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Alles Bio oder was? - Die-Messe.de

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Wir freuen
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Halle 7
Stand 810
Ökologisch
Konsequent
Inhalt:
■ News
Chancen werden vertan
Deutschland verschenkt Wertschöpfung im Ökolandbau
........................................Seite 7
‘Green’ if possible
Consumers have trouble to be
sustainable shoppers
.......................................Page 11
Auflagengruppe B
WWW.D
SF
OEN
OO
Alles Bio oder was?
HDE: Konventioneller Handel hat Bio-Marktvolumen verdoppelt
Bio boomt – nicht nur in Biolä- mit Bio-Produkten im Jahr um,
den, sondern im gesamten Le- Tendenz steigend. Das meldete
heute in Berlin der HauptverAnzeige band des Deutschen EinzelhanLeeb Bio Lassi dels (HDE). „In den vergangenen
sieben Jahren hat sich das
sten:
o
k
r
Marktvolumen von Bio mehr als
e
v
t
tz
Je
nd 331
verdoppelt“, sagte Stephan
Halle 3 Sta
Tromp, stellvertretender HDEHauptgeschäftsführer. Motoren
des Bio-Wachstums seien Supermärkte und Discounter.
bensmittelhandel. Etwa 4,6 Milliarden Euro setzt der Handel
Fortsetzung auf Seite 3 Bio-Äpfel gibt’s längst im Supermarkt.
Organic growth pushed by supermarkets
The organic farming organisation Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) estimates that sales on the German
organic foods market amounted
to some 5.5 billion euros in
2007, which corresponds to a 15
items is narrowing. However,
German farmers are not getting
the full benefit of this development. Around one third of all
organically produced foodstuffs
have to be imported because
the domestic range has failed to
per cent rise. Increasing numbers
of consumers are buying organic, not least of all because more
and more supermarkets are
stocking such produce and the
price gap between organically
and conventionally produced
s
ko
ö
Naturreiner Geschmack
Bis zu zwölf Monate reifen die Bio-Wurst- und
Bio-Schinkenprodukte der Marke Rhöngut
in der klaren Luft des Biosphärenreservats Rhön. Einzig durch HimalayaSalz und Bio-Gewürze wird der
Geschmack harmonisch abgerundet.
Durch traditionelle Rezepturen und
Handwerkskunst entstehen naturgereifte
Spezialitäten, zum Beispiel Bio-Cervelatwurst,
für höchste Genussansprüche.
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traditionelle Zubereitung
mit naturbelassenen
Bio-Gewürzen und Meersalz machen diese BioWurst-Spezialitäten zu
einem vollendeten Genuss.
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keep pace with demand. This
applies in particular to fruit and
vegetables, as well as to milk
and a number of cereals. One
reason for this situation is the
lack of incentives for converting to organic cultivation.
BioFach • Vivaness 2008
3
Bio-Supermärkte sind
auf dem Vormarsch
Fortsetzung von Seite 1
Öko-Sortimente so weit das Auge reicht: Inzwischen
beträgt der Marktanteil des klassischen Lebensmittelhandels bei Bio-Produkten etwa 50 Prozent. „Wie
groß das Interesse der Verbraucher an Bio-Waren ist,
zeigen auch die Bio-Supermärkte, die seit einigen Jahren besonders in Großstädten auf dem Vormarsch
sind. Derzeit gibt es bereits rund 400 dieser Unternehmen“, sagte HDE-Mann Tromp. Daneben würden
Bio-Produkte weiterhin auch von traditionellen ÖkoLäden und Reformhäusern vertrieben. Aber die Situation stellt die Händler auch vor Herausforderungen: „Durch die Verbreiterung des Absatzweges bei
Bio wurde die Konkurrenz bei der globalisierten Warenbeschaffung größer“, so Tromp.
Chocolate and other sweets gain importance in the bio-segment.
Sweet growth
Supermarkets fill shelves with organic sweets
O
rganic products continuously
gain in importance and conquer new industries such as the
confectionery sector. The organic
segment has obviously been continuing its rapid growth in Germany in 2007. After the market
volume of Euro 2.05 billion in 2000
had more than doubled to Euro 4.6
billion last year, the current TrendNavigator from ACNielsen noted
continued strong growth in the
first half of 2007. During the first
six months of 2007, sales of organic
products in selected product
groups increased by 28 per cent in
the retail food trade (not including
discount chains) and by 70 per
cent for the discount chains. Almost
every second euro spent on organic produce in Europe today is
spent in the retail food trade, which
has thus become the largest sales
channel for organic products. The
incorporation of organic products
into the ranges of almost all food
retailers and the expansion of the
range of organic products available are the most important reasons behind this increase. Confectionery is also benefitting from
all this activity.
Turnover grows
The proportion of organic products
in the total turnover of sweet
baked goods in the retail food
trade including Aldi doubled from
1.1 per cent in the first half of
2006 to 2.3 per cent in 2007, according to the ACNielsen TrendNavigator. The leader in the product groups studied was the vegetable juices, where organic products already accounted for 26.1
per cent of turnover (in the first half
of 2006: 22.2 per cent) in the retail food trade, followed by muesli with 15.9 per cent (14.1 per
cent) and vegetable spreads with
a share of 12.1 per cent of organic products in the total retail food
range. Based on the development
of turnover in the product groups
flour, muesli, biscuits, pasta,
frozen vegetables and vegetable
spreads, ACNielsen also concludes
that when it comes to organic segments, brands as a whole are
growing faster than own brands,
albeit from a rather low starting
point. In the first half of 2007
brands grew overall by 39.5 per
cent, while sales of own brands increased by 32.4 per cent by comparison with the same period of
the previous year. The market researchers see potential for organic quality ‘across the board’ in the
retail food trade. The exploitation
of this potential is, of course, subject to the natural limits imposed
by the availability of certified organic produce.
Studie zeigt: Bio ist besser
fürs Herz
Biologisch angebautes
Obst und Gemüse ist gesünder als konventionell
angebautes. Wissenschafter der University of
California verglichen für
eine Zehnjahresstudie
Bio-Tomaten mit herkömmlichen. Es zeigte
sich, dass sie fast die
doppelte Menge an Fla- Besser als Pillen:
vonoiden enthielten. Die- Bio-Tomaten.
se Antioxidantien verringern hohen Blutdruck
und das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen. Im Journal of Agricultural and Food Chemistry
machen die Forscher die Menge des Stickstoffs in der
Erde für diesen Umstand verantwortlich. Das Team
um Alyson Mitchell maß die Menge der beiden Flavonoiden Quercetin und Kämpferol in getrockneten
Tomatenproben, die aus einer Langzeitstudie über
landwirtschaftlichen Anbau stammten. Die Mengen
der beiden Substanzen waren bei Biotomaten 79 beziehungsweise 97 Prozent höher.
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Leeb Schaf & Ziegenmolkerei
Europa´s Marktführer bei Frischprodukten aus Bioschaf- und Ziegenmilch
Zu einer Zeit, wo andere sich
nur um Verarbeitung von Ziegen- und Schafmilch zu Käse
kümmerten, forcierte Hubert
Leeb bereits die Frischeprodukte aus Bioziegen- und Schafmilch.
INCOLLABORATIONWITH
Die Vorteile für den Konsumenten
liegen so auf der Hand, dass Hubert
Leeb bereits vor Jahren unter seiner
Marke Leeb Frischmilch und Naturund Früchtejoghurt aus Bioziegenmilch und Bioschafmilch produzierte. Der wertvolle Rohstoff
kommt von 50 Biobauern aus der
unmittelbaren Umgebung. Es handelt sich dabei um Schlierbach, einem verträumten Ort mitten im
oberösterreichischen Alpenvorland.
Der natürlichen und bäuerlichen
Haltung der Tiere in lokalen Biokleinbetrieben steht die hochmoderne Molkerei, die den Anforderungen der höchsten Hygienestandards gerecht wird, gegenüber. Ein
hocheffizientes Milch-Sammelsystem und eine in sich geschlossene
und sehr schnelle Verarbeitungskette sorgen dafür, dass auch
„Frisch“ drin ist, wo „Frisch“ drauf
steht. „Gerade bei den hochwertigen Produkten aus Bioziegen- und
Bioschafmilch ist der Frischefaktor
entscheidend. Das ist wichtig für
die Qualität, aber auch für den Geschmack“, meint Leeb. Deshalb gibt
es auch keine UHT Produkte aus der
Leeb Biomilch Molkerei. Dieser Pioniergeist von Leeb, seine Überzeugung für alternative Milchprodukte,
sein absolutes Bekenntnis zu Topqualität und letztendlich auch der
wirtschaftliche Erfolg, der damit einhergeht, führten im Oktober 2007
zur Verleihung des heiß begehrten
Unternehmerpreises Trio 2007. Hierbei werden die erfolgreichsten Betriebe Österreichs ausgezeichnet.
Hubert Leeb erhielt diese Trophäe
aus den Händen von Kanzler Gusenbauer überreicht. „Für mich ist
dieser Preis zugleich Auszeichnung
für das bisher Erreichte, aber genauso stellt er Ansporn und Verpflichtung für zukünftige Leistungen dar“, meint Leeb in seiner Dankesrede. Und zum Thema Zukunft
kann man auch auch gleich konkreter werden. Mit der Einführung
des ersten und einzigen BioLassi aus
Ziegenmilch wird gerade ein weiterer Schritt gesetzt, noch mehr Verbraucher an die Ziegenmilchprodukte heranzuführen. Die Leeb BioLassi Produkte gibt es in den vier
Geschmacksrichtungen Chai, Erdbeere, Grüntee-Zitrone und Mango.
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4
BioFach • Vivaness 2008
Messegelände Nürnberg: Hallenplan
Feinschmecker
allerorten
Halle 7 Stand 615
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Glaubwürdigkeit: Steht nach einer Serie von Lebensmittelskandalen hoch im Kurs und erfordert
eine neue Kommunikation im
Gastgewerbe. Wer als Gast sicher
sein kann, dass sein Schnitzel auf
dem Teller frei von Hormonen
oder Medikamenten ist und aus einem Betrieb mit artgerechter Tierhaltung stammt, isst glücklicher.
„Die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Nahrungsrohstoffen und
Informationen über die Sozialstandards bei der Produktion wirken wertsteigernd“, so die These
von Zukunftsforschern
Besuchen Sie uns in
Halle 1 • Stand 460a
Halle 7 • Stand 144
Bioprodukte: Sie gelten als besonders vertrauenswürdig. Das
Frische- wie Convenience-Angebot in diesem Bereich wird immer vielfältiger. Großhändler und
Lieferanten wie der Service-Bund,
Metro, Edeka oder Deutsche See
stellen ihre Sortimente darauf ein.
oder bei Innstolz am
Gemeinschaftstand
des Biokreises e. v. in
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Themenschwerpunkte
der BioFach 2008
Bio ist nicht gleich Bio
Main topics of
BioFach 2008
Inzwischen ist Öko überall zu
Hause, von der Bio-Imbissbude
bis zur Szenegastronomie. Aber
Bio ist nicht immer gleich Bio. Produkte mit dem Siegel von Anbauverbänden wie Naturland, Bioland
und demeter müssen strengere
Standards einhalten als jene mit
dem staatlichen sechseckigen Biosiegel. Was jedoch im Einzelfall
nicht bedeutet, dass letztere weniger gut sind. Allerdings droht
mit der Novellierung der EG-ÖkoVerordnung im Jahr 2009 eine Lockerung bei den Anforderungen
an das Staatssiegel, während die
Anbauverbände an ihrem Premium-Anspruch festhalten.
Regionalität: Ist momentan das
Salz in der Suppe und gilt als Reaktion auf die wachsende Globalisierung. Regionale Messen und
spezielle landwirtschaftliche Programme fördern diesen Trend. Die
Renaissance der deutschen Küche
ist eigentlich eine Küche der Re-
Besuchen Sie uns in
Halle 7 Stand 317.
Wir freuen uns
auf Sie!
FÜR PUREN GENUSS
Deutschland gewinnt zunehmend
Geschmack an gutem Essen
ie Deutschen sind auf dem
Weg zur Genießernation und
entdecken dabei verzückt ihre eigenen kulinarischen Wurzeln. Die
Informationsflut rund um das Thema Essen und Trinken schwappt
wie noch nie in alle Lebensbereiche. Sich über Speisen, Produkte
und deren Herstellung auszutauschen, gilt als schick und wird mal
mehr, mal weniger kompetent betrieben. Der Geschmackssinn hat
sich noch nicht in dem Maße weiterentwickelt. Im Gegenteil. Inzwischen wird er mühsam wieder antrainiert. Aber die Verbraucher ahnen es zumeist. Bei der
Auswahl ihrer Speisen sind ihnen
vor allem die Stichworte Glaubwürdigkeit, Bio und Regionalität
wichtig.
5
Shuttle-Service
VIP Ost 1
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Bio-Lebensmittel,
Schwerpunkt Import
und Export,
internationale Anbieter
und Pavillons
Organic food, mainly for
import/export,
international exhibitors
and pavilions
VIP Ost 2
Kongress/Conference
Service 4
N
Shuttle-Service
gionen. Sie vermählt Tradition mit
modernen Zubereitungsformen.
Pluspunkte gibt’s vom Gast, wenn
nicht nur das Rezept, sondern
auch die Produkte heimisch sind.
Besonders ambitionierte Gastronomen bemühen sich, das Gute
aus nächster Nähe in Bioqualität
anzubieten. Aber Bio und Öko
sind nicht allein ausschlaggebend.
Begriffe wie „Terroir“, „Region“
oder „Direktvermarktung“ werden selber zum Label, schätzen
Trendforscher vom Zukunftsinstitut in Kelkheim.
Süd/Ost
Aussteller-Shop
Exhibitors Shop
Süd/Ost
Service
2/3/4
Ladehöfe
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
Bio-Lebensmittel,
Schwerpunkt deutscher
Handel, ökologische
Anbauverbände
Organic food, mainly for
German trade, organic
farming associations
Ökologische und regionale Produkte sind längst in der Gastronomie angekommen.
Einfahrt Ost
Service 7
CCN Mitte
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Eingang
Süd
Eingang
Frankenhalle
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
Weinhalle
Wine Hall
Eingang Mitte
Eingang
West
ce
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
Landwirtschaftliche
Betriebsmittel und
Vermarktungsbedarf
Agricultural supplies and
marketing supplies
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
Naturwaren
Natural products
■■■■■■■■■■■■■■■■■■■
CCN Ost: BioFachKongress, Fachvorträge,
Workshops
CCN Ost: BioFach
Congress, presentations,
workshops
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Service
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Vivaness
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BioFach • Vivaness 2008
Food for ‘bio-babies’
Chancen werden vertan
A new study showed that organic
dairy and meat products in a
mother’s diet positively affect the
nutritional quality of her breast
milk-markedly increasing beneficial
fatty acids. Specifically, a diet in
which 90 per cent or more of dairy
and meat products are organic is
correlated with measurably higher levels of conjugated linoleic acid
(CLA). CLA is a type of fat that is
believed to have anti-carcinogenic,
anti-atherosclerotic, anti-diabetic
and immune-enhancing effects,
as well as a favourable influence
on body fat composition. For newborns specifically, CLA is believed
to especially aid immune system
development.
D
ie Nachfrage nach Bio-Produkten ist hoch. Sogar zu
hoch: „Die Lage ist paradox: Bioverarbeiter und -händler suchen
händeringend nach heimischer
Rohware. Es fehlen aber Landwirte, die diese Chance wahrnehmen
und auf Öko-Landbau umstellen.
So wird die stetig wachsende
Nachfrage mit Importen gedeckt
und wir überlassen die Leistungen des Ökolandbaus dem Ausland“, sagte Alexander Gerber,
Geschäftsführer des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft
(BÖLW).
Storing the ‘good’
types of fat
Einen wesentlichen Grund dafür
sieht der BÖLW in einer fehlgeleiteten Agrarpolitik: „Ende 2005, just
als sich das Marktwachstum weiter verstärkte, setzte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Kürzung
Organic dairy improves mother’s breast milk
”These findings provide scientific
support for common sense, by
showing that organic foods are
healthier,” says Dr Lukas Rist, who
is the lead author of the study and
the head of research at the Paracelsus Hospital in Switzerland. The
study involved 312 breastfeeding
women with one-month old infants from the Netherlands. ”The
study shows that breastfeeding
mothers can influence the supply
and quality of fatty acids for their
infants, by eating a diet with organic dairy,” adds Rist. Other recent studies support the growing
body of evidence that organic
foods offer measurable nutritional benefits. Cows that acquire
most of their nutrition from grazing pasture have been shown to
produce milk with decreased levels of saturated fat – the ‘bad’ type
of fat – and increased concentrations of unsaturated fatty acids
and CLA-the ‘good’ types of fat.
”Many consumers know that organic foods reduce their exposure
to pesticides, hormones, and antibiotics, but this study shows that
organic foods also offer superior
nutritional quality,” says Charlotte
Vallaeys, Farm and Food Policy
Analyst at The Cornucopia Institute. ”The benefits of consuming
organic food are of paramount importance when thinking about
their impact on the development
of very young children and foetuses,” Vallaeys added.
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Kohle für die Tanke im Hof
Zuschuss für Eigenverbrauchstankstellen ausgeweitet
Mit Beginn des neuen Jahres
hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV)
neben Land- und Forstwirten
auch gewerblichen Unternehmen des Verkehrssektors finanzielle Unterstützung bei
der Errichtung und Umrüstung
von Eigenverbrauchstankstellen
für Biokraftstoffe zugesichert.
Damit hat sich der Kreis der
potenziellen Zuwendungsempfänger um eine wichtige
Gruppe erweitert. Allein im
Jahr 2007 wurden über 1,4
Millionen Tonnen Biodiesel im
Nutzfahrzeugsektor eingesetzt.
Ob aus Imagegründen oder aus
BÖLW: Deutschland verschenkt Wertschöpfung im Ökolandbau
Bund setzt falsche
Anreize
Mothers should monitor their diet in order to improve the breast milk for their baby.
Auch Speditionen kommen jetzt
in den Genuss einer Förderung
für Bio-Sprit-Tankstellen.
Überzeugung, diese Spediteure
leisten mit dem Einsatz von Bio-
sprit einen besonderen Umweltbeitrag. Um dieses Engagement noch stärker zu unterstützen, fördert das BMELV ab
sofort die Neuerrichtung von
Biokraftstofftankstellen und die
Umrüstung bestehender Dieseltankanlagen auf Biodiesel
und Pflanzenöl. Es handelt sich
um eine einmalige, bis zu fünfzigprozentige Förderung in
Form eines nicht rückzahlbaren
Zuschusses. Dieser Zuschuss
umfasst Investitionen in Tankund Zapfanlagen, in die Elektrik und in bauliche Maßnahmen. Weitere Infos gibt es im
Internet unter www.bio-kraftstoffe.info
7
der zweiten Säule durch und die
Bundesländer setzten die daraus finanzierte Umstellungsförderung
aus“, so Gerber. Im Januar 2007
wurde sie zwar wieder eingeführt,
allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Auch die Beibehaltungsförderung wurde in allen
Bundesländern gekürzt – mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz, das
aber ohnehin die niedrigste Förderquote hat. Bayern, Hessen und
Sachsen-Anhalt sind die einzigen
Bundesländer, die die maximale
Höhe der Rahmenregelung des
Bundes für die Beibehaltungsförderung bei Ackerflächen voll ausschöpfen. Insgesamt beträgt der
Anteil der Ökoflächenförderung an
allen Direktzahlungen lediglich 2,2
Zu wenige Landwirte haben auf ökologischen Landbau umgestellt. So muss auch weiterhin
Prozent. „Angesichts der Marktsidie hohe Nachfrage mit Produkten aus dem Ausland gedeckt werden.
tuation und den Leistungen des
Ökolandbaus sieht ein effizienter
Einsatz von Fördermitteln und ei- Fazit von Gerber, der eine Neube- Transferleistungen von bis zu 2000 ungesunde Schieflage auf dem
ne ermutigende Politik für den rechnung der Prämienhöhen for- Euro je Hektar für die landwirt- Markt für landwirtschaftliche RohÖkolandbau anders aus“, so das dert. Hinzu kommt, dass durch schaftliche Energieerzeugung eine waren hervorgerufen wurde.
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Mühlviertler Biomolkerei
Die Biomolkerei Lembach hat unterwegs, im Büro oder zwisich in den vergangenen 10 Jah- schendurch, Einmal-Portion zum
ren als fixer Bestandteil in der
Biomilchverarbeitung etablieren können. Mit der
Marke „besser Bio“ ist
die Mühlviertler Biomolkerei unangefochtener Marktführer bei der weißen Produktpalette im österreichischen Biofachhandel.
Das jüngste Kind von
insgesamt über 40
verschiedenen Milchprodukten ist die
250 ml Schulmilch in
der praktischen TetraTop Verpackung mit
Schraubverschluss.
Damit reagieren wir
auf den Wunsch vieler
Eltern auf gesündere Ernährung ihrer Kinder.
Mit 250 ml Milch kann
man den Tagesbedarf an
Calcium zu 1/3 abdecken.
se Packungseinheit zurückgreifen.
Diese länger haltbare Frischmilch
in der 250 ml-Packung wird mittlerweile von unseren Kunden aller
Alterstufen sehr geschätzt.
Mit dem neuen Markenauftritt „besser Bio Haubenklasse“ unterstreicht
die mühlviertler Biomolkerei ihre große
Kompetenz bei den
Großverbraucherkunden.
Die Produkte der „besser
Bio“ Haubenklasse haben
sich im österreichischen
und angrenzenden bayrischen Raum als wichtiger
Bestandteil in der Versorgung von Gastronomie,
Hotellerie, Schulen, Kindergärten, Betriebskantinen und sonstiger Versorgungseinrichtungen etablieren können.
Mit über 20 Artikeln im 5-kg Eimer ist die Biomolkerei LemMitnehmen sind immer mehr ge- bach der einzige Anbieter ÖsterNicht nur für Schulkinder ist die fragt. Und auch in 1-Personen- reichs mit einem Vollsortiment in
„besser Bio“ Vollmilch ideal. Ob haushalten wird man gern auf die- Bioqualität im Großgebinde.
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Bio-Lebensmittel GmbH
Molkereistraße 10
4132 Lembach
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Tel: +43(0)7286.7855
Fax: +43(0)7286.785520
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BioFach • Vivaness 2008
8
BioFach • Vivaness 2008
Goliath hat die Nase vorn
Untersuchung: Biogasanlagen sind nur für große landwirtschaftliche Betriebe eine Einkommensalternative
D
ie Großen sind wieder einmal im Vorteil: Die Investition in eine Biogasanlage kann eine
gute Möglichkeit sein, zusätzliches Einkommen zu generieren und
das Unternehmen gegen zukünftige Krisen in der Landwirtschaft
abzusichern. Aber nur, wenn der
Betrieb eine gewisse Größe hat.
Für kleinere landwirtschaftliche
Betriebe und solche, die mit Problemen des Fortbestehens zu
kämpfen haben, ist indes die Investition in eine Biogasanlage in
der Regel keine Möglichkeit, ihr
Unternehmen zu retten und dem
fortschreitenden Strukturwandel
zu begegnen.
telproduktion ausgestiegen sind –
oder zumindest darüber nachdenken.
Die Bundesregierung treibt die Verbreitung von Biokraftstoffen voran. Viele Landwirte
denken inzwischen darüber nach, ob sie auf diesem Feld investieren sollen.
Zu diesem Fazit kommt Tim Barkmann in seiner Diplomarbeit am
Lehrstuhl Wirtschaftsgeografie und
Regionalplanung an der Universität Bayreuth. Die von der SimonNüssel-Stiftung geförderte Arbeit
untersucht dabei vergleichend die
Situation in den Landkreisen Bayreuth und Oldenburg. Barkmanns
Befragungen der Landwirte mit einer Biogasanlage vor Ort zeigten
well active
well motion
einen klaren Zusammenhang zwischen der Größe des Betriebs und
dem Erfolg der Investition. Nur
wenige Ausnahmen gab es, die
nicht von der EEG- Novellierung
und von der Nutzung der Biogasanlagen profitieren. Für manchen
Betrieb war die Investition sogar so
lohnend, dass die Landwirte inzwischen aus der Nahrungsmit-
well balance
Barkmann zeigte in seiner Arbeit
Probleme dieser Entwicklung auf,
zum Beispiel die drohende Konkurrenz zwischen Flächen für die
Produktion von Nahrungsmitteln
einerseits und für die nachwachsenden Rohstoffe andererseits.
Auch ansteigende Pachtpreise
schließt Barkmann als Folge dieser
Entwicklung nicht aus. Denn: die
Biogasanlagen können gewinnbringender arbeiten als konventionelle Betriebe. Die Nutzung der
Flächen für die Biogasanlagen
kann sich aber auch positiv auf
die Marktsituation auswirken, da
weniger landwirtschaftliche Produkte für den Markt produziert
werden und somit steigende Preise zu einem höheren Einkommen
der Landwirte führen kann.
well harmony
Organic cosmetics ready for take off
Market researchers believe the branch is growing substantially in the United States
A
fter growing more than US$2
billion to US$6.1 billion between 2002 and 2006, the natural and organic personal care products market is expected to post
another phenomenal increase by
2012 with projected sales of nearly US$10.2 billion, according to
Natural and Organic Personal Care
Products in the United States, a
new report from a market research
company says.
Baby Boomers fight
wrinkles
The eleven per cent increase in
2006 over 2005 sales added another link in the chain of doubledigit increases that date back to at
least 2003. Propelling the market’s phenomenal growth are sales
from aging Baby Boomers trying to
reduce wrinkles, save hair, maintain tooth and gum health, and
use makeup with cosmeceutical
benefits; growing retail dynamics,
including a stronger natural/organic products infrastructure,
crossover into mass and prestige
markets; and direct sales via the
Internet, catalogues, and infomercials.
The market researchers expect
these factors to continue driving
growth between 2006 and 2012,
along with public concern over
environmental crises, the sustainability of resources, ‘fair trade’
practices, and consumer fear of
cancer-causing chemicals. ”More
and more consumers are self-doctoring, either for treatment of specific medical conditions or for preventive maintenance,” states one
of the authors. ”As a result, America has become increasingly aware
of ingredients’ cosmeceutical value. The natural HBC market stands
to profit from its danger-free
stance, provided that product efficacy is improved, consumers are
educated as to the benefits of organic preparations, and the products’ unique selling propositions
are maintained, even as mainstream distribution expands.”
‘Natural’ beauties will have the say in the organic cosmetic market.
Umweltschutztechnik boomt
Experten: „Jetzt geht es erst richtig los“
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Heute schon gut, morgen um
120 Prozent besser: Aktuell
liegt das globale Marktvolumen für Umweltschutztechnik
bei über 1000 Milliarden Euro
– im Jahr 2020 könnten es sogar 2200 Milliarden Euro sein.
Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy
Consultants für das Bundesumweltministerium und das
Umweltbundesamt (UBA).
„Dass die europäische Umweltindustrie so erfolgreich ist
und überdurchschnittlich
wächst, hat viel mit der ambitionierten deutschen Umweltpolitik zu tun“, ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überzeugt. „Deutschland war oft Vorreiter für ambitionierte europäische Umweltpolitik und damit
Motor für technologische Innovationen. Das zahlt sich jetzt aus“,
so der Minister weiter. Die Berater untersuchten für die Studie
sechs umwelttechnologische Leit-
Windkraft sei Dank: Deutsche
Umwelttechnik erlebt zurzeit einen großen Boom.
märkte: Energieerzeugung und
-speicherung, Energieeffizienz,
Mobilität, Kreislaufwirtschaft,
Wasserwirtschaft und den effizienten Umgang mit Rohstoffen.
Besonders positiv verläuft der
Trend bei energieeffizienten Technologien – etwa effizienten Elektromotoren für die Industrie. Bis
2020 rechnen die Experten allein bei der Energieeffizienztechnik mit einem Weltmarktvolumen von 450 Milliarden
Euro. Schon heute ist Europa
Spitzenreiter auf den Märkten
für Biodiesel mit 85 Prozent
Weltmarktanteil, Biogasanlagen (75 Prozent), Pelletheizungen (72 Prozent) und
Windkraft (67 Prozent). Deutsche Unternehmen sind weltweit führend bei der Windkraft
und stehen in Europa an der
Spitze bei innovativen Techniken der Abfallwirtschaft, etwa
automatischen Mülltrennverfahren. Besonders hohes
Wachstumspotenzial bescheinigt die Studie der solaren Kühlung, der Mikrofiltration des Wassers mit Membranen sowie der
dezentralen Wasseraufbereitung.
Durchschnittlich erzielen europäische Unternehmen heute einen Weltmarktanteil von 30 Prozent bei Umweltschutztechniken.
Aber laut Studie gebe es noch etliche unbenutzte Potenziale.
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BioFach • Vivaness 2008
BioFach • Vivaness 2008
10
Nachhaltigkeit am seidenen Faden
‘Green’ if possible
O
B
Umfrage: Die wenigsten Verbraucher legen Wert auf „Öko-Textilien“
Während viele Konsumenten beim
Lebensmitteleinkauf inzwischen
sehr genau auf die Herkunft und
Produktionsbedingungen achten,
wirken ökologisch hergestellte Textilien auf die Verbraucher noch
nicht sehr anziehend. Das ergab eine repräsentative Umfrage des
Marktforschungsinstituts TNS Infratest unter 1000 Bundesbürgern
im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
KPMG. Beim Bekleidungskauf
überwiegen offenbar zunächst klar
andere Entscheidungskriterien. So
ist es 90 Prozent der Befragten
wichtig oder sehr wichtig, dass
die Kleidung dem persönlichen
Interesse am Thema
steigt
Nur 15 Prozent der deutschen Verbraucher behaupten, beim Kleidungskauf auf ökologische Kriterien zu achten.
Geschmack entspricht. Es folgt die
angenehme Einkaufsatmosphäre
(68 Prozent) sowie die Qualität
des Kleidungsstücks (64 Prozent).
Auf eine ökologische Herstellung
achten hingegen lediglich 15 Prozent der Befragten. „Angesichts
des insgesamt noch recht eingeschränkten Angebots von ÖkoTextilien ist eine deutliche Herausstellung dieses Merkmals in
den Verkaufsstellen sehr wichtig“,
so Johannes Siemes, Leiter Consumer Markets & Retail bei KPMG.
Gibt es nämlich einen Hinweis auf
die ökologische Herstellung, so
wird dieser von gut 70 Prozent
der Befragten als ein kaufentscheidender Grund für Baby- und
Unterwäsche sowie Kinderbekleidung genannt. Auf die Frage, was
man mit dem Begriff „Öko-Textilien“ überhaupt assoziiere, antworteten 95 Prozent beziehungs-
weise 86 Prozent, dass solche Kleidung besonders hautfreundlich
oder allergikergeeignet sei. Eine
umweltgerechte Herstellung sowie sozial vertretbare Produktionsbedingungen in den Herstellerländern verbanden damit 91 beziehungsweise 84 Prozent. Die
dahinter stehende Problematik der
konventionellen Kleidungsproduktion scheint somit einer großen
Mehrheit der Verbraucher bekannt
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Consumers have trouble to be sustainable shoppers
zu sein. 62 Prozent der Befragten
gaben an, in Zukunft zumindest
gelegentlich Öko-Textilien tatsächlich kaufen zu wollen. In der
Vergangenheit haben dies bereits
40 Prozent getan. Dazu Siemes:
„Hieran wird deutlich, dass das
Thema Öko-Textilien in der Bevölkerung an Bedeutung gewinnt.
Auch wenn wir uns noch auf einer
eher niedrigen Basis bewegen – wir
gehen davon aus, dass Öko-Textilien mittelfristig eine größere Bedeutung erreichen können.“
b bei Esprit oder bei H&M –
gerade in der Textilbranche
werden immer wieder Fälle von
Kinderarbeit aufgedeckt. Wer als
Verbraucher sicher sein will, dass
der neue Pulli oder die schicke
Hose nicht durch Kinderhände in
Indien oder Pakistan entstanden
ist, der hat nur eine Wahl: ÖkoTextilien. Doch diese kommen
kaum beim Verbraucher an, wie eine Umfrage herausgefunden hat.
Denn: Wer „bio“ isst, zieht sich
noch lange nicht automatisch
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Diese Einschätzung bestätigt sich
auch bei der Frage nach dem generellen Interesse an Öko-Textilien. Seit längerer Zeit hat sich damit jeder sechste Deutsche (16
Prozent) beschäftigt. Seit kurzer
Dauer interessiert sich hingegen
bereits jeder vierte Deutsche (26
Prozent) dafür. Besonders Frauen
werden hier als Zielgruppe gesehen, da ihr generelles Interesse
an dieser Thematik höher ist als bei
Männern (30 Prozent gegenüber
21 Prozent). Jedoch sorgen unterschiedliche Prüfsiegel beim Verbraucher noch für Verwirrung.
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Auflage IVW-geprüft.
Auflagengruppe: B
Verantwortlich für den Inhalt:
Sybille Taylor (Redaktion)
Tina Wedekind (Anzeigen)
Druck:
Druckzentrum Neckar-Alb
72764 Reutlingen
Bilder: AstraZeneca, BLE/T. Stephan,
Bundesverband Windenergie, CMA,
Messe Frankfurt / P. Welzel, Nordmilch,
obs/5 am Tag, obs/Die Bio-Hotels,
obs/FNR, obs/Merck, obs/TransFair,
obs/UFOP, Procter & Gamble, Schnittgrünland/TS, Archiv.
eing a green consumer is hard
work in Great Britain, according to new research funded by the
Economic and Social Research
Council (ESRC). The study highlights a need for more practical
help and incentives for green consumers, if we are to achieve a
more sustainable society. The University of Leeds-led study found
that consumers who try to live a
sustainable lifestyle have difficulty deciding which product to buy.
”Consumers find that being green
or ethical is a very hard, time consuming, and emotional experience,” says Dr William Young.
Apart from the usual issues such
as price, reliability, and colour,
they have the added complication
of researching and weighing up
all the environmental and ethical
issues before purchasing a prod-
uct, he explains. Dr Young and his
team interviewed green consumers about their recent major
purchasing decisions for goods
such as fridges and computers as
well as their more routine shopping habits. These interviews, together with several focus groups,
uncovered three different types of
green consumer.
Doing the ‘right thing’
Selectors are probably the largest
group of green consumers in the
UK population. These consumers
are only green in one aspect of
their lives. A selector may be an
avid recycler or pay a premium
for green energy but sees no contradiction in leading an otherwise
consumption orientated life. Translators are green in some aspects
of their lives. They are prepared to
make a certain amount of sacrifice
in order to do what they perceive
is the ‘right thing’. But they do
not actively seek out the information that they need to work out
what the ‘right thing’ is.
Exceptors are the greenest of all.
Their personal philosophy about
consumption makes sustainability a priority in every aspect of their
lives. Exceptors do a lot of research for every product that they
buy. But they are often unsatisfied with their final decisions because they have had to compromise on many of their values to resolve the multitude of competing
issues they faced: “Their heart
wants to go one way, but their
head goes another,” says Dr
Young. All three groups found it relatively easy to make green decisions about their food purchases,
It is not alway easy to live a ‘green lifestyle’ – especially if
you cannot stop eating exotic fruits.
preferring to buy organic, fair trade
or locally sourced food. But the
story was different for the one-off
decisions they made to buy domestic appliances and other
household electrical goods. “Consumers are very confused about
what issues are important,” says
Dr Young. “They need clear directions.”
Mestemacher gehört zu den Wegbereitern des ökologischen Landbaus
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Wir fördern weiter
Interview mit Prof. Dr. Ulrike
Detmers, Mitgesellschafterin
der Mestemacher-Gruppe, Leiterin der Ressorts Markenmanagement und Social Marketing.
1. Die knappen Rohstoffmärkte
stellen die Ernährungsbranche
vor neue Herausforderungen.
Welche Konsequenzen hat die aktuelle Marktsituation für Ihr Unternehmen?
Mestemacher setzt verstärkt auf
partnerschaftliche Beziehungen
Seit 25 Jahren bewährt
Original
zu Landwirten, um die nachhaltige Beschaffung der Zutaten und
der Produktion zu fördern. Zur
partnerschaftlichen Kooperation
gehören das frühzeitige Absprechen des Bedarfs und spezifischer
Qualitätsparameter.
2. Reichen die am Markt zur Verfügung stehenden Qualitäten
mengenmäßig aus? Wie sichern
Sie Ihren Qualitätsanspruch?
Insbesondere Bio-Getreide ist
knapp und teuer. Direkte Beziehungen zu bestimmten Erzeugern
sind ein Mittel, um direkte Qualitäts- und Herkunftsnachweise zu
erhalten. Mestemacher verarbeitet Brotgetreide und veredelnde
Zutaten wie Dinkel und Kürbiskerne ausschließlich von besonders geprüften Lieferanten. Diese
müssen präzise Spezifikationen erfüllen und strengen Qualitätskontrollen standhalten. Zudem wird
der gesamte Produktionsprozess
ständig auf die Einhaltung der
Qualitätsnormen hinsichtlich Produktsicherheit und Geschmack
geprüft.
3. Führt die aktuelle Preisentwicklung zu einer stärkeren Sortimentsbereinigung?
Nein. Mestemacher wirkt seit 1985
daran mit, den Ausbau der biologisch bewirtschafteten Fläche zu
unterstützen. Mestemacher war
der erste Vollkornbäcker, der sbverpacktes Vollkornbrot mit einer
Verzehrfrische in ungeöffnetem
Zustand von bis zu 6 Monaten im
LEH verkauft hat. Wir haben mit
den Produktinnovationen „Bio Family Brotkörbchen“ und „Bio Classic Vollkornbrot“ das Bio-Brot-Sor-
timent erweitert. Unsere Kernkompetenz werden wir nutzen,
um unser Bio-Brot-Profil deutlich
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hinaus eignet sich Kanne Brot-
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DER ÖKOLOGISCHE ANBAU IST EIN WICHTIGER
BESTANDTEIL FÜR DIE ZUKUNFT DER
LAND- UND VIEHWIRTSCHAFT CASTILLA-LA MANCHAS
Castilla-La Mancha spielt eine wichtige Rolle für die Gegenwart und die Zukunft der ökologischen Landwirtschaft, unter anderem, weil die mit der Landwirtschaft gekoppelten klimatischen Verhältnisse unserer
Region sich für diese Produktionsmethoden bestens eignen, da hierbei kein aufwendiger Einsatz von Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln oder sonstigen chemischen Mitteln erforderlich ist.
Dieser Umstand, gepaart mit dem wachsenden Bewusstsein hinsichtlich des Schutzes und der Erhaltung
der Umwelt in der Gesellschaft, hat in den letzten Jahren eine bedeutende Zunahme der Nachfrage nach dieser Anbauart bewirkt.
In unserer Autonomen Gemeinschaft verfügen wir über eine große, dem
Anbau dieser Produkte gewidmeten Fläche, nämlich um die 64.700 Hektar. Wir erzeugen zudem Waren außerordentlich hoher Qualität, zusätzlich hat die Vielfalt der produzierten Erzeugnisse erheblich zugenommen.
Als Beweis für diese Entwicklung bei der Erzeugung ökologischer Lebensmittel dient unsere ständige Präsenz auf der Messe Biofach, wo praktisch jedes Jahr das eine oder das andere Unternehmen Castilla-La Manchas mit einem Preis für die Qualität seiner Produkte ausgezeichnet wird.
Trotz des bemerkenswerten, auf diesem Gebiet verzeichneten Wachstums haben wir noch einen langen Weg hin zu einem optimalen Vertrieb
vor uns. Die Teilnahme an so wichtigen Ausstellungen wie der Biofach,
mit Unterstützung des regionalen Landwirtschaftsministeriums, trägt
zweifellos dazu bei, unsere ökologischen Lebensmittel in den nationalen, den europäischen und den Weltmarkt einzuführen.
Der größte Beitrag jedoch, den die Regierung Castilla-La Manchas zum Schutz der ökologischen Landwirtschaft
geleistet hat, stellt der Strategische Plan Ökologischer Landwirtschaft 2007-2011 dar, der vor allem das
Ziel hat, alle politischen Bestrebungen und Handlungen zu bündeln, die auf die Entwicklung einer nachhaltigen, die Umwelt achtenden Landwirtschaft ausgerichtet sind, die dem Verbraucher gesunde, sichere
Erzeugnisse mit einer Leistungsgarantie bietet.
Diese Initiative, die für Investitionen von über 29 Mio. Euro steht, wird vom ganzen Sektor einstimmig unterstützt, sie ist die logische Schlussfolgerung auf den Kompromiss der autonomen Exekutiven, die ökologische Land- und Viehwirtschaft in Castilla-La Mancha zu fördern.
Mit dem Ziel, den Verbrauch dieser Erzeugnisse zu steigern, führt die Regionalregierung Förderprogramme durch, wie die Aufnahme des ökologischen Weins und des ökologischen Öls in die Veranstaltung „Gran
Selección” (großartige Auswahl) sowie die Vergabe der „Airén”-Auszeichnungen, beide durch das regionale Landwirtschaftsministerium vorgenommen. Sie
fördert ebenfalls die Ausbildung in diesem Sektor, indem bestimmte Pflichtlehrgänge für bestimmte Bereiche, wie die ökologische Landwirtschaft, eingeführt werden.
Zuletzt sollte man die Tatsache nicht unerwähnt lassen, dass das Programm
für die Ländliche Entwicklung Castilla-La Manchas für den Zeitraum 2007-2013,
durch seinen auf die Verbesserung der Umwelt und des ländlichen Umfelds
ausgerichteten Teilbereich, die ökologische Landwirtschaft durch ihr gewidmete Hilfen unterstützt, es schließt zum ersten Mal eine vom eigenen Sektor
geforderten Hilfe für die ökologische Viehwirtschaft ein.
Zusammenfassend bildet die ökologische Erzeugung ein Teil der Zukunft der
Land- und Viehwirtschaft in unserer Region, denn die Verbraucher fragen immer mehr nach natürlich belassenen Lebensmitteln, die nicht mit chemischen
Zusätzen behandelt worden sind. Zudem stellen diese Erzeugnisse eine Möglichkeit dar, das Angebot an landwirtschaftlichen Produkten vielfältiger zu gestalten.
Castilla-La Mancha verfügt über sehr günstige Bedingungen für diese Art von
Erzeugung, sie sollten auf jeden Fall genutzt werden. Ich möchte daher an
dieser Stelle diejenigen, die sich dieser wirtschaftlichen Betätigung widmen
bzw. widmen möchten, dazu ermutigen, ihre Anstrengungen fortzusetzen, denn
sie werden am Ende ihre Früchte ernten. Den Verbrauchern möchte ich sagen, dass sie in Castilla-La Mancha ausgezeichnete, ökologisch angebaute Lebensmittel finden werden.
MERCEDES GÓMEZ RODRÍGUEZ
Landwirtschaftsministerin der Region Castilla-La Mancha
Übersetzung: Rubén Eduardo Chávez Claros, Hannover.
Photos: Origen
JUNTA DE COMUNIDADES DE CASTILLA-LA MANCHA. CONSEJERÍA DE AGRICULTURA
Pintor Matías Moreno, 4 – 45071 Toledo Spanien
Tel.: +34 925.266706 – Fax: +34.925.266756
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Hall 4A/4A-314
13
Comeback der schwäbischen Linsen
Ökolandbau holt ausgestorbene Kulturpflanze nach Deutschland zurück
S
ßerst anspruchsvollen und ertragsschwachen Pflanze wieder eine Chance. So sät und erntet eine
Bio-Erzeugergemeinschaft auf der
Schwäbischen Alb seit einigen Jahren wieder Linsen und vermarktet
diese auch erfolgreich. Der Begründer der Erzeugergemeinschaft
„Alb-Leisa“, Woldemar Mammel,
war dabei, als die Linsen nach
Hause geholt wurden. Unter anderem auf seinem Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau
werden die wertvollen Alb-LinsenSorten aus St. Petersburg vermehrt.
pätzle sind weit über das
„Ländle“ hinaus bekannt, doch
viele andere traditionelle Spezialitäten sind selbst bei echten
Schwaben ein wenig in Vergessenheit geraten. Linsengerstbrot
zum Beispiel war einst eine typische Speise auf der Schwäbischen
Alb. In den fünfziger Jahren haben Landwirte hier wie überall in
Deutschland den Linsenanbau nahezu vollständig aufgegeben.
Dank des großen Engagements
der Familie Mammel, die in Lauterach auf der mittleren Alb einen
Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau führt, ist die heimische Linse zurückgekehrt – auf
die Äcker und in die Kochtöpfe
der Region.
Unbemerkter Verlust
von Kulturpflanzen
Samen aus
Russland geholt
Zwei seit den fünziger Jahren verschollen geglaubte Linsenarten aus
Baden-Württemberg kehren auf
die Schwäbische Alb zurück. Dafür mussten sie zunächst einen
weiten Weg zurücklegen: Eine Delegation von elf Personen war Ende November 2007 ins russische
St. Petersburg gereist, um im dortigen renommierten Wawilow-Institut die Samen in Empfang zu
nehmen. Im Rahmen eines Kongresses anlässlich des 120. Geburtstags von Nikolaj Wawilow,
dem Begründer der weltweit drittgrößten Genbank, überreichte die
Institutsleitung den Schwaben am
Dieses „Kraut“ wächst selten in Deutschland: Linsen sind als Kulturpflanzen vor etwa 50 Jahren aus deutschen Landen verschwunden.
Freitag in einer Zeremonie jeweils suppe in Thüringen – zeigt, wie
100 Linsen der Sorten „Alb-Linse 1“ wichtig die eiweißreiche Pflanze in
Deutschland einst war. Dennoch
und „Alb-Linse 2“.
ist die Linse seit etwa 50 Jahren
Die Tradition einzelner Linsenge- hierzulande fast ausgestorben.
richte – Linsen und Spätzle in Ba- Heute ist die eiweißreiche Hülden-Württemberg oder Linsen- senfrucht vor allem in der Voll-
A question of money
Healthy food is not always affordable
Many Australian families on a tight
budget are struggling to fill their
shopping trolleys with healthy
foods, placing them at high risk of
poor nutrition, including overweight and obesity, a new study
has found. Further results are that
the cost of a standardized healthy
food basket (HFB), and therefore
the cost of healthy eating, relative
to income were very expensive
for Adelaide families on lower incomes. Lead author, Associate Professor John Coveney, said, ”This is
evidence that some Australians do
not have access to affordable
healthy foods. These issues need
to be considered by governments
when setting policy and public
health programs aimed at helping
Australian families make healthy
food choices. We also need to
monitor the price of a standard
basket of food over time to keep
track of food prices.” Australia’s
leading nutrition organization, the
Dietitians Association of Australia
(DAA), said these findings support their comprehensive obesity
strategy which calls for more of a
focus on helping lower income
families who are most at risk of nutrition related problems have
healthier eating habits.
werternährung gefragt. In einem
Forschungsprojekt im Rahmen des
Bundesprogramms Ökologischer
Landbau (BÖL) wurde die Geschichte der Linse aufgearbeitet,
denn anscheinend bietet nur der
Öko-Landbau der im Anbau äu-
Messenews
Der ökologische Landbau schützt
und fördert die Artenvielfalt und
hilft vielfältige und regionaltypische Kulturlandschaften aktiv weiter zu entwickeln. Mit der Wiedereinführung der ursprünglichen,
regionalen Sorte kann an die traditionelle Anbauweise angeknüpft
werden. „Vielen Menschen ist angesichts voller Supermarktregale
nicht bewusst, dass in den vergangenen Jahrzehnten ein dramatischer Verlust an Kulturpflanzen
stattgefunden hat und weiter stattfindet. Heute verlassen wir uns
nur noch auf acht Kulturpflanzenarten, um 75 Prozent der Nahrung für die Weltbevölkerung zu
erzeugen“, sagt Klaus Amler, einer
der unabhängigen „Entdecker“ der
Alb-Linse.
Messestadt Nürnberg
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THE ECOLOGICAL PRODUCTION IS A PART OF
THE FUTURE OF CASTILLA-LA MANCHA’S AGRICULTURE
AND STOCK FARMING
Castilla-La Mancha is bound to play an important role in the present and in the future of the
ecological agriculture, among other reasons, because the climatic conditions concerning the
agriculture in our region are ideal for these production methods, for it is not necessary to display large scale treatments with fertilizers, herbicides or any other chemical products.
This circumstance, and the fact that the society is each time more aware of the need to protect the environment, has enabled a considerable increase of the demand for this kind of products in the last years.
In our Autonomous Community we have a large expanse
of ground dedicated to this products, around 64 700 hectares. Besides, our products have an extraordinary high quality, we also have enhanced considerably the variety of products which we offer.
Our permanent presence on the Biofach show, where almost every year one or other company from Castilla-La Mancha is awarded a prize for the quality of its products, is a
proof of this development concerning the production of ecological foods.
In spite of the remarkable growth experienced in this economical area, there is still quite a long way to go concerning the marketing. The participation in shows as important as the Biofach, supported by the
regional Ministry for Agriculture, is helping to introduce our foods on the national, European
and world market.
The main contribution to the protection of the ecological agriculture by the government of
Castilla-La Mancha, though, is the Strategic Plan of Ecological Agriculture 2007-2011, which
is aiming mainly at channelling all the political streams and the activities pointing in the direction of a sustainable agriculture, which takes positively account of the environment and
which offers to the consumers healthy and safe products of guaranteed performance.
This initiative, which means investments of over 29 millions Euro, counts with the support of
the whole sector, and is the consequence of the commitment of the autonomous Executive Power to promote the ecological agriculture and stock farming in Castilla-La Mancha.
In order to increase the consume of these products, the regional Government
carries promotion plans, for example including ecological wine and oil in the
show ”Gran Selección” (great selection), as well as the awarding of the ”Airén” prizes, both actions having been made by the regional Ministry of Agriculture. The government also promotes the training in this matter through specific compulsory courses for certain areas, the ecological agriculture being one
of them.
Last but not least, the fact should be mentioned, that Castilla-La Mancha’s
Programme for Rural Development 2007-2013, through its area dedicated to
the improvement of the environment and of the rural sphere, supports the
ecological agriculture by means of enlarging the assistance actions for this kind
of production, it also includes for the first time assistance for the ecological
stock farming, which has been asked for by this sector itself.
Summarized, the ecological production forms a part of the future of the agriculture and the stock farming in our region, for the consumers are demanding ever more for natural foods which have not been treated with chemical
additives. Besides, these products offer a way to make the offer of agricultural products more versatile.
Castilla-La Mancha offers very favourable conditions for this type of production, which we have to draw profit from. For this reason, I would like to encourage the ones dealing or intending to deal with this activities to keep on
putting up to it, for at the end they will get a rich harvest. I would also like
to say to the consumers, that they will find and enjoy excellent foods produced by the ecological agriculture.
Die Bratwurst-Metropole
In Franken sind regionale Spezialitäten ein Muss
Die Bewohner der alten Noris im Herzen Frankens sind seit eh und je
dafür bekannt, einem guten Tropfen und einer leckeren Brotzeit nicht
abgeneigt zu sein. Es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, dass sich
im Laufe der Jahrhunderte auf kulinarischem Gebiet viele Spezialitäten
entwickelt haben, die Nürnberg-Besucher probieren sollten. Unbedingt
dazu gehört natürlich die Bratwurst. Aber auch über die bodenständige
Küche hinaus hat die Stadt gastronomisch einiges zu bieten. Hier eine
Auswahl an Restaurants:
Deutsche Küche
Kreuzeck €€
Schnepfenreuther Weg 1
90425 Nürnberg-Thon
Telefon: (09 11) 3 49 61
www.hotel-kreuzeck.de
Haltestelle: Nürnberg Thon
Linie: U1 bis Nürnberg
Hauptbahnhof,
dann Straßenbahn 9
Regionale Küche
Agriculture Minister of the region Castilla-La Mancha
Translation: Rubén Eduardo Chávez Claros, Hannover, Germany
Pictures: Origen
JUNTA DE COMUNIDADES DE CASTILLA-LA MANCHA. CONSEJERÍA DE AGRICULTURA
Pintor Matías Moreno, 4 – 45071 Toledo Spanien
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Internationale Küche
Arotel
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Eibacher Hauptstraße 135
90451 Nürnberg
Telefon: 0911 96290
www.arotel.de
Haltestelle: Königshofer Weg
Linie: U2 bis Röthenbach,
dann Bus 61 oder Bus 62
Bratwursthäusle €
Rathausplatz 1
90403 Nürnberg
Telefon: (09 11) 22 76 95
www.die-nuernberger-bratwurst.de
Haltestelle: Nürnberg Lorenzkirche Steakhaus Ekuthek €
Glogauer Str. 40, 90473 Nürnberg
Linie: U1
Telefon: (09 11) 89 30 17
www.ekuthek.de
Restaurant Herrenbräu €
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Opatija €€€€
Unschlittplatz 7
90403 Nürnberg
Telefon: (09 11) 22 71 96
www.merian-hotel.de
Haltestelle:
Nürnberg Weißer Turm
Linie: U1
Sebald €€€
Weinmarkt 14, 90403 Nürnberg Asiatische Küche
Telefon: (09 11) 38 13 03
www.restaurant-sebald.de
Rainbow Garden €
Haltestelle: Nürnberg Lorenzkirche Würzburger Straße 197
90766 Fürth
Linie: U1
Telefon: (09 11) 75 83 28
Haltestelle: Fürth Hansastraße
ArabellaSheraton
Linie: U1 bis Fürth Klinikum,
Hotel Carlton €€€€
Eilgutstraße 15, 90443 Nürnberg dann Stadtbus 171 oder 176
Telefon: (09 11) 2 00 30
www.carlton-nuernberg.de
Ishihara €€€€
Haltestelle: Nürnberg Hauptbahnhof Schottengasse 3
90402 Nürnberg
Linie: U1
Telefon: (09 11) 22 63 95
Le Méridien Grand-Hotel €€€€ www.ishihara.de
Bahnhofstraße 1
Haltestelle: Nürnberg Weißer Turm
90402 Nürnberg
Linie: U1
Telefon: (09 11) 2 32 20
www.grand-hotel.de
Italienische Küche
Haltestelle: Nürnberg Hauptbahnhof
Linie: U1
Ristorante
La Palma €
Karlstraße 22
Maritim €€€€
Frauentorgraben 11, 90443 Nürnberg 90763 Fürth
Telefon: (09 11) 23 63-0
Telefon: (0911) 74 75 00
www.maritim.de
www.ristorante-lapalma.de
Haltestelle: Nürnberg Hauptbahnhof Haltestelle: Fürth Hauptbahnhof
Linie: U1
Linie: U1
Quo vadis €€€
Elbinger Str. 28
90491 Nürnberg
Telefon: (09 11) 51 55 53
www.ristorante-quovadis.de
Haltestelle: Nürnberg Schoppershof
Linie: U1 bis Hauptbahnhof,
dann U2
Da Claudio €€€€
Hauptmarkt 16, 90403 Nürnberg
Telefon: (09 11) 20 47 52
www.daclaudio.de
Haltestelle: Nürnberg Lorenzkirche
Linie: U1
Französische Küche
Kupferpfanne €€
Königstraße 85
90762 Fürth
Telefon: (09 11) 77 12 77
www.kupferpfanne.de
Haltestelle: Fürth Rathaus
Linie: U1
Preisskala:
€
= bis 20 Euro
€€
= bis 30 Euro
€€€
= bis 40 Euro
€€€€
= bis 50 Euro
€€€€€ = mehr als 50 Euro
Bewertet wurden ausschließlich die Preise für
Hauptgerichte ohne Getränke. Menüs können
entsprechend teurer sein.
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