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bis in die Kronen hinaufsteigt, was jenen an und für sich höchst

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Zweiter Teil.
bis in die Kronen hinaufsteigt, was jenen an und für sich höchst malerischen
Gebirgsgegenden einen außerordentlichen Reiz verleiht. In Galicien zeigen
sich an trockenen Berglehnen oft auch die weißen Stämme der Birke (Betula
alba L.), die sich neben Edelkastanien, Korkeichen und Lorbeerbäumen selt­
sam ausnimmt. Die Ufer der Flüsse und Bäche der warmen Region pflegen
im ganzen Bezirk von Weiden (Salix alba, amygdalina, bei Coimbra am Mon­
dego auch S. atrocinerea Brot.) und Pappeln (Populus alba und nigra) eingefasst zu sein, denen sich in Nordportugal und Galicien auch Zitterpappeln
(Populus tremula), Erlen (Alnus glutinosa) und Eschen (Fraxinus angustifolia
Vahl) beigesellen. In Mittel- und Nordportugal findet man um Dörfer und in
Hecken auch Salix fragilis und Ulmus campestris L., um Coimbra und im
Dourothale Celtis australis, an Bächen in Nordportugal und Galicien Salix
viminalis L. angepflanzt. Noch sei erwähnt, dass seit einigen Jahrzehnten
sowohl in Portugal als Galicien australische Eucalypten, insbesondere E. Globulus Lab., in großem Maßstabe als Waldbäume mit bestem Erfolg angepflanzt
worden sind, weshalb gegenwärtig schon beträchtliche Waldbestände dieser
exotischen Holzarten in beiden Ländern existieren. Der größte Eucalyptuswald Portugals befindet sich bei Abrantes im Tejothale.
G e b ü s c h f o r m a t i o n e n d e r w a r m e n R e g i o n . Unter diesen spielen die
C i s t u s h a i d e n wieder eine hervorragende Rolle, insbesondere in den an den
centralen Bezirk angrenzenden Gegenden. So bedecken in dem Tieflande des
Sorrayagebiets, auf den Hochebenen von Niederbeira (um Castello Branco u. a.O.)
und in Oberbeira Cistushaiden große Flächen Landes auf silurischem Sand­
boden, aber auch in Estremadura (namentlich im NW. des Distrikts von Leiria)
und in Beiramar sind dergleichen vorhanden und selbst in Nordportugal und
Galicien fehlen sie nicht gänzlich. Im Süden des Bezirks nehmen Cistus
ladaniferus und monspeliensis, im Centrum C. populifolius, im Norden C. hirsutus den größten Anteil an deren Zusammensetzung. C. salvifolius ist durch
den ganzen Bezirk bis Galicien verbreitet, C. albidus bis zum Dourothale (tritt
jedoch nochmals in Südgalicien im Minogebiete auf), C. crispus bis Aveiro.
Auf der Halbinsel von Cezimbra treten im Verein mit diesen beiden Cistrosen
und C. monspeliensis auch Halimium umbellatum (L.) Sp., fLibanotis (L.) Lge.
und eriocephalum Wk. bestandbildend auf, im Centrum H. ocymoides (Cav.) Wk.,
vom Cabo da Rocca und Torres Vedras an bis Galicien H. occidentale Wk.
in vielen Formen. Das vom Bassin des Sorraya bis Aveiro verbreitete H. lepidotum Sp. bildet ebenfalls hier und da, für sich allein oder mit H. eriocepha­
lum Wk., ganze Formationen. Leider ist über die genauere Zusammensetzung
dieser Cistushaiden wie überhaupt der Gebüschformationen Portugals und Ga­
liciens und über deren Flora wenig bekannt. Im Süden des Tejo kommen
Formationen von Quercus coccifera L. vor, während in Estremadura und Beira
Qu. humilis Lk. große Strecken trockenen Bodens (besonders auf silurischem
Substrat) überzieht. Als eigentümliche Formationen sind die aus Buxus sempervirens L., Tamarix. gallica Brot, (ob Linné? vielleicht richtiger T. anglica?),
Corema album G. Don und Securinega buxifolia J. Müll, zusammengesetzten
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