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Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. - Kirchen in Schöneiche

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Evangelische Kirchengemeinde
Schöneiche
Juni / Juli 2012
© Gemeinde-Werkstatt
Durch Gottes Gnade bin ich,
was ich bin.
1. Korinther 15, 10
Inhalt
Im Juni
Ich wünsche dir,
dass Gottes Lebenslust
dir unter die Haut geht:
dass sie kribbelt im Bauch
und unter den Füßen,
dass sie summt
in Mund und Herz,
dass sie zieht
durch Geist und Sinn
und du
tanzt, singst und lachst.
Foto: Lehmann
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Tina Willms
Geistliches Grußwort zum Monatsspruch Juli
Bericht des Gemeindekirchenrates
Regionales Grußwort unseres Superintendenten Hans-Georg Furian
Rückblick – Familienfreizeit in Damm
Tunesische Impressionen – Teil 2
Konzerte
Gottesdienste
Freud und Leid
Pflanzen der Bibel – Linsen und Johannisbrotbaum
Aktuelles vom Förderverein
Religion für Anfänger – Wie ist die Bibel entstanden?
Kirche und Staat – wie geht das? Teil 4 – Diakonie
Kinder fragen nach Gott – Buchvorstellung
Adressen
Regelmäßige Veranstaltungen
Zum Monatsspruch Juli
Mit welchem Maß
ihr messt,
wird man
euch wieder
messen.
Markus 4, 24
Foto: epd bild
WEGE AUFEINANDER ZU
Stellen Sie sich einmal folgende Situation
vor: Eine Schülerin wagt ihren Lehrer darauf hinzuweisen, dass er häufig zu spät
zum Unterricht erscheint. Der Lehrer ist
daraufhin verärgert. Vielleicht ist es ihm
peinlich, vielleicht ist er aber auch erbost
über ein solch dreistes Sich-zu-WortMelden einer Schülerin. Wie auch immer.
Ausgerechnet zur nächsten Stunde erscheint – es kommt, wie es kommen muss,
möchte man meinen – besagte Schülerin zu
spät zum Unterricht, weil die Straßenbahn
eine Panne hatte. Das Grinsen im Lehrergesicht muss nicht weiter ausgemalt werden.
Der Eintrag ins Klassenbuch lässt nicht
lange auf sich warten. Tja, so ist es wohl.
Wenn man bestimmte Maßstäbe an
andere anlegt, muss man zumindest damit
rechnen, dass es einen ebenfalls treffen
kann. Oder andersherum: Wie müsste mein
eigener Umgang mit dem anderen sein,
damit auch ich selbst entspannt durch den
Tag gehen kann? Ohne ständig damit rechnen zu müssen, abgemahnt oder korrigiert
oder hämisch belächelt zu werden.
Was kann ich selbst dazu beitragen,
dass sich das soziale Klima in meinem allernächsten Umfeld erwärmt? Vielleicht
lohnt es sich, den Blick dann und wann auf
mich selbst zu lenken und zu erkunden,
welche Veränderung für mich tatsächlich
verfügbar ist.
Mit jedem eigenen kleinen Schritt auf
den anderen zu wird die Welt ein kleines
bisschen anders, als sie vorher war. Das
wäre doch schön.
Nyree Heckmann
Juni / Juli 2012
Lokales
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
Am 9. Mai traf sich der Gemeindekirchenrat zu seiner turnusgemäßen Sitzung. Diesmal waren das Schwerpunktthema Baufragen, d. h., was alles muss zur Pflege und
Instandhaltung unserer Gebäude und
Grundstücke sofort und in der nächsten
Zeit getan werden.
Ein umfangreicher Katalog an notwendigen Arbeiten zur Unterhaltung und Pflege unserer Kirchen, des Pfarrhauses und
der Grundstücke wurde dabei zusammengetragen. Im Mai wurde deshalb noch eingeladen zu einem Arbeitseinsatz in und um
unsere Dorfkirche in Schöneiche. Hier geht
es besonders auch darum, eine gute Belüftung zu sichern, um das Entstehen von
Schimmel, der jetzt zwar beseitigt wurde,
auch in Zukunft zu verhindern. Dazu werden einige Vorkehrungen getroffen. Weitere bauliche Maßnahmen an der Dorfkirche
werden auf der nächsten Gemeindeversammlung, die voraussichtlich nach dem
Gottesdienst am 28. Oktober stattfinden
wird, vorgestellt und diskutiert.
Die Gebäude und Anlagen unserer Kirchengemeinde sind ein kostbares Gut. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe für alle
Gemeindemitglieder, sich bei der Pflege
und Instandhaltung mit zu engagieren, um
in unseren beiden Orten erlebbar zu machen, wie sich die Evangelische Kirchengemeinde als eine wichtige und prägende Gemeinschaft zeigt. Wir tun das als Gemeinde
und Kirche Jesu Christi durch Wort und
Bekenntnis, aber auch durch die den Ort
prägenden Gebäude und Grundstücke.
Einiges an unseren Gebäuden und auf
unseren Grundstücken können wir selber
tun. Deshalb wird auch zu Arbeitseinsätzen
aufgerufen, wobei wir Mitglieder des Gemeindekirchenrates hoffen, dass sich doch
noch mehr Menschen aus unserer Gemeinde angesprochen fühlen und sich beteiligen.
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Im Mai wurde bereits zu einem Arbeitseinsatz in und um die Dorfkirche
Schöneiche eingeladen. Nach den Sommerferien folgen dann Arbeitseinsätze in und
um die Kapelle Fichtenau und in Münchehofe.
Es gibt überall viel zu tun. Bitte beteiligen Sie sich an diesen Arbeiten. Jeder kann
da seinen Teil für das Bild unserer Kirchengemeinde in Schöneiche und Münchehofe
einbringen.
Klaus Guttkowski
Schöneicher Heimatfest 2012
am 9. und 10. Juni:
Gottesdienst
Sonntag 10 Uhr Festbühne
Kirchencafé
Sonnabend 10–18 Uhr
Sonntag
11–17 Uhr
Orgelmusiken
Sonnabend und Sonntag
jeweils 12 Uhr nach dem Mittagsläuten,
danach jeweils zur vollen Stunde für etwa 15 Minuten, zum Abschluss von
17.45 Uhr bis zum Abendläuten.
Basteln mit dem Kindergottesdienstkreis
Sonnabend 12–18 Uhr
Sonntag
12–16 Uhr
Wie jedes Jahr werden viele fleißige Helfer
für das Kirchencafé benötigt. Bitte überlegen Sie, ob Sie zum Gelingen des Kirchencafés beitragen können.
Auch Kuchenspenden werden dringend benötigt und gern entgegengenommen.
Bitte tragen Sie sich in die vorbereiteten
Listen ein (nach dem Gottesdienst) oder
melden Sie sich im Gemeindebüro.
Herzlichen Dank im voraus.
Liebe Mitchristen,
im Urlaub saßen wir bei einem guten Mittagessen. Wir waren nicht allein. Am Tisch
unterhielten sich noch andere über den Urlaub. Ein Mann sagte zu seinem Gesprächspartner: ‚Na, das haben wir uns auch verdient!‘
Diese Wendung hat mich stutzig gemacht. Passt in dieses Bild vom Menschen
noch hinein, was uns der Apostel Paulus als
Monatsspruch für den Juni mit auf den
Weg gibt? Er erinnert uns: „Durch Gottes
Gnade bin ich, was ich bin.“ (1. Kor. 15
Vers 10)
Paulus hätte die, die meinen, sie können
sich alles verdienen, gefragt, von welchen
Voraussetzungen sie leben. Da wäre aufgefallen, dass wir, wird es wichtig, von dem
leben, was wir als Menschen nicht in der
Hand haben.
Wir sind Teil einer Schöpfung, die es
auch ohne uns gäbe; nur wir könnten nicht
ohne sie. Das gilt auch für das, was uns
Menschen von allen anderen Geschöpfen
unterscheidet, nämlich von unserer Sprache. Wer verstanden werden möchte, der
denkt sich die Worte nicht aus. Er spricht
(nach), was er vorher gehört hat. So lebt
der Mensch nicht nur in einer Natur und in
einer Kultur, sondern zunächst lebt er von
ihnen. Der Mensch ist nicht das aktive Lebewesen. So braucht ihn die heutige Zeit,
aber dazu macht er sich erst. Zunächst ist –
und bleibt – er das passive Lebewesen. Das
fängt schon an unserem zeitlichen Beginn
an. Keiner von uns kam zur Welt, weil er
das wollte. Wir werden geboren, aber gebären uns nicht selbst. Wir sagen, was wir
hörten. Und erfinden nicht, was wir sagen.
Wir werden geliebt; und wir wissen, dass
wir die Sache mit der Liebe nicht in der
Hand haben. Gelingende Partnerschaft ist
immer ein Geschenk. Natürlich kann man
für Geschenke auch etwas tun; aber man
kann sie sich nicht selbst machen. Auch
hier bleibt der Mensch das passive Lebewesen. Und schließlich: Das Wort, das uns
hilft, können wir uns auch nicht selbst sagen. Ob uns jemand vergibt, haben wir
nicht in der Hand – ohne Vergebung aber
hätten wir wohl gar nichts in der Hand. Auf
diese unsere Lage weist uns der Apostel
Paulus hin mit seiner Erinnerung: „Durch
Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“
Freilich: das passt nicht in unser Bild,
das wir allzu oft von uns und unserer Welt
haben. Aber dann müssen wir uns wohl
darauf einstellen, dass jedes Bild sich rechtfertigen muss; durch Gründe. Und für die
Gnade sprechen viele gute Gründe. Es sind
genau die, die an der Passivität des Menschen orientiert sind und sie nicht vorschnell – und zu unserem Schaden – überspringen. In dieser Passivität lasse ich gelten, dass das Leben selbst ein Geschenk ist.
Wer meint, er müsse sich dieses Geschenk verdienen, verbirgt sich, dass er von
Grundlagen lebt, die er nicht legte, und
überfordert sich selbst. Die Erinnerung an
die Gnade macht von dieser Selbstüberforderung frei; frei zu einem Leben, das nun
die Gnade nicht verschweigt und all das
Gute, das uns in die Wiege gelegt worden
ist und uns am Rand unseres Lebensweges
begegnet.
Freilich, aus der Gnade, aus unseren
Gaben (Begabungen) – aus all dem Guten –
müssen wir nun auch etwas machen; aber
das Gute selbst, das ist schon da.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie es in
diesem Sommer entdecken und dann einstimmen können in die Worte des Apostels:
„Durch Gottes Gnade bin ich, was ich
bin.“ Amen.
Mit herzlichen Segenswünschen aus
Ihrem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree
grüßt Sie
Ihr Hans-Georg Furian
(Superintendent)
Juni / Juli 2012
Rückblick
Familienfreizeit Damm 2012
Brigitte rief, und frohgelaunt starteten
knapp 50 Schöneicher am letzten Aprilwochenende wieder einmal nach Damm in die
schöne Prignitz. Das erste was uns auffiel,
als wir den Kindern auf die Spielwiese
folgten, war ein riesiger, sonnengelber und
schneeweißer Blütenteppich, der sich vor
uns ausbreitete. Schon bald hatten die ersten Mädchen Blütenkränze im Haar und
tanzten über die ungemähte Wiese. Nach
Mittagessen und Mittagsruhe versammelten
wir uns zum fröhlichen Kaffeetrinken mit
anschließender Kennenlernrunde. Tatsächlich, es waren Familien dabei, die zum ersten Mal mitkamen. Die „Alteingesessenen“
Gruppenarbeit
und „Neulinge“ konnten auf einem riesigen
von Brigitte handgefertigten Schöneicher
Stadtplan ihre Straße suchen und mit einem
Foto ihre Besitzungen markieren. Mancher
staunte nicht schlecht: Mensch, du wohnst
ja gleich nebenan.
Nach dem baldigen Abendessen starteten wir bei Brigittes Spielrunde so richtig
durch: Lachen, Spaß und Fröhlichkeit – so
konnte es auch in den nächsten Tagen weitergehen. Christine Weser las den kleinsten
Kindern die wunderschöne Gute-NachtGeschichte von der Holzpuppe Punchinello
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vor. Christine war es auch, die in den
nächsten Tagen unseren Kleinsten das Thema der Freizeit nahe brachte: Recht und
Gerechtigkeit. Durch die biblischen Geschichten von Josef und Jona lernten sie
Gottes Wirken anschaulich kennen und hatten viel Freude bei den Bastelarbeiten. Die
größeren Kinder beschäftigten sich bei Brigitte mit dem Gleichnis von den Tagelöhnern im Weinberg (Mt 20) und versuchten
diese (un)gerechte Behandlung der Arbeiter
in unsere heutige Zeit zu übertragen.
Den Erwachsenen stellte Klaus Guttkowski den wenig bekannten Propheten
Habakuk vor, der schon vor 2600 Jahren
eine damals wie heute leider zutreffende
Beschreibung der Gesellschaft fand:
„Warum muss ich so viel Unrecht mit
ansehen, und warum schaust du untätig zu,
wie die Menschen einander das Leben zur
Hölle machen? Unterdrückung und Gewalt,
wohin ich blicke, Zank und Streit nehmen
kein Ende! Niemand nimmt mehr das Gesetz ernst – wie soll da noch ein gerechtes
Urteil gefällt werden? Der Gottlose treibt
den Unschuldigen in die Enge, Recht wird
in Unrecht verdreht“ (Hab 1, 3-4).
Darauf aufbauend beschäftigten wir uns
in zwei Arbeitsgruppen mit dem Thema
Gerechtigkeit im persönlichen Bereich der
Familie und Ortsgemeinde. Die weltweite
Dimension dieser Thematik konnte nur angerissen werden. Wir „Großen“ erkannten,
wie schwierig es ist, in einer von Werbung
und Konsum, Missgunst und Konkurrenz
geprägten Welt Gerechtigkeit zu üben.
Selbst beim Küchendienst wurde manches
Problem weitergeführt. Am folgenden Vormittag brachten wir unsere Gedanken zu
zwei konkreten Fragestellungen zu Papier:
Was begünstigt Ungerechtigkeit, was fördert Gerechtigkeit? Die Ergebnisse unserer
Diskussionen sollten im abschließenden
Werkstattgottesdienst vorgestellt werden.
Gemeinsam versammelten wir uns
Ratlose Schatzsucher
Sonntagabend am großen Lagerfeuer, um
Stockbrot zu backen, den Liedern auf den
Gitarren zu lauschen und den Abend bei
milden Temperaturen ausklingen zu lassen.
Für den Montagnachmittag hatten Sophie und Klaus Buttke sowie Christoph
Wilding eine Abenteuerschatzsuche vorbereitet. Wir erkundeten den angrenzenden
Wald, überstiegen gefällte Bäume und krochen durchs Unterholz. Ganz vorne mussten die eifrigen Schatzsucher schwierige
Fragen beantworten, um den nächsten
Wegweiser zu erreichen. Da sie am Ende
alles richtig machten, wurde das Ziel tatsächlich gefunden. Wie Ameisen erklommen sie den kleinen Hügel und jubelten beim Auffinden der gut verborgenen Schatzkiste. Der kostbare Inhalt
wurde gerecht zwischen allen Kindern
geteilt, so dass jeder eine Kleinigkeit
erhielt und wir frohen Mutes zum
Abendessen nach Hause wandern konnten.
Nach lustigen Brigitte-Spielen erzählte an diesem Abend Juliane Pilz den
Kleinen das Grimmsche Märchen von
den Sieben Raben als Gute-Nacht-Gruß.
Morgens und abends erlebten wir
wie gewohnt Andachten in der kleinen
Dorfkirche, immer wieder musikalisch
begleitet von Thomas Trantow und wei-
teren Instrumentalisten.
Den Werkstattgottesdienst am Dienstagvormittag eröffneten die kleineren Kinder mit Liedern und Klanginstrumenten.
Anschließend spielten die größeren Kinder
uns die Geschichte aus Mt 20 in einer modernen Version unter brandenburgischen
Spargelbauern vor. Die Ergebnisse unserer
Gruppenarbeit vom Vortag über Gerechtigkeit wurden von Christian Weser und
Sébastian Müller vorgetragen. Es stimmte
uns hoffnungsvoll, dass beide Gruppen
mehr gerechtigkeitsfördernde Dinge fanden
als hemmende.
Alles – die gelungene Gemeinschaft,
das anregende Thema und nicht zu vergessen das herrliche Wetter – ließ uns gut erholt die Heimreise antreten. Vielen Dank
an alle, die mit kleinen und großen Beiträgen zum Gelingen beigetragen haben. Wir
werden uns sicher zu Himmelfahrt 2013
wiedersehen.
Annegret Müller
Klaus Buttke
Gute-Nacht-Geschichte
Fotos: K. Buttke
Juni / Juli 2012
Aus fernen Landen
Tunesische Impressionen 2
Liebe Gemeinde,
ich hoffe, dass ich die gedruckte Fassung
dieser Zeilen schon zu Hause auf der Küchenbank lesen kann. Mein Projekt im tunesischen Zementwerk geht in die Endrunde.
Aber vor meiner Heimreise sollen noch
ein paar persönliche Beobachtungen geschildert werden.
An der Rezeption des Hotels, in dem
ich hier lebe, entdeckte ich einen Zettel mit
einer Wegbeschreibung zu einer katholischen Messe! Darüber habe ich mich sehr
gefreut. Es fehlte mir doch schon sehr, an
einem Gottesdienst teilzunehmen oder auch
gemeinsam zu singen.
Ich habe mir die Wegbeschreibung kopieren lassen. Aber es ist doch für uns unverständlich, warum es in einer Stadt mit
120 000 Einwohnern fast keine Straßennamenschilder und noch seltener Hausnummern gibt. Wie finden sich die Leute?
Ich habe an der vermeintlichen Ecke
gefragt. Nichts unterschied die umstehenden Häuser voneinander. Weiße Mauern,
blaue geschlossene Fensterläden, keine Na-
Kirche
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mensschilder. In einem kleinen Lebensmittelladen konnten
mir zwei junge Männer nicht helfen. An
einer Tür gegenüber
waren immerhin ein
Klingelknopf und ein Briefschlitz. Ich klingelte, zeigte meinen Zettel … und war richtig. Ein Mann bestätigte mir in Englisch,
dass hier diese kleine Kirche ist. Christsein
ist nicht verboten, aber man ist vorsichtig.
Tatsächlich wurde ich in eine kleine
schlichte Kapelle auf dem Hof geführt, wo
schon drei Leute anwesend waren; einer
saß am Keyboard, eine nette ältere Frau
fragte mich auf Französisch nach meinem
Woher, ein junger Mann gab Liederbücher
aus. Wir waren später zu fünft. Ich habe
eine sehr bewegende schlichte Messe erlebt. Ein sehr junger dunkelhäutiger Priester, ganz in weiß gekleidet, hielt die Predigt, indem er sich neben dem Altar auf einen Stuhl setzte und uns direkt ansprach,
ohne Zettel. Extra für mich hat er die ganze
Predigt zunächst einmal in Englisch gehalten. Ich hatte das Gefühl tiefer, ehrlicher
Frömmigkeit. Einige Melodien kannte
ich, konnte ein bisschen mitsingen.
Als ich eine Woche später wiederkam,
fand gerade eine Art Bibelgespräch statt.
Alle saßen um einen Tisch, einige Bibeln waren aufgeschlagen, manche hatten Schreibzeug dabei. Diesmal war ein
anderer Priester dort, der saß mit dabei;
es waren etwa 15 Leute da. Neben mir
der junge Mann vom letzten Mal übersetzte mir, worum es ging: Wie können
wir Christen sein in einer Umgebung
von Muslimen? Nach einer Stunde fragte der Priester, ob wir vielleicht jetzt mit
der Messe anfangen sollten. Nein, sie
Fotos: F. Steffens
Gottesdienstteilnehmer – international
wollten erst noch weiter reden.
Nach der Messe wurde ich noch zum
gemeinsamen Essen eingeladen. In einer
kleinen Küche hatte eine junge Frau gekocht. Alle blieben noch zusammen. Bei
der Vorstellungsrunde stellte sich heraus,
dass kein einziger Tunesier dabei war. Lauter Studenten aus Togo, Benin, Gabun,
Kongo, Brasilien … und drei ältere Damen,
die als „kleine Schwestern Jesu“ zusammen
leben. Sie kommen aus Italien, Frankreich
und Vietnam. Der Priester ist Algerier. So
eine Überraschung.
Nach über 3 Stunden kam ich voller
neuer Eindrücke wieder in mein Zimmerchen.
Im Internet fand ich später die Vermutung, dass diese christliche Kirche
auf eine sehr alte Tradition zurückgehen
könnte. Die Stadt Gabès ist alten römischen Ursprungs, sie hieß früher Tacapes Cyrenae. Und in der Apostelgeschichte wird ja zum Pfingstwunder von
den vielen gottesfürchtigen Männern
berichtet, die alle plötzlich ihre Sprache
hörten, darunter auch solche aus Kyrene,
das damals zu Libyen gehörte.
Nach einigen Wochen war ich wieder einmal dort, kam direkt von der Arbeit. Und wurde herzlich begrüßt. Diesmal wurde mir die Predigt nicht mehr
übersetzt, wahrscheinlich ging man davon aus, dass ich ja nun lange genug
hier bin, um Französisch zu verstehen.
Während der Predigt erscholl plötzlich
laut der klagende Gebetsruf aus den
überdimensionalen Lautsprechern der
Moschee von nebenan, nicht zu überhören. Der Priester lächelte und unterbrach
die Predigt. Zeit zum Innehalten und
Besinnen. Danach ging es weiter. Beim
Friedensgruß am Ende des Gottesdienstes gibt wirklich jeder jedem die Hand.
Zum Schluss traf ich eine katholische
Schwester mit asiatischem Aussehen.
Sie erzählte mir, dass sie in dem Camp nahe der Grenze arbeitet, in dem immer noch
etwa 2500 libysche Flüchtlinge leben. Meine Frage nach ihrem Heimatland wusste sie
nicht recht zu beantworten. Sie hat schon in
über 20 Ländern gearbeitet. Ihr Weg zum
Gottesdienst heute: 120 km.
Vieles erinnert mich hier an biblisches
Land: Ein Esel ist vor einem Haus angebunden, jeden Tag sehe ich ihn dort. Palmwedel müssen von Zeit zu Zeit abgeschnitten werden; man hat sie griffbereit und
könnte sie z. B. auch auf der Straße ausbreiten. Fischer sitzen im Hafen zusammen
und reparieren ihre Netze.
Auch Behinderte gehören zum Alltag.
Fischer beim Reparieren der Netze
Juni / Juli 2012
Sie haben einen Namen und so ihre Eigenheiten: Gilbert mit Krücken wird gern auf
einen Kaffee eingeladen, ein verkrüppelter
Spaßmacher erkennt mich schon von weitem wieder, ein einäugiger Caféchef bringt
seine gesalzenen Mandeln auch gern mal in
die kleine Kneipe nebenan. Meine eigenen
Unzulänglichkeiten sind nicht mehr so
wichtig. Nicht alles ist ideal.
Aber jetzt noch etwas von der Baustelle. Ich habe Glück, mein Kollege aus Marseille ist in Frankreich geboren, seine Eltern sind aber Marokkaner. Er ist Muslim
und spricht arabisch. Damit ist er hier sofort akzeptiert.
Muslime beten fünfmal am Tag, auch
wenn es meist nur ein paar Minuten sind.
Palmenpflege
Er erklärt mir, dass es für ihn ganz wichtig
ist, für seine Eltern und seine Geschwister
zu beten. Er bekommt auf der Arbeit so etwas wie Badelatschen. Denn das Füßewaschen zum Mittagsgebet ist mit Arbeitsstiefeln schwierig. Auch über den tunesischen
Vorarbeiter bin ich sehr erstaunt. Er nimmt
seinen Glauben ernst und hält auch nicht
hinter dem Berg damit. Mittags legt er eine
alte Sperrholzplatte in seinem Baucontainer
aus, kniet nieder und betet. Wir stehen
daneben; danach sprechen wir ganz normal
weiter über Kabelanschlüsse und Bauge10
schehen. Diese Verbindung von Glauben
und Leben beeindruckt mich.
Freitags fahren mehrere Leute gemeinsam zur Moschee und kommen anschließend wieder auf die Baustelle. Fast beneidenswert.
In der letzten Woche ist nun endlich der
große Hauptmotor der neuen Zementmühle
gelaufen. Es war wie eine schwere Geburt.
Viele Monate lang ist sehr viel Geld und
Kraft in diese Anlage gesteckt worden. Immer wieder gab es vergebliche Anläufe.
Nun waren endlich alle verantwortlichen
Spezialisten versammelt für die 5500-VoltSchaltanlage, für den SiemensFrequenzumrichter, für das Leitsystem, für
die Elektromontage, für den Prozess. Die
letzten Macken wurden noch ausgeräumt,
Verriegelungen geprüft, Schutzfunktionen
getestet. Dann endlich Start. Und wieder
wollte der Motor nicht anfahren, eine 2,4MW-Maschine, die gut ein kleines Zimmer
füllen würde.
Alle sind schon reichlich genervt. Seit
Wochen der Druck von der Direktion, doch
endlich die Produktion zu beginnen; draußen vor dem Werk stehen die Lkws hunderte Meter Schlange, viele libysche dabei.
Am Ende waren es Zeiteinstellungen im
100-Millisekunden-Bereich, eine kurze Berührung des Touchscreens auf dem Laptop,
und die Maschine lief an! Alle sind ziemlich erleichtert.
Vielleicht 15 Männer stehen herum,
machen ihre Scherze. Es werden Fotos gemacht; ich gebe eine Schachtel deutsche
Schokolade herum, aber bitte ohne Alkohol.
Zum Schluss sagen der Muslim und der
Christ gemeinsam: Hamdo Lillah! Gott sei
Dank!
Herzliche Grüße aus Tunesien und hoffentlich bis bald.
Friedhelm Steffens
Konzerte
Das ist Freude: Gott zu danken
Der Ökumenische Chor Schöneiche
singt geistliche Motetten und Volkslieder
unter Leitung von KMD Lothar Graap
Sonntag, 17. Juni, 16 Uhr, Kapelle Fichtenau
Eintritt frei – Spende erbeten
1. Sommerkonzert des Raymund-Dapp-Ensembles
Der Trompeter Michael Stodd wird mit dem Raymund-Dapp-Ensemble
Kostbarkeiten barocker Trompetenliteratur zu Gehör bringen.
Das Raymund-Dapp-Ensemble spielt in wechselnden Besetzungen,
vorwiegend mit Musikern aus der Region.
Sonntag, 24. Juni, 17 Uhr, Dorfkirche Münchehofe
Es musizieren: Gunhild Hoelscher – 1.Violine, Anne-Kathrin Weiche – 2.Violine,
Winnie Kübart – Viola, Sibylle König – Violoncello, Iris Ahrens – Kontrabass
Das Raymund-Dapp-Ensemble spielt
Streichquintette von Rossini und Dvo:ák
Sonntag, 22. Juli, 17 Uhr, Dorfkirche Münchehofe
Es musizieren: Gunhild Hoelscher – 1.Violine, Annelie Schaller – 2.Violine,
Stefano Marcor – Viola, Ray Würzebesser – Violoncello,
Walter Klier – Kontrabaß
Juni / Juli 2012
Gottesdienste
3. Juni
10 Uhr
Dorfkirche
Lütke (T)
10 Uhr
Festbühne
Lütke
Gottesdienst zum Heimatfest
KiGo – I. Dietz
(Trinitatis)
10. Juni
(1. So. n. Trinitatis)
17. Juni
(2. So. n. Trinitatis)
10.15 Uhr Münchehofe
10.40 Uhr Theresienheim
Lütke
Schumann
24. Juni
10.15 Uhr Dorfkirche
Lütke
KiGo – S. Höhne
(3. So. n. Trinitatis)
1. Juli
(4. So. n. Trinitatis)
10.15 Uhr Dorfkirche
Schumann
Chor aus Cottbus singt mit Herrn Graap
8. Juli
10.15 Uhr Münchehofe
Braukmann (A)
10.15 Uhr Dorfkirche
10.40 Uhr Theresienheim
J. Kirchner
Schumann
(L)
(6. So. n. Trinitatis)
22. Juli
10.15 Uhr Dorfkirche
J. Kirchner
(L)
10.15 Uhr Dorfkirche
I. Dietz
(L)
10.15 Uhr Dorfkirche
K. Guttkowski
(5. So. n. Trinitatis)
15. Juli
(7. So. n. Trinitatis)
29. Juli
(8. So. n. Trinitatis)
5. August
(L)
(9. So. n. Trinitatis)
(A) – Gottesdienst mit heiligem Abendmahl, (L) – Lektoren-Gottesdienst, (N) – Gottesdienst-Nachgespräch und
gemeinsames Essen, (H) – Hochzeit, KiGo – parallel zur Predigt Kindergottesdienst, (B) – Büchertisch nach dem
Gottesdienst
Wo sich die Gottesdienststätten befinden:
Dorfkirche
Kapelle Fichtenau
Theresienheim
Dorfaue 21
Lübecker Str. 14
Goethestr. 11/13
MOMENT MAL!
WAS STIMMT HIER NICHT?
Das es mir ein Fest halte in der Wüste...
vgl. 2. Mose, 5,11
12
Sommergesang
Geh aus, mein Herz, zur Sommerzeit, /
vertreib mit Lust dir deine Zeit, / mit
deines Gottes Gabe; / schau an der
schönen Blumen Zier / und sieh, wie
man sie dort und hier / schon abgepflücket habe.
Geh aus, mein Herz, und suche Freud / in dieser
lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben; /
schau an der schönen Gärten Zier / und siehe,
wie sie dir und mir / sich ausgeschmücket haben.
vgl. Evangelisches Gesangbuch, Nummer 503
Mose vor dem Pharao
Danach gingen Mose und Aaron hin
und sprachen zum Pharao: So spricht
der HERR, der Gott Israels: Lass mein
Volk ziehen, dass es für mich arbeite in
Israel.
Freud und Leid
Freud und Leid zur Fürbitte
Taufen:
Eva Wollenweber
Bruno Hubertus
Valentin Wessely
Florian Wessely
Valentin Eckhardt
Konfirmation:
Sibylle Gacsal
Nora Morgenstern
Helene Meißner
Christoph Schulze
Anton Dietel
Niklas Fritzsche
Martin Kiemann
Per Landgraf
Christian Düring
Richard Höhne
Hochzeit:
Franziska Pietsch und Jacek Skrobis
Beerdigungen:
Gerhard Pohl
Sabine Adam
Johannes Sendelbach
(85)
(82)
(83)
Die diesjährigen Konfirmanden beim Vorstellungsgottesdienst.
Juni / Juli 2012
Biblisches
Pflanzen der Bibel
Linsen
Auch wenn die Linse nicht zu den sieben
wichtigsten Pflanzen der Bibel gehört, so
ist sie doch ein für den Alltag wichtiges
Grundnahrungsmittel. Die ersten Linsen,
die Menschen aßen, waren wilde Linsen,
sie stehen seit der Jungsteinzeit (11 000 bis
5 500 v. Chr.) auf dem Speiseplan. Damit
ist die Linse zwar nicht so alt wie Getreide,
aber doch eines der ältesten Lebensmittel.
Ihre Heimat ist der Mittelmeerraum, speziell Kleinasien (also das Gebiet der heutigen Türkei). Sie gehört zu den wichtigen
Nutzpflanzen, die aus dem „fruchtbaren
Halbmond“ (ein Gebiet, das sich vom Süden der Türkei wie ein nach unter offener
Halbmond über den Norden der Arabischen
Halbinsel wölbt und sich durch reiche Niederschläge im Winter auszeichnet) stammen. Von dort kam die Linse in biblischer
Zeit auch nach Syrien, Israel und Ägypten.
Es gibt grüne, braune, gelbe und, als besondere Züchtung der neueren Zeit, schwarze
Linsen, die auch Belugalinsen genannt werden wegen ihrer schwarzen Farbe und geringen Größe (ähnlich wie Kaviar).
Die Linse ist infolge ihres hohen Eiweißgehaltes eine überaus nahrhafte
Frucht. Als Suppe, Eintopf, Gemüse oder
Brei findet sie ebenso Verwendung wie als
Mehl für Brot und Kuchen.
In der Bibel wird die Linse an vier Stellen erwähnt. Besonders im 1. Buch Mose
Kapitel 25, Vers 34. Ist dies doch die Geschichte von Esau, Jakob und dem Linsengericht. Sie berichtet davon, dass Esau vom
Feld hungrig heimkam und vom Duft einer
Linsensuppe so betört wurde, dass er bereit
war, dafür sein Erstgeburtsrecht einzutauschen. Seit damals ist „Linsengericht“ bis
heute gleichbedeutend mit einem schlechten Tauschhandel. Hat doch Esau das wert14
volle Gut des Erstgeburtsrechtes gegen eine
vergängliche Verlockung eingetauscht.
Die Linse war aber nicht nur ein wichtiges Lebensmittel, sondern wurde auch als
Heilmittel verwendet, das, als Mehl mit Essig verrührt, bei Kropfleiden, Gicht und
Hautproblemen angewendet wurde.
In Ägypten z. B. wurden Linsen den
Toten auch als Wegzehrung mit auf den
Weg in die jenseitige Welt gegeben, wie
Funde aus Gräbern belegen. Vor allem rote
Linsen wurden dafür hoch geschätzt.
In vielen Ländern sind Linsen als Mittel
gegen Mangelernährung wichtig. Dabei
entfalten sie als Gericht in Kombination
mit Getreide eine noch höhere Wirkung.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass es
z. B. in Indien über 50 Sorten Linsen gibt.
Außerdem sind sie wesentlich leichter verdaulich als Erbsen oder Bohnen.
Peter Koblischke
© Gemeinde-Werkstatt
© Gemeinde-Werkstatt
Linsengericht nach
1. Mose 25,34
großer Menge wild wuchs, dass damit sogar gehandelt wurde, und Salz sowie Weinessig. Dazu Ölivenöl. Und natürlich Wasser.
Pfeffer und andere, heute selbstverständliche Gewürze kamen erst in sehr viel
späterer Zeit aus der „Neuen Welt“ bzw.
aus Asien.
Kräuter gab es zahlreiche, die zur Abrundung der Speisen Verwendung gefunden haben dürften. Sollte Fleisch bei dem
Gericht gewesen sein, dann dürfte es am
ehesten Hühnerfleisch gewesen sein. Kalb
und Rind waren zu wertvoll. Außerdem
war die Fleischmenge von Kalb und Rind
für eine Lagerhaltung zu groß, da wegen
der Temperaturen die Kühlungsmöglichkeit
fehlte.
Da die Bibel zu dem Linsengericht keine Mengenangaben macht, gilt hier, wie
auch sonst immer, nach eigenem Dafürhalten und eigenem Gusto!
Peter Koblischke
© Gemeinde-Werkstatt
Das Linsengericht, das Esau gegessen hat,
dürfte aus folgenden Zutaten bestanden haben, die zur damaligen Zeit bekannt waren:
rote Linsen, Zwiebeln und Lauch.
Möhren, wie sie heute bei uns in ein
Linsengericht gehören, waren in biblischer
Zeit wahrscheinlich unbekannt.
Als Gewürze wurden verwendet:
Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, der in so
Busfahrt ins Oderbruch
Am Donnerstag, 28. Juni findet eine Busfahrt ins Oderbruch statt.
Die Fahrt wird von Helmut Grätz begleitet und steht unter dem Motto „Auf den
Spuren des ‚Alten Fritz‘“.
Anmeldungen sind im Gemeindebüro, Dorfaue 6, möglich.
Juni / Juli 2012
Biblisches
Pflanzen der Bibel
Johannisbrotbaum
Wie die Linsen durch Jakob für immer in
unserer Erinnerung bleiben, so erinnert uns
der Johannisbrotbaum stets an das Gleichnis vom „verlorenen Sohn“. Dieser junge
Mann hatte sein Erbe in der Fremde durchgebracht und stand nun vor dem Nichts.
Bei der Suche nach Essbarem wurde ihm
erlaubt, Schweine zu hüten, in deren Futter
die Schoten des Johannisbrotbaumes gemischt waren. Bei Lukas 15,16 heißt es dazu: „Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen,
© Gemeinde-Werkstatt
und niemand gab sie ihm.“ Sowohl im
Neuen als auch im Alten Testament wird
der Johannisbrotbaum nicht ausdrücklich
erwähnt. Doch nach Überzeugung vieler
Experten stammt er aus dem Heiligen Land
und verbreitete sich von dort über den Mittelmeerraum. So finden sich Hinweise aus
Ägypten – aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. –
auf den Johannisbrotbaum mit seiner halbkugeligen Krone und einer Höhe von ca. 10
Metern. Heute ist er in vielen Ländern der
Subtropen und der Tropen beheimatet, da
er sehr hitze- und trockenheitsresistent und
mit mageren Böden zufrieden ist. Er ist im16
mergrün. Er hat sehr nährstoffhaltige
Früchte mit einem hohen Gehalt an Kohlehydraten. Deshalb findet er nicht nur für
Menschen Verwendung, sondern – wie Lukas zeigt – auch als Tierfutter.
Die Schoten des Johannisbrotbaumes
können gut getrocknet und damit lange gelagert werden. Aus den Schotenhüllen wird
Mehl gemahlen, das viel natürliche Süße
und kakaoähnlichen Geschmack hat und
bei den ärmeren Bevölkerungsschichten
sehr beliebt ist. Ansonsten wird Johannisbrotmehl für Suppen, Soßen, Pudding,
Speiseeis und viele Süßwaren verwendet.
Das ballaststoffreiche, fettarme Mehl enthält die Vitamine A und B sowie Calcium und Eisen. Dadurch ist es ein geschätztes Lebensmittel, das in Naturkostläden und Reformhäusern zu bekommen ist. Die Kerne aus den Schoten
werden zu Johannisbrotkernmehl gemahlen und dienen als Eindickungsmittel (ähnlich wie Soßenbinder).
Zum Namen Johannisbrotbaum gibt es
zwei Erklärungsversuche: Bei Matthäus 3,4 steht, dass Johannes der Täufer Heuschrecken und wilden Honig
gegessen habe. Da sich aber im Hebräischen die Wörter für Heuschrecken
(hagavim) und Johannisbrotbaum
(haruvim) sehr ähneln, könnten sie verwechselt worden sein, so dass es zu dem
Begriff Johannesbrot kam.
Andere meinen, es seien die Johanniter
gewesen, die für die Verbreitung dieser
Kulturpflanze im Mittelmeerraum gesorgt
hätten, und daher der Name Johannisbrotbaum.
Übrigens gehört der Baum zu den Hülsenfrüchten.
Peter Koblischke
© Gemeinde-Werkstatt
Aktuelles vom Förderverein
Veranstaltungen 2012 Eindrücke aus Israel und Sommerkonzerte in Münchehofe
Den Auftakt der Veranstaltungen des Fördervereins bildete am 23. Mai ein Vortrag von
Familie Delf über die Eindrücke auf ihrer Reise nach Israel in der Kapelle Fichtenau.
Ein Bericht dazu folgt im nächsten Gemeindebrief. Für den Sommer hat Anne-Kathrin
Weiche in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und dem Förderverein wieder
Sommerkonzerte in der Dorfkirche Münchehofe geplant. Bitte merken Sie sich für diese
besonderen musikalischen Erlebnisse folgende Termine vor:
24. Juni
22.Juli
19. August
2. September.
Für die genauen Anfangszeiten beachten Sie bitte die Aushänge und die KonzertAnkündigungen auf Seite 11.
Rückblick auf die Mitgliederversammlung im Februar 2012
Ganz im Zeichen der angestrebten Eintragung des Fördervereins in das Vereinsregister
stand die „fortgeführte Mitgliederversammlung“, die am 20. Februar stattfand. Nach der
Einreichung der Gründungssatzung des am 27. Mai 2011 gegründeten Vereins ersuchte
das zuständige Registergericht Frankfurt/Oder um eine Präzisierung der Satzungsregelungen zur Wahl der Vorstandsmitglieder (hier Wahl von genau fünf Personen) und
zum Austritt. Diese Satzungsänderungen wurden diskutiert und beschlossen.
Zusätzlich wurde ein Entwurf des Haushaltsplans und ein erster Überblick des Jahresprogramms 2012 diskutiert.
Eintragung ins Vereinsregister erfolgt
Die beschlossenen Satzungsänderungen wurden dem Registergericht Frankfurt/Oder
übersandt. Die zuständige Rechtspflegerin konnte auf dieser Basis unseren Förderverein
unter der Nummer 5896 in das Vereinsregister Frankfurt/Oder eintragen.
Damit ist unser Förderverein ein „e.V.“, eingetragener Verein, und zugleich vorläufig
als gemeinnützig anerkannt.
Walter Heinrich
Juni / Juli 2012
Serie
WIE IST DIE BIBEL ENTSTANDEN?
Einen besonders langen Entstehungsprozess haben die Schriften der hebräischen
Bibel, des sogenannten Alten Testaments,
hinter sich: Mündliche Erzählungen, die
teilweise bis in das zweite Jahrtausend vor
Christus zurückreichen, wurden etwa ab
dem sechsten Jahrhundert gesammelt, aufgeschrieben, wieder umgeschrieben, mehrfach bearbeitet und schließlich zusammengefügt. Man nimmt an, dass dieser Prozess
erst um das Jahr 100 vor Christus abgeschlossen war.
Die Entstehung des Neuen Testaments,
also der biblischen Schriften, die von Jesus
Christus erzählen, erstreckt sich über einen
nicht ganz so langen Zeitraum, ist aber
mindestens genauso vielschichtig: So sind
die Evangelien größtenteils Kompendien
aus allerlei schriftlichen und mündlichen
Quellen. Die Bibelwissenschaft hat schon
vor Jahrhunderten festgestellt, dass für die
beiden Evangelien des Matthäus und des
Lukas das kürzere Evangelium des Markus
eine gemeinsame Quelle war. Natürlich
kann man, wie es einige konservative
Christen bis heute tun, trotzdem eine wie
auch immer geartete Eingebung der biblischen Schriften durch Gott annehmen. Für
die anderen aber gilt, was Ernst Käsemann
1951 schrieb: „Der biblische Kanon erklärt
nicht die Einheit der Kirche, sondern die
18
Vielfalt der Konfessionen.“ Damit unterstreicht der bekannte deutsche Neutestamentler: Schon aus einer sachlichen Zusammenschau der biblischen Schriften beider Testamente legt sich die Erkenntnis
nahe, dass Menschen zu verschiedenen
Zeiten in sehr unterschiedlicher Form vom
Glauben an den Gott Israels und an Jesus
Christus ergriffen worden sind und dies
aufgeschrieben haben. Insofern gilt: Die
Auswahl des biblischen Kanons hätte auch
ganz anders ausfallen können.
Der Wert der Bibel misst sich nicht daran, ob ihr Text vom Heiligen Geist eingegeben wurde. Ihr Wert misst sich an ihrer
jahrtausendelangen Gebrauchsgeschichte,
in der Menschen immer wieder durch die
Bibel, dieses unvergleichliche Buch, in die
Geschichte Gottes und Jesu Christi verwickelt worden sind. Aber: Die Entscheidung,
sich auf die biblische Überlieferung und
ihre vielstimmige Wahrheit einzulassen,
muss jeder Mensch letztlich selbst treffen.
Reinhard Mawick
KIRCHE UND STAAT: WIE GEHT DAS?
DIAKONIE
Diakonie ist ein
Wort aus dem Griechischen und heißt
schlicht „Dienst“.
Das Handeln und
Wirken der Diakonie ist für das
Selbstverständnis
der Kirche von
zentraler Bedeutung, denn „Beten
und Tun des Gerechten“ (Dietrich Bonhoeffer) gehören zusammen.
PRIVATE WETTBEWERBER
Die Diakonie leitet sich direkt aus der biblischen Forderung nach Nächstenliebe ab,
die im Neuen Testament beispielhaft im
Gleichnis vom barmherzigen Samariter
oder in Jesu Rede vom Weltgericht Ausdruck findet.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren nahezu sämtliche soziale Einrichtungen
in kirchlicher Trägerschaft, da der Staat
dies nicht als seine Aufgabe ansah. Erst im
modernen Sozialstaat wurden die Sozialleistungen staatliche Leistungen, auf die ein
Anspruch besteht. Seit Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts gelten auch
auf dem Sektor der Wohlfahrtspflege verstärkt die Gesetze der Marktwirtschaft,
zahlreiche private Wettbewerber drängen
auf den Markt. Dies hat dazu geführt, dass
zunehmend auch kirchliche Sozialwerke
und -dienste nach marktwirtschaftlichen
Kriterien geführt werden müssen.
ZWEITGRÖßTER ARBEITGEBER
Heute gibt es etwa 27 000 diakonische Einrichtungen und Dienste mit insgesamt mehr
als einer Million Betreuungsplätzen, in denen etwa 435 000 hauptamtliche und
400 000 ehrenamtliche Mitarbeitende aktiv
sind. Damit ist das Diakonische Werk nach
seinem katholischen Pendant, der Caritas,
der zweitgrößte nichtstaatliche Arbeitgeber
in Deutschland.
Die Werke und Einrichtungen der Diakonie und der Caritas verstehen sich bewusst als kirchliche Einrichtungen, und das
Miteinander von Arbeitgebern (Dienstgebern) und Arbeitnehmern (Dienstnehmern) wird als Miteinander in einer
„Dienstgemeinschaft“ verstanden. Deshalb
werden auch Löhne und Gehälter in einer
besonderen Weise auf dem sogenannten
„Dritten Weg“ gemeinsam festgelegt. Ein
Weg, der bei Konflikten ohne Arbeitskampfmaßnahmen wie Streik oder Aussperrung auskommt. Der „Dritte Weg“
wurde in der jüngeren Vergangenheit immer wieder kritisiert. Es ist zu erwarten,
dass in absehbarer Zeit das Bundesverfassungsgericht über die Rechtmäßigkeit des
„Dritten Weges“ entscheiden wird.
Anm.: In der nächsten Folge dieser sechsteiligen Serie geht es um „Kirchliche Schulen und theologische Fakultäten“.
Weitere Informationen zu diesen Themen
gibt es im Internet unter
www.kirchenfinanzen.de
Juni / Juli 2012
Buchvorstellung
Anselm Grün,
Jan-Uwe Rogge
Kinder fragen nach
Gott
Wie spirituelle Erziehung
Familien stärkt
In diesem Buch kommen
zwei Grundauffassungen
zusammen, die für moderne
Familien zentral sein sollten:
Anselm Grüns Überzeugung
von der Unvollkommenheit
als Lebensprinzip und JanUwe Rogges Haltung, dass
es eine richtige Erziehung
nicht geben kann. Denn Eltern können in einer Zeit, die
von dem Wunsch geprägt ist,
alles perfekt zu machen, ihren Kindern nur dann Halt
geben und ihnen innere Werte vermitteln, wenn sie sich
als Menschen mit Schwächen und Fehlern begreifen.
Die Autoren wenden sich
gegen die Vorstellung von
technischer Machbarkeit in
der Erziehung und erläutern,
wie diese mit Herz, Verstand
und Zuversicht gelingt. Es
© Rowohlt Verlag
geht um Mitgefühl, Sensibilität und Rituale, gemeinsames Wachsen und das Achten von Grenzen, Entschleunigung und Innehalten, die Kennzeichen einer guten Erziehungspersönlichkeit und
die Paradoxie von Loslassen und Haltgeben.
Rowohlt Verlag; € 16,95 (D); € 17,50 (A); 250 Seiten; ISBN 978-3-498-02516-8
© Gemeinde-Werkstatt
20
Bestattungshaus Schöneiche
Friedhofs- und Grünanlagenpflege
Als Ihr Bestattungshaus in Schöneiche beraten wir Sie
und helfen Ihnen in allen Fragen zum Thema Bestattung, Bestattungsvorsorge und Grabgestaltung
Am Gemeindefriedhof Friedensaue 5
15566 Schöneiche Tel. ( 030) 65 48 28 93 oder 6 49 35 07
Juni / Juli 2012
Adressen und Bankverbindung
Gemeindebüro
Frau Carola Schüler
Pfarrhaus, Dorfaue 6
Tel.
030 / 649 51 35
Fax
03222 1282 149
E-Mail ev.gemeindebuero@kirchen-in-schoeneiche.de
Sprechzeiten: Di und Mi jeweils 9–13 Uhr
Friedhofsverwaltung
Frau Christiane Zwietasch,
Sprechzeit im Gemeindebüro, Do 9–13 Uhr
Tel. 030 / 649 51 35 (während der Bürozeit), sonst Mo–Fr 0174-3283027
Waldfriedhof, Dorffriedhöfe Schöneiche und Münchehofe
Heinrich-Mann-Str.,
Herr Henry Arlt,
Tel. 030 / 649 33 01
Evangelischer Kindergarten
Dorfaue 27
Leiterin: Frau Doreen Dünzl-Klamann
Tel.
030 / 649 80 82
Fax
03222 1150 170
E-Mail ev.kindergarten@kirchen-in-schoeneiche.de
Pfarrerin Kerstin Lütke
Dorfaue 6
Tel.
030 / 649 88 40
E-Mail kerstin.luetke@kirchen-in-schoeneiche.de
regelmäßige Sprechzeiten: Di 17.30–19 Uhr
Pfarrerin i. R. Annemarie Schumann
Platanenstr. 30a
Pfarrer i. R.
Tel. + Fax. 030 / 649 86 04
E-Mail annemarie.schumann@kirchen-in-schoeneiche.de
Helmut Grätz
Dorfaue 34
Tel.
030 / 649 50 38
E-Mail helmut.graetz@kirchen-in-schoeneiche.de
Katechetin Angelika Böduel
Tel.
033439 / 82 953
E-Mail angelika.boeduel@kirchen-in-schoeneiche.de
Klaus Guttkowski (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)
Friedrich-Ebert-Str. 19 Tel.
030 / 649 66 44
E-Mail klaus.guttkowski@kirchen-in-schoeneiche.de
Organist Jörg Döhring
Tel.
033438-60652
Fax.
033438-15935
E-Mail joerg.doehring@kirchen-in-schoeneiche.de
Bankverbindung
Kirchl. Verwaltungsamt Süd-Ost
Kto-Nr. 160 520
BLZ 100 602 37
Evangelische Darlehensgenossenschaft
Bei Spenden immer angeben:
Spendenzweck, Namen und „Kirchengem. Schöneiche 18186“
22
Besondere Veranstaltungen
Datum
Zeit / Ort
Veranstaltung
Sa., 9.6., und Dorfaue
So., 10.6.
Heimatfest mit Festgottesdienst, Kirchencafé, Bastelstand und Orgelmusik, s. S. 4
So., 17.6.
16 Uhr, Kapelle Fichtenau
Konzert des Ökumenischen Chores Schöneiche
s. S. 11
So., 24.6.
17 Uhr, Dorfkirche Münchehofe
Sommerkonzert des Raymund-DappEnsembles, s. S. 11
Do., 28.6.
So., 22.7.
Busfahrt ins Oderbruch, s. S. 15
17 Uhr, Dorfkirche Münchehofe
Konzert des Raymund-Dapp-Ensembles,
s. S. 11
Ökumenischer Gesprächskreis
Montag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Kapelle Fichtenau
Herr Helmut Baldauf spricht über den Dichter und Schriftsteller
Johannes Bobrowski, der in Friedrichshagen lebte.
Herr Baldauf ist Herausgeber eines Buches über Leben und
Schaffen von Bobrowski.
Schöneicher Kirchen im Internet
Unter www.kirchen-in-schoeneiche.de finden Sie die Neuigkeiten, die sich nach Redaktionsschluss des Gemeindebriefes ergeben, und viele andere Informationen.
– Die Homepage wird regelmäßig aktualisiert. –
Die Online-Version des Gemeindebriefes finden Sie unter
www.kirchen-in-schoeneiche.de/Presse/GemBlatt/AktJahrgang/Jahrgang.shtml
————— Impressum —————
Der Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Schöneiche erscheint sechsmal im Jahr.
Anschrift: Dorfaue 6, 15566 Schöneiche.
E-Mail: ev.redaktion@kirchen-in-schoeneiche.de
Herausgeber: Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Schöneiche.
Redaktion: K. Guttkowski, G. Hilger, K. Lütke, F. Illmann, E. Weidlich, S. Sommer, J. Döhring.
Lektorierung: Dr. Herbert Küstner, Jörg Döhring • Layout: Frank Illmann
Redaktionsschluss: 15. Mai, Auflage: 1.250 Stück
Da wir den Gemeindebrief kostenlos verteilen, wären wir sehr dankbar, wenn Sie uns gelegentlich
mit einer Spende unterstützen könnten.
Bitte beachten Sie den Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe (August/September): 15. Juli
Druck: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß Oesingen, Martin-Luther-Weg 1, Tel. 05838/990899
Juni / Juli 2012
Regelmäßige Veranstaltungen
Datum / Ort
Junge Gemeinde
Mi, 19 Uhr, Kapelle Fichtenau
Konfirmanden
Do, 18 Uhr,
Do, 19.15 Uhr,
(nicht in den
Ferien)
Christenlehre
(nicht in den
Ferien)
Kapelle Fichtenau
Kapelle Fichtenau
Do, 16 Uhr, Kapelle Fichtenau
Di, 16.30 Uhr, Kap. Fichtenau
Do, 17 Uhr, Kapelle Fichtenau
(Klasse 7)
(Klasse 8)
(Klasse 1)
(Klasse 2 und 3)
(Klasse 4 bis 6)
Vormittagstee
Für Mütter und Väter mit kleinen Kindern,
besondere Gelegenheit für Neu- und "Alt"-Schöneicher(innen), in Kontakt zu kommen.
Miteinander reden • spielen • basteln • sich kennenlernen
jeden Mittwoch um 9.30 Uhr im Ev. Kindergarten, Dorfaue 27
Ökumenischer
Chor
Di 19.30 Uhr
Kapelle Fichtenau (Leitung KMD Lothar Graap)
( bis 12.6., nach den Ferien wieder ab 4.9. )
Singen mit
Th. Trantow
Zur Zeit keine Termine
Flötenkreis für
Kinder
Di und Do ab 15 Uhr nach Absprache
bei Frau Pfarrerin Schumann, Platanenstr. 30a
Blaues-KreuzSelbsthilfegruppe
Di 18.45 Uhr und Do 17.30 Uhr, jeweils Pfarrhaus, Dorfaue 6
(Selbsthilfegruppe bei Problemen mit Alkohol)
Kontakt: D. Pirlich, Tel. 030 / 649 19 38
Gebetskreis
Mi, 13.6. und 27.6. jeweils 19 Uhr, Kapelle Fichtenau
Kontakt über Mathias Tost, Telefon 030 / 72021984
Hauskreis
Do, 21.6.
20 Uhr bei Fam. Müller
Kontakt über Fam. Müller, Tel. 030 / 6492754
Altenkreis
Do, 28.6.
Busfahrt ins Oderbruch
Frauenkreis
Mi, 20.6.
15 Uhr, Kapelle Fichtenau
Sommerfest
Offenes Frühstück Mi, 6.6. und 4.7.,
9 Uhr
bei Frau Pfarrerin Schumann, Platanenstr. 30a
Ökumenischer
Gesprächskreis
Mo, 18.6.
19.30 Uhr, Kapelle Fichtenau
KiGo-Arbeitskreis
Mi, 6.6.,
20 Uhr, Kapelle Fichtenau
Gemeindekirchen- Mi, 13.6.
rat
Redaktionskreis
20 Uhr, Kapelle Fichtenau
Di, 5.6. und 3.7.,
20 Uhr, Pfarrhaus, Dorfaue 6
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Seele and Geist
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