close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

11. Was versteht man unter Aptitude-Treatment - n.ethz.ch

EinbettenHerunterladen
11. Was versteht man unter Aptitude-Treatment Interaktion? Wie können diese
aussehen und welche Konsequenzen für den Umgang mit Unterschieden gibt es?
Die Grundfrage ist, ob Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen von
unterschiedlichen Lernumgebungen profitierten.
•
In Abhängigkeit von den Ausgangsvoraussetzungen (Aptitude) der Schüler
zeigen sich in unterschiedlichen Lernumgebungen (Treatments) unterschiedliche
Lernerfolge.
•
Hypothese: Leistungsstärkere Schüler profitieren von weniger strukturierten und
leistungsschwächere Schüler eher von stärker strukturierten Lernumgebungen
•
Methodisch schwer nachzuweisen.
•
Interaktion heisst: Zwei unabhängige Variablen wirken nicht additiv, sondern je
nach Ausprägung unterschiedlich.
Kein ATI (Apitude Treatment Interaktion) Effekt:
Unterricht 2 ist in beiden fällen besser.
Problematischer ATI Effekt:
Unterricht 1 hilft intelligenten, und Unterricht 2 weniger
intelligenten Schülern.
ATI Effekt:
Die Schere geht auf, aber Unterricht 2 ist für alle
besser.
Stärkere und schwächere Strukturierung des Unterrichts:
Fazit:
•
Unterschiedliche Schüler lernen bei gleichen Aktivitäten unterschiedliche Sachen.
•
Jeder Schüler braucht in Abhängigkeit von seinem Vorwissen unterschiedliche
Lernumgebungen.
•
Die Hypothese ist zwar bestätigt, aber der Unterschied fällt gering aus.
Unter ATI versteht man, dass Schüler mit unterschiedlichen Fähigkeiten und
Kompetenzen in unterschiedlich strukturiertem Unterricht auch unterschiedliche
Lernerfolge erzielen.
Ein Beispiel etwa könnte sein, dass man den Unterricht Unterschiedlich stark
strukturiert. Die besten Lernerfolge werden erzielt, wenn der Unterricht exakt an die
bestehenden Vorkenntnisse und Fähigkeiten der Schüler anknüpft.
Es gibt also nicht immer eine eindeutige Unterrichtsvariante, die für alle besser ist.
Schon nur weil man ja nicht 2 sondern ca. 20 Schüler hat und auf deren Unterschiede
eingehen sollte. Doch durch gute Kenntnisse seiner Schüler kann ein Optimum
geschafft werden.
According to Snow (1989), the aim of ATI research is predict educational outcomes from
combinations of aptitudes and treatments. He summarizes the main conclusions of
Cronbach & Snow (1977) as: (1) aptitude treatment interactions are very common in
education, (2) many ATI combinations are complex and difficult to demonstrate clearly,
and no particular ATI effect is sufficiently understood to be the basis for instructional
practice. Furthermore, Snow identifies the lack of attention to the social aspects of
learning as a serious deficiency of ATI research. He states: "Learning style differences
can be linked to relatively stable person or aptitude variables, but they also vary within
individuals as a function of task and situation variables."
(Sorry, aber meine Deutschübersetzung wäre nicht verständlicher!)
Quellen:
Skript Stern
http://tip.psychology.org/cronbach.html
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
12
Dateigröße
52 KB
Tags
1/--Seiten
melden