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Das LNP Projekt vor der Australischen Küste: Tun, was getan

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AIM
Mai 2013 – Das Partner-Magazin von Stork Technical Services
Das LNP Projekt vor der
Australischen Küste: Tun,
was getan werden muss
Geschäftsergebnisse:
Die Highlights 2012
Organisatorische
Geschlossenheit: Wie
ein ‚Schweizer Käse’
Ihr Business optimiert
‚Lebensverlängernde
Maßnahmen’ für
alternde Anlagen
www.reachsafety.com
Inhalt
● From minor to major
incidents
● Rout causes of
incidents ?
AIM Mai 2013
2
● Prevention + mitigation
measurements
Hazard
Organisatorische
Geschlossenheit
Oder wie ein ,Schweizer Käse’
negative Geschäftsauswirkungen
verhindert
26
Mitgestaltung als engste
Form der Kundenbindung
Stork meistert große Heraus­
forderungen - mit leiden­schaft­­
lichen und stolzen Mitarbeitern
Revenue by Division
• MANAGEMENT LEADERSHIP
• EMPOWERING EVERYONE
Organisational integrity
• IMPROVING PERFORMANCE
4
• SHARING INFORMATION
6
Geschäftsergebnisse
Highlights 2012
• RECOGNISING IMPROVEMENT
Schwerpunkt Wachstum
• SUSTAINING IMPROVEMENT
CEO Doug Meikle
Global
14
18
REACH
Stork setzt auf volles
Engagement
18
Mitgestaltung als engste Form der Kundenbindung
Im Gespräch zwei Managerinnen, die wissen, was Kunden
wünschen.
Kerndienstleistungen
83%
Lösungen
13%
Verkäufe & Vermietungen 4%
‚Tun, was getan werden muss‘
Das Gorgon LNG Projekt vor der
Australischen Küste hält eine
ganze Palette neuer Heraus­
forderungen bereit
10
News & Innovationen
‚Verbundwerkstoff-Umwicklung‘
eine felderprobte, sichere
Möglichkeit zur Restaurierung
korrodierter Strukturen
Mittlerer
Osten
31
30
AIM Mai 2013
3
Mitarbeiter sind ein entscheidender
Erfolgsfaktor für Profitabilität
und Wachstum
Mehr als eines von vier Unternehmen
weltweit bemerken einen wachsenden
technischen Fachkräftemangel
KontinentalEuropa
22
Pipeshop Antwerpen
AsienPazifik
10
UK & Afrika
16
‚Lebensverlängernde Maßnahmen‘
alternder Anlagen
Viele Betreiber setzen auf Anlagen­
integrität zur Verlängerung der
Lebensdauer ihrer älteren
Infrastruktur
1
AIM Mai 2013
4
CEO news
Schwerpunkt Wachstum
Vor Ihnen liegt die neue Ausgabe unseres AIM Magazins. Der Fokus
diesmal: „Welche Bedürfnisse haben unsere Kunden und welchen
Mehrwert bieten wir Ihnen“ – mit Themen wie Integrität, Innovationen
und die Motivation und Schulung technischer Mitarbeiter. Außerdem
finden Sie in dieser Ausgabe unsere Geschäftshighlights 2012.
2013 steht ganz im Zeichen des
Wachstums, unser Hauptaugenmerk
gilt hier besonders den vielver­
sprechenden neuen Märkten sowie
dem Öl & Gas Sektor.
Selbstverständlich sind auch wir in
Europa mit wachsenden
Herausforderungen konfrontiert, ein
Ende des andauernden Konjunktur­
abfalls scheint nicht so bald in Sicht.
Aus Unternehmenssicht werden wir
deshalb unsere Prozesse optimieren,
unser Betriebsvermögen managen
und Fixkosten reduzieren. Damit
sollten wir den Herausforderungen
unseres heimischen Marktes
gewachsen sein und unseren Betrieb
stabil halten. Der Fokus auf regionales
Marktwachstum bedingt natürlich
zusätzliche Investitionen - doch unsere
Auftragsbücher sind voll, nicht zuletzt
dank wertvoller Aufträge, auch von
neuen Kunden.
Das riesige LNG Projekt in Australien
(Gorgon), Untersee-Services für BP in
Angola und große Projekte für
Cerrejon und EcoDiesel in Kolumbien
sind nur einige der Beispiele. Doch
auch in Kontinental-Europa haben wir
viel zu tun, dank des von Shell
nachgeschalteten Turnaround-
Kontrakts, außerdem stehen eine Reihe
integrierter Inspektionen, Reparaturund Wartungsarbeiten (IRM) in der
Nordsee an.
Ein anderer Fokus 2013: Wir wollen
mehr Wachstum über Schlüsselkunden
generieren. Ein verbessertes
Kundenverständis, gepaart mit
unserem Full-ServiceLeistungsspektrum im Bereich der
Asset-Integrity-Services sollte uns in
die Lage versetzen, das volle Potenzial
dieser Key-Accounts auszuschöpfen.
Natürlich ist und bleibt ein weiterer
Schwerpunkt das Thema Sicherheit.
Im letzten Jahr haben wir unser REACH
Sicherheitsprogramm weltweit
ausgeweitet und damit unser
Bekenntnis bekräftigt: SicherheitsPerformance auf Weltklasse-Niveau zu
bieten. Mit großem Erfolg - in vielen
Geschäftsbereichen ist die
Unfallhäufigkeit drastisch zurück
gegangen. Die Verleihung des
diesjährigen globalen SicherheitsAwards findet übrigens erstmals in den
Niederlanden statt – wir feiern unsere
außergewöhnlichen
Sicherheitsleistungen und honorieren
diejenigen, die in puncto Sicherheit
‚noch eine extra Meile gehen‘.
Spannende Möglichkeiten in
regionalen Märkten weltweit, ein
herausfordernder europäischer Markt,
interne Optimierungen, mehr
Innovationen in unseren Service- und
Technologieleistungen … viel steht auf
unserer gemeinsamen Agenda und ich
freue mich, mit Ihnen gemeinsam
daran zu arbeiten!
Viel Spaß beim Lesen,
Doug Meikle
CEO Stork Technical Services
Kharafi National, mit Sitz in Kuwait und weltweit 35.000 Mitarbeitern, ist ein
Infrastruktur-Projektentwickler und steht nicht nur für die Abwasseraufbereitung
und Rückgewinnung, die Fernkühlung, die Abfallwirtschaft und die Erdölgewinnung.
Gleichzeitig ist Kharafi National führender Bauunternehmer und FacilityManagement Serviceprovider für die Bereiche Erdöl, Chemie, Energie,
Wasser sowie den kommerziellen Sektor im Mittleren Osten und Afrika.
MECAP
AIM Mai 2013
5
Stork führt eine Reihe von Temperaturbehandlungen und
Inspektionsleistungen in Abu Dhabi durch
Wissen, was der Kunde erwartet
„Es ist sehr wichtig für uns, dass die Mitarbeiter von Stork
erreichbar sind, wann immer wir sie brauchen. Etwa in der
Nachbetreuung. Diese Erwartungen erfüllt das Unter­
nehmen voll und ganz“, so Reji Madhavan Sr. Q/C Engineer
von Kharafi National, der Kuwaitischen ‚Infrastructure
Project Development company‘ über Storks Unterstützung
im wichtigsten integrierten Gas-Entwicklungs-Projekt in
Habshan, Abu Dhabi.
Als Subunternehmer von Kharafi
National liefert Stork
Vorbehandlungen, Wärmenach­
behandlungen nach dem Schweißen
sowie Test-Services – alles notwendige
Maßnahmen während der
Konstruktion der Prozessanlage, ein
750-Millionen-Dollar-Projekt zur
Separierung verschiedener Gase für
den Gebrauch als Renewables.
Starke Reputation von
Stork Cooperheat
Ein Grund für die Beauftragung von
Stork war unter anderem die
langjährige Erfahrung und Reputation
der Cooperheat Services, seit 1999
unter dem Dach von Stork.
Vertragsbestandteil waren
beispielsweise das hochentwickelte
Non Destructive Testing (NDT)
inklusive Radiographie, magnetische
Partikel-Inspektion, Inspektion der
Farbeindringung und weitere
spezialisierte Techniken zur Inspektion
von Schweißnähten.
„Stork Technical Services hat einen
großartigen Job gemacht. Viele
Dienstleister versprechen einen
günstigen Preis, haben später aber
oft Probleme. Stork beweist auf
allen Ebenen einen hohen Standard,
die einwandfreie Ausführung der
Arbeiten zu einem angemessenen
Preis.“
Am 4. April haben Stork und Kharafi
ihre gute, mehr als zweijährige
Geschäftsbeziehung und den
pünktlichen Projektabschluss im Al
Raha Hotel, Abu Dhabi, gefeiert. „Das
Event war eine gute Gelegenheit, sich
in entspannter Atmosphäre über
unsere jeweiligen Erfahrungen im
Projekt auszutauschen“, erzählt
Hicham Moussaoui, Country Manager
UAE von Stork.
Umsetzung im
Budgetrahmen
„Kosteneffizienz und die Einhaltung
des Budgets haben für uns oberste
Priorität“, erklärt Reji Madhavan.
„Schon im Vorfeld gibt es enorme
Konkurrenz, so dass unsere erste
Herausforderung natürlich darin
besteht, den Auftrag zu gewinnen.
Doch die wahren Herausforderungen
zeigen sich erst während eines
Projektes. Deshalb ist es absolut
wichtig, mit den richtigen Partnern
zusammen zu arbeiten. Wir müssen auf
eine perfekte Performance vertrauen
können, dazu gehört auch die
Einhaltung von Deadlines und Kosten.“
Erfolgsgeschichte
braucht mehr, als einen
groSSen Namen
„Für uns heißt das: Vertrauenswürdige,
kooperative und professionelle Partner.
Erfolgreiche Lieferanten, die mehr als
nur einen großen Namen haben, so
wie Stork. Das Unternehmen hat einen
Spitzenjob gemacht – angefangen
beim Preis, auch wenn wir darauf nicht
als erstes schauen. Wesentlich
relevanter ist Kosteneffizienz. Viele
Dienstleister versprechen einen
günstigen Preis, haben später aber oft
Probleme. Stork beweist auf allen
Ebenen einen hohen Standard, die
einwandfreie Ausführung der Arbeiten
zu einem angemessenen Preis.“
AIM Mai 2013
6
GESCHÄFTSERGEBNISSE 2012
HIGHLIGHTS 2012
• Einführung als unabhängiges Unternehmen mit Verwaltungsrat und Leitungsstruktur
• Globale Einführung des REACH Sicherheits-Programms sorgt für kontinuierliche Verbesserungen
der Sicherheits-Performance
• Erfolgreiche Integration der RBG Gruppe ermöglicht zusätzliches Wachstum und die Ausweitung
des Portfolios
• 28 % mehr Umsatz über Top 50 Kunden (76 % im Öl & Gas-Segement)
• Verbesserte EBITDA* um 1,2 %: Von 95,5 Millionen EUR in 2011 auf 96,6 Millionen EUR in 2012.
Grund: Außergewöhnliche Leistungen der Kernbereiche in UK & Afrika und Amerika
• Erfolgreiche Refinanzierung durch die Ausgabe von 272,2 Millionen EUR Senior Secured Notes
Stork Technical Services in Zahlen
2012
2011
2010
2009
1,418
1,320
981
886
97
96
77
60
6.8%
7.2%
7.8%
6.8%
40
26
43
28
(28)
(65)
99
36
1,155
1,180
946
1,298
1,127
1,138
602
529
14,579
13,419
9,443
8,411
465
289
353
934
Gewinn- und Verlustrechnung (in Millionen EUR)
Umsatz
EBITDA*
EBITDA in % vom Umsatz
Betriebsbilanz
Jahresergebnisse
Gesamtvermögen
Weitere Daten
Aufträge (in Millionen EUR)
Anzahl Mitarbeiter (Stand 31. Dezember)
Firmenkapital
*
EBITDA ist für einmalige Posten bereinigt
AIM Mai 2013
7
Umsatz
Aufträge Stand 31. Dezember
(in Millionen EUR)
(in Millionen EUR)
1,600
1,600
1,400
1,400
1,200
1,200
1,000
1,000
800
800
600
600
400
400
200
200
0
2009
2010
2011
2012
0
2009
2010
EBITDA*
Anzahl Mitarbeiter
(in Millionen EUR)
(Stand 31. Dezember)
150
15,000
125
12,500
100
10,000
75
7,500
50
5,000
25
2,500
0
2009
*
2010
2011
EBITDA ist für einmalige Posten bereinigt
2012
0
2009
2010
2011
2012
2011
2012
AIM Mai 2013
8
Umsatz nach Bereich
Umsatz nach Kerndienstleistungen
Kerndienstleistungen
83%
Kontinental-Europa
39%
Lösungen
13%
UK & Afrika
33%
Amerika
19%
MECAP
9%
Verkäufe & Vermietungen 4%
Mitarbeiter nach Region (FTE)
Umsatzentwicklung nach Segment
(in %)
100
26%
80
60
17%
14%
22%
21%
13%
11%
14%
13%
40
20
0
44%
2010
Kontinental-Europa
34%
Öl & Gas
UK & Afrika
23%
(Petro-) Chemie
Amerika
35%
Energieerzeugung
MECAP
8%
Industrie
51%
56%
2011
2012
AIM Mai 2013
9
Kerndienstleistungen
Lösungen
(in Millionen EUR)
(in Millionen EUR)
2012
2011
1,174
1,039
87
81
2012
2011
Umsatz
68
70
EBITDA*
12
12
Umsatz
EBITDA*
Verkäufe und Vermietungen
(in Millionen EUR)
*
EBITDA ist für einmalige Posten bereinigt
2012
2011
Umsatz
185
199
EBITDA*
17
22
AIM Mai 2013
10
Tun,
was getan
werden
muss
„In einer geschützten natürlichen Umgebung
vernab der Zivilisation zu arbeiten, birgt seine ganz
eignenen Herausforderungen. Die Belegschaft ist
limitiert, wir können nicht einfach kurzfristig
zusätzliche Arbeiter zur Baustelle bringen.
Deshalb ist ein flexibler und fachübergreifender
Ansatz wichtiger denn je.“
Das Gorgon LNG Projekt vor der
Australischen Küste hält eine ganze
Palette neuer Herausforderungen bereit
„Jederzeit mit allen auftauchenden Kundenanforderungen umgehen und mit
der nötigen Flexibilität effektiv reagieren zu können: Das ist der Schlüssel zu
unserer Deinstleistungspalette spezialisierter Vor-Ort-Services am Standort
Barrow Island, 50 Kilometer vor der Küste West-Australiens.“ Für David Stodart,
Stork Sales Director für die Asiatisch-Pazifische Region, stellt der abgelegene
Arbeitsplatz keine Hürde für bedingungslosen Kundenservice dar.
Barrow Island ist die Baustelle eines
bedeutenden Gas-Projektes, das nach
Fertigstellung eines der größten
australischen Projekte in diesem
Bereich wird. Gas wird von den 130
Kilometer vom Festland entfernten
Gorgon und Jansz-Feldern onshore
nach Barrow Island gebracht und dort
für den weltweiten Export in
Flüssiggas aufbereitet. Dafür sind
gerade drei Gasverflüssigungsanlagen
im Bau. Diese werden nach
Fertigstellung 2015 eine geplante
Gesamtkapazität von 15 Millionen
Tonnen Flüssiggas pro Jahr haben.
Stork agiert als spezialisierter
Subunternehmer von CKJV (CB&I Kentz
Joint Venture), wichtigster Tier 1
Unternehmer für die LNG Trains.
Aktuell besteht die Aufgabe
hauptsächlich in Wärmebehandlungen
und dem NDT (Non-Destructive
Testing) an zahlreichen Pipelines und
Druckkesseln. Ebenso wichtig sind
fortschrittliche Techniken wie
Barrow Island, 50 km vor der Westküste Australiens
Ultraschallprüfungen und die ‚LaufzeitDiffraktion‘ (Time of Flight Diffraction
ToFD), ein automatisiertes SchweißInspektions-System zur schnellen und
genauen Messung der Größe und Tiefe
von Rissen.
Am Anfang steht deshalb die Konzen­
tration auf die Services, die Stork über
seine eigenen, lokalen Ressourcen
liefern kann – wie NDT oder Wärme­
behandlung. Später können weitere
spezialisierte Services gefragt sein.
Mit einer geplanten Produktions­
laufzeit bis 2074 handelt es sich um ein
langfristiges Projekt, bei dem unsere
Dienstleistungen wahr­­scheinlich
weiterhin gefragt sein werden. 
AIM Mai 2013
11
AIM Mai 2013
12
„Um den Job zu erledigen, mussten wir
viele praktische Lösungen entwickeln.
Das ist ein großer Vorteil für unseren
Kunden – er hat eigene Deadlines
einzuhalten. Technische Probleme und
Verzögerungen auf der Baustelle sind
das Letzte, was er gebrauchen kann.“
Mehr als ein
unkompliziertes
Offshore-Projekt
Barrow Island ist kein unkompliziertes
Offshore-Projekt, erklärt David
Stodard. „Die Tatsache, dass es sich um
ein Grad A Naturreservat handelt,
macht dieses Projekt komplexer und
anspruchsvoller als andere Projekte:
alle Arbeiten unterliegen strengen
Kontrollen – Equipment muss
sorgfältig entgiftet werden, unter
Quarantäne gestellt und als
umweltverträglich zertifiziert werden,
bevor es benutzt werden kann. Ferner
muss die komplette Belegschaft ein
zweiwöchiges Training durchlaufen,
um mit den umweltbedingten
Anforderungen Barrow Islands
umgehen zu können. Der Bau von
Unterkünftem ist ebenfalls streng
limitiert, trotz des erheblichen
Arbeitsaufwands müssen wir unser
Personal auf ein Minimum
beschränken. Momentan sind wir noch
in der Anfangsphase, mit nicht mehr
als 20 Arbeitern vor Ort. Doch sobald
das Projekt gegen Ende des Jahres
richtig anläuft, brauchen wir 150
Arbeiter vor Ort. Das heißt: Wir müssen
unser Personal so effektiv wie möglich
einsetzen. Glücklicherweise haben die
meisten einen interdisziplinären
Hintergrund, so dass sie unterschied­
liche Aufgaben übernehmen können.
Ein großer Vorteil, denn der exponierte
„Die Tatsache, dass es sich um ein Grad A
Naturreservat handelt, macht das Projekt
ÄUßERST komplex“
Photo: Chevron
AIM Mai 2013
13
Praktische Lösungen
entwickeln
Ein Beispiel ist die RöntgenstrahlRaupe von Stork für NDT-Inspektionen
in Rohrabschnitten. Das Betreten von
Pipelines mit radioaktiven Quellen
verbieten nämlich die strikten
Gesundheits- und Sicherheits­
vorschriften von Gorgon LNG. Die
Raupe löst das Problem und verkürzt
gleichzeitig die Inspektions­zeit von
normalerweise üblichen zwei Tagen
auf wenige Stunden.
Das Vorwärmen von Schweißnähten,
der Einsatz von Induktionsspulen
anstelle traditioneller elektrischer
Widerstände oder das Flammwärmen
machen den Prozess viel kontrollier­
barer. Auch wird jede Menge Zeit
eingespart, das Vorwärmen dauert
nur noch eine statt vier Stunden pro
Schweißnaht.
Einsatzort macht es schwer,
zusätzliches Personal, wann immer
es gebraucht wird, herzubringen.“
Chris Sperandio, Storks WA Operations
Manager, hat eine Schlüsselrolle in der
Betriebsphase des Projektes: Den
Aufbau einer starken Beziehung zum
CKJV Projektteam. Nachstehende
Faktoren haben einen echten
Mehrwert gebracht und das Vertrauen
von CKJV gesichert: Arbeitsdruck und
–anforderungen können
unvorhersehbar sein. Als
Subunternehmer muss Stork
permanent auf den Arbeitsfortschritt
anderer Parteien reagieren.
„Die Module erreichen uns oft in
unterschiedlichen Montagephasen,
wir müssen also immer in der Lage
sein, mit der entsprechenden Situation
umzugehen“, so David Stodart. „Und
aufgrund der Quarantänephase für
eingeschifftes Equipment müssen
Planung und Terminierung sämtlicher
Aktivitäten mit CKJV so präszise wie
nur möglich sein. Nur so haben wir die
Sicherheit, alle Ressourcen bereit zu
haben, wenn es der Job erfordert.
Gleichzeitig aber brauchen wir die
Flexibilität für alternative Lösungen,
denn Überraschungen kommen vor.“
Es ist also wichtig, dass ungestört
gearbeitet werden kann. Wird etwa
eine Radiographie in der Nähe anderer
Teams durchgeführt, schreiben
Sicherheitsvorschriften üblicherweise
eine 30-Meter-Sperrzone vor. Sprich:
Diese Teams müssten ihre Arbeit
unterbrechen. Dank des CPR, unserer
‚Close Proximity Radiographie‘ ist eine
Sperrung jedoch nicht mehr
notwendig.
„Unsere Fähigkeit, solche Lösungen zu
entwickeln, ist ein echter Zusatznutzen
für Projekte wie dieses, mit all seinen
logistischen und bautechnischen
Herausforderungen. Das schätzen auch
unsere Kunden: Haben sie heute eine
Frage, haben wir morgen eine
praktische Antwort. Für uns ist das
ganz selbstverständlich – sobald ein
Bedarf da ist, reagieren wir proaktiv
mit passenden Lösungen. Wir tun, was
getan werden muss.“
SICHERHEIT HAT
1. PRIORITÄT!
Stork erneuert Serviceangebot zur
Optimierung der Sicherheits-Performance
Sicherheit und Innovationen sind Kern des Stork Service-Angebotes.
Dank konsequenter Neuentwicklungen und Verbesserungen können
wir diesem Kernziel gerecht werden: Unseren Kunden eine erstklassige
Sicherheits-Performance zu bieten.
Zu diesem Zweck hat Stork eine Palette technischer Innovationen entwickelt, die
der allgemeinen Sicherheit dienen: Anlagen, Arbeitern sowie der Gesamtindustrie.
Der inertia reel anchor ermöglicht Gerüstbauern das
sichere Anbringen ihres gesamten AbsturzsicherheitsEquipments an jeder Art von Baugerüst, vor
allem in Bereichen ohne angrenzenden Stahlbau:
Schätzungsweise 25 % unserer Gerüstbauer haben
schließlich keine Möglichkeit, sich mit ihrem
Sicherheitsequipment irgendwo sicher ,anzuhaken’.
Die Entwicklung des Ankers hat Bill Abbott, Group
Scaffold Manager für Stork Technical Services,
vorangetrieben: Angefangen beim Design über die
Herstellung und Testphase. Im Ergebnis entspricht
das Produkt jetzt den höchsten Sicherheitsstandards
der Industrie und hat schon heute die Sicherheit im
Gerüstbau extrem verbessert. Das zeigt der erste
Einsatz in circa 20 verschiedenen Projekten.
Mit bSolutions, dem kommerziellen Ableger des Banff
& Bunchan College, hat Stork das erste akkreditierte
Ausbildungs-Zertifikat für HVACR (heating, ventilation,
air conditioning and refrigeration) Temporary Refuge
Testing entwickelt. In der Öl- und Gasindustrie
einmalig!
Der durch die international bekannte City & Guilds
Association akkreditierte Kurs bereitet HVACR Arbeiter
mit der Vermittlung notwendiger Kompetenzen und
einem entsprechenden Training auf die Aufgabe vor,
sicherheitskritische Aspekte auf Offshore-Anlagen
unter Erfüllung der strengen HSE-Sicherheitsrichtlinien
zu bewerten.
Während TR Tests über Jahre von HSE befürwortet
wurden, gab es doch immer wieder Bedenken
bezüglich fehlender Akkreditierung und Struktur
hinsichtlich der Durchführung selbst. Mit unserem
Kurs schlagen wir also zwei Fliegen mit einer Klappe
und können Leben sichern. Bei den Sicherheits-Awards
der Öl- und Gasindustrie wurden Stork und bSolutions
jüngst mit der ‚Innovation in Safety’ Auszeichnung
geehrt.
ES IST ERMUTIGEND ZU SEHEN, WIE
VIELE INVOVATIONEN ENTWICKELT
WURDEN UND WERDEN,
DIE MESSBAREN EINFLUSS AUF DIE
ARBEITSSICHERHEIT HABEN.
IN DER INDUSTRIE SIND WIR AUF
DIESEM GEBIET MITTLERWEILE
FEDERFÜHREND. UND ICH BIN
ÜBERZEUGT: DIESEN TREND KÖNNEN
WIR AUF JEDEN FALL FORTFÜHREN –
2013 UND IN ZUKUNFT.
Mike Mann
SVP – Global HSSEQ
Stork Technical Services
Stork setzt auf Sensibilisierung
der Belegschaft
Stork Technical Services hat ein Ziel: Das Engagement in puncto
Sicherheit zu fördern und spricht damit Mitarbeiter, Kunden und die
gesamte Öl- und Gasindustrie gleichermaßen an.
In Aberdeen fand zu diesem Thema jetzt das zweite ‚REACHing Out‘ Forum
statt. Mehr als 70 Wirtschaftsführer und Sicherheitsexperten aus dem gesamten
Vereinigten Königreich folgten der Einladung.
Erik-Jan Bijvank, SVP – UK & Afrika erklärt den Namen: „REACHing Out (zu Deutsch: sich
nach etwas ausstrecken) zahlt auf das Kernziel des Events ein: wir wollen unsere Kollegen
erreichen, sie in eine wertvolle Diskussion einbinden und über diese Beziehungsebene das
Thema Sicherheit verankern. Auch dank unserer hervorragenden Sprecher war das Event
ein voller Erfolg!“
Wesentlich zur Diskussion beigetragen hat der Partner ‚Step Change in Safety‘. Mit ihrem
Managent-Coaching leisten sie einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheitsoptimierung in
der Öl- und Gasindustrie. Diskussionsbestandteil war die Schärfung des Bewusstseins und
damit die Stärkung das Engagements der Belegschaft für sicherheitsrelevante Aspekte:
Wie können sie selbst eine Arbeits- und Informationskultur während eines Einsatzes
schaffen? Das Ergebnis: Nur das Teilen sicherheitsrelevanter Fakten, aber auch Wissen und
Erfahrung um dieses Thema, können den Arbeitseinsatz sicherer gestalten.
Auch wurde die Bedeutung der Sicherheits-Vertreter diskutiert und bekräftigt.
Die Leistung der Nominierten könnte durch zusätzliches Training, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und mehr Verantwortung honoriert werden, so der Vorschlag.
Bijvank fährt fort: „Es ist erwiesen, dass die
Sensibilisierung der Belegschaft Zwischenfälle
vermeiden hilft. Könnten wir hier eine rasche
Lösung umsetzen, wären unsere Mitarbeiter
keinen Verletzungen mehr ausgesetzt. Deshalb
ist es absolut entscheidend, dass wir uns auch
weiterhin gemeinsam mit unseren Mitarbeitern
quer durch die Organisation engagieren. Wir alle
müssen die Verantwortung für mehr Sicherheit
übernehmen: Vom Sicherheits-Vertreter bis hin
zum Senior Leadership, vom Gleichgesinnten bis
hin zu Industrievertretern.“
REACHING OUT ZAHLT AUF UNSER
KERNZIEL EIN: DIE SICHERHEIT
ZU VERBESSERN. DURCH
ENGAGEMENT UND DAS ANREGEN
RELEVANTER DISKUSSIONEN.
Les Linklater ist Teamleiter für ‚Step Change in Safety’: „Wir sind überzeugt:
das Engagement und Bekenntnis jedes Einzelnen ist das A und O für die
Verbesserung der Sicherheit, das gilt auch organisationsübergreifend.
Sicherheit gibt es nur, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen.
Offene Foren wie REACHing Out sind deshalb wichtig, weil sie die
Interkation im Senior Management fördern. Und das gilt es auf die
gesamte Belegschaft zu übertragen.”
Erfahren Sie mehr zu REACH: www.reachsafety.com
AIM Mai 2013
15
AIM Mai 2013
16
‚Lebensverlängernde
Maßnahmen‘
für alternde Anlagen
Viele Anlagenbetreiber setzen heute auf Asset-Integrity,
um die Lebenslaufzeit alternder Anlagen zu optimieren.
Je älter eine Anlage, desto schwieriger wird ihre
Instandhaltung. Gerade in der entwickelten Öl- und
Gasindustrie gibt es immer ältere Anlagen, ein bekanntes
Problem, dem Betreiber, Serviceprovider und
Aufsichtsbehörden große Aufmerksamkeit schenken.
Dank hoher Ölpreise konnten in den UKCS wichtige
Investitionen in die Maximierung der Anlagenlebensdauer
älterer Assets getätigt werden.
UK & Afrik
a
Eine alternde Industrie
Das Potenzial alter Anlagen ist enorm:
470 Offshore Öl- und Gasanlagen im
UK Kontinentalschelf, mehr als 10.000
Kilometer an Pipelines , mehr als 5.000
Quellen und 15 Onshore-Stationen –
und die meisten davon seit mehr als
40 Jahren in Betrieb. Damit kommen
sie zunehmend an das Ende ihrer
projektierten Lebensdauer – wenn sie
es nicht schon überschritten haben.
Irgendwann kommt der Punkt, an
dem der Betrieb mehr kostet, als er
einbringt. Betreiber stehen dann vor
der ökonomischen Entscheidung,
entweder in die Optimierung der
Anlage und damit eine verlängerte
Lebensdauer zu investieren, oder sich
auf die enormen Kosten für die
Stilllegung einzulassen.
Dank neuer Entdeckungen und
innovativer Technologien, die weltweit
entwickelt wurden, rechnet die Öl- und
Gasindustrie der Nordsee damit, noch
weitere 40 Jahre fördern zu können
– die Asset-Optimierung wird also
immer wichtiger. Viele Anlagen­
betreiber dieser entwickelten Industrie
nehmen ‚lebensverlängernde
Maßnahmen‘ bereits sehr ernst –
bis hinauf in die Chefetagen.
Herausforderungen und
ihre Risiken
Die Tatsache, dass fortschreitende
Korrosion, Verschleißerscheinungen
und Materialermüdung mit der Zeit zu
einer immer größeren und schnelleren
Abwertung der Anlagen führt, stellt
die Industrie vor zunehmende
Herausforderungen. Alternde Anlagen
sind nicht zwangsläufig unsicher, sie
müssen nur richtig gehandhabt
werden, um eine sichere und effiziente
Infrasturktur zu erhalten. Eine der
Schwierigkeiten ist der Verlust
struktureller Integrität, sprich:
Probleme durch Korrosion und
Probleme hisichtlich der Kompatibilität
neuer Techniken und Systeme.
Betreiber sollten diese Anforderungen
und Risiken sorgfältig abwägen.
Entscheidungshilfe gibt die
Zusammenarbeit mit Stork Technical
Services: Wir bewerten, inspizieren und
reparieren die Infrastruktur, bereiten
die Speicherbecken auf und können
Stork strafft die für die Sicherheit
und einen effektiven wie
profitablen Betrieb
notwendigen Prozesse.
Für eine Wertsteigerung
der Assests – unabhängig
von deren Alter.
eine Empfehlung abgeben, inwiefern
die Anlage fit genug ist, um weiter zu
laufen und vor allem, welcher
Arbeitsaufwand nötig ist, um optimale
Prozesse zu gewährleisten. Die
beschlossenen Optimierungen sichern
einen profitablen ROI, verglichen mit
der zukünftigen Produktionsausbeute.
Asset Integrität und
Optimierung
Natürlich haben Sicherheit und
Zuverlässigkeit höchste Priorität bei
der Anlagenerweiterung. Stork geht
aufgrund seiner Erfahrung und seines
Know-hows innovativ doch
pragmatisch an das Thema heran: Wir
können Anlagen optimieren, ohne bei
der Sicherheit Abstriche zu machen. Im
Gegenteil: Dank mehr als 30 Jahren
Erfahrung können wir ein
vollintegriertes Service-Portfolio
anbieten, preisgekrönte Technologien
inklusive. Für höchsten Ertrag und
höchste Sicherheitsstandards – dafür
steht unser bestens integriertes
Konzept im Umgang mit alten
Anlagen. Weltweit garantieren wir
Kunden eine erstklassige SicherheitsPerformance, verlängern die
Lebensdauer ihrer Anlagen, optimieren
die Leistung und minimieren
Ausfallzeiten bei gleichzeitiger
Kostensenkung.
Die Grundlage für Sanierungs­
maßnahmen liefern eine detaillierte
Beratung ebenso wie die
Berücksichtigung relevanter
Veröffentlichungen und Unter­
suchungen, vor allem aber die
Ursachenforschung grundlegender
Sicherheitsmängel. Dieser Prozess
erstreckt sich über alle Aspekte der
Optimierung und berücksichtigt
ebenfalls menschliche Einflüsse.
Zur Sicherung struktureller Integrität
hält Stork unterschiedliche Lösungen
bereit: Angefangen bei Präventiv­
maßnahmen wie den retrofit cathodic
protection systems über die
Nachrüstung und Anwendung von
Überwachungsgerät bis hin zur
reaktiven Wartung und Inspektion
mittels moderner und konventioneller
Technologien auf Basis detaillierter
Strategien zu Reparatur- und
Erneuerung.
Fortlaufende Themen wie die
Überalterung von Equipment –
Topside und unterseeisch – werden
über ein umfangreiches
Ersatzteilmanagement aufgefangen.
Dabei immer auf der Agenda: die
Berücksichtigung sachgemäßer
Methoden hinsichtlich ökologischer
wie ökonomischer Aspekte.
Stork bietet echten Mehrwert auf allen
Ebenen: Dank Innovation und
Kreativität in allen Projekten, inklusive
der Anpassung in der Industrie
üblicher Herangehensweisen.
Fazit:
Stork steht für proaktive
Lösungskompetenz. Fundierte und
kosteneffiziente Entscheidungen sind
überlebenswichtig, wenn es um die
Sicherheit und Lebensdauer älterer
Anlagen geht. Das heißt: Stork strafft
die für Sicherheit und einen effektiven
wie profitablen Betrieb notwendigen
Prozesse. Effizienz- und Leistungs­
steigerungen führen zu einer
Wertsteigerung der Assests –
unabhängig von deren Alter.
AIM Mai 2013
17
AIM Mai 2013
18
Mitgestaltung
als engste Form
der Kundenbindung
Stork Technical Services: ein Unternehmen, das die größten Herausforderungen meistert, mit
stolzen, leidenschaftlichen Mitarbeitern. Doch Stork zeichnet sich auch durch seine ,KümmererKultur’ aus. Mitgestaltung ist ein Stichwort: Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren wir
(mögliche) Probleme und lösen diese proaktiv. Wir haben mit zwei Managern, die ein Auge für
Kundenbedürfnisse haben, über die Zukunft von STS und unseren Mehrwert für unsere Kunden
gesprochen: Carla Rodenburg, Senior Vice President Sales & Marketing, und Femke de Jager,
Vice President Consultancy.
„Stork hat eine mehr als 185-jährige
Tradition“, sagt Carla Rodenburg, SVP
Sales & Marketing. „In diesen Jahren
haben wir eine Marktposition mit
starkem technischen Fokus aufgebaut.
‚Vertrauen‘ und ‚langfristige
Partnerschaften‘ sind dabei seit jeher
die Grundpfeiler - für uns wie für
unsere Kunden. In den letzten Jahren
haben wir nicht nur unsere Services
weiterentwickelt, auch geografisch
haben wir uns ausgedehnt. Denn wir
möchten unsere Kunden in allen
Regionen optimale Lösungen bieten,
für einen möglichst störungsfreien
Betrieb und optimale
Betriebsergebnisse. Denn das ist unser
Fokus.“
„In der Vergangenheit war Stork vor
allem in der Fabrikation stark“,
AIM Mai 2013
19
ergänzt Femke de Jager, VP
Consultancy. „Heute liegt unsere
Stärke in unserem
Dienstleistungsporfolio, damit sind
wir immer eng am Kunden.
Üblicherweise verfügen unsere
Kunden mit ihren Anlagen über starke
Wirtschaftsgüter, unsere Aufgabe ist
es, diese zu sichern, indem wir eine
maximale Produktion zu minimalen
Kosten unter Einhaltung bestehender
Vorgaben sichern. Das können wir,
und deshalb fragt man uns an.“
Sowohl Rodenburg als auch De Jager
sind überzeugt, dass sich Stork vor
allem durch seinen pragmatischen,
serviceorientierten Ansatz bei
schwierigen Jobs auszeichnet.
„Lösungskompetenz ist das Wichtigste
und Teil unserer technischen, von
Ingenieurarbeit geprägten Mentalität“,
sagt De Jager. „Sobald unsere Leute ein
Kundenproblem gelöst haben, gibt das
einen regelrechten Motivationskick!
Denn dafür brennen sie: Geht etwas im
Anlagenbetrieb schief, wird das
Problem schnell und professionell
gelöst – oder sogar rechtzeitig
verhindert. Genau das ist ihr Job – und
den machen sie mit ganzem Herzen!“
Der Stolz auf die eigene Arbeit - Femke
de Jager hat dafür ein gutes Beispiel:
„Einer unserer Kunden sagte neulich:
‚Wenn ich Stork beauftrage, bekomme
ich Talent und Erfahrung. Aber ich bin
immer wieder aus Neue begeistert von
dem umfassenden Know-how, das
Stork zu bieten hat.‘ Ein schöneres
Kompliment kann ein Kunde kaum
machen! Doch fast jede Woche frage
ich mich: ‚Können wir das auch
wirklich?‘ Ja, können wir! Wir haben
echte Talente, unglaublich viel
Erfahrung und eine Expertise, die uns
am Markt von anderen abhebt. Und
dafür gibt es viele Beispiele – denken
Sie nur an praktische Lösungen wie die
Heiß-Klemmschraub-Technologie oder
bahnbrechende Veränderungen für
Kunden aufgrund unserer
Beratungsleistungen. Es gibt nicht
viele Unternehmen, die all das
abdecken können. Darauf können wir
täglich stolz sein!“
Carla Rodenburg betont, dass
‚Vertrauen‘ und ‚langfristige
Partnerschaften‘ einen echten
Mehrwert bedeuten: „Worauf wir uns
wirklich konzentrieren ist die Frage,
wie wir unsere Kunden dabei
unterstützen können, effektiver zu
arbeiten und ihre Performance zu
optimieren, wenn sie mit uns
zusammen arbeiten.“
Femke de Jager: „Wir können gut
beschreiben, was wir tun – doch was
das wirklich für unsere Kunden
bedeutet? Unsere Arbeit hat direkte
Auswirkung auf den Geschäftserfolg
des Kunden – und das ist in harter
Währung messbar. Denn jeder
zusätzliche Produktionstag als
Ergebnis eines guten Asset-IntegrityManagements kann einen Umsatz von
Hundertausenden, ja sogar Millionen
Dollar oder Euro bedeuten.“
Beide Manager blicken übrigens
optimistisch in die Zukunft. Warum,
erklärt Carla Rodenburg: „Unser Ziel ist
eine globale Positionierung im Bereich
Asset-Integrity-Maintenance. ‚Global‘
sage ich dabei ganz bewusst.
Schließlich hat sich unser Fokus in 
AIM Mai 2013
20
Carla Rodenburg:
Femke de Jager:
„ ‚Vertrauen‘ und ‚langfristige
Partnerschaften‘ sind seit jeher die
Grundpfeiler - für uns wie für unsere
Kunden.“
„Jeder zusätzliche Produktionstag als
Ergebnis eines guten Asset-IntegrityManagements kann einen Umsatz von
Hundertausenden, ja sogar Millionen
Dollar oder Euro bedeuten.“
den letzten zwei bis drei Jahren durch
die Beauftragung durch MASA und
RGB bereits nach Südamerika und das
Vereinigte Königreich ausgeweitet.
Normalerweise arbeiten mehr als die
Hälfte unserer Mitarbeiter in
Kontinental-Europa, mittlerweile sind
sie jedoch breit verstreut im Einsatz:
35 % arbeiten in Nord- und Süd­
amerika, 23 % in England und Afrika
und 2012 waren noch 35 % in
Kontinental-Europa beschäftigt.
Unsere Services werden sich noch auf
andere Regionen ausdehnen, vor allem
jedoch werden wir in Nord- und
Südamerika, Australien und im
Mittleren Osten stärker präsent sein.
Das meine ich, wenn ich sage, dass wir
Kunden auf globalem Level betreuen
können. Vor allem unsere Stärken im
Öl- und Gassegment werden wir dabei
weiter ausbauen. Allein 2011 haben
wir die Hälfte unseres Umsatzes in
diesem Bereich generiert, 2012 waren
es sogar 58 %. Und für unsere Top 50
Kunden bringen Öl- und Gas Umsätze
von 75 %. Ein Trend, der sicher weiter
geht. Wir haben außergewöhnliche
Innovationen entwickelt, die Arbeits­
abläufe sicherer und effizienter
gestaltet – das spart unseren Kunden
eine Menge Geld und Sorgen. Mit
Kunden zu sprechen, herauszufinden,
was sie wirklich brauchen und was ihr
eigentlicher Wirtschaftsmotor ist, ist
Ziel unserer nächsten Schritte, die
wichtigsten Öl- und Gas Kunden zu
bedienen. Ein Grund, weshalb
Account-Management eine immer
wichtigere Rolle spielen wird. Das
heißt: Wir arbeiten eng mit
ausgesuchten Kunden zusammen, mit
Kunden, denen wir erfahrungsgemäß
einen umfassenden,
lösungsorientierten Service bieten
können. Unser Motto: ‚Getting under
the skin of the customer‘ – eine Art
Partnerschaft. Bei dieser fokussierten
Ansprache entwickeln wir konkrete
Vorschläge für einen ausgewählten
Kundenkreis, mit best-practiceBeispielen aus ihrem Geschäftsbereich.
Die Vielfalt unserer Produkte und
Services, die wir jedem einzelnen
Kunden bieten können, wird so stetig
wachsen.“
„Wir möchten mit unseren Kunden
gemeinsam eine bessere Arbeitsweise
entwickeln“, bestätigt Femke de Jager.
„Unter optimalen Bedingungen
nennen wir das ‚Mitgestaltung‘. Das
erfordert langfristige Partnerschaften
mit ausgesuchten Kunden, deren
Anlage(n) und Organisation wir so gut
kennen, dass wir auf Vertrauen bauen.
Denn echte Verbesserungen brauchen
Kontinuität und Transparenz, für eine
offene Diskussionsatmosphäre.
Kurzum: Wir möchten uns mit unseren
Kunden ‚verheiraten‘. Natürlich nur mit
Ehevertrag“, lacht de Jager.
Abschließend bestätigen beide:
„Stork ist eine Goldmine an
Fertigkeiten und Know-how. Es wäre
fantastisch, wenn wir diese für
unsere Kunden komplett
ausschöpfen könnten. Eine große
Aufgabe, für die wir viel Energie und
Geduld brauchen – doch dann
können wir einen echten Mehrwert
schaffen – mit Beziehungen, die
über Jahrzehnte halten – oder eben
ein Leben lang.“
STORK MASA (Kolumbien) LIEFERT
EXPERTISE IN INSTANDHALTUNGSSTRATEGIEN
FÜR RAFFINERIE-ERWEITERUNGEN
Reficar S.A. ist eine von
Ecopetrol geführte Raffinerie
in Cartagena, Kolumbien und
die zweitwichtigste
und größte Raffinerie des
Landes. Der Fokus liegt auf der
Ölraffination zur Herstellung
von Treibstoff, Industriegas
sowie industriellen Produkten
für private Haushalte und
internationalen Verbrauch
Das Projekt beinhaltet die Konstruktion
von 14 neuen Raffinerien für eine
selbstständige Energieerzeugung und
eine Produktionsausweitung von
80.000 Barrel Öl auf 165.000 Barrel.
Reficar S.A. war auf der Suche nach
einem erfahrenen Unternehmen in
Kolumbien, das in der Lage ist, die
notwendigen Strategien zu entwickeln
und auch zu implementieren.
Wieder einmal haben die Erfahrung
und Qualität, der gebotene Mehrwert
sowie HSE Standards von Stork MASA
überzeugt: Das Unternehmen hat den
Zuschlag für das Engineering und die
zuverlässigkeitsbasierte
Instandhaltung während der
Entwurfsphase des Projektes erhalten.
Unter allen Mitbewerbern hat Stork
MASA die meisten erfolgreich
durchgeführten Aufträge mit einer
ähnlichen Ausrichtung vorzuweisen.
Zusätzlich zu den geforderten Services
konnte Stork MASA einen echten
Zusatznutzen bieten: Die Unter­
stützung durch Spezialisten von Stork
Technical Services (Europa), die bereits
Erfahrung in der Instandhaltung von
und mit spezifischem Produktion­s­
equipment haben. Weltweit
beschäftigt Stork Ingenieure, die mit
genau dem Equipment arbeiten, das
in der Raffinierung eingesetzt wird.
Sofern erforderlich, kann Stork MASA
die Erfahrung von Spezialisten
anzapfen. Wie sich gezeigt hat ein
handfester Vorteil für Reficar S.A.
Projektstart war im Januar 2013, die
Laufzeit ist auf 16 Monate angesetzt.
Ein neuer Vertrag stärkt die Beziehungen
zwischen MASA (Stork Amerika) und Ecopetrol
Ecopetrol ist Kolumbiens größtes, staatlich geführtes Öl-Unternehmen und das drittgrößte in
Südamerika. 2012 produzierte das Unternehmen durchschnittlich 754.000 bpd (barrels per day)
und hat 1.4 Milliarden USD in die Produktion und Verteilung investiert. Die produktivsten Ölfelder
sind Castilla (128.000 bpd), Chichimene (65.000 bpd), Quifa (22.000 bpd) und Rubiales (115.000 bpd).
Für die Kontrolle von Magdalena Media (Zentralkolumbien) war Ecopetrol auf Wartungsarbeiten
statischer Anlagen an insgesamt 3 Speicherstationen in der Region angewiesen - für einen
reibungslosen Betriebsablauf.
Stork MASA wurde nun mit Instand­
haltungsmaßnahmen von drei
regionalen Speicherstationen, wie der
Reinigung und Wartung von Kesseln,
beauftragt. Ausschlaggebend waren
für Ecopetrol die technische Expertise
ebenso wie die langjährige Erfahrung
von Stork MASA. Doch auch die
erfolgreiche Zusammenarbeit beider
Unternehmen haben mit zur
Entscheidung beigetragen.
Vertragsbestandteile sind Wartungs­
arbeiten für Kessel und Tanks an drei
Sammel-, Pump- und Verarbeitungs­
anlagen in zwei Staaten – dazu zählen
auch die Sediment-Extraktion und die
Bereitstellung unterschiedlichen
Equipments, die Reparatur- und der
Austausch von Blechen und Rohren
(inklusive der Qualitätskontrolle), das
Beschichten und Auszeichnen,
kathodischer Schutz, das Messen von
Tankkapazitäten und die Reparatur
von Auffangbecken und KesselUmgebungen.
Stork MASA bietet Ecopetrol darüber
hinaus einen echten Mehrwert: Aus
früherer Zusammenarbeit sind wir mit
den Prozessen und Anforderungen
bestens vertraut und können auf die
Bedürfnisse des Kunden optimal
reagieren. Die Projektlaufzeit ist auf
drei Jahre ausgelegt (März 2013März 2016).
21
AIM Mai 2013
Amerika
Laut Studie befürchtet für 2013 eines von vier befragten
Unternehmen weltweit (28 %) Wachstumseinbußen aufgrund
des technischen Fachkräftemangels.
AIM Mai 2013
22
Mitarbeiter sind ein
entscheidender
Erfolgsfaktor für
Profitabilität und
Wachstum
Vor mehr als 30 Jahren
hat Stork eine
‚Samstagsschule‘ für
Schweißer und Schlosser
in Belgien etabliert.
Das Trainingsprogramm
hat zwei Ziele:
sorgfältig ausgewählte
praktische
Unterrichtseinheiten,
die auf die hohen
Qualitätsstandards von
Stork abzielen. Davon
abgesehen verbessern
externe Teilnehmer ihre
Chancen auf dem
Arbeitsmarkt.
Zum Einen werden
Stork-Mitarbeiter
geschult und weitergebildet. Zum Anderen
bietet das Programm
Dieses Jahr drücken
wieder 60 Teilnehmer
an 20 Samstagen die
Schulbank, individuell
betreut und begleitet durch
Samstags geht‘s
auf die Schulbank
erfahrene Stork Mitar­
beiter. Und das Beste:
Nach Ablauf des Trainings
kann Stork aus allen
Teilnehmern exklusiv neue
Mitarbeiter rekrutieren!
Stork hat 120.000 Euro in
seine Mitarbeiter investiert,
das Ergebnis: Eine Ausbil­
dungs­einrichtung für
UKCS-Facharbeiter
(Strahlen/ Sprühen).
Eine Reihe von Trainings­
einheiten soll sicherstellen,
dass unsere Experten die
erforderlichen Standards
kennen und ihre
Kompetenzen stärken: Von
der Warenkenntnis über
passiven Brandschutz - von
thermisch gestrahltem
Aluminium bis hin zum
Thema Gesellenprüfung
deckt das Training diverse
Bereiche ab.
Fraser Coull, Operations
Support Director für Stork
Technical Services:
„Sandstrahlen/Sprühen
ist ein Kerngeschäft, die
Investition in das FMTrainingscenter war ein
notwendiger Schritt für
unsere Zukunft. Denn die
Nachfrage nach integrierten
FM-Services steigt
zunehmend – über unsere
23
AIM Mai 2013
InhouseTrainingscenter
für FM-Services
neue Einrichtung können wir
den benötigten Personalbedarf
gut decken.“
In diesem Jahr wird Stork über
400 Mitarbeiter trainieren.
• Talente sind knapp
• Massive Kürzungen bei Technikern
• die Graue-Generation belastet den Arbeitsmarkt
das sind nur einige der Reports, die wir gelesen haben.
Und eine aktuelle Studie* belegt: Rund um den Globus ist ein wachsender
Schwund gut ausgebildeter Techniker zu bemerken. Weltweit sagen ca. vier von
zehn Unternehmen (39 %), dass sie Probleme haben, die Leute zu finden, die
sie brauchen. Die Hauptprobleme: Ein Mangel an technischer Kompetenz, zu
wenig technisch ausgebildete Bewerber und mangelnde Berufserfahrung
im technischen Bereich.
Der Rückgang an gut ausgebildetem technischen Personal
ist nicht allein Problem der Industrieländer, es trifft auch
Wirtschaftssysteme in Entwicklungsländern, betroffen
fühlen sich allein 61 % der Unternehmen in BRIC** Ländern
und 65 % der Unternehmen in den G7-Staaten. Am stärksten
sind dabei Australien (68 %) und Kanada (65 %) belastet,
während in den Niederlanden 34 % der befragten
Unternehmen Probleme beim Rekrutieren von technisch
versierten Mitarbeitern haben.
Mitarbeiter sind das wichtigste Gut für Profitabilität und
Wachstum. Unternehmen, die Mitarbeiter mit den richtigen
Kompetenzen rekrutieren können, bauen auf das Wissen
und die Erfahrung, die für eine Differenzierung am Markt
ausschlaggebend sind.
Laut Studie befürchtet eines von vier befragten
Unternehmen weltweit (28 %) Wachstumseinbußen für
2013, in den BRIC Wirtschaftssystemen trifft diese Sorge
sogar auf eines von drei Unternehmen (36 %) zu. Für Stork
sind die Studienergebnisse nachvollziehbar, allerdings gibt
es auch Einwände: „Der Arbeitnehmermarkt hat sich in den
letzten Jahren rapide gewandelt“, sagt John Ouwerkerk,
Corporate Recruiter bei Stork Technical Services. „Im
Rekruting reicht es nicht mehr aus, eine Anzeige zu schalten
und auf die Bewerbungen zu warten – besonders nicht bei
technischen Positionen. Rekruting ist Marketing. Wir müssen
unsere Vakanzen regelrecht ‚promoten‘.
Die größte Veränderung ist dabei die Herangehensweise,
wie nach neuen Stellen gesucht wird. Es ist heutzutage ein
Muss, dass Ausschreibungen online gefunden werden.
Deshalb haben wir eine Bewerberseite in unsere
Unternehmens-Webseite integriert:
www.werkenbijstork.nl
www.werkenbijstork.be
www.arbeitenmitstork.de
www.storkcareers.com

AIM Mai 2013
24
Mit SEO- und SEA-Kampagnen adressieren wir zusätzlich
technisch orientierte Zielgruppen. Und das Ergebnis unserer
Online-Aktivitäten kann sich sehen lassen: Unsere Besucherund Bewerberzahlen haben sich verdoppelt.“
Wie auch im Marketing nutzt die Abteilung unterschiedliche
Kanäle, um die richtigen Bewerber anzusprechen. Neben den
Online-Aktivitäten hat Stork deshalb ein BewerberEmpfehlungsprogramm initiiert – das eigene Netzwerk sowie
das von Kollegen ist von unschätzbarem Wert bei der
Stellenbesetzung und wird häufig eingesetzt. Die größte Stärke
liegt darin, dass Mitarbeiter selber geeignete Kandidaten
vorstellen können – denn sie wissen genau, ob die Person zum
Unternehmen und auf das Profil passt. Darüber hinaus ist
bewiesen, dass Mitarbeiter, die auf Empfehlung rekrutiert
wurden, länger im Unternehmen bleiben – ganz abgesehen
davon sind die Kosten wesentlich geringer.
Der erwähnte Report geht sehr ins Detail, was den Rückgang
technischer Kompetenzen betrifft. Dabei wird deutlich, dass das
Training von Mitarbeitern ebenso wichtig ist, wie die
Anwerbung neuer Mitarbeiter. Deshalb hat Stork Technical
Services Partnerschaften mit unterschiedlichen Aus- und
Weiterbildungsinstituten und –programmen (s. dazu die
Textboxen) initiiert.
*Umfrage International Business Report (IBR), durchgeführt
von Grant Thornton unter 6,400 Teilnehmern.
** BRIC Länder: Brasilien, Russland, Indien und China.
InstandhaltungsManagement:
spielend einfach
Mit dem preisgekrönten*
Projekt ‚Den Ooievaar‘
(‚The Stork‘) demonstriert
Stork Beschäftigten aus der
Industrie und Studenten auf
spielerische Weise, was
InstandhaltungsManagement eigentlich
bedeutet: Das Spiel mit einer
Miniatur-Dampfmaschiene
simuliert unterschiedliche
Situationen aus der Praxis –
zum Beispiel, dass die
Leistung bei geschickter
Handhabung verbessert
werden kann: durch Einfetten
etwa, das Hinzufügen von
Treibstoff oder durch die
rechtzeitige Justierung von
Antriebsriemen. Eine
proaktive Herangehensweise
zahlt sich aus und fördert die
Bereitschaft zum Umdenken
– das macht das Spiel deutlich.
„Das Beste an dieser
spielerischen
Herangehensweise sind die
Raktionen unserer
Teilnehmer. Sie haben
wirklich Spaß und kommen
aus ihrer täglichen Routine
heraus – für einen neuen
Blickwinkel auf ihre Arbeit“,
sagt Hans Minnaard,
Consultant bei Stork Technical
Services. „Denn genau das ist
das Ziel: Die Achtsamkeit für
proaktives Handeln zu
fördern. Hierbei ist das Spiel
eine große Hilfe, vor allem für
ältere Techniker. ,Das haben
wir schon probiert‘ kann als
Gemeinsamer Einsatz
für technische Ausbildung
„In den letzten Jahren ist es
für Unternehmen in der
technischen Industrie immer
schwieriger geworden, den
Bedarf an gut ausgebildetem
Personal zu decken. Es
stimmt zwar, dass die
öffentliche Aufmerksamkeit
für technische Karrieren
gewachsen ist. Dennoch ist
in Zukunft ein Rückgang
dieser Fachkräfte
wahrscheinlich“, erklärt Ben
Ensik, HRM Manager bei STS
Noord.
„Grund genug, dass Stork
Technical Services mit
anderen Unternehmen in
den nördlichen Niederlanden
(inklusive NAM, Akzo, NUON
RWE und Electrabel), die
Haltung nicht mehr gelten.
Außerdem weckt das Spiel
technisches Interesse, gerade
bei jüngeren Menschen.“
*) DIWCM Maintenance Awareness
Award 2012
ganz ähnliche Erfahrungen
machen, in ein praxis­
orientiertes Basistraining
investiert. Und weil die
Unternehmen selbst
unmittelbar an den Kursen
beteiligt sind (Inhalt und
Ausstattung), werden die
Auszubildenden den hohen
Standards von Stork
wesentlich besser gerecht.
Die gemeinsame Initiative ist
eine Win-Win-Situation für
alle Beteiligten und hat viele
neue Mitarbeiter mit
technisch hohem Know-how
gefördert.“
Events
Global
Energie
Konferenz
Power Gen Europe
4.-6. Juni 2013
Wien, Österreich
General
Trends in
Maintenance
Trends im
MaintenanceBereich
5. Juni 2013
„Wie geht man mit ,großen
Datenmengen‘ in einem
schnell wachsenden
Umfeld um“.
AIM Mai 2013
Wo Sie uns treffen:
5. Juni 2013
Utrecht, Niederlande
25
Öl & Gas
Minería
colombia
14.-16. August 2013
Corierias, Bogota
Entscheidungen zur Instandhaltung
einer Anlage treffen immer auch auf
gewisse Unsicherheiten und basieren
oftmals auf Schätzungen, was den
Zustand einer Anlage betrifft sowie die
Wahrscheinlichkeit eines
Betriebsausfalles in naher Zukunft.
Neueste Technologien jedoch bieten
nun neue Möglichkeiten zur
Verbesserung der Datensicherheit.
Wie man mit großen Datenmengen in
einem schnell wachsenden Umfeld
umgeht – damit beschäftigt sich die
diesjährige Veranstaltung ‚Trends in
Maintenance‘. Diese jährlich
stattfindende Konferenz wird von
Stork Technical Services Belgien
gestaltet - 2013 findet sie am 5. Juni in
Utrecht (Niederlande) statt. Seit 1827
hat Stork in vielen technischen
Disziplinen einen breiten
Erfahrungshorizont geschaffen.
Erfahrungen, die wir im Rahmen der
‚Trends in Maintenance‘ mit unseren
Kunden teilen. Hochklassige
Gastredner präsentieren einem im
Maintenance-Bereich involvierten
Oil and Gas Conference
and Exhibition
3.- 6. September 2013
Aberdeen, UK
Teilnehmerkreis relevante Insights
rund um das Thema - geladen sind
Maintenance-Manager, OperationsManager, Turnaround-Manager,
Direktoren und Vorstandsmitglieder.
THEMEN DER KONFERENZ 2013:
• Wie können identische Asstes
abgegrenzt werden?
• Wie können Nutzungs- und
Ausfallinformationen so kombiniert
werden, dass sie möglichst
verlässliche Schätzungen zulassen?
• Wie kann die Datensicherheit
gewahrt werden?
• Wie kann die Maintenance-Strategie
als Information über das
Gesamtsystem konstant zugänglich
gemacht werden?
• Wie können Organisation und
Belegschaft den größtmöglichen
Vorteil aus den resultierenden
Verbesserungspotenzialen ziehen?
Weitere Informationen unter
www.storktechnicalservices.com/events
AIM Mai 2013
26
Organisatorische
Geschlossenheit
Die Hauptrisiken, denen AssetBetreiber ausgesetzt sind, gründen
vor allem auf organisatorischen
Schwachstellen. Die wichtigste
Funktion im Asset-Management ist das
Risikomanagement – die Vermeidung
von Unfällen etwa, die weitreichenden
negativen Einfluss haben. Die
eigentliche Unfallursache betrifft
jedoch nicht nur die ‚Sachwerte‘ selbst.
In vielen Fällen spielen
organisatorische und menschliche
Faktoren eine entscheidende Rolle.
„Welche Auswirkungen hat mein
eigenes Handeln und welche
Kernkonzepte liegen einem effektiven
Integritätsmanagement zugrunde?
Das sind die Fragen, die sich jeder
Einzelne stellen muss“, sagt
Jos Van der Aelst, Principal Consultant
bei Stork Technical Services.
Gerade Unternehmen aus den
Industrien Öl und Gas sowie Energie
und Chemie sind einem gesteigerten
Risiko ausgesetzt – viele Risiken stehen
dabei tatsächlich in engem
Zusammenhang mit Prozessen und
Systemen, doch auch mit dem
menschlichem Einfluss im Umgang
mit den Anlagen und Assets selbst.
Deshalb ist die Kultur der
organisatorischen Integrität kein
separates, ausgegliedertes Thema.
…oder wie ein
Auswirkungen
Im Gegenteil: Es muss integraler
Bestandteil sämtlicher Abläufe selbst
sein, Integrität muss in jedem
Einzelnen Wurzeln schlagen.
Im Kontext des bedeutendsten
Industriezweiges wird organisatorische
Integrität wie folgt definiert: Nur das
integrierte, einheitliche und
beständige Vorgehen und Verhalten
befähigt uns zu erkennen, was richtig
ist und die richtigen Dinge zu tun‘.
„Organisatorische Integrität ist kein
separates Thema. Im Gegenteil: Es muss
integraler Bestandteil sämtlicher Abläufe
sein, Integrität muss in jedem Einzelnen
Wurzeln schlagen.“
Jos Van der Aelst, Principal Consultant bei Stork Technical
Services: „Betrachten wir die Hauptursachen folgenschwerer
Zwischenfälle, sei es das nukleare Disaster von Tschernobyl
oder die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, fallen unzählige
Anlagen- wie Organisationsbezogene Ursachen ins Auge:
• F ehlende Investitionsbereitschaft
• F ehlender Sicherheitsfokus
• E ine Kultur, die Produktion und Profit vor alles andere stellt
•K
eine angemessenen Sicherheits-Prozesse, etc.
Kurzum: Prozesse müssen in der Organisation genauso
verwurzelt sein, wie in der Belegschaft. Denn am Ende des
Tages wollen wir eine Integritäts-Kultur schaffen, in der
Sicherheitsaspekte Teil der Unternehmens-DNA sind.“
‚Schweizer Käse‘ negative
auf das Business verhindert.
Hauptursache für Unfälle
liegt auch in der
Arbeitsorganisation
Industrieunternehmen sind
konfrontiert mit Risiken. Diese können
finanzieller Art sein, sie können aber
auch in direktem Zusammenhang mit
dem aktuellen Anlagenbetrieb stehen.
Die Folge: Unfälle unterschiedlicher
Dimensionen – mit enormen,
weitreichenden Auswirkungen auf das
Unternehmen, zum Beispiel in puncto
Gesundheit, Sicherheit, Umwelt,
Profitabilität, Anlagenlebensdauer,
Image, Lizenzen etc.
Untersuchungen von Zwischenfällen
belegen, dass sie hauptsächlich auf
einen Mangel an organisatorischer
Integrität zurückzuführen sind. Zum
Beispiel:
• Die Organisation war nicht adäquat
auf ein Unfall-Management
vorbereitet
• Notwendige Ressourcen fehlten
• Mitarbeiter haben sich nicht wie
erwartet verhalten, was vom
Management toleriert wurde
• Die richtigen Prozesse und
Vorgehensweisen waren nicht
eingeführt
Führungskompetenz ist das A und O
bei der Einführung und Einhaltung
dieser Werte. Ebenso wichtig: Jeder
einzelne Mitarbeiter muss
eingebunden werden, er muss
verstehen, was Integrität für ihn
bedeutet und was von ihm erwartet
wird. Vorgesetzte und Manager haben
hier in allen Punkten Vorbildfunktion.
Scheitern sie, wird ein Unternehmen
niemals ein geschlossenes Verhalten
erreichen. Deshalb hat Stork das
REACH Programm ins Leben gerufen.
[siehe auch Seite 14-15]
Integritätsmanagement
Das System zum Integritäts­
management bildet den Rahmen für
das Funktionieren einer Organisation:
Von der Vision über den erwarteten
Verhaltenskodex in Hinblick auf
Strategie, Prozesse, Menschen und
Mittel. Aufgabe des Managements ist
die Unterstützung und Kontrolle der
aktiven Umsetzung. 
AIM Mai 2013
27
AIM Mai 2013
28
Stork legt den Fokus auf
Sicherheit – mit dem REACH
Programm
Als exzellenter Anbieter von Asset-IntegrityServices hat sich Stork das Thema Sicherheit
und Unfallvermeidung groß auf die Fahnen
geschrieben. Das preisgekrönte REACH
Sicherheits-Programm kommt im Unternehmen
auf breiter Ebene zum Einsatz. Das Ziel: Die
kontinuierliche Leistungs-Verbesserung in allen
Bereichen, die mit Gesundheit, Sicherheit,
Umwelt und Qualität in Zusammenhang
stehen (HSEQ).
Das fängt an bei der Vorbildfunktion von
Vorgesetzten und fordert jeden Mitarbeiter auf,
riskante Verhaltensweisen infrage zu stellen
und auf diese Form der Intervention positiv zu
reagieren. Leistungsverbesserung funktioniert
nur auf Basis gemeinsamer Ziele und der engen
Überprüfung relevanter Indikatoren und dem
permanenten Leistungsvergleich neuer
Industriestandards. Entsprechende Einblicke in
die aktuelle Performance werden regelmäßig
mit Mitarbeitern und Kunden geteilt.
Ein konstanter, langfristiger
Ansatz ist notwendig
„Wir haben jede Menge Erfahrung, was die
Umsetzung und Kontrolle einer geschlossenen
Unternehmenskultur betrifft. Und wir wissen:
Das ist kein leichter Weg“, fasst Jos Van der Aelst
zusammen. „Vor dem Hintergrund der
notwendigen Führungskompetenz und der
autonomen Mitwirkung der Belegschaft wird
deutlich: Man muss sich auf einen langen Atem
einstellen. Doch es gibt keine Alternative. Wir
können nur erfolgreich am Markt bestehen, wenn
wir es schaffen, diese organisatorische Integrität
zu erreichen. Für ein stabiles Wachstum und
Profitabilität. Sicherheits- und/oder umgebungs­
bedingte Zwischenfälle werden deshalb nicht
mehr toleriert - jeder Zwischenfall gefährdet
unsere Arbeitsgenehmigung.“
Jos Van der Aelst
Principal Consultant bei
Stork Technical Services
AIM Mai 2013
29
Das Schweizer-Käse Modell
Damit Faktoren wie oben
beschrieben nicht zu Unfällen
führen, müssen Industrie­
unternehmen eine Reihe von
‚Schutzmechanismen‘
etablieren – sowohl mit Blick
auf die Anlagen als auch mit
Blick auf organisatorische
Abläufe. Denn die Vermeidung
von Unfällen ist das wichtigste
Ziel. Kommt es trotz dieser
Barrieren zu einem Unfall,
tritt eine Serie von ‚Schadens­
minimierungen‘ in Kraft.
Dargestellt sind diese
Maßnahmen im sogenannten
‚Schweizer-Käse-Modell‘.
● From minor to major
incidents
● Rout causes of
incidents ?
● Prevention + mitigation
measurements
Hazard
Organisational integrity
Abb. 1. Das ‚Schweizer-Käse-Modell‘ stellt eine Serie von Barrieren dar, die Unfälle verhindern
oder ihre Auswirkungen so weit wie möglich minimieren sollen.
Wie erreicht man organisatorische Integrität?
From values to organisational integrity
Follow values –
be example
Promote the values &
drive behaviour
Define a set of
values
Values
Execute with
integrity
Leadership
Communication –
participation
Integrity
Management
System
Integrity in
decisions and
actions
Organisational
Risk Management
Support,
evaluate &
improve
integrity
culture
Define & implement
the integrity
management system
Abb. 2. D
ie notwendigen Bausteine zur Implementierung der Unternehmenskultur, von der
Definition elementarer Grundwerte bis hin zur Implementierung und Umsetzung.
Eine Kultur der Integrität
erfordert die Implementierung
und Verwaltung verschiedener
elementarer Bausteine
(s. Abb. 2). Angefangen bei der
Wertedefinition und daraus
abgeleitetem Verhalten, die ein
Unternehmen handlungsfähig
machen. Diese Werte bilden
den Kompass für das Verhalten
aller Beschäftigten der
entsprechenden Organisation.
Innovationen
AIM Mai 2013
30
Stork wickelt‘s ein!
Stork Technical Services hat eine
Produktreihe von VerbundwerkstoffUmwicklungen kreiert, die vor allem
im Rahmen von Maßnahmen zur
Verlängerung der Anlagenlebensdauer
zum Einsatz kommen. Die Produkte –
zum Beispiel ,AquaWrap‘ und
,PowerSleeve‘ – ermöglichen flexible
und kosteneffiziente Reparaturen an
Rohren und sonstigen Bestandteilen
der Infrastruktur. AquaWrap ist ein
hochfestes Komposit-System, das bei
Korrosionen für Halt sorgt und in der
Wiederherstellung struktureller
Integrität in nasser Umgebung sowie
bei Arbeiten unter Wasser angewendet
wird. PowerSleeve ist eine Lösung zur
Rohrleitungs-Stabilisierung aus
Fiberglas und leistungsstarkem Epoxit.
Stork hat ein 20-köpfiges Team breit
aufgestellter Beschichtungsexperten
geschult und in den kommenden
Monaten sind weitere Schulungen in
speziell entwickelten TrainingsEinrichtungen geplant.
Die Verbundwerkstoff-Umwicklungen
dienen vor allem einem Ziel:
Anlagenbetreiber dabei zu
unterstützen, ihre Anlagenlebensdauer
zu verlängern. Die Technologie gilt als
Schlüssel zum Erfolg – sie ist
felderprobt, sicher und bietet variable
Möglichkeiten zur Restaurierung
korrodierter Strukturen. Und Studien
sehen ein enormes Marktpotential für
diese Technik – eine große Nachfrage
besteht bereits seitens einer Reihe von
Anlagenbetreibern in der Nordsee, die
diverse Produktvorführungen in
Aberdeen verfolgen – auch ist bereits
ein erstes Projekt im Gang.
VERBUNDGWERKSTOFF-UMWICKLUNG IST FELDERPROBT,
SICHER UND VIELFÄLTIG EINSETZBAR IN DER RESTAURIERUNG
KORRODIERTER STRUKTUREN.
Stork Technical Services Subsea eröffnet ein
operatives Zentrum im UK-Headquarter Aberdeen
Stork Subsea hat mehr als 1,18
Millionen Euro in das neue, 1.400 qm
große Gebäude investiert, das fortan
die extensive Tauch-UnterstützungsFlotte beherbergt – eine
maßgeschneiderte ‚Tauch-Test‘Einrichtung zur Kalibrierung und
Zertifizierung von spezifischem
Equipment, die gleichzeitig auch
Büroflächen zur Verfügung stellt. Die
Investitionen sind nicht zuletzt Folge
eines Rekordjahres von Stork Subsea:
Die Abteilung ist um das dreifache auf
mehr als 250 Onshore- und OffshoreMitarbeiter gewachsen und hat seinen
Umsatz verdoppelt, der auf 59
Millionen Euro prognostiziert wird.
Ein Grund für das enorme Wachstum
sind wichtige Verträge über IRMServices (Inspection, Repair,
Maintenance) im UK-Kontinentalschelf,
Westafrika und im Mittelmeer. Nur
wenige Monate, nachdem die Sparte
Verträge mit einem Volumen von mehr
als 11 Millionen Euro unterzeichnet
hat, 2,3 Millionen Euro in seine
Bootsflotte zur Unterstützung von
Tauchgängen investiert und zehn neue
Mitarbeiter eingestellt hat, konnte die
neue Einrichtung eröffnet werden.
Roddy James, Direktor der Stork
Technical Services, dazu: „Wir haben in
den vergangenen Jahren ein enormes
Wachstum verzeichnen können, die
Investition in das neue operative
Zentrum war absolut notwendig. Die
neue Einrichtung wird dazu beitragen,
unsere Onshore-Logistik zu optimieren
und ermöglicht uns darüber hinaus
den Umgang mit der steigenden
Nachfrage unserer integrierten
Subsea-Services.“
Subsea
Erik-Jan Bijvank, SVP – UK & Afrika für
Stork Technical Services, sagt: „Mit dem
neuen Zentrum setzen wir einen
entscheidenden Schritt Richtung
Wachstum in ganz Großbritannien und
Afrika – denn dass wir auch über 2013
hinaus weiter wachsen werden, davon
sind wir absolut überzeugt! Die
getätigten Investitionen unterstreichen
unser Ziel, der Anbieter der Wahl für
Subsea-Services zu sein – und ich bin
überzeugt: das schaffen wir!“
„Die neue Einrichtung wird dazu
beitragen, unsere OnshoreLogistik zu optimieren und
ermöglicht uns darüber hinaus
den Umgang mit der steigenden
Nachfrage unserer integrierten
Subsea-Services.“
Roddy James, Director Subsea Stork Technical Services
news
Dritte wichtige
Auszeichnung für
Storks HeißKlemmschraubInnovation
Stork Technical Services hat
für seine Heiß-KlemmschraubTechnologie seinen dritten
Industrie-Award erhalten: ‘The
Innovator’, eine Auszeichnung
der diesjährigen ‘SPE Offshore
Achievement Awards’.
Stork Technical Services investiert 3 Millionen Euro in die
belgische Niederlassung in Antwerpen und erweitert so
seine Möglichkeiten zur Vorfertigung (Fertigbauweise).
Das Ziel: Antwerpen als Kompetenzzentrum dieser
Services auszubauen.
Das Prinzip der Fertigbauweise hat einen enorm positiven Einfluss sowohl
auf die Zeitplanung als auch auf die Gesamtkosten eines Projektes. Dank
einer besseren Projektkontrolle und einem optimierten Supply-Chain
Management, doch auch aufgrund verbesserter Arbeitsbedingungen, ist
die Vorfertigung wesentlich produktiver als die Feldfabrikation, schließlich
können mit der Anzahl der Feldarbeiter auch die mit ihrer Arbeit
verbundenen Risiken drastisch reduziert werden. Hier gilt: Je weniger
Mannstunden, desto geringer sind potenzielle Verletzungen vor Ort und
desto höher ist die allgemeine Projektsicherheit einzustufen.
Stork liefert Vorfertigungs-Services – etwa von Rohrleitungssystemen an EPC-Kontraktoren für neue Bauprojekte, doch auch an die Besitzer und
Betreiber von Industriebrachen, die neu erschlossen werden sollen.
In Antwerpen verfügt Stork auf 16.000 qm über perfekt ausgestattete
Indoor-Fabrikationshallen sowie einen 3.000 qm großen Außenbereich.
Der optimale Standort im Zentrum des Hafens ermöglicht den Transport
auch großer Lasten zu allen Locations.
Kolophon:
Chefredaktion: Monica Bos
Bildmaterial:
Stork Image bank, Jeroen van der Wielen, MYIY
Design:
Phasis Communication Works
Druck:Lecturis
Der Innovator-Award würdigt herausragende
Innovationstechnologien für den Einsatz im
Offshore-Energie-Segment. Eine
Auszeichnung, die Storks beispielloses
Bekenntnis zur Technologie und für immer
effizientere, sicherere Produktneuheiten
erneut bekräftigt: Die Heiß-KlemmschraubTechnologie bietet Kunden deutliche,
gewinnbringende Vorteile.
Die mehrfach ausgezeichnete HeißKlemmschraub-Technologie ermöglicht das
sichere Entfernen und Ersetzen korrodierter
Bolzen heißer Flanschverschraubungen mit
bis zu acht Bolzen - ohne Unterbrechnung der
laufenden Produktion. Anlagenausfälle und
Abschaltungen werden damit ebenso
reduziert wie Nebenbetriebs-Maßnahmen
(z.B. die Nitrogen-Spülung).
AIM Mai 2013
31
YOUR
INTEGRITY
PARTNER
STORK TECHNICAL SERVICES IST SPEZIALISIERT AUF
ANLAGENOPTIMIERUNG UND INTEGRITÄTSMANAGEMENT
FÜR DIE WELTWEITE ÖL & GASINDUSTRIE.
Als führender Anbieter integrierter Service-Leistungen offerieren wir Ihnen für vorund nachgelagerte Öl- und Gasanlagen eine einzigartige Anlagenintegritätssicherung.
Unsere maßgeschneiderten Leistungen unterstützen unsere Kunden bei der
Leistungsoptimierung durch Wartung, Instandhaltung und Umrüstung wichtiger
Offshore- und Onshore-Anlagen. Wir verfügen für die unterschiedlichsten Fachbereiche
über die besten Arbeitskräfte und arbeiten als ein Team: dieses Team hat sich den
Grundsätzen der Kontinuität, Qualität, Innovation und Kosteneffizienz verschrieben,
um zur Wertschöpfung während der gesamten Anlagenlebensdauer beizutragen.
Dabei steht Sicherheit bei uns immer an erster Stelle.
ASSET LIFECYCLE INTEGRITY PARTNER
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