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Evangelische Singgemeinde
Berner Kantorei und Zürcher Kantorei zu Predigern
Titelbild: Gedenktafel an Georgius Muffat am Residenzgebäude in Salzburg
BERNER MÜNSTER
Samstag, 15. November 2014, 20.00 Uhr
PREDIGERKIRCHE ZÜRICH
Sonntag, 16. November 2014, 17.00 Uhr
Barocke Klangpracht
Georg Muffat (1653 - 1704)
Missa "In labore requies"
für 24 Stimmen, Erstaufführung in Bern und Zürich
im Wechsel mit gregorianischem Choral
Monika Mauch – Sopran
Stephanie Pfeffer – Sopran
Berner Kantorei und
Zürcher Kantorei zu Predigern
Les Cornets Noirs (Leitung Frithjof Smith)
Schola der Dreifaltigkeitskirche Bern (Leitung Kurt Meier)
Johannes Günther – Gesamtleitung
Programm
Gregorianisch
Spiritus Domini replevit orbem terrarum
Antonio Berali
Sonata S. Placidi à 14
Georg Muffat
(1653 - 1704)
Kyrie-Christe-Kyrie
Georg Muffat
Gloria
Gregorianisch
Alleluia! Emitte Spiritum /
Veni sancte Spiritus
Giovanni A. Rigatti
(ca. 1613 - 1648)
Ave Regina coelorum (1640)
Georg Muffat
Credo
Johann Joseph Fux
(ca. 1660 - 1741)
Benedicta Quae Lilium es
Georg Muffat
Sanctus
Georg Muffat
Benedictus
Gegorianisch
Factus est repente de coelo sonus
Johann Stadlmayr
(ca. 1575 - 1648)
Sonata à 13 (1645)
Georg Muffat
Agnus Dei
Gregorianisch: Spiritus Domini replevit orbem terrarum
Spiritus Domini replevit orbem
terrarum, alleluia :
et hoc quod continet omnia,
scientiam habet vocis, alleluia.
Der Geist des Herrn erfüllt
den Erdkreis, alleluia,
und er, der alles zusammenhält,
kennt jede Sprache, alleluia
Alleluia! Emitte Spiritum tuum et
creabuntur, alleluia alleluia
Alleluia! Sende deinen Atem aus –
und sie werden alle erschaffen.
Halleluja, Halleluja
Antonio Bertali: Sonata S. Placidi à 14
Georg Muffat: Kyrie-Christe-Kyrie
Kyrie eleison.
Christe eleison.
Kyrie eleison.
Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Georg Muffat: Gloria
Gloria in excelsis Deo
et in terra pax hominibus
bonae voluntatis
Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden den Menschen
seiner Gnade
Laudamus te,
benedicimus te,
adoramus te,
glorificamus te.
Wir loben dich,
wir preisen dich,
wir beten dich an,
wir rühmen dich
Gratias agimus tibi propter magnam
gloriam tuam,
Wir danken dir, denn groß ist deine
Herrlichkeit
Domine Deus, Rex caelestis,
Deus pater omnipotens.
Domine Fili unigenite, Iesu Christe,
Herr und Gott, König des Himmels,
Gott und Vater, Herrscher über das All
Herr, eingeborener Sohn, Jesus
Christus.
Herr und Gott, Lamm Gottes,
Sohn des Vaters,
der du nimmst hinweg die Sünde der
Welt: erbarme dich unser;
der du nimmst hinweg die Sünde der
Welt: nimm an unser Gebet;
du sitzest zur Rechten des Vaters:
erbarme dich unser.
Domine Deus, Agnus Dei,
Filius Patris;
qui tollis peccata mundi,
miserere nobis;
qui tollis peccata mundi,
suscipe deprecationem nostram;
qui sedes ad dexteram Patris,
miserere nobis.
Quoniam Tu solus Sanctus,
Tu solus Dominus,
Tu solus Altissimus,
Iesu Christe,
Denn du allein bist der Heilige,
du allein der Herr,
du allein der Höchste,
Jesus Christus,
cum Sancto Spiritu
in gloria Dei Patris. Amen Quoniam tu
solus Sanctus
mit dem Heiligen Geist,
zur Ehre Gottes des Vaters. Amen
Denn du allein bist der Heilige.
Gregorianisch: Alleluia! Emitte Spiritum / Veni, Sancte Spiritus
Alleluia! Emitte Spiritum
tuum et Alleluia!
creabuntur, alleluia alleluia
Sende deinen Atem aus - und sie
werden alle erschaffen.
Halleluja, Halleluja
Veni, Sancte Spiritus,
Et emitte caelitus
Lucis tuae radium.
Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende deines Lichtes Strahl!
Veni, pater pauperum,
Veni, dator munerum,
Veni, lumen cordium.
Vater aller Armen du,
Aller Herzen Licht und Ruh’,
Komm mit deiner Gaben Zahl!
Consolator optime,
Dulcis hospes animae,
Dulce refrigerium.
Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, du süßer Seelenfreund!
In labore requies,
In aestu temperies,
In fletu solatium.
In Ermüdung schenke Ruh’,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der trostlos weint.
O lux beatissima,
Reple cordis intima
Tuorum fidelium.
O du Licht der Seligkeit,
Mach dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!
Sine tuo numine
Nihil est in homine,
Nihil est innoxium.
Ohne Dein lebendig Wehn
Nichts im Menschen kann bestehn,
Nichts ohn’ Fehl und Makel sein.
Lava quod est sordidum,
Riga quod est aridum,
Sana quod est saucium.
Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht.
Flecte quod est rigidum,
Fove quod est frigidum,
Rege quod est devium.
Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irregeht.
Da tuis fidelibus
In te confidentibus
Sacrum septenarium.
Heil'ger Geist, wir bitten dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner Gaben Siebenzahl.
Da virtutis meritum,
Da salutis exitum,
Da perenne gaudium.
Spende uns der Tugend Lohn,
Lass uns stehn an deinem Thron,
Uns erfreun im Himmelssaal.
Giovanni A. Rigatti: Ave Regina caelorum (1640)
Ave Regina caelorum,
ave Domina Angelorum:
Salve radix, salve porta,
ex qua mundo lux est orta:
Gaude Virgo gloriosa,
super omnes speciosa:
Vale o valde decora,
et pro nobis Christum exora.
Ave, du Himmelskönigin,
ave, der Engel Herrscherin.
Wurzel, der das Heil entsprossen,
Tür, die uns das Licht erschlossen:
Freu dich, Jungfrau voll der Ehre,
über allen Sel'gen hehre,
sei gegrüßt, des Himmels Krone,
bitt' für uns bei deinem Sohne.
Georg Muffat: Credo
Credo in unum Deum,
Wir glauben an den einen Gott,
Patrem omnipotentem,
factorem caeli et terrae,
visibilium omnium et invisibilium.
den Vater, den Allmächtigen, der alles
geschaffen hat, Himmel und Erde, die
sichtbare und die unsichtbare Welt.
Et in unum Dominum Jesum
Christum,
Filium Dei unigenitum,
et ex Patre natum ante omnia
saecula.
Deum de Deo, lumen de lumine,
Und an den einen Herrn Jesus
Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Deum verum de Deo vero,
genitum, non factum,
consubstantialem Patri:
per quem omnia facta sunt.
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater:
durch ihn ist alles geschaffen.
Gott von Gott, Licht vom Licht,
Qui propter nos homines
et propter nostram salutem
descendit de caelis.
Für uns Menschen und zu unserem
Heil
ist er vom Himmel gekommen,
Et incarnatus est de Spiritu Sancto
ex Maria Virgine:
et homo factus est.
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Crucifixus etiam pro nobis
sub Pontio Pilato;
passus et sepultus est,
Er wurde für uns gekreuzigt
unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
et resurrexit tertia die
secundum Scripturas,
et ascendit in caelum,
sedet ad dexteram Patris.
Et iterum venturus est cum gloria,
ist am dritten Tage auferstanden
nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
judicare vivos et mortuos,
cuius regni non erit finis.
Et in Spiritum Sanctum,
Dominum et vivificantem:
qui ex Patre Filioque procedit.
Qui cum Patre et Filio,
simul adoratur et conglorificatur:
qui locutus est per prophetas.
Et unam, sanctam, catholicam
et apostolicam Ecclesiam.
Confiteor unum baptisma
in remissionem peccatorum.
Et expecto resurrectionem mortuorum,
et vitam venturi saeculi.
Amen.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn
hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten;
und die eine, heilige, allgemeine
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.
Johann Joseph Fux: Benedicta quae Lilium es
Benedicta, quae lilium
es castitatis.
Veni in auxilium
nobis, tuis natis.
Flecte tuum filium
prece pietatis,
ut post hoc exilium
simus cum beatis.
Gepriesen seist du,
Lilie der Keuschheit.
Komm, hilf uns,
deinen Kindern.
Erweiche deinen Sohn
mit deiner Fürbitte,
so dass wir nach diesem Exil
bei den Seligen sind.
Tu in mulieribus
sola causa pacis,
clarior sideribus,
stella solem paris.
Quae prae sanctis omnibus
plus auxiliaris,
iunge caeli civibus
nos, o stella maris.
Du einziger Grund des Friedens unter
den Frauen,
strahlender als alle Gestirne, gebierst
du Stern die Sonne.
Die du mehr hilfst
als alle Heiligen,
vereinige uns mit den Bewohnern des
Himmels, o Stern des Meeres.
Benedictus filius
tuus, o sacrata.
Per te sit propitius,
dimittat peccata.
Conculcetur fortius
passio innata,
dentur nobis ocius
gaudia beata.
Gepriesen sei dein Sohn,
o du Geheiligte.
Durch dich sei er gnädig und vergebe
unsere Sünden.
Das angeborene Leiden soll zu Boden
gestampft werden,
und bald sollen uns die Freuden der
Seligen gegeben werden.
Fructus tuus, regia
virgo et decora,
veniat de regia
poli absque mora.
Dona det cum venia
nobis gratiora,
tua per suffragia,
rutilans aurora.
Dein Sohn, königliche
und sittsame Jungfrau,
komme vom himmlischen Königspalast ohne Verzug.
Er gebe uns mit der Vergebung die
willkommensten Gaben,
durch deine Hilfe,
goldglänzende Morgenröte.
Georg Muffat: Sanctus
Sanctus, sanctus, sanctus
Dominus Deus Sabaoth.
Pleni sunt coeli et terra
gloria tua.
Hosanna in excelsis.
Heilig, heilig, heilig
Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.
Erfüllt sind Himmel und Erde
von deiner Herrlichkeit.
Hosanna in der Höhe.
Georg Muffat: Benedictus
Benedictus
qui venit in nomine Domini.
Hosanna in excelsis.
Hochgelobt sei,
der da kommt im Namen des Herrn.
Hosanna in der Höhe.
Gregorianisch: Factus est repente de coelo sonus
Factus est repente de coelo sonus Plötzlich erhob sich vom Himmel her
advenientis spiritus vehementis, ubi ein gewaltiges Brausen an dem Ort,
erant sedentes, alleluia. Et repleti sunt wo die Jünger zusammen sassen. Alomnes Spiritu Sancto, loquentes ma- le wurden vom Heiligen Geist erfüllt
gnalia Dei. Alleluia.
und verkündeten die Grosstaten Gottes. Alleluia.
Johann Stadlmayr: Sonata à 13
Georg Muffat: Agnus Dei
Agnus Dei qui tollis peccata mundi,
miserere nobis.
Agnus Dei qui tollis peccata mundi,
miserere nobis.
Agnus Dei qui tollis peccata mundi,
dona nobis pacem.
Lamm
Sünde
Lamm
Sünde
Lamm
Sünde
den.
Gottes, du nimmst hinweg die
der Welt, erbarme dich unser.
Gottes, du nimmst hinweg die
der Welt, erbarme dich unser.
Gottes, du nimmst hinweg die
der Welt, gib uns deinen Frie-
Zu den Werken und ihren Komponisten
Die Missa „In labore requies“
Von Georg Muffats kirchenmusikalischen und musikdramatischen Vokalwerken
blieb einzig die wahrscheinlich in Salzburg entstandene, besonders prächtige
24-stimmige Missa in labore requies erhalten. Ihr Motto „in labore requies“ ist
die erste Zeile der vierten Strophe des Pfingsthymnus „Veni Sancte Spiritus“.
Unklar ist, ob sich dieses Motto lediglich auf den uns unbekannten Verwendungsanlass z.B. einer Aufführung an einem Pontifikal-Gottesdienst zu Pfingsten bezieht oder sich aus Muffats in der Zeit der Komposition angespannten
Lebenssituation in Salzburg erklärt. Diese könnte aus einem Zerwürfnis mit
dem seit 1684 als Hofkapellmeister in Salzburg beschäftigten Ignaz Franz Biber herrühren.
Es ist unsicher ob die Messe zu
Lebzeiten von Muffat aufgeführt
wurde, ebenso ist unklar zu welchem Anlass sie komponiert wurde. Man kann jedoch davon ausgehen, dass sie zu grossen Teilen
oder sogar ganz in Salzburg entstanden ist. Dies vor allem durch
die Besetzung, die ganz in der
Salzburger Kirchenmusik-Tradition
steht. Dies zeigt sich insbesondere durch die Einteilung in fünf Chöre, drei Instrumentalchöre und
zwei Vokalchöre, die im Salzburger Dom auf die vorhandenen vier
Emporen der Vierung und dem
ebenerdigen Chorraum der Kirche
verteilt wurden. Die Chöre sind
wie folgt besetzt:
Chor 1: Fünf Trompeten
Chor 2: Zwei Zinken und drei Posaunen
Chor 3: Zwei Violinen, zwei Bratschen und ein Violoncello
Chor 4 & 5: jeweils vier Vokalstimmen (Sopran, Alt, Tenor und
Bass), die jeweils als Tutti oder als
Ripieno (solistisch oder klein besetzt) auftreten können.
Hinzu kommt das basso continuo (Violoncello und Orgelpositiv) sowie Pauken.
Ein denkbarer Anlass für die Komposition der Messe wäre das 1100-jährige
Jubiläum der Gründung des Erzstiftes Salzburg im Jahr 1682. Zu diesem Anlass komponierte auch Heinrich Ignaz Franz Biber seine Missa Salisburgensii,
die dann auch zur Aufführung gelangte. Weitere mögliche Entstehungsanlässe
sind die Inthronisation von Johann Graf Thun zum Erzbischof von Salzburg
1687 oder die Inthronisation des Grafen Johann Philipp von Lamberg zum Bischof von Passau zu Pfingsten 1690.
Georg Muffats Messkomposition ist gekennzeichnet durch die Vereinigung
französischer, italienischer und deutscher Stilelemente der damaligen Zeit.
Für den französischen Stil sei die Rhythmisierung im Kyrie eleison I und II, für
den italienischen das paarweise Musizieren im Laudamus te genannt. Muffat
verwendet neben diesen modernen Stilen auch den alten Stil (stilo antico) z.B.
im Christe eleison, im Qui tollis und im Benedictus.
Muffats Musik ist auch voll von musikalischer Wortdeutung.
„…zweifellos sind die eindrucksvollsten Stellen dort zu finden, wo Muffat mit
Hilfe von Trombe sordine [Trompete mit Dämpfer] den Bezug zu Tod und
Grablegung schafft; gleichsam wie der Fürst unter sordinierten Trompetenklängen zu Grabe getragen wird, so wird auch Christus der König mit den Zeichen
fürstlicher Würde und Macht begraben. (vgl. Crucifixus); darüber hinaus schafft
Muffat auch bei den beiden anderen Stellen, in denen der Tod angesprochen
wird ([Credo: judicare vivos et] mortuos und [resurrectionem] mortuorum) einen
Bezug mit Hilfe der Trombe sordine“.
(Zitat E. Hintermaier, Vorwort zu Partitur der Missa in labore requies, 1995)
Georg Muffat (1653-1704)
Georg Muffat wurde am 1. Juni 1653 in Mégève (Savoyen) geboren. Seine
Vorfahren väterlicherseits kamen aus dem schottischen Ort Moffat. Georg
Muffat erhielt seine grundlegende musikalische Ausbildung von 1663 bis 1669
in Paris wo er bei hochangesehenen Meistern lernte und Bekanntschaft mit der
Musik von Jean-Baptiste Lully schloss.
Nach seinen Pariser Jahren lebte er einige Zeit in Schlettstadt und Molsheim
(Elsass). Im Alter von 21 Jahren begann er ein Studium der Rechtswissenschaften in Ingolstadt und liess sich danach in Wien nieder.
Ab dem Jahr 1678 hatte er in Salzburg die Ämter des Domorganisten und
Kammerdieners bei Erzbischof Max Gandolph Graf von Kuenburg inne. In
Salzburg war bereits Heinrich Ignaz Franz Biber in der Kapelle des Erzbischofs
zunächst als Vizekapellmeister und ab 1684 als Kapellmeister tätig.
In den Jahren 1680/81 ermöglichte man Georg Muffat einen längeren Aufenthalt in Italien, um dort Orgel und Instrumentalmusik zu studieren. Er traf in Rom
auch mit Arcangelo Corelli zusammen, dessen Kompositionen Muffat stark beeinflussten.
Nach dem Tod seines Salzburger Dienstherrn und wegen mangelnder Aufstiegschancen insbesondere in der Konkurrenz mit Biber, wechselte Muffat
1690 als Kapellmeister an den Hof des Bischofs Johann Philipp von Lamberg
nach Passau. Ab 1693 hatte er auch das Amt des Domkapellmeisters in Passau inne.
Georg Muffat starb im Alter von 51 Jahren am 23. Februar 1704 in Passau.
Neben der Missa in labore requies, Muffats einzig erhaltenem kirchenmusikalischen Vokalwerk, schrieb Muffat viele Instrumental- und insbesondere Orgelkompositionen.
Muffat war ein musikalischer Kosmopolit, der eine wichtige Rolle beim Austausch der verschiedenen europäischen Musiktraditionen, vor allem der italienischen und der französischen, spielte. Muffat selbst schrieb entweder Musik
im italienischen oder französischen Stil bzw. verband stilistische Merkmale der
Musik von Jean-Baptiste Lully, Bernardo Pasquini und Arcangelo Corelli mit
Idiomen aus der süddeutschen Tradition.
Muffat schreibt selbst darüber:
"Mein Beruf ist weit entfernt vom Lärm der Waffen und der Staatsraison, die zu
derselben ruft.
Ich verstehe was von Noten, Akkorden und Klängen.
Ich übe mich darin, eine liebliche Symphonie zu ersinnen.
Die Noten, die Saiten, die lieblichen Music-Thöne geben mir meine Verrichtungen, und da ich die Französische Art der Teutschen und Welchen einmenge,
keinen Krieg anstifte, sondern vielleicht derer Völker erwünschter Zusammenstimmung den lieben Frieden etwann vorspiele."
Gregorianik
„Spiritus domini replevit orbem terrarum“ (Der Geist des Herrn erfüllt die Welt)
ist der Introitus zum Pfingstsonntag. Die lateinische Messe beginnt stets mit einem Introitus, einem zum Einzug des Klerus gesungenen Psalm.
„Veni Sancte Spiritus”
Der Pfingsthymnus “Komm heiliger Geist“ enthält die Zeile „in labore requies“ –
in der Mühe bist Du die Ruhe, das Motto der Muffatschen Messkomposition.
„Factus est repente de coelo sonus“ (Es entstand plötzlich vom Himmel ein
Brausen) ist ein an Pfingsten zur Kommunion gesungener Antiphon (Wechselgesang).
Antoni Bertali: Sonata: „Sancti Placidi“ à 14
Die mit 14 Instrumentalstimmen reich besetzte Sonate „des heiligen Placidus“
(Placidus war ein frühchristlicher Märtyrer des 2. Jahrhunderts) komponierte
der italienisch-österreichische Komponist Antoni Bertali, der 1605 in Verona
geboren wurde. Bertali war zunächst 6 Jahre Vizehofkapellmeister und
schliesslich 20 Jahre Hofkapellmeister am kaiserlichen Hof in Wien und verstarb dort im Jahre 1669.
Giovanni A. Rigatti: Ave Regina Caelorum
Der für Solosopran und Streicher komponierte Marienhymnus wurde von Giovanni Antonio Rigatti der von 1613 – 1648 in Venedig lebte im Jahre 1640
komponiert. Das Ave Regina Caelorum („Gegrüsset seist Du Himmelskönigin“)
ist ein in der Fastenzeit gesungener, die Muttergottes Maria verehrender
Wechselgesang.
Johann Joseph Fux: Benedicta Que Lilium es
Johann Joseph Fux wurde um 1660 bei Graz geboren und verstarb über
80jährig in Wien. Er war dort wie Bertali Vize- und später Hofkapellmeister am
kaiserlichen Hof. Sein Benedicta Quae Lilium es ist eine Kantate für 2 Soprane
und Streichinstrumente.
Martin Buschbeck
Monika Mauch, geboren in Geislingen an der Steige, in Baden-Württemberg, begann ihre Gesangstudien am Institut für Alte Musik der Musikhochschule
Trossingen bei dem Bass-Bariton Richard Wistreich,
gefolgt von einem Studienjahr in Paris bei Jill Feldman. Ihre sängerische Karriere begann mit Scheidt
und Schütz CDs in Philipp Pierlot’s Ricercar Ensemble gemeinsam mit dem Bläserensemble La Fenice unter Jean Tubéry, mit mittelalterlicher Musik im
Ensemble Ordo Virtutum unter der Leitung von Stefan Morent, mit dem Taverner Consort unter Andrew
Parrot und mit Red Byrd (John Potter und Richard
Wistreich). In den folgenden zehn Jahren ihrer musikalischen Laufbahn fand Monika Mauch Leidenschaft
sowohl für Arbeit mit größeren Ensembles, Kammermusik und Vokalgruppen,
als auch in ihrer Solokariere. Ihre Arbeit mit Cantus Coelln zum Beispiel glänzt
in Aufnahmen wie dem Altbachischen Archiv oder Bach’s h-moll Messe bei
Harmonia Mundi France. Ebenso zeigte sie ihre Qualitäten unlängst in Konzerten und Aufnahmen von Carissimi, Buxthehude und Biber mit La Capella Ducale und Musica Fiata unter der Leitung von Roland Wilson, in den interessanten
Barock- und Renaissance-Programmen des Ensemble Weser Renaissance geleitet von Manfred Cordes, in San Francisco mit Double Band unter René Jacobs, gefolgt von Konzerten mit Collegium Vocale Gent unter Philip Herreweghe und der Rheinischen Kantorei unter Hermann Max. Sie genießt auch sehr
die warme Zusammenarbeit mit dem von Bruce Dickey und Charles Toet geführten Concerto Palatino. Solo- und Ensemblearbeit mit den unterschiedlichsten Gruppen nehmen mittlerweile solch einen wichtigen Platz ein, dass kaum
noch Zeit zum Unterrichten bleibt (Musikhochschule Trossingen, Sommerkurse
in Jerusalem, Lissabon, Innsbruck, Kloster Michaelstein, im Gadertal und in
Pöllau-Kärnten). Wichtig war der Erfolg ihrer Zusammenarbeit mit dem Hilliard
Ensemble (mehrere US Touren, eine wunderbare Reise nach Tokio, gefolgt
von zahlreichen Konzerten in Deutschland, Österreich, England und Frankreich) mit der ECM Einspielung ‘Morimur’ und weitere Projekte sind in Planung.
Eine Quelle ausgezeichneter Konzerte und CDs im Renaissance Repertoire ist
ihre Zusammenarbeit mit Ensemble Daedalus unter Leitung von Roberto
Festa, der ihren Geschmack und ihre Liebe für das italienische Madrigal vorwiegend beeinflusst hat. Der Charakter und die Verschiedenheit dieser kleinen
Ensembles mit ihrem gegensätzlichen Repertoire ist eine ständig neue Stimulans für Monika Mauch als Solistin. Das CordArte Ensemble in Köln, das Ensemble Caprice geleitet von Matthias Mauthe, die unterschiedlichsten Auftritte
mit Montreal Baroque, les Cornets Noirs, unter Leitung der Cornettovirtuosen
Frithjof Smith und Gebhard David, und das Ensemble Private Musique von Pierre Pitzl, besonders dessen CD ‘Tonos Humanos’ mit Monika Mauch und Josep Cabré, zeigen Musik von einzigartiger Schönheit.
Die österreichische Sopranistin Stephanie Pfeffer
absolviert zur Zeit ihr Solistendiplom an der Zürcher
Hochschule der Künste bei Jane Thorner-Mengedoht,
an der sie erst vor kurzem ihr Masterstudium mit
Auszeichnung beendet hat. 2011 hat sie ihre Bachelorausbildung am Royal Northern College of Music
(RNCM) in Manchester mit Auszeichnung abgeschlossen und die Royal Northern College of Music
Gold Medal gewonnen, die höchste Auszeichnung
des College. Aktuelle Aufführungs-Highlights inkludieren Konzerte mit G. F. Händels Judas Maccabaeus mit L'arpa Festante unter David Schneider
sowie ihr Debüt in der Tonhalle Zürich mit J. S.
Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Tonhalleorchester Zürich unter Tim Brown. Ihre internationale Konzerttätigkeit führt die
junge Sopranistin im kommenden Jahr zur Zusammenarbeit mit dem Münchener Bachorchester, dem Liverpool Philharmonic Orchestra und dem Pennine
Festival Orchestra.Die Sopranistin arbeitete bereits mit Dirigenten wie Philippe
Herreweghe, Tom Koopman und David Zinman und besuchte Meisterkurse unter anderem bei Julius Drake, Marijana Mijanovic und Brigitte Fassbänder.
Sie war Gewinnerin des Brigitte Fassbaender Award für Lied (2011), des Alexander Young Wettbewerbs (2010) und des John Petty English Song Wettbewerbs (2009). Außerdem ist Stephanie Pfeffer Preisträgerin der Stiftung Elsy
Meyer (2012), der Marguerite Meister Stiftung (2013) und der LYRA Stiftung
(2013).
Neben ihrer solistischen Tätigkeit in Kammer- und Kirchenmusik ist Stephanie
Pfeffer für professionelle Vokalensembles in Konzert und Rundfunk tätig und
gastierte bereits in diversen Rollen an der Oper, zuletzt gab sie ihr Debüt am
Münchner Cuvilliés-Theater als Cleopatra in Händels »Giulio Cesare«. Im
kommenden Sommer wird die junge Sopranistin ihr Rollendebüt als Papagena
in W. A. Mozarts Die Zauberflöte an der Sommeroper Schloss Hallwyl mit der
Argovia Philharmonie unter Douglas Bostock geben.
Bärtige, beleibte Gestalten, verhüllt
im Dunkel dicker Kapuzen und langer einfacher Mäntel? Mitnichten.
Die neun Männer, welche heute
Abend mit einer Stimme singen, sind
nicht jene auf Leib und Kutte reduzierten Mönchsfiguren, welche das
populäre Bild der Gregorianik prägen.
Die neun Männer, Mitglieder der
Schola der Dreifaltigkeitskirche
Bern, unterscheiden sich äusserlich
nicht von den Sängern manch anderer Singkreise. Doch fast alle haben ihre Jugend in Klostergymnasien verbracht.
Dort kamen sie mit den gregorianischen Chorälen in Berührung, den einstimmigen, repetitiven, «fast mantrischen» Weisen.
Spezialisiert auf die Musik des italienischen und deutschen Frühbarock, hat sich das Instrumentalensemble
Les Cornets Noirs in der jüngeren Vergangenheit international einen Namen gemacht.
Die sechs Musiker unterschiedlicher Herkunft haben sich
während gemeinsamer Studienjahre an der Schola Cantorum Basiliensis, dem Lehr- und Forschungsinstitut für
Alte Musik an der Musikakademie Basel, kennen gelernt
und seither ihr gemeinsames Interesse für die Musik des
17. Jahrhunderts in kontinuierlicher Arbeit weiter entwickelt. Dabei beschäftigt sich das 1997 von Gebhard David
und Bork-Frithjof Smith gegründete Ensemble vor allem
mit der Solo- und Ensembleliteratur für den Zink (ital. «cornetto», frz. «cornet»,
aufgrund seiner Lederumwicklung auch «schwarzer Zink» genannt), der in dieser Epoche südlich und nördlich der Alpen seine Blütezeit erlebte.
Les Cornets Noirs sind Preisträger des concours musica antiqua beim Festival
van Vlaanderen Brugge 2000. Seither konzertierte das Ensemble bei Festivals
in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen, Frankreich, Italien und Portugal sowohl mit eigenen Programmen als auch in Zusammenarbeit mit Vokalensembles in Aufführungen gross besetzter Musik des Frühbarock wie der Marienvesper von Claudio Monteverdi oder der geistlichen Musik
von Giovanni Gabrieli, Heinrich Schütz und deren Zeitgenossen.
2004 konnten Les Cornets Noirs der Öffentlichkeit eine erste CD vorstellen («O
dilectissime Jesu» - Motetten und Sonaten von Giovanni Legrenzi; Monika
Mauch & Les Cornets Noirs, Edition Alte Musik ORF) und sich über große Zustimmung bei Publikum und Presse freuen. 2009 ist bei audite unter dem Titel
«Echo & Risposta» eine zweite Aufnahme des Ensembles erschienen, ein abwechslungsreiches Programm mit doppelchöriger Instrumentalmusik des 17.
Jahrhunderts, aufgenommen an den historischen Bossard-Orgeln der Klosterkirche Muri (Schweiz).
Heute spielen für Sie:
Zinken: Frithjof Smith, Gebhard David
Violinen: Olivia Centurione, Cosimo Stawiarski
Theorbe: Matthias Spaeter
Orgel: Johannes Strobl
Viola da Gamba: Rebeka Ruso, Barbara Leitherer
Cello: Patrick Sepec
Posaunen: Henning Wiegräbe, Michael Hufnagel, Fernando Günther
Trompeten: Herbert Walser, Thomas Steinbrucker, Martin Sillaber,
Gerd Bachmann, Georg Pranger
Pauken: Michael Juen
JOHANNES GÜNTHER leitet seit Oktober 1998 die Kantoreien der Evangelischen Singgemeinde. 1963 in Bielefeld geboren studierte er Dirigieren (Chor- und Orchesterleitung) in Hannover und Freiburg im Breisgau und war
Mitglied verschiedener professionell arbeitender Vokalensembles (Kammerchor Stuttgart, Schola Heidelberg, Basler Madrigalisten). Es folgten Aufbau- und Meisterkurse:
Gregorianischer Choral (Godehardt Joppich), Historische
Aufführungspraxis (Reinhard Goebel), Praxis der neuen
Vokalmusik und Chorleitung (Eric Ericson). Von 1995 bis
2005 war Johannes Günther Lehrer für Chorleitung an
der Staatlichen Musikhochschule Karlsruhe. Seit 2002 ist Johannes Günther
gemeinsam mit Stefan Albrecht musikalischer Leiter der Engadiner Kantorei.
2003 gründete er mit Mitgliedern der Berner Kantorei und der Münsterpfarrerin
Maja-Zimmermann-Güpfert den Berner Münster Kinderchor, dessen musikalischer Leiter er seitdem ist. Das spezielle Engagement für Alte und Neue Musik
führte zur Zusammenarbeit mit dem Berner Symphonieorchester, der Basel
sinfonietta, dem Ensemble «La Fontaine», dem Hilliard-Ensemble sowie 2013
mit dem Zürcher Barockorchester. 2008 und 2010 wurde Johannes Günther
mit Einstudierungen beim Schweizer Kammerchor, 2011 beim BalthasarNeumann-Chor (Freiburg i.Br.) betraut. 2012 und 2013 führte er als Dozent
Stimmbildungskurse an den Musikhochschulen in Leipzig und Zürich durch.
ZÜRCHER KANTOREI ZU PREDIGERN
Wir sind ein mit dem geistlichen Leben der Predigerkirche Zürich verbundener
Chor, der neben der Mitwirkung in den Konzerten und Abendmusiken der
Evangelischen Singgemeinde regelmässig mit Motetten und Kantaten in den
Gottesdiensten der Predigerkirche mitwirkt. Einmal im Monat gestalten wir vor
der Chorprobe die Freitagsvesper in der Predigerkirche mit.
BERNER KANTOREI
Wir sind ein Chor von etwa vierzig kirchenmusikalisch engagierten Sängerinnen
und Sängern.
Unsere Hauptaufgabe ist die musikalische Gestaltung der halbstündigen Samstagabend-Vespern im Berner Münster. Gelegentlich singen wir in zusätzlichen
Gottesdiensten, beispielsweise an Ostern oder Pfingsten.
Im Weihnachtskonzert, in der Passionsmusik und in der Abendmusik im September bringen wir grössere Chorwerke aus allen Stilepochen in unterschiedlicher Besetzung zur Aufführung. Einzelne Konzerte singen wir gemeinsam mit
der Zürcher Kantorei zu Predigern sowohl im Berner Münster als auch in der
Zürcher Predigerkirche.
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SPONSOREN
Folgende Institutionen haben die Durchführung der beiden Konzerte
finanziell unterstützt. Herzlichen Dank!
Stadt Zürich
Kultur
Stadthausquai 17
8022 Zürich
Ernst Göhner Stiftung
Artherstr. 19
6301 Zug
Fondation
Johanna Dürmüller-Bol
Thunstr. 84
3074 Muri b. Bern
Stadt Bern Präsidialdirektion
Abteilung Kulturelles
Gerechtigkeitsgasse 79
3000 Bern 8
Erziehungsdirektion
des Kantons Bern
Amt für Kultur
Sulgeneckstr. 70
3005 Bern
Genossenschaft Migros Bern
Industriestr. 20
3321 Schönbühl
MÖCHTEN SIE BEI UNS MITSINGEN?
Versierte jüngere Sängerinnen und Sänger, die an intensiver und regelmässiger Probenarbeit und an der Mitwirkung in unseren Vespern, Gottesdiensten und Konzerten interessiert sind, werden herzlich eingeladen, mit uns
Kontakt aufzunehmen:
Zürcher Kantorei zu Predigern
Madlaina Gremlich, Worblentalstr. 37, 3063 Ittigen / Tel. 079 265 80 68
E-Mail: mb.zkp(at)kantorei.ch
Berner Kantorei
Andres Lutz, Fliederweg 3, 3422 Kirchberg / Tel. 034 445 19 93
E-Mail: reslutz(at)bluewin.ch
Die Kleine Kantorei
Chorleiter: Johannes Günther, Gantrischweg 44, 3076 Worb / 031 992 83 50
E-Mail: johannes.guenther(at)kantorei.ch
*********
MITGLIEDSCHAFT
Obwohl wir für unsere gottesdienstlichen Aufgaben von den kirchlichen Behörden subventioniert werden, sind wir für die Realisierung unserer Konzerte auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen. Wir danken Ihnen für eine
Spende. Besonders freuen wir uns, wenn Sie uns als Gönnerin oder Gönner
unterstützen.
□ Ich möchte der Evangelischen Singgemeinde als Gönnerin bzw. Gönner
beitreten.
□ Ich möchte die Kantoreien durch einen einmaligen Beitrag unterstützen.
□ Ich möchte Konzerthinweise zugeschickt bekommen.
Name und Adresse:
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Einsenden an:
Evangelische Singgemeinde
Sekretariat: Marcel Schneider, Thunstr. 57 a, 3074 Muri b. Bern
Tel. 031 951 93 30, jeweils 14.30 bis 17.00 Uhr
E-Mail: info(at)kantorei.ch oder sekretariat(at)kantorei.ch
Homepage: www.kantorei.ch
Postcheckkonto 30-30857-8
VORANZEIGEN
…unsere Kolleginnen und Kollegen:
Freitag, 5. Dezember 2014, 19.30 Uhr
Sonntag, 7. Dezember 2014, 16.00 Uhr
Französische Kirche Bern
H. I. V. von Biber: Missa Bruxellensis
Johann Stadlmayr: Exultate Deo (1645)
Amadeus Chor Bern: Leitung: Bohdan Shved
Samstag, 13. Dezember 2014, 20.00 Uhr
Sonntag, 14. Dezember 2014, 17.00 Uhr
Berner Münster
Johann Sebastian Bach: Kantaten
Felix Mendelssohn Bartholdy: Magnificat
Berner Kammerchor: Leitung: Jörg Ritter
…und eigene Veranstaltungen:
Offenes Singen "Es kommt ein Schiff geladen"
Singen von Advents- und Weihnachtsliedern
Sonntag, 7. Dezember 2014, 17.00 Uhr, Predigerkirche Zürich
Samstag, 20. Dezember 2014, 20.00 Uhr, Berner Münster
Passionsmusik 2015 "Jesu, deine Passion"
Chor- und Orgelmusik zu Passionsliedern
Samstag, 28. März 2015, 20.00 Uhr, Berner Münster
Sonntag, 29. März 2015, 17.00 Uhr, Predigerkirche Zürich
Abendmusik 2015
u. a. Willy Burkhard († 1955) Die Sintflut
Sonntag, 30. August 2015, 17.00 Uhr, Predigerkirche Zürich
Dienstag, 1. September 2015, 20.00 Uhr, Berner Münster
Weihnachtsmusik 2015 "Magnifikat anima mea"
Kantaten von J. S. Bach, Chr. Graupner und G. Gebel d.J.
Sonntag, 13. Dezember 2015, 17.00 Uhr, Predigerkirche Zürich
Samstag, 19. Dezember 2015, 20.00 Uhr, Berner Münster
Berner Kantorei und Zürcher Kantorei zu Predigern
Leitung: Johannes Günther
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Seele and Geist
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