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Seeheim, Jugenheim, Bick
enb
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Pfarrbrief Erntedank 2014
1
Allmächtiger, Ewiger Gott
Inhalt
du hast uns deine
Schöpfung anvertraut, dass wir sie
bewahren und gestalten.
Dankbar nehmen
wir alles aus deiner Hand entgegen und bitten
dich: Segne die
Gaben deiner Erde
und erfülle die Menschen mit
der Gnade, alles nach deinem
Willen zu gebrauchen– dir zur
Ehre und uns Menschen zum
Heil – durch Christus, unseren
Herrn. Amen
3
Grußwort Br. Kleespies, Pfr.
4
Erntedankfest
5
Das neue Gotteslob
6–7
Umfrage Gemeindearbeit
8
Ökum. Gottesdienst
9
Ökum. Versammlung Mainz
10
CiB
11–15 40 Jahre Heilig Geist
16
Messdiener
17
Pfadfinder St. Bonifatius
18
Asylbewerber
19
Philippino-Prayer-Group
20
Singkreis
20
Caritas
21
Chronik unserer Gemeinde
22
Regelmäßige
Gottesdienstzeiten
23
Gruppen unserer Gemeinde
24
Termine
aus dem (neuen)
Gotteslob: Nr. 27/7/c
Ausgabe Erntedank 2014
Pfarrer: Br. Martin Kleespies, Dr. Werner Pelz
Diakon: Diakon i.R. Siegfried Krick
Gemeindereferentinnen: Inge Gärtner, Ursula Haas
Pfarramt: Ludwigstraße 6, 64342 Jugenheim, Tel: 3461​
Bürozeiten: Mo, Mi, Fr: 10:00–12:00 Uhr, Di, Do: 15:00–18:00 Uhr,
E-Mail: pfarrbuero@sankt-bonifatius-seeheim-jugenheim.de
Pfarrheim Bischof-Colmar-Haus: Pestalozzistraße 25, 64342 Seeheim
Bankverbindung: Kt: 24 003 973 BLZ: 508 501 50 bei Sparkasse Darmstadt
Pfarrbriefredaktion: Christine Bungert (V.i.s.d.P.), Nicole Averbeck,
Ralf Averbeck, Hedwig Heß, Patricia Buschbeck,
Br. Martin Kleespies, Regina Rauwolf (Satz/Layout)
Redaktionsschluss Pfarrbrief Weihnachten 2014: 2. November 2014
Beiträge an E-Mail: pfarrbrief@sankt-bonifatius-seeheim-jugenheim.de
(Bitte nicht länger als eine Spalte, 65 mm x 194 mm in 11 pt)
www.sankt-bonifatius-seeheim-jugenheim.de
2
Liebe Leserin, lieber Leser,
liebe Gemeindemitglieder
Brot kaufen –
das ist in unserem Land schon eine Angelegenheit für Experten! Wir
haben die Wahl zwischen zig verschiedenen Mehlmischungen, unterschiedlichen Arten, den Teig „gehen“ zu lassen, unüberschaubar
viele Zusätze von Oliven bis Kümmel. Deutschland gilt mit über 400
Brotsorten als das Land mit der vielfältigsten Brotkultur weltweit. Wer
in eine Bäckerei geht, muss sich daher mit dem Angebot auskennen,
das ihn dort erwartet, sonst könnte er leicht überfordert sein.
Trotz allem ist und bleibt Brot unser Hauptnahrungsmittel! Elementar. Lebenserhaltend. Unverzichtbar. Brot ist so auch Symbol für
all das, was zum Leben grundlegend nötig ist. „Das täglich Brot.“
Wenn wir es im Vater-Unser-Gebet erbitten, heißt das für mich: ich vertraue darauf, dass Gott für mich bereithält, was meinem Leben dient.
Ich weiß, wer es wachsen ließ. Ich weiß, dass ich Grund habe, für all
das zu danken. Ich weiß auch, wem.
Dabei ist die Bitte um Brot im Vater-Unser-Gebet durchaus mit der
darauf folgenden Bitte verknüpft: „…und vergib uns unsere Schuld“.
Wenn ich für „Brot“ einsetze: unsere tägliche Arbeit, unser Dach über
dem Kopf, unser Auskommen, sauberes Wasser, gesunde Luft, unseren Frieden zuhause, im Land und in der Welt – all das gib uns heute,
- dann wird aus der Bitte um das Notwendige zugleich die Frage nach
Gerechtigkeit, die Frage auch, wo ich der Erfüllung dieser Bitte im Weg
stehe und was ich dazu tun kann, dass andere auch bekommen, was
sie zum Leben brauchen.
Das Erntedankfest, das alle christlichen Konfessionen jedes Jahr
feiern, lädt dazu ein, über diese Zusammenhänge nachzudenken. Vor
allem aber: dem, der selbst das Brot des Lebens ist, lebenserhaltend
und unverzichtbar, gemeinsam Danke zu sagen.
Herzliche Grüße in jedes Haus! Ihr
Br. Martin Kleespies, Pfr.
3
Pfarrfest zu Erntedank am 28. September 2014
In den vergangenen Jahren ist es eine
lieb gewonnene Tradition geworden,
unser Pfarrfest in Seeheim zusammen
mit dem Erntedankfest zu feiern.
Für die Kinder haben wir verschiedene Spielangebote vorbereitet und
an mehreren Basarständen können
kleine Geschenke und allerlei selbst
hergestellte Dinge gekauft werden.
Der Erlös ist wie immer für Projekte
unserer Pfarrei bestimmt.
Jedes Fest braucht neben einer
gründlichen Planung und Vorbereitung zum Gelingen ebenfalls die tatkräftige Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer. Deswegen liegen
in den Kirchen Listen für die verschiedenen Dienste, für Salat- und Kuchenspenden aus. Wir bedanken uns
schon jetzt bei allen, die in irgendeiner Weise einen Beitrag zu diesem
Fest leisten.
Wir freuen uns auf gemeinsame
Stunden mit Ihnen bei hoffentlich
schönem, milden Herbstwetter.
findet dieses Jahr am
Es
28. September statt und
beginnt mit einem Festgottesdienst um 10:30 Uhr
in der Hl.-Geist-Kirche.
Diesen besonderen Tag wollen wir
ebenfalls nutzen, um das neue Gotteslob in unserer Gemeinde einzuführen. Wer noch kein Buch besitzt, hat
vor dem Gottesdienst die Möglichkeit
eines zu erwerben.
Nach dem Gottesdienst laden wir
Sie alle zu einem Frühschoppen ein.
Danach ist für Ihr leibliches Wohl
bestens gesorgt. Es gibt Steaks und
Würstchen vom Grill, ein Salatbüffet,
Kaffee und Kuchen etc.
Helga Werner
- für den Pfarrgemeinderat -
4
„Alles, was atmet, lobe den Herrn!“ Psalm 150.6
Das sind die ersten Worte, die im neuen Gotteslob stehen.
I.
Geistliche Impulse für
das tägliche Leben
II. Psalmen und Gesänge
III. Gottesdienstliche Feiern
IV. Eigenteil des Bistums Mainz
Neben den Liedern, die wir in den
Gottesdiensten singen, bietet das
neue Gotteslob auch viele Impulse für
unser geistliches Leben, Informatives
über Kirchenjahr, Liturgie und Sakramente, Wissenswertes über unser Bistum. Wir finden darin viele Gebete für
alle Lebenssituationen, Gebete, die
wir alle kennen, die uns von Kindheit
an vertraut sind, und neue Gebete,
die unser religiöses Leben bereichern
können.
Der Name ist geblieben, sehr viele
Lieder sind uns vertraut, die traditionelleren aus dem alten Gotteslob, die
moderneren aus unseren Familiengottesdiensten. Manches ist anders und
neu. Schon die äußere Form, das Format, das Gewicht – daran werden wir
uns schnell gewöhnen.
Zum Erntedankfest wird nun auch
bei uns das neue Gesangbuch eingeführt und soll uns nicht nur im Sonntagsgottesdienst zum Singen dienen,
sondern das ganze Jahr über ein Begleiter sein.
Wenn wir unser neues Gesangbuch aufschlagen, fällt sofort die Lesefreundlichkeit auf. Die Lieder sind
übersichtlicher gedruckt, es ist zweifarbig gestaltet, die einzelnen Kapitel
und Abteilungen durch dunkelrote
Blätter mit Inhaltsverzeichnis deutlich
voneinander getrennt.
Wer es noch nicht hat, sollte es
sich so schnell wie möglich besorgen.
Denn es ist zu schade, es sich nur in
der Kirche beim Gottesdienstbesuch
auszuleihen.
Wichtiger als die optische Gestaltung ist natürlich der Inhalt. Das Buch
ist im Wesentlichen in mehrere Kapitel
gegliedert:
Es macht Freude, darin zu blättern
und Überraschendes zu entdecken.
Christine Bungert
5
„Was immer du tun kannst oder träumst,
es tun zu können, fang damit an!
Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Ergebnisse der Umfrage
zur Mitarbeit in der Gemeinde
Die Umfrage nach Mitarbeit für unsere
Gruppen ist erfolgreich gewesen!
macht, einen Jugendtreff zu bilden,
wenn dafür eine Nachfrage besteht.
Wir freuen uns sehr, dass sich insgesamt 15 Personen, darunter 10 Frauen, 3 Männer und 2 Jugendliche, zur
Mitgestaltung gemeldet haben.
Die Anmeldungen wurden von Frau
Kotulla an die Hauptamtlichen und
jeweiligen Gruppenleiter weitergeleitet. Diese werden (wenn nicht schon
geschehen) mit den Personen Kontakt
aufnehmen, um weitere Details zu besprechen.
Einige von ihnen haben sich sogar
für mehrere Arbeitskreise eingetragen.
Falls sich noch jemand für einen
Bereich engagieren möchte, kann er
sich immer und jederzeit bei uns im
Pfarrbüro oder bei Herrn Pfr. Kleespies, Frau Haas oder Frau Gärtner
melden.
Herausragend war das Interesse
für den Arbeitskreis Flüchtlinge, die
Hilfe beim Pfarrfest und das Austeilen
des Pfarrbriefs. Danach folgen Anmeldungen zur Kommunion-und Firmvorbereitung und die Mithilfe beim Seniorennachmittag.
Wir bedanken uns recht herzlich
bei allen für die rege Beteiligung an
der Umfrage zur Mitarbeit in unserer
Gemeinde und sagen einfach frei heraus wie Friedrich von Schiller:
Leider haben sich keine Helfer
gefunden für das Kinderwortgottesdienstteam, den Eine-Welt-Kreis, den
Schneeräumdienst, Fahrdienst der
Senioren zu den Gottesdiensten und
die Redaktion Homepage.
„Frisch also!
Mutig ans Werk!“
Eine Person hat sich bereit erklärt,
einen Filmkreis zu betreuen, sofern
dieser gewünscht wird. Und eine andere Person hatte den Vorschlag ge-
Irene Kotulla
- für den Pfarrgemeinderat -
6
Die Ergebnisse unserer Mitgliederbefragung
Beteiligung der Jugend erfreulich hoch
Insgesamt haben wir 118 anonyme Umfragebögen von 3000 zurückbekommen. Die Hälfte der Rückläufe kam aus der Altersklasse 13 – 17 Jahren.
Das haben wir Bernd Sandner, Religionslehrer am Schuldorf Bergstraße,
zu verdanken, der für uns die Verteilung an die Jugend übernommen hatte.
Die meisten Teilnehmer leben in 5-Personenhaushalten mit ein oder zwei
Kindern unter 18 Jahren.
_Frage 1: „Haben Sie Interesse an experimentellen Gottesdienstformen und spirituellen Angeboten?“ belegt der Jugendgottesdienst eindeutig den ersten Platz, es folgen meditative Gottesdienste, Taizegebet und musikalische Andacht.
_Frage 2: „Haben Sie Interesse an folgenden Angeboten für Erwachsene?“ Den Spitzenplatz belegt der Familienkreis. Plätze 2, 3
und 4 belegen Predigtreihen, Glaubenskurs und der Gebetskreis.
Frage 3: „Wünscht sich die Jugend spezielle Angebote?“ Fast
gleichwertig gewünscht werden Tagesausflüge, Filmabende und
mehrtägige Freizeiten. Dies alles wird offenbar auch von den Eltern
für ihre Kinder gewünscht.
_Frage 4: „Welche Angebote interessieren die Kinder?“ Kinderwortgottesdienst und Kinderschola waren am ehesten gefragt.
_Frage 5: „Wie informieren Sie sich über Ihre Gemeinde?“ Der
Pfarrbrief ist das meistgenutzte Medium, um sich über unsere Gemeinde zu informieren, gefolgt von der Homepage und danach dem
Gemeindeblatt.
Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Im nächsten Schritt werden
wir uns für die Umsetzung dieser Ergebnisse in der Gemeindearbeit einsetzen.
Patricia Buschbeck (Artikel gekürzt, d. Red.)
7
„Bei Gott bleibt niemand sitzen“
Ökumenischer Gottesdienst am 20. Juli
in der Freilichtbühne des Schuldorfes Bergstraße
Eingeladen hatten unter diesem Motto die
Pfarrei St. Bonifatius, die evangelischen Kirchengemeinden SeeheimMalchen, Jugenheim, Bickenbach und
die Freie Evangelische Gemeinde Jugenheim. Nach einem kurzen Schauer
zu Beginn hatte Petrus ein Einsehen
mit den zahlreichen Besuchern und
ließ die Sonne scheinen.
Da die Ferien vor der Tür standen,
machten sich 3 Schülerinnen Gedanken darüber, wie idealerweise Ferien aussehen müssen, um ein Maximum an Erholung zu erreichen. Die
Spannbreite reichte von absolut gar
nichts tun, sich verwöhnen lassen,
am Strand liegen und Party feiern bis
zu wandern und einem Aufenthalt im
Kloster, um zu sich selbst und zu in-
nerer Ruhe zu finden. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der
Band der FEG Jugenheim und einem
ökumenischen Chor, bestehend aus
Sängerinnen und Sängern aller anwesenden Pfarreien.
Im Anschluss an den Gottesdienst
hatten die Filmseher für die Bewirtung gesorgt. Zusätzlich hatten Schülerinnen und Schüler des Schuldorfes einen Kuchenstand organisiert.
So verging bei Essen, Trinken und im
Gespräch mit anderen die Zeit wie im
Flug.
Und das Fazit war übereinstimmend: Es war ein sehr schöner Gottesdienst und eine Veranstaltung in
dieser Form muss es unbedingt wieder geben.
Helga Werner
8
Die Mainzer Botschaft
Rückblick auf die Ökumenische Versammlung in Mainz
Vom 30. April bis zum 4. Mai 2014
hatten die Ökumenischen Netze in
Deutschland zu einer Versammlung in
Mainz eingeladen. Entstanden war die
Idee u. a. vor drei Jahren
auf der Pfingsttagung der
Burg Rothenfels mit dem
Thema: Mein Gott und
mein Geld.
Im Mittelpunkt stand die Frage,
wie in einer zunehmend globalisierten und ökonomisierten Welt, die die
Grenzen ihrer ökologischen Belastbarkeit bereits überschritten hat, die
existenziellen Menschheitsfragen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der
Schöpfung neu belebt werden können,
vor allem auch innerhalb der Kirche.
Dementsprechend war das Motto
der Ökumenischen Versammlung: Die
Zukunft, die wir meinen – Leben statt
Zerstörung.
Etwa 500 Dauerteilnehmer waren
aus ganz Deutschland, der Schweiz
und Österreich gekommen und dazu
noch einige Tagesgäste, um sich von
den täglichen Hauptvorträgen inspirieren und ermutigen zu lassen und
die jeweilige Thematik in einem der
über 100 Workshops zu vertiefen, spirituell, intellektuell oder künstlerisch.
Ohne Frage waren die Hauptvorträge
mit den Überschriften: „Heimat Erde“
„Gieriges Geld“ „Klimawandel und
Biosphärenkrise“ sowie „Kein Blut für
Rohstoffe“ kapitalismuskritisch und
religiös-spirituell motiviert.
Das hat seinen Ursprung in der
Tatsache, dass 20% der Menschheit
80% der natürlichen Ressourcen nicht
nur verbrauchen, sondern auch ver-
schwenden und daher Lösungen dringend gesucht werden.
Ergebnisse aus den Workshopbeiträgen wurden gesammelt und
schließlich in der Mainzer Botschaft
zusammengefasst, die beim Abschlussgottesdienst in der katholischen Petrus Canisius Kirche an den
Vizepräsidenten des Weltkirchenrates, Martin Robra, überreicht wurde.
Trotz reicher Kritik im Vorfeld, hat
sich die ÖV behauptet und damit gezeigt, dass die kirchliche und interreligiöse Basis nicht nur lebendig ist,
sondern auch gehört werden kann.
Gerade durch das Friedensgebet der
Religionen und andere religionsverbindende Workshopangebote wurde
deutlich, dass die menschheitsbedrängenden Fragen nicht allein politisch, sondern auch im Zusammenwirken der Religionen behandelt werden
können und müssen. Beginnen wir
doch damit hier und heute.
(Weitere Infos und der Wortlaut
der Mainzer Erklärung unter: www.
oev2014.de/)
Monika Müller-Ahlheim
9
Christen in Bickenbach
am Bachgassfest
Eiscreme und Gottesdienst im Zelt
Unser Arbeitskreis CiB war, wie seit
Jahren, beim Bickenbacher Volksfest
am Wochenende nach Christi Himmelfahrt mit einem Eisstand an der
Einmündung Steingasse/Bachgasse
präsent.
Der Stand war durchgängig in
vierzehn „Schichten“ mit drei Personen besetzt, von jeder beteiligten
Kirchengemeinde (Evangelische Kirchengemeinde, Katholische Kirchengemeinde, Freie evangelische Baptistengemeinde) ein Mitglied.
Zusammen mit den Helferinnen
und Helfern im Hintergrund, die sich
um den Auf- und Abbau sowie um die
Standeinrichtung und die Einkäufe
kümmerten, hat eine rund fünfzigköpfige Gruppe für einen reibungslosen
Ablauf gesorgt. Kaum zu glauben, wie
viele Leute gebraucht werden, um so
etwas auf die Beine zu stellen. Herzlichen Dank für die geschwisterliche,
solidarische Unterstützung!
Höhepunkt der überkonfessionellen Zusammenarbeit war der Volksfestgottesdienst sonntags in der
Bachgasse, mitgestaltet vom CVJMBläserkreis. Die Predigt hielt in diesem Jahr Pastor Alexander Siebert von
der Baptistengemeinde. Er hob darin
die Verlässlichkeit Gottes hervor, der
seine Versprechen und Zusagen hält,
wie es uns die Bibel überliefert hat.
Daher können auch wir vertrauensvoll
10
glauben und aus seinem Wort Trost
und Ermutigung für unser heutiges
Leben schöpfen. Entsprechend dem
CiB-Jahresmotto „Ich war fremd und
ihr habt mich aufgenommen“ ging die
Kollekte des Gottesdienstes an den
örtlichen Arbeitskreis Asyl.
Unsere nächste Planung: Wir werden zum Thema Flucht und Fremdheit
eine Busfahrt zur Grenzgedenkstätte
Point Alpha zwischen Geisa und Rasdorf an der früheren, innerdeutschen
Grenze durchführen. Der Komplex
umfasst einen amerikanischen Stützpunkt auf der hessischen Seite und
ein Teilstück der originalen Grenzsicherungsanlagen der DDR auf Thüringer Seite. Vorgesehener Termin:
Samstag, 8. November 2014.
Bitte beachten Sie die weiteren Ankündigungen!
Wolfgang Krichbaum
40 Jahre Heilig Geist-Kirche
in Seeheim
Vor einem Jahr haben wir das 100-jährige Jubiläum unserer Jugenheimer
Pfarrkirche St. Bonifatius gefeiert.
100 Jahre von Kriegen und viel Elend
geprägte Geschichte, aber auch der
Aufbruch zu einer eigenständigen
Gemeinschaft der katholischen Bevölkerung in unseren Gemeinden. Einzelheiten dieser Entwicklung sind u.a.
in der Festschrift zum 100-jährigen
Jubiläum der Pfarrkirche in Jugenheim
nachzulesen.
Die Einwohnerzahl – und damit
auch die Zahl der Katholiken – stieg
vor allem durch die vielen Flüchtlinge
nach dem 2. Weltkrieg beträchtlich
an, so dass im Jahr 1958 der Bau einer katholischen Kirche in Seeheim
beschlossen wurde. Besonders erwähnenswert ist, dass sich die Mitglieder des damals neu gegründeten Kirchbauvereins zu monatlichen
11
Zuwendungen verpflichteten, die
– zusammen mit Kollekten und anderen Spenden – in etwa 15 Jahren
die stattliche Summe von 110000 DM
erbrachten. Uns allen ist bewusst,
dass auch während und nach der Bauzeit um weitere Spenden zur Tilgung
der Schuldenlast und für die Ausgestaltung der Kirche gebeten werden
musste. Außenanlagen, Reparaturarbeiten, eine neue und sparsamere
Beleuchtungsanlage, ständig steigende Heizungskosten und vor allem der
Bau des Gemeindehauses – heute
das Bischof-Colmar-Haus – verursachten hohe Kosten und tun dies trotz
beträchtlicher Eigenleistungen auch
heute noch.
Dass die Bereitschaft vieler Gläubigen, immer wieder dafür zu spenden,
weiter besteht, ist keine Selbstverständlichkeit.
Wir alle können dafür dankbar
sein. Es ist nicht der Sinn dieser Zeilen, die Heilig Geist-Kirche detailliert
zu beschreiben. Wir kennen sie seit
40 Jahren. Die Erfahrung zeigt, dass
die Größe des Kirchenraumes richtig geplant wurde. Bei vielen Gottesdiensten - nicht nur an Weihnachten!
- ist die Kirche gut gefüllt. Das ist bei
dem derzeitigen Rückgang der Kirchenbesucherzahlen ein Zeichen, wie
wichtig die Seeheimer Kirche für unsere Gemeinde, die ja neben Seeheim
und Jugenheim auch Bickenbach umfasst, geworden ist.
Einige Bemerkungen allerdings
noch zu den wichtigsten Neuanschaffungen der letzten Jahre:
12
Nachdem viele Jahre lang eine
selbst gebaute elektronische Orgel
als Begleitung des Gemeindegesangs
diente, bot sich nach dem endgültigen
„Aus“ dieses Instrumentes eine einmalige Chance zu einem Ersatz an.
Dieses neue Instrument ist eine
über 100 Jahre alte, in England „ausrangierte“ Orgel, die wir zu einem
außerordentlich günstigen Preis erwerben konnten und deren sehr gutgelungene Restaurierung von einem
anonymen Spender in unserer Gemeinde bezahlt wurde.
Das ist wirklich ein Glücksfall, um
den uns manch andere Gemeinde beneidet.
sonders nachdem ich die herrlichen
Kirchen der Backsteingotik in Nordostdeutschland gesehen habe - eine
stärker aufgelockerte Backsteinarchitektur gewünscht. Andererseits dürfen wir die Gedanken und die Absicht
der für die Planung Verantwortlichen
nicht gering schätzen; dazu möchte
ich einige wenige Sätze von Herrn Professor Bartmann (1. Architekt) aus der
Festschrift zur Einweihung der Kirche
zitieren:
„Das Innere ist ganz auf
Sammlung und Konzentration abgestellt. Der Besucher
soll herausgehoben werden aus
der Unrast unseres Lebens. Dem
Tausenderlei der heutigen Welt
steht eine in Form und Baumaterial gegebene Ruhe gegenüber. Die
helle Decke über den Ziegelsteinwänden und das von oben einfallende Licht geben die Richtung
aufwärts. Beim Hineingehen wird
ein spärlich belichteter Vorraum
durchschritten, und erst wenn
man die tiefliegende Orgelempore hinter sich gelassen hat, öffnet
sich optisch der große Raum.“
(S. 29)
Taufstein
Entwurf: W. Speckhardt, Jugenheim
Eine andere wichtige Neuanschaffung war der Taufstein, der ja in keiner
Kirche fehlen sollte.
Dass unsere Gemeinde nach dem
provisorischen und unbrauchbar gewordenen Gemeindehaus das jetzige
Bischof-Colmar-Haus errichten konnte
(allerdings nur mit großzügiger finanzieller Hilfe des Bistums), ist ein weiterer Beweis für die Wichtigkeit unserer Gemeindearbeit.
Die Gestaltung der Kirche hat von
Anfang an zu sehr unterschiedlichen
Meinungen Anlass gegeben. Viele
halten den Kirchenraum für zu dunkel
und eintönig. Auch ich hätte mir - be-
Ähnlich unterschiedliche Ansichten gibt es auch bei der Bewertung
der vom bekannten Mainzer Künstler
K.-H. Oswald geschaffenen Gruppe
an der Altarwand. Eine Christusfigur
- ohne Kreuz - ein Arm ausgestreckt
13
zum himmlischen Vater, der andere zu der am Boden kauernden Figur
der Maria Magdalena: Christus streckt
uns die Hand entgegen und hilft uns
in seinem Tod, die tödlichen Niederungen unserer irdischen Existenz zu
übersteigen. Eine sehr aussagekräftige Geste.
Der Vollendung des Kirchbaus vorausgegangen waren lange und intensive Diskussionen, nicht nur in den
Gremien, sondern in der Gesamtheit
der Gemeinde über die Namensgebung der Kirche. Sollte sie der Gottesmutter Maria oder einem Heiligen
geweiht werden oder …? Es gab viele
Vorschläge. Die Entscheidung für den
jetzigen Namen des neuen Gotteshauses war gut überlegt und sicher richtig.
Unsere Pfarrgemeinde ist bekannt
dafür, sich für die Kinder, die Jugendlichen und die jüngeren und älteren Erwachsenen nicht nur im religiösen Bereich einzusetzen, sondern auch der
Geselligkeit viel Raum zu geben. Auch
anlässlich der Weihe der neuen Kirche
gab es ein stattliches Rahmenprogramm u. a. eine Abendmesse mit den
bekannten Kiedricher Chorknaben.
Ein Teil der Pfarrgemeinde wird
sich – wie ich als damaliger Vorsitzender des Pfarrgemeinderates – sowohl
an den Tag der Grundsteinlegung am
25. November 1972 als auch an den
Weihetag der Kirche, den 7. Dezember
1974 erinnern. Beiden Feierlichkeiten
stand der damalige Mainzer Weihbischof Dr. J. M. Reuss vor. Die Weihe
Altargruppe
Karl-Heinz Oswald (Mainz)
14
der neuen Kirche gliederte sich in:
Übergabe des Neubaus – Beisetzung
der Reliquien – Weihe der Kirche und
des Altars – Eucharistiefeier. Der damalige Mainzer Bischof Kardinal Volk
sandte, wie auch der erste Pfarrer der
Gemeinde, V. Kulzer, der Pfarrer der
evangelischen Gemeinde, E. Fischer
und der damalige Bürgermeister von
Seeheim, W. Draudt, ein Grußwort.
Das wichtigste Grußwort schrieb
Pfarrer A. Leber, der 30 Jahre lang Pfarrer unserer Gemeinde war und für den
der Weihetag ein Höhepunkt seines
Wirkens war.
Vor allem ihm gehört unser Dank
für sein Wirken und speziell für seinen
Einsatz bei der Planung und beim Bau
des Gotteshauses. Seine Nachfolger,
Pfarrer Dr. Pelz und unser jetziger Pfarrer Br. M. Kleespies können, wie wir
alle, dankbar sein für seinen Einsatz .
In diesem Jahr empfangen am 7.
Dezember Jugendliche unserer Pfarrgemeinde das Sakrament der Firmung, d.h. sie empfangen durch den
Heiligen Geist die Stärkung im Glauben, die sie brauchen, um ihren Weg
als Christinnen und Christen gehen zu
können.
Im Rahmen dieses Festgottesdienstes wollen wir dankbar an die
Weihe unserer Hl. Geist-Kirche vor 40
Jahren erinnern. Zu diesem besonderen Gottesdienst sind Sie alle herzlich
eingeladen
Peter Mertens
.
15
Schutzmantel Madonna im Vorraum
der Hl. Geist-Kirche Seeheim
Messdiener 2014
Wir sind die Neuen!!!
Wir, Julia, Anna, Vincent K., Vincent S.,
Oskar und Marlene, wollen Messdiener werden. Von unseren Betreuern
Birte Kurth und Marcus Möws haben
wir schon allerhand gelernt, zum Beispiel Gewänderanziehen und Klingeln.
Mit Herrn Pfarrer Kleespies und Frau
Haas haben wir auch schon einen Ausflug nach Mainz gemacht. Dort haben
wir den Dom „Sankt Martin“ besucht
und bei einer Führung viel gelernt, wie
zum Beispiel, dass es 20 Sankt Martin
Statuen in und um den Dom gibt.
Zum Abschluss unseres schönen
Ausflugs haben wir noch ein Eis gegessen.
Unter diesem Motto
brachen wir (7 Minis/
2 Betreuer) am 2. August in zwei Sonderzügen nach Rom auf.
Unser Hotel San Pietro
war sehr schön und wir hatten einen
tollen Blick auf den Petersdom.
Die Woche über haben wir uns
sehr viel in der Stadt angesehen. Am
besten gefiel uns das Kolosseum, der
Petersdom und die vielen Kirchen.
An manchen Tagen gab es sehr
schöne Gottesdienste mit den anderen Messdienern aus Mainz und
mit dem Weihbischof. Das Highlight
der Romwallfahrt war die Audienz
mit Papst Franziskus, bei der 50000
Messdiener auf dem Petersplatz
waren. Die Erkennungszeichen der
Messdiener waren Halstücher, die je
nach Bistum andere Farben hatten.
Fast jeder hat versucht, sein Tuch
mit jemand aus einem anderen Bistum zu tauschen. Leider wollte Papst
Franziskus sein weißes Halstuch (es
war das einzige weiße Halstuch) nicht
tauschen.
Am Freitag, den 8. 8. traten wir die
Heimreise traurig an, denn die Wallfahrt war ein wunderschönes Erlebnis
mit neuen, interessanten Eindrücken
und vielen neue Bekanntschaften.
Wir freuen uns alle schon auf die
nächste Romwallfahrt, denn wie der
Weihbischof beim Abschlussgottesdienst sagte: Nach der Wallfahrt ist
vor der Wallfahrt.
Julia, Annika, Naemi, Amelie, Wiebke,
Thorben, Johannes, Shoaib und Frau Haas
16
Nicht nur Fortbildung – mehr als Urlaub:
Zu einer einwöchigen Segeltour auf dem Ijsselmeer
brachen am 21. Juli elf Leiterinnen und Leiter des Pfadfinderstammes St. Bonifatius auf. Tagsüber wurde gesegelt, abends wurde thematisch gearbeitet.
Sommer in Bad Griesbach, Nordschwarzwald
Hexenhauserlebnis für Wölflinge und Turner AG
Zum ersten Mal im Sommer und diesmal auch mit Gästen der Turner AG
des Schuldorfes erlebten die Wölflinge (7 bis 10 Jahre) des Pfadfinderstammes St. Bonifatius unserer Pfarrei ein aufregendes Wochenende im
Hexenhaus im Schwarzwald. Die Reise startete am Freitag, 4. Juli, mit einem Zwischenstopp an der Autobahnkapelle bei Baden Baden. Leider war
der Gruppe der Zutritt in die Kapelle
verwehrt, weil Fernseh-Dreharbeiten
für einen Gottesdienst stattfanden.
In Bad Griesbach angekommen tobten sich die Kinder im Wald und beim
Staudamm-Bauen am Bach nahe dem
Hexenhaus erst einmal aus und fieberten am Abend beim Fußball-WMViertelfinal-Spiel Deutschland/Frankreich mit. Für das leibliche Wohl aller
17
Teilnehmer sorgten die Betreuer Alexander Biebel, Birte Wiesenthal, Peter
Kotulla, Siegfried Krick unter der Anleitung von Benjamin Krick. Wandern
durch den schönen Nordschwarzwald,
eine Fackelwanderung, Lieder am Lagerfeuer und die nun schon traditionelle „Spring-Wanderung“ in der reißenden, wilden Rench sorgten dafür,
dass auch diese Fahrt zum Hexenhaus
wieder ein tolles Erlebnis war.
Mit Schlusskreis und dem Lied:
„Nehmt Abschied Brüder“ klang das
schöne Wochenende im Schwarzwald
aus. Weitere Informationen und Bilder
sind auch auf der Homepage unserer
Pfarrgemeinde
(http://www.sanktbonifatius-seeheim-jugenheim.de/)
zu finden.
Siegfried Krick (Artikel gekürzt, d. Red. )
Heimweh
ein Bericht aus dem Asylbewerberheim
Im Asylbewerberheim Balkhäuser Tal
erhielt dieser Tage ein junger Mann
aus Somalia die Aufforderung zur Ausreise nach Italien. Dabei erschütterte
mich weniger das unwürdige Dublin
III Verfahren, als sein tiefes Heimweh,
das ihn mit dem Schreiben überkam.
Heimweh nach der Mutter, den
zahlreichen jüngeren Geschwistern,
Heimweh nach einem Ort der Geborgenheit und des Angenommenseins,
gefolgt von der resignierten Frage: Warum habe ich meine Heimat verlassen?
Es gibt viele Gründe, warum Asylbewerber ihre Heimat verlassen: Diskriminierung aus ethnischen, gesellschaftlichen oder religiösen Gründen,
Militärdienst, fehlende Rechtsstaatlichkeit oder überhaupt ein fehlendes
Regierungssystem.
Heimat ist auch ein biblisches Thema, oft in Verbindung mit Flucht, Sklaverei und Aufbruch – immer auch in
Verbindung mit Gottvertrauen.
Die bekannteste und gleichzeitig
religionsverbindendste Geschichte ist
die von Abraham, der im Vertrauen auf
Gott seine Heimat verlässt, ziellos und
doch immer von Gott und der Hoffnung getragen, das gelobte Land zu
finden. Dieses gelobte Land will von
uns gesucht werden, auch durch Aufbruch. Und vielleicht findet es sich zuallererst in den Herzen der Menschen,
wenn sie vertrauend auf Gott und ihre
18
Mitmenschen offen und solidarisch in
ein gemeinsames Handeln kommen.
Dann mag es gelingen, das gelobte
Land als einen Ort der Geborgenheit
und Zugehörigkeit zu gestalten, als
Ort der lebendigen Begegnung mit
Menschen und deshalb auch mit Gott.
Wir in Deutschland leben in Sicherheit und überwiegend im Wohlstand.
Kriege, Folter, Hungersnöte und Naturkatastrophen sind uns weitgehend
fremd geworden. Aber diese Sicherheit beinhaltet die Gefahr der Erstarrung. Heimat ohne Aufbruch bleibt bei
sich selbst, ist sich selbst genug und
empfindet Neues womöglich nicht
als Bereicherung, sondern als Bedrohung. So können wir die Asylbewerber
hier in unserem Kreis als Anruf Gottes
und Chance verstehen gemeinsam mit
ihnen aufzubrechen, in unserer Suche
nach dem gelobten Land.
Eine syrische Familie mit drei sehr
lieben Kindern im Alter zwischen
sechs und neun Jahren erwartet in
drei Wochen ein Baby und wünscht
sich nichts sehnlicher als eine kleine
Wohnung, in der das neue Kind Heimat finden kann. Ein weiteres afghanisches Ehepaar, das im September ihr
erstes Kind erwartet, wäre mit einem
größeren Zimmer und eigener Waschund Duschgelegenheit zufrieden.
Für die zwölf Kinder aus Albanien,
Serbien und Syrien suchen wir noch
Hausaufgabenbetreuung und deutsche Spielgefährten. Die erwachsenen Asylbewerber freuen sich über
Sprachkurse, Besuche und Ausflüge in die nähere Umgebung, um die
deutsche Sprache und Kultur kennen
zu lernen.
Jeden Samstag findet Jeweils
um 14:00 Uhr ein offenes
Treffen im Asylbewerberheim Balkhäuser Tal statt,
Spenden für
die Philippinen
Immer wieder werden die Philippinen
von großen Naturkatastrophen getroffen: See- und Erdbeben, Überschwemmungen und Erntevernichtungen.
Viele Menschen verlieren ihre Angehörigen, lassen sie behindert zurück,
Häuser, Hospitäler, Schulen und auch
Kirchen werden zerstört. Unser Aufruf,
den Menschen in ihrer Notlage zu helfen, blieb nicht ungehört. Im letzten
Jahr konnten wir eine große Sammlung mit Nahrungsmitteln versenden.
zu dem Sie herzlich eingeladen sind.
Weiter suchen wir jemanden, der Ansprechpartner für die medizinische
Betreuung ist, Asylbewerber auf dem
Weg zu Fachärzten begleitet und Termine vereinbart. Auch über Geldspenden, z. B. für den Kauf von Monatskarten nach Darmstadt oder für die
medizinische Versorgung würde sich
der Helferkreis freuen.
Spendenkonto der
Ev. Kirchengemeinde Seeheim
Volksbank Seeheim-Jugenheim
DE26 5086 480800 0000 9130
GENODE51SJ2
Stichwort: Asyl
Monika Müller-Ahlheim
19
Nach dem letzten Erdbeben haben
wir die Pfarrei um gebrauchte Kleider
und Schuhe gebeten. Fast über 3 Wochen lang wurden Kleidungsstücke für
den Sommer abgegeben, in Hähnlein
deponiert, dort geordnet, in Kisten
verpackt und später in Container verladen. Um die Versandkosten so niedrig wie möglich zu halten, wurde die
Verteilung von der Caritas in Manila
übernommen.
Die PPG bedankt sich ganz herzlich bei allen Gemeindemitgliedern,
die diese Sammlung möglich gemacht
Für die PPG: Ursula Becker
haben. SIngkreis 2014 in Ingelheim
Singkreisausflug
Neuer Dirigent gesucht
Anfang Juli unternahm der Singkreis
einen Ausflug nach Ingelheim. Unter
der Leitung von Angelika Franz, die
viele Jahre in Ingelheim gewohnt hat,
besuchten wir die Kaiserpfalz mit der
Saalkirche und die überraschend große Festung aus dem 13. Jahrhundert.
Dabei stellten wir fest, wie wenig wir
unsere nähere Umgebung kennen.
In der Rotweinstadt Ingelheim endete der Ausflug bei einem zünftigen
Imbiss mit Weinprobe in einem Weingut, das seit mehreren Generationen
im Familienbetrieb geführt wird.
Zu Beginn der Sommerferien hat sich
der Singkreis von seinem Leiter, Herrn
Pruner getrennt und sucht nun nach einem neuen Dirigenten. Kennt jemand
eine/n Musiklehrer/in, Chorleiter/in
oder ähnlich qualifizierte Musiker/in,
der/die Interesse daran hat, den Singkreis zu übernehmen?
Caritas 2014
Bitte im Pfarrbüro (06257-
3461) oder bei Karin Kraft
(06257-81081) melden.
Christine Bungert
Für direkte Einzahlungen:
Im letzten Pfarrbrief haben wir
Sie um eine Spende zugunsten
der Caritas gebeten. Leider standen
uns bis zur Verteilung des Pfarrbriefes
die angekündigten Überweisungsträger nicht zur Verfügung. Das bedauern
wir sehr. Sie liegen nun diesem Pfarrbrief bei. Wir freuen uns über jede
Spende, egal ob groß oder klein, und
bedanken uns schon jetzt herzlich für
Ihre Unterstützung.
.
20
Konto der Gemeindecaritas bei
der Sparkasse Darmstadt (Kontonr. 240 044 49, BLZ 508 501
50). Der Einzahlungsbeleg wird bis zu
200 Euro von den Finanzämtern als
steuermindernd anerkannt. Bei Beträgen darüber – und auf Wunsch bei
kleineren Beträgen – stellen wir Ihnen
gerne eine Spendenbescheinigung
aus.
Helga Werner
- Ausschuss für Caritas und Soziales -
Chronik
_______________unserer Gemeinde_______________
xP
Wir gedenken
im Gebet unserer
Verstorbenen:
†
Das Sakrament der
Taufe empfingen:
• Daniel Hechler
• Noel Pedure Senor
• Philip Edwin Spaniol
• Max Valentin Nothhelfer
• Leo Carl Nothhelfer
• Victoria Charlotte Strauß
• Adriana Serena Bezerra
• Kira Lisann Krichbaum
• Ban Malte Schmidt
• Paul Arne Schmidt
• Simon Tiberius Trauth
• Lara Ruhm
• Hannah Bruchwalski
• Ella Skowronek
• Hildegard Rotter
• Alexander Dirigo
• Katharina Lang
• Hermine Färbert
• Thomas Fickel
• Hermann Reinhard
• Hans Saller
• Helmut Anselmann
• Karl-Heinz Walther
• Horst Dorfner
• Angelika Büdinger
• Elisabeth Scheller
• Gerda Plößer
• Katharina Scholz
• Alfred Breyer
• Berta Gebauer
Das Sakrament
der Ehe spendeten sich:
• Tanja Müller und Sebastian Stöhr
• Sabrina Bürger und Michael Kruza
• Sarah Schäl und Marcus Noah Bühring
• Meike Viola Frittmann und Florian Alexander Geier
• Melanie Meyer und Claudio De Rosa
• Eva Maria Lutterbeck und Denis Marius Moebus
• Giuseppina Tartarelli und Dominic Nolde (auswärts)
• Angela Grasso und Crocifisso Rifino (auswärts)
• Michaela Hanauer und Tobias Vaerst (auswärts)
21
Regelmässige
Gottesdienstzeiten
St. Bonifatius
Hl. Geist
Sandmühlstraße,
Jugenheim:
Pestalozzistraße 25/
Am Grundweg,
Seeheim:
Samstag 18:00 Uhr
Sonntag 8:30 Uhr
Dienstag 18:00 Uhr
Sonntag
Freitag
10:30 Uhr
8:15 Uhr
Familiengottesdienste
10:30 Uhr Hl. Geist-Kirche
14. September, 12. Oktober, 9./23. November, 14. Dezember
Kindergottesdienste
10:30 Uhr Werktagskapelle Hl. Geist-Kirche
21. September, 5. Oktober, 16./30. November, 21. Dezember
Die Kinder kommen zur Gabenbereitung in den regulären Gottesdienst.
Wortgottesdienste Franziskanische Gemeinschaft
St. Bonifatius Jugenheim
28. September, 3./5./19. Oktober,
9./23./30. November, 7./14./21. Dezember
(Genaue Uhrzeiten bitte den aktuellen Mitteilungen entnehmen
oder www.pace-e-bene.de)
Alte und kranke Pfarrangehörige,
die Krankenkommunion/Besuch des Pfarrers wünschen,
bitte im Pfarrbüro melden.
Sprechstunde und Beichtgelegenheit
Jeden Dienstag von 16:30 bis 17:30 Uhr
im Pfarrhaus bei Pfr. Br. Martin Kleespies.
Bitte beachten Sie auch die in den Kirchen ausliegenden
Mitteilungen, die regelmässig aktualisiert werden!
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Gruppen die sich regelmäßig
im Bischof-Colmar-Haus treffen
Kinder und Jugend:
• Messdiener- und Messdienerinnen
Gemeindereferentin Ursula Haas (Tel: 34 61)
• Mutter-Kind-Kreis (MUKIS)
Monika Runde (Tel: 6 26 31).......................................Dienstag 9:30–12:30 Uhr
• Pfadfinderschaft St. Georg
- Stamm St. Bonifatius, Seeheim
Rasmus Runde, www. dpsg-seeheim.de
• - Stamm Ulrich v. Münzenberg, Jugenheim
Lukas Rabenau, Lukas.R@dpsg-jugenheim.de, www.dpsg-jugenheim.de
Frauen:
• Bastelgruppe des Frauenkreises
Doris Bruchwalski (Tel: 0 61 51-59 34 65).....letzter Montag im Monat 15:00 Uhr
• Teestube/Treffpunkt für Frauen
Hedwig Heß (Tel: 6 94 84)........................................Mittwoch 15:00–17:30 Uhr
• Grußkartenbastelgruppe
Hedwig Heß (Tel: 6 94 84)...........................jeden 2. Dienstag 15:00–17:00 Uhr
• Philippino-Prayer-Group
Ursula Becker (Tel: 89 26)............jeden 2. Sonntag im Monat 14:30–19:30 Uhr
Musik / Singen:
• Kirchenchor
Olga Levina (Tel: 0 62 01-3 89 39 32)..........................Montag 19:30–21:30 Uhr
Uhr
• Singkreis
Karin Kraft (Tel: 8 10 81)..........................................Mittwoch 20:00–22:00 Uhr
Senioren:
• Seniorentreff
Brigitte Eitel (Tel: 8 22 72 )
Brigitte Sulovsky (Tel: 8 12 70)..................................Dienstag 14:30–17:00 Uhr
Weitere Gruppen:
• Kontaktkreis
Hiltrud Schmidt (Tel: 8 48 32 ).....................................Termine nach Absprache
• Bibelkreis
Wolfgang Hemmer (abjw-hemmer@web.de..jd. 1. Sonntag im Monat 11:30 Uhr
• Kreuzbund · Selbsthilfegruppe für Suchtkranke.........Montag 18:30–20:00 Uhr
• Legion Mariens (Pfarrhaus Jugenheim)..........Donnerstag von 16:00–17:30 Uhr
Änderungen bitte bei der Redaktion melden. Danke!
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Terminvorschau
Do, 11.09.20.00 Uhr S eminar Erwachsenenbildung
Freie Ev. Gemeinde Jugenheim
Do, 18.09.20.00 Uhr Seminar Erwachsenenbildung Pfr. Reith-Haus Seeheim
So, 21.09. 10.30 Uhr E inführung der neuen Ministranten und
Kinderwortgottesdienst
Hl. Geist
Do, 25.09.20.00 Uhr Seminar Erwachsenenbildung Bischof Colmar-Haus Seeheim
So, 28.09.10.30 Uhr Erntedankgottesdienst, Einführung
des neuen Gotteslobes und Pfarrfest
Hl. Geist
So, 02.11 14.00 Uhr Gräbersegnung Friedhof Bickenbach
15.00 Uhr Gräbersegnung Friedhof Jugenheim
15.00 Uhr Gräbersegnung Alter Friedhof Seeheim
Di, 04.11.20.00 Uhr PGR-Sitzung Jugenheim
So, 09.11.10.30 Uhr Eine-Welt-Sonntag - Familiengottesdienst
und Umtrunk
Hl. Geist
17.00 Uhr Martinsumzug (siehe aktuelle Gottesdienstordnung!)
18.00 Uhr Taizégebet zur Friedensdekade Ev. Bergkirche Jugenheim
Mi, 19.11.19.00 Uhr Ökum. Gottesdienst zum Abschluss der Friedensdekade Ev. Bergkirche Jugenheim
So, 23.11.10.30 Uhr Familiengottesdienst
Verkauf von Adventskränzen, weihn. Artikeln
und Grußkarten
Hl. Geist
So, 30.11.10.30 Uhr G
emeindemesse mit dem Singkreis und
Kinderwortgottesdienst Hl. Geist
16.00 Uhr „Advent mit dem neuen Gotteslob“
Bischof Colmar-Haus Seeheim
So, 07.12.10.30 Uhr Firmung mit Domdekan Heckwolf
Hl. Geist
Di, 09.12.20.00 Uhr PGR-Sitzung Jugenheim
So, 21.12.10.30 Uhr Kinderwortgottesdienst und Türkollekte Hl. Geist
Heiligabend
Mi, 24.12.15.00 Uhr Krippenfeier für Kinder Seeheim
17.00 Uhr Christmette
22.00 Uhr Christmette Hl. Geist
St. Bonifatius
Do, 25.12.08.30 Uhr Gemeindemesse
10.30 Uhr Gemeindemesse
St. Bonifatius
Hl. Geist
Fr, 26.12. 08.30 Uhr Gemeindemesse
10.30 Uhr Gemeindemesse
St. Bonifatius
Hl. Geist
1. Weihnachtsfeiertag
2. Weihnachtsfeiertag
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Seele and Geist
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