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LINZ AG LINIEN – was uns bewegt - Salzburger Verkehrsplattform

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WWW.REGIONALE-SCHIENEN.AT
Österreichische Post AG · Info.Mail Entgelt bezahlt
3/2013
EUR 1,50/Ausland EUR 1,80 · ISSN 1025-2282
Die Linz AG Linien setzen auf ein moderndes Straßenbahnnetz, neben Obussen und Bussen. Fahrschein-Automaten an jeder Haltestelle machen ein
© Foto: Linz AG Linien
Kassieren beim Fahren unnötig.
LINZ AG LINIEN – was uns bewegt
Gastkommentar: Albert Waldhör, Direktor Linz AG Linien
Mehr als 110 erfolgreiche Jahre liegen auf dem Weg vom Betreiber
einer Tramway zum modernen Mobilitätsanbieter. Als modernes
Unternehmen leben die LINZ AG LINIEN von ihrer Innovationskraft, der Fähigkeit und dem Willen, nicht passiv auf veränderte
Anforderungen zu reagieren, sondern aktiv die Herausforderungen
des Marktes zu meistern.
Um auch in Zukunft den Öffentlichen Verkehr in Linz möglichst
attraktiv zu gestalten, wird das Liniennetz laufend ausgebaut. Denn
nur so kann es gelingen, möglichst viele Menschen von den Vorteilen der öffentlichen Verkehrsmittel zu überzeugen, ist doch die persönliche Mobilität eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse.
Plenum Verkehrsplattform
FREITAG, 1. März 2013
Salzburg · Stieglbräu · Rainerstraße 12
Ab 16.00 Uhr: Salzburg aktuell
( Haltewunsch-Taste in ÖBB-Zügen ( Regionalbus-Takte
( Busleisten am Hauptbahnhof ( Verkehrshearing
( Halbstundentakt S2 Salzburg – Straßwalchen
( Salzburger Lokalbahn nach Ostermiething
Mehr als 500 Beschäftigte sorgen Tag und Nacht dafür, dass derzeit mehr als 102 Millionen Fahrgäste pro Jahr ihr Fahrziel sicher,
schnell, bequem und preiswert erreichen.
Die Busse und Straßenbahnen in moderner Niederflurtechnik, aber
auch die Anruf-Sammel-Taxis (AST) sowie die Pöstlingbergbahn bieten ein durchgängiges Netz an Verbindungen und sind mehr als nur
Transportmittel: Sie bieten Lebensqualität.
Die LINZ AG LINIEN sind im internationalen Vergleich modern,
bestens organisiert sowie sehr produktiv, wie internationale
Benchmark-Vergleiche zeigen.
Konsequent vorangetriebener Ausbau der Straßenbahn, aber auch
des Obus- und Autobusbetriebes, war Voraussetzung für den Betrieb
der Gegenwart und bildet die Basis für künftige Projekte.
Tirol: Senioren-Jahresnetzkarte
um 240,– Euro
Der Verkehrsverbund Tirol bietet ab 1. Februar ein Jahres-Senioren-Ticket um 240,– Euro an, das von Personen über 60 Jahren
sowohl über Internet als auch direkt bei den VVT-KundenCentern
erworben werden kann.
Ab 17.00 Uhr: Linz AG Linien im Aufwind
Ist der Fahrgast bereits 75 Jahre alt, kostet es nur noch 120,– Euro
jährlich.
Gast: Direktor Ing. Mag. Albert Waldhör, Geschäftsführer,
LINZ AG LINIEN für öffentlichen Personennahverkehr
Das neue Ticket gilt im gesamten Liniennetz des Verkehrsverbundes
Tirol. Das Land Tirol übernimmt für die beiden ersten Jahre die Ausfallhaftung in Höhe von 2,3 Mllionen Euro.
ph
Sprecher: Mag. Peter Haibach · Markus-Sittikus-Str. 9, 5020 Salzburg/Österreich · Tel. (0664) 42 69 607 oder (06274) 4966
Fax (06274) 4966 · E-Mail: haibach@sbg.at · www.salzburger-verkehrsplattform.org · www.probahn.at
In der Plattform sind Umwelt- und Verkehrsinitiativen aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern vertreten.
REGIONALE SCHIENEN EXPRESS 3 | 2013
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EINLADUNG
zur Vernissage von
Dagmar Unterrainer
„Bilder und Lesung“
Caffè Bar im Salzburger Hauptbahnhof
In der historischen Eingangshalle zum Salzburger Hauptbahnhof befindet sich die neue Caffè Bar. Die Fahrgäste haben die Möglichkeit,
entweder das ansprechende Ambiente im Bistro zu nutzen oder davor
auf einem Tisch bei einem kleinen Imbiss zu verweilen und dem bunten
Treiben der Menschen zuzuschauen.
Die Bilder der Salzburger Künstlerin Karin Weber geben der Caffè Bar
eine besondere Note.
Foto: Christa Schlager
Freitag, 15. März 2013
um 19.00 Uhr
Cafe-Bar „Stazione“
Südtirolerplatz 1
Bahnhofsvorplatz
Einführende Worte von Frau Christa Schlager
Chefredakteurin der Fachzeitschrift
„REGIONALE SCHIENEN“
VCÖ-Publikation: „Verkehr im Ballungsraum auf Schiene bringen“
Österreichs Ballungsräume werden in den kommenden Jahren
stark an Bevölkerung zunehmen. Damit der zusätzliche Verkehr
effizienter abläuft als heute, ist ein starker Ausbau des Öffentlichen Verkehrs nötig.
In den Städten und Ballungsräumen hat die Schiene eine große
Chance, die Verkehrsprobleme zu verringern. So sorgen S-Bahnen in den Ballungsräumen dafür, dass Pendlerinnen und Pendler
staufrei, kostengünstig und umweltfreundlich zur Arbeit kommen. Gleichzeitig verhindern S-Bahnen den Verkehrskollaps in
den Städten.
Die Straßenbahn erlebt in Europa eine Renaissance, auch in Österreich werden wieder neue Linien eröffnet bzw. bestehende Linien
verlängert.
Die neue VCÖ-Publikation gibt einen guten Überblick über den
aktuellen Schienenverkehr in Österreichs Ballungsräumen, liefert Daten und Fakten zu Energie- und Flächenverbrauch der verschiedenen Verkehrsmittel und legt deren Umweltbilanz offen.
Die VCÖ-Publikation ist um 25,– Euro beim VCÖ erhältlich
(Tel. 01-89 32 697, vcoe@vcoe.at , www.vcoe.at).
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2
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WC im Zug –
neues Erscheinungsbild
Schweiz: Bis Ende Oktober 2013 bekommen die über 700 Toiletten der
IC2000- und ICN-Flotte ein neues Erscheinungsbild: Sie werden mit einer
Folie beklebt und mit einem Duftspender ausgerüstet.
Ein erfolgreicher Pilotversuch hat 2011 gezeigt, dass die Reisenden Toiletten in einem hellen Erscheinungsbild wesentlich angenehmer finden. Zurzeit sind 96% aller Toiletten im Fern- und Regionalverkehr verfügbar.
SBB behübschen WC´s: 700 Toiletten mit neuem Erschei© Foto: SBB
nungsbild.
Die SBB investieren pro Jahr 10 Millionen Franken in die Instandhaltung
der Toilettensysteme.
Quelle: SBB
Gmunden:
Ja zur StadtRegioTram
Die Stadtgemeinde Gmunden beschloss, die Traunseebahn (Gmunden–Vorchdorf ) mit der Gmundner Straßenbahn zu verbinden, noch
klafft eine Lücke von 700 Meter zwischen beiden Bahnen.
Die gesamten Investitionskosten für die zweigleisige Verbindungsstrecke, inklusive der neuen Traunbrücke, der Neugestaltung der
Stadtdurchfahrt, der Anbindung an den neuen Hauptbahnhof und
der Kanalsanierung, betragen 25 bis 30 Millionen Euro. 80% der
Investitionskosten trägt das Land Oberösterreich.
Durch ein innovatives Finanzierungsmodell, wie es der Verein „Pro
Gmundner Straßenbahn“ vorschlug, kann der Beitrag der Stadt
Gmunden auf 200.000,– bis 300.000,– Euro pro Jahr (über einen
Finanzierungszeitraum von 15 Jahren) reduziert werden.
StadtRegioTram Gmunden: Zugleich mit dem Start der Einreichplanung erfolgt die Ausschreibung neuer Niederflur-Fahrzeuge für die aus
dem Zusammenschluss der Gmundner Straßenbahn und der Traunsee© Text und Foto: Robert Schrempf
bahn entstehende StadtRegioTram.
Ende 2014: Lokalbahn fährt bis Ostermiething
Ende 2013 beginnt der Bau der Verlängerung der Lokalbahnstrecke
bis Ostermiething, womit die neue Haltestelle Diepoltsdorf und ein
neuer Endbahnhof entstehen. Die derzeitige Endstation in Trimmelkam wird zur Durchgangsstation umgebaut. Die Inbetriebnahme der
ca. 3 km langen Strecke soll Ende 2014 erfolgen.
ph
Dritter niederfluriger Stadtbahn-Triebwagen für Salzburger Lokalbahn
Mit dem ET 52 traf der dritte mit einem niederflurigen Mittelteil ausgerüs© Foto: Mattis Schindler
tete Stadtbahn-Triebwagen in Salzburg ein.
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Gültig für Erwachsene mit ÖBB VORTEILScard
REGIONALE SCHIENEN EXPRESS 3 | 2013
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Wien: 39 % Öffis, Salzburg: 16 % – wie geht das?
In Österreichs Städten tut sich etwas: Wien baut sein U-BahnNetz systematisch aus, erhöht die Parkgebühren und senkt
die Öffi-Preise, Linz ebenso, Tirol bietet Senioren-Jahresnetzkarten um 240,– Euro an – und Salzburg?
In Salzburg tagt seit Monaten eine Experten-Arbeitsgruppe,
mit dem Ziel, die Innenstadt verkehrszuberuhigen – ohne die
Kaufleute zu verärgern. Deren Credo scheint noch immer zu
sein, die Stadt müsse autogerecht erreichbar sein. Es geht um
eine ganzjährige Verkehrsberuhigung rund um den Hanuschplatz. Nach Meinung der Verkehrsplattform muss das Konzept
scheitern, wenn es keinen Konsens darüber gibt, ob und wie
der Autoverkehr in der Stadt Salzburg insgesamt reduziert
werden kann. Das Verkehrsproblem der Stadt kommt aus der
Region. Ohne „Parkgebühren rauf, Öffi-Tarife runter!“ wird es
nicht gehen, begleitet von einer Taktverdichtung aller Bahnen
und Busse.
Mehr unter www.salzburger-verkehrsplattform.org ph
Berchtesgadener Land: Gemeinde kauft Bahnhof Hammerau
Attraktive „Park & Ride“-Anlage im geplant
Nur 100 Meter trennen in Hammerau die Gleise von der viel befahrenen B 20
Burghausen-Berchtesgaden, und 60-mal pro Tag halten die Züge der S 3 und
S 4. Die Gemeinde Ainring hat vor einigen Wochen das gesamte Bahnareal
erworben und wird noch heuer „P & R“-Plätze errichten, die Bus-Haltestelle
zum Bahnhof verlegen und das Umfeld attraktiv gestalten.
Die DB wird in den nächsten zwei Jahren im Bahnhofsbereich zwei Außenbahnsteige mit Wartehäuschen und Fahrrad-Stellplätzen bauen, die durch eine
Unterführung miteinander verbunden sind. Dadurch fällt ein schienengleicher
Fußgänger-Übergang mit einer Langsamfahrstelle weg, und die Fahrzeiten der
Züge können verkürzt werden.
Das Bahnhofsgebäude wird nach Ablauf der momentanen gewerblichen Nutzung saniert. Legt man die Arkaden wieder frei, böte sich ein wunderbares
Ambiente für ein Café oder Restaurant.
Unser Fazit: Zur Nachahmung empfohlen.
Von Michael Behringer
Berchtesgadener Land Bahn: Gemeinde kauft und attrakti© Foto: Michael Behringer
viert Bahnhof Hammerau.
Schulprojekt der Wiener Linien gegen Vandalismus
37 % weniger Beschmierungen, weniger Schadensfälle
Das Schulprojekt „Sicherheit am Schulweg“ der Wiener Linien hat Vorbildcharakter. Die Wiener Linien tragen damit der Tatsache Rechnung, dass es bei Vandalismusschäden (Beschmierungen, Beschädigungen) eine hohe Dunkelziffer gibt, die
Aufklärungsquote aber gering ist.
2012 wurden in Kooperation mit der Polizei an die 100 Schulen besucht und an
die 2.400 Schüler und deren Eltern darüber aufgeklärt, welche Konsequenzen und
Gefährdungen der Fahrgäste Beschmierungen, Beschädigung, die missbräuchliche Betätigung der Notbremse oder der Notrufeinrichtungen nach sich ziehen.
Erste Erfolge sind sichtbar: Die Beschmierungen gingen 2012 um 37 % zurück, die
Vandalismusschäden reduzierten sich um 60.000,– Euro.
ph
Wiener Linien: Schulprojekt „Sicherheit am Schulweg“
Weniger Vandalismusschäden
© Foto: Wiener Linien
Gefahrenquelle Busleisten
am Salzburger Hauptbahnhof
Fußgänger halten die dekorativen Streifen zwischen den Busleisten für einen
Zebrastreifen und meinen, sie hätten Vorrang.
In Wirklichkeit sind das keine geschützten Übergänge, und der Obus hat dort Vorrang.
© Foto: StadtBus
Die Stadt sollte diese Gefahrenstelle sehr rasch sanieren!
IMPRESSUM
Herausgeber: Verein Regionale Schienen, Mag. Peter Haibach; Redaktionsanschrift + Abo-Vertrieb: Markus-Sittikus-Straße 9, 5020 Salzburg – Austria;
Tel: +43 (0) 664 42 69 607 · Fax: +43 (0) 6274 49 66; E-Mail: office@regionale-schienen.at; Internet: www.regionale-schienen.at;
Redaktion: Christa Schlager, Tel: 0043 (0) 699 10 30 55 12; E-Mail: schlager@regionale-schienen.at; Fachzeitung REGIONALE SCHIENEN – Verein zur Förderung des Öffentlichen Verkehrs –
erscheint 4x jährlich, der REGIONALE SCHIENEN-EXPRESS 12x jährlich, Jahres-Kombi-Abo: 29,– Euro (Inland), 34,– Euro (Ausland)
Druck: Druckerei Huttegger, Salzburg, www.huttegger.at
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