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horesga® Alles was Recht ist: Verjährung - Rechtsanwalt Markus

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Alles was Recht ist: Verjährung - Rechtsanwalt Markus
Wenske, Inhaber von wenske real estate legal
Verjährung droht zum Jahresende, aber
auch unterjährig. Worauf kommt es an,
welche Verjährungsdauer gilt? Für Mängel
gelten beim BGB-Werkvertrag fünf Jahre,
beim VOB/B-Werkvertrag zwei bzw. vier
Jahre; Mängel, die arglistig verschwiegen
wurden oder auf Organisationsverschulden
beruhen, verjähren später. Beginn der
Verjährung ist der Abnahmetag. Werklohnansprüche verjähren in
drei Jahren, beginnend ab Ende des Jahres der Abnahme und falls
nötig der Schlussrechnungslegung. Pachtzahlungsansprüche
verjähren gleichfalls in drei Jahren ab Ende des jeweiligen
Pachtjahrs (bei der Umsatzpacht ggf. zusätzlich nötig: ab
Rechnungslegung über die Umsätze). Verjährungsende ist bei
Werkmängeln in der Regel unterjährig, da Verjährungsbeginn das
„krumme Datum" der Abnahme ist. Bei den meisten anderen
Ansprüchen ist Verjährungsende das Jahresende. Aber: Oft wird die
Verjährung gehemmt (= Pausieren), §§ 203 ff. BGB. Der gängigste
Fall der Verjährungshemmung ist das Verhandeln über den
Anspruch. Der Begriff des Verhandelns ist sehr weit, schon das
Prüfen von Ansprüchen genügt! Beim VOB/B-Vertrag bewirkt die
(erstmalige) Rüge eines Mangels eine Verlängerung seiner
Verjährung um zwei Jahre ab Anzeige, und die Beseitigung dieses
Mangels eine Verlängerung seiner Verjährung um zwei Jahre ab
deren Abnahme (§ 13 Nr. 5 VOB/B). Hingegen beim BGBWerkvertrag werden Mangelbeseitigungsmaßnahmen oft als
Anerkennung der Schuld nach § 212 BGB ausgelegt, mit der Folge
des Neubeginns der Verjährung; Ähnliches gilt für Teilzahlungen. …
ff
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Hotellerie und Gastronomie
Von Glatz beschattet - besser
lässt sich die Sonne nicht
genießen
Titel
hotelbau
Ausgabe
2012-06
Seite
19
Verlag
Forum Zeitschriften
und Spezialmedien
GmbH
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PDF-Auszug aus horesga-Medienauswertungen Friedel Eilts - www.horesga.de - 46487 Wesel - Tel. 02859/9019133 - eilts@horesga.de
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