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Kabinenstillstand – was nun? «Erfolgreich – denn - Walliser Bote

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Walliser Bote
Montag, 12. November 2012
WALLIS
11
Sicherheit | Bergbahnen führten eine Evakuierungsübung durch
Ach du hast nun überstanden,
manch schwere, harte Stund.
Manchen Tag und manche Nacht
hast du in Schmerzen zugebracht.
Standhaft hast du sie ertragen,
deine Schmerzen, deine Plagen.
Wir riefen gerne dich zurück,
doch blüht dir nun ein schöneres Glück.
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben
Gatten, Papa, Schwiegerpapa, Bruder, unserem Schwager,
Onkel und Anverwandten
Martin Ratzer-Pierig
11. November 1933
Er starb nach längerer Krankheit im Spital in Brig.
Visp, 11. November 2012
In Dankbarkeit:
Anita Ratzer-Pierig, Gattin, Visp
Andreas Ratzer und Sasithorn, Visp
Johanna Otti-Ratzer mit Familie, St. Andrä/Österreich
Sonja und Ernest Zurbriggen-Pierig mit Familien, Visp
Anverwandte, Freunde und Bekannte
Aufbahrung am Dienstag ab 17.00 Uhr in der Aufbahrungshalle auf dem Friedhof in Visp.
Der Beerdigungsgottesdienst findet am Mittwoch, dem
14. November 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von
Visp statt.
Spenden zu Ehren des Verstorbenen gehen an die Krebsliga.
Traueradresse: Frau Anita Ratzer-Pierig
Weingartenweg 20, 3930 Visp
Kabinenstillstand – was nun?
SAAS-FEE | Bei authentischen Witterungsbedingungen führten die SaasFee Bergbahnen zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr Saastal am
Samstag die obligatorische Evakuierungsübung
bei der Felskinnbahn
durch.
Jeder hofft, dass es nie passiert.
Weiss aber, dass es eintreffen
könnte. Trotz hochstehender
Technik und fachkundiger
Wartung können Seilbahnkabinen aufgrund einer Panne
plötzlich stillstehen. Ein Szenario, das sich niemand wünscht.
Umso wichtiger ist es, für den
Ernstfall gewappnet zu sein.
Das Bundesamt für Verkehr
BAV schreibt vor, dass Bergbahnunternehmen jährlich auf
jeder Anlage eine entsprechende Rettungsübung durchführen müssen. Aber auch die Unternehmungen selbst sind interessiert, im Ereignisfall rasch
und kompetent reagieren zu
können.
Den Ernstfall proben
Das Übungsszenario an der
Zweiseil-Pendelbahn Felskinn,
welche jährlich an die 190 000
Fahrgäste transportiert, sah
vor, dass die Kabine rund 80 Meter vor der Bergstation auf 2989
m ü. M. blockiert ist. Die Passa-
Wir trauern um unseren ehemaligen Präsidenten, Gatten,
Vater und Opa von Therese, Armand, Deborah und
Nathanael
Alois Ritler
Er ist am 10. November 2012, für uns alle unerwartet,
durch einen tragischen Unfall verstorben.
Wir werden Alois stets ein ehrendes Andenken bewahren.
giere, in diesem Fall Mitarbeiter
der Bergbahnen, wurden nicht
per Helikopter, sondern mit
dem sogenannten Doppellaufwerk entlang dem Bahnseil evakuiert. Bei diesem System werden zwei Retter, am Trapez hängend, zur Kabine abgelassen.
Die Sicherung der beiden geschieht über ein Rückhalteseil.
Der Einstieg erfolgt über die
Frontscheibe bergwärts. In der
Kabine angekommen, instruieren sie die Passagiere und bereiten diese auf die Evakuierung
vor. Mit einem Klettergurt gesichert, wird die Bergung im Pendelbetrieb vorgenommen. Mittels Windenantrieb werden
zwei Personen gleichzeitig dem
Bahnseil entlang zur Bergstation gezogen. Dort werden sie
von Seil und Klettergurt getrennt und vom Bahnpersonal
in Obhut genommen.
Kompetent
und effizient
Die Übung hatte zum Ziel, die
Einsatzkräfte mit dem betriebseigenen Bergungssystem vertraut zu machen und dieses
gleichzeitig auf seine Tauglichkeit zu prüfen. Beteiligt waren
nebst Mitarbeitern der Saas-Fee
Bergbahnen AG die Stützpunktfeuerwehr Saastal sowie Sepp
Immoos von der Firma Immoos
GmbH, welche für die Felskinnbahn ein massgeschneidertes
Professionell. Bergung eines Fahrgastes mit dem Trapezsystem.
FOTO ZVG
Rettungssystem entwickelt hat.
Die Situation gestaltete sich aufgrund des trüben, windigen
Wetters entsprechend wirklichkeitsnah und stellte die Einsatzkräfte vor eine grosse Herausforderung. Gemäss Stefan Studer, Leiter Seilbahntechnik der
Saas-Fee Bergbahnen AG, sei die
Evakuierungsübung
jedoch
planmässig und ohne Zwischenfälle abgelaufen. «Sämtliche Fahrgäste konnten innerhalb der vorgeschriebenen Zeiten aus der Kabine befreit werden.» | wb
Literatur | «Der Aufstand» setzt den Schlusspunkt beim Literarischen Salon in Brig
«Erfolgreich – denn unser
Konzept hat sich bewährt»
SNG Blatten
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Führungsstab probt Ernstfall
RIED-BRIG | Morgen Dienstag findet auf Gebiet der Gemeinde
Ried-Brig eine gross angelegte Notfallübung mit dem Thema
«Waldbrand» statt. Unter der Leitung des Kantons Wallis werden
der Gemeindeführungsstab Ried-Brig, die Feuerwehr Brigerberg,
die Zivilschutzregion Brig, der Samariterverein, das Katastrophenhilfe-Batallion 34, die Polizei, das Forstrevier Brigerberg/
Ganter und der Werkhof das Zusammenspiel im Falle eines grossen Waldbrandes üben. Weiter geht es darum, die bestehende Risikoplanung auf ihre Tauglichkeit hin zu überprüfen. Ein Grossteil
des Territoriums der Gemeinde Ried-Brig ist bewaldet. Bei einem
Grossereignis Waldbrand kann die Gemeinde alleine dieses Problem niemals beheben. Aus diesem Grund sind Grossübungen
mit dem Einbezug von verschiedenen Rettungskräften wichtig,
so Gemeindepräsident Herbert Schmidhalter und Stabschef
Herbert Blatter. Die morgige Übung wird möglichst realitätsnah
simuliert. Mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen ist zu rechnen. Die Verantwortlichen bitten um das nötige Verständnis. | wb
ALTER AKTIV
Senioren-Nachmittag in Agarn
Datum: Dienstag, 13. November 2012. – Zeit und Ort: 14.00 Uhr
im Gemeindezentrum. – Leitung: Julia Bovet.
Mittagstisch Leukerbad
Datum: Mittwoch, 14. November 2012. – Zeit und Ort: 12.00 Uhr
im Volksheilbad. – Anmeldung: bei Arlette Grichting.
Wandergruppe Visp und Umgebung
Datum: Mittwoch, 14. November 2012. – Wanderung: Saillon–Fully. – Route: Saillon– Chemin de Vignole–Fully. – Marschzeit: ca.
2½ Std. – Besammlung: 12.15 Uhr, Visp Bahnhof. – Hinfahrt:
12.36 Uhr SBB. – Anmeldung: am Vortag zwischen 8.00 und 9.00
Uhr beim Wanderleiter. – Leitung: Oswald Berchtold.
BRIG-GLIS | «Wider das Vergessen» lautet das Jahresthema des diesjährigen
Literarischen Salons in
Brig. «Der Aufstand»
setzt am Dienstag den
Schlusspunkt.
Schauspieler Heinz Noti ist es,
welcher in der Mediathek Wallis-Brig aus diesem Buch des chilenischen Autors Antonio Skarmeta lesen wird. Der Beginn ist
angesetzt auf 19.30 Uhr, für die
musikalische Begleitung zeichnet Natalie Holzer (Fagott) verantwortlich.
Skarmeta – der «Vater»
von «Il Postino»
Der Chilene Antonio Skarmeta
ist Autor zahlreicher Romane
und Erzählungen, die gekennzeichnet sind von grosser Poesie.
Als Anhänger Salvador Allendes
musste er nach dem Militärputsch sein Land verlassen und
lebte im Exil in Westberlin. 1989
kehrte er wieder nach Chile zurück. Sein bekanntestes Buch ist
der Roman «Mit brennender Geduld», den er 1983 selbst als Regisseur verfilmte, der jedoch
durch Michael Radfords Verfilmung 1994 unter dem Titel «Il
Postino» erst Weltruhm erlangte. In seinem Buch «Der Aufstand» berichtet er über den
Freiheitskampf der Sandinisten
in Nicaragua.
«Praktisch immer
volles Haus»
Wie der Literarische Salon heuer mit seinem «Wider das Vergessen» beim Publikum ankam?
Dazu Jean-Pierre D’Alpaos, einer der Verantwortlichen dieser Reihe: «Wir waren heuer
sehr erfolgreich – denn unser
Konzept hat sich bewährt», erklärt er und fährt fort: «Fast jedes Mal kamen 50 Interessierte,
was bedeutete, dass wir praktisch immer ausverkauftes
Haus hatten.»
Wie er sich diesen Erfolg
erklärt? «Zum einen hat dies
sicher etwas mit jenen Leuten
zu tun, die jeweils bei uns lesen: Es sind immer Schauspielerinnen oder Schauspieler. Also Leute, die gut vorzutragen
verstehen. Hinzu kam, dass
wir mit unserem diesjährigen
Thema verschiedenste Kulturkreise – also Kontinente und
Länder – berücksichtigen
konnten. Und was nicht zu
vergessen ist: Die Kombination Literatur und Musik gefällt
vielen.»
«Briefe» als Thema für
das kommende Jahr
Mit der Lesung von Heinz Noti
beschliesst der Literarische Salon am Dienstag seine sechste
Saison. «Wir haben uns ein
Stammpublikum
erarbeitet
und freuen uns mit ihm bereits
Packend. Schauspieler Heinz Noti versteht es, packend vorzulesen – und wird dies am Dienstag mit «Der Aufstand» beweisen.
FOTO ZVG
jetzt auf die siebte Spielzeit»,
blickt Jean-Pierre D’Alpaos in
die Zukunft.
Für das Jahr 2013 hat man
das Thema bereits festgelegt:
«Briefe». Was darunter zu verstehen ist? Nochmals der Vertreter des Literarischen Salons:
«Es wird Texte zu hören geben,
in denen Briefe die Hauptrolle
spielen. Unter anderem wird an
einem Abend der Briefwechsel
zwischen Friedrich Dürrenmatt
und Max Frisch Thema sein, ein
anderes Mal wird es ‹Briefe unblo
ter Künstlern› heissen.»
Todesanzeigen
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Walliser Bote Furkastrasse 21, 3900 Brig, Tel. 027 922 99 88
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