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Luxx: Partner sein – von Anfang an ein Leben lang Umfrage: Was

EinbettenHerunterladen
Zeitung von und für die MitarbeiterInnen der RheinLand Versicherungsgruppe
RheinLand Auftakt-Tagung
Beste Chancen für
den Außendienst wieder gut zu verkaufen:
Konjunkturaufhellung
in Deutschland und
ein exzellentes KfzProdukt – das brachte
der AO-Kongress in
der Neusser Stadthalle zu Tage.
Mehr dazu auf Seite 3.
Credit Life International
ONTOS
RheinLand und Möbel
Wer sind die Menschen, die seit dem
1. April am Standort Venlo für den
Bankenvertrieb tätig sind? Welche
Produkte bietet Credit Life International
dem europäischen Markt und warum
ist Holland der optimale Standort für
das Restkreditgeschäft? Das alles und
die ersten hilfreichen Sprachübungen
für Niederländisch-Interessierte gibt es
in dieser Ausgabe.
Fortführung der Medienkooperation
mit autobild.de gesichert. Bereits im
sechsten Jahr besteht die Kooperation, die vor allen Dingen das Image
der ONTOS verbessern und den
Bekanntheitsgrad unseres Direktversicherers weiter steigern hilft. Welche
Kfz-Spar-Angebote werden zukünftig
angeboten? Hier erfahren Sie es.
Mehr dazu ab Seite 5.
Mehr dazu auf Seite 7.
Was hat ein Versicherer mit Sitzgarnituren zu tun? Wenig, es sei denn,
einer der größten Verbunde im
Möbelmarkt wird Kooperationspartner der RheinLand Versicherungen. Ein Bericht direkt von der
Münchener Möbelmesse.
Mehr dazu auf Seite 16.
Strategie
Liebe RheinLänder,
Luxx: Partner sein –
von Anfang an ein Leben lang
Ihr Vorstand
Wir sind Fans
Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft
i h re Schatten voraus, das Fußballfieber erfasst
natürlich auch
die RheinLänder. Wie Sie
zu einem wahre n
S u p e r-Fan werden können …
Mehr dazu auf Seite 17.
& Zukunft
Vorwort
der Auftaktkongress für unseren
Außendienst in der Neusser Stadthalle hat es deutlich gemacht: Die
deutsche Binnenkonjunktur
scheint am Anfang einer längeren
Aufschwungphase zu stehen. Alle
Vorzeichen deuten auf eine dauerhafte Belebung hin. So jedenfalls
stellte es Prof. Dr. Michael Hüther
in einem mit vielen Kennzahlen
und Erhebungen unterlegten Vortrag glaubhaft dar.
Für uns als Versicherungsgruppe mit verschiedenen Ve rtriebswegen bedeutet dies, dass
wir nach einem Jahr 2005 in
einem durchaus schwierigen
Verkaufsumfeld schnellstmöglich
wieder auf den offensiven und
aktiven Verkauf umschalten müssen. Der Markt ist offen, die
Chancen stehen gut, die Investitionsbereitschaft beim Ve r b r a ucher ist deutlich gestiegen.
Was wir dabei natürlich nicht
vergessen wollen: Wir haben uns
auch im vergangenen Jahr ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen überaus gut im
Markt behauptet. Ergebnis ist ein
erneut verbessertes Konzernergebnis, ein erstmals positives versicherungstechnisches Ergebnis
im Kompositgeschäft und weiterhin sinkende Kosten bei wachsendem Geschäft. Das alles in unserem Jubiläumsjahr, das neben
einer Menge Arbeit auch viel
Freude und schöne Erinnerungen
gebracht hat.
Unsere strategische Zielsetzung
muss daher heute sein: Ausbau
unserer soliden guten Marktposition, konsequente Verteilung der
Vertriebs- und Ertragsverantwortung auf alle vier Vertriebswege
und die dauerhafte Existenzsicherung der Gruppe und ihrer Arbeitsplätze. Dass wir dabei – ganz
gegen den Markttrend – Personal
anbauen und nicht im großen
Stile freisetzen, ist nur ein erfreuliches Merkmal in dieser Entwicklung.
Wir hoffen natürlich, dass Sie
dieser positive Trend noch ein
Stück mehr motivieren und zu
Höchstleistungen antreiben kann.
Denn eines ist klar: Die Position,
die wir uns alle gemeinsam erarbeitet haben, ist keine Garantie
für die Zukunft. Der Druck wird
höher, die Anforderungen komplexer und der Wettbewerb härter
werden. Das verlangt von uns
eine größere Flexibilität, ein höheres Engagement und die Bereitschaft zur Veränderung. Wir
sind davon überzeugt, dass uns
dies alles gut gelingen wird.
Ausgabe 1 – Mai 2006
RheinLand-Versorgungsanalyse ist Basis für
ganzheitliche Beratung und Betreuung vor Ort
Die RheinLand-Vermittler haben am 22. März ein
neues, sehr ef fektives und integrier tes Hilfsmittel für ihre Arbeit vor Or t erhalten. Das Hilfsmittel heißt Luxx, die RheinLand-Versorgungsanalyse. Luxx ist eine mit dem und für den RheinLand-Außendienst entwickelte Software, die die
Kundenberatung unterstützen soll. Sie legt den
Versorgungsbedar f der Kunden quer durch alle
Spar ten of fen und bietet gleichzeitig mögliche Versorgungslösungen aus der Produktwelt der RheinLand
Versicherungen.
Langfristiges Wachstum, mehr
Umsatz und sicherer Ertrag lassen sich für ein Unternehmen
nur dann erreichen, wenn die
individuellen Kundenbedür fnisse erkannt und das Wissen
darüber verantwortungsvoll eingesetzt werden. Die Basis dafür
ist gegenseitiges Vertrauen.
Vertrauen wird aber nur dann
erzeugt, wenn die Beratung und
Betreuung qualitativ umfassend
er folgt und diese auf Langfristigkeit angelegt ist.
Luxx, die bedarfsgerechte und
passgenaue Versorgungsanalyse der RheinLand Versicherungen über alle Sparten, die
Dialoge
sowohl eine Unter- als auch eine
Überversorg u n g
v e rmeidet,
schafft die Voraussetzungen
dafür und damit auch für mehr
vertrieblichen Erfolg vor Or t.
Inhaltlicher Aufbau
von Luxx
Um eine ganzheitliche und vor
allem individuelle Betrachtung
gewährleisten zu können, ist
Luxx inhaltlich in drei Bausteine
unterteilt: das FinanzanalyseCenter, die Vermögensabsicherung und die Vorsorgeoptimierung.
Das Finanzanalyse-Center
Im Finanzanalyse-Center wird in
erster Linie die Lebenssituation
und -planung des Kunden durchleuchtet. Die Basis dafür sind
personen- und situationsbezogene Informationen bzw. Anlässe. Sind diese hinterlegt,
zeigt Luxx den Handlungsbedar f
auf, um im nächsten Schritt
ganz konkret in die Vermögensabsicherung und/oder die Vorsorgeoptimierung einzusteigen.
Fortsetzung auf Seite 2
& Meinungen
Umfrage: Was tun für
die Altersvorsorge?
Stellen Sie Ihre Fragen an unsere
Experten im Haus
Die Altersvorsorge ist längst nicht mehr nur
Sache des Staates. D.h. wer im Rentenalter
nicht jeden Euro umdrehen oder gar zum
Sozialfall werden möchte, muss aktiv werden –
und zwar so früh wie irgend möglich.
Die richtige Altersvorsorge schafft Freiräume für die wichtigen Dinge.
Obwohl die Bundesbürger im
internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel sparen,
hapert es nach wie vor an gezielter und vor allem ausreichender
Altersvorsorge.
Mehr als 40 Prozent der künftigen Rentner und Pensionäre
halten ihre derzeitigen Vorsorgemaßnahmen für nicht ausreichend. Zwei Drittel der Berufstätigen gehen davon aus, im
Alter netto über deutlich weniger
Geld zu verfügen.
Das Beängstigende: Die Sorge ist begründet und die Gefahr
1
groß, wenn gar keine, zu spät
oder nicht ausreichend Vorsorge getroffen wird. Doch für
wen ist welche Vorsorge sinnvoll?
Senden Sie Ihre Fragen – auch
anonym – mit dem Stichwor t
„Altersvorsorge“ an die Redaktion der RheinLand Nachrichten. Ausgewählte Fragen
und Antworten werden in der
kommenden Print-Ausgabe der
RheinLand Nachrichten veröffentlicht.
Tipps
& Trends
Der Büro-Knigge: Von R wie Redekunst bis
Z wie Zeitmanagement
Zur Person
Gastautorin Susanne Helbach-Grosser gibt die wichtigsten Empfehlungen
für ein produktives Miteinander (Teil 3)
Es ist durchaus nicht zwingend notwendig, seine Arbeitskollegen zu lieben, um gemeinsam auszukommen. Mit einigen kleinen feinen Knif fen funktionier t es jedoch nicht nur
intern besser – auch nach außen läuft es reibungsloser.
Redekunst
Vor allem beim Telefonieren wird
deutlich, ob jemand die Kunst
der Kommunikation beherrscht.
Während eines Telefonats bitte
nicht: essen, trinken, rauchen,
mit (unnötigen) Papieren rascheln, undeutlich sprechen,
arrogante Sätze sagen wie:
„Das ist falsch!“, „Das können
Sie gar nicht wissen!“, „Passen
Sie mal auf!“, unfreundlich sein,
jemanden in der Leitung hängen
lassen.
Schriftverkehr
Bei der Anschrift von Paaren
wird der Mann (international) vor
der Frau genannt. In Deutschland kann es nach Belieben
gehandhabt werden. Im Brief
selbst ist die Reihenfolge umgekehrt. Aber: Ganz modern kann
man es halten, wie man will,
Hauptsache, niemand wird „Anhängsel“ des anderen. Nur in
der Briefadresse werden alle
Titel aufgeführ t. Die schriftliche
Anrede: Sehr geehrte Frau …;
Sehr geehrte Damen, sehr
geehrte Herren ... (aber auch:
Guten Tag, Herr ...). Der Titel
wird vorangestellt: „Dr.“, aber:
„Professor“ wird ausgeschrieben. Immer das direkte Anliegen
formulieren! Statt „Ich möchte
Sie bitten ...“ „Ich bitte Sie ...“;
statt „Ich dar f Ihnen Folgendes
vorschlagen“ „Ich schlage Ihnen
Folgendes vor“ Wir sollten heute schreiben, wie wir sprechen.
Statt „Zahlung leisten“: „zahlen“; statt „Vormerkung vorneh-
men“: „vormerken“; statt „verlief
zur Zufriedenheit“: „Sie waren zufrieden“; statt „Erstattung vornehmen“: „erstatten“.
Tratsch
Firmeninterna sind bei Firmenfeiern tabu. Vergessen Sie an
diesem Tag den Streit im Büro!
Auch wenn Sie noch so ver traut
mit einer Mitarbeiterin/einem
Kollegen sind, halten Sie sich
zurück. Denn nichts ist peinlicher, als nach einigen Gläsern
Wein knutschend in der Ecke zu
verbringen! Flirten, was das
Zeug hält? Na klar, aber mal
schnell an den nächsten Tag
denken. Versprühen Sie gute
Laune – Sie haben selbst am
meisten davon. „Du Chef, sollten wir nicht endlich das Sie vergessen?“ TABU!
Unter vier Augen
Angriffslustige in ihrer unkommunikativen Ar t während einer
Besprechung zu stoppen er forder t schnelle Konsequenz: Im
Grunde möchte der Betreffende
liebevolles Verständnis, aber
darauf können Sie nicht eingehen, also: „Strom abdrehen!“
Sagen Sie ihm, dass dieses
Verhalten hier nicht akzeptiert
wird, notfalls in der Pause unter
vier Augen.
Vorstellen
Machen Sie eine jüngere Person
einer älteren Person bekannt.
Machen Sie einen Kollegen in
Ihrem Unternehmen einem Geschäftsfreund in einem anderen
Unternehmen bekannt. Machen
Sie einen Bekannten einem
Amtsinhaber bekannt. Machen
Sie einen Manager in einer mittleren Position einem Manager in
einer höheren Position bekannt.
Machen Sie einen Kollegen
einem Kunden oder Klienten
bekannt. Sagen Sie einige Worte über die Person, die Sie vorstellen, oder über beide Personen.
Wertschätzung
Geben wir dem Gast, der Kundin, dem Kunden das Gefühl,
willkommen zu sein. Jemandem
so zu begegnen, dass die Beziehung nicht gefährdet wird,
heißt jedoch nicht, dass wir
alles „schlucken“ müssen. Für
ein positives Klima sind auch
Grenzen wichtig, dadurch werden wir berechenbar, einschätzbar.
X für U vormachen ...
Manche Besprechungen sind
alles andere als produktiv und
am Ende fühlen sich alle Beteiligten, als könne man ihnen
ein X für ein U vormachen. Für
eine er folgreiche Besprechung
und Moderation kann schon im
Vor feld einiges getan werden,
denn Vorbeugen ist besser als
Heilen. Stellen Sie fest, ob das
Meeting überhaupt notwendig
ist (oder könnten die Fragen am
Telefon behandelt werden?).
Bereiten Sie das Treffen gründlich mit den W-Fragen vor:
warum, wann, wer, wo, wie, wie
lange? Informieren Sie die Teilnehmenden (inklusive Tagesordnung) so früh wie möglich.
Strukturieren Sie das Meeting
professionell: das Ziel definieren, die Agenda abchecken (notfalls auch Tagesordnungspunkte weglassen; nie „Sonstiges“
aufführen, weil das nicht vorbereitet werden kann), die einzelnen Rollen erklären (wer ist
Moderator?), die Grundregeln
festlegen (Benimm-Erwartungen,
Verhalten).
Yes!
Sie müssen nicht zu allem Ja
sagen, was Sie über professionelle Umgangsformen hören.
Suchen Sie sich das heraus,
was Ihnen angebracht erscheint
und Sie für Ihre Branche angemessen halten. Die starren
Regeln von einst sind nicht mehr
zeitgemäß. Im Vorteil ist heute,
wer ein Gefühl dafür entwickelt,
was zu ihm passt und was künstlich wirkt.
Zeitmanagement
Nichts wurmt mehr als ein
Kollege, der ständig über Stress
jammer t und anderen damit
kostbare Zeit und Nerven raubt.
Jammerer zeigen schlechten
Stil und meistens, dass sie
ihren Job nicht im Griff haben.
Susanne Helbach-Grosser
erlernte von der Pike auf das
Abc der Umgangsformen,
denn Höflichkeit und Freundlichkeit gehörten in ihrem
Elternhaus zu den zentralen
Lebensmaximen. 1993 gründete sie ihr Seminar-Institut
TAKT & STIL. In offenen und
firmeninternen Seminaren
vermittelt sie die aktuellen
gesellschaftlichen Spielregeln
im gesamten deutschsprachigen Raum. Ihre Auftritte als
Expertin bei ARD und ZDF
machten sie bundesweit bekannt. Inzwischen erweitern
15 selbständige TrainerInnen
das Angebot für eine Karriere
mit Stil. Fünf FranchisePartnerinnen führen in eigener Regie TAKT & STIL-Seminar-Institute in Dresden,
Göppingen, Erfurt, Merseburg. T&S-Kinderseminare
werden vom westfälischen
Werdohl aus durchgeführt.
Das TAKT & STIL-College, die
erste und bisher einzige deutsche Schule für Umgangsformen & Savoir vivre, wurde
1999 gegründet, um TrainerInnen auszubilden und
einen einheitlichen Standard
auf diesem Gebiet zu gewährleisten. Außerdem ist sie
Mitbegründerin der 2002 ins
Leben gerufenen Interessensgemeinschaft ETI – Etik e t t e - Tr a i n e r- I n t e rn a t i o n a l
und Autorin des Ratgebers
„Erfolg mit Takt & Stil“,
Expert-Verlag, Renningen.
Vorbeugen, pflegen, behandeln:
Über das Geheimnis schöner Zähne
Im Gespräch mit SL Dental, den Schöne Zähne-Machern, über richtige und falsche Zähne
Wenn es um Zahnersatz geht, wollen zuzahlende gesetzlich Krankenversicher te mehr Informationen über
Qualität und Leistung. Das gilt vor allem, wenn sich Patienten mit einer medizinisch notwendigen
Standardversorgung - nur das übernimmt nämlich die Kasse - nicht begnügen möchten und We r t auf einen
kosmetisch ästhetischen Zahnersatz legen. Doch während jeder weiß, was ein ABS oder ein EPS beim Auto
ist, weiß kaum einer über die Unterschiede von Zahnersatz bescheid. Das ist traurig aber wahr. Dabei kann
es früher oder später nicht irgendwas oder irgendwen betref fen, sondern uns ganz persönlich. Deshalb sprach
die Redaktion mit SL Dental, dem zahntechnischen Labor aus dem Rhein-Kreis Neuss, über Kronen, Brücken,
Implantate und darüber, dass es durch die richtige Pflege erst gar nicht so weit kommen muss.
Rund 14 Prozent aller Deutschen hatten im Jahre 2005 mit
Karies zu tun. Damit nahm das
hässliche Schwarz des Zahns
den achten Platz in der Statistik der Leiden der Deutschen
ein. Frau Strommenger, Herr
Lampe, welches sind die Ursachen für Karieserkrankungen
und nicht minder selten auftre-
tende Zahnfleischprobleme?
Wie beuge ich richtig vor?
Das Entstehen von Karies hat
viele Ursachen. Die häufigsten
sind schlechte Zahnpflege und
Mangelerscheinungen bedingt
durch falsche Ernährung. Vor
allem die Kriegsgeneration hatte darunter zu leiden. Mangelnde Pflege ist auch die häu-
12
figste Ursache für Zahnfleischprobleme. Vorbeugen kann jeder, in dem er seine Zähne mindestens zwei Mal am Tag putzt,
besser noch nach jeder
Mahlzeit, und Zahnseide oder
Dentalbürstchen für die Reinigung der Zahnzwischenräume
nutzt. Hier aber bitte den
Zahnarzt vorher nach der richti-
Tipps
& Trends
gen Anwendung fragen. Als
Ergänzung für die Zahn- und
Mundraumpflege sind Zahnspülungen zu empfehlen. Last
but not least in Sachen Pflege:
der regelmäßige Zahnarztbesuch - d.h. alle sechs Monate.
In jedem Fall sollte jährlich auch
die professionelle Zahnreinigung erfolgen. Über die Pflege
hinaus sollte jeder Wert auf eine
ausgewogene Ernährung legen.
Denn damit lassen sich
Zahnhartsubstanz und Zahnabwehr deutlich verbessern. Ausgewogen und im richtigen Maß
essen, sowie darauf achten,
dass die Zähne zum Arbeiten da
sind. Also immer mal ein wenig
Rohkost zwischendurch knabbern, und damit Zähne und
Zahnfleisch auf Trab halten.
Welche Faktoren können ansonsten noch Zahnprobleme
auslösen?
Zahnfehlstellungen können Probleme auslösen. Sie lassen die
Kiefer nicht mehr per fekt aufeinander stehen. Dadurch werden
die Zähne stärker belastet, als
das von der Natur her vorgesehen ist. Die Folge: die Zahnhartsubstanz wird schneller
abgenutzt, mittelfristig treten
Schmerzen auf – nicht selten an
Zahn und Kiefer gleichermaßen.
Auch der frühzeitige Verlust einzelner Zähne kann große
Probleme bereiten. Denn wenn
ein Zahn fehlt, fallen die gegenüber liegenden Zähne in diese
Lücke. Das passiert, weil die
anderen Zähne bestrebt sind,
die entstandene Lücke zu
schließen. Dadurch kommt es
mittelfristig und vor allem bei
seitlicher Kieferbewegung zu
massiven Störkontakten. Auch
hier sind Zahn- und Kieferschädigungen die Folge. Und:
Sie ziehen meist Kopfschmerzen, Verspannungen oder aber
Rückenschmerzen nach sich.
Der ganze Körper wird Stück für
Stück in Mitleidenschaft gezogen. Fehlende Zähne müssen
alsbald ersetzt werden, um langfristig teure Behandlungen zu
vermeiden.
Ein weiteres Problem stellt
das Zahnknirschen dar – aus
unserer Sicht häufig ein
Problem der heutigen Gesellschaft. Hauptursache ist
Stress. Die Menschen verarbeiten diesen im Schlaf und knirschen. Das nennen wir in der
Fachsprache Bruxismus. Der
Bruxist schabt sich seine Zähne
ab – hauptsächlich über Nacht,
einige machen es aber auch am
Tag. Das geschieht durch ständiges Pressen, Knirschen oder
aber durch Kaubewegungen.
Normalerweise sind Ober- und
Unterkiefer in entspanntem Zustand und auch bei geschlossenem Mund ca. zwei bis drei
Millimeter voneinander entfernt. Das ist die so genannte
Ruhe-Schwebelage. Der Bruxist
hingegen hat keinen Zwischenraum mehr. Er hält seine Zähne
und seinen Kiefer ständig auf
Spannung, so dass er auch im
Ganzen angespannt ist.
Zahnprobleme können also
massive gesundheitliche Auswirkungen auf den ganzen
Körper haben. Kurzum: Wer
Zahnprobleme hat, sollte nicht
lange warten, sondern direkt
zum Zahnarzt gehen?
Das ist absolut richtig und zwingend notwendig. Denn wer zu
lange wartet oder schlecht versorgt wird, ist voraussichtlich
ein paar Jahre später dazu
gezwungen, anstelle eines ursprünglich nur kleinen Zahnersatzes eine sehr umfangreiche Zahnsanierung machen zu
lassen. Warum? Weil sich im
Kiefer vielleicht Zähne oder
sogar der Kiefer selbst verschoben haben, und der Zahnarzt
weitere Zähne ziehen oder
abschleifen muss, um wieder
Ordnung in das Kausystem zu
bringen.
Inlay, Krone, Brücke, Implantat
und Co. – u.a. damit bringt der
Zahnarzt Ordnung ins Kausystem. Doch was steckt genau dahinter?
Das Inlay ist eine vom Labor passgenau gefertigte Füllung. Um diese anfer tigen zu können, erstellt
der Zahnarzt nach Entfernung der
Karies einen Abdruck. Das zahntechnische Labor erstellt dann
eine Füllung, das Inlay. Materialtechnisch kann das Inlay aus
einer Goldlegierung sein, es kann
aber auch aus einer zahnfarbenen
Keramik sein. Die Vorteil eines
Inlays: Im Vergleich zu den normalen Füllungen, die bis zu sieben
Jahren halten, hält das vom Profi
gemachte Inlay bis zu 25 Jahre.
früher die
Wurzel des
richtigen Zahns
befunden hat.
Darauf wird dann die
Krone aufgesetzt. Das Implantat hat gegenüber der Brücke
den Vorteil, dass die danebenliegenden Zähne nicht angerührt werden, sondern in Gänze
erhalten bleiben.
Auch der Stiftaufbau – leider
oft und falsch als Stiftzahn
bezeichnet – hat diesen Vorteil.
Der Unterschied zum Implantat:
Beim Einzelzahnimplantat wird
eine künstliche Wurzel in den
Kiefer eingebracht, weil nichts
mehr vom Altzahn übrig ist.
Beim Stiftaufbau ist die natürliche Wurzel noch vorhanden.
Vom Ablauf: Der noch sichtbare
Teil des stark geschädigten
Zahns wird beim Stiftaufbau entfernt. Dann wird der Kanal aufgebohrt, in dem ursprünglich
der Ner v steckte. Genau dort
hinein kommt ein Stift, auf den
dann die Krone aufgesetzt wird.
Das Bestreben ist also, möglichst viel gesunde Zahnsubstanz zu erhalten?
Ja, auf jeden Fall! Man sollte
jeden Zahn erhalten, so lange
wie irgend möglich. Das hat zwei
Gründe. Erstens: Das noch
Vorhandensein der Zahnwurzel
im Kiefer sorgt dafür, dass der
Knochen nicht abgebaut wird.
Wird der Zahn gezogen, fällt das
Loch ein, das entstanden ist,
und der Knochen schwindet.
Solange die Wurzel noch drin ist,
findet kein Knochenabbau statt.
Der zweite Grund, der für den
Möglichst viel Zahnsubstanz zu erhalten, ist Grundsatz moderner Zahnmedizin. Im Bild: Vor und nach
Aufbringen von Keramikscheiben, so genannten Veneers, auf die zu korrigierenden Zähne. Die
Aufbringung der Veneers erfolgt mittels Klebe-Ätz-Technik.
Die Krone ersetzt den sichtbaren Teil eines verloren gegangenen Zahns. Die Krone kann völlig aus Keramik oder aber herkömmlich traditionell aus einer
Goldlegierung, dem Gerüst, und
einer Keramikverblendung hergestellt werden.
Die Brücke überspannt immer
eine Lücke von mindestens
einem komplett fehlenden
Zahn. Die neben der Lücke stehenden Zähne werden als
Arretierungspunkte für die
Brücke genutzt. Doch Achtung:
Es heißt nicht umsonst: Eine
Brücke ist eine Krücke. Sind die
beiden nebenstehenden Zähne
noch gesund, sollten diese nicht
der Brücke zum Opfer fallen. Es
gibt heutzutage bessere Lösungen, bei denen die gesunden
Zähne erhalten bleiben: das
Implantat.
Das Implantat wird gesetzt,
wenn der Zahn nicht mehr vorhanden ist. Dafür wird eine
künstliche Zahnwurzel aus Titan
genau dor t eingesetzt, wo sich
Erhalt eines Zahns spricht: Wird
ein Zahn gezogen, muss für eine
Brücke wie schon beschrieben
jeweils der Zahn davor und
dahinter abgeschliffen werden.
Und dass, obwohl es vielleicht
zwei völlig gesunde Zähne sind.
Das muss nicht sein.
Was kostet denn ein kosmetisch ästhetischer Zahnersatz?
Das kommt auf den Zahnersatz
an. Der Kassenpatient muss
wissen, ob und welche Privatleistungen ihm wichtig sind,
denn die Kasse bezahlt lediglich
einen per Definition ausreichenden Zahnersatz. Folglich ist die
Ausführung auch eine andere.
Auch die Berücksichtigung von
individuellen Patientenwünschen
bleibt hier außen vor. Deshalb
ist jedem anzuraten, mit einer
Zahnzusatzversicherung Vorsorge zu treffen. Aber bitte im
Vor feld genau informieren, welche Leistungen geboten werden. Interessierte sollten vorab
ihren Zahnarzt fragen, was die
13
Ve r s i c h e r u n g
abdecken sollte.
Denn er sieht am ehesten, was langfristig auf den
Patienten zukommt.
Kann denn der Patient einfach
so an ein zahntechnisches Labor herantreten?
Das ist meistens gar kein
Problem. Ein modernes Labor
informiert gerne über Materialien sowie Technologien und
Zahnärzte, die diese anwenden.
Hat der normale Patient denn
dann auch Einfluss darauf, in
welchem Labor sein Inlay oder
sein Zahnersatz gefertigt wird?
Wenn der betreffende Zahnarzt
offen ist für Neues, dann wird
der Patient Einfluss darauf nehmen können, wo sein Zahnersatz gefer tigt wird. Es kann
aber auch sein, dass sich der
Arzt auf den Wunsch des
Patienten nicht einlassen möchte. Dann muss der Patient entscheiden, welchen Weg er
gehen will.
Wie erkennt denn ein Laie die
Qualität eines Dentallabors?
Die Qualität eines Dentallabors
zu erkennen, ist für den Fachfremden äußerst schwierig. Der
Laie folgt deshalb meist den
Empfehlungen aus dem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis. So führt Mund zu
Mund Propaganda schließlich
zu einem oder mehreren Labors.
Ob und bei welchem Labor dann
auch der Rest stimmt – also
Arbeitsqualität, Kostenfaktor
und persönliche Chemie -, davon überzeugen sich die Patienten im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches
vor Or t.
Jeder Patient kann sich also
losgelöst von einem Zahnarzt
in einem Dentallabor zahntechnisch beraten lassen?
Ja, viele Labors bieten völlig
unverbindliche und kostenlose
individuelle Zahnberatungen an.
Wie läuft ein solches Beratungsgespräch denn bei SL
Dental ab?
Der Patient erhält bei uns
zunächst einmal einen Einblick
in den Betrieb. Im Rahmen dessen zeigen wir ihm die unterschiedlichen Stationen, die ein
Zahnersatz durchläuft, bis er fertig ist, und wir erklären ihm
natürlich, welche Materialien
wofür in Frage kommen. Zum
besseren Verständnis arbeiten
wir sehr viel mit
Bildern. So hat der
Patient am ehesten
eine Vorstellung von den optischen Unterschieden. Für diejenigen Patienten, die sich selbstständig noch ein wenig infor–
mieren möchten, steht ein
Patientenberatungscomputer
zur Ver fügung, auf dem sämtliche zahntechnischen Informationen hinterlegt sind.
SL Dental
Seit knapp zehn Jahren ist
SL Dental im Rhein-Kreis
Neuss eine feste Größe auf
dem Gebiet der Zahntechnik.
Gegründet wurde das in
Kaarst auf der Industriestraße 19 ansässige Labor
von Claudia Strommenger,
35 Jahre, und Reiner
Christian Lampe, 41 Jahre,
beide Zahntechnikmeister.
Strommenger ist darüber
hinaus diplomierte PSK
Dental Ästhetikerin, und
Lampe DGZ Implantattechniker. Vor ihrer Selbstständigkeit sammelten beide
mehrjährige Erfahrung in
namhaften Labors im In- und
Ausland. Das Spezialgebiet
des heute vierköpfigen
Teams von SL Dental ist der
ästhetisch rekonstruierte
Zahnersatz. Bei Jung und Alt
ein stärkeres Bewusstsein
für Zahngesundheit und
Zahnfitness zu wecken, das
ist dem Team ein besonderes Anliegen.
Die Kontaktdaten
SL Dental
Industriestraße 19
41564 Kaarst
Tel.: 02131 797177
Fax: 02131 797142
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Seele and Geist
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