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Guck mal, was da fliegt … - Media - Öko-Test

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MUM Markt&Medien
72134
Ausgabe April 2014
mum@oekotest.de
Unterschätzter Rechnungskauf
Lebensmittelkäufe nehmen zu
Gen-Technik-Spuren nehmen zu
Nur 61 Prozent der 100 größten Onlineshops in Deutschland bieten Zahlung auf
Rechnung an. Das belegen
Ergebnisse einer Studie des
Payment-Dienstleisters Loviit.
Die Experten schätzen, dass
sich Kaufabbruchraten um
bis zu 80 Prozent reduzieren
lassen, wenn „Zahlen per Rechnung“ möglich ist. Dieses Zahlungsmittel werde von Kunden als besonders sicher empfunden,
während Händler eher ein Risiko damit verbinden. „Anstatt den
Rechnungskauf gar nicht anzubieten, sollten Onlinehändler den
Kundenwunsch in den Fokus rücken und nach Lösungen suchen, um das Ausfallrisiko für sich zu minimieren“, erklärt LoviitCEO Marcel Vaschauner. Dies könnte etwa durch die Auslagerung an einen Partner geschehen. Die Lösung müsse auf jeden
Fall für Händler und Kunden einfach in der Abwicklung sein.
Im vergangenen Jahr haben die
deutschen Haushalte insgesamt
178,84 Milliarden Euro für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgegeben. Das teilte das Statistische
Bundesamt (Destatis) auf Basis
der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März mit.
Damit stellen die Aufwendungen für
Nahrung und Getränke 12 Prozent
der gesamten Konsumausgaben
und verzeichnen ein nominales Plus von 5,2 Prozent gegenüber
2012. Insgesamt nahmen die privaten Konsumausgaben 2013
um 2,5 Prozent auf 1,57 Billionen Euro zu. Fast ein Viertel (24,4
Prozent) dieser Summe wendeten die Haushalte für Wohn- und
Wohnnebenkosten auf. Weitere 13,4 Prozent entfielen auf den
Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung.
Wie die Food and Agriculture
Organization of the United Nations
(FAO) berichtet, haben die Fälle von
Gen-Technik-Spuren in Nahrungsund Futtermitteln zugenommen. Im
Rahmen einer Studie, an der 75 der
193 FAO-Mitgliedsländer teilnahmen, analysierte die Organisation
solche Fälle erstmals genauer.
Zwischen 2009 und 2012 wurden
demnach insgesamt 138 Verunreinigungen verzeichnet. Dabei handelte es sich um genmodifizierte
Feldfrüchte, die in Lieferungen regulärer Erzeugnisse gemischt
waren. Die betroffenen Chargen wurden zerstört oder zurückgeschickt, zudem stoppten 25 Länder daraufhin den Import der
entsprechenden Rohstoffe. Besonders häufig waren Leinsamen,
Reis, Mais und Papayas betroffen. Beanstandete Lieferungen
stammten überwiegend aus den USA, Kanada und China.
Inhalt
01Titelthema
Guck mal, was da fliegt ...
06Spezial
Schätze aus der Natur
Mit dem Baby verreisen
08Marktdaten
Kosmetik/Körperpflege/Mode
Gesundheit/Medikamente
Ernährung/Essen/Trinken
ÖKO-TEST: LeserInnen-Profil
12Heftvorschau im Detail
Guck mal,
was da fliegt …
Vom Spielzeug bis zum Militärequipment: Drohnen sind derzeit ein heißes
Thema. Großunternehmen von Amazon über Facebook bis hin zur Deutschen
Post widmen sich Projekten rund um die schwebenden Fluggeräte. Werden
Drohnen bald ein alltäglicher Anblick? Eine Zusammenfassung.
14News und Trends
Branchennachrichten
16Produkt-Button
Neue Onlinewerbeform
17Unternehmensporträt
Primavera
18Revue
Kochen, Lesen, Wissen
19Online- und Printzahlen
19Impressum
Ansprechpartner im Überblick
Foto: Amazon
20Kalender für 2014
Fortsetzung Seite 2
EDITORIAL
Atomstrom ist billig – dieses Mantra hält
sich hartnäckig. Dass Atomenergie deutlich mehr Kosten verursacht als gemeinhin
bekannt, zeigen Recherchen des WDR.
Der Sender analysierte die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch zivile Nutzung
von Atomkraftwerken entstanden sind. In
die Berechnung flossen unter anderem
AKW-Ruinen, Katastrophen und Unfälle, gescheiterte Endlagerprojekte sowie
Schäden durch Uranabbau mit ein. Das
Ergebnis summiert sich auf über eine Billion
US-Dollar. Ein stattlicher Wert, dessen
Tragweite Brancheninsider wie der Atomexperte Mycle Schneider als „größte
Fehlinvestition aller Zeiten“ bezeichnen.
Allein in Deutschland sind laut dem WDR
bisher Kosten durch Fehlinvestitionen und
notwendige Sanierungen in Höhe von 150
Milliarden US-Dollar entstanden. Wohlge-
merkt: Dabei handelt es sich nicht um die
Kosten der Atomenergie selbst, sondern nur
um Summen, die ohne jeden Gegenwert für
die nukleare Energieerzeugung ausgegeben
wurden. Ein Ende dieser Kostenspirale ist
laut Schneider nicht in Sicht, weitere Investitionsruinen seien schon jetzt absehbar. Der
Mythos vom billigen Atomstrom kommt uns
also auch in Zukunft teuer zu stehen.
Autor: Martin Hensel
Foto: ccvision.de
Informationen von ÖKO-TEST für Kunden, Agenturen und Entscheider
Seite 2 drohnen MUM April 2014
„Alles Gute kommt von oben“, lautet ein altbekanntes Sprichwort. Dass diese Binsenweisheit nicht immer zutrifft, zeigt ein aktueller
Fall aus Norddeutschland: Dort krachte eine
Drohne, mit der ein Ingenieurbüro Luftaufnahmen anfertigte, unsanft auf den Kleinwagen einer Verkehrsteilnehmerin. Das Fluggerät mit mehreren Rotoren hinterließ eine
Beule und mehrere Kratzer im Dach des Fahrzeugs – die 63-jährige Fahrerin zeigte sich
geschockt. Schuld am Absturz war wohl eine
Windböe, die zum Kontrollverlust führte.
Derartige Vorkommnisse sind derzeit noch
absolute Einzelfälle. In Zukunft könnte sich
das aber ändern: Nicht nur bei Hobbypiloten
und Technikfans erfreuen sich die auch Quadro- oder Octacopter genannten Senkrechtstarter großer Beliebtheit. Auch Großunternehmen prüfen derzeit, welches Potenzial in
den kompakten Fluggeräten steckt.
Die Zukunft der Logistik?
Den Anfang machte allerdings ein kleines
Start-up aus Australien: Zookal, ein Versand
für Leihbücher aus Sydney, nahm im Oktober
vergangenen Jahres zwei autonome Transportdrohnen in Betrieb. Die helikopterähnlichen Fluggeräte transportieren Bücher zu
einem per GPS festgelegten Punkt, an dem
der Empfänger seine Bestellung entgegennehmen kann. Ein integriertes Antikollisionssystem verhindert dabei unliebsame
Überraschungen während des Flugs. Zudem
können Kunden den Weg der Drohne auf ihrem Smartphone verfolgen. Größere Entfernen lassen sich noch nicht überbrücken, der
Dienst ist noch auf das Stadtgebiet von Sydney beschränkt. Dennoch ist das Unternehmen nach eigenen Angaben der erste Betreiber von Drohnen im kommerziellen Einsatz.
Zwar unternahmen auch andere Firmen zu
diesem Zeitpunkt Tests mit entsprechender
Technik, zum Praxiseinsatz kam es bis dahin
aber nicht.
Zookal profitiert dabei auch von der Rechtslage in Australien. Dort dürfen Drohnen im
kommerziellen Einsatz ohne Auflagen zum
Einsatz kommen. Anders sieht die Lage in
den USA aus: Dort will die zuständige Luftfahrtsbehörde FAA (Federal Aviation Administration) voraussichtlich 2015 verbindliche
Vorgaben für die unbemannten Flugobjekte
in Kraft setzen. Bis dahin ist der groß angelegte Einsatz von Drohnen nicht möglich.
Amazon ist darauf schon jetzt vorbereitet:
Ende 2013 startete der Onlinehändler das
„Prime Air“-Projekt und unternahm erste
Testflüge mit speziellen Lieferdrohnen. Das
System ähnelt stark dem Zookal-Angebot:
Auch hier sollen die fliegenden Paketboten
per GPS zum Empfänger finden. Das ambitionierte Ziel ist, Bestellungen innerhalb von
30 Minuten nach Auftragseingang beim Kunden abzuliefern. In einer US-Fernsehshow
gab sich Amazon-Chef Jeff Bezos optimistisch: Sobald man der FAA die notwendige
Sicherheit der Drohnen darlegen könne,
sei Amazon bereit. Als Zeitrahmen sind die
kommenden drei bis fünf Jahre anvisiert,
allerdings ist auch ein Einsatz ab nächstem
Jahr bereits denkbar. Bezos betonte, dass es
sich dabei nicht um Science-Fiction handle.
In Zukunft sollen Lieferdrohnen in der Luft
ein ganz normaler Anblick sein.
Auch die Deutsche Post beschäftigt sich mit
der Paketzustellung per Drohne. Ende 2013
brachte ein „Paketkopter“ ein Paket mit Medikamenten von einer Apotheke in Bonn zum
DHL-Stammsitz auf der gegenüberliegenden
Rheinseite. Das Fluggerät wurde dabei aus Sicherheitsgründen manuell gesteuert, die Navigation per GPS sei aber prinzipiell ebenfalls
möglich. Konkrete Pläne für den Einsatz im
Rahmen regulärer Paketlieferungen gebe es
aber noch nicht. Das liegt zum Teil auch an
der Rechtslage in Deutschland: Der Testflug
der DHL-Drohne musste zuvor behördlich genehmigt werden. Für den gewerblichen Einsatz gibt es zwar allgemeine Aufstiegsgenehmigungen, diese greifen aber nur, wenn die
Drohne nicht mehr als fünf Kilo auf die Waage
bringt. Ansonsten sind Sondergenehmigungen
erforderlich, die auch in weiteren Fällen wie
etwa dem Betrieb in Flughafennähe unumgänglich sind. Eine Haftpflichtversicherung
ist zudem obligatorisch. Prinzipiell sind bei
allen Drohnenflügen die Vorgaben des Luftund Flugrechts einzuhalten. Das bekamen
auch Mitglieder der Piratenpartei zu spüren,
die während einer Wahlkampfveranstaltung
von Angela Merkel die Kontrolle über einen
kleinen Quadcopter verloren. Das zu Protestzwecken aufgestiegene Spielzeug stürzte rund
zwei Meter von der Bundeskanzlerin entfernt
ab, ohne Schäden zu verursachen. Für diese
nicht angemeldete Aktion wurden die betreffenden Piloten mit einem Bußgeld von rund
500 Euro zur Kasse gebeten.
Das fliegende Auge
Die Aktion der Piratenpartei zeigte aber dennoch, dass nicht die ganze Bevölkerung vom
schwirrenden Technikfortschritt begeistert
ist. Insbesondere die Angst vor Überwachungsmaßnahmen sowie Einschränkungen
der Privatsphäre und Versammlungsfreiheit
spielen dabei eine Rolle, von der gruseligen
Vorstellung von Tausenden kleinen Drohnen
am Himmel ganz abgesehen. So sprach sich
beispielsweise die Deutsche Polizeigewerkschaft direkt nach dem Zwischenfall mit
der Piratenpartei-Drohne für ein generelles
Flugverbot von derartigen Geräten bei Demonstrationen und Großveranstaltungen
aus. Dazu kam es aber nicht – denn die Polizei setzt bereits selbst Kamera-Drohnen zur
Überwachung von größeren Menschenmassen ein. Dass die Sorgen der Bürger nicht
ganz unbegründet sind, zeigen aktuelle Entwicklungen: Auf der Konferenz South-bySouthwest (SXSW) in Texas wurde ein Hexacopter demonstriert, dessen Eigenschaften so
gar nicht zu seinem harmlosen Namen Cupid
(engl. für „Amor“) passen. Die Drohne mit
acht Rotoren ist mit einem Taser ausgestattet,
der nicht nur Menschen mittels eines 80.000
Volt starken Stromstoßes außer Gefecht setzt,
sondern auch Elektronik im Umkreis von
1,5 Metern lahmlegt. Das Gerät ist in erster
Linie für Sicherheitsanwendungen gedacht
und kann mit Lautsprecher, Kamera und Gesichtserkennungssoftware ausgestattet werden. Neben der Absicherung von Grundstücken sei die Drohne laut Entwickler William
Hurley auch für den Polizeieinsatz geeignet.
Verschiedene Bürgerrechtsinitiativen wehren
sich gegen derartige Einsatzszenarien. Das
schließt auch den Einsatz von Militärdrohnen
ein. Derartiges Kriegsgerät ähnelt einem unbemannten Flugzeug und ist in der Lage, Ziele
aus großer Höhe und auf große Entfernung
zu beobachten und zu bekämpfen – der steuernde Pilot muss sich dazu in vielen Fällen
nicht mal im selben Land befinden. Zu den
wesentlichen Kritikpunkten zählt vor allem
die bereits mehrfach genutzte Möglichkeit,
„Terroristen“ außerhalb von Kriegsgebieten
aufzuspüren und zu beseitigen. Diese Vorgänge, beispielsweise von den USA mehrfach
in Pakistan genutzt, sind aus völkerrechtlicher Sicht höchst umstritten. Skandale wie
das kostspielige Eurohawk-Desaster der Bundeswehr, das den damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maizière fast das Amt
kostete, tragen nicht gerade zum guten Ruf
der Drohnen bei.
Trotz aller berechtigter Skeptik: Drohnen
sind nicht nur lustiges Spielzeug, praktischer
Paketbote oder böses Kriegsgerät. Sie bieten gerade im zivilen Einsatz eine Reihe von
nützlichen Möglichkeiten. So gibt es Projekte
im Katastrophenschutz, die Drohnen zur
Überwachung von Gefahrenlagen und zur
Schadensdokumentation einsetzen. Solche
Fluggeräte könnten künftig auch bei Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen
zum Einsatz kommen. Wissenschaftler nutzen die unbemannten Flieger beispielsweise
für Luftbildarchäologie und Atmosphärenforschung. Gerüchten zufolge plant SocialMedia-Gigant Facebook die Übernahme von
Titan Aerospace. Das Unternehmen entwickelt derzeit eine solarbetriebene Drohne,
die bis zu fünf Jahre ununterbrochen in der
Luft bleiben kann und Menschen in strukturschwachen Regionen oder Entwicklungsländern den Zugang zum Internet ermöglichen
soll. Vielleicht schwirren bald auch Drohnen
auf fremden Planeten herum: Im Rahmen des
Mars-Scout-Programms will die US-Raumfahrtbehörde NASA voraussichtlich 2018 eine
Drohne auf unserem roten Nachbarplaneten
starten. Autor: Martin Hensel
Unbemannte Flugobjekte haben nicht nur militärische Aufgaben, wie die Euro-Hawk-Drohne
(Bild links). Sie werden unter anderem in der Landwirtschaft (Bild oben) und im Katastrophenschutz (Bilder unten) eingesetzt. Ihre Fähigkeit, unkompliziert und flexibel Luftaufnahmen von
bestimmten Gebieten anzufertigen, erweist sich dabei als großer Vorteil. Dass auch Polizeibehörden ähnliche Kameradrohnen einsetzen, sorgt oft für Unmut bei Bürgerrechtlern.
MUM
Fotos im Uhrzeigersinn: Northrop Grumman Corporation,
3 x Microdrones GmbH
so haben wir getestet
MUM April 2014 Seite 3
So haben wir Kinderfahrradanhänger getestet
Für einen Fahrradanhänger muss man kräftig investieren, entsprechend hoch
sind die Erwartungen an das praktische Kindertransportmittel. Doch drei von
acht getesteten Modellen fallen im Sicherheitstest durch.
Hängenbleiben: Beim Monz ist die
Ablenkvorrichtung (schräge Kante)
vor dem Rad zu kurz, sodass man
leicht an einem Pfosten hängen
bleiben kann.
Der Einkauf
Getestet wurden die klassischen Zweisitzer. Darin finden zwei
kleine Passagiere Platz oder auch nur ein Passagier mit viel
Gepäck. Eingekauft wurde jeweils das Basismodell ohne Zusatzausstattung.
Die Inhaltsstoffe
Im Schadstofftest waren die Sitz- und Gurtpolster ebenso wie
die Sichtfenster und Griffe. In flexiblen Kunststoffteilen und
in Textilbeschichtungen können Weichmacher enthalten sein
und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Die
Polster wurden auf problematische Farbstoffbestandteile wie
aromatische Amine oder halogenorganische Verbindungen un-
tersucht. Nonylphenolethoxylate sind zum Beispiel als Tensid in
Waschmitteln enthalten, die viele Textilfabriken in Asien noch
nutzen – sie stellen vor allem ein Umweltproblem dar. Außerdem wurden alle Produkte auf giftige Schwermetalle gecheckt.
die Modelle in Schräglage bringen (siehe oberes Foto), auf den
Kopf stellen und seitlich „rammen“. Basis bildete die Sicherheitsnorm EN 15918 (Stand: 4/2013). Wo es sinnvoll war, wurden die
Kriterien ergänzt oder eigene Anforderungen formuliert.
Die Praxisprüfung
Die Bewertung
Experten beurteilten Ausstattung, Anleitung, Montage sowie
wichtige Aspekte im Kindbereich wie gefährliche Ecken und
Kanten oder die Sicherheit der Gurte. Hinzu kamen die Belastungstests: Auf dem Rollenprüfstand fuhren die Anhänger
leicht überladen über eine Rüttelpiste. Anschließend wurden sie
an der Deichselverbindung gedrückt und gezogen, um Beschleunigungs- und Bremsvorgänge zu simulieren. Zudem ließen wir
Die Sicherheit beim Fahren steht bei einem Kinderanhänger
an erster Stelle. Deshalb wurde dieser Aspekt am stärksten bewertet. Dabei spielte es für uns keine Rolle, ob die Modelle zu
einem Zeitpunkt gefertigt wurden, als die neue Sicherheitsnorm
bereits gültig war oder davor. Normkriterien sind in Fachkreisen lange vor deren Veröffentlichung bekannt. Es bleibt den
Herstellern überlassen, diese frühzeitig umzusetzen.
So haben wir Colorwaschmittel getestet
Wunder können Colorwaschmittel nicht vollbringen. Aber die Produkte im Test schaffen schon einige große Flecken weg,
ohne die Textilien gleich mitzuschädigen. Nur bei einem Waschmittel mit Öko-Anstrich ist die Waschleistung schwächer.
Ein anderes Markenprodukt ist wegen umstrittener Zutaten und Deklarationsmängeln nur „befriedigend“.
Der Einkauf
Nach der Waschprüfung:
Etliche Flecken gingen ganz raus.
Motoröl, Make-up und Lippenstift
bleiben jedoch manchmal fast
unversehrt. Auch Kugelschreiber- (beschriftet mit Nr. 7) und
Grasflecken (Nr. 9) behandelt man
zu Hause besser vor. Foto: Labor
Wir haben 18 Colorwaschmittel eingekauft.
Drei davon werben besonders mit „bio“ und
„öko“ – Aussagen, für die es, anders als bei Lebensmitteln, keine definierten Anforderungen
gibt. Waschmittel-Jumbo-Packs sind weniger
ergiebig. Flüssigwaschmittel enthalten in der
Regel noch Konservierungsmittel. Deshalb
haben wir uns bei der Produktauswahl für
feste Kompaktwaschmittel entschieden.
Die Waschprüfung
Fünf Gewebestreifen aus Baumwolle und fünf
aus Baumwolle-Polyester-Mischgewebe wurden mit jeweils 15 berüchtigten Fleckenarten
versehen: Rotwein, Fruchtsaft, Tomatenmark,
Karottenbrei, Senf, Schokoladensoße, Kugelschreiber, Matsch, Gras, Blut, gebrauchtes
Motorenöl, gebrauchtes Frittierfett, Makeup, Lippenstift und Zahnpasta. Die Flecken
wurden fünf Tage lang getrocknet und die
Streifen dann bei 40 Grad einmal gewaschen.
Zwei geschulte Labormitarbeiter beurteilten
daraufhin, ob und wie stark die Flecken noch
sichtbar waren. Die Waschmaschine war
im Dauereinsatz, denn es wurde außerdem
noch geprüft, ob das Gewebe nach zehnmal
Waschen beschädigt oder ausgebleicht wurde und ob ein rotes T-Shirt in der Maschine
weiße Wäsche rosa färbt.
Die Inhaltsstoffe
Den größten Einfluss auf eine geringere Belastung der Umwelt haben Verbraucher, indem sie die Waschmittel richtig dosieren, die
Kapazität der Waschmaschine gut ausnützen
und nicht bei unnötig hohen Temperaturen
waschen. Wie vergangene Tests gezeigt haben, unterscheiden sich die verschiedenen
Waschpulver in ihren Umweltauswirkungen
kaum. Das bestätigen auch Experten wie Marcus Gast, der beim Umweltbundesamt für die
Vergabe des renommierten Umweltzeichens
Euroblume für Waschmittel zuständig ist.
Was wir als ausgewählte Inhaltsstoffe jedoch
bewerten, sind ganz klar verzichtbare abwasserbelastende Stoffe wie Parfüm und optische
Aufheller.
Die Bewertung
Ein Colorwaschmittel muss nicht alle Arten
von Flecken beseitigen können, die man normalerweise vorbehandeln würde. Aber dank
des Härtetests im Labor lässt sich etwas über
die allgemeine Waschleistung eines Mittels sagen. Neben den ausgewählten Inhaltsstoffen
bewerten wir außerdem noch die Deklaration,
denn damit das Waschen nicht zur schwierigen Wissenschaft wird, braucht der Verbraucher klare Informationen.
Seite 4
Schätze aus der Natur MUM April 2014
Ungezähmter
Genuss
Ob gebratene Löwenzahnknospen, Pesto aus
Brennnesseln oder Mus aus Felsenbirnen:
Der Geschmack von Wildpflanzen lässt sich
mit nichts Bekanntem vergleichen. Doch nicht
nur das macht ihren besonderen Reiz aus.
Hagebutten, Fichtenspitzen oder Gänseblümchen sind eine ganz natürliche Kost – und für
jeden umsonst zu haben.
Einige haben es schon geschafft, andere dagegen werden immer noch links liegen gelassen. Bärlauch beispielsweise war bis vor einigen Jahren ein eher unbekanntes Wildkraut
– heute wird das dezent nach Knoblauch
duftende Zwiebelgewächs im Frühjahr von
vielen Gemüsehändlern an eine wachsende
Liebhaberschar verkauft. Holunderblüten für
selbst gemachten Sirup sind Ende Mai so begehrt, dass mancher Sammler vor schon geplünderten Büschen steht und das Nachsehen
hat. Auch Hagebuttenmarmelade gilt heute als
Delikatesse und wird gerne aufs Brötchen gestrichen.
Doch Bärlauch, Holunder und Hagebutten
sind eher die Ausnahmen. Denn in der Natur
wachsen unendlich viele Wildpflanzen, die
man auf unterschiedlichste Art in der Küche
nutzen könnte. Manche von ihnen kennt jeder: Brennnessel und Löwenzahn zum Beispiel, die überdies den Vorteil haben, dass
sie fast überall wachsen und deshalb leicht
zu finden sind. Auch Kornelkirschen oder
Ebereschen finden sich in vielen Stadtparks,
ebenso Robinien und Linden. Aber dass deren Früchte, Blätter oder Blüten essbar sind,
wissen die wenigsten.
Giersch, Vogelmiere und natürlich auch der
Löwenzahn – sie sind den meisten Gärtnern
ein Graus. Denn diese sogenannten Unkräuter lassen sich kaum aus Rasen oder Beeten
vertreiben. Wer einmal versucht hat, den Löwenzahn im Rasen komplett auszustechen,
weiß, wie sinnlos dieses Unterfangen ist. Auch
der Giersch hält sich allen gärtnerischen Bemühungen zum Trotz mehr als hartnäckig.
Seine Wurzeln sind sehr zerbrechlich und
lassen sich deshalb nicht richtig jäten. Damit
nicht genug: Aus jedem kleinen Wurzelrest
wächst wieder neuer Giersch. „Es ist klüger,
das Thema von einem anderen Standpunkt
aus zu betrachten“, meint Dr. Markus Strauß
und empfiehlt: „Hauen Sie den Giersch einfach in die Pfanne.“
Strauß ist Wildpflanzenexperte und hat schon
mehrere Bücher über die Schätze aus der Natur veröffentlicht. In Stuttgart, Wiesbaden,
Göttingen und anderen Orten bietet der
46-Jährige Vorträge, Seminare und Wildkräuterspaziergänge an. Außerdem auch Selbstversorgungskurse: Acht Tage geht so ein Kurs,
über die Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate verteilt. Wer will, kann abschließend eine
Prüfung machen und darf sich dann mit der
Bezeichnung „Zertifizierter Fachberater für
Selbstversorgung aus der Natur“ schmücken.
Die meisten wollen, auch wenn der Titel vom
Kursleiter selbst kreiert ist.
MUM
Mit Wildkräutern
durch die Finanzkrise
Selbstversorgung aus der Natur, hat das nicht
ein wenig den Touch von Entbehrung und
Armut? „Früher ja, aber heute nicht mehr“,
sagt Strauß. Er beobachtet, dass sich immer
mehr Leute für Wildpflanzen interessieren –
quer durch alle Altersgruppen. Die Gründe
dafür sind durchaus unterschiedlich: Während die einen die Nase voll haben von Lebensmittel-skandalen und sich mit möglichst
natürlichen Zutaten ernähren wollen, schätzen die anderen schlicht den unvergleichlichen Geschmack der Wildpflanzen. Wieder
andere sind einfach gerne in Wald und Feld
unterwegs und wollen wissen, was man denn
unterwegs so zu sich nehmen kann. Und auch
die Finanzkrise habe dazu beigetragen, dass
das Interesse gewachsen sei. „Für mindestens
ein Fünftel der Teilnehmer ist es eine große
Motivation, sich möglichst unabhängig von
Geld und Lebensmittelversorgung ernähren
zu können.“
Dabei, so räumt Markus Strauß durchaus
ein, ist die reine Selbstversorgung gar nicht
sein Ziel. „Es wäre möglich, aber ob es Spaß
macht, ist eine andere Frage. Und es ist ja
auch nicht notwendig.“ Er plädiert dafür, die
Wildpflanzen in die Küche zu integrieren,
zum Beispiel den Endiviensalat mit Löwenzahnblättern und drei Esslöffeln getrockneten
Brennnesselsamen zu bereichern. „In Kombination mit Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch lässt sich mit Wildpflanzen gut leben.“
Und nicht nur das. Die „wilden Grünen“
haben durchaus das Zeug zur Delikatesse.
Eingelegte Wiesenbärenklauknospen, mit
Waldmeister verfeinerter Genussessig, Holunderbeerenchutney, Fichtenspitzen- und Rosen-Sirup oder ein Fruchtaufstrich aus Sanddorn und Hagebutte – das sind nur einige der
Köstlichkeiten, die Morgane Bannöhr selbst
herstellt und in ihrem kleinen Hofladen im
fränkischen Waldaschaff verkauft. Die Kräuterpädagogin bietet darüber hinaus gemeinsam mit zwei anderen Frauen ebenfalls Führungen durch die Natur sowie Kochkurse an
(www.die-wildkraeuter-drey.de) und bestätigt
das gestiegene Interesse: „Vom Kind bis zum
Rentner ist in den Gruppen alles vertreten.“
Ihr Lieblingswildkraut ist der Löwenzahn:
„Der wächst über viele Monate und man
kann fast jeden Teil der Pflanze nutzen.“ Aber
sie schwärmt auch von jungen Fichtenspitzen: „Mit Schokoladenkuvertüre überzogen
schmecken die köstlich!“ Vielleicht kommt es
ja wirklich mal auf einen Versuch an.
Was man alles essen kann
Gänseblümchen
Die kleine Blume mit den rosettenförmig
angeordneten weißen Blütenblättern und
dem Mittelpunkt aus gelben Röhrenblüten
kennt jedes Kind. Gänseblümchen wachsen auf vielen Wiesen und Weiden.
Wie duftet und schmeckt es? Kaum
Duft. Die jungen grünen Blätter haben
einen nussigen Geschmack, in Essig
eingelegte gelbe Blütenknospen erinnern
geschmacklich an Kapern.
Erntezeit: Junge Blätter erntet man am
besten im Frühjahr, Blüten gibt es dagegen
bis in den Herbst.
Wie wird es zubereitet? Blätter roh in
Salat und Kräuterquark geben, gedünstet
auch in Suppen. Junge, halb geöffnete
Blüten sind eine schöne und essbare
Dekoration.
Felsenbirne
Von wegen Birne! Die Früchte dieses Rosengewächses
erinnern eher an große Heidelbeeren. Der Strauch
allerdings, der auch in vielen Gärten, Parks
und Friedhöfen wächst, ist deutlich höher als
man es von den Blaubeeren kennt.
Wie duftet und schmeckt es? Richtig reif
schmecken die Beeren sehr süß mit leichtem Marzipanaroma.
Erntezeit: Wenn die Felsenbirnen im
Juli eine dunkelviolette Farbe annehmen, können sie geerntet werden.
Wie wird es zubereitet? Roh oder
als Kompott, im Pfannkuchen oder als
Marmelade.
Schätze aus der Natur
MUM April 2014 Sommerlinde
Bekannt ist vor allem die schweißtreibende und heilende
Wirkung des Lindenblütentees. Aber nicht nur die Blüten,
sondern auch die jungen Blätter lassen sich verwerten.
Wie duftet und schmeckt es? Die Lindenblüten schmecken wie sie duften, nämlich intensiv süßlich, die jungen
Blätter dagegen haben ein mildes Aroma.
Erntezeit: Blüten können im Juni bis Anfang Juli gepflückt werden, frisch aufgeblüht besitzen die Lindenblüten die höchste Wirkstoffkonzentration. Junge Lindenblätter gibt es schon ab April.
Wie wird es zubereitet? Die Blätter können roh als
Salat oder gedünstet als Gemüse gegessen werden. Für
Lindenblütentee die Blüten an einem schattigen, luftigen
Platz oder bei 40 Grad in einem Dörrapparat trocknen
und dann in verschließbaren Gläsern dunkel und einigermaßen kühl lagern.
Eberesche
Kornelkirsche
Seite 5
Giersch
Gärtner bringt das 50 bis 100 Zentimeter hohe Beikraut mit seiner Wuchs- und Vermehrungsfreude oft
zum Verzweifeln. Giersch, auch Geißfuß genannt,
stellt keine besonderen Anforderungen an den Boden, wächst wild und im Hausgarten fast überall.
Wie duftet und schmeckt es? Die zarten, gelbgrünen Triebe duften und schmecken zart nach
Möhre und Petersilie.
Erntezeit: Von März bis in den späten Herbst.
Wie wird es zubereitet? Die jungen Triebe
schmecken roh im Salat und am Kräuterquark,
die älteren Blätter und Stängel fein geschnitten als
gedünstetes Gemüse (10 bis 20 Minuten Garzeit,
fällt ähnlich wie Spinat stark zusammen), in Suppen
oder Pfannkuchen.
Löwenzahn
Die Eberesche wird auch Vogelbeere genannt – und
das Gerücht, dass diese giftig sei, hält sich zwar hartnäckig, aber es stimmt nicht. Allerdings schmecken die
rohen Früchte sehr bitter und werden erst durch das
Kochen genießbar.
Die vielen leuchtend gelben, duftenden Blüten der Kornelkirsche zeigen sich schon im zeitigen Frühjahr, doch
die Früchte nehmen erst ab August ihre rote Farbe an.
Ihr Aussehen erinnert, bis auf die Farbe, eher an Oliven
als an pralle Süßkirschen. Auch der Stein ist eher länglich und nicht so rund wie bei normalen Kirschen.
Neben dem Bärlauch ist der gelb blühende Löwenzahn
heute wahrscheinlich das bekannteste Wildkraut. Das
liegt sicher auch daran, dass er fast überall auf Wiesen,
Weiden und an Wegrändern zu finden ist. Inzwischen wird
er sogar manchmal schon in Feinkostgeschäften verkauft.
Wie duftet und schmeckt es? Gekocht schmecken
die Früchte der Eberesche süß-säuerlich mit einem
zarten Bittermandelaroma. Sie enthalten viel Vitamin C.
Wie duftet und schmeckt es? Die vollreifen Früchte,
die sich leicht vom Zweig entfernen lassen, schmecken
intensiv fruchtig.
Wie duftet und schmeckt es? Die jungen Blätter schmecken leicht bitter, die Blütenknospen erinnern geschmacklich an Rosenkohl.
Erntezeit: Vom späten September bis in den November. Am besten den ersten richtigen Frost abwarten,
dann schmecken die Beeren sogar noch ein wenig
milder.
Erntezeit: September.
Erntezeit: Ab April bis zur Blüte. Schmackhaft sind die
jungen Blätter der inneren Blattrosette. Die Blütenknospen
dürfen nur wenig von der gelben Blüte erahnen lassen
und müssen noch weitgehend geschlossen sein.
Wie wird es zubereitet? Mit milden Äpfeln oder Birnen
lässt sich aus den Ebereschen ein köstliches Mus oder
eine leckere Konfitüre herstellen.
Wie wird es zubereitet? Die Früchte schmecken, wenn
sie richtig reif sind, auch roh köstlich. Da sich der Stein
nur schwer herauslösen lässt, kocht man die Früchte
für ein Mus oder Konfitüre einfach mit etwas Wasser auf
und passiert sie dann durch ein Sieb.
Wie wird es zubereitet? Die jungen Blätter werden roh
als Salat gegessen. Die Blütenknospen werden einige Minuten in heißem Öl gebraten und dann nur noch gesalzen.
Brennnessel
Kräutersammler mögen ihr würziges Aroma und schätzen
die entwässernde Wirkung als Teekraut. Die anspruchslose Pflanze bevorzugt stickstoffreiche Böden und ist an
vielen Orten zu finden.
Wie duftet und schmeckt es? Die Blätter duften strengwürzig und schmecken herb und leicht bitter, ein wenig
wie Spinat. Die Brennnesselsamen haben getrocknet oder
geröstet einen nussigen Geschmack.
Erntezeit: Ab März/April bis weit in den Sommer hinein
können die jungen Blätter und Triebspitzen geerntet wer-
den. Größere Blätter sind zu hart und faserig. Die Samen
sind erst im Spätsommer erntereif, wenn sie in großen
Büscheln an den Brennnesseln hängen.
Wie wird es zubereitet? Als Wildgemüse gedünstet wie
Spinat, in der Suppe, in Pfannkuchen, in Kräuterquark und
als Salat. Die Brennhaare verlieren ihre Wirkung, wenn die
Blätter kurz blanchiert werden. Will man die Blätter roh
essen, rollt man sie am besten mit einem Nudelholz ab,
denn auch dabei werden die Brennhaare zerstört. Frische
und getrocknete Blätter als Tee. Die Samen schmecken
frisch oder geröstet im Müsli.
MUM
Seite 6
Mit dem Baby verreisen Mit dem Beißring
ins Babyhotel
Urlaub mit dem Neugeborenen –
geht das überhaupt? Wir stellen
sechs Babyhotels vor, die Tapetenwechsel garantieren und alles
dafür tun, dass Kinder und Eltern
gleichermaßen glücklich sind.
Wer mit dem Nachwuchs in Urlaub fahren will,
der das erste Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
braucht als wichtigstes Gepäckstück einen gesunden
Fatalismus. Eine große Portion Gleichmut hilft enorm,
wenn die Ferientage mit dem familiären Neuzugang
gelingen sollen. Denn es ist unterwegs nie die Frage,
ob das Kind anfängt zu schreien, sondern immer nur
wann, eine Regel, die sich zuverlässig in öffentlichen
Verkehrsmitteln oder im Restaurant bewahrheitet.
Vorbeugend kann man vor der Reise auch das Wickeln auf engstem Raum üben, denn das Kind wird
garantiert immer dann die Windeln füllen, wenn es
wenig Platz zum Wechseln gibt.
Zum Glück haben sich etliche Hotels ausschließlich
auf Eltern mit Kleinkindern spezialisiert und tun alles
dafür, dass alle Beteiligten eine erholsame Zeit erleben. In diesen Häusern stehen keine Hydrokulturen
mit ausgedrückten Zigarettenkippen neben dem Aufzug, und im Restaurant regt sich kein Kellner darüber
auf, dass der Nachwuchs auf allen Vieren ausgedehnte Streifzüge unter die Nachbartische unternimmt. Stattdessen wartet auf die Kleinen eine Welt
voller Spiele und Streicheltiere. Und die Eltern können
Luft holen und endlich wieder einmal ungestört drei
Gänge hintereinander verspeisen.
MUM
MUM April 2014
INFOS
Alle Babyhotels von Familotel bieten eine
säuglingsgerechte Ausstattung und ein
stillfreundliches Umfeld, Babyfon und Babybadewanne, Feuchttücher, Wickeltisch
und Wickeltischauflagen, Fläschchenwärmer
und Vaporisator, Kinderwagen, Buggy und
Rückentragen, teilweise auch speziell eingerichtete Babyzimmer und ein Kleinkinddepot
zum Einkauf (Schnuller, Flaschen, Windeln,
Pflegecremes und Gläschenkost). Alle Babyhotels garantieren eine altersgerechte Babyund Kleinkindbetreuung (mind. 18 Std./Wo.)
für Säuglinge und Kinder bis zu drei Jahren.
Hotel Amiamo
Ideal für Sommer und Winter
Das Hotel Amiamo ist ideal für
den Winter, denn es liegt direkt
an der Piste neben der Areitbahn und „Schmidolins Zauberteppich“, was den Start ins
Skivergnügen erleichtert. Mit
seiner kompakten Bauweise ist
das Haus ideal für Familien mit
Kleinkindern, denn Restaurant,
Bar, Kinderclub und Zimmer liegen nahe beisammen, sodass
sich die Kinder allein im Haus
bewegen können. Die Zimmer
haben einen abgetrennten
Kinderbereich mit Stockbetten
und einen Traumblick auf Zell
am See. Die Kleinsten (3 –12
Monate) werden im „Babynest“
gewindelt, gefüttert und betreut. „Babyoma“ Josefine geht
bei schönem Wetter mit dem
Nachwuchs im Kinderwagen
an die Luft. Wenn die Eltern von der Piste zurückkommen, bleibt noch genug Zeit für eine Planschrunde mit dem Nachwuchs im Babypool mit 36 Grad warmem Wasser. Für die größeren Kleinen
gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Zauberkünstlern, Basteln und Werken. Während der
Baby- und Kleinkindwochen sind 40 Stunden Betreuung inklusive, sonst 20 Stunden; während der
Winterwochen wahlweise vormittags (9 –12 Uhr) oder nachmittags (13 –16 Uhr).
Preis: Im Mai gibt es im Rahmen der Baby- und Kleinkindwochen sieben Nächte im Familienstudio
Sonnenschein ab 1.462 Euro für zwei Erwachsene und ein Kind unter drei Jahren. Inklusive sind
u www.amiamo.at
unter anderem Rundumverpflegung und ein Ausflugspaket. MUM April 2014 Mit dem Baby verreisen Seite 7
Hotel Alpenrose Urlaub bei Familie Nemo
Während Eltern oder Großeltern einchecken, hat die Kinder schon
das große Aquarium in der Lobby in den Bann gezogen, in dem zur
großen Verblüffung der Kleinen Nemo sogar mit Eltern und Geschwistern seine Kreise zieht. Der erste Rundgang durchs Hotelgelände macht dann alle vor Staunen sprachlos, denn das First-ClassFamilienhotel Alpenrose im österreichischen Lermoos bietet ein
unendlich großes Angebot an Aktivitäten. Von den 130 Mitarbeitern
sind 22 als Betreuer im Baby- und Kinderclub damit beschäftigt,
den Jüngsten im 5.000 Quadratmeter großen Outdoorabenteuerbereich, auf dem Indoorspielplatz und in der Wasserpiratenwelt ein
perfektes Urlaubserlebnis zu bescheren. Babys werden ab dem
siebten Lebenstag von 8 bis 21 Uhr durch sieben professionell
geschulte Mitarbeiterinnen gehätschelt, gepflegt, gewickelt und umsorgt – einschließlich Babyschwimmen, Kasperletheater und Spielen
zur Entwicklungsförderung. Zum Standard gehören gemeinsame,
geführte Familienwanderungen in der Zugspitzregion – mit Picknick
und Besuch beim Ziegenpeter und seinen Tieren.
Preis: Zwei Erwachsene und ein Kind zahlen im Sommer pauschal
für sieben Nächte plus Betreuung und Verwöhnvollpension komplett
ab 1.810 Euro. Außerdem bietet das Hotel spezielle Angebote für
u www.hotelalpenrose.at
Singleeltern. Gut Landegge Ferientage
im Wasserschloss
Babyhotel Alpenhof
Gourmetbrei für die Minis
Mitten in einem märchenhaften Park im Emsland steht das Wasserschloss Gut
Landegge aus dem 17. Jahrhundert mit 26 großzügigen Familienappartements. Die
Gästekinder können nach Lust und Laune toben, die vielen Spielgeräte auf dem
50.000 Quadratmeter großen Gelände nutzen und sich mit den Tieren anfreunden.
Für die größeren Kinder wird Reiten ganz groß geschrieben. Das Familienhotel
bietet an 27 Stunden in der Woche Babybetreuung, die im Preis eingeschlossen ist,
Kinder ab drei Jahren gehen in den betreuten Happy Club. Das Familotel befindet
sich in einer grünen Oase, umringt von Wiesen und Wäldern mit etlichen Biotopen,
jeden Dienstag geht es für Eltern und Babys im Planwagen zum Picknick ins Grüne.
Preis: Eine Woche kostet im Rahmen der „Baby- und Kleinkinderwochen 2014“ mit
sieben Übernachtungen, Halbpension und allen Extras ab 480 Euro pro Erwachu www.gutlandegge.de
senem und 84 Euro für Kinder unter drei Jahren.
Eibtaler Hof
Bauernhof mit
Badeteich
Im Juli 2013 wurde das Südtiroler Familienhotel Alpenhof zum Babyhotel ausgebaut und bietet für
die Allerkleinsten nicht nur Schwimmkurse und Babyyoga, sondern auch zu jeder Mahlzeit frisch
zubereitete Breie statt der üblichen Gläschenkost. Das Hotel liegt auf 1.400 Metern am Gitschberg
und bietet 15 lichtdurchflutete Familienappartements im modernen Tiroler Design mit atemberaubendem Blick. Für die Allerkleinsten gibt es ganz neu das „Murmel Nido“, ein ideales Plätzchen
zum Kuscheln, Schmusen und Entdecken mit Krabbelmatten, Babytunnel, Rasseln und dem
guten alten Schaukelpferd. Das Schwimmbad gibt es gleich in drei Versionen, die Allerkleinsten
planschen im Babyschwimmbad mit 30 Zentimetern Tiefe und 34 Grad Wassertemperatur, für
die größeren Kids gibt es das Murmel Lago Kinderbad mit Goldwaschrinne, Kübelduschen und
Kinderrutschen, die Youngsters schließlich toben durchs Panoramabad mit Whirlbänken und
Schwimmschleuse ins Freie.
Preis: Zu Ostern kosten sieben Übernachtungen für zwei Erwachsene und zwei Kinder unter
sieben Jahren ab 1.632 Euro inklusive Vollverpflegung und Unterhaltungsprogramm für den Nachwuchs. Wer gerne Skifahren möchte, erhält zudem Skipass, Ausrüstung und Skischule für einen
u www.alpenhof.org
Tag gratis.
Der Eibtaler Hof bei Nürnberg ist ein Erlebnisbauernhof mit einem biologischen
Badeteich, mit Ponys zum Striegeln und Hühnern zum Füttern. Tagsüber darf
man im Hof und im Stall mithelfen, abends sitzt man gemeinsam ums Lagerfeuer. Zum Toben gibt es 15.000 Quadratmeter Spielfläche, dazu eine Spielstraße
mit Dinocars, eine eigene Kletterhalle, Schwimmbad mit Kinderbereich, eine
Spielscheune und eine eigene Holzwerkstatt, wo die Jüngsten Pumuckl spielen
können und wie bei Meister Eder lernen, das Holz zu bearbeiten. Junge Familien
finden alle nötigen Extras im Zimmer, vom Komfortbabybett über Wickelauflage
bis zu Babybadewanne, Hochstuhl und Lätzchen. Das Drei-Sterne-Haus bietet
ein Babybuffet mit Babymenüs in Bio-Qualität und einen Babyclub mit Betreuung. Die Appartements sind zwischen 35 bis 85 Quadratmeter groß.
Preis: Eine Woche im Familienzimmer kostet mit allen Leistungen ab 525 Euro
pro Erwachsenem und 105 Euro für ein Kind unter drei Jahren. Zudem gibt es
u www.eibtalerhof.de
verschiedene Komplettangebote je nach Ferienzeit.
MUM
Seite 8
marktdaten MUM April 2014
Kosmetik/Körperpflege/Mode
hinweis
Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer
Auswahl der 250 AWA-Titel, basierend auf einer 3erIndexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP),
Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird
die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht.
Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit
anderen Titeln verglichen.
Pflegende und dekorative Kosmetik mit Luxuspotenzial gönnen sich ÖKO-TEST-LeserInnen laut AWA (Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse) und können diese sich
auch leisten. Sie sind hochgebildet, stehen mitten im Leben und nehmen auf der Karriereleiter eine obere Position ein. Ein gepflegtes Äußeres gehört selbstverständlich dazu. Gleichzeitig ist den Lesern und Leserinnen sehr wichtig, dass die verwendeten Produkte nachhaltig
und fair produziert werden. Immer mehr VerbraucherInnen zeigen ihre Lebenseinstellung
bewusst auch in ihrem Kaufverhalten und geben für fair und umweltverträglich hergestellte
Waren gern etwas mehr Geld aus. Für ÖKO-TEST-LeserInnen sind hochwertige Qualitätsprodukte, ökologisch und fair produziert, eine Selbstverständlichkeit.
Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme
Kategorie
BasisZG
Kosmetik & Mode
TKP
Reichweite
Affinität
3er-
€
Rang
%
Tsd.
Rang
Index
Rang
ZGAnteil %
25 – 49 Hautpflege, Körperpflege: Interessiert mich ganz besonders/auch noch
17,83
2
2,8
0,62
44
118
75
37,1
145
11
Kosmetik & Mode
25 – 49 Leute, die ganz bewusst gesund und im Einklang mit der Natur und Umwelt
leben; Kernzielgruppe: dekorative und pflegende Kosmetik
223,12
1
5,6
0,05
34
237
55
3,0
178
2
Kosmetik & Mode
25 – 49 Aussagen zum Thema Mode: Ich achte beim Kauf von Kleidung darauf,
dass sie umwelt- und sozialverträglich hergestellt worden ist
52,04
1
7,9
0,21
17
332
10
12,7
190
1
Kosmetik & Mode
25 – 49 Einstellungen, Käufertypologie: Ich achte bei Kosmetika darauf,
dass sie nur aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen
47,21
2
5,7
0,23
25
242
19
14,0
182
2
Zielgruppe
Index
Rang
Sie werben im ÖKO-TEST-Magazin besonders kostengünstig
ÖKO-TEST-LeserInnen legen besonders großen
Wert auf Körper- und Hautpflege
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Hautpflege, Körperpflege:
Interessiert mich ganz besonders/auch noch
Die umweltverträgliche Herstellung von Kleidung ist
den ÖKO-TEST-LeserInnen wichtig
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Aussagen zum Thema Mode: Ich achte beim Kauf von Kleidung darauf,
dass sie umwelt- und sozialverträglich hergestellt worden ist
MUM
ÖKO-TEST-LeserInnen achten auch bei der
pflegenden Kosmetik auf Umweltaspekte
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Leute, die ganz bewusst gesund und im Einklang mit der
Natur und Umwelt leben; Kernzielgruppe: dekorative und pflegende Kosmetik
Beim Kauf von Kosmetik wird auf
natürliche Inhaltsstoffe geachtet
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Einstellungen, Käufertypologie:
Ich achte bei Kosmetika darauf, dass sie nur aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen
marktdaten
MUM April 2014 Gesundheit/Medikamente
Seite 9
hinweis
Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer
Auswahl der 250 AWA-Titel, basierend auf einer 3erIndexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP),
Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird
die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht.
Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit
anderen Titeln verglichen.
Für ÖKO-TEST-LeserInnen spielt eine gesunde Lebensweise schon immer eine zentrale
Rolle, dazu gehört auch der Konsum von OTC-Produkten. Ein hoher Bildungsstand
und ein überdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen machen dies möglich. Der
wachsende Trend zu gesunder Ernährung und das steigende Interesse an Fitness- und
Wellnessthemen in breiteren Bevölkerungsschichten haben uns überdies viele neue
LeserInnen gebracht. ÖKO-TEST berichtet seit Jahren regelmäßig und umfassend über
diesen Bereich. Die neuen Leser wollen gezielt über Fitness- und Wellnessprodukte informiert werden und fungieren ihrerseits als Meinungsbildner.
Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme
Kategorie
BasisZG
Gesundheit
25 – 49
Gesundheit
TNP
Zielgruppe
Reichweite
Affinität
Rang
3erZGAnteil % Index Rang
€
Rang
%
Mio. Rang Index
Informationsinteresse: Naturheilmittel, homöopathische Medikamente interessiert
und – gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte
51,52
1
7,1
0,21
22
302
14
12,8
173
2
25 – 49
OTC-Kernzielgruppe
59,87
2
4,7
0,18
38
198
60
11,1
154
2
Gesundheit
25 – 49
Gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise: Interessiert mich ganz besonders
24,79
1
4,9
0,44
27
206
13
26,7
187
2
Gesundheit
25 – 49
Hohe Ausgabebereitschaft: Bereiche, die so wichtig sind, dass man bereit ist, dafür einiges
Geld auszugeben: Gesundheit und Wellness
32,50
2
3,9
0,34
37
164
40
20,4
161
5
ÖKO-TEST-LeserInnen sind bereit, viel Geld für Gesundheit und Wellness auszugeben
ÖKO-TEST-LeserInnen interessieren
sich stark für Naturheilmittel
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Informationsinteresse: Naturheilmittel,
homöopathische Medikamente interessiert und – gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte
Gesunde Ernährung und eine gesunde
Lebensweise haben einen hohen Stellenwert
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise.
Interessiert mich ganz besonders
Mit ÖKO-TEST erreichen Sie die Kernzielgruppe
„rezeptfreie Medikamente“ optimal
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; OTC-Kernzielgruppe
ÖKO-TEST-LeserInnen geben bevorzugt
viel Geld für Wellness und Gesundheit aus
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; hohe Ausgabebereitschaft:
Bereiche, die so wichtig sind, dass man bereit ist, dafür einiges Geld auszugeben: Gesundheit und Wellness
MUM
Seite 10
marktdaten MUM April 2014
Ernährung/Essen/Trinken
hinweis
Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer
Auswahl der 250 AWA-Titel, basierend auf einer 3erIndexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP),
Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird
die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht.
Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit
anderen Titeln verglichen.
Wenn es um Essen und Trinken geht, sind ÖKO-TEST-LeserInnen „Luxuskäufer“. So
achten sie sehr auf ihre Gesundheit und wissen, wie wichtig dabei eine gesunde, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung ist. Sie geben daher deutlich mehr Geld
für Nahrungsmittel aus als der Bevölkerungsdurchschnitt und kaufen häufig in guten
Feinkostgeschäften, Bio-Läden und Reformhäusern. Feinheiten der gehobenen Küche
werden gerne ausprobiert und Freunden und Bekannten weiterempfohlen. ÖKO-TESTLeserInnen gelten daher auch als Experten beim Thema Kochen und Kochrezepte. Sie
fungieren in diesem Themenfeld als Multiplikatoren und Meinungsbildner.
Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme
TKP
BasisZG
Reichweite
Affinität
€
Rang
%
Mio.
Rang
Index
Rang
Essen & Trinken 25 – 49 Ernährungs-, Essverhalten: Leute, die aus gesundheitlichen Gründen
besonders auf ihre Ernährung achten
62,82
1
4,7
0,18
29
198
22
Essen & Trinken 25 – 49 Kochen/Kochrezepte und gesunde Ernährung: interessiert und –
gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte
60,77
1
6,9
0,18
25
290
Essen & Trinken 25 – 49 Persönlicher Kauf bzw. Kauf oder Verbrauch in den letzten 14 Tagen: Rotwein
35,93
2
3,9
0,31
33
Essen & Trinken 25 – 49 Hohe Ausgabebereitschaft: Bereiche, die so wichtig sind, dass man bereit ist,
dafür einiges Geld auszugeben: gute Ernährung, gutes Essen
21,69
2
3,5
0,51
36
Kategorie
Zielgruppe – Top Twenty im Ranking
ZGAnteil
%
3erIndex
Rang
10,5
183
2
21
10,9
183
2
166
33
18,4
160
3
150
41
30,5
176
3
Bei uns erreichen Sie ernährungsbewusste Konsumenten
mit hohen Qualitätsansprüchen!
ÖKO-TEST-LeserInnen achten
besonders auf ihre Ernährung
Experten und Tippgeber zu Kochen
und gesunder Ernährung
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Ernährungs-, Essverhalten: Leute,
die aus gesundheitlichen Gründen besonders auf ihre Ernährung achten
ÖKO-TEST-LeserInnen genießen
gerne Rotwein
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre;
Persönlicher Kauf bzw. Kauf oder Verbrauch in den letzten 14 Tagen: Rotwein
MUM
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Kochen/Kochrezepte und gesunde Ernährung:
interessiert und – gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte
Für gute Ernährung geben
ÖKO-TEST-LeserInnen viel Geld aus
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Hohe Ausgabebereitschaft: Bereiche, die so wichtig sind,
dass man bereit ist, dafür einiges Geld auszugeben: gute Ernährung, gutes Essen
marktdaten
MUM April 2014 ÖKO-TEST: LeserInnen-Profil
Seite 11
hinweis
Die Grafiken zeigen die Leistungswerte einer
Auswahl der 250 AWA-Titel, basierend auf einer 3erIndexsumme, die Tausender-Kontakt-Preis (TKP),
Reichweite und Affinität zusammenfasst. So wird
die Wirtschaftlichkeit eines jeden Titels verdeutlicht.
Zur besseren Verständlichkeit werden die Grundzählungen des ÖKO-TEST-Magazins in der Eingangstabelle dargestellt und dann in den Grafiken mit
anderen Titeln verglichen.
Hochgebildet, beruflich erfolgreich, wirtschaftlich gut bis sehr gut gestellt, konsumfreudig, aber mit Bedacht und nachhaltig, qualitätsorientiert, meinungsstark im Bekanntenkreis – das sind die ÖKO-TEST-LeserInnen. Gelegentlich geben sie auch besonders viel Geld aus, wenn sie der Meinung sind, das Produkt oder die Dienstleistung sei
ihr Geld wert. Dabei gehen sie als kritische Konsumenten sorgfältig vor und informieren sich gründlich vor einer Kaufentscheidung. Sind sie aber einmal von einer Marke
oder einem Produktangebot überzeugt, so geben sie ihre Kenntnisse gern weiter und
fungieren daher als Multiplikatoren in ihrem beruflichen und privaten Umfeld.
Strukturdaten des ÖKO-TEST-Magazins mit 3er-Indexsumme
Kategorie
Einstellungen
Einstellungen
Einstellungen
Einstellungen
BasisZG
Zielgruppe
25 – 49 Ergebnisse von Warentests sowie Untersuchungen zu Preisen und Qualität
von Waren interessieren mich ganz besonders.
25 – 49 Kreise, Schichten, Gruppen – das könnte auf mich passen: Leute, die beim Einkauf
darauf achten, dass die Produkte von Unternehmen stammen, die sozial und
ökologisch verantwortungsbewusst handeln.
25 – 49 Leute, die ganz bewusst gesund und im Einklang mit der Natur und Umwelt leben
und Innovatoren oder Trendsetter sind.
25 – 49 Zielgruppenmodelle: überwiegend qualitätsorientierte Konsumenten.
TNP
Reichweite
Affinität
3erZGAnteil % Index Rang
€
Rang
%
Mio.
Rang
Index
Rang
38,59
1
6,5
0,29
20
274
4
17,1
215
1
34,03
1
8,1
0,32
13
341
3
19,4
207
1
124,83
1
9,7
0,09
14
410
17
5,3
193
1
37,23
1
5,1
0,30
27
214
26
17,8
192
2
ÖKO-TEST bietet eine besonders attraktive Zielgruppe
Ergebnisse von Warentests werden
mit sehr großem Interesse gelesen
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Ergebnisse von Warentests sowie Untersuchungen
zu Preisen und Qualität von Waren interessieren mich ganz besonders
ÖKO-TEST-LeserInnen sind Trendsetter im Bereich
gesundes und umweltbewusstes Leben
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Leute, die ganz bewusst gesund und im
Einklang mit der Natur und Umwelt leben und Innovatoren oder Trendsetter sind
Produkte von sozial und ökologisch handelnden
Unternehmen werden beim Einkauf bevorzugt
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Kreise, Schichten, Gruppen – das könnte auf mich passen: Leute, die beim Einkauf
darauf achten, dass die Produkte von Unternehmen stammen, die sozial und ökologisch verantwortungsbewusst handeln
ÖKO-TEST-LeserInnen sind
qualitätsorientierte Konsumenten
Indexsumme = TKP + Reichweite + Affinität
Rang X von 250 AWA-Titeln
AWA 2013; Zielgruppe 25 – 49 Jahre;
Zielgruppenmodelle: überwiegend qualitätsorientierte Konsumenten
MUM
Seite 12
heftvorschau im detail ÖKO-TEST-Magazin
Juni 2014
MUM April 2014
Ratgeber
Kosmetik und Wellness
Die TESTs
 Duschgele
 Shampoo für normales
Haar
 Shampoo gegen
Schuppen
 Gesichtscremes
 Körperlotionen
 Lippenstifte
 Wimperntusche
 Augen-Make-upEntferner
Heft-im-Heft
Kinder Kinder
Die Themen
 Muss man sich Kinder
leisten können?!
 Kinderhilfsorganisation
World Vision
 Expartner
 Diätprogramme im
Internet für Kinder und
Jugendliche
 Plötzlicher Kindstod
Die Themen im Überblick
 Weniger Plastik: Wie man die Umwelt einfach
entlasten könnte  Intersolar  Einrichten  Grillen
 Rezepte  Reisetipps  Bücher
Die TESTs
 Versender von Babyund Kinderprodukten
– Teil 2
Die TESTs
 Vegane & vegetarische Lebensmittel  Senf
 Gartenstuhlauflagen  betriebliche Altersvorsorge
 Hämorrhoidenmittel  Gesichtspeelings
Die Themen im Überblick
 Kleine Kulturgeschichte des Schminkens  Die Basics für Körperpflege und ein
gutes Aussehen  Vorteile der Naturkosmetik  Vegane Kosmetik  Was steht
wem? Die richtige Stil-, Farb- und Make-up Beratung  Diese Basics gehören in
jeden Kleiderschrank  Modeklassiker – Immer wieder neu aufgelegt  StilIkonen
gestern und heute – Was kann frau von den Diven lernen?  Faire Kleidung –
Shoppen mit gutem Gewissen  Fairer Schmuck – wo kann man ihn kaufen?
DU: 14.05.2014 | EVT: 13.06.2014
DU: 30.04.2014 | EVT: 30.05.2014
Ratgeber
Bauen und Wohnen
Ratgeber
Essen und Trinken
Die TESTs
 100 gute Lebensmittel
 Mineralwasser
 Olivenöl
 Margarine
 Balsamico
 Kaffeekapseln
 Haferflocken
 Marzipan
 Multivitaminsäfte
 Tiefkühlspinat
 Apfelmus
 Hochwertige Öle
Die Themen im Überblick
 Richtig gut essen, was heißt das? Regional, bio, vegetarisch, vegan, fair?
 Welchen Produzenten kann man vertrauen?
 Firmenporträts ausgewählter Lebensmittelproduzenten
DU: 29.04.2014 | EVT: 16.05.2014
Die TESTs
 Lackfarben
 Tapetenkleister
 Weiße Wandfarbe
 Holzöle
 Acrylfugenmassen
 Heckenscheren
 Mähroboter
 Schöne Gartenmöbel
 Gartenhandschuhe
 Hausratversicherungen
Die Themen im Überblick
 Bauen: Sonnenhaus – Energie – Dämmen – Hausvorstellungen – Heizen
 Renovieren – Welcher Fußboden passt zu mir?
 Das wohngesunde Schlafzimmer: Schallschutzfenster – Betten – Schlafzimmer
 Garten: Pflanzen und Samen aus dem Ökohandel – Bewässerung – Terrassen
 Sicherer Wohnen: Einbruchsicherung – Rauchmelder – altersgerechte Produkte
DU: 23.04.2014 | EVT: 09.05.2014
MUM
heftvorschau im detail
MUM April 2014 Spezial Fit & Gesund
Seite 13
Spezial Baby
Die TESTs
 Multivitaminsäfte
 Mineralwasser
 Apfelschorle
 Multivitaminpillen
 Naturkosmetik
 Körper-/Massageöle
 Yogamatten
 Tape-Pflaster
 Laufshirts/
Funktionswäsche
Die TESTs
 Stilltees
 Höschenwindeln
Die Themen im Überblick
 Das richtige Gewicht
 Die wichtigsten Tipps zur Ernährungsumstellung und zu einem bewegteren Leben
 Richtiger Umgang mit Stress – Entspannungssportarten
– Medikamente gegen Stress
 Train the Brain: Geht das? – Brain Food
 Fit durch Bewegung – die richtige Sportart finden
 Sport- und Wellnessurlaub – die neuesten Trends
 Extra: Fit & Gesund älter werden: Fit durch die Wechseljahre
– Stress und Schlafstörungen
Die Themen im Überblick
 Entwicklung: Die wichtigsten Entwicklungsstufen – Vorsorgeuntersuchungen
– Physiotherapie und Osteopathie für Kleinkinder – Medikamente – Homöopathie
 Ernährung im ersten Lebenjahr: Muttermilch – Stillen – Stillzubehör –
Muttermilchersatznahrung – Beikost – Baby-Led-Weaning
 Schlafen: Schlafrhythmus – Der richtige Schlafplatz – Plötzlicher Kindestod
 Wickeln: Windelsysteme im Überblick – Richtig gewickelt und gepflegt
– Sauberkeitserziehung
 Unterwegs: Tragehilfen – Kinderwagen – Tipps zum Kinderwagenkauf
– Fahrradkindersitz – Fahrradanhänger – Autokindersitze – Babyhotels
 Eine gute Kinderbetreuung finden
DU: 14.04.2014 | EVT: 02.05.2014
DU: 03.04.2014 | EVT: 17.04.2014
Publikationen 2014 im Überblick
ÖKO-TEST-Magazin
Ausgabe
Januar
Februar
EVT
April
Mai
DU
EVT
AZ
ÖKO-TEST Spezial
DU
EVT
AZ
ÖKO-TEST Jahrbuch
DU
EVT
AZ
DU
nnnnnnn Magazin 01 / 2014
n Themenjahrbuch Kleinkinder
27.12.13
10.01.14
20.11.13
27.11.13
04.12.13
11.12.13
nnnnnnn Magazin 02 / 2014
24.01.14
März
AZ
ÖKO-TEST Ratgeber
11.12.13
18.12.13
nnnnnnn Magazin 03 / 2014
n Spezial Heuschnupfen & Allergien
28.02.14
07.03.14
22.01.14
29.01.14
29.01.14
nnnnnnn Magazin 04 / 2014
n Spezial Baby
28.03.14
17.04.14
19.02.14
26.02.14
12.03.14
nnnnnnn Magazin 05 / 2014
n RG Bauen, Wohnen & Renovieren*
n Spezial Fit & Gesund
25.04.14
09.05.14
02.05.14
19.03.14
26.03.14
02.04.14
09.04.14
26.03.14
05.02.14
19.03.14
02.04.14
Legende
EVT= Erstverkaufstag
AZ = Anzeigenschluss
DU = Druckunterlagenschluss
RG = Ratgeber
* = Ratgeber mit CD
n RG Essen, Trinken & Genießen*
16.05.14
Juni
Juli
n Ratgeber Kosmetik & Wellness*
30.05.14
13.06.14
23.04.14
30.04.14
07.05.14
14.05.14
nnnnnnn Magazin 07 / 2014
21.05.14
28.05.14
nnnnnnn Magazin 08 / 2014
25.07.14
September
16.04.14
nnnnnnn Magazin 06 / 2014
27.06.14
August
09.04.14
Rubrikfarben
n B AUEN UND WOHNEN,
UMWELT, Politik UND
ENERGIE
n KINDER UND FAMILIE
n R ENTE, Geld,
Versicherungen,
Arbeit UND Recht
n KOSMETIK UND WELLNESS
n FREIZEIT UND TECHNIK
n ESSEN UND TRINKEN
n GESUND UND FIT
18.06.14
25.06.14
nnnnnnn Magazin 09 / 2014
n Ratgeber Kleinkinder
29.08.14
19.09.14
23.07.14
30.07.14
13.08.14
n Spezial Energie
20.08.14
05.09.14
30.07.14
06.08.14
n Spezial Vegetarisch
12.09.14
Oktober
November
06.08.14
13.08.14
nnnnnnn Magazin 10 / 2014
n Spezial Bauen & Finanzieren
nnnnnnn Jahrbuch für 2015
26.09.14
17.10.14
10.10.14
20.08.14
27.08.14
10.09.14
17.09.14
nnnnnnn Magazin 11 / 2014
n Spezial Kinderkrankheiten
24.10.14
07.11.14
17.09.14
24.09.14
01.10.14
03.09.14
10.09.14
08.10.14
n n Spezial Gesunde Haut
14.11.14
08.10.14
15.10.14
n Spezial Einrichten
21.11.14
Dezember
15.10.14
22.10.14
nnnnnnn Magazin 12 / 2014
28.11.14
22.10.14
29.10.14
Januar
nnnnnnn Magazin 01 / 2015
n Themenjahrbuch Kleinkinder
2015
29.12.14
09.01.15
19.11.14
26.11.14
03.12.14
10.12.14
MUM
Seite 14
news und trends MUM April 2014
E-Commerce wächst deutlich
zellente Ergebnis“, betont Christoph
Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh. Noch deutlicher fiel das
Wachstum im reinen Onlinegeschäft
aus. Im E-Commerce wurde eine
Umsatzsteigerung um satte 41,7 Pro-
zent auf 39,1 Milliarden Euro erzielt.
Einen Grund dafür kennt Thomas
Lipke, Präsident des bvh. „Besonders
Jahresprognose 2014 für den interaktiven Handel mit Waren
Gute Aussichten für das Jahr 2014
PROGNOSE
FÜR 2014
2010
30,3 Mrd. 18,3 Mrd.
gesamt
E-Com.
2011
34,0 Mrd. 21,7 Mrd.
gesamt
E-Com.
Insolvenzen gehen weiter zurück
2012
39,3 Mrd. 27,6 Mrd.
gesamt
E-Com.
2013
48,3 Mrd. 39,1 Mrd.
gesamt
E-Com.
Quelle: www.bvh.info
Der Bundesverband des Deutschen
Versandhandels (bvh) hat die Ergebnisse seiner Studie „Interaktiver
Handel in Deutschland 2013“
präsentiert. Für die Erhebung
wurden rund 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von mindestens 14 Jahren
zu ihrem Ausgabeverhalten im
Online- und Versandhandel sowie zum Konsum von digitalen
Dienstleistungen befragt. Der
Erfolgstrend des MultichannelHandels ist der Studie zufolge
ungebrochen: Das Wachstum
lag im vergangenen Jahr mit 22,9
Prozent gegenüber 2012 erstmals
über der 20-Prozent-Marke. Der
Gesamtumsatz stieg auf 48,3 Milliarden Euro. „Neben steigender
Kauffrequenz und wachsenden
Warenkörben ist vor allem die
zunehmende Zahl an Käufern
eine solide Basis für dieses ex-
2014
55,8 Mrd. 48,8 Mrd.
gesamt
E-Com.
Boni ändern Kaufverhalten
Im vergangenen Jahr
haben sich sowohl
Firmenpleiten als auch
Privatinsolvenzen
erneut reduziert.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, sind die Unternehmensinsolvenzen 2013 erneut rückläufig. Damit sind das vierte Jahr
in Folge weniger Firmenpleiten als
im jeweiligen Vorjahr zu verzeichnen. Im Jahr 2013 meldeten die
deutschen Amtsgerichte insgesamt
25.995 Unternehmensinsolvenzen.
Laut Destatis waren das 8,1 Prozent oder 2.302 Fälle weniger als im
Jahr 2012. Auch die Zahl der Ver-
braucherinsolvenzen ging
zum dritten Mal in Folge
zurück: Vergangenes Jahr
meldeten 91.200 Bürger
Zahlungsunfähigkeit an, rund 6,6
Prozent weniger als im Vorjahr. Die
Insolvenzen von Personen, die früher einer selbstständigen Tätigkeit
nachgegangen sind, reduzierten sich
um 0,7 Prozent auf 20.137 Fälle. Laut
den zuständigen Gerichten lagen die
Forderungen von Gläubigern im Jahr
2013 bei insgesamt rund 37,8 Milliarden Euro. Im Jahr 2012 hatten die
offenen Posten noch 51,7 Milliarden
Euro betragen.
Ladegeräte: Einer für alle
die starke Entwicklung von Mobile
im vergangenen Jahr führt dazu, dass
immer mehr Kunden ‚always on‘
sind und zu jeder Zeit und überall
über ihre Mobile Devices einkaufen.“ Laut der Studie sind Frauen der
größte Umsatzträger im interaktiven
Handel. 53,4 Prozent der Umsätze
entfallen auf weibliche Kunden, die
zudem meist größere Warenkörbe
als Männer ordern. Die beliebtesten
Warengruppen waren 2013 Bekleidung mit 11,6 Milliarden Euro
Umsatz, gefolgt von Büchern (5,3
Milliarden Euro) sowie Unterhaltungselektronik und Elektronik allgemein (4,0 Milliarden Euro). Laut
dem bvh soll sich der positive Trend
auch im aktuellen Jahr fortsetzen.
Im gesamten interaktiven Handel
rechnen die Marktforscher mit 15,4
Prozent Wachstum und 24,8 Prozent
Zunahme des reinen E-CommerceVolumens.
Bonusprogramme wie zum Beispiel
Kundenkarten werden gern genutzt.
Foto: ccvision.de
Kunden ändern bewusst ihr Kaufverhalten, um an Bonusprogrammen
teilzunehmen. Das belegt eine repräsentative Umfrage der Marktforscher
von Dr. Grieger & Cie. Daran nahmen rund 2.000 Verbraucher teil,
45 Programme wurden hinsichtlich
Erfolgsfaktoren, Bekanntheit, Nutzung und Teilnehmererfahrungen
unter die Lupe genommen. Demzufolge nimmt jeder Deutsche im
Schnitt an 4,3 Bonusprogrammen
teil. Als wichtigster Teilnahmegrund
gilt die Möglichkeit, Geld zu sparen.
Prämien oder Rabatte durch den
häufigen Einkauf im gleichen Geschäft werden oft genau analysiert:
Empfinden die Verbraucher das Ziel
zum Erreichen der Prämie als zu
hoch angesetzt, nehmen sie nicht teil.
38 Prozent kaufen häufiger dort ein,
wo sie mit Boni oder Sammelpunkten belohnt werden. 26 Prozent der
Kunden kaufen sogar bewusst mehr
ein, weitere 18 Prozent nehmen Umwege in Kauf, um in den Genuss der
Vorteile eines Bonusprogramms zu
kommen. Zwischen den einzelnen
Programmen zeigen sich bisweilen
deutliche Unterschiede: So kennen
92 Prozent der Deutschen das Payback-Programm, 58 Prozent nutzen
es und 79 Prozent würden es weiterempfehlen. Die DeutschlandCard
kennen dagegen nur 69 Prozent
der Verbraucher, gerade 25 Prozent
würden teilnehmen und 61 Prozent
weiterempfehlen. Händlerübergreifende Bonussysteme werden tendenziell bevorzugt. Smartphone-Apps,
die eine Teilnahme an Bonusprogrammen ermöglichen, werden
dagegen noch wenig genutzt. Die
Marktforscher erwarten in diesem
Bereich aber einen deutlichen Nutzungsanstieg: „Anbieter, die bislang
ausschließlich physische Bonusprogramme wie Sammelhefte oder
Kundenkarten einsetzen, sollten in
Erwägung ziehen, ergänzend Apps
anzubieten“, erläutert André Wolf,
Experte für Bonusprogramme bei
Dr. Grieger & Cie.
Recherche über
Suchmaschinen boomt
Bisher setzten die Hersteller von Elektronikgeräten wie Smartphones auf proprietäre Ladegeräte
und Anschlüsse. Das will die EU-Kommission nun ändern. Foto: Deutsche Telekom AG
Ab 2017 könnte der von Verbrauchern lange gehegte Wunsch nach
einheitlichen Ladegeräten für Tablets,
Smartphones und Kameras Wirklichkeit werden. Das EU-Parlament
stimmte für einen entsprechenden
Gesetzesentwurf, der innerhalb von
zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden soll. Hersteller haben
dann noch eine Übergangsfrist von
einem Jahr, ehe die einheitlichen Ladegeräte verpflichtend sind. „Dies ist
eine gute Nachricht für die Verbrau-
MUM
cher und die Umwelt“, freut sich Berichterstatterin Barbara Weiler (SPD).
Dank der neuen Regelung werde
unnötiger Kabelsalat beseitigt und
rund 51.000 Tonnen Elektroschrott
pro Jahr vermieden. Technische Details legte der Entwurf nicht fest. Bis
Ende vergangenen Jahres bestand
eine Selbstverpflichtung unter mehreren Herstellern, die den Einsatz von
Micro-USB-Buchsen vorsah. Ein einheitlicher Standard hatte sich daraus
aber nicht entwickelt.
Die aktuelle Ausgabe der AGOF Internet Facts
zeigt, dass Werbetreibende über den Onlinekanal
praktisch jede gewünschte Zielgruppe erreichen.
Fast alle Altergruppen sind nahezu vollständig
online, geschlechterspezifische Unterschiede bei
Akzeptanz und Nutzungsintensität gebe es kaum
noch. Auch die selbstverständliche Integration in
alle Lebensbereiche nimmt damit zu. Besonders
deutlich wird das in den Bereichen Informationssuche und Onlineshopping. Im Vergleich zum
Vorjahr hat sich die Recherche in Suchmaschinen
zur beliebtesten Internetanwendung überhaupt
Das Internet ist im Alltag angekommen. Erstmals hat die Recherche
entwickelt. Versand und Empfangen von E-Mails,
via Suchmaschine den klassischen E-Mail-Versand überholt.
bisher fast schon obligatorischer Spitzenreiter
in der Statistik, wird somit auf den zweiten Platz
verwiesen. Auf dem dritten Rang folgt Onlineshopping. Insgesamt haben über 97 Prozent aller Internetnutzer
bereits zu Produkten online recherchiert. 45 Millionen Anwender haben schon einmal über das Internet eingekauft. Im Dezember 2013 waren in Deutschland insgesamt 76 Prozent der Bevölkerung im Alter von mehr
als zehn Jahren im Netz unterwegs. Das entspricht 55,77 Millionen Anwendern.
news und trends
MUM April 2014
Cross-Channel-Services sind gefragt
Digitale Dienste am Point-of-Sale
bieten Kunden einen echten Mehrwert, der gerne genutzt wird. Dies
zeigt die Studie „Digitalisierung des
Point-of-Sale“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Demandware. Besonders beliebt sind vor allem grundlegende Cross-Channel-Services wie
beispielsweise Verfügbarkeitsabfragen oder kostenloses WLAN im Geschäft, die bei jeweils knapp 70 Prozent der befragten Konsumenten auf
hohes Interesse stießen. Auch die Bestellung im Ladengeschäft bei Nichtverfügbarkeit des Produkts sowie die
Möglichkeit, online georderte Ware
vor Ort abzuholen, wurden von rund
60 Prozent der Studienteilnehmer
positiv bewertet. „Beim Kauf – egal
ob stationär oder online – spielt das
Thema Verfügbarkeit für Konsumenten traditionell eine große Rolle. Kein Wunder also, dass Services,
SportScheck verknüpft Vertriebskanäle und bietet unter anderem Internet-Bestellterminals in
seinen Filialen an. Fotos: Oliver Farys (li.); Sportscheck (re.)
die hier ansetzen, bei Verbrauchern
besonders beliebt sind. Entsprechend
aufgestellte Händler verhindern, dass
Kunden zur Konkurrenz wechseln“,
betont Sabrina Mertens, Leiterin
des ECC Köln. Digitale Services
tragen zu einem schnelleren und
einfacheren stationären Einkauf bei
und befriedigen das Informationsbedürfnis der Kunden. Dabei darf die
Digitalisierung die klassische Beratung aber nicht ersetzen: Drei von
fünf Verbrauchern sind der Ansicht,
dass „die tollsten digitalen Services
nichts nützen, wenn die Beratung im
Geschäft schlecht ist“.
Markenführung oft mangelhaft
Im Rahmen der Studie „Deutscher
Markenreport 2014“ widmeten sich
die Marktforscher von Brandoffice
und die Fachpublikation Absatzwirtschaft der Frage, warum Markenimplementierung in Unternehmen
häufig scheitert. Ein Ergebnis der
Umfrage unter 150 Entscheidern:
Markenführung ist Chefsache, in
74 Prozent aller Fälle liegt die Verantwortung dafür in der Chefetage.
Dort fehle aber häufig das nötige
Know-how, zudem werde Markenführung häufig mit Werbung verwechselt. Rund ein Drittel der Befragten monierten zudem, dass in
ihrer Firma nicht kundenorientiert
gedacht werde. Inkonsequenz bei
der Implementierung spiele ebenfalls
eine große Rolle. Rund 40 Prozent
der operativen Markenführer besitzen keinen bereichsübergreifenden
Einfluss bei der Durchsetzung der
Markenpositionierung. Eine Fachabteilung für ein vernetztes Markenerlebnis ist selten. Fehlende Mittel,
zu wenig Aufmerksamkeit durch das
Management und einseitig kurzfristige Vertriebsausrichtung werden
ebenfalls als Hindernisse genannt.
Nur 39 Prozent der Unternehmen
kennen ihre Profilierungschancen
ihrer Marke bei möglichen Kunden.
Das ist insbesondere angesichts digitaler Medien und der weiten Verbreitung mobiler Endgeräte ein Nachteil,
da sich auf diesen Plattformen vielfältige Kontaktpunkte mit Kunden
ergeben. „Wer heute das Potenzial
seiner Markenwerte nicht ganzheitlich aktiviert, hat aus Kundensicht
meistens einen entscheidenden
Wettbewerbsnachteil“, erklärt Andreas Heim, Geschäftsführer Brand-
Zu diesen Ergebnissen kommt
eine Umfrage von Ibi Research im
Auftrag der Messe Internet World.
Demnach sind mehr als die Hälfte
der befragten Onlinehändler der
Meinung, dass der Einkauf über
mobile Endgeräte das klassische
Onlineshopping am PC oder Notebook dauerhaft ablösen wird. Um
den Erfolg zu gewährleisten, sei
Sicherheit enorm wichtig. „Insbesondere wenn es um Zahlungsinformationen und persönliche
Daten geht, sind die Konsumenten
sehr sensibel. Onlinehändler dürfen diese Themen nicht unterschätzen“, betont Dr. Georg Wittmann,
Leiter des Studienprojekts bei Ibi
Research. Auch die Integration
aktueller Zahlungsverfahren, verbesserter Kundenservice und optimierte Prozesse stehen im Mittelpunkt der Vorbereitungen auf den
Mobile-Commerce-Ansturm.
Urteil: Abofallen sind Betrug
Der Bundesgerichtshof
(BGH) hat ein Urteil des
Landgerichts Frankfurt
am Main bestätigt, in
dem der Betreiber einer
sogenannten Abofalle
wegen versuchtem Betrug zu zwei Jahren Haft
auf Bewährung verurteilt
wurde. Er hatte mehrere
kostenpflichtige Web- Der BGH hat ein Urteil zu Abofallen im Internet bestätigt.
seiten betrieben, deren Foto: irisblende.de
Dienste nur nach Abschluss eines dreimonatigen Abos Vorgaben eine Täuschungshandlung
für 59,95 Euro zugänglich waren. und das Entstehen eines VermögensAufgrund der Seitengestaltung war schadens für die Nutzer. Die Revisifür flüchtige Besucher nur schwer on wurde vom 2. Strafsenat des BGH
zu erkennen, dass es sich um kosten- verworfen, da durch die Gestaltung
pflichtige Angebote handelte. Nach der Webseiten die KostenpflichtigAblauf der Widerrufsfrist erhielten keit der angebotenen Leistung gedie Benutzer Zahlungsaufforde- zielt verschleiert wurde. Obwohl die
rungen bis hin zu Rechtsanwalts- Täuschung bei sorgfältiger Lektüre
schreiben, die mit Schufa-Einträgen zu erkennen sei, schließe das eine
drohten. Nach dem Urteil des Land- Strafbarkeit nicht aus, da der Begerichts legte der Angeklagte Revisi- treiber versucht habe, unaufmerkon beim BGH ein und bestritt unter same oder unerfahrene Anwender
Berücksichtigung europarechtlicher auszunutzen.
Auto ist kein Statussymbol mehr
Andreas Heim, Geschäftsführer von Brandoffice, sieht Nachholbedarf bei der Markenführung in Unternehmen.
Foto: Brandoffice GmbH
office und verantwortlich für die
Studie. Der komplette Markenreport
mit allen Ergebnissen der Erhebung
kann auf der Brandoffice-Homepage
angefordert werden.
Mobile Shopping: Händler rüsten sich
77 Prozent der deutschen Onlinehändler bereiten sich auf einen
Kundenansturm im Bereich Mobile
Commerce vor. Das Finden und
Schließen von Sicherheitslücken hat
dabei für 85 Prozent der Unternehmen hohe Priorität.
Seite 15
Studie: Onlinehändler wollen Sicherheitslücken schließen
Der Besitz eines Autos
ist offenbar für die junge
„Generation Y“ kein Statussymbol mehr. Knapp
einem Drittel der jungen
deutschen Erwachsenen
sind hochwertige Computer, Notebooks oder
Smartphones wichtiger
als ein eigenes Fahrzeug.
Das belegt eine Umfrage der Markenberatung
Prophet unter 1.000
Bundesbürgern im Alter
zwischen 18 und 34 Jahren. 55 Prozent der Befragten sehen
im Auto nur ein Werkzeug, um von
A nach B zu gelangen. Rund 41 Prozent stimmen der Aussage zu, dass
ein Auto in den vergangenen Jahren
als Statussymbol verloren hat. Für
ein Drittel der Befragten ist Carsharing eine gute Alternative zum
eigenen Fahrzeug. „Die Zukunft
der Automobilindustrie liegt also
künftig nicht mehr im Besitz eines
Autos, sehr wohl aber in seiner Nutzung“, betont der Marketing- und
Markenexperte Felix Stöckle. Die
Fahrzeugindustrie müsse daher der
technologieaffinen jungen Zielgruppe innovative Mobilitätsangebote
machen. Dazu sei eine Neuorientierung der Marketingstrategie ebenso
erforderlich wie neuartige Verkaufsprozesse und Kundenbeziehungsmanagement. Dazu zählen laut Stöckle
die Etablierung neuer Formate wie
Brand Stores, Pop-up-Stores oder
Experience Centers sowie die Verlagerung der Präsentationsflächen.
Erfolgsfaktoren für Online-Händler im Bereich IT und Prozesse
Kumulierte Werte für „starke/sehr starke Bedeutung“
Absicherung des Online-Shops
gegen Sicherheitslücken
85%
Integration aktueller
Zahlungsverfahren
82 %
Verbesserung des
Kundenservices
81 %
Optimierung der Warenwirtschaft
und der Versandprozesse
81%
Performancesteigerung
des Shops
Aggregation der Kundendaten zur Erzeugung
eines einheitlichen Kundenbilds (CRM)
Verbesserung des
Retourenmanagements
Messung und Steuerung
der einzelnen IT-Prozesse
248 ≤ n ≤ 270 (nur Onlineshopbetreiber)
Weitere Ergebnisse der Umfrage: 71
Prozent der Händler rechnen damit,
künftig auch ausländische Absatzmärkte erschließen zu müssen, um
wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
Auch der Fachkräftemangel wird als
eCall: Autonotruf wird Pflicht
74 %
70 %
66 %
61 %
Quelle: Internet World 2014/ibi research
Herausforderung gesehen. Knapp die
Hälfte der Befragten stimmen der
Aussage zu, dass sich dieser in den
kommenden fünf Jahren zu einem
großen Problem der E-CommerceBranche entwickeln wird.
Das eCall-System soll bei Unfällen schneller
für Hilfe sorgen. Foto: ccvision.de
Ab 2015 sollen Neufahrzeuge in Europa mit dem Notrufsystem eCall
ausgestattet werden. Das EU-Parlament segnete einen entsprechenden
Entwurf der EU-Kommission ab.
Bei einem schwerwiegenden Unfall
wählt das eCall-System automatisch
die Notrufnummer 112. Es übermittelt den Standort des Fahrzeugs
an die Rettungsdienste, wenn der
Fahrer bewusstlos oder aus anderen
Gründen nicht zum Telefonieren in
der Lage ist. Das System kann über
einen Knopfdruck auch manuell ausgelöst werden. Die EU-Kommission
geht davon aus, dass eCall pro Jahr
rund 2.500 Menschenleben retten
kann. „Ereignet sich ein Unfall, dann
zählt jede einzelne Minute, damit
verletzte Personen gerettet werden
können“, erklärt Siim Kallas, der für
Verkehr zuständige Vizepräsident
der EU-Kommission. Kritik gibt es
trotzdem: Datenschützer bemängeln, dass eCall Informationen auch
unabhängig von Notrufen übermitteln könnte. Darauf basierend ließen
sich zum Beispiel Bewegungsprofile
erstellen. Zudem sei die Möglichkeit
der bewussten Deaktivierung des Systems nicht vorgesehen.
MUM
Seite 16
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Unternehmensporträt Seite 17
MUM April 2014 Unternehmensgründerin
Ute Leube und Geschäftsführer Kurt Ludwig
Nübling (Bild links) freuen
sich über den Erfolg
von Primavera Life. Am
Firmensitz im Allgäu
lässt es sich nicht nur gut
aushalten (Bild rechts),
dort entstehen auch die
erfolgreichen Produkte
rund um Aromatherapie
und Naturkosmetik. Die
Rohstoffe stammen aus
kontrolliert biologischem
Anbau, der auch faire
Handelsbedingungen für
die Erzeuger einschließt.
Primavera Life
Der Duft des Erfolgs
Ute Leube gilt als Pionierin der Aromatherapie in Deutschland. Das von ihr gegründete
Unternehmen Primavera vertreibt Ätherische Öle und Naturkosmetik aus dem Allgäu.
Wie riecht das Jahr 2014? Bei Primavera im
bayerischen Allgäu wissen sie die Antwort.
Denn jedes Jahr zu Weihnachten bestimmen
die Mitarbeiter des Spezialisten für ätherische
Öle ihr Jahresparfüm. Die Rezeptur entsteht
demokratisch: Jeder der 180 Angestellten
schreibt sein aktuelles Lieblingsöl auf. Und
Firmengründerin Ute Leube beginnt mit
dem Mischen. Das lässt sie sich nicht nehmen, auch nach 28 Jahren nicht. Rose, Lavendel, Orangenblüten, Sandelholz – Kopf-,
Herz- und Basisnoten, die für die Vorlieben
aller Beschäftigten stehen und sich zu einem
großen Duft verbinden. Jedes Jahr entsteht so
eine andere Mischung, die immer auch etwas
über die Firma erzählt. „Mal ist sie frischer,
mal rosiger, mal unausgewogen, dann wieder sehr harmonisch“, sagt Leube. Der Duft
des Jahres wird mit Alkohol versetzt und in
kleine Fläschchen abgefüllt. Jeder Mitarbeiter bekommt dieses Airspray. Ute Leube hat
ihre Jahresparfüms alle aufgehoben. Es ist ein
Archiv der Düfte – und die Geschichte einer
großen Passion.
Begonnen hat diese Geschichte 1986. Ute Leube, die in München einen Bio-Laden betreibt,
beschließt einen Neuanfang. Sie zieht nach
Sulzberg ins Allgäu. Gemeinsam mit einer
Freundin füllt die gebürtige Berlinerin damals
biologisch erzeugte Aromaöle aus Frankreich
ab und verkauft sie. Ursprünglich nur für
einen kleinen Kreis von Freunden und Verwandten gedacht, werden den beiden Frauen
die kleinen braunen Fläschchen aus der Hand
gerissen. Das Unternehmen Primavera ist geboren, getragen vor allem von Begeisterung.
„Wir mussten erst lernen, wie das funktioniert,
Geschäfte zu machen“, sagt Leube rückbli-
ckend. Dabei läuft es anfangs wie von selbst.
Die Nachfrage nach Naturprodukten boomt.
1991 stößt der Aromaexperte Kurt Ludwig
Nübling zum Unternehmen. Leube und Nübling sind sich sicher: Düfte erzeugen Stimmungen und sie wirken als Therapeutikum.
Ätherische Öle sind
mittlerweile anerkannt
„Vieles von dem, was wir damals ausprobiert
und erlebt haben, ist heute wissenschaftlich
bewiesen“, sagt Leube. „Heute gibt es Krankenhäuser und Pflegeheime, die Schlafmittel
durch eine Fußmassage mit Lavendelöl ersetzen.“ Dass ätherische Öle darüber hinaus eine
desinfizierende und antibakterielle Wirkung
haben, ist mittlerweile anerkannt. In der Medizin werden aromatische Düfte auch zunehmend therapeutisch eingesetzt. Das ist einer
der Gründe, warum Primavera-Produkte
ebenso in Apotheken zu finden sind, wie auch
im Bio-Handel, in ausgesuchten Drogerien
und Parfümerien sowie in Kosmetikinstituten
und Spas.
Bis heute steht die Aromatherapie im Mittelpunkt von Primavera. 160 verschiedene ätherische Öle bietet das Unternehmen an, fast
alle stammen aus Bio-Anbau. Dazu kommen
Mischungen als Raumspray oder als Roll-on,
beworben als „Aromatherapie für die Handtasche“. Auch bei der Naturkosmetik stehen
die Wirkungen der duftigen Öle im Vordergrund. Sie werden mit den Wirkstoffen aus
kaltgepressten Ölen wie Mandel- oder Nachtkerzenöl verbunden.
Von Anfang an war klar: Die Rohstoffe müssen aus kontrolliert biologischem Anbau
kommen. Für 90 Prozent der verwendeten
Pflanzen haben die Allgäuer das geschafft. Da
hilft es ungemein, dass die Beziehung zu den
Erzeugern sehr eng ist. Viele von ihnen liefern
bereits seit über 25 Jahren an Primavera. Römische Kamille aus dem Piemont, Rosen aus
dem türkischen Bergland, Zitronengras aus
Bhutan: Inzwischen gibt es weltweit 19 Anbauprojekte, mit denen Primavera kooperiert.
Was auf der ganzen Welt zusammengetragen
wird, landet in der Oberallgäuer Gemeinde
Oy-Mittelberg schließlich im „Schatzkästlein“.
So nennt Kurt Ludwig Nübling jenen Raum
im Firmengebäude, an dem die ätherischen
Öle für die weitere Verwendung aufbewahrt
werden. Es ist ein mühsames Geschäft, aus
den Pflanzen das Öl herauszuholen. Um einen Liter Rosenöl zu erhalten, werden 5.000
Kilogramm Rosenblätter benötigt. Doch das
Ergebnis ist so duftintensiv, dass das Schätzkästlein nur von einem „schweren, bodenständigen“ Menschen betreut werden kann,
sagt Nübling: „Die Aromen machen die Menschen luftig. Leichte Menschen können diese
Arbeit nicht aushalten.“
Das Unternehmen aus dem Oberallgäu ist
in Deutschland Marktführer in Sachen Aromatherapie. Doch vor zehn Jahren stand der
Betrieb am Abgrund. Die Banken zogen ihre
Kreditzusagen für einen geplanten Neubau
zurück. „Wir haben uns von unserer Begeisterung leiten lassen, wir haben nicht kaufmännisch gedacht“, beschreibt Ute Leube die
Entwicklung vom Sechs-Quadratmeter-Kämmerchen zum internationalen Unternehmen
in der Krise. Wie roch das Jahrgangsparfüm
damals, Frau Leube? „Unausgewogen. Die
Einzelteile ergaben kein harmonisches Ganzes, sondern drifteten auseinander.“
Primavera schafft die Wende
Leube und Nübling begannen zu kämpfen.
Schweren Herzens trennten sie sich von einigen unrentablen Sortimenten wie Nahrungsergänzung, Ayurveda, Räucherwerk und
Babypflege und konzentrierten sich auf ihre
Kernkompetenzen Aromatherapie und Naturkosmetik. Ein Freund stieg als Partner ein,
das Kaufmännische wurde stärker berücksichtigt, Kosten gesenkt, Abläufe neu organisiert.
Primavera schaffte die Wende, bewältigte die
Krise. Derzeit liegt der Umsatz bei 23 Millionen Euro. 400 Produkte werden in 30 Ländern
verkauft. Der wichtigste Markt ist zwar nach
wie vor Deutschland, aber rund ein Viertel der
Produktion geht ins Ausland, vor allem nach
Europa, in die USA und nach Asien. In über
80 Spas weltweit werden zudem PrimaveraBehandlungen angeboten. Rund 5.000 Interessierte schult das Unternehmen jedes Jahr
in der eigenen Akademie. Dort gibt es Kurse
in diversen Duftanwendungen und Naturkosmetikthemen – vom Tagesseminar über die
Italien-Exkursion bis zum 120-Stunden-Kurs
mit Abschlussprüfung.
Seit drei Jahren hat das Unternehmen einen
neuen Firmensitz: ein geschwungenes Gebäude in den Allgäuer Hügeln. Umgeben von
20.000 Duft- und Heilpflanzen ist das Gebäude ökologisch und nachhaltig errichtet. Firmengründerin Ute Leube hat die Geschäftsleitung zum September 2013 verlassen und
ist in die Funktion eines Beirats gewechselt.
Sie kümmert sich nun verstärkt um das strategische Zusammenspiel mit Produzenten und
Handelspartnern sowie Verbandsarbeit und
die Weiterentwicklung der Aromatherapieund Naturkosmetikprodukte.
MUM
Seite 18
revue MUM April 2014
Pilz-Blumenkohl-Brokkoli-Pfanne
Zubereitung
Blumenkohl und Brokkoli waschen und
im Dampf oder in Wasser bissfest garen.
Pilze putzen und blättrig schneiden.
Schalotte schälen und klein hacken.
Tomate schälen, entkernen und würfeln.
Petersilie waschen, trocken schütteln und
klein hacken.
Foto: Schoenenberger Schlankheitskur / Wirths PR
ie Pilze in heißem Öl kurz anbraten.
D
Schalotte dazugeben und kurz mitdünsten. Pfeffer, Salz und einen Spritzer
Zitronensaft drübergeben. Alles aus der
Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseitestellen.
Für die Sauce die Brühe mit der geriebenen Kartoffel aufkochen, bis eine leichte
Bindung entsteht. Anschließend durch ein
Sieb in einen anderen Topf gießen.
Die Sahne zufügen und die Sauce mit
Pfeffer und Salz würzen. Nochmals kurz
aufkochen lassen, die Pilz-Schalotten-Mischung und den gekochten Blumenkohl
mit dem Brokkoli in die Sauce geben.
Zutaten für vier Personen
4 Brokkoliröschen | 4 Blumenkohlröschen | 3 Champignons | 1 Schalotte, fein gewürfelt | 1 Tomate |
2–3 Zweige Petersilie | ½ EL Olivenöl | Pfeffer | Salz | ½ Zitrone | 250 ml Gemüsebrühe |
1 EL geriebene rohe Kartoffel | 1 EL Sahne | 1 Tomate | 1 Prise Paprika | 1 EL Parmesanspäne
Wussten Sie eigentlich ...
Warenkunde Grüne Bohnen
te, der auf dem Luftweg in die EU
gelangt – wie viel genau ist nicht
ganz klar: Während bei Anmeldungen im Extrahandel (Warenverkehr der EU-Mitgliedsstaaten
mit Drittländern) die Angabe des
Transportmittels vorgeschrieben
ist, erfolgt diese im Intrahandel
(Warenverkehr innerhalb des
europäischen Binnenmarktes)
fakultativ.
bei grünen Bohnen immer wieder
Pestizidrückstände festgestellt,
die die gesetzlich festgelegten
Höchstmengen für einzelne Substanzen überschritten haben. Laut
dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart fielen
besonders Bohnen aus Kenia und
Marokko auf. Aus Sicht von Carina
Weber, Geschäftsführerin des
Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN)
Deutschland, muss man den
Pestizideinsatz auf afrikanischen
Plantagen, die für den Export
nach Europa produzieren, von
dem auf kleineren Agrarflächen
unterscheiden, auf denen Bauern
für lokale Märkte oder den innerafrikanischen Handel produzieren.
Dessen Bedingungen nennt Weber „katastrophal“. Zum Vergleich:
In Deutschland sprechen wir bei
Pestiziden über Produkte, denen
genaue Anwendungs- und Warnhinweise beiliegen und die in der
Regel Personen mit Erfahrung und
Schutzausrüstung einsetzen.
Das hat zur Folge, dass letztendlich keine genauen Statistiken
darüber existieren, auf welchen
Wegen Gemüse nach Deutschland gelangt. Wenn Bohnen
per Flugzeug von Afrika in die
Niederlande transportiert werden
und anschließend von dort per
Lkw nach Deutschland, findet die
Bohnenlieferung Eingang in die
deutsche Einfuhrstatistik Intrahandel. Und hier ist die Angabe
des Transportmittels eben nicht
vorgeschrieben.
In den vergangenen Jahren haben
amtliche Lebensmittelüberwachungsbehörden in Deutschland
In afrikanischen Ländern lassen
sich Bauern, die kleine Mengen an
Gemüse für den Eigenbedarf oder
den Verkauf auf lokalen Märkten
produzieren, unbekannte Pestizidmischungen in Kanister abfüllen.
„Da steht dann oft nur ,le produit‘
(das Produkt) als einzige Information drauf“, weiß Carina Weber. Was
drin ist und wie es wirkt, wissen
Bauern nicht. Was an Pestizidrückständen in grünen Bohnen
steckt, die bekannte deutsche Supermarktketten verkaufen, haben
Labore für Öko-Test untersucht.
Die Ergebnisse finden Sie in der
aktuellen Ausgabe.
Foto: margouillat photo/shutterstock
Grüne Bohnen sind immer zu haben. Kommen sie nicht vom heimischen Freiland, wo Bauern sie
von Mai bis Oktober ernten, wachsen sie von April bis Dezember im
energieintensiven Unterglasanbau.
Und die südlichen Anbauländer
auf der Welt sorgen einmal mehr
dafür, dass wir Verbraucher in
Deutschland an 365 Tagen im
Jahr in der Gemüseabteilung der
Supermärkte zugreifen können.
Dafür fliegt oder schippert Phaseolus vulgaris außerhalb der Saison
mit mehr oder weniger großem
CO2-Fußabdruck vor allem von
Afrika in Richtung Verbraucher.
Laut dem Statistischen Bundesamt lagen auf der Liste der zehn
am häufigsten per Luftfracht nach
Deutschland importierten Gemüsearten aus Drittländern Bohnen
im Jahr 2008 auf Platz eins. 57
Prozent der per Flugzeug und
dann mit gewaltigem CO2-Fußabdruck importierten Bohnen kamen
übrigens aus Ägypten. Es ist ein
erheblicher Teil der Bohnenimpor-
MUM
Petersilie, Tomatenwürfel und eine Prise
Paprikapulver zugeben und das Gemüse
auf einen tiefen Teller geben. Mit Parmesanspänen garnieren.
... dass der Begriff der Nachhaltigkeit schon beinahe 300 Jahre alt ist?
Er geht zurück auf Hans Carl von Carlowitz (1645 bis 1714), der unter
August dem Starken Oberberghauptmann im sächsischen Freiberg
war. Angesichts einer drohenden Knappheit des damals wichtigsten
Rohstoffs Holz forderte er 1713, dass nur so viel Holz geschlagen werden dürfe, wie durch planmäßiges Aufforsten nachwachsen könne. Hintergrund:
Der Silberbergbau, das wirtschaftliche
Rückgrat Sachsens in jener Zeit, war in
seiner Existenz bedroht, da er viel Holz
verbrauchte – etwa für den Ausbau der
Gruben, Abstützen der Stollen oder das
Betreiben der Schmelzöfen – die Wälder
der Umgebung waren jedoch fast völlig
kahlgeschlagen.
Buchtipp Am zwölften Tag
Autor: Wolfgang Schorlau
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Seiten: 352 Seiten
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3-462-04547-5
Georg Denglers Sohn Jakob ist verschwunden, ebenso wie drei von dessen Freunden.
Als sich der Stuttgarter Privatermittler auf
die Suche nach ihnen macht, stößt er auf
Aufkleber, wie sie seit einiger Zeit auf Tiefkühltruhen von Supermärkten auftauchen:
„Dieses Fleisch stammt aus Massentierhaltung. Sie vergiften damit sich und Ihre Familie“. Auf dem Computer seines Sohnes findet
Dengler Fotos und Filme aus Hühner- und
Putenmastanlagen, die das Elend der Tiere
dokumentieren. Ist sein Sohn ein radikaler
Tierschützer geworden? Sind er und seine
Freunde den Betreibern der Tierfarmen in
die Quere gekommen und jetzt in Gefahr?
Auf der Suche nach ihm lernt Dengler seinen
Sohn erst wirklich kennen – und kommt den
mörderischen Methoden von Massentierhaltung auf die Spur. Ein brisanter Krimi!
online und print
MUM April 2014
Seite 19
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AZ Magazin 06/14
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spezial
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05 Sa
03 Sa
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April
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SPEZIAL
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März
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AZ Spezial Heuschnupfen
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Heilige Drei Könige 1)
Februar
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Pfingstmontag
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