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Lenbachhaus
Ihr Kunstmuseum in München
lenbachhaus.de
städtische GaLerie im
Lenbachhaus und
Kunst bau münchen
WAS TUN!
KUNSTVERMITTLUNG
IM
LENBACHHAUS
SCHULPROGRAMM
2014
Städtische Galerie im
Lenbachhaus und
Kunstbau München
Luisenstr. 33
80333 München
T + 49 (0) 89
233 320 - 00
F + 49 (0) 89
233 320 - 03
Programmansage
+ 49 (0) 89
233 320 - 02
lenbachhaus@
muenchen.de
lenbachhaus.de
MVV
U2 Königsplatz,
U1 Stiglmaierplatz,
Trambahn 27
Karolinenplatz,
Museumslinie 100
Königsplatz
Öffnungszeiten
Di 10 – 21 Uhr
Mi bis So 10 – 18 Uhr
feiertags 10 – 18 Uhr
Eintritt
10 € regulär
5 € ermäßigt
Der Eintritt ist
für Kinder und
Jugendliche
unter 18 Jahren
kostenlos.
Jahreskarte
20 € regulär
10 € ermäßigt
Änderungen
vorbehalten
Kunstareal München
Illustration: Sebastian Schwamm
Gestaltung: Herburg Weiland
Schulprogramm 2014
Das neue Schulprogramm der Kunstvermittlung im Lenbachhaus richtet sich
an Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Workshops und
interaktive Parcours bieten abwechslungsreiche und kreative Möglichkeiten, sich
mit ausgesuchten Fragestellungen aus
Kunst, Gesellschaft, Alltagskultur und
Umwelt zu beschäftigen.
27 Sept
2014
BIS
4 Jan
2015
Konzept und Umsetzung:
Johanna Eder, Marlene Gauß, Franziska
Haider, Ann-Katrin Harfensteller,
Ronja Lotz, Laetitia Maaswinkel,
Christiane Schachtner, Isabella Schiele,
Sarah Weber, Andrea Weniger
Programmleitung Kunstvermittlung im
Lenbachhaus:
Martina Oberprantacher
»I was thrilled.
Anyone who’d know
just from glancing
around that one
room of mine that
I loved Florine
Stettheimer had to
be brilliant.«
Andy Warhol
Tatsache, das sind Farben!
für Klassen 1 – 4
Dauer: 90 Min.
Kosten: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
»Ich setze den
Humor auch als
Waffe ein, indem
ich den Alltag aus
einer anderen
Perspektive zeige.
[…] Es interessiert
mich, die Dinge
auf den Kopf zu
stellen und so auf
neue Realitäten zu
stoßen.«
Erwin Wurm
Richtig, sie sind farbenblind! Die Bedeutung der Farbe wird den meisten
erst bewusst, wenn sie sich die Welt ohne
Farben vorstellen. Insbesondere
im Kunstunterricht hat das Wissen um
Farben einen hohen Stellenwert.
Auf den Spuren des Blauen Reiter und
der Kunst nach 1945 erforschen wir,
welche Stimmungen Farben erzeugen,
welche Gefühle sie wecken. Welche
Farbe hat zum Beispiel der Herbst? Und
was war das Bahnbrechende an der
Arbeit der berühmten Künstlergruppe?
Behandelt werden Misch- und Herstellungstechniken, Wahrnehmung von
Farben im Raum und auf der Leinwand.
Interaktiver Parcours
mit Schwerpunkt Kunst nach 1945
Was ist eine Skulptur? Was ist Volumen?
– Was ist eigentlich (m)ein Körper?
für Klassen 6 – 12
Dauer: 120 Min.
Kosten: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
Die Arbeiten von Erwin Wurm sowie von
anderen Bildhauerinnen und Bildhauern
bilden Stationen im Rahmen eines inter-
Workshops
zur Sonderausstellung
Andy Warhol liebte ihre Kunst. Marcel
Duchamp organisierte ihre Retrospektive
im Museum of Modern Art. Die Künstlerin Florine Stettheimer (1871 – 1944)
war eine der schillerndsten Figuren der
pulsierenden New Yorker Kunstszene in
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ihre Bilder und Gedichte, ihre Entwürfe
für Studio und Bühne bilden ein modernes »Gesamtkunstwerk« und eine Chronik urbanen Lebens. Stettheimer malte
Beautycontests und das Partyleben der
Celebrities, Wolkenkratzer, die Wall
Street und Konsumkultur. Damit nahm
sie vieles vorweg, was später die Pop Art
interessierte. Heute inspiriert sie einige
der faszinierendsten Künstlerinnen und
Künstler der Gegenwart.
Offene Hinterbühne
für Klassen 1 – 12
Di, 4. November – Fr, 7. November,
jeweils 8.30 – 13 Uhr
(Auf Anfrage auch am Nachmittag)
Dauer: mind. 120 Min.
Kostenbeitrag: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
Im Rahmen der Offenen Hinterbühne
finden Workshops zu Malerei, Bühne und
Inszenierung für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassenstufen statt.
Die Workshops bieten die Möglichkeit,
sich nach eigenen Interessenschwerpunkten und durch unterschiedliche Methoden differenziert mit dem Werk von
Florine Stettheimer auseinanderzusetzen
und die Idee eines »Gesamtkunstwerks«
zu erproben. Auf gemeinsamen Ausstellungsrundgängen werden neue Impulse
für das eigene Arbeiten in den Workshops
gesammelt, Querverbindungen hergestellt und Inhalte vertieft. Die Offene
Hinterbühne wurde von der Kunstvermittlung im Lenbachhaus in Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen Maximiliane Baumgartner, Mirja Reuter und
Florian Gass konzipiert.
Florine Stettheimer verbrachte einen
großen Teil ihrer ersten Lebenshälfte in
Europa und lernte hier die AvantgardeBewegungen aus nächster Nähe kennen.
Dazu gehörten auch immer wieder längere Aufenthalte in Paris und München, insbesondere in den Jahren vor dem Ersten
Weltkrieg. Ihre Tätigkeiten im Bereich
der bildenden Kunst, Lyrik und im Theater sowie ihre Freundschaft mit einigen
der führenden Intellektuellen und Kunstschaffenden verankern sie fest im regen
kulturellen Umfeld New Yorks. Der »Salon«, den die Stettheimer-Schwestern in
ihrer New Yorker Wohnung etablierten,
war ein unkonventioneller und liberal gesinnter Treffpunkt.
Allerlei Flitterdinge
für Klasse 8 – 12
Dauer: 120 Min.
Kosten: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
aktiven Rundgangs, auf dem wir unsere
eigenen Interpretationen der Kunstwerke
entwickeln. Künstlerisch und aktiv nähern wir uns einem erweiterten Skulpturbegriff – wie ihn Wurm vertritt. Dabei
sind nicht nur gestalterische Aspekte,
sondern ganz bewusst auch gesellschaftlich relevante Themen wie Konsum,
Selbstdarstellung und Körperkult Teil der
Diskussion.
Interaktiver Parcours
mit Schwerpunkt Blauer Reiter
Welche Eigenschaft
haben Kaninchen,
Stabheuschrecken
und viele Tiefseefische gemeinsam?
Florine Stettheimer
Sonderausstellung im Kunstbau
durch das Lenbachhaus wollen wir in
Kunstwerken Spuren erkunden, die das
»Ich« auf vielfältige Weise hinterlässt.
Interaktiver Parcours
mit Schwerpunkt Blauer Reiter
Artig? – Anders? – Andersartig!
für Klassen 8 – 12
Dauer: 120 min
Kosten: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
Interaktiver Parcours zur Kunst des
19. Jahrhunderts und der Kunst nach 1945
»Ich« im Netz
für Klassen 5 – 12
Dauer: 90 Min.
Kosten: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
Was ist an den
heutigen
Möglichkeiten der
Kommunikation
und Vernetzung
bereichernd?
Was macht skeptisch? Und wo
liegen eigentlich
genau die
Unterschiede zu
früher?
Wer bin ich und was drückt mich aus?
Diese Frage beschäftigt seit jeher viele
Künstlerinnen und Künstler. Bereits
Franz von Lenbach fotografierte sich und
seine Familie für sein berühmtes Selbstportrait, das an heutige »Selfies« erinnert.
Wir befinden uns immer in einem Beziehungsgeflecht aus Freunden, Familie,
Lebensraum und Gesellschaft, das sich
durch den virtuellen Raum noch erweitert hat. Heute ist es ganz normal geworden, auf Internet-Plattformen durch die
Wohnzimmer fremder Menschen zu surfen. In der alten Lenbach-Villa, die der
Künstler selbst nach seinem Geschmack
gestaltet hat, erleben wir die Welt des
Malerfürsten hautnah und mit allen
Sinnen. In einem interaktiven Gang
Zur Zeit des
Nationalsozialismus
wurden die Werke
des Blauen Reiter
als »entartet«
diffamiert, enteignet oder teilweise
sogar zerstört.
Wie fühlt es sich an, anders zu sein? Was
macht das mit mir – und mit den anderen? Braucht man Mut? Wird man ausgeschlossen oder akzeptiert? Ausgehend
von dieser Selbstbefragung gehen wir in
der interaktiven Führung der Frage
nach, weshalb die Anfeindungen durch
die Nationalsozialisten die Gruppe des
Blauen Reiter traf und was wir daraus
für unseren Umgang mit Kunst, aber
auch für unseren Umgang miteinander
lernen können.
Auf welche Art
und Weise
definieren wir uns
und wie werden
wir definiert?
Können wir bunte
Gemeinschaften
bilden, die
zum Raum für alle
werden?
Anhand von Florine Stettheimers Leben
und Werk wird die Frage nach Solidarität
diskutiert. Auf der Suche nach erweiterten
Ausdrucksmöglichkeiten – wie Attribute,
Spuren und Gesten – gestalten wir Formationen, in denen wir uns selbst als veränderbar wahrnehmen. Wir werden versuchen, die Gefahren und Grenzen der
Idee der Selbstverwirklichung, aber auch
die positiven Erfahrungen der Selbstermächtigung gemeinsam über Performance,
Bühnenspiel, Sprache und »Reenactment«
begreifbar zu machen.
Interaktiver Parcours zur Sonderausstellung
Sprung ins kühle Nass!
Die bunte Kunstwelt von
Florine Stettheimer
für Klassen 2 – 7
Dauer: 120 Min.
Kosten: 2,50 Euro / Person
Anmeldung erforderlich.
Was bedeutet
Freundschaft? Was
ist eine Künstlerfreundschaft?
Wer gehört dazu?
Und weshalb?
Die Gemälde Florine Stettheimers geben
Einblicke in eine spannende, aber geschlossene Welt der Künstlerinnen und
Künstler am Anfang des 20. Jahrhunderts.
In New York feierte sie mit ihrer Familie
sowie zahlreichen berühmten Persönlichkeiten wie Marcel Duchamp Feste und
pflegte eine rege Gastfreundschaft. Wie
feiern wir heute? Welche Bilder entstehen
dabei? Auf einer Bühne haben wir die
Möglichkeit, eine historische Szene nachzustellen, um diese anschließend in unsere
Zeit zu übertragen.
Anmeldung und Informationen
Weitere Hinweise zu allen Angeboten
erhalten Sie auf unserer Website:
lenbachhaus.de/was-tun/
Informationen zur Anmeldung unter:
kunstvermittlung-lenbachhaus@
muenchen.de
T + 49 (0) 89 233 320 – 28
Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren in allen Ausstellungen frei.
Im Rahmen einer Schulaktivität bekommen Jugendliche über 18 Jahren ebenfalls
freien Eintritt. Für zwei Lehrpersonen pro
Schulklasse sind die Teilnahme und der
Eintritt kostenlos.
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Kunst und Fotos
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