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-was uns am Herzen liegt - LichterZauber.org

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das erdig-spirituelle eZine von LichterZauber
Ausgabe 08/30. Dezember 2013
Open Mic
-was uns am Herzen liegt
mit Beiträgen von:
Onur Kas
Klaudia Grigg
Christian Pischinger
Ich bin schön!
Ein Plädoyer für die Individualisierung der Ästhetik
Schau dich in den Spiegel. Findest du dich schön? So richtig
schön? Unwiderstehlich schön?
Und jetzt hinterfrage deine Antwort.
Welche Kriterien sind maßgeblich
für dein Urteil? Deine Selbsteinschätzung, dein Selbstwertgefühl?
Das Urteil anderer Menschen?
Oder tatsächlich das, was uns die
Medien als Schönheitsideal, als
quasi Rassestandard für die Spezies Mensch verkaufen wollen? Wie
die Preisrichter bei einer Katzenausstellung, die an Felldichte und
Ohrenstellung herumnörgeln, findet
auch der ferngesteuerte Mensch
genügend Argumente, teilweise an
Skurrilität nicht zu überbietende Argumente, warum jemand als gutaussehend oder eben als unschön
oder sogar als voll schiach zu gelten hat.
Lasst das jetzt mal auf euch wirken.
Erinnert euch an die blonde und
blauäugige Herrenrasse… ist zwar
schon ein paar Jahrzehnte her,
aber die Ewiggestrigen halten dieses Idealbild ja erfolgreich am
Leben. Und auf einmal seht ihr,
dass da gar kein großer Unterschied ist zwischen damals und
dem was heute abgeht. Einige wenige definieren ein Schönheitsideal
für die synthetischen Schablonenmenschen des 21. Jahrhunderts.
Heute sind das Leute aus Medien,
Werbung, Wirtschaft… also jene,
die die Kohle haben und daher in
unserer Konsumgesellschaft den
Ton angeben. Noch.
Denn wir sind nicht gezwungen, da
noch länger mitzumachen. Es liegt
in der Verantwortung des Einzel-
nen, diese Mechanismen zu durchbrechen.
Um dies zu tun, gilt es zu Beginn
einmal, die Mechanismen zu beleuchten, um sie zu erkennen, zu
durchschauen. Hier wird ganz gezielt etwas wichtig geredet um von
wichtigeren Dingen und von der Essenz des Seins abzulenken. Die
Menschen sollen ja nicht zu g’scheit
werden, das wissen wir doch. So
schwächt man sie, in dem man sie
hungern lässt oder sie andererseits
mit Junkfood vollstopft. Ein bewegungsunfähiger Frustfresser ist
ebenso leicht manipulierbar wie ein
verhungertes Model. Doch alleine
den bösen Medien und den noch
böseren Werbefuzzis die Schuld in
die Schuhe zu schieben, ist zu billig. Nein, denn das einmal weichgeklopfte Volk bettelt mittlerweile von
selbst um die „Reichen und Schönen“, es giert nach Prominenten,
die das Schönheitsideal definieren.
Es ist eine wechselseitige Abhängigkeit erzeugt worden, ein Wechselspiel
von
Angebot
und
Nachfrage. Eine Abhängigkeit, aus
der man nur als Einzelner ausbrechen kann. Jeder ist der Schöpfer
seines Lebens und seiner Wahrheit.
In dieser Rolle als „Schöpfergott“
hat man mehr Macht als alle Medien zusammen, man muss sich
dessen bloß einmal bewusst werden.
Was dann aber noch dazukommt:
inzwischen steht unser Gesundheitssystem vor dem finanziellen
Zusammenbruch, deshalb sieht
auch ein Teil der Öffentlichkeit bereits Handlungsbedarf. Doch die
Ansätze, die es mittlerweile ja gibt,
das ganze von Seiten der Legislative etwas einzudämmen, sind bislang in Lächerlichkeit gescheitert.
Magermodels, die ein gewisses
Mindestgewicht unterschreiten, von
der Bildfläche zu verbannen und digital in Richtung „Traummaße“ veränderte
Fotos
mit
einer
Kennzeichnungspflicht zu versehen, sind lustige Versuche und in
Wahrheit unzulängliche Ansätze.
Selbst wenn man Misswahlen verbieten würde – die Verantwortung
des Einzelnen muss aus jedem
selbst kommen, die kann man nicht
per Gesetz beschließen. Der Boykott der Gehirnwäsche ist der Weg
aus dem gesteuerten polarisierenden Denken. Dazu braucht es mündige,
selbständig
denkfähige
Bürger, keine Schafherde die dem
Götzen Schönheit nachtrottet.
Jeder Einzelne muss sein Hirn, vor
allem aber sein Herz einschalten,
wach werden und sich persönlich
entscheiden, ob der die Diktatur
des Schlankheit- und Schönheitswahns noch länger erdulden mag
oder sich sein eigenes Urteil darüber bilden mag, was schön ist und
was nicht. Gerade jetzt, in einer Zeit
wo Supermodels schon in Fernsehshows gecastet werden, sich dabei
von selbstgefälligen Juroren fertig
machen lassen und in eine selbstzerstörerische Lebensweise drängen lassen und dabei ihre von Neid
und Konkurrenz geprägten Denkmuster bis zum Exzess ausleben.
In einer Zeit wo Schönheitschirurgen alle Hände voll zu tun haben,
Plastikmöpse und gerade charakterlose Nasen zur Rettung von zerstörten
Selbstwerten
und
seltsamen, unglücklichen Beziehungen zu erschaffen. Es sind
genau diese Auswüchse, die eine
Chance bieten, aufzuwachen. Klar
zu sehen und einen neuen Weg zu
gehen.
Zum Nachdenken...: www.beautycheck.de
Jeder ist einzigartig, so hat es die
Schöpfung für alle Lebewesen vorgesehen. Wichtig ist, dass sich
jeder Einzelne so wohlfühlt wie er
ist. Es geht um Wertschätzung und
um Liebe. Sich selbst zu lieben und
sich so anzunehmen wie man ist,
ist die Basis. Das was danach
kommt, ist dann der Selbstläufer.
Man hat über kurz oder lang sein
Wohlfühlgewicht, man fühlt sich
wohl in seiner Haut, man strahlt…
und man ist wunderschön. Wunderschön für sich selbst und für jene
Menschen, die man auch tatsächlich anziehen möchte, weil sie
einem gut tun.
Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen, ein Model, das bereits zu
Boulevardzeitungs-„Ehren“ gekommen war, persönlich kennen zu lernen. Ungestylt und echt. Woran
nichts auszusetzen gewesen wäre.
Aber das „Strahlen“ war abhanden
gekommen. Zerfressen von Stress,
Magersucht und Drogen, ohne Perspektiven im Leben, aus zerrütteten
Familienverhältnissen, stand da
eine junge Frau vor mir, die vor
allem sehr viel Arbeit vor sich hatte,
Arbeit mit sich selbst, um sich endlich selbst zu finden. Es geht um
die Tätigkeit des Schöpfens, seine
Realität mit seinen eigenen Wünschen und Gedanken selbst zu er-
schaffen. Aber davon wusste das
Mädel wahrscheinlich nicht allzu
viel. Und daher war sie ein Wrack.
Würde ich Mitleid noch zelebrieren,
ich hätte mit ihr sicherlich „mitgelitten“, auch wenn das niemandem
was genützt und mich dafür mächtig runtergezogen hätte. So habe
ich mitgefühlt, gefühlt wie es ihr
wirklich geht hinter ihrer Fassade.
Was bleibt ist ein wertfreies Bild
eines jungen Mädchens, das ihr
Leben der Schönheitsindustrie in
den Rachen geschmissen hat, das
Bild einer leeren Hülle mit angeblich
perfekten Maßen, aber ohne erkennbaren Lichtstrahl. Schade eigentlich…
Womit ich den Kreis schließen
möchte. Mit einer Vision für die
nahe Zukunft, die Hoffnung machen
darf: die Schönheit definiert sich
endlich im Auge des Betrachters.
Schönheit ist das Strahlen in dir. Es
ist deine Aura, deine Energie, die
dich schön macht. Das Körpergewicht und andere äußerliche Nebensächlichkeiten sind scheißegal.
Jeder darf endlich schön finden was
ihm wirklich gefällt. Nicht nur in
Bezug auf Mitmenschen, es geht
hier um den Ästhetikbegriff im Allgemeinen. Schönheit als spezielle
Qualität, Schönheit wird mit dem
Herzen fühlbar. Es gilt, die Oberflächlichkeiten endlich hinter uns zu
lassen, jene Oberflächlichkeiten die
uns so lenkbar und manipulierbar
machen. Danke, dass wir diese Erfahrungen machen durften, aber wir
brauchen sie in der neuen Zeit nicht
mehr. Es wird Zeit die Essenz kennen zu lernen. Die eigene Essenz
und die Essenz in allem was uns
umgibt – die Essenz als erlebte
Schönheit.
Der Autor:
Christian Pischinger
Jahrgang 1968, flauschiger freier Künstler
& multimedialer Wunderwuschel
www.lichterzauber.org
Warum Geschichte nicht
vernachlässigt werden darf
In diesem Jahr jährt sich zum 75.
Mal der Anschluss Österreichs
an Nazi-Deutschland. Noch heute
sind laut einer jüngst veröffentlichten Umfrage 42 Prozent der
Meinung, dass im Nationalsozialismus nicht alles schlecht war.
Eine Tatsache, die auf ein gesellschaftspolitisches Problem hindeutet.
Was sagt es aus, wenn 42 Prozent
behaupten, dass der Nationalsozialismus auch gute Seiten hatte,
wenn sechs von zehn Leuten einen
starken Mann an der Spitze Österreichs wünschen und 46 Prozent
Österreich beim Anschluss in der
Opferrolle sehen? Man kann freilich
nicht behaupten, dass es an historischer Aufklärung fehlt. Das Problem ist vielmehr, dass historische
Ereignisse in unserem Alltag keinen
Platz mehr finden. „Was interessiert
mich die Vergangenheit, ich lebe im
hier und jetzt, was passiert ist, ist
passiert“ ist einer der häufigsten
Aussagen von Geschichtsverdrossenen. Wenn man nach der Schule
nicht gerade Geschichte studiert,
kommt man im Alltag nicht wirklich
damit in Berührung. Geld, Job und
Karriere sind nach Abschluss der
beruflichen Ausbildung unsere Taktgeber.
Geschichte wird vernachlässigt
Was wir im Schulfach Geschichte
gelernt haben bleibt auf der Strecke
liegen. Die Angebote des ORF sind
nicht wirklich zahlreich. Alle kulturellen und zeitgeschichtliche Angebote
wurden
auf
den
Spartensender ORF III verbannt,
der in österreichischen Haushalten
wohl kaum auf den ersten Sendeplätzen liegen wird. Die Generation,
die das totalitäre System und den
Krieg erlebt haben werden bald
aussterben, sodass es keine Zeitzeugen mehr geben wird, die man
befragen kann. Die Gefahr ist daher
groß, dass ein revisionistisches Geschichtsbild entsteht, der fatale Folgen für die zukünftige Gesellschaft
haben könnte. Unsere Kinder und
Kindeskinder würden die Gräueltaten des Nationalsozialismus aus
einem fragwürdigen Blickwinkel bewerten. Die Legitimität für einen
selbsternannten
Demagogen
könnte die politische Landschaft
durch wirbeln und die Befürwortung
eines autoritären Systems bestärken. Statt Sachlichkeit würde Emotionalität die politischen Debatten
bestimmen, die polarisiert und
Feindbilder entstehen lässt. Komplexe gesellschaftspolitische Probleme würden vereinfacht und
einseitig dargestellt werden. Andere
kritische Meinungen würden diskreditiert werden, was im Extremfall zu
einer Zensur führen würde. Das individuelle Verantwortungsbewusstsein für eine demokratische und
interkulturelle Gesellschaft wäre ein
seltenes Phänomen unter den Bürgern, wenn es lediglich einen starken Mann an der Spitze des
Staates gäbe, der über jegliche
fachpolitische Entscheidungsgewalt
verfügt.
Neues Verantwortungsbewusstsein
Sich einen starken Mann an der
Spitze zu wünschen zeigt deutlich,
Der Autor:
Onur Kas (23)
studiert Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen
dass es für diese Gruppen von
Menschen keine Anreize existieren
individuelle Verantwortungen zu
übernehmen. Umso mehr ist es
wichtig Möglichkeiten anzubieten,
die ein neues Verantwortungsbewusstsein entstehen lässt. Dazu
zählt etwa das lebenslange Lernen.
In der gegenwärtigen Zeit ist es unausweichlich sich lebenslang zu bilden und immer auf dem laufenden
zu sein. Vor allem historische Ereignisse zu vermitteln und unseren
Nachfahren weiterzugeben sorgt
für einen Lernprozess, der Fehler
aus der Vergangenheit vermeidet.
Unter diesem Aspekt kann man beispielsweise erwähnen, dass die
Rüstungspolitik des Dritten Reiches
zu einem desolaten Zustand der
Wirtschaft geführt hat. Die massive
Aufrüstung NS-Deutschlands führte
das Land in die Nähe eines Staatsbankrotts. Der Anschluss Österreichs und der anschließende totale
Krieg verhinderte jedoch die Zahlungsunfähigkeit.
Lust auf Pangasius ?
Der vor einigen Jahren noch völlig unbekannte Pangasius ist
mittlerweile zum billigen Modefisch avanciert, über deren Problematik
sich
kaum
ein
Konsument bewusst ist.
„Pangasius wird gern gekauft und
gegessen, weil er ein preisgünstiger Zuchtfisch ist. Damit verhindert
man das Leerfischen der Weltmeere. Außerdem ist Fisch gesund.“ So oder ähnliches glauben
viele Konsumenten und meinen
dann auch noch, dass sie sich gesund und zudem umweltbewusst
ernähren. Welch Irrtum!
Mindestens 30 verschiedene Produkte mit Pangasius sind in Österreich und Deutschland auf dem
Markt, darunter bekannte Fischhersteller und Marken wie Almare, Bofrost, Costa, Deutsche See, Femeg
und Iglo. Bei allen großen Ketten
wie Hofer, Edeka, Lidl, Metro,
Netto, Penny, Plus, Real, Rewe und
Toom sind tiefgekühlte PangasiusFilets zu absoluten Tiefstpreisen zu
haben. Die exotische Fischart
werde umweltfreundlich produziert
und schone die überfischten Meere,
heißt es dabei immer wieder.
Die Realität ist jedoch ganz anders
und höchst dramatisch: 90 % der
weltweiten Pangasius-Produktion
kommt aus der sozialistischen Republik Vietnam in Südostasien, aus
dem Mekong Delta am südlichen
Zipfel des Landes. Das Zentrum
der Pangasius-Industrie ist die Provinzhauptstadt Long Xujen mit der
Firma NAVICO (Nam Viet Corporation - www.navicorp.com.vn), die
den ganzen Weltmarkt beliefert.
Somit ist NAVICO auch der Hauptarbeitgeber in diesem Gebiet. Allein
in Vietnam stieg die Produktion von
Pangasius von 400.000 Tonnen im
Jahr 2005 auf über eine Million Tonnen im Jahr 2007 mit einem Marktwert von über 700 Millionen
US-Dollar. 2010 wurden 40.000
Tonnen allein in Deutschland verzehrt.
Aus den Produzentenländern werden tief gefrorene Filets in den Rest
der Welt exportiert. Hauptabnehmer
sind heute die Länder der EU, wo
die Art vorwiegend als „Pangasius“,
manchmal auch als „Schlankwels“
im Handel erhältlich ist. Das Fleisch
ist weiß, wasserreich, fett-, cholesterin- und grätenarm und mild (ich
würde sagen: fade) im Geschmack.
Doch wie kommt nun der Fisch auf
unsere Teller?
Am Mekong stehen unzählige Pangasius-Farmen eng aneinander.
Dicht gedrängt sieht man Hütten
und die dazugehörigen Teiche überschwemmte Reisfelder, die zu
Zuchtbecken umfunktioniert werden. Die Tiere werden in diesen
ausgehobenen Teichen oder in Käfigen innerhalb bestehender Gewässer in Monokulturen gehalten.
Teilweise wird in den Teichen durch
Latrinenabfällen ein starker Algenwuchs angeregt. Dieser muss dann
durch Algenwuchs verhindernde
Chemikalien / Pestizide wieder eingedämmt werden.
Das benötigte Wasser für die Becken wird aus dem Mekong gezogen. Die ungereinigten Abwässer
werden wieder zurückgeleitet. Hier
entsteht ein Kreislauf: Der ganze
Dreck, also Fischkot, Futterreste,
Chemikalien, wie Antibiotika oder
Pestizide, Krankheitserreger, etc.
gelangen somit in den Fluss und
stören klarerweise sein natürliches
Gefüge. Die Flussnatur gerät aus
dem Gleichgewicht und die Lebewesen im Fluss werden massiv geschädigt. Für die arme, dort
ansässige Bevölkerung stellt der
Mekong die Haupttrinkwasserquelle
dar.
Die Flussnatur wird massiv geschädigt und für die Lebewesen im Mekong besteht ein
erhöhtes
Infektionsrisiko. Für die natürlich
vorkommenden Arten des MekongFlusses, wie auch einst der Pangasius, besteht eine große Gefahr,
stark dezimiert zu werden oder gar
auszusterben. Von der Belastung
der dort ansässigen Bevölkerung
ganz zu schweigen!
In den Zuchtbecken „leben“ die Fische auf engstem Raum: ca. 50kg
Fisch pro m2 oder 20 Fische pro
m3 - in Extremfällen, wie z.B. in den
Zuchtbecken der Firma NAVICO
sind es bis zu 80 Fische pro m3. Da
durch diese Haltungsdichte die Fische sehr stark aneinander reiben,
kommt es verstärkt zu Verletzungen
und in Folge zu verschiedenen
Krankheiten. Deshalb wird dem
Pangasius bereits präventiv eine
große Menge an Chemikalien verabreicht. Ca. 50 verschiedene Antibiotika kommen zum Einsatz, wobei
das Präparat Ciprofloxacin am häufigsten verwendet wird. Ciprofloxacin ist ein Antibiotikum mit breitem
Wirkspektrum aus der Gruppe der
Fluorchinolone. Sie hemmen die
Gyrase von Bakterien und damit
ihre DNA-Replikation und ihre Zellteilung. Wirkung: bakterizid, vor
allem gegen gramnegative Keime.
Da die Weibchen in Gefangenschaft nicht von alleine ablaichen,
sind Hormoninjektionen zum Auslösen der Eiablage und das Auffüllen
des Bestands über Wildfänge notwendig.
In den Medikamentenlagern finden
sich säckeweise giftige Substanzen, darunter auch Vircon A, ein
Desinfektionsmittel zur Entkeimung
der Zuchtbecken.
Die Teiche ähneln einer stinkenden
Kloake. An der Oberfläche brodelt
es vor lauter Fischen. An den Rändern der Teiche treiben tote Tiere.
Die Wasseroberfläche ist als solche
kaum zu erkennen, da sie von
Fischkot und braunem Schaum bedeckt ist.
Eine weithin verbreitete Meinung
ist, dass durch die Zuchtfischerei
die Überfischung der Weltmeere
(oder der natürlichen Gewässer)
gestoppt würde. Dies ist bei der
Pangasius-Zucht leider keineswegs
der Fall. Vorwiegend gefüttert wird
mit Neben- und Abfallprodukten der
Land- und Fischwirtschaft wie Reisund Fischmehl. Im Rahmen der intensiven Zucht kommt aber auch
vermehrt industriell gefertigtes
Hochleistungsfutter zum Einsatz.
Die Fische für das Fischmehl kommen aus zerstörerischen Fischereien („Müllfisch“), durch die die
Wildbestände drastisch dezimiert
werden. Auch die Fischbestände im
Mekong werden geplündert, um
den Pangasius davon zu ernähren.
Die ganze wunderbare Artenvielfalt
des Meeres und der Gewässer landet in den Mühlen der Fischmehlfabriken. Etliche Jungfische werden
abgefischt und somit ihr Bestand
gefährdet. Der Pangasius ist ein Allesfresser. Die Frage stellt sich,
warum also kostbare Ressourcen
verfüttert werden? Ein weiteres Futtermittel ist Soja, dessen Herkunft
nicht rückverfolgt werden kann. Sojapflanzen aus genverändertem
Anbau landen somit auf Umwegen
auf den Tellern der heimischen
Konsumenten. Dass dafür riesige
Flächen Urwald in Brasilien abgeholzt und als Soja-Anbauflächen
genutzt werden, ist ein anderes
Thema.
Antibiotika, sowie Präbiotika werden bereits präventiv unter das Futter gemengt. Das Futter wird von
ungelernten Arbeitern unprofessionell in die Teiche gekippt, wobei ein
großer Teil des Futters auf den
Grund der Teiche absinkt und dort
ungenutzt verrottet. Die Schwellenwerte für den Verbraucher sind relativ
niedrig,
da
die
Medikamentengabe ca. 2 Wochen
vor der Schlachtung beendet wird.
Jedoch die Auswirkungen auf die
Umwelt (Gewässer, Kontamination
der Böden) ist verheerend.
Der Pangasius ist ein schnell wachsender Fisch. Nach 7-9 Monaten
erreicht er seine Schlachtreife und
ein Gewicht von ca. 1kg. In den
Farmen ist alle 2 Wochen „Erntetag“. Mit großen Körben, die ohnehin nur ins Wasser getaucht werden
müssen, schöpft man die Fische
aus dem Teich. Die lebenden Tiere
verbleiben in diesen Körben, wobei
auf den untersten Tieren ein Druck
von ca. 100 kg lastet. Ohne Wasser
werden die Körbe nun zu Transportschiffen gebracht, und dort in
den Schiffsrumpf gekippt. Die Fische werden – noch immer lebendig – zusammengepresst, um 20
Tonnen Fische laden zu können.
Dies bedeutet eine extreme Tortour
für die Tiere, die ca. 24 Stunden
dauert. Am Ende des Transportes
geht es in riesigen Fischfabriken an
die Verarbeitung der Fische. Viele
der Tiere sind zu diesem Zeitpunkt
bereits verendet. Die noch lebenden Fische erhalten den erlösenden Todesstich und werden dann
weiterverarbeitet. Nur das Filet
zählt.
Ein verwunderlicher Satz auf einer
der Pangasius-Verpackungen: „Dieser Fisch kommt aus den schnell
fließenden Gewässern des Mekong“. Die Verpackungen versprechen uns makellose und vor allem
gesunde Fischfilets für sehr wenig
Geld.
Mitarbeiter der WWF-Zentrale in
Hamburg haben die verschiedenen
Codes auf den Verpackungen überprüft. Diese führen jedoch nur zu
den Verpackstationen in Holland,
Dänemark oder Deutschland. Eine
Rückverfolgung zum Hersteller
oder zu den Zuchtbetrieben ist laut
Angaben auf der Verpackung jedenfalls nicht möglich.
Auf dem Tiefkühlbeutel für Pangasius-Filets der Firma Bofrost steht
geschrieben: „Um Ihnen auch in
Zukunft Fisch aus nachhaltig bewirtschafteten Gewässern in hoher
Qualität bieten zu können, kümmern wir uns intensiv um eine Bestands erhaltende Fischerei“. Das
klingt für den Laien nett und umweltfreundlich. Ist dieser Spruch auf
einer Verpackung eines Fisches
aus Aquakultur hier nicht deplatziert? Was macht Bofrost tatsächlich in Zusammenhang mit der
Aquakultur? Oder wird der Konsument hier bloß mit flotten Werbesprüchen
anstatt
Information
abgespeist?
Einen recht dreisten Betrug konnte
das Hamburger „Institut für Hygiene
und Umwelt" in diesem Jahr aufdecken: ein belgischer Großhändler
hatte mehr als 4000 kg PangasiusFilets als tropischen Steinbutt deklariert und in den Markt gebracht.
Der Grund: Steinbutt wird fast zum
dreifachen des Pangasius-Preises
verkauft. Aufgedeckt wurde der
Schwindel durch molekularbiologische Analysen der Fischfilets.
Die Konsumenten fordern immer
mehr und immer günstigere Lebensmittel. Die Wirtschaft zieht daraus einen finanziellen Nutzen und
produziert. Im Falle dieser Fischzucht auf Kosten unserer Umwelt,
auf Kosten der Tiere und unserer
wunderbaren Artenvielfalt, die unter
unserer Konsumgier zu zerbrechen
droht. Aber liegt es nicht doch in der
Verantwortung jedes Einzelnen von
uns? Lassen wir uns verführen von
Preis und Bequemlichkeiten oder
sind wir mündige Konsumenten, die
letztlich bestimmen, was in den Regalen liegt? Ich bitte alle, kurz darüber nachzudenken.
„Es ist nicht genug zu wissen, man
muss auch anwenden; es ist nicht
genug zu wollen, man muss auch
tun“ (J.W. von Goethe)
Quellen:
www.planten.de/2011/03/15/pangasius-fischzucht-ruiniert-das-mekong-delta
„Die Pangasiuslüge – das große
Geschäft mit dem Billigfisch“, Reportage von Michael Höft und
Christian Jentzsch, Ausgestrahlt im
ARD Exklusiv, die Reportage im
Ersten, am 9. März 2011
http://de.wikipedia.org/wiki/Ciprofloxacin
h t t p : / / w w w. d e z e n t r a l e s abwasser.de/Presse/fischsterben_12_00.htm,
Zitat
des
Bochumer Wissenschaftlers Frank
Paris, Stand 8. April 2001
Die Autorin:
Klaudia Grigg
dipl. Ernährungs- und Vorsorgecoach
Logopädagogin nach Viktor Frankl
Pharmareferentin
Quelle Foto: http://ghin-itneverrainsincalifornia.blogspot.com/2011/03/
wer-pangasius-isst-ist-ein-verbrecher.html, erstellt 17. Mai 2011
Hier noch ein paar Tipps zum Fischeinkauf
Die wichtigsten Qualitätssiegel für
Fisch
Qualitätssiegel für nachhaltige
Fischwirtschaft geben eine schnelle
Orientierungshilfe beim Kauf. Sie
garantieren schonende und Bestands erhaltende Fischerei und
Produktionsweisen. Die wichtigsten
sind:
•
das MSC-Siegel des "Marine Stewardship Councils" für Wildfisch
•
das EU-Biosiegel für Zuchtfisch
•
das Naturland AquakulturSiegel für Zuchtfisch
•
das Bioland-Siegel für
Zuchtfisch
Bio-Fischführer
http://www.bio-ratgeber.de/essentrinken/fischfuehrer.php
WWF-Ratgeber
http://www.wwf.de/themen/meerekuesten/fischerei-undfischzucht/jeder-kann-handeln/neufischratgeber
Fisch-Ratgeber Greenpeace
http://www.greenpeace.at/fisch-ratgeber.html
Der Viktoriabarsch
Viktoriabarsch
(Nilbarsch, Lates niloticus)
Der Nilbarsch wird in Deutschland
als Viktoriabarsch bezeichnet, da in
den 1960er-Jahren zum Zwecke
eines Experiments eine kleine
Menge an Nilbarschen im Viktoriasee ausgesetzt wurde. Damals wurden angeblich nur 35 Exemplare
eingesetzt. Die Intention war es,
durch diesen vermehrungsfreudigen Fisch die heimische Fischwirtschaft zu fördern. Doch die Folgen
waren fatal. Die Nilbarsche vermehrten sich dort auf spektakuläre
Weise und zahlreiche endemische
Arten, insbesondere verschiedene
Buntbarsche, starben daraufhin
aus. Ein gut gemeintes Eingreifen
des Menschen in die Natur mit verheerenden Folgen !
Der Viktoriabarsch kommt als begehrter Speisefisch in den Handel.
Das Fleisch ist weiß, fest und kräftig
im Geschmack. Auch er hat, wie
der Pangasius, einen günstigen
Preis und ist auf Fischmärkten in
Europa sowie in den USA erhältlich.
Der Nilbarsch hat einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und ist
somit auch aus gesundheitlichen
Gründen begehrt.
zu organisieren. Von OSIENALA
wurde gerade unter dem Namen
ECOVIC (Organisation der ostafrikanischen Gemeinden für das Management der Ressourcen des
Viktoriasees) eine weitere NGO mit
einer länderübergreifenden Strategie gegründet, die neben Kenia
auch Tansania und Uganda mit einschließt“
* OSIENALA (Friends of Lake Victoria), Lake Victoria Center for Research and Development
Kontakt: Dr. Obiero Ong´ang´a,
Dunga Beach, Kisumu, P.O. Box
4580, 40103 Kisumu, Kenya
Der Victoriasee liegt in Ostafrikas,
umgeben von den Staaten: Tansania, Kenia und Uganda. Seine
Oberfläche beträgt 68.800 km2 und
somit ist er der drittgrößte See der
Welt. Sein Einzugsgebiet misst
193.000 km2 und rund um ihn wohnen in etwa 30 Millionen Menschen.
Das Nordufer des Victoriasees berührt den Äquator. Seine Tiefe beträgt nur 80 m, somit ist er ein
relativ flacher See gesehen auf
seine Gesamtgröße.
Zitat: „Zur Zeit befasst sich OSIENALA mit der Bekämpfung der
Armut von 4 Millionen Eingeborenen in Kenia und strebt an, das Potential der Gemeinden zu stärken
sowie deren Fähigkeit, sich selbst
als Wächter ihrer eigenen Umwelt
Abbildung: Victoriasee(©Wikipedia)
Durch die schnell wachsende Bevölkerung ist der ökologische Zustand des Sees sehr stark
gefährdet. Ungeklärte Abwässer
werden in den See geleitet. Dies
fördert das übermäßige Algenwachstum. Entlang der Uferlinie
wird die natürliche Vegetation abgeholzt.
Der Victoriabarsch wurde anfangs
zwar willentlich, jedoch nicht wissentlich „gezüchtet“ und hat sich
dann beinahe zu einer Monokultur
ausgebreitet. Aus wirtschaftlichen
Interessen wurde von den Anliegerstaaten nichts gegen das Massensterben der endemischen Arten
unternommen, da sich der Verkauf
des Viktoriabarsches als äußerst
profitabel erwies. Dass dies jedoch
der heimischen Bevölkerung keineswegs zu Gute kommt, steht auf
einem anderen Blatt geschrieben.
Der Exportgewinn ist relativ niedrig.
Zig tausende Menschen wurden arbeitslos, verloren ihre traditionelle
Nahrungs- und Erwerbsgrundlage
und leben in für uns undenkbarer
Armut.
Der preisgekrönte Film „Darwin’s
Nightmare“ (Regie: Hubert Sauper)
dokumentiert die damals entstandene ökologische und wirtschaftliche Katastrophe am Victoriasee
durch das Aussetzen des Nilbarsches und ist meiner Meinung nach
sehr empfehlenswert.
Am Ufer ist eine unkontrollierte
kommerzielle Fischindustrie entstanden. Frische Barschfilets werden
massenhaft
in
die
Industriestaaten ausgeflogen. Einige große Betriebe profitieren
davon, während die Einheimischen
hungern. Alle sind jetzt von einer
einzigen Fischart abhängig und von
den Unternehmen, die sie vermarkten. Die Fische werden dort in zahlreichen
Fabriken
filetiert,
schockgefrostet und teilweise über
mehrere hundert Kilometer Wüstenpisten zu den Flughäfen transportiert. Laut Greenpeace werden
pro Kilogramm Filet 2 Liter Kerosin
verbraucht.
Ein weiteres ökologisches Problem
ist die ebenfalls im Viktoriasee nicht
natürlich vorkommende Wasserhyazinthe, die heute weite Flächen
überwuchert. Bereits 1995 waren
90% der ugandischen Küste mit
dieser Pflanze bedeckt. Durch die
dichte Besiedlung an seinen Ufern
hat der See heute mit massiven
Umweltproblemen wie Verschmutzung und Sauerstoffmangel zu
kämpfen. Diese Krisenerscheinungen bewogen den Global Nature
Fund den Lake Victoria zum „bedrohten See des Jahres 2005“ zu
erklären.
In den Tiefen des Victoriasees findet man kein Leben mehr. Der
Grund dafür ist der ständig sinkende Sauerstoffgehalt. Nach tausenden von Jahren blühender
Evolution sind mehr als 210 Arten
von Cichliden (afrikanische Buntbarsche) verschwunden. Die Cichliden hatten sich von Algen ernährt,
die sich nun ungehemmt vermehren können und so dem See den
Sauerstoff rauben.
Mittlerweile ist der See beinahe leer
gefischt. Dies hat mir ein alter Fischer erzählt, mit dem ich mich im
Jahr 2009 an den Ufern des Victoriasees in Uganda unterhalten
hatte. Was passiert dann in weiterer
Zukunft?
Es war das erst mal, dass ich Victoriabarsch gegessen hatte, vor Ort –
ohne allzu schlechtes Gewissen. Er
hat gut geschmeckt, war er doch direkt vor unseren Augen gefangen
worden, musste nicht leiden und die
langen Transporte per Flugzeug fielen natürlich weg. Der Fischer, der
ihn für uns geangelt hat, bekam
dafür sein Geld. Unglaublich wenig
für unsere Begriffe, viel für den
alten Mann.
Afrika, die Gegend rund um den
Victoriasee – einst bekannt als „die
Wiege der Menschheit“. Doch wie
leben die Menschen, die an den
Ufern des Victoriasees beheimatet
sind mit dem Exportboom Victoriabarsch heute?
Alle sind von den großen Fischfabriken abhängig. Für sehr wenig
Geld wird hier geschuftete. Auch
aus dem Hinterland sind ehemalige
Bauern in die Fischfabriken gewandert, um hier ihr Geld zu verdienen!
Viele Fischer sterben letztendlich
aus Geldmangel, die Kinder werden
zu Straßenkinder und die Ehefrauen zu Prostituierten.
Eine der größten Fabriken in Tansania, in der Stadt Mwazana, produziert täglich ca. 5.000 Tonnen
Fischfilets für den Export. Russische Transportflieger - mindestens
2 Maschinen pro Tag - kommen, um
den Fisch zu laden. Angeblich leer.
Dass sie Waffen geladen haben,
die für die Kriege in Angola, Ruanda oder im Kongo gedacht sind,
wird von den Fabriksbesitzern freilich als Mythos dargestellt. Zig tausende
Menschen
wurden
arbeitslos, da sie ihre traditionelle
Nahrungs- und Erwerbsgrundlage
verloren haben. Die ehemals natürlich vorkommenden Fischbestände,
die der heimischen Fischerei zu
Gute kamen, sind dem Nilbarsch
zum Opfer gefallen. Mittlerweile
kommen die „guten Stücke“ auf den
europäischen und asiatischen
Markt und die Einheimischen ernähren sich von Fischabfällen oder
von Tilapia, einem kleinen grätenreichen Fisch, der für ein paar Cent
leistbar ist. Durchschnittlich hat ein
Fischer weniger als 1 Euro pro Tag
zum Leben. 1 Million Afrikaner
essen das, was von den Fischen
übrige bleibt, nachdem die Filets in
den Fischfabriken für uns abgepackt wurden. Frittierte Fischköpfe
beispielsweise, oder es werden die
Gräten nach Fleischresten abgesucht.
Quellen:
Abbildung: Alter Fischer in Uganda
Die Kinder schmelzen übrig gebliebenes Verpackungsmaterial der
Fischfabriken und stellen Klebstoff
zum schnüffeln her. Viele Kinder
sterben daran.
Die Tilapia-Fischer hingegen verkaufen ihren Fang meist an Frauen
aus der Umgebung, die die Fische
zum Markt in Kisumu bringen. Der
Fischhandel ist eng mit Prostitution
verbunden. Die Frauen haben Sex
mit den Fischern, um die Ware zu
einem guten Preis zu bekommen,
mit Busfahrern, um die Fische auf
dem Dach des Busses transportieren zu dürfen, und schließlich auch
noch mit Markthändlern, damit sie
ihre Waren weiterverkaufen können. "Deswegen ist die Aids-Rate
am Viktoriasee besonders hoch",
sagt Jorge Rojas, der für die Organisation Ärzte ohne Grenzen am
Viktoriasee arbeitet. Schätzungsweise 70 Prozent aller Fischer sind
HIV-positiv.
Es geht nicht bloß darum, was wir
essen, sondern auch darum, was
wir damit auslösen, wenn wir verschiedene Lebensmittel kaufen. Ernährung ist mittlerweile ein so
globales Thema geworden, dass es
zu wenig ist, nur die Nährstoffe zu
beachten. Es geht um so viel mehr!
Menschliches Verhalten wird nicht
von Bedingungen diktiert, die der
Mensch antrifft, sondern von Entscheidungen, die er selber trifft.
[Viktor E. Frankl (1905 - 1997), Dr.
med. et Dr. phil., österreichischer
Neurologe und Psychiater]
Die Autorin:
Klaudia Grigg
dipl. Ernährungs- und Vorsorgecoach
Logopädagogin nach Viktor Frankl
Pharmareferentin
Experiment
Victoriabarsch,
http://de.wikipedia.org/wiki/Darwin%E2%80%99s_Nightmare,
Stand 16. April 2011
Darwin’s Nightmare (Dokumentarfilm über die Geschichte des Nilbarsches und die Auswirkungen seiner
Auswilderung auf das Leben am
Viktoriasee). Regie: Hubert Sauper
Österreich/Frankreich/Belgien
2004; FSK: Freigegeben ab 12 Jahren – 107 Min.
http://www.arte.tv/de/geschichtegesellschaft/DarwinsAlptraum/Die_20Mediendebatte/11
84374,CmC=1184372.html, Stand
04. Mai 2006
Victoriasee,
Global
Nature:
http://www.globalnature.org/15616/
LIVING-LAKES/Afrika/Viktoriasee/02_vorlage.asp, „Rettet die
Seen der Welt“
Stand 16.5.2011
V i c t o r i a s e e ,
http://de.wikipedia.org/wiki/Victoriasee, Stand 15. April 2011
http://de.wikipedia.org/wiki/Victoriasee, Quelle: Goldschmidt, Tijs:
„Darwins Traumsee. Nachrichten
von meiner Forschungsreise nach
Afrika“. C.H. Beck, München 1997,
ISBN 3-406-42881-9
Stern,
Elena
Stein/DPA,
http://www.stern.de/panorama/globalisierung-tausche-sex-gegen-fische-576081.html,
Stand
10.
November 2006
Fotos: Klaudia Grigg, Uganda August 2009
Musikalische Lichtblicke – ein Streifzug
Unser heutiges Ohrwaschl ist, angesichts der Fülle an erfreulichen
Ereignissen der letzten Monate,
eine Art Streifzug durch die vielfältige Welt der Musik abseits von
Kaufhauskommerz und anderen
Wunderlichkeiten.
Beginnen möchten wir diesen
Streifzug in Stockerau. Dort hatten
wir im Juli das große Vergnügen, im
Rahmen der Festwochen Willi Resetarits und Stubnblues live, unter
freiem Himmel und in Bestform zu
erleben. Aus Herrn Resetarits, dem
einstmalig wilden ungestümen Ostbahn Kurti ist ein reifer, weiser Musiker geworden, dem es aber nach
wie vor gelingt, mit seinem Schmäh
die Menschen zum Lachen zu bringen. Umgeben von einem illustren
Sammelsurium großartiger Musiker
ist Resetarits hier in bester Gesellschaft. Für uns ist das StubnbluesProjekt das wohl gediegenste und
stimmigste, was er je ins Leben gerufen hat.
Ende September waren wir in Bratislava und kamen dort in Kontakt
mit dem folkloristischen Instrument
Fujara. Und bei der nachfolgenden
Internetrecherche fanden wir einen
wahren Großmeister auf diesem
Teil: Marco Trochelmann.
Marco verbindet in seinem Spiel die
traditionellen Elemente des Fujaraspiels mit seiner ganz persönlichen,
fast schon jazz-inspirierten Sichtweise.
Editorial
Liebe Freunde,
Zum Abschluss noch einige Worte
zu einem Lichtblick, der uns erst vor
wenigen Tagen erreicht hat: unser
lieber Freund Gerhard Fürst, seines
Zeichens Rhythmusgitarrist der
Mundartparie „Bluesrot“ und Solobarde hat ein kleines feines Soloalbum produziert. Urig, erdig und
authentisch, eben Gerhard. Ein
wenig von Herrn Dylan inspiriert,
hat er für diese CD fünf Lieder aufgenommen, die seinen persönlichen Weg dokumentieren, der ihn
schlussendlich nach Hause führt,
wie schon der Titel „auf’m Hamweg“
vermuten lässt...
K&C
mit dieser Ausgabe der Lichtschnuppe schließt sich vorläufig ein
Kreis. Im kommenden Jahr 2014
werden wir uns vorwiegend mit unseren Video- und Internetprojekten
beschäftigen und daher wird die
Lichtschnuppe eine etwas längere
Schaffenspause durchleben... um
danach mit neuem Layout (Ansätze
davon haben wir in dieser Ausgabe
bereits verwirklicht) und auch mit
neuem Konzept einen neuen, zweiten Kreis zu zeichnen.
Bis dahin... viel Freude mit dieser
„Open Mic“-Ausgabe und ebenso
viel Freude mit unseren vielen anderen Kreationen wünschen euch
in Liebe
Karin & Christian
Impressum
Stubnblues. Foto Günter Standl
LichtSchnuppe erscheint in nicht vorhersehbaren Abständen und ist über
www.lichterzauber.org abrufbar oder
auch als e-mail-Abo bestellbar.
Herausgeber:
Karin & Christian Pischinger.
Sämtliche Texte, Fotos, Layout, Grafik
©Karin & Christian Pischinger.
Abweichende Fotocredits sind direkt
am Bild oder im Text der Gastautoren
vermerkt
Editorial-Foto: Karen Schmidt.
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Seele and Geist
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