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Ein offenes Wort zum Thema Verdauung
Was hilft gegen Verstopfung?
Das Zauberwort heißt Ballaststoffe
Prebiotika und Probiotika – was unterscheidet sie?
Unser Beitrag für eine gesunde Verdauung!
...auf diese Fragen möchten wir Ihnen heute Antworten geben.
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1. Ein offenes Wort zum Thema Verdauung
Unsere Verdauung ist leider nach wie vor ein Tabuthema. Völlig unbefangen gehen damit wohl nur
Kleinkinder um: Für sie ist Stuhlgang noch eine ganz natürliche Angelegenheit. Dabei ist die
Verdauung – und das ist vielen nicht bewusst – der Grundstein für unsere Gesundheit.
Was versteht man unter Verdauung? Der Begriff Verdauung bezeichnet alle Vorgänge, die die
Zerkleinerung und Aufspaltung der Nahrung in kleinste Nährstoffe, die Aufnahme dieser Nährstoffe
und die Ausscheidung nicht verwertbarer Stoffe aus der Nahrung betreffen.
Damit beginnt die Verdauung also bereits im Mund, wo die Zähne die Nahrung zerkleinern und diese
mit Speichel vermischt wird. Durch die Speiseröhre gelangt die Nahrung in den Magen, wo sie mit
Magensaft vermengt und weiter zerkleinert wird. Die im Magensaft enthaltene Salzsäure trägt u.a.
dazu bei, Bakterien abzutöten. Verschiedene Enzyme, die dem Nahrungsbrei auf seinen
verschiedenen Stationen zugeführt werden, übernehmen die Aufspaltung von lebenswichtigen
Kohlenhydraten, Eiweißen und Fett.
Im Dünndarm erfolgt dann die eigentliche Resorption der zerlegten Nährstoffe in die Blut- und
Lymphbahn. In der Leber werden die Nährstoffe teilweise umgebaut, damit sie von den Zellen auch
tatsächlich verwertet werden können. Die vom Dünndarm nicht resorbierbaren Bestandteile des
Nahrungsbreis werden weiter in den Dickdarm transportiert. Dort bauen Darmbakterien die im
Nahrungsbrei enthaltenen Ballaststoffe ab. Der Dickdarm entzieht dem Speisebrei außerdem Wasser
und sorgt somit für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und die Eindickung des Breis.
Unverwertbare Nahrungsreste werden schließlich als Stuhl ausgeschieden.
Als Verdauungsstörungen bezeichnet man Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Aufstoßen, Völlegefühl,
Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Im Volksmund wird der Begriff
Verdauungsstörungen jedoch häufig gleichgesetzt mit Verstopfung. Von Verstopfung spricht man bei
weniger als drei Stuhlgängen pro Woche. Nach einer Reise ist es aber nicht ungewöhnlich, wenn der
Stuhlgang bis zu einer Woche aussetzt. Insbesondere nach Fernreisen muss sich der Organismus an
verändertes Klima, Essen und eine andere Zeitzone erst einmal akklimatisieren.
Vor allem Frauen, Kleinkinder und ältere Menschen können von Verstopfungen betroffen sein.
Ursachen können eine Erkrankung, Medikamenteneinnahme und insbesondere bei Frauen eine
hormonelle Umstellung sein. Oft liegt es aber auch an den Lebensumständen, die zu den
Beschwerden führen. Eine ballaststoffarme Ernährung, mangelnde Bewegung und unzureichende
Flüssigkeitszufuhr haben eine Darmträgheit zur Folge. Stress, seelische Belastung, übertriebene
Sauberkeit oder eine ungewohnte Umgebung kommen als Ursachen für Verstopfung ebenfalls in
Betracht.
intact GmbH Hessenweg 10 48157 Münster
Tel.: 0251 / 1421-02 Fax: 0251 / 1421-339
info@biolabor.de www.biolabor.de
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2. Was hilft gegen Verstopfung?
Bevor Abführmittel verwendet werden, sollte man zunächst versuchen, das Problem mit einer
Umstellung der Ernähung in den Griff zu bekommen. Aber bitte Geduld: Bevor sich erste Erfolge
einstellen, werden mindestens zwei bis drei Wochen vergehen.
Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und essen Sie mit Genuss. Ein
Verdauung an. Auf fetthaltige Nahrungsmittel, viel Zucker und viel
Zahlreiche Kräuter wie Beifuss, Dill, Majoran, Oregano und Rucola
natürliche Weise an. Fencheltee, Sauerkraut und Sauerkrautsaft
Verdauung.
ausgiebiges Kauen regt die
Salz sollten Sie verzichten.
regen die Darmtätigkeit auf
unterstützen ebenfalls die
Auf den Speiseplan gehören insbesondere Ballaststoffe. Sie übernehmen zentrale Aufgaben in
unserer Verdauung, so dass wir ihnen im weiteren einen ganzen Abschnitt gewidmet haben.
Ballaststoffreiche Lebensmittel sind u.a. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Bierhefe, Haferflocken,
Weizenkleie, Leinsamen und Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen und Datteln.
Ballaststoffe sollten zusammen mit viel Flüssigkeit verzehrt werden. Viel Trinken ist überhaupt das A
und O, nicht nur für unsere Verdauung. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es schon sein, damit der Darm
nicht verstopft. Vorzugsweise sollten Sie auf Mineralwasser, Saftschorle und Früchtetee
zurückgreifen. Schwarzer Tee, Kaffee und alkoholische Getränke bewirken nämlich das Gegenteil: Die
enthaltenen Gerbstoffe entziehen dem Körper Wasser. Ausnahme: Ein Kaffee zum Frühstück erhöht
den Darmentleerungsreiz.
Achten Sie auf eine gleich bleibende Toilettenzeit und nehmen Sie sich Zeit. Warum nicht eine kleine
Lektüre mitnehmen? Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie den Drang zu einer anderen Zeit
unterdrücken sollen, denn damit wird der Darm zur Trägheit erzogen.
Mit regelmäßigem Ausdauersport lässt sich der Darm „erziehen“. Zwei- bis dreimal pro Woche ca. 20
Minuten können bereits ausreichen, um den Kreislauf und auch die Darmmuskulatur anzuregen.
Besonders Sportarten, die die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur trainieren wie Joggen, Walken,
Gymnastik, Aerobic, Ballspiele oder Morgengymnastik sind zu empfehlen. Auch Fahrradfahren und
Schwimmen eignen sich sehr gut und schonen überdies die Gelenke.
Natürlich gibt es auch Fälle, die einen Arztbesuch erforderlich machen: bei Blut im Stuhl, abwechselnd
Verstopfung und Durchfall, Krämpfen und Schmerzen beim Stuhlgang oder bei plötzlichem Auftreten
der Verstopfung. Falls die zunächst selbst erprobte Ernährungsumstellung nicht zu dem gewünschten
Ergebnis führt, sollte ebenfalls ein Arzt konsultiert werden.
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3. Das Zauberwort heißt Ballaststoffe
Die Ernährung spielt eine große Rolle für unsere Verdauung. Besonders wichtig sind Ballaststoffe.
Das sind unverdauliche und quellende Bestandteile der Nahrung, die zu den Kohlenhydraten zählen.
Durch ihr Aufquellen halten sie Wasser im Darm zurück und vergrößern so das Stuhlvolumen. Dies
löst einen Reiz auf die Darmwand aus, der die Peristaltik, d.h. die Darmbewegung, und damit den
Transport des Stuhls fördert. Leider kommen Ballaststoffe in der Ernährung meist zu kurz. Nur 20
Gramm beträgt in Deutschland die durchschnittliche Aufnahme pro Kopf und Tag. 30 Gramm
empfiehlt dagegen die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, und bei Verdauungsproblemen dürfen es
auch 35 – 40 Gramm sein.
Besonders viele Ballaststoffe sind in Obst, Gemüse, Naturreis, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide und
Bierhefe enthalten.
Aber Vorsicht: Die gesteigerte Ballaststoffaufnahme kann gerade zu Beginn zu Blähungen führen. Der
Grund dafür sind Darmbakterien, die die unverdaulichen Stoffe bearbeiten und denen die Ballaststoffe
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als Nahrung dienen. Dabei entstehen Gase. Auch das Aufquellen der Ballaststoffe kann
unangenehme Folgen haben: Die Darmwand wird gedehnt, was bei machen Menschen zu
krampfartigen Bauchschmerzen oder Durchfall führen kann. In diesem Fall sollte die aufgenommene
Menge an Ballaststoffen reduziert werden. Und in jedem Fall muss der Verzehr von Ballaststoffen von
einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme (1,5 bis 2 Liter täglich) begleitet werden.
Übrigens: Ihren Namen erhielten die Ballaststoffe aufgrund eines Irrtums. Man hielt sie früher für
überflüssig.
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4. Prebiotik und Probiotik – was unterscheidet sie?
Der Darm bietet mit 400 qm Oberfläche genug Platz für mehr als 400 verschiedene Bakterienarten.
Diese Bakterien sind keinesfalls Krankheitserreger, sondern wichtige Helfer. Sie spalten im Dickdarm
alles, was unsere Verdauungsenzyme nicht schaffen. Diese Besiedlung nennt man in der
Fachsprache „Darmflora“. Eine Störung des Gleichgewichts der Darmflora durch die Einnahme von
Medikamenten, eine einseitige Ernährung, Stress oder Alkoholgenuss kann Verdauungsprobleme
auslösen und unser Immunsystem schwächen.
Probiotisch angereicherte Lebensmittel führen Mikroorganismen von außen zu, die natürlicherweise in
der Darmflora vorkommen. Allerdings können sie sich nicht vermehren und müssen daher regelmäßig
zugeführt werden. Zu den bekanntesten Mikroorganismen gehören Milchsäurebakterien und
Bifidobakterien, die z.B. in Jogurt enthalten sind. Wichtig ist, dass die Bakterien den Darm in
ausreichender Menge und lebend erreichen.
Zur Stärkung der im Darm vorhandenen Kulturen gibt es Präparate mit Ballaststoffen wie Inulin oder
Oligofruktose, die Prebiotika. Diese Nährstoffe sind im oberen Darmtrakt unverdaulich und dienen als
Nahrung für die „guten“ Darmbakterien, deren Ansiedlung und Vermehrung sie auf diese Weise
fördern. Sie bieten quasi Hilfe zur Selbsthilfe.
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5. Unser Beitrag für eine gesunde Verdauung
Die BIOLABOR darm AKTIV Kautabletten stimulieren die Verdauung auf natürliche Weise
und wirken dank des natürlichen Nährstoffs Oligofructose prebiotisch: Das heißt, sie
aktivieren das Wachstum der im Darm lebenden, gesundheitsfördernden Bakterien. So
entwickelt sich eine natürliche Darmflora als wichtige Voraussetzung für eine regelmäßige
Verdauung und einen gesunden Organismus.
Auch die BIOLABOR Artischocke Brausetabletten unterstützen die Verdauung auf
natürliche Weise. Die verdauungsfördernden Eigenschaften beruhen auf dem Bitterstoff
Cynarin sowie verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen, die aus dem PresssaftKonzentrat von frischen Artischockenblättern gewonnen werden.
Die 100 % natürlichen BIOLABOR Bierhefe Produkte sind
besonders ballaststoffreich. Darüber hinaus enthalten sie eine Vielfalt
weiterer Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und
Eiweißstoffe und leisten so einen Beitrag zu einer ausgewogenen
Ernährung.
Die BIOLABOR darm AKTIV Kautabletten, die BIOLABOR Artischocke Brausetabletten sowie die
BIOLABOR Bierhefe Produkte sind in Drogeriemärkten und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.
Auf Wunsch recherchieren wir gerne eine Verkaufsstätte in Ihrer Umgebung.
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Weitere Informationen
http://www.biolabor.de.
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