehr oder
weniger resistent gegen Pilzkrankheiten wie sie in den europäischen Weinbauregionen aber auch weltweit vorkommen
sind. Diese befallen alle traditionellen Rebsorten, die präventiv mehrmals mit Fungiziden behandelt werden müssen. Vor
allem der ökologische Weinbau interessiert sich für PiwiSorten. Eine internationale Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (PIWI International)
wurde im Jahre 1999 in Einsiedeln gegründet. Die Mitglieder
stammen vorwiegend aus deutschsprachigen Ländern. Die
meisten kommen aus der Praxis und bauen selber Piwi-Reben
an. Besonders das Weinbauinstitut in Freiburg (Baden), aber
auch andere wie Changins (Waadt), Geilweilerhof (Pfalz) und
Geisenheim (Rheingau) beschäftigen sich mit Neuzüchtungen.
Probierpaket Mai 2014
Der Lenz –
weiss und rot
Ein attraktives Geschenk:
Das Probierpaket im Abo
Mit dem Küferweg-Probierpaket im Abonnement erhalten die
Beschenkten während eines Jahres fünf Degustationssets mit
je zwei bis drei Flaschen zum vorteilhaften Probierpreis per
Post zugestellt. Wir wählen dafür Neuheiten aus oder besonders gut gelungene Jahrgänge von bereits eingeführten Gewächsen.
Quelle: Wein-Plus-Glossar
Die Pakete werden einzeln an Sie verrechnet und kosten jeweils zwischen 25 und 55 Franken, zuzüglich Versandspesen
von 9.50 Franken.
Weinhandlung am Küferweg AG · Seetalstrasse 2 · 5703 Seon
Tel. 043 322 60 00 · Fax 043 322 60 01
weinhandlung@kueferweg.ch · www.kueferweg.ch
Am Iselisberg im Thurgau befindet sich der grösste
Deutschschweizer Bio-Weinbaubetrieb. Für die Weinhandlung am Küferweg haben Roland und Karin Lenz
zwei exklusive Weine kreiert: einen weissen und einen
roten Lenz. Dahinter stecken viel Pioniergeist und Können.
Bio-Weingut
Roland und Karin Lenz
Die thurgauische Gemeinde Uesslingen-Buch wirbt auf ihrer
Website in den höchsten Tönen: «Die Weiler Iselisberg,
Dietingen, Wyden, Berlingerhof, Horben und Trüttlikon sind
lieblich eingebettet zwischen Thur und Seebachtal. Die
schmucken Dörfer und Weiler mit den schönen Riegelbauten
strahlen ländliche Ruhe aus. Sie veranlassen Wandernde oft
zum Stehenbleiben.» Der Charme der Gegend ist gewiss mit
ein Grund, weshalb Roland und Karin Lenz fast zwei Drittel
ihrer Thurgauer Produktion von heute 100‘000 Flaschen ab
Hof verkaufen. Am Samstag herrscht oft ein regelrechter
Ansturm. Die Kundennähe liegt den beiden am Herzen und
half entscheidend mit, dass die Weine aus Piwi-Sorten den
Weg in die Herzen der Weingeniesser fanden. Das Unbekannte bedarf der Erläuterungen und muss probiert werden
können. Der Anbau resistenter Sorten am Iselisberg ist für
Roland Lenz der Königsweg. Durch das Wegfallen von
Spritzungen gegen Pilzkrankheiten – bei konventionellen
Sorten erfolgen je nach Jahr zwischen acht und zwölf Durchgänge – kann viel Energie und Arbeitsaufwand gespart und
der Schadstoffausstoss reduziert werden. Ab 2005 begann
die erneute Umstellung auf eine biologische Bewirtschaftung,
seit Jahrgang 2011 ist der gesamte Betrieb mit der Knospe
ausgezeichnet.
weisser Lenz
roter Lenz
Schweizer Landwein
Bio-Weingut Roland und Karin Lenz, Uesslingen
Schweizer Landwein
Bio-Weingut Roland und Karin Lenz, Uesslingen
Der weisse Lenz besteht je zu einem Drittel aus den beiden
deutschen Züchtungen Johanniter (1968) und Solaris (1975) .
Sie tragen wesentlich zum aromatischen Charakter des Weins
bei. Pinot gris (10%) und als Weisswein gekelterter Pinot noir
(20%) unterlegen den fruchtigen Duft mit Stoffigkeit. Die Sorten sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten reif, werden separat geerntet und ausgebaut und erst vor der Abfüllung assembliert. Vom Jahrgang 2013 wurden 1350 Flaschen abgefüllt.
Der Restzuckergehalt liegt bei 5 Gramm. Sie steht dem Wein
dank hoher Säure gut an. Der Alkoholgehalt liegt bei 12 Volumenprozenten.
Der weisse Lenz 2013 präsentiert sich als aromatischen Wein
mit exotischen Noten, die an Ananas erinnern. Am Gaumen
zeigen sich Schmelz, eine frische Säure, ein gehaltvoller Körper, der lange nachklingt. Es ist ein attraktiver, vielschichtiger
Wein, der sowohl zum Aperitif als auch zu leichten Vorspeisen
gut passt.
Der rote Lenz ist vom Cabernet Jura geprägt, eine Sorte, die
einen zauberhaften Rosenduft verströmt. Sie wurde von Valentin Blattner in Soyhières, Kanton Jura, gezüchtet. Es ist
eine Kreuzung zwischen Cabernet Sauvignon und einer unbekannten, resistenten Sorte. Die Rebe ist sehr frostunempfindlich. Zur Erhöhung der Vielschichtigkeit wurden 35 Prozent
Pinot noir und 15 Prozent Léon Millot beigemischt. Die Weine
reiften einzeln in gebrauchten Barriques, was zusätzliche
Würzigkeit und eine Prise Vanille ins Spiel bringt, und wurden
erst vor dem Abfüllung assembliert. Der Wein misst 13 Volumenprozent Alkohol. Vom Jahrgang 2013 wurden 2500 Flaschen abgefüllt.
Die Cuvée roter Lenz charakterisieren Fruchtigkeit, Zwetschgengeschmack allem voran, Frische und gut eingebundenes
Tannin – ein saftiger Spasswein, der zu gut gewürzten Gerichten auftrumpft.
2013 – 75 cl – Fr. 18.60
2013 – 75 cl – Fr. 18.60
Trinkreif: jetzt bis 2015
Serviertemperatur: 8 – 10 °C
Rebsorten: Johanniter, Solaris,
Pinot gris, Pinot noir
Trinkreif: jetzt bis 2016
Serviertemperatur: 14 – 16 °C
Rebsorten: Cabernet Jura, Pinot noir,
Léon Millot
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
1
Dateigröße
1 282 KB
Tags
1/--Seiten
melden