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Herbst 2013: Rundbrief - Quartierverein Kursaal

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Rundbrief Herbst 2013
Inhalt
Verkehr
Homepage
Kursaal
Spass und Spiel
Was sonst noch los war
Vereinsnachrichten
Verkehr
Der Viktoriarain erhält Tempo 30
Am Viktoriarain wird ein neues Kapitel eröffnet: Gemäss einer Publikation im Anzeiger vom
28. August 2013 verfügt der Oberingenieurkreis II des Kantons in einem Abschnitt von der
Optingenstrasse bis zur Wyttenbachstrasse die Höchstgeschwindigkeit von 30
Stundenkilometern.
Der Quartierverein hat schon seit Jahren gegenüber den Stadtbehörden auf die gefährliche
Situation am Viktoriarain hingewiesen und sich in vielfacher Weise in laufende Verfahren
eingebracht. Insbesondere aber hat eine von unseren Mitgliedern Peter Künzler und Beat
Zobrist im Stadtrat eingebrachte Motion einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet; sie wurde
erheblich erklärt. Und im DIALOG Nordquartier haben unsere Vertreter Bernhard Eggen und
Manfred Leibundgut erreicht, dass der Viktoriarain im Teilverkehrsplan Nord als
„Schlüsselprojekt“, also mit Priorität behandelt wird.
Keine baulichen Massnahmen
Was geschieht nun konkret? Bauliche Massnahmen sind offenbar vorläufig nicht vorgesehen,
jedoch soll der bestehende Fussgängerstreifen bei der Greyerzstrasse um etwa 40 Meter nach
unten verschoben werden, so dass er zwischen den beiden fast rechtwinkligen Kurven zu
liegen kommt. Wir sind gespannt, wie das in der Praxis funktioniert. Die Frage, ob
Tempokontrollen oder bauliche Massnahmen notwendig sind, um Tempo 30 durchzusetzen,
bleibt offen. Letztere sind offenbar erst in einigen Jahren vorgesehen. (ml)
Homepage
www.quartierverein-kursaal.ch für Smartphones und Tablets
Nun können Interessierte auch unterwegs einen Blick auf unsere News und Bilder werfen,
denn im Mai hat sich Françoise Horle in ein neues Software-Abenteuer gestürzt und unsere
Homepage überarbeitet. In dieser neuen Version passt sich das Layout an die verschiedenen
Bildschirmbreiten von Computern, Smartphones oder Tablets an.
Viel Vergnügen mit www.quartierverein-kursaal.ch (fh)
Jetzt auch für Tablets und Smartphones:
www.quartierverein-kursaal.ch
2
Kursaal
Hoffen auf einvernehmliche Lösung
Nach den grossen Umbauten von 2012 ist es dieses Jahr stiller geworden rund um den
Kursaal. Wir haben mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion den Grundstein zur Erholung des
Kursaalwaldes gesetzt (siehe Seite 6). Darüber hinaus konnten im Gespräch Lösungen
bezüglich der Klimaanlagen und der Rückfassade skizziert werden. Die Erneuerung der
Baueingabe für den Erweiterungsbau im Nordwesten führte zu einer grösseren Anzahl
Einsprachen. Die Medien nahmen das Thema auf und es zeigten sich in der Folge zwei
gegensätzliche Positionen insbesondere zum nördlichen Abschluss des Gebäudekomplexes.
Vermitteln und auf Dialog setzen
Der Vorstand des Quartiervereins hat entschieden, eine vermittelnde Position einzunehmen
und keine Einsprache zu machen. Er setzte auf eine Fortführung des Dialogs und hoffte damit,
die beiden Parteien, den Kursaal und die Einsprechenden, an einen Tisch zu bringen und so
eine einvernehmliche Lösung zu ermöglichen. Anfangs Sommerferien lag ein solcher
Verhandlungsvorschlag vor. Nun sind die beiden Parteien am Zug, wir hoffen, dass sie sich
einig werden. (mzu)
Spass und Spiel
Der Piratentag „hät gfägt!“
Der dritte Piratentag war der verrückteste in unserer ganzen Spielserie. Nicht nur, dass wir
eine Übernachtung im Zelt eingebaut haben, wir haben auch unseren Aktionskreis massiv
ausgebaut und zwischen Johannis-Pärkli und Wylerbad so
ziemlich alles bespielt, was am Weg lag. Die Piratinnen und
Piraten mussten mit einem selbstgebauten Floss ein Bassin im
Wylerbad überqueren. Piratenkapitän Stefan überreichte ihnen
danach feierlich den Piratenvertrag. Auf dem Rückweg haben
sie beim Breitfeldschulhaus mit einem Blasrohr Cervelat erlegt,
die wir zum Znacht auf dem Schützen-Spili gebraten haben.
Schiffe entern, Sternenbilder erkennen, ausgebüxte Vögel
einfangen und einen Piratenschatz heben - das alles musste
noch geübt und erledigt werden. Nach einer SeeräuberGeschichte am Lagerfeuer waren Piratinnen und Piraten bereit
für die Koje und kurz nach Mitternacht herrschte Stille auf dem
Schützen-Spili. Am Samstag waren die ersten Kinder schon um
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Viertel vor Sieben wieder auf den Beinen. Das Abenteuer endete mit einem tollen, von den
Eltern gebrachten Frühstück und dem Schlachtruf von Kaspar Ritter "Das hät gfägt!". (mzu)
Strassenfest mit Liege-Velo und XXL-Töggelikasten
Eine abgesperrte Strasse, grosse Zelte und viele ungewöhnlichen Fahrgeräten, so präsentierte
sich die Begegnungszone Wyttenbachstrasse erneut zu ihrem schon traditionellen
Strassenfest. Der Quartierverein Kursaal hatte geladen und über 80 Menschen waren
gekommen.
Das Fest begann mit einem ausgiebigen Brunch, der vom Mark Küng Quartett musikalisch
begleitet wurde. In diesem Jahr war zum ersten Mal Thomas Kleiner von Crazy Wheels dabei.
Mit drei Parcours und seinen ungewöhnlichen Fahrgeräten für Menschen jeden Alters hatte er
das Herz der Besucherinnen und Besucher schnell gewonnen. Da setzten sich auch die Älteren
schnell einmal auf ein Liege-Velo mit drei Rädern und brausten durch die abgesperrte
Wyttenbachstrasse. Und die Jüngeren rasten schier endlos mit immer neuen Gefährten die
Parcours entlang, nur unterbrochen von einer Pause für Zuckerwatte oder Hotdog.
Malen und malen lassen
Ruhiger ging es im „Freiluft- Atelier“ zu, wo Modellstehen gefragt war. Wer wollte, konnte
auch selber malen. Natürlich gab es auch wieder das „Schutti-Turnier“ im XXL-Töggelikasten,
bei dem Gross und Klein gemeinsam um die entscheidenden Goals kämpften. Interessierte
konnten in diesem Jahr erneut bei einem Rundgang durch das Quartier Neues über die
Geschichte und Architektur des Viertels erfahren. (pas)
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Strandtag: Viel Spass ohne Wasser
Etwa 50 Kinder waren am zweiten Strandtag auf dem Spielplatz am Breitenrain-Schulhaus
dabei. Zwar hatte uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, aber
Freude und Spass haben sich alle Beteiligten nicht nehmen lassen. So gab es einfach einen
Strandtag, der an einen eher kühlen Tag an der Nordsee erinnerte als an einen richtigen
Sommertag im Süden. Und statt der Wasserrutsche standen Federball, Balancieren und
Fussball auf dem Programm.
Weil die Sonne sich schliesslich doch ab und an zeigte, und die Stimmung gut war, wurde bis
zum späten Abend gemütlich grilliert. (pas)
Was sonst noch los war
Neues aus dem Dialog Nordquartier
Die Quartierkommission des Stadtteils V, kurz DIALOG Nordquartier, ist der offizielle
Ansprechpartner des Gemeinderats für das Nordquartier. In den vergangenen drei Jahren hat
er seine Stellung verstärkt, was sich auch darin zeigt, dass seit Herbst 2012 drei Mitglieder des
Gemeinderates (Reto Nause, Franziska Teuscher und Ursula Wyss) aktuelle Projekte persönlich
in diesem Gremium vertreten und zu aktuellen Problemen Stellung bezogen haben. Der
Quartierverein Kursaal ist seit etwa acht Jahren Mitglied des DIALOG. Zurzeit stehen drei für
den Quartierverein wichtige Projekte auf der Agenda.
Umgestaltung Moserstrasse
Der DIALOG hat erreicht, dass die Umgestaltung der Moserstrasse neu diskutiert wird –
diesmal unter Einbezug der Quartierbevölkerung. Damit werden die Inhalte des
Teilverkehrsplans durchgesetzt (Tempo 30, Beibehaltung der breiten Trottoirs).
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Migros Breitenrainplatz
Das Neubauprojekt der Migros am Breitenrainplatz wird aufgrund einer Einsprache des
DIALOG völlig neu aufgegleist: Es wird zur Zeit ein Architekturwettbewerb durchgeführt, der
die Inhalte der Einsprache fast vollständig berücksichtigt.
Zukunft Feuerwehrkaserne
Mit dem Wegzug der Feuerwehr an den neuen Standort Forsthaus in etwa zwei Jahren wird
die Feuerwehrkaserne beim Viktoriaplatz für eine neue Nutzung frei. Vertreter des DIALOG
sind in engem Kontakt mit den Stadtbehörden und streben eine Nutzung für Dienstleistungen
und Gewerbe mit Quartierbezug und familienfreundliche, möglichst preisgünstige Wohnungen
an. (ml)
WWW
http://www.dialognord.ch
Von Schiffen, Spielstrassen und Basketballkörben
Das Spielschiff und der Kiosk haben den vergangenen Winter gut überstanden. Dieses Jahr
haben wir eine Seite sowie das ganze Geländer erneuert, der Zahn der Zeit hatte recht arg
daran genagt. Wie immer war diese Arbeit extrem wetterabhängig. Wir haben fast jede Minute
ausgenutzt, in der es in diesem Frühling nicht geregnet hat. Doch brauchten wir drei Anläufe,
um das Schiff zu streichen. Gleichzeitig haben wir auch die Fahnen in der Begegnungszone
Wyttenbach und die dortige Spielkiste erneuert und wetterfester gemacht.
Basketballkorb umgefahren
Ein etwas unrühmliches Ende hat unser Basketballkorb genommen. Er wurde von einem Auto
zu Boden gefahren und entsorgt. Seither liegen wir der Stadt in den Ohren, dass dieses
Sportgerät wieder montiert wird. (mzu)
Neues Grün im Kursaalwald
Schon im Frühjahr haben etwa 20 Mitglieder des Quartiervereins acht neue Bäume in „ihren“
Kursaalwald gepflanzt. Mit Schaufel und Hacke bewaffnet machten sie sich ans Werk, um den
Hang mit den etwa vier Meter hohen Bäumen wieder etwas aufzuforsten. Nach dieser
schweisstreibenden Arbeit entlohnte der Kursaal alle Beteiligten mit Cervelat vom Grill und
Getränken auf einer sonnigen Terrasse. (pas)
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Vereinsnachrichten
Neuer Vorstand ist gut gestartet
Nach dem grossen Wechsel im Vorstand sind wir Anfang Jahr mit einem neuen Team
gestartet. Paola Terenziani sowie Cristina Anliker Mansour sind neu in den Vorstand gewählt
worden. Wir haben die Ressorts neu organisiert und uns vorgenommen, dieses Jahr unsere
Kräfte zu bündeln. Lieber ein paar gezielte, gute Anlässe und Initiativen ergreifen, als die
ganze Energie über zu viele Vorhaben zu verstreuen.
Auch wollten wir dieses Jahr freiwillige Helferinnen und Helfer für die einzelnen Anlässe
gewinnen. Mitglieder, die gerne die eine oder andere Stunde an einer Veranstaltung mitwirken
und so zum gemeinsamen Erfolg beitragen. Diese Strategie ist aufgegangen und wir freuen
uns schon auf das kommende Jahr. (mzu)
Die Vorstandsmitglieder von links: Emilio Sigrist (Finanzen und Mitgliederliste), Paola
Terenziani (Spielstrassen und -feste), Cristina Anliker Mansour (Stadt und Politik), Vladimir
Riecicky (Spielstrassen und -feste), Manfred Leibundgut (Dialog Nordquartier, Historie Bau und
Verkehr), Françoise Horle (Website und Werbung), Petra Anna Siebert (Rundbrief und
Medien), Marcel Zumbühl (Präsident).
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Merci vielmau
Auch in diesem Jahr möchten wir uns herzlich bedanken bei allen Gönnerinnen und Gönnern,
Mitgliedern und Sponsoren - Ohne Euch geht es nicht.
Dieses Jahr konnten wir unsere Initiativen wiederum mit Hilfe von Sponsoren, wie der
Postfinance, der Hirslanden, BKW, der Stadt Bern, Crazy Wheels, Moser Graphic Design und
erstmals auch der Valiant Bank durchführen. Migros und Coop haben uns ebenso einen kleinen
Zustupf gegeben. Den Löwenanteil der Finanzen bestreiten aber natürlich nach wie vor unsere
Gönnerinnen, Gönner und Mitglieder. Über 70 Anwohnerinnen und Anwohner machen mit und
unterstützen uns mit ihrem Beitrag, damit wir unser Quartier lebendig und lebenswert machen
können. Diese Unterstützung ist für unser Engagement sehr wichtig, denn wir werden im
kommenden Jahr den Wegfall des Sponsorings der Stadt Bern (Anschubfinanzierung) und der
Postfinance (Wegzug in den Schönberg) verkraften müssen.
Wir freuen uns, wenn wir durch Eure finanzielle Unterstützung unsere Aktivitäten auch im
nächsten Jahr im gleichen oder grösseren Umfang durchführen können.
Herzlichen Dank!!!!
Impressum
Offizielles Organ des Quartiervereins Kursaal, Bern
Text, Redaktion, Gestaltung
Druck, Auflage
Erscheinungsdatum
Kontaktadresse
Postkonto
8
Petra Anna Siebert (pas),
Marcel Zumbühl (mzu)
Françoise Horle (fh)
Manfred Leibundgut (ml)
Fotos: Emilio Sigrist
Eigendruck, 300
September/Oktober 2013
praesident@quartierverein-kursaal.ch
www.quartierverein-Kursaal.ch
Quartierverein Kursaal, PC 30 – 28758-5
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