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1.1) Was ist Business Engineering? -BE ist die - dewik.de

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1.1) Was ist Business Engineering?
-BE ist die ingenieurmäßige, d.h. methodisch fundierte Verknüpfung von Strategieentwicklung,
Prozessmodellierung und Systementwicklung zur Transformation / Restrukturierung von Unternehmen
-eine methoden- und modellbasierte Konstruktionslehre für Unternehmen des Informationszeitalters
1.2) Was sind die Ursachen und Ergebnisse von Transformationsprozesse?
Transformation bezeichnet die fundamentale Veränderung, eines Unternehmens und ist eine effektive
Antwort auf ein unsicheres, sich permanent veränderndes wirtschaftliches Umfeld.
Ursachen: Steigende Komplexität der Umwelt (Käufermärkte, Supply Chain Managment, Personalisierung)
=> der Kunde hat mehr Einfluss durch gestiegene Markttransparenz;
es ist eine Abstimmung zwischen Geschäftsstrategie/-prozesse und IuK-Systemen notwendig
1.3) Was sind Strategien? Welche Rolle übernehmen Sie im Business Engineering?
Strategien sind Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolgs eines Unternehmens.
Bedarf für Methoden zur Abstimmung von IT auf die Unternehmensziele und -struktur
1.4) Erklären Sie kurz das Modell des Strategic Alignments nach Henderson und Venkatraman!
1. Strategy Execution View
- Business Strategy ist festgelegt und bildet die Grundlage für die Organisations- und IS-Infrastruktur und
Prozesse
2. Technology Transformation View
- Versucht die besten verfügbaren IT-Lösungen für die Geschäftsstrategie zu ermitteln
3. Competetive Potential View
- Ausgehend vom Potenzial der IT (neue Produkte, Dienstleistungen) wird eine Business Strategie
entwickelt, aus der die Organisations-infrastruktur und Prozesse abgeleitet werden
- Erlaubt die Anpassung der Business Strategy
4. Service Level View
- Fokus: Optimale Unterstützung der Geschäftsprozesse und -strukturen
- Benötigt: Verständnis für die externe Dimensionen der IT Strategie und Prozesse
- Business Strategie wirkt nur indirekt
1.5) Wie hängen Business Strategie, IT-Strategie, Unternehmensinfr. und IT-Infrastrukturzusammen?
Mehr IT fördert nicht zwingend den Erfolg, kann ihn sogar verringern, denn: IT wirkt nicht direkt, sondern
indirekt über die betrieblichen Organisationsstrukturen auf den Unternehmenserfolg. Der Beitrag der IT
zum Unternehmenserfolg ist damit abhängig von Organisationsstrukturen und von den Geschäftsprozessen.
Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse sind an den unternehmensspezifischen Zielen und
Strategien auszurichten. Die vier Bereiche beeinflussen sich gegenseitig.
BE 1
2.1) Was ist ein Modell und wofür werden Modelle benötigt bzw. verwendet?
„Allgemein umfasst der Begriff Modell ein System (Ursystem), welches mit Hilfe einer Abbildungsvorschrift
(Modellabbildung) in ein Modellsystem (Bildsystem) abgebildet wird.“
„Ein Modell ist das Ergebnis einer Konstruktion eines Modellierers, der für Modellnutzer eine
Repräsentation eines Originals zu einer Zeit als relevant mit Hilfe einer Sprache deklariert.“
Verwendungszweck:
- Systeme, Objekte und Sachverhalte beschreiben
- Transparenz schaffen
- Basis für Kommunikation bilden
- Analysieren und erklären
Je nach den Zielen der Modellierung leisten sie einen Beitrag für :
-den Erkenntnisfortschritt (Theorie: Suche nach Erkenntnissen)
die Praxis, Handlungen (angewandte Wissenschaft; Praxis: Anwendung)
2.2) Worin liegt die Besonderheit des Modellbegriffs in der Wirtschaftsinformatik? Gehen Sie bei Ihrer
Begründung auch auf die Rolle des Modellierers ein.
Das Modell ist in der WiInf nicht Abbildung eines realen Systems, sondern eine zweckgerichtete
Konstruktion des Modellierers, d. h.:
Konstruktionsorientiertes Modellverständnis: „Ein Modell ist das Ergebnis einer Konstruktion eines
Modellierers, der für Modellnutzer eine Repräsentation eines Originals zu einer Zeit als relevant mit Hilfe
einer Sprache deklariert.“ D.h., der Modellierer entscheidet über relevante Aspekte, wählt die Sprache,
berücksichtigt Anfordergen des Modellnutzers, subjektive Deutung
2.3) Worin unterscheiden sich Referenz- und Metamodelle?
Metamodelle:
- Metamodelle enthalten Metainformationen zu Modellen, d.h. Informationen über Elementtypen,
Strukturregeln und Rahmenbedingungen von Modellen
- Metamodelle beschreiben die Elemente eines Modells und die zulässigen Beziehungen zwischen diesen
Elementen
- Ein Metamodell kann selbst wieder durch ein Metamodell
(einem „Meta-Metamodell“) beschrieben werden
Referenzmodelle:
"Das Ziel von Referenzmodelleist es, als generische Ausgangslösungen für den Entwurf von
unternehmensspezifischen Modellen herangezogen werden zu können, um den diesbezüglichen
Erstellungsaufwand zu reduzieren."
 Ermöglicht die Wiederverwendung von Know-How
 Baukastenprinzip
 Schnellere Einführung von Standardsoftware
=> Es handelt es sich also um eine Empfehlung (SOLL-Modell) für mögliche konkrete Modelle
BE 2
2.4) Nennen und erklären Sie die drei zentralen Merkmale von Modellen nach Stachowiak!
a)Abbildungsmerkmal:
- Modelle sind stets Abbild von etwas (= dem Original)
- Beim Original kann es sich seinerseits um ein Modell handeln
b)Verkürzungsmerkmal:
- Modelle bilden das Original nicht insgesamt ab, sondern beschränken sich auf bestimmte, für relevant
erachtete Eigenschaften ( Abstraktion)
- Konsequenzen:
• Zu einem Original kann es mehrere Modelle geben
• Ein Modell kann mehrere Originale abbilden
c)Pragmatisches Merkmal:
- Modelle dienen Modellnutzern (Subjekten)
- Modelle dienen den von diesen Subjekten verfolgten Zwecken
- Modelle erfüllen ihren Zweck in einem bestimmten Zeitraum
2.5) Warum wird das Konzept der Sichten (Zerlegung) bei der Modellierung genutzt?
Zerlegung und Integration:
- Modelle bestehen aus Teilmodellen
- Zerlegung in Sichten zur Komplexitätsreduktion
- Integration der Teilmodelle durch gemeinsame Objekte
3a.1) Welche Aufgaben kommen der Strategieebene im Rahmen der drei Ebenen des Business
Engineerings zu?
-Festlegung der Rolle des Unternehmens im Wertschöpfungsnetzwerk
-Ableitung der wesentlichen Leistungen aus der Analyse der Kundenprozesse
-Gestaltungsziele:
• Optimale Positionierung im Wertschöpfungsnetzwerk
(Unternehmerer, Kunde, Wettbewerber, Lieferant)
• Optimale Grobstrukturierung des Wertschöpfungsbeitrags
-Jedem Geschäftsmodell werden ein oder mehrere Prozesse zugeordnet
BE 3
3a.2) Erklären Sie das Konzept der Kritischen Erfolgsfaktoren. Gehen Sie hierbei besonders auf die
Vorgehensweise ein und nennen und erklären Sie ein selbst gewähltes Beispiel für Kritische
Erfolgsfaktoren.
Kritische Erfolgsfaktoren (KEF) sind Zielkriterien, die einen signifikanten Einfluss auf den
Unternehmenserfolg besitzen. Einteilung in Haupt-Erfolgsquellen und Kernprobleme.
Vorgehensweise zur Ermittlung eines KEF:
(1) Erstes Ableiten eines Satzes von KEF anhand von:
- Unternehmensumwelt (bspw. sozio-politischer Kontext)
- eigenen Unternehmenszielen
- Branche und branchenspezifischen Strukturen
- Strategien des Marktführers, eigene Wettbewerbsposition, Marktgröße
- politischen Rahmenbedingungen,
- Unternehmensstruktur (bspw. verfügbare Potenziale, benötigte Funktionen),
(2) Analyse der KEF (Kombination, Elimination, Neuformulierung)
(3) Analyse möglicher Beziehungen zwischen den KEF
(4) Einschätzung der Wichtigkeit der KEF
(5) Kennzahlen auswählen und kombinieren
- Entsprechend dem Informationsbedarf der Unternehmensführung
- Weniger Information – dafür die Richtigen
- Dadurch: Risiken verhindern; Erfolgsfaktoren verbessern
(6) Ableitung der Strategie und Controlling der Strategieumsetzung
3a.3) Erklären Sie die Idee des Wertkettenmodells.
„Jedes Unternehmen ist eine Ansammlung von Tätigkeiten, durch die sein Produkt entworfen, hergestellt,
vertrieben, ausgeliefert und unterstützt wird. All diese Tätigkeiten lassen sich in einer Wertkette
darstellen“
Wertkette setzt sich zusammen aus:
1.Wertaktivitäten
• Primäre Aktivitäten: „befassen sich mit der physischen Herstellung des Produktes und dessen
Verkauf und Übermittlung an den Abnehmer“
• Unterstützende Aktivitäten: unterstützen die primären Aktivitäten durch Input, Technologie,
Ressourcen, etc.
2.Gewinnspanne
BE 4
3a.4) Skizzieren Sie kurz das IST-Modell, das durch die BCG-Matrix dargestellt wird, und erklären Sie
dieses anschließend. Gehen Sie hierbei auf die Vorgehensweise, Felder und Strategien ein.
Portfolio-Technik: Vorgehen
1. Definition der zwei Dimensionen
• Merkmal, z. B. Erfolgsbeitrag, Risiko, Marktanteil, Marktanteil
• Ausprägung des Merkmals, z. B. gering / hoch
2. Einordnung der Untersuchungsobjekte in das Portfolio (=IST-Portfolio)
• Jedes Objekt wird durch Kreis visualisiert
• Größe des Kreises richtet sich nach der Bedeutung des Objekts
3. Formulierung eines SOLL-Portfolios (Strategien)
• z. B.: Wie / Wohin sollen sich die Objekte entwickeln?
4. Permanente Überprüfung der Portfolio-Objekte und Strategien
BCG-Matrix:
- Einfachste und prominenteste Form
- Entwickelt von der Boston Consulting Group
- Dimensionen:
- Marktwachstum (marktbezogene Dimension)
- Zunahme des Umsatzes auf einem bestimmten Markt pro Jahr
- Relativer Marktanteil (unternehmensbezogene Dimension)
- Eigener Umsatz im Verhältnis zum Umsatz des größten Wettbewerbers
- Kreisgröße: Umsatz der Produkte
BE 5
3b.1) In der Vorlesung wurden die Begriffe Softwaresystem und Informationssystem behandelt. Wie
unterscheiden sich die dahinter liegenden Konzepte?
System: „Unter einem System wird ein Ausschnitt aus der realen Welt, bestehend aus Gegenständen (z.B.
Menschen, Materialien, Maschinen) und darauf vorhandenen Strukturen (z.B. deren Aufbau aus
Teileinheiten oder Beziehungen untereinander) verstanden.
Systeme sind bei dieser Betrachtungsweise aus Teilen (System-komponenten oder Subsystemen)
zusammengesetzt, die unter-einander in verschiedenen Beziehungen stehen können.“
Softwaresystem: Software sind „Programme, zugehörige Daten und notwendige Dokumentation, die es
zusammengefasst erlauben, mit Hilfe eines Computers Aufgaben zu erledigen.“
Ein Software-System ist dementsprechend ein System, dessen Systemkomponenten und Systemelemente
aus Software bestehen.“
Informationssysteme: „Ein Informationssystem besteht also aus Menschen und Maschinen, die
Informationen erzeugen und/oder benutzen und die durch Kommunikationsbeziehungen miteinander
verbunden sind.“
Anwendung: Eine Anwendung „ist ein System, bei dem die Erfassung, Speicherung, Übertragung,
Auswertung und/oder Trans-formation von Information durch Computersysteme teilweise
automatisiert ist.“
BE 6
3b.2) Grenzen Sie die Systemebene von den anderen Ebenen ab, indem Sie die verschiedenen Aufgaben
der Systemebene beschreiben.
Zentrale Aufgabenbereiche:
- Auswahl und Beschreibung der Teilprozesse bzw. Aktivitäten, die mit Applikationen unterstützt werden,
also das „Womit“ für das „Was“ und das „Wie“ der Strategie- und Geschäftsprozessebene.
- Festlegung der Applikationsarchitektur (im Kontext der Enterprise Architecture) und detaillierte
Modellierung der einzelnen Applikationskomponenten. Dabei häufig zur Komplexitätsreduktion Zerlegung
in Sichten.
- Gestaltungsziele:
• Optimaler „Schnitt“ der Applikationen
• Optimale Wiederverwendung von Entwurfs- und Implementierungskomponenten
3b.3) Vorgehensmodelle sind ein wichtiges Konzept der Systemebene. Wie tragen sie zur Verbesserung
der Entwicklung von Systemen bei?
„Vorgehensmodelle beschreiben die zeitliche Abfolge von Phasen und wann, wo und wie grundlegende
Entscheidungen zu treffen sind. Sie bilden ein Prozessmodell für die Softwareentwicklung. Sie erleichtern
Dokumentation, Koordination und Kommunikation.“
„Vorgehensmodelle werden meist zu den Referenzmodellen gezählt, die eine modellhafte, abstrahierende
Beschreibung von Vorgehensweisen, Richtlinien, Empfehlungen oder Prozessen für abgegrenzte
Problembereiche und für eine möglichst große Anzahl von Einzelfällen liefern.“
- Sie gliedern eine Gesamtaufgabe in Teilaktivitäten und deren zeitlich-logische Abfolge.
- Sie sind ein Hilfsmittel zu Komplexitätsreduktion bzw. Strukturierung und damit nicht nur für bereits
strukturierte Aufgaben geeignet.
- Sie erleichtern Dokumentation, Koordination und Kommunikation und sind daher in der Regel fester
Bestandteil des Projektmanagements.
BE 7
3b.4) Ergebnis des BSP ist die Erstellung eines IS-Plans. Welches Ziel wird mit der Erstellung eines
solchen Plans verfolgt? Gehen Sie hierbei auch auf die Vor- und Nachteile des BSPs ein.
Business System Planning : Methode zur strategischen Planung von Informationssystemen (IS)
=> Ergebnis: IS-Plan: Zeigt den kurz- und langfristigen Informationsbedarf eines Unternehmens und ist
Bestandteil der Unternehmensplanung
Vorteile:
-Orientierung an Informationsbedarfen im gesamten Unternehmen, an Geschäftsprozessen, Ressourcen
und deren Lebenszyklus
-Projektmanagementhilfen: Prozessuale Hilfen zur Identifizierung und Kategorisierung von
Geschäftsprozessen und Daten
- Erster Ansatz zur Prozess- und Datenanalyse und zur Ableitung einer IS-Architektur
-Erprobte Methodik: zahlreiche praktische Hinweise, Beispiele
Nachteile:
-Keine spezielle strategische Ausrichtung; Ziele und Strategien als gegeben angesehen und auch die
Umwelt, z.B. der Wettbewerb wird nicht weiter in die Analyse miteinbezogen
-Migration vom Soll zum Ist bleibt unklar, ebenso die Einbeziehung von bestehenden Informationssystemen
in die IS-Architektur
-Keine Hilfen im Sinne einer Methodologie, nur für das Projektmanagement
3b.5) Was sind Merkmale des BSP?
- frühzeitige Ausrichtung an Geschäftszielen/ -prozessen
- Hinweise zur Identifizierung von Prozessen und Daten
- Techniken zur Ableitung einer Informationsarchitektur
- Vorgehen als Studie:
Im Rahmen einer Information System Study (ISS) erarbeitet ein Team den IS-Plan
und stellt ihn der Unternehmensleitung vor
3b.6) Nennen Sie die Phasen des BSP und erklären Sie 3 beliebige Phasen.
BE 8
Phase 11:
- Identifizierung von Änderungen, die sofort umgesetzt werden können, um den Unternehmenserfolg zu
verbessern
-Identifizierung von Änderungen, die erforderlich sind, um Projekte mit hoher Priorität erfolgreich
umsetzen zu können (z.B. im Bereich der IT-Infrastruktur: Netzwerk, Datenbanken etc.)
-Evtl. Definition von Projekten, die zur Umsetzung der Änderungen erforderlich sind
Phase 12:
- Entwicklung eines Aktionsplans
• Enthält Projektdaten für jedes Projekt
• z. B. erwartete Ergebnisse, Projekttermine, etc.
- Entwicklung von Beschlussvorlagen für die Unternehmensleitung bzw. das Managements zu – insbes.
direkt / im Anschluss – durchzuführenden Projekten
• basierend auf den Ergebnissen der Phasen 10 und 11
•
Phase 13:
-Abschlussbericht
• Executive Summary
• Erläuternde Details in Anhängen
• Vertrauliches Material sollte ggf. leicht entfernbar sein
• Archivierung aller Materialen für Folgeprojekte
- Präsentation der Ergebnisse und des Berichts (Unternehmensleitung, Management)
3b.7) Warum handelt es sich beim BSP um ein Vorgehensmodell?
3c.1) Definieren Sie den Begriff „Geschäftsprozess“, grenzen Sie ihn dabei von dem Begriff „Prozess“ ab
und nennen Sie 3 Beispiel-Prozesstypen in einem Unternehmen.
Prozess: „Ein Prozesse ist „eine Reihe von Aktivitäten, die aus einem definierten Input ein definiertes
Arbeitsergebnis (Output) erzeugen“
Geschäftsprozesse: „funktions- und organisationsübergreifende Verknüpfung wertschöpfender Aktivitäten, die von
Kunden erwartete Leistungen erzeugen und die aus der Geschäftsstrategie abgeleitet sind."
"zusammengehörende Abfolge von Unternehmensverrichtungen zum Zweck einer Leistungserstellung, Ausgang und
Ergebnis des Geschäftsprozesses ist eine Leistung, die von einem internen oder externen ‚Kunden‘ angefordert und
abgenommen wird.“
Beispiele:
- Leistungsgestaltungsprozesse
• Marketing, Konstruktion, Produktionsplanung, Qualitätssicherung
-Logistikprozesse
• Beschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Entsorgungslogistik
- Finanzwirtschaftliche Prozesse
•
Geldflüsse, Investitionsentscheidungen, Budgetierungs- und Controlling-Prozesse
BE 9
3c.2) Was wird unter Effektivität und Effizienz im Rahmen der Prozessorientierung verstanden?
Effektivität: Geschäftsprozesse sollen die gewünschten Leistungen erzeugen
Effizienz:
Geschäftsprozesse sollen die gewünschten Zielvorgaben erreichen
3c.3) Worin unterscheidet sich die Prozessorganisation von den klassischen Aufbauorganisationen?
Nehmen Sie hierbei auch Stellung zu der Aussage: Eine reine Prozessorganisation ist nicht sinnvoll.
Aufbauorganisation: „Die Aufbauorganisation befasst sich mit der Gliederung von Unternehmungen in
aufgabenteilige, funktionsfähige Teileinheiten sowie mit der Regelung von Kompetenz- und Unterstellungsverhältnissen. Diese statische Sicht wird ergänzt durch die dynamische Sicht der Ablauforganisation. Sie
regelt die Aufgabenerfüllungsprozesse einer Unternehmung in sachlogischer, zeitlicher, räumlicher und
mengenmäßiger Hinsicht.“
Prozessorganisation: „Die Struktur [Aufbauorganisation] folgt den Prozessen und die
Prozesse folgen der Strategie“
3c.4) Beschreiben Sie 3 Einsatzzwecke von Prozessmodellen. Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich
jeweils aus dem Einsatz von Prozessmodellen zu diesem Zweck? (Überlegen Sie sich selbst eigene Vorund Nachteile)
- Benchmarking: Vergleich von Strukturen, Performanz etc. mit anderen Unternehmen (extern) oder
innerhalb des Unternehmens (intern, z. B. verschiedene Standorte)
- Wissensmanagement: Nutzung der Modelle z. B. zu Schulungszwecken, also Akquirieren, Nutzen,
Weiterentwickeln und Verteilen von Prozesswissen
- Organisationsdokumentation: aktuelle Beschreibung der (Geschäfts-) prozesse und damit Erhöhung der
Transparenz und Verbesserung der Kommunikation
Vor – u. Nachteile:
Die genannten Einsatzzwecke stellen offensichtlich unterschiedliche inhaltliche und methodische
Anforderungen an Prozessmodelle. Aus inhaltlicher Sicht unterscheiden sie sich in den jeweils
relevanten Modellbestandteilen. So ist für ein Workflowmodell die Spezifikation der In- und Outputdaten
unumgänglich, während beispielsweise ein Prozessmodell für den Einsatzzweck Benchmarking diese nicht
ausweisen würde. Stattdessen würde es Kennzahlen als Vergleichswerte erfordern, welche wiederum für
das Workflowmanagement nicht zwingend sind.
3c.5) Was wird unter einer Prozesslandkarte verstanden?
- Aufzeigen der Wechselbeziehungen (Transfer von Leistungen und Informationen) zwischen
Geschäftsprozessen
- Notwendig für Verständnis, Steuerung und Verbesserung der Geschäftsprozesse
- Überblick über Geschäftsprozesse einer Organisation
- Aufzeigen der Verbindung von Geschäftsprozessen zum Kunden (Kundenschnittstellen)
- Kann auch externe Partner (z. B. Lieferanten) einbeziehen
- Kann auf Teilprozesse ausgedehnt werden
BE 10
3c.6) Erklären Sie kurz die Idee der EPK und gehen Sie hierbei auf mögliche Vor-und Nachteile ein. Wo
sollte eine EPK nicht eingesetzt werden?
EPK stellen Arbeitsprozesse in einer semiformalen Modellierungssprache grafisch mit Syntaxregeln dar. Dadurch
sollen betriebliche Vorgänge systematisiert und parallelisiert werden, um Zeit und Geld einsparen zu können. Da
innerhalb des Prozesses Entscheidungen auf Basis von Bedingungen und Regeln getroffen werden, gibt es in der EPK
Verknüpfungsoperatoren („und“, „oder“, „exklusivoder“). Das Grundmodell der Ereignisgesteuerten Prozesskette
umfasst neben diesen Operatoren auch Ereignisse und Funktionen. Dazu werden Objekte in gerichteten Graphen mit
Verknüpfungslinien und -pfeilen in einer 1:1-Zuordnung verbunden.
Vorteile:
- Hoher Verbreitungsgrad
- Leichte Erlernbarkeit
- Gute Verständlichkeit
Nachteile:
- Fehlende mathematische Fundierung
- Hoher Schulungs- und Einarbeitungsaufwand für komplexere Modelllandschaften
- Mehrdeutigkeit und damit ggf. Missverständnisse
EPK ungeeignet bei:
 Abbildung wenig standardisierter Abläufe mit diversen Optionen
 Abbildung kreativer und komplexer Tätigkeiten
 Vorhaben zur Optimierung der Auslastung von Ressourcen, da man hier generell an die Grenzen der
Prozessorientierung stößt
4a.1) Erläutern Sie, was mit CPI gemeint ist.
-CPI = Continuous Process Improvement
-Nicht nur einmalige Gestaltung und Beschreibung der Prozesse, sondern ständige Überprüfung und
Verbesserung der Prozesse
BE 11
4a.2) Inwieweit würden Sie der Aussage zustimmen, dass es sich beim Deming-Zyklus um ein
Vorgehensmodell für das CPI handelt? Nennen und erklären Sie hierbei auch kurz die Phasen des
Deming-Zyklus!
Das Deming-Rad stellt den schrittweisen Verbesserungsprozess dar (PDCA), der laufend zu neuen Verbesserungen
weiterrollt. Der letzte Schritt („Act“) ist besonders wichtig, da er die Standards definiert und gleichzeitig den
Ausgangspunkt für den nächsten Verbesserungsprozess liefert. Der mit „Standards“ definierte „Keil“ sichert das Rad
gegen das Zurückrollen ab.
4a.3) Was sind Standards und welche Rolle spielen sie im Deming-Zyklus? Welcher Phase können sie
zugeordnet werden?
„Standards sind Handlungsleitfäden, die aus Handlungsanweisungen, Regeln, Direktiven oder Richtlinien
bestehen können.“ „Standards müssen Antwort geben auf die Fragen: Was? – Wann? – Wie? – Womit? –
Warum? – Zeitaufwand?.“
BE 12
4a.4) Definieren Sie BPR nach Hammer und Champy. Gehen Sie dabei insbesondere auf die Bedeutung
der Schlüsselbegriffe ein.
„Business [Process] Reengineering ist genau genommen fundamentales Überdenken und radikales
Redesign von wesentlichen Unternehmensprozessen. Das Resultat sind Verbesserungen um
Größenordnungen in entscheidenden, heute wichtigen und messbaren Leistungsgrößen in den Bereichen
Kosten, Qualität, Service und Zeit.“
Schlüsselbegriffe:
4a.5) Wie schätzen Sie die Erfolgsaussichten von BPR ein? Beziehen Sie sich dabei auch auf häufig
gemacht Fehler.
„Der erste Schritt auf dem Weg zu erfolgreichem Business Process Reengineering ist die Erkenntnis, welche
Fehler gemeinhin gemacht werden und wie man sie vermeiden kann.“
Häufige Fehler:
Prozessoptimierung statt Redesign
- „Größtmöglicher“ Fehler beim BPR
- Unternehmen wollen kostenintensives Redesign umgehen
- Alte Prozesse sind Mitarbeitern vertraut
- Weg des geringsten Widerstands
BPR ohne „Opfer“
- Mitarbeiter müssen sich von gewohnten Abläufen trennen
- Unzufriedenheit mit neuen Aufgabenbereichen
- Möglicherweise Stellenabbau
BPR bleibt beim Redesign stehen
- Letztlich entscheidend ist die Qualität der späteren Umsetzung
Besonders geeignet für Unternehmen, die:
- sich in Schwierigkeiten befinden
- erkennen, dass in der Zukunft massive Probleme auf sie zukommen
- extrem erfolgreich sind und ein aggressives Management besitzen
BE 13
4a.6) Wie sieht eine Kombination von CPI und BPR aus? Welche Vorteile werden sich dadurch erhofft?
Abwechslung von CPI- und BPR-Phasen
- Kurze BPR-Phasen mit starken Veränderungen
• Beispielsweise im Rahmen einer größeren Softwareeinführung
• Anpassung neuer Technik an veraltete Prozesse wird verhindert
• Ausnutzung einer höheren Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter
- Langfristige CPI-Phasen mit geringeren Veränderungen
• Einführung neuer Technologien und Referenzmodelle
• Umsetzung von Erfahrungen (gemacht nach Einführung der Prozesse)
4b.1) Wofür steht das Akronym ARIS?
Architekture of Integrated Information Systems / Architektur integrierter Informationssysteme
4b.2) Wozu dient das ARIS-Konzept?
„Das ARIS-Konzept hilft grundsätzlich, die vielfältigen Beschreibungsaspekte von Geschäftsprozessen zu
erfassen, ihnen Methoden zuzuordnen. Das ARIS-Konzept bietet diesen Nutzen sowohl für
betriebswirtschaftlich-organisatorische Fragen als auch für die Gestaltung computergestützter
Informationssysteme.“
„Das ARIS-Konzept bildet einen Rahmen, in dem integrierte Anwendungssysteme entwickelt,
optimiert und in die DV-technische Realisierung umgesetzt werden können.“
„Das Aris-Konzept ist auf die Gestaltung und Steuerung von operativen Geschäftsprozessen ausgerichtet.
Neben der Verbindung zur strategischen Unternehmensplanung besitzt es auch Berührungen zum
strategischen Informationsmanagement. Das Informationsmanagement plant und steuert den Einsatz der
Ressourcen‚ Information .Da die Informationstechnik die Art der Problemstellung und Problemlösung
beeinflusst, besteht auch eine Verbindung zwischen Informationsmanagement und Unternehmensstrategie
auf der rechten Seite. Damit kann das ARIS-Konzept die Umsetzung strategischer Unternehmenskonzepte
durchsichtiger machen, und es bildet ein Rahmenkonzept zur besseren Durchdringung des Gegenstands des
Informationsmanagements.“
BE 14
4b.3) Nennen und erklären Sie kurz die Prinzipien von ARIS.
Prozessorientierung
- Im Mittelpunkt stehen die Geschäftsprozesse eines Unternehmens.
Zerlegungsprinzip (5 Sichten)
- Die Modelle für Geschäftsprozesse werden zur Komplexitätsreduktion in verschiedene Sichten
(sog. Beschreibungssichten) zerlegt.
Life-Cycle-Prinzip (3 Ebenen)
- Für die durchgängige Modellierung von der betriebswirtschaftlichen Problemstellung bis zur DVtechnischen Umsetzung in Hard- und Software stehen jeweils Modelle zur Verfügung. Diese gehören zu
den sog. Beschreibungsebenen.
4b.4) Nennen Sie die Beschreibungssichten und jeweils einen Modelltypen als Beispiel.
Skizzieren Sie dabei das ARIS Haus.
 Organisationssicht
- Beschreibt die Organisationseinheiten (z. B. Kunde, Vertrieb Versand etc.) eines Unternehmens sowie ihre
Strukturen und Beziehungen.
- Damit entspricht die Sicht der Aufbauorganisation.
 Datensicht
- Beschreibt die Informationsobjekte (z.B. Kundendaten, Lagebestand, etc.) im Bezugsfeld eines
Unternehmens sowie der Attribute (Eigenschaften) und Beziehungen untereinander.
 Funktionssicht
- Beschreibt die auszuführenden Funktionen / Vorgänge (z. B. Bestellung schreiben, Auftrag prüfen etc.)
eines Unternehmens sowie ihre statischen, hierarchischen Zusammenhänge.
- Im Vordergrund steht damit die Abfolge (Reihenfolge) der Vorgänge.
 Leistungssicht
- Beschreibt alle materiellen (Sachleistungen, z.B. geliefertes Material, gefertigte Vorprodukte) und
immateriellen(Dienstleistungen) Input- und Output-Leistungen, einschließlich der Geldflüsse.
 Steuerungssicht
- Beschreibt die Verbindungen der obigen Sichten. Im Zentrum stehen damit die Geschäftsprozesse als
Zusammenwirken von Funktionen, Informationsobjekten, Organisationseinheiten und Leistungen.
- In der Steuerungssicht werden also alle Elemente der anderen Sichten zusammengeführt
(= Vereinigung der Perspektiven).
- Es wird folglich der gesamte Sachverhalt des Geschäftsprozesses vollständig abgebildet.
- Die Steuerungssicht hat daher keine eigenen Elemente, sieverknüpft lediglich die Elemente der anderen
Sichten.
BE 15
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
BE 16
4b.5) Nennen und erklären Sie die Beschreibungsebenen. Welchem Prinzip von ARIS können diese
zugeordnet werden?
1. Fachkonzept:
Formale Darstellung des betriebswirtschaftlichen Problems als Grundlage für die informations-technische
Realisierung.
2. DV-Konzept:
Überführung der Begriffswelt des Fachkonzeptes in die technischen Kategorien der DV-Umsetzung.
3. Implementierung:
Übertragung des DV-Konzeptes in Hard- und Software (=Produkt).
=> Diese Beschreibungsebenen können dem Life-Cycle-Prinzip von ARIS zugeordnet werden.
4b.6) Was ist die Aufgabe der zentralen Sicht „Steuerungssicht“? Wie wird diese Aufgabe erfüllt?
-Beschreibt die Verbindungen der obigen Sichten. Im Zentrum stehen damit die Geschäftsprozesse als
Zusammenwirken von Funktionen, Informationsobjekten, Organisationseinheiten und Leistungen.
-In der Steuerungssicht werden also alle Elemente der anderen Sichten zusammengeführt (= Vereinigung
der Perspektiven).
-Es wird folglich der gesamte Sachverhalt des Geschäfts-prozesses vollständig abgebildet.
-Die Steuerungssicht hat daher keine eigenen Elemente, sie verknüpft lediglich die Elemente der anderen
Sichten
BE 17
4b.7) Erklären Sie das Life-Cycle-Prinzip von ARIS. Gehen Sie dabei auch auf die Beeinflussung durch die
Unternehmensstrategie und das Informationsmanagement ein.
 Für die durchgängige Modellierung von der betriebswirtschaftlichen Problemstellung bis zur DVtechnischen Umsetzung in Hard- und Software stehen jeweils Modelle zur Verfügung. Diese gehören zu den
sogenannten 3 Beschreibungsebenen.
 Die Beschreibungsebenen drücken eine unterschiedliche Nähe zur Informationstechnik aus.
4b.8) Worin unterscheidet sich die Entwicklung von Individualsoftware von der Einführung einer
Standardsoftware?
Individualsoftware:
- Erstellung eines betriebwirtschaftlichen SOLL-Modells auf Basis der fachlichen Anforderungen
- DV-technische Konzeption des Informationssystems auf der Grundlage des fachlichen Modells
- Entwicklung der Software auf der Grundlage des DV-Konzepts in der jeweiligen Entwicklungsumgebung
Standardsoftware:
- Erstellung eines betriebswirt-schaftlichen Modells auf Basis von SSW-Referenz-prozessmodellen und
zusätzlichen Anforderungen
- Customizing der SSW auf Basis der Soll-Modelle und Konzeption von Zusatz-programmen für fachliche
Erweiterungen und Schnitt-stellen zu „Fremdsoftware-systemen“
- Customizing DV-technischer Anforderungen. Entwicklung der Zusatz- und Schnittstellenprogramme
BE 18
5a.1) Erläutern Sie den Begriff der Enterprise Architecture (Unternehmensarchitektur)! Gehen Sie hierbei
auch auf die Geschäfts- und die IT-Architektur ein.
Architektur ist die fundamentale Organisation eines Systems bestehend aus seinen Komponenten, deren
Beziehung zueinander und zur Umwelt und den Gesetzmäßigkeiten, die seinen Entwurf und seine
Entwicklung leiten.
„Unter einer Unternehmensarchitektur wird erweiternd das Zusammenwirken organisatorischer,
technischer und psychologischer Aspekte bei der Planung und Entwicklung betrieblicher soziotechnischer
Informationssysteme verstanden.“
IT-Architektur: Datenarchitektur, Anwendungsarchitekturen, Softwarearchitekturen
„Unter IT -Architektur versteht man die strukturierende Abstraktion existierender und geplanter IT-Systeme
eines Unternehmens. Es handelt sich um eine Gesamtsicht, die in engem Zusammenhang zur
Geschäftsarchitektur eines Unternehmens steht und in ihrer Gestaltung maßgeblich von der IT-Strategie
beeinflusst wird. Üblicherweise wird die IT-Architektur aufgrund ihrer Komplexität in verschiedene Ebenen
unterteilt, z. B. Anwendungssysteme und Infrastruktur, oder aus verschiedenen Sichten betrachtet. Die ITArchitektur kann als Teil der Unternehmensarchitektur verstanden werden.“
5a.2) Nennen und erläutern Sie drei Treiber für die Enterprise Architecture!
Interne Treiber: Business-IT-Alignment; Strategieumsetzung erfordert Einbeziehung aller Mitarbeiter;
Komplexität von Geschäftsprozessen und IT-Infrastruktur, Rahmen für Veränderungsprozesse benötigt
Externe Treiber: Gesetzliche Vorgaben, Regulatorische Bestimmungen; Kunden, Lieferanten, Partner
BE 19
5a.3) Erläutern Sie, worum es sich bei Architekturmodellen handelt!
Funktionen:
1. Beschreibungsfunktion: Abbildung der Ist-Situation und damit Darstellung der Gesamtzusammenhänge
der Struktur eines Unternehmens; Schaffung von Transparenz
2. Kommunikationsfunktion: Verbesserung der Kommunikation zwischen den verschiedenen
Personengruppen (Unternehmensleitung, IT-Controller, Projektleiter, etc.), insbesondere, da diese nicht
selten verschiedene Begriffe für dieselben Sachverhalte verwenden
3. Gestaltungsfunktion: Die Architektur übernimmt die Rolle eines konzeptionellen Planungs- und
Gestaltungsansatzes, d. h., sie definiert den Rahmen für die Gestaltung der in der Architektur abgebildeten
Elemente sowie auch mit diesen in Zusammenhang stehenden Elementen anderer Architekturen (Beispiel:
Anwendungsarchitektur <-> Technische Infrastruktur)
Darüber hinaus bilden Architekturen die Grundlage für viele betriebliche Aufgaben, sind insbesondere
Informationsquelle für Software-Entwicklungsprojekte
Vergleiche Verwendungszwecke von Modellen (Track 2)
5a.4) Erläutern Sie den Nutzen einer unternehmensweiten IT-Architektur!
- Die (unternehmensweite) Architektur dient als "Schnittstelle"
- Die (unternehmensweite) Architektur bildet die Basis für die Planung & Steuerung aktueller und
zukünftiger IT-Systeme
=> Aufgabenbereich des IT-Architektur-Managements ist wesentlich erweitert:
- proaktiver Entwurf der (unternehemnsweiten) IT-Architektur
- aktive Mitarbeit in den Projekten
- Beteiligung innerhalb der Projektplanung- und Steuerung
- Beteiligung bei dem Entwurf von Anwendungsarchitekturen
BE 20
5a.5) Beschreiben Sie die vier Phasen des Architecture Stages Model und erläutern Sie, warum die
jeweils nächste Phase vorteilhafter im Vergleich zur vorherigen ist!
BE 21
BE 22
5a.6) Ordnen Sie die Phasen des Fallbeispiels der PostFinance in die Phasen des Architecture Stages
Model ein. Diskutieren Sie Ihre Lösungs-vorschläge gegebenenfalls im Moodle-Forum
BE 23
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