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Kundenbeirat Mittler zwischen Kunden und Stadtwerken - SWK

EinbettenHerunterladen
mit ganzer energie
Magazin der Stadtwerke Kaiserslautern 1/2013
3
SWKcard 201
hr
Jetzt noch me
Vorteile!
e7
Infos auf Seit
SWK Energieberatungszentrum:
Anlaufstelle für alle Fragen
zur Energieeinsparung und zum
effizienten Energieeinsatz
Kundenbeirat Mittler zwischen Kunden und Stadtwerken Seite 6
Hintergrund Was alles im Strompreis steckt Seite 14
Rätsel Mitmachen und Gastroback Easy Juicer gewinnen Seite 16
Für Sie. Mit ganzer Energie.
Für dich, für mich –
für die Region: die SWKcard.
Die SWKcard erhalten alle Strom- und Gaskunden der SWK sowie die Stromkunden
der abita, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben.
www.swk-kl.de
News
Preisbestandteile des Strompreises 2013
(Brutto)
Aus dem Inhalt
Umlagen und Steuern
EEG-Umlage
Konzessionsabgabe
KWK-Umlage
Umlage §19 (2) NEV
Offshore-Umlage
Stromsteuer
Umsatzsteuer
Neuer Treffpunkt für
Kunden: das SWK Energieberatungszentrum Seite 4
Handarbeit oder Maschine?
So spült man sein Geschirr
am sparsamsten
Seite 8
19,47%
5,86%
0,46%
1,21%
0,92%
7,56%
16,01%
Junge Forscher – so viel
Energie steckt in der Kraft
des Wassers
Seite 10
30,03%
51,49%
Energie
18,48%
Die Staatslast steigt – wie
sich der Strompreis zusammensetzt
Seite 14
Bei einer Feierstunde am 10. Dezember 2012 gaben die Stadtwerke Kaiserslautern und Vertreter der amerikanischen Streitkräfte die Verlängerung des Fernwärmeliefervertrages bekannt. Der
Vertrag läuft bis 2020 und hat ein Volumen von
33 Millionen Euro. Die amerikanischen Partner setzen auch weiterhin auf eine sichere und zuverlässige Fernwärmeversorgung durch die Stadtwerke.
„Mit der Vertragsverlängerung haben wir eine klassische Win-win-Situation“, betonte Roland Warner,
Vorstandsmitglied der Stadtwerke. ,,Wir können im
Bereich Fernwärme langfristig planen.“
Vorsicht bei unseriösen Haustürgeschäften mit Strom und Gas
Vorankündigung:
5. Lautrer Energieforum
Am 7. März 2013 laden die
Stadtwerke zum fünften Mal
zum Lautrer Energieforum
im FCK­Tagungszentrum auf
dem Betzenberg ein. Thema
des Forums: „Die Stadtent­
wicklung in der Energiepoli­
tik“. Wieder werden nam­
hafte Experten über das sehr
komplexe Thema referieren
und diskutieren. Bei dem
Umbau der Energielandschaft
übernehmen die Stadtwerke
eine zentrale Rolle. „Mit dem
Lautrer Energieforum wollen
wir die inhaltliche Ausein­
andersetzung mit dem sehr
komplexen Thema vorantrei­
ben und Lösungsansätze für
Kaiserslautern und die Region
entwickeln“, erklärt Markus
Vollmer, Vorstandsmitglied
der Stadtwerke.
auszuüben und die Betroffenen
zur Unterschrift unter einen Strom­
oder Gasliefervertrag zu zwingen.
Die Stadtwerke weisen ausdrück­
lich darauf hin:
• Mitarbeiter der SWK gehen nicht
von Haus zu Haus, um Strom­
oder Gasverträge abzuschließen.
• Alle SWK­Mitarbeiter haben ei­
nen Dienstausweis. Lassen Sie
sich diesen Dienstausweis zei­
gen. Merken Sie sich bitte den
Namen.
Liebe Leserinnen und Leser,
Netzentgelt
Fernwärmevertrag mit US-Army verlängert
Drückerkolonnen sind im Stadt­
gebiet Kaiserslautern unterwegs.
Die Personen versuchen Druck
Editorial
Umlagen
und Steuern
• Lassen Sie sich nicht unter Druck
setzen, unterschreiben Sie nichts,
händigen Sie keine Vertragsun­
terlagen aus.
• Lassen Sie keine Personen ohne
SWK­Dienstausweis an den
Strom­ oder Gaszähler.
Sprechen Sie im Zweifelsfall lieber
noch einmal mit uns. Unsere Mitar­
beiter helfen Ihnen gern.
SWK Service-Center
Bismarckstraße 14
Telefon 0631 8001-1200
Vier neue Gelenkbusse
Im Oktober hat die Stadtwerke Kaiserslautern Verkehrs-AG vier neue Gelenkfahrzeuge angeschafft. Sie bieten den Fahrgästen mehr Komfort und sind noch umweltfreundlicher. Die Auszeichnung „Blauer Engel“ weist sie als besonders schadstoffund geräuscharm aus. „Mit den neuen Bussen tragen wir zur Verbesserung der
Umweltbilanz in Kaiserslautern bei“, erklärte Roland Warner, Vorstandsmitglied der
Stadtwerke, bei der Präsentation der Fahrzeuge. In die Erneuerung der Busflotte
investierten die Stadtwerke 1,4 Millionen Euro. Busse sind ein idealer Werbeträger.
Ständig in Bewegung
ziehen sie die Blicke
der Passanten auf
sich. Auf drei von vier
Fahrzeugen werben
die Stadtwerke Kaiserslautern für ihre
Produkte Strom, Erdgas und Fernwärme.
das Thema Energie ist längst aus
seinem Dornröschenschlaf erwacht. In Nachrichten und Magazinsendungen hat es einen festen
Platz erobert. Eine Fülle von Informationen überflutet uns. Dabei ist
es nicht immer ganz leicht, Gesehenes und Gehörtes einzuordnen.
Noch schwieriger kann es sein,
die richtigen Entscheidungen zur
Energieeinsparung zu treffen. Gut,
wenn es dann jemanden gibt, der
einen fachkundig berät.
Ihre Stadtwerke haben den steigenden Beratungsbedarf erkannt
und am 26. Januar 2013 in der
Brandenburger Straße 2 ein neues
Beratungszentrum eingerichtet.
Hier können sich alle Kunden der
Stadtwerke über effiziente Energieanwendung und Energieeinsparmaßnahmen informieren. Die
kompetenten Fachberater berücksichtigen sowohl die ökologischen
als auch die ökonomischen Belange. Die Beratung ist kostenlos.
Auch Ihr Kundenmagazin wird Sie
in jeder Ausgabe über Möglichkeiten zur Energieeinsparung informieren. Darüber hinaus finden
Sie spannende Reportagen aus der
Energiewelt und Wissenswertes
von Ihrem Versorger.
Die Stadtwerke haben zum Jahresbeginn noch mehr gute Nachrichten
für Sie auf Lager: Auch 2013 gibt
es wieder die beliebte SWKcard.
Damit ermöglichen die Stadtwerke zum dritten Mal in Folge den
Erwerb der Saisonkarte für Gartenschau und Japanischen Garten zum
Preis von 25 Euro. Freuen Sie sich
schon jetzt auf das Blütenmeer.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre Redaktion
3
Stadtwerke
Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel
(ganz rechts) betonte in seiner
Begrüßungsrede vor geladenem
Fachpublikum die Bedeutung des
SWK Energieberatungszentrums als
Baustein des Klimaschutzkonzeptes der
Stadt Kaiserslautern. Hier bei der Eröffnung des Zentrums mit den beiden
Stadtwerke-Vorstandsmitgliedern
Markus Vollmer und Roland Warner
(von links)
Eröffnet
Das SWK Energieberatungszentrum
Das Thema Energie ist in aller Munde. Doch wer Energie einsparen möchte, sieht sich oft einer Flut von Informationen
gegenüber. Eine fachkundige Beratung kann Licht in den Informationsdschungel bringen.
„Die Energiewende ist nur in Ver­
bindung mit Energiesparmaß­
nahmen zu bewältigen“, betonte
Roland Warner, Vorstandsmitglied
der Stadtwerke Kaiserslautern. Die
wirtschaftliche Energienutzung,
der Einsatz erneuerbarer Energien,
eine Fülle von Dingen ist hier zu
berücksichtigen. Dabei ist es für
den Laien nicht immer einfach,
die richtige Entscheidung zu tref­
fen. Da der Beratungsbedarf in den
vergangenen Jahren enorm gestie­
gen ist, haben die Stadtwerke Kai­
serslautern am 26. Januar 2013 ein
neues Energieberatungszentrum in
der Brandenburger Straße 2 eröff­
net. Hier können sich Kunden der
Stadtwerke kostenlos, umfassend
und kompetent beraten lassen.
Der Ausstellungsbereich macht
die Beratung anschaulich. Markus
Vollmer, Vorstandsmitglied der
Stadtwerke Kaiserslautern, erklärte
bei der Eröffnung: „Wir, die Stadt­
werke Kaiserslautern, verstehen
uns als Partner unserer Kunden.
Mit unserem neuen Energiebera­
Fotos: Reiner Voß/view – die agentur
Im Ausstellungsbereich des
Energieberatungszentrums
(unten abgebildet das Beraterteam) können sich Interessierte beispielsweise einen
ersten Eindruck über energieeffiziente Heizungstechnik
verschaffen.
tungszentrum wollen wir dazu bei­
tragen, den Energiebedarf zu sen­
ken. Das zahlt sich aus für unsere
Kunden und die Umwelt.“
KoStEnLoSES BERAtUngS­
AngEBot
Das SWK Energieberatungszent­
rum versteht sich als Anlaufstelle
für alle Fragen rund um das the­
ma der Energieanwendung, der
Energieeinsparung und der Ener­
giedienstleistungen. Die Mitarbei­
ter bieten eine kundenspezifische
Initialberatung zur Energieein­
sparung, die sowohl die ökologi­
schen wie auch die ökonomischen
Aspekte umfasst. Sie analysieren
Stromverbrauch, Anlagentechnik
und gebäudesituation und machen
produktneutrale Vorschläge zur
Energieeinsparung.
DIEnStLEIStUngEn DER
StADtWERKE
Das Beratungszentrum bietet eine
Reihe weiterer Dienstleistungen.
Für Bauherren gibt es im Bereich
der Hausanschlüsse eine umfas­
sende Betreuung von der Anfrage
bis hin zur Zählersetzung. Das gilt
für alle Sparten. Wärmemessung
in Mehrfamilienhäusern ermög­
licht eine genaue Heizkostenvertei­
lung. Das SWK Energieberatungs­
zentrum informiert auch über die
Dienstleistungen der tochterunter­
nehmen der Stadtwerke. Dazu ge­
hören telekommunikationsdienst­
leistungen, die Errichtung von
Photovoltaikanlagen, die Kanalan­
schlusssanierung und die Bau­
grundstückserschließung.
SWK Energieberatungszentrum
Brandenburger Straße 2
67663 Kaiserslautern
Telefon 0631 8001-2430
Fax 0631 8001-2433
Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Beratungstermin.
Unsere Berater erreichen Sie
Montag bis Freitag von 8 bis
17 Uhr.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8 bis
17 Uhr
4
Erdgascheck
Gehen Sie auf Nummer sicher!
Hauseigentümer sind nach den Technischen Regeln verpflichtet, ihre Gasanlage einmal im Jahr einer
Kontrolle zu unterziehen. Eine Broschüre hilft dabei.
Roland Warner, Vorstandsmitglied
der Stadtwerke Kaiserslautern, legt
großen Wert auf die Feststellung,
dass bei den Stadtwerken Sicherheit
beim Umgang mit Erdgas absoluten
Vorrang hat. „Wir sorgen bei den
Erdgasanlagen für ein Höchstmaß
an Sicherheit. Bis zu ihrer Innen­
installation.“ nach der Absperr­
einrichtung des Hausanschlusses ist
der Hauseigentümer oder der Be­
treiber für die gasinnenleitungen
und die gasgeräte verantwortlich.
nach den im Jahr 2008 geänderten
technischen Regeln für gasinstalla­
tionen (tRgI) ist der Hauseigentü­
mer verpflichtet, seine gasanlage
jährlich einer Sichtkontrolle zu un­
terziehen. Für den Jahrescheck hat
der Deutsche Verein des gas­ und
Wasserfaches e. V. (DVgW) eine
Broschüre herausgegeben. Damit
Mit dieser Broschüre kann auch
der Laie Schritt für Schritt die
Sichtkontrolle durchführen.
kann auch der Laie den jährlich vor­
geschriebenen Check selbst durch­
führen. Die Broschüre erhalten Sie
bei den Stadtwerken im Kunden­
center in der Bismarckstraße 14
oder im neuen Beratungszentrum in
der Brandenburger Straße 2.
Aus für ineffiziente Umwälzpumpen
Ungeregelte Heizungspumpen sind
echte Stromfresser. Wer seine alte
100­Watt­Heizungspumpe gegen
ein neues Modell mit 7 bis 10 Watt
austauscht, spart jährlich bis zu
130 Euro Stromkosten.
Angesichts des hohen Strom­
verbrauchs werden energiever­
schwendende Umwälzpumpen in
Heizungs­, Solar­ und Wärmepum­
penanlagen laut EU­Verordnung in
drei Stufen verboten. Ausgenom­
men sind davon trinkwasserzirkula­
tionspumpen.
Seit 1. Januar 2013 gilt für soge­
nannte nassläufer­Umwälzpumpen,
die außerhalb des Wärmeerzeugers
installiert sind, ein grenzwert. Die
bisher angegebenen Energieeffizi­
enzklassen sind dann unnötig, denn
die jetzt erlaubten Pumpen sind in
der Regel besser als die Mindest­
anforderungen der bisher besten
Energieeffizienzklasse A.
Ab 1. August 2015 wird dieser
grenzwert noch einmal herabge­
setzt. Er gilt dann auch für inte­
grierte Pumpen, die in neu ins­
tallierten Wärmeerzeugern oder
Solarstationen eingebaut worden
sind. Im letzten Schritt müssen ab
1. Januar 2020 schließlich auch in
bestehende Anlagen eingebaute
Pumpen diesen Schwellenwert un­
terschreiten.
Bis 2020 sollen damit innerhalb der
Europäischen Union bis zu 23 tera­
wattstunden Strom pro Jahr einge­
spart werden. Das entspricht der
Stromerzeugung von sechs mit­
telgroßen Kohlekraftwerken oder
einer jährlichen Minderung der
Kohlendioxidemissionen um etwa
elf Millionen tonnen.
Heizung umstellen,
Förderprämie
kassieren
Die Stadtwerke Kaiserslautern
haben ihr Förderprogramm zur
Heizungsumstellung um ein Jahr
Wolfgang Walther, Energieberater
der Stadtwerke Kaiserslautern,
berät Sie gern.
Telefon 0631 8001-2438
Energie-Tipp
Heizungen richtig einstellen lassen
Zwei Drittel der Brennwert­
heizungen sind schlecht ein­
gestellt. Meist fehlt ein hyd­
raulischer Abgleich, der die
gleichmäßige Wärmeverteilung
im Haus sicherstellt: spart bis zu
110 Euro pro Jahr.
Mehr Tipps zum Energie­ und
Geldsparen: www.energie­tipp.de
Sicht­
Bis zu 130 Euro Stromkosten jährlich sparen: Der Austausch energieverschwendender Heizungspumpen lohnt sich.
verlängert. Nutzen Sie bis zum
31. Dezember 2013 die Gelegen­
heit und stellen Sie Ihre Heizung
auf Erdgas um. Erdgas ist eine um­
weltschonende, komfortable und
wirtschaftliche Energie. Mit dem
Förderprogramm der SWK fällt
die Umstellung auf Erdgas noch
leichter. Gesetzliche Regelungen zu
den Abgasverlustwerten alter Hei­
zungen machen Modernisierungen
notwendig. Je nach Anlagengröße
winken Ihnen 500 Euro und mehr
Förderprämie. Unsere Energiebera­
ter informieren Sie zu allen Fragen
rund um die Heizungsumstellung
und die Inanspruchnahme der För­
derprämie.
5
Stadtwerke
Arbeit aufgenommen
Kundenbeirat der Stadtwerke
Die 20 Mitglieder des
Kundenbeirates haben am
13. November 2012 ihre
Arbeit aufgenommen. Das
Gremium traf sich zu seiner
konstituierenden Sitzung
in der Konzernzentrale der
Stadtwerke. Die Beweggründe, sich zu engagieren,
sind so unterschiedlich wie
die Menschen, die sich
einbringen.
Eines ist allen Kundenbeiratsmitgliedern gemeinsam: Sie verstehen
sich als Mittler zwischen den Kunden und dem Unternehmen. Daher
wollen sie einen regen Informationsaustausch pflegen. Das heißt
auch, dass sie sich selbst erst einmal gründlich informieren. Nachdem Markus Vollmer, Vorstandsmitglied der Stadtwerke, die Gäste
begrüßt hatte, stand die gemeinsame Besichtigung des Kundencenters in der Bismarckstraße an. Iris
Heil, Abteilungsleiterin Kundenma-
Kai Kock, Bereichsleiter kaufmännischer Service, (rechts) erläutert die
Benutzung des Kassenautomaten.
nagement, erläuterte ausführlich
die Arbeitsweise im Kundencenter. Angefangen bei der Infotheke
über das Wartesystem bis hin zum
neuen Kassenautomaten. Zurück
im Sitzungssaal, stellte Markus
Vollmer die Ergebnisse der Kundenumfrage vor. Die Technische
Universität hatte unter Leitung von
Prof. Dr. Stefan Roth, Lehrstuhl für
Marketing, im Auftrag der Stadtwerke im Sommer vergangenen
Jahres eine Umfrage unter Privatund Gewerbekunden durchgeführt. Die Marktforschungsstudie
6
Markus Vollmer, Vorstandsmitglied der SWK Stadtwerke Kaiserslautern, (ganz links) und die Mitglieder des Kundenbeirates
Die Mitglieder
Am 13. November 2012 traf sich
der Kundenbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung. Dem Kundenbeirat gehören an:
Uwe Adam, Holger Allmang,
Gerard Denu, Gerhard Dohna,
Liesel Durst, Hannelore Ehlgen,
Dr. Gottfried Eisenbeis,
Christoph Heyn, Sigrid IrlesbergerReiling, Klaus-Dieter Kraemer,
Stephan Laminski, Dennis Müller,
Horst Müller, Marcel Müller,
Thomas Müller, Karl Pletsch,
Peter Przesdzink, Oliver Rechenbach, Jürgen Reincke, Wilhelm
Welker
umfasste die Themenblöcke Image
der Stadtwerke, Zufriedenheit mit
den Stadtwerken, Kundenbindung,
Kundenservice und Kommunikation. Dabei erhielten die Stadtwerke
sehr gute Noten von ihren Kunden.
Außerdem zeigte sich, dass alle
Kundengruppen mit den Stadtwerken hochzufrieden sind. Grundlage
für die Zufriedenheit ist die Service- und Leistungskompetenz der
Stadtwerke. Weitere Themen waren die Neugestaltung der Rechnung und die Strompreisanpassung
zum 1. Januar 2013. Die nächste
Sitzung des Kundenbeirates findet
am 7. Mai 2013 statt.
Ich engagiere mich weil ...
„… Energie ein sehr spannendes Thema ist. Die technische Seite steht für mich im
Vordergrund. Mich interessiert die Struktur der Energieversorgung.“
Dr. Gottfried Eisenbeis
„… ich Kommunalpolitiker bin. Sembach ist eine kleine Gemeinde. Ich vertrete
sozusagen die Minderheit des Landkreises. Ich verstehe mich als Mittler in die
Gemeinde hinein.“
Wilhelm Welker
„… ich im Bereich der Hausverwaltung arbeite. Jetzt möchte ich mich einbringen
und an kundenorientierten Lösungen mitarbeiten.“
Klaus-Dieter Kraemer
„… ich bereits beim Kundenbeirat der Gasanstalt Gründungsmitglied war. Mein
Engagement war ursprünglich vom Verstehen der Zusammenhänge geprägt.
Heute verstehe ich mich mehr als Multiplikator der Kunden.“ Peter Przesdzink
„… ich mich aktiv einbringen will, die Interessen der Kunden vertreten und so aus
meiner Sicht etwas bewegen möchte.“
Dennis Müller
„… ich bei den Stadtwerken Verständnis für die grundlegenden Produkte ent­
wickeln möchte.“
Christoph Heyn
„… mich die Frage bewegt: Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus?
Welche Position nehmen die Stadtwerke dabei ein?“
Marcel Müller
„… ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, als ich 2005/2006 das Freiwilligen­
programm während der WM mitorganisiert habe. Jetzt möchte ich wieder etwas
für das Gemeinwesen tun.“
Holger Allmang
„… es mich als Bürger und Unternehmer gereizt hat, mich zu engagieren. Ich
selbst verstehe mich als Vermittler und möchte einen Einblick erhalten. Außerdem
möchte ich zu mehr Verständlichkeit beitragen.“
Karl Pletsch
„… ich durch meine Arbeit im Kundenbeirat der Gasanstalt erkannt habe, dass
eine solche Instanz zwischen Kunde und Unternehmen sehr wertvoll für beide
Seiten sein kann. Sie hilft, Probleme besser zu verstehen.“
Gerhard Dohna
Aktuell
SWKcard 2013
Für dich, für mich,
für die Region
Die SWKcard ist beliebt bei Jung und Alt. Zumal die kostenlose Karte den Kunden der SWK Stadtwerke Kaiserslautern
viele Vorteile bietet.
Die SWKcard 2013 erhalten alle
Strom- und Gaskunden der SWK
sowie die Stromkunden der abita,
die eine Einzugsermächtigung erteilt haben. Ende Februar werden
die Karten automatisch verschickt.
Mit der kostenlosen SWKcard bedanken sich die Stadtwerke bei
ihren Kunden für ihre Treue. Die
SWKcard bietet einige Vergünstigungen. Sie kann als Saisonkarte
2013 für die Gartenschau und den
Japanischen Garten aktiviert werden. Außerdem gibt es Ermäßigungen sowohl für den Besuch des
Saunaparadieses im Freizeitbad
monte mare als auch für das International Blues Festival im Herbst
in der Kammgarn. Über diese und
weitere Aktionen informieren wir
Sie im Internet unter:
www.swk-kl.de/swkcard
AKTIVIERUNG
Die Aktivierung der SWKcard als
Saisonkarte 2013 für die beiden
Lautrer Gartenanlagen ist für den
SWKcard-Inhaber und eine erwachsene Person sowie die eigenen Kinder unter 18 Jahren, die im Haushalt
des Card-Inhabers gemeldet sind,
für einmalig 25 Euro möglich. Hal-
ten Sie bitte bei der Aktivierung den
Personalausweis bereit.
Ab März beginnt die Aktivierungsphase der SWKcard als Saisonkarte 2013 im Gartenschauladen.
sich nach Öffnung der Gartenanlagen lange Wartezeiten und erhält
als Dankeschön für die frühzeitige Aktivierung zwei Getränkegutscheine.
NEU: GäSTEKARTE
Der Inhaber einer aktivierten SWKcard kann für seine Gäste, sowohl
für die Gartenschau als auch für
den Japanischen Garten, Tageskarten zum Sonderpreis erwerben.
Voraussetzung zum Erwerb solcher
Gästekarten ist die Vorlage der aktivierten SWKcard durch den SWKcard-Inhaber. Gästekarten (maximal fünf Karten pro Tag) können
ausschließlich am Nutzungstag an
der Kasse der jeweiligen Gartenanlage erworben werden.
Wo IST MEINE SWKCARD?
Sollten Sie, trotz Berechtigung,
Ihre SWKcard bis Mitte März 2013
noch nicht erhalten haben, können
Sie sich gern mit uns in Verbindung
setzen, Telefon 0631 8001-1555.
Wünschen Sie
mehr Informationen?
Besitzer eines
Smartphones
brauchen nur diesen QR-Code einzuscannen und erhalten
automatisch weitere Infos zur SWKcard.
SWKcard öffnet Tore
Vom 1. bis 19. März hat der Gartenschauladen Montag bis Freitag
von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag
und Sonntag von 10 bis 16 Uhr
geöffnet. Wer seine SWKcard in
diesem Zeitraum aktiviert, erspart
NEU: ZUSATZKARTE
Der SWKcard-Inhaber kann bei der
Gartenschau eine Zusatzkarte als
Saisonkarte 2013 für die beiden
Lautrer Gartenanlagen erwerben.
Diese kostet einmalig 25 Euro und
ist nur gültig für Personen (maximal
zwei Erwachsene und eigene Kinder bis 18 Jahre), die nachweislich
im Haushalt des SWKcard-Inhabers gemeldet sind. Der Nachweis
ist beim Kauf dieser Zusatzkarte
durch die Vorlage der Personalausweise zu erbringen.
Inhaber einer aktivierten SWKcard haben
auch zu den Veranstaltungen der Gartenschau
und des Japanischen Gartens freien Eintritt.
Die Gartensaison 2013 beider Gärten beginnt
am 20. März und endet am 31. Oktober.
Hier eine kleine Vorschau:
Gartenschau
4./5. Mai Mittelalterspectaculum
20. Mai Tag des Pfalztheaters
30. Juni Das Rennquintett
12. Juli
Französische Gartenparty
Japanischer Garten
7. April
Kirschblütenfest
5. Mai
Kodomo no Hi – Kinderfest
8. Juni
Shincha Fest – Erster Tee
des neuen Jahres
21. Juli
Tanabata – Sternenfest
Weitere Veranstaltungen sind in Planung,
witterungsbedingte Änderungen vorbehalten.
Sie haben Gäste und möchten gemeinsam die Gartenschau (links) oder
den Japanischen Garten (Bild oben)
besuchen? Kein Problem. Mit Ihrer
aktivierten SWKcard können Sie Tageskarten zum Sonderpreis erwerben.
Aktuelle Informationen finden Sie unter:
www.gartenschau-kl.de
www.japanischergarten.de
7
Tipps zum
Geschirrspülen
>> Nicht vorspülen! Grobe Speise­
Fotos: plainpicture.com, Yes, Miele, Bosch
reste mithilfe des Bestecks in den
Biomüll entsorgen.
>> Geschirr so einräumen, dass alle
Teile von den Wasserstrahlen er­
fasst werden.
>> Geschirrspüler nur voll beladen
einschalten.
>> Energiesparprogramm bei leicht
bis normal verschmutztem Ge­
schirr verwenden.
>> Einmal im Monat heißes Pro­
gramm mit über 60 Grad anschal­
ten. Verhindert Schimmelbildung
und hilft gegen Fettfilm.
XX
Energie zu Hause
Energiesparen mit den richtigen Hauhaltsgeräten
So finden Sie die
passende
Spülmaschine
150 Jahre nach ihrer Erfindung ist die Geschirrspülmaschine ausgereift: Auch hartnäckig
verschmutztes Geschirr reinigt sie zuverlässig und leise. Sie geizt mit Wasser und Strom,
vorausgesetzt der Verbraucher nutzt das Sparprogramm. Einziger Nachteil: Spülen im Öko­
modus dauert oft bis zu drei Stunden.
1
Sparsame Spüler
Größe wählen: 60­cm­Ma­
schinen haben Platz für 12 bis
14 Maßgedecke, in kleinere Geräte
passen 9 bis 11 Gedecke.
2
Standgeräte stehen solo,
Unterbaumaschinen unter der
Arbeitsplatte. Bei Einbaugeräten
lassen sich die Frontseiten wech­
seln, bei Vollintegrierten sitzt das
Display oben.
3
Gute Geräte benötigen sechs­
einhalb Liter Wasser pro Spül­
gang, der Durchschnitt maximal
zehn Liter.
4
5
Leise Spülmaschine mit gerin­
gem Geräuschpegel auswählen.
Handarbeiter:
Spülbürste
Sparwunder:
Spülmaschine
Trockenwunder:
Zeolith­Spüler
Wer selbst mit der Spülbürste im Be­
cken hantiert, verschwendet pro Tag
nicht nur eine Stunde Zeit, sondern
auch Geld und Ressourcen. Die Univer­
sität Bonn beantwortete in ihrer Studie
die Frage eindeutig, wer effizienter
spült, der Mensch oder die Maschi­
ne: Der Geschirrspüler verbraucht im
Durchschnitt die Hälfte weniger Was­
ser und fast ein Drittel weniger Energie
als das Handspülen. Zudem tötet die
Maschine mehr Keime ab und sorgt
für Ordnung in der Küche. Auch wenn
Spülbürsten billig sind, spätestens
nach fünf Jahren arbeitet die Maschine
kostensparender. Einziger Vorteil des
Handwäschers: Er ist schneller als der
Vollautomat.
Höhenverstellbare Körbe, Klappsta­
cheln, Intensivzonen – der Innenraum
eines Geschirrspülers ist heute genauso
optimiert wie seine Spülprogramme.
Viel Elektronik hilft beim Energiespa­
ren. Sensoren messen Beladung und
Wassertrübung, dosieren danach Was­
ser und Temperatur. Am umweltver­
träglichsten reinigen Spülmaschinen
im zeitintensiven Sparprogramm bei
50 Grad. Das dauert oft aber bis zu drei
Stunden. Kurzprogramme schlucken
deutlich mehr Strom. Aqua­Stop­Sys­
teme sind heute so ausgereift, dass
Wasserschäden kaum noch vorkom­
men.
Wer gleich nach Programmende seine
Spülmaschine öffnet, findet heißes,
tropfnasses Geschirr vor. Bei einem
Zeolith­Spüler sollen sogar Plastik­
teile trocknen, das Geschirr maximal
35 Grad warm werden. Die Zeolith­
Kugeln aus Aluminiumsilikat sitzen im
Unterboden des Geräts, saugen die
Feuchtigkeit vom Geschirr und geben
dabei Hitze ab. Die entsteht bei der
Einlagerung des Wassers in den Poren
der hochporösen Kügelchen. Das be­
schleunigt das Trocknen des Geschirrs,
spart nochmals Energie. Das Mineral
soll ein Maschinenleben wartungsfrei
überdauern.
Kosten Geschirrspülmaschine
(Energieeffizienzklasse A+++): ab
500 Euro
Kosten pro Spülgang (zwölf Maß­
gedecke): 22 Cent
Kosten Zeolith-Spülmaschine
(Energieeffizienzklasse A+++): 676 Euro
bis 1600 Euro
Kosten pro Spülgang (zwölf Maß­
gedecke): 21 Cent
Kosten Spülbürste: ab 1 Euro
Kosten pro Handabwasch (zwölf Maß­
gedecke): 55 Cent
Sparsame Geräte finden
Eine moderne Spülmaschine benötigt gegenüber einem zehn Jahre alten Modell
rund ein Drittel weniger Strom und Wasser. Bildcode mit Smartphone scannen
und eine Liste mit energiesparenden Spülmaschinen auf das Handy laden. Oder
im Internet ansehen: www.ecotopten.de
Energieeffizienklasse: mindes­
tens A++ wählen, sparsamer
arbeiten Geschirrspülmaschinen
mit A+++.
Einfach sparen
19 Euro
im Jahr spart, wer seine Spül­
maschine an Warmwasser an­
schließt, das eine Solarthermie­
anlage aufheizt.
Energieberater
Thomas
Spies
Energie-Tipp
Schimmel ade!
Geschirrspüler, die ausschließlich
mit Sparprogrammen betrieben
werden, sind anfällig für Schimmel­
pilze. Wie Sie gesundheitsgefähr­
dende Keime vermeiden, lesen Sie
im Internet: www.energie­tipp.de/
spuelen
9
Junge Forscher
Saubere Energie gewinnen
Wasserkraft entdecken
In bewegtem Wasser steckt eine Menge Energie. Damit lassen sich Maschinen antreiben oder
Lasten bewegen. Wasserkraftwerke an Flüssen und Pumpspeicherkraftwerke gewinnen mithilfe
des Wassers Strom. Baue dein eigenes Wasserrad und entdecke die Kraft des Wassers.
Dass fließendes Wasser gewaltige Kräfte besitzt, hast
du bestimmt schon einmal am eigenen Körper bemerkt – beim Baden in der Meeresbrandung oder beim
Durchwaten eines Flusses. Die Menschen machten
Wasserkraft schon früh nutzbar: Sie bauten Wassermühlen, die Getreide zu Mehl mahlten sowie Hammerund Sägewerke antrieben. Und sie errichteten Staudämme, hinter denen sich meterhohe Wassermengen
sammeln. Leitet man die unteren Wasserschichten ab,
auf denen großer Druck lastet, strömt das Wasser mit
hoher Geschwindigkeit und viel Bewegungsenergie
durch Turbinen. Die treiben Generatoren an und wandeln die Bewegungsenergie des Wassers in elektrische
Energie um, also Strom. Eine saubere Sache! Weltweit
liefern Wasserkraftwerke ungefähr ein Fünftel des benötigten Stroms.
1
2
3
4
5
6
7
8
Wasserrad – selbst gebastelt
1. Das brauchst du: 1 große Plastik­
flasche, 2 gleich große runde Plastik­
deckel (z. B. von Mitnehmkaffee),
12 Kronkorken (nicht zu stark ver­
bogen), 2 Gummis, 1 Trinkhalm, 40 cm
Draht, Heißklebepistole, Zange, Schere,
2 Handbohrer (dünn/dick), Messbecher
2. Bohre mit dem dünneren Hand­
bohrer ein Loch in die Flasche, etwa
fünf Zentimeter über dem Boden.
3. Klebe die beiden Plastikdeckel mit
der Klebepistole an den Oberseiten
zusammen.
4. Jetzt bohrst du mit dem dickeren
Handbohrer vorsichtig ein Loch durch
10
die Deckel, möglichst genau in der
Mitte. Es muss so groß sein, dass du
den Trinkhalm durchschieben kannst.
Gib von beiden Seiten ein wenig Heiß­
kleber rund um den Trinkhalm, damit
er fest sitzt. Schneide die Enden des
Trinkhalms etwa einen Zentimeter
über den Deckeln ab.
5. Um dein Wasserrad mit „Schau­
feln“ auszustatten, klebst du nun die
Kronkorken so rund um die Plastik­
deckel, dass die Unterseiten alle in
dieselbe Richtung zeigen und der Ab­
stand zwischen den Korken ungefähr
gleich ist.
6. Als Nächstes führst du den Draht
durch das Trinkhalmloch in deinem
Wasserrad. Mit der Zange biegst du
den Draht wie auf dem Bild zu sehen.
Er muss so weit vom Rad entfernt
sein, dass es sich mühelos drehen
lässt.
7. Die beiden langen Drahtenden plat­
zierst du auf der Flasche, sodass das
kleine Loch genau in ihrer Mitte ist.
Mit zwei Gummis befestigst du nun
das Wasserrad an der Flasche.
Fülle die Flasche mit Wasser, halte
dabei das Loch zu, damit kein Wasser
herauskommt. Schließt du die Flasche
nach dem Befüllen mit dem Schraub­
verschluss, kann kein Wasser aus dem
Loch fließen – auch wenn du es nicht
mehr zuhältst.
8. Stelle die Flasche auf den umge­
drehten Messbecher, eine Dose oder
Ähnliches, damit sich das Wasserrad
drehen kann. Am besten am Rand des
Waschbeckens, damit das Wasser ab­
fließen kann. Wenn du den Schraub­
verschluss öffnest, sprudelt Wasser aus
dem Loch. Du musst das Rad nun noch
in die passende Höhe schieben, in der
es die Wasserkraft am besten ausnutzt
und sich am schnellsten dreht.
Mit einem selbst
gebastelten Wasserrad
kommen junge Forscher
leicht der Kraft des
Wassers auf die Spur.
Auf Entdeckungstour
Du willst wissen, wie viel Energie das Weltall verbraucht oder was in einer Batterie
passiert? Dann geh mit E-Zoom auf eine
spannende Entdeckungsreise. Entweder
Bildcode mit dem Smartphone einscannen
oder mit dem Computer ins Internet
gehen: www.zukunft-der-energie.de und
dort den Button „Hier geht’s los“ klicken.
Schnelle Fahrt mit Wasserkraft
Vom Raketenauto übers Motorrad bis zum Hubschrauber: 15 verschiedene Modelle zum
Selbstbasteln demonstrieren, wie sich aus Luftdruck und Wasserkraft Energie gewinnen lässt,
die für den richtigen Antrieb sorgt. Der Experimentierkasten
„Kosmos Luft­ & Wasser­Energie“ (36,95 Euro, Kosmos) be­
geistert junge Forscher ab acht Jahren.
Hallo Kinder, wollt ihr etwas gewinnen?
Dann macht mit bei unserem Preisausschreiben! Wir verlosen einen
Experimentierkasten „Kosmos Luft- & Wasserenergie“. Alles, was
ihr dafür tun müsst, ist, folgende Frage richtig zu beantworten:
Was bauten Menschen früher, um Getreide zu Mehl zu mahlen?
Schreibt die Lösung hier in das Feld. (Ein kleiner Tipp: Die Lösung ist auf dieser Junge­Forscher­Seite verborgen.)
Name:
Fotos: Ekkehard Winkler
Straße:
PLZ/Ort:
Telefon:
Schneidet diesen Coupon aus, klebt ihn auf eine Postkarte und schickt ihn an folgende Adresse:
SWK Stadtwerke Kaiserslautern, Postfach 2545, 67613 Kaiserslautern. Ihr könnt auch eine E­Mail oder
ein Fax senden an: mitganzerenergie@swk­kl.de, Fax 0631 8001­3122.
✁
Einsendeschluss ist der 5. April 2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück wünschen die Stadtwerke Kaiserslautern!
13
MITMACH­COUPON
Über den Gewinn aus dem vorigen Heft, einen von drei
Experimentierkästen „Umwelt­Batterie“, freuten sich:
Daniela Jacob, Timo Heller und Nora Kothe.
Energieberufe
Energiehändler und -broker
Ständig unter Strom
Energie kaufen und verkaufen: Wer als Energiehändler oder -broker
unter Zeitdruck scharf denken und schnell entscheiden kann, erzielt
gute Gewinne.
„Der Handel an der Börse beruht
immer auf Prognosen, danach
muss ich meine Entscheidung treffen: kaufen oder verkaufen“, beschreibt Becker seinen Alltag, der
sich wenig von dem anderer Handelsräume („Tradingfloors“) im
Haus unterscheidet. Der Energiehändler arbeitet nicht nur im Auftrag von Industriekunden und kauft
Strom von Energieversorgern, sondern er spekuliert auch im Auftrag
seiner Bank, indem er überschüssige Energie möglichst preiswert erwirbt und später gewinnbringend
weiterverkauft.
PErSÖNlICHEr KoNTAKT
Auf dem virtuellen Parkett arbeiten
neben Händlern auch Broker. Sie
vermitteln das Geschäft zwischen
Käufer und Verkäufer, tragen kein
Viele Energiehändler oder -broker sind Quereinsteiger mit
Banklehre oder Wirtschaftsstudium. Manche arbeiteten bereits vorher an Aktien- oder Devisenmärkten. Mittlerweile
werden auch praxisorientierte Studiengänge angeboten. An
der Fachhochschule Dortmund lässt sich zum Beispiel „Energiewirtschaft“ studieren. Die Universität Duisburg hat sogar
einen eigenen Lehrstuhl für Energiehandel und Finanzdienstleistungen eingerichtet.
Handelsrisiko und bekommen keine Handelsmarge wie der Händler,
sondern eine Maklerprovision. Auch
in diesem Beruf wird der Computer
immer wichtiger. Das Vertrauen der
Kunden lässt sich jedoch nur durch
„Voicebroking“ gewinnen, den persönlichen Kontakt am Telefon.
Denn viele Geschäfte laufen außerhalb der Börse, sogenannte oTCTransaktionen (over the counter,
zu deutsch: über die Theke).
Für ihren Beruf müssen Händler
wie Broker ähnliche Voraussetzungen mitbringen: analytisches
Denken, die Fähigkeit schnell zu
entscheiden und vor allem Widerstandsfähigkeit gegen Stress.
Energiehändler verfolgen die Entwicklung des Marktes: Wie viel Energie liefern Sonne, Wind und Kraftwerke? Wie
hoch ist der Energiebedarf?
Fotos: Christoph Busse, Dominik Wolf
Im Großraumbüro einer Frankfurter Bank sitzen die Energiehändler
vor Wänden aus Computermonitoren. Daniel Beckers Blick pendelt zwischen den Bildschirmen. Er
kauft und verkauft Strom, deshalb
muss er alle Daten im Blick haben:
Die Zahlen der Energieversorger
und Netzbetreiber, die Auslastung
der Kraftwerke und Netze, für wie
viel Cent die Kilowattstunde Strom
gerade gehandelt wird, die Vorhersage des Wetterdienstes.
„Strom ist wetterfühlig“, erklärt
Becker. „An windigen Tagen werden gewaltige Mengen Ökostrom
in die Netze eingespeist. Doch
Strom lässt sich nicht speichern.
Folge: Der Preis bricht ein.“ Becker
muss anhand der Datenlage frühzeitig herausfinden, wie sich der
Strommarkt entwickeln wird.
Ausbildung zum Energiehändler
12
Energiewende
energiebörse
elektronische Handelsplattform für standardisierte Energieprodukte
(Strom, Erdgas, Kohle und Emissionsrechte)
Bei der Energiebörse laufen alle
Fäden des Energiehandels zusammen.
kaufen und verkaufen Energiekontrakte
industrie
energieversorger
energiehändler
handeln im Auftrag der
Industrie und auf eigene
Rechnung
kauft Energie bei
Börse, Banken und Energiehändlern
kaufen und verkaufen Energie
über Energiehändler an der
Börse und an die Industrie
handeln an der Börse für
Energieversorger, außerhalb der
Börse auf eigene Rechnung
Grafik: ZAHL + ZEICHEN
banken
Geld
Energie
melden Energieangebot und
-bedarf beim Energiehändler an
Energiekontrakte
Geld
erteilen Kauf- und Verkaufsaufträge
Foto: mediaskill
Wo Energie zur Ware wird
An der führenden europäischen Energiebörse EEX in Leipzig werden Strom, Erdgas, Kohle
und CO²-Emissionsrechte gehandelt, ähnlich wie an einer Wertpapierbörse.
Eine echte Er folgsgeschichte:
Seit ihrer Gründung vor 13 Jahren hat sich die EEX (European
Energy Exchange) von einer lokalen Strombörse zum wichtigsten
europäischen Energiehandelsplatz
entwickelt. 267 Teilnehmer aus
22 ländern kaufen und verkaufen
hier Energie: Energieversorger, Industrieunternehmen, Händler und
Banken. Wie an jeder Börse wetten auch Spekulanten auf die Entwicklung der Preise.
Vollelektronisch betreibt die EEX
hier zwei Märkte: Am Terminmarkt
können Geschäfte auf maximal
sechs Jahre in die Zukunft abgewickelt werden. Die Handelspartner
einigen sich auf Menge und Preis
des Produktes. Erst bei Fälligkeit
fließen Geld und Energie. Auf dem
Spotmarkt kaufen oder verkaufen
die Handelsteilnehmer kurzfris-
tig Strom, Erdgas oder Kohle. Die
EEX garantiert die Anonymität und
damit die Gleichberechtigung der
Handelspartner, überwacht den
Handel und wickelt Teile des außerbörslichen Geschäfts ab.
BESTSEllEr STroM
Die EEX ist europaweit auch führend in der Versteigerung von Co²Zertifikaten, die Unternehmen berechtigen, bestimmte Mengen
an Kohlendioxid (Co ²) in die luft
zu pusten. Bis es eine endgültige europäische Co ² -ZertifikatePlattform gibt, übernimmt die EEX
übergangsweise den Handel.
Der Strom bringt nach wie vor den
Hauptumsatz. Im Jahr 2011 wurden
über die EEX insgesamt 1389 Terawattstunden Strom gehandelt, außerdem fast 59 Terawattstunden
Erdgas, Emissionsrechte für rund
107 Millionen Tonnen Co ² und
420 000 Tonnen Kohle.
Der durch Angebot und Nachfrage gebildete Strompreis gilt als
Maßstab für die gesamte Branche. 40 Prozent des in Deutschland
verbrauchten Stroms werden über
den Spotmarkt der Energiebörse
gehandelt. Passend zu den Anforderungen der Energiewende will
die EEX demnächst auch Kontrakte
für reinen Ökostrom auf den Markt
bringen.
Gute Zukunftsaussichten: Im 23. Stock
des Leipziger CityHochhauses sitzt die
Europäische Energiebörse (EEX).
13
Hintergrund
Der Strompreis
Wie er sich zusammensetzt
Stromerzeugung in
Deutschland spitze
Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: den eigentlichen Energiekosten,
den Netznutzungsentgelten und den
verschiedenen Umlagen. Die Umlagen nach dem Erneuerbare-EnergienGesetz, dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz sowie die Umlage nach
§ 19 Absatz 2 der Strom-Netzent-
geltverordnung sind zum 1. Januar
2013 gestiegen. letztere entlastet
energieintensive Unternehmen. Neu
hinzugekommen ist die OffshoreUmlage. Insgesamt sind die Umlagen
um 2,24 Cent je Kilowattstunde gestiegen. Darauf kommen 19 Prozent
mehrwertsteuer – macht 2,67 Cent
je Kilowattstunde. „Es ist unser An-
Preisbestandteile des Strompreises 2013
(Brutto)
Umlagen und Steuern
EEG-Umlage
Konzessionsabgabe
KWK-Umlage
Umlage §19 (2) NEV
Offshore-Umlage
Stromsteuer
Umsatzsteuer
19,47%
5,86%
0,46%
1,21%
0,92%
7,56%
16,01%
51,49%
30,03%
Energie
Umlagen
und Steuern
18,48%
Netzentgelt
Grafik: Stadtwerke Kaiserslautern
liegen, unsere Kunden sicher und zuverlässig zu fairen Preisen mit Energie
zu versorgen“, erklärt Ortwin Kafitz,
Bereichsleiter Handel und Vertrieb
der Stadtwerke Kaiserslautern. „Unsere Eigenerzeugung und die umsichtige Strombeschaffung hätten uns erlaubt, die Preise stabil zu halten. Auf
die Höhe der Umlagen haben wir jedoch keinen Einfluss.“
OffSHOrE-UmlAGE
Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist ein zentraler Baustein
der Energiewende. Doch der Ausbau war ins Stocken geraten, da es
offene Haftungsfragen zwischen
Anlagenbetreibern und Netzgesellschaften gab. Im raum stand
die frage, wer für Verluste der
Windparkbetreiber einsteht,
wenn die notwendige Netzanbindung nicht rechtzeitig geschaffen wurde. Die gesetzlich
verordnete Offshore-Umlage verteilt das Haftungsrisiko auf viele
foto: fotolia
Längst sind die Energiekosten nicht mehr der Hauptbestandteil des Strompreises. Umlagen
und Steuern machen mehr als die Hälfte aus. mit ganzer energie erklärt, welche Anteile sich
im Strompreis verbergen.
Strom kommt zuverlässig aus der
Steckdose.
Deutschland hat in Europa die zuverlässigsten Stromnetze: Nur etwa
eine Viertelstunde (15,31 Minuten)
mussten die Verbraucher nach Angaben der Bundesnetzagentur im
Jahr 2011 ohne Strom auskommen.
864 Netzbetreiber meldeten für
928 Netze rund 207 000 Unterbrechungen.
Schultern. Neben den Betreibern
der Übertragungsnetze und den
Windparkbetreibern werden jetzt
über die Umlage auch die Stromkunden in die Haftung eingebunden. Die Umlage beträgt 0,25 Cent
je Kilowattstunde.
Die Jahresverbrauchsabrechnung
Ein dicker Brocken
Vor Kurzem ist sie in den Briefkästen der Stadtwerke-Kunden gelandet.
In üppig gefüllten Umschlägen. Und weil bei so manchem Kunden nicht alle
Blätter in einen Umschlag passten, sind gleich zwei Briefe angekommen.
Der Wunsch vieler Kunden nach einer leicht verständlichen Jahresverbrauchsabrechnung hat sich
damit nicht gerade erfüllt. Zugegeben, die erste Seite bietet eine gute Übersicht über die zu zahlenden Beträge für Strom, Erdgas, Wasser und die Gebühren für Abwasser und Oberflächenwasser. Auch sind entsprechende Abschlagszahlungen gelistet. Ob es ein Guthaben oder eine
Nachforderung gibt, ist auf den ersten Blick zu sehen. Die Seite zwei informiert dann über die
Abschlagszahlungen für das laufende Jahr.
Kompliziert wird es, wenn es ab Seite drei zu den detaillierten Einzelrechnungen geht. Hier erhält
der Kunde eine fülle von Informationen, die der Gesetzgeber fordert. Alle diese Informationen
sollen dazu dienen, die Verbrauchsabrechnung transparenter zu machen. Erstmals finden sich
unter anderem auf der rechnung Angaben zur Vertragslaufzeit, der nächstmögliche Kündigungstermin und eine Bewertung des eigenen Verbrauchs.
14
Zusätzliche Angaben sollen laut Gesetzgeber die Jahresverbrauchsabrechnung transparenter machen.
So erreichen Sie uns
Die Nummern
für alle Fälle
SWK Stadtwerke Kaiserslautern
Bismarckstraße 14, 67655 Kaiserslautern
Telefon 0631 8001-0, fax 0631 8001-1000
E-mail: info@swk-kl.de, Internet: www.swk-kl.de
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erreichen Sie montag bis freitag von 8 bis 17 Uhr
in unserem Kundencenter in der Bismarckstraße 14
oder telefonisch im Dialogcenter während der
Öffnungszeiten unter Telefon 0631 8001-1200.
Unser technischer Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr
erreichbar.
SWK Energieberatungszentrum
Brandenburger Straße 2
67663 Kaiserslautern
Telefon 0631 8001-2430, fax 0631 8001-2433
Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Beratungstermin. Unsere Berater erreichen Sie montag bis
freitag von 8 bis 17 Uhr.
Notruf
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0800 8958958 (kostenfrei)
Gasgeruch
0631 8001-2222
0800 8456789 (kostenfrei)
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Unser Kundenportal im Internet www.swk24.de hat
für Sie rund um die Uhr geöffnet.
Impressum
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Kundenbeirats:
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fahrplanauskünfte erhalten Sie telefonisch bei der SWK Verkehrs-AG und dem VrN rund um die Uhr!
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montag bis freitag von
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und am Samstag von
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Außerhalb der Öffnungszeiten:
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Geschäftsstelle Westpfalz
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Herausgeber: Frank Trurnit &
Partner Verlag GmbH
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Redaktion SWK
Lokales: Text: Dr. Eva Scheer
Fotos: SWK, FT&P, view
Gestaltung, Satz: Sabine Drösler,
FT&P, Ottobrunn, Druck:
hofmann infocom Nürnberg
Was ist los in Kaiserslautern?
8. März bis 16. Juni Pfalzgalerie:
Hans Hofmann – Magnum Opus
31. März/1. April Zoo Kaiserslautern-Siegelbach:
Osterfest – Saisonbeginn im Zoo
18. Mai Innenstadt:
Kinderfest „Fun & Action in der City“
20. März Gartenschau:
Saisoneröffnung
20. April Pfalztheater, Premiere: Così fan tutte,
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
18. Mai Pfalztheater, Premiere:
Elton John & Tim Rice’s AIDA, Musical
20. März Japanischer Garten:
Saisoneröffnung
25. bis 27. April Kammgarn:
Kammgarn International Jazzfestival (17)
24. Mai bis 3. Juni Messeplatz:
Lautrer Kerwe – Maimarkt
15
Rätsel
Mitmachen und gewinnen!
GASTROBACK EASY JUICER
Der Gastroback Easy Juicer entsaftet Äpfel, Möhren und andere
Früchte dank seines großen Einfüllschachts in Sekunden. Inklusive
Frischesaftbox mit Messskala und
Deckel, spülmaschinengeeignet.
Lösen Sie unser Rätsel! Gewinnen
Sie einen Gastroback Easy Juicer.
Schreiben Sie das Lösungswort unseres Kreuzworträtsels auf eine
Postkarte und senden Sie diese an:
SWK Stadtwerke Kaiserslautern
Postfach 2545
67613 Kaiserslautern
Oder eine E-Mail oder ein Fax
senden an:
mitganzerenergie@swk-kl.de
Fax: 06 31 80 01-31 22
Einsendeschluss: 5. April 2013
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Sammeleinsendungen bleiben
unberücksichtigt. Das Lösungswort des Kreuzworträtsels in Heft
4/2012 lautete „ERDGASAUTO“.
Lösungswort:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Das gibt es zu gewinnen
1. Preis: Gastroback Easy Juicer
2. Preis: dreimal je einen Gutschein
für die Soccafive Arena
3. Preis: fünfmal je zwei Eintrittstageskarten für die Gartenschau
Kaiserslautern (Wert pro Karte 7 Euro)
Gewinner
Den ersten Preis, ein Design-Raclette-Fondue-Set von Gastroback, gewann Eveline Reichle aus
Kaiserslautern. Über den zweiten Preis, eine Canon PowerShot
A810, freute sich Alfred Reichel
aus Kaiserslautern. Die dritten Preise, je ein Gutschein für die Soccafive Arena, gingen an: Wilma Ilanic
(Kaiserslautern), Beate HemmerLeist (Mehlingen) und Rudolf Jung
(Enkenbach-Alsenborn).
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Seele and Geist
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