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denn: Heroldsberg hat was... Wasserwege in Heroldsberg 5 - Ilocept

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November / Dezember 2009
Ausgabe Nr. 37
S‘Bläddla
denn: Heroldsberg hat was...
Vom Brunnen zum Wasserhahn:
Wasserwege in Heroldsberg
5 Fragen an Thomas Paulus
Hauptstraßen-Adventskalender
Einkaufstaler
Bläddla‘s Gschäftsleut Bettina Sander
Seniorenbüro 62plus/minus
die Rote Couch
HdJ im Dezember
Adventskonzert in der Galerie
2. Heroldsberg-Hat-Was-Schau
Am 4. Oktober erwischten die Heroldsberger zur 2. Heroldsberg-Hat-Was-Schau den allerletzten Schön-Wetter-Sonntag
in diesem Jahr. 50 Aussteller und 20 Vereine zeigten, was
Heroldsberg zu bieten hat. Das Angebot wurde gerne angenommen. Umso schöner, denn dadurch konnte S`Bläddla alle
Einnahmen aus dem Getränkeverkauf an die teilnehmenden
Heroldsberger Vereine weiter gerben. Davon profitierten
neben den Dirt-Bikern und der Volksschule Heroldsberg das
Haus der Jugend und die Fußballerinnen U15, sowie die Eine-Welt-Gruppe, die Pfadfinder, Wasserwacht, Rotes Kreuz
und die Partnerschaftsvereine Heroldsbergs. Zum Redaktionsschluss berichteten die ersten Aussteller bereits von
Aufträgen, die sie in Folge der Gewerbeschau bekommen
hatten. Vielen Dank allen Teilnehmern, Helfern und Besuchern für diesen schönen Tag!
Ihre Ilona-Maria Kühn
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Gelber Löwe, Flair-Hotel und Restaurant
Hofladen Herrmann-Lechner, Hauptstr. 41
Kochteam, Werner und Ingrid Sievert
Mare Reisen & Erleben
Mode & Geschenke, Claudia Fischer
Obstbau Weber
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Rewe-Markt (Heroldsberg)
Reisebüro Hartmann
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Schreibwaren Reinfelder
Scheuchl GmbH, Autozubehör
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Und das geht so: 1 Taler ist 1 Euro wert. Sie können die
Münzen zu allen möglichen Anlässen im Säckchen verschenken. Der Einkaufstaler gilt zeitlich unbegrenzt. Zu
jedem Säckchen gibt es eine Liste mit allen Geschäften,
die den Taler annehmen, ebenso in jedem Bläddla. Probieren Sie es einfach aus und Sie werden sehen: Einkaufen
in Heroldsberg macht Spaß!
Sie erhalten unsere Einkaufstaler bei Schreibwaren Reinfelder, bei Salon Ulrike Wölfel und bei Ilona-Maria Kühn,
Telefon 0911 / 518 65 69.
Die Heroldsberger Gewerbetreibenden rund um
S‘Bläddla wünschen allen Lesern eine
besinnliche Adventszeit
frohe Weihnachtstage und ein
gesundes neues Jahr 2010
Was macht das Seniorenbüro?
Bereits zum 2. Mal lädt das Seniorenbüro der Marktgemeinde zum großen Hauptstraßen-Adventskalender ein. Anlass
für S‘Bläddla, das Seniorenbüro selbst einmal vorzustellen.
Gegründet wurde das Seniorenbüro Heroldsberg im Sommer 2007, um älteren Heroldsbergern die Möglichkeit zu
bieten, gemeinsam ihren Interessen nach zu gehen, ohne
an einen Verein gebunden zu sein. Gut besucht waren Informationsveranstaltungen zur Generalvollmacht, zur neuen
Besteuerung für Rentner oder über praktische Fragen wie
„Wie bediene ich den Fahrkartenautomat der Bahn?“. Im
neuen Jahr sind Nachmittage zum Thema Patientenverfügung oder seniorengerechte Handys geplant. Auf Wunsch
einiger wissensdurstiger Senioren werden Englischkurse
für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Im Sommer treffen sich die rüstigeren unter ihnen an jedem
Dienstag um 14.00 Uhr zu einer Radtour und ab sofort
werden einmal im Monat geführte Wanderungen angeboten. Die erste Tour startet am Donnerstag, 10. Dezember
um 9.30 Uhr am Rathausplatz und führt über Ödenberg
und Nuschelberg nach Lauf. Höhepunkte im Angebot des
Seniorenbüros sind sicherlich die Ausflugsfahrten, wie z.B.
die Besichtigung des Nepal-Himalaya-Tempels in Wörth a.d.
Donau.
Organisiert wird das ganze umfangreiche Angebot zur Zeit
ehrenamtlich von Renate Ringler und Christa Erdmann, die
sich aber noch über eine dritte helfende Hand sehr freuen würden. Zu erreichen ist das Seniorenbüro Donnerstag
Nachmittag von 15.00 bis 16.30 Uhr im Rathaus Heroldsberg. Dort erhalten
Seniorenbüro im Rathaus
ältere Heroldsberger
Erdgeschoss, Zimmer 0.4
übrigens auch Tipps
Telefon: 0911 / 518 57-61
zur Bewältigung von
Fax: 0911 / 518 57 40
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Mail: 62plusminus@gmail.com
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fach mal vorbei!
Donnerstag 15 00 bis 16.30 Uhr
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Allen unseren Kunden wünschen wir
Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2010
Ihre Ulrike Wölfel und Team
Bläddla’s Gschäftsleut
Bettina Sander
hat die Wirkungen der Osteopathie am eigenen Leib erfahren, bevor sie diese Theh
rapie als ihren Traumberuf entdeckte. Nach
einem Unfall, bei dem sie sich Verletzungen im
Bereich der Wirbelsäule zuzog, war es ein Osteopath, der ihr
nach qualvollen Monaten Linderung verschaffen konnte.
Im Jahre 2002 hat sie ihre Zulassung als Heilpraktikerin nach
einer dreijährigen Ausbildung erhalten. Dazu gehört neben
einer umfangreichen theoretischen auch eine praktische
Prüfung in medizinischen Kenntnissen, die von einem Amtsarzt und zwei Beisitzern abgenommen wurde. Erst dann
durfte sie sich ihrem Steckenpferd, der Osteopathie widmen.
Diese ganzheitliche Therapie kann bei fast allen Mobilitätsstörungen und Fehlfunktionen des Körpers angewandt werden,
auch wenn sie bereits längere Zeit bestehen. Es gibt keine
Alterseinschränkungen, denn so lange ein Gewebe lebt, kann
es osteopathisch beeinflusst werden. Mit sanften Griffen,
Bewegungen und gezielten Muskelanspannungen kann der
geschulte Osteopath die Beweglichkeit des Körpers wieder
herstellen. Die Therapie leistet vor allem Hilfe zur Selbstheilung, befreit und unterstützt Selbstheilungskräfte und
dringt von den Symptomen zu den Ursachen der Beschwerden vor. Dies erklärt auch die große Bedeutung einer individuell angepassten Behandlung. Seit 2004 hat Bettina Sander
ihre eigene Praxis als Heilpraktikerin in Heroldsberg, zuerst
am Erlenweg, seit Sommer 2008 in der Langen Gasse 2a, in
der Nähe der evangelischen Kirche.
Ihr zweites Steckenpferd ist der Orientalische Tanz, der
Bauchtanz, den sie seit 10 Jahren u.a. im Erlanger Studio Yamuna unterrichtet. Diese Tanzform hat für Bettina Sander
etwas Geheimnisvolles, Spannendes, Exotisches, auch Erotisches an sich. Auch hier ist sie wieder von der Bewegung an
sich fasziniert. Als geübte Osteopathin sieht sie ihren SchülerInnen an, wo es im Bewegungsablauf „klemmt“. So kann
sie ihnen wertvolle Tipps zu Körperhaltung und Bewegungsformen im Alltag geben. In ihren eigenen 60 m² großen
Räumlichkeiten bietet Bettina Sander im neuen Jahr Orientalische Tanzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Wer
sich darunter gar nichts vorstellen kann, darf gerne zu einer
Schnupperstunde kommen und sich ein eigenen Eindruck
von den schwingenden Bewegungen bei orientalischer Musik
machen. Bettina Sander plant auch einen Kurs für Menschen
über 60, die selber spüren möchten, dass diese Bewegung
im Alter möglich ist. Der
Bettina Sander
Besucher merkt: Nicht Heilpraxis - Tanzstudio ASIYA
umsonst hat die Oste- Osteopathie, Klass. Homöopathie,
opathin ihrem Tanzstu- Wirbelsäulentherapie nach Dorn
dio den Namen ASIYA
Bauchtanzkurse auf Anfrage
gegeben, das ist araLange Gasse 2a, Heroldsberg
bisch und heißt „Die
Tel. 0911 / 519 41 51
Heilerin“.
E-Mail: kontakt@HPSander.de
Bilder der 2. Heroldsberg-Hat-Was-Schau finden Sie
unter www.ilocept.de
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Offene Küche, das heißt:
„Ich durfte bei der Zubereitung
meines Essens dem Koch über die
Tel. 0911 / 56 79 107
Schulter schauen - und das Rezept
habe ich später auch noch mitbeHeroldsberg
kommen!“ (Christine Pisch, 20.09.2009)
Hauptstraße 73
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Wie wäre es mit einem Sack voll Taler? Einem Sack voll
Heroldsberger Einkaufstaler?
Damit können Sie viel Freude schenken, denn der Beschenkte hat die freie Wahl, wo er seine Taler eintauschen möchte. Vielleicht gönnt er sich endlich einmal einen Herzenswunsch, von dem Sie noch gar nichts ahnen?
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Sie erhalten unsere Taler bei Schreibwaren Reinfelder
und im Damen- und Herrensalon Ulrike Wölfel.
Das Team der Sonnenapotheke wünscht
Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein
gesegnetes Weihnachtsfest !
Apothekerin Angelika Schalwig
Heroldsberg • Hauptstr. 71 • Tel.: 0911•518 08 86 • Fax: 0911•518 60 05
sonnenapo-heroldsberg@t-online.de
Vom Brunnen zum Wasserhahn:
Wasserwege in Heroldsberg
Wasserhahn aufdrehen und Hände waschen: Das können wir alle! Aber wo und wie kommt das kostbare Nass
in unsere Wasserhähne?
Heroldsberger Trinkwasser
D
ie Heroldsberger erhalten ihr Wasser aus großer Tiefe. Zwischen den Schichten des Unteren Burgsandsteins und teilweise bis in den Blasensandstein aus
dem Mittleren Keuper hinein sammelt sich reinstes Trinkwasser, das vor gut 30 Jahren über die Wiesen und Wälder
aus den Geschaidter Ortsteilen und dem Johannisthal ins
Erdreich gelangt war. Über drei Jahrzehnte lang sickerte
es durch porige Sandschichten mit filternder und damit
reinigender Wirkung. Je länger sich das Grundwasser in
diesem porigen Boden aufhält und je länger sein Fließweg,
desto eher erreicht das Wasser die mittlere Bodentemperatur von 8 bis 12 °C und wird keimfrei. Zudem nimmt
es aus den durchflossenen Bodenschichten organische
und anorganische Stoffe auf, die durch die Filterwirkung
des Bodens aber nicht beseitigt werden. Je größer die
Tiefe, desto größer der Druck, und desto höher ist auch
die Lösungsfähigkeit für Gase. Faktoren wie gleichmäßige
Temperatur, guter Geschmack und Keimfreiheit machen
Grundwasser zum besten Trinkwasser, das man sich wünschen kann.
Die Haushalte in Deutschlan
Kopf etwa 125 Liter Trinkw
größten Teil davon für die
die WC-Spülung. Nach Schät
könnte diese Wassermenge
zicht auf 90 bis 100 Liter ge
(Quelle: Bayerisches Landesa
schaft 2001)
Thomas Rübner
Tel.: 0911 / 95 69 771
Mobil: 0151 / 17 37 24 24
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Vielen Dank für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen
in den letzten 5 Jahren und die Glückwünsche
zu meinem kleinen Jubiläum!
Eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins
neue Jahr und weiterhin gute Zusammenarbeit!
Ihr Thomas Rübner
I
P.S.: 5%Winterrabatt - Nicht vergessen!
Rufen Sie einfach an! (Ausgenommen Hausmeisterdienste)
m Wasserwerk am Eichenwäldchen pumpen drei Tiefbrunnen das Trinkwasser aus 140 bis 180 m Tiefe hoch. In der
Aufbereitungsanlage werden natürliche Arsen, Manganund Eisenbestandteile ausgefiltert. Pro Stunde können bis
zu 100 m³ Trinkwasser bester Qualität in das Versorgungsnetz eingespeist werden. Wasser, das im Augenblick nicht
gebraucht wird, wird für Stoßzeiten auf der Kalchreuther
Höhe in einem Hochbehälter gesammelt und bei Bedarf wieder zugeführt. Ist oben der Behälter voll, stoppen unten im
Wasserwerk die Pumpen und die Wasserversorgung erfolgt
aus dem Vorratsbehälter. Erst wenn dieser leer ist, starten
die Pumpen erneut. Dieses Prinzip gewährleistet einen konstanten Wasserdruck in allen Leitungen. Damit das System
aber funktioniert, darf kein Abnehmer höher als der Einspeisepunkt des Hochbehälters liegen. In der Physik bezeichnet
man dieses Prinzip als Prinzip der kommunizierenden Röhren oder auch Hydrostatisches Paradoxon. Von dem 3.800
m³ fassenden Hochbehälter in Käswasser könnten im Notfall übrigens auch die Nachbargemeinden Kalchreuth und
Eckental versorgt werden, was aber bisher noch kaum der
Fall gewesen ist.
G
emäß der Trinkwasserverordnung 2001 wird unser
Trinkwasser mindestens einmal monatlich durch ein unabhängiges Labor auf eventuelle Verunreinigungen untersucht. Eisen- und Arsenwerte werden sogar alle 14 Tage
überprüft. Zur Betriebssicherheit führt das Betriebspersonal selbst fünfmal in der Woche Untersuchungen auf Eisen
und Mangan, sowie bei Bedarf auch auf Arsen durch. Diese
ersetzen zwar nicht die vorgeschriebenen
nd verbrauchen pro Untersuchungen durch das Labor, erhöwasser am Tag, den hen aber die Betriebssicherheit der Wase Körperpflege und
serversorgung. Einmal jährlich werden die
tzung von Experten
e ohne Komfortver- Brunnen und das Wasser im Rohrleitungsedrosselt werden.
netz auf seine chemischen Inhaltsstoffe
amt für Wasserwirt- durch das Labor untersucht. Befunde der
Trinkwasseranalysen können telefonisch
Wasserwerk
Tel. zu den üblichen Dienstzeiten:
0911 / 518 61 92
Fax: 0911 / 518 61 93
Mail: Wasserwerk@Heroldsberg.de
Notruf rund um die Uhr:
Tel: 0911 / 518 87 69.
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Tel.: 0911 / 518 60 23
Fax: 0911 / 518 37 12
www.elektro-heid.de
mail@elektro-heid.de
beim Wasserwerk oder über die Homepage des Marktes
Heroldsberg abgerufen werden. Die Mitarbeiter der Wasserversorgung sind zu den üblichen Dienstzeiten unter der
Rufnummer 0911 / 518 61 92 oder unter der Mail-Adresse
Wasserwerk@Heroldsberg.de erreichbar. Thomas Paulus,
technischer Betriebsleiter des Heroldsberger Wasserwerks
hat für S‘Bläddla eigens darauf hingewiesen, dass er sich
jederzeit über „Anregungen, Wünsche, Beschwerden, Lob,
einfach alles“ aus der Bevölkerung freuen würde: MailAdresse: t.paulus@heroldsberg.de.
Geschichte der Wasserversorgung:
D
ie erste zentrale Wasserversorgung in Deutschland erhielt die Stadt Hamburg im Jahre 1849. Es folgten Berlin (1855) und Magdeburg (1859). Die meisten größeren
Städte in den 1860er und 1870er Jahren. In den ländlichen
Regionen dauerte die zentrale Wasserversorgung hingegen
etwas länger, was wohl mit der problemloseren Selbstversorgung aus vielen eigenen Brunnen bzw. den kurzen Wegstrecken zu den nächst gelegenen öffentlichen Brunnen
zusammen hängen mochte. Die ersten Heroldsberger Haushalte wurden in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an ein Wassernetz angeschlossen. Damals stand das
Wasserwerk noch in Verlängerung des Laufer Weges ca. 250
m östlich vom Föhrenhof, dort wo heute der Vogellehrpfad
beginnt. Hier wurde über eine Kolbenpumpe das Wasser aus
ca. 30 m Tiefe hoch befördert, gefiltert, in das Kanalnetz
eingespeist und durch den gesamten Ort geführt. Es sollte
sich jedoch schon bald herausstellen, dass das Wasser so
nahe an der Oberfläche zu eisenhaltig und damit als Trinkwasser nicht geeignet war.
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Das erste Heroldsberger Pumphäuschen am Laufer Weg. Während
des Baus der Umgehungsstraße B2 wurde es als Baubüro genutzt,
1996 abgerissen. (Foto: Petra Schrön)
I
n weitaus größerer Tiefe fanden Wünschelrutengänger
schließlich an der Mühlstraße hinter der Bahnlinie ein geeignetes Trinkwasser-Reservoir. Hier entstand Ende der
30er Jahre dann bereits das zweite Heroldsberger Wasserwerk über einem Tiefbrunnen von 120 m Tiefe und das
Heroldsberger Wassernetz konnte weiter ausgebaut werden. Schon damals galt das Prinzip der kommunizierenden
Röhren: Nicht benötigtes Wasser wurde im 1930 gebauten
Wasserturm auf der Erhardshöhe gesammelt und bei Bedarf wieder zur Verfügung gestellt. War der Wasserturm
mit seinem Fassungsvermögen von 250 m³ voll, wurde die
Pumpe im Wasserwerk abgeschaltet. Erst, wenn der Wasserstand unterhalb eines bestimmten Pegels gesunken war,
wurde wieder eingeschaltet – von Hand natürlich! Hans SinEiner der zahlreichen Ziehbrunnen, über die die
Heroldsberger sich
einst ihr Wasser
selber holen mussten. Diesen hier an
der Hauptstraße
gibt es nicht mehr.
(Foto:
Kulturfreunde Heroldsberg, Dieter Kaletsch)
ger, Sohn des damaligen Wasserwartes erinnert sich, wie
ausgerechnet in der Nacht, als seine Eltern einmal weg waren, in Heroldsberg ein Großfeuer ausgebrochen ist. Noch
heute ist er stolz darauf, dass es ihm als Jugendlicher gelang, den Feuerwehrleuten ausreichend Wasser zur Brandlöschung zur Verfügung zu stellen.
N
ach dem 2. Weltkrieg fanden zahlreiche Flüchtlinge bei
den Vereinigten Papierwerken Arbeit und siedelten sich
direkt in Heroldsberg an. Damit stieg auch der Wasserbedarf der Marktgemeinde, den der Tiefbrunnen am Mühlweg bald nicht mehr decken konnte. Die Papierwerke selber
waren übrigens mit ihren drei werkseigenen Brunnen unabhängig von der örtlichen Wasserversorgung und erhielten
nur bei Wasserknappheit zusätzliches Wasser aus dem
Gemeindebrunnen. 1954 machten sich also wieder Wünschelrutengänger auf die Suche und orteten am Nordrand
Heroldsbergs ein größeres Trinkwasser-Reservoir. In Ergänzung zu dem Tiefbrunnen am Mühlweg konnte bereits im
Jahre 1957 ein Tiefbrunnen am Eichenwäldchen in Betrieb
genommen werden.
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rich Griesser erlebte
als Lehrbub der Firma
Singer Installationen
den Ausbau des Heroldsberger
Wassernetzes
im Ort intensiv mit. Von
1968 bis 1989 war er 10
Jahre lang einer von zwei
Wasserwarten in Heroldsberg. Dem Bläddla berichtet er, wie er regelmäßig mit
seinem Kollegen zum Auswechseln der Brunnenpumpe
von Hand und Flaschenzug über 5 m lange Rohre aus
dem Erdreich in die Höhe ziehen und wieder ablassen
musste. Als Wasserwart war er zuständig für das Reinigen und Spülen der Filter und hatte zudem Tag und
Nacht Bereitschaft für Notfälle. In seinem Wohnhaus
im Imkerweg befand sich eine Mess-Station, die ihm
den Wasserstand im Wasserturm auf der Erhardshöhe
anzeigte. Damit wusste er, wann er sich wieder auf den
Weg ins Wasserwerk machten musste, um die dortige
Pumpe von Hand wieder zuzuschalten. Apropos Erhardshöhe: An einen Einsatzsonntag erinnert sich Erich
Griesser noch heute, als es aufgrund eines Rohrbruchs
im Gasthaus zur Erhardshöhe kein Wasser mehr gab.
Bei bestem Ausflugswetter wusste der Wirt nicht, wohin er seine zahlreichen Gäste auf die Toilette schicken
sollte. Der Wasserwart half ihm aus der Not, verlegte
von einem weiter unten liegenden Grundstück her eine
provisorische Wasserleitung und erhielt am Abend vom
Wirt persönlich als Dankeschön eine riesige Pfanne voll
Bratwürstchen.
D
och es gab auch Zeiten, in denen die Familie Griesser ihrem Vater äußerst besorgt nachblickte,
wenn er zu einem Notfall gerufen wurde. Als in
den 70er Jahren die Baader-Meinhof-Gruppe deutschlandweit Anschläge auf die Trinkwasserversorgung
androhte, baute die Marktgemeinde Heroldsberg ihrem Wasserwart eine Sirene in den Hausflur, bei der
im Alarmfall nicht nur er, sondern auch die gesamte
Nachbarschaft aus dem Bett fielen. Mitten in der Nacht
musste er dann unter Polizeischutz am Wasserwerk
und am Wasserturm nach dem Rechten sehen. Zum
Glück waren es aber immer nur „harmlosere“ Probleme,
die den nächtlichen Alarm ausgelöst hatten.
Heutiges Wasserwerk am Eichenwäldchen (Foto: Dieter Kaletsch)
H
eute fördert das 2002 modernisierte Wasserwerk
am Eichenwäldchen jährlich bis zu 470.000 m³ Wasser, das sind 25 bis 33 Liter in der Sekunde. Von
der ursprünglichen Wasserversorgung Heroldsbergs ist
nichts mehr zu sehen. Auf dem Grundstück des Wasserwerks am Mühlweg steht ein Wohnhaus, im Jahre 1973
wurde dann auch der Wasserturm an der Erhardshöhe
außer Betrieb genommen. Heute sorgt ein Rohrleitungsnetz von 95 km Länge dafür, dass knapp 8.000 Einwohner der Marktgemeinde bei Tag und bei Nacht einfach
ihren Wasserhahn aufdrehen können und so viel Wasser
erhalten, wie sie tatsächlich benötigen.
D
amit wir Verbraucher uns auch in Zukunft keine
Sorgen über unsere Wasserversorgung machen
müssen, plant der Markt Heroldsberg bereits vor
und hat bereits Ende 2003 eine Versuchsbohrung für einen möglichen neuen Brunnen beim Kreuzungsbereich
der Simmelberger Gründlach und dem Hochstaudengraben veranlasst. Die Ergiebigkeit und die chemischen
Inhaltsstoffe sind sehr viel versprechend. diese Versuchsbohrung soll in den nächsten Jahren als ein vierter
Tiefbrunnen ausgebaut werden. Mit diesem zusätzlichen
Brunnen kann dann der Brunnen 1 beim Wasserwerk mit
seinem vergleichsweise hohen Arsen- und Eisengehalt
entlastet werden. Außerdem soll der neue Brunnen die
Versorgungssicherheit der Wasserversorgung im Störfall gewährleisten und als Zukunftssicherhung der allgemeinen Wasserversorgung dienen. Entsprechende Planungen von seiten der Marktgemeinde wurden bereits
eingeleitet.
Ü
brigens: In den vergangenen 10 Jahren ist der Wasserverbrauch pro Kopf in Deutschland aufgrund
eines veränderten Wasserverhaltens in der Bevölkerung um 10 Liter am Tag gesunken. Es wäre wünschenswert, dass dieser Trend anhält, so ein k o s t b a r e s
Gut, wie unser Trinkwasser ist!
Schon gewusst?
Warum heißt der Brunnenweg Brunnenweg?
An der Ecke Brunnenweg / Zeisigweg, war früher der
Brunnen, der die Schuster-Brauerei mit eigenem Wasser
versorgte - vielleicht der wichtigste Brunnen im Ort?
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5 Fragen an
Thomas Paulus
Wasserwart
Frage 1: Wenn man einen Namen oder
ein Wort hört, verbindet man spontan ein
Bild mit diesem Namen. Welches Bild fällt Ihnen zuerst
ein, wenn Sie “Heroldsberg” hören?
Antwort: Der Kirchturm von St. Matthäus.
Frage 2: Wie lange wohnen Sie schon in Heroldsberg?
Antwort: In Heroldsberg wohne ich schon seit 1982.
Frage 3: Warum haben Sie sich Heroldsberg als Wohnort
ausgesucht?
Antwort: Ich war schon damals beim Wasserwerk beschäftigt. Da war ich froh, hier auch eine Wohnung zu finden.
Frage 4: Was gefällt Ihnen an Heroldsberg?
Antwort: Mir gefällt vor allem die Landschaft in der Um-
gebung des Ortes und die Ruhe, die man hier finden kann.
Frage 5: Was gefällt Ihnen nicht an Heroldsberg?
Antwort: Dazu fällt mir spontan gar nichts ein.
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Ich wünsche allen
ein schönes, friedvolles Weihnachtsfest
und einen guten Start ins Jahr 2010
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Tel.: 09126 / 281638 • rappelkiste@gzweb.de
Einladung der Gemeindebücherei:
Kennen Sie die „Rote Couch“?
Lesebegeisterten Heroldsbergern ist sie längst ein Begriff, die „Rote Couch“ in der Gemeindebücherei, die
an jedem 2. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr zu
spannenden Buchbesprechungen einlädt. Die Auswahl
der besprochenen Bücher orientiert sich an den Interessen und Wünschen der Teilnehmer. So präsentiert am 13.
Januar Christel Wywiol in der ihr eigenen wunderbaren
Weise den Krimi „Tod an heiliger Stätte“ von P.D. James.
Neue Leser sind herzlich willkommen. Vielleicht entdecken Sie ja während der Weihnachtstage Ihr
neues Lieblingsbuch, über das Sie gerne mit
anderen diskutieren möchten? (Eintritt frei,
keine Voranmeldung nötig)
Advent bei
Kannegiesser:
Am 2. Advent schenkt die Heroldsberger Galeristin Heidrun Kannegiesser allen Kunstbegeisterten und
Liebhabern klassischer Musik ein exclusives vorweihnachtliches Konzert.
Die Sopranistin Claudia Braun
wird von ihrem Mann, dem Dirigenten Kai Tietje am
Flügel begleitet. Bereits im Herbst 2007 begeisterte das
Ehepaar in der Galerie mit seiner ausdrucksvollen Interpretation von Liedern und Arien aus der Romantik.
Die Galerie präsentiert neu erstandene Werke Russischer
Kunst aus den vergangenen 50 Jahren sowie Gemälde
von Alexander Warenzow, Novgorod, aus diesem Jahr.
Die Kokoschka-Preisträgerin Heide Rossmann hat sich im
vergangenen Jahr intensiv den Dolomiten gewidmet, die
sie in der ihr eigenen ausgezeichneten Weise in Gemälden
in Aquarell und Öl auf Leinwand und Papier gebracht hat.
Weihnachtlich geschmückt ist die Galerie u.a. mit erlesenen
Keramikarbeiten, die käuflich erworben werden können.
Die Galerie ist am Sonntag, 6. Dezember ab 14.00 Uhr
geöffnet, das Konzert beginnt um 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Was ist los im HdJ?
HdJ am Weihnachtsmarkt
Am Samstag, 28. November während des Weihnachtsmarktes lädt das Haus der Jugend von 16 bis 20 Uhr in
den Garderobenraum des Bürgerzentrums ein. Dort können interessierte Kinder von 6 bis 99 mit der Heroldsberger Malerin Christa Wolst und dem HdJ-Team eigene
Adventskalender gestalten (Materialkosten 1,- Euro).
Volle Möhre!
Weihnachtliches Improvisationstheater zum Heroldsberger Weihnachtsmarkt am Sonntag, 29. November um 17:30 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus
Das Nürnberger Improvisationstheater „Volle Möhre!“
zeigt in seiner Weihnachtsshow Szenen nach Publikumsvorgaben. Immer wieder neu, immer wieder anders und
gnadenlos unterhaltsam. Stille Nacht war gestern! Heute
ist Weihnachten actionreich und emotionsgeladen, wenn
die Schauspieler sich in verschiedenen improvisierten
Kurzszenen von Adventskalendern, vergesslichen Weihnachtsmännern und der Weihnachtsgeschichte an sich
inspirieren lassen und auch die Vorschläge der Zuschauer
gekonnt in die Aufführung integrieren. Veranstalter sind
Haus der Jugend, Mobile Jugendarbeit und Rathaus Heroldsberg.
Heroldsberger Adventskalender
Am 21. Dezember öffnet der Adventskalender sein Türchen beim Gasthaus „Rotes Ross“ (Hauptstraße 10). Die
Wirtsleute und das HdJ-Team laden ab 17 Uhr zu fröhlichen 30 Minuten ein. Ein Auftritt der Heroldsberger
Jump-Style-Tanzgruppe „Jump2Style“ aus der 9. Klasse
der HS Heroldsberg wird die Besucher rhythmisch unterhalten. Würstchen vom Grill und Glühwein ‚mit und ohne‘
werden vom Roten Ross spendiert.
Aufgrund der großzügigen Spende des REWE-Marktes Heroldsberg
konnte S‘Bläddla nach der Heroldsberg-Hat-Was-Schau die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf der Buttons für das Glücksrad an das Haus
der Jugend überreichen.
S‘Bläddla:
Herausgeber: Werbegemeinschaft Heroldsberg
Verantwortlich für den Inhalt:
ilocept, Ilona-Maria Kühn, Heroldsberg,
Tel.: 0911 / 518 65 69; Mail: info@ilocept.de;
Druck: Preussler Verlag Nürnberg
Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Genehmigung
Nächste Ausgabe: 29. Januar 2010
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Kategorie
Seele and Geist
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