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Guck mal, was da fliegt … - Media - Öko-Test

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MUM Markt&Medien
72134
Ausgabe April 2014
mum@oekotest.de
Unterschätzter Rechnungskauf
Lebensmittelkäufe nehmen zu
Gen-Technik-Spuren nehmen zu
Nur 61 Prozent der 100 größten Onlineshops in Deutschland bieten Zahlung auf
Rechnung an. Das belegen
Ergebnisse einer Studie des
Payment-Dienstleisters Loviit.
Die Experten schätzen, dass
sich Kaufabbruchraten um
bis zu 80 Prozent reduzieren
lassen, wenn „Zahlen per Rechnung“ möglich ist. Dieses Zahlungsmittel werde von Kunden als besonders sicher empfunden,
während Händler eher ein Risiko damit verbinden. „Anstatt den
Rechnungskauf gar nicht anzubieten, sollten Onlinehändler den
Kundenwunsch in den Fokus rücken und nach Lösungen suchen, um das Ausfallrisiko für sich zu minimieren“, erklärt LoviitCEO Marcel Vaschauner. Dies könnte etwa durch die Auslagerung an einen Partner geschehen. Die Lösung müsse auf jeden
Fall für Händler und Kunden einfach in der Abwicklung sein.
Im vergangenen Jahr haben die
deutschen Haushalte insgesamt
178,84 Milliarden Euro für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgegeben. Das teilte das Statistische
Bundesamt (Destatis) auf Basis
der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März mit.
Damit stellen die Aufwendungen für
Nahrung und Getränke 12 Prozent
der gesamten Konsumausgaben
und verzeichnen ein nominales Plus von 5,2 Prozent gegenüber
2012. Insgesamt nahmen die privaten Konsumausgaben 2013
um 2,5 Prozent auf 1,57 Billionen Euro zu. Fast ein Viertel (24,4
Prozent) dieser Summe wendeten die Haushalte für Wohn- und
Wohnnebenkosten auf. Weitere 13,4 Prozent entfielen auf den
Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung.
Wie die Food and Agriculture
Organization of the United Nations
(FAO) berichtet, haben die Fälle von
Gen-Technik-Spuren in Nahrungsund Futtermitteln zugenommen. Im
Rahmen einer Studie, an der 75 der
193 FAO-Mitgliedsländer teilnahmen, analysierte die Organisation
solche Fälle erstmals genauer.
Zwischen 2009 und 2012 wurden
demnach insgesamt 138 Verunreinigungen verzeichnet. Dabei handelte es sich um genmodifizierte
Feldfrüchte, die in Lieferungen regulärer Erzeugnisse gemischt
waren. Die betroffenen Chargen wurden zerstört oder zurückgeschickt, zudem stoppten 25 Länder daraufhin den Import der
entsprechenden Rohstoffe. Besonders häufig waren Leinsamen,
Reis, Mais und Papayas betroffen. Beanstandete Lieferungen
stammten überwiegend aus den USA, Kanada und China.
Inhalt
01Titelthema
Guck mal, was da fliegt ...
06Spezial
Schätze aus der Natur
Mit dem Baby verreisen
08Marktdaten
Kosmetik/Körperpflege/Mode
Gesundheit/Medikamente
Ernährung/Essen/Trinken
ÖKO-TEST: LeserInnen-Profil
12Heftvorschau im Detail
Guck mal,
was da fliegt …
Vom Spielzeug bis zum Militärequipment: Drohnen sind derzeit ein heißes
Thema. Großunternehmen von Amazon über Facebook bis hin zur Deutschen
Post widmen sich Projekten rund um die schwebenden Fluggeräte. Werden
Drohnen bald ein alltäglicher Anblick? Eine Zusammenfassung.
14News und Trends
Branchennachrichten
16Produkt-Button
Neue Onlinewerbeform
17Unternehmensporträt
Primavera
18Revue
Kochen, Lesen, Wissen
19Online- und Printzahlen
19Impressum
Ansprechpartner im Überblick
Foto: Amazon
20Kalender für 2014
Fortsetzung Seite 2
EDITORIAL
Atomstrom ist billig – dieses Mantra hält
sich hartnäckig. Dass Atomenergie deutlich mehr Kosten verursacht als gemeinhin
bekannt, zeigen Recherchen des WDR.
Der Sender analysierte die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch zivile Nutzung
von Atomkraftwerken entstanden sind. In
die Berechnung flossen unter anderem
AKW-Ruinen, Katastrophen und Unfälle, gescheiterte Endlagerprojekte sowie
Schäden durch Uranabbau mit ein. Das
Ergebnis summiert sich auf über eine Billion
US-Dollar. Ein stattlicher Wert, dessen
Tragweite Brancheninsider wie der Atomexperte Mycle Schneider als „größte
Fehlinvestition aller Zeiten“ bezeichnen.
Allein in Deutschland sind laut dem WDR
bisher Kosten durch Fehlinvestitionen und
notwendige Sanierungen in Höhe von 150
Milliarden US-Dollar entstanden. Wohlge-
merkt: Dabei handelt es sich nicht um die
Kosten der Atomenergie selbst, sondern nur
um Summen, die ohne jeden Gegenwert für
die nukleare Energieerzeugung ausgegeben
wurden. Ein Ende dieser Kostenspirale ist
laut Schneider nicht in Sicht, weitere Investitionsruinen seien schon jetzt absehbar. Der
Mythos vom billigen Atomstrom kommt uns
also auch in Zukunft teuer zu stehen.
Autor: Martin Hensel
Foto: ccvision.de
Informationen von ÖKO-TEST für Kunden, Agenturen und Entscheider
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