close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Fachzeitschrift für den Lebensmittelhandel Was - Ein Herz für Bio

EinbettenHerunterladen
Februar 2014
Ein Herz für Bio
Fachzeitschrift für den Lebensmittelhandel
S. 8
Schmeckt eindeutig
wie Fleisch
S. 18
Feinsaures und
andere Biokonserven
Neue vegane
Begeisterung
Was heißt das für Bio-Produkte?
www.ein-herz-fuer-bio.org
S. 37
Biopreise auf der
BioFach
iNhalt
INHALT
Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Neue vegane Begeisterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Schmeckt eindeutig wie Fleisch . . . . . . . . . . . . . . . 8
Ein leichter Aufstrich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Neue vegane Begeisterung, S. 4
Neu zur BioFach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Feinsaures und andere Biokonserven . . . . . . . . . . 18
Faire Bio-Schokolade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Nachgefragt: Klaus Fickert . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Attraktiv und neuartig zur BioFach . . . . . . . . . . . 28
Faire Bio-Schokolade, S. 22
Süße Bio-Sortimente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
20 Jahre Pionierarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Biopreise auf der BioFach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Fisch aus Aquakultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Ein Vorbild für Bio-Eier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Ideen für die Käsetheke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Attraktiv und neuartig
zur BioFach, S. 28
Süße Bio-Sortimente, S. 32
20 Jahre Pionierarbeit, S. 34
Impressum
Herausgeber und Verlag:
Comshop communication & conseil GmbH
Hauptstrasse 38/2, Denzlingen, Tel. 07666 880343
Fax 07666 880342, kjholstein@comshop-cc.com
www.ein-herz-fuer-bio.org
Geschäftsführung: Dr. Klaus-Jürgen Holstein
Redaktion:
Verantwortlich im Sinne des Presserechts
Dr. Klaus-Jürgen Holstein
Anzeigen:
Dr. Holstein (Anschrift wie oben)
Gestaltung:
Ein Vorbild für Bio-Eier, S. 42
Christian Simon, Freiburg
info@creativ-satz-freiburg.de
Druck + Versand: Simon Druck GmbH & Co.
Riegeler Straße 4b
79111 Freiburg
www.simon-druck.de
Bestellungen an den Herausgeber.
Für unverlangt eingegangene Beiträge wird keine Haftung
übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Rechte der
Reproduktion wie Nachdruck oder Aufnahme in OnlineDienste sind nur nach schriftlicher Genehmigung des
Herausgebers statthaft.
3
Anzeige
Junge Trends sind immer die Wirkungsvollsten
1970 dachte auch noch niemand angesichts einiger erster „Dritte-Welt-Läden“, dass
es Jahrzehnte später so etwas geben würde wie fairen Handel. Die Grundideen des
Vegetarismus sind zwar schon alt, aber die aktuellen Motive liegen in der Gegenwart:
Zwei Überzeugungsquellen machen Menschen zu Vegetariern: 1. Die Beschäftigung
mit der modernen Massentierhaltung und Nahrungsmittelproduktion und 2. Die
Beeinflussung durch Menschen, die darüber nachgedacht haben und anders leben.
Führt man das alles zusammen, kommt man leicht und schnell zu der Erkenntnis,
dass dieser Ernährungsstil durchaus in das gesamte Umfeld von Bioernährung sehr
gut passen würde. Schließlich gingen die Anfänge der Bioernährung ja auch schon mit
Vollwertgedanken und Makrobiotik einher. Und eins macht die Vegetarier auch noch
sympathisch: Sie sind nicht wirklich dogmatisch oder militant. Auch Menschen, die
noch nicht 100% vegetarisch leben, sind in ihren Reihen willkommen.
Impressionen von der Veggie World
Manchmal hilft es, wenn Fakten ganz praktisch erklärt werden: Jeder Deutsche verzehrt
in seinem gesamten Leben am Fleisch den Gegenwert von etwa 1100 Tieren, davon mit
Die stille Konsumveränderung: D-77815
Deutschland
wird
Draisstraße 1
Bühl
vegetarischer
Heute wird die Zahl der Vegetarier in Deutschland auf
7 Millionen geschätzt, also auf etwa 8,5% der Bevölkerung.
Ein Blick in die Regale des Lebensmitteleinzelhandels scheint
den Trend zu bestätigen. Gerade aus dem Biosortiment heraus
erwachsen immer mehr Ersatzpunkte für Wurst und Fleisch
und neuerdings kommen auch schon vegane Ersatzprodukte
die bereits im Handel zu haben sind.
Wer sind die Menschen, die diesen Trend
ausmachen und wo leben sie?
Darüber gibt eine bereits Jahre zurückliegende Studie der
Universität Jena ziemlich genau Aufschluss. 47% der schon
damals erhobenen Vegetarier leben in Großstädten, eine
Mehrheit ist weiblich, in der Regel sind alle gut ausgebildet.
Die damalige Studie beschäftigt sich auch mit den Motiven
für den Vegetarismus. Da sind zum einen die rein emotionalen Gründe, wie vor allem der Ekel vor Fleisch und tierischen
Produkten. Das setzt sich früh bei Menschen fest, schon
4
biologisch handeln
H
Neue vegaNe BegeisteruNg
um die Pubertät und
betrifft stärker weibliche Teilnehmer der
Studie. Kommen die
Gesinnungsgründe,
also die Ablehnung der
modernen Massentierhaltung.
Die
Menschen mit diesem Motivkomplex
dürften seit damals
noch
erheblich
mehr
geworden
sein. Schließlich
wird man fast jede
Woche mit neuen
unappetitlichen
Bildern aus diesem Bereich
versorgt: mit Bildern von wahllos erschlagenen Ferkeln oder
Unschönem aus der Hähnchenmast. So etwas provoziert die
Überzeugung, dass es besser sei, auf eine solche Behandlung
von Tieren zu verzichten. Ein Motiv für vegetarisches Leben
für junge Erwachsene. In einem Alter knapp unter Dreißig wird
dann noch das weitere Motiv relevant, dass man sich überlegt, welche gesundheitlichen Probleme qualitativ schlechtes
Fleisch mit sich bringen kann.
V e g e t a r i sXcXhXeX P r o d u k t e
Cbet
Cbet FrischeService
& Handels GmbH
Draisstrasse 1
D-77815 Bühl / Baden
Kontakt
Remo Hesselbarth
Tel.: +49 (0) 7223 9 51 28 24
Fax: +49 (0) 7223 9 5128 11
@mail: rhesselbarth@cbet.de
V e g e t a r i s c h e P r o Xd Xu Xk tXeX X X
Neue vegane Begeisterung
Wichtig: Der freiwillige Entschluss für
weniger Fleisch
Der wichtige Effekt der augenblicklichen Beobachtungen
ist, dass offenbar die Zahl derer, die weniger Fleisch essen
möchten, zunimmt. Jetzt wäre allerdings für die Zukunft
wichtig, dass diese Abstimmung in Sachen Gesinnung
auch den Supermarktkassen, beim Einkauf fortgesetzt wird.
Das wäre ein wirkungsvolles Zeichen gegen eine MassenFleischerzeugung - allerdings auch nur, wenn man sich
wirklich dafür entscheidet, sinnvolle Alternativen zu suchen
und zu bezahlen. Generell bewusster zu essen ist ja auch eine
gute Sache.
945 Hühnchen oder Hähnen vorneweg, gefolgt von fast 50
Puten und Schweinen, also mengenmäßig weit vorn,, dann
Enten und immerhin etwa vier Kühe. Und wenn man sich
Zivilisationskrankheiten von Zucker bis Herz-Kreislaufleiden
anguckt, werden die durch diesen Konsum mit bedingt.
Die Menschen beginnen, über ihren
Fleischkonsum nachzudenken.
Über 23.000 Besucher kamen zum Beispiel auf die eher
unscheinbare vegetarische Messe Veggie World in Wiesbaden.
Das darf man als ein Zeichen werten. Wer sich die Besucher
dort anschaute, traf eine interessante Mischung aus langjährigen Biofreunden und jungen, ja jüngsten Vegan Interessierten.
Die Fragen an den Ständen drehten sich in erster Linie um
Bioqualität und die Nachfrage nach Vegan. Das Angebot
an Veganen Produkten eher bescheiden. Ausgestellt wurden
überwiegend Fleischersatzprodukte.
Jedenfalls tun Biounternehmen gut daran, die Welt so
zu sehen. An dieser Stelle Respekt für die Firmen, die auf
der Veggie World Endverbrauchern immer wieder geduldig
Produkte und Rezepte erklärten wie zum Beispiel Vitam
oder Rapunzel. Es macht zum gegenwärtigen auch wenig
Sinn, jetzt in großem Stil zu diskutieren, ob eine komplett
6
V e g e t a r i sXcXhXeX P r o d u k t e
Glaubt man dem „World Happiness Report“ der
OECD, leben in Dänemark die glücklichsten
Menschen der Welt. Ob es an der schönen
Landschaft liegt? Vielleicht an der lustigen
Sprache? Oder doch an der besonderen Qualität dänischer Lebensmittel? Wahrscheinlich an
allem ein bisschen. Und da Glück sich bekanntlich vermehrt wenn man es teilt, liefert DANÆG
jetzt großes und kleines Glück in die deutschen
Bio-Ei-Regale.
„6 x großes Glück und 10 x glücklich, bitte ...“
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Ergebnisse des Glücksreports auf die Hühner der DANÆG-Bio-Landwirte übertragbar
sind. Fest steht jedenfalls, dass deren Bio-Eier neben Vitaminen,
Mineralstoffen und Eiweißen auch große Mengen an stimmungsaufhellendem Tryptophan enthalten – ein Stoff, der im menschlichen Körper zum Glückshormon Serotonin gewandelt wird.
Das hochwertige Bio-Sortiment des königlichen Hoflieferanten
DANÆG stammt aus ökologischer Landwirtschaft. Es wird
nach den strengen dänischen Gesetzesanforderungen und Erwartungen an Qualität, Transparenz und Gesundheit produziert
und kontrolliert. „großes Glück“ enthält 6 große Bio-Eier in
den Größen L und XL. „glücklich“ enthält 10 frische Bio-Eier
in der Größe M.
Sta atlich
„Stichwort Vegan“ - das Codewort, das
offenbar heute junge Konsumenten für
eine bessere Ernährung mobilisiert
„glücklich“ und „großes Glück“
aus Dänemark – das frische
Bio-Ei-Sortiment von DANÆG
ko
rt
vegane Ernährung sinnvoll ist. Es kommt vielmehr darauf
an, den Ball dieses neuartigen Interesses an einer besseren
Ernährung aufzugreifen. Wenn dieses Interesse dazu führt,
dass der durchschnittliche jährliche Fleischkonsum um einige
Kilo sinkt, wäre das bereits ein Erfolg für eine geringere ökologische Belastung von Umwelt und insbesondere Wasser für
die Fleischerzeugung, ein Erfolg für die bessere Ernährung,
irgendwann auch ein Erfolg für eine bessere Tierhaltung.
n t r o lli
e
DANÆG-Unternehmensinformation | Die DANÆG-Gruppe ist Dänemarks führender Anbieter für frische Eier und Eiprodukte. Über
100 Jahre Erfahrung im weltweiten Export und regelmäßige Innovationen machen das Unternehmen zum international gefragten Anbieter schmackhafter, gesunder Lebensmittel. Jedes Produkt wird nach den strengen dänischen Gesetzesanforderungen und Erwartungen an Qualität, Transparenz und Gesundheit produziert und kontrolliert. DANÆG sieht sich als Vorreiter in puncto Forschung, Entwicklung und Information. Das international zertifizierte Unternehmen setzt Branchenstandards wenn es um die Qualität und die Qualitätssicherung seines sensiblen Sortiments geht.
In Christiansfeld, nahe der deutschen Grenze, beliefern täglich über 80 spezialisierte und genossenschaftlich organisierte DANÆG-Landwirte eine
der modernsten Kontroll- und Packstationen der Welt. Das angeschlossene Logistikzentrum und die eigene DANÆG-Flotte garantieren eine frische
Ankunft in den Regalen des Handels. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.danaeg.de
schMeckt eiNdeutig Wie Fleisch
Wir müssen umdenken
„Ein Herz für Bio“ sprach mit Timo Recker, der eine Brücke
zwischen zwei ganz unterschiedlichen Ernährungsformen
baut. Timo Recker ist Geschäftsführer von Recker
Convenience, einem Fleisch verarbeitenden Unternehmen,
welches im Lebensmitteleinzelhandel unter dem Namen „Die
Schnitzelmacher“ bestens bekannt ist. Recker möchte die
Zukunft seiner Firma, seiner Produkte und seiner Mitarbeiter
sichern und gründete deshalb zusammen mit Robert Haub,
ältester aus der 6. Generation der Unternehmerfamilie Familie
Haub, die Marke und Firma Like Meat GmbH mit veganen
Fleischprodukten, die von Struktur und Geschmack absolut
wie Fleisch aussehen, schmecken und zu beißen sind.
„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so
steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“, wusste schon Albert Einstein.
Wir haben Timo Recker und Robert Haub anlässlich der
Veggie-Days in Wiesbaden getroffen, wo der Stand, fast ständig von probierwilligen Verbrauchern von 12 bis 82 Jahren
umlagert war.
8
schMeckt eiNdeutig Wie Fleisch
und verbrauchen für die Herstellung das Zehnfache an
CO2. Rein faktisch gesprochen - wenn wir unverändert
Kurs halten, wird es nach der Weltwirtschaftskriese, Ölkrise
oder Schuldenkriese eine globale Lebensmittelkriese geben.
Meine Einschätzung nach, hat die „Nische“ eine gute Idee
und kreative Lösungen, um rein pflanzliche Alternativen
zu nutzen. Die Kunst ist nun die Brücke zu bauen, denn
die Masse macht den Unterschied. Ich bin erst 27 Jahre alt
und habe mein gesamtes Arbeitsleben vor mir - für mich ist
diese Entwicklung eine logische Abfolge und wenn meine
Kinder ebenfalls ein Leben genießen wollen, wie wir es heute
tun, müssen Unternehmer nachhaltig wirtschaften. Wir sind
Fleisch-Experten. Wir wissen, wie Fleisch schmecken soll und
deshalb haben wir ein Produkt entwickelt, dass wie Fleisch
aussieht, sich wie Fleisch verarbeiten sowie zubereiten lässt
und wie Fleisch schmeckt - nur 100% pflanzlich.
Ein Herz für Bio
Herr
Recker,
warum stellt eine
typisch Fleisch verarbeitende Firma
jetzt „Like Meat“
also ein pflanzliches Produkte wie
Fleisch her?
Ein Herz für Bio
Ja, wir konnten ihre Produkte verkosten, die schmecken wie
Fleisch, haben einen richtig guten Geschmack und könnten
auch wie Fleisch verzehrt werden. Wie ist das möglich?
Andere Produkte werden aus verkleinertem Tofu, aus Sojaund Getreideprodukten geformt. Was ist bei Ihnen anders?
Timo Recker
Bei uns ist die Herstellung anders. Nach einer innovativen
Technik stellen wir über einen Extruder aus Hülsenfrüchten
eine Masse her, deren Gewebe und Eigenschaften denen
von echtem Fleisch zum Verwechseln ähnlich ist. Sobald
diese „Fleischmasse“ bei uns erzeugt ist, wird sie in der
Weiterverarbeitung absolut genauso bearbeitet wie Fleisch. Das
stellt sicher, dass das Ergebnis den Fleischprodukten sehr nahe
kommt und in manchen Fällen sogar besser schmeckt als das
original - wie z.B. unser Nugget. Schnitzel werden wie Schnitzel
Timo Recker
Als junge und
nächste Generation
in einem sehr wohlhabenden Land wie Deutschland, können
wir speziell an unserem Konsumverhalten erkennen, dass
wir viele Produkte übermäßig Konsumieren - unter anderem
Fleisch. Das liegt jedoch nicht zuletzt an den sehr niedrigen
Preisen für Fleischerzeugnisse im Binnenmarkt. Fleisch ist für
mich ein wertvolles Lebensmittel, welches, wenn es weltweit
auf einem so hohem Niveau wie hierzulande konsumiert würde,
argratechnisch im Primärsektor nicht realisierbar wäre. Fleisch
braucht für die Erzeugung die 45 fache Anbaufläche wie z. B.
der Anbau von Hülsenfrüchten, die 20fache Wassermenge
Neue vegetarische Produkte
N e u e v e g eXt Xa Xr iXsXc Xh Xe P r o d u k t e
9
schMeckt eiNdeutig Wie Fleisch
schMeckt eiNdeutig Wie Fleisch
Lauf-Erkrankungen, sowie von Krebs.
Viele junge Leute, die auch hier auf
die Messe kommen, sehen in veganer Ernährung eine Art persönlicher
Ernährungswende. Das ist ein guter
Ansatz, weil sie damit bewusster auf
ihre Ernährung achten. Ganz besonders
haben wir Produkte für wirklich alle
entwickelt, egal mit welchem religiösen
Hintergrund, Diabetiker, Lactose- oder
Gluten intolerant, ob Kleinkind oder
Großmutter, es soll allen gleichermaßen
schmecken. Ganz besonders möchte
ich die Nähwerte hervorheben, denn
mit knapp 20% Proteingehalt, 0,5%
Fettgehalt in seiner Naturform, geringen Kalorien und sehr wenig gesättigten
Fettsäuren ist es ein Cholesterinfreies
und durchaus gesundes Lebensmittel.
Robert Haub und Timo Recker
paniert, Nuggets wie Nuggets geformt und paniert. Filet-Steak,
Filet-Streifen und Geschnetzeltes werden typisch mariniert.
Unsere Zielgruppe sind die typischen Fleisch-Esser, die sollen
als Abwechslung ein pflanzliches Produkt bekommen, dass sie
mit dem gleichen Appetit essen können wie Fleisch.
Ein Herz für Bio
Das ist ein Stichwort – Zielgruppen. Wer glauben Sie, soll
und wird ihre Produkte kaufen?
Timo Recker
Wir wollen natürlich tolle Produkte für Veganer und Vegetarier
kreieren – jedoch sollen unsere Like Meat Produkte mit klassischen und bekannten Namen in erster Linie denen schmecken, die auch gerne Fleisch essen. Es gibt da eine stark
wachsende Gruppe, die nennt man heute „Flexitarier“, das
sind Menschen, die sich aus vielerlei Gründen zwischen durch
eben auch bewusst vegetarisch ernähren - flexibel in Ihrer
Ernährung sind und nach Alternativen suchen. Das ist besser für den Cholesterinspiegel,
senkt das Risiko von
Herz- Kreis-
10
Ein Herz für Bio
Kommen wir noch einmal auf diese
Verbrauchermesse zurück. Wir haben
am Stand oft die Frage gehört, welche
Produkte von Ihnen Glutenfrei sind und wann man ihre
Produkte in Bioqualität bekommen kann?
Timo Recker
Nur eines unserer Produkte ist nicht Glutenfrei, das klassische Schnitzel. Das machen wir, weil wir finden, dass
unser Schnitzel wie ein ganz traditionelles Schnitzel mit
Semmelbröseln paniert sein sollte. Für die Entwicklung unserer Produkte in Bioqualität werden wir wohl noch ein knappes Jahr brauchen. Ganz besonders freuen wir uns jedoch
auf Produkte likeWurst oder likeBurger - die Möglichkeiten
sind unbegrenzt. Was ich jedoch unbedingt betonen möchte,
ist dass sämtliche unserer Inhaltsstoffe GMO frei sind, also
aus Genetisch nicht modifizierten Organismen angebaut
sind. Des Weiteren wird das biologische Gedankengut in
Anbetracht unseren ressourcenschonendem Footprint täglich
gelebt, jedoch fehlt uns der Stempel.
Ein Herz für Bio
Wo und wie werden Sie ihre Produkte anbieten?
Timo Recker
Wir wollen die Masse erreichen und gehen daher völlig neue
Wege. Wir starten im klassischen Einzelhandel und bieten
unsere Produkte im Tiefkühlbereich an, gleich neben unseren traditionellen Schnitzeln. Wir erhoffen dadurch ein ganz
neues Publikum zu erreichen, diejenigen, die die vegetarische Ecke eher meiden würden. Die erste Handelskette, die
unsere Produkte gelistet hat, ist Tengelmann, die anderen
großen Ketten werden Zug um Zug folgen. Wir möchten
mit unseren Produkten aber auch den Außer-Haus-Verzehr,
Großverbraucher, Weiterverarbeiter in der Industrie erreichen. Dieser qualitativ sehr hochwertige Rohstoff sollte
unbedingt kommerziell verfügbar werden.
Neue vegetarische Produkte
Ein Herz für Bio
Das ist eine große Besonderheit ihres Angebots: Ihre
Produkte werden als Tiefkühlware angeboten. In der Truhe
sind sie damit das einzige Produkt dieser Art. Warum haben
Sie diesen Weg gewählt?
Timo Recker
Wir haben die Lagerung bei minus 18 Grad ganz bewusst
gewählt, weil wir von dieser Art der schonenden Konservierung
überzeugt sind. Damit behält es fast über ein Jahr konstant
eine gleichbleibende und gute Qualität und das Wachstum
von Mikroorganismen wird gestoppt. Wir wollen ganz besonders der jüngeren Generation diesen Bereich wieder näher
bringen und hoffen, das der Tiefkühlbereich wieder vermehrt
mit Qualitativ höherwertigen Produkten in Verbindung
gebracht wird.
Ein Herz für Bio Dankt, dass Sie sich trotz Messe die
Zeit für uns genommen haben. Wir sind gespannt, wie die
Verbraucher Ihre Produkte entdecken. Uns konnten Sie
überzeugen und wir haben den Eindruck, dass auch im
Lebensmitteleinzelhandel viele Partner bereits auf solche
Produkte setzen.
ANZEIGE PAVILLON FRANCE BIOFACH
Programm Pavilion France
13. Februar 2014F um
r U17.00
i T Uhr
loGiSTica - Berlin
Pavilion France
Feierliche Verleihung der „Bio-Top-Level-Preise“
Konferenzzentrum Ost, 2. OG, Saal Oslo
Das Magazin „Ein Herz für Bio“ prämiert in
Kooperation mit dem Pavillon France Handelsketten
und Lebensmittelmärkte mit wachsendem Bio-Angebot
und besonderem Engagement für die Branche.
F r U i T l o G i Pavilion
S T i c a - B France
erlin
Vielfalt, Qualität und innoVationen
aus frankreich
Pavillon France lädt zu köstlichen Aktionen und feierlicher Preisverleihung
12. bis 15. Februar 2014 | BioFach | Nürnberg
Mit köstlichen Neuheiten und kulinarischen Entdeckungen erwarten Sie rund
100 französische Aussteller im Pavillon France. Treffen Sie die Macher hinter
den Produkten, knüpfen Sie wertvolle Kontakte, und überzeugen Sie sich besonders während der schmackhaften Events von französischer Bio-Qualität!
Das Genussland Frankreich macht seinem Namen
alle Ehre und stellt auf der BioFach erneut unter
Beweis, wie vielseitig, innovativ und qualitätsorientiert das Angebot der französischen BioProduzenten ist.
Redner:
Thomas Gutberlet, Geschäftsführer tegut
Dr. Jan Niessen, Geschäftsleitung Marketing Bioland
Dr. Klaus-Jürgen Holstein, Herausgeber Ein Herz für Bio
Elisabeth Mercier, Direktorin Agence Bio
Anschließend ab 18.30 Uhr
Preisverleihung „Spitzenadressen für Bio“
und Empfang
mit französischem Flying Buffet
Pavillon France, Halle 1, Stand 315c
„Ein Herz für Bio“ und der Pavillon France laden zum Netzwerken.
Plaudern Sie in relaxter Atmosphäre mit den französischen Ausstellern
und deutschen Handelsvertretern und verkosten
Sie schmackhafte Fingerfoodkreationen.
Come and visit the 1st
National Pavilion at Fruit Logistica 2013...
Comethe
and1st
visit the 1st
Verkostungen mit Nicolas Bonfils
Come
and
visit
Pavillon France, Halle 1, Stand 315c
Nationalat Pavilion
at Fruit Logistica
National
Pavilion
Fruit Logistica
2013...
Erleben Sie die Produkte der französischen Aussteller
in köstlichen
12. bis 15. Februar 2014
Täglich 9.30, 11.30, 13.30, 15.30 Uhr
Kreationen.
Mit köstlichen Neuheiten und kulinarischen
Entdeckungen erwarten Sie rund 100 französische
Aussteller im Pavillon France. Treffen Sie die Macher
hinter den Produkten, knüpfen Sie wertvolle Kontakte,
und überzeugen Sie sich besonders während der schmackhaften Events von französischer Bio-Qualität!
Anschließend ab 18:30 Uhr
Preisverleihung
FrUiT loGiSTica - Be
HALLS 21 & 22
HALLS
21
&
22
HALLS 21 & 22
FRANCE
FRANCE
FRANCE
Auf dem Menü: Biospezialitäten der französischen Aussteller
Bei der Preisverleihung „Spitzenadressen für Bio“ laden die französischen
Gastgeber zu Perlhuhn Suprême von Volaille Bodin an Dörrpflaumen und
Pfeffer-Apfel, Meeres-Tapas mit Spezialitäten von Chancerelle und La Sablaise,
Ziegenkäse-Ravioli von Atelier Bio de Provence und Schweinefleischwürfeln von
Bioporc mit Gnocchi. Probieren Sie auch die veganen Brotaufstriche von Sojami
und die unterschiedlichsten Käse- und Wurstspezialitäten.
... and discover French quality and innovation
Nicolas Bonfils
... and discover French quality and in
Informationsstand im Pavillon France: Halle 1 Stand 315C
Das Sopexa-Team steht Ihnen gern zur Verfügung und ist bei der Kontaktaufnahme
mit den französischen Ausstellern behilflich. Unter tinyurl.com/sopexa können Sie
bereits vor Ihrem Messebesuch einen Blick auf die Ausstellerliste werfen
(„list of exhibitors“ in der englischen Sprachversion).
The Pavilion France is run by
Mehr über die französische Lebensmittelbranche erfahren Sie auf
The Pavilion France is run by
sopexa.com und france-bonappetit.de
www.frenchfoodandbeverages.com
- www.sopexa.com
... and discover French quality and innovation
www.frenchfoodandbeverages.com - www.sopexa.com
eiN leichter auFstrich
eiN leichter auFstrich
Ein neuer Trend –
vegane Produkte
„wie Käse zu nutzen“
Nachdem die deutschen Lebensmittelmärkte inzwischen
schon sehr gut mit veganen und vegetarischen FleischErsatzprodukten sortiert sind, kommen jetzt
auch interessante Alternativen zu Käse auf den
Markt. „Ein Herz für Bio“ sprach hierzu mit
einem französischen Pionier und Fachmann:
Jean-James Garreau
Ein Herz für Bio
Herr Garreau, wir haben gerade einen für Deutschland
neuen veganen Brotaufstrich, der wie Käse zu nutzen
ist, probiert: der hat pro 100 g weniger als 150 Kalorien,
der schmeckt wie ein toll gewürzter Frischkäse. Wo liegt
das Geheimnis dieses für Deutschland neuen Produkts?
Jean-James Garreau
Das liegt vor allen in unserer patentierten Aufspaltung
des Tofu. Unsere Technik der Fermentierung macht Soja
weitaus proteinreicher, geschmacklich angenehmer und
leichter als andere Produkte. Wir verzichten auf Zutaten
wie Palmöl oder Nussöle in unserem Produkt, weil wir das
nicht brauchen. Solche Produkte sind sofort wesentlich
weniger bekömmlich, habe mehr schlechte Fette und mehr
als doppelt so viele Kalorien.
längst nicht nur im
Bio-Fachhandel,
sondern
auch
in
normalen
Lebensmittelgeschäften.
Ein Herz für Bio
Warum haben Sie diese Produkte entwickelt? Sie sind Biologe, haben an der
Universität gearbeitet und heute stecken
Sie ihre gesamten Energie in den Aufbau
von Produktionsstätten für die SojaProdukte, deren Herstellung Sie
einst theoretisch erforscht haben.
Ein Herz für Bio
Für welche Menschen – glauben Sie –
werden ihre Produkte besonders gemacht?
Jean-James Garreau
Sie
ahnen,
dass
ich
ein
Überzeugungstäter bin. Es gibt
viele Motivationen, so etwas zu
tun. Ich bin für mich selbst absolut überzeugt, dass eine vegane
Ernährung viel gesünder ist. Der viel
zu Hohe Fleischkonsum hat in Europa
dazu beigetragen, dass Krebsleiden häufiger wurden. Die meisten Menschen ernähren
sich schon längst nicht mehr artgerecht. Egal ob wir
Fette fleischlichen Ursprungs oder Fleisch selber nehmen: Der Flächenverbrauch für die Erzeugung und allein
der Wasserverbrauch sind enorm – viel zuviel angesichts
einer wachsenden Menschheit. Ich fühle mein Empfinden
dem junger Veganer sehr ähnlich und deshalb möchte ich
meinen Beitrag dazu leisten, dass Menschen, sich besser
ernähren können.
Ein Herz für Bio
Bleibt noch die
Frage:
Wie werden Sie
ihre Produkte
in Deutschland
anbieten?
Jean-James
Garreau
Unser Problem für
den Start ist, dass
wir logistisch weit entfernt sind. Um die Kosten
zu minimieren beliefern wir unsere Kunden exklusiv über einen Großhändler, der bei den allermeisten
Handelsketten und Bioketten präsent ist, Über HeiderBeck in Puchheim. So können wir einigermaßen sicherstellen, dass Bestellungen innerhalb Deutschlands flexibel zugestellt werden können.
Jean-James Garreau
Nun da sind sich Frankreich und Deutschland sehr ähnlich. Also ich denke zunächst an die ganz jungen Veganer.
Menschen, die schon sehr viel über Ernährung wissen,
die sich bewusst vegan ernähren wollen. Ich traue diesen Menschen sehr viel zu, weil sie mit dieser Form der
Ernährung, etwas für sich selbst, ihren Körper, die wachsende Menschheit und den Planeten bewegen wollen.
Aber auch solche Menschen, die sich gesundheitsbewusst
ernähren, die schlank bleiben wollen und die ihre Energie
für den Sport also in Form von gesunden Proteinen suchen
- das sind unsere Zielgruppen.
Ein Herz für Bio
Aus unserer Sicht auf jeden Fall ein ziemlich leckerer
Beitrag. Wie kommt denn diese Form der Ernährung
bei Ihnen in Frankreich an? Unseres Wissens sind viele
Franzosen doch auch eher Fleisch-Liebhaber?
Jean-James Garreau
14
Aber natürlich gehören zu unseren Kunden auch ältere Bioverwender, weil gerade ältere Menschen mit ihrer
Ernährung und ihrer Gesundheit bewusster umgehen.
Denen bieten wir eine cholesterinarme, leichte und noch
dazu sehr leckere Alternative zu tierischen Fetten.
Neue vegetarische Produkte
Jean-James Garreau
In Frankreich gibt es im Moment vielleicht keine so spezifische vegane Bewegung, dafür aber viel Interesse für
vegetarische Produkte, Die Gruppe, auf derer, die immer
mehr vegetarisch leben, die man bei uns Flexitarier
nennt, die nimmt auf jeden Fall erkennbar zu. Und wir
verkaufen unsere vegetarischen Aufstriche in Frankreich
Neue vegetarische Produkte
15
Neu zur BioFach
Neu zur BioFach
Neu zur BioFach
Die Rila Feinkost-Importe erweitert im ersten Halbjahr
2014 das RINATURA BIO Sortiment u.a. um zwei interessante Convenience-Produkte. Das aus dem Orient bekannte und für Vegetarier geeignete Salat-Gericht Taboulé,
bestehend aus CousCous mit Petersilie & Minze, ist in nur
10 Minuten zubereitet. Eine 150g Packung reicht für 2-3
Personen.
Neben den bereits fest etablierten Grissini VollkornGebäckstangen wird es die weitere Geschmacksrichtung
Tomate-Oregano, beide mit nativem Olivenöl, geben.
Erhältlich in der 125g Packung.
Cranberries – die „Powerbeere“ aus den
USA
Die in Nord-Amerika beheimateten Cranberries erfreuen
sich auch in Europa wachsender Beliebtheit. Sie sind vielfältig zu verwenden: für Müslis,
Fruchtsalate,
Rucola-Salat,
Chutneys, Saucen und Desserts.
Ebenso für Muffins, Kuchen
und Kleingebäck. Cranberries
sind vitamin- und ballaststoffreich. Ihnen wird ein positiver Einfluss auf die Gesundheit
nachgesagt. Natürlich aus kontrolliert biologischem Anbau. Im
100g Beutel.
Neue BIO-Suppen –
FEINE KÜCHE JÜRGEN
LANGBEIN
Vom Naturkost- ins FeinkostRegal: Bio-Produkte sind nicht
nur unter unserer Marke BIO
RINATURA erhältlich, sondern halten auch Einzug ins
Gourmet-Sortiment
FEINE
KÜCHE JÜRGEN LANGBEIN. Die
Herstellkompetenz des gleichnamigen Manufakturbetriebes
für Genießerprodukte ist ein
entscheidendes Plus für die
Ausgestaltung dieses neuen
Sortiments. Die neue Ausstattung
der Bio-Range fügt sich harmonisch in das Grunddesign
von JÜRGEN LANGBEIN ein. Die
Abbildung frischer Zutaten, ein
ländlicher Charakter verbunden
mit kulinarischem Anspruch
laden zum Probieren ein.
Natürlich werden die Suppen
ohne geschmacksverstärkende
Zusatzstoffe hergestellt.
Ebenso schnell lässt sich das
neue Produkt CousCous mit
Rosinen & Cashewkernen zubereiten. Es kann nach Belieben
mit frischen Früchten ergänzt
werden und eignet sich ebenso
als schnelle Füllung von Paprika,
Auberginen und Zucchinis.
Dinkel Butter-Kekse
und Grissini Tomate
Oregano
Auch der Sortimentsbereich der
süßen und herzhaften Gebäcke
wird um Neuprodukte erweitert.
Die
knusprigen
Dinkel
Butter-Kekse aus Dinkelmehl,
Rohrohrzucker und 20% Butter
werden mit echter BourbonVanille verfeinert.
16
Bio-Sortimentsarbeit
Die 5 neuen Bio- Suppen stellen sich vor:
Die Tomaten-Creme-Suppe (vegetarisch) aus sonnengereiften Tomaten mit Sahne verspricht ein fruchtigcremiges Geschmackserlebnis. Eine Kohlsuppe, die ihren
Bekanntheitsgrad vor allem der Kohlsuppen-Diät zu verdanken hat, wurde mit erlesenen Zutaten verfeinert.
Viel frisches Gemüse und feiner Eierstich vereinen sich in
der vegetarischen Gemüsesuppe.
Die Linsensuppe wurde nach einer beliebten traditionellen
Rezeptur hergestellt. Mit herzhafter Schinkenkochwurst,
Kartoffeln und Gemüse lädt sie zu einer kräftigen Mahlzeit
ein.
Die Kartoffelsuppe, ein Klassiker der deutschen
Suppenküche rundet das Bio-Suppen-Sortiment ab. Alle
5 Suppen sind tafelfertig in der 400 ml Dose mit praktischem Ringpullverschluss und aus kontrolliert biologischem Anbau.
FeiNsaures uNd aNdere BiokoNserveN
FeiNsaures uNd aNdere BiokoNserveN
Professionelle
Verarbeitung
Verarbeitung im Kreislauf
der Natur
Das Jahr bei Marschland beginnt mit frischem Sauerkraut.
Kohl und Kraut sind die Hauptprodukte in der Verarbeitung
bei Marschland in Otterndorf. Sauerkraut ist ohnehin ein
Naturprodukt. Die natürliche Fermentierung macht aus Kohl
Sauerkraut. Frisch wird es als Teil der gesunden Ernährung
geschätzt. „Haltbar gemacht in der Dose ist Bio-Sauerkraut
ein Klassiker, der jedoch inzwischen in Deutschland mehr und
mehr im Alubeutel gekauft wird, weil er so wesentlich leichter
und einfach verpackt ist“, erklärt Vertriebsleiter Reiner Koch.
In der kalten Jahreszeit werden auch noch die Salate aus
Paprika, Karotte und anderen feinsauren Zutaten abgefüllt.
Sauerkrautsaft ist mehr als ein
Abfallprodukt
Ein Familienunternehmen in der dritten
Generation
Fast jedes der Saisonprodukte hat
seine besondere Verarbeitung.
Sauerkraut lagert in großen
Kammern zur Fermentierung. Es
wird Gläser, Dosen und Eimer
abgepackt, je nach Bedarf.
Das meiste Gemüse wird frisch
angeliefert, gründlich gewaschen und gereinigt und dann
überwiegend in Gläsern abgefüllt. Die Hauptprodukte in diesem Bereich sind Gurken: Von
Cornichons bis zu größeren Gurken, die in Scheiben zu leckeren
Salaten verarbeitet werden. Nur Naturprodukte, deren Ausfall
von Jahr zu Jahr allein von der jeweiligen Ernte abhängt. Die
Verarbeitungsstraßen
gehen quer
Familie Paulsen führt die Produktion inzwischen seit über
100 Jahren. Das Anliegen des heutigen Inhabers war es, vor
nunmehr 18 Jahren, die Möglichkeit der Bioproduktion als
eigenen Akzent in die Firma zu bringen. Das ist ihm mehr
als gelungen.
Reinigend und abführend ist Sauerkrautsaft ein tolles
Produkt für gesundheitsbewusste Kunden. Der Kohl für
das Sauerkraut kommt mehrheitlich von niedersächsischen
und Schleswig-Holsteinischen Bioland-Höfen. Die deutsche
Herkunft hat Tradition bei Familie Paulsen - auch mit der
Biomarke Marschland und Bio-Fit.
Am Anfang musste sich der Junior mit seinem BioKonzept erst noch beweisen. Inzwischen sind die
Bioprodukte zum Kern des Unternehmens avanciert.
Heute beliefert die Firma in Deutschland sowohl den
Bio-Fachhandel mit der Marke Marschland wie den
Lebensmitteleinzelhandel mit Bio-Fit. Außerdem
werden die Bio-Produkte in 16 Länder außerhalb
Deutschlands exportiert.
Der in der Herstellung anfallende Saft wird als gesundes
Biogetränk genutzt.
18
Bio vor Ort
Bio vor Ort
19
FeiNsaures uNd aNdere BiokoNserveN
Jahresproduktionen aus einheimischen Produkten vorrätig
zu halten. Dieser Service garantiert den Kunden das optimale
Produkt.
Für die eigene Marke, aber auch die Eigenmarken vieler
Kunden Lagern in den geräumigen Lagerhallen bis unters
Dach gestapelt fertig verarbeitete Produkte. Hier wird die
Ware in der Regel in kompletten Paletten abgerufen. Für
kleinere Bestellungen hat man eine eigene Halle, in der die
bestellten Waren mit gemischten Paletten individuell zusammengestellt werden. Das kostet Mehrarbeit und Zeit.
Grünkohl - die Winter-Delikatesse
die Hallen und können je nach Abfüllungsart individuell ausgerüstet und zusammengestellt werden. Am Ende
einer Verarbeitungsstrecke laufen die fertig verpackten
Verkaufseinheiten vom Band.
Die Stärke ist das breite Sortiment
Alle denkbaren Sorten von Bio-Gurken, Rotkraut, Sauerkraut,
Spinat, Erbsen, Karotten, Champignons, Sprossen, Bambus,
Ananas, Mais, Kirschen kurz Bio-Obst und -Gemüse im Glas
oder in der Dose sind die Stärken des Hauses. Ein komplettes
Bio-Sortiment. „Ein solches Sortiment lässt sich nur herstellen, wenn man die Feldprodukte sofort nach der Ernte
frisch verarbeitet“, erklärt Vertriebsleiter Reiner Koch. Die
Konsequenz: Man braucht riesige Lagerhallen, um ganze
20
Und dann noch Weltmarktführer in Sachen Grünkohl. Dieses
norddeutscheste Produkt wird ausgerechnet in Lage bei
Bielefeld produziert. Unverfälschter Grünkohl ohne Zusätze
- ganz nach der Philosophie des Hauses, dem Kunden immer
zuallererst das Basisprodukt zu bieten. Die Rohware stammt
aus Norddeutschland und diese Spezialität hat - trotz der
Norddeutschen Herkunft - Liebhaber in vielen Ländern.
Kohlprodukte und Gurken sind in den skandinavischen
Ländern sehr beliebt.
Die Bioproduktion bewahrt die
besten Traditionen der einheimischen
Konservenherstellung
So wie in Otterndorf produziert wird, haben alle alten deutschen Sauerkonserven einmal angefangen: eine feld-nahe
Verarbeitung saisonaler Produkte zu haltbaren Vorräten. Der
Trumpf ist die absolut frische Verarbeitung. Da ist es nötig,
dass die Landwirte, die die frische Ware anliefern, und die
Verarbeitung wirklich Hand in Hand arbeiten. All diese positiven Züge kann man rund ums Jahr
in Otterndorf beobachten. An den
Basis-Techniken hat sich über die
letzten Jahrzehnte nur wenig geändert. Was die Bioprodukte von der
restlichen Produktion unterscheidet, ist die strikte Vermeidung von
Pestiziden in den Feldfrüchten. Ein
Segen für die Verbraucher. Und eine
Fortschreibung der Traditionen,
die einst die Hersteller von Kraut
und Sauerkonserven an ihren regionalen Produktionsstandorten
pflegten. Diese Konserven sind
im Grunde das Urbild regionaler Produktion und wer einmal
beispielsweise die Chance hatte,
den Spinat im Glas aus dieser
Bioproduktion zu probieren, der
weiß wovon wir sprechen: Leckernatürlicher Geschmack in bester
Bioqualität.
Lecker & fair!
Die neuen köstlichen GEPA Schokotäfelchen
GEPA The Fair Trade Company · GEPA-Weg 1 · 42327 Wuppertal · Fon: 02 02 / 2 66 83-0 · Fax: -10
Bio vor Ort
www.fairtrade.de · www.gepa.de ·
www.facebook.com/gepa.fairtradecompany
xxxxxx
Faire Bio-Schokolade
Schokolade, zu deren
Herkunft man stehen kann
Nachdem in vielen kritischen Diskussionen angeprangert
wurde, dass vor allem in westafrikanischen Kakaoplantagen
Kinderarbeit, teils mit aus der Heimat verschleppten
Halbwüchsigen ebenso beobachtet wird. Nachdem ferner klar
ist, dass vom Kakaohandel in erster Linie Zwischenhändler
und nicht die Hersteller der Rohware profitieren, besteht
kein Zweifel, dass gerade bei Schokoladeprodukten fairer
Handel ein wichtiges Anliegen ist. Wirklich fair gehandelter
Kakao sollte sinnvoller Weise aus Anbauprojekten stammen.
Die Fermentierung sollt in den Händen regionaler Netzwerke
geschehen und die Aufteilung der Einnahmen zwischen dem
Anbau und der Fermentierung vor Ort und Transport und
Vermarktung in den Märkten der nördlichen Halbkugel sollten fair aufgeteilt werden.
Kaoka hat Pionierarbeit geleistet
Vor allem in Equador, Sao Thomé und Vanuatu hat Kaoka
in den letzten zwanzig Jahren ein Netzwerk für hochwertige
Schokolade aufgebaut. Die Grundüberzeugung dahinter war,
22
Faire Bio-Schokolade
dass nur die Erzeugung und hochwertiger und wohlschmecker Rohware den Anbauern ein längerfristiges Auskommen
sichert. Der erste Faktor dafür war der Anbau der richtigen
Kakaosorten, deren Geschmack entscheidend für die Qualität
von Kaoka-Schokolade ist. Das nächste ist das Alter der
Anpflanzungen. Die meisten Kakaoplantagen sind zu alt,
tragen damit weniger und gegen den Landwirten ein immer
schlechteres Auskommen. Die Technik einer rationellen und
sinnvollen Erneuerung hat Kaoka vor Mittel für Versuche und
Test, für Schulung und für die richtigen Maßnahmen investiert. Um die Erneuerung der Plantagen weiter voranzutreiben musste man immer mehr Bio—Kakao zu fairen Preisen,
um durch den Mehr-Erlös an der Ware Mittel für die laufende Erneuerung zu bekommen. Der Gewinnanteil, den die
Plantagen normalerweise für ihren Kakao bekommen, reicht
nicht aus, um die Erneuerung der Plantagen zu tragen. Dabei
sind die Kakaopreise auf dem Weltmarkt hoch und werden in
nächster Zeit weiter steigen. Im Normalfall profitieren davon
die Großimporteure aus Europa. Nicht so bei Kaoka.
ten Zutaten herzustellen. Ihr Fairhandelszeichen steht dafür,
dass diese fair gehandelten Produkte nur in Bioqualität
hergestellt werden. Nachdem viele große Produzenten auf
dem Schokoladenmarkt den Preis für allgemeine FairtradeLogos mit einer Art Lizenzabgabe erkaufen, setzt diese
Vereinigung darauf, dass fairer Handel nur durch eine aktiv
in Projekten verwirklichte faire Zusammenarbeit umzusetzen
ist. Bei Kaoka gibt es einen gelebten fairen Handel, bei dem
die Partner für den Anbau und die Fermentierung des Kakao
jeweils in regionalen Netzwerken organisiert sind und Kaoka
als Partner für Schulung und Entwicklung eingebunden ist.
Kakaoraspeln. Der Renner aber bleibt die dunkle Schokolade
mit 70% Kakaoanteil, bei der man sich schlicht den leckeren
Kakaogeschmack auf der Zunge zergehen lassen kann. Neue
Geschmacksrichtungen von Bioschokoladen im Sortiment
sind besonders leckere Kompositionen: Zarte Waffelröllchen
in dunkler Schokolade und dunkle Schokolade mit Fleur de
Sel.
Die Qualität der Rohware schmeckt man
vor allem am Produkt
Wer Kaoka-Schokolade kauft, unterstützt damit immer auch
die Erneuerung von Kakaoplantagen und das Überleben kleiner bäuerlicher Gemeinschaften. Belohnt wird man dafür mit
einem exzellenten Kakao-Geschmack, der diese Tafeln von
vielen anderen unterscheidet. Der sich das auf der Zunge
zergehen lässt, weiß, wofür sich die Mühe gelohnt hat. Die
erlebbare Qualität macht diese Schokolade anders als andere. Man kann viel über ihr Konzept von fairem Handel, viel
über die Anstrengungen, die dafür gemacht werden, aber am
besten versteht man diese Schokolade, wenn man sie mit
Verstand und Genuss probiert hat – denn vor allem dadurch
will sie überzeugen und ihre hohe Qualität rechtfertigen.
Die Schokoladentafeln von Kaoka haben einen ausgeprägten
Kakaogeschmack. Selbst in Verkostungen Ungeübte schmecken die Komposition des Kakaos: Leicht herb und mit einer
angenehmen Säure, eben Original-Kakao, der nicht von
anderen Zutaten wie Zucker oder Vanille total übertüncht
ist. In Deutschland besonders beliebt ist die VollmilchSchokolade mit Kokosraspeln, die dunkle Schokolade mit
großen Himbeerstückchen oder die mit karamellisierten
Kaoka-Qualität meint ein besonderes
Geschmacksprofil
Kaoka gehört der Fairhandelsvereinigung
Bio equitable an
Dieser Verbund von französischen Biopionieren hat es sich zum
Ziel gesetzt, Bioprodukte aus möglichst vielen fair gehandel-
Kakao aus fairen Anbauprojekten
K a k a o a u s f aXi X
r eXnX XAXnXb a u p r o j e k t e n
23
Bei der Produktion der
KAOKAAProdukte arbeiten wir nach
den Richtlinien der französischen
Fair-Handelsorganisation BIO
EQUITABLE und werden durch
Ecocert Environnement kontrolliert.
NachgeFragt: klaus Fickert
Der neue Bioschwerpunkt mit
einem veganen und vegetarischen Angebot
Wir beobachten aktuell, dass die Trends im Lebensmittelbereich
und die Bio-Trends einander an vielen Stellen berühren, sich
teilweise sehr ähnlich sind, aus ähnlichen Wurzeln stammen.
Etwa der Trend zu veganen Lebensmitteln, zu fair gehandelten
26
NachgeFragt: klaus Fickert
Produkten, ganz wichtig natürlich das Thema regional, das
sind ja Themen, die teils mit Bio verbunden sein können,
aber nicht müssen. Da würde ich gerne wissen, wie die Edeka
Südwest diese großen Themen innerhalb ihres Angebots sieht
und wie Herr Fickert sich vorstellt, dies weiterzuentwickeln.
Die EDEKA Südwest hat sich in den letzten Monaten sehr
intensiv mit all diesen Themen beschäftigt. So haben wir uns
zum Beispiel im Bereich vegetarische/vegane Produkte komplett neu aufgestellt und einen eigenständigen Regalbaustein
für diese Produkte im gekühlten Bereich entwickelt und ins
Lagersortiment aufgenommen.
Generell sind Produkte in Kombination mit Bio von Vorteil
und erhalten auch Priorität, da Sie dem Kunden
einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Ein ganz
besonderes Augenmerk legen wir auf die
Kombination von Regionalität und Bio.
Mit unserer Regionalmarke „Unsere
Heimat BIO“ vereinen wir diese
zwei Trends miteinander. Der
Kunde nimmt unser regionales Bio-Sortiment sehr gut
an, so dass wir es bis jetzt
bereits erheblich ausbauen konnten.
Bioprojekte bei Edeka Südwest
Wir haben eine ganze Anzahl von Produkteigenschaft, die
sich um Bio ranken, teils inhaltlich enger verbunden, teils
nicht zwingend damit verbunden, Genfreiheit, also GMOFreiheit. Wie stehen Sie dazu diese ganzen Produkte „frei
von..“, welche Bedeutung werden die haben?
ziehen wir beispielsweise bei vergleichbaren Produkten die
Listung von Produkten der Verbände vor.
Nach den zahlreichen Skandalen, in die Bio-Produkte
in der letzten Zeit verwickelt waren, muss Bio in der
Glaubwürdigkeit wieder stärker für seine Inhalte stehen und
sollte weniger eine Modeerscheinung sein. Die Bioverbände
sind diesbezüglich gut und richtig aufgestellt und vermitteln ihre ureigenen Grundsätze. Wir selbst pflegen intensive
Beziehungen zu Bioland und Demeter und bauen unser
Produktportfolio dank dieser Kooperation permanent aus. So
Ich sehe Möglichkeiten überall dort, wo sich die dafür
interessierte Kundschaft mit solchen Produkten beschäftigt
und die sie auch konsumieren würde. Das heißt, wo man
Glaubwürdigkeit im Produkt (z. B. Zutaten, Verpackung,
Herkunft) sinnvoll mit dem Convenience-Gedanken verbinden
kann. Dazu gehören beispielsweise auch vegetarische/vegane
Produkte. Beispiele sind Lord of Tofu und Tukan Vegan oder
frische Teigwaren von z. B. Bürger oder Alb-Gold.
Und wo sehen die Möglichkeiten, dass Bioprodukte
Convenience bieten?
Klaus Fickert
Klaus Fickert, Jahrgang 1973, ist gelernter
Groß- und Außenhandelskaufmann und bereits
seit 1989 bei EDEKA tätig, damals EDEKA
Rhein Main in Heddesheim. Nach Positionen
im Einkauf in den Bereichen Süßwaren und
Drogerie / Nonfood, war Herr Fickert ab
2002 bei EDEKA Südwest in Offenburg als
Einkäufer Drogerie tätig. 2005 übernahm er
die Warenbereichsleitung Drogerie /Nonfood,
später kamen noch die Bereiche Grundnahrung
und Genussmittel hinzu. Seit 2013 leitet er
den Geschäftsbereich Einkauf.
B i o p r o j e k t eX bX eX iX XE Xd Xe k a S ü d w e s t
27
attraktiv uNd Neuartig zur BioFach
attraktiv uNd Neuartig zur BioFach
Als erste Firma wagt es followfish, die Bio-Tomatenund Senfsaucen nicht nur in Bio-Qualität, sondern auch
komplett ohne Zusatzstoffe in einer Konservensauce
anzubieten, also auf das sonst übliche Verdickungsmittel
Guarkernmehl zu verzichten. Für die Bio-Tomatensauce
und Bio-Senfsauce verarbeitet followfish damit ausschließlich die besten natürlichen Zutaten aus biologischem Anbau, komplett ohne Zusatzstoffe und ohne
Verdickungsmittel. 100% nachhaltig, 100% lecker.
Heringsfilets in Bio-Sauce
von Followfish
Heringsfilets in Bio-Sauce von Followfish
Aus Glauben an das Gute im Essen komplett ohne
Zusatzstoffe und ohne Verdickungsmittel hergestellt.
Nachhaltigkeit und wahrem Geschmack präsentierte die
fish & more GmbH bereits im letzten Herbst spannende
Neuheiten. Als absolute Marktneuheit dabei: die kom-
28
plett ohne Zusatzstoffe und ohne Verdickungsmittel
hergestellte Bio-Tomatensauce und Bio-Senfsauce der
neuen Heringsfilets von followfish. Bei allen Produkten
des Friedrichshafener Unternehmens lassen sich sämtliche Lieferanten und die nachhaltigen Beschaffungswege
mittels Tracking-Code auf der Verpackung nachvollziehen. So stammen die followfish Heringe aus nachhaltigem Wildfang eines Naturland-Projektes. Besonders
stolz ist followfish bei diesen Produkten auf seine neuen
Heringsprodukte aus Küstenfischerei in MecklenburgVorpommern, die followfish erstmals in Deutschland in
die Konserve bringt. Als Fischgrundlage dient ein Hering,
der mit Stellnetzen von einem der 26 Küstenfischer an der
Mecklenburgischen Ostseeküste gefangen wurde.
Meeresfrüchte & Co
Meeresfrüchte & Co
29
Attraktiv und neuartig zur BioFach
followfish Seafood-Pizzen:
Eine tolle Ergänzung des reinen Fisch-Sortiments sind
die leckeren Pizzen mit Meeresfrüchten in hochwertiger
TK-Qualität. Pizza Salmone Bio, Pizza Gamberi Bio, Pizza
Tonno MSC – Thunfisch-Pizza mit MSC-Zertifizierung,
Pizza Sardellen MSC.
Die original italienischen Holzofenpizzen überzeugen
durch ihre hohe followfish-Qualität: So stammen alle
weiteren Zutaten für Pizza-Teig und Belag sowie der itali-
enische Mozzarella ausschließlich aus biologischem Anbau.
Erweitert wird das bestehende Sortiment nun um die erste
Sardellenpizza im Markt (Pizza Sardellen MSC).
Thunfisch-Pizza von followfish kann genau wie der
bekannte followfish Dosenthunfisch mit gutem Gewissen
gegessen werden, denn er ist unabhängig nach den
Richtlinien von Naturland Wildfisch und dem MSC zertifiziert. followfish Thunfisch wird auf den Malediven
noch genauso traditionell gefischt wie vor 900 Jahren:
von Hand mit der Angel. Beifang und Überfischung sind
dadurch so gut wie ausgeschlossen. Eine Fangmethode,
die selbst von Greenpeace empfohlen wird, Bestände
schont und Beifang praktisch vermeidet.
followfood Pizzen
Auf vielfachen Wunsch wird das Sortiment der Pizzen
mit Meeresfrüchten inzwischen durch ein weiteres PizzaAngebot ohne Fisch und damit rein vegetarisch ergänzt.
Damit kommt man der verstärkten Nachfrage nach vegetarischen Produkten nach: mit einer Pizza Vegetariana
Bio.
Mit der Marke followfood präsentiert das Unternehmen
erstmals eine vegetarische Pizza mit Dinkelboden,
Artischocken, gegrillten Zucchini, Zwiebeln und Tomaten,
verfeinert mit Bio-Mozzarella (Pizza Vegetariana). Typisch
followfish, nur ohne Fisch!
30
Meeresfrüchte & Co
sÜsse Bio-sortiMeNte
sÜsse Bio-sortiMeNte
Kakao von interessanten Partnern bezogen werden, die einen
Beitrag zur Entwicklung für ihre Region leisten. Eine besonders interessante Kooperative in Peru greifen wir heraus.
Die Wertschöpfung der Anbauer stärken
sind, sondern auch schmecken. Gleichzeitig sind die fairen
Zutaten ein kleines Lehrstück für solidarisches Handeln.
Alltagsbegleiter wie Schokocreme und Trinkschokolade
machen deutlich, dass ein Bio-Schokoladengeschmack
sich von dem unterscheidet, was konventionelle Produkte
bieten und ermöglichen eine erste Begegnung mit den
Anfangsgründen des fairen Handels.
Kluge Lebensmittelmärkte setzen gezielt
Anreize für den Nachwuchs
Gepa denkt auch den
Biokunden-Nachwuchs
Alles rund um Schokolade ist bei Kindern und Jugendlichen
besonders beliebt. Gegenüber den normalen konventionellen Riegeln ist die Zusammensetzung von Bioprodukten
meist hochwertiger. Aber der entscheidende Punkt: sie
müssen auch noch den Geschmack der Jüngsten treffen.
Da bieten die Schokoriegel der Gepa eine breite Auswahl.
Ein Klassiker, der Riegel mit Milchcreme gefülllt, ein
weiterer Klassiker der Kokosriegel. Fruchtige Alternativen
bieten die Riegel mit Jogurt-Himbeer- und JogurtZitronen-Cremfüllung. Da finden Naschkatzen jeglichen
Geschmacks ihren Lieblingsriegel. Und das Besondere
bei der Gepa. Für die Herstellung werden so vollständig
wie möglich fair gehandelte Zutaten zur Herstellung
eingesetzt.
Dafür gab es den ECOCARE-Award 2013 “ In Anerkennung
des herausragenden Nachhaltigkeits-Engagements“ hat
die Fachzeitschrift LEBENSMITTEL PRAXIS mit dem
Messetrio InterMopro/InterCool/InterMeat die SchokoRiegel der GEPA in der Kategorie „Produkt“ ausgezeichnet. In der Laudatio wurden der hohe Fair-Handelsanteil
in GEPA-Mischprodukten von 80 bis 100 Prozent sowie
die Vorreiterrolle der GEPA hervorgehoben.
32
Von der Trinkschokolade bis zu leckeren
Riegeln
Eine hochwertige Trinkschokolade ist ein wesentlicher, den
Geschmack prägender Faktor für Kinder. Kein Vergleich zu
gängigen Instantprodukten mit viel
Zucker und wenig schokoladigem
Geschmack. Praktisch für unterwegs
gibt es jetzt Bio & Fair Trink Schoko
mit 10 Portionen à 25g Das ist
besonders praktisch für unterwegs
und bietet eine tolle Trinkschokolade
in fertigen Portionen.
Für den heimischen Kakaovorrat
eignet sich Bio Cocoba instant
Kakaogetränk mit angenehm feinem
Honiggeschmack als Instantgetränk
in heißer oder kalter Milch zu
genießen.
Die hier gezeigten Gepa-Produkte
muss man in erster Linie als pädagogische Produkte sehen: die
Riegel zeigen den jüngsten, dass
Bioprodukte keine Spaßverderber
Faire Produkte für Einsteiger
Wer mit Bioprodukten bis jetzt bereits gute Erfahrungen
gemacht hat, hat allen Grund auch an die Zukunft der eigenen Kundschaft zu denken. Da ist es von großer Bedeutung,
auch Angebote zu haben, die den möglichen Nachwuchs der
Biokunden ansprechen. An diesen Aspekt wird im Moment
noch viel zu wenig gedacht. Wer sich für morgen zufriedene Biokunden wünscht, der hat allen Grund, bereits heute
dem Nachwuchs ein paar lockende Einstiegsangebote zu
machen. Mit solchen Produkten wie diesen fair gehandelten
Kakaoleckerein von Gepa ist es alle andere als unpassend,
auch schon den Geschmack von Schülern für Bioqualität und
fair gehandelten Kakao anzusprechen.
Die Cooperativa Agraria
Industrial
Naranjillo
Ltd., so der registrierte
Name der Kooperative,
wurde 1964 von etwa 30
Bauern aus der Region
Huánuco gegründet. Der
heutige Einflussbereich
der Organisation umfasst
die Provinzen Huánuco,
San
Martín
und
Ucayali, im Osten der
Zentralregion Perus. Ziel
der Kooperative war von
Beginn an die Förderung
der Landwirtschaft in der
Region durch den Anbau
von Kakao, Kaffee und
anderer Agrarprodukte
und die Ausschaltung
des
ausbeuterischen
Zwischenhandels, der
den Produzenten nur
sehr niedrige Preise zahlte, die teilweise unter den realen Produktionskosten lagen.
Um weitere Verdienstmöglichkeiten zu schaffen und damit
die Abhängigkeit vom Koka- Anbau zu verringern, wurde
1985 in Tingo María eine eigene Verarbeitungsanlage für
Kakao in Betrieb genommen, in der Kakaobohnen zu
Kakaopulver, Kakaobutter und Schokolade weiterverarbeitet werden. Im Jahre 2003 folgte die Errichtung einer
Nassverarbeitungsanlage und einer Verarbeitungsanlage für
Kaffee. Damit war El Naranjillo das erste Unternehmen Perus,
das sowohl über eine eigene Kaffee- als auch eine eigene
Kakaoverarbeitungsanlage verfügte.
Neu: Genuss in kleinen Tafeln
Neu im Programm sind Schokotäfelchen
im handlichen 40-Gramm-Format in
den Geschmacksrichtungen „Bio Noir 70
Prozent“, „Bio Caramel Salz“, „Bio Zitrone
Pfeffer“, „Bio Mango Kokos“ und „Bio
Weiße Erdbeer“. Die beliebtesten GEPASchokoladen sind die dunklen Sorten aus
der Reihe „Grand Noir“ mit einem KakaoAnteil von über 70 Prozent. Diese eher etwas
ungewöhnlicheren Sorten sind eher etwas für
Genießer. Ein Genuss sind diese Tafeln freilich
auch für den fairen Handel, weil Rohrohrzucker und
F a i r e P r o d uX kXtXeX Xf üX rX E i n s t e i g e r
33
20 Jahre PioNierarBeit
20 Jahre PioNierarBeit
Ja! Natürlich ist Vordenker, wenn es um kompostierbare
Verpackungen geht. Seit 2011 konnten bereits 110 Tonnen
Plastik einspart werden.
ernähren. Die Arbeit in den letzten Jahren hat gezeigt,
dass die Menschen genau das wollen: Sie wollen sich
gesund und umweltbewusst ernähren. Sie wollen
Vielfalt bei den Produkten und Genuss im Geschmack“,
führt die Ja! Natürlich
Geschäftsführerin weiter aus.
Biodiversität
und Vielfalt sind
zentrale Anliegen
von Ja! Natürlich
Glückwunsch an eine der
großen Bio-Pioniermarken:
Ja! Natürlich wird 20 Jahre alt
Vor 20 Jahren wurde Ja! Natürlich aus der Taufe gehoben.
Heute ist die Biomarke mit einem Marktanteil von knapp
50 Prozent mit Abstand die Nummer Eins in Österreich,
Vorreiter für ein natürliches Leben und ein beachtlicher
Wirtschaftsmotor gerade in strukturschwächeren Regionen.
Dank Ja! Natürlich ist Österreich
genussvoller, vielfältiger und umweltbewusster geworden
„Angefangen hat alles mit dem Wunsch, biologische
Lebensmittel von höchster Qualität im Supermarkt anzubieten und sie damit für jedermann erreichbar und erschwinglich
zu machen“, erzählt Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina
Hörmer.
34
Ja! Natürlich führte die biologischen Lebensmittel
aus der engen
Martina Hö
Nische
der
rmer freut
si
„Körndl- Produkte
20 Jahre Ja ch über
! Natürlich
und Reformläden“
als fixen Bestandteil in die Ernährung
der Österreicher. „Denn erst mit den flächendeckend erhältlichen
Bio-Produkten von Ja! Natürlich wurde den Konsumenten vor
Augen geführt, dass Bio-Lebensmittel nicht nur der Umwelt gut
tun, sondern auch besser schmecken und eine große Bereicherung
für die tägliche Ernährung sind“, so Martina Hörmer.
Gestartet hat Ja! Natürlich 1994 mit 30 Produkten. Heute zählt
das Sortiment mehr als 1.100 Produkte, von A wie Almbutter
bis zu Z wie Ziegenmilch. „Durch 20 Jahre unermüdlichen
Einsatz ist Ja! Natürlich damit heute Vorreiter in Sachen Bio
in Österreich und bietet den österreichischen Konsumenten
flächendeckend, in erstklassiger Bio-Qualität und zu leistbaren Preisen, alles, was das Herz begehrt: Obst und Gemüse,
Milch- und Molkereiprodukte, Eier, Brot und Gebäck, Fleisch,
Grundnahrung, Getränke, Convenience- und Tiefkühl-Produkte
und vieles mehr.“ Mit dieser Bandbreite ermöglichen wir den
Konsumenten, sich umfassend biologisch und genussvoll zu
B i o l a n dX XÖXs Xt e r r e i c h
Als führende Bio-Marke
in Österreich ist sich Ja!
Natürlich seiner Verantwortung für
Biodiversität bewusst: „Ja! Natürlich
kann etwas bewirken – für den
Erhalt der biologischen Arten- und
Sortenvielfalt und im Bewusstsein
der Menschen. Darum haben wir
uns der nachhaltigen Erhaltung der
Kulturpflanzenvielfalt und alten,
regionalen Sorten mit ganzem
Herzen verschrieben und engagieren uns seit vielen Jahren aktiv
dafür“, so Hörmer weiter. So war
Ja! Natürlich die erste Biomarke
in Österreich, die überhaupt alte
Sorten und Raritäten einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich gemacht
hat. Ja! Natürlich hat diese in Form
von Obst und Gemüse zurück auf
die Teller der Österreicher gebracht.
Und in die Gärten, denn ein großer
Ja! Natürlich lebt Milchvielfalt:
Kuhheumilch, Schafheumilch,
Ziegenmilch, laktosefreie Milch und
vieles mehr.
Verpflichtende Weidehaltung und Laufstall
ermöglichen den Heumilch-Schafen viel
Auslauf und Bewegung.
Teil der im Sortiment angebotenen Samen und Jungpflanzen
sind alte Sorten, d.h. Raritäten. Ja! Natürlich nützt, schützt
und erhält damit das kulinarische Erbe auch für kommende Generationen. Dem Erhalt alter Haustierrassen hat sich
Ja! Natürlich ebenso verschrieben und setzt sich durch die
Förderung dieser aktiv gegen Artensterben ein.
Tierfreundlich: Großes Engagement für
artgemäße Nutztierhaltung
Veränderungen und Errungenschaften brauchen Pioniere,
Visionäre – Menschen, die sich trauen, ihre Ideen zum Leben zu
erwecken, auch wenn die Umsetzung Geld, Mühe und Zeit kostet. Ja! Natürlich engagiert sich daher immer wieder in solchen
Projekten, deren Richtlinien zum Wohl von Mensch, Tier und
Umwelt oft weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.
So auch im Rahmen einer Kooperation mit der unabhängigen, österreichischen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN,
wo es darum geht die Bio-Nutztierhaltung bei Ja! Natürlich
nachhaltig zu verbessern. Das erste große Projekt widmet sich
der Kernproblematik in der Eierproduktion und ist unter dem
Namen „Moosdorfer Haushuhn und Gockelhahn“ bekannt.
BiolaX
nX
d XÖX sXtXeXr r e i c h
35
20 Jahre PioNierarBeit
... and discover French quality and innovation
The Pavilion France is run by
www.frenchfoodandbeverages.com - www.sopexa.com
The Pavilion France is run by
www.frenchfoodandbeverages.com - www.sopexa.com
Anlässlich unserer Preisverleihung auf der BioFach 2014 laden wir Sie zur
Übergabe der internationalen Preise Bio top-level 2014 und zum Empfang auf
den französischen Gemeinschaftsstand Pavillon France in Halle 1 herzlich ein!
Die Hennen des Moosdorfer Haushuhns (Zweinutzungshuhn)
legen die Eier, die Gockel werden in einem Energiewald aufgezogen und schonend gemästet.
Bio-Gartenvielfalt für Hobby-Gärtner: Im Sortiment finden sich
zahlreiche Raritäten. Seit 2012 gibt es auch Gartenworkshops.
Volle Kraft voraus beim 20 Jahr-Jubiläum
Für die Zukunft: Bio darf keine
Kompromisse eingehen!
Anlässlich des Programms für das 20 Jahr-Jubiläum verrät
Hörmer: „Unsere Palette wird noch umfassender, abwechslungsreicher, orientiert sich am Alltag der Menschen, bietet Tierisches
und Veganes, Normales und Ausgefalleneres, Lebensmittel zum
Anbauen, Selberkochen als auch Convenience, aber immer echt
und ehrlich. Denn unser erklärtes Ziel ist es, Österreich mit
unserer Arbeit und unseren Produkten in der Zukunft noch
bunter, vielfältiger und umweltbewusster zu machen, aber stets
genussvoll“, so Hörmer.
Für die Bio-Branche wünscht sich Hörmer, „dass sie europaweit
wieder zu mehr Ernsthaftigkeit zurückkehrt. Wer Bio lebt, wie Ja!
Natürlich dies tut, der weiß, dass Bio keine Kompromisse eingehen darf. Wir waren oft die Ersten in der Branche, die strengere
Maßstäbe angelegt haben als die Gesetze vorschreiben. Wer
nur Bio-Produkte erzeugt ohne die Qualität an oberste Stelle
zu setzen, darf meines Erachtens keine Zukunft haben. Denn
Bio ist das höchste Qualitätsversprechen, das wir den Kunden
geben können. Ein Versprechen das wir von Ja! Natürlich ernst
nehmen und Tag für Tag aufs Neue einhalten!“
Begrüßung, Verleihung der 4 Bio top-level-Preise, Vorblick auf die Fortsetzung
der Veranstaltung in Halle 1
13. Februar 2014 17.00 Uhr
Saal Oslo, Konferenzzentrum
2. Obergeschoß
Die Fortsetzung mit der Preisverleihung an die
„Spitzenadressen für Bio“
findet im Rahmen der Einladung in Halle 1 statt
l
Top-Leve
Bio
2014
Fortsetzung Preisverleihung
ab 18.30 Uhr in Halle 1
Französischer Gemeinschaftsstand
Pavillon France Halle 1 Stand 315C – Information
Preisverleihung „Spitzenadressen für Bio“ und
Empfang mit französischem Flying Buffet
„Ein Herz für Bio“ und der Pavillon France laden ein zum Netzwerken. Plaudern
Sie in relaxter Atmosphäre mit den französischen Ausstellern und Vertretern
aus dem deutschen Handel und verkosten Sie köstliche Fingerfoodkreationen,
zubereitet mit Bioprodukten der französischen Aussteller.
Neben Canapés, Käse- und Wurstspezialitäten, erwarten Sie Ihre französischen
Gastgeber mit Perlhuhn Suprême von Volaille Bodin an Dörrpflaumen und
Pfeffer-Apfel, Meeres-Tapas mit Spezialitäten von Chancerelle und La Sablaise,
Ziegenkäse-Ravioli von l’Atelier Bio de Provence, Schweine-Würfel von
Bioporc mit Gewürzen und Gnocchi, aber auch vegane Brotaufstriche von
Sojami und vieles mehr!
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein Herz für Bio, Biofachzeitschrift, Herausgeber Dr. Klaus-Jürgen Holstein
Hauptstrasse 38/2 79211 Denzlingen
kjholstein@comshop-cc.com
In Zusammenarbeit mit dem Pavillon France auf der BioFach 2014/Nürnberg
36
B i o l a n dX XÖXs Xt e r r e i c h
BioPreise auF der BioFach
BioPreise auF der BioFach
Spitzenadressen für Bio – Supermärkte, in
denen Bio eine besondere Rolle spielt
Da wurden 2014 wieder viele Märkte von der Jury ausgewählt mit einem beeindruckenden Engagement vor Ort und
beeindruckenden Ergebnissen. Eines haben diese Märkte
alle gemeinsam: Sie pflegen ihr Bioangebot, sie kümmern
sich darum, sie entwickeln es weiter und sie tun für Bio
immer etwas mehr als das, was unbedingt nötig wäre.
Lebensmittelgeschäfte, die diesen Preis erhalten, haben
mehr Engagement für Bio-Produkte gezeigt, haben sich
etwas mehr für die Kunden einfallen lassen und in
der Regel auch viel dafür getan, dass die eigenen
Mitarbeiter über Bio-Lebensmittel Bescheid wissen. Die Jury
misst die Preiswürdigkeit über viele Jahre nicht nur an den
Zahlen, obwohl natürlich sich zeigt, dass bei Märkten, die
Thomas Gutb
erlet, Tegut
„Ein Herz für Bio“ und der Pavillon France laden ein
zum Netzwerken in Halle 1. Dort kann man in relaxter Atmosphäre mit den französischen Ausstellern und
Vertretern aus dem deutschen Handel plaudern und nebenbei noch köstliche Fingerfoodkreationen verkosten, die
mit Bioprodukten der französischen Aussteller von einem
Profikoch angerichtet wurden „Bon appétit“ und „á tres
bientôt!“. Man sieht sich auf der BioFach.
Und was macht eigentlich die
Jury für einen Biopreis?
Sie macht sich zunächst Gedanken, über das, was in
Sachen Bio auf der Tagesordnung steht. Da sind sich für
2014 die Fachleute relativ schnell einig: Was die Bioszene
2013/2014 am meisten verändert hat, ist der Aufbruch zu
veganer Ernährung. Viele Handelsketten, die man befragt,
haben in ihren Sortimenten vegane Angebotsbausteine
eingerichtet – oft kombiniert mit Bioqualität – und haben
damit gegenüber der eigenen Erwartung ungeahnt positive
Ergebnisse erzielt. Aus diesem Grund hat die Jury für 2014
gleich zwei Bio Topel-level-Preise an: einen Preis an die
Region Kaisers in Berlin bei Kaisers-Tengelmann, wo man
sich vorgenommen hat, ab Januar 2014 verstärkt vegane
und Bio-Produkte anzubieten und den zweiten an die
Regionalgesellschaft Edeka Südwest, wo flächendeckend
vegane Bausteine angeboten werden, um Menschen, die
so leben möchten, dabei zu helfen, ihre Basisbedürfnisse
abzudecken. Diese Preise gelten vor allem dem Mut zur
Innovation.
38
Wieder zwei Mal Bio-Top-level in die
Nachbarländer
In Österreich konnte die beeindruckende Bio-Marke
Ja!Natürlich der österreichischen REWE-Tochtergesellschaft
Ende Januar Ihr Zwanzigjähriges feiern. In dieser Zeit ist
Ja!Natürlich zu einem Leuchtturm unter den Biomarken
geworden, in Vielfalt, in Qualität und im nimmermüden
Anlauf zur Innovation. Das verdient einen Preis der aufmerksamen Nachbarn.
In Frankreich entwickelt sich das Bioangebot seit einigen Jahren beeindruckend. Das musste die Jury auch
schon im letzten Jahr anerkennen. Nun engagiert sich die
Handelskette LeClerc besonders stark für Bioprodukte mit
der Eigenmarke Bio Village, die sich zum Ziel gesetzt hat,
möglichst viele Kunden an Bio-Lebensmittel heranzuführen. Ein wichtiger Punkt.
Bio top-level, Spitzenadressen für Bio
oland
Dr. Jan Niessen, Bi
so handeln, der Erfolg nicht ausbleibt. Bei tegut... hat sich
der Bioanteil über die Jahre stetig nach oben entwickelt
und liegt inzwischen bei 24%. Einen solchen Wert kann
man mit dem Sortiment eines Discounters kaum erreichen,
aber durchaus Beachtliches. Das zeigen die Bewerbung von
Norma seit etlichen Jahren.
Zur Preisverleihung auf der Biofach sind
alle BioFach-Besucher herzlich eingeladen
Auch 2014 findet die Preisverleihung öffentlich statt. Sowohl
der kleine Festakt mit den Top-Level-Preisen wie auch das
französischen Büffet in Partnerschaft mit dem Pavillon France
auf der BioFach in Halle 1 sind ohne besondere Einladung und
ohne Einladung für alle Messebesucher offen. Eine Übersicht
mit dem genauen Ablauf findet sich ebenfalls im Heft.
Dr. Klaus-Jürgen Holstein,
Ein Herz für Bio
Bio top-level, Spitzenadressen für Bio
39
Fisch aus aQuakultur
© Villy J. Larsen, Dansk Akvakultur
Fisch aus aQuakultur
Was macht eine Forelle zu
einer wirklich überzeugenden
Delikatesse?
Vor dieser Frage standen die Tester der Stiftung Warentest
bei einer ihrer letzten Produktprüfungen. Generell ist klar,
dass eine zarte geräucherte Forelle äußerst gesund ist
und an vielen Stellen als Tipp zum Abnehmen empfohlen
wird: Mit etwa 3,6g Fett pro 100g mit gesunden Omega3-Fettsäuren, etwa 22g Eiweiß und Magnesium, dazu
rund 120 Kcal pro 100g generell sehr gut. Aber das ist
eben allgemein. Wichtig ist natürlich, dass ein so sensibles
Lebensmittel vor Keimen sicher verarbeitet wird. Das ist
Handwerk und natürlich ist Hygiene für alle Lebensmittel
wichtig.
Den wirklichen
Unterschied macht
der Geschmack
Ein Produkt, das als Delikatesse
ausgelobt wird, sollte zuallererst durch seinen Geschmack
überzeugen: bei der Forelle zart
geräuchert, kein unangenehm
fischiger Geschmack, sondern
echter Genuss auf der Zunge. Und
40
in dieser Hinsicht ließ das Urteil von Stiftung Warentest
durchaus aufhorchen. Hier die Zusammenfassung:
„Geräucherte Forelle gilt als Gourmet häppchen
und wird als „Prem ium produkt“ für „Fein schmecker“
beworben. Die Stiftung Warentest hat 20 geräucherte
Forellenfilets geprüft, darunter 19 abge packte und ein
als lose Ware an der Theke bei Karstadt Feinkost/Perfetto
gekauftes Produkt. Ihrem Ruf als Leckerbissen wurde die
geräucherte Forelle nicht gerecht. Viele Filets konnten
weder optisch noch geschmacklich überzeugen.“
Dem Insider Fällt auf den zweiten Blick auf, dass bei der
abgepackten Ware auf den vorderen Plätzen geräucherter
Forellen sehr oft Ware von Danforel aus Dänemark vertreten ist. Danforel ist der große dänische Anbieter für
Qualitätsforellen im konventionellen Bereich, aber auch für
Bioforellen. Und Danforel ist sicher die erste Adresse, wenn
man nach Export fragt und etwa hochwertige Forellen für
den deutschen
Markt sucht. Diese Herkunft
liefert weitere Anhaltspunkte,
was den Geschmack und
die Gourmetqualität ausmacht: Das sind in
Sachen der dänischen
Forellen vor allem zwei
Komponenten:
Erstens die Herkunft
aus gesunder Natur
und zweitens die
schnelle und technisch-professionelle Verarbeitung.
Reinrassiger Bio-Fisch
In Sachen Umweltqualität bietet die
Herkunft aus Dänemark Vorteile
Dänemark hat seit langem begriffen, dass die eigene
Landwirtschaft nur eine Zukunft besitzt, wenn die
Natur, in deren Umgebung Lebensmittel produziert
werden, intakt bleibt. Aus diesem Grunde hat die
nationale Gesetzgebung der eigenen Landwirtschaft
Einschränkungen – gerade auch für die WasserReinhaltung – auferlegt, die sich mittelfristig in einer
unverdorbenen Natur bemerkbar machen. Natürlich,
auch Dänemark benötigt für seine Bevölkerung wie
für den Export eine Art Massenproduktion von
Lebensmitteln. Aber der Unterschied ist immer,
unter welchen Bedingungen das geschieht. Und
wenn das Grundwasser und Zuchtteile für
Forellen ein vom Grund aus reines und sauberes Wasser haben, ist das durch nichts zu
ersetzen und macht eine wichtige Komponente
für den guten Geschmack von geräucherten Forellen aus. Genau diese Stärke hat Danforel für
die eigene Produktion und den Export aus Dänemark
erkannt und nutzt diesen Qualitätsvorteil für das eigene
Angebot, selbst wenn die Personalkosten in einem Land
wir Dänemark bekanntermaßen sehr hoch sind.
Die schnelle und professionelle
Verarbeitung
Frisch geräucherte Forellen halten nun einmal nicht
besonders lange. Für den besten Geschmack und leckeres
Aussehen, ist die superschnelle Verarbeitung das Ideal.
Von der frischen Anlieferung der Forellen bei Danforel in
der Verarbeitung bis zum fertigen Produkt vergehen generell nur ein paar Stunden. Wer den Aufwand nicht scheut,
könnte das fertige Produkt theoretisch nach 24 Stunden
bereits fertig im Geschäft zum Verkauf liegen haben. Das
allerdings ist nicht Sinn der Sache. Wichtig ist, dass die
angelieferten Forellen jeweils im Laufe der nächsten ein
bis zwei Stunden fertig verarbeitet werden. Das macht
die Frische bei Danforel aus. Viele Kunden legen dann
Wert darauf, dass die geräucherten Forellen noch
etwas ruhen können, damit sich später das feine Aroma
besser entfaltet. Mit dieser Philosophie gelingt es bei
Danforel, ein Gourmetprodukt zu bieten, das seinen
Namen verdient. Da ist so ein „Abnehmwunder“ dann
eben auch wirklich wohlschmeckend und unter dem
sollte es der Kunde auch gar nicht erst bekommen.
Natürlichkeit
zu durchleuchten. Bioqualität sollte
grundsätzlich als das I-Tüpfelchen von Natürlichkeit und
Qualität bei einem generell bereits hochwertigen Produkt
ins Spiel kommen. Allein ein Bio-Zertifikat lässt eine
Forelle nicht zarter und leckerer schmecken.
Insofern muss man die kritischen Anmerkungen der
Stiftung Warentest zu deutschen Bio-Forellen auch durchaus ernst nehmen: Wenn man sich schon die Mühe einer
Bio-Aufwertung machen will, dann muss eben auch die
Basis stimmen. Bei den Bioforellen von Danforel stimmt
einfach wirklich alles: Da haben bereits die konventionellen Produkte eine überragende Qualität, weil Wasser und
Umgebung der Aquakulturen einfach eine ehrliche Qualität
bieten und dann erst die Bioqualität – die in diesem Test
nicht vertreten war – die bietet natürlich absolut kontrollierte Bedingungen – kontrollierte Wasserqualität, kontrollierte Futterqualität und dann die ganze Professionalität
in der Verarbeitung, in Hygiene und Geschwindigkeit,
damit eine solche sensible Delikatesse dann auch wirklich
auf der Zunge zergeht.
Auf dieser Basis macht es dann auch
Sinn, Bioqualität anzubieten
Da die generelle Gourmet-Qualität bei Danforel in
jeder Hinsicht stimmt, macht es auch Sinn, dieses Produkt noch einmal ganz streng auf perfekte
Reinrassiger Bio-Fisch
41
eiN vorBild FÜr Bio-eier
eiN vorBild FÜr Bio-eier
falls transparent. Aus diesem Grund hat die Redaktion ihn
gebeten, die Besonderheit der dänischen Eierzeugung aus
seiner Perspektive herauszuarbeiten. Vielleicht können die
Leser ja so etwas von seinem dänischen Glück profitieren.
Glaubt man dem „World Happiness Report“ der OECD,
leben in Dänemark die glücklichsten Menschen der Welt.
Ob es an der schönen Landschaft liegt? Vielleicht an der
lustigen Sprache? Oder doch an der besonderen Qualität
dänischer Lebensmittel? Wahrscheinlich an allem ein bisschen. Und da Glück sich bekanntlich vermehrt wenn man
es teilt, liefern wir von DANÆG großes und kleines Glück
in die deutschen Bio-Ei-Regale.
Die DANÆG-Gruppe ist Dänemarks führender Anbieter für
frische Eier und Eiprodukte. Über100 Jahre Erfahrung im
weltweiten Export und regelmäßige Innovationen machen
das Unternehmen zum international gefragten Anbieter
schmackhafter, gesunder Lebensmittel. Jedes Produkt wird
nach den strengen dänischen Gesetzesanforderungen und
Erwartungen an Qualität, Transparenz und Gesundheit
produziert und kontrolliert. DANÆG sieht sich als Vorreiter
in puncto Forschung, Entwicklung und Information.
Das international zertifizierte Unternehmen setzt
Branchenstandards wenn es um die Qualität und die
Qualitätssicherung seines sensiblen Sortiments geht.
In Christiansfeld, nahe der deutschen Grenze, beliefern
täglich über 80 spezialisierte und genossenschaftlich
organisierte DANÆG-Landwirte an eine der modernsten
Kontroll- und Packstationen der Welt. Das angeschlossene
Logistikzentrum und die eigene DANÆG-Flotte garantieren eine frische Ankunft in den Regalen des Handels.
„Null Toleranz“ bei Salmonellen
Hintergrund: Die Salmonellose gehört zu den beim Menschen
am häufigsten auftretenden Lebensmittelerkrankungen.
Eine nicht unbedeutende Infektionsquelle sind Eier
und Eierzeugnisse, die von infizierten Legehennen mit
Salmonellen kontaminiert wurden.
Großes Glück aus Dänemark
– das frische Bio-EiSortiment von DANÆG
Harmen-Gero Zempel kam als Deutscher vor zweieinhalb
Jahren zu einem der größten dänischen Eiervermarkter.
Durch die Arbeit in Dänemark hat er die hohe Qualität der
dänischen Landwirtschaft aus eigener Anschauung erlebt
und schätzen gelernt. Alles ist transparent – vom Smiley,
der die Sauberkeit im Produzentenbetrieb, Bauernhof,
Supermarkt oder Restaurant anzeigt. Das Dispensierrecht
wurde abgeschafft, der Einsatz von Medikamenten eben-
42
Bioland Dänemark
Harmen-Gero Zempel
Wie machen die Dänen das?
Viele Erreger gelangen über das Futter in den tierischen
Organismus, deshalb verwenden wir in Dänemark nur
speziell ultrahocherhitztes Futter, so das dort keinerlei
Keime und Bakterien mehr zu finden sind. Anders als in
Deutschland sind die Maßnahmen zur Salmonellenreduktion
nicht freiwillig sondern vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben. In Deutschland prüft man alle 15 Wochen auf
die 2 gängigsten Salmonellenarten, in Dänemark müssen wir alle 14 Tage auf alle Salmonellenarten testen.
Aufgrund dieser vielen Bemühungen hat Dänemark ab
dem 1. Juli 2012 im Bereich der Eierproduktion einen EU
Sonderstatus erhalten.
Zudem sind die Hygienevorschriften in Dänemark extrem
streng weil wir auf das Impfen verzichten. Alle Landwirte
und Lebensmittelbetriebe
werden sehr häufig
kontrolliert.
Deutschlandweit ist schätzungsweise jeder fünfte Mensch
Salmonellenträger. Weltweit rechnet die WHO mit mehr
als 16 Millionen Erkrankungen jährlich.
Salmonellen sind außerhalb des menschlichen bzw.
tierischen Körpers wochenlang lebensfähig. Sowohl
für den Menschen als auch für das Tier ist diese
Erkrankung gefährlich. Deshalb haben Regierung
und Eierproduzenten in Dänemark eine „Null
Toleranz“ bei Salmonellen. Das heißt der dänische
Staat bemüht sich seit nun mehr fast 20 Jahren um
das Thema Salmonellen. Heute muss in Dänemark
kein Mensch oder Tier mehr an Salmonellen erkranken.
Bioland Dänemark
43
eiN vorBild FÜr Bio-eier
Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei
sorgt für lückenlose Kontrolle und öffentliche Transparenz
entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Verstärkt
durch die hohen Erwartungen der nachhaltig orientierten
dänischen Verbraucher und ihre Wertschätzung für gute
Produkte, arbeiten in Dänemark alle Produktionsstufen
und staatlichen Kontrollinstanzen im Sinne einer vorbildlichen Lebensmittelqualität sehr eng zusammen.
DANÆG-Produkte werden nach den strengen dänischen
Gesetzesanforderungen an Qualität, Transparenz und
Gesundheit produziert und gehen somit in vielen Punkten
über die von der EU erlassenen Auflagen hinaus.
Eine leckere
Erfolgsgeschichte
für Genießer
Ein Stückchen zum Probieren ist das beste Verkaufsargument
Steuern auf Pestizide
Doch Kontrolle alleine reicht
nicht aus. Die einzige Möglichkeit,
eine Beanstandungsquote zu
senken, ist die Veröffentlichung sämtlicher
Kontrollergebnisse.
Alle Kontrollergebnisse werden binnen 24 Stunden nach
Prüfung leicht einsehbar auf www.findsmiley.dk bekanntgegeben. Außerdem muss jeder Betrieb diese Ergebnisse
zusätzlich für jedermann gut sichtbar am Eingang anbringen. Die Veröffentlichung der Kontrollergebnisse hat
beeindruckende Verbesserungen der Lebensmittelsicherheit
nach sich gezogen und zusätzlich dazu geführt das
Dänemark in den letzten 2 Jahrzehnten in keinerlei großen Lebensmittelskandal (Gammelfleisch, PferdefleischPanscher, Schummel-Eier usw,) verwickelt war. Die fünf
Prinzipien dänischer Lebensmittelqualität
•
•
•
•
•
Lückenlose Rückverfolgbarkeit
Effektive Kontrolle vom Feld bis zum Tisch
Transparenz und Zusammenarbeit
Ein hohes Ausbildungsniveau aller Beteiligten
Tierwohl
Dänemark ist ein altes Agrarland, hier bauen wir keine
Autos, haben keine Kohle- oder Stahlwerke. Alles was
wir haben ist viel grünes Land umgeben von 2 Meeren
und reichlich Ferienhäuser, deshalb müssen wir mit den
Ressourcen die wir haben, sprich Grundwasser, Natur,
Landwirtschaft, Tier und Mensch vernünftig umgehen und
in der ganzen Linie zusammenarbeiten.
Staatlich kontrollierte Qualität
Anders als in vielen Ländern der EU, wird die Ernährungspolitik
im Königreich Dänemark staatlich kontrolliert. Das dänische
44
Dänemark
hat
ein
System
zur Pestizid-Besteuerung. Es
soll die negativen Folgen der
Pestizidanwendung auf Mensch
und Natur reduzieren und
Pflanzenschutzmaßnahmen fördern,
die weniger schädlich wirken. Für jedes Produkt
wird mit Hilfe eines neuen „Pestizid-Belastungsindikator”
die Höhe der Steuern ermittelt. Nun bringt die neue Steuer
für Pestizide, die besonders problematisch für Mensch
oder Umwelt sind, einen besonders hohen Steuersatz.
Die Einnahmen aus der Steuer gehen in Agrarprojekte
und dienen dazu, den Nationalen Pestizid-Aktionsplan in
Dänemark umzusetzen und den Bio Anbau in einer Umwelt
mit wenig Belastungen und Rückständen zu fördern.
Vier bis 24 Monate und länger reift der COMTÉ in kühlen Kellern.
Getrennter Anbau selbstverständlich
Dass Bauernhöfe sowohl Öko-Landbau als auch konventionelle Landwirtschaft betreiben, ist in Dänemark
streng verboten. Somit kann man die Betrugs- und
Kontaminierungsrisiken deutlich senken. Der Landwirt
muss sich entscheiden welchen Weg der Landwirtschaft
er einschlagen möchte, eine „Doppelhochzeit“ ist nicht
möglich. Insofern ist in Dänemark beim Bioanbau schon
lange das Realität, was die Europäische Kommission gerade als Zukunft des Bioanbaus in Europas diskutiert. Das
bedeutet eben auch, dass der Kunde von dänischen BioEiern weiß, dass die Tiere auch wirklich lückenlos mit bestem Biofutter gefüttert wurden und dass die Philosophie
der Höfe, von dem die Eier kommen, wirklich eine echte
Biophilosophie ist und nicht ein ökologischer angestrichener Massenbetrieb.
Als ich einmal einen unserer Landwirte fragte warum er
denn auf seinem Hof soviel Aufwand betreibt sagte er darauf hin „Die dänischen Landwirte möchten einfach gerne
so gut sein wie die deutsche Autoindustrie“
Keine schlechte Einstellung – findet der Autor unseres
Gastkommentars Harmen-Gero Zempel
Bioland Dänemark
Ein unverwechselbarer Rohmilchkäse: Vier Monate gereift schmeckt COMTÉ cremigmild, jeder Monat länger im Reifekeller lässt ihn an Würze und Charakter gewinnen.
Kein Wunder, dass der leckere Franzose aus der Region Franche-Comté auch an
den Käse-Bedientheken in Deutschland beliebt ist. Ganz gegen den Trend steigt der
Absatz von Jahr zu Jahr.
Seine Heimat ist eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch:
Bis auf 1500 Meter steigen die
Berge des französischen Jura
an, hinter den Gipfeln grüßt
die nahegelegene Schweiz. Die
saftigen Wiesen sind durchzogen von herzhaften Kräutern.
Bis zu 40 verschiedene Pflanzen werden hier pro Quadratmeter
gezählt,
insgesamt
umfasst die Flora auf den
Wiesen und Weiden sogar
rund 600 Arten. Hier grasen
die
rot-weiß
gescheckten
Montbéliard-Rinder, aus deren
Milch der COMTÉ seit Jahrhunderten hauptsächlich hergestellt wird. Kraft- und Silofutter
sind streng verboten!
Kein Wunder, dass sich die
Jahreszeiten im COMTÉ sehen
und schmecken lassen: Der
Sommer-COMTÉ besticht durch
saftiges Gelb und blumige
Düfte, während der elfenbeinfarbene
Winter-COMTÉ
den Geschmack getrockneter
Gräser und Kräuter in sich trägt.
All dies sind Themen für das
Verkaufsgespräch an der Käsetheke. Dank der Marktforscher
wissen wir genau, welche
Kunden die Bedientheke dem
SB-Kühlregal vorziehen: Es
sind zum einen eher ältere
Menschen, die persönliche
Beratung
und
Bedienung
schätzen und Menschen, die
das Besondere suchen, denen
eine ansprechende und appetitanregende Präsentation lieber
ist als die Auswahl aus Hunderten von Plastikverpackungen.
Gemeinsam haben sie, dass
sie bereit sind, für gehobene
Qualität etwas mehr Geld auszugeben.
Neben
den
Informationen
zur Herkunft des COMTÉ
erweist sich häufig ein kleines
Stückchen zum Probieren als
das beste Verkaufsargument.
COMTÉ unterstützt den Verkauf an der Bedientheke durch
Rezeptkarten mit Gewinnspielen, Plakate, Reifezeitetiketten und Piekser für Verköstigungen. Diese Werbemittel können kostenlos angefordert werden:
info@comte.de
Mehr Infos: www.comte.de
Frisch vom Laib schmeckt COMTÉ
am besten
Natur, die man schmeckt:
Für COMTÉ wird hauptsächlich Milch
von Montbéliard-Rindern verwendet
ideeN FÜr die kÄsetheke
Für die Theke
COMTÉ bietet für jeden Geschmack etwas: Jung, also vier Monate gereift, verwöhnt er
den Gaumen mit seiner milden und cremigen Note. Dank zunehmender Reife, die sechs,
neun, zwölf, aber auch 24 und 36 Monate dauern kann, gewinnt er an Würze und Intensität. Ein kleines Stückchen zum Probieren erweist sich an der Käsetheke häufig als das
beste Verkaufsargument.
Rezepte sind ein
wirksames
PromotionElement
Viele Kunden kann man am besten mit Rezepten inspirieren, zum
Beispiel Ideen für Comté-Käse zu
bekommen. Und es ist besonders
praktisch, wenn man solche Mittel
fertig vorbereitet bekommt und sie
nur noch für die eigene Theke
bestellen muss.
JA, schicken Sie uns
das Display und aktuelle
Rezeptkarten
Display mit aktuellen
Rezeptkarten
JA, schicken Sie uns die verkaufsstarken
PrePack-Etiketten > zur Kennzeichnung
in der Frische-Theke = 300 Etiketten / Rolle
_______ Anzahl Rollen
Bestellfax :
0711-9 64 03 66
JA, schicken Sie uns die
praktischen Reifezeit-Etiketten
> zur Kennzeichnung in der Frische-Theke
= 42 Etiketten / Bogen
4 Monate
6 Monate
9 Monate
12 Monate
24 Monate
neutral
ankreuzen, ausfüllen und faxen :
Inspiration ist eine
wirksame Verkaufsförderung
Mit Produktinformationen
und einem Gewinnspiel
Die Käsetheke ist einfach ein Ort, an
dem die Kunden stoppen und sich
orientieren. Daher der ideale Platz,
um Tipps und Informationen anzubringen. Und wenn dann alles perfekt mit Dispenser und attraktiven
Rezeptkarten gratis zur Verfügung
bekommt – keine schlechte Idee.
Firma
Herr
Frau Vorname
Comté-Promotion
Name
Straße
PLZ
Telefon
E-Mail
Ort
Büro45/COMTé
Herz für Bio 02-2014
46
Wir bieten Ihnen Verkaufsunterstützung mit erfolgreichen Werbemitteln.
Fordern Sie das kostenlose Werbematerial noch heute an.
Mozartstraße 45 . D 70180 Stuttgart . Fax: 07 11 9 64 03 66
E-Mail info@comte.de . www.comte.de
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
23
Dateigröße
6 543 KB
Tags
1/--Seiten
melden