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IPV-Journal 01/2012 - Industrie-Pensions-Verein eV

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Journal
Informationen für unsere Mitglieder / 01-12
/ Der IPV überschreitet die Marke von 400.000 Mitgliedern
IPV-Vorstand Dieter Joeres heißt das 400.000ste Mitglied willkommen
Zum Ende des Jahres 2011 konnte der IPV sein 400.000stes Mitglied begrüßen.
Aus diesem schönen Anlass reiste
IPV-Vorstand Dieter Joeres nach
Hattingen, um Walter Schreiber,
Geschäftsführer der Westfälischen Lokomotiv-Fabrik Reuschling GmbH & Co. KG, persönlich
als Mitglied des IPV willkommen
zu heißen. Die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Reuschling GmbH
& Co. KG ist ein leistungsstarkes,
herstellerunabhängiges Werk zur
Ausbesserung, Modernisierung
und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen aller Art. Das
traditionsreiche Familienunternehmen wurde bereits 1914 gegründet und zeichnet sich durch
eine enorm hohe Fertigungstiefe
(95 Prozent Inhouse) sowie große
Erfahrung aus.
Von den Vorteilen der IPV-Mitgliedschaft überzeugt hatte ihn
Jörg Klebisch von der Allianz Generalvertretung Voigt, der ebenfalls
anwesend war. Die Anwesenden
nutzten die Gelegenheit zu einer
Führung durch die Hallen der Lokomotiv-Fabrik.
Herr Schreiber profitiert von den
Vorteilen der IPV-Mitgliedschaft
sowohl im Zusammenhang mit
der Alters- als auch der Gesundheitsvorsorge. In seiner Eigenschaft als Unternehmer, der in
starkem Maße auf Eigenvorsorge
angewiesen ist, fühlt er sich beim
IPV besonders gut aufgehoben.
Der Industrie-Pensions-Verein e.V.
wurde im Jahr 1925 in Berlin mit
Bei der Betriebsbesichtigung der Firma Reuschling in Hattingen
(v. links Jörg Klebisch, Dieter Joeres und Walter Schreiber)
dem Ziel gegründet, die Vorsorge
von Unternehmern und Führungskräften zu fördern. Dieses Ziel
hat an Aktualität nicht verloren.
IPV-Vorstand Dieter Joeres sieht
die gute Mitgliederentwicklung
nicht zuletzt als Bestätigung für
die erfolgreiche Arbeit des IPV.
/ Zehn Jahre Riester – Was ist wirklich dran an der Kritik?
Im Jahr 2001 führten grundlegende Reformen des Alterssicherungssystems in Deutschland zur
verstärkten Förderung der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge und zur Einführung der
staatlich geförderten Riester-Rente. Zehn Jahre später hagelt es Kritik. Laut Presseberichten führen
hohe Kosten und intransparente Kalkulationsgrundlagen zu einer geringen Rendite, welche die
Riester-Rente letztendlich nicht
besser als einen Sparstrumpf mache, so das Deutsche Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW). Die
Negativ-Schlagzeilen hält der
Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft
(GDV)
jedoch für „fatale Stimmungsmache“. Viele Verbraucher sind
verunsichert. Soll man nun „riestern“ oder nicht?
Unterschiedliche Berechnungsmethoden
Zweifelhaft ist die Aussagekraft
von Rentabilitätsberechnungen
verschiedener Institute.
Zahlreiche variable Faktoren
(Berücksichtigung Mindestverzinsung, Höhe der Überschuss-
beteiligung, Zulagenförderung,
steuerlicher Vorteil) und individuelle Parameter (Höhe der Zulagen,
Höhe der Beiträge, steuerlicher
Vorteil) führen zu unterschiedlichen Ergebnissen über die Rentabilität der Riester-Rente.
Die Rentabilitäts-Berechnungen
des DIW nahmen lediglich eine
Verzinsung in Höhe des Garantiezinses an. Die Nichtberücksichtigung der erzielbaren Überschüsse
und vor allem der möglichen Zulagenförderung liefert jedoch Ergebnisse mit geringer Aussagekraft.
Der GDV nahm eine Gegenrechnung vor, welche die rentabilitätssteigernde Wirkung der
Riester-Zulagen berücksichtigte.
Für viele Vorsorgesparer rechnet
sich die Riester-Rente weiterhin
so gut wie kein anderes Produkt.
Zu dieser Gruppe zählen vor allem
Geringverdiener, Familien mit Kindern und Besserverdiener.
Sparer mit geringerem Einkommen zahlen aufgrund des
einkommensabhängigen Höchstsatzes von vier Prozent des persönlichen Vorjahreseinkommens
einen relativ geringen Beitrag für
die volle jährliche Zulagenförderung in Höhe von 154 EUR ein.
Familien mit Kindern profitieren
ebenfalls von der staatlichen Förderung. Die Zulage für jedes ab
2008 geborene Kind beträgt 300
EUR jährlich. Einschließlich der
Grundzulagen der Elternteile ergibt sich allein aus den staatlichen
Zulagen ein hoher Sparbeitrag
für die Altersvorsorge. Eine Familie mit zwei kleinen Kindern kann
allein durch die Zulagen auf eine
jährliche Sparleistung von 908
EUR kommen. Besserverdiener
mit hoher Steuerbelastung profitieren durch die Absetzbarkeit
der Beiträge.
Für Sparer, die sich mit dem Produkt beschäftigen und die wesentlichen Punkte (vgl. Kasten)
beachten, bleibt die Riester-Rente trotz aller Kritik ein rentabler
und sicherer Weg zur Altersvorsorge. Da eine pauschale Aussage
über die Sinnhaftigkeit der Riester-Rente für alle Vorsorgesparer so gut wie unmöglich ist, sind
vor Vertragsabschluss individuelle Berechnungen zur Förderung
und Eignung der Riester-Rente
einzuholen.
Damit sich die Riester-Rente
wirklich rentiert, sollten Sparer
folgende Punkte unbedingt einhalten:
/ Staatliche Zulagen
beantragen (ggf. Dauerzu lagenantrag einreichen)
/ Sonderausgabenabzug
über Steuererklärung
geltend machen (vgl. S. 2)
/ Passendes Riester-Produkt
(z. B. Rentenversicherung,
Fondssparplan etc.) wählen
/ Langfristige Anlage beachten
(vorzeitige Kündigung des
Vertrages vermeiden)
NEU: Irrtümlich nicht gezahlte
Eigenbeiträge können zulagewirksam nachgeholt werden.
/ Inhalt
1 Der IPV überschreitet die Marke von 400.000 Mitgliedern
Zehn Jahre Riester - Was ist wirklich
dran an der Kritik?
2 Steuererklärung: Vorsorgebeiträge und
Renten richtig angeben
IPV-Intern
3 Die betriebliche Krankenversicherung
IPV-Akademie Seminare 2012
4 Neue IPV-Reporte zum Thema Fachkräfte mangel und zu Bestrebungen einer
PSVaG-Beitragsreform
Industrie-Pensions-Verein e.V.
Partner von BDI und BDA
/ Steuererklärung: Vorsorgebeiträge und Renten richtig angeben
Wie Vorsorgebeiträge in der Steuererklärung angegeben werden und worauf Rentner besonders achten müssen
Zum 31. Mai endet die reguläre
Frist zur Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2011. Der Gedanke an die Veranlagung treibt
so manchem den Schweiß auf die
Stirn. Dennoch lohnt sich der Aufwand. Nach fundierten Schätzungen führt die Veranlagung in etwa
90 Prozent aller Fälle zu einer Erstattung zu viel gezahlter Steuern.
Besonders für das Jahr 2011 ist mit
Steuererstattungen zu rechnen,
da der Werbungskostenpauschbetrag rückwirkend zum 01. Januar
2011 von 920 auf 1.000 EUR erhöht
wurde. Zu erheblichen Steuererstattungen führt auch die Berücksichtigung des Vorsorgeaufwands
in Form von Beiträgen zu Lebensund Rentenversicherungen und
zur Krankenversicherung.
gibt. Insbesondere bei einer hohen
Steuerbelastung fällt die Ersparnis
deutlich höher aus als die Zulagen.
Ein Kinderloser, der 2.100 EUR in
den Riestervertrag einzahlt, kann
bei einem Durchschnittssteuersatz von 30 Prozent ca. 475 EUR an
Steuern sparen.
Vorsorgebeiträge
Zu den Vorsorgebeiträgen gehören die Beiträge zur gesetzlichen
Rentenversicherung, zu berufsständischen Versorgungswerken
und zur Riester- und Basis-Rente.
Daneben handelt es sich u. a.
auch bei Beiträgen zur privaten
oder gesetzlichen Kranken- und
Pflegeversicherung um steuerlich abzugsfähigen Vorsorgeaufwand. Die Finanzämter stellen
im Rahmen der Steuererklärung
zwei Vorsorge-Formulare zur Verfügung: die „Anlage AV“ und die
„Anlage Vorsorgeaufwand“.
„Anlage Vorsorgeaufwand“
In der „Anlage Vorsorgeaufwand“
werden die übrigen Vorsorgebeiträge berücksichtigt. Dazu zählen
die Vorsorgebeiträge zur „ersten
Schicht“, also zur gesetzlichen und
berufsständischen
Versorgung
(Zeilen 4-6) und zur Basis-Rente
(Zeile 7). Die Beiträge sind für das
Jahr 2011 zu 72 Prozent von maximal 20.000 EUR bzw. 40.000 EUR
für Verheiratete als Sonderausgabe abziehbar (2012: 74 Prozent).
Enthaltene Arbeitgeberbeiträge
zur gesetzlichen Rentenversicherung mindern den Sonderausgabenabzug (Zeilen 8-10).
Grundsätzlich abzugsfähig sind
auch Beiträge für private Lebensversicherungen mit Abschluss vor
2005 oder Beiträge für reine Berufsunfähigkeitsversicherungen
(Zeile 47). Allerdings gilt hier eine
Deckelung in Höhe von 1.900 EUR
für Arbeitnehmer (2.800 EUR für
Selbstständige), die im Regelfall
durch Beiträge zur Kranken- und
Pflegeversicherung ausgeschöpft
werden (Zeilen 12-15).
„Anlage AV“
Die „Anlage AV“ gilt ausschließlich für Riester-Verträge. Sie hat
keinen Einfluss auf die Gewährung von Zulagen. Diese werden
möglichst über den Anbieter per
Dauerantrag gestellt (vgl. Seite 1).
Anhand der „Anlage AV“ prüft das
Finanzamt, ob es über die Zulagen
hinaus eine steuerliche Förderung
Worauf sollten Rentner besonders achten?
Grundsätzlich sind Rentner verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Ein Rentner
ist zur Abgabe einer Steuererklärung für 2011 verpflichtet, wenn
er mit seinen gesamten zu versteuernden Einkünften den jährlichen Grundfreibetrag in Höhe
Oft führt die Steuererklärung zu einer Erstattung
von 8.004 EUR bzw. 16.008 EUR
für Ehepaare übersteigt.
Ob die Einkünfte über den genannten Freibeträgen liegen,
hängt von der Art und der Höhe
der Renteneinkünfte bzw. von
sonstigen Einkünften ab.
Rentner müssen sich selbst um
ihre Steuerpflicht kümmern. Die
gesetzliche Rentenversicherung,
berufsständische Versorgungen,
Pensionskassen und -fonds, müssen Rentenzahlungen zentral melden. Dieses gesetzliche Rentenmitteilungsverfahren entbindet
jedoch nicht von der Abgabe einer Einkommensteuererklärung!
Was wird besteuert?
Leistungen aus der gesetzlichen
Rentenversicherung, der berufsständischen Versorgung und der
Basis-Rente werden nach dem sogenannten Kohortenprinzip (Jahrgangsprinzip) versteuert. Wer
bspw. im Jahr 2011 in den Ruhestand gegangen ist, erwirbt einen
Freibetrag auf seine Rente in Höhe
von 38 Prozent (Kohorte für 2012:
36 Prozent). Dieser Freibetrag wird
im Jahr des Rentenbeginns in absoluten Zahlen errechnet und auf
Lebenszeit festgeschrieben. Für
1.500 EUR Altersrente ab 2011
beträgt der Freibetrag 570 EUR. Er
ändert sich nicht mehr und gilt sogar für Hinterbliebene.
Betriebliche Versorgungsleistungen sind ebenfalls steuerpflichtig, im Regelfall in voller Höhe
(Ausnahme: pauschal versteuerte
Direktversicherungen oder Pensionskassen). Allerdings werden Versorgungsfreibeträge, Arbeitnehmerpauschbeträge und ggf. der
Altersentlastungsbetrag gewährt.
Leistungen aus privaten Lebensversicherungen werden unterschiedlich besteuert. Renten werden mit dem relativ geringen sog.
Ertragsanteil besteuert, der vom
Alter bei Rentenbeginn abhängt.
Kapitalleistungen können abhängig vom Vertragsbeginn und weiteren
Mindestvoraussetzungen
komplett oder zur Hälfte steuerfrei
sein.
Übrigens: Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind
auch für Rentner als Sonderausgaben abzugsfähig. Auch hier gilt die
„Anlage Vorsorgeaufwand“.
Weitere Informationen erhalten
Sie über Coupon Nr. 1.
/ IPV-Intern
Mitgliederversammlung
des IPV und IHV
Die Mitglieder des Industrie-Pensions-Verein e.V. und Industrie-Hilfsverein e.V. sind eingeladen, an der Mitgliederversammlung am
12.06.2012 um 11:00 Uhr im IPV-Gebäude in
der Niederwallstraße 10, 10117 Berlin, teilzunehmen. Die Tagesordnung wird ab Mai auch
im Internet unter www.ipv.de veröffentlicht.
Möchten Sie teilnehmen, fordern Sie bitte die
Sitzungsunterlagen bei Frau Klautzsch unter
der Telefonnummer 030 206732-201 an.
2 / IPV-Journal / 01-12
IPV-Geschäftsbericht 2011
Anfang Juni erscheint der IPV-Geschäftsbericht für das Jahr 2011.
Unter der Telefonnummer 030 206732-0 oder
der E-Mail info@ipv.de können Exemplare
angefordert werden.
Danksagung
Wir möchten allen Mitgliedern danken, die
an unserer Befragung durch das unabhängige Forschungsinstitut YouGov teilgenommen haben.
Für jeden zurückgesandten Fragebogen hat
der IPV 5 EUR an die Björn-Schulz-Stiftung
gespendet. Es freut uns Ihnen mitzuteilen,
dass ein Spendenbetrag in Höhe von 2.590
EUR zustande kam. Dieser Betrag wurde an
die Björn-Schulz-Stiftung übergeben, welche
sich der Betreuung von krebs- und chronisch
kranken Kindern widmet (www.bjoernschulz-stiftung.de).
Industrie-Pensions-Verein e.V.
Partner von BDI und BDA
/ Die betriebliche Krankenversicherung
Innovative Personalpolitik mit der betrieblichen Krankenversicherung
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Die arbeitgeberfinanzierte bKV
wird für alle Mitarbeiter oder einen ausgesuchten, objektiv definierten Personenkreis (z. B. alle
Führungskräfte, alle Mitarbeiter
mit 10-jähriger Betriebszugehörigkeit, etc.) abgeschlossen.
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Fordern Sie weitere Informationen mit dem Coupon Nr. 2 an.
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Fazit
Mit der betrieblichen Krankenversicherung wird den Mitarbeitern
signalisiert, dass sie als Ressource des Unternehmens gesehen
werden, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens
maßgeblich mitbestimmen. Arbeitgeber, die ihre Attraktivität bei der Mitarbeiterbindung
und auch bei der -gewinnung
steigern wollen, finden in der
bKV ein geeignetes Personalinstrument. Der Nutzen der
arbeitgeberfinanzierten
Krankenzusatzversicherung ist für
die Mitarbeiter schnell erlebbar
und wird dementsprechend geschätzt. Bei neuen Mitarbeitern
kann sich ein Unternehmen mit
einer bKV als sozialer Arbeitgeber erfolgreich von den Wettbewerbern abheben.
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Mit
Mitarbeiterbindung und -gewinnung durch betriebliche Krankenversicherung
Die Mehrheit der Arbeitnehmer
ist gesetzlich krankenversichert.
Für diesen Personenkreis steigt
durch zunehmende Leistungseinschränkungen in der gesetzlichen
Krankenversicherung der Bedarf
an privaten Krankenzusatzversicherungen. Der Arbeitgeber kann
seinen Mitarbeitern helfen, diesen Bedarf zu decken, indem er
für sie eine betriebliche Krankenversicherung abschließt. Arbeitgeber und Mitarbeiter können
gleichermaßen profitieren: Zum
einen steigt durch den verbesserten Gesundheitsschutz langfristig
die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters und zum anderen die Attraktivität des Arbeitgebers.
/ Personalinstrumente
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Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) als Zusatzleistung
gewinnt daher immer mehr an
Bedeutung.
Umsetzungsmöglichkeiten
Die bKV kann aus einzelnen, verschiedenen Bausteinen zusammengestellt werden, um Lücken
in der gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen, wie z. B.
Zahnzusatzversicherung, Krankentagegeld, stationäre Absicherung oder Sehhilfen.
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Für Unternehmen ist es wichtig, in Zeiten des Fachkräftemangels ihre Position als attraktiver
Arbeitgeber zu stärken. Materielle Zuwendungen für Arbeitnehmer, wie z. B. Dienstwagen
oder Smartphone reichen oft
nicht aus, um sich positiv von
konkurrierenden Arbeitgebern
abzuheben und somit qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren
und langfristig zu binden. Zusätzliche Leistungen wie die betriebliche Altersversorgung sind
bereits ein wichtiges Personalinstrument geworden.
© IPV
Wichtige Vorteile der betrieblichen Krankenversicherung
für den Arbeitgeber:
/ Mitarbeiterbindung durch Weitergabe sofort erlebbarer
Mehrwerte
/ Gewinnung von geeigneten Mitarbeitern durch bKV als
zusätzliche Arbeitgeberleistung sowie Differenzierungs merkmal im Wettbewerb
/ Motivation und Gesunderhaltung von Mitarbeitern
/ Reduzierung von Krankentagen und somit Steigerung der
Produktivität
Wichtige Vorteile der betrieblichen Krankenversicherung
für den Arbeitnehmer:
/ Schließung von Versicherungslücken
/ Beiträge werden vom Arbeitgeber gezahlt
/ Aufnahme ohne Gesundheitsprüfung
/ Keine Wartezeiten, sofortiger Versicherungsschutz
/ IPV-Akademie Seminare 2012
/ Impressum
/ 26.04.2012 Aufbauseminar betriebliche Altersversorgung (bAV II)
Industrie-Pensions-Verein e.V.
Herausgeber
/ 24.05.2012 Die Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung
Niederwallstr. 10, 10117 Berlin
/ 21.06.2012 Alterssicherung der Frau (1. Thema) / Versorgungsausgleich (2. Thema)
Tel. 030 206732-0, Fax 030 206732-333
/ 28.06.2012 Expertenseminar: Unterstützungskasse und Pensionsfonds
www.ipv.de, info@ipv.de, Selbstverlag
/ 27.09.2012 Expertenseminar: Steuerliche Besonderheiten im Bereich der betrieblichen Altersversorgung
verantwortlich für den Herausgeber:
/ 11.10.2012 Die Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung
Wolfgang Peters, IPV Berlin, peters@ipv.de
/ 25.10.2012 Tatbestand Pflege: Leistungen, Kosten, Beratung und Vorsorge
/ 08.11.2012 Aktuelle Herausforderungen im Bereich der bAV (1.Thema) / Wertkonten und bAV (2. Thema)
/ 22.11.2012 Die Unternehmer-Versorgung − Vernetzung der drei Schichten der Altersversorgung
Die Seminare beginnen um 10:00 Uhr in der IPV-Akademie, Niederwallstr. 10 in 10117 Berlin.
Die Teilnahmegebühr beträgt 115,- EUR inkl. MwSt. für IPV-Mitglieder, 250,- EUR inkl. MwSt. für Nicht-Mitglieder.
Bei Anmeldungen und weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Maren Bremers unter der Telefonnummer
030 206732-122 oder nutzen Sie die Internetseite www.ipv.de/akademie.
Bildnachweis:
S. 1: André Weimar, artvertisement
S. 2: © Werner Heiber - Fotolia.com
S. 4: IPV
Erscheinungsweise:
halbjährlich
01-12 / IPV-Journal / 3
Industrie-Pensions-Verein e.V.
Partner von BDI und BDA
/ Neue IPV-Reporte zum Thema Fachkräftemangel und zu
Bestrebungen einer PSVaG-Beitragsreform
Im Fokus stehen aktuell zwei sehr unterschiedliche Themen, die aber beide die Vorsorge, insbesondere aus Arbeitgebersicht, betreffen.
/ Dem Fachkräftemangel begegnen
/ Insolvenzsicherung soll für vorsorgende Unternehmen
günstiger werden
Die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland wird sich in
den kommenden Jahrzehnten
stark verändern. Im Gegensatz
zu der Anzahl der Erwerbstätigen
wird die Zahl der Ruheständler
weiter zunehmen. Die sinkende
Zahl des erwerbstätigen Teils wird
sich unter anderem stark auf die
deutsche Wirtschaft auswirken.
Der Pensions-Sicherungs-Verein
a.G. (PSVaG), Träger der gesetzlichen Insolvenzsicherung, ist ein
echtes Erfolgsmodell. Weder der
PSVaG als Einrichtung noch dessen Leistungen stehen zur Diskussion. Allein das Beitragssystem
wird kritisiert, da es die individuelle Risikovorsorge von Unternehmen nicht berücksichtigt. Das
bestehende, grundsätzlich allein
nach dem Durchführungsweg unterscheidende Beitragssystem ist
„zwar rechtens, aber nicht unbedingt gerecht und wünschenswert“, so Prof. Dr. Klaus Heubeck. Unternehmen, die vorsorgen,
sollen nach seiner Ansicht durch geringere Beiträge entlastet
werden.
Die gesamtgesellschaftliche Herausforderung stellt Unternehmen
vor neue Aufgaben. Schon heute
fehlen in vielen Bereichen Fachkräfte. So müssen qualifizierte Mitarbeiter gewonnen und gebunden werden.
Im Rahmen der Beschäftigung kann ein Arbeitgeber monetäre Instrumente zur Mitarbeiterbindung einsetzen. Er kann aber auch
emotionale Anreize schaffen, um Arbeitnehmer zu gewinnen und
langfristig zu binden. Eine Maßnahme, die beide Anreize vereint,
ist die Einrichtung einer Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV).
Der neue IPV-Report zeigt Gestaltungsformen für den Arbeitgeber auf und erläutert ein modernes Versorgungssystem, in dem
sich der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer gemeinschaftlich beteiligen. Durch dieses gemeinschaftliche Handeln kann ein Unternehmen finanziell vorteilhaft und kalkulierbar seine Mitarbeiter
an sich binden. Die Absicherung gegen elementare Risiken wissen viele Arbeitnehmer auch emotional zu schätzen.
Fordern Sie den IPV-Report „Dem Fachkräftemangel begegnen“
mit dem Coupon Nr. 3 an.
Zu diesem Schluss kommt das Gutachten, das die Heubeck AG in
der IPV-Akademie vorgestellt hat. Das Gutachten war von der IPVAkademie in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Auftrag gegeben worden.
Die Ergebnisse des Gutachtens werden derzeit diskutiert und
von der BDA mit den involvierten Interessenvertretungen abgestimmt. Noch im Frühjahr 2012 soll sich entscheiden, ob und mit
welchen Vorschlägen man an den Gesetzgeber herantritt.
Einen Grundriss zum bestehenden System der gesetzlichen Insolvenzsicherung sowie einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand der Beitragsreform liefert der neue IPV-Report.
Fordern Sie den IPV-Report „Insolvenzsicherung soll für vorsorgende Unternehmen günstiger werden“ mit dem Coupon Nr. 4 an.
Bitte hier abtrennen!
/ Brief oder Fax
IPV-Journal 01-12
Fax 030 206732-333
Tel. 030 206732-0
Industrie-Pensions-Verein e.V.
Niederwallstr. 10
10117 Berlin
Ja, ich möchte ausführliche Informationen zu
folgenden Themen (Kennziffer(n) bitte ankreuzen):
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1 Steuererklärung: Vorsorgebeiträge und Renten
richtig angeben
2 Die betriebliche Krankenversicherung
3 IPV-Report „Dem Fachkräftemangel begegnen“
PLZ
4 IPV-Report „Insolvenzsicherung soll für
vorsorgende Unternehmen günstiger werden“
Ort
Der IPV informiert die zuständige Vertragsgesellschaft
über Ihr Interesse.
Straße
Telefon
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4 / IPV-Journal / 01-12
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