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ALLES, WAS FLIESST - Technologiepark Karlsruhe

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04
BÜRKERT FLUID CONTROL SYSTEMS
Künstlergruppe Nordbecken stellt im TPK aus
NEO-Preisträger feiern im TPK
DAS MAGAZIN DES TPK
ALLES, WAS FLIESST
scope
2014
2_ Einblick
S. 4
Dr. Peter Krippner fühlt sich im TPK wohl
Foto: Mathis
S. 6
TPK-Läufer laufen zum Sieg
Foto: Linder
S. 7
Neo-Preisträger feiern im TPK
Foto: Fränkle
S. 8
Das Nordbecken zu Gast im Technologiepark
Foto: Sebastian Heck
Absolventenpreis _3
ZU EINEM GUTEN STUDIUM GEHÖRT
MEHR ALS NUR GUTE NOTEN
Tim Roes hat den diesjährigen Absolventenpreis der Technologiepark GmbH erhalten
Die Technologiepark GmbH stiftet jedes Jahr einen Preis für einen Absolventen oder eine
Absolventin der Hochschule Karlsruhe. In diesem Jahr war Tim Roes von der Hochschule
vorgeschlagen worden. In der Begründung waren nicht nur Roes‘ Thesis „Transparente Synchronisation unter Android“ und sein Master-Zeugnis mit der Note 1,0 mit Auszeichnung aufgeführt worden, sondern auch sein soziales Engagement: Roes war jahrelang aktives Mitglied
der Fachschaft, er arbeitete am Kolloquium und an der Neukonzeption eines Rechner-Pools,
engagierte sich in Open-Source-Projekten und unterstützte schwächere Studierenden.
Das Programmieren begleitet den gebürtigen Frankfurter, der in Speyer aufgewachsen ist, seit er zehn Jahre alt war. Und eigentlich war ihm
auch immer klar, dass er die Informatik zu seinem Beruf machen würde.
Zum Studium wählte er Karlsruhe wegen des hervorragenden Rufs, für die
Hochschule entschied er sich wegen des dortigen Tags der offenen Tür.
Inzwischen arbeitet Roes fest angestellt als Anwendungsentwickler bei
der Inovex GmbH in Karlsruhe, das ist die gleiche Firma, bei der er auch
seine Abschlussarbeit geschrieben hat.
Aber auch bei Absolventen, bei denen die Informatik weniger im Zentrum des Berufswunschs steht, spielt sie nach Roes‘ Ansicht doch eine zentrale Rolle: „Bei der akademischen Jahrfeier der Hochschule Karlsruhe
wurde für fast alle Abschlussarbeiten mindestens ein Element programmiert, um das Programmieren kam man nicht herum.“ Umso mehr irritiert
es den jungen Informatiker, dass Programmieren immer noch zu selten an
der Schule unterrichtet wird. Er selbst hat ein Jahr lang ehrenamtlich am
Goethe-Gymnasium in Karlsruhe Java-Programmierung unterrichtet und
dort festgestellt: „Alle 14-Jährigen haben ein Smartphone, doch es fehlt
ihnen das grundlegende Verständnis. Manche sagen tatsächlich, dass sie
Internet auf dem Smartphone gar nicht verwenden, sondern nur Facebook.
Und sie verstehen nicht, dass das das Gleiche ist.“
In seiner Thesis hat er sich mit der „Transparenten Datensynchronisation unter Android” beschäftigt. Als die Thesis vor zwei Jahren begonnen
wurde, war das mobile Betriebssystem Android noch nicht so weit, wie es
heute ist. Die Werkzeuge waren weniger ausgereift und gewisse Aufgaben waren noch größere Probleme, als sie es heute sind. Eines davon ist
die Synchronisation von Daten. Sollen Daten (bzw. Java-Objekte) nicht
nur auf einem mobilen Gerät gespeichert werden, sondern auf einem Server gespeichert und auf allen Geräten eines Benutzers angezeigt werden,
müssen diese synchronisiert werden. Die vorhandenen Entwicklungs-Bibliotheken waren nicht sehr gut ausgereift bzw. nicht bequem zu verwenden. In seiner Thesis entwickelte Herr Roes eine Bibliothek, welche über
eine sehr einfache Schnittstelle Objekte speichern bzw. auslesen kann. Die
Synchronisation übernimmt die Bibliothek anschließend im Hintergrund.
Dafür wurde die Suchengine Apache Lucene für den Einsatz unter Android angepasst, um die Daten zwischenzuspeichern, sodass diese schnell
auslesbar sind. Anschließend werden die Daten zu der Serverkomponente
synchronisiert, wo sie in der NoSQL-Datenbank MongoDB abgelegt werden. Mithilfe des Push-Nachrichten-Dienstes von Google (Google Cloud
Messaging) werden weitere Geräte informiert, dass neue Daten zur Synchronisation bereit stehen. Diese laden die Daten anschließend im Hintergrund und stehen nun auch dort bereit. Der gesamte Vorgang ist für einen
Entwickler, welcher die Bibliothek nutzt, unsichtbar.
Tim Roes
Fotos: Privat
Tim Roes und Thomas Lüdtke bei der Preis­
verleihung bei der Akademischen Jahresfeier am
10. Oktober 2014. Foto: Julia Sarti
4_ Unternehmensporträt
ALLES, WAS FLIESST
„Wir bei Bürkert sind fasziniert von allem, was fließt. Egal, ob wir es messen, steuern oder
regeln“, steht in der Unternehmenspräsentation von Bürkert Fluid Control Systems. Das 1946
gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Ingelfingen hat heute weltweit 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr als 1.400 davon arbeiten in Deutschland. Bürkert exportiert
80 % seiner Produkte, die Fertigung ist (mit einer sehr hohen Fertigungstiefe) vor allem in
Deutschland angesiedelt, ein Großteil davon im benachbarten Hohenlohe.
Das Bürkert Innovation Center am Standort Karlsruhe, das seit drei Jahren existiert,
beschäftigt momentan 17 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Schwerpunkt der Arbeiten ist die Produktentwicklung für Prozessventile. In den kombinierten Büro- und
Laborräumen im Neubau in der AlbertNestler-Straße sind außerdem die zentrale
Simulation und die Vorentwicklung für neuartige Aktoren angesiedelt. Diese Teams unterstützen standortübergreifend andere Teams
mit Computersimulationen von Produkteigenschaften und leisten Grundlagenarbeit, um
zukünftig neuartige Antriebe für Ventile zu
ermöglichen.
Dr. Peter Krippner, der früher bei ABB gearbeitet hat, ist verantwortlich
für den im Karlsruher Technologiepark angesiedelten Forschungs- und
Entwicklungsstandort und ein Entwicklungsteam in Ingelfingen. Er erläutert die Aufgaben der Ventilentwicklung bei Bürkert: „Wir entwickeln
alles, was man braucht, um Fluide – also Gase und Flüssigkeiten – zu
regeln. Das können kleinste „Ventilchen“ mit weniger als 1 mm Hub sein
(zum Beispiel für die Mikroanalysetechnik im Labor) oder eben große
Prozessventile mit 100 mm Rohrleitungsdurchmesser.“ Anders als viele
andere Unternehmen im TPK entwickelt Bürkert Hardware – Ventile und
Antriebe für Ventile – und damit sind einige Versuche verbunden. Im
jüngst bezogenen Neubau konnten sie endlich eine genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Arbeitsumgebung schaffen, in der die Labore quasi
neben dem Schreibtisch stehen. Kurze Wege und „Hands-on“ prägen das
Arbeitsumfeld der ­Entwicklungsingenieure, weshalb auch bisher bewusst
auf Laboranten verzichtet wird. Ventile in allen Größenordnungen sind
Um den Durchfluss durch ein Ventil zu verstehen und zielgerecht zu optimieren, wird die Durchströmung eines Ventils
mit Stromlinien visualisiert. Die hier abgebildeten Stromlinien zeigen die Topologie des Strömungsfeldes durch das
hier links abgebildete Ventilsystem (Ansteuerung-Antrieb-Armaturen), bei der die Armatur die in der Fluid Simulation
gezeigte Geometrie aufweist. Unterschiedliche Geschwindigkeiten werden durch unterschiedliche Farben symbolisiert.
Bild: Bürkert
nur eine Produktgruppe bei Bürkert. Bürkert-Sensoren messen unter
anderem Durchfluss, Temperatur, Druck und Stoffeigenschaften, also alle
Daten, die man braucht, um Flüssigkeiten und Gase korrekt regeln zu
können. Und dazu entwickelt Bürkert auch die übergeordnete Regelungsund Systemtechnik. Die insgesamt 150 Produktentwickler bei Bürkert
haben dabei normalerweise keine spezielle Anwendung im Visier. „Bei
unseren Entwicklungen handelt es sich immer um ein ganzes Produktprogramm“, erläutert Krippner, „wir entwickeln Standardprodukte, die
man hinterher im Katalog bestellen kann. Damit decken wir eine Vielzahl
möglicher Anwendungen ab und schaffen ein Produktportfolio, aus dem
sich dann auch unsere Kollegen aus den Bürkert-Systemhäusern bedienen
und kundenspezifische Systemlösungen erarbeiten.“
Die Erfahrung hat Bürkert gelehrt, ihr Angebot nicht nach Branchen, sondern nach Art der physikalischen Anwendung zu unterteilen.
Der Grundgedanke dieses Segment-Konzepts: Lösungen, die für eine
bestimmte Branche entstanden sind, können als Modell auch für andere Bereiche Gültigkeit haben. „Ein Produkt, das Bürkert für die Lebens­
mittelindustrie entwickelt, kann auch im Hightech-Labor praktikabel sein.
So nutzen wir in den Segmenten fachübergreifend das vernetzte Wissen
des Unternehmens“, erklärt Krippner. Er lobt auch die Offenheit dieses
Unternehmens und die Bereitschaft, immer wieder über die Branchengrenzen hinaus zu denken. Diese große Innovationskraft habe Bürkert zu
einem der weltweit führenden Unternehmen für Fluid Control Systems
gemacht.
Das Labor liegt direkt neben dem Büro
Foto: Mathis
Unternehmensporträt _5
Die Produkte und Systemlösungen von Bürkert werden überall dort eingesetzt, wo etwas
fließt – von Zapfsäulen über Zahnarzt­
stühle
bis hin zu Weltraumsatelliten und Anlagen zur
Insulinproduktion. In Karlsruhe arbeiten überwiegend Ingenieure, Elektrotechniker, Hardware- und Softwareentwickler. Manche fahren
morgens direkt in die Fabriken nach Öhringen
und Ingelfingen, um dort mit der Produktion
zusammenzuarbeiten. Doch oft bleiben sie auch
gerne im TPK. Krippner schätzt den Arbeitsplatz Technologiepark sehr: „Das fängt mit dem
Casino an. Gerade für einen kleinen Stand­
ort wie unseren wäre es sonst nicht leicht, ein
ordentliches Essen zu einem vernünftigen Preis
anzubieten.“ Dazu lobt er das Casino-Ambiente mit der Sonnenterrasse und die Qualität der
Gebäude im TPK. Und dazu kommt der junge
Altersschnitt: „Man hat hier fast Campus-Atmosphäre. Wir haben einige Bewerber sicherlich
auch dadurch überzeugt, dass der
Technologiepark ein solch angenehmes Arbeitsumfeld bietet.“
Dr. Peter Krippner
Foto: Mathis
6_ Marktplatz
REGE TEILNAHME AM 32. FIDUCIA BADEN-MARATHON KARLSRUHE
Auch 2014 haben wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer am Karlsruher Baden-Marathon
teilgenommen und wir gratulieren Michelle
Franz, Ilona Linder, Carlos Lopez und Dominik
Mock aus dem TPK-Lauftreff-Team. Außerdem
haben auch Business-Teams weiterer Firmen
aus dem TPK erfolgreich an dem Traditionslauf teilgenommen, etwa die beiden Teams der
Bürkert GmbH und Co. KG, das Team EIFERSÜCHTIG vom Europäischen Institut für Energieforschung EIfER und Teams der COGNEX
Germany Inc., der ILK Internet GmbH, der Intel
GmbH, der Gameforge AG, Systec und Services
GmbH, TechniData IT Service GmbH, der CAS
Software AG.
V. l. n. r.: Dominik Mock, Ilona Linder, Michelle Franz, Carlos Lopez
vom TPK-Lauftreff Foto: TPK GmbH
GAMEFORGE VERTEIDIGT TITEL BEI DER TISCHKICKERMEISTERSCHAFT 2014
An zwei aufeinanderfolgenden Abenden fand
auch 2014 wieder die TPK-Tischkickermeisterschaft in der nach dem Hauptsponsor benannten
andrena-Arena im Foyer der Emmy-NoetherStraße 11 statt. Im Finale spielte andrena objects
ag gegen Gameforge AG. Erneut holten auch
2014 wieder die Online-Spiele-Entwickler den
Sieg. Die Sponsorengelder und auch die Einnahmen aus dem Essen- und Getränkeverkauf
gehen wie jedes Jahr in den Spendentopf. Ein
besonderer Dank geht an alle Spieler, Zuschauer und ganz besonders an die Südstadtkickers
Karlsruhe für die tolle Meisterschaft! Die Sponsoringeinnahmen wurden gespendet an die Seniorenresidenz
Oberreut. Foto: TPK GmbH
TECHNOLOGIEPARK GMBH AUF DER
IMMOBILIENMESSE EXPO REAL IN MÜNCHEN
TECHNOLOGIEPARK GMBH IN
NEUE BÜRORÄUME EINGEZOGEN
Auf der Expo Real in München präsentierten vom 6. bis 8. Oktober 2014
die L-Bank sowie sechs baden-württembergische Regionen und deren
Partner am Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International
(bw-i) ihre attraktivsten Investitionsprojekte und -objekte einem internationalen Fachpublikum. Die L-Bank, Landeskreditbank Baden-Württemberg, stellte ihre Programme und Dienstleistungen sowie ihre drei
Technologieparks vor. TPK-Geschäftsführer Thomas Lüdtke war mit dem
Messeauftritt sehr zufrieden: „Wir sind, wie auch im vergangenen Jahr,
mit unserem Konzept – vor allem mit dem hohen Anspruch des Karlsruher Technologieparks – auf großes Interesse gestoßen und konnten damit
erfolgreich für uns werben.“
Einer der Vorteile des Technologieparks ist es,
dass wachsende Unternehmen sich oft im gleichen Gebäude vergrößern können – ohne aufwendige Suche nach Büroräumen und ohne
kostspieligen Umzug. Hier zu helfen und zu
organisieren, das ist unser Kerngeschäft. Und
wenn Unterstützung bedeutet, dass wir selbst
das Feld räumen, dann tun wir das. Daher finden
Sie das Parkmanagement der Technologiepark
GmbH seit dem 24. Oktober in der Albert-Nestler-Str. 15 im 2. Obergeschoss. Die bekannten
Telefon- und Faxnummern sowie E-Mail-Adressen bleiben natürlich erhalten.
NEO _7
PLUG & WORK
NEO2014 im Technologiepark verliehen
Hier hat Karlsruhe einen Vorsprung, weil es die
Informationstechnologie mit dem Maschinenbau
verbinden kann.“
Ihr prämiertes Projekt widmet sich der Aufgabe,
dass bislang auf den verschiedenen Fabrikebenen meist verschiedenartige Softwaresysteme
mit jeweils eigenen Schnittstellen existieren,
die bei jeder Änderung manuell angepasst
oder umprogrammiert werden müssen. Mit
einer universellen, USB-ähnlichen Schnittstelle
jedoch könnte die steuernde Software neue oder
geänderte Systemkomponenten schnell und
unkompliziert erkennen und alle Informationen
zur automatischen Integration in den Produktionsablauf übertragen. „Plug and Work“ lauten
Motto und Methode.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Laudator Dr. Florian Langenscheidt
(links) überreichten den mit 20.000 Euro dotierten NEO2014 an Dr. Miriam
­Schleipen und Dr. Olaf Sauer. Foto: Fränkle
Am 14. Oktober war es endlich so weit – in einer feierlichen Zeremonie
im Technologiepark wurden die Finalisten vorgestellt und schließlich der
mit 20.000 € dotierte Preis vergeben. Doch vorher machten es die Veranstalter nochmal spannend: Nach der Begrüßung von Thomas Lüdtke, dem
Geschäftsführer des Technologieparks, der Anmoderation von Mathias
Zurawski, Redakteur des SWR, und einem dynamischen Grußwort von
Oberbürgermeister Dr. Mentrup, sprach Professor Dr. Müller-Quade.
Der Professor am KIT für Kryptographie und Sicherheit hat seine eigene professionelle Brille aufgesetzt, und die zeigt die Sicherheitsrisiken
durch Industrie 4.0, nämlich „die vielen Möglichkeiten, wie das alles auch
schiefgehen kann“.
Dass der Ansatz einer universellen Schnittstelle auf Basis offener Industriestandards funktioniert, hat das IOSB bereits in Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller erfolgreich
bewiesen. Das IOSB schätzt, dass durch die Einführung einer universellen Schnittstelle die Aufwände zur Inbetriebnahme von Maschinen um
rund 20 Prozent reduziert werden können, diejenigen zur Anbindung von Anlagen und Steuerungen an ein übergeordnetes MES-­
System
(Manufacturing execution system) sogar um
rund 70 Prozent.
TechnologieRegion
Karlsruhe
Insgesamt gab es 25 Bewerbungen für den NEO2014, fünf Unternehmen
und wissenschaftliche Einrichtungen hatte die Fachjury im Juli als Finalisten nominiert: das Fraunhofer IOSB, die PTV Group Karlsruhe, die ArtiMinds Robotics GmbH, das Karlsruher Institut für Technologie zusammen
mit der Bär Automation GmbH und die Wibu-Systems AG. Ihre Ideen und
Projekte wurden bei der Preisverleihung per Filmeinspielung vorgestellt.
Hightech trifft Lebensart
Gewinner des NEO2014 ist das Karlsruher Fraunhofer-Institut für Optro­
nik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB). Die mit 20.000 Euro
dotierte Auszeichnung wurde im festlich gestalteten Casino des Technologieparks gemeinsam von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als
Vorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) und Laudator Dr.
Florian Langenscheidt an Dr.-Ing. Miriam Schleipen und Dr.-Ing. Olaf
Sauer überreicht. Die Informatikerin und der Wirtschaftsingenieur arbeiten am IOSB an einer universellen Schnittstelle für die Fabrik der Zukunft.
„Wir haben von Anfang an an unser Projekt geglaubt, aber erst mit Industrie 4.0 haben wir den nötigen Rückenwind erhalten“, sagte Mirjam Schleipen aus dem Preisträgerteam. Beide danken ihrem Team, für das sie stellvertretend diesen Preis entgegennehmen, und ihr Kollege Sauer fügt an:
„Innovationen entstehen häufig an der Schnittstelle von zwei Disziplinen.
Industrie 4.0
Industry 4.0
Wir suchen innovative Technologien
für die intelligente Fabrik der Zukunft.
We’re looking for innovative technologies
for the smart factory of the future.
DAS NORDBECKEN ZU GAST
Karlsruher Künstlerkollektiv präsentiert umfangreiche Schau im Technologiepark
V. l. n. r.: Tobias Talbot, Ross Jago, Nemanja Sarbaic, Julia Hildenbrand (Laudatio), Johnathan Zacharias
(Musik), Constanze Zacharias, Marius Walter und Alex Feuerstein. Foto: Sebastian Heck
Auch in diesem Jahr öffnet der Technologiepark
Karlsruhe für eine große Kunstausstellung seine
Räumlichkeiten. Diese verwandeln sich für rund
drei Monate in einen großzügigen und imposanten Schauplatz zeitgenössischer Kunst, die in
diesem Jahr durch das Karlsruher Künstlerkollektiv ‚Nordbecken‘ vertreten ist.
Das seit über 10 Jahren gemeinsam in ganz
Deutschland agierende Kollektiv, bestehend
aus Alex Feuerstein, Ross Jago, Nemanja Sarbaic, Tobias Talbot, Marius Walter und Constanze und Jonathan Zacharias, wird Arbeiten aus
den Bereichen der Malerei, Grafik und Skulptur
sowie der Fotografie und Musik präsentieren.
Der Grundstein des Kollektivs wurde erstmalig
unter dem Namen „Alte Apotheke“ in Langensteinbach im Hause Zacharias durch regelmäßig
stattfindende Ausstellungen und musikalische
Sessions gelegt. Es setzt sich zu gleichen Teilen
aus Absolventen der Staatlichen Kunstakademie
Karlsruhe wie freischaffenden Künstlern zusammen. Seine Fortführung und Weiterentwicklung
fand es 2011 in der Einrichtung des namengebenden Studio Nordbecken im Rheinhafen in
Karlsruhe. Dort steht dem Kollektiv eine über
IMPRESSUM
Nr. 04/2014
Herausgeber:
Technologiepark Karlsruhe GmbH
Albert-Nestler-Straße 15, 76131 Karlsruhe
600 qm große Halle als Arbeits- und Ausstellungsraum zur Verfügung, den es regelmäßig
auch anderen Künstlerinnen und Künstlern aller
Sparten öffnet.
Jene offenen Türen bietet der Technologiepark
nun wechselweise dem Künstlerkollektiv Nordbecken und taucht erneut die Arbeitsstätte von
mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ein neues Licht. Die Förderung der regionalen Kunstlandschaft geht so Hand in Hand mit
der Etablierung eines facettenreichen Arbeitsumfeldes. Nicht zuletzt damit erweist sich der
Technologiepark Karlsruhe als Brücke zwischen
internationalen Hightech-Unternehmen und
gegenwärtiger Kultur.
Die Ausstellung „Das Nordbecken zu Gast im
Technologiepark“ wurde am 07.11.2014 in den
Räumen der Emmy-Noether-Str. 11 eröffnet und
wird bis zum 09.02.2015 werktags von 8:00 bis
18:00 Uhr zu sehen sein.
Alle ausgestellten Kunstwerke können
käuflich erworben werden. Kontakt­
daten der Künstler finden Sie unter
www.nordbecken.de
V. i. S. d. P.: Thomas Lüdtke
Redaktion: Dr. Susann Mathis
Telefon: +49 (0) 721 6105-01
Fax: +49 (0) 721 6105-199
E-Mail: scope@techpark.de
www.techpark.de
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