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20 Tage – 20 Bücher 2014 Tag 1: Was lesen Sie - lese-meer.de

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20 Tage – 20 Bücher 2014
Tag 1: Was lesen Sie gerade?
Martina:
Noah von Sebastian Fitzek
Marion:
Ich lese gerade "Europa erfindet die Zigeuner" von Klaus Michael Bogdal. Es handelt sich um
ein Sachbuch, schon wissenschaftlich geschrieben, aber nicht zu schwer verständlich. Kurz gefaßt
geht es im Buch darum, warum diese Minderheit seit Jahrhunderten so stigmatisiert und negativ
besetzt ist.
Der Titel hat mich angesprochen, vielleicht, weil ich selber so gerne im Wohnwagen unterwegs bin
und bisher nicht wußte, woher diese Begrifflichkeit Zigeuner überhaupt herkommt.
Ich bin noch ziemlich am Anfang des Buches, aber ich merke schon, dass der Autor mit allen
Vorurteilen (und auch der Sozialromantik) ziemlich aufräumt.
Jutta:
Hier im Laden habe ich "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker liegen
und bin ganz begeistert. Eine verschachtelte Geschichte über einen Schriftsteller, der an einer
Schreibblockade leidet und seinen alten Professor entlasten will, der unter Mordverdacht steht. Eine
Geschichte in der Geschichte, aber nicht verwirrend. Zu Hause liegt "Der menschliche Körper"
von Paolo Giordano, von dem ich "Die Einsamkeit der Primzahlen" gelesen hatte und ziemlich
beeindruckt war. Zu dem neuen Buch kann ich aber noch nicht viel sagen - damit habe ich gerade
erst angefangen.
Susanne:
Ich lese gerade "Sand" von Wolfgang Herrndorf. Eigentlich bin ich erst durch den Selbstmord
des Autors im letzten Jahrauf ihn und sein Buch aufmerksam geworden.
Ich habe nun 1/3 davon gelesen, bin aber mittlerweile ganz begeistert, da die Erzählweise am
Anfang etwas gewöhnungsbedüftig war. Nach den ersten 30 Seiten wollte ich das Buch eigentlich
weglegen, aber durch eine längere Zugfahrt heute habe ich 100 Seiten am Stück lesen können und
bin jetzt voll eingetaucht. Man sollte sich intensiv mit den Buch beschäftigen und nicht nur 10
Seiten heute und 10 Seiten morgen lesen. Zumindest habe ich heute diese Erfahrung gemacht.
Gerda:
„Sommer in Maine“ von J. Courtney Sullivan
Britta:
Ich lese gerade “Glückliches Eheleben” – erschienen irgendwann um 1920. Habe das Buch aber
schon wieder zur Seite gelegt. So könnte ich es dieses Jahr schaffen, mal zwei verschiedene Bücher
an Tag 1 und 20 aufzuführen...
Birgit:
Zur Zeit lese ich von J.Meyerhoff "Alle Toten fliegen hoch". Erzählt wird die Geschichte eines
Jugendlichen aus Schleswig (!), der für ein Jahr als Austauschschüler nach Amerika geht. Das Buch
bereitet mir goßes Lesevergnügen, da es - bei aller Tragik - sehr sensibel und teils urkomisch erzählt
ist. Ich liege in den letzten Zügen und freue mich schon auf den nächsten Band dieser Geschichte,
die auch schon auf der Bühne Furore gemacht hat.
Ida:
Im Wohnzimmer liegt das Buch "Insektopädie" von Hugh Raffles.Für mich ein spannendes Buch
mit verschiedenen Aspekten zum Thema Insekten, z.B. Grillenkämpfe in Asien oder
Heuschreckenschwärme in Afrika.
Im Bett lese ich von Henry Hobhouse " Fünf Pflanzen verändern die Welt".
Peter:
Den Urlaubsblog meiner Tochter die seit ein paar Wochen mit ihrem Mann durch Asien reist( Indien
wurde mit 40 Tagen bedacht) bevor sie dann, nach kurzem Zwischenstop in Deutschland, nach
Chile zurückkehren werden.
Ilona:
Ach, die Frage erwischt mich im trubeligen Alltag. Momentan lebe ich wieder in der Phase, in der
ich froh bin, wenn ich es schaffe, jede Woche die ZEIT zu lesen. Ein kleines Buch habe ich mir
gegönnt:
„Esel“ Ein Porträt von Jutta Person, erschienen in der kleinen Reihe NATURKUNDEN,
herausgegeben von Judith Schalansky bei Matthes &Seitz Berlin. Meine Lieblingsliteraturkritikerin
bei NDR-Kultur, Annemarie Stoltenberg, stellte es im Dezember vor. Als überzeugte EselLiebhaberin musste ich dieses Buch einfach in meinen Besitz bringen. Nun lese ich immer wieder
abschnittweise darin. An den dem Esel vom Menschen zugeschriebenen Eigenschaften Dummheit,
Eigensinn und Sanftmut, die nicht als Garant für Erfolg gelten, wird einleuchtend dargelegt, dass es
sich doch eher um Stärken handelt.
Ansonsten begleitet mich Fachliteratur wie „Schwierige Kinder-Schwierige Schüler“ von Ulf
Preuss-Lausitz, einer der mich pädagogisch prägenden Professor_innen in meiner West-Berliner
PH-Zeit und „Sachunterricht in der Grundschule – entwickeln-gestalten-reflektieren“,
herausgegeben vom Grundschulverband.
Tag 2: mein schönster Bildband
Susanne:
Da muss ich leider passen. Richtig gut gefallen hat mir ein Bildband, den ich vor Jahren in den
Händen hielt. Es waren s/w Fotografien von Menschen und Landschaften. Der Titel ist mir
entfallen, aber ich habe es schon oft bereut, das Buch nicht gekauft zu haben. Fotografien/Bilder in
s/w haben oftmals eine stärkere Wirkung auf mich, als Farbbilder.
Martina:
ein Bildband über Norwegen
Gerda:
„Mein Schweden“ von Marianne Fredriksson
Peter:
Ist eine kleine Kostbarkeit: Exemplar 373 des Buches “Tilda Swinton” von Dino Simonett mit
faszinierenden Photos ( Film Stills) aus Filmen in welchen Mrs. Swinton mitspielte.
Britta:
Da muss ich jetzt mal kurz in mich gehen und überlegen, ob ich überhaupt einen Bildband besitze…
Hmmm… also das nächste zu einem Bildband, was ich besitze ist “Ein Tag Deutschland”, ein
Projekt, bei dem Fotografen einen Tag lang Fotos von Menschen, Landschaften, Gebäuden, etc.
gemacht haben. Diese wurden dann mit einem kleinen Kommentar, Uhrzeit und Aufnahmeort in
diesem Wälzer zusammengetragen und geben so einen Einblick in die Vielfalt unseres Landes. Und
das Beste: Der Projekttag war mein 25. Geburtstag. Die Ereignisse am Tag meiner Geburt sind in
der Zeitung festgehalten, die in meinem Fotoalbum klebt, zum 25. gibt es das Buch…ich bin
gespannt, was die nächste Stufe sein wird ;-)
Jutta:
"Israel aus der Luft" - den habe ich vor Jahren mal von meinem Mann geschenkt bekommen, aber
jetzt gibt es diese Ausgabe gar nicht mehr. Die ist mindestens so schön wie "Sinai - Wege ins
verheißene Land" von Ullstein, auch schon vergriffen. Und irgendwann einmal fahr ich da hin...
Birgit:
von H.Cantz Emil Noldes "Ungemalte Bilder"
Ida:
"Welt der Gärten" von Tessa Traeger und Patrick Kinmoth, darin werden gleichermaßen
englische Gärten, wie deren Gärtner/Besitzer vorgestellt.
Zu gleichen Teilen in Wort und Bild.Das Buch enstand nach einer Ausstellung in der National
Portrait Gallery.
Ilona:
Oh, die Auswahl fiel schwer. Entschieden habe ich mich für zwei Bildbände.
„Frau Faltermeiers Blumenladen“ von Isolde Ohlbaum.
In diesem Bildband hat die Fotografin Isolde Ohlbaum Gedichten von Rilke, Else Lasker-Schüler,
Margarete Hansmann, Paul Celan Blumenfotos gegenübergestellt, fotografiert in Frau Faltermeiers
Blumenladen in der Türkenstraße in München. Begeistert, das Buch in der Tasche, suchte ich 2003
an einem wahnsinnig heißen Sommertag bei einem Besuch Münchens diesen vielversprechenden
Blumenladen auf. Ich wurde nicht enttäuscht – draußen der Lärm der Großstadt, innen eine
verzauberte Welt und eine in sich ruhende, sehr eigenwillige Floristin. Mein Buch signierte sie mir
bereitwillig – aber es glaube keiner und keine, dass sie mir Blumen verkaufte. Nein, als sie hörte,
dass ich auf dem Weg zu unseren Freunden noch an das andere Ende Münchens müsste,
verweigerte sie den Verkauf der Blumen, deren Leiden sie nicht verantworten konnte. Schließlich
durfte ich eine Hortensie aus der Bretagne erwerben. Versehen mit vielen Aufträgen zur richtigen
Trocknung verließ ich den Laden. Meine Hartnäckigkeit und Redegewandtheit ist eigentlich
erfolgversprechend, doch hier war ich an meine Meisterin geraten. Gegen ihr Prinzip auch „die
Würde der Blume ist unantastbar“ verstieß Frau Faltermeier nicht.
Der zweite Bildband ist über Paris – meiner Lieblingsstadt, den mir mein Mann zum Kennenlerntag
im Oktober schenkte. „Paris – Kunstmetropole und Kulturstadt“ von Jean-Marie Pérouse de
Montelos, ein Bildband, der Sehnsüchte weckt. Eigentlich hatte ich mal die Parole ausgegeben, ich
müsste jedes Jahr einmal in Paris weilen. Leider konnte ich diesen Vorsatz nicht durchhalten.
Natürlich zählen zu meinen absoluten Favoriten sämtliche Fotobücher über unsere Enkelkinder!!
Tag 3: das Buch mit den schönsten/gelungensten Illustrationen
Jutta:
Das ist immer noch "Die Karte meiner Träume" von Reif Larsen. Den Titel habe ich in einem
anderen Zusammenhang schon einmal genannt. Auf jeder Seite des Buches sind am äußersten Rand
detaillierte Zeichnungen und Texthinweise, die durch einen gestrichelten Pfeil mit dem Text
verbunden sind, damit man immer weiß, wann genau man diese Anmerkungen lesen muss.
Gerda:
„Vier Jahreszeiten“ von Marjolein Bastin
Martina:
„Die Häschenschule“ von Albert Sixtus
Susanne:
"Pünktchen und Anton" von Erich Kästner und das schon seit meiner Kindheit. Das Buch ist von
der Büchergilde Gutenberg aus dem Jahre 1974. Ich lese immer mal wieder darin und genieße die
Zeichnungen von Walter Trier.
Peter:
Das ist schwierig zu beantworten. Einerseits finde ich "Hänsel und Gretel" sowie "Rotkäppchen"
mit Illustrationen von Susanne Janssen ganz wunderbar. Dann habe ich aber noch "Tibet" und
"Die drei goldenen Schlüssel" von Peter Sis anzubieten. Schließlich "Prinz Hamlet" und
"Vollmond" von F.K. Waechter. Die Tagesform entscheidet welches gerade als das schönste
empfunden wird.
Marion:
vielleicht das BuchBilderBuch von Quint Buchholz:
zuerst waren da nur die Arbeiten des Malers, Illustrators und Zeichners Buchholz rund um das
Thema Buch + Schreiben. Dann entstand die Idee, daraus ein Buch zu entwickeln. Jedes Bild wurde
einem Autor geschickt mit der Bitte zu dieser Zeichnung einen Text oder eine Geschichte zu
entwerfen.
Insofern muss man fast schon sagen, dass es sich nicht um eine illustrierte, sondern eher eine
"betextete" Ausgabe eines Buches handelt.
Besonders gut gefallen mir Text u. Bild von Elke Heidenreich u. Quint Buchholz. Das Bild zeigt,
warum es wichtig ist, dass kleine Mädchen Bücher haben...
Britta:
Da antworte ich mal spontan, ohne groß nachzudenken: “Nils Holgersson” von Selma Lagerlöf
mit den Illustrationen von Lars Klinting. Ein Buch aus meiner Kindheit und auch, wenn mir nur ein
einziges Bild in Erinnerung geblieben ist, ist dies heute das Buch der Wahl.
Birgit:
Das Kinderbuch „Nisse beim Friseur“
Ida:
Der Zoologe Ernst Haeckl hatte eine schöne Art Kleinstlebewesen auf Papier zu bannen, besonders
die Anordung der verschiedenen Lebewesen, zum Beispiel Plankton, auf den Blättern ist Kunst. Es
gibt mehrer Bücher mit diesen Blättern, ich habe " Kunstformen der Natur". Ich gebe zu das Wort
Illustrationen hier sehr zu dehnen.
Ilona:
Das Tolle an dieser Februar-Aktion ist, dass ich an die Bücherregale gehe, darin stöbere und
Entdeckungen mache. Jetzt fiel mir ein „uraltes“ illustriertes Buch mit Texten von Pablo Neruda
und Farbholzschnitten von HAP Grieshaber, gedruckt 1973 in der DDR vom Verlag Philipp
Reclam jun. Leipzig aus den 70er Jahren in die Hände: Ein Weihnachtsgeschenk meiner Oma, von
mir als Wunsch benannt. Darin entdecke ich mich als junge ambitionierte Lehramtsstudentin mit
meinem Namen „ilona zager“ weihnachten 73, selbstverständlich kleingeschrieben. Die Gedichte
von Pablo Neruda haben mich zu der Zeit sehr berührt. Nun werde ich sie noch einmal lesen und
mich freuen, dass die faschistische Militärjunta mittlerweile nicht mehr herrscht –diese Literatur
jedoch hat überlebt. Aber, was war das für eine Barbarei, die da über das Chile Allendes, damals ein
Lichtblick in der Welt für mich(eine gerechte demokratische Gesellschaft könnte aufgebaut
werden!).
Tag 4: Mein Lieblings-Winter-Bilderbuch
Britta:
Tja, jetzt müsste ich mich für eines entscheiden, aber das fällt mir schwer. Sehr schwer sogar.
Deshalb schummle ich an dieser Stelle etwas:
4a) “Weihnachten im Stall” und
4b) “Tomte Tummetott” und
4c) “Tomte und der Fuchs”, allesamt von Astrid Lindgren geschrieben und nur echt mit Bildern
von Harald Wiberg
4d) “Wie Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand” von Kathrin Siegenthaler und mit Bildern von
Marcus Pfister
Jutta:
Da gibt es eigentlich mehrere, aber wenn ich mich hier auf eines beschränken soll, dann ist es das
alte von Elsa Beskow “Olle bei König Winter” (heißt jetzt aber “Olles Reise zu König Winter”).
Das lag bei uns immer in der Weihnachtskiste, die am 1. Advent rausgeholt wurde und im Januar
wieder verschwand, obwohl es mit dem Fest gar nichts zu tun hat. Es ist einfach ein schönes
Winterbuch.
Marion:
tja Jutta, sind auch Mehrfachnennungen möglich??
Ich hatte mich nämlich auch auf "Olle bei König Winter" festgelegt. Das steht in dieser Jahreszeit
immer bei meiner Freundin auf dem Fensterbrett im Wohnzimmer und ist wirklich ein sehr schönes
Winterbilderbuch.
Aber ich hab nochwas auf Lager, streng genommen ist es kein WinterBILDERbuch, es ist nämlich
kein einziges Bild enthalten. Aber ich kenne wirklich kein anderes Buch, in dem es so oft um
Schnee und alle möglichen Zustandsbeschreibungen von Eis geht als "Smillas Gespür für Schnee"
von Peter Hoeg.
Und dann muss eben mal das Kopfkino herhalten ...
Birgit:
Immer wieder gerne alle Pettersson und Findus Bücher.
Peter:
"Olaf, der Elch" von Volker Kriegel mit wunderschönen Bildern. Alternativ aber auch mal dann
und wann "Im Schatten der Gans" von Gerhard Polt ( mit weniger Bildern aber dafür
Zeichnungen passend zu den sieben Geschichten).
Ida:
" Brombeerhag im Winter " von Jill Barklem, es ist eins von 8 Bänden über Mäuse im
Brombeerhag. Die Bücher haben etwas von Wimmelbilderbüchern, da immer noch eine Kleinigkeit
zu entdecken ist.
Ilona:
Diese Frage ist für mich leicht zu beantworten. Ohne groß nachzudenken fallen mir „Tomte
Tummetott“ und „Tomte und der Fuchs“ ein. Diese Bücher sind verbunden mit warmen
Erinnerungen an die Zeit, als unsere Kinder klein waren und diese Bücher uns durch die
Weihnachts- sowie Winterzeit begleiteten. Diese wunderbaren Geschichten, die das Anstrengende
des Winters, aber auch das Schöne und vor allem die Hoffnung auf den wiederkehrenden, Körper
und Seele wärmenden, Frühling in Wort und Bild zum Ausdruck bringen. In mir tauchen sofort
Bilder von den Vorlesesituationen auf, eine Zeit besonderer Innigkeit mit den Kindern.
Tag 5: die längste mehrbändige Reihe in meinem Bücherregal
Marion:
die längste mehrbändige Reihe habe ich vererbt an meine Kinder und deswegen steht sie auch nicht
mehr in meinem Bücherregal: 5 Freunde von Enid Blyton. Den zahlenmäßigen Bestand kann ich
nur schätzen, denn es ist wie damals: die Bücher liegen im Bett, unterm Bett, bei den Omas, im
Wohnwagen.
In meinem Bücherregal findet sich eine 6-bändige Werkausgabe von Hermann Hesse. Da könnte
ich auch mal wieder reinschauen.
Britta:
Das ist bei mir die Highlandsaga von Diana Gabaldon mit sieben Bänden mit jeweils bestimmt
1000 Seiten. Vor Jahren habe ich damit mal angefangen, bin aber irgendwann im fünften Teil
hängen geblieben. Und den ersten habe ich mal verliehen und nie wieder bekommen. Nachdem jetzt
aber anscheinend eine Verfilmung in Form einer Serie ansteht, die bestimmt in 4 Jahren auch mal
nach Deutschland kommt, wäre das ein Grund, den ersten Band nachzukaufen und nochmal mit der
Reihe anzufangen.
Jutta:
So viele Reihen habe ich gar nicht gefunden, aber von den wenigen ist die längste die von Stefanie
Zweig über die "Rothschildallee" - davon gibt es vier Einzelbände.
Gerda:
...über Jahrzehnte gesammelte Reader's Digest Auswahlbücher
Peter:
Meine längste mehrbändige Reihe ist die siebenbändige gebundene Ausgabe Suhrkamp "Auf der
Suche nach der verlorenen Zeit " von Marcel Proust mit ca. 5300 Seiten. Ich bin im Sommer
letzten Jahres im Band 1 "Unterwegs zu Swann" erst einmal stecken geblieben. Dieses Werk
braucht Zeit........Da muß ich jetzt aber 'mal wieder reinschauen und weiterlesen.
Ida:
Ich habe 10 Bände von " Das Lied von Eis und Feuer". Das hört sich von der Menge viel an, aber
im Original sind es nur 5 Bände. Die deutschen Verlage sahen in dem Stoff aber die Lizens zum
Geld drucken. Ein Teil der Bücher ist inzwischen verfilmt worden und ich finde es ist zu merken, da
einige Personen auf dubiose Weise wieder auferstehen usw.. Meine Begeisterung ist merklich
abgeklungen, was nicht bedeutet, daß ich die noch zu erwartenen 4 Bände nicht kaufen werden.
Irgend wovon müssen die Verlage und Frau Goullon ja Leben.
Susanne:
Elizabeth George. Bisher habe ich 17 Bücher gelesen.
Martina:
Teerose, Winterrose, Wildrose von Jennifer Donnelly
Ilona:
Erik Neutsch „Der Friede im Osten“, ein Roman in vier Bänden, der im Jahr des 25jährigen
Jubiläums der DDR erschien. Er beginnt im Jahr 1945 mit der Nachkriegszeit und dem
Wiederaufbau, spielend im Magdeburger Raum, der Heimat Erik Neutschs, setzt er sich mit
gesellschaftlichen Problemen der Zeit bis Anfang der 70er Jahre aus den verschiedenen
Perspektiven der Menschen auseinander. Zwei männliche Protagonisten mit ihren Schicksalen, v.a.
Achim Steinauer, der Mikrobiologe und spätere Schriftsteller, ziehen wie ein roter Faden durch alle
vier Bände. Neutschs Ziel war es, eine Geschichte der DDR zu schreiben, sechs Bände waren
geplant, doch vier erschienen nur. „Damals“ hieß es, dass es Probleme mit der Zensur gegeben
haben soll. Neutsch wurde nach der Wende wegen seiner Parteinähe kaum noch gedruckt und
gelesen.
Meine Großeltern sowie eine Tante und ein Onkel lebten in der DDR und beschenkten mich bei
meinen jährlichen Besuchen mit Geld, was ich in den Geringswalder, Dresdener und Leipziger
Buchläden in aktuelle DDR-Literatur investierte. Für eine Westlerin eine spannende Erfahrung. Es
wäre sicher interessant, die Bücher aus heutiger Perspektive noch einmal zu lesen. Aktuell ist
posthum noch der fünfte Band erschienen.
Tag 6: der Autor mit dem kürzesten Namen in meinem Bücherregal
Jutta:
Das ist Kenzaburo Oe mit “Eine persönliche Erfahrung“. Das hat mir vor Jahren mal mein
Bruder in die Hand gedrückt – ein beeindruckendes Buch. Und dann steht da auch noch Amos Oz
mit “Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“. Ich muss gestehen, dass ich irgendwann stecken
geblieben bin, weil es extrem detailliert erzählt wird…
Marion:
ganz klare Faktenfrage, ganz kurze Antwort: Amos Oz: Sumchi.
Bis morgen!
Ida:
Bei mir ist es Ann Baer mit dem Buch "Die Farben des Jahres".Das ist ein Roman, der ein Jahr
im Leben einer Frau im Mittelalter erzählt.Es ist aber kein historischer Roman, wo die Frau
irgendwelche utopischen Berufe ausübt, sondern ganz einfach um´s Überleben kämpft.
Britta:
Tja, dafür musste ich mein Bücherregal erstmal genauer inspizieren und bin dann zu dem Ergebnis
“Ralf Isau” gekommen. Acht Buchstaben konnte niemand unterbieten. Bei mir im Regal steht von
ihm zum Beispiel “Das Museum der gestohlenen Erinnerungen”, ein Fantasy-Buch für
Jugendliche. Früher habe ich seine Bücher sehr gerne gelesen, von den Reihen habe ich nur die
Neschan-Triologie gelesen, die “Ring”- Bücher haben mich gar nicht mehr so mitgerissen.
Dennoch empfehle ich seine Bücher immernoch gerne weiter.
@Ida: Das Buch klingt interessant, werde ich mal in meine Leseliste aufnehmen!
Gerda:
Else Ury
Martina:
Eco
Birgit:
E.A. Poe
Peter:
Ja, das ist bei mir Kenzaburo Oe von dem ich einige Bücher in meinem Regal habe. Nobelpreis für
Literatur 1994. Ich kann empfehlen: "A Personal Matter", "Der stumme Schrei" oder auch "Stolz
der Toten". Zudem reiht sich in meinen Büchern auch noch Amos Oz mit "Sumchi" ein.
Susanne:
Da gibt es gleich mehrere mit 4 Buchstaben. Ich habe den Autor genommen,
der im Alphabet als Erster kommt:
Jonathan Safran FOER
"Alles ist erleuchtet" - ein junger Amerikaner reist durch die Ukraine auf der Suche nach der
Vergangenheit.
"Extrem laut und ungleichlich nah" Ein 9jähriger Junge will herausfinden, warum sich der Vater,
der am 11. September beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam, genau an diesem
Tag dort aufhielt.
Ilona:
Amos Oz, – ich gehe vom Familiennamen aus. Seine Bücher lese ich mit Begeisterung.
Tag 7: ...und der/die mit dem längsten Namen...
Ida:
Annette von Droste-Hülshoff, von Ihr habe ich " Die Judenbuche" gelesen und das war gar nicht
in der Schule.hihi
Britta:
Das habe ich gerade mal ausgerechnet, die beiden Herren mit den Zweit- und Drittnamen haben
sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, gewonnen hat dann mit 26 Buchstaben George Raymond
Richard Martin mit seiner “Game of Thrones”-Reihe.
Marion:
bei mir findet sich: Audrey Niffenegger mit "Die Nachtbibliothek". Ich würde es als Comicroman
oder neudeutsch "graphic novel" beschreiben.
Es geht um eine nächtliche Bibliothek in einem Wohnmobil(!), die bei der Entdeckerin nur einen
Wunsch auslöst: sie möchte Bibliothekarin werden.
Oder anders: "Was erhoffen wir uns von den Zeiten, Stunden, Lebenszeiten, die wir Büchern
widmen?" (Zitat A. Niffenegger im Nachwort)
Jutta:
Das war ja richtig anstrengend! Am Ende hat es dann Stefanie Gerstenberger (Nachname 13
Buchstaben) auf Platz 1 geschafft. Das erste Buch von ihr hat mir noch gefallen (Das
Limonenhaus), das was danach kam, nicht mehr so. Aber laut Spiegel sind das alles Bestseller ;-)
Gerda:
Marianne Fredriksson
Martina:
Jeffrey Deaver
Peter:
Anna Politkovskaja findet sich wieder mit " Russisches Tagebuch", "Tschetschenien" und
"Putins Rußland", alle sehr lesens - und empfehlenswert. Anna Politkovskaja war eine sehr
bekannte russische Journalistin die unter immer noch nicht völlig geklärten Umständen am 07.
Oktober 2006 in Moskau erschossen wurde.
Susanne:
Da mußte ich doch ein wenig länger schauen, weil ich zum Einen nach Doppelnamen
und nach Einzelnamen geschaut habe:
Noa Ben Artzi-Pelossof "Trauer und Hoffnung"
Ein Buch von der Enkelin von Jitzhak Rabin über ihr Leben und die Generation nach seiner
Ermordung.
Anna Politkowskaja
"Russisches Tagebuch"
Ein Bericht von der ermordeten Journalistin über die Zustände in "Putins Reich".
Ilona:
Erwin Strittmatter – schon wieder DDR-Schriftsteller (ursprünglich, aber auch nach der Wende
noch aktuell)
Tag 8: das Buch mit dem längsten Titel
Jutta:
Zunächst dachte ich, es wäre "Diese Dinge geschehen nicht einfach so" (33 Buchstaben) von Taye
Selasi. Das habe ich im Herbst gelesen - es lohnt sich! Eine afrikanische Familiengeschichte. Aber
im Regal steht auch noch "Die Geschichte von Yuri Balodis und seinem Vater, der eigentlich
Country-Star war" (68 Buchstaben und ein Bindestrich) von Pauls Toutonghi, aber das habe ich
bislang nur angefangen... Ja, ich muss gestehen, ich lese nicht jedes Buch bis zum Ende, wenn es
mich nicht packt.
Britta:
Ohne jetzt in mein Bücheregal zu gucken, behaupte ich mal, dass das “Supergute Tage oder die
sonderbare Welt des Christopher Boone” von Mark Haddon ist.
Vor Jahren habe ich das mal auf deutsch gelesen, dennoch hatte ich nur noch den englischen Titel
(The curious incident with a dog in the night-time) im Kopf und musste jetzt erstmal den
deutschen nachschlagen…
Ida:
Ich habe bei mir "Ein Stück Himmel, ein Stück Erde, ein Stück Fremde " von Janina David
gefunden. Es ist die Überlebensgeschichte eines jüdischen Mädchen.
Marion:
ich gebe mich geschlagen ... Nur 35 Buchstaben bilden den längsten Titel im Koch'schen Haushalt.
Trotzdem schön ist "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" von Theodor Fontane.
Ich ahne schon Protest: nix da, das ist doch ein Gedicht!
Stimmt, gibt's inzwischen aber auch als Buchausgabe von Beltz &Gelberg in der MINIMAX-Reihe.
Mit sehr schönen Holzschnitten von Nonny Hogrogian, das hätte Fontane bestimmt gefallen ....
Martina:
„Bis zum letzten Atemzug“ von David Baldacci
Peter:
Tja, da muß ich mal richtig schauen....Ja, das ist doch rekordverdächtig: Mark Haddon, "The
curious incident of the dog in the night-time". Eine mal ganz andere Krimi Story mit dem Helden
Christopher Boone der unter dem Asperger Syndrom leidet. Lesenwert!
Gerda:
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Birgit:
"Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)" von J.Green
Susanne:
Das ist das Krebstagebuch von Christoph Schlingensief "So schön wie hier kanns im Himmel
gar nicht sein!" Ein sehr berührendes Buch.
Ilona:
Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ – Ich
glaube fast unschlagbar von der Länge des Titels, oder hat jemand mehr zu bieten???
Tag 9:... und das mit den kürzesten Titel...
Marion:
ich habe "Katja Eichinger: BE" zu bieten. Ist aber nur ausgeliehen und das ist auch gut so.
Was soll man zu Bernd Eichinger sagen: die Filme, - die Frauen, die Filme, - die Frauen ....
Für Kinoliebhaber ist das Buch bestimmt interessant, ich bin eher zufällig auf der Buchmesse 2012
am Blauen Sofa vorbeigelaufen, als dort Katja Eichinger saß und diese Biographie ihres 2011
verstorbenen Mannes vorstellte.
Vermissen werden einige Leser bestimmt ein Personenregister. Das hätte sich bei so vielen
prominenten Zeitgenossen, die sich an BE erinnern, einfach angeboten.
Ida:
Ach, mein Titel hat nur 2 Buchstaben: "I.M." von Connie Palmen. Für mich ein toller, spezieller
Roman, in dem sich die Autorin mit Ihren Gefühlen nach dem Tod Ihres Lebensgefährten
auseinander setzt. Ihr letzter Roman ist in einer ähnlichen Situation geschrieben, da versinkt Sie
aber mehr im Alkohol.
Susanne:
Das kann ich zum Glück ohne einen Blick in meine Bücherregale :-) )
"F" von Daniel Kehlmann
Martina:
„Noah“ von Sebastian Fitzek
Jutta:
Das ist ja eine einfache Frage! Da gibt es mehrere mit vier Buchstaben:
"Emma" von Jane Austen, "Wahr" von Riika Pulkkinen oder "Zoli" von Colum McCann
So unterschiedlich sie auch sind - ich kann sie alle empfehlen! Zu "Emma" brauche ich wohl nichts
mehr zu schreiben... "Wahr" ist eine Geschichte über drei Generationen Frauen einer Familie und
wie diese durch zurückliegende Ereignisse miteinander verbunden sind. Besonders sprachlich ein
ausgezeichnetes Buch. "Zoli" erzählt die Geschichte einer Roma von ca.1940 bis Anfang 2000,
wenn ich mich nicht irre. (Ist schon ein paar Jahre her...)
Gerda:
„Raum“, Roman von Emma Donoghue
Peter:
Da mußte ich aber erst einmal einen ausführlichen Blick in die Regale werfen: John Updike "S."
Sarah beschreibt in ihren Briefen aus einem Ashram in Arizona die Welt der Gurus.
Birgit:
"Kill" von M.Wahl
Britta:
Dafür musst ich erstmal wieder heimfahren, denn auf die beiden Bücher, die sich den Titel teilen,
wäre ich sonst wohl nicht gekommen. Das Minimum an Buchstaben im Titel sind in meinem Regal
vier, somit geht der Sieg an “Rumo” von Walter Moers - der bisher einzige Moers, den ich nicht
zuende gelesen habe – und “Momo” von Michael Ende – die schöne Geschichte von dem kleinen
Mädchen, der Schildkröte, und den grauen Herren, die alles immer “effektiver” machen. Immer
wieder schön zu lesen und zum nachdenken.
Ilona:
„Zoli“ von Colum Mccann.
Tag 10: daraus habe ich letztens vorgelesen
Jutta:
Ich glaube, das war "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker. In diesem
Buch geht es ja unter anderem um einen Schriftsteller, der sein zweites Buch schreiben will und den
Anfang nicht findet. Aus diesem Buch habe ich meiner Freundin, die auch gerade eins schreibt, eine
Passage vorgelesen. Mittlerweile habe ich das Buch auch durch und bin total begeistert. Was der
Autor sich da ausgedacht hat und wie er die Geschichten, um die es geht, miteinander verbindet, ist
einfach außergewöhnlich.
Marion:
Nick Flynn: Bullshit nights - die Geschichte mit meinem Vater.
Großartiges Buch, fantastisch übersetzt.
Nick Flynn erzählt seine eigene Lebensgeschichte, in der eine Katastrophe auf die nächste folgt.
Seinen obdachlosen Vater kennt er nicht.
Nick fängt nach abgebrochenem Studium als Sozialarbeiter im Pine Street Inn, einem
Obdachlosenheim in Boston, Mass. an zu arbeiten.
Vater und Sohn umkreisen sich wie aus der Umlaufbahn geratene Planeten. Früher oder später
werden sie im Pine Street Inn aufeinandertreffen ...
Das Buch ist grandios geschrieben, Nick Flynn ein beiläufiger, lakonischer Erzähler.
Ich konnte "Bullshit nights" nur in Etappen lesen. Jeden Abend ein Kapitel. Es hat mir oft den
Stecker gezogen.
Nur am Rande: das Buch ist auch eine Aussage über die nicht vorhandenen
Sozialversicherungssysteme in USA und das zunehmende Phänomen von Obdachlosigkeit.
Und ich finde es großartig, dass Flynn sich schreibend aus dem Sumpf ziehen konnte: er
unterrichtet heute ein Semester pro Jahr Literaturgeschichte an der University of Houston.
Und jetzt muss ich ja noch die Kurve zur Frage des Tages kriegen: das Buch enthält ein Rätsel, dass
ich letztens jemandem vorgelesen habe:
"Familie habe ich keine, obschon:
diese Mannes Vater ist meines Vaters Sohn."
Darüber habe ich lange nachdenken müssen.
Peter:
Das letzte Mal vorgelesen, das ist schon lange her. Aber soweit ich mich erinnere war es aus dem
Buch "Vollmond" von F.K.Waechter. In diesem schreibt er das folgende Gedicht eines
unbekannten Berliner Dichters fort:
" Ick sitze hier und esse Klops.
Uff eenmal klopps.
Ick kieke, staune, wundre mir,
uff eenmal jeht se uff, de Tür.
Nanu, denk ich, ick denk, nanu!
Jetzt is se uff, erst war se zu.
Ick jehe raus und kieke,
und wer steht draußen? - Icke!"
und macht daraus eine kleine Liebesgeschichte mit wunderbaren Zeichnungen.
Susanne:
Aus Dieter Nuhr "Das Geheimnis des perfekten Tages".
Ich habe meinem Lebensgefährten eine kurze Passage vorgelesen, die ich witzig fand.
Leider entsprach das Buch so gar nicht meinen Erwartungen und ich habe nach ca. 60 Seiten
aufgegeben. Die witzigen Stellen bis dahin waren rar und mit dem eigentlichen Titel habe ich die
ersten 60 Seiten nicht wirklich in Verbindung bringen können. Ich hatte mir mehr davon
versprochen.
Ida:
Ich las meinem Mann eine Passage aus "Schmidt liest Proust " von Jochen Schmidt vor, naja ich
lachte, heulte, huchelte ...
Mein Mann verstand schon aus dem Grund nicht, was an der Passage so gut war, außerdem fehltem
Ihm einfach die 4000 Seiten Proust, um den Zusammenhang zu verstehen.
Jochen Schmidt hat ein halbes Jahr jeden Tag 20 Seiten aus den 7 Bänden " Auf der Suche nach der
verlorenen Zeit " gelesen und darüber einen Blog geschrieben, der später gedruckt wurde.
Britta:
Ich lese so selten vor und abgesehen von den unterhaltsamen Zitaten aus “Die Kunst, den Mann
für’s Leben zu finden” war mein letzter größerer Vorleseeinsatz letzten Herbst, als ich gemütlich
mit Freunden zusammensaß und wir dort im Bücherregal “Shades of Hä” von Ralf “Linus” Höke
fanden. Aufgemacht als Ratgeber für den Mann der “Shades of Grey”-Leserin, die jetzt umpetinkt
ihr Liebesleben entsprechend der “verruchten” Bücher aufpeppen möchte, zieht dieses Buch diese
(warum auch immer) Bestsellertrilogie gnadenlos durch den Kakao. Ein grandioses Büchlein!
Meine Meinung zu den Schattenbüchern habe ich ja an anderer Stelle schon bekannt gegeben.
Martina:
Zuletzt Heilig Abend. Die Geschichte vom unglücklichen Engel. Von Andrea Schober
Ilona:
Da ich in der Weihnachtszeit und in der Fastenzeit morgens beim Frühstück aus den Kalendern
„Der andere Advent“ bzw. dem Fastenkalender von 7Wochen ohne vorlese, beschlossen wir, dass
ich zwischenzeitlich aus einem Gedichtband von Peter Härtling „Sätze von Liebe“, den mir mein
Mann geschenkt hat, vorlese.
Tag 11: Dieses Buch liegt auf meinem Nachttisch/neben meinem Bett:
Britta:
Das sind bei mir derzeit zwei. Einmal “A storm of swords” von George R.R. Martin – da lese ich
glaub ich schon fast ein Jahr dran. Und dann liegt da noch das Fünfjahresbuch, eine Art Tagebuch,
bei dem man jeden Tag zu einem vorgegebenen Thema (z. Bsp. “Heute fühle ich mich”, “Das lief in
der letzten Woche gut”,” Wenn ich ein Superheld wäre…”) einen kurzen Eintrag verfasst und dies
über fünf Jahre hinweg. Für jeden Tag des Jahres gibt es eine Seite, die in fünf Abschnitte unterteilt
ist, sodass man immer nach einem Jahr zurückblicken kann, wie/ob man sich verändert hat, was so
alles passiert ist…. Ich fand die Idee dieses Buches ganz interessant, deshalb habe ich es mir
gekauft und hoffe, dass ich die Ausdauer habe, es auch weiterhin zu befüllen.
Jutta:
Da liegt gerade "Die Luft, die uns trägt" von Joyce Hinnefeld. Ich weiß noch nicht genau, worum
es geht, aber die Protagonisten sind Mutter Addie, Vogelmalerin, gerade verstorben, Vater Tom,
Professor für Biologie (insbesondere Vögel) und die erwachsene Tochter Scarlet. Bislang wurde nur
erzählt, wie Tom und Addie sich kennenlernten und später Scarlet geboren wurde. Ich habe jetzt fast
die Hälfte des Buches gelesen und wundere mich über den Klappentext: "Eine eigenwillige Frau,
die ihre Familie vor eine schwere Entscheidung stellt. Eine Tochter, die nicht weiß, ob sie den
Herzenswunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen soll. Ein Vermächtnis, das alle in Staunen
versetzt..." Dann muss in der zweiten Hälfte aber noch eine Menge passieren.
Martina:
Karin Slaughter. Harter Schnitt
Ida:
Meine Nächte verbringe ich gerade mit Ehm Welk "Die Lebensuhr des Gottlieb Grambauer".
"Die Heiden von Kummerow " des Autors ist mein Vaters Lieblingsbuch und ich habe es immer
bedauert, daß ich zu dem Buch nie einen Zugang gefunden habe. Mein jetztiges Bettbuch gehört zur
Triologie dieser Heiden und ist gut lesbar für mich. Ich hoffe, danach klappt es mit den Heiden
auch.
Marion:
ich schlafe neben (!) "Karl Ove Knausgård: Spielen". Schon seit 3 Monaten, ich komme einfach
nicht weiter mit dem Mann.
Die ersten beiden Bände dieser auf 6 Bde angelegten Biographie von Knausgård fande ich klasse.
Dieser 3. Band ist langatmig, er beschreibt in endlosen Passagen seine Kindheit in den 70er Jahren
in Norwegen. Ich kenne inzwischen alle Nachbarskinder, aber es passiert sonst nix.
Eigentlich wollte ich Karl Ove treu bleiben, mal sehen ...
Susanne:
"Winterjournal" von Paul Auster. Ich werde morgen mit dem Lesen beginnen.
Gerda:
„Raum“ von Emma Donoghue und „Eine zweite Chance“ von Karin Alvtegen
Birgit:
Je nach Müdigkeitszustand lese ich entweder die Biographie von Hannah Arendt (A.,Prinz) oder
den Roman "Wann wird es endlich so, wie es nie war" von J.Meyerhoff, der sehr kurzweilig und
berührend geschrieben ist, zumal wenn man - so wie ich - im Norden aufgewachsen ist.
Peter:
Gar keines. Ich lese nicht im Bett.
Ilona:
Das lässt sich schnell beantworten: Dorothee Sölle, „Leben und Arbeiten“. Es liegt seit Jahren
dort und ich lese immer wieder mal darin, besonders wenn ich mal wieder am nicht vorhandenen
ausgeglichenen Verhältnis der beiden verzweifle. Preußisch und lutheranisch geprägt, fällt es mir
schwer, anzunehmen, dass entsprechend meines ausgehenden sechsten Lebensjahrzehnts nicht mehr
alles nebenher „mal schnell“ zu erledigen ist und ich manches neu denken und organisieren müsste.
Aktuell ist heute Abend auf dem Nachttisch Monika Zeiners Buch „Die Ordnung der Sterne
über Como“ gelandet, nachdem wir aus dem Hamburger Literaturhaus zurückgekehrt sind, wo die
Autorin aus dem Buch vorgelesen und mit dem Pianisten ihrer Band „marinafon“ italienische Songs
der 50er und 60er Jahren vorgetragen hat.
Tag 12: Diesen Roman nehme ich immer mal wieder aus dem Regal
Ida:
Seit Jahren immer wieder "Erntemond" von Rudolf Marko.Dieser Roman beruhigt mich.
Jutta:
Das ist immer mal wieder ein anderer, aber in letzter Zeit häufiger "Die Bücherdiebin" von
Markus Zusak. Für mich ist dies einer der beeindruckendsten Jugendromane, der über die Zeit des
Nationalsozialismus geschrieben wurde. Da steckt soviel drin... Zusammengefasst vielleicht "die
Liebe zu Büchern und die Macht der Sprache". Wenn mich nicht alles täuscht, kommt am 13. März
auch die Verfilmung ins Kino. Und obwohl ich mir Literaturverfilmungen sonst verkneife, werde
ich mir den Film wohl doch ansehen.
Birgit:
" Die Andere" von U.Hegi und "Die Bücherdiebin" von M Zusak
Gerda:
Da habe ich keine bestimmtes Buch, hebe aber viele auf in der Hoffnung, sie noch mal zu lesen,
wenn der Lesevorrat kleiner wird.
Britta:
Das ist jetzt mal eine Frage, die ich nicht beantworten kann, da ich so wenig lese, dass ich jedes
Buch nur einmal lese. Am ehesten würde ich aber wahrscheinlich eine “leichte” Lektüre wählen,
zum Beispiel die “Müttermafia”-Bücher von Kerstin Gier, da ich diese in sehr übersichtlicher Zeit
durchgelesen bekomme und ich ihre Bücher einfach mag.
Marion:
... hole ich immer wieder aus dem Regal, wenn die Welt blöd zu mir ist: James Herriot: Der
Doktor und das liebe Vieh. Erinnerungen eines Landtierarztes.
Eines der wenigen Bücher, wo ich die Verfilmung (lief mal als TV-Serie) auch sehr mochte.
Beim Lesen habe ich dann die Schauspieler vor Augen und ich hör sogar die Treppe im Haus
quietschen, wenn James morgens schlaftrunken zur Praxis schleicht.
Susanne:
Die Romane von Carlos Ruiz Zafon, besonders "Der Schatten des Windes", "Das Spiel des
Engels" und "Der Gefangene des Himmels", die inhaltlich verbunden sind.
Sie machen süchtig. Am 27.03.2014 erfreut uns der Autor mit einem neuen Buch, allerdings nur
knapp 100 Seiten, aber ich werde wieder eintauchen in das alte Barcelona und den Friedhof der
vergessenen Bücher.
Martina:
Sebastian Fitzek, Splitter.
Peter:
Kazuo Ishiguro "The Remains of the Day". Die Geschichte des Butlers Stevens, der auf sein
Leben zurückblickt und feststellt daß fast nichts "vom Tage übrig blieb". Wunderbar zu lesen, ein
sehr ausgewähltes und schönes Englisch, einfach klasse. Wer das nicht lesen möchte dem sei hier
der Kinofilm "Was vom Tage übrig blieb" mit Anthony Hopkins und Emma Thompson wärmstens
empfohlen.
Ilona:
Jostein Gaarder „Das Orangenmädchen“
Tag 13: Dieses Buch habe ich zuletzt geschenkt bekommen
Jutta:
Das war zu Weihnachten: "Auch unter Kühen gibt es Zicken" von Karin Michalke - der Bericht
der Autorin (Drehbuchautorin) über ihre Sommer auf der Alm. Das erinnerte mich in Teilen an
meine Sommer auf der Alm, aber die währten jeweils nur vier Wochen in den Schulferien...
Michalke schreibt sehr persönlich über ihre Zeit alleine auf der Hütte und den Veränderungen, die
sich daraus für sie ergaben. Man muss schon ein bisschen des Bayerischen mächtig sein, um die
Dialoge zu verstehen, aber die kommen ja auch nur selten vor.
Gerda:
„Frauen und Bücher – eine Leidenschaft mit Folgen“ von Stefan Bollmann
Britta:
Ha! Abgesehen von den Büchern, die ich mir selber geschenkt habe, habe ich meine letzten
Buchgeschenke an Weihnachten bekommen. Und das waren auch direkt mehrere :-)
13a) “Katten flytter ut” von Sven Nordquist ( “Findus zieht aus” auf norwegisch)
13b) “Jo visst kan Lotta sykle” von Astrid Lindgren ( “Natürlich kann Lotta radfahren” auf
norwegisch)
13c) “Geschenke aus der Natur” von Anne Rogge, ein Buch mit allerlei Rezepten und Basteleien
aus Dingen, die man in Wald und Wiese findet.
13d) “Geschenke aus meinem Kräutergarten” von Gabriele Bickel, ein Buch mit ganz vielen
Rezepten für die warme Jahreszeit, wenn die Wildkräutersaison wieder losgeht (Bärlauch soll ja
jetzt schon langsam sprießen)
13e) “Divergent” von Veronica Roth ( “Die Bestimmung” im Original) – mal wieder ein
Jugendbuch und eine Dystopie. In dieser Zukunft gibt es fünf Bevölkerungsgruppen, jede
verkörpert eine bestimmte Eigenschaft, lebt auch entsprechend und nimmt passende Rollen in der
Gesellschaft ein. Mit 16 müssen die Jugendlichen dann nach einem Test entscheiden, in welcher der
Gruppen sie leben wollen. Ein ganz interessantes Szenario, für die Lesefaulen gibt es ab April auch
den Film im Kino. Und bei mir seit kurzem auch den zweiten und dritten Teil als Buch (soviel zum
Thema “Geschenke an mich selbst”).
Marion:
Mein letztes Geschenk war: "Judith Schalansky: Atlas der abgelegenene Inseln ; 50 Inseln, auf
denen ich nie war und niemals sein werde".
Von meinem Mann bekommen, der ein Faible für jedwedes kartographisches Material hat und für
sich in Anspruch nimmt, diese Autorin "entdeckt" zu haben.
Das Buch enthält 50 illustrierte Karten zu realen Inseln (z.B. Osterinsel, Clipperton-Atoll (wo's das
denn ???) und und kurze Geschichten zu diesen Orten.
Judith Schalansky ist noch total jung und schon so klasse ... Ich glaube, dass sie
Kommunikationsdesign und Kunst studiert hat, auf jeden Fall gestaltet sie nicht nur inhaltlich ihre
Bücher, sondern entscheidet auch über Typographie, Satzbild, Einband ...
Das Schönste, was ich von ihr gesehen habe, heißt: "Fraktur mon amour". Das ist eine Art
Kompendium aller Frakturschriften.
In einem unglaublichen quietschrosa Einband.
Genug geschwärmt!
Susanne:
Das war zu Weihnachten:
Andreas Gruber "Herzgrab", ein Thriller um eine Privatdetektivin und einen Kommissar auf der
Suche nach vermissten Personen in Italien. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, den Roman
zu lesen, aber vom Inhalt her genau mein Geschmack für spannende Leseabende oder längere
Zugfahrten.
Martina:
Linda Castillo. Tödliche Wut
Ida:
Luzius Keller : Proust 1913
Henri Cueco : Dialog mit meinem Gärtner
Catharina Ingelmann-Sundberg : Wir fangen gerade erst an
Ulla Grall : Bohnen vom Garten in die Küche
Andreas Sommers : Leidenschaft Brot
Arno Schmidt zum Vergnügen vom Reclam Verlag
Peter:
Nelson Mandela "Der lange Weg zur Freiheit". Das habe ich aber noch nicht gelesen.Es liegt in
meinem Wohnzimmer neben dem Sofa auf dem Stapel der noch zu lesenden Bücher ( der auf ganz
unerklärliche Weise trotz Lesens irgendwie nicht kleiner wird).
Ilona:
„Tilas Farben“ von Heiner Egge, ein Roman über die Worpsweder Malerin Ottilie Reyländer, die
zusammen mit Paula Modersohn-Becker, Clara Westhoff und Marie-Luise Bock bei Fritz
Mackensen das Malen lernte. Da ich mich seit Jahrzehnten für die Worpsweder Künstlerkolonie
begeistere, schenkt mir mein Mann regelmäßig Bücher zu diesem Themenkomplex.
Tag 14: Das hätte ich nicht angerührt, wenn es mir nicht jemand empfohlen
hätte:
Jutta:
"Ruhige Straße in guter Wohnlage" von Pascale Hugues. Das hat mir letztens eine Freundin
ausgeliehen und ich war zunächst skeptisch, weil ich von der Autorin schon "Marthe & Mathilde"
gelesen und nicht so begeistert war. (Ich habs noch nicht einmal zu Ende gelesen) Aber dieses Buch
hier ist ganz anders. Hugues erzählt die Geschichte der Straße, in der sie in Berlin lebt, anhand der
Bewohner. Von 1906 (oder war es 1904???) bis heute spannt sie einen Bogen und bildet gleichzeitig
ein knappes Jahrhundert deutscher Geschichte ab.
Ida:
Meine französische Brieffreundin empfahl mir den Autoren Bruce Chatwin. Ich habe dann das
Buch "Traumpfade" von Ihm gelesen und war gar nicht begeistert.Meine Brieffreundin schimpfte
darauf hin mit mir, weil wirklich nur das Buch "Auf dem schwarzen Berg" ein Roman wäre und
den fand ich richtig toll.
Martina:
Ken Follett. Sturz der Titanen und Winter der Welt
Susanne:
Alan Bennett "Die souveräne Leserin"
Ein wunderbares kleines Buch mit feinem britischen Humor und einer
Liebeserklärung an die Literatur.
Die britische Queen trifft beim Spaziergang mit ihren Hunden auf
den Bücherbus der örtlichen Bücherei und den Angestellten Norman
aus Ihrer Palastküche. Aus Neugier leiht sie sich erst ein Buch aus,
kommt dann auf den Geschmack und diskutiert mit Norman über Literatur.
Schon bald irritiert sie ihre Umgebung, vom Chauffeur bis zum ausländischen
Präsidenten, mit ihrer neuentdeckten Liebe zur Literatur. Das Buch wurde mir von mehreren
Personen empfohlen, so dass ich keine Wahl hatte. Ich habe es schon mehrere Male gelesen - immer
wieder wunderbar.
Gerda:
„Raum“ von Emma Donoghue
Birgit:
Margot Käßmann: Sehnsucht nach Leben. ( Nach meiner Meinung hätte ich auch nur s-e-h-r
wenig versäumt...)
Peter:
Wenn ich einmal annehme, daß mit "jemand" auch der Rezensent z.B. der FAZ, Süddeutschen oder
NZZ gemeint sein könnte, dann ist es eine lange Liste von Büchern, die hier nicht aufgezählt
werden kann. An eine Empfehlung eines Freundes etc kann ich mich derzeit nicht erinnern obwohl
es sie bestimmt gab.
Ilona:
Beverly Jensen „Die Hummerschwestern“ hätte ich als zu leicht oder süßlich eingestuft und nicht
gelesen. Nun erhielt ich es geschenkt und erlebte einen entspannten Lesegenuss.
Tag 15: Hier musste ich mich durchkämpfen
Marion:
Das war "Für 'ne Moment" von Wolfgang Niedecken. Ich hatte die Biographie mit Spannung
erwartet, mit Freude angefangen und dann ernüchtert festgestellt: Niedecken ist kein malender
Musiker, sondern eher ein Musik machender Künstler.
Das hatte ich so nicht gewußt, meine Außensicht auf ihn ist halt von BAP geprägt. Sein
künstlerisches Schaffen passiert eher im Verborgenen.
Die Kunstszene in den 70er und 80er Jahren in USA und Deutschland wird intensiv beleuchtet, da
fehlt mir eindeutig der Zugang. Und deswegen bin ich ein bischen durch das Buch durchgesegelt.
Und bei den BAP-Passagen gerne hängengeblieben.
Jutta:
Ja, manchmal ist es schon ein bisschen schwierig. Zum Geburtstag habe ich "Königsallee" von
Hans Pleschinski geschenkt bekommen, ein Buch über Thomas Mann und seine alte Jugendliebe
Klaus Heuser. Nach mehr als 27 Jahren mieten sie sich 1954 zufällig in Düsseldorf im gleichen
Hotel ein. Während Erika Mann alles daran setzt, ein Treffen der beiden zu verhindern, versuchen
Golo Mann und Ernst Bertram, Klaus Heuser für ihre Zwecke einzuspannen. Ich musste mich durch
einige Passagen echt durchwurschteln, insbesondere durch die Monologe von Erika und Golo Mann
und auch durch die von Ernst Bertram. Aber ich habe immer weitergelesen, weil ich doch wissen
wollte, ob Thomas Mann und Klaus Heuser sich tatsächlich begegnen...
Peter:
Das war das Buch "The Unconsoled" von Kazuo Ishiguro. Die Geschichte des Pianisten Ryder der
in eine Stadt kommt die er nicht zu erkennen scheint um dort ein Konzert zu geben an dessen
Zusage er sich nicht erinnert.....
Es geht a l l e s s o u n g l a u b l i c h laaaaaaaaaangsam, irgendwie steht die Handlung fast. Ich
habe mich durchgequält.
Susanne:
Das war "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Litell in 2008.
Es ist die fiktive Lebensgeschichte eines hohen SS-Offiziers aus seiner
Sicht und sehr detailgetreu auf über 1.300 Seiten. Ich mußte das Buch
unzählige Male weglegen, weil die genauen Schilderungen vom Krieg und
Verbrechen der Nazis im Osten sehr aufwühlend waren.
Das Buch hat nur wenige Kapitel, kaum Dialoge und Abschnitte/Absätze,
damit man es häppchenweise lesen kann. Bei dem Umfang empfand ich das schon etwas
nachteilig. Auch aus diesem Grund habe ich für das Werk erheblich länger gebraucht,
als z. B. für 2 Bücher in der gleichen Zeit.
Ich würde das Buch nicht jedem empfehlen, weil es ziemlich schwere Kost ist,
aber ich habe es nicht bereut, es gelesen zu haben, weil es sehr gutgeschrieben es.
Gerda:
Ich quäle mich seit einiger Zeit und auch in Zukunft hoffentlich durch gar kein Buch durch
und bin gespannt darauf, alle meine noch nicht angerührten Bücher mit Freude zu lesen.
Ida:
"Der Nachsommer" von Adalbert Stifter war eine langwierige Lektüre, dabei denke ich jetzt
positiv über das Buch und werde es bestimmt noch mal Lesen.
Ich fand es eben nicht im Regal, weil ich es durch das langsame Vorrankommen viel, viel, viel
dicker in Erinnerung hatte.
Birgit:
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal gekämpft habe,; meistens stelle ich das Buch
erstmal ins Regal oder ich verschenke es an Interessierte....
Martina:
Im Tal des Fuchses von Charlotte Link
Ilona:
Doris Lessing „Das goldene Notizbuch“ – nach den ersten hundert Seiten las es sich dann leichter.
Tag 16: Dieses Buch habe ich mir zuletzt gewünscht
Jutta:
Das letzte Mal, zu dem ich mir was wünschen konnte, war Weihnachten. Da gabs die zickenden
Kühe, über die ich schon berichtet habe, und auch noch "Weihnukka - Geschichten von
Weihnachten und Chanukka", herausgegeben anlässlich einer Ausstellung im Jüdischen Museum
Berlin. Noch kann ich dazu nichts sagen. Aber danach gabs noch ein Geschenk in Form eines
Buches, das ich auch unbedingt lesen wollte (das zählt ja auch zu "gewünschten" Büchern): "Der
menschliche Körper" von Paolo Giordano. Ich muss zwar zugeben, dass ich manchmal mit den
italienischen Namen durcheinander kam, aber das war nicht so dramatisch. Viel dramatischer ist die
Erzählung über ein paar junge italienische Soldaten, die zum Auslandseinsatz nach Afghanistan
geschickt werden. Die Atmosphäre in der Truppe vor und nach einem Gefecht und die
Schwierigkeiten beim Versuch, anschließend in der Heimat wieder zur Tagesordnung über zu gehen,
lassen erahnen, welchen Belastungen Soldaten/Soldatinnen heute ausgesetzt sind. Das ging mir
ziemlich unter die Haut...
Gerda:
„Vögel zu Gast im Garten“ von Axel Gutjahr
Ida:
Von Luzius Keller " Proust 1913 ", darin wird vom Jahr 1913 hauptsächlich in Paris und in der
Umgebung von Marcel Proust erzählt. So habe ich es jedenfalle verstanden, vielleicht bekomme ich
es ja bald geschenkt. Evtl. lese ich dann weiter in " Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".
Marion:
"Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur". Das habe ich mir zu Weihnachten gewünscht und
dann aus einer unerwarteten Ecke geschenkt bekommen ... Vielen Dank nochmal!
Der Titel seines Blogs, der dann unter eben diesem auch als Buch erschienen ist, hat mich
aufhorchen lassen. Merkwürdiger Titel für jemanden, von dem ich nur Tschick kannte.
Arbeit & Struktur waren aber wohl die beiden Pfeiler, die Herrndorf während seiner
Erkrankung die Kraft zum Weitermachen und Weiterschreiben gegeben haben.
Starkes Buch, trauriges Buch.
Birgit:
Ein Buch über die Anlage einer Kräuterschnecke:-). Da ich es gerade verliehen habe, kann ich den
Titel leider nicht nachgucken.
Susanne:
Das war Khaled Hosseini "Traumsammler" und ich habe mir das Buch von einem Gutschein
meiner Kollegen zum Geburtstag gekauft. Ein ganz wunderbares Buch, wobei mir die beiden
Romane davor "Drachenläufer" und "Tausend strahlende Sonnen" ein klein bißchen besser
gefielen. Wahrscheinlich, weil in beiden Romane das Land Afghanistan noch eine stärkere Rolle
gespielt hat, als in seinem 3. Roman.
Peter:
Ich glaube das war "Nichts" von Janne Teller. Ein schmales Bändchen das es aber in sich hat. Die
Geschichte um den Jungen Pierre Anthon und seine Schulklasse. Pierre Anthon verläßt eines Tages
seine Klasse mit den Worten:" Nichts bedeutet irgend etwas, deshalb lohnt es sich nicht,
irgendetwas zu tun". Damit löst er eine nicht geahnte Kette von Ereignissen aus...
Martina:
Jeffrey Deaver. Der Sumpf
Ilona:
Brigitte Hamann „Bertha von Suttner – Kämpferin für den Frieden“
Rose Ausländer „Ich höre das Herz des Oleanders“
Die Wünsche wurden noch nicht erfüllt.
Tag 17: Dieses Sachbuch nehme ich häufiger zur Hand
Ida:
Selbst mein Mann weiß, wo das Buch " Garten ist Leidenschaft " seinen Platz im Regal hat, weil
ich häufig frage, ob er es mitbringt. Anja Maubach hat dieses Buch geschrieben, Sie hat eine
Gärtnerei in Wuppertal und hat trotz diesem Job noch genug Leidenschaft für den Garten, um sie zu
teilen.
Jutta:
Momentan ist dies mein handgeschriebenes Koch- und Backbuch, weil ich mir gerade mal
wieder mehr Zeit nehme fürs Brotbacken. Das ist in den letzten Jahren etwas ins Hintertreffen
geraten, und da gerade das Backen für mich auch eine Form von Entspannung ist, fange ich jetzt
wieder richtig an. Das Knäckebrot klappt immer, das erste Roggenbrot ist ein Ziegel geworden (Ida,
ich übe weiter!) und das gerührte Schwarzbrot ging schon in die richtige Richtung. Es dauert halt so
lange wie es dauert...
Marion:
Wirklich häufig benutze ich Sachbücher nur noch in Form von Kochbüchern. Meistens benötige ich
nur eine Einzelinformation zu einem bestimmten Thema und die liefert mir das Netz oft schneller.
Passt vielleicht auch zum Thema: kürzlich habe ich mal wieder eine CD am Stück gehört, mit Zeit
und Muße und war ganz begeistert, wie wohltuend und "rund" es war, nicht nur einzelne isolierte
Stücke zu hören.
Lässt sich das auch auf Sachbücher übertragen? Mir scheint, das hängt irgendwie alles mit
Entschleunigung zusammen ...
Gerda:
„Vögel zu Gast im Garten“, sehr schön und informativ
Susanne:
Kein bestimmtes Sachbuch, eher einige wenige verschiedene Kochbücher.
Peter:
Das ist mein "Oxford Advanced Learners Dictionary of current English". Dieses hilft mir dabei
Schriftstücke, Briefings, Stellungnahmen in UK English abzufassen ( wie es bei uns in der
Dienststelle gefordert ist).
Martina:
Bartagame, richtige Haltung und Fütterung
Ilona:
Helene Weigel. In Fotografien von Vera Tenschert. Mit einem Vorwort von Katharina Thalbach
Michael von Allesch u.a. „Kamelien“
Tag 18: Das Jugendbuch 2013
Jutta:
Oh, da muss ich mich wohl jetzt entscheiden. Wirklich sehr gerne gelesen habe ich "Nashville" von
Antonia Michaelis, "Wunder" von Raquel J. Palacio und "Wer morgens lacht" von Mirjam
Pressler. Die sind ganz unterschiedlich und auch nicht für die gleiche Altersgruppe, aber jedes auf
seine Art ganz besonders. Und das letzte ist vielleicht doch das beste von allen. Die Geschichte
einer jungen Frau Anfang 20, die im Schatten ihrer verschwundenen Schwester aufwuchs und sich
jetzt aus dieser Verstrickung befreien will und muss.
Gerda:
„Der gelbe Vogel“ 1977 erschienenes Jugendbuch des US-amerikanischen Autors Myron Levoy,
habe ich 2013 mit großem Interesse gelesen.....sehr empfehlenswert
Ida:
Ich habe nicht sooo viele Jugendbücher gelesen, aber ganz besonders ist " Wunder " von Raquel J.
Palacio. Es handelt von dem Weg eines mißgestaltetenden Jungen in den Schulalltag. Ein
berührendes Buch.
Susanne:
Da muß ich leider passen, weil ich in den letzten Jahren kein Jugendbuch gelesen habe.
Marion:
Anfang 2013 ist mir "Tschick" von Wolfgang Herrndorf in die Hände gefallen als Hörbuch,
gelesen von Hanno Koffler.
Das lief pausenlos bei uns, besonders, wenn die Kinder krank waren.
Der Text in Verbindung mit der Stimme von Koffler ist besonders gelungen, irgendwie treffen die
den richtigen Ton.
Birgit:
"Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" von j.Meyerhoff
Peter:
Vielleicht passt es nicht ganz aber trotzdem: "Blau ist eine warme Farbe". Die Graphic Novel
(Neudeutsch)von Julie Maroh. Die wunderschöne und traurige Coming-Out Geschichte von
Clementine und Emma.
SEHR EMPFEHLENSWERT.
Martina:
Habe ich leider keine Ahnung.
Ilona:
„Wunder“ von R.J. Palacio. Ich habe es bisher nur verschenkt, habe aber so viel Positives und
Interessantes gehört, dass ich es gern noch lesen möchte.
Tag 19: Der Krimi 2013
Jutta:
Ich lese ja eher selten Krimis, und jetzt muss ich wirklich mal kurz nachdenken, welche ich letztes
Jahr gelesen habe... Das waren nur zwei und deshalb fällt die Entscheidung leicht: "Bretonische
Brandung" von Jean-Luc Bannalec. Ähnlich spannend wie sein Vorgänger mit einem
sympathischen Kommissar und traumhafter Kulisse.
Gerda:
ENGELSSTIMME Islandkrimi von Arnaldur Indridason
Auch "Menschensöhne" vom selben Autor habe ich gelesen,
und das, obwohl ich kein Krimi-Fan bin ...........sehr spannend.
Marion:
Erwischt! Ich habe in 2013 keinen aktuellen Krimi gelesen. Falls auch "alte Klamotten" von
Interesse sind:
"Die geheime Geschichte" von Donna Tartt. Ein atypischer Krimi, vielleicht mag ich ihn genau
deswegen.
Er spielt im Uni-Milieu, 5 Griechisch-Studenten begehen einen Mord.
Ein Buch über Schuld und Sühne an sich unbescholtener junger Menschen und ein Buch über die
geheime Macht von Lehrern.
Und ein toller Debütroman.
Ida:
Ich lese tatsächlich noch seltener Krimis als Frau Goullon, aber durch Zufall war es letzte Woche
mal wieder so weit, mich zu trauen. Joel Dicker " Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert "
hatte die Ehre. Ich fand die anderen Elemente besser wie den Krimipart, außerdem fand ich das
Buch zu lang. Wer hätte gedacht, das mal von mir zu hören\lesen.
Birgit:
Da kann ich nicht mitreden, ich lese fast nie Krimis.
Susanne:
Da brauche ich nicht lange zu überlegen:
Jussi Adler Olsen - "Verachtung"
Ich liebe die Fälle des Sonderdezernats Q in Kopenhagen. Sie sind ungeheuer spannend.
Die Abteilung Q kümmert sich um Verbrechen, die schon länger zurückliegen und bisher nie
aufgeklärt wurden.
In "Verachtung" geht es um eine Reihe von vermissten Personen aus den 80er Jahren und
eine Frau, die schrecklich mißhandelt wurde und grausam Rache nimmt.
Das Ende haute mich förmlich aus den Socken, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet habe
Peter:
Für mich die Krimis von Hjorth & Rosenfeldt um den Kriminalpsychologen Sebastian
Bergmann."Der Mann, der kein Mörder war", "Die Frauen, die er kannte" und "Die Toten,
die niemand vermisst". Dieser Sebastian Bergmann ist so ein richtig "fieser Möpp",
einerseits,........
Martina:
Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek
Ilona:
„Bretonische Brandung : Kommissar Dupins zweiter Fall“ von Jean-Luc Banalec. Diese Art
Krimi halten meine Nerven gerade aus. Bei diesem Favoriten spielt natürlich meine Begeisterung
für Frankreich eine Rolle.
Tag 20: Und das lese ich jetzt gerade
Jutta:
Heute habe ich eine längere Zugreise vor mir und habe mir extra ein dickes Buch ausgesucht, damit
es für die Hin- und Rückfahrt reicht: "Eine Handvoll Worte" von Jojo Moyes. Sollte das wider
Erwarten nicht so fesselnd sein, dass ich mehrere Stunden drin lesen könnte, habe ich noch "Die
Frau, die nie fror" von Elisabeth Elo in der Tasche. Man weiß ja nie...
Susanne:
Paul Auster "Winter-Journal"
Der Autor lässt sein Leben Revue passieren, in dem er Geschichten über seinen Körper erzählt,
kleinen Narben, einen Autounfall, die erste Liebe und letztlich die Probleme mit 64 Jahren.
Ich habe erst 1/3 des Buches gelesen, aber bin begeistert, wie fast immer von seinen Büchern.
Marion:
ich bin beim 1. Satz von "Wolfram Fleischhauer: Schweigend steht der Wald". Eine Geschichte
über eine Studentin der Forstwissenschaften, die während eines Praktikums im Bayerischen Wald
Recherchen über ihren vermissten Vater anstellt.
Ich besitze es erst seit 2 h und freue mich auf einen schönen Leseabend!
Gerda:
Sommer in Maine.............Roman von J. Courtney Sullivan
Eine zweite Chance ..........Roman von Karin Alvtegen
Ida:
Ich lese von Bruce Chatwin " Auf dem schwarzen Berg ", ich hatte es wegen dieser Fragen im
Februar mal wieder in der Hand und habe es gleich auf den Nachtisch gelegt.
Peter:
Die aktuelle Ausgabe des "Economist". Den habe ich im Abo. Buch derzeit "FAZ" (Fehlanzeige).
Martina:
Alex Berg. Dein totes Mädchen
Ilona:
Nach wie vor die aktuelle „ZEIT“, „Esel“, „Die Ordnung der Sterne über Como“, und für die
Lehrerausbildung von Sielert „Sexualpädagogik“.
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