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1. Was versteht man unter dem Begriff Telekommunikation? Unter

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1.
Was versteht man unter dem Begriff Telekommunikation?
Unter Telekommunikation ist jede Übertragung und/oder jedes Aussenden und Empfangen von Signalen (die Zeichen, Schrift, Bilder und Töne oder Nachrichten beliebiger Art enthalten) durch Draht, Funk, optische oder andere elektromagnetische Systeme zu verstehen.
2.
Welche Arten von Informationen können übertragen werden?
Je nach Art der übertragenen Informationen unterscheidet man zwischen Sprach-,
Bild-, Text- und Datenkommunikation.
3.
Nach welchen Kriterien können Übertragungstechnologien eingeteilt
werden?
Als Übertragungstechnologien werden alle Technologien zur Übertragung der Signale in Abhängigkeit vom Medium bezeichnet.
Unterscheidungskriterien sind:
 Funk- oder Leitungsübertragung
 Arten der Daten (analog oder digital)
 Übertragungsrichtung und
 Organisation des Mediums (öffentlich oder privat)
4.
Welche Arten von Daten können im Telefonnetz primär übertragen werden?
analoge Übertragung von Sprache
5.
Welches Gerät ermöglicht die Übertragung von digitalen Daten?
ISDN
6.
Welche Netze umfasst das integrierte Datennetz?
Telexnetz, Datendirektverbindungsnetze (DDV), Datex mit Leitungsvermittlung und
Datex-mit-Paketvermittlung-Netze.
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
7.
In welchen Bereichen hat das Telexnetz weiterhin große Bedeutung?
Für den Informationsaustausch mit Ländern, die technisch noch nicht so weit entwickelt sind, ist dieser Dienst vorläufig noch unverzichtbar.
8.
Erklären Sie den Unterschied zwischen Daten-L-Netz und Daten-P-Netz.
Datex-L-Netz – Leitungsvermittlung für Wählverbindungen zwischen digitalen Anschaltepunkten
Datex-P-Netz – Paketvermittlung für Wählverbindungen zwischen digitalen Anschaltepunkten
9.
Was versteht man unter ISDN?
ISDN (Integrated Services Digital Network) verwendet digitale Übertragungs- und
digitale Vermittlungstechniken.
10.
Welche Netze eignen sich sehr gut für Multimedia-Anwendungen wie
Videokonferenzen oder Bildtelefonie?
B-ISDN (= Breitband-ISDN)
11.
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12.
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Geben Sie einen Überblick über die Entwicklung der mobilen
Netzwerktechnologien.
Erste Generation – analoge Mobilfunknetze, Netze nicht miteinander verbunden.
Zweite Generation – GSM (Global System for Mobile Communication).
Zwischengeneration (2,5 G) – HSCSD (High Speed Circuit Switched Data),
GPRS (General Packet Radio Service).
Dritte Generation – UMTS (Universal Mobile Telecommunications System).
Welche Vorteile bietet das GSM-Netz gegenüber analogen Netzen?
Unempfindlichkeit gegen Störsignale wie Rauschen und Übersprechen
effizientere Fehlerkorrektur
Verknüpfung der digitalen Netzwerke untereinander
Einsatz von Verschlüsselungsverfahren zum Datenschutz
hohe Anzahl von Netznutzern
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
2
Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
13.
Was bedeutet WAP und UMTS?
WAP =
"Wireless Application Protocol" – bezeichnet einen technischen
Übertragungsstandard, mit dem Informationen aus dem Internet zu
mobilen Endgeräten, wie z. B. Handys oder Organizer, transportiert
werden können.
UMTS =
"Universal Mobile Telecommunications System – soll Datenübertragungsraten zwischen 144 KBit/s und 2 MBit/s ermöglichen.
14.
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15.
Welche Vorteile biete UMTS?
Kompatibilität mit vorhandenen Systemen
hohe Qualität bei der Unterstützung neuer Dienste
große Sicherheit
hohe Kapazität
Unterstützung von Zusatzdiensten, z. B. Datendiensten
hohe Datenübertragungsraten
kostengünstige und leichte Endgeräte
Welchen wesentlichen Vorteil bietet ein WLAN?
WLAN =
Wireless Local Area Network – drahtloses lokales Netzwerk
ermöglicht den kabellosen Netzzugang mit Funkwellen – ein Rechner (z. B. ein Notebook) mit einer PCMCIA-Funkkarte erhält Zugang zum Netz
16.
Welche Funktion hat ein Access-Point?
Die Anbindung von drahtlosen PCs an das Netz erfolgt über sog. Acess-Points, die
die Verbindung zum verdrahteten Netzwerk (LAN) herstellen.
17.
Von welchen Kriterien sind die Qualität und die Transferrate in einem
WLAN abhängig?
Der Funkbereich, den ein Access-Point abdecken kann, hängt von den physikalischen Gegebenheiten ab. Bei freier Sicht zwischen PC und Access-Point kann die
Entfernung mehrere hundert Meter betragen. In für den Funk nicht geeigneten Gebäuden sinkt die Reichweite meist auf unter 50 m. Mit zunehmender Entfernung des
PCs vom Access-Point sinken Qualität und Transferrate der Übertragung. Die Qualität drer Übertragung entscheidend beeinflussende Faktoren sind die Baumaterialien
der Gebäude, die Zahl der Wände zwischen Access-Point und PC, ihre Dicke und
vergleichbare Faktoren.
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
18.
Was ist Bluetooth?
Bluetooth ist ein Protokoll für drahtlose Datenübertragung. Der Standard dient zur
Datenübertragung durch Funk bei einer Reichweite von max. 10 m, bei Verstärkung
bis zu max. 100 m. Die Übertragungsgeschwindigkeit erreicht 1 MBit/s. Es können
sowohl Daten als auch Sprach übertragen werden. Aufgrund der geringen Reichweite beschränkt sich der Einsatzbereich hauptsächlich auf die Vernetzung von Peripheriegeräten.
19.
Beschreiben Sie 5 Anwendungsmöglichkeiten im Internet.
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20.
Informationsbeschaffung (zB Informationen für ein Referat),
Kommunikation (zB E-Mail oder Chat),
Business und Marketing (zB Geschäfte und Werbung im Internet),
Forschung und Studien für die Universitäten,
Programme (zB Shareware zum Downloaden),
Einkaufen,
Telebanking,
Spiele.
Beschreiben Sie Gefahren im Internet.
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21.
Eindringen in Firmennetzwerke,
Anzapfen von Leitungen,
Kreditkartenbetrug,
Viren, Hoaxes und Spams.
Was versteht man unter Hoaxes und Spams?
Hoaxes =
Warnung vor angeblichen Viren
sind E-Mails oder über Datennetze verbreitete Nachrichten, die vor technisch oft
nicht möglichen oder nicht vorhandenen Gefahren warnen Ziel ist es, technisch nicht
versierte Computernutzer zu verunsichern, zu einer bestimmten Reaktion zu bewegen oder in Panik zu versetzen
die Arbeitszeit der Benutzer wird vergeudet und das Internet wird durch großen Datenverkehr belastet
Spam =
Werbemails, die unverlangt in großen Massen verschickt werden
sie sind lästig, jedoch nicht schädlich
die Absender sind meist nicht zu ermitteln, da sie sich gefälschter Absenderadressen
bedienen oder die Adresse sofort nach Sendung löschen
zurückmailen, um das Spam abzustellen, ist nutzlos – im Gegenteil, es dient den Absendern als Bestätigung, dass die angeschriebene Adresse tatsächlich abgerufen
wird
In Österreich ist das Zusenden elektronsicher Post als Massensendung zu Werbezwecken nur mit Zustimmung des Adressaten erlaubt!
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
22.
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23.
Welche Maßnahmen schützen vor Computerviren?
regelmäßiges (mindestens wöchentliches) Anfertigen von Sicherheitskopien
der wichtigsten Daten,
Installation einer Antivirussoftware.
Keine Dateien öffnen, deren Ursprung nicht zweifelsfrei seriös ist und die
vorher nicht mit einem Antivirusprogramm geprüft wurden.
Keine HTML-formatierten E-Mails öffnen, darin können sich Script-Viren verbergen.
Auch Original-CD-ROMs und -Disketten können Viren enthalten.
Im BIOS-Setup sollte die Boot-Reihenfolgen auf „C, A“ oder „C only“ eingestellt sein, damit nicht versehentlich von einer infizierten Diskette gebootet
wird.
Der Schreibschutz von Disketten sollte nur dann entfernt werden, wenn Dateien darauf geschrieben werden.
Welche Zusatzfunktion bietet ein Bildtelefon gegenüber einem
herkömmlichen Telefon?
Über einen Videobildschirm wird ein Sichtkontakt zum Gesprächspartner hergestellt.
24.
Was versteht man unter Diskussionsforen?
Diskussionsforen bieten Hilfestellungen bei verschiedensten Problemen. Dabei wird
zB zuerst eine Frage oder ein Problem als Beitrag in das Forum gestellt. Andere
Teilnehmer geben dann Lösungsvorschläge, wobei sich häufig auch Diskussionen
zwischen den Teilnehmern ergeben.
25.
Erklären Sie den Unterschied zwischen Sprachpost und Chat.
Die Sprachpost (elektronisches Postsystem) ermöglicht es den Benutzern, von jedem beliebigen Telefonapparat aus gesprochene Nachrichten in den Postfächern
anderer Teilnehmer zu deponieren. Die Mitteilungen werden in digitaler Form auf
dem Magnetplattenspeicher eines Servers abgespeichert und beim Abruf durch den
berechtigten Benutzer wieder in die gewohnte analoge Form gebracht.
Chatten ist mit der Konferenzschaltung beim Telefonieren vergleichbar. Dabei werden mehrere Telefonnummern zusammengeschaltet und jeder Teilnehmer kann die
Wortmeldungen der anderen hören und selbst Kommentare abgeben. Der Unterschied zum Chatten im Internet besteht darin, dass die Meldungen nicht gesprochen,
sondern getippt werden.
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
26.
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28.
Nennen Sie 5 Suchmaschinen.
www.yahoo.de,
www.google.com,
www.alltheweb.com,
www.lycos.de,
www.fireball.de,
www.abacho.at,
www.austronaut.at.
In welche Dienste kann das Internet untergliedert werden?
Basisdienste (Telnet, FTP, E-Mail),
Bulletin-Boards (Mailinglisten, News),
Informationsrecherche (Archie, Gopher, WWW).
Welchen Vorteil hat FTP?
Zugriff auf frei zugängliche Anonymous-FTP-Server, zB für den privaten Datenaustausch.
29.
Was versteht man unter Netiquette?
Verhaltensregeln im Internet
30.
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31.
Welche Ratschläge sollen beim Verschicken eines E-Mail beachtet werden?
kein „Spamming“ (Versenden von Massen-E-Mails),
nicht unaufgefordert riesige Anlagen mitschicken,
die übliche Form einhalten, zB Anrede, Grußformel, Groß- und Kleinbuchstaben,
sparsame Signatur,
sinnvolle Betreffzeile angeben.
Welche Werkzeuge werden für die Informationsrecherche im Internet zur
Verfügung gestellt?
Gopher, Archie und WWW
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
32.
Welche Aufgaben unterstützt ein Telefonkonferenzsystem?
Ein Telekonferenzsystem unterstützt die gemeinsame Erarbeitung und Diskussion
von Ideen durch Mitarbeiter und/oder Geschäftspartner über größere Entfernungen
hinweg.
33.
Welche Vorteile und welche Nachteile haben Telefonkonferenzen?
Vorteile

Möglichkeit von schnellen und häufigeren Treffen mehrerer Personen,

neue Wege der Entscheidungsfindung und Beschlussfassung,

Vermeidung von Reisekosten,

effizienter Einsatz von Fachkräften,

mehrmaliger Einsatz pro Tag bei verschiedenen Konferenzen über große
räumliche Distanzen hinweg,

Steigerung der Produktivität.
Nachteile

hohe Anschaffungskosten,

Leistungs-, Service- und Wartungskosten,

Schulung der Mitarbeiter nötig,

Zeitverlust durch häufige Zusammenkünfte,

Erschwerung der Entscheidung, da mehr Personen teilnehmen können als
bei Geschäftsreisen.
34.
Welche Bereiche eines Unternehmens wurden durch die Informationstechnologie bisher betroffen?
Produktion, Marketing, Sekretariat, Rechnungswesen, Einkauf, Verkauf
35.
Welche Anwendungsgebiete werden im Bereich Telemedizin unterschieden?
Gesundheitsinformationen, Telekonsultation (Teleradiologie, Telepathologie, Teledermatologie), Telechirurgie, Telemonitoring
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
36.
Welche Vorteile und welche Nachteile hat die Telemedizin?
Vorteile

Reduktion der Kosten und Wartezeiten,

weniger Kosten für Archive, da die Patientenakten digitalisiert sind,

Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen (zB Röntgenaufnahmen),

Zeitgewinn durch ferngesteuerte Kameras und Mikroskopsysteme im Operationssaal (zB kann der Pathologe aus seinem Labor Gewebeschnitte begutachten, Wartezeiten auf Gutachten fallen dadurch weg).

Ärzte können auf beiden Seiten der Leitung gemeinsam über die übermittelten
Röntgenbilder, CT-Bilder, MRT-Bilder, Laborbefunde, EKG etc. diskutieren.

Bei Unfallopfern kann das Röntgenbild per Datenübertragung ins nächste
Krankenhaus zum zuständigen Radiologen geschickt werden (sehr vorteilhaft
in der Nachtschicht oder wann immer im Krankenhaus wenig Personal anwesend ist).
Nachteile

Die Datensicherheit kann noch nicht garantiert werden, ein Missbrauch ist daher nicht auszuschließen.

Der Tastsinn kann nicht eingesetzt werden, um zB Tumorgewebe von gesundem Gewebe unterscheiden.

Endoskopische Instrumente sind noch zu starr, dh, man kommt zB nur schwer
um Organe herum.

Außerdem kann der Chirurg das Gewicht der Organe nicht mehr spüren und
daraus Erkenntnisse gewinnen.
37.
Welche Arten von Telearbeit werden nach dem zeitlichen und nach dem
örtlichen Aspekt unterschieden?
Zeitlicher Aspekt: isolierte und alternierende Telearbeit.
Örtlicher Aspekt: Teleheimarbeit, Telearbeit in Telezentren, Telearbeit in Nachbarschaftsbüros, Telearbeit in Satellitenbüros und mobile Telearbeit.
38.
Welche Vorteile und welche Nachteile hat Telearbeit für den Arbeitnehmer?
Vorteile: Zeit- und Kostenersparnis, Erhaltung des Arbeitsplatzes, Stressbefreiung,
bessere Jobchancen.
Nachteile:
39.
Isolation, Stress, verminderte Karrierechancen.
In welchen Bereichen wird Telearbeit vorwiegend eingesetzt?
Dienstleistungssektor (Branche Handel, Realitätswesen und Unterrichtswesen)
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
40.
Über welchen Schulabschluss verfügt der Großteil der Telearbeiter?
Zwei Drittel verfügen über einen Abschluss einer höheren Schule oder einer Hochschule.
41.
Welche Informations- und Kommunikationstechniken kommen beim Telelearning zum Einsatz?
TV/Video, digitale Ressourcen und Computer Based Training
42.
Erklären Sie den Unterschied zwischen CBT und WBT.
ComputerBasedTraining (= CBT) sind Softwareprogramme auf CD, die zB durch
umfangreiche Simulationen die beruflichen Realität erzeugen und so eine Handlungskompetenz beim Lernenden aufbauen oder aber nur als Ergänzung zu einem
Buch realitätsnahe Beispiele und Übungen anbieten und auf Prüfungen vorbereiten.
WBT bedeutet WebBasedTraining. Das Lernen erfolgt über das Internet.
43.
Welche Vorteile und welche Nachteile hat Telelearning für die Lernenden?
Vorteile:
Lerninhalte sind schnell zugänglich und aktuell, Lerngeschwindigkeit lässt sich individuell anpassen, flexible Lernzeiten.
Nachteile:
hoher Technisierungsgrad, isoliertes Lernen, flexible, nicht festgelegte Lernzeiten.
44.
Wie werden Transaktionen beim Telebanking abgesichert?
Verfügernummer und ein PIN-Code (persönliche Identifikationsnummer), bei jeder
Überweisung ist zusätzlich ein so genannter TAN-Code (Transaktionsnummer) notwendig.
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Dipl.-Kffr. (FH) Monika Tonninger
45.
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46.
Welche Leistungen werden beim Telebanking zur Verfügung gestellt?
Kontostand abfragen,
Überweisungen erteilen,
dringende Zahlungen durchführen,
gleich bleibende Daten (zB Daten von Empfänger) speichern,
Datenübernahme aus Finanzbuchhaltungen,
Kursinformationen,
Kauf und Verkauf von Wertpapieren,
Bestellungen von Valuten, EC-Schecks, EC-Karten,
Anlegen, Ändern und Löschen von Daueraufträgen und Abbuchungsaufträgen.
Was versteht man unter virtueller Realität?
Unter virtueller Realität versteht man computersimulierte Räume, in denen sich der
Anwender am Computerbildschirm oder mithilfe einer speziellen Brille und einem
sensorischen Handschuh frei bewegen kann.
47.
Welche Entwicklungssstufen werden beim interaktiven Fernsehen unterschieden?

TV-Broadcasting: Ausstrahlung von Sendungen nach festem Zeitplan,

Pay-TV: Ausstahlung von verschlüsselten Sendungen nach festem Zeitplan,

Pay-per-View: Ausstrahlung einzelner (verschlüsselter) Sendungen gegen
Entgelt,

Near-Video-on-Demand: Ausstrahlung einer Sendung (zB Spielfilms) auf
mehreren Kanälen gleichzeitig, jedoch zeitversetzt,

Video-on-Demand: Abruf beliebiger Sendungen zu beliebigen Zeiten von
einem Videoserver,

Videokonferenz.
48.
Wie können Onlinemarktplätze bzw. -portale eingeteilt werden?
Informationsportale und Knowledge-Portale, Transaktionsportale, Kollaborationsportale
49.
Welchen Nutzen bringen Konsumenteninformationssysteme?
Umsatzsteigerung und Kostensenkung
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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50.
Was versteht man unter CRM?
Mithilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien versucht das Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management, abgekürzt
CRM), auf lange Sicht profitable Kundenbeziehungen durch übergreifende und individuelle Marketing-, Vertriebs- und Servicekonzepte aufzubauen und zu festigen.
51.
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52.
Welche Aufgaben übernehmen die einzelnen Funktionsbereiche des
Kundenbeziehungsmanagements?
Marketing: Event- und Kampagnenmanagement, Verwaltung der Marketinginformationen und Kommunikationskanäle, Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung.
Verkauf: Callcenter (Produktauskünfte, Werbe- und Verkaufsgespräche),
webbasierte Selbstbedienungsdienste (Beratung), Unterstützung des Außendienstes und der Absatzmittler.
Service: Callcenter (Serviceauskünfte, Kontaktverwaltung, Beschwerden),
webbasierter Kundendienst (Datenbank), Planung des Einsatzes von Servicetechnikern.
Was bedeutet EDI?
Elektronischer Datenaustausch: Darunter versteht man den Austausch von elektronischen Geschäftsdaten (zB Bestellungen, Rechnungen, Überweisungen, Warenerklärungen) von Anwendung zu Anwendung über ein elektronisches Übertragungsmedium. Die Daten werden in Form von strukturierten, nach vereinbarten Regeln formatierten Nachrichten übertragen. Dadurch ist es dem Empfänger möglich, die Daten
direkt in seinen Anwendungsprogrammen weiterzuverarbeiten.
53.
Erklären Sie den Begriff und die Bereiche des E-Commerce.
E-Commerce ist derjenige Teil des E-Business, der auf die Vereinbarung und Abwicklung von Geschäftsprozessen (Information, Vereinbarung und Abwicklung) ausgerichtet ist.
54.
Was verstehen Sie unter dem Begriff B2C?
Konsumenten können direkt über das Internet Angebote einholen oder Produkte kaufen.
Fragen zur Telekommunikation_2008_Lösung
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55.
Stellen Sie die Vorteile des B2C den Nachteilen gegenüber.
Vorteile:
Für den Konsumenten wird der Preisvergleich erleichtert. Die Unternehmen können
durch elektronische Anfragen und Bestellungen genaue Kundenprofile erstellen.
Nachteile:
Es können alle Einkaufsgewohnheiten und Interessen eines Internetusers aufgezeichnet werden (Stichwort: gläserner Mensch). Die Vereinsamung mancher Konsumenten könnte steigen, da nicht einmal für den Einkauf der täglichen Lebensmittel
die Wohnung verlassen werden muss.
56.
Was verstehen Sie unter dem Begriff E-Procurement?
Unter E-Procurement versteht man die Neugestaltung des Beschaffungsprozesses
unter Einsatz von Technologien des Internets.
57.
Welche Auswirkungen ergeben sich durch den Bereich C2G?
Die Bürger können sich zahlreiche Behördengänge sparen. Verwaltungsabläufe werden beschleunigt.
58.
Wodurch werden bei B2B Arbeitsplätze gefährdet?
Zahlreiche Mitarbeiter, deren Aufgabe hauptsächlich darin besteht, Daten wie Bestellungen, Lieferscheine oder Rechnungen zu erfassen und zu erstellen, werden nicht
mehr benötigt.
59.
Erklären Sie die Begriffe E-Shop und E-Newsletter.

E-Shop: Waren und Dienstleistungen werden über das Internet vertrieben.

E-Newsletter: Kunden werden mit zusätzlichen Informationen über E-Mail
versorgt.
60.
Erklären Sie die Begriffe E-Tendering und E-Mail.

E-Tendering: elektronische Abwicklung von Ausschreibungen.

E-Mall: Zusammenschluss von verschiedenen E-Shops mit gemeinsamem
Webauftritt.
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