close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Hier ist „tierisch“ was los ! - Dinslaken

EinbettenHerunterladen
LebensZeit
Ausgabe Nr. 13
Dezember 2010 - Februar 2011
Ausgabe Nr. 15
Juni - August 2011
Das Magazin für Senioren
kostenlos
Foto: Klaus Ulrich
Hier ist „tierisch“ was los !
LebensZeit
Vorwort
Gespräch mit Kater Felix
Text: Michael Kotz
Text: Ursula Gerz
Liebe Leserinnen und Leser,
Felix, Kater, komma her!
Will dich ma wat fragen:
Gehtet dich nich aufen Zwirn,
immer Pelz zu tragen?
in dieser Sommerausgabe ist „tierisch“ was los.
Keine Angst! Falls Sie unser Thema anders deuten
möchten, der rheinische Karneval wird nicht das
Thema sein! In diesem Fall würde die Katze auf
dem Titelbild vielleicht lieber unter der Bettdecke
bleiben und das „tierische Treiben“ nur aus der Ferne beobachten. Nein, die Katze auf dem Titelbild
möchte – so mein Eindruck - eher unter der Bettdecke hervor kommen und ganz in unsere Nähe
sein, gekrault werden und behaglich auf unserem
Schoß schnurren. So geht es ihr und uns gut.
Seitdem meine Familie vor einem Jahr „auf den
Hund gekommen ist“ – im Mittelalter bedeutete
diese Redewendung übrigens ursprünglich so viel
wie „pleite sein“, da in den damaligen Geldtruhen
ein Hund auf den Boden gemalt war! –, schätze
ich diese „animalische“ Seite des Lebens im Alltag mittlerweile sehr. Kommen unsere Familienmitglieder von der Arbeit bzw. Schule nach Hause,
so werden wir fast immer freundlich begrüßt, auch
wenn in der Intensität der Begrüßung Abstufungen
gegenüber den verschiedenen Personen zu erkennen sind. Wir freuen uns darüber, und der Hund
freut sich auch auf das Wiedersehen. Wechselseitiges Glück. Meine Beobachtung ist: Die gegenseitige Zuneigung und die richtige „Erziehung“ haben
nicht nur aus einem geschlagenen spanischen Hund
ein Familienmitglied mit echten sozialen Zügen gemacht, unser Hund „sozialisiert“ auch uns, denn
seine positiven Energien kommen zu uns zurück.
Sie beleben und erfüllen auch unser menschliches
Miteinander und bringen uns in Bewegung. Um wie
viel mehr mag dies geschehen, wenn ein Haustier
der beständigste und vielleicht auch der einzige
Begleiter im Alltag ist! Man will ihn auf keinen Fall
mehr missen.
Haustiere bereichern eben nicht nur das Leben von
Kindern und Familien, sie haben auch im Leben von
Seniorinnen und Senioren vielfältige und wichtige
Bedeutungen. Einigen davon möchten wir in dieser
Ausgabe schreibend „auf die Spur kommen“. Wir
berichten von bunten Erfahrungen mit Haustieren,
über den richtigen Umgang, über den „tierischen“
Einsatz in Therapie und Rettungswesen und natürlich über die Notwendigkeit der Tierhalterhaftpflicht. Dass „Tiere im betreuten Wohnen“ auch
erlaubt sein können, stimmt uns froh. Das „Hundeverbot“ auf dem Dinslakener Friedhof an der B
8 und skurrile Schönheitsaccessoires für Tiere mögen einen da eher nachdenklich stimmen.
Ich wünsche Ihnen bei alle dem ein „tierisches“
Lesevergnügen!
Ihr 2
Michael Kotz
Für im Winter kann ich dat
irnswie noch vastehen,
doch bei vierzig Schattengrad
könnt ich nich so gehn! –
Denk ma nach! Kennz eigentlich
dein Ur-Ur-Großvater
aus dat Märchen? Hieß der nich
der „Gestiefelte Kater“?
Sah doch richtich schnieke aus
mitti rote Weste
un den Hut mit Feder drauf,
die Stiefel warn dat Beste!
Möchz dich nich so ab un an
mit en andret Outfit zeigen?
Jeans-Anzug mit Nieten dran
würd dich super kleiden!
Doch ich kuck in dein Gesicht,
meins, du würdest lachen.
Denks: Klamotten können mich
keinen Eindruck machen.
Sags: Ich fühl mich richtich gut
in mein Kater-Staat,
kost nix un geht nich kaputt,
un – is en Unikat!
(Kater Felix schaut Sie von der Titelseite an)
In dieser Ausgabe
1
2
3
4
5
6
7
9
10
11
12-13
14
15
16-17
18-19
22-23
24
Titelseite
Vorwort; Gespräch mit Kater Felix
Hunde im Rettungseinsatz; Limerick
Auf Zeitreise mit Heinrich Denkhaus
Die gefräßige Olga
Jerry, der Besuchshund
Madame Lulu u. das betreute Wohnen
Ist der Hund ... ein Mensch?; Rezept
Der Hund darf nicht auf den Friedhof
Wenn der Hund Schmerzen ... hat
Heilpädagogik mit dem Pferdl;Tierfotos
Wieso bin ich ... so alt geworden?
Aprilwetter; Die Notfallkarte
Tiersenioren; Buchbesprechung
Ausgetricktst; Versicherungen für
Hundebesitzer
Veranstaltungen
Tanzcafé, Archäologiecafé,
Kino - Bingo, Impressum
LebensZeit
Hunde im Rettungseinsatz
Text: Benjamin Piel, Fotos: Catrin Lemke, THW Ratingen
Wer kennt nicht das Bild des großen Bernhardiners,
der mit seinem Fässchen verschüttete Menschen
aus Lawinen rettet. Der beste Freund des Menschen
ist der Hund. Immer da wenn Mann oder Frau ihn
braucht, ein treuer Wegbegleiter fürs Leben.
Der Hund ist für viele Institutionen wie Polizei, Zoll,
Bergwacht, Technisches Hilfswerk und andere Hilfsorganisationen ein unverzichtbarer Helfer geworden. Er spürt Drogen, Waffen, Sprengstoff auf, ist
Wachhund und vieles mehr. Im humanitären Einsatz werden die Hunde zur Suche von Personen, die
sich verirrt haben oder verschüttet sind eingesetzt.
Der Hund eignet sich dafür besonders, da er über
220 Millionen Geruchszellen verfügt. Der Mensch
besitzt hingegen nur 5 Millionen Zellen, die unsere
Gerüche aufnehmen.
Aufgeweckte, neugierige und nicht ängstliche Hunde eigenen sich für die Ausbildung am besten. Im
Laufe der Evolution haben sich mache Rassen besonders bewährt. Der Spieltrieb der Hunde wird
vom Menschen ausgenutzt und entsprechend seiner
Zielbestimmung gefördert. Die Grundausbildung
für den Hund dauert 70 Tage, die gesamte Ausbildung kann bei Suchhunden 2 Jahre in Anspruch
nehmen. Der Hund wird langsam an seine Aufgabe durch Übungen in verschiedenen Umgebungen
herangeführt. Der Hundeführer muss sich natürlich
ständig weiterbilden, um den größtmöglichen Erfolg zu haben. Das Vertrauensverhältnis zu seinem
Hundeführer ist besonders wichtig, denn ohne Vertrauen kein erfolgreicher Einsatz. Einem positiven
Abschluss kommt die größte Bedeutung zu, denn
so bleibt der Hund motiviert. Nach und nach wird
der junge Hund mit in das Einsatzgeschehen eingebunden.
Ein Mensch wird vermisst! Wie läuft so ein Einsatz
ab?
Als Erstes wird die Polizei die Person versuchen zu
finden. Da aber die Kapazitäten der Polizei nicht für
längere Suchaktionen (Gewaltverbrechen ausgenommen) werden weitere Spezialisten mit ins Boot
geholt. Das sind die einheimische Feuerwehr sowie
eine oder mehrere Hundestaffeln (je nach Suchgebiet und Dringlichkeit). Die Organisationen bilden
eine gemeinsame Einsatzleitung, um einen koordinierten Ablauf zu gewährleisten. Das Einsatzgebiet
wird in Sektoren aufgeteilt und Teams in diesen zur
Suche geschickt. Die Hundeführer mit ihren Hunden
und ortskundige Feuerwehrleute bilden ein Team.
Bei der Suche ist es wichtig, die Windrichtung zu
beachten, ebenso darf kein Mensch sich vor dem
Hund aufhalten. Der Hund würde anschlagen, da
er es in seiner Ausbildung gelernt hat, wenn er einen Menschen riecht. Dies ist der Fall, wenn ein
Teammitglied vor dem Hund geht. Die Suche würde
unnötig behindert. Der Sektor wird komplett abgesucht, nach ca. 10 min -15 min wird der Suchhund
ausgetauscht. Das Tier ist am Ende seiner Kraft und
benötigt eine wohlverdiente Pause.
Falls keine Person bei der Suchaktion gefunden wird,
ist es trotzdem wichtig, dem Suchhund sein Erfolgserlebnis zu bescheren. Eine Person des Suchteams
versteckt sich, mit oder ohne Lieblingsspielzeug des
Hundes, und der Hund sucht und findet sehr schnell
das Teammitglied. Der Hund wird von seinem Hundeführer gelobt und es wird mit ihm gespielt. So
wird unser vierbeiniger Freund beim nächsten Einsatz wieder voller Energie und Begeisterung dabei
sein.
Limerick
Text: Ursula Gerz
In Dinslaken da wohnt ein Kater,
der wurde noch niemals Vater!
Man hat ihn kastriert,
das hat ihn frustriert,
nun braucht er einen Psychiater!
3
LebensZeit
Auf Zeitreise mit Heinrich Denkhaus - Dinslakens letztem Nachtwächter
Text: Eduard Sachtje
Liebe Leserinnen und Leser der „Lebenszeit“,
Tiere sind des Menschen Freunde. Diesen Satz hört
man sehr oft, doch war das immer schon so?
Früher hatte das Dinslakener Land große Waldflächen. Diese waren so groß, dass bereits 1295
Wildpferde für den Klever Grafen verkauft wurden.
Pferde waren ein Privileg des Adels, die Feldarbeiten wurden durch Rinder erledigt. Hunde gab es
sicher auch schon, sie mussten allerdings Haus und
Hof bewachen oder wurden vom Adel für die Jagd
benötigt. Noch im 18. Jahrhundert lebten in unseren Wäldern Wölfe; diese waren sicherlich nicht des
Menschen Freunde, rissen sie doch Haustiere wie
Schafe, Ziegen und Rinder, von den Kleinviechern
Hühnern und Gänsen nicht zu reden, die wurden
eher von Füchsen geholt.
Die Hunde wurden nicht nur von den Jagdherren und Rittern alleine gehalten. Vielmehr war es
Amtsträgern auferlegt, für die Aufzucht und Haltung eines sogenannten „Hetzhundes” zu sorgen.
Der Lehensdienst ging so weit, dass Bauern ihre
Hunde den Lehnsherren sogar zur Jagd zur Verfügung stellen mussten.
Wer sich oder seinen Hund von diesem Jagdfrondienst befreien wollte, musste eine Ablösezahlung
in Form von Kornabgaben an den Lehensgeber
zahlen. Diese Form der Steuer wurde „Bede” oder
„Hundskorn” genannt. Ob diese Steuern auch in
unseren Breiten gezahlt wurden kann ich bisher
nicht nachweisen.
Wir wissen aber, dass Korn zu Hundefutter verbacken wurde und den Jagdhunden zugutekam. Der
Dinslakener Stadtbäcker musste von der Stadt für
das Backen der „Hundebrote“ bezahlt werden, als
mal wieder der Klever Graf in Dinslaken weilte und
zur Jagd in die Hiesfelder Wälder und in den Averbruch wollte.
Der „Hundspoot“
Foto aus der
Dinslakener
Gegenwart
4
Foto: Klaus Ulrich
Die Hunde wurden nicht in der Burg untergebracht
sondern in der Rittergasse, die damals noch „Hundspoot“ hieß. In den Ställen wurden vor allem ,,Wynde” = Windhunde, aber daneben auch kleinere Spürhunde gehalten Noch heute weise ich bei meinen
Stadtführungen auf diesen Umstand hin.
Dass man mit Tieren auch den Staatssäckel füllen
konnte, bewiesen die Preußen ab 1810. Sie führten
eine Luxussteuer auf Tiere ein. Diese Luxussteuer
musste nicht nur für Hunde, sondern auch für Katzen, Pferde, Enten, Stubenvögel, Hausdiener, Klaviere und Pferdeschlitten gezahlt werden. Die Ansichten
änderten sich aber. Mit der Kabinettsorder vom 29.
April 1829 wurde den Stadtgemeinden die Berechtigung erteilt, eine Hundesteuer zu erheben. Wenn
jetzt eingewendet wird, dass Klaviere, Pferdeschlitten und Hausdiener keine Tiere sind, dann werden
Sie mir aber sicher beipflichten, dass solche Artikel
Luxus sind.
Auch Dinslaken wurde von den preußischen Gesetzen
nicht geschont. In der Amtszeit von Bürgermeister
Kurgaß (der Nachfolger von Bürgermeister von Buggenhagen) kommt es 1852 zur Einführung der Hundesteuer, wobei für jeden Hund 15 Silbergroschen
erhoben wurden.
Zu Beginn des Jahres 1915 wurden weitere Kriegsmaßnahmen zur Lebensmittelversorgung der Bevölkerung eingeleitet. Der Regierungspräsident regte
an, wegen des Futtermangels eine Katzensteuer einzuführen. Der groteske Vorschlag wurde abgelehnt.
Aber es kam zur Erhöhung der Hundesteuer.
Der Kreis schließt sich mit der Hundesteuer, die wir
auch heute noch zahlen müssen.
Es grüßt Sie recht herzlich aus der Sommerpause
Heinrich Denkhaus, Dinslakens letzter Nachtwächter
LebensZeit
Text: Ruth Wendt
Die gefräßige Olga
„Olga ist bestimmt krank!“ Die kleine Lisa steht vor
dem großen Eckterrarium, in dem die Schlange seit
ein paar Tagen lebt. Jahrelang hatte sie dem Großvater Gesellschaft geleistet, aber als der in ein Seniorenheim ziehen musste, war die Schlange mitsamt dem Terrarium zu Paul, Lisa und ihren Eltern
umgezogen.
„Passt ihr auch gut auf meine Olga auf?“ fragte Opa
immer, wenn sie ihn besuchten. Und nun liegt sie
tatsächlich ganz still, fast apathisch in dem warmen Sand und hat sich seit Stunden nicht gerührt.
„Aber gefressen hat sie heute Morgen!“ sagt Vater.
„Vielleicht ist sie nur einsam, ich würde mich auch
einsam fühlen, den ganzen Tag und die ganze
Nacht allein!“ Paul streichelt sanft über die schuppige Schlangenhaut, „vielleicht sollten wir ihr eine
Freundin kaufen!“
Gesagt, getan. Der Besitzer des Zoogeschäfts
kennt sich mit Schlangen aus. „Natürlich kann es
sein, dass sie sich einsam fühlt“, sagt er, „ich würde ihnen wieder zu einer Kornnatter raten, mit der
wird sich ihre gut verstehen.“ Vorsichtig wird die
neue Spielgefährtin in das Terrarium gelegt. Mit ihren 30 Zentimetern ist sie viel kleiner als Olga, die
misst ja fast dreimal so viel. Den ganzen Nachmittag über sitzen alle vor der Glasscheibe und beobachten die beiden Schlangen. Aber Olga nimmt
kaum Notiz von ihrer neuen Mitbewohnerin.
„Das kommt bestimmt noch“, sagt Paul, „sie müssen sich doch erst mal kennenlernen.“
„Wie soll sie denn heißen?“ will Lisa wissen. „Darüber werden wir morgen beraten, jetzt ab ins Bett!“
Vater nimmt Lisa auf den Arm und widerstrebend
folgt auch Paul ins Kinderzimmer.
Foto: Klaus Ulrich
Ein Schrei zerreißt die Morgenstille. Die Eltern
springen auf, stürzen ins Wohnzimmer, wo die beiden Kinder fassungslos vor dem Terrarium stehen.
„Sie ist weg!“ schreit Paul, „die neue Schlange, wie
kann sie aus dem Terrarium kriechen?“
Olga liegt friedlich in ihrer Ecke, hat sie sich seit
gestern überhaupt vom Fleck gerührt? Blinzelt sie
nicht frech mit einem Auge?
Ein schlimmer Verdacht kommt auf, aber der
Händler hat doch gesagt ... Olga wird in die Transportkiste gelegt und Vater macht sich auf den Weg
zum Tierarzt. „Kommen sie herein“, sagt der, „ich
habe zwar noch einen Patienten hier, aber auf dem
Tisch ist Platz.“ In der Ecke sitzt verschüchtert ein
Wellensittig mit eingegipstem Flügel. Ein kleines
Mädchen streichelt sanft seinen Körper. „Hab keine
Angst“, sagt Dr. Menke, „dein kleiner Speedy kann
bald wieder fliegen!“
Er legt Olga an den Rand des Tisches und betastet den geschwollenen Körper der Schlange. „Es
sieht tatsächlich so aus, Olga hat wohl ihre Mitbewohnerin verspeist. Aber ich will sichergehen und
eine Ultraschalluntersuchung machen. Helfen sie
mir bitte, das Gerät auf den Tisch zu stellen.“ Die
beiden Männer haben sich nur für einen Augenblick vom Tisch weggedreht, als ein lauter Schrei
und ein ängstliches Piepen sie aufschreckt. Olga
hat die Sekunde genutzt, doch der Arzt reagiert
blitzschnell und befreit den verängstigten Vogel
aus Olgas Schwanzfessel, bevor der in ihrem weit
aufgerissenen Maul verschwinden kann!
Nichts ist passiert.
Olga, wie kann man nur so gefräßig sein!
5
LebensZeit
Jerry, der Besuchshund
Text: Ruth Wendt
Im Mutter-Teresa-Haus gibt es seit einiger Zeit eine
Einrichtung, in der ältere, pflegebedürftige Menschen tagsüber versorgt werden, um die Angehörigen zu entlasten.
Zufällig kam ich eines Tages auf dem Weg ins Café
daran vorbei, warf einen Blick in ein Fenster und
blieb erstaunt stehen. Was macht der bunt gescheckte Mischlingshund da?
Meine Neugierde war geweckt und ich verabredete
mich mit der Fachbereichsleiterin, Frau Petra van
Meerbeck und der Leiterin der Tagespflege, Frau
Janine Rippe. Bereitwillig wurden meine Fragen beantwortet.
Foto: Klaus Ulrich
neigung zu den Menschen Unterschiede, die einen
begrüßt er stürmisch bellend, andere sehr behutsam und leise. Er verstand von Anfang an, mit
Kranken umzugehen, Rücksicht zu nehmen.
Wie war die Begegnung der Gäste mit dem
Hund?
Frau Rippe: Fast ausnahmslos sind die Gäste von
Jerry begeistert. Wenn er an einem Tag nicht da
ist, (weil ich freihabe oder im Urlaub bin), wird
sofort nachgefragt. Die Gäste kennen nicht alle
Helfer mit Namen, aber den Namen des Hundes
kennen alle.
Gab es auch Gäste, die nicht mit dem Hund
zurechtkamen?
Frau Rippe: In seltenen Ausnahmefällen, (im Laufe der Jahre zwei Mal) lehnten Gäste den Hund
ab. Es waren Menschen, die aufgrund ihrer Krankheit (Demenz) auch Nähe zu anderen Menschen
ablehnten. Aber der Hund merkte es sofort und
reagierte.
Gab es von der Fachbereichsleitung Bedenken gegen den Hund?
Frau Rippe: Es gab keine Bedenken der Fachbereichsleitung. Es ist sogar so, dass alle seine freudige Begrüßung vermissen, wenn er nicht da ist.
Werden auch andere Tiere in das Haus kommen?
Frau Rippe: Es gab Überlegungen. Aber da unsere
Tagespflege nur an fünf Tagen geöffnet ist, ist es
nicht möglich, Tiere, die täglich versorgt werden
müssen (z. B. Vögel), im Haus zu halten. Es wäre
wohl möglich, ein Aquarium mit Fischen aufzustellen, aber da müsste sichergestellt werden, wer die
Säuberung und Fütterung übernimmt.
Handelt es sich bei dem Hund um einen so genannten „Therapiehund?“
Frau Rippe: Jerry ist kein ausgebildeter Therapiehund. Es ist ein normaler, fünfjähriger Mischlingshund, der mich zur Arbeit begleitet.
Wie kamen sie auf die Idee, den Hund mit zur
Arbeit zu nehmen?
Frau Rippe: Ich wollte mir vor einigen Jahren einen
Hund anschaffen. Aber da ich ja berufstätig und
also den ganzen Tag außer Haus bin, wollte ich es
einem Hund nicht zumuten, den ganzen Tag über
allein zu sein. So fragte ich vor dem Kauf bei meinem Arbeitgeber an, ob ich den Hund mitbringen
könne.
So kam „Jerry“ im Alter von sechs Monaten zu den
älteren Menschen. Es zeigte sich, dass er für alle
ein Glücksfall war. Instinktiv macht er in seiner Zu-
6
Wie ist es mit der Versicherung?
Frau Rippe: Ich habe für den Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen.
Hat der Zustand der Gäste sich verändert,
seit der „Besuchshund“ regelmäßig kommt?
Frau Rippe: Es gibt Gäste, die eher die Nähe des
Hundes zulassen, als die eines Menschen. In einigen Fällen konnte man beobachten, dass die
Aggressionen, die besonders bei Demenzkranken
vorkommen, nachließen.
Die Auskünfte von Frau Rippe waren für mich sehr
interessant. Vielleicht sollte man Jerry für seine
ehrenamtliche Arbeit auch einmal mit dem Ehrenamtspreis des Kreises Wesel auszeichnen, schließlich arbeitet er ganz ohne Lohn und ist doch für die
Menschen seiner Umgebung so wichtig.
Aber das ist Utopie, denn er ist ja nur ein ganz
gewöhnlicher Hund!
LebensZeit
Madame Lulu und das betreute Wohnen
Text und Foto: Jutta Ulrich
„Mutti ohne Hund – das geht nicht!“ Damit war
die Entscheidung gefallen und Kinder und Mutter
machten sich auf, einen neuen Hund zu kaufen.
Frau Noël schmunzelt in Gedanken an diese Aktion, die nun schon elf Jahre zurückliegt. „Haben Sie
die Entscheidung jemals bereut? Immerhin sind
Sie ja inzwischen in einem hochbetagten Alter!“
möchte ich wissen. „Nein, nie!“ Energisch und
überzeugt klingt das. „Wir hatten immer Hunde,
mit jedem Kind haben wir auch einen Hund groß
gezogen!“ Und jedes Kind würde – so erfahre ich –
die kleine Dackeldame zu sich nehmen, wenn der
Mutter etwas zustößt. „Obwohl“, und dabei wird
Frau Noëls Gesicht nachdenklich, „ich wünsche
mir, dass ich Lu überlebe. In ihrem Alter in einen
anderen Haushalt und dann noch ohne mich – ich
glaube, das wäre sehr schlimm für sie.“
sogar die Pflegekräfte ihren eigenen Hund mit oder
es kommen Besuchs- und Therapiehunde. Da hat
man wohl eingesehen, wie wichtig so ein Tier für
einen alten Menschen sein kann!“ -
Die Dackeldame, mit vollem Namen „Madame
Lulu“, die dann irgendwann nur noch „Lulu“ gerufen wurde und heute einfach auf „Lu“ hört – wenn
sie denn hört, was bei Rauhaardackeln ja nicht immer der Fall ist -, liegt derweil neben Frauchen auf
dem Sofa und blinzelt mich verschlafen an.
Kinder einspringen. Aber noch wird sie ja von mir,
betreut‘!“– „Gibt Ihnen der Hund in der Wohnung
auch so ein bisschen Sicherheit?“ möchte ich wissen. Als ich schellte, hatte Lu nämlich heftig gebellt, und ich weiß aus Erfahrung mit dem eigenen
Hund, dass solches Bellen unliebsame Besucher
durchaus abschreckt. „Nein“, Frau Noël scheint sich
zu amüsieren bei dem Gedanken, dass ihre Lu jemanden abschreckt. „Lu tut immer nur so. Sie haben ja selbst gesehen, wie freudig sie Sie begrüßt
hat, nachdem ich die Tür geöffnet hatte. Außerdem
habe ich überhaupt keine Angst.“
Frau Noël wohnt in einer Wohnanlage für betreutes Wohnen, d. h., das Telefon hat einen Notrufknopf, im Badezimmer kann ein extra Notruf betätigt werden, beides löst ein Signal in der Zentrale
des benachbarten Alten- und Pflegeheims aus.
Außerdem kann von dort auch das Essen bezogen
werden. Früher waren Tiere in solchen Häusern
tabu, das scheint zum Glück heute anders zu sein.
„Gab es keine Probleme beim Einzug?“ frage ich
und lasse mich dann belehren. „Nein, ich habe von
vorneherein klargestellt: Entweder ziehe ich hier
mit meinem Hund ein oder gar nicht. Aber es gab
da überhaupt keine Diskussion. Manchmal bringen
„Was sagen denn Ihre Mitbewohner zu dem Hund
im Haus? Ist er der Einzige hier oder gibt es auch
noch andere?“ - „Lu ist der einzige Hund hier im
Haus. Sie ist immer nur freundlich und tut keinem
was, deswegen hat auch niemand etwas gegen sie.
Eine Etage tiefer hat jemand einen Wellensittich,
aber der ist ja mit einem Hund nicht zu vergleichen.“ „Würde der Hund denn im Notfall hier auch
versorgt oder sagen wir mal, betreut‘?“Frau Noël
lacht: „Nein, das ist hier nicht inklusive. Sicher
würde sich in einer Notsituation fürs Erste jemand
kümmern, aber dann müssten wohl doch meine
Lu wedelt zur Bekräftigung mit dem Schwanz als
wolle sie sagen: „Siehst Du, alles in bester Ordnung. Uns tut keiner was. Ich wohne hier gut betreut und mein Frauchen auch!“ Sie räkelt sich genüsslich, dreht sich auf die Seite und schläft.
Ich wünsche den beiden alten Damen noch viele
betreute Jahre miteinander.
7
LebensZeit
Anzeigen
EINE GUTE ADRESSE, WENN’S UM IHRE ENERGIE GEHT.
Die Stadtwerke Dinslaken versorgen sicher und zuverlässig mit Strom, Gas und Wasser,
die Fernwärmeversorgung Niederrhein mit Wärme und Kälte. Sie nutzen neue Energien und
entwickeln Ideen, wie man diese umwelt- und ressourcenschonend gewinnt und einsetzt.
Fragen Sie uns.
SD
WIR HABEN DIE ENERGIE STROM GAS WASSER
WÄRME KÄLTE NATURENERGIE ENERGIESERVICES
8
Hauptverwaltung
Gerhard-Malina-Straße 1
46537 Dinslaken
Telefon 02064/605-0
Telefax 02064/605129
•
•
•
•
kontakt@stadtwerke-dinslaken.de
www.stadtwerke-dinslaken.de
Energieberatung
Antragstelle
Tarifberatung
Verbrauchsabrechnung
Strom · Gas · Wasser · Fernwärme
LebensZeit
Ist der Hund tatsächlich auch nur ein Mensch?
Text: Jürgen Zima
Dass Hunde insbesondere für ältere, alleinstehende Menschen eine wichtige soziale Bedeutung
haben, ist unbestritten. Der Hund, oft dann auch
Mittelpunkt und Lebensinhalt, wird von ihrem
Herrchen oder Frauchen wie ein Mensch wahrgenommen und ersetzt in vielen Fällen Partner und
Kinder.
Dies bedeutet häufig, dass das Tier aus falsch
verstandener Liebe und Fürsorge überfüttert und
verwöhnt wird. Die Erziehung aber bleibt auf der
Strecke. Die Tiere bellen, wann es ihnen gefällt,
springen fremde Leute an und verrichten ihr „Geschäft“, wo immer es ihnen beliebt, ohne dass der
Hundehalter eingreift.
Untersuchungen haben ergeben, dass kein anderes Haustier so emotional betrachtet, überfüttert
und falsch gehalten wird, wie der Hund. Dass inzwischen der Anteil fettleibiger Hunde dem der
menschlichen Bevölkerung entspricht, steht inzwischen ebenso außer Frage wie die damit einhergehenden Beschwerden und Krankheiten. Ist
Fressen doch die bequemste Art, mit dem Hund zu
kommunizieren und ihn ruhig zu stellen. Schließlich möchte man seinem Liebling, den man heiß
und innig liebt, ja auch was gönnen. Entweder teilen sich Hund und Herrchen/Frauchen das gemeinsame Mittagsmenü, z.B. bestehend aus Kartoffeln
und Schnitzel, oder aber der Hund erhält einen
besonderen Leckerbissen, wie Känguru-Happen
oder eine 2-Meter-Kaninchenwürstchenkette aus
dem Hunde-Delikatessenladen. Da aber die Tiere trotzdem mangelernährt zu sein scheinen, bietet die Industrie logischer weise Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Tropfen und
Säften an. Der jährliche Umsatz an Hundefutter
in Deutschland beträgt weit über 1 Milliarde Euro.
Inzwischen hat auch der Handel für Hundeartikel
und Zubehör den Hund als Umsatzmotor entdeckt
und einen gigantischen Markt geschaffen, um alle
Bedürfnisse bei den Hundehaltern zu befriedigen.
Und das mit großem Erfolg. Es gibt inzwischen
Bettchen und Sofas für Hunde, Hundekörbchen
in allen Variationen und Preisklassen, Halsbänder
und Leinen, nicht nur aus Stoff oder Leder, besetzt
mit Strass-Steinchen oder gar Diamanten. Was
angeschafft wird, darüber entscheiden selbstverständlich nicht die Hunde, sondern Herrchen oder
Frauchen. Der Hund wird ja sowieso nicht gefragt.
Damit Fiffi sich in der Öffentlichkeit auch sehen
lassen kann, darf das tägliche Bad nicht fehlen.
Außerdem muss er regelmäßig zum Hundefriseur:
Waschen, föhnen, legen. Manchmal kann man sich
bei dem Erscheinungsbild von Frauchen und ihrem
Pudel des Eindrucks nicht erwehren, dass beide
sogar denselben Friseur haben. Die „Tierliebe“
Foto: Internet
gipfelt dann darin, dass das Tier in Designer-Klamotten, oder im Winter in ein Mäntelchen gesteckt
wird, damit es sich auch so richtig wohlfühlen kann.
Wenn der vierbeinige Liebling es sich dann auch
noch des Nachts im Bett, an der Seite seines Herrchens/Frauchens, bequem machen kann, dann ist
das scheinbar Tierliebe in Vollendung. Hunde werden hier oftmals mehr verwöhnt als Kinder. Wenn
man allerdings die Hunde selbst entscheiden ließe,
welch ein Leben sie führen wollten, dann würden
sie den Tag gerne in einem Rudel mit Spielen und
Jagen, bei artgerechter Ernährung, glücklich und
zufrieden verbringen.
Kein Hund aber hat es verdient, wie ein Mensch
behandelt zu werden.
Rezept
von Annemarie Möbs
Avocadosuppe mit Lachsstreifen
Die Menge, die ich aus einer normal großen Frucht
zubereiten kann, reicht für 2 Personen. 500 bis 600
ml Gemüsebrühe lasse ich sehr heiß werden. Da
hinein gebe ich die Avocadostückchen und püriere sie. Eigentlich ist die sämige Suppe jetzt schon
genießbar. Man kann sie verfeinern, indem man
Sahne und feine Lachsstreifen zufügt. Es ist streng
darauf zu achten, dass die Suppe nicht kocht, dann
nämlich wird die Avocado bitter.
9
LebensZeit
Der treue Freund, der Hund, darf nicht mit auf den Parkfriedhof
Text: Astrid Gleußner
Der Hund ist ein wichtiges Familienmitglied. Er integriert sich in die Familie und möchte bei Herrchen und Frauchen alles richtig machen. Er wartet
auf Lob und reagiert auf äußere Umstände, die
sein Rudel betreffen. Ob jemand krank ist oder nur
einmal Kopfschmerzen hat - in der Regel nimmt
er darauf Rücksicht. Wenn dann bei Senioren ein
Partner verstirbt, versucht er, dem übrig geblieben
Ehepartner Trost zu spenden. Er möchte mit auf
den Friedhof, da er sein Herrchen oder Frauchen
nicht alleine trauern lässt. Er hat das Gespür dafür, jetzt muss ich aufpassen, dass dem Rest meines Rudels nichts passiert.
Die Senioren Zeitung der Stadt Dinslaken hat eine
Umfrage gestartet, ob Senioren Hunde mit auf den
Friedhof nehmen dürfen oder nicht. Dabei stellte
sich heraus, dass auf kirchlichen Friedhöfen kein
Hundeverbot herrscht. Dort wurde gesagt, dass
nicht die Hunde das Problem sind, sondern die
Menschen, die ihr Geschäft dort verrichten, wenn
die Toiletten geschlossen sind.
Nur auf dem Parkfriedhof an der B8 wurde ein Verbot ausgesprochen. Die ehemalige Bürgermeisterin Sabine Weiss hatte Hunde generell auf dem
Friedhof erlaubt. Nach der Bürgermeisterwahl
wurde die Friedhofssatzung durch den Stadtrat
geändert und die Mitnahme von Hunden verboten.
Fotos: Klaus Ulrich
Die Hundebesitzer, die trotzdem ihren Hund dort
frei laufen lassen und auf Ansprache nicht reagieren, werden das Verbot nie akzeptieren, ihnen ist
es egal. Nur die Senioren schauen verschämt nach
links und rechts, ob sie keiner mit ihrem treuen
Freund sieht.
Bei einer Umfrage von circa 100 Friedhofsbesuchern ergab sich folgendes Bild:
Es herrschte einhellig die Meinung vor, dass der
Hund natürlich mit den Senioren das Grab besuchen darf. Die Fragen, ob ein Tütchen für das
Häufchen mitgenommen werden sollte, wurden
ebenso eindeutig bejaht wie die Tatsache, dass
die Hunde nicht frei laufen und natürlich nicht auf
den Gräbern kratzen sollten. Übereinstimmung
herrschte auch darüber, dass die Tiere ein wenig
Schutz für die Senioren bilden, da auf dem großen
Friedhof schon des Öfteren Handtaschen entwendet wurden. Alle Befragten waren dafür, dass der
treue Freund, der Hund, mitgehen soll, damit er
Trost spenden kann.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Margarete
Humpert hat in einem Gespräch mit der Seniorenzeitung versprochen, sich für die Senioren und
ihre Tiere einzusetzen. Die Redaktion bedankt sich
dafür bei Frau Humpert recht herzlich.
Nachtrag:
Kurz nach Redaktionsschluss erreichte mich ein
Anruf von Frau Humpert. Sie erklärte, Dr. Heidinger sei sich nicht bewusst gewesen, welche Probleme das Hundeverbot auf dem Parkfriedhof für
ältere Mitbürger darstellt. Er verspricht, sich in
nächster Zeit um die Friedhofsordnung zu kümmern, wies jedoch darauf hin, dass der Verwaltungsweg seine Zeit brauche.
10
LebensZeit
Wenn der Hund Schmerzen oder chronische Beschwerden hat
Text: Astrid Gleußner
Foto: Klaus Ulrich
Jeder kennt das ja, wenn es so richtig zwickt oder
der Rücken schmerzt. Dann gehen wir zum Arzt
und der verschreibt uns Krankengymnastik oder
Massagen, wenn sein Budget es erlaubt. Aber
nicht nur den Menschen, auch den Hund können
Rücken- oder Gelenkbeschwerden plagen, bei denen dann ein Hundekrankengymnast helfen kann.
Warum braucht der Hund Krankengymnastik, wird
der Besitzer von Bekannten und anderen Hundebesitzern gefragt? Es gibt viele Krankheitsbilder, die unseren Hunden zu schaffen machen.
Bei älteren Hunden, die schlecht aufstehen können oder die bei Gassigängen nur noch hinterher
laufen, können Schmerzen in den Gelenken und
in der Muskulatur die Ursache sein. Die Hundekrankengymnastik kann ihrem Hund helfen, wieder schmerzfrei zu laufen. Auch in chirurgischen-,
orthopädischen und neurologischen Bereichen wie
zum Beispiel beim Kreuzbandriss, Bandscheibenvorfall, Hüftgelenksdysplasie etc. wird die Hundephysiotherapie sehr erfolgreich eingesetzt. Durch
gezielte Krankengymnastik, Massagen und den
nuten. Beim nächsten Termin wird der Hund auf
einer Therapiematte am Boden erst einmal massiert. Dann werden weitere Anwendungen durchgeführt. Jetzt soll der Hund ganz entspannt auf
das Unterwasserlaufband. Da ist er erst skeptisch,
aber dann gefällt es ihm sehr gut. Auch das Stehen auf dem Trampolin mit Veränderung des Gewichts von einer Seite zur anderen ist nach kurzer
Zeit ein Spaß für ihn. Am Ende der Therapiestunde gehen Herrchen und Hund gut gelaunt nach
Hause und habe ein Hausaufgabenprogramm bis
zum nächsten Termin dabei. Die Therapie ersetzt
natürlich nicht den Tierarztbesuch. Tönisen sieht
Hundekrankengymnastik als sinnvolle Ergänzung
zur Behandlung beim Tierarzt. Sie strebt ein gutes
Verhältnis mit den Tierärzten an, bei dem beide
Partner einander vertrauen und Hand in Hand zusammenarbeiten können.
Seit Januar 2006 bietet Tönisen jetzt auch die
Dorn-Therapie an, sie ist genau auf die Hundeanatomie abgestimmt. Sie absolvierte erfolgreich eine
Fortbildung im Dorn-Therapie-Zentrum in Köln. Es
Einsatz von Therapiegeräten wie Magnetfeldtherapie, Ultraschalltherapie, Elektrotherapie, werden Schmerzen gelindert, die Beweglichkeit der
Gelenke wird verbessert und Lähmungen werden
gemindert oder sogar beseitigt.
Durch Hundekrankengymnastik können wir die Lebensqualität unserer Hunde merklich verbessern!
Ursula Tönisen ist geprüfte Hundekrankengymnastin nach Blümchen/Woßlick ®. Die sympathische
Frau arbeitet in Wesel auf der Rudolf-Diesel-Str.
72 (Nähe Real).
Sofort beim Betreten der Praxis fühlen Herrchen
und Hund sich wohl. Zuerst wird der Krankheitsverlauf besprochen, das dauert so circa 60 Mi-
ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode,
mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden einfach,
schnell und zuverlässig beseitigen lassen. Die
Therapie ist für den Hund durchaus angenehm. Es
gibt keine Gegenanzeigen, keine Gewöhnung und
keine Nebenwirkungen.
Es lohnt sich bestimmt für ihren Hund, bei Beschwerden zur Hundekrankengymnastik zu gehen.
Dann gehen sie wieder gerne zusammen spazieren und ihr Hund hat mehr vom Leben. Ursula Tönisen, Hundekrankengymnastin nach Blümchen/
Woßlick®, Rudolf-Diesel-Str. 72, 46483 Wesel,
Ruf 0281/164 91 38, Mobil 0152/29019797. Infos
unter www.hunde-krankengymnastik-wesel.de
11
LebensZeit
Heilpädagogik mit dem Pferd - die andere Art des Reitens
Text: Jutta Ulrich
Heilpädagogisches Reiten (HPR) beginnt dort, wo
andere Therapien an ihre Grenzen stoßen. Sie geht
von einem ganzheitlichen Ansatz aus und gibt Unterstützung bei akuten und/oder chronischen körperlichen und seelischen Erkrankungen, nach Unfällen, in Übergangs- und Verlustsituationen. Dabei
steht nicht die reiterliche Ausbildung im Vordergrund, sondern die individuelle Betreuung und Förderung des Menschen im engen Bezug zum Pferd.
Ich habe Anja Drießen getroffen, Heilpädagogin,
Diplom-Reitpädagogin und Motopädin (Motologie
= Lehre von der menschlichen Motorik und deren
Anwendung in Erziehung und Therapie). Sie arbeitet nach der „Schweizer Gruppe-Therapeutisches
Reiten“ (SG-TR). Dazu gehört als wesentlicher
Grundsatz die Erkenntnis, dass eine Mensch-TierBeziehung immer eine heilsame Wirkung auf die
menschliche Psyche und das Befinden hat – besonders in der Begegnung des Menschen mit Pferden. Es wird versucht, diese Erkenntnis zu nutzen
zugunsten von Menschen unterschiedlichen Alters
mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen: z.B.
bei Problemen im grob- und feinmotorischen Bereich, körperlicher und geistiger Beeinträchtigung,
Lähmungen (z. B. verursacht durch Schlaganfall),
Kontaktschwierigkeiten, Entwicklungsdefiziten und
Lernbehinderungen bei Kindern.
Das Pferd ist von seinem Wesen, von seinem Körper und von seinen Bewegungen für solche therapeutische Arbeit besonders geeignet. So entsprechen z. B. die Schrittimpulse beim Pferd denen des
Menschen. Dabei verbessert die dreidimensionale
Bewegung des Pferdes die Koordinationsfähigkeit
und stabilisiert den Gleichgewichtssinn. Außerdem
fördert der Umgang mit dem Pferd die Verstän-
12
Foto: Klaus Ulrich
digung zwischen Mensch und Umwelt/Natur. Das
„vom Pferd getragen“ werden ist eine besondere
Erfahrung im Bereich „entspannt sein“, „sich aufgehoben fühlen“. Dabei findet das therapeutische
Reiten in einem Umfeld statt, das von Freude, Respekt und Wertschätzung gegenüber Mensch und
Therapiepferd geprägt ist.
Zum HPR gehört selbstverständlich auch die Pflege des Pferdes. Diese ganzheitliche Erfahrung, das
Übernehmen von Verantwortung in Kombination
mit den Erfolgserlebnissen auf dem Pferderücken
führt zur Verbesserung der Selbstsicherheit, innerer Losgelassenheit und Zufriedenheit. Dazu gehört
auch ganz wesentlich der Aufbau einer Beziehung
zwischen Mensch und Tier, nur dann wird der Mut
aufgebracht zum Aufsitzen, zum Ausreiten auf dem
von Hand geführten Pferd und zum Ausreiten am
Langzügel.
Alle Aktivitäten finden, wenn möglich, während
des ganzen Jahres in der freien Natur statt. Immer
berücksichtigt wird auch eine verantwortungsvolle
und artgerechte Behandlung und Haltung des Therapiepferdes. Rebell und Nacoma, die beiden Therapiepferde von Anja Drießen, z. B. leben ganzjährig in einer sog. Offenstallhaltung, d. h., sie haben
ständig die Möglichkeit, sich zu bewegen, sodass
sie ein für die Therapie notwendiges, ausgeglichenes Wesen besitzen. Von Nacomas unerschütterlicher Ruhe – Sie sehen sie auf dem Foto – konnte
ich mich überzeugen. Auch wenn sie zwischendurch
herzhaft gähnen musste, so nahm sie dankbar jede
Streicheleinheit an und gab auch reichlich tierische
Zärtlichkeit zurück.
„Lernen findet vor allem dann statt, wenn es durch
eine positive, emotionale Beteiligung begleitet
wird“ – oder einfach gesagt: Wer Spaß an der Sache hat, ist erfolgreicher! Das beweist folgende
kleine Geschichte: Frau K. ist mehrfach behindert
und sitzt im Rollstuhl. Nur selten ist sie zu größerer,
körperlicher Anstrengung bereit. Aber ein freundlicher Stups von Nacomas großer Pferdenase und
ein liebevolles Schnaufen bringt sie dazu aufzustehen, sich neben das Pferd zu stellen, sich vertrauensvoll an das Tier zu lehnen. Vielleicht liegt es ja
auch daran, dass „manchmal die stumme Kreatur
uns mehr zu sagen hat als der geschwätzige Artgenosse“. (Emil Kobi)
Konnten wir Sie interessieren? Weitere Informationen bekommen Sie von Anja Drießen, Tel.:
02064/98223 oder finden Sie im Internet unter:
www.therapeutisches-reiten.heilpaedagogik.
de . Sollte jemand Lust haben, Frau Drießen bei
der Versorgung ihrer Therapiepferde zu helfen –
bitte bei ihr melden!
LebensZeit
Als Haustiere nicht geeignet, aber trotzdem schön anzusehen!
Fotos: Michael Kotz
13
LebensZeit
Wieso bin ich eigentlich so alt geworden?
Text: Alfred Grimm, Foto: Klaus Ulrich
Die furchtbaren Ereignisse, die in den letzten Wochen
über Japan hereinbrachen, führten wohl viele Menschen hin zu den großen Sinnfragen der gesamten
Menschheit, zu der Frage nach Zukunft, Qualität und
Dauer jedes Einzelnen auf dieser Welt. Mir wurde diese Frage ganz unabhängig von den riesigen Weltproblemen gestellt, und sie traf mich völlig unvorbereitet.
Ich befand mich im Schafstall, als sie mich traf, und
mein leichtes Aufgewühltsein steigerte sich sofort
aufs Heftigste.
Was war passiert? Vor einigen Wochen bekam ein altes Schaf Zwillinge. Das ist nicht selten bei Schafen
und erst recht nicht bei dieser erfahrenen Schafsmutter. Die Geburt erfolgte in der Nacht. Meine Frau
schaute morgens in den Stall und entdeckte dort zwei
muntere Lämmchen, die intensiv - unter meckernden Stimmfühlungslauten – von der besorgten Mutter
abgeleckt wurden. Meine Kontrolle ein paar Stunden
später bestätigte das idyllische Bild.
Dieser lebendige Anblick änderte sich in den nächsten
zwei Tagen nicht.
Als ich dann am Morgen des dritten Tages wieder in
den Stall schaute, bemerkte ich nur ein kleines Schäfchen, das sich munter bewegte und umher stapfte.
Das andere lag teilnahmslos in einer Ecke der Box. Als
ich es anfasste, war es bereits unterkühlt. Ich hob es
auf und massierte es intensiv, um den Kreislauf wieder anzuregen. Selbst die Aufstellung einer Heizung
und das Wärmen mit einem Körnerkissen half nichts.
Zwei Stunden später war das kräftige Lämmchen, von
der Mutter auf das Leben auf dem Hofe sorgfältig vorbereitet, tot. Bei genauerer Untersuchung stellte ich
fest: Das Kleine hatte keinen After, keinen Darmausgang. Solch eine relativ bescheidene, aber wichtige
anatomische Missbildung, die oftmals auftritt, war die
Ursache für den schnellen Abgang von dieser Welt.
Nun, Verluste gibt es immer. Und die Geburt von einem weiteren Zwillingspärchen einige Tage später
14
entschädigte uns für den ersten Ausfall in diesem Jahr.
Wieder meldete zuerst meine Frau die glückliche Geburt. Wieder kümmerte sich, nach ihrer Auskunft, die
zweite erfahrene Alte sehr intensiv um ihre beiden
kleinen Lämmer. Nach dem Frühstück machte ich
mich zu einem Kontrollgang auf in den Schafstall. Alle
Tiere bewegten sich munter und lebendig.
Dann gab es für mich andere, notwendige Arbeiten
zu erledigen. Am Spätnachmittag schaute ich wieder
nach den neugeborenen Zwillingen. Über die Futterraufe gebückt sah ich das etwas kleinere Lämmchen
neben der Mutter stehen. Doch wo war das zweite,
stämmige Lämmchen? Es lag kauernd tief in eine
Stallecke gedrückt … und sah doch so komisch aus.
Schnellen Schrittes ging ich in den weitläufigen Ablammstall und sah sofort das Unglück! Ganz, ganz
tief in der Ecke war unbeachtet ein blaues Heuband
hängengeblieben. Daran war einmal ein Salzleckstein
befestigt gewesen, der nun restlos abgenagt war. Die
bandförmige Halterung war wohl über Monate dort
hängen geblieben und einfach vergessen worden. Das
lebensmächtige Lämmchen war nun neugierig in diese Ecke gekrochen – in die Schlaufe des Heubandes
mit dem Kopf hineingeschlüpft, konnte dort stehend
ausharren, hat sich aber dann, als es sich hinlegen
wollte, selbst erhängt. Als ich es anfasste, war es
noch warm, aber ohne Leben. Wäre ich fünf Minuten
vorher in den Stall gegangen, dann …
In diesem Moment schoss mir die Frage durch den
Kopf: Wieso bin ich eigentlich so alt geworden? Wie
viele Unglücksfälle hast du überstanden? Wie oft hast
du durch kleine Zufälle schlimme körperliche Verstümmelungen nur knapp überlebt? Wie oft hätten harte,
widrige Schicksalsschläge dich vernichten können?
Ich weiß nicht, wie lange die Reflexion über mein Leben auf dieser Erde andauerte. Man sagt ja, solche
Abläufe ergeben sich in wenigen Sekunden. Als ich
mich wieder bewegen konnte, das tote Lämmchen
an der Hand aus dem Stall schleppend, da hatte ich
mich schon beruhigt und dachte wieder klarer: Wenn
alle Zufälle und Misslichkeiten, die eben an meinem
geistigen Auge vorbeigezuckt waren, zu meinem
Tode geführt hätten, dann dürfte – auf die Menschheit hochgerechnet - keiner mehr auf dieser Welt leben. Die Einbindung des kurzen Schäfchenschicksals
in den großen Weltzusammenhang ließ mich wieder
Hoffnung für die nächsten Jahre schöpfen. Denn immerhin lebten ja noch die zwei von bösen Schicksalsschlägen verschont gebliebenen Geschwisterschäfchen. Ein drittes Lämmchen wurde auch noch gesund
geboren. So geht also, zu unser aller Trost, das Leben
munter weiter. Man muss aber nicht nur auf die verhängnisvollen, großen Entwicklungen der Technik und
die gefahrvollen Errungenschaften der Wissenschaft
aufpassen, man muss auch darauf achten, dass da
nicht irgendwo zufällig ein blaues Heuband herumhängt!
LebensZeit
Aprilwetter
Text: Ruth Wendt, Foto: Oliver Kliesch
Angst kenne ich eigentlich nicht, es ist so ruhig morgens um vier auf der Straße, und ich habe Nero dabei.
Der große, schwarze Mischlingsrüde trottet geduldig
neben mir her. Wenn ich die Zeitungen in die Kästen
stecke, bleibt er neben dem Karren sitzen und passt
auf. Hätte er mich wirklich verteidigt, wenn ich in Gefahr gewesen wäre? Dazu ist er eigentlich viel zu gutmütig. Aber er gibt mir doch ein zusätzliches Gefühl
der Sicherheit.
Ein Morgen im April, um diese Jahreszeit ist es schön,
so früh auf der Straße zu sein. Man merkt viel intensiver, dass der Frühling kommt. Ich sehe in den Vorgärten die ersten Frühlingsblumen, die Luft ist mild.
Doch heute ist der Himmel trübe, und es fängt an,
leicht zu regnen.
Bei Mertens muss ich die Zeitung ganz hinten in den
Hof bringen. Ich komme zum Karren zurück, ein
Schreck, wo ist Nero? Er saß doch eben noch da. War
er mal in die Büsche, sein „Geschäft“ erledigen? Das
ist nicht seine Art Solange ich nicht da bin, bleibt er
immer neben dem Karren sitzen, so habe ich es ihm
beigebracht.
Der Regen wird stärker, ich kann nicht weiter suchen,
die Zeitungen müssen weg, bevor sie vollkommen
durchnässt sind.
Schnell nach Hause, ich bin klatschnass, habe keinen
trockenen Faden mehr am Körper. Ich schließe die
Korridortür auf, ein freudiges Bellen und ein missmutiger Teenager erwarten mich.
„Warum schickst du denn Nero allein nach Hause? Er
hat das ganze Haus aufgeweckt mit seinem Bellen,
ich musste im Schlafanzug runterlaufen!“ mault Petra
und verzieht sich noch mal ins Bett.
Nero legt den Kopf schief, ein Blick aus unschuldigen,
braunen Hundeaugen: „Du weißt doch, dass ich wasserscheu bin und Regen mag ich überhaupt nicht!“
will er wohl sagen.
Ich kann ihn ja so gut verstehen!
Eine Karte, die Leben retten kann !
Text: Astrid Gleußner
Auch in Dinslaken gibt es sie nun die „Notfallkarte“. Klein und handlich, wie sie ist, passt sie in jede Brieftasche. Die Notfallkarte kann im
Ernstfall Leben retten. Bei Unfällen oder anderen Erkrankungen informiert sie die Ärzte sofort über Vorerkrankungen und diese können
sofort Maßnahmen ergreifen, um gezielt zu helfen.Die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe beteiligte sich an den Druckkosten und die
Auflage beträgt 7500 Exemplare. Die Senioren sollten gleich zwei davon besitzen. Eine in Augenhöhe neben der Haustür und die andere
sollte immer in der Handtasche mitgeführt werden. Sie gibt wichtige Hinweise für den Notarzt über chronische Erkrankungen, Medikamente und Allergien, damit bei einem Unglück gezielt gerettet werden kann. Eingetragen werden auf Wunsch natürlich auch Personen,
Notfallkarte 1.pdf 24.02.2011 12:55:48
die in einem Ernstfall zu verständigen sind. Dann kann diese Notfallkarte Leben retten! Die Notfallkarte ist im Seniorenbüro, in den
Bürgerbüros, und bei der Sparkasse erhältlich. Über die Seniorenvertretung wird sie auch an die Seniorenorganisationen weitergeleitet.
Besondere Medikamente
Weitere Anmerkungen
Marcumar
Heparin
Cortison
Insulin
Letzter Krankenhausaufenthalt
Besonderheiten
Herzschrittmacher
MRSA
Weglauftendenz
Verwirrtheit
HIV
Allergien/Unverträglichkeiten
Name
Krankenhaus
Abteilung
Ort, Datum
aktualistiert
Datum
Unterschrift
Vorhandene Hilfsmittel
Hörgerät
Zahnprothese oben
Sehhilfe
Zahnprothese unten
Gehhilfe
Diese Daten werden nur im Notfall verwendet.
Ich bin damit einverstanden, dass die Daten in einer Notfallsituation
an den Rettungsdienst weitergegeben werden dürfen.
Datum, Unterschrift
Verwendungshinweise:
Notfall-Karte
Eine Notfallkarte sollten
Sie immer mit sich führen.
Eine Zweite befestigen Sie
bitte innen direkt
neben Ihrer Wohnungstür
in Augenhöhe.
Notruf 112
Im Notfall:
vom Rettungsdienst
mitzunehmen und
dem behandelnden
Arzt vorzulegen.
Herausgegeben vom
Seniorenvertretung
Andere Hilfsmittel
15
LebensZeit
Tiersenioren
Text: Dr. Busert
W-a-a-a-s? Kanarienvögel operieren Sie auch???
Ja klar und wenn nötig auch Fische!
In diesem Fall handelte es sich um einen ca. 40
Gramm leichten gelben Federball mit einem Knoten am Flügel. Er gehörte einer alten Dame. Die
Operation war erfolgreich und die Besitzerin hatte
ihren fröhlichen Musikanten wieder mit Heim nehmen können. Darüber war ich sehr froh, denn ich
hatte den Eindruck, dass dieser kleine Vogel ihr in
einsamen Stunden sehr zur Seite stand.
Foto: Klaus Ulrich
Jeder weiß, dass ein Lebensjahr von Hund und Katze mehr zählt als das unsere, und darum sollten
besonders ältere Tiere mindestens einmal im Jahr
dem Tierarzt vorgestellt werden. Vorsorge beim
Tier ist genauso sinnvoll und nützlich wie beim
Menschen. Ich verfolge dabei auch den Hintergedanken: Vorbeugen ist besser als Heilen.
Lassen Sie mich dieses Motto anhand eines Beispiels erläutern: Wird bei der Untersuchung Zahnstein festgestellt, so kann dieser entfernt werden,
bevor Zähne gezogen werden müssen. Dem Besitzer wird auch gezeigt, wie er z. B. durch Putzen
die Neubildung von Zahnstein verhindern kann. So
spart man sogar Geld und erspart seinem Hund das
Narkoserisiko, das mit zunehmendem Alter auch
beim Tier immer größer wird! Ein Grund mehr, den
Zähnen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Außerdem brüten unter dem Zahnstein Bakterien,
die sich im Körper ausbreiten können, z. B. bis zu
den Herzklappen, dazu besteht das Risiko von Karies, und ein Hund oder eine Katze mit Zahnschmerzen ist kein fröhliches Tier.
Ich kenne Katzen, die nach so einer Zahnbehandlung wieder spielten und vorab verschmähtes Trockenfutter fraßen. Sie waren nicht alt, sie hatten
„nur“ Zahnschmerzen!
Das gleiche gilt für Erkrankungen der Knochen und
des Herzens - um nur einige Beispiele zu nennen.
Auch hier kann eine vorbeugende regelmäßige Untersuchung größeren gesundheitlichen Schäden oft
vorbeugen.
Ja, im Alter verschieben sich die Dinge – beim
Menschen wie auch bei unseren Haustieren.
Klar werden Sie denken, ein alter Hund hat keinen
Spaß mehr daran, den ganzen Tag Ball zu spielen. Auch er wird im Alter gemächlicher. Doch hier
kommt die Tiermedizin zum Einsatz. Die modernen
Medikamente, die uns heute zur Verfügung stehen,
lindern so manches Alterswehwehchen und bringen wieder Leben ins Haus: Mitunter will der Hund
dann doch seinen Ball wieder haben und fordert
auch sein Seniorenherrchen oder Frauchen zur Bewegung heraus!
16
Ein besonders wichtiger und nicht zu unterschätzender Faktor bei älteren und alten Tieren ist das
Übergewicht. Ein Kilo mehr oder weniger ist bei
einem Menschen kaum von Bedeutung, für einen
Dackel oder eine Katze aber eine „schwere Last“.
Sie strapaziert nicht nur die Knochen, den Kreislauf
und somit das Herz, sondern verleidet dem Tier
auch die Lust an Bewegung und am Spielen. Holen
Sie sich Rat bei Ihrem Tierarzt und füttern Sie spezielles Futter für das Seniorentier. Bitte lassen Sie
es nicht soweit kommen, das einfache Maßnahmen
nicht mehr greifen!! Da mag Ihr Vierbeiner noch
so sehnsüchtig gucken, denken Sie daran: Ihnen
schmeckt der Keks – Ihrem Hund schadet er nur!
Rechtzeitig behandelt werden sowohl die Lebensqualität als auch die Lebensdauer Ihres tierischen
Freundes erhöht:
Denn ist der Hund gesund, freut sich der
Mensch.
Ihr
Dr. Busert, Fachtierarzt für Kleintiere
LebensZeit
Buchbesprechung
von Marianne Kössendrup
(Buchhandlung Kössendrup, Bahnstr. 22a, 46535 Dinslaken)
Dass Großmütter mit ihrem Wissen viel mehr sind,
als nur die perfekten Hüter der Enkelkinder, ist ja
wohl bekannt. Und das Wissen der Großmütter ist
wirklich eine wahre Fundgrube: Ganz gleich, ob es
sich um den Haushalt, das Kochen und das Backen oder um bewährte Heilmittel und Heilpflanzen
dreht.
In diesem persönlichen Buch mit dem Titel „Was
Oma noch wusste“ hat die in England lebende
Autorin und fünffache Großmutter Lee Faber, die
bereits mehrere Kochbücher geschrieben hat,
ihre besten und bewährtesten Haushalts- und Alltagstipps gesammelt und veröffentlicht.
Egal, ob Sie ihren quirligen Nachwuchs bändigen
müssen, ein Geheimrezept gegen Zahnschmerzen
brauchen oder lästige Motten in der Wohnung los-
werden wollen - Oma weiß immer Rat: Nicht nur die
besten Haushaltsmittel und Haushaltstipps von A =
Aloe Vera bis Z = Zitrusfrüchte pressen, nein, auch
die leckersten Rezepte und den weisen Rat in Erziehungsfragen gibt die Autorin preis.
Dieser unentbehrliche und höchst charmante Ratgeber sollte in keiner Familie fehlen. Er ist auch das
garantiert perfekte Geschenkbuch für die moderne,
„verzweifelte“ Hausfrau!
Dieses Buch ist einfach, praktisch und gut. Bewährtes Alltagswissen aus Großmutters Zeiten!
Lee Faber, Was Oma noch wusste
Von Fleckenteufeln, Fliederblüten und anderen Wundermitteln, ca. 192 Seiten. Gebunden. € 14,95,
Verlag Pendo
Das Seniorenbüro der Stadt Dinslaken ist eine Beratungs- und Anlaufstelle für rat- und hilfesuchende
Menschen und deren Angehörige in Fragen, die mit
dem Älterwerden verbunden sind. Hier gibt es vielfältige Informationen über Hilfs- und Dienstleistungsangebote, Freizeit-, Kultur- sowie Bildungs- und Gesundheitsangebote.
Das Seniorenbüro bietet eine kostenfreie, individuelle und trägerneutrale Pflegeberatung mit Einzelfallhilfe und sozialer Beratung an.
Das Seniorenbüro befindet sich im Eingangsbereich des Stadthauses, Wilhelm-Lantermann-Str. 65,
46535 Dinslaken.
Die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und
freitags von 9.00 – 12.00 Uhr und nach Vereinbarung. Telefonisch erreichen Sie das Seniorenbüro
unter 66-345, -549.
17
LebensZeit
Versicherungen für Hundebesitzer Text: Jürgen Gleußner
Die Frau hatte ihren kleinen Hund auf den Arm genommen und dem wild auf sie zurennenden Terrier
den Rücken gekehrt. So hoffte sie, den Aufprall zu
mindern und den Angriff zu stoppen. Weit gefehlt:
Der Hund sprang ihr in den Nacken, die Jacke war
zerrissen, sie fiel vornüber aufs Gesicht, das arg in
Mitleidenschaft gezogen wurde inklusive der Zähne. Zum Glück war der Halter des Terriers versichert.
Es sind viele Situationen denkbar, in denen unser vierbeiniger Freund durch sein spontanes und
meist unerwartetes Verhalten sein Herrchen/Frauchen in Bedrängnis bringen kann, sei es, dass er in
Erwartung eines Leckerchens jemanden anspringt,
ihn zu Boden reißt und ein Beinbruch die Folge ist,
sei es, dass er – vielleicht wegen einer Katze oder
einer schönen Hundedame – unkontrolliert über die
Straße rennt und einen Unfall mit Personen- und
Sachschaden verursacht, der leicht in den fünfstelligen Bereich gegen kann.
Um solche und andere Fälle abzusichern, ist eine
Tierhalterhaftpflichtversicherung für Hundehalter eine notwendige Haftpflichtversicherung. Sie
schützt den Tierhalter im Rahmen der vereinbarten
Deckungssummen vor Schadensersatzansprüchen
Dritter, die aufgrund seiner Tierhaltung entstehen
können.
Anspruchsgrundlage gegen den Tierhalter ist vor
allem § 833 des BGB. Die Beiträge bewegen sich
im Seniorenbereich ab 50 Euro aufwärts. Die Deckungssumme liegt hier bei fünf Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Ausgetrickst
Kleine Kinder tun (meistens) was die Eltern sagen.
Sie glauben und vertrauen den Entscheidungen der
Großen. Sind sie dann ein wenig herangewachsen,
kommen Kritik und Skepsis ins Spiel. Inzwischen
weiß ich, dass das so sein muss. Damit die jungen Menschen für ihre immer größer werdende
Welt Spielregeln lernen, müssen sie im häuslichen
Bereich Erfahrungen sammeln. Eltern andererseits
erfahren bei diesen „Reibereien“, was in der „jungen Welt“ Sache ist. Das aber nur nebenbei.
Die Eltern in einer mir bekannten Familie mussten ganz dringend für eine kurze Zeit verreisen.
Sie wussten, dass sie ihrer Kinderschar vertrauen
konnten. Die größeren Kinder waren durchaus in
der Lage, die kleineren zu betreuen. Nur einen kri-
18
Schmunzelgeschichte von Annemarie Möbs
tischen Punkt gab es - und das war die Fernsehleidenschaft der jungen Gesellschaft. Im normalen
Tagesablauf wurde Fernsehen rationiert. Um zu verhindern, dass die Sprösslinge die Abwesenheit der
Eltern dazu nutzen würden, all den versagten Fernsehgenuss nachzuholen, ließen die Eltern das Gerät
von einem Fachmann unzugänglich machen.
Sie hatten nicht mit der „Jugend von heute“ gerechnet. Der Älteste aus der Kinderschar hatte einen
Freund, der den Zugang zum Fernsehen erschließen konnte und darüber hinaus den Apparat vor
Rückkehr der Eltern wieder so kodieren, dass die
Eltern das Gerät zunächst nicht nutzen konnten.
Man sieht, die „Spielfelder“ haben sich verändert!
LebensZeit
Anzeigen
Foto: Klaus Ulrich
Für einige Hunderassen (sogenannte Kampfhunde) verlangen einige Versicherer höhere Beiträge.
Selbstbehalte im Schadensfall können auch hier die
Prämien vermindern.
Des Weiteren bieten einige Versicherer Krankenversicherungen für Hunde an. Hier sollten ein paar
grundlegende Dinge beachtet werden. Bei den
Operationsversicherungen werden in der Regel
keine Kastrationen oder Sterilisationen sowie die
Behandlung von angeborenen Fehlentwicklungen
wie beispielsweise Hüftgelenksdysplasie bezahlt.
Voraussetzung ist fernerhin, dass die Operation
(OP) einen chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose erfordert. Zudem sollte man die Erstattungen
der Tierarzthonorare beachten. In der Regel wird
je nach Abschluss der ein- oder zweifache Satz der
Gebührenordnung erstattet. Den Gebührensatz ihres persönlichen Tierarztes erfahren Sie auf Nachfrage. Eine OP kann leicht mehrere Hundert Euro
kosten, ein größerer Zuschuss kann daher für den
einen oder anderen Hundebesitzer sinnvoll sein. Die
Monatsprämien beginnen bei circa 11,50 Euro und
können bei einer Vollkrankenversicherung leicht 40
Euro monatlich erreichen. Generell gilt: Beachten
Sie bei allen Tierversicherungen für ihren Hund die
Einschränkungen (manche Versicherungen zahlen
bei alten/sehr alten Tieren nicht mehr) oder Höchsterstattungen.
Über eine Krankenversicherung für Tiere kann man
diskutieren – über eine Haftpflichtversicherung
nicht: Sie erspart Ihnen und anderen Ärger und
Verdruss.
Hülse_RZ_AnzPflege
27.07.2009
15:02 Uhr
Seite 1
abgesichert
Rechtliche Vorsorge für Unfall,
Krankheit, Pflege, Alter und Tod
Überlassen Sie nichts dem Zufall und treffen Sie
ihre Entscheidungen selbst. Wir unterstützen
Sie dabei mit einer ausführlichen Analyse Ihrer
ganz persönlichen Situation.
Hülsemann
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Hohlstraße 15 · 46539 Dinslaken-Hiesfeld
Telefon 0 20 64 /48 90-0
Telefax 0 20 64 /48 90-90
rechtsanwaelte@huelsemann.de
www.huelsemann.de
Unser Abendsekretariat ist
bis 20 Uhr besetzt. Individuelle
Besprechungstermine
außerhalb der Bürozeiten
sind selbstverständlich.
Geschäftszeiten:
Montag bis Freitag
von 8 bis 20 Uhr
ESC100_05 AZ Entspann 130x130 19.03.2007 17:09 Uhr Seite 2
C
M
Y
CM
MY
CY CMY
K
Entspannung
für Ihre Augen
mit Produkten für zu Hause
und unterwegs.
“mobilux far”
“novesDie Lesebrille
bis 24 Dioptrien”
Kommen Sie.
Probieren Sie.
Sehen Sie!
“mobilux LED”
19
LebensZeit
20
LebensZeit
21
LebensZeit
Veranstaltungen
Juni
Kunst und Kulinarisches in Dinslaken
Erfahren Sie Wissenswertes und
Unterhaltsames von den Gästeführern
Beate Hettmer und Hans Jürgen Rissel
über Künste, geistige Getränke und
Kochgeschicke der Stadt. Speis und
Trank inklusive! 27,50 Euro
Familientag
Familientag der NRZ, der Stadtwerke und der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe. Buntes
Treiben für Jung und Alt.
05.06.2011, 13.00 - 18.00 Uhr
Ort: Trabrennbahn, Bärenkampallee 24, 46535 Dinslaken
03.06.2011, 17.00 Uhr und
05.08.2011, 17.00 Uhr
Veranstalter: Niederrheinischer
Trabrennverein Dinslaken e.V.
Bärenkampallee 24
46535 Dinslaken
Telefon: 02064-418 0
Mail: verwaltung@dintrab.de
Info & Buchung: DINAMIT GmbH,
Tel.: 02064 - 605304
Treffpunkt: Rittertor Dinslaken
C
M
Y
CM
MY
CY CMY
K
Afrika!
Tanz, Schauspiel und Gesang ein Musical von Schülern der Musical-AG des
Theodor-Heuss Gymnasiums.
Aufführung für Erwachsene
und Schüler!
Leitung: Claudia Köhne und
Anja Zimmermann
09.06.2011, 18.30 Uhr und
21.06.2011, 18.30 Uhr
Erwachsene 3,50 Euro
Schüler 2,50 Euro
Ort: Forum im THG
Voerder Str. 30,46535 Dinslaken
Tel.:0 20 64/4 39 90
Veranstalter: Fachdienst Kultur
Friedrich-Ebert-Str. 84
46535 Dinslaken
Telefon: 0 20 64 / 66-267 /
66-270 / 66-434
Mail: kulturamt@dinslaken.de
Deutscher Mühlentag
Windmühle / Wassermühle und
Mühlenmuseum.
13.06.2011, 10.00 - 18.00 Uhr
Ort: Mühlen, Sterkrader Straße //
Kirchstraße Dinslaken
Veranstalter:Mühlenverein Hiesfeld
Scholtenstr. 33, 46539 Dinslaken
Telefon: 02064-94188
Nähere Informationen: www.muehlenmuseum-dinslaken-hiesfeld.
Dinslaken zwischen gestern, heute und morgen
Stadtführung durch das heutige Dinslaken speziell für Neubürger und alle
Interessierten, die mehr über die rund
800jährige Stadtgeschichte erfahren
und die wichtigsten Gebäude in der
Innenstadt kennenlernen möchten.
15.06.2011, 16.00 Uhr
5 Euro
Treffpunkt: Rittertor Dinslaken
Info & Buchung: DINAMIT GmbH,
Tel.: 02064-605304
22
LebensZeit
Veranstaltungen
Auf den Spuren des
Altkreises Dinslaken
Unterwegs mit der Hexe
Ulanth Dammartz
Busfahrt durch den Altkreis Dinslaken,
bei der Ihnen Dinslakens Nachtwächter
Geschichten und Anekdoten aus längst
vergangener Zeit erzählt.
Hören Sie die grausame Geschichte der vermeintlichen Hexe Ulanth
Dammartz und begleiten Sie die
Gästeführerin Beate Hettmer auf
ihrem Rundgang zu den Relikten des
mittelalterlichen Dinslakens.
18.06.2011, 09.30 - 19.00 Uhr
39 Euro inkl. Mittagessen
Treffpunkt: Reisebushaltestelle am
Dinslakener Bahnhof
Veranstalter: Sankt-Jakobus-Reisen
Telefon: 02064-97106
Vom ‚Bullenkloster‘ zum
Zentrum für Kultur, Dienstleistung und Gewerbe
August
Nostalgiekirmes auf dem
Altmarkt in Dinslaken
19. bis 21.08.2011
22.07.2011, 16.00 Uhr
5 Euro
Treffpunkt: Rittertor Dinslaken
Info & Buchung: DINAMIT
GmbH, Tel.: 02064-605304
DIN - Tage
in der Innenstadt
und im Burginnenhof
26. bis 28.08.2011
Erkunden Sie die architektonischen
und geschichtlichen Besonderheiten
des Ledigenheims.
26.06.2011, 15.00 Uhr und
28.08.2011, 15.00 Uhr
5 Euro
Treffpunkt: Ledigenheim Dinslaken
Veranstalter Stiftung Ledigenheim
Dinslaken-Lohberg
Telefon: 02064-621930
Juli
Kneipenlyrik 28 - Open Air
Zum dritten Mal geht die Burghofbühne an die Luft: Es gibt das BestOf-Programm der Kneipenlyriksaison
2010/2011 und Musik und Grillwurst!
13.07.2011, 20.00 Uhr
Eintritt frei
Ort: Bräustübl
Veranstalter: Landestheater Burghofbühne, Telefon: 02064.41100
Historische Führung durch
die Gartenstadt Lohberg
Erleben Sie die Geschichte der ehemaligen Zechensiedlung!
14.07.2011, 17.00 Uhr
5 Euro
Treffpunkt: Stadtteilbüro,
Johannesplatz 4-6, Dinslaken
Veranstalter: Forum Lohberg e.V.
Johannesplatz 4-6,46537 Dinslaken Telefon: 02064-477882
23
LebensZeit
Veranstaltungen
Tanzcafé am Sonntag
05.06.2011
10.07.2011
14.08.2011
Filmcafé am Sonntagmorgen
Glaspavillon im St. Franzikus Haus
19.06.2011
Invictus - Unbezwungen
17.07.2011
Fasten auf Italienisch
21.08.2011
Mahler auf der Couch
In der Donk 1, 46535 Dinslaken
Filme ohne Werbung
Film & Kaffee, Tee für 6 € - anschl.
Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen.
Lichburg-Center Dinslaken GmbH
Am Neutor, 46535 Dinslaken
Einlass: 14.30 Uhr, Beginn: 15.00 Uhr
Bingo
An jedem 4. Sonntag im Monat: Bingo - Nachmittag
im Bistro der Kathrin Türks Halle
Einlass 14.30 Uhr, Kaffeetrinken 15.00 Uhr,
Bingo ca. 15.30 Uhr
26.06.2011/ 24.07.2011 / 28.08.2011
Einlass: 11 Uhr, Filmbeginn: 11.30 Uhr
Finanzielle Unterstützung für LebensZeit erwünscht!
Archäologie-Café in der Lichtburg
Jeden zweiten Sonntag im Monat
Bildvortäge zur Archäologie des Niederrhein und
Nordrhein-Westfalen mit Kaffee oder Tee und Diskussionsrunde mit Exponatvorführung , Kosten: 6 € - .
Einlass: 11 Uhr, Vortragsbeginn: 11.15 Uhr
Impressum
Überparteilich, überkonfessionell
Herausgeber
Seniorenvertretung Dinslaken
Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.
Redaktion und Anzeigenakquise
Armin Mengkowski (verantwortlich)
Tel.: 02064 / 59132
E-Mail: seniorenzeitung@dinslaken.de
Astrid Gleußner, Jürgen Gleußner, Michael Kotz,
Annemarie Möbs, Jutta Ulrich, Klaus Ulrich,
Ruth Wendt, Jürgen Zima
Layout Michael Kotz
Bildredaktion Klaus Ulrich
Postanschrift
Seniorenzeitung „LebensZeit“
Seniorenbüro der Stadt Dinslaken
Wilhelm-Lantermann-Str. 65
46535 Dinslaken
Im Internet finden Sie die „LebensZeit“ auf der
Homepage der Stadt Dinslaken, www.dinslaken.
de, Stadt– u. Bürgerservice / Bürgerservice /
Dienstleistungen / S / Seniorenzeitung.
Auflage
Druck
24
5000 Stück / 4x jährlich
flyeralarm, Am Biotop 3
97259 Greußenheim Immer wieder werden wir gefragt, ob und wie man LebensZeit finanziell unterstützen könne. Darauf ist zu antworten:
Ja, gerne! und wenn, dann über Spenden!
Da die Seniorenzeitung für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos erscheinen soll, finanzieren wir die Kosten über Anzeigen und Spenden. Deshalb freuen wir uns über jeden,
der zum Erhalt von LebensZeit finanziell beitragen möchte.
Die Entgegennahme von Spenden kann jedoch nur bargeldlos erfolgen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten,
überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das Konto der Seniorenvertretung Dinslaken (Kto-Nr.: 670035385) bei der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe (BLZ: 35251000) unter dem
Stichwort „Seniorenzeitung“.
Für Spenden ab 20 Euro wird von der Seniorenvertretung
Dinslaken eine Spendenquittung ausgestellt. Bitte lassen Sie
uns dann Ihren Namen und Ihre Anschrift zukommen. Die
Gemeinnützigkeit der Seniorenvertretung ist vom Finanzamt
Dinslaken anerkannt.
Die Redaktion
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
14
Dateigröße
4 096 KB
Tags
1/--Seiten
melden