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Bin ich schön? - Evangelische Kirchengemeinde Unterschleißheim

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L e b e n
a u s
d e r
M i t t e
–
m i t t e n
i m
L e b e n
Vielseitig
Gemeindebrief der evang. luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim • Haimhausen
Vielseitig
April - Juli 2014
Bin ich
schön?
Bis an die Grenzen des Körpers
Was tun Sie für Ihre Fitness?
Im Gespräch mit Extremsportler Nikolai Dlugi
Geschichten und Impulse – Die Umfrage
Auf der Suche nach KörPerfektion
Aus der Gemeinde
Eine persönliche Lebensgeschichte
Veranstaltungen, Termine, Berichte
Sie sind herzlich eingeladen!
Wir feiern – feiern Sie mit!
Frühlingsfest
am Sonntag, 27. April
Es beginnt mit einem Familiengottesdienst um
10.30 Uhr im Maria-Magdalena-Haus, gestaltet
vom Evang. Kindergarten Hollerbusch mit Pfarrer
Thomas Lotz. Anschließend gibt es im Innenhof
Gutes vom Grill, Kaffee und Kuchen und eine musikalische Überraschung. Auch für die Unterhaltung
der Kinder ist gesorgt. Bei Regen oder Kälte kann
nur der Gottesdienst stattfinden.
Kirchengemeinde, Förderverein, Kindergartenteam
und Elternbeirat freuen sich auf Ihr Kommen!
Ökumenisches Sommerfest in Haimhausen
Herzliche Einladung zum ökumenischen
Sommerfest in Haimhausen am Sonntag, 29. Juni.
Beginn um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in St.
Nikolaus, danach Sommerfest im Pfarrgarten (bei
schlechtem Wetter in der Aula der Schule).
Sommerfest
Herzliche Einladung zum Sommerfest unserer
Kirchengemeinde am Sonntag, 13. Juli. Es beginnt
mit einem Familiengottesdienst um 10.30 Uhr in
der Genezareth-Kirche, den der Kirchenvorstand
vorbereitet und gestaltet. Im Anschluss daran sind
Sie zu leckeren Speisen vom Grill und zu Kaffee und
Kuchen auf der gemütlichen Wiese hinter dem
Genezareth-Haus herzlich eingeladen. Für die
Kinder gibt es ein fröhliches Kinderprogramm.
Gottesdienste
Gottesdienst im Grünen an Christi Himmelfahrt
am Donnerstag, 29. Mai, 11.00 Uhr
auf der Wiese vorm Mallertshofener Kircherl
Wir kommen zu Fuß oder mit dem Radl aus Schleißheim, Garching, Eching oder vom Harthof in die Heide
und feiern zusammen einen fröhlichen Gottesdienst zu
Christi Himmelfahrt! Die Posaunenchöre aus Eching
und München begleiten uns. „Fast ein bisschen wie
beim Kirchentag“, sagte letztes Jahr jemand… (Bei
Regen in einer der benachbarten Kirchen.)
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
am Montag, 9. Juni, um 10.00 Uhr in St. Ulrich
(Neue Kirche) mit Vikarin Anna Hertl (Predigt) und
Pfarrer Franz Muck
Ein schönes Zeichen der Verbundenheit ist der ökumenische Gottesdienst am Pfingstfest,
dem gemeinsamen Ursprung aller
christlichen Kirchen. Auch das
anschließende Beisammensein im
Pfarrsaal lässt einander besser
kennen lernen.
Abendgottesdienst
am Freitag, 18. Juli, um 19.00 Uhr im MariaMagdalena-Haus mit Vikarin Anna Hertl
Die Woche ausklingen lassen – gute Gedanken fürs
Wochenende mitnehmen – Herzliche Einladung!
Gemeindeausflug nach Nürnberg
am Sonntag, 27. Juli , weitere Informationen auf S. 16!
Die Kirchenmäuse sind los!
Jetzt neu: Ganz besondere Gottesdienste für kleine Leute
Nun gibt es in unserer Gemeinde wieder in regelmäßigen Abständen „Kirche für Kinder“, nämlich
„Kirchenmäuse“-Gottesdienste für die Kleinsten
im Alter von 1 bis 5 Jahren mit ihren Eltern am
Sonntagnachmittag, und Kindergottesdienste für
Vorschul- und Grundschulkinder von 5 bis 8
Jahren.
Ein Anfang ist schon gemacht: Bereits am 23.
Februar fand der erste Krabbelgottesdienst im
Maria-Magdalena-Haus statt, in dem eine fröhliche Runde Kleinkinder mit ihren Eltern viel zum
Thema „Arche Noah“ erlebte. Weiter gehts im
April. Am Palmsonntag, 13. April, findet sowohl
2
Sie sind herzlich eingeladen
der Auftakt der neuen Kindergottesdienste als
auch der nächste Krabbelgottesdienst statt. Es
wird vorgelesen, gebastelt, gebetet und gesungen.
Jeder der Gottesdienste für kleine Leute hat sein
eigenes, ganz besonderes Thema, mit dem wir uns
beschäftigen. Die beiden Teams für
Krabbelgottesdienst und Kindergottesdienst freuen
sich auf viele neugierige, ganz kleine und etwas
größere Kinder!
Die Termine bis zum Sommer finden Sie auf Seite
16 und in einem neuen Flyer, der in unseren
Häusern ausliegt.
Vielseitig
April - Juli 2014
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
noch weniger ändern lässt. Zum
Verzweifeln sind dann erst recht
Alter und Krankheit, wenn sich der
Körper gegen alle Kontrolle durchsetzt und der Natur ihren Lauf
lässt. Ein Gutteil der heutigen Fitnesswelle ist dem Versuch geschuldet, diese Entwicklung aufzuhalten – ein fragwürdiges Projekt.
In den Wochen vor Ostern steht in
den Kirchen die Leidensgeschichte
Jesu im Mittelpunkt. Keine schöne
Geschichte, denn die Bibel beschreibt, wie der Körper Jesu durch
die Folter der Soldaten grässlich verunstaltet wird. Da möchte man lieber
wegschauen. Zugleich beschreibt sie
aber auch, wie das Dasein dieses
Menschen mit seinem geschundenen
Körper einen ungeheuren Sinn hat.
Die entscheidende Wende für das
Heil der Menschen geschieht nicht
durch einen gut aussehenden Superstar. Sondern: durch den Gekreuzigten.
Nein, es kommt nicht darauf an, wie
einer aussieht. Sondern was er
denkt, sagt und tut. „Bin ich schön?“
ist ein schönes Spiel – aber wehe,
wenn es ernst wird!
Einen fröhlich gelassenen Frühling
und ein schönes Osterfest wünscht
Ihnen
Ihr Thomas Lotz
Frühling ist toll – endlich muss man
sich nicht mehr bis zur Nasenspitze
einpacken, wenn man nach draussen geht! Aber Frühling macht auch
Stress: Denn wenn man sich nicht
mehr so einhüllt, sieht jeder, wie es
um die Körperformen bestellt ist.
„Problemzonen“, so weit das Auge
reicht – kann man da nicht „was
machen“? Das Ziel ist die für Bikini
und Badeshorts taugliche Figur; der
Weg heißt Diät, Fitness, Bodybuilding, Sport, Solarium.
Glaubt man Umfragen, so sind zwei
Drittel aller Frauen mit ihrem
Aussehen unzufrieden. Und fast
jeder zweite Deutsche meint, dass
nur gut aussehende Menschen eine
Chance im Leben haben. „Bin ich
schön?“ ist zur zentralen Frage geworden, an der sich Lebenssinn
und Zufriedenheit messen. Wer seine äußere Erscheinung „im Griff“
hat, gilt als erfolgreich und willensstark. Das spüren auch Jugendliche, die meinen, sich nur mit einen
vorzeigbaren Körper einen Platz in
der Gesellschaft sichern zu können.
So entwickeln sie Essstörungen,
oder den Wunsch, der Natur mit
dem Skalpell auf die Sprünge zu
helfen. Doch diese verzweifelte
Selbstoptimierung kommt nie zum
Ziel, denn die Unzufriedenheit
reicht viel tiefer; der Körper ist nur
die Spielwiese, auf der sie ausgetobt
wird, weil anderes sich scheinbar
Themen
Im Fitnessstudio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Bis an die Grenzen des Körpers
.......................................5
Auf der Suche nach KörPerfektion
.....................................6
Umfrage: Was tun Sie für Ihre körperliche Fitness? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Kommentar: Hauptsache gesund!
10 Jahre Förderverein
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Naturschutz im Gemeindegarten
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Aus dem Kirchenvorstand / Aus den Kindertagesstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Unsere Konfirmanden 2014
Aus der Jugendarbeit
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Termine und Treffpunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Gottesdienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Aus dem Leben der Gemeinde / Neue Pfarrsekretärin
Namen / Anschriften / Impressum
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Das größte Geschenk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Vielseitig
April - Juli 2014
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Im Fitness-Studio
In einem Fitness-Studio werden Räume und Geräte
zum sportlichen und gesundheitlichen Training
bereitgestellt. Um dieses Angebot wahrzunehmen,
muss man Mitglied eines Fitness-Centers werden,
indem man einen länger laufenden Vertrag abschließt.
Ein Studio ist über die ganze Woche von morgens
bis in den späten Abend geöffnet. Es gibt dort
Krafträume mit den verschiedensten Kraft- und
Bewegungsgeräten, Gymnastik-Räume, Räume für
ein Gruppentraining mit Stand-Fahrrädern sowie
eine Sauna zum anschließenden Entspannen.
Wer erstmalig ein Studio-Training beginnt, wird von
einem ausgebildeten Trainer begleitet, der in die Bedienung der Geräte einweist, sie individuell auf den
Körper des Übenden einstellt und diese Daten auf der
Mitgliedskarte abspeichert. Als Anfänger wird man
mit leichteren, in einer Runde aufgestellten Kraft- und
Bewegungsgeräten beginnen. Man reiht sich in die
dort Übenden ein, führt eine Minute lang die vorgesehene Übung aus und wechselt dann innerhalb einer
halben Minute zum nächsten Gerät.
Ist man bereits im Training fortgeschritten, kann man
an eine schwierigere Geräte-Runde wechseln.
Man beginnt den Studio-Besuch wie auch vor jeder
sportlichen Betätigung mit dem Aufwärmen. Hierzu
eignet sich ein Standfahrrad, das Laufband oder der
Crosstrainer. Nach einigen Wochen kann man die
Leistungsverbesserung durch einen Test am Fahrradergometer überprüfen lassen.
Trainer beaufsichtigen den gesamten Übungsbetrieb.
In Pausen kann man an einer Bar Fitness-Getränke zu
sich nehmen.
Will man die Körperkraft trainieren und Muskeln aufbauen, absolviert man eine Runde an Kraftgeräten,
wobei jedes Gerät spezielle Körper- und Muskelpartien trainiert. Hier sind die Geräte zu bevorzugen, die
die Körperpartien stärken, die in der heutigen „ungesunden“ Lebensweise vernachlässigt werden.
4
Titelthema
So fing alles an – Fahrrad-Ergometer um 1900
Man kann aber auch an Bewegungsgeräten die körperliche Ausdauer steigern und durch diese Beanspruchung Herz und Kreislauf stärken, sowie eventuell Fettpolster abbauen.
Zusätzlich zu dem Gerätetraining werden auch Kurse
angeboten, die alle Sparten der Gymnastik umfassen.
Drei Jahre lang war der Verfasser dieses Berichtes
Mitglied in einem Fitness-Studio. Erst im Lauf dieser
Zeit hat er gelernt, worauf es ankommt: Bei den
Übungen darf man sich nicht überfordern und keine
hastigen Bewegungen machen, man muss sich dabei
wohlfühlen. Erst die richtige Mischung aus Kraft-,
Beweglichkeits- und Ausdauerschulung führt zum Erfolg und löst Zufriedenheit, ja sogar Begeisterung aus
und weckt den Spaß- und Glücksfaktor. Es ist wichtig,
das Studio regelmäßig aufzusuchen und nicht zu ehrgeizig schnelle Erfolge anzustreben.
Ein Fitness-Studio hat immer noch den Ruf, hauptsächlich das „Bodybuilding“ zu betreiben, den Körper
zu stählen und mit Muskelpaketen auszustatten. Aber
neben einem „Körperkult“ gibt es zum Beispiel für die
Fitness im Alter einen wichtigen Aspekt: Die Experten
sagen, dass nicht die Rückenschulung
oder das Herz-Kreislauftraining sondern die Stärkung der Beinmuskulatur
das Primäre sei. Von der Beweglichkeit
und der Beinkraft hänge im Alter der
größte Teil der Lebensqualität ab.
Mittlerweile befriedigt der Verfasser seinen sportlichen und gesundheitlichen
Ehrgeiz vorwiegend durch Radeln,
Wandern und Joggen in der Umgebung
Unterschleißheims und Bergwandern in
den bayrischen Bergen, aber das Training im Fitness-Center war für ihn eine
wichtige Erfahrung.
Joachim Brübach
Vielseitig
April - Juli 2014
Bis an die Grenzen des Körpers
Ulrike Tangermann im Gespräch mit dem Extremsportler Nikolai Dlugi
Nikolai Dlugi studierte Sportökonomie in Bayreuth und ist seitdem als
Schwimm- und Triathlontrainer tätig. Eigene sportliche Erfahrung
sammelte er als Leistungsschwimmer im Jugendbereich und als
Amateur im Triathlon von der Kurzbis zur Langdistanz.
In der warmen Jahreszeit finden landauf landab Sportveranstaltungen
unter freiem Himmel statt. Tausende
Amateursportler messen sich auch in
Ausdauersportarten wie Triathlon, in
dem sie einen Mehrkampf in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und
Laufen absolvieren. In der Langdistanz müssen die Sportler ca. 4 Kilometer schwimmen, 120 bis 180 Kilometer radeln und dann 30 bis 42
Kilometer laufen – an einem Wettkampftag. Der Sportökonom Nikolai
Dlugi erläutert uns Beweggründe von
Extremsportlern.
Was motiviert Menschen, als Amateure Sportarten wie Triathlon oder
Marathon auszuüben?
Da Marathon und Langstreckentriathlon extreme Leistung erfordern,
trainieren diese Sportler sehr viel,
um die Wettkampfstrecke mit der
langen Belastung überhaupt bewältigen zu können. Das heißt, Sport spielt
in ihrem Leben eine große Rolle.
Weshalb sie sich ins Extreme stürzen,
ist allgemein sehr schwer zu beantworten. Sicher spielt die Suche nach
Grenzerfahrungen eine Rolle, der
Wunsch sich selbst zu bestätigen und
zu erfahren. Aus dem Alltag auszubrechen und sich von der Masse
abzugrenzen reizt viele. Letzteres ist
heutzutage nicht mehr in den
genannten Sportarten möglich, da sie
inzwischen Massenphänomene sind
(z.B. beim Berlin Marathon starten
rund 40.000 Läufer).
Wenn ich meine Grenzen auf diese
Weise erfahren will, schadet das
nicht meiner Gesundheit?
Natürlich ist ein Marathonlauf
grundsätzlich nicht gesund (man
fügt sich dabei z.B. Muskelschäden
Vielseitig
April - Juli 2014
zu). Dennoch ist er bei guter Vorbereitung auch für Amateursportler
machbar. Demnach kann Extremsport mit angemessenem Training
und realistischer Selbsteinschätzung
ungefährlich sein. Das Problem ist,
dass einige Menschen sich selbst
überschätzen und die Anforderungen unterschätzen, somit gesundheitliche Schäden riskieren. Vielleicht kann man das Phänomen des
Extremsports ganz gut mit dem
Bergsteigen vergleichen. Wer ungeübt einen 8000m Berg besteigen
will, muss sich nicht wundern, dass
er sich in große Gefahr begibt. Für
einen Hobbyläufer, der gerade einmal 45 Minuten vernünftig joggen
kann, ist ein Marathon unverantwortlich und hoch riskant.
Interessanterweise habe ich die Erfahrung, dass die meisten Langstrecken-Triathleten sich sehr gut
einschätzen können - Ausnahmen
bestätigen auch hier die Regel.
Ist also gesunde Selbsteinschätzung
die eigentliche Herausforderung für
Extremsportler?
Ja, es geht auch um die persönliche
Stärke, mal nein zu sagen. Sich
selbst einzugestehen, dass man
noch nicht für den anstehenden
attraktiven Wettkampf gerüstet ist,
obwohl man dafür viel trainiert hat.
Die Kraft und Ausdauer zu haben,
ein weiteres Jahr zu trainieren und
dann gut vorbereitet anzutreten.
Hast Du eine solche Situation persönlich erlebt?
Ein Amateur, den ich trainiert habe,
hat eine Woche vorher einen Triathlon abgesagt, für den er sich sehr
intensiv vorbereitet hat. Ausschlaggebend für seine Entscheidung war
die Erkenntnis, dass er aufgrund
einer Sehnenreizung nicht fit genug
war. Mir ist es als Trainer wichtig, die
Sportler individuell zu fördern und
ehrlich ihnen mitzuteilen, wenn ich
eine Wettkampfteilnahme als kritisch
betrachtete. Bei vielen Sportlern entwickelt sich der Weg zum Extremen
über Jahre. Man fängt kleinen Triathlon an und macht vielleicht 3-5 Jahre
später seinen ersten LangstreckenTriathlon. Ich selbst habe mir gut zwei
Jahre Zeit gelassen, bevor ich nach
meinem ersten Mittelstrecken- bei
einem Langstrecken-Triathlon angetreten bin. Es geht nicht darum,
irgendwie ins Ziel zu kommen – man
braucht für die anschließend notwendige Regeneration auch noch Konzentration und Achtsamkeit.
Das braucht neben Zeit auch finanziellen Aufwand …
Die Mehrheit der Amateure im
Langstrecken-Triathlon sind Menschen, die einen attraktiven Beruf
haben und gut verdienen. Leistungsorientierte Menschen mit hohen Anforderungen im Job begegnen sich auch im Extremsport.
Du meinst, hohe Anforderungen in
ihrer Arbeitswelt übertragen sie in
ihren Sport?
Ja, durchaus. In unserer Arbeitswelt
beobachte ich einen Drang zur
Selbstoptimierung. Überspitzt gesagt, der Arbeitsplatz passt sich nicht
dem Menschen an, sondern der
Mensch muss sich dynamisch den
Arbeitsanforderungen anpassen. Somit wird von jedem Einzelnen ständige Selbstoptimierung gefordert,
um langfristig die vielfältigen
Herausforderungen zu bewältigen.
Sport ist dabei ein Mittel Stress
abzubauen und den Organismus widerstandsfähiger zu machen. Zu viel
Sport hat natürlich negative Effekte.
Was allerdings zu viel ist, hängt u.a.
ab von der individuellen Konstitution, der sportlichen Vorbildung und
auch von der persönlichen Lebenssituation.
Herzlichen Dank für das Interview
und gutes Gelingen weiterhin bei
Deinen sportlichen und beruflichen
Aktivitäten!
Titelthema
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Auf der Suche nach KörPerfektion
Der Abschied von der Perfektion und der Weg zu dem – für mich – perfekten Körper
„Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast. Wunderbar sind deine Werke,
das weiß ich wohl.“ (Psalm 139, 14)
Wenn ich früher diesen Satz gehört oder gelesen habe,
musste ich regelmäßig mit den Tränen kämpfen. Ich
war so wütend auf Gott, auf mich und auf alle anderen… Was sollte an mir bitteschön herrlich und ausgezeichnet sein? Damals war ich, mit knapp Zwanzig und
einer Größe von 1,63 cm, bei 160 Kilo Körpergewicht
angelangt. Kleidergröße 58.
NICHTS, aber auch gar nichts an mir war so, wie es
das gängige Schönheitsideal gut geheißen hätte.
Auf Grund eines sehr unschönen Ereignisses im Alter
von 16 Jahren hatte ich beschlossen, mir einen dicken
Panzer zuzulegen. Niemand sollte es mehr schaffen,
mich und meine Gefühle zu verletzen. Ich wollte
mich schützen und andere Menschen auf
Abstand halten. Vor allem in Sachen
Liebe wollte ich kein Risiko mehr
eingehen.
Langsam aber sicher wurde aus
dem etwas moppeligen Mädchen eine stark übergewichtige junge Frau.
Trendige Klamotten – gab es
für mich nicht. Schwimmen
mit den anderen – traute
ich mich nicht mehr. Ein
Junge, der mich nicht nur
als Kumpel, sondern als Frau
wahrnahm – undenkbar.
Aber am schlimmsten waren
die abfälligen Blicke und Beschimpfungen wildfremder Menschen. Ich hatte es mir schon lange
zur Gewohnheit gemacht, die Straßenseite zu wechseln, wenn mir eine Clique von
Teenies entgegenkam, um den Spott der anderen nicht
ertragen zu müssen. Manchmal klappte es sogar; aber
noch häufiger musste ich mir übelste Beschimpfungen
anhören. „Dicke Kuh“ war hierbei noch eine der harmlosesten Varianten. Selbst von Erwachsenen oder gar
Senioren gab es teilweise verbales Fersengeld. Ich ignorierte die Kommentare, schluckte die Verletzung und
die Wut und schämte mich in Grund und Boden. Vor
allem, wenn Dritte Zeugen dieser Szenen wurden. Trost
fand ich dann vor allem bei Schokolade und Chips.
Aber es gab auch gute Freunde, die mit mir durch diese Zeit gegangen sind. Allerdings konnte mir niemand
die Frage beantworten, was wildfremden Menschen das
Recht verleiht, einen anderen so zu beschimpfen und zu
demütigen. Gibt es ein Gesetz, das alle Menschen mit
Übergewicht zu Menschen zweiter Klasse macht? Ganz
abgesehen davon sind Dicke sowieso alle faul, ungepflegt und undiszipliniert. Und DICK fängt heute ja
schon ab Kleidergröße 42 an. In dieser Zeit hasste ich
6
Titelthema
meinen Körper regelrecht. Und dies, obwohl er eigentlich trotz allem recht gut funktionierte und seine Aufgaben jeden Tag treu erledigte.
Wieder einmal saß ich frustriert und verletzt nach einer
verbalen Attacke bei einem guten Freund und schüttete
mein Herz aus.
An diesem Abend wurde mir bewusst, dass ich genau
drei Möglichkeiten hatte:
1. Dick zu bleiben, unglücklich zu sein und weiter zu
leiden.
2. Dick zu bleiben, diesen Zustand zu akzeptieren
und glücklich zu werden.
3. Abzunehmen und mich selbst zu finden.
Ich habe mich für Möglichkeit 3 entschieden. Der Schalter im Kopf war umgelegt und ein jahrelanger Weg mit
viel Sport, Ernährungsumstellung, Erfolgen aber
auch Durststrecken, begann… Dank der
Unterstützung von meiner Familie und
Freunden habe ich durchgehalten
und kann heute mit 80 Kilo weniger durch das Leben gehen.
Immer wieder war es ein
besonderes Erfolgserlebnis,
wenn ich eine Jeans in der
nächstkleineren Größe kaufen konnte. Oder wenn andere bemerkten, dass die
Pfunde purzelten. Das
Selbstbewusstsein wurde
größer, und auch der Spaß
an Bewegung kam hinzu.
Neben all den erwähnten Maßnahmen war es mir auch wichtig,
dass meine Seele nicht auf der
Strecke blieb und mit den Veränderungen mitkam.
All die Verletzungen aus der Vergangenheit, meine
Minderwertigkeitsgefühle, meine Wut auf mich selbst
und auf Gott und auch die Ursachen für das massive
Übergewicht bekamen in diesem jahrelangen Prozess
ihren Platz. Neben Gesprächen mit guten Freunden war
hier vor allem die Auseinandersetzung mit mir selbst im
Rahmen therapeutischer Seelsorge sehr hilfreich. Es
galt vieles anzuschauen, sich von falschen Bildern und
Glaubenssätzen zu verabschieden sowie neuen Gedanken Platz einzuräumen.
Am Ende des aktiven Gewichtsverlusts musste ich
dann feststellen, dass ich auch mit 80 Kilo weniger
nicht zufrieden mit mir war.
Das Übergewicht hatte seine Spuren hinterlassen, und ich
fand meinen Körper nach wie vor hässlich. Ich merkte
zwar, dass ich mich besser bewegen konnte und ich inzwischen auch recht sportlich geworden war. Aber davon,
meinen Körper als ein wunderbares Geschenk Gottes zu
Vielseitig
April - Juli 2014
begreifen, war ich meilenweit entfernt. Langsam aber
sicher dämmerte es mir, dass ich nun an einem Punkt
angelangt war, an welchem mich auch Disziplin nicht weiterbringen würde. Meine Haut hatte zu sehr gelitten, und
nur ein guter Arzt konnte mir jetzt weiter helfen.
Viele Diskussionen mit Freunden, Gebete und eine
intensive Auseinandersetzung mit meinen Vorstellungen und Ängsten folgten. Letztendlich stand der
Entschluss fest: Ich würde den Weg in Angriff nehmen,
den ich nie nehmen wollte. Nach einigen Terminen bei
einer Fachärztin und dem Medizinischen Dienst der
Krankenkasse hielt ich die Genehmigung in der Hand:
Die Kasse übernimmt die Kosten für die Entfernung der
überschüssigen Haut.
Vier große Operationen, verteilt über mehrere Jahre,
standen mir nun bevor. Ich habe keine davon bereut
und bin dankbar dafür, dass dieser Weg für mich
möglich war. Denn selbst hätte ich die Kosten nicht
bezahlen können.
Doch trotz der Tatsache, dass ich selbst zu den
Nutznießern der modernen Schönheitschirurgie gehöre,
stehe ich dieser Thematik durchaus auch kritisch
gegenüber. Ich habe bei meinen Klinikaufenthalten die
verschiedensten Menschen kennengelernt. Menschen,
die nach Unfällen entstellt waren und denen die Ärzte
zu einem neuen Leben verholfen haben. Frauen, denen
nach überstandenem Krebs eine neue Brust geformt
wurde. Menschen wie ich selbst, die nach massiver
Gewichtsabnahme ihre alte Hülle abstreifen wollten.
Für all diesen Menschen sind die Entwicklungen im
Bereich der plastischen Chirurgie ein wahrer Segen.
Aber ich habe auch Menschen kennengelernt, denen
Körbchengröße C noch nicht groß genug war oder die
für einen Sixpack lieber zum Arzt als zum Sport gehen
und die ihren an sich gesunden Körper den Strapazen
einer stundenlangen Operation aussetzten.
Ich möchte an dieser Stelle kein Urteil fällen, aber ich
denke schon, dass der Trend, den eigenen Körper mit ein
paar Messerschnitten dem gängigen Schönheitsideal anzupassen, berechtigterweise kritisch zu hinterfragen ist.
Im Rückblick macht es mich manchmal traurig, dass
ich viele Jahre meines Lebens meinen eigenen Wert
hauptsächlich über mein Aussehen und meinen
Körper definiert habe.
Und es macht mich wütend, wenn ich daran denke, wie
Menschen über Dritte urteilen und diese in Schubladen
stecken. Was veranlasst Menschen dazu, auf andere so
herabzublicken? Nach welchen Kriterien beurteilen wir
andere Menschen? Hat nicht jeder von uns schon allein
durch die Tatsache, dass er geboren und ein Teil der
Schöpfung Gottes ist, seinen ureigenen Wert? Trotz der
positiven Veränderungen war es ein langer Weg, bis ich
dem am Anfang zitierten Psalm aus tiefstem Herzen
zustimmen konnte.
Heute, mit fast Vierzig, kann ich aus ganzer Überzeugung DANKE sagen. Danke dafür, dass ich wunderbar gemacht bin.
Wunderbar, trotz der Tatsache, dass ich auch heute
Vielseitig
April - Juli 2014
noch ein paar Kilos zu viel auf den Rippen habe. Trotz
meiner Narben und der nicht perfekten Beine. Und danke dafür, dass ich lernen durfte, dass mein Wert nicht
von meinem Gewicht abhängt.
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Danke, dass Sie bis hier her durchgehalten haben
und sich auf diesen Text eingelassen haben. Ich habe
Sie heute mitgenommen auf eine Reise in einen Teil
meiner Vergangenheit. Wie Sie sich sicher vorstellen
können, sind diese Zeilen nur ein Ausschnitt aus dieser Zeit und auf das Wesentlichste begrenzt. Besonders am Herzen liegt mir, dass unser Wert nicht
von unserem Aussehen oder unseren Begabungen
abhängt.
Jeder von Ihnen ist ein wertvoller Mensch und ein
unverzichtbarer Teil dieser Welt.
Es gibt auch bei mir heute immer mal wieder Tage, an
denen der Blick in den Spiegel mich unzufrieden stimmt
oder ich definitiv nichts im Kleiderschrank finde, was
meine Stimmung heben würde. Anscheinend gehören
solche Tage dazu (vor allem bei uns Frauen). Früher
hätte ich mich dieser Stimmung hingegeben. Im Laufe
meiner persönlichen Veränderung sowie durch viele
Begegnungen mit körperbehinderten Menschen habe
ich gelernt, mich auf das Positive zu konzentrieren.
Was macht es schon, wenn die Beine ein bisschen stämmig sind – ich kann sie benutzen und sie tragen mich
durchs Leben.
Ein Kilo zu viel auf der Waage – anstatt die Krise zu
kriegen bin ich heute dankbar, dass ich in einem Land
lebe, in dem ich immer genug zu Essen habe. Und morgen wird dann eben etwas gebremst.
Sollten Sie auch zu den Menschen gehören, die ihren
Selbstwert von Ihrem Aussehen abhängig machen, so
wünsche ich Ihnen, dass dieser Artikel einen Denkprozess in Gang setzt und Sie Ihre Meinung verändern
können. Die eigene Lebenszeit ist zu schade, um sich
dem Diktat der Mode- und Schönheitsindustrie zu
unterwerfen. Schönheitsideale sind vergänglich und
austauschbar. Im Barock waren Rubensformen angesagt, im Nachkriegsdeutschland waren ein paar Kilo zu
viel auf den Rippen ein Zeichen für Wohlstand.
Heute hungern wir uns in Größe XS und empfinden
normale Frauen als zu „dick“. Welch einem Wahnsinn setzen wir uns da aus?!
Ich möchte hier nicht bestreiten, dass Übergewicht ab
einem gewissen Ausmaß Einschränkungen und vielleicht auch gesundheitliche Risiken mit sich bringt, und
dass es aus diesen Aspekten heraus mit Sicherheit sinnvoll ist, die Waage im Blick zu behalten. Trotzdem sollten wir aufhören, uns und anderen auf Grund von vergänglichen Idealbildern das Leben schwer zu machen
und Menschen in Schubladen zu stecken. Jeder sollte
von sich selbst voller Überzeugung sagen können:
„Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast. Wunderbar sind deine
Werke, das weiß ich wohl.“
Die Autorin ist der Redaktion bekannt.
Titelthema
7
„Wie halten Sie sich körperlich fit?“
Heike Köhler hat nachgefragt.
Um mich körperlich fit zu halten, mache ich zwei- bis dreimal in der Woche Sport. Für
eine gute Ausdauer gehe ich
Joggen oder Rennrad fahren;
um meine Rückenmuskulatur
zu stärken, mache ich noch
etwas Kraftsport. Darüber
hinaus steigern auch genügend Flüssigkeit und eine
ausgewogene Ernährung –
Johanna Kreißl
Kaffee, etwas Süßes oder ein
Glas Wein dürfen dabei aber auch nicht fehlen – mein
Wohlbefinden und tragen somit ebenfalls dazu bei, mich
fit zu halten.
Sport ist für mich ein wichtiger
Ausgleich zum Alltag geworden. Das regelmäßige Tennis
spielen sowie der Gang ins
Fitnesscenter halten mich fit
und tragen zu meiner Gesundheit bei. Durch Tipps eines
Personaltrainers konnte ich
meine Übungen gezielt umsetzen und meine Rückenprobleme in den Griff bekommen.
Sebastian Stoiber
Das gemeinsame Training mit
einem Freund hilft mir, meinen inneren Schweinehund
an schlechten Tagen zu überwinden und hält unsere
Freundschaft durch regelmäßige Gespräche bei einem
Saunagang aufrecht. Meine Vorliebe für Nudeln und
Pizza gleiche ich durch ernährungsbewusstes Essen an
drei Tagen in der Woche aus.
Mein Sport ist Laufen. Das ist
übrigens der einzige Sport,
den ich schon seit vielen Jahren betreibe und der sich
auch gut mit meinem Lebenswandel verträgt. Laufen kann
ich eigentlich immer, im Sommer und auch im Winter. Ich
kann einfach meine Laufschuhe anziehen und gemütlich vor mich hin traben oder
Brigitte Huber
auch mal etwas schneller rennen, eine kurze oder auch längere Strecke, je nach Zeit
und Lust. Dabei muss ich keinen Termin einhalten, sondern kann mir Zeit und Ort selbst auswählen.
Laufen hält mich nicht nur körperlich fit, sondern ist
auch gut für meine Seele und meine innere Ausgeglichenheit. Ich kann meinen Gedanken nachhängen. Die
Natur zeigt sich immer unterschiedlich: Schneeverhangene Bäume im Winter, das erste Grün im Frühling
oder eine wie verwunschene Nebellandschaft im
Herbst.
Ich bin zum Glück ein Mensch,
der sich von Natur aus gern
bewegt. Seit 37 Jahren habe
ich das gleiche Hobby, ich tanze Ballett und Stepptanz. In
Sachen Tanzen bin ich wöchentlich mindestens sechs
Stunden beschäftigt, zumal ich
auch noch Kinderballettkurse
gebe.
Ferne achte ich grundsätzlich
Doris Fuchs
darauf, nie den Lift zu nehmen,
sondern immer Treppen zu steigen. Das hält auch fit.
Teppichbodenreinigung
Fensterreinigung
Neu: Matratzenreinigung
85716 Unterschleißheim
Hans-Fallada-Str. 10a
Tel.: 089/317 16 00
Fax: 089/317 725 15
Mobil: 0171/89 326 22
"Es gibt Menschen, die leben überhaupt nicht mehr richtig, die leben
nur noch vorbeugend und sterben
www. Teppichbodenreinigung-Lekies.de
eMail: Lekies@t-online.de
8
Umfrage
dann gesund, aber auch wer gesund
stirbt, ist definitiv tot."
(Manfred Lütz, Arzt)
Vielseitig
April - Juli 2014
Ich gehe mit großem Vergnügen
spazieren, auch dann, wenn ich
für eine bestimmte Strecke
etwas mehr Zeit benötige. Ich
trinke gerne ein Glas Wein, esse
maß-, aber genussvoll, zerstreue
mich mit dem Lesen von Büchern und vertrödele immer
wenn es mir möglich ist in Gedanken verloren Zeit. Ich erfreue
mich am Lachen meiner Kinder,
Reiner Nägele
höre und mache selbst Musik,
sitze gerne in Cafés mit interessanten Menschen, die
etwas zu erzählen haben...
Das und ähnliches mehr bedeutet für mich Lebensfreude.
Ich bilde mir ein, dass es diese Lebensfreude ist, die mich
fit hält, auch körperlich. Aktiven Sport, Fitness-Training
oder „Körperertüchtigung“ in welcher Form auch immer
betreibe ich nicht. Nicht aus Überzeugung, oder weil ich es
besser wüsste. Es fehlt mir einfach der dafür nötige
Narzissmus und der Wille, mich dem Diktat anderer, nicht
zuletzt der Medien zu fügen, die mir täglich einzureden versuchen, dass nur derjenige, der sich aktiv sportlich betätigt,
gesund und glücklich sei, mehr noch: diszipliniert, vernünftig, leistungsfähig, also verantwortungsvoll der Gesellschaft
gegenüber. Wenn sportliche Betätigung medizinisch erforderlich ist oder derlei Aktivitäten auf einer ausschließlich
persönlichen Entscheidung beruhen, ohne moralischen
Zeigefinger oder missionarischen Eifer, ist das in Ordnung.
Das hat aber mit mir und meiner Lebenswirklichkeit
nichts zu tun. Sport als Heilversprechen missverstanden:
Diese Gutgläubigkeit teile ich nicht.
Ich bin der Meinung: Während des stressigen oder
auch teilweise eintönigen
Arbeitslebens braucht jeder
(oder in dem Fall: ich) einen
Ausgleich, um sich gesund
zu ernähren, Stress abzubauen und sich vor allem fit
zu halten. Ich betreibe daher
zweimal die Woche Kickboxtraining, wobei Ausdauer,
Michael Geißl
Kraftsport und Schnelligkeit
trainiert wird. So kann ich mich komplett auspowern
und komme mit einem guten Gefühl nach Hause, das
mir zeigt „Ich habe was getan“ (sportlicher Aspekt).
Des Weiteren gehe ich auch manchmal kurz eine
Runde Joggen oder fahre mit dem Rad zum See und
schwimme dort einmal hindurch.
Damit halte ich mich nicht nur fit, sondern verbinde
es zugleich mit Freunden, die mit mir die gleichen
Interessen teilen, um den Spaßfaktor beim „Sport“ zu
erhöhen. Neben dem sportlichen Aspekt ist für mich
auch eine gesunde Ernährung wichtig, die dazu
beiträgt, mich fit zu halten. Abends schaue ich daher
meistens, dass ich kleinere Portionen esse, wobei ich
darauf achte, gerade hier immer viel Obst und
Gemüse zu essen. Insgesamt kann man sagen, dass
zum fithalten für mich die körperliche Betätigung sowie die gesunde Ernährung dazugehört.
Kultur in Unterschleißheim
Tuija Komi & Band
Jazz, Latin, Soul, Tango, World Music
Bürgerhaus Unterschleißheim
Samstag, 5. April 2014, 20 Uhr
Jörg Maurer liest
Sterben, wo andere Urlaub machen
Bürgerhaus Unterschleißheim
Donnerstag, 15. Mai 2014, 20 Uhr
Ecco DiLorenzo and his Innersoul
Moderne Musik
Valentinspark, Großes Zelt
Mittwoch, 30. Juli, 20 Uhr
Mann über Bord
Die musikalische Midlife-Krise
Bürgerhaus Unterschleißheim
Sonntag, 6. April 2014, 19 Uhr
Voices in Time
Pop, Rock, Jazz
Bürgerhaus Unterschleißheim
Samstag, 17. Mai 2014, 20 Uhr
Luz amoi
Bayerische Weltmusik
Valentinspark, Kleines Zelt
Donnerstag, 31. Juli, 20 Uhr
Han’s Klaffl – 40 Jahre Ferien
Ein Lehrer packt ein
Bürgerhaus Unterschleißheim
Mittwoch, 30. April 2014, 20 Uhr
Podium junger Künstler
Raphaela Gromes und Julian Riem
Bürgerhaus Unterschleißheim
Sonntag, 01. Juni 2014, 19 Uhr
Nordbeatfestival
Moderne Musik
Valentinspark, Großes Zelt
Freitag, 1. August, 20 Uhr
Munich Brass Connection
Klassisch, bayerisch, unwiderstehlich
Bürgerhaus Unterschleißheim
Sonntag, 4. Mai 2014, 19 Uhr
Chris Boettcher- Spieltrieb
Das neue Live-Programm
Bürgerhaus Unterschleißheim
Donnerstag, 5. Juni 2014, 20 Uhr
Konzert mit Ruhestörung,
Lucy Grave und Petrols
Moderne Musik
Valentinspark, Großes Zelt
Samstag, 2. August, 20 Uhr
Günther Sigl mit Band
Best of Live-Tour
Bürgerhaus Unterschleißheim
Donnerstag, 8. Mai 2014, 20 Uhr
Unterbiberger Hofmusik
Musikerlebnis über den Grenzen
der Genres
Bürgerhaus Unterschleißheim
Samstag, 28. Juni 2014, 20 Uhr
Opern auf Bayrisch
Carmen, Zauberflöte, Holländer
mit Conny Glogger, Gerd Anthoff,
Michael Lerchenberg u.a.
Bürgerhaus Unterschleißheim
Sonntag, 11. Mai 2014, 19 Uhr
Zeltival 2014 im Valentinspark
Konzerte, Kindertheater, Zirkusschule, Großes und kleines Zelt
Sonntag 27. Juli – So. 3. August
Bürgerhaus Unterschleißheim • Rathausplatz 1 • Karten: Ticket Shop/München Ticket Vorverkaufsstelle
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10 -18 Uhr, Sa. 9 -12 Uhr • Tel. 089/310 09 – 200
Fax: 089/310 09 – 168 • tickets.forum@ush.bayern.de • www.forum-unterschleissheim.de
Hauptsache gesund!
Jogger jeden Alters tummeln sich bei gutem
Wetter im Berglwald. Folgte man ihnen nach
Hause, würde man feststellen: Etliche von
ihnen achten nicht nur auf regelmäßige Bewegung, sie bemühen sich auch um leichte Vollkornkost und ausreichendes Wassertrinken.
Viele Menschen treiben regelmäßig Sport, kontrollieren ihr Gewicht und gehen zu VorsorgeUntersuchungen.
Was bringt sie dazu, sich nach
einem Arbeitstag noch ins FitnessCenter zu schleppen? Sie wollen gesund und fit bleiben, keine Schmerzen haben, sich in ihrem Körper
wohl fühlen. Dafür muss man eben
etwas tun: Sich überwinden, an sich
arbeiten! Gesund bleiben, das ist
schließlich wichtig. „Hauptsache,
gesund“: Das sagt zumindest meine
76-jährige Großtante bei jedem Geburtstag und an Neujahr.
Wenn gesund sein die Hauptsache
ist, dann muss alles sich daran messen lassen, ob es zur Gesundheit
beiträgt oder eher gesundheitsschädlich ist. Sich mit Freunden
treffen – gut gegen Demenz. Gemeinsam essen – macht weniger
dick. Lachen – sehr gesund! Gut,
dass das jemand rausgefunden hat.
So dürfen wir weiterhin Dinge tun,
die das Leben schön machen. Aber
was wäre, wenn Lachen ungesund
wäre? Sollten wir es dann lassen?
Hauptsache gesund! Klar: Wer chronische Schmerzen hat oder im
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Titelthema
Krankenhaus liegt, der wäre sicher
gern gesund. Aber wer ist denn
wirklich rundherum gesund? Vielleicht bin ich krank und es geht mir
trotzdem gut? Jeder hat doch irgendeine Krankheit: Plattfüße,
schlechte Augen oder Zähne,
Krampfadern, eine Fehlstellung der
Knie oder der Wirbelsäule. Irgendwann bekommt jeder Tabletten verschrieben. Krank sein ist ein Teil
unseres Daseins.
Wenn gesund sein die Hauptsache
wäre, dann wäre jedes Leben unerträglich. Und besonders schlecht
dran wären behinderte und unheilbar kranke Menschen. Aber nicht
jeder von ihnen sieht sein Leben als
sinnlos an! Gesundheit als Maßstab
für ein gelungenes Leben anzusetzen, bedeutet, sie zu diskriminieren.
Hauptsache gesund: Dahinter steht
der Wunsch, ohne Schmerzen zu leben, nicht ins Krankenhaus zu müssen, selbstständig zu bleiben. Wer
will das nicht? Doch ein Leben ohne
schlimme Krankheiten bleibt ein
Geschenk – man kann es sich nicht
erarbeiten. Nur wenige Auswirkungen von Sport und Ernährung auf
die Gesundheit sind wissenschaftlich bewiesen. Und nicht alles, was
heute als gesund gilt, ist morgen
noch empfehlenswert. Viele Menschen sind enttäuscht, wenn sie
krank werden, obwohl sie sich so
viel Mühe mit Sport und gesundem
Essen geben.
Hauptsache gesund – ist das wirklich so? Wir wissen nicht mal sicher,
was gesund ist. Und selbst wenn wir
es wüssten: Ist meine Gesundheit
wirklich das oberste Ziel?
Vorstellbar wäre auch ein anderes
Lebensmotto: Hauptsache fröhlich.
Hauptsache zufrieden. Ist es verwerflich, lieber das Leben zu genießen, als meine Körperfettwerte
zu kontrollieren? Muss alles der
Gesundheit dienen? Brauche ich sie
wirklich, um ein schönes Leben zu
führen?
Hauptsache gesund!? Man kann
auch gesund sein und unglücklich.
Es führt zu kurz, nur die glücklichen, gesunden, schmerzfreien Momente als gelungen anzusehen.
Dann hat man viel zu jammern und
zu klagen. Manche Menschen machen mit Krankheit auch eine positive Erfahrung. Unter Umständen
kommen wir dann in näheren Kontakt mit den Menschen aus unserem
Umfeld und erfahren so Glück. In
Leid und Schmerz können wir vielleicht etwas über uns lernen, kann
uns Gott begegnen.
Es gibt kein Leben ohne Krankheit
und Tod. Im Licht des christlichen
Glaubens verlieren sie beide aber
ihre Endgültigkeit und damit auch
etwas von ihrem Schrecken. Dann
braucht Gesundheit nicht mehr das
oberste Ziel sein. Dann kann man
sich selbst überlegen, was für einen
am wichtigsten ist.
Anna Hertl
Vielseitig
April - Juli 2014
Gemeindeleben fördern – Räume bewahren!
10 Jahre Förderverein zur Unterstützung und Förderung der Gemeindearbeit in der
Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Unterschleißheim
Der Vorstand des
Fördervereins
Liebe Gemeinde,
am 18. Mai 2004 gründeten wir unseren Förderverein. Damals und heute aus gutem Grund. Die Umsetzung des Stellenplanes der Landeskirche im Jahre
2003 brachten viele Irrungen und Wirrungen in die
Kirchengemeinden. Die sinkenden Kirchensteuereinnahmen führten zu Stellenabbau und Einsparungen. Ein neues System zur Finanzierung der
Kirchengemeinden wurde umgesetzt. Es gab nun
weniger sogenannte „Schlüsselzuweisungen“ für die
laufende Arbeit einer Kirchengemeinde; vieles sollte
von den Gemeinden selbst finanziert werden.
Mehr Eigenbeteiligung beim Bauunterhalt, hauptamtlichen Mitarbeitenden und gemeindlichen Aktivitäten und Projekten. Bei ohnehin straff kalkuliertem
Budget schien das eine Mammutaufgabe für die nächsten Jahre zu sein. Gerüchte über eine Zusammenführung der Rücklagen der Kirchengemeinden machten die Runde.
Zu dieser Zeit erbte unsere Kirchengemeinde eine
hohe Summe, die wir nicht in den Rücklagentopf
stecken, sondern im Zuge unserer Ideen zur Erhaltung unserer Kirchengemeinde in einen zu gründenden Förderverein einlegen wollten. Er sollte unsere
Gemeinde in jeder Hinsicht handlungsfähig erhalten
und Finanzmittel für Personal, technische Ausrüstung, Immobilienerhalt und andere dem Gemeindeaufbau förderliche Maßnahmen bereitstellen.
Der Kirchenvorstand stimmte der Vereinsgründung
zu. Gründungsmitglieder damals waren Pfarrerin
Kittlaus, Pfarrer Weigl, Dr. Klaus Zeilinger, Reiner und
Inge Lekies, Bernhard Hopp und Renate WannerHopp. Obwohl der Verein seine Entscheidungen unabhängig trifft, ist er eng mit der Leitung der Kirchengemeinde abgestimmt und trifft keine Entscheidungen
gegen den erklärten Willen des Kirchenvorstandes.
Ein Pfarrer/Pfarrerin ist qua Amt Mitglied im
Vorstand.
Schon am Ende des ersten Jahres der Gründung zählte der Verein durch attraktive Mitgliederwerbung 42
Mitglieder und konnte bis heute seinen Mitglieder-
Vielseitig
April - Juli 2014
stamm stabil halten und sogar auf nunmehr 52 Mitglieder und 2 Dauerspender steigern.
Was hat der Verein unterstützt?
In den vergangenen 10 Jahren hat der Verein die
Kirchengemeinde sowohl finanziell, aber auch durch
aktives Engagement vielfältig unterstützt. Defizitausgleich bei Renovierungen, Personalkosten und der
Lichtanlage der Genezarethkirche, Honorarzahlung
des Chorleiters, Anschaffungen (z.B. Gesangbücher)
und vieles mehr.
Aktivitäten des FÖV
Nicht nur mit vorhandenem Vermögen und den
Mitgliedsbeiträgen unterstützt der Verein die
Kirchengemeinde. Regelmäßige eigene Veranstaltungen und Engagement bei Festen der Kirchengemeinde
tragen zur finanziellen Ausstattung bei. Seit vielen
Jahren etabliert sind die drei Kirchcafés pro Jahr
nach den Sonntagsgottesdiensten im Maria-Magdalena-Haus und die kulinarische Versorgung des
Erntedankfestes. Die eine oder andere Veranstaltung
zu interessanten Themen wurde vom Verein organisiert.
Mitglied zu sein im Förderverein der Kirchengemeinde heißt:
• Die Kirchengemeinde direkt zu unterstützen und
wissen, für was Geld ausgegeben wird, denn unsere Mitglieder werden in einem jährlichen Bericht
transparent über Finanzstatus, Ein- und Ausgaben
informiert.
• Beteiligt zu sein an der wundervollen Aufgabe, in
unserer Stadt evangelisches Gemeindeleben zu fördern und die dafür nötigen Räume zu bewahren.
Seien auch Sie dabei und werden Sie Mitglied!
Diesem „Vielseitig“ ist ein Informationsblatt beigelegt,
auf dem Sie gleich Ihren Beitritt erklären können.
Ihre Renate Wanner-Hopp, 1. Vorsitzende
10 Jahre Förderverein
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Naturschutz im Gemeindegarten
Neues vom „Grünen Gockel“
„Macht euch die Erde untertan!“ (1. Mose 1, 28)
Dieser Satz steht im Alten Testament und die Frage
ist, ob dies ein Rechtfertigungsgrund für unsere
Naturzerstörung ist. Das Umweltteam denkt,
dass dies eine falsche Interpretation ist,
da man als Christ zwar den Auftrag hat,
die Welt zu gestalten, aber nur eine
Pervertierung dieses Auftrags zur
Zerstörung führt.
In der Bibel steht auch: „Und Gott der
Herr nahm den Menschen und setzte
ihn in den Garten Eden, dass er ihn
bebaute und bewahrte“ (1. Mose 2,15).
Deshalb tragen wir auch eine besondere
Verantwortung, diese Schöpfung zu hegen
und zu pflegen.
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Grüner Gockel
Was bedeutet das für unser heutiges Handeln? Das
Umweltteam denkt, dass Gott uns die Erde zum Bewahren und nicht zum Zerstören anvertraut hat.
Und weil immer mehr natürliches Land für Lebensmittelanbau und Energieerzeugung,
Verkehr und Freizeitvergnügen verbraucht wird, sollten wir als Christen
Tiere und Pflanzen dort sinnvoll unterstützen, wo uns dies möglich ist.
Deshalb haben wir im letzten Jahr im
Garten des Genezareth-Hauses naturgemäße (!) Nistkästen aufgehängt. Es
wird im Winter artgemäß gefüttert, und
Herr und Frau Salmen sowie Mitglieder des
„Grünen Gockels“ haben ein Insektenhaus,
nach Vorgabe des Landesbund für Naturschutz,
gebaut. Diese Maßnahmen sind auch zur Nachahmung für den eigenen Garten zu empfehlen und es
macht auch Spaß, z.B. ein Insektenhaus zu bauen.
Die Mitglieder des „Grünen Gockels“ wollen auch
2014 weitere Gestaltungsvorschläge an den Kirchenvorstand herantragen und dann auch umsetzen, um den Gemeindegarten soweit wie möglich
naturnah zu gestalten, die Vielfalt an Nektar und
Pollen spendenden Pflanzen (auch Wildkraut hat
seinen Platz in Gottes Natur) zu fördern und Wildtieren eine Heimat zu geben.
Das Umweltteam
Vielseitig
April - Juli 2014
Aus dem Kirchenvorstand
Gunnar Haun berichtet
Mittlerweile blickt der Kirchenvorstand auf ein volles
Kalenderjahr der neuen Amtsperiode zurück.
Treffen mit St. Ulrich
Ein Treffen im November 2013 mit dem Pfarrgemeinderat von St. Ulrich war eine angenehme und interessante Abwechslung zu den üblichen Sitzungen. Nach
der Vorstellungsrunde hatten beide Gruppen Gelegenheit, die Aufgaben und Arbeitsweise des jeweiligen
Gremiums darzustellen. Hier zeigte sich auch ein deutlicher Unterschied: Der Pfarrgemeinderat muss sich
nicht mit Kirchenverwaltungsangelegenheiten beschäftigen; diese Aufgabe obliegt in der katholischen
Gemeinde einem anderen Gremium. Im
weiterem Verlauf des Gesprächs konnten
die vielen Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten der Aufgaben identifiziert und
Schwerpunkte gesetzt werden, an denen
auch einmal gemeinsam gearbeitet werden könnte.
Im restlichen Jahr gab es noch zwei Sitzungen, in denen der Kirchenvorstand
unter anderem zweimal den Haushalt
2014 beriet und ihn dann endgültig verabschiedete. Weitere Themen waren Personalangelegenheiten, eine eventuelle
Umgestaltung des Jugendraums im Keller zu einem Jugendcafé und das Projekt
„Zeitgeister“.
Wochenendtagung in Regenstauf
Nach einer ersten Sitzung im neuen
Jahr, die von Routineangelegenheiten
geprägt war, fuhr der Kirchenvorstand
dann im Februar wie im letzten Jahr zu
einer Wochenendtagung nach Regenstauf. Nach
einem gemeinsamen Rückblick auf das erste Jahr der
neuen Amtsperiode in Form eines Schreibgespräches
wurden ein paar Themencluster erarbeitet, mit denen
wir uns am nächsten Vormittag näher und konzentriert auseinandersetzen konnten. Die Ergebnisse
wurden so aufbereitet, dass jederzeit bei passender
Gelegenheit daran weitergearbeitet werden kann.
Am Samstagnachmittag konnte sich der Kirchenvorstand einmal mit einem eher spirituellen Thema in
Form eines Bibliodramas beschäftigen. Am Abend
musste noch eine kurze Sondersitzung eingeschoben
werden, in der über eine Stellenausschreibung entschieden wurde. Außerdem berichtete Brigitte Huber,
Mitglied der Dekanatssynode, über die Problematik
mit der Geldanlagestrategie des Dekanats München.
Der Sonntagvormittag war von der gemeinsamen Vorbereitung und Durchführung eines Gottesdienstes
geprägt (siehe Foto). An diesem Gottesdienst möchte
der Kirchenvorstand die Gemeinde teilhaben lassen
und wird ihn zu einem Familiengottesdienst beim
Sommerfest im Juli weiterentwickeln. Nach dem Mittagessen
war leider schon wieder alles vorbei und die Kirchenvorstandsmitglieder konnten noch in kleineren
oder größeren Gruppen (je nach
Fahrgemeinschaft) das vergangene Wochenende rekapitulieren.
Im Februar folgte eine weitere
Sitzung, die den Kirchenvorstand
unter anderem nochmals mit der
bereits am Wochenende diskutierten Stellenbesetzung für die
Zeitgeister beschäftigte und dann
auch noch mit einem anderen, in
der heutigen Zeit sehr leidigen
Thema. Wegen einer angeblichen
unerlaubten Nutzung eines Textes
in einem „Vielseitig“ von 2006 erhielten wir ein Abmahnschreiben
von einer Anwaltskanzlei. Der
Inhalt des Schreibens zielte darauf ab, einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der pauschalen Zahlung einer Gebühr zu entgehen. Leider macht diese
unangenehme Praxis inzwischen nicht mal mehr vor
kirchlichen Einrichtungen Halt.
Aus den Kindertagesstätten
Viel Spaß, über einen Altersabstand von 70 oder gar
mehr als 80 Jahren hinweg – das hatte eine Gruppe
von Kindern aus dem Evang. Kindergarten
Hollerbusch, als sie Ende 2013 den Altenclub im
Genezareth-Haus besuchten. Sie führten einige Lieder
vor und kamen dann an den wie immer schön
gedeckten Kaffeetischen mit den Senioren ins
Gespräch.
Vielseitig
April - Juli 2014
Aus dem Kirchenvorstand/Aus den Kindertagesstätten
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Unsere Konfirmanden 2014
Am 18. Mai werden in der Schlosskapelle Haimhausen konfirmiert:
Caroline Beer, Jana Dudek, Jessica
Huber, Angelina Hunneshagen, Annalena
Tettinger, Martin Weber
Dienstagsgruppe
Am 25. Mai werden um 9 Uhr in der
Genezarethkirche konfirmiert:
Lisa Beer, Patrick Bindel, Lucie
Dombrowski, Oscar Franz, Sonia Pineda,
Michael Pittas, Rebecca Rupprecht,
Annalena Schnitzer, Frederick
Spangenberg, Alina Wagner, Pia
Wermund
Am 25. Mai werden um 11 Uhr in der
Genezarethkirche konfirmiert:
Sina Dannöhl, Julia Essenwanger,
Kathrin Fleischer, Angelina Härzer,
Kilian Heise, Daniel König, Jeremy
Kürten, Joelina Lippke, Stephanie Pioch,
Alexander Schach, Jonathan Wulf, Julian
Zimmer
Mittwochsgruppe
Am 1. Juni werden um 9 Uhr in der
Genezarethkirche konfirmiert:
Oliver Haun, Tim Hublitz, Johanna
Pluquette, Paulina Reichert, Sebastian
Riech, Julian Schmitz, Sophie Schümmer,
Saskia Thiele
Am 1. Juni werden um 11 Uhr in der
Genezarethkirche konfirmiert:
Lucas Amlong, Hannah Baier, Kira
Bruck, Carina Corinth, Jennifer Diecke,
Lennard Ecker, Laura Felber, Victoria
Fischer, Sarah Hügel, Daniel Imherr,
Christian Luha, Annika Carolina Mänz,
Raffael Potsch, Linda Reisel, Markus
Roth, Daniel Schmid, Luis Wallner,
Tobias Zehrer, Lucas Zultner
Donnerstagsgruppe
14
Die Konfirmanden
Vielseitig
April - Juli 2014
Aus der Jugendarbeit
Kinderpfingstzeltlager Königsdorf
für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Radltour nach Kroatien für Jugendliche ab 14 Jahren
15. bis 21. Juni (Pfingstferien)
31. Juli bis 11. August 2014
Im Kinderpfingstzeltlager erleben wir auf dem Zeltplatz
der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf viele
Abenteuer. Außerdem erwarten Dich Action,
Spiel und Spaß. Wir werden am Lagerfeuer
sitzen, singen, spielen, basteln, Gottesdienst feiern... In diesem Jahr werden
wir eine aufregende Reise ins Morgenland erleben. Wenn ihr wieder zuhause
seid, habt ihr bestimmt 1001 Geschichte
zu erzählen. Für jede und jeden ist etwas
dabei. Also, nimm Deine Freunde mit, pack
einen Schlafsack und eine Isomatte ein und komm
mit uns nach Königsdorf!
Preis je Kind: 159,- Euro (ab dem zweiten Kind 10,Euro Geschwisterermäßigung)
Anmeldeschluss: 16. Mai 2014
Weitere Infos: Jens Hohensee, Tel. (0176) 845 761 22
Nachdem wir letztes Jahr nach Venedig geradelt sind,
ist unser Ziel dieses Jahr Kroatien. Und hier wollen wir in erster Linie ans Meer in der Nähe
von Umag, das mit seinen wunderschönen Stränden und Küsten einfach zum
Baden einlädt. Und das zu genießen
haben wir uns, nach rund 600 Kilometern, dann auch redlich verdient. Wir
kochen selber, übernachten in Zweioder Dreipersonenzelten und nehmen
alles, was gebraucht wird, neben unseren
privaten Sachen auf den Rädern mit.
Die meisten Menschen kommen mit dem Flugzeug, dem
Auto oder der Bahn. Wir nicht, wir schaffen das aus
eigener Kraft. Und wer kann das schon von sich sagen?
Leitung: Diakon Peter Braun
Preis: 311 Euro für Teilnehmer/innen aus dem
Landkreis München, sonst 380 Euro
Anmeldeschluss: 6. Juni 2014
Kindersommer in Oberwittelsbach
für Kinder von 7 bis 13 Jahren
29. August bis 5. September 2014
In den Straßen des heutigen Oberwittelsbach treibt eine
mysteriöse Macht ihr Unwesen. Immer mehr brave Bürger berichten von Diebstählen und auch so mancher unschuldige Städter wurde seit langem nicht mehr gesehen.
All dies geht nun schon einige Zeit so und die armen
Bewohner wissen nicht mehr weiter. Sie sehnen sich
nach einem Helden, der sie mit seinem Scharfsinn und
seiner Kombinationsgabe aus diesem Schlamassel
befreien und Licht ins Dunkel bringen kann. Wer kann
besser dafür geeignet sein, diese Geheimnisse zu
ergründen, als Sherlock Holmes, Dr. Watson und ihr, als
die treuen und klugen Gefährten. Löst mit uns zusammen eine Woche spannende Rätsel, erlebt fesselnde
Spiele, bastelt nützliche und schöne Dinge und taucht
ganz in die mysteriöse Welt der Detektive ein. Unser 10köpfiges Leitungs- und Kochteam freut sich schon auf
eine „abenteuerliche“ Woche zusammen mit euch!
Leitung: Dennis Rupprecht, Julia Breitling und Team;
Rückfragen an: kindersommer@gmx.de.
Preis: 235 Euro, ab dem 2. eigenen Kind 190 Euro (für
Teilnehmer/innen aus dem Landkreis München, sonst
270 Euro). Anmeldeschluss: 29. Juli 2014
Vielseitig
April - Juli 2014
Weitere Informationen und Anmeldung auf den Flyern
der einzelnen Freizeiten (in beiden Gemeindehäusern)
und unter www.ej-schleissheim.de/freizeiten.hmtl
Aus der Jugendarbeit
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Termine & Treffpunkte
Gottesdienste
Hauptgottesdienst
Sonntags um 10.30 Uhr in der Genezarethkirche, Alleestraße 57a; jeden
1. Sonntag im Monat um 10.30 Uhr
im Maria-Magdalena-Haus, GerhartHauptmann-Str. 10; in der Regel 14tägig um 9.00 Uhr in der Schlosskapelle Haimhausen, Hauptstr. 1. Bitte
beachten Sie den Gottesdienstplan in
diesem Heft und die Veröffentlichungen in der örtlichen Presse.
Gottesdienste im Haus am
Valentinspark
Gottesdienst mit Abendmahl jeweils
mittwochs um 16.00 Uhr, in der Kapelle im Erdgeschoss, Monikaweg 3.
Termine: 7. und 21. Mai, 4. und 25.
Juni, 9. und 23. Juli.
Familiengottesdienst
Sonntag, 6. Juli um 10.30 Uhr im
Maria-Magdalena-Haus, GerhartHauptmann-Str. 10, Unterschleißheim,
mit Pfarrer Thomas Lotz und dem
Evang. Kindergarten Hollerbusch.
Ökumenische Gottesdienste
Ostermontag, 21. April um 16.00 Uhr
im Haus am Valentinspark, Monikaweg 3, Unterschleißheim mit Pastoralreferentin Ursula Binsack und Pfarrerin Karin Kittlaus. Pfingstmontag, 9.
Juni um 10.00 Uhr in St. Ulrich (Neue
Kirche), Im Klosterfeld mit Vikarin
Anna Hertl (Predigt) und Pfarrer
Franz Muck. Pfingstmontag, 9. Juni
um 16.00 Uhr im Haus am Valentinspark, Monikaweg 3, mit Pastoralreferentin Ursula Binsack und
Vikarin Anna Hertl.
Gottesdienste für Kinder
Minikirche in Haimhausen
jeweils So. um 10.00 Uhr im katholischen Pfarrsaal, Pfarrstraße 6. Termine:
25. Mai (Thema: Der barmherzige
Samariter), 27. Juli (Thema: Zachäus)
Krabbelgottesdienste („Kirchenmäuse“)
jeweils sonntags um 15.30 Uhr im
Maria-Magdalena-Haus, GerhartHauptmann-Str. 10, Unterschleißheim,
mit Vikarin Anna Hertl und Team, für
Kinder von 1 bis 5 Jahren.
Termine: Sonntag, 13. April, 18. Mai
und 27. Juli.
Kindergottesdienste
für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren,
jeweils parallel zum Hauptgottesdienst
um 10.30 Uhr, Genezareth-Kirche.,
Alleestr. 57a, Unterschleißheim. Team:
Heike Köhler, Sandra Nägele.
Termine: Sonntag, 13. April (Thema:
Palmsonntag) und 20. Juli.
Kirchcafé
Der Förderverein für die christliche
Gemeindearbeit in Unterschleißheim
lädt im Anschluss an den Gottesdienst
zum Kirchcafé ein. Termin: Sonntag,
3. August im Maria-Magdalena-Haus,
16
Termine & Treffpunkte
Gerhart-Hauptmann-Str. 10, Unterschleißheim: „Genießen wie im Urlaub“. Sie können im Kirchcafé zu
Mittag essen und Kaffee und Kuchen
genießen.
Veranstaltungen
Frühlingsfest
am Sonntag, 27. April im MariaMagdalena-Haus – siehe Seite 2!
Ökumen. Sommerfest in Haimhausen
am So., 29. Juni in St. Nikolaus –
siehe S. 2!
Sommerfest
am So., 13. Juli in der GenezarethKirche und im Garten – siehe S. 2!
Ausflug nach Nürnberg
Der Förderverein Evangelischer Gemeindestützpunkt Haimhausen plant
einen Pfarrausflug mit dem Bus nach
Nürnberg am Sonntag, 27. Juli. Wir
werden um 10 Uhr an einem Gottesdienst in der Nürnberger St. SebaldusKirche teilnehmen und uns anschliessend das beeindruckende gotische
Gotteshaus anschauen. Nach dem Mittagessen wollen wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einer Führung durch die Nürnberger Altstadt
zeigen lassen. Nach einer Kaffeepause
werden wir die Rückfahrt antreten.
Wir würden uns freuen, wenn sich uns
nicht nur Haimhauser, sondern auch
Mitglieder der Unterschleißheimer
Kirchengemeinde anschließen würden.
Pfarrerin Kittlaus wird uns begleiten.
Abfahrt ca. 7.30 Uhr in Haimhausen
(Treffpunkt wird noch genannt), Rückkehr ca. 19 Uhr. – Die Kosten der vom
Förderverein subventionierten Busfahrt betragen zehn Euro. Nähere
Einzelheiten und Anmeldung bei
Familie Frühauf, Tel. (08133) 6456.
Kirchenmusik
Kirchenchor:
Probe immer am Mittwoch von 20 bis
21:30 Uhr im Genezareth-Haus, Alleestraße 57a. Der Genezareth-Chor sucht
nach wie vor Sängerinnen und Sänger.
Wenn Sie Freude am Singen haben,
kommen Sie doch einfach zur nächsten
Probe. Leitung: Andreas Lübke
Kinder- und Jugendchor
Probe immer am Samstag von 11 bis
12 Uhr im Maria-Magdalena-Haus,
Gerhart-Hauptmann-Str. 10. Alle
Kinder und Jugendlichen, die gerne
singen, sind dazu herzlich eingeladen.
Leitung: Ann-Kathrin Meyler
Kirchenvorstand
Die Sitzungen sind im ersten Teil öffentlich, es wird herzlich zur Teilnahme eingeladen. Die Sitzungen finden,
wenn nicht anders angegeben im
Genezareth-Haus, Alleestr. 57a, Un-
terschleißheim, jeweils um 19.30 Uhr
statt. Termine: Mittwoch, 7. Mai (im
Maria-Magdalena-Haus, GerhartHauptmann-Str. 10); Mittwoch 4.Juni
(Maria-Magdalena-Haus); Donnerstag,
3. Juli; Freitag, 25. Juli (voraussichtlich schon um 18.00 Uhr).
Grüner Gockel
Der „Grüne Gockel“ ist ein Umweltmanagement-Projekt, das zur Zertifizierung der Kirchengemeinde führen
soll. Leitung: Petra Gross-Graw
Herzliche Einladung zu den Treffen
des Grünen Gockel: Mittwoch, 9.
April, Donnerstag, 8. Mai, Mittwoch,
18. Juni, Donnerstag, 7. August, jeweils um 20.00 Uhr im GenezarethHaus, Alleestr. 57a. Interessenten sind
herzlich willkommen.
Senioren
EAC (Ev. Altenclub) jeweils am 1. und
3. Donnerstag im Monat um 14.30
Uhr (nicht in den Ferien); Leitung:
Frau Grüttemann, Tel. 310 43 50.
Termine: 3. April, 15. Mai, 5. Juni, 3.
und 17. Juli (Sommerfest).
Konfirmanden
Zu folgendem Elternabend für den
Jahrgang 2013/14 wird herzlich eingeladen: Dienstag, 8. April um 19.30
Uhr, Genezareth-Haus, Alleestraße
57a. Leitung: Pfarrerin Karin Kittlaus,
Vikarin Anna Hertl.
Kreise und Aktionen
Ökumenischer Kreis Unterschleißheim
Gemeindeglieder der drei
Kirchengemeinden St. Ulrich, St.
Korbinian und Genezareth treffen sich
im Abstand von 6 bis 8 Wochen.
Informationen bei Ehepaar BlumEffenberger, Tel. 316 05 674.
Besuchsdienstkreis für Seniorinnen
und Senioren
Der Besuchsdienstkreis kümmert sich
hauptsächlich um Seniorinnen und
Senioren im Haus am Valentinspark.
Treffen finden etwa alle 2 Monate im
Genezareth-Haus statt, Interessierte
sind herzlich eingeladen. Verantwortlich: Karin Kittlaus, Tel. 310 21 14.
„Zeitgeister“
Eine Freiwilligenbörse, die ZeitSpender mit Menschen zusammenbringt, die eine kleine, unentgeltliche
Hilfestellung im Alltag brauchen. Bitte
melden Sie sich, wenn Sie Bedarf
haben, oder wenn Sie eine
Dienstleistung anbieten möchten!
Kontakt: Tel. 31 78 14-13; E-Mail:
zeitgeister-ush@web.de.
Verantwortlich: Diakon Peter Braun
und das Zeitgeister-Team.
Vielseitig
April - Juli 2014
Gottesdienste
Genezareth-Kirche
Beginn 10:30 Uhr
Sonn- oder
Feiertag
DATUM
GENEZARETH
06.04.14
Judika
-
13.04.14
Palmsonntag
Kittlaus m KiGo
17.04.14
Gründonnerstag
18.00 Hertl
18.04.14
Karfreitag
Kautschak
20.04.14
Osternacht
5.00 Kittlaus + Team
Ostersonntag
Lotz
= mit Abendmahl; grundsätzlich Saft
im Maria-Magdalena-Haus.
= anschließend Kirchenkaffee
= kinderfreundlicher Gottesdienst
Maria-Magdalena Haus
Beginn 10:30 Uhr
Schlosskapelle
Beginn 09.00 Uhr
Haus am
Valentinspark
HAIMHAUSEN
ALTENHEIM
MARIA-MAGDALENA-HAUS
Kittlaus
15.30 Kirchenmäuse Hertl/Team
Kittlaus
Gottesdienste
14tägig um 16.00 Uhr
14.30 Kautschak
Lotz
21.04.14
Ostermontag
Kittlaus
27.04.14
Quasimodogeniti
FamGD Lotz/Team, anschl. Frühlingsf.
04.05.14
Misericordias D.
Lotz
11.05.14
Jubilate
Konfi-Vorstellung Kittlaus/Hertl
18.05.14
Kantate
Theiß
25.05.14
Rogate
9.00/11.00 Konfirmationen Kittlaus
29.05.14
Christi Himmelf.
11.00 Gottesdienst im Grünen am
01.06.14
Exaudi
9.00/11.00 Konfirmationen Kittlaus
08.06.14
Pfingstsonntag
Lotz
09.06.14
Pfingstmontag
10.00 ökum. GD St. Ulrich Hertl/Muck
15.06.14
Trinitatis
Kautschak
22.06.14
1. So n Trin
Kittlaus
29.06.14
2. So n Trin
Lotz
06.07.14
3. So n Trin
13.07.14
4. So n Trin
18.07.14
Freitag
20.07.14
5. So n Trin
Lotz
27.07.14
6. So n Trin
Theiß
03.08.14
7. So n Trin
Kittlaus
16 ök.GD Kittlaus/ Binsack
Lotz
15.30 Kirchenmäuse Hertl/Team
10.00 Konfirm. Kittlaus/Hertl
10.00 Minikirche kath.
Gottesdienste
Mallertshofener Kircherl
14tägig um 16.00 Uhr
Lotz
16 ök.GD Kittlaus/ Binsack
Kautschak
10.00 Ökum. Sommerf. St. Nikolaus
FamGD m Kiga Hollerbusch Lotz
Fam GD
anschl. Sommerfest
19.00 Abendgottesdienst Hertl
m KiGo
Lotz
15.30 Kirchenmäuse Hertl/ Team
anschl. Kirchcafé
10.00 Minikirche
Kittlaus
"Dem grundgesetzlichen Anspruch, ein
gesundes Leben führen zu können oder
dem WHO-Gesundheitsbegriff waren wir
vor einhundert Jahren näher als heute.
Jede Entwicklungsstufe der Medizin entfernt uns weiter von dem Idealzustand.
Vor einhundert Jahren waren wir nach
einer Woche Krankheit entweder gesund
oder tot. Heute sind wir nach einer
Woche weder gesund noch tot. "
(Eckhardt Westphal, Klinikmanager)
Vielseitig
April - Juli 2014
Gottesdienste
17
Aus dem Leben der Gemeinde
getauft wurden:
aus Unterschleißheim: Louisa Capliez,
Unsere neue
Sekretärin im
Pfarramt
Felix Linse, Stella Linse, Hermann
Pfitzner, Hugo Bückle, Emma Bückle,
Victoria Dohrn, Amilia Lutz, Nele
Wehlau, Timo Spöttl.
aus Haimhausen: Tim Haniel von
Haimhausen
aus anderen Orten: Lukas Witting,
Sonja Zelinka, Scarlett Sperlich.
bestattet wurden:
aus Unterschleißheim: Peter Silberhorn
(93), Stefan Frisch (43), Margarete
Hacker (94), Heinz-Jürgen Krappe
(76), Johann Zimmer (88), Irmgard
Müller (90), Gerda Zeh (72), Regina
Gillig (60), Elvira Pioch (84), Karlheinz
Siepen (75), Evelyn Gasmann (59),
Gertrud Konstant (99), Käthe Schonath
(85)
aus Haimhausen: Günter Dorn (76)
aus anderen Orten: Elisabeth Gentner
(92), Johann Thorwächter (80), Stefan
Voß (56), Martha Mrosek (88), Dagmar
Ziegltrum (49), Christine Wunder (47)
getraut wurden:
aus Unterschleißheim: Beate Preuss,
geb. Bucher, und Wolfgang Preuss
Diamantene Hochzeit:
Frieda und Johann Kopp
gespendet wurden:
für Gemeindearbeit: 4.470,29 €
für Gemeindearbeit in Haimhausen: 500,- €
für Jugendarbeit: 550,- €
für Erwachsenenbildung: 100,- €
Seit November arbeite ich im Pfarrbüro – in Ergänzung zu Heidi Hoffmann-Schmied; die
acht Wochenstunden sind verteilt auf Montag und Donnerstag. Darüber freue ich mich
sehr!
Denn die vielfältige Arbeit in einem Pfarrbüro macht mir Spaß, was ich bei meiner
Tätigkeit im evang. Pfarramt in meiner Heimatgemeinde Oberschleißheim erlebe, wo
ich seit drei Jahren an den verbleibenden drei Vormittagen arbeite. Vor allem den
Kontakt zu den Menschen in den verschiedensten Belangen schätze ich. Außerdem
gefällt es mir, am Gemeindeleben teilhaben zu dürfen, und ich interessiere mich für viele Aspekte rund um Kirche und lutherischen Glauben. Daher fühle ich mich im
Pfarrbüro gut aufgehoben.
Doch Arbeit ist bekanntlich
nicht alles: In meinem Zentrum steht meine viereinhalbjährige Tochter Helena.
Außerdem gehören zu unserem Haushalt unser Kater
Mizzou und die beiden
schneeweißen, schlappohrigen Kaninchen Hoppel und
Tick.
Ich freue mich auf die Arbeit
in der evang. Gemeinde Unterschleißheim. Und dass es
sich hier um eine sehr aktive Gemeinde handelt, habe
ich recht schnell erfreut erfahren!
Alrun Schliemann
für Seniorenarbeit: 500,- €
für mildtätigen Zweck/Bedürftige: 1.342,60 €
für Brot für die Welt: 2.510,- €
Die Kirchengemeinde sagt allen
Spendern ganz herzlichen Dank!
"2000 bis 5000 Mal pro Woche werden wir mit Bildern
digital manipulierter Körper konfrontiert. Diese Bilder vermitteln die Idee eines Körpers, den es in
Wirklichkeit gar nicht gibt."
(Susie Orbach,
Psychoanalytikerin)
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Namen & Anschriften
Evang. Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim
Internet:
Pfarramt:
Sekretariat:
www.unterschleissheim-evangelisch.de
Alleestr. 57a, Tel. 310 21 14, Fax 321 19 75 ;
E-Mail: pfarramt.unterschleissheim@elkb.de
Heidi Hoffmann-Schmied, Alrun Schliemann und ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen, Bürozeiten: Di., Mi., Do.: 10:30 bis 12:30 Uhr
(Mo. und Fr. geschlossen)
Pfarrbezirk Lohhof
Pfarrerin :
Spendenkonto:
Pfarrerin Karin Kittlaus (zu sprechen nach Vereinbarung)
Adresse: Pappelgasse 17a, Tel. 310 21 14, Fax 321 19 75
E-Mail: Karin.Kittlaus@elkb.de
Raiffeisenbank Unterschl., Kto-Nr.: 2595567, BLZ: 701 694 65
THERA-LOHHOF
Pfarrbezirk Unterschleißheim-West
Pfarrer :
Spendenkonto:
Pfarrer Thomas Lotz (am besten zu sprechen Dienstag 14-15
Uhr oder nach Vereinbarung; freier Tag: Montag)
Adresse: Maria-Magdalena-Haus, Gerhart-Hauptmann-Str.10,
Tel. 31 7814-11, Fax 31 78 14-45; E-Mail: Pfarrer.Lotz@web.de
Raiffeisenbank Unterschl., Kto-Nr.: 2701367, BLZ: 701 694 65
Diakon
Peter Braun, Gerhart-Hauptmann-Str. 10, Tel. 31 78 14-12,
E-Mail: info@ejschleissheim.de
Vikarin
Anna Hertl, Lange Gasse 7a, 85386 Eching,
Tel. (089) 122 947 51, E-mail: vikarin.hertl@gmx.de
Kirchenvorstand
Vertrauensmann: Vertrauensmann: Gunnar Haun, Fastlingerring 241,
85716 Unterschleißheim, Tel. 310 85 28,
E-Mail: familie.haun@gmail.com
Stellvertreterin:
Heike Köhler, Habichtstraße 14, 85716 Unterschleißheim,
Tel. 317 44 45; E-Mail: heike.koehler@mnet-mail.de
Weitere Mitarbeiter
Mesnerin:
Gerlinde Salmen, Pappelgasse 17b, 85716 Unterschleißheim,
Tel. 310 28 35
Hausmeister Maria- Simon Schuster, Seilerweg 12, 85748 Garching,
Magdalena-Haus: Tel. 329 25 56
Raiffeisenstraße 1a
85716 Unterschleißheim
Tel. 089 / 321 20 430
Massagen
Krankengymnastik
KG an Geräten
Manuelle Therapie Lymphdrainagen
Methode Dorn
Migränetherapie
Ayurveda-Massagen – Shiatsu
Cranio-Sacral-Therapie – Fango
Naturmoor – Eis
Elektro-Magnetfeld
Detensorstreckensystem Elektronisches
Koordinationstraining
Sportphysiotherapie
Kinesio-Taping-Stützpunkt
30-Minuten-Behandlungszeit
auch für Kassenpatienten
ohne Aufpreis
Seit nunmehr 10 Jahren
Kindertagesstätten
Evang. Kinderhaus „Arche“: Raiffeisenstr. 29, 85716 Unterschleißheim,
Tel. 374 277 53-0, leitung@kinderhaus-arche.de; www.kinderhaus-arche.de
Leitung: Claudia Klein-Trumm; Bereichsleitung Kindergarten: Silvia Moser;
Bereichsleitung Krippe: Katharina Schmid; Bereichsleitung Hort: Sandra Blobner
(Tel. 310 54 77, Fax 370 68 773, ev.kinderhort@mnet-mail.de)
Evang. Kindergarten „Hollerbusch“: Gerhart-Hauptmann-Straße 12,
85716 Unterschleißheim, Tel. 370 630 50, Leitung: Ute Kellinger
kiga@kindergarten-hollerbusch.de, www.kindergarten-hollerbusch.de
Verwaltung: Gabi Hartinger, Gerhart-Hauptmann-Straße 10, 85716 Unterschleißheim, Tel. 31 78 14-14, Fax 31 78 14-45, E-Mail: gabriele.hartinger@elkb.de
Evangelische Jugend
Diakon Peter Braun, Gerhart-Hauptmann-Str. 10, Tel. 31 78 14-12, www.ejschleissheim.de, E-Mail: info@ejschleissheim.de
Impressum
Herausgeber: Ev.-luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim, Alleestr. 57a, 85716 Unterschleißheim
Verantwortlich: Pfarrer Thomas Lotz
Adresse: Maria-Magdalena-Haus, Gerhart-Hauptmann-Str. 10, 85716 Unterschleißheim
Tel. (089) 317 814 11, Fax 317 814 45
Mail: pfarrer.lotz@web.de
Redaktion: Joachim Brübach, Heike Köhler, Thomas
Lotz, Beate Preuss, Dr. Ulrike Tangermann-Hübner
Fotos: J. Brübach, A. Hertl, H. Köhler, Th. Lotz, H.
Schairer, U. Tangermann-Hübner, privat, fotolia
Freiwilligenprojekt „Zeit-Geister“
Anzeigenverwaltung: Thomas Lotz
Telefon 31 78 14-13, www.zeitgeister-ush.de, E-Mail: zeitgeister-ush@web.de
Gestaltung/Prod.: Tilo Wondollek, (www.twowings.de)
Förderverein zur Unterstützung der Gemeindearbeit:
Druck: Offsetdruck Dersch (www.der-dersch.de)
c/o Ev.-Luth. Pfarramt, 1. Vorsitzende: Renate Wanner-Hopp, Neufahrner Str. 37,
85716 Unterschleißheim, Tel. 310 81 44, E-Mail: r.wanner-hopp@t-online.de
Konto-Nr.: 2575256, Raiffeisenbank München-Nord, BLZ 70169465
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht
unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Förderverein Haimhausen
c/o Wolfgang Frühauf (Tel. 08133-6456), Sparkasse Dachau (BLZ 700 515 40)
Kto-Nr.: 326157 Raiffeisenbank Haimhausen (BLZ 701 694 65) Kto-Nr.: 281 30 33
Vielseitig
April - Juli 2014
Namen / Anschriften / Impressum
19
Robert Garrett Olympia (1896)
Eine Gruppe Frauen aus Deutsch-China (1910)
Skulptur Adonis (Foto: Marie-Lan Nguyen)
Madame de Pompadour (1756, Francois Boucher)
Auguste Hilber (1827, Karl Josef Stieler)
Venus und Adonis (Peter Paul Rubens)
Frauen am Strand (1891, Paul Gauguin)
Helen of Troy (1898, Evelyn de Morgan)
Portrait Eugen Sandow (ca. 1900, Benjamin Falk)
Ich bin schön!
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Seele and Geist
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