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LIW 1-2015 - Euramedia Werbung Berlin

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Nr. 11 / 2014
STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN – FREISING – ROSENHEIM
Am Ball bleiben!
Aktiv studieren mit Behinderung
Wieder da!
Der Kleinkunstwettbewerb „ComOly“
Für eine gute Sache
Helmut Schleich im Interview
Sind wir nicht alle ein bisschen außergewöhnlich?
Im gemeinsamen Austausch innerhalb der
Interessengemeinschaft behinderter und nicht behinderter
Studierender (IBS) können Studierende der LMU sich
gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen,
um ihre (Super-)Kräfte so einzusetzen, dass der
Studienalltag mit Behinderung und chronischer Erkrankung
gut gemeistert werden kann.
Es ist aber auch jeder herzlich willkommen,
der sich generell für dieses Thema interessiert.
Wir treffen uns mehrmals im Semester!
Raum für behinderungsspezifische Fragen und Belange
bieten die jeweiligen Peer-Group-Treffen.
Mehr Infos und Termine sowie Anmeldung zum Newsletter:
www.lmu.de/ibs
Kontakt: behindertenberatung@lmu.de
Interesse an dem Thema in der Studierendenvertretung der
LMU mitzuwirken? Dann wende Dich doch an das Referat für
Sozialpolitik unter sozialpolitik@stuve.uni-muenchen.de
Editorial & Inhalt
Liebe Studentinnen und Studenten,
liebe Leserinnen und Leser,
Inklusion ist ein wichtiges sondern versuchen eher die Gemein- „Behindert ist man nicht, behindert
Schlagwort dieser Tage. Da- samkeiten aufzuzeigen als die Unter- wird man.“ – Quelle: Unbekannt
bei geht es nicht nur darum, schiede. Dies lässt sich beim Sport sehr
andere Menschen miteinzu- gut erleben. Unsere Reporterin hat desbeziehen, die aus welchen halb am Training einer Rollstuhl-BasketGründen auch immer anders ballmannschaft beobachtend teilgenomsind, sondern es geht darum men und auf den Seiten 6 und 7 darüber
alle Menschen in den Stand geschrieben. Zahlreiche Fakten zum
zu setzen, dass sie an der Thema Studieren mit Behinderung finden Sie
Gesellschaft und deren Aktivitäten gleichbe- dagegen auf Seite 11.
rechtigt und möglichst selbstbestimmt teilha- Da es mit Einführung unseres neuen Selfserben können.
vice-Systems in der Mensa Leopoldstraße
In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns da- einige Fragen dazu gab, erklären wir dessen
her nicht mit dem Thema Barrierefreiheit, Funktionsweise auf Seite 5. Selbstverständlich berichten wir auch über die
Ergebnisse unserer Selfie-FotoAktion und prämieren die Gewinnerin.
Auf eine besondere Veranstaltungsreihe im November möchte ich Sie
4 / 5 Service
noch
hinweisen. Nach längerer Pau▪▪ Nachschlag: Die Rübe und der Kürbis
se wird in der „O(n)ly Lounge“ im
▪▪ Gewinner der Selfie-Foto-Aktion
Olympischen Dorf wieder der Kaba▪▪ Lesetipp: „Daheim is ned dahoam“
Mensa & Cafeteria
rettwettbewerb ComOly durchge▪▪ Frag Doch! zum Selfservice
restaurants universitaires
führt. An vier Terminen im Novem-
Inhalt
6 / 7 Report
▪▪ „Von Fußgängern und Rollifahrern“ –
Aktiv studieren mit Behinderung
8 / 9 An Guadn
▪▪ Mensaspeiseplan für den Monat November –
zum Herausnehmen
10 Zur Sache
▪▪ Helmut Schleich, Kabarettist, im Interview
11 Schlaglicht
▪▪ Wussten Sie schon, dass... sieben Prozent
aller Studierenden eine gesundheitliche
Beeinträchtigung haben?
▪▪ Kleinkunstwettbewerb „ComOly“ im Olympischen Dorf
▪▪ Benefizveranstaltung mit Helmut Schleich
12 Erleben
▪▪ Workshop Achtsamkeitsmeditation
▪▪ Vortrag und Diskussion über
Rechtsextremismus in Deutschland
▪▪ Kartenverlosung für Stromae
13 Wohin?
▪▪ Für Studierende, für wenig Geld
vom 1. bis 30. November 2014
14 Wer ist eigentlich … ?
▪▪ Lorenz Hüttenhofer, Referent Abteilung
Hauptverwaltung & Soziales
15 Impressum
ber messen sich die Kabarettisten
untereinander und am 27. November wird dann feststehen, wer die
meisten Lacher auf seiner Seite
hatte. Außerdem haben wir noch
ein Interview mit Helmut Schleich
geführt, der dankenswerter Weise
im Januar zu Gunsten unseres
Vereins Studentenhilfe einen Benefiz-Auftritt geben wird. (Seite 10
und 11) Karten können bereits jetzt
in unseren Infopoints und beim
AStA der TU München erworben
werden.
Weitere Veranstaltungstipps finden
Sie in unserem Veranstaltungskalender auf Seite 13 und natürlich in
Ihrem kommentierten Vorlesungsverzeichnis.
Ihre
cafeteria
餐厅
Wohnen
résidences universitaires
acccomodation
住宿
BAföG
aides financières
grant
(联邦德国教育促进发中规定的)
贷学金的申请
Information
information
information
信息
Internationales
relations internationales
international affairs
国际
Kultur
service culturel
cultural affairs
文化和休闲时间
Beratung
aide social
advicement
咨询
Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht
Geschäftsführerin des
Studentenwerks München
Studieren mit Kind
étudiants parents
studying as a parent
带孩子的大学生
Studieren mit Behinderung
étudier et handicap
students with disablilities
残疾人士
3
Nachschlag *
Service
Die Rübe und
der Kürbis
Wussten Sie eigentlich schon,
dass der ausgehöhlte Halloween-Kürbis eigentlich einmal eine Rübe war? Vor, während
und nach Halloween sieht man sie überall:
ausgehöhlte Kürbisse, mit einer geschnitzten
Grimasse, erhellt von einer Kerze. Doch woher
kommt dieser Brauch? Ursprünglich stammt
Halloween, oder „All Hallowsʼ eve“, aus Gegenden in Irland und Schottland und bezeichnet
den Abend vor Allerheiligen, dem 1. November. Der Legende nach geht der ausgehöhlte Kürbis auf die irische Sage des Säufers
und Tunichtguts Jack O. zurück: Durch eine
List gelang es ihm, den Teufel zu fangen.
Nur durch das Versprechen, dass Jacks
Seele niemals in der Hölle landen würde,
ließ er ihn wieder frei. Als Jack Jahre später
stirbt, wird er wegen seines Lebenswandels
im Himmel abgewiesen. Aber auch in der
Hölle ist wegen seines Pakts kein Platz für
ihn. Der Teufel schickt ihn zurück auf die
Erde, auf der er fortan herumirren soll. Damit er nicht im Dunkeln wandern muss, überreicht der Teufel Jack eine glühende Kohle
aus dem Höllenfeuer, die dieser in eine hohle Rübe steckt. Doch eine Rübe war nicht so
leicht auszuhöhlen, wie ein Kürbis – so setzte sich dieser im Laufe der Zeit als Kürbislaterne durch und noch heute wird diese als
„Jack-oʼ-lantern“ („Jack mit der Laterne“) bezeichnet.
Zwar werden in den Mensen des Studentenwerks keine ausgehöhlten Kürbisse aufgestellt, aber es wird mit ihnen gekocht! So gibt
es am 3.11. Kürbis-Linsen-Curry, am 19.11.
Karotten-Kürbisragout oder am 27.11. Pasta
mit würzigem Kürbis.
Mahlzeit!
* für Wissens-Hungrige jeden
Monat in unserem Magazin
4
Herzlichen Glückwunsch!
Im Rahmen der Neugestaltung
der Mensa Leopoldstraße zur
Selfservice-Mensa, startete das
Redaktions-Team der servus einen
Aufruf zur Foto-Aktion: Fotografieren
Sie sich mit Ihrem Lieblingsessen im
Selfie-Style! Unter den zahlreichen
Einsendungen war es nicht besonders
einfach einen Gewinner zu ermitteln.
Aber nun steht fest, wer den ersten
Platz gemacht hat und damit eine
QUMOX Actioncam, waterproof Full
HD Helmkamera im Wert von 100
Euro gewonnen hat: Anna Krandick
aus München mit ihrem GewinnerSelfie. Herzlichen Glückwunsch und
viel Spaß mit der Kamera wünscht
das servus-Redaktions-Team!
Lesetipp: „Daheim is ned dahoam“ –
Bayerische Ein- und Durchblicke
Das Bilderbuch-Bayern besteht aus ligen. Bayern? „Besteht es wirklich
Bier, Blasmusik, Lederhosen, Dirndl, nur aus Lederhosen tragenden WurOktoberfest, Obatzda, Politiker der- zelseppen mit der Blasmusik-Compiblecken am Nockherberg, Zugspitze lation im CD-Player und der Bierund leben und leben lassen. Ent- Rülps-App auf dem iPhone?“ Mit
spannte Menschen in einer traumhaft witz­
geschärfter Feder und spitzen
schönen Landschaft, allerdings mit Seitenhieben entstand ein satirischeinem kryptischen Dialekt, den au- literarisches Roadmovie. „Daheim is
ßerhalb Bayerns kaum jemand ver- ned dahoam“ bietet dem Leser versteht – so behaupten es jedenfalls die gnügliche bayerische Ein- und DurchTouristen. Der kulturelle Code, das blicke – ein eindeutiger Angriff auf die
bayerische Mantra „Mia san mia“, Lachmuskeln.
landauf, landab soziale Interaktionsweisen und archaische Balzrituale,
Elisabeth Ebentheuer
die sich Besuchern jenseits des
Weißwurstäquators nicht erschließen.
Das Buch:
Früher wie heute geben die Bayern
„Daheim is ned
Rätsel auf, die weltweit ihres Gleidahoam“,
chen suchen. Wer ist dieser eigenHelmut Schleich
tümliche bajuwarische Stamm? Die
und Thomas Merk,
Autoren Helmut Schleich und ThoVerlag Langen­
mas Merk, zwei waschechte Bayern,
Müller, 192 Seiten,
machen sich auf in einer Zeit, in der
19,99 Euro.
es täglich aus dem Fernsehen schallt:
„Dahoam is dahoam“. Von der Zugspitze bis in die tiefste Oberpfalz erkunden sie den bayerischen Kosmos, Wir verlosen unter allen Studierenden
wollen herausfinden, wie daheim man fünf Exemplare des Buches!
sich in diesem „Dahoam“ fühlen kann. E-Mail mit Stichwort: „BuchverloSie bereisen ihr Heimatland und wer- sung Dahoam“, Name und Adresse
fen quasi mit fremden Augen einen bis 30. November 2014 an
Blick auf die weiß-blaue Insel der Se- kultur@stwm.de senden.
SERVUS . STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN, FREISING, ROSENHEIM
Frag doch!
Service
Gibt es etwas, was Sie das Studentenwerk schon immer fragen wollten?
In unserer Rubrik „Frag doch!“ erhalten Sie Antworten.
„Wie funktioniert die Essensausgabe in der neuen
Selfservice-Mensa?“
Das ist die häufigste Frage, die Studierende Peter Busam im Rahmen der
Umgestaltung der Mensa Leopoldstraße zur Selfservice-Mensa stellten.
Unsere Antwort:
Seit Oktober gibt es in der Mensa Leopoldstraße drei Selfservice-Themenschalter, an denen die Gäste die Portionsgröße selbst bestimmen können.
Hier stehen die verschiedensten Gerichte zur Auswahl – von biozertifiziertem Essen über vegetarische und vegane Speisen, Fleisch- und Fischgerichte bis hin zu mediterranen und internationalen Spezialitäten.
Die Gäste können anhand des Speiseleitsystems, das sie auf dem Mensamonitor im Foyer oder im Internet unter www.stwm.de/mensa finden, einen
der vier Aufgänge wählen. Wahlmöglichkeiten gibt es dabei zwischen der
Grünen Mensa, der Länder-Mensa und der Mensa Spezial, in der ab November alle Gäste ein zusätzliches Pasta-Angebot finden. Um die Warteschlange an den Treppenaufgängen zu verkürzen, sollten sich alle Gäste in
zwei Reihen anstellen, denn jeder Schalter ist doppelt bestückt! Eine Ausnahme gibt es bei der Grünen Mensa: Wenn die Gäste vegane Speisen
möchten, sollten sie sich links anstellen und wer hier vegetarische Gerichte
bevorzugt, sollte die rechte Reihe nehmen.
Alle Hauptgerichte, mit Ausnahme der Tellergerichte, können selbst portioniert werden. Gäste sollten beachten, dass die Portionsgrößen anfangs zu
groß bemessen sein können. Nach ein paar Mensabesuchen werden diese in der Regel besser eingeschätzt. An den Schaltern gibt es zusätzlich
warme Beilagen, die vorportioniert sind und einen Festpreis haben. Am Salatund Dessertbuffet kann die Menge, ebenfalls wie bei den Hauptgerichten,
selbst bestimmt werden. Damit das Bezahlen an der Kasse nicht zu lange
dauert und sich keine großen Schlangen bilden, sollten alle Gäste ihre LegicKarte schon bereit halten und ihren Teller selbstständig auf die Wage stellen.
Die Mensa Leopoldstraße hat rechts und links Durchgänge zur jeweils anderen Seite des Speisesaals. Somit kann sich eine Gruppe wieder treffen,
auch wenn einzelne Personen unterschiedliche Aufgänge gewählt haben.
Sie fragen – das Studentenwerk antwortet!
Einfach eine E-Mail schreiben an: presse@stwm.de
NR. 11 / 2014
Neuer Infopoint in der
Mensa Arcisstraße
Die Infopoints in den Mensen des Studentenwerks München sind nun fast
komplett – die neueste Anlaufstelle für
alle Fragen rund ums Studium befindet sich
im Foyer der Mensa Arcisstraße. An dem
auffällig in hellgrün gehaltenen Infopoint können Sie sich beraten lassen oder Tipps einholen, beispielsweise zu unseren studentischen Wohnanlagen oder Mensen. Darüber
hinaus sind an den Infopoints auch die Legic-Karten erhältlich, mit denen Sie in den
Mensen bezahlen können, sowie die Kinderkarte für studentische Eltern, die damit für
ihre Kinder ein kostenloses Mittagessen bekommen. Und natürlich gibt es hier auch immer druckfrisch die neueste servus. Die Öffnungszeiten der Infopoints finden Sie unter:
www.stwm.de/mensa
5
Report
Von Fußgängern und Rollifahrern
Der Uni-Alltag ist für Studierende mit einem Handicap oft nicht leicht: Aufgrund von Treppen
müssen sie sehr lange Umwege in Kauf nehmen oder sind auf Hilfe beim Einsteigen in
den Bus angewiesen. Und dennoch kann es gelingen. Christoph berichtet, wie er sein Studium mit Rollstuhl absolviert hat und warum ihm der Rollstuhl-Basketball so wichtig ist.
Auf den ersten Blick ist der Abend in der Dreifachturnhalle
des Zentralen Hochschulsports (ZHS) ein Abend wie jeder
andere. Die Luft ist ein wenig stickig und der Geruch des
Hallenbodens setzt sich in der Nase fest. Bälle prallen auf den
Boden und landen in den Körben. Und dabei kracht es fast im
Sekundentakt. Es prallen Rollstühle gegeneinander, mit einer
Wucht, die einen erschaudern lässt. Gerade hat sich Christoph
mit seinem Rolli aus der Blockierung zweier Kontrahenten gelöst,
er dribbelt und wirft: Punkt für Team Christoph. Der 32-Jährige
ist einer von rund 30 Spielern des USC München Rollstuhlsport
e.V., der sehr erfolgreich mit seinen Mannschaften in der Bundesliga, der Regionalliga und der Landesliga spielt. „Der Rollstuhl-Basketball macht mir nicht nur Spaß – er hilft mir auch, einerseits meine körperlichen Fähigkeiten zu verbessern und andererseits einfach mal den Kopf vom Alltag frei zu bekommen“,
berichtet Christoph.
Auswirkungen auf mein Leben“, erklärt Christoph. Die meisten
Probleme gab es für ihn eigentlich nur in den praktischen Belangen des Studiums: Ewig lange Wege, wenn man von A nach B
kommen möchte, oder die fehlende Barrierefreiheit des Busses
zur Uni. „Der Unfall war eigentlich keine große psychische Belastung für mich – mein Umfeld hat mich damals sehr gut aufgefangen“, erzählt Christoph. Nach seiner Reha in Murnau wollte der
gebürtige Ravensburger auch schnell wieder fit werden, selbstständig sein und vor allem: Sein verpasstes Semester aufholen,
das er aufgrund des Unfalls versäumt hatte. Nur in einer Hinsicht
musste sich der Experimental-Physiker umstellen. „Früher war
ich Wettkampfkletterer. Nach meinem Unfall konnte ich diesen
Sport nicht mehr machen. Aber als ich vor ungefähr fünf Jahren
nach München kam, um zu promovieren, bin ich beim RollstuhlBasketball eingestiegen – und das hat mich dann wieder richtig
gepackt“, erinnert sich der 32-Jährige.
Nachteile ausgleichen
Christoph hat nicht nur sein Studium beendet, einige Zeit in den
USA und in Paris studiert und geforscht, sondern auch an einem
Max-Planck-Institut und der TU München promoviert: Er beweist
damit, dass Studieren mit Handicap möglich ist. Allerdings kann
sich eine gesundheitliche Beeinträchtigung auch auf das Studium auswirken: Laut dem Deutschen Studentenwerk gibt es in
Deutschland rund 137.000 Studierende, die mit gesundheitlichen
Einschränkungen zu kämpfen haben und sich in ihrem Studium
eingeschränkt fühlen.* Um derartige krankheitsbedingte Ausfälle
aufwiegen zu können, gibt es den so genannten Nachteilsausgleich, der an der jeweiligen Hochschule beantragt werden kann.
Der Nachteilsausgleich soll den Studierenden eine ihrer Behinderung angemessene Studiensituation ermöglichen. So erhalten
gesundheitlich eingeschränkte Studierende beispielsweise
mehr Zeit bei Prüfungen, Fristverlängerungen oder die Prüfungsphasen können zeitlich entzerrt werden.
Barrieren überwinden
Ziel des Studentenwerks München ist es, Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen so gut wie möglich zu unterstützen, damit sie an der Gesellschaft und deren Aktivitäten
gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können. Genau
so eine Unterstützung kann die Beratungsstelle des Studentenwerks München für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung bieten. Diplom-Soziologe Michael Bayer gibt
hier den Studierenden nicht nur einen Überblick, sondern erarbeitet mit den Ratsuchenden auch einen Plan für Problemlösun„Mein Umfeld fing mich auf“
gen: „Auf der einen Seite kontaktieren mich häufig Studierende
Das Jahr 2002. Christoph hatte vor zwei Semestern sein Physik- mit psychischen Problemen, wie Depressionen oder ArbeitsstöStudium in Konstanz begonnen, als es passiert: Bei einem Mo- rungen und auf der anderen Seite suchen mich oft solche mit
torrad-Unfall wird er so stark verletzt, dass er querschnittsge- organischen oder neuronalen Erkrankungen auf“, erklärt Michael
lähmt ist und von da an im Rollstuhl sitzt. „Auch wenn der Unfall
mitten in meinem Studium passierte und ich vom Fußgänger * Quelle: Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2012.
zum Rollifahrer wurde, hatte es damals nicht besonders viele 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks
6
SERVUS . STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN, FREISING, ROSENHEIM
Report
Ansprechpartner zum Thema
Studieren mit Behinderung und / ­­
oder chronischer Erkrankung
Studentenwerk München
Beratungszentrum im Olympischen Dorf (Alte Mensa)
Dipl.-Soz. Päd. Michael Bayer
Helene-Mayer-Ring 9, 80809 München
Eingang h, 2. Stock
Tel.: +49 89 357135-32
E-Mail: michael.bayer@stwm.de
Sprechzeiten: Montag und Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr,
Donnerstag 14.00 bis 18.00 Uhr nach Terminvereinbarung
Beratung für Studierende mit Behinderung und chronischer
Erkrankung der LMU
Dipl.-Soz. Romy Hoche
Ludwigstraße 27 / I, 80539 München
Zimmer G122
E-Mail: romy.hoche@lmu.de
Tel.: +49 89 2180-2963
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Bayer. Durch eine gute Beratung können nicht nur spezielle Probleme der Studierenden gelindert und gelöst werden, sie bietet
ebenfalls die Möglichkeit Hürden zu minimieren und das Miteinander zu stärken. „In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal,
verschieden zu sein, denn davon profitieren wir alle: Zum Beispiel
durch den Abbau von Hindernissen, damit die Umwelt für alle
zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit und Toleranz“, erklärt Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht, Geschäftsführerin des Studentenwerks München.
Ein inklusives Punktesystem
Sport ist eine fantastische Möglichkeit, Menschen unabhängig
von Geschlecht, Herkunft oder Handicap zusammen zu bringen
und inklusiv zu wirken. Rollstuhl-Basketball eignet sich dafür besonders gut – denn Nichtbehinderte dürfen im Rollstuhl auch bei
nationalen Meisterschaften und Turnieren mitspielen. „Die Fußgänger nutzen dabei den Rolli als Sportgerät, wobei man sofort
merkt, dass sie zusätzliche Möglichkeiten haben, denn sie können alle Muskeln einsetzen – dieser Unterschied wird bei Zusammenstellung der Mannschaften durch ein Klassifizierungssystem
ausgeglichen“, erklärt Christoph. Jeder Spieler erhält dabei eine
Klassifizierungspunktzahl. Dabei wird der höchste Behinderungsgrad mit einer 1,0 bewertet, Spieler mit mehr Körperfunktionen
werden höher eingestuft – mit bis zu 4,5 Klassifizierungspunkten.
Zusammen dürfen die fünf Spieler einer Mannschaft auf dem Feld
maximal 14,5 Punkte haben. Auch beim USC München Rollstuhlsport e.V. trainieren und spielen Fußgänger und Rollifahrer zusammen. Vor dem Rollstuhlsport hatte Christoph eher weniger
Kontakt mit anderen betroffenen Personen: „Seitdem ich beim
USC bin, tausche ich mich aktiv mit anderen Rollifahrern aus.
Wenn ich dann sehe, was manche können, dann will ich das auch
schaffen. Und wenn ich daran denke, welche Fortschritte ich seit
meinem Anfang schon gemacht habe, bin ich auch sehr zufrieden!“
NR. 11 / 2014
Servicestelle für behinderte und
chronisch kranke ­Studierende
und Studieninteressierte der TU München
Alain M.G. Kathola
Arcisstr. 21, 80333 München
im Studenten Service Zentrum
Tel.: +49 89 289-22737 (Terminvereinbarung)
E-Mail: Handicap@zv.tum.de
Sprechzeiten: Montag 14.00 bis 15.00 Uhr,
Donnerstag 14.00 bis 16.00 Uhr
nach Terminvereinbarung
Beratung für behinderte und
chronisch kranke Studierende
an der Hochschule München
Pia Hetzel und Markus Eder
Lothstraße 34, 80335 München
in der Studieninformation
Tel.: +49 89 1265-1121 (Terminvereinbarung)
E-Mail: beratung@hm.edu
Sprechzeiten: Montag bis Freitag
9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
nach Terminvereinbarung
Neugierig auf
Rollstuhl-Basketball?
Dann besuchen Sie am 1. und 29. November die 1. Mannschaft des USC München Rollstuhlsport e.V. beim Heimspiel
in der 2. Bundesliga Süd in der Säbenerhalle (Säbenerstraße 49, U1 Wettersteinplatz)! Die beiden Heimspiele finden
dabei im Rahmen der inklusiven Sportevents des USC statt.
Weitere Infos unter: www.usc-rollstuhlsport.de
7
Mensaspeiseplan
An Guadn
TAGESGERICHT 1
1,00 € (ohne Beilagen)*
November
TAGESGERICHT 2
1,55 € (ohne Beilagen)*
TAGESGERICHT 3
1,90 € (ohne Beilagen)*
TAGESGERICHT 4
2,40 € (ohne Beilagen)*
Montag
03.11.14
Kürbis-Linsen-Curry
V
Dienstag
04.11.14
Pasta mit Zucchini
V
Mittwoch
05.11.14
Rahmchampignons
v
Donnerstag
06.11.14
Kartoffelgulasch
mit Paprika
V
Wiener Schnitzel
vom Schwein
Freitag
07.11.14
Kräuterpolenta
mit Tomatenragout
V
Germknödel gefüllt
mit Pflaumenmus
und Vanillesauce
Montag
10.11.14
Asiatisches Gemüse
mit Chinakohl
V
Dienstag
11.11.14
Farfalle
mit Champignon­
rahmsauce
v
Mittwoch
12.11.14
Bulgur mit Zucchini
und Tomaten
V
Gnocchi mit
Schafskäse und
frischem Basilikum
v
Paniertes
Hähnchenschnitzel
Donnerstag
13.11.14
Kartoffelrösti
mit Sauerrahmdip
v
Nasi Goreng
h
Schweinebraten
mit Biersauce
Freitag
14.11.14
Reistopf „mexikanisch“
mit Bohnen, Paprika
und Mais
V
v
V
s
r
ohne Fleisch
vegan
mit Schweinefleisch
mit Rindfleisch
h
l
w
f
Schinken-KäsePasta
Fleischpflanzerl
mit Rahmsauce
Currywurst
mit Honig-IngwerKetchup
Apfelstrudel
mit Vanillesauce
mit Geflügel
mit Lamm
m
r
s
Hühnerbrust mit
grünen Oliven und
Rotweinzwiebeln
h
Putenschnitzel
„Strindberg“
(Senf-Zwiebelkruste)
h
Putengulasch
h
s
v
Seelachsfilet (MSC)
Müllerin mit
Zitronensauce
f
m
Cordon bleu
vom Schwein (mit
Formfleisch-Kochschinken)
s
r
s
Rinderroulade nach
Hausfrauenart mit
Senf-Gemüse-Sauce
r
Bio-Pilaw „arabisch“
v
b
Bio-Spaghetti mit
Bio-Soja-Bolognese
v
b
Esterhazygulasch
vom Rind
s
Seelachs (MSC)
„Rhodos“,
überbacken mit
Tomaten und Oliven
MSC-Siegel für nachhaltig gefangenen Fisch
SGS-NL-MSC-C-0812
r
q
h
v
mit Wild
f
m
b
Bioessen kontrolliert durch
Kontrollstelle DE-ÖKO-006
q
Rindfleisch „Geprüfte Qualität Bayern“
mit Fisch
der Gebeutelte
aok-daily-fit.de
Mal wieder keine Zeit für Sport?
Mit Daily Fit lassen sich die Fitnessübungen ganz unauffällig in den
Alltag integrieren – ob im Waschsalon, beim Schaufenstergucken
oder am Tischkicker. Die Anleitungen sowie weitere Tipps für Fitness
und Entspannung im Prüfungsalltag findest Du unter aok-on.de/
studentenservice.
Ich mach mich fit – und Du?
8
s
AKTIONSESSEN
Preise siehe Aushang
Grenzenlose Reisefreiheit
·
·
·
·
·
·
Special
Persönliche und umfangreiche Beratung
Größtmögliche Auswahl an Urlaubsreisen weltweit
Extra günstige Jugend-und Studententarife
Spezialist für Individualreisen und Round the World Tickets
Besondere Fachkompetenz im Bereich nur Flug
Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Mietwagen und Hotels aller
namhaften Veranstalter
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Buchung 20 € Rabatt!
Travel Overland • Leopoldstr. 13a (LMU-Mensa) • 80802 München
Tel.: 089 3836720 • E-Mail: lmu-mensa@travel-overland.de
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 09:00-17:30 Uhr
www.travel-overland.de
20
Rabatt
SERVUS . STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN, FREISING, ROSENHEIM
TAGESGERICHT 1
1,00 € (ohne Beilagen)*
TAGESGERICHT 2
1,55 € (ohne Beilagen)*
TAGESGERICHT 3
1,90 € (ohne Beilagen)*
Montag
17.11.14
Bulgur „orientalisch“
mit Kichererbsen und
Spinat
V
Knöpflepfanne
mit Putenfleisch
und Gemüse
Dienstag
18.11.14
Pasta mit PaprikaTomatensauce
V
Chili con carne
Mittwoch
19.11.14
KarottenKürbisragout
V
Schinkennudeln
(Vorderschinken)
mit Zwiebeln und Ei
s
Donnerstag
20.11.14
Grüne Bohnen
mit Basmatireis in
Kokos-Zitronensauce
V
Maultaschen mit
Gemüsefüllung und
Zwiebelschmelze
v
Freitag
21.11.14
Feuriger Eintopf
von weißen Bohnen
mit Gemüse
V
Montag
24.11.14
Pasta in TomatenOliven-Sauce
V
Dienstag
25.11.14
Polenta mit Pilzen
und Zwiebeln
V
Mittwoch
26.11.14
Indisches
Linsencurry
V
Donnerstag
27.11.14
Pasta mit
würzigem Kürbis
V
Hähnchenkeule mit
Barbecuesauce
h
Kartoffelauflauf mit
(Vorder-)Schinken
und Kräuterdip
s
Freitag
28.11.14
Linsentopf
mit Gemüse
V
Schupfnudeln
mit Zimtzucker
und Apfelmus
v
Gebackenes
Seelachsfilet (MSC),
Sauce Remoulade
f
m
Thailändische
Frühlingsrolle mit
Sweet-Chilisauce
v
h
TAGESGERICHT 4
2,40 € (ohne Beilagen)*
Krautwickerl
mit Speck-ZwiebelSauce
s
r
Schweine­
geschnetzeltes
in Pfefferrahmsauce
Ćevapčići von der
Pute mit Ajvar
AKTIONSESSEN
Preise siehe Aushang
Überbackene
Hähnchenbrust
„Caprese“ in
Paprikasauce
h
Geschmorter
Jungbullenbraten
in Rahmsauce
r
Schweineschnitzel
„Calabreser Art“
s
Kaiserschmarrn
mit Apfelmus
v
Pochiertes
Seelachsfilet (MSC)
nach Farmer Art
f
m
Paniertes
Truthahnschnitzel
h
Bio-Spaghetti
bolognese
r
s
b
s
s
h
Halbe
Schweinshaxe
mit Biersauce
Bitte bedienen Sie sich!
Probieren Sie das neue Angebot in der Mensa Leopoldstraße:
Ab sofort gibt es hier drei verschiedene Selfservice-Schalter, an denen Sie die Portionsgröße bestimmen
können. Den Speiseplan finden Sie unter: www.stwm.de/mensa/speiseplan/speiseplan_411_-de.html
oder QR-Code mit Smartphone scannen.
Machen Sie das Dutzend voll!
Die 13te Leberkässemmel gibtʼs geschenkt!
Holen Sie sich die Rabattmarke und sammeln Sie für jede
gekaufte Leberkässemmel Punkte.
NR. 11 / 2014
9
An Guadn
* Diese Preise gelten nur für Studierende. Für Bedienstete und Gäste gelten andere Preise (siehe Aufsteller in den Mensen). Änderungen vorbehalten.
Zur Sache
„Prototyp eines barocken Bayern“
Kabarettist Helmut Schleich im Interview
In Sachen Typenkabarett führt kein Weg an ihm vorbei: Helmut Schleich, bekannt als
Verwandlungskünstler in Rundfunk und Fernsehen. Seit über 30 Jahren steht Helmut
Schleich bereits auf der Bühne. Im Interview verrät er, wie er auf die vielen Ideen
kommt, wie es zu seiner Parade-Rolle Franz Josef Strauß kam und auf was man sich in
seinem neuen Soloprogramm freuen kann.
Herr Schleich, Sie kommen geradewegs
von den TV-Studios in Unterföhring. Sie haben eine neue Folge „SchleichFernsehen“
aufgezeichnet. Wann wird sie gesendet?
Wie machen das immer sehr zeitnah, das
waren Vorarbeiten und die nächsten Sendungen werden am 20. November und am
18. Dezember zu sehen sein.
Helmut Schleich
wurde am 28. Juli 1967 im oberbayerischen Schongau geboren. Von
1989 bis 1992 studierte er an der
LMU Geographie, beendete sein
Studium allerdings nicht. Bereits im
Jahr 1983 gründet er zusammen mit
Andreas Rüttenauer und Christian
Springer das „Kabarett Fernrohr“.
So entstehen über zehn Programme mit über 1.000 Auftritten – einer
davon fand zur Kleinkunstnacht
1993 in der Hans-Scholl-Halle in
der Studentenstadt Freimann statt.
1998 trat Helmut Schleich mit seinem ersten Soloprogramm „Brauereifrei – Der Rausch packt aus“ auf.
Er wurde dafür mit dem Bayerischen
Kabarettpreis ausgezeichnet. In den
kommenden Jahren folgten weitere
vier Soloprogramme, die unter anderem mit dem Kabarettpreis der
Landeshauptstadt München und
dem Deutschen Kleinkunstpreis
prämiert wurden. Seit 2011 hat
Helmut Schleich eine eigene Kabarettsendung im Bayerischen Rundfunk: Im „SchleichFernsehen“ bringt
er sein Publikum re­­gelmäßig zum
Lachen und Schmun­­
zeln, aber
auch zum Nach­­denken. Aktuell tritt
Helmut Schleich mit seinem sechsten Soloprogramm „Ehrlich!“ auf
und ist am 14. Januar 2015 zu Gast
im Audimax der TU München. Der
Erlös des Auftritts kommt dem
Verein Studentenhilfe München
e.V. zugute.
10
Woher kommen die vielen guten Ideen und
woher nehmen Sie die Energie, das alles
zu stemmen? Gibt es ein Geheimrezept?
Naja, ein Geheimrezept gibt es meines Erachtens nicht – geschweige denn irgendwelche Kräutermixturen oder Ähnliches!
Die Ideen kommen aus der permanenten
Arbeit. Je mehr ich schreibe, desto mehr
fällt mir auch ein! Und da ich zusammen
mit meinem Co-Autor Thomas Merk sehr
intensiv arbeite, pro Woche mindestens ein
Format, Radio, Satire oder Fernsehkolumne und Live-Auftritte schreibe, ist man in
einem ständigen kreativen Prozess. Allerdings gibt es auch immer ein paar Sachen,
die völlig spontan kommen! Es fällt einem
plötzlich ein und man sagt: „Das ist gut!“
Aber das gilt nur für höchstens 10 Prozent
aller Ideen.
relevant! Dann hat sich das mehr und mehr
verselbstständigt: Die Figur hat ihr Eigenleben entwickelt und ich habe Strauß immer
mehr zu meiner Figur gemacht. Für viele
junge Leute, die Strauß nicht mehr aus eigener Anschauung kennen, ist er trotzdem
der Prototyp eines barocken Bayern! Die
Figur des Strauß zu spielen und die Gegenwart in ihr zu spiegeln, ist unglaublich
reizvoll!
Wenn Sie ins Rentenalter kommen, möchten
Sie Senior-Student werden?
Das glaube ich nicht! Ich arbeite in einem
Beruf der mich intellektuell sehr fordert, ich
recherchiere viel, allerdings keinesfalls
wissenschaftlich. Wenn ich mal in das Alter
komme und das Gefühl habe, ich hab das
schon mal besser formuliert, dann ist es
Zeit aufzuhören.
Jetzt mal „Ehrlich“: Ihr neues Programm läuft
bereits mit riesigem Erfolg. Können Sie uns
sagen, warum Sie in dem neuen Programm
das Publikum so zum Lachen bringen?
Das kann ich nicht sagen, es kommt auf jeden Fall sehr gut an! In diesem Programm
habe ich versucht, die Figuren, die ich spiele und mein Markenzeichen sind, etwas zu
Woher kommt ihr schauspielerisches Talent? reduzieren, ihnen meine Inhalte zu geben
Haben Sie kabarettistische Auftritte schon in und sie gleichzeitig zu meinem Ensemble
Ihrer Jugend vor Publikum ausprobiert?
zu machen – was aber nicht heißt, dass es
Das Schauspiel gehört als Ausdrucksform, keine eigenständigen Charaktere sind! Sie
als Stilmittel im Kabarett einfach dazu. Und sind einfach „Ehrlich“ und ich glaube, das
dass mir das Schauspielern ganz gut von gefällt!
der Hand geht, liegt wahrscheinlich daran,
dass ich das auch schon seit 30 Jahren Über welche Personen und über welche
mache. Allerdings habe ich nie eine klas- Themen halten Sie denn dieses mal ihr „kasische Schauspielschule besucht.
barettistisches Brennglas“?
Die großen Themen sind Europa, die DeSie sind ein „Fünf-Sterne-Koch der Parodie“: mokratie und die Suche nach Identität.
Ihre Parade-Parodie ist Franz Josef Strauß. Funktioniert die Demokratie noch? Was ist
Kannten Sie Herrn Strauß persönlich oder dieses Europa? Was ist die Globalisierung
was fasziniert Sie als Künstler an ihm?
wert? Die Themen breche ich herunter,
Ich kannte Franz Josef Strauß nicht per- dass sie relevant und unterhaltsam werden
sönlich, aber ich kenne ihn noch aus eige- und genau das funktioniert über die Figuner Anschauung. Ich war 22 Jahre alt, als ren: Sei es ein älterer Opernsänger, ein
er gestorben ist. Die Figur Strauß wurde Franz Josef Strauß oder ein Stammtischlange nicht mehr gespielt. Als die CSU Bruder. Aber ich bin nicht so gut darin,
2008 ein sehr schlechtes Wahlergebnis mein neues Programm vorab theoretisch
hatte, kam plötzlich die Frage auf: „Was zu erzählen – das muss man einfach gesehätte Strauß dazu wohl gesagt?“ – und da hen haben!
war die Figur plötzlich über Nacht wieder
SERVUS . STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN, FREISING, ROSENHEIM
■■ sieben Prozent aller Studierenden studien­­
erschwerende Gesundheitsbeeinträchtigungen
ha­­ben? Dabei liegt eine sehr starke Studien­
erschwernis bei 1,8 Prozent aller Studierenden vor.
■■ dies in Zahlen rund 137.000 Studierende in
Deutschland sind, die durch eine Behinderung
oder Erkrankung im Studium beeinträchtigt
sind? Davon sind rund 37.000 dieser Studierenden sehr stark beeinträchtigt – rund 10.000
Studierende mehr, als noch im Jahr 2006.
■■ sieben Prozent aller Studierenden eine gesundheitliche Beeinträchtigung haben, die
ohne Folgen für ihr Studium ist? Diese Beeinträchtigungen sind entsprechend schwach
und / oder die Bedingungen ihres Studiums
ermöglichen eine Kompensation der Gesundheitsbeeinträchtigung und sorgen für eine erfolgreiche Inklusion der Studierenden.
■■ mehr als zwei Fünftel, nämlich 42 Prozent, aller
Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung unter einer psychischen
Erkrankung, jede(r) Dritte (34 Prozent) an einer
chronischen somatischen Krankheit leiden und
bei rund 13 Prozent eine Beeinträchtigung der
Sehkraft und / oder Blindheit vorliegt?
■■ Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung durchschnittlich fast eineinhalb Jahre älter sind als ihre Kommilitonen
und Kommilitoninnen ohne studienerschwerende Beeinträchtigung? Dabei steigt der Anteil der studienrelevant gesundheitlich beeinträchtigten Studierenden mit dem Alter: Unter
Studierenden bis 21 Jahren gibt es rund fünf
Prozent mit Studienbeeinträchtigung durch
Erkrankung, bei Studierenden Ende 20 sind
es rund zwölf Prozent.
■■ 95 Prozent aller Studierenden mit einer Behinderung und / oder chronischen Erkrankung offiziell ein Vollzeitstudium absolvieren? Ein
Teilzeitstudium wird nur von zwei Prozent in
Anspruch genommen.
■■ Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung sich jederzeit an die Beratungsstelle des Studentenwerks München
wenden können? Unter www.stwm.de/be­­ra­­
tungs­­netzwerk finden Sie alle wichtigen Informationen, Ansprechpartner und Sprechzeiten!
Quelle: Die wirtschaftliche und soziale Lage der
Studierenden in Deutschland 2012. 20. Sozialerhebung des
Deutschen Studentenwerks (DSW)
NR. 11 / 2014
Schlaglicht
Wussten Sie schon,
dass...
Mögen die Spiele beginnen!
Nach längerer Pause startet vom Café CO2 ins Leben gerufen
er wieder: der „ComOly“! Bei wurde. Mitmachen kann jeder zwidiesem Kleinkunstwettbewerb schen 18 und 99 Jahren. Auch diebuhlen Nachwuchs-Spaßvögel um ses Jahr warten Beiträge aus den
die Gunst des Publikums und der Genres Wort-Kabarett, MusikkabaJury. Vor der weltbekannten Kulis- rett, Stand-­­­up-Comedy, Science-,
se des Münchner Olympiagelän- Poetry-Slam und Improtheater auf
des, mitten im Olydorf wird die stu- die Zuschauer. Der „ComOly“ soll
dentisch geführte Lounge und damit auch absoluten NeueinsteiCocktail-Bar „The O(n)ly Lounge“ gern eine Plattform bieten und als
im November 2014 zum sechsten Sprungbrett in die Kleinkunst-SzeMal zur Bühne für den „ComOly“. ne dienen. Diese besondere MiNach einer mehrjährigen Pause schung aus erfahrenen und unerwollen die Organisatoren des Ver- fahrenen Künstlern, die sich vor
eins der Studenten im Olympiazen- einem überwiegend studentischen
trum e.V. in Zusammenarbeit mit Publikum messen, macht den
dem Studentenwerk München den „Com­Oly“ zu einem besonderen ErKleinkunstpreis „ComOly“, dotiert lebnis. Los geht’s am 11. und 13.
mit einem Preisgeld von 555,55 November mit den beiden VorrunEuro (1. Platz, 2. Platz: 222,22 den. Das Halbfinale findet am 20.
Euro), wieder vergeben. Dabei stellt November statt und der Gewinner
sich die Jury aus fachkundigen Per- wird am 27. November gekürt. Einsonen des Studentenwerks Mün- lass ist jeweils ab 20.00 Uhr – Einchen und des Vereins der Studen- tritt frei! Wo? „The O(n)ly Lounge“,
ten im Olympiazentrum e.V. zusam- Alte Mensa, EG, Helene-Mayermen. Der „ComOly“ ist ein Klein- Ring 9, U3 Olympiazentrum.
kunstwettbewerb, der im Jahr 2004 Weitere Infos unter: www.comoly.de
Benefiz mit Helmut Schleich
Helmut Schleich, einer der sind ab sofort für 14,00 Euro (Studiebekann­­testen Kabarettisten im rendenpreis) oder für 28,00 Euro (Nordeutschsprachigen Raum, zeigt malpreis) an den Infopoints des Stuam 14. Januar 2015 sein neuestes Pro- dentenwerks München, an der Pforte
gramm: „Ehrlich!“ – mit Parodien auf des Studentenhauses, Leopoldstraße
Franz Josef Strauß, Horst Seehofer 15, beim AStA der TU München und
und Edmund Stoiber. Alle reden über beim TribüHne e.V., Studentenstadt
Ehrlichkeit in der Politik oder im Alltag..., Freimann erhältlich. Weitere Infos unter:
aber mal ehrlich: „Vertrauen ist doch www.stwm.de/helmut_schleich
Vertrauenssache“. In Kooperation mit
dem Studentenhilfe e.V. und dem AStA
der TU München veranstaltet das Studentenwerk diese Benefizveranstaltung. Der gesamte Erlös kommt dabei
dem Verein Studentenhilfe zugute, der
Studierende in akuten Notlagen unterstützt. Also Termin fest vormerken:
Mittwoch, 14. Januar 2015, 20.00 Uhr,
im Audimax der TU München. Tickets
11
Vortrag „Rechtsextremismus heute“
Erleben
Informationsabend
„Rechtsextremismus heute“
Rechtsextremismus ist in fast allen nach einem Informationsblock ausreiwestlichen Demokratien zur „Norma- chend Zeit und Raum für Diskussiolität“ und damit zu einer Herausforde- nen. Referent: Martin Becher, Gerung für Staat, Kirche und Gesellschaft schäftsführer des Bayerischen Bündgeworden. Die Eskalation fremden- nisses für Toleranz, Demokratie und
feindlicher und rechtsex­tremer Gewalt Menschenwürde.
nach der Wiedervereinigung Deutschlands, die Wahlerfolge rechtsradikaler Termin:
5. November 2014,
Parteien und die Entwicklung rechts- 20.00 Uhr
extremer Jugendsubkulturen zu Be- Ort:
Evangelische Hochschul­ginn der 1990er Jahre haben die Pro- gemeinde der LMU,
blematik ins Zentrum der öffentlichen Friedrichstr. 25
(U 3 / 6 Giselastraße)
Aufmerksamkeit gerückt. Staat, Kir- che und Gesellschaft müssen darauf Infos: kultur@stmw.de und
verstärkt reagieren, präventiv wirken www.esg.uni-muenchen.de
und eine Kultur des Miteinanders Kosten:keine
schaffen. Am Vortragsabend gibt es
Das Kulturbüro empfiehlt ...
Einführung in die Achtsamkeitsmeditation
Achtsamkeitsmeditation – Achtsamkeit Entwicklung von emotionaler Intelligegenüber sich selbst und gegenüber genz – einer Kernkompetenz für nach­
anderen. Leider sieht der Alltag oft haltigen Erfolg in Job, Karriere und
anders aus. „Höher, schneller, weiter“ Privatleben.
heißt es nicht erst im späteren Berufsleben, sondern bereits im Uni- Termin:
29. November 2014,
10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Alltag. Der Workshop Achtsamkeits- meditation kann dabei helfen, hin und Kursleitung: Tom Schindler, Leiter
wieder innezuhalten. Achtsamkeit be- Studentencoaching
deutet stilles Verweilen im „Hier und München
www.studentencoachingJetzt“ und sich der dabei aufkommen- Infos: den Gedanken, Gefühle und Empfin- münchen.de
20 Euro
dungen bewusst zu werden, ohne die- Kosten: se zu bewerten oder festzuhalten. Da- (Studierendenausweis)
rüber hinaus ist eine regelmäßige Anmeldung: im Kulturbüro,
kultur@stwm.de
Achtsamkeitspraxis der Schlüssel zur „Stromae“ im Zenith
Mit „Alors on danse“, „Formidable“ und
„Papaoutai“ landete der belgische
Künstler Stromae Charthits. Mit bürgerlichem Namen heißt er Paul van
Haver und wurde 1985 in Brüssel geboren.
Stromae: Sein Künstlername bedeutet „Maestro“
in verdrehten Silben.
12
Stromae am 4. Dezember erneut nach
München ins Zenith.
Das Studentenwerk München verlost
exklusiv 10x2 Tickets! Einfach E-Mail
mit Adresse und dem Stichwort „Stromae“ bis 20. November an presse@
stwm.de senden. Die Gewinner werden
benachrichtigt.
Stromaes Musik ist eine geschickte,
tanzbare Mischung aus HipHop,
Elektro, Pop und Chanson. Bekannt Termin: 4. Dezember 2014
wurde er mit seiner ersten Single 20.00 Uhr
Zenith München
„Alors on danse“ („Lass uns tanzen“), Ort: die in 15 Ländern Europas auf Platz Lilienthalallee 29
80939 München
eins landete und sich mehr als 500.000 Mal verkaufte. Nach seiner
ausverkauften Show im Februar in Weitere Infos und Tickets unter:
der Münchner Muffathalle, kommt www.ticketmaster.de
SERVUS . STUDENTENWERKSMAGAZIN FÜR MÜNCHEN, FREISING, ROSENHEIM
mitmachen
ab
2.11.
5.11.
5./
12./
19.11.
22.11.
22.11.
22.11.
13.11.
Kreatives Tanzen heißt, seinen individuellen Tanzstil zu
entwickeln, um Bilder, Emotionen und Geschichten in Szene zu
setzen. Dauer bis 25.01.2014. Beginn jeweils um 17.00 Uhr. Kostenfrei für Studierende. Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
Bei der geführten Tour durch das ehemanlige NS-Konzentrationslager Dachau geht es durch das gesamte Gelände
und die historische Dauerausstellung. Beginn: 14.00 Uhr, Dauer ca. 2,5 Std. Kosten: ohne Semesterticket 3 Euro Anteil am
MVV-Gruppenticket. Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
16.11.
Vortrag und Diskussion über Rechtsextremismus in
Deutschland: Rechtsextremismus ist in fast allen westlichen
Demokratien zur „Normalität“ und damit zu einer Herausforderung für Staat, Kirche und Zivilgesellschaft geworden. Beginn
ist um 20.00 Uhr. Wo? Evangelische Hochschulgemeinde, Friedrichstr. 25, U 3 / 6 Giselastraße. Weitere Infos unter:
www.stwm.de/kultur
Ballett-Matinee: Eine Veranstaltung der Heinz-Bosl-Stiftung
in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsballett und der Hochschule für Musik und Theater München sowie mit Studierenden
der Hochschule. Beginn ist um 11.00 Uhr. Wo? Nationaltheater,
U / S-Bahn Marienplatz. Tickets über
tickets@ballettstiftung-heinz-bosl.de
16.22.11.
34. Filmschoolfest Munich 2014: Hier laufen im Filmmuseum München wieder die besten Kurzfilme von Nachwuchsregisseuren aus aller Welt. Tickets gibt es ab dem 13.11. online
unter www.filmschoolfest-munich.de. Ein Festivalpass kostet 30
Euro, ermäßigt 20 Euro. Einzeltickets gibt es für 5 Euro. Wo?
Sankt-Jakobs-Platz 1, U / S-Bahn Marienplatz
19.11.
Bayerische Staatskanzlei: Führung durch die Räume der
Bayerischen Politik. Besichtigung repräsentativer und wichtiger Arbeitsräume bis hin zum „Bayerischen Oval Office“, in
dem jeden Dienstag das Bayerische Kabinett unter Vorsitz des
Ministerpräsidenten Horst Seehofer konferiert. Beginn ist um
15.00 Uhr, Dauer circa 1,5 Stunden. Kostenfrei für Studierende.
Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
24.11.
Buddhistisches Zentrum München: Das buddhistische
Zentrum München ist eines von über 600 Zentren der KagyüLinie im Diamantweg Buddhismus weltweit. Eine Mitarbeiterin
des Zentrums gibt eine Einführung und erklärt die unterschiedlichen Prägungen und Linien des Buddhismus. Beginn ist um
17.30 Uhr. Dauer ca. 1,5 Std. Kostenfrei für Studierende. Weitere
Infos unter: www.stwm.de/kultur
25.11.
Der Himmel über München – Sternwarte im Deutschen Museum: Den Himmel über München plus ferne Planeten kann man auf dem Dach des Deutschen Museums, von
der Sternwarte aus, beobachten (sofern das Wetter mitspielt).
Beginn ist um 19.00 Uhr. Dauer bis ca. 20.30 Uhr. Kostenfrei für
Studierende. Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
27.11.
BR-Studios (Hörfunk) am Rundfunkplatz: Informative
Einführung in die Geschichte des Bayerischen Rundfunks mit
anschließender Führung durch verschiedene Hörfunkstudios.
Beginn ist um 17.30 Uhr. Dauer ca. 1,5 Stunden. Keine Kosten
für Studierende. Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
Workshop Science Slam – Langweilige, unverständliche
Vorträge zu wissenschaftlichen Themen? Das war gestern!
Beim Science Slam werden akademische Sachverhalte und
Zusammenhänge spannend, unterhaltsam und für alle verständlich auf den Punkt gebracht. Beginn ist um 19.30 Uhr,
Dauer ca. 1,5 Stunden. Kosten für Studierende: 20 Euro Kaution (wird nach Kursende zurückerstattet). Weitere Infos unter:
www.stwm.de/kultur
Erfolgreich bewerben bedeutet Unterlagen zu optimieren
und Fehler zu vermeiden. Worauf kommt es beim Lebenslauf
wirklich an, wie gestalte ich diesen und wie wird dieser vom
potentiellen Arbeitgeber gelesen? Kooperation mit dem Jobcafé München, www.jobcafe.de. Beginn ist um 10.00 Uhr. Dauer
des Kurses bis ca. 16.00 Uhr. Kosten für Studierende: 10 Euro.
Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
Workshop Achtsamkeitsmeditation: Höher, schneller,
weiter – so heißt es nicht erst im späteren Berufsleben, sondern bereits im Uni-Alltag. Achtsamkeitsmeditation kann dazu
verhelfen innezuhalten. Beginn ist um 10.00 Uhr. Dauer bis ca.
17.00 Uhr. Kosten für Studierende: 20 Euro. Weitere Infos unter:
www.stwm.de/kultur
Interkulturelles Training mit Theatermethoden: In
diesem Workshop wird das Bewusstsein und die Wahrnehmung
für kulturelle Werte mithilfe verschiedener Schauspielübungen
und erlebnisorientierter Rollenspiele geschult. Beginn ist um
10.00 Uhr. Dauer bis ca. 17.00 Uhr. Kostenfrei für Studierende.
Weitere Infos unter: www.stwm.de/kultur
anschauen
11./
13./
20./
27.11.
ComOly: Der quirlige und erfrischende Kleinkunstwettbewerb
im Olydorf findet in diesen Genres statt: Wort-Kabarett, Musikkabarett, Stand-up-Comedy, Science-, Poetry-Slam und
Improtheater. Eintritt frei! Wo? The O(n)ly Lounge, Alte Mensa
Helene-Mayer-Ring 9, U3 Olympiazentrum.
Weitere Infos unter: www.comoly.de
13.11.
Martin-Luther-King im Theater: Ein Theaterstück zu Ehren von Martin Luther King aufgeführt in englischer Sprache
von der American Drama Group München. Beginn: 19.30 Uhr.
Dauer bis ca. 22.00 Uhr. Wo? Theater Leo 17, U3 / 6 Giselastraße, Kosten: 10 Euro mit Studierendenausweis. Weitere Infos
unter: www.stwm.de/kultur
NR. 11 / 2014
feiern
15.11.
The New Grey Whistle Test ist eine Cover-Band für Rockmusik aus München, die die Musik von Beatles, Stones oder Deep
Purple auf der Bühne zu neuem Leben erweckt und den Songs
dabei ihren eigenen, unverwechselbaren Stempel aufdrückt. Beginn ist um 21.00 Uhr. Wo? Schlachthof, Zenettistr. 9, U3/6 Poccistraße. Weitere Infos unter: www.kultur-im-schlachthof.de
29.11.
Neonsplash – Paint-Party: Europas erste und größte
Paint-Party verbindet elektronische Musik, Artisten und Akrobaten, Spezialeffekte, aufwändiges Licht- und Tondesign und
mehrere tausend Liter Neon-Farbe zu einem unvergesslichen
Erlebnis. Beginn ist um 22.00 Uhr. Wo? Zenith, Lilienthalallee 29,
U6 Freimann. Tickets ab 17 Euro. Weitere Infos und Tickets unter:
www.neonsplash.com
13
Wohin?
Vom 1. November bis 30. November 2014 –
für Studierende, für wenig Geld
Wer ist eigentlich ... ?
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Lorenz Hüttenho
München
Geburtsort: 29
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So
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ich kann nützlich
Themen beraten
verschiedensten
Persönliches:
Meine Vespa habe ich aus meiner Studienzeit „hinüberretten“ können. Der
Nachteil: Wenn sie liegen bleibt und ich deshalb zu spät im Büro ankomme,
ist es mit einem Hinweis auf „c.t.“ nicht mehr getan.
14
Hochschulgastronomie
Mensa-Jobs
zu vergeben!
Das Studentenwerk München sucht für seine Mensen studentische Aushilfskräfte.
Die Tätigkeit umfasst vor allem die Essensausgabe (bis zu 9,45 €/Std.).
Wenn Sie an einem oder mehreren Wochentagen zwischen 11.00 Uhr und
15.00 Uhr Zeit haben, dann melden Sie sich bei:
Peter Busam, Tel. +49 89 38196-122, E-Mail: career@stwm.de
Impressum
Ausgabe: 11-2014, Auflage: 19.000; Herausgeber: Studentenwerk München, Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht (Geschäftsführerin), Leopoldstr. 15, 80802 München
Redaktion: Julia Wölfle, Ingo Wachendorfer (verantwortlich), Elena Zinner, Elisabeth Ebentheuer; Kontakt: Tel. +49 89 38196-148, E-Mail: presse@stwm.de;
Satz und Layout: elementare teilchen GmbH; Fotos: Elena Zinner (Titelbild), Fotolia.com – Pioppo, Anna Krandick, Verlag LangenMüller, Silvie Tillard, Elena
Zinner, Christine Linnig – USC München Rollstuhlsport e.V., Fotolia.com – PeJo, Fotoclub – Verein der Studenten im Olympiazentrum e.V., Martina Bogdahn –
Büro Bachmeier, Evangelische Hochschulgemeinde, shutterstock.com – Damiano Poli, BenjaminBrolet&VinceBold, Lorenz Hüttenhofer, Florian Schmid;
Herstellung und Druck: Druckerei Joh. Walch GmbH & Co., Im Gries 6, 86179 Augsburg
servus ist auf ökologisch einwandfreiem Papier sowie C02 kompensiert gedruckt. Die Herstellung und die Nachhaltigkeit wird überwacht.
servus wird kostenlos verteilt in den Einrichtungen des Studentenwerks und an den vom Studentenwerk betreuten Hochschulen.
Print
kompensiert
Anzeigen: Deutsche Hochschulwerbung, Daniela Johl, Tel.: +49 89 27 27 52 - 29, E-Mail: daniela.johl@hochschulwerbung.de
Id-Nr. 1440593
www.bvdm-online.de
Benefizveranstaltung
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Foto: Martina Bogdahn
Studentenwerk München, Studentenhilfe München e.V.
und der AStA der TU München präsentieren
HELMUT SCHLEICH
mit seinem 6. Solostück „Ehrlich!“
Mittwoch, 14. Januar 2015, 20.00 Uhr
im Audimax der Technischen Universität München
Arcisstraße 21, 80333 München
U2 Königsplatz / Tram 27 und Bus 100 Pinakotheken
Normalpreis: 28,00 EUR
ermäßigter Preis: 14,00 EUR (mit Studierendenausweis)
Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt dem Studentenhilfe München e.V. zugute.
Ticktes sind an den Infopoints der Mensen Leopoldstraße, Garching, Weihenstephan und
Lothstraße, an der Pforte des Studentenhauses, Leopoldstraße 15, 80802 München (U3 /
U6 Giselastraße), beim AStA der TU München (U2 Königsplatz) und beim TribüHne e.V.,
Studentenstadt Freimann (U6 Studentenstadt), erhältlich.
Weitere Informationen unter: www.stwm.de/helmut_schleich
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Seele and Geist
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