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In Gatow dreht sich wieder was... - CDU Kladow

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Seite 1 Aktuell
. . Informativ . Bärenstark .
.
Ausgabe 115
September 2008
.
Nr. 115
In Gatow
dreht sich
wieder was...
September 2008
Seite 3
. Kommandowechsel
Erinnerungen an Manuela
Spielplätze in Spandau
Streetworkerprojekt beginnt
Arbeitslosenzahlen in Spandau
Bildungsrepublik Deutschland
Kai Wegner nominiert
Licht für Hohengatow
Das Finnenhausjubiläum
Volksbegehren „ProReligion“
Vom Wiegen wird die Sau nicht fetter
Kranzniederlegung
Posteröffnung bei Bolle
Der Raub der Sabinerinnen
Feuerwehrfest in Kladow
Neuer Motor für DLRG-Boot
Hoher Besuch in Gatow
Dampferanlegestelle in Gatow
Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg
Chronik Siedlung Havelblick, Folge 4
Impressum - Media-Daten
Der nächste
erscheint am
14. November 2008.
Anzeigenschluss für die Ausgabe
ist am 17. Oktober 2008.
Herausgeber, Redaktion und
Verlag wünschen Ihnen einen
schönen, sonnigen und
erlebnisreichen Spätsommer
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Ausgabe 115
Stammtisch
der CDU Kladow
Interessiert?
Die CDU Kladow
trifft sich jeden
1. Mittwoch
im Monat
ab 19 Uhr zum
Stammtisch im
„Bistro
am Ritterfeld“.
Wenn Sie Fragen
oder Ideen haben,
uns einfach nur
persönlich
kennen lernen
oder „meckern“
möchten - Sie sind
herzlich dazu
eingeladen.
Sie können
uns natürlich auch
erreichen unter:
Telefon:
364 33 9 33
E-Mail:
info@cdu-kladow.de
Unseren
Land-Kurier finden
Sie jetzt auch
im Internet!
Unsere Homepage:
www.cdu-kladow.de
September 2008
Seite 4
. .
Ausgabe 115
Liebe Land-Kurier
Lesegemeinde!
Kommandowechsel in der
General-Steinhoff-Kaserne
Neben Luftwaffen-Musikkorps 4, Bundeswehrfachschule und anderen Bundeswehreinrichtungen ist in der
G e n e ra l -S t e i n hoff-Kaserne der
Fe r n m e l d e a u fklärungsabschnitt 921 stationiert.
OTL Stefan Funk
da demnächst eine seiner Aufgaben
die Auflösung des Abschnitts 921 zum
D e r s e i t A p r i l 30. September 2009 sein wird. Die
2006 dort amtie- zur Zeit rund 750 Mann starke Truppe
rende Komman- wird dann größtenteils an den Fernmeldeur Oberstleutnant Frank Sander, wie deaufklärungsstandorten Daun in der
er selbst sagt, eine Kieler-Sprotte mit Eifel und Bramstedtlund bei Flensburg
Berliner Wurzeln (die Mutter stammt untergebracht.
aus Neukölln), hat inzwischen neue
Aufgaben im Internationalen Militärstab Nachfolge-Einheiten für die „Freiräume“
des NATO-Hauptquartiers in Brüssel in der Steinhoff-Kaserne sind noch
nicht in Sicht!
übernommen.
Seit dem 3. September führt der aus
Augsburg stammende Oberstleutnant
Stefan Funk das Kommando in der
Kladower Kaserne.
Der 40jährige Elektro-Ingenieur ist seit
20 Jahren Soldat und hat die letzten
2½ Jahre in der Henning-von-TreskowKaserne in Geltow/Potsdam gedient.
OTL Stefan Funk bleibt mit seiner Frau
und zwei Kindern weiterhin in Werder/
Havel wohnen – wird also „nur“ ArbeitsSpandauer.
Leider wird er der letzte Kommandeur
der Fernmeldeaufklärer in Berlin sein,
September 2008
Herrn Oberstleutnant Sander ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit - Herrn Oberstleutnant Funk
ein herzliches Willkommen und beiden
Soldaten viel Glück und Erfolg in der
neuen Verwendung.
Konrad Birkholz
Seite 5 . .
Ausgabe 115
Erinnerung an Manuela:
Eine Spandauerin aus dem Wedding
Doris-Inge Wegener wurde am 18. August 1943 in der Thurneyssenstraße 3
im Berliner Wedding geboren. Mit 19
Lenzen wurde die Fabrikarbeiterin bei
Gesangsauftritten in der Weddinger
Kneipe „Ufer-Eck“ von dem Musikmanager Peter Meisel „entdeckt“.
Nach einem Nachwuchswettbewerb
wurde 1962 von Ariola ihre erste
Schallplatte, die „Hula Serenade“ produziert. Aber erst mit ihrer zweiten
Single „Schuld war nur der Bossa
Nova“ gelang Manuela 1963 ihr erster
großer Hit.
Manuela landet in den nächsten zehn
Jahren eine ganze Serie von Schlagern
und ist von 1963 bis 1973 mit sage und
schreibe 25 Singles in den Charts vertreten. Insgesamt verkaufte sie über
17 Millionen Schallplatten und CDs und
viele ihrer Hits wie „Schwimmen lernt
man im See“ (1964), „Küsse unterm
Regenbogen“ (1965), „Monsieur Dupont“ (1967) oder auch „Guantanamera“ wurden zu echten Evergreens.
Die steile Karriere erlaubte Manuela
die Umschau nach einem ansehnlichen
eigenen Domizil und so kam Mitte
der sechziger Jahre die Berlinerin aus
dem Wedding in den damals noch
längst nicht so zersiedelten Süden
Spandaus.
Mitte der 60er Jahre baute sie direkt an
den Waldrand an der Selbitzer Straße
129 ihren Bungalow und wurde Kladowerin. Ihre Ponys Max und Moritz
bekamen einen eigenen Stall, mit den
Pudeln Bobby und Pepe stromerte sie
durch den Wald und die Schäferhündin
Bessy bewachte sie und das Anwesen.
Während sich Manuela beruflich oft
in den USA aufhielt, kümmerte sich
die Freundin Hildegard Schmaler, die
heute noch im Manuela-Freundeskreis
Manuela mit Bruder Klaus vor
ihrem Kladower Bungalow. Foto:
Privat
aktiv mitarbeitet, um Haus und Hof in
Kladow. Immer wieder kehrte Manuela für Auftritte in der Berliner Heimat
aus Amerika zurück, oft in Begleitung
ihres heute noch in Spandau lebenden
Bruders Klaus. Dabei überquerte sie im
Laufe von 15 Jahren rund 130 Mal den
„großen Teich“.
Zuletzt traf ich Manuela im Sommer
2000 bei einem Fest auf der Marina
Lanke unterhalb der Haveldüne.
Am 13. Februar 2001 starb Manuela im
Alter von 57 Jahren an Kehlkopfkrebs.
Zu ihrer Beerdigung auf dem MartinLuther-Kirchhof in Berlin-Waidmannslust, kamen über 300 ihrer Freunde
und Fans, aber leider kaum bekannte
Größen aus der Musikbranche.
Manuela wäre am 18. August 2008
65 Jahre alt geworden. Deshalb trafen
sich am 23. 8. rund 60 Anhänger ihres
Freundeskreises im Hotel Senator am
S-Bahnhof Spandau-Stresow zu einer
Gedenkfeier und schwelgten dank
zahlreicher CDs und Videos in alten
Erinnerungen.
Konrad Birkholz
September 2008
Seite 6
. .
Ausgabe 115
S pandau: Für die
Kleinsten ganz groß
Das Thema Familienförderung ist
derzeit in aller Munde. Elterngeld,
Kinderbetreuung und Geburtenrate
beherrschen die Schlagzeilen. Aber was
kann ganz konkret vor Ort für die Belange unserer kleinen Mitbürger getan
werden, damit auch für sie Spandau
ein lebens- und liebenswerter Bezirk
Arndt Meißner
ist. Die Spandauer CDU Fraktion hat
sich in den ersten beiden Jahren dieser kommission kümmert sich um eine
Wahlperiode daher intensiv mit dem kindgerechte Gestaltung unserer SpanThema Spielplätze beschäftigt. Wir dauer Spielplätze. Geleitet wird diese
wollen unseren Bezirk gerade auch für Kommission von einem Mitglied unserer
Familien attraktiv gestalten und den Fraktion in der BVV.
Kleinen den nötigen Freiraum zum
Spielen und Toben bieten.
Anfang diesen Jahres konnte erreicht
werden, dass MAE-Projekte sogenannNeben dem bereits seit einigen Jahren te Spielplatzbegeher stellen, die das
durchgeführten Spielplatzsonderpro- bestehende Rauch- und Alkoholverbot
gramm, mit dem wir den finanziellen auf den Spielplätzen bekannt machen
Spielraum zur Verfügung stellen, sind sollen. Durch diese Aufklärungskampazahlreiche Anträge und Initiativen in gne erhoffen wir eine breite Akzeptanz
der BVV Spandau hinzugekommen. So der Verbote und Verständnis für die
werden seit Sommer 2007 jährlich die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme zum
Spandauer Spielplatztage durchgeführt. Schutz unserer Kinder.
Diese werden durch die Spielplatzkommission und die Spielplatzpaten betreut. Mit unserer Unterstützung wurde das
Einmal im Jahr werden so neben den Spielplatztelefon für Gefahrenstellen
Spielgeräten besondere Angebote für eingerichtet. Entsprechende Hinweisdie Kinder gemacht, z.B. Ponyreiten, schilder weisen auf diese Möglichkeit
Piratenschatzsuchen und ähnliches.
hin. Seit der Einrichtung des Telefons
gehen durchschnittlich drei Anrufe am
Die vom CDU-geführten Bezirksamt Tag bei der Serviceeinheit Spielplätins Leben gerufenen Spielplatzpaten ze ein. Außerhalb der Dienstzeit ist
betreuen „ihre Spielplätze“ und helfen, ein Anrufbeantworter angeschlossen.
sie in attraktivem Zustand zu halten. Somit wird den Bürgerinformationen
Neben Privatpersonen beteiligen sich schnell nachgegangen und potentielle
auch Wirtschaftsunternehmen und Gefahrenstellen können beseitigt wer–verbände daran. Natürlich hat auch die den. Die Rufnummer des Spandauer
Spandauer CDU eine Patenschaft über- Spielplatztelefones lautet 331 30 99.
nommen. Schilder an den Spielplätzen Wie wichtig diese Möglichkeit ist zeigt
weisen auf die Paten und Sponsoren der vor kurzem begangene Anschlag
der Spielplätze hin. Die Spielplatz- auf einen Kladower Spielplatz.
September 2008
Seite 7 . .
Ausgabe 115
Auch zukünftig werden wir uns diesem
Thema widmen. Gleichzeitig sind aber
alle aufgerufen für den Erhalt unserer
Spielplätze zu sorgen, sei es durch die
Übernahme einer Patenschaft, durch
Sponsoring oder durch das Einschreiten bei mutwilliger Beschädigung
von Spielgeräten. Es ist doch allemal
schöner, mit dem wenigen Geld neue
Spielgeräte anschaffen zu können, als
zerstörte ersetzen zu müssen.
In diesem Sinne verbleibe ich mit sommerlichen Grüßen
Ihr
Arndt Meißner
Fraktionsvorsitzender der
CDU-Fraktion in der BVV Spandau
Kreative Ideen und neues Design
verwandeln auch Ihren alten Nerz.
Ein schwerer Nerzmantel wird durch eine
Umarbeitung mit Rupfen leicht, samtig und modisch.
September 2008
Seite 8
. .
Ausgabe 115
Modernisierung der Jugendarbeit geht
weiter - trotz anfänglicher Widerstände
Ab 1. September wird
das Streetworkerprojekt in der Altstadt
Spandau und in Kladow beginnen. Den
Beschluss dazu fasste
im Juli nach langen,
intensiven und fachlich
guten Beratungen und
anfänglich großen Widerständen der Spandauer SPD und der
SPD-Jugendstadträtin der Spandauer
Jugendhilfeausschuss.
Damit kann das von CDU, FDP und
DIE GRAUEN initiierte Projekt endlich
starten. Für seine tolle Arbeit kann ich
mich beim Jugendhilfeausschuss nur
bedanken.
2009 aber spätestens
jedoch 2010 zu den
60 Tausend Euro, die
der Bezirk zur Verfügung stellt, zusätzlich
vom Senat geförderte Landesmittel in
gleicher Höhe mit in
dieses Projekt einbringt. Denn in Zeiten
knapper werdender Bezirksfinanzen
ist es umso notwendiger, zusätzliche
Landesmittel - gerade auch für Jugendarbeit - nach Spandau zu holen. Dies
ist jetzt gelungen.
Frank Bewig
Jugendpolitischer Sprecher der
CDU-Fraktion in der BezirksverordneDer Jugendhilfeausschuss hat mit Out- tenversammlung von Spandau
reach einen Berliner Träger ausgewählt,
der bereits in vielen anderen Bezirken
seine Kompetenz mehr als nur bewie- Kurz notiert:
sen hat. Damit werden endlich auch die
Kinder und Jugendlichen die nötige Un- Arbeitslosenzahl
terstützung erhalten, die bisher durch in Spandau
die verschiedenen Formen der Jugend- sinkt stärker
arbeit nicht angesprochen und erreicht als im gesamten Berlin
wurden. Gerade das Hinausgehen von
Streetworkern zu den Orten, an denen
Die Zahl der Arbeitslosen in Spandau
die Jugendlichen sich aufhalten, bringt
sinkt
derzeit schneller als im Berliner
den Kontakt und damit eine Basis, auf
der präventive Aktivitäten wirken kön- Durchschnitt. Mit aktuell 13,8 % liegt
nen. Denn viele große Probleme, wie die für den Bezirk gemeldete Arbeitsdie steigende Jugendkriminalität und losenquote im Mai 2008 sogar einmader Alkoholmissbrauch, müssen endlich lig knapp unter dem Berliner Durchernsthaft angegangen werden. Der schnitt von 14,1 %.
Einsatz von Streetworkern ist da ein 14.723 Spandauerinnen und Spanerster aber wichtiger Schritt. Weitere dauer waren im Mai 2008 arbeitslos
müssen folgen!
gemeldet. 1.126 von Ihnen waren unEs besteht nun erhebliche Hoffnung, ter 25 Jahre alt, 7.369 sind seit mindass Outreach vielleicht schon im Jahr destens einem Jahr arbeitslos.
September 2008
Seite 10
. .
Ausgabe 115
Bildungsrepublik
Deutschland
von Kai Wegner,
Bundestagsabgeordneter für Spandau
Die Ergebnisse des 2. Nationalen
Bildungsberichts förderten Licht und
Schatten des deutschen Bildungssystems zutage. Während es in vielen
Bereichen klare Verbesserungen gegenüber dem ersten Bericht festzustellen gibt, bleiben einige Entwicklungen
unverändert negativ. So verlassen
beispielsweise fast 8 Prozent aller Jugendlichen im Alter zwischen 15 und
17 Jahren die Schule ohne Abschluss.
In Berlin liegt diese Quote mit rund 10
Prozent sogar noch höher. Darunter
vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund, die doppelt so häufig die
Schule ohne Abschluss verlassen als
ihre deutschen Mitschüler.
Kai Wegner, MdB
einmal selbst davon überzeugen, in
welch schlechtem baulichen Zustand
sich die Schulen in Spandau befinden.
Ein Partnerschaftsprogramm, das vom
SPD-Finanzminister Thilo Sarrazin
höchst selbst angeregt wurde, hätte zumindest bei den schlimmsten Fällen mit
privatem Kapital Abhilfe leisten können.
Lange hat unser Baustadtrat Carsten
Röding für Partner aus der Wirtschaft
geworben, um dann zu erfahren, dass
SPD und Linke dem Programm ihre
Zustimmung im Abgeordnetenhaus
Obwohl diese Jugendlichen den Haupt- verweigern. Mehr Geld für die längst
schulabschluss später zumeist noch überfälligen Sanierungsarbeiten gab
nachholen können, müssen uns diese es vom rot-roten Senat aber natürlich
Zahlen beunruhigen. Denn auch das auch nicht.
zeigt der aktuelle Bildungsbericht: Die
Höhe des Bildungs- und Qualifikati- Um die personelle Situation scheint
onsniveaus beeinflusst zunehmend es an unseren Schulen allerdings
die Teilhabe am Erwerbsleben. So lag auch nicht besser bestellt zu sein. So
der Anteil an Erwerbslosen bei Per- berichtete mir eine Spandauer Obersonen ohne beruflichen Abschluss im schülerin, dass zum Beispiel allein in
Jahr 2006 bei ca. 12%, bei Personen ihrer Jahrgangsstufe in den ersten
mit Hochschulabschluss hingegen nur Monaten des vergangenen Schuljahres
bei rund 4%. Gute Bildung wird da- insgesamt drei Grundkurslehrer und ein
mit immer mehr zum Gradmesser für Leistungskurslehrer fehlten. Außerdem
Wohlstand und Chancengerechtigkeit wurden aus Mangel an Lehrkräften
in unserem Land.
das Fächerangebot in Erdkunde und
Geschichte in der Oberstufe vorläufig
Diese Botschaft scheint aber noch eingeschränkt und in der Mittelstufe
längst nicht bei allen angekommen zu
Seite 12
sein. So durfte ich mich zuletzt wieder
September 2008
Seite 12
. zum Teil komplett aus dem Plan gestrichen sowie ausgefallene Stunden
grundsätzlich nicht vertreten und
junge engagierte Referendare nicht
übernommen.
.
Ausgabe 115
system. Auch die Bundesregierung ist
hier gefordert. Im Oktober diesen Jahres wird es deshalb einen Bildungsgipfel
geben, an dem die Vertreter der Länder
und der Bundesregierung teilnehmen
werden. Das Ziel des Gipfels hat die
Bundeskanzlerin bereits vorgegeben.
„Wir müssen die Bildungsrepublik
Deutschland werden“, so Angela Merkel,
die selbst die Zeit bis Oktober nutzen
will, um sich selbst in verschiedensten
Bildungseinrichtungen ein Bild vom
Zustand unseres Bildungssystems zu
machen.
Wer Bildung dermaßen vernachlässigt,
der braucht sich über die Folgen wie
zunehmende Bildungsarmut und die
daraus resultierende materielle Armut
nicht zu wundern. Wer gute Bildungspolitik betreibt, der investiert nicht nur
in die Zukunft unserer Gesellschaft,
sondern schafft die Voraussetzungen
dafür, dass jeder Jugendliche seine
Chancen unabhängig von der sozialen Ich persönlich hoffe, dass dieser Gipfel
Lebenssituation seiner Eltern nutzen eine Signalwirkung haben wird. Was
kann und Migranten in unserer Gesell- bereits erfolgreich in der Familienpolitik
gelungen ist, muss uns jetzt auch in
schaft besser integriert werden.
der Bildungspolitik gelingen, nämlich
Doch in Berlin passiert leider genau Bildung zum Top-Thema auf der politidas Gegenteil. Der rot-rote Senat stellt schen Agenda als auch in der Öffentpopulistisch Forderungen auf, wo er lichkeit zu machen. Dann wird auch die
nichts bewegen kann und versagt dort, rot-rote Koalition in Berlin gezwungen
wo er Gestaltungsmöglichkeiten hat sein, deutlich mehr in die Bildungsar- zum Schaden unserer Schülerinnen beit zu investieren. Mehrmonatige Lehund Schüler.
rerausfälle und undichte Schuldächer
sind Armutszeugnisse für die Zukunft
Aber nicht nur die Bundesländer tragen unserer Stadt und müssen schnell der
eine Verantwortung für unser Bildungs- Vergangenheit angehören.
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September 2008
Ritterfelddamm 1
Kladow
Tel.: 339 36 577
Geöffnet:
Mo.
15 - 24 Uhr
Di.-Do. 12 - 24 Uhr
Fr.-Sa. 12 - 01 Uhr
So.
12 - 24 Uhr
WOCHENKARTE:
Montag Burger - Dienstag Cocktail Mittwoch Schnitzel - Donnerstag Cevapcici - Freitag Fisch
WOCHEN-COCKTAIL: Jede Woche drei versch. Cocktails ab 4 Euro
FRIDAY NIGHT is LADIES NIGHT
„Bumbar“ – die neue Einrichtung in Kladow. Wir laden Sie herzlich ein
zu kroatischen Speisen á la Mama, süffigen Cocktails und gemütlichen
Sommerabenden bei einem vollmundigen Glas Wein.
Wir, das sind die stolzen Pächter unseres kroatischen Restaurants,
Daniel und Denis Prisoic. Und „á la Mama“ ist kein Marketing-Gag – bei
uns kocht wirklich unsere Mutter!
Dem entsprechend geht es bei uns typisch kroatisch gastlich und
familiengeführt zu. Gerne bereiten wir den Kleinen der Familie extrakleine Portionen oder würzen unsere Ajvar-Sauce ganz nach Ihren
Wünschen auch noch etwas schärfer. Sie möchten Ihren Geburtstag bei
uns feiern? Sehr gern – stimmen Sie doch einfach Menüvorschläge mit
uns ab oder lassen Sie Ihre Gäste selbst aus unserer reichhaltigen Karte
wählen.
Abends treffen Sie sich mit Ihren Freunden an unserer Bar und schlürfen Cocktails oder Sie genießen einen lauen Sommerabend bei einem
Glas Wein auf unserer Terrasse.
Als letztes Geheimnis sei verraten, dass „Bumbar“ der Spitzname von
Daniel Prisoic, kroatischen Ursprungs ist und.... was er bedeutet,
können Sie gern bei einem Ihrer nächsten Besuche herausfinden!
Tipp: Das Logo verrät es schon...
Herzlichst, Ihre Gastgeber Prisoic
Seite 14
. .
Ausgabe 115
Kai Wegner
mit 96,3
Prozent
nominiert
Bundestagsabgeordneter tritt erneut in
Spandau/Charlottenburg Nord an
Mit einem eindrucksvollen Ergebnis
hat am 11. Juli 2008 die Wahlkreisvertreterversammlung für den Wahlkreis
Spandau und Charlottenburg Nord den
CDU-Kandidaten für den Deutschen
Bundestag nominiert. Für den Bundestagsabgeordneten Kai Wegner stimmten über 96 Prozent der Delegierten,
ein überzeugendes und geschlossenes
Signal der Unterstützung. Die Delegierten machten damit ihre Zufriedenheit
über die bisherige Wahlkreis- und
Bundestagsarbeit von Kai Wegner
deutlich. Kai Wegner ist damit der erste
Direktkandidat, der im Wahlkreis 79
(Spandau und Charlottenburg-Nord)
nominiert wurde.
Dieser freute sich sehr über den großen
Vertrauensbeweis und die Geschlossenheit der CDU. Das deutliche Ergebnis
würde ihm Rückenwind für die bevorstehenden Monate geben. Denn bis zu
den Bundestagswahlen im Herbst 2009
stünden noch große Aufgaben an. In
September 2008
seiner Rede kündigte er an, sich im
Deutschen Bundestag auch weiterhin
für Leistungs- und Chancengerechtigkeit einzusetzen. Kinder- und Altersarmut, die schrumpfende Mittelschicht,
die Abstiegsängste der Menschen, die
Frage des Schonvermögens bei Hartz
IV, die Förderung des Job-Motors Mittelstand statt Steuergeschenke an die
Konzerne, diese Themen will er aufgreifen. Für ihn gelte auch weiterhin
der Grundsatz „Sozial ist, was Arbeit
schafft.“ Allerdings würde zu diesem
Grundsatz auch gehören: „Wer arbeiten
geht, muss in der Lage sein, sich und
seine Familie zu ernähren.“ Regelmäßige Vor-Ort-Aktionen im Wahlkreis und
der Austausch mit den bezirklichen
Institutionen wird ein Schwerpunkt der
Abgeordnetentätigkeit bleiben.
Daniel Scheytt
Vorsitzender der
Jungen Union Spandau
Seite 16
. .
Ausgabe 115
Straßenlaterne
in Hohengatow
bringt Helligkeit
ins Dunkle
Aufbereitet von
Peter Trapp,
Mitglied des
Berliner Abgeordnetenhauses
Peter Trapp, MdA
Anlässlich einer Bürgersprechstunde im März 2008 in Hohengatow wurde ich auf die
schlechte Beleuchtung im
Kreuzungsbereich der Seepromenade, Hellebergeweg
und des Krielower Weges angesprochen.
stellten Fragen zum Umfang
der Prüfung von Baumaßnahmen leider nicht beantwortet
werden.
Deshalb bat ich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit einem Brief
vom 25. März 2008 um die
notwendigen Informationen,
um den Fragen von Bürgern
erschöpfend Auskunft geben
zu können.
In diesem Bereich wurden in
den letzten Jahren neue Häuser errichtet.
Gleichwohl liegt die oben beschriebene Kreuzung nachts
im Dunkeln, denn die letzten
Laternen des Hellebergewegs
und des Krielower Weges
leuchten nicht bis in die Kreuzung.
Auf ein Schreiben der Anwohner und des Bezirksamtes
Spandau vom 12.10.2007
an die Abteilung X, Referat
OB der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung war bis zu
diesem Zeitpunkt noch keine
Reaktion erfolgt.
Zu meiner Überraschung
wurde die schlechte Beleuchtungssituation von der Nuon
Stadtlicht GmbH nach einer
Prüfung ebenfalls als unzureichend eingeschätzt und
zur zweifelsfreien Erfüllung
der Verkehrssicherungspflicht
vorgeschlagen, eine zusätzliche Leuchte zu installieren.
Bei einem „vor Ort“ Termin,
mit den Bezirksverordneten
Grotzke und Laubsch und
Anliegern konnten die uns ge-
Es grüßt Sie aus dem
Abgeordnetenhaus
von Berlin
Peter Trapp MdA
September 2008
Seit Juni 2008 erleuchtet jetzt
der neu installierte Lichtmast
den Krielower Platz.
K-H.Born-Berlin-Kladow@t-online.de
Seite 18
. .
Ausgabe 115
Das Finnenhausjubiläum –
Resümee
Nachdem wir in der zweiten Julihälfte
unsere Broschüre „50 Jahre Finnenhaus-Siedlung Berlin-Kladow“ herausgegeben und am 2. August unsere
gleichnamige Ausstellung in Kooperation mit dem Kladower Forum e. V.
eröffnet hatten, lag unser Hauptaugenmerk auf den letzten Organisationen zu
unserem Straßenfest am 10.08.08 und
den begleitenden Veranstaltungen zur
Ausstellung.
Die Siedlungsführung am 3.8. hatte
eine große Resonanz. Da unsere Aktivitäten vom Finnland Institut und von
der Finnischen Botschaft in deren Presseorganen veröffentlicht worden waren,
kamen sogar Besucher aus Hamburg,
um unsere Finnenhaussiedlung zu besichtigen. 20 Personen erhielten einen
internen Einblick, denn wir ermöglichten unseren Gästen auch einen Blick in
das Innere der Siedlungshäuser.
Dann war es so weit. Unsere 17 geladenen Finnen aus Helsinki mussten
versorgt werden.
Die Volkstanzgruppe Soittovat Saarat
war bei uns zu Besuch und nächtigte im
Ella-Kay-Heim. Am 8.8. besichtigten wir
mit Ihnen Potsdam. Abends feierten wir
ein gemütliches Tanzfest mit der Tanzgruppe „stepin easy“ von der AWO und
Finnenhausbewohnern. Am 9.8. hatten
wir eine Besichtigung des Bundeskanzleramtes mit anschließender Führung
durch Berlin-Mitte organisiert.
Das Straßenfest am nächsten Tag begann um 13.00 Uhr. Gleich zu Beginn
waren bereits über 500 Besucher anSeptember 2008
Ehrung von Hella Kube durch Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz. Foto: Wolfgang Runge
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. wesend. Mit den Klängen des Kladow
Liedes, dargeboten vom Männergesangverein Eintracht Kladow, wurde
symbolisch der Richtkranz hochgezogen.
Nach der Ehrung unserer Jubilare durch
den Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz, auch ein Kind unserer Siedlung,
konnten wir den Tanzdarbietungen der
beiden Volkstanzgruppen zuschauen
und wurden selbst zum Mittanzen aufgefordert.
Die Einradfahrer und Tänzerinnen der
Sportfreunde Kladow erfreuten uns
trotz des strömenden Regens mit ihren Darbietungen. Dann tanzten noch
einmal unsere finnischen Gäste, und
die Bauchtänzerinnen der Sportfreunde
September 2008
.
Ausgabe 115
Kladow rundeten das Programm ab.
Von 20 bis 22 Uhr spielte dann die finnische Rock-Pop Band Kuusimäki. Nach
allem, was wir von unseren Besuchern
gehört haben, war es trotz des teils
heftigen Dauerregens ein gelungenes
Fest.
Darum möchte ich es nicht versäumen,
allen fleißigen Helfern auch von dieser
Stelle aus nochmals recht herzlich zu
danken. Hier zeigt sich wieder einmal
„gelebte Siedlungsgemeinschaft“.
Renate Wenzel
Volkstanzgruppe Soittovat Saarat
aus Finnland und "stepin easy" von
der AWO. Foto: Wolfgang Runge
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Seite 22
. .
Ausgabe 115
Ein freier Himmel für alle
Volksbegehren „Pro Reli“ geht in die zweite Phase
Voraussichtlich am 22. September 2008 wenn sie sich zum Religionsunterricht
startet die zweite Phase des Volksbe- anmelden. Auch wer nicht kirchlich gegehrens „Pro Reli“. Rund 170.000 bunden ist, erhält so in der Schule eine
Berlinerinnen und Berliner müssen mit solide und sachkundige Einführung in
ihrer Unterschrift JA zu einem Wahl- den christlichen Glauben im Vergleich
pflichtfach Religion sagen.
zu anderen Religionen.
Die private Initiative „Pro Reli e.V.“ Die Frage nach religiöser Orientierung
weiß sich der Unterstützung der Evan- ist für Schülerinnen und Schüler wichgelischen und der Katholischen Kirche tig. Junge Menschen verstehen unsere
sicher. Aber auch die jüdische Gemein- Kultur und unsere Gesellschaft nicht,
de zu Berlin, die Johanniter-Unfallhilfe wenn sie deren christliche Wurzeln
und viele andere Institutionen und nicht kennen. Sie können das Fremde
Verbände stehen für einen Ethik- und nicht verstehen, wenn sie das Eigene
Religionsunterricht, der im Sinne von nicht kennen. Die Schüler sollen lernen,
Toleranz und Dialog den Kindern Hori- die Frage nach Gott kritisch zu reflekzonte öffnet. Auch die Berliner CDU un- tieren und urteilsfähig zu werden.
terstützt „Pro Reli“. Nicht erst seit dem Im Werteunterricht geht es um die
Start des „Pro Reli“ Begehrens kämpft Grundfragen menschlicher Existenz:
die CDU-Fraktion im Berli„Warum lebe ich? Wozu lebe
ner Abgeordnetenhaus für
ich? Wie soll ich leben?"
den Religionsunterricht.
Ethik versucht aus weltanschaulich möglichst neutWorum geht es
raler Sicht Antworten auf
„Pro Reli“?
diese Fragen zu finden etwa im Rückgriff auf die
„Pro Reli“ will ReligionsMenschenrechte und das
freiheit. Religionsfreiheit
Grundgesetz.
bedeutet allerdings sowohl
Freiheit von der ReligiWarum ein Volksbegehren?
on, als auch Freiheit zur
Berlin hat im Schuljahr
Religion. Denn auch an
2006/07 das staatliche
Berliner Schulen darf der
Pflichtfach Ethik in den 7.
Staat nicht für sich beanbis 10. Klassen eingeführt;
spruchen, allein darüber zu
mit den 7. Klassen wurde
bestimmen, was unserem
begonnen. Kein Schüler
Leben Halt und Orientieund keine Schülerin kann
rung gibt.
sich davon abmelden. Nicht
nur das ist ungewöhnlich.
Schülerinnen und Schüler
Konfessioneller Religionsnehmen das vom Grundunterricht ist in der Hauptgesetz geschützte Recht
stadt, im Gegensatz zu den
der positiven ReligionsSeite 24
ausübung in Anspruch,
September 2008
Seite 24 . meisten anderen Bundesländern, kein
ordentliches Unterrichtsfach, sondern
ein freiwilliges Zusatzangebot der
Kirchen an die Schule. Die Berliner
Schule mutet allen Schülerinnen und
Schülern, die den evangelischen oder
katholischen Religionsunterricht besuchen möchten, einiges zu:
Sie müssen den Ethikunterricht besuchen und haben wegen der Verkürzung
der Schulzeit auf zwölf Jahre ohnehin
mehr Unterrichtsstunden. Der Religionsunterricht muss dann oft noch in
den vollen Wochenstundenplan eingefügt werden. Deshalb ist bei der Einführung des Ethikunterrichts 2006/07
die Teilnahme am Religionsunterricht
in den 7. Klassen im Vergleich zum
vorangegangenen Schuljahr um 22,4
Prozent gesunken. Bis dahin jedoch
waren die Teilnehmerzahlen steigend.
Im Schuljahr 2007/08 wurde an zahlreichen Schulen eine Kooperation zwischen Ethik- und Religionsunterricht
vereinbart. Deshalb besuchten dann
in den 7. und 8. Klassen wieder mehr
Jugendliche den Religionsunterricht.
Der Rückgang betrug dennoch 12,8
Prozent.
„Pro Reli“ setzt sich dafür ein, dass der
Religionsunterricht ein ordentliches
Lehrfach an den Berliner Schulen wird
und Schüler zwischen gleichberechtigten Fächern in Verantwortung des
Staates - Religionsunterricht jedoch
nach den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften - wählen können. Dafür
initiierte „Pro Reli“ ein Volksbegehren.
Für den Antrag zum Volksbegehren
konnten 34.472 gültige Unterschriften gesammelt werden. Das sind
über 14.000 Unterschriften mehr als
erforderlich.
Kann der Senat das Volksbegehren
ignorieren?
.
Ausgabe 115
Nein! Anders als beim Volksbegehren
für die Offenhaltung des Flughafens
Tempelhof stimmen die Berlinerinnen
und Berliner bei „Pro Reli“ nicht über
eine Beschlussempfehlung, sondern
über eine unmittelbare Änderung des
Schulgesetzes ab. Wäre das Volksbegehren erfolgreich, hätte das positive
Votum die gleiche Wirkung wie ein
Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses und die Änderung des Schulgesetzes wäre wirksam.
Was will die Berliner CDU?
Die Berliner CDU setzt sich an der Seite
von „Pro Reli“ und den Kirchen für ein
Wahlpflichtfach Religion neben dem
bisher alleingültigen Schulfach Ethik
ein. Wir sind der festen Überzeugung,
dass ein staatlicher Ethikunterricht
den konfessionellen Religionsunterricht
nicht ersetzen kann.
Deshalb stehen wir dabei unterstützend hinter der Initiative. Die Kampagne darf aber in keinem Falle politisiert
werden. „Pro Reli“ ist und soll dabei ein
Volksbegehren der Kirchen bleiben!
Von Thorsten Schatz
Pro-Reli-Beauftragter
der CDU Spandau
Ausstellung „Pro Religion“
Um bereits frühzeitig die Öffentlichkeit
zu sensibilisieren, hat die CDU-Fraktion
Spandau im Juni 2008 einen Antrag in
die Bezirksverordnetenversammlung
Spandau eingebracht, mit dem eine
öffentliche Ausstellung über den Religionsunterricht initiiert werden soll.
Die Bezirksverordnetenversammlung
hat diesen Antrag angenommen.
Arndt Meißner – Vorsitzender der
CDU-Fraktion Spandau
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Seite 26
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Ausgabe 115
„Vom Wiegen wird
die Sau nicht fetter“
PISA zeigt das Versagen der deutschen
Bildungseinrichtungen.
Fortsetzung aus dem Land-Kurier
Nr. 114 - von Hans-Joachim Bortz
PISA zeigt, dass in anderen Ländern
Bildung bessere Ergebnisse erzielt.
Wir im Goethe- Schiller- Deutschland
befinden uns in der Bildung auf Abstiegsplätzen.
Was müssen wir aber in Deutschland
wirklich tun?
1. Beseitigen wir den Aktionismus- vor
allem, wenn er die Schule zu erdrücken
droht.
2. Beseitigen wir die maßlose Inanspruchnahme der Lehrer durch viel zu
viel Bürokratie.
3. Lassen wir dem Lehrer ein hohes Maß
an pädagogischer Freiheit.
4. Fördern wir die Vielfalt sowohl in der
Methodik als auch im Schulsystem.
5. Besinnen wir uns darauf, dass man
für ein intensives und dauerhaftes Lernen Wiederholungsphasen in das Unterrichtsgeschehen einarbeiten muss.
6. Geben wir dem Lehrer die Möglichkeit
des Aufstiegs- aber nicht zum „Aufstieg
vom Schüler weg“, sondern „Aufstieg
am Schüler“. Das Ziel muss sein, gute
Lehrer besser zu besolden, sie aber
für den Unterricht mit dem Schüler zu
erhalten. Schenken wir dem Kollegen
doch einfach wieder mehr Vertrauen.
7. Reduzieren wir die Anzahl der
„Häuptlinge“ auf ein erträgliches Maß,
unterstützen wir dafür mehr - auch
finanziell - die gute Arbeit der „Indianer“.
8. Reduzieren wir den Out-put, schenken wir dem In-put stärkere Aufmerksamkeit, die Persönlichkeitsbildung
September 2008
muss wieder im Vordergrund stehen
und …
9. Schule muss das Versagen vieler
Elternhäuser und die auch dadurch aufgekommene Gewaltbereitschaft und
Verrohung auszugleichen versuchen
- dafür wird ein Vielmehr an Personal
benötigt.
Schule braucht mehr Zeit, mehr Ruhe,
mehr intensives Eingehen auf den
einzelnen Schüler, dafür aber benötigt
der Lehrer vor allem psychische Kraft.
Diese aber kann er nur dann schöpfen,
wenn er nicht mit zu vielen Unterrichtsstunden „verbraucht“ wird ( burn- out),
wenn er wieder frei atmen kann und
wenn er wieder für sich selbst auch
Erfolgserlebnisse verbuchen kann.
Der Schüler muss wieder in den Mittelpunkt des Unterrichts gerückt und
nicht die Unterrichtsmethode oder das
Schulsystem zum Mittelpunkt der pädagogischen Diskussion erhoben werden.
Der Schüler benötigt gut aufbereitete
„Nahrung“, um in der zukünftigen Welt
bestehen zu können. Der Lehrer sollte
sich also wieder auf diese Aufgabe
konzentrieren können.
Leider aber erscheint es so, als würden
die Lehrer nur noch mit dem Messen
von Ergebnissen beschäftigt sein.
Das darf aber so nicht weitergehen,
denn „vom Wiegen wird die Sau nicht
fetter“.
Seite 28
. .
Ausgabe 115
13. August 2008:
Kranzniederlegung zum
47. Jahrestag des Mauerbaus
Zum 47. Jahrestag des Mauerbaus
brachte der Bezirksbürgermeister und
Vorsitzende der Kladower CDU Konrad
Birkholz zusammen mit dem stellvertretenden CDU Ortsvorstand aus GroßGlienicke Andreas Streckenbach zum
Gedenken an die über 1000 Mauertoten
einen Kranz an der denkmalgeschützten Mauer an.
Zur Gedenkveranstaltung in der Gutsstraße kamen fast 50 Bürgerinnen und
Bürger, unter ihnen Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der Spandauer CDU sowie der
BVV Vorsteher und Bezirksverordnete.
Der Bürgermeister erwähnte in seiner
Ansprache die neuen Erkenntnisse über
eine weit höher liegende Anzahl von
Mauertoten als bisher angenommen;
eine Dunkelziffer mit schrecklichen
Einzelschicksalen, auch durch zahlreiche Fluchtversuche, ist gar nicht
zu erfassen. Er mahnte an, die Mauer
in den Köpfen vieler Menschen nicht
weiter bestehen zu lassen, obwohl das
Gedenken an die Toten, die Mauer und
der Stacheldraht nicht in Vergessenheit
geraten darf.
Andreas Streckenbach bedankte sich
besonders bei Herrn Lehmann, der
mit seinen Mitarbeitern des DCCCampingplatzes Kladow die Mauer
von Schmierereien befreite - sowie
beim Gartenbetrieb Gast, der um das
Mauerstück Müll beseitigte und Rasen
mähte. Er sprach sich dafür aus, der
Maueropfer zu gedenken, keine ´Ostalgie` zu betreiben, sondern den Blick
in die Zukunft zu richten. Es dauerte
September 2008
Konrad Birkholz und
Andreas Streckenbach.
Foto: Hartmann
noch eine ganze Weile, ehe sich die
Besuchergruppen nach eingehenden
Gesprächen in Richtung Spandau/
Groß-Glienicke auflösten.
Regina Canto
Seite 29
. .
Impressum:
Herausgeber und Redaktion:
CDU Ortsverband Kladow
v.S.i.P.: Karin Wreh, Beate Christ
Telefon/ Fax: 365 98 81,
E-Mail:
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Layout, Herstellung und Druck:
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Henkelstr. 6, 14612 Falkensee
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Der Land-Kurier erscheint
1/4jährlich. Er wird kostenlos
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Ausgabe 115
Leserbriefe und Artikel:
Möglichst per E-Mail an die Redaktion. Unverlangt eingesandte
Manuskripte haben keine Veröffentlichungsgarantie. Namentlich
gezeichnete Artikel stellen nicht
zwangsläufig die Meinung der
Redaktion dar. Nachdruck, auch
auszugsweise, nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des
Herausgebers.
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September 2008
Seite 30
. .
Ausgabe 115
Posteröffnung
bei Bolle
Am 22.August zog die Post aus der
Sakrower Landstraße gegenüber in
den Verbrauchermarkt Bolle um.
Der Land-Kurier berichtete in seiner
letzten Ausgabe.
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 8 – 20 Uhr
mit Postbank und einem
EC-Automaten.
„Der Raub der
Sabinerinnen“
Bald beginnt sie wieder – die Herbst- Auch wenn es Ihnen ein wenig früh
zeit und mit ihr die Angebote für einen erscheint, sich folgende Termine zu
notieren, tun Sie es bitte trotzdem:
Theaterbesuch.
Darauf möchte ich Sie, liebe(r) Land- Spielzeit ist jeweils Sonnabend und
Kurier-Leser(-in) schon jetzt aufmerk- Sonntag an den ersten drei Novembersam machen: Dieses Jahr spielt die Wochenenden (1./2., 8./9.,15./16.).
Theaterwerkstatt des Kladower Forum Beginn ist immer um 17 Uhr. Lassen Sie
e.V. für Sie „Den Raub der Sabinerin- sich einen vergnüglichen Nachmittag/
nen“ von Franz und Paul Schönthaler, Abend nicht entgehen.
bearbeitet von Udo Franz.
Aufführungsort ist wieder das ErnstDieses Mal wird Ihnen eine Komödie ge- Hoppe-Heim, Lanzendorfer Weg in
boten, und ich kann Ihnen schon jetzt Kladow. Der Anschluss-Bus 234 fährt
raten: Trainieren Sie Ihre Lachmuskeln; Sie von Alt-Kladow (Dorfplatz, Bus 135,
134, X34) direkt bis vor die Tür.
Sie werden sie brauchen.
September 2008
Seite 32
. .
Ausgabe 115
Landeszeltlager der Berliner
Jugendfeuerwehr in Kladow
Aus Erlösen des Christkindlmarktes:
Neues Zelt für die
Kladower Jugendfeuerwehr
So viele Feuerwehrfahrzeuge aus al- chen Helferinnen und Helfern aus den
len Bundesländern und aus mehreren Freiwilligen Feuerwehren, der BerufsNachbarstaaten wurden in Kladow wohl feuerwehr, dem THW und der Bunnoch nie gesichtet – in der vorletzten deswehr verlebten die Jjungen Leute
Ferienwoche gehörten sie zum Stra- eine Woche mit einem prall gefüllten
ßenbild unseres Dorfes. Die Berliner Programm – ein Bootswettbewerb,
Jugendfeuerwehr hatte zu ihrem Lan- Schwimmwettkämpfe, Völkerball- und
deszeltlager 2008 auf dem Gelände Volleyball-Turniere wurden ausgetragen,
des Luftwaffenmuseums geladen und aber auch eine Stadtrallye durch Berlin,
über 600 junge Feuerwehrfrauen und ein Besuch im Stasi-Gefängnis Hohen–männer aus Deutschland, Belgien, Po- schönhausen und viele andere Aktivitälen, Tschechien, der Slowakei und aus ten standen auf dem Programm.
Ungarn waren der Einladung gefolgt,
um mit ihren Berliner Kameradinnen Und es wurde gefeiert – 30 Jahre
und Kameraden den 30 Geburtstag der Jugendfeuerwehr Berlin ist ja auch
Berliner Jugendfeuerwehr zu feiern.
wahrlich ein Grund zur Freude. In einem Festzelt gab es am Abend reichlich
Sogar aus Tansania kamen für einige Gelegenheit, nach dem anstrengenden
Tage vier junge Gäste nach Kladow.
Tagesprogramm bei Musik und guter
Unterstützt von gut 100 ehrenamtli- Laune nationale und internationale
Freundschaften zu knüpfen und alte
Kontakte wieder aufleben zu lassen.
Zu Mr. und Mrs. LZL Berlin 08 wurden
Edina Sipos (15) aus Jánossomorja
(Ungarn) und Markus Angermaier (15)
aus Altenerding (Oberbayern) gekürt.
Seite 33
September 2008
Seite 33 . .
Ausgabe 115
Ein DJ und „Deutschlands heißeste
Partyband - Hot & Fire“ sorgten dafür,
dass das Festzelt rockte.
In seinem Grußwort wünschte unser
Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz den Gästen auf dem ehemaligen
Flugplatz Gatow, „dass Ihre wichtige
gesellschaftliche Arbeit durch dieses
Zeltlager einen weiteren Schub erfährt
und ein wichtiger Beitrag zur Förderung
der Jugendarbeit in den Freiwilligen
Feuerwehren geleistet wird. Durch die
Heranführung von jungen Menschen
an gesellschaftliche Verantwortung
wird die Grundlage für die Sicherstellung der ehrenamtlichen Aufgaben der
Freiwilligen Feuerwehren gelegt. Zur
Erfüllung dieser Aufgaben bedarf es
eines starken Teamgeistes, Toleranz
und eines ausgeprägten Demokratieverständnisses.“
Unsere Kladower Jugendfeuerwehr
hatte im Vorfeld des Zeltlagers die
Cladower Dorf Union e. V. angesprochen und um Mithilfe bei der
Finanzierung eines Zeltes gebeten.
Natürlich waren wir gerne bereit,
die jungen Helferinnen und Helfer
mit 2000 Euro aus dem Erlös des
letzten Christkindlmarktes zu unterstützen. Jörg Hartmann
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Konrad Birkholz mit der Kladower Jugendfeuerwehr vor dem neuen Zelt.
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September 2008
Seite 34
. .
Ausgabe 115
Viel Fahrt und wenig Lärm: Der neue Motor
für das DLRG-Boot am Glienicker See
Was würden die Kobolde vom Glienicker des 20. Kladower ChristkindlmarkSee Murof und Wodalk (bekannt aus tes hat die Cladower Dorf Union e.
den Treffpunkten des Kladower Fo- V. den jungen Wasserrettern gerums) wohl zu berichten wissen, wenn holfen, den Motor des inzwischen
Sie den Abend des 22. August an der über 20 Jahre alten RettungsbooWasserrettungsstation des DLRG be- tes zu erneuern.
schreiben sollten?
Als eines der wenigen Rettungsboote
Da kamen in der Abendstille viele Men- der DLRG ist das Boot am Glienicker
schen zusammen, schauten sich das See mit einem Elektro-Antrieb ausBoot der Lebensretter an, es wurden gestattet. Da der See für Motorboote
Hände geschüttelt, Reden gehalten, gesperrt ist, wollte auch die DLRG nicht
dann auch gegrillt und mit leckeren mit einem Verbrennungsmotor auf dem
Würsten und Salaten beieinander ge- See fahren. Nach über 20 Jahren wäre
sessen, sich fröhlich unterhalten und der Motor und die damit verbundetrotz Regen den herrlichen Blick auf den ne – nennen wir es mal Elektrik - nur
noch mit einem erheblichen Aufwand
Groß-Glienicker See genossen.
betriebsbereit zu halten gewesen. Es
Das Boot drehte etlichen Runden auf stand wieder eine Reparatur an, die mit
dem See – doch obwohl voll besetzt einige tausend Euro den Betrieb des
und nicht nur im „Schwimmer-Tempo“ Motors möglicherweise wieder nur über
fahrend war nur das leise Plätschern eine Saison sichergestellt hätte.
der Wellen und das Rauschen des WasDie Alternative, ein Verbrennungsmosers unter dem Bootsrumpf zu hören.
Und damit sind wir auch bei dem Anlaß tor, wurde erwogen, aber eigentlich
konnte sich niemand mit dieser Lösung
der Versammlung:
anfreunden.
Das Boot der Deutschen LebensRettungs-Gesellschaft wurde nach Als bei den ersten Vorbereitungstreffen
dem Einbau des neuen Motors den zum 20. Kladower Christkindlmarkt von
Helfern des Kladower Christkindl- der Zustand des Motors ins Gespräch
marktes vorgeführt. Mit einer er- kam, war es sofort ausgemachte Saheblichen Summe aus dem Erlös che: Der Erlös des 20. Kladower Christkindlmarktes sollte zum größten Teil
dem DLRG für die Sanierung des Bootes
zur Verfügung gestellt werden.
Probefahrt mit Elektromotorboot:
Konrad Birkholz, Jörg Hartmann,
Thorsten Ross und Ramona Römer. Foto: Beate Christ
September 2008
So konnte dem DLRG im Frühjahr 2008
die stattliche Summe von 6.500 Euro
überwiesen werden. Die DLRG legte
noch einmal rund 8.000 Euro drauf und
so konnte das Boot in Eigenleistung
mit einer modernen Elektronik, neuen,
leistungsfähigeren Akkus, einer neuen
Ladestation und natürlich mit einem
neuen, stärkeren Motor ausgerüstet
werden.
Fortsetzung auf Seite 40
Seite 35 . .
Ausgabe 115
Jeden ersten Donnerstag im Monat ab 20 Uhr sind Sie
herzlich eingeladen, an unserem Stammtisch teilzunehmen.
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September 2008
Seite 36
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Ausgabe 115
Konrad Birkholz begrüßt den Burmesischen
Botschafter in der Kunstgalerie Prinz
750 Jahre Gatow und gefeiert wird mit hohem Besuch
Unter der Schirmherrschaft des Span- schule in Falkensee teilweise über Wert
dauer Bezirksbürgermeisters Konrad ersteigert.
Birkholz feierte die Kunstgalerie Prinz
am 19. Juli ein Wohltätigkeits- Som- Ein Gemälde, welches die Altstadt
merfest zu Gunsten des Burma Projekt Spandau zeigt, schaffte es sogar, dass
e.V.. Außer den geladenen Gästen war selbst das Gebot des Bürgermeisters
jeder, der mitbieten, essen, lachen, noch übertroffen wurde.
mitsingen, feiern und nicht zuletzt
helfen wollte, willkommen.
Traurig musste er deshalb jedoch nicht
sein, denn seine Worte „Willkommen
Denn in der Kunstgalerie Prinz ging im schönsten Bezirk der deutschen
es bei mehreren Versteigerungen heiß Hauptstadt“ ließen eine Einladung in
her. Neben Gemälden der in der Kunst- die Burmesische Botschaft folgen.
galerie Prinz ausstellenden Künstler,
wurden u.a. Gutscheine verschiedener Und die kam direkt von oberster StelSpandauer Restaurants, der Baum- le: Seit Bestehen des Burma Projekt
schule Schneider und einer Karate- e.V. war es das erste Mal, dass der
Seite 38
Konrad Birkholz,
begrüßt den Vorsitzenden des BurmaProjekt e.V. Khin
Maung Yin und den
Botschaftssekretär
mit einem Kollegen.
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September 2008
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Seite 38
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Ausgabe 115
Burmesische Botschafter und sein Ge- Projekt e.V. an diesem Tag geholfen mit
folge einer Veranstaltung des Vereins 1200 Euro durch Spendenerlöse 240
beiwohnten.
Kindern das Leben zu retten. Und darauf ist sie sehr stolz und bedankt sich
Außer dieser besonderen Ehre freute bei allen, die dies ermöglicht haben.
sich die Kunstgalerie außerordentlich,
dass die ausgestellten Holzbilder dem „Es ist nur ein Tag, an dem wir etwas
Botschafter sehr gut gefielen und Fa- getan haben. An einem Tag haben wir
milie Prinz die berechtigte Hoffnung Burma enorm geholfen. Es ist unglaubhat, eine Ausstellung in Asien machen lich, wie wenig es manchmal bedarf, ein
zu dürfen.
Menschenleben zu retten. Nur zu Wenige erkennen das. Ich bin unheimlich
Erfahrung hat die Gatower Galerie stolz darauf, was meine Familie auf die
damit alle Male, denn nicht nur Aus- Beine gestellt hat“, sagt Sarah Prinz,
stellungen in der Zitadelle und im Inhaberin der Kunstauktionen Prinz.
deutschen Holzkunstmuseum waren
ein voller Erfolg.
Im November plant die Kunstauktionen
Prinz die nächste Versteigerung, zu der
Besonders machte das Sommerfest sie alle Kunstfreunde und solche, die es
auch das Burmesische Essen, was ge- vielleicht noch werden wollen, herzlich
nussvoll und reichlich vertilgt wurde. einlädt.
Bei Musik des Cellisten Dimitri Levine
und der jungen aufstrebenden Band Sarah Prinz
„Bautzener WG“, die an diesem Tag
nicht nur einmal nach der Erscheinung
der ersten CD gefragt wurde, erfuhren
die Gäste der Kunstgalerie Prinz auch
noch eine Menge über Burma. Denn
hierum ging es schließlich.
Nanja Maung Yin, Tochter des ersten
Vorsitzenden des Burma Projekt e.V.,
führte durchs Programm. Die Anwesenden bekamen einen authentischen
Eindruck der Situation der in Burma
lebenden Menschen und steigerten
mit, was das Zeug hielt. Denn der
Erlös der versteigerten Objekte ging
zu 100% an den Burma Projekt e.V.,
der den Katastrophenopfern in Burma
hilft, Seuchen zu bekämpfen, die nach
dem Zyklon ausbrachen, Häuser wieder
aufzubauen, Schulen zu bauen, Kranke
zu versorgen.
Laut Khin Maung Yin retten nur 5 Euro
einem Kind in Burma das Leben. Die
Kunstgalerie Prinz hat dem Burma
September 2008
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Seite 40
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Ausgabe 115
Dampferanlegestelle
in Gatow
Seit vielen Jahren sind die Gatower es
gewohnt, den auf der Havel verkehrenden Fahrgastschiffen vom Ufer her
nachzuschauen.
Das war nicht immer so. Viele Gatower
können auf keine eigenen Erinnerungen
zurückgreifen und manche müssen bis
in ihre früheste Jugend zurückdenken,
Gatow wurde regelmäßig von den „Haveldampfern“ angefahren. Die vor sich
hin siechenden Anlegestellen, zum Beispiel an der Großen Badewiese, legen
noch heute Zeugnis davon ab.
In letzter Zeit war sowohl von Gatowern,
aber auch von anderen regelmäßigen
„Dampfernutzern“ der Wunsch nach
einem solchen Angebot immer häufiger
zu hören. Der CDU Ortsverband Gatow
hat diesen Wunsch gerne aufgenommen. Auf seine Initiative hin wurde von
der CDU Fraktion in der BVV Spandau
folgender im Wortlaut wiedergegebener
Antrag in die BVV eingebracht und dann
auch mehrheitlich beschlossen.
Das Bezirksamt wird beauftragt zu
prüfen, ob im Bereich des Ortskerns
von Gatow eine Anlegestelle für die
Fahrgastschifffahrt eingerichtet werden
kann.
Begründung: Das Dorf Gatow entwickelt sich derzeit sehr positiv für den
Tourismus und auch die Feierlichkeiten
zur 750-Jahr-Feier werden das „Dorf“
noch attraktiver für Besucher machen.
Aus diesem Grunde wäre eine Anlegestelle und/oder eine Einbindung in den
Personenverkehr auf dem Wasserwege
sehr sinnvoll.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist also gemacht, bleibt zu hoffen,
daß weitere folgen werden, und Gatow
sich bald wieder in die Reihe der auf
dem Wasserweg erreichbaren Ausflugsziele einreihen kann.
Andreas Getz
Neuer Motor für DLRG-Boot
Fortsetzung von Seite 34:
Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Schneller und leiser als vorher, mit
kürzeren Ladezeiten für die Akkus und
einer längeren Einsatzzeit einer Akkuladung steht das Boot jetzt für die
Wasserrettungsaufgaben an der Badewiese des Groß-Glienicker Sees zur
Verfügung.
So trafen sich also die Helfer des
Christkindlmarktes und die Helfer der
DLRG-Station an diesem Augustabend
und freuten sich gemeinsam über die
gelungene Aktion.
Die Kobolde Murof und Wodalk hätten
sicher auch ihre Freude an dem netten
Abend am Glienicker See gehabt.
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September 2008
Seite 42
. .
Ausgabe 115
Melitta Schenk
Gräfin von
Stauffenberg
Der Rahmen der 750-JahrFeierlichkeiten von Gatow
2008 bietet die Gelegenheit,
an den Bezug der Familie der
Grafen von Stauffenberg zum
Spandauer Süden als besonderen Aspekt der Geschichte
zu erinnern
Dem Luftwaffenareal am Kladower 1936 wurde sie aufgrund ihres jüdisch
Damm war Melitta Schenk Gräfin von gläubigen Großvaters aus dem öfStauffenberg ,geb.Schiller, im vorigen fentlichen Dienst ausgeschlossen und
Jahrhundert als Forscherin und Testpi- ging daher zu den Askania-Werken
lotin zugeordnet.
in Friedenau. Dort entwickelte sie
Melitta Schiller wurde am 9.Januar u.a. eine neue besser funktionierende
1903 in Krotoschin in der preußischen Kurssteuerungsautomatik sowie eine
Provinz Posen geboren. Ein Großvater Steuerung, die das Langstreckenfliewar jüdischen Glaubens. Dies wird spä- gen erleichterte. Als einzige Frau im
ter noch von Bedeutung sein.
ganzen Deutschen Reich konnte MeDurch den sog. Versailler Vertrag nach litta 1937 alle Flugzeugführerscheine
dem Ersten Weltkrieg fiel fast die ge- für alle Motorflugzeugklassen, den
samte Provinz Posen 1920 an Polen. Kunstflugschein, alle Segelflug- sowie
Die Schillers mussten nach Hirschberg Segelkunstflugscheine aufweisen und
(Niederschlesien) umsiedeln, wo Melit- erhielt den Titel Flugkapitän verliehen.
ta 1922 ihr Abitur ablegte.
Sie war eine der Frauen, die gut ausBereits mit 16 Jahren interessierte sie gebildet und hochgradig motiviert in
sich für Aerodynamik und Physik. Dem- einer Männerdomäne technische Innoentsprechend studierte sie Mathematik, vationen entwickelte und somit auch
Physik und Flugmechanik in München. eine Vorreiterrolle in der Emanzipation
Dieses Studium wurde 1927 als Dipl.- darstellte.
Ing. mit Auszeichnung abgeschlossen. Kurz nach Beginn des Zweiten WeltEin Jahr später nahm sie ihre Tätigkeit kriegs wurde sie an die Erprobungsan der Deutschen Versuchsanstalt für stelle der deutschen Luftwaffe in
Luftfahrt im Treptower Ortsteil Ad- Rechlin dienstverpflichtet und erprobte
lershof auf.
technische Veränderungen u.a. an den
Über einen dortigen Kollegen lernte Sturzkampfbombern - das Hindernis
Melitta einen älteren Bruder Claus des jüdisch gläubigen Großvaters spielSchenk Graf von Stauffenbergs, den te keine Rolle mehr.
Althistoriker Alexander Schenk Graf Allein im Zeitraum von 1939 bis 1943
von Stauffenberg, kennen. Beide hei- absolvierte sie rund 2500 Flüge mit
rateten 1937 in Wilmersdorf.
Seite 44
September 2008
Seite 44
. der Stuka. Das waren nach der Fachliteratur mehr als jeder andere deutsche -auch männliche- Pilot bis dahin
aufweisen konnte. Oftmals wurden 15
(Sturz-) Testflüge und mehr pro Tag
durchgeführt, die körperlichen Belastungen verkraftet und dann auch noch
die Flüge ausgewertet. Aufgrund ihrer
kriegswichtigen Forschungen konnten
die NS-Machthaber nicht auf Melitta
verzichten und stellten sie
1941 per Verwaltungsakt
"mit arischen Personen
gleich".
Zur weiteren Fortsetzung
ihrer Erprobungen kommandierte die Luftwaffe
Gräfin Stauffenberg zum
1.2.1942 an die Technische
Akademie der Luftwaffe in
den Spandauer Süden ab.
Dies entsprach der damaligen Aufgabenstellung des
Luftwaffenareals in GatowKladow. Die im Zuge der
nationalsozialistischen Aufrüstung
1935-1936 erbauten Anlagen dienten
hauptsächlich der Schulung und Erprobung, weniger als Ausgangsbasis für
kriegswichtige Einsätze.
Melitta setzte bald täglich ihr Leben
auf‘s Spiel, da alliierte Flugzeuge immer
öfter in die Erprobungslufträume eindrangen und die Gefahr eines Abschusses jederzeit bestand. Am 1.5.1944
wurde Melitta, die sich trotz Dienstverpflichtungen noch den Doktortitel
erarbeitet hatte, in den Vorstand der
Versuchsstelle für Sonderfluggeräte
am Standort berufen und auch mit der
wissenschaftlich-technischen Leitung
beauftragt. Sie perfektionierte in dieser
Funktion das von ihr selbst entwickelte
Verfahren zur Nachtlandung von Jagdflugzeugen.
Einige Darstellungen berichten, dass
die Gräfin, als ihre Dienststelle im
April 1945 vor der herannahenden
September 2008
.
Ausgabe 115
Sowjetfront von Gatow-Kladow nach
Süddeutschland verlegt werden sollte,
bei einem Überführungsflug am 8.April
1945 von einem US-Jagdflugzeug bei
Strasskirchen (bei Straubing) beschossen wurde und nach noch geglückter
Landung ihren Verletzungen erlag.
Andere Quellen berichten, dass Melitta Richtung Bayerischer Wald flog,
um ihren nach dem fehlgeschlagenen
Attentat auf Hitler durch
Claus Schenk Graf von
Stauffenberg vom 20.Juli
1944 im Lager Schönberg
sippeninhaftierten Mann
aufzusuchen und bei diesem Fluggrund tödlich
verletzt wurde.
Im Zusammenhang mit
dem Anschlag auf den Diktator bat Claus sie im Mai
und Juni 1944 mehrmals,
ihn zum Führerhauptquartier nahe Rastenburg (Ostpreußen) und zurück zu
fliegen. Er weihte sie in seine Pläne ein,
jedoch fand der entscheidende Hin- und
Rückflug am 20.Juli von Rangsdorf aus
ohne Melitta statt, da ihr kein Flugzeug
zur Verfügung stand, das die Strecke
ohne Zwischenstopp zum Tanken
hätte bewältigen können. Immerhin
bestand für Claus die Gefahr, schon
bei einer Zwischenlandung verhaftet
zu werden.
Nach dem missglückten Attentat wurden Melitta und die anderen Mitglieder
der Familie inhaftiert. Allerdings ließ
Reichsführer SS Himmler die Gräfin
bereits Anfang September wieder frei,
da sie für die Rüstungsforschung unentbehrlich schien. Melitta nutzte diese
Stellung und die Möglichkeit über ein
Flugzeug zu verfügen, um den weiterhin eingesperrten Angehörigen so weit
es ging zu helfen.
Ingo Marquardt
Seite 46
. Chronik der
Siedlung "Havelblick"
Teil 4 – Die Jahre 1986-1994
Der Verein unter dem
Vorsitzenden Schnauß
1986 bis 1988 war G. Schnauß der 1.
Vorsitzende unserer Kolonie.
Die von M. Wehner eingeleitete Klage auf Gemeinnützigkeit - in 1. Instanz verloren - wurde fallengelassen.
Bebauung, Grundstücksgröße und
Nutzung entsprachen nicht dem Bundeskleingartengesetz, es wären aber
auch die Verhandlungen mit dem Amt
erschwert worden. Unter Stadtrat
Jungclaus wurden viele Verhandlungen
mit der Kolonie geführt; wegen des
Flächennutzungs- und des Dorfentwicklungsplanes. Viele Verhandlungen
waren die Grundlage für einen neuen
Vertrag. Die Pacht sollte auf 1,80 DM/
qm heraufgesetzt werden, zusätzlich
sollte ein Wohngeld in Höhe von 123.DM entrichtet werden.
Die besonders marode Wasserleitung
zwischen Mittel- und Birkenweg wurde
neu installiert, das Lichtnetz aber wurde nicht verbessert, schlechte Maste
wurden durch Metallträger
geschient.
Der Verein unter dem
Vorsitzenden Hans-Joachim Bortz
Am 20.3.1988 übernahm
Hans-Joachim Bortz als 1.
Vorsitzender die Leitung
des Vereins, der bis zum
heutigen Tage immer noch
in dieser Funktion tätig ist.
Bodo Liebenow, der am
Savignyplatz ein großes
Maklerbüro betrieb, wurde
Ein Blick in
die Siedlung
September 2008
.
Ausgabe 115
Schriftführer, Christiane Hübner verwaltete das Kassenamt. Herr Fröhlich
wurde 2.Vorsitzender. Zusätzliche Mitglieder für den erweiterten Vorstand
waren Frau Hiebl, Herr Janzen, Herr
Schleiff und Herr Rossmann.
Wichtig war vor allem, einen vernünftigen Vertrag auszuhandeln, um Ruhe
und Sicherheit für die Zukunft zu
gewährleisten. Dieses Unternehmen
war von Erfolg gekrönt. Der neue Vertrag sollte bis Ende 1993 laufen, viele
Wohnnutzungen wurden legalisiert.
Der Preis wurde auf 2.-DM/qm und
Jahr festgesetzt, das Wohngeld betrug
123 DM.
Verhandlungen mit dem Bezirksamt
fanden permanent statt. Es schien
ziemlich sicher zu sein, dass die
Siedlung "Havelblick" ab 1994 einen
Erbpachtvertrag erhalten sollte. Die
Modalitäten mussten allerdings noch
ausgehandelt werden. Der Deutsche
Siedlerbund wurde in die Verhandlungen eingeschaltet. Eine neue Satzung
wurde ausgearbeitet, die alte Satzung
passte nicht mehr zu unserer Siedlungsstruktur.
Fortsetzung folgt
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Seele and Geist
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