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Dauernd erkältet? Tun Sie was! Sozialversicherung - BKK Medicus

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Magazin
BKK MEDICUS
E 77447
6. Jahrgang
Ausgabe 4/2012
www.bkk-medicus.de
trag
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Kein
Die neuen Zahlen und Daten
Sozialversicherung 2013
Dauernd erkältet?
Tun Sie was!
Burnout:
Brennen statt ausbrennen
Ihre Krankenkasse aus Sachsen
BKK MEDICUS, Ledenweg 2, 01445 Radebeul,Tel. 0351 65277-0
info@bkk-medicus.de, www.bkk-medicus.de
Aktuell
Inhalt
Aktuell
Vorwort | Impressum.................................2
Zuschuss zu professioneller
Zahnreinigung.......................................... 3
Osteopathie –
Sanfte Heilung mit Herz und Hand............ 3
Sozialversicherung 2013:
Die neuen Zahlen...................................... 4
Ernährung
Gesunde Ernährung im Winter.................. 6
Fitness
Schneeschuhwandern.............................. 7
Winter
Dauernd erkältet? Tun Sie was!................ 8
Gesundheit
Burnout-Syndrom:
Brennen statt ausbrennen . ....................10
Jugend-Special
Wehr Dich gegen Cybermobbing.............. 12
Gewinnrätsel .................................. 14
Zu guter Letzt
Tarif MEDICUS Prämie: Bis zu 250 €
Beitragsrückerstattung............................ 15
Verabschiedung ..................................... 15
Azubi gesucht! ....................................... 15
Liebe Leserinnen
und Leser,
zum Jahreswechsel haben wir gute Nachrichten: Durch die Absenkung des Rentenbeitrags
sinken die Sozialversicherungsbeiträge im
nächsten Jahr in der Summe um 0,6 %, und
dies trotz einer Anhebung des Beitrags zur
Pflegeversicherung um 0,1 %. Alle neuen Rechengrößen in der Sozialversicherung finden
Sie auf den Seiten 4–5. Um Sie noch besser
zu versorgen, bieten wir über die gesetzliche
Versorgung hinaus diverse Extraleistungen exklusiv für unsere Versicherten
an, darunter Zuschüsse zu Osteopathie und professioneller Zahnreinigung
(siehe Seite 3).
Die kalte Jahreszeit bringt – neben energiereichen Leckereien – viele gesunde
und leckere Nahrungsmittel auf den Tisch – von den verschiedensten Kohlarten über Kürbis, Wurzelgemüse und Zitrusfrüchte bis hin zu Nüssen und
Trockenobst (Seite 6). Mit der feucht-kalten Witterung halten allerdings auch
Erkältungen Einzug. Wir erklären, wie Sie sich am besten davor schützen und
welche wirksamen Hausmittel im Krankheitsfall helfen (Seite 8–9). Doch
Winter bedeutet auch Naturgenuss und Bewegung im Freien: In dem Sinne
möchten wir Sie zum Schneeschuhwandern motivieren, natürlich entsprechend gerüstet und vorbereitet (Seite 7).
Wenn wir uns durch tägliche Aufgaben regelmäßig erschöpft, gehetzt und
überfordert fühlen und im Alltag keine Freude und Entspannung mehr finden,
könnte ein Burnout-Syndrom vorliegen. Wir erklären, woran Sie es erkennen
und welche Schritte den Ausstieg aus dem „Hamsterrad“ ermöglichen.
Anlässlich der jüngsten bekannten Fälle von Internetmobbing gegenüber
Jugendlichen haben wir außerdem in unserem Jugendspecial die wichtigsten
Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Internet zusammengefasst
(Seite 12).
Mit diesen und weiteren Informationen wünschen wir, das Team Ihrer
BKK MEDICUS, Ihnen einen entspannten Jahresausklang und ein gesundes
und kreatives Jahr 2013.
Peter Arndt
Vorstand der BKK Medicus
Impressum
Das BKK MEDICUS Magazin erscheint viermal im
Jahr im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung
der BKK zur Aufklärung über Rechte und Pflichten
aus der Sozialversicherung. BKK MEDICUS-Mitglieder erhalten das Kundenmagazin im Rahmen
ihrer Beiträge von der BKK MEDICUS. Abonnementbestellungen beim Verlag. Eine Kündigung
des Abonnements ist zum 31. Dezember des Jahres mit halbjährlicher Kündigungsfrist möglich.
Ist der Verlag durch höhere Gewalt, Streik und
dergleichen an seiner Leistung verhindert,
2
4/2012
so besteht keine Ersatzpflicht.
Herausgegeben von der FKM VERLAG GMBH
in Zusammenarbeit mit der BKK MEDICUS.
Anschrift der BKK: BKK MEDICUS,
Ledenweg 2, 01445 Radebeul
info@bkk-medicus.de, www.bkk-medicus.de
Verlag und Vertrieb: FKM VERLAG GMBH
Geschäftsleitung: Gregor Wick
Redaktion/Texte: Dr. Andreas Berger,
Dipl.Soz.-Päd. Christian Zehenter,
www.buendnis-gegen-cybermobbing.de,
www.polizei-beratung.de, www.dge.de,
Deutscher Skiverband/DSV nordic aktiv
Art-Direction: Martina Keller-Niklasch
Verlagsbeirat: Prof. Georg-Berndt Oschatz
Anschrift: FKM Verlag GmbH, Postfach 24 49,
76012 Karlsruhe, www.fkm-verlag.com
Druck: Baur-Typoform, Keltern-Dietlingen
Bildnachweis: BKK MEDICUS, Archiv, Fotolia
Titel: veer, © Uwe Umstätter/Radius images
Aktuell
Neue Leistungen 2013
Zuschuss zu professioneller Zahnreinigung
Wer schon einmal größere Probleme mit seinen Zähnen hatte, weiß, dass aufwendige Zahnbehandlungen unter Umständen sehr kostspielig werden können. Deshalb kommt es
auf sorgfältige und richtige Pflege der Zähne sowie regelmäßige Zahnarztbesuche an. Eine professionelle Zahnreinigung
durch den Zahnarzt hilft dabei, die Gesundheit Ihrer Zähne
zu erhalten.
Ab dem 1. Januar 2013 unterstützt die BKK MEDICUS deshalb
ihre Versicherten (ab dem 18. Lebensjahr) mit einem Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung in Höhe von 30 €
jährlich. Dazu ist die Teilnahme am BKK-Bonusprogramm –
anders als bisher – nicht erforderlich.
Abhängig vom Umfang der Reinigung wird neben der Entfernung von Belägen und Zahnstein, einer anschließenden
Zahnpolitur und dem Aufbringen von Fluorid-Schutz-Gel
auch die richtige Putztechnik für Ihre Zähne vermittelt.
Die Kosten für die professionelle Zahnreinigung können von
Zahnarzt zu Zahnarzt sehr unterschiedlich ausfallen. Preise
von bis zu 120 € für eine Behandlung sind durchaus üblich.
Sie sollten sich deshalb vor der Behandlung genau bei Ihrem
Zahnarzt erkundigen, welche Leistungen die professionelle
Zahnreinigung beinhaltet und welche Kosten zu erwarten
sind.
Die Abrechnung für Ihre Zahnreinigung mit der BKK MEDICUS
funktioniert ganz einfach: Senden Sie uns nach der Behandlung einfach die Zahnarztrechnung im Original sowie Ihre
Bankverbindung zu. Wir überweisen Ihnen dann den Zuschuss auf Ihr Konto.
Osteopathie – Sanfte Heilung mit Herz und Hand
Osteopathie arbeitet als manuelle Therapie ausschließlich
mit den Händen, insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparats. Aufgrund der überzeugenden Erfolge interessieren sich immer mehr Versicherte für diese alternative
Behandlungsform. Aus diesem Grund bietet Ihnen die BKK
MEDICUS ab sofort zusätzlich zu den gesetzlichen Leistungen die osteopathische Behandlung als Extraleistung an.
Osteopathie: Die Kunst der Handgriffe
Der Körper bildet ein Netzwerk: Wenn Organe, Knochen
und Muskeln harmonisch zusammenwirken, ist der Mensch
gesund, und Bewegung fließt. Dies hilft dem Körper, sein
Gleichgewicht zu erhalten und Störungen eigenständig zu
regulieren. Wird Bewegung jedoch blockiert, könnte dies
auf eine Erkrankung hindeuten. Osteopathen erspüren diese Blockaden mit den Händen. Durch gezielte Handgriffe
lockern sie Muskeln, aktivieren Nerven und verbessern den
Blutfluss in Venen und Arterien. Die auf diese Weise gelösten Blockaden ermöglichen wieder die Selbstregulation des
Körpers.
Osteopathie für Babys und Kinder
Auch bei Babys und Kindern kann Osteopathie viel bewirken:
Manchmal sind Babys sehr unruhig, schreien viel und lassen
sich sehr ungern ablegen. Oft stecken Verspannungen und
Blockaden dahinter, die z. B. durch eine schwierige Geburt
ausgelöst wurden oder schon in der Schwangerschaft ent-
standen sind. Mithilfe eines erfahrenen Osteopathen können diese Probleme relativ schnell und völlig schmerzlos
wieder beseitigt werden.
Voraussetzungen für eine Kostenerstattung
Die Behandlung muss höchsten Standards entsprechen.
Der/die Osteopath/in muss daher Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen sein oder eine osteopathische Ausbildung besitzen, die zur Mitgliedschaft berechtigt. Berufsverbände der Osteopathen finden Sie unter
www.bkk-medicus.de.
Besprechen Sie zuvor außerdem mit Ihrem Arzt, ob Ihnen die
Osteopathie medizinisch helfen könnte, und lassen Sie sich
eine ärztliche Verordnung ausstellen. Denn nur wenn diese
vorliegt, dürfen wir Behandlungskosten übernehmen.
Unsere Leistungen
Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für bis zu 6 Sitzungen pro Kalenderjahr und erstattet 80 % der Kosten (pro
Sitzung bis zu 60 €). Reichen Sie dazu einfach die Originalrechnung für Osteopathie zusammen mit der ärztlichen
Verordnung ein.
Haben Sie Fragen?
Möchten Sie mehr über Osteopathie erfahren? Die Mitarbeiter Ihrer BKK MEDICUS stehen Ihnen gern unter 0351
652770 zur Verfügung. Oder schreiben Sie eine E-Mail an
info@bkk-medicus.de. Wir beraten Sie gern.
BKK MEDICUS
3
Aktuell
Sozialversicherung 2013: Die neuen Zahlen
Zum Jahreswechsel werden sich wieder viele Rechengrößen in der Sozialversicherung mit
Wirkung zum 01.01.2013 verändern. Wir haben die wichtigsten Zahlen und Daten für Sie
zusammengefasst, basierend auf dem Stand bei Redaktionsschluss (30.11.2012). Über mögliche weitere Änderungen und Neuregelungen werden wir Sie wie immer aktuell informieren.
4
Beiträge zur Krankenversicherung
Beiträge zur Pflegeversicherung
Gute Nachrichten für alle gesetzlich Versicherten: Zum Jahreswechsel 2012/2013 sinken die Beiträge in der Sozialversicherung in der Summe um 0,6 %*: Der bundeseinheitliche
Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleibt
unverändert bei 15,5 % des Bruttoeinkommens, ebenso der
Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bei 3,0 %. Aufgrund
der Pflegereform steigt der Beitragssatz in der Pflegeversicherung um 0,1 % auf 2,05 %, während der Rentenbeitrag
von 19,6 auf 18,9 % abgesenkt wird.
Grundsätzlich tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge je zur Hälfte. In der GKV fällt allerdings ein Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 % an, der vom
Mitglied allein zu tragen ist. Damit übernehmen vom GKVBeitragssatz Arbeitnehmer 8,2 % und Arbeitgeber 7,3 %. Seit
01.01.2009 gibt es in der gesetzlichen Krankenversicherung,
und damit in allen Sozialversicherungszweigen, bundeseinheitliche Beitragssätze. Wie bisher gilt für besondere Personenkreise ein ermäßigter Beitragssatz von weiterhin 14,9 %
(Arbeitnehmeranteil: 7,9 %). Dieser gilt grundsätzlich für Mitglieder ohne Krankengeldanspruch. Ausgenommen sind u. a.
gesetzliche Rente und Versorgungsbezüge. In den meisten
Fällen übernimmt die beitragsabführende Stelle wie Arbeitgeber, Rentenversicherung oder Bundesagentur für Arbeit
die Berechnung und Überweisung der Sozialversicherungsbeiträge.
Seit 2009 werden die GKV-Beiträge, ergänzt durch Steuermittel, taggleich an den Gesundheitsfonds weitergeleitet, aus
dem dann pauschale Zuweisungen an die Krankenkassen
zurückfließen, die sich aus Alter, Geschlecht und Diagnosen
jedes Versicherten errechnen. Reichen die Mittelzuweisungen
aus dem Gesundheitsfonds nicht aus, ist neben dem bundeseinheitlichen Beitragssatz ein kassenindividueller Zusatzbeitrag zu erheben, der von den Mitgliedern allein zu tragen ist.
Werden Überschüsse erwirtschaftet, sind diese in Form von
Prämien an die Mitglieder zurückzuzahlen oder für eine Ausweitung des Leistungsangebots zu verwenden. Die gute Nachricht: Die BKK MEDICUS startet auch 2013 ohne Zusatzbeitrag!
In der Pflegeversicherung wird der Beitragssatz von 1,95 %
auf 2,05 %, mit einem Beitragszuschlag von 0,25 % für Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr, erhöht. Hier werden die Beiträge wie auch in anderen Zweigen der Sozialversicherung
hälftig von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Mitglieder der Geburtsjahrgänge vor 1940 sind von der Zahlung des
Beitragszuschlags für Kinderlose ausgenommen, ebenso
Bezieher/innen von Arbeitslosengeld II sowie Bundesfreiwilligen- und Wehrdienstleistende.
4/2012
Jahresarbeitsentgelt und Versicherungspflicht
der Arbeitnehmer/innen
Von 2007 bis 2010 waren Arbeitnehmer/innen erst dann
krankenversicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt in drei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren
die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) überschritten hatte. Dieser Wert bezeichnet
das Jahresbruttoeinkommen, bis zu dem Arbeitnehmer
in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert
sind. Seit 2011 reicht wieder das einmalige Überschreiten
für eine Befreiung aus. In diesem Fall steht es Ihnen frei, bei
welchem Versicherer Sie sich krankenversichern. Natürlich
kann bei einem Ausscheiden aus der Versicherungspflicht
die Mitgliedschaft bei der BKK MEDICUS freiwillig fortgesetzt
werden, mit klaren Vorteilen: Sie sind damit auch bei Änderung der Lebens- und Einkommensverhältnisse gesetzlich
abgesichert, zahlen bei Gesundheitsrisiken wie Krankheit
oder Alter keine erhöhten Beiträge und können gesetzliche
Leistungen wie Krebsvorsorge oder Psychotherapie in Anspruch nehmen, die in der privaten Krankenversicherung
nicht einheitlich geregelt sind. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze für das Jahr 2013 beträgt 52.200 € (2012: 50.850 €).
Sonderregelung: Für Versicherte, die am 31. Dezember 2002
wegen Überschreitens der an diesem Tag geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei waren und privat
versichert sind, gilt ein abgesenkter Betrag von 47.250 €
(2012: 45.900 €).
Aktuell
Beitragssätze und Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) ab 01.01.2013 in €
Versicherungszweig
Beitragssatz in %
BBG West
jährlich
BBG Ost
monatlich
jährlich
monatlich
Krankenversicherung
15,5
47.250
3.937,50
47.250
3.937,50
Pflegeversicherung
2,05 bzw. 2,3 für Kinderlose
ab dem 23. Lebensjahr
47.250
3.937,50
47.250
3.937,50
Rentenversicherung
18,9
69.600
5.800
58.800
4.900
3,0
69.600
5.800
58.800
4.900
Arbeitslosenversicherung
Weitere Grenzwerte in der GKV (monatlich)
• Jahresarbeitsentgeltgrenze: 4.350 € (Jahr: 52.200 €)
– seit 31.12.2002 PKV-versichert: 3.937,50 € (Jahr: 47.250 €)
• Geringfügigkeitsgrenze für den Anspruch auf Familienversicherung: 450 €*
• Geringverdienergrenze: 325 €
Beitragsbemessungsgrenzen
Für die einzelnen Zweige der Sozialversicherung gibt es unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen (BBG). Diese legen das Einkommen fest, das in die Berechnung der Beiträge
höchstens einfließt. So werden 2013 bei einem monatlichen
Bruttoeinkommen beliebiger Höhe nur aus 3.937,50 € GKVBeiträge berechnet und abgeführt. Die BBG in der Krankenund Pflegeversicherung gelten einheitlich für das gesamte
Bundesgebiet. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung
gibt es nach wie vor unterschiedliche Werte für Ost und West.
Beiträge zur Renten- und
Arbeitslosenversicherung
In der Rentenversicherung wird der bundeseinheitliche Beitragssatz, aufgrund der konjunkturbedingt stabilen Beitragseinnahmen 2012, von 19,6 % auf einheitliche 18,9 % abgesenkt. Sonderfall: Die Höhe der Beiträge zur Rentenversicherung für Pflegepersonen richtet sich nach der Pflegestufe der
gepflegten Person und dem tatsächlichen Pflegeaufwand. Der
bundeseinheitliche Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung bleibt stabil bei 3,0 %. Beide Beiträge werden im Fall von
Arbeitnehmern und Empfängern gesetzlicher Rente je hälftig
von Beitragszahler und abführender Stelle getragen.
Beitragsberechnung für freiwillig Versicherte
Bei der Ermittlung der monatlichen Beiträge für freiwillig versicherte hauptberuflich Selbstständige werden beitragspflichtige Einnahmen von mindestens 2.021,25 € (Mindestbemessungsgrundlage) angenommen, für Existenzgründer 1.347,50 €.
Beiträge aus Pensionen, Betriebsrenten
oder ähnlichen Bezügen
Versicherungspflichtige, die neben ihrem Arbeitsentgelt oder
der gesetzlichen Rente noch eine Pension oder Betriebsren-
• Mindestbemessungsgrundlage (mindestens zugrunde gelegtes Bruttoeinkommen für die Beitragsberechnung freiwillig Versicherter):
– hauptberuflich Selbstständige: 2.021,25 € (2012: 1.968,75 €)
– Existenzgründer: 1.347,50 € (2012: 1.312,50 €)
te erhalten, müssen auch aus diesen Bezügen Beiträge zur
Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Dies gilt unabhängig
davon, ob diese Versorgungsbezüge als einmalige Kapitalabfindung oder als monatliche Rente gezahlt werden oder aus
dem Ausland stammen.
Studentische Krankenversicherung
Die Beiträge zur studentischen Krankenversicherung liegen
auch 2013* bei 64,77 € im Monat zuzüglich 12,24 € zur Pflegeversicherung bzw. 13,73 € für Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr. Anspruch auf die studentische Krankenversicherung haben Studenten bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters oder
bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. Eine Verlängerung
kann u. a. bei Geburt eines Kindes, Behinderung, zweitem
Bildungsweg, längerer Erkrankung, Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst, Wartezeiten oder Betreuung behinderter Familienangehöriger gewährt werden. Neben dem Studium ist eine
nicht berufsmäßige Beschäftigung von bis zu 2 Monaten oder
50 Tagen pro Kalenderjahr von der Sozialversicherungspflicht
befreit (z. B. „Ferienbeschäftigung“).
Familienversicherung
Die Gesamteinkommensgrenze für familienversicherte Angehörige liegt 2013 bei 385 € monatlich. Übt der Angehörige eine
geringfügig entlohnte Beschäftigung („Minijob“) aus, erhöht
sich die Einkommensgrenze auf 450 €*.
Interessieren Sie sich für unsere Leistungen,
Besonderheiten oder haben weitere Fragen?
Dann besuchen Sie uns auf unserer Internetseite unter
www.bkk-medicus.de, rufen Sie uns an unter 0351 65277-50
oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@bkk-medicus.de.
* Stand bei Redaktionsschluss am 30.11.2012.
BKK MEDICUS
5
Ernährung
Vitamine beugen Infekten vor
Gesunde Ernährung im Winter
In der kalten Jahreszeit spielt die Aufnahme von Vitamin A, C und E eine besondere Rolle.
Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C und E schützt die Zellen, Vitamin A ist wichtig
für intakte Schleimhäute, die im Körper die erste Barriere gegen Infekte von außen bilden.
Wenn Sie außerdem noch viel trinken und trockene Heizungsluft vermeiden, ist schon
eine Menge Nützliches getan.
Neben Vitamin C wird vor allem Vitamin E für den Zellschutz
benötigt. Es verhindert die Oxidation unserer Zellmembranen – ohne Vitamin E rosten wir sozusagen wie „altes
Eisen“. Deshalb kann es im Zusammenwirken mit anderen
Vitalstoffen schwere Infekte verhindern. Zudem regt Vitamin
E Antikörper an, die vor eindringenden Krankheitserregern
schützen. Anzeichen eines Mangels sind Müdigkeit und Reizbarkeit. Wichtigste Vitamin-E-Lieferanten sind neben Erbsen
und Möhren vor allem pflanzliche Öle – insbesondere von
Weizenkeimen, Sonnenblumen, Nüssen, Avocados sowie
Oliven –, die sich bestens zum Anmachen eines knackigen
Salates eignen. Dazu enthält der Salat selbst noch jede Menge Vitamin C. Zink ergänzt die Wintervitamine optimal. Es
verhindert, dass sich Erkältungsviren im Körper festsetzen.
Zink ist vor allem in magerem Fleisch, Leber, Milch, Eiern und
auch in Kartoffeln, Blumenkohl und Möhren enthalten.
Obst – eine bunte vitaminreiche Mischung
Überall präsent in dieser Jahreszeit sind Zitrusfrüchte. Die
bekanntesten und beliebtesten Vertreter sind Orangen,
Mandarinen, Zitronen und Grapefruits. Zitrusfrüchte tragen
besonders im Winter zur Bedarfsdeckung von Vitamin C bei.
Bereits eine Grapefruit oder 1½ Orangen liefern die von der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfohlene Tageszufuhr von 100 mg Vitamin C. Neben Zitrusfrüchten
und Exoten wie Ananas, Bananen und Kiwis stehen den ganzen Winter über auch Birnen und Äpfel aus heimischer Erzeugung als Vitamin-C-Quelle zur Verfügung.
Wintergemüse macht fit
Beim Gemüse ist es fast noch einfacher. Hier lockt eine große
Vielfalt an Wintergemüse in allen Farben: Allen voran sämtliche Kohlarten, von Wirsing über Grün-, Weiß- und Rotkohl bis
Rosenkohl, aber auch Schwarzwurzeln, Rote Bete oder Pas-
6
4/2012
tinaken. Kohl ist reich an Glucosinolaten, den Vitaminen C,
B6 und Folsäure sowie Ballaststoffen. Im Winter kann er daher zu unserer Fitness und Immunabwehr einiges beitragen.
Tipp: Kochen Sie doch einmal einen bunten Gemüseeintopf.
Dafür können Sie so viele Gemüsesorten verwenden, wie
Sie möchten. Die Suppe bringt den nötigen Kick Energie und
wärmt nach einem langen Winterspaziergang auf. Eine Alternative zu Frischprodukten bieten im eiligen Fall auch Säfte.
Eine Portion Obst oder Gemüse pro Tag kann durch ein Glas
(200 ml) Gemüse- oder Fruchtsaft ersetzt werden. Für gemütliche Stimmung kann ein leicht erwärmter Johannisbeeroder Holundersaft mit Glühpunschgewürz sorgen.
Die Alternative zu Schokolade:
Trockenfrüchte und Nüsse
Passend zur Jahreszeit und gleichzeitig vollwertig sind Trockenfrüchte und Nüsse. Trockenfrüchte, z. B. in Plätzchen
und Kuchen oder als Füllung für die Weihnachtsgans. Sie stillen unser Bedürfnis nach Süßem und enthalten gleichzeitig
Vitamine und Mineralstoffe in konzentrierter Form. Eine Portion frisches Obst lässt sich auch gegen etwa 25 g getrocknete Früchte eintauschen. Nüsse, insbesondere Walnüsse,
sind vor allem wegen ihrer günstigen Fettsäurenzusammensetzung wertvoll. Auch hier sollte allerdings eine Tagesmenge von 25 g geschälten Nüssen aufgrund des hohen Energieund Fettgehalts nicht überschritten werden.
Fitness
Wintersport entspannt
Schneeschuhwandern
Schneeschuhwandern bietet ein winterliches Naturerlebnis und gesunde Ganzkörperbewegung. Mit der richtigen Ausrüstung kann es gleich losgehen.
Ursprünglich dienten Schneeschuhe zur leichteren Fortbewegung der Ureinwohner arktischer Regionen. In jüngster Zeit
konnte sich Schneeschuhwandern jedoch als eine eigenständige Wintersportart behaupten. Sie eignet sich für erfahrene Wintersportler ebenso wie für Einsteiger. Sie selbst entscheiden, ob Sie dabei gemütlich die Landschaft genießen
oder eine dynamische Sportart betreiben wollen. Wählen Sie
jedoch zunächst kurze und leichtere Touren.
Gesundheitssport und Naturgenuss verbinden
Als gemäßigtes Ausdauertraining wirkt sich Schneeschuhwandern positiv auf Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System
aus und beugt damit Bluthochdruck, Herzerkrankungen,
Übergewicht und Diabetes vor. Durch längere Belastung bei
relativ niedriger Intensität wird hauptsächlich die aerobe
Ausdauer trainiert und die Fettverbrennung angekurbelt. Die
gesteigerte Durchblutung der Wadenmuskulatur aktiviert
den Blutrückfluss zum Herzen, was bei Venenproblemen
hilft. Der aktivierte Hormonhaushalt fördert Immunsystem,
Stressabbau und Motivation. Nicht zuletzt genießen Sie seelische Entspannung und Abwechslung zum Arbeitsalltag mitten in der Natur.
In den meisten Regionen birgt Schneeschuhwandern nahezu keine Risiken. Im Hochgebirge sollten Sie jedoch vorab
Kenntnisse über Spuranlage, Schnee- und Lawinenkunde,
Tourenplanung, Orientierung, alpine Gefahren und Erste Hilfe erwerben. Hierzu bieten sich zahlreiche Kurse und geführte Touren an.
Gut zu Fuß: Ausrüstung und Lauftechnik
Die „Schuhe“ werden unter die Füße geschnallt. Die besondere Konstruktion verhindert das Einsinken in den Schnee.
Lassen Sie sich beim Kauf im Fachgeschäft dazu beraten,
welcher Schuhtyp sich für Sie eignet. Es kommt besonders
auf Bindung, Harschkralle, Zacken und guten Halt an. Auch
Stöcke – ähnlich dem Skilanglauf – gehören dazu, wobei
eine Gleitphase ausbleibt. Sind die ersten Schritte noch ungewohnt, so findet der Körper nach kurzer Zeit wie von selbst
in die dynamische Bewegung.
Die Breite der Schuhe bestimmt die Breite der Schritte. Je
nach Schneeart sinken Sie mehr oder weniger tief ein. In steilerem Gelände gehen Sie wie eine Ente in V-Schritten oder
steigen im Treppenschritt seitlich aufwärts. Wenn Sie einen
Hang überqueren, setzen Sie parallel dazu einen Schuh vor
den anderen. Bergab in weichem Schnee lassen Sie sich bei
leichter Rückenlage und leicht angewinkelten Knien in
die Schneeschuhe fallen und machen lange Gleitschritte. Dagegen machen Sie bei hartem
Schnee kurze, feste Tritte. Falls Ihnen
eine Strecke zu steil oder zu eisig
erscheint, wählen Sie einen einfacheren Weg.
In trockenen Tüchern:
Funktionelle Kleidung
Tragen Sie einen bequemen,
wasserfesten Wander- oder Bergschuh. Gamaschen isolieren zusätzlich und verhindern, dass Ihre Hose
im Abschlussbereich nass wird. Zudem
benötigen Sie zum Ausbalancieren Stöcke (ausziehbar oder einteilig) mit großen Tellern. Achten
Sie grundsätzlich auf funktionelle Jacke, Hose,
Unterwäsche, Pullover, Mütze, Handschuhe und
Socken. Diese sollten folgende Kriterien erfüllen:
• Atmungsaktivität
• dauerhafter Schutz vor Kälte und Nässe
• den Witterungs- und Tourbedingungen angepasst
• möglichst in mehreren Schichten übereinander
(Zwiebelsystem)
• Synthetik- oder Schafwollfasern statt Baumwolle,
da sie die Feuchtigkeit nach außen transportieren und sich weniger vollsaugen.
Die Sonneneinstrahlung höherer Lagen und
reflektierender Schnee erfordern auch
Sonnenschutz und eine Sonnenbrille, damit Sie Ihre Tour richtig genießen können.
BKK MEDICUS
7
Winter
Schnupfen, Husten, Müdigkeit
Dauernd erkältet? Tun Sie was!
Kennen Sie das: Kaum ist die kalte Jahreszeit angebrochen, kratzt oder brennt es im Hals,
die Nase läuft, Krankheitsgefühl und Müdigkeit drücken die Stimmung? Mit einigen Tricks
schützen Sie sich besser vor Erkältungen.
Winterzeit ist Erkältungszeit. Denn das Abkühlen des Körpers
im Winterhalbjahr senkt die Temperatur und Abwehrkraft der
Schleimhäute in Nase, Hals und Bronchien. Nicht von ungefähr spricht man von „Erkältung“. Die Hälfte des Wärmeverlusts geschieht dabei über Füße, Hände und Kopf. Unter 12 °C
Außentemperatur empfehlen sich daher im Freien Winterschuhe und Mütze, unter 6 °C Handschuhe. Auch zu Hause
sollte man die Füße durch Hausschuhe oder warme (Funktions-)Socken warm halten, denn Boden und bodennahe
Raumluft sind kühler als der Rest eines Raums. Sitzen oder
stehen Sie nicht länger auf kalten Oberflächen und vermeiden Sie feuchte Haare oder Kleidung, denn Wasser entzieht
dem Körper 20-mal mehr Wärme als Luft.
Den Körper von innen wärmen
Haben Sie ständig kalte Füße oder frösteln schnell? Dann
stellen Sie einfach die Füße 2- bis 3-mal täglich 10 Min. in
eine flache Wanne oder Schüssel mit 20 cm sehr warmem
Wasser (evtl. heißes Wasser zugießen), danach luftig und
warm einpacken. Dies hält den ganzen Körper warm. Auch
eine frisch aufgegossene Tasse Lindenblütentee wärmt stark,
der schon seit Jahrhunderten als Schwitztee zur Vorbeugung
und Behandlung von Grippe und Erkältung verwendet wird,
ebenso herzhafte Würzmittel wie Meerrettich, Ingwer, Curry
oder Chili, wobei sie im Übermaß Magen und Darm reizen.
Bei kaltem oder windigem Wetter empfehlen sich Kniestrümpfe,
Wollstrumpfhosen und
-socken, Leggins oder
lange Unterhosen unter
der Kleidung. Wer sich
allerdings durch Kleidung,
Winterdecken
oder übermäßiges Heizen (> 21 °C) zu stark
8
4/2012
wärmt, senkt die Wärmeproduktion und Widerstandskraft
des Körpers. Umgekehrt wird der Organismus durch Bewegung im Freien, kühles Abduschen und kalte Güsse über
Arme und Beine richtig fit.
Vermeiden Sie überfüllte Räume – dort befinden sich auch
die meisten Erreger – und waschen Sie Ihre Hände besonders regelmäßig. Denn viele Viren werden über Türgriffe, Aufzugknöpfe, Telefone, Tastaturen, Händeschütteln etc. übertragen. Einmal an Augen, Mund oder Nase gefasst, haben sie
ihr Ziel erreicht.
Trockene Atemwege durch
Winter- und Heizungsluft
Heizungsluft trocknet verstärkt Nase, Hals und Bronchien
aus. Hängen Sie dagegen einfach ein feuchtes Handtuch
im Raum auf, bei Bedarf direkt über den Heizkörper. Auch
Trinken hält die Schleimhäute feucht, am besten bei jeder
Gelegenheit einen Schluck Wasser oder Kräutertee. Zudem
sollten Räume maximal bis 22 °C erwärmt werden.
Beste Vorbeugung:
Bewegung und buntes Essen
Bewegung, möglichst im Freien, unterstützt das Immunsystem. Denn wenn der Körper in Schwung kommt, vermehren
sich die Abwehrzellen (v. a. T-Lymphozyten), und die Atemwege werden besser belüftet und gereinigt. Radfahren, Fitnessstudio, Langlauf, Nordic Walking, Schwimmen, Rudern,
Ballsport, lange Wanderungen – oder einfach Laufschuhe
anziehen und loslaufen: Suchen Sie sich Ihr Training aus –
Hauptsache bewegen.
Die Ernährung sollte reichhaltig und abwechslungsreich ausfallen – „frisch und von jeder Farbe etwas“ –, um genug Vitamine und Mineralien zu liefern (z. B. Vitamin D, Folsäure, Magnesium), die für Fitness, Immunsystem, aber auch Haut und
Haare notwendig sind. Auch im Winter gibt es jede Menge
frisches Gemüse aus der Region: Kürbis, Rosenkohl, Feldsa-
Winter
lat, Wirsing, Chicorée, Rot- und Grünkohl, Lauch, Rote Bete,
Schwarzwurzel, Pastinake sowie Lageräpfel und -kartoffeln
– sie alle zählen zu den vitamin- und mineralienreichsten
Nahrungsmitteln und sind Importwaren in jeder Hinsicht vorzuziehen.
Es geht auch leichter: Tipps bei Erkältung
Wer durch Schnupfen oder Husten geplagt wird, sollte gut
lüften, öfter an die frische Luft gehen, viel trinken, den Körper warm halten (v. a. Füße) und ausreichend schlafen. Beim
Niesen und Ausschnäuzen die Nase nicht zudrücken, um den
infektiösen Nasenschleim nicht in die Nebenhöhlen zu pressen. Bei Schnupfen ist Sport in der Regel unbedenklich, bei
Husten oder Fieber hingegen ein Herzrisiko!
Salbeitee (2- bis 3-mal täglich gurgeln), Nasenspray mit physiologischer Kochsalzlösung (ohne abschwellende Wirkstoffe) und Nasensalbe auf Fettbasis (Apotheke) besänftigen die
Schleimhäute ebenso wie Teeanwendungen (s. Kasten). Abschwellende Nasensprays sollten nur bei starken Atemproblemen und höchstens über fünf Tage verwendet werden, da
sie sonst selbst zu Dauerschnupfen führen. Zu den bewährten Hausmitteln bei Erkältung zählt klein gewürfelte Zwiebel, die sich als Zwiebelsirup (20 Minuten in Honig legen,
dann absieben) teelöffelweise einnehmen oder erwärmt in
einem kleinen Tuch auf Hals, Ohren oder Brust legen lässt
(15 Minuten). Zum Schutz der nicht Infizierten gilt: Abstand
zu anderen halten, Niesen und Husten abgewandt in den
Ellenbogen, Händehygiene und im Zweifelsfall drei Tage zu
Hause bleiben.
Einfache Tee-Anwendungen bei
Schnupfen & Husten
Erkältungstees (3-mal tägl. eine Tasse) selbst zubereiten:
Die getrockneten Einzelkräuter (z. B. je 50 g) in der Apotheke
kaufen, mischen, 2 TL pro Tasse in einer Kanne mit kochendem Wasser übergießen, abdecken, nach 5 Min. mit Teeoder Kaffeefilter absieben, evtl. mit einem Löffel Honig:
• Wärmender Schnupfentee, auch zur Vorbeugung:
Lindenblüten, Hagebutten, Thymian (Kraut)
• Standard-Hustentee: Fenchel (Früchte), Thymian,
Spitzwegerich- und Huflattichblätter
• Reizhustentee: Huflattich, Spitzwegerich, Malvenblüten,
Eibisch- und Süßholzwurzel
• Tee bei Halsschmerzen: Eibischwurzel, Isländisch Moos,
Malvenblüten, Fenchel
• Inhalieren: 3 EL Kamillenblüten und Thymian in einem
Topf mit 1 l kochendem Wasser übergießen und 2- bis
3-mal tägl. 10 Min. den Dampf unter einem Handtuch
einatmen.
• Brustwickel: Tuch mit Kamillen-Thymian-Tee (2 EL auf
1 Tasse) tränken (wer es gut verträgt: mit 1–3 Tropfen
Eukalyptus- oder Minzöl), sehr warm 15 Min. auf die Brust
legen und ein großes Badetuch darumwickeln.
• Erkältungsbad: 4 EL einer Mischung aus Salbeiblättern,
Thymian, Kamille-, Holunder- und Lavendelblüten mit
2 l kochendem Wasser übergießen, 10 Min. abgedeckt
ziehen lassen und ins Badewasser absieben (20 Min.
baden)
Medikamente sind bei Erkältung meist überflüssig, da sie
gegen Viren nichts ausrichten und sogar schaden können,
z. B. weil Hustenstiller das Abhusten verhindern, zu viel
Minzöl die Atemwege reizt oder Nasensprays auf Dauer
Schnupfen verursachen. Achtung: Hohes Fieber, Schüttelfrost, rasselnder Husten oder schweres Krankheitsgefühl
(z. B. bei Influenza, Bronchitis, Lungenentzündung) sollten immer durch einen Arzt abgeklärt werden, ebenso wie
Schnupfen oder Husten über mehr als vier Wochen. Ansonsten sind Selbstbehandlung und Vorbeugung der Königsweg.
BKK MEDICUS
9
Gesundheit
Burnout-Syndrom
Brennen statt ausbrennen
Ein Wort steht heute wie kein anderes für hohe Erwartungen, Erfolgsdruck und beruflichen
Stress: Burnout, das seelische Ausbrennen aufgrund meist jahrelanger Überforderung oder
Enttäuschung. 12 % der Berufstätigen sind davon betroffen. Doch wer aus dem Hamsterrad
aussteigt und innehält, findet überraschende Auswege.
Am Anfang stehen häufig Idealismus, Begeisterung, Ehrgeiz
und Perfektionismus. Der typische Burnout-Kandidat will
alles richtig und gut machen, ist überdurchschnittlich engagiert und bereit, für seine Aufgaben Opfer zu bringen. Ob Führungskräfte, Lehrer, Pflegekräfte, Selbstständige, Pflegepersonen oder Eltern mit Doppelbelastung: Sie setzen sich aus
Überzeugung und Verpflichtung für ihre Ziele ein, geben oder
erwarten aber mehr, als sie bekommen. Ständiger Zeitdruck,
der Wunsch nach Anerkennung, „Nicht-Nein-sagen-Können“,
zermürbende Dauerkonflikte und Minderwertigkeitsgefühle
machen hierbei besonders burnoutanfällig. Im Beruf zählen ein bedrückendes, hierarchisches Betriebsklima, Mobbing, (zu) geringe Bezahlung, Überstunden sowie ständige
Erreichbarkeit zu wichtigen Auslösern. Häufig besteht kein
intaktes Beziehungsnetz, denn alles dreht sich um die täglichen Aufgaben. Stresserscheinungen werden ignoriert.
Doch ab einem bestimmten Punkt lassen Leistungsfähigkeit,
Toleranz und Belastbarkeit nach, Betroffene fühlen sich ernüchtert, frustriert und enttäuscht, geistige, körperliche und
seelische Erschöpfung stellt sich ein: das Burnout-Syndrom,
von manchen als die „berufstätige Schwester der Depression“ bezeichnet.
Burnout-Symptome
•
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•
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•
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M
üdigkeit, Erschöpfung
G
rübeln, Misstrauen, Pessimismus
Z
ynismus, Gefühl der Sinnlosigkeit und des Versagens
U
nfähigkeit zu entspannen, auch in Freizeit oder Urlaub
R
ückzug von anderen Menschen
R
eizbarkeit, Aggressivität
H
ektik, Getriebenheit
U
nfähigkeit zu Freude und Lust
Z
erstreutheit, Pannen und Unfälle
G
efühl, ausgebeutet zu werden
S
chuld- und Ohnmachtsgefühle
4/2012
• S
uchtverhalten (Alkohol, Medikamente, Tabak, Essen,
Kaufen)
• Stimmungsschwankungen
• Ein- und Durchschlafstörungen
• Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
• Kopf-, Rücken- und Bauchschmerzen
• Zucken, Übelkeit, Herz- und Atembeschwerden
• Interessenlosigkeit, Depression, Selbstmordgedanken
• Widerwillen gegen tägliche Aufgaben.
Selbsteinschätzung und Aufopferung
Burnout hat viel mit Selbsteinschätzung und Aufopferung
zu tun. Sie müssen am Ball bleiben, dürfen keine Ermüdung
und Schwäche zeigen auf Ihrem Weg ans Ziel. Wenn Sie etwas tun, dann richtig. Sie laufen hochtourig und unausgeglichen, laden sich vielleicht noch zusätzliche Aufgaben,
Verpflichtungen und Verantwortung auf. Konflikte und Misserfolge machen Ihnen zu schaffen, Sie kämpfen an vielen
Fronten. Sie müssen besser werden, um sich keine Blöße zu
geben. Über die Umstände können Sie nur den Kopf schütteln, aber Sie machen weiter, geprägt von äußerem Druck,
aber auch eigenem Perfektionismus. Sie haben schon tief
aus Ihren persönlichen Ressourcen geschöpft – Ihrer Zeit,
Energie, Ruhe, auch Ihren Beziehungen, Leidenschaften und
Hobbys. Zynische Kommentare sind Ihnen schnell zur Hand,
wie „Was nicht tötet, härtet ab“. Sie geben sich robust, doch
tatsächlich geht Ihnen alles ganz nah. Die Gespräche, Kontakte, Konflikte, Hektik, Vorgaben, Verantwortung, Termine,
Ziele – und die Angst, all dem nicht gerecht werden zu können. Jeder will etwas von Ihnen, auch wenn Sie sich durchgehend erschöpft fühlen. Der Widerwillen, das Ausgeliefertsein, die erlebte Ausweg- und Hilflosigkeit angesichts dieser
Zwänge setzen Ihnen zu. Dahinter stehen bewundernswerte
Eigenschaften wie Verantwortungsgefühl, Engagement, Idealismus und Zielorientierung. Doch Ziele und Wirklichkeit,
Wollen und Tun müssen sich wieder annähern.
Gesundheit
Marionettenfäden kappen
Mit Psychotherapie Optimismus lernen
Treten Sie zunächst einige Schritte zurück: Korrigieren Sie die
Erwartungen, die andere und Sie selbst an Sie stellen und
gleichen Sie diese mit dem ab, was Sie wirklich leisten wollen und können. Wodurch tanken Sie Energie, Freude, Lust
und Ruhe? Treffen die meisten der beschriebenen Symptome
auf Sie zu, brauchen Sie vermutlich eine mindestens mehrwöchige Pause von Ihren täglichen Aufgaben, auf die eine
Neustrukturierung Ihres Alltags folgt: Erleben Sie sich wieder
als Gestalter Ihres Lebens und Ihrer Aufgaben.
Dem Burnout-Syndrom geht meist der Wunsch nach Anerkennung, Nähe, Einfluss, oft auch Verantwortung, höherem
Einkommen und Erfolg voraus. Betroffene versuchen häufig,
sich unersetzlich zu machen, was sie für helfende oder führende Tätigkeiten prädestiniert. Doch gerade diese sind oft
mit belastenden Umständen verbunden. Daher gilt es, Energiequellen zu erschließen.
Wenn seelische Erschöpfung und Desillusionierung sich
auch über Monate nicht aus eigener Kraft überwinden lassen, empfiehlt sich eine Psychotherapie. Bei einer entsprechenden Diagnose übernehmen wir die Therapiekosten für
Verhaltenstherapie, analytische Psychotherapie oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eines psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten. Sie bezahlen
lediglich die Praxisgebühr. Adressen erhalten Sie u. a. über
uns, www.kbv.de/arztsuche oder die Arztauskunft (Tel. 040 /
80 90 87–0, www.arztauskunft.de).
Energiequellen gegen Burnout
• F reude und Genuss wiederentdecken
• Zeit- und Arbeitsmanagement (evtl. mit Coaching):
Welche Aufgaben sind wichtig, welche leistbar,
wo sind die Grenzen?
• bewusstes Abschalten, auch von Handy und Computern
• Spaß an täglichen Aufgaben, Freude auf den nächsten Tag
• „Nein“ sagen und delegieren
• tägliche Mittagspause (45 Min.), eine Stunde Entspannungszeit vor dem Schlafengehen, mindestens zwei
Stunden täglich freie Zeit
• regelmäßiger Lebensrhythmus (Essen, Schlafen,
Freizeit, Rituale)
• Dauerkonflikte austragen oder verlassen
• tägliche Entspannungsübungen wie Yoga, Tai Chi,
Meditation, Autogenes Training
• religiöser Glaube
• erfüllte Sexualität und Partnerschaft
• mehrmals wöchentlich mindestens 60 Min. Sport
oder intensive Bewegung
• Naturerleben, frische Luft
• erfüllte, regelmäßige soziale Kontakte
• Optimismus, Gelassenheit, Spontaneität, Vertrauen
• Offenheit, Toleranz, Mitgefühl
• häufiges Lächeln und Lachen
• regelmäßige Freizeitunternehmungen (Konzert,
Kino, Wellnesstag, Urlaubswochenenden etc.).
Innerer Freiraum für Kraft und Ideen
Den meisten Belastungen können Sie durch Ihre Einstellung,
Gestaltung und Lebensweise wirksam begegnen. Lassen
sich externe Stressquellen (z. B. Mobbing in Betrieb oder Lebensgemeinschaft) nicht ausschalten, sollten Sie sich schützen, auch wenn dies notfalls einen Wechsel von Arbeitsplatz
oder Lebensform bedeuten kann. Gleichzeitig bedeutet ein
entspanntes Leben meist auch ein gemeinsames Leben, was
eine hohe Bereitschaft zu Toleranz, Aufmerksamkeit und Geduld gegenüber dem jeweils anderen voraussetzt.
Schaffen Sie sich inneren Freiraum, um eigene Kreativität,
Kraft und Ideen zu entwickeln. Gehen Sie gelassener in jeden
Tag. Sie werden nie genug Zeit für Schönes haben, sondern
müssen sie sich nehmen. Strukturieren und planen Sie Ihre
Aufgaben, delegieren Sie, vermeiden Sie Ablagen und Aufgabenstaus, tun Sie deutlich mehr Hauptsächliches als Nebensächliches, schöpfen Sie aus den hierdurch frei werdenden
Ressourcen. Begreifen Sie Burnout nicht als Schicksal, sondern als Weg, dann werden Sie die richtigen Schlüsse daraus
ziehen und Ihren Alltag auf eine Art neu organisieren, die Sie
atmen und leben lässt.
BKK MEDICUS
11
Jugend-Special
Online-Terror und (un)soziale Netzwerke
Wehr dich gegen Cybermobbing
Eigentlich fängt alles ganz harmlos an: Man beteiligt sich an einem Chat, einer
Online-Plattform oder wird in einem sozialen Netzwerk aktiv. Doch manchmal
entpuppen sich vermeintliche Freunde als Soziopathen, oder es kursieren Gerüchte
und Bilder, über die man keine Kontrolle mehr hat.
Mit zwölf Jahren verliebte sich die hübsche Amanda Todd im
Internet in einen offenbar Gleichaltrigen, der ihr die schönsten Komplimente machte, die sie je gehört hatte. Die Kanadierin scherzte und flirtete mit ihrem Chat-Freund und zog auf
dessen inständiges Bitten sogar für einen Augenblick vor der
Web-Cam ihr T-Shirt hoch. Als sie jedoch weitere Intimitäten
ablehnte, rächte sich der Geschmähte – in Wahrheit ein Pädophiler: Er veröffentlichte ihr Oben-ohne-Bild in verschiedenen Netzwerken, schickte es an Amandas Freunde und
Bekannte. Diese verhöhnten, isolierten und entwürdigten
sie nach Kräften – von Beleidigungen bis zum gemeinschaftlichen Verprügeln. Seitdem war sie auf der Flucht, wechselte
Wohnorte und Schulen, doch das Netz und seine Gemeinde
vergaßen nicht. Sobald es ruhiger um sie wurde, streute ihr
Peiniger erneut ihr Bild im Netz, Mitschüler und Bekannte
schlossen sich begeistert jedem Shitstorm an. Im Sommer
verließ Amanda ihre Wohnung nicht mehr, litt unter Depressionen und Angstzuständen und berichtete in einem YouTube-Hilferuf über ihr dreijähriges Martyrium – ohne Reaktion. Wenige Wochen später, am 10. Oktober 2012 nahm sich
die mittlerweile 15-Jährige das Leben. Falsche Freunde, soziale Netzwerke und ein Foto hatten ihr Leben zerstört. Amandas Geschichte ging um die Welt und geht uns alle an, denn
ohne eine gesunde Distanz zum Netz könnte sie jedem von
uns passieren: Die meisten Menschen und bereits jedes dritte Kind wurden schon einmal im Internet belästigt.
Anonymität und Gelegenheit senken
Hemmungen
Mittlerweile sind 75 % der 12- bis 18-Jährigen und 50 % der
6- bis 13-Jährigen nahezu täglich im Netz. Tendenz: steigend.
Infolgedessen breitet sich auch das Cybermobbing – der
Psychoterror im Netz immer weiter aus. So werden 5–20 %
der 10- bis 18-Jährigen mehrmals im Monat bis täglich Opfer
davon, und über 40 % dieser Gruppe haben Cybermobbing
bereits erlebt.
12
4/2012
Die hohe Anzahl virtueller Kommunikationsräume wie Internet-Chatrooms, Online-Foren, Blogs, Videoplattformen,
Soziale Netzwerke oder Twitter bietet eine große Zahl potenzieller Tatorte, welche die Täter/innen schnell und unerkannt
erreichen. Hinzu kommt, dass der Aufwand und die Hemmschwelle, andere zu schädigen, im Netz viel geringer sind als
in einer Face-to-Face-Situation z. B. auf dem Schulhof. Auch
Mobiltelefone werden genutzt, um die Opfer mit Anrufen,
SMS, MMS oder E-Mails zu tyrannisieren.
Negative Konsequenzen nicht zu stoppen
Ganz oben auf der Liste stehen Psychoterror, Beleidigungen,
Hänseleien, Beschimpfungen, Lächerlichmachen oder üble
Nachrede bzw. das Verbreiten von Gerüchten, Ausgrenzungen, intimen oder peinlichen Fotos, massive Bedrohungen
oder sogar Erpressungsversuche. Alles ist wie an einem
schwarzen Brett für Hunderttausende User einsehbar. Diese wiederum können die veröffentlichten Texte, Fotos oder
Videos verfolgen, kommentieren, unterstützen oder weiterverbreiten und somit weiteren Personen zugänglich machen
– und das, obwohl die meisten die Betroffenen nicht einmal
kennen. Umfang und Auswirkungen der Veröffentlichungen
zum Nachteil des Opfers sind somit weder zu steuern noch
überschaubar.
Das Netz vergisst nichts
Besonders unangenehm für die Betroffenen: Auch die besten
Freunde, Eltern, Lehrer oder (spätere) Arbeitgeber erfahren
häufig von Hassgruppen oder gefakten Fotos im Netz. Manchmal wissen die Opfer nicht einmal, wer dahintersteckt –
es könnte auch ein/e angeblich gute/r Freund/in oder der/
die Tischnachbar/in in der Klasse mitmachen. Das heißt,
oft schwindet durch Cybermobbing auch das Vertrauen in
Freundschaften! Besonders schlimm: Das Opfer hat keine
Chance zu entkommen und kann noch Jahre später mit diesen Erlebnissen und Veröffentlichungen konfrontiert werden.
Jugend-Special
Denn was einmal im Netz steht, kann nur schwer wieder endgültig gelöscht werden. Es kann kopiert, gespeichert, verbreitet und zu jedem erdenklichen Zeitpunkt, auch Wochen oder
Monate nach einem Vorfall, wieder hochgeladen werden.
Schlimme Auswirkungen für alle Beteiligten
Zu den Auswirkungen zählen bei den Opfern schulischer
Leistungsabfall, Schulangst oder sogar Schulverweigerung, Stresssymptome, Wut, Enttäuschung, Angstzustände,
Schlaf- und Lernstörungen, Depressionen, Selbstverletzungen oder körperliche Erkrankungen. All das wirkt sich negativ
auf Körper, Seele und das soziale Umfeld aus. Immer wieder
kommt es sogar schon zu Selbstmord(versuchen) wie im Fall
von Amanda.
Deshalb: Setze dich gegen Cybermobbing zur Wehr. Die
Täter/innen müssen zur Verantwortung gezogen werden.
Aussagen wie „Das war doch nicht ernst gemeint, das war
nur Spaß“ verdeutlichen, dass den Täter(inne)n häufig das
notwendige Unrechtsbewusstsein und die erforderliche
Sensibilität für ihr eigenes Handeln fehlen. Noch einmal
ganz deutlich: Cybermobbing ist weder ein Spaß noch zulässig. Denn darin vereinigen sich gleich mehrere Straftaten
durch Verletzung von Persönlichkeitsrechten – das ist vielen
Täter(inne)n nicht bewusst. Beleidigungen, Drohungen oder
die scheinbar harmlose Verbreitung von Bildern und Videos
können daher strafrechtliche Konsequenzen auch für den/
die Täter/in haben.
Was tun gegen Cybermobbing?
• B
ewege dich im Netz grundsätzlich vorsichtig und gib
möglichst wenige und nur neutrale Informationen von dir
preis.
• Nutze für heikle Daten oder Nachrichten nicht das
Internet, da sie durch Kopieren, Weiterleiten oder einen
falschen Klick unkontrolliert verbreitet werden.
• Beleidigende oder sogar bedrohliche Nachrichten darfst
du auf keinen Fall tolerieren. Antworte nicht direkt auf
solche Übergriffe, sondern beziehe Eltern, Lehrer oder
Freunde mit ein.
• Wende dich in schwerwiegenden Fällen zusammen mit
einer Vertrauensperson sofort an die Polizei und erstatte
Anzeige.
• Bewahre Beweismaterial auf: Speichere die verbreiteten
Bilder oder beleidigende Nachrichten.
• Bilder und Videos, die ohne Erlaubnis des darin Gezeigten veröffentlicht werden, sollten immer gelöscht werden.
Die Löschung kann über den Netzwerk-Betreiber erfolgen.
Auch sogenannte Fake-Profile (die andere im Namen des
Betroffenen erstellt haben) lassen sich so ebenfalls aus
dem Netzwerk entfernen. Je nach Netzwerkbetreiber sind
die Voraussetzungen für das Löschen von Daten, Bildern
oder ganzen Profilen unterschiedlich.
So schützt du dich in Sozialen Netzwerken
In Sozialen Netzwerken sollten keine wichtigen persönlichen
Daten von dir für jedermann zugänglich sein. Veröffentliche
in Profilen insbesondere niemals deine vollständige Adresse
oder Handynummer. Bilder von dir sollten sich auf wenige
neutrale Fotos beschränken, private Videos gehören nicht
ins Netz.
Beachte beim Anlegen deines Profils die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich. Schalte diesen Privatbereich nicht für jedermann frei. Prüfe stattdessen jede Freundschaftsanfrage. Grundsätzlich solltest du nur Personen, die
du auch aus dem realen Leben gut kennst, diesen Bereich
zugänglich machen.
Diese Vorsichtsmaßnahmen schützen z. B. auch vor PhishingAttacken oder Schadsoftware.
TIPP:
Weitere Informationen unter www.bündnis-gegen-cybermobbing.de
oder www.polizei-beratung.de.
BKK MEDICUS
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Gewinnrätsel
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schriftlich benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe des Mitgliedermagazins namentlich erwähnt. Lösung des letzten Gewinnrätsels: Selsbtvertrauen.
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Zu guter Letzt
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