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Chefarzt Dr. Martin Zinkler Gallensteine - Was tun? - Kliniken

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Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
Der Patient
Chefarzt Dr. Martin Zinkler
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
it:
Interview m
Seit Juni 2009 liegt die ärztliche Leitung der Klinik für
Psychiatrie, Psychotherapie
und Psychosomatik in den
Händen von Chefarzt Dr.
Martin Zinkler.
Der gebürtige Augsburger studierte in Regensburg und München und arbeitete nach seinem
Medizinstudium zunächst zwei
Jahre am Kreiskrankenhaus in
München-Pasing. 1992 wechselte er als Assistenzarzt in das
Bezirkskrankenhaus in Kaufbeuren, wo er ab 1997 als Oberarzt in
der Allgemeinpsychiatrie und
Psychotherapie tätig war. 1997
promovierte er an der Münchner
Ludwig-Maximilian Universität
und seine Anerkennung zum
Facharzt für Psychiatrie folgte
1998. Ein Jahr später erhielt er
seine Anerkennung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. 1999 brach er dann seine
beruflichen
Zelte
in
Deutschland ab und ging nach
London. Rund zehn Jahre arbeitete Dr. Zinkler als leitender
„Consultant Psychiatrist“ im
„Newham Centre for Mental
Health“ im 250.000 Einwohner
zählenden Londoner Stadtteil
Newham. Neben seiner klinischen Arbeit gehört er als Psychiatrieexperte zum Beraterkreis
des Europarates bei der Umsetzung von Menschenrechten in
psychiatrischen Institutionen.
Sein starkes Engagement auf
dem Gebiet der Förderung der
psychiatrischen
Gesundheit
Ärztlicher
Ratgeber
Neben „Diabetes mellitus“
und Herzkreislaufkrankheiten stellen Gallensteine eine
der häufigsten Erkrankungen
auf der Welt dar. Altersabhängig tragen 5 bis 40 %
aller Europäer Gallensteine
mit sich. Bei südwestamerikanischen Indianerstämmen
sind es sogar bis zu 70 %. In
Zentralafrika hingegen gelten Gallensteine als sehr selten.
Jährlich werden in den USA rund
500.000 Operationen an der Gallenblase
durchgeführt.
In
Deutschland beläuft sich die Zahl
der Cholezystektomien auf über
100.000. Seit Einführung der laparoskopischen Cholezystektomie, der Gallenblasenentfernung
im
Schlüssellochverfahren,
steigt diese Zahl weiter an. Gallensteine stellen Ablagerungen
dar, die durch Ausfall von Bestandteilen der Gallenflüssigkeit
aus der Leber in die Gallenblase
entstehen. Sie bestehen aus
Cholesterin, Bilirubin oder einer
Kombination dieser beiden Substanzen. Gelegentlich kann auch
Kalzium eingelagert werden, das
dann zum Bild der Verkalkung
führt. Jenseits des vierzigsten
Lebensjahres besitzen 32 % der
Frauen und etwa 16 % der Männer Gallensteine. Obwohl etwa
15 bis 20 % der Bevölkerung
Deutschlands Gallensteinträger
sind, bleiben ungefähr 75 % dieser Personen asymptomatisch,
das bedeutet ohne typische
Symptome wie Schmerzen. Die
Prognose dieser asymtomatischen Patienten ist sehr gut. Nur
knapp 20 % von ihnen werden in
ihrem weiteren Leben symptomatisch, in aller Regel durch Auftreten von Koliken, nur selten
durch Komplikationen der Erkrankung.
Bei der Gallensteinentstehung
spielen verschiedene Faktoren
eine Rolle, wie Alter, Geschlecht,
ethnische und genetische Faktoren sowie die Ernährung,
Schwangerschaft, Medikamente
und Krankheiten des Dünndarmes. Oberarzt Dr. Anastasios Papadimas aus der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
führte ihn vor Jahren bereits nach
Bosnien, wo er beim Wiederaufbau der psychiatrischen Versorgung mithalf.
Der heute 44-jährige Mediziner
verfügt über fast 20 Jahre Berufserfahrung. In Heidenheim leitet er eine Klinik, in der im vergangenen Jahr fast 1.400
Menschen stationär versorgt
wurden. Darüber hinaus finden
Patienten in der Psychiatrischen
Institutsambulanz und der Psychiatrischen Tagesklinik Ansprechpartner, die sich kompetent um sie kümmern. Deshalb
hat er sich seiner beruflichen Entscheidung vor über einem Jahr
bewusst auch von dem guten
Ruf der „Heidenheimer Klinik“ in
der deutschen Psychiatrieszene
leiten lassen. Zu den anstehenden besonderen Herausforderungen zählt er die Umstellung
auf ein neues Vergütungssystem
in der stationären Psychiatrie
und den Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Gleichzeitig
möchte er die Patientenversorgung, speziell auch in der
psychologischen
Betreuung
krebskranker Patienten und
auch älterer Menschen, verbessern.
Der Familienvater ist zusammen
mit seiner Ehefrau Johanna und
Sohn Joe in Heidenheim heimisch geworden. Auch außerhalb der Klinik engagiert sich der
sportliche Arzt, der des öfteren
mit dem Fahrrad zur Arbeit auf
den Schlossberg radelt, mannigfaltig: Musik (aktiv und passiv),
Fussball (nur noch passiv: FC
Augsburg, West Ham United),
Schitouren, Schwimmen, Motorrad … Jüngst begeisterte er zudem die Gäste des diesjährigen
Psychiatriesommerfestes
mit
seinen virtuosen musikalischen
Fähigkeiten auf der Klarinette.
Im Interview mit der Redaktion
von DER PATIENT beantwortete
Martin Zinkler 11 Fragen über
sich, seine berufliche Zielsetzungen, seine Motivation, seine Visionen:
Redaktion: Was hat Sie bewogen, Mediziner zu werden?
Antwort Dr. Zinkler: Zunächst
das Interesse an einer anspruchsvollen Tätigkeit und
nach einem Praktikum in Mexico-City die Freude am schönsten Beruf der Welt
Redaktion: Welche Assoziationen verbinden Sie mit dem
Arztberuf?
Dr. Zinkler: zuhören und fragen,
verantworten, mitleiden und trösten, heilen und helfen, sich austauschen, ausbilden und weiterbilden, forschen
Redaktion: Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Klinik?
Dr. Zinkler: Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Klinikum z. B. in
der Psychonkologie und bei
chronischen Schmerzen; ein gutes Arbeitsklima; qualifizierte
Aus- und Weiterbildung, Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in der Region
zusammen mit den ambulant tätigen Therapeuten und den am-
Dr. Martin Zinkler
bulanten Diensten; ein tragfähiges Netz für die Versorgung von
schwer psychisch Kranken im
Landkreis Heidenheim zu erstellen; die Beteiligung von Psychiatrie-Erfahrenen am Beratungsund Hilfeangebot der Klinik und
beim Entwickeln der psychiatrischen Dienste.
Redaktion: Was ist Ihnen bei
der täglichen Zusammenarbeit
wichtig?
Dr. Zinkler: Gegenseitige Wertschätzung und ein kollaboratives
Miteinander bei den täglichen
Aufgaben und beim Lösen von
Problemen.
Redaktion: Wie sehen Sie die
Entwicklung des Fortschritts in
Ihrer medizinischen Disziplin
für die kommenden Jahre?
Dr. Zinkler: Die Behandlungsmöglichkeiten für alle psychischen
Störungen,
sowohl
psychotherapeutisch als auch
medikamentös, haben sich in den
letzten 10 Jahren erheblich verbessert. Ich erwarte Fortschritte
in der Diagnosestellung, spezifischere
psychotherapeutische
Methoden und besser verträgliche und effektivere Medikamente
sowohl bei häufigen Erkrankungen wie Depressionen oder
Psychosen, aber auch bei selteneren Störungen, beispielsweise
beim Autismus.
Redaktion: Welches Ziel streben Sie innerhalb Ihrer Klinik
als nächstes an?
Dr. Zinkler: Die effektive Umstellung auf das neue Vergütungssystem für die Psychiatrie. Ab
2013 werden wir die stationäre
Behandlung nicht mehr nach Tagessätzen abrechnen, sondern
ähnlich wie alle anderen medizinischen Disziplinen nach fallbezogenen Entgelten. Die Umstellung hat mit der genauen
Erfassung aller therapeutischen
und pflegerischen Leistungen am
1. Juli 2010 begonnen.
Redaktion: Der Patient steht
im Mittelpunkt: Was verbinden
Sie mit dieser Aussage?
Dr. Zinkler: Jede Behandlung
wird individuell mit jedem Patienten besprochen. Das heißt in der
Psychiatrie häufig: geduldig verhandeln und nach Alternativen
suchen. Als dritter Verhandlungspartner sitzen oft die Angehörigen am Tisch.
9
Redaktion: Ich arbeite gern
im Klinikum Heidenheim,
weil...
Dr. Zinkler: ... ich hier ein Team
mit engagierten und hochqualifizierten Mitarbeitern gefunden
habe
Redaktion: Es gibt auch ein
Leben außerhalb des Berufs Stichwort: Work-Life-Balance
– worauf legen Sie dabei besonderen Stellenwert?
Dr. Zinkler: Zu einer gesunden
work-life balance gehört ein
ausgewogenes Verhältnis von
privaten und beruflichen Aufgaben und die Zeit dazu beide zu
bewältigen.
Redaktion: Traumberuf Arzt:
Welche berufliche Alternative
wäre ebenso ein Traum von
Ihnen?
Dr. Zinkler: Ich wäre wegen der
Zulassungsbeschränkungen für
Medizin fast Ingenieur geworden. In der Sahara riesige Sonnenkraftwerke bauen, wieso
nicht?
Redaktion: Stellen Sie sich
vor, wir schreiben das Jahr
2020: Was wäre Ihrer Meinung
nach bis dahin wünschenswert und könnte in der anstehenden Dekade in Erfüllung
gehen?
Dr. Zinkler: Ein bezahlbares Versorgungssystem für psychisch
Kranke in dem der Einzelne das
findet, was er zum Gesundwerden braucht und sich niemand
dafür schämen muss, psychische Probleme zu haben.
Vielen Dank
Gallensteine - Was tun?
blase in die freie Bauchhöhle mit
nachfolgender Bauchfellentzündung entstehen. Kleine Gallensteine können in den abführenden Gallengang gelangen und
den Hauptgallengang an der
Mündung mit dem Gang der
Bauchspeicheldrüse am Zwölffingerdarm verschließen und zu
einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung führen.
Oberarzt und erfahrener Chirurg in der Klinik für Viszeral-,
Thorax und Gefäßchirurgie Dr. Anastasios Papadimas.
beantwortet im Folgenden Fragen rund um das Thema „Gallensteine“.
Welche Beschwerden lassen
Gallensteine vermuten?
Treffen eine oder mehrere der im
Folgenden genannten Voraussetzungen zu, empfiehlt der
Oberarzt unverzüglich, den
Hausarzt aufzusuchen:
• Schmerzen oder Druckgefühl
im rechten Oberbauch, vor allem nach dem Genuss fettreicher Speisen
• Schmerzausstrahlung in den
Rücken und die rechte Schulter
• Krampfartige Schmerzen im
rechten Oberbauch
• Verfärbung des Urins beziehungsweise des Stuhls: Heller
Stuhl, dunkler Urin
• Bei Entzündung und dauerhaften Schmerzen im rechten
Oberbauch mit Fieber
• Bei schwerem fiebrigen Verlauf
und zusätzlich schwersten
Bauchschmerzen, gelegentlich
auch nach links in den Rücken
ausstrahlend (Bauchspeicheldrüsenentzündung).
Gallensteine, die keine Beschwerden verursachen, sind
nicht
behandlungsbedürftig.
Sind aber bereits einmal Beschwerden aufgetreten, so empfiehlt sich eine Behandlung.
Über 90 % der Gallensteine mit
Beschwerden führen zu immer
wiederkehrenden Schmerzattacken. Im Wiederholungsfall kann
auch eine schwere Entzündung
mit erheblichen Komplikationen
bis zum Durchbruch der Gallen-
Welche Untersuchungen sind
erforderlich?
Neben der Krankengeschichte
und einer ausführlichen körperlichen Untersuchung ist seit Einführung der Sonographie in der
Medizin die Diagnose des Gallensteinleidens leichter geworden. Blutuntersuchungen der
Leber- und Gallenwerte sowie
der Bauchspeicheldrüsenwerte
geben dem Arzt weitere Informationen. Bei Verdacht auf Gallenwegssteine sind zusätzlich Magenspiegelung
mit
Röntgendarstellung der Gallenwege und Entfernung der Gallenwegssteine über die Magenspiegelung (sogenannte ERCP)
sinnvoll. Bei Bedarf sollten zusätzliche Untersuchungen erfolgen, um Krankheiten, die ähnliche Beschwerden verursachen,
auszuschließen. In den letzten
Jahren hat sich das Spektrum an
therapeutischen Möglichkeiten
wesentlich erweitert und für einen, wenn auch relativ kleinen,
Teil der Patienten kommen nun
auch konservative Behandlungsverfahren in Frage.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Bei Patienten mit Gallenblasensteinen und relativ geringer
Symptomatik kann bei vorliegenden entsprechenden Voraussetzungen in 60 bis 70 % aller Fälle
durch eine orale medikamentöse
Auflösung eine Steinfreiheit erreicht werden. Zu den Voraussetzungen gehören vor allem nicht
verkalkte und bis zu 1 cm große
Steine sowie eine gute Kontraktion der Gallenblase. Nachteile
dieser Therapie bilden vor allem
die lange Therapiedauer von
über sechs Monaten und eine
hohe Rezidivrate, denn ohne
Weiterbehandlung treten mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu
70 % erneut Steine auf.
Eine Zertrümmerung der Gallensteine mittels Stoßwellenlithotripsie kann nur bei Steinen bis zu
1 cm Größe erfolgen und die Gesamtzahl von zwei Steinen sollte
dabei nicht überschritten werden. Die Erfolgsrate liegt hier bei
Gallensteinen bei 50 bis 70 %, etwas günstiger bei Gallenwegssteinen. Grundsätzlich besteht
hier die Gefahr der Verklemmung
von Steintrümmern beim Abgang über die Gallenwege und
nachfolgendem Verschluss des
Hauptgallenganges,
beziehungsweise des Ganges der
Bauchspeicheldrüse. Das Risiko
des Wiederauftretens der Steine
liegt bei 60 %.
Aus chirurgischer Sicht können
bei guten Ergebnissen der operativen Therapie - diese erfolgt
heute für die Mehrzahl der Patienten in Form der laparoskopischen Cholezystektomie - nur
zwei Argumente für konservative
Alternativen gelten. Dies ist einmal der Patient mit hohen operativen Risikofaktoren und einer
funktionstüchtigen Gallenblase.
Dieses Zusammentreffen ist jedoch leider selten. Das zweite Argument bildet eine seltene intraoperative
Verletzung
des
Gallenganges. Diese Ernst zu
nehmende Komplikation ist aber
bei Patienten mit einer unkomplizierten Cholezystolithiases wenn sich der Stein in der Gallenblase befindet - vermeidbar.
Trotz der chirurgischen Argumente entscheiden sich Patienten aus Angst vor der Operation
oder der Narkose häufig zu-
Größenvergleich: Gallensteine, die bei einer Operation ans
Tageslicht kamen.
nächst für einen konservativen
Weg.
Das Gallensteinleiden war und ist
vorwiegend eine chirurgische Erkrankung. Das älteste Verfahren
zur Behandlung von Gallenblasensteinen stammt aus dem Jahr
1882. Die damals in Berlin vom
Chirurgen Carl Langenbuch eingeführte Cholezystektomie galt
fast 100 Jahre lang als der Goldstandard der Gallensteintherapie. Ein Wandel des operativen
Vorgehens trat durch die Einführung der laparoskopischen Cholezystektomie Ende der achtziger Jahre ein. Damit entwickelten
die Chirurgen ein sicheres und
komplikationsarmes Verfahren
zur Gallensteinbehandlung, das
mit guten kosmetischen Ergebnissen und einem kurzen
stationären
Aufenthalt,
mit
schneller postoperativer Rekonvaleszenz, große Akzeptanz bei
den Patienten fand. Darüber hinaus besitzt die laparoskopische
Cholezystektomie den Vorteil,
dass sie, im Gegensatz zu konservativen Behandlungsverfahren, kaum Ausschlusskriterien
aufweist und somit bei nahezu allen Gallenblasensteinen Anwendung finden kann. Die laparoskopische Operation kann allerdings
durch entzündliche Verwachsungen so erschwert sein, dass
die gefahrlose Identifikation der
Anatomie nicht möglich ist, so
zum Beispiel bei einer akuten
Gallenblasenentzündung oder
bei Voroperationen. In diesen Situationen stößt die laparoskopische Operationstechnik an ihre
Grenzen und der sogenannte
Umstieg auf das konventionelle
Verfahren ist angezeigt, ohne
dass dieser Umstieg als Komplikation aufzufassen wäre.
Heute gilt das laparoskopische
Vorgehen als der Goldstandard
der Behandlung des Gallensteinleidens, so auch in der Heidenheimer Klinik, in der jährlich
über 250 Operationen an der
Gallenblase stattfinden. Bei über
90 % der Patienten wird die Gallenblase durch die sogenannte
minimalinvasive Chirurgie entfernt. Weniger Schmerzen, kürzerer Krankenhausaufenthalt,
kaum sichtbare Narben und we-
niger Wundkomplikationen haben diesem Verfahren weltweit
eine hohe Akzeptanz verschafft.
Die Patienten sind im Allgemeinen in der Lage, ihre Aktivitäten
innerhalb von 48 bis 72 Stunden
wieder aufzunehmen. Die meisten Leute können innerhalb von
10 bis 14 Tagen in den normalen
Arbeitsprozess wieder eingegliedert werden. Bei der konventionellen Operation wird eine längere
körperliche
Schonung
notwendig, um nicht zuletzt einem Narbenbruch vorzubeugen.
Eine besondere Nahrungsumstellung oder Diät wird nach Entfernung der Gallenblase nicht erforderlich.
Dr. Anastasios Papadimas
Laparoskopische
Gallenblasenentfernung:
Die laparoskopische Gallenblasenentfernung mittels minimalinvasiver Chirurgie gilt als das
Beispiel einer Operation mit
deutlicher Herabsetzung des
Operationstraumas. Sie hat einen weltweiten Siegeszug angetreten und bietet bei nochmals verringertem Risiko für den
Patienten große Vorteile. Sie gehört daher zum neuen Standard
der Therapie des Gallensteinleidens. Dies vor allem auch deshalb, weil alle nichtoperative
Verfahren etwas nicht erreichen
können: den Ort der Steinentstehung zu entfernen.
Die Laparoskopie der Galle
hingegen erfüllt die über 100
Jahre bestehende Forderung,
dass die Gallenblase entfernt
werden sollte: Nicht weil sie
Steine enthält, sondern weil sie
dort gebildet werden, so bereits
der Chirurg Langenbuch anno
1882.
10
Der Patient
Reizdarmsyndrom - die unbeachtete
Volkskrankheit
Das so genannte Reizdarmsyndrom findet bei Ärzten
und in der Öffentlichkeit noch
immer wenig Aufmerksamkeit. Zu Unrecht, wenn man
sich vor Augen hält, dass es,
wenn man leichte Formen
mitrechnet, bei jedem zehnten Mann und jeder fünften
Frau in Deutschland auftritt
und damit zu den großen
Volksleiden wie
Rückenschmerzen,
Kopfschmerzen oder
Gelenkserkrankungen
gehört.
Betroffene leiden oft unter einer
erheblich eingeschränkten Lebensqualität. Durch häufige
Arztkontakte und Arbeitsausfälle kommt dem Reizdarmsyndrom außerdem auch eine hohe
volkswirtschaftliche
Bedeutung zu.
Was ist ein
Reizdarmsyndrom?
Werden Patienten mit chronischen Magen-Darmbeschwerden gründlich untersucht, so
findet man nur bei etwa 50 %
von ihnen eine erkennbare Ursache wie zum Beispiel ein Magengeschwür oder eine Entzündung. Bei der anderen
Hälfte ist keine Ursache erkennbar. Man spricht dann von
funktionellen
Beschwerden.
Hierzu gehört auch das Reizdarmsyndrom. Die Tatsache,
dass in den Untersuchungen
keinerlei organische Auffälligkeiten festgestellt werden können, ist dabei keineswegs eine
Eigenheit des Reizdarmsyndroms. Vielmehr kennt die Medizin zahlreiche solcher Krankheitsbilder. Die Migräne ist
hierfür ein weiteres Beispiel.
Definitionsgemäß gehören zur
Diagnose des Reizdarmsyndroms eine Kombination von
Für den Internisten Dr. Alexander Maier
zählt das Reizdarmsyndrom
zu den großen
Volksleiden.
Bauchbeschwerden und Veränderungen des Stuhlgangs,
die über mindestens drei Monate bestehen. Als typische
Symptome
gelten
dabei
Bauchkrämpfe,
Blähungen
oder Völlegefühl, die sowohl
von Verstopfung als auch von
Durchfall begleitet werden können. Es handelt sich dabei nicht
um ein einheitliches Beschwerdenbild, vielmehr können bei
jedem Betroffenen ganz unterschiedliche Symptome im
Vordergrund stehen. Dauern
die Beschwerden weniger als
drei Monate und verschwinden
von selbst, so liegt wahrscheinlich kein Reizdarmsyndrom
sondern beispielsweise ein Infekt vor. Wichtig ist zu wissen,
dass es auch Symptome gibt,
die nicht zu einem Reizdarmsyndrom passen und immer
schnell dem Arzt mitgeteilt werden sollten. Hierzu gehören
Blut im Stuhl oder ein ungewollter Gewichtsverlust.
Krankheitsverlauf
Beim Reizdarmsyndrom handelt sich um eine chronische Erkrankung. Dies bedeutet, dass
viele Betroffene Zeit ihres Lebens immer wieder Beschwerden haben. Typisch ist ein
Wechsel von aktiven Krankheitsphasen mit ausgeprägten
Beschwerden und solchen mit
nur geringen Symptomen. Oft
kommt es im Verlauf auch zu einer spontanen Besserung. Ty-
pisch ist dabei, dass viele Betroffene einen engen Zusammenhang mit psychischem
Stress beschreiben. Komplikationen treten im Rahmen des
Reizdarmsyndroms nie auf und
es besteht kein erhöhtes Risiko
für andere Erkrankungen des
Magen-Darmtrakts, insbesondere nicht für bösartige Erkrankungen. Die Lebenserwartung
ist uneingeschränkt.
Ursachen des Reizdarmsyndroms
Die Tatsache, dass mit den routinemäßig zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden keine Ursache für die
Beschwerden gefunden werden kann, hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass das
Reizdarmsyndrom von vielen
Menschen als überwiegend
psychisch bedingte bzw. als
rein psychosomatische Erkrankung gesehen wurde. Experten
sind sich heute jedoch einig,
dass organische Ursachen zugrunde liegen. So konnte beispielsweise mit experimentellen
Messmethoden
bei
Betroffenen eine andere Zusammensetzung nervlicher Botenstoffe (Transmitter) im Darm
gemessen werden. Allerdings
fehlt das Verständnis für tiefere
Zusammenhänge und die Ursachen der genannten Veränderungen sind weitestgehend
unbekannt. Insgesamt steht die
Forschung noch weit am An-
liches und
Ein freund s Team freut
te
kompetenIhren Besuch
sich auf
Rückenschmerzen?
Kopfschmerzen?
Muskelverspannungen?
Gelenkschmerzen?
Knieschmerzen?
Ursache ist oft
eine falsche Körperhaltung!
• Dreidimensionale strahlenfreie
Wirbelsäulenvermessung zur
Überprüfung der Körperhaltung
• Korrektur Ihrer Haltung mit
individuell angepassten
propriozeptiven Therapieeinlagen
fang und die bisherigen Erkenntnisse konnten leider noch
kaum für die Behandlung, beispielsweise in Form innovativer
Medikamente, genutzt werden.
Ein besonders enger Zusammenhang zwischen psychischem Stress und Beschwerden
des
MagenDarmtraktes ist allgemein bekannt und hat durch Formulierungen wie „das schlägt mir auf
den Magen“ sogar Eingang in
die Umgangssprache gefunden. Zweifelsfrei besteht dieser
Zusammenhang auch beim
Reizdarmsyndrom.
Wann kann die Diagnose
Reizdarmsyndrom als gesichert gelten?
Die genannten Beschwerden
können nicht nur beim Reizdarmsyndrom auftreten. Um
Fehldiagnosen zu vermeiden
müssen deshalb andere Erkrankungen des Magendarmtrakts ausgeschlossen werden. Neben einer gründlichen
körperlichen
Untersuchung
sind hierzu einige Bluttests und
eine Ultraschalluntersuchung
erforderlich. In der Regel gehört auch eine Darmspiegelung
dazu, insbesondere bei Menschen über dem 50. Lebensjahr. Stehen Blähungen und
Durchfall im Vordergrund, so
können durch einen einfachen
Atemtest Erkrankungen wie
beispielsweise die in Deutschland sehr weit verbreitete
Milchzuckerunverträglichkeit
erkannt werden.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Therapie des Reizdarmsyndroms sollte ganzheitlich
und individuell sein. Mit der alleinigen Einnahme von Pillen ist
es meist nicht getan. Erster
wichtiger Schritt und Basis für
die weitere Behandlung ist ein
gutes Verständnis für das Wesen der Erkrankung. Das Wissen um den gutartigen Verlauf
und die Tatsache, dass keine
Komplikationen, insbesondere
keine erhöhtes Krebsrisiko zu
befürchten sind, nimmt vielen
Betroffenen zusätzliche Ängste
und ermöglicht so einen besseren Umgang mit den Beschwerden. Oft ist es schwer
zu verstehen, dass die Untersuchungen keine (organische)
Ursache für die Beschwerden
ergeben haben. Es besteht die
Angst, etwas übersehen zu haben. Wichtig zu wissen ist,
dass durch die sorgfältige
Durchführung der genannten
Untersuchungen die Gefahr etwas anderes übersehen zu haben äußerst gering ist und die
Diagnose Reizdarmsyndrom
als sehr sicher gilt.
Nicht in jedem Fall müssen Medikament eingesetzt werden,
weil oft eine Veränderung von
Ernährung und Lebensgewohnheiten eine ausreichende
Als typische Symptome des
Reizdarmsyndroms
gelten
Bauchkrämpfe, Blähungen
oder Völlegefühl, die sowohl
von Verstopfung als auch von
Durchfall begleitet werden
können.
noch immer am Besten. Bei
Verstopfung stehen heute moderne Abführmittel (Laxantien)
zur Verfügung, die nicht mehr
zu einer Verschlimmerung der
Darmträgheit führen. Auch
pflanzliche Präparate haben
sich in der Therapie des Reizdarms gut bewährt. Die natürlichen Ballaststoffe Kleie und
indischer Flohsamen sind dabei wissenschaftlich bestens
untersucht. Von vielen wird der
indische Flohsamen bevorzugt
weil er keine Blähungen verursacht. Auch Präparate aus
Pfefferminzöl, die eine krampflösende Wirkung haben, werden erfolgreich eingesetzt,
allerdings ist über deren langfristige Wirksamkeit und auch
mögliche
Nebenwirkungen
wenig bekannt. Probiotika
(Probiotika
sind
lebende
Mikroorganismen, welche die
Darmflora positiv verändern
sollen) werde in Form von Joghurtprodukten von der Industrie zur Behandlung des Reizdarmsyndroms sehr beworben
und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen konnten auch einen
Nutzen zeigen. Allerdings wurden diese alle mit nur wenigen
Teilnehmern und über eine sehr
kurze Zeit durchgeführt, was
deren
Aussagekraft
stark
einschränkt. Das unabhängige
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) sieht den
Nutzen von Probiotika deshalb
als noch nicht gesichert an.
Dr. Alexander Maier
Nächste Informationsveranstaltung des Darmzentrums Heidenheim
am 20. Oktober in
Königsbronn.
Die bisherigen Informationsveranstaltungen des seit drei
Jahren bestehenden Darmzentrums Heidenheim in Stadt
und Kreis Heidenheim stießen
stets auf einen großen Besucherzuspruch. Die nächste
Veranstaltung dieser Art findet
daher am Mittwoch, 20. Oktober in der Königsbronner
Hammerschmiede statt.
Vier Referenten aus dem Netzwerk des Darmzentrums werden ab 19:00 Uhr unter dem
Motto „ Mein Bauch tut weh was steckt dahinter?“ über die
Themen:
Ernährungsfehler,
Reizdarm, Darmentzündung
und Darmkrebs informieren
sowie zur Beantwortung von
Fragen aus dem Publikum zur
Verfügung stehen. Der Eintritt
ist kostenlos.
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Linderung herbeiführen können. Es gibt zwar keine spezielle Diät, vielen Betroffenen geht
es jedoch besser, wenn sie gezielt auf Lebensmittel, die sie
mehrfach schlecht vertragen
haben, verzichten. Das Führen
eines Diättagebuches kann dabei hilfreich sein. Regelmäßiger
Ausdauersport besitzt ebenfalls einen positiven Effekt.
Auch die Vermeidung auslösender Stresssituationen kann
zu einer deutlichen Besserung
führen. Leider ist dies häufig im
Alltag schwer umsetzbar. Entspannungsverfahren (z. B. progressive Muskelentspannung
nach Jacobson) können in dieser Situation erfolgreich eingesetzt werden. Vor allem wenn
ein Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen besteht (Depression, Angststörung),
kann
auch
eine
begleitende Psychotherapie
angezeigt sein.
Trotzdem ist häufig, zumindest
vorübergehend, die zusätzliche Einnahme von Medikamenten erforderlich. Weil die
Auslöser der Erkrankung nicht
bekannt sind, kann es auch keine ursächliche (kausale) Therapie geben. Das heißt mit den
heute verfügbaren Medikamenten können zwar die Beschwerden gebessert, aber
keine langfristige Heilung herbeigeführt werden. Stehen
Schmerzen und Krämpfe im
Vordergrund, kommen krampflösende Medikamente wie
Buscopan zum Einsatz. Unter
bestimmten Voraussetzungen
sprechen Schmerzen auch gut
auf Antidepressiva in niedriger
Dosierung an. Bei Durchfall hilft
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Ausgabe 4/2010
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Der Patient
Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
11
Das Teamherz schlägt für Herz und Lunge
Funktionsdienst der Medizinischen Klinik II
Das Leistungsspektrum der
kardiologischen Funktionsabteilung innerhalb der Medizinischen Klinik II stellt auf
den ersten Blick ein „pflegefremdes Gebiet“ dar. Die hier
tätigen 12 Pflegekräfte haben
sich intensiv in das vielfältige
zu erfüllende Aufgabenspektrum eingearbeitet und entsprechend qualifiziert. Deren
Bereitschaft, sich ständig
weiterzubilden und offen für
neue Dinge zu sein, prägt das
Team um Alexander Feiler.
Der Grundstock dieser Abteilung wurde im Jahr 1995 gelegt,
als im Kellergeschoss des damals in Betrieb genommenen
Psychiatrieneubaus ein Herzkatheterlabor eingerichtet wurde.
Das damalige pflegerische
Herzkatheterteam rekrutierte
sich aus Pflegedienstmitarbeitern der „konservativen“ Intensivstation. Diese Personen aus
der Station 25 beteiligten sich
mit großem Interesse am Aufbau und arbeiteten sich engagiert in die für sie damals neue
und sehr komplexe Materie ein.
Sehr bald stellte sich jedoch
heraus, dass die Arbeitsbelastung, bedingt durch die sehr
speziellen Abläufe und Anforderungen, doch zu hoch waren,
um diese quasi parallel zur normalen pflegerischen Stationsarbeit nebenher zu bewältigen.
Als Folge daraus wurde ein
Herzkatheterteam als eigenständige Abteilung eingerichtet.
In enger Zusammenarbeit mit
den für das Herzkatheterlabor
zuständigen Ärzten entwickelte
sich in der Folgezeit Zug um Zug
eine qualifizierte, hoch engagierte und schlagkräftige Truppe. Auch neue Arbeitsabläufe
galt es zu etablieren. Hierzu erbrachten die Teammitglieder
enorme Vorleistungen, etwa
durch die Schaffung einer Rufbereitschaft sowie Teilnahme an
zahlreichen Fortbildungen und
Hospitationen. Galt es doch,
sich in Themenbereiche wie
Strahlenschutzschulungen
oder auch autonomes Material-
Funktionsteamleiter Alexander Feiler
management fit zu machen, um
qualifiziert und effizient zum
Wohle der Patienten arbeiten zu
können. Relativ schnell stiegen
die Untersuchungszahlen an.
Damit einher wuchs auch die
Arbeitsbelastung und die Notwendigkeit, das Personal aufzustocken.
Nicht vergessen werden darf
dabei der Rufdienst im Herzkatheterlabor, um bei Notfällen in
der Nacht, an Feiertagen oder
über Wochenenden für schnelle
Behandlung von Notfallpatienten zur Verfügung zu stehen.
Notfallherzkatheteruntersuchungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst. Von dieser
schnellen Hilfe profitiert der Patient maßgeblich, denn auch
außerhalb der normalen Arbeitszeit sorgt das Team des
Herzkatheterlabors dafür, dass
bei Notfallpatienten Schäden
am Herzen nicht zu groß ausfallen oder, besser noch, gar nicht
erst zustande kommen.
Im Dezember 2005 erfolgte
dann die Angliederung der Pulmonologischen Abteilung, inklusive der Bronchoskopie, an
Bilder von Iwona Sarapak
in Chirurgischer Ambulanz
kenmalereien beherrscht die
gebürtige Polin. Ihre Bilder enthalten eine verträumte Note
und bestechen durch einen
Reichtum an Themen, Formen
und Farben, wobei sie Menschen beim Betrachten der von
Seiden-, Stoff- und Glasmale- ihr dargestellten Zauberwelt
reien sowie auf Leinwände ge- und Schönheit der Natur zum
bannte Acrylfarben und Fres- Erstaunen bringt.
Die Kemptner Künstlerin
Iwona Sarapak zeigt bis Ende Oktober 2010 ihre Werke
in der Chirurgischen Ambulanz und danach in der Personalcafeteria.
die Kardiologie. Sie stellt ein
neues spannendes Gebiet mit
interessanten Aufgaben dar, mit
neuen Anforderungen an das
Personal. Für das Team von Alexander Feiler galt es, sich erneut
in neue Materialien und Strukturen einzuarbeiten und durch
Fortbildungen die Kenntnisse
zu festigen. Als ebenso bedeutend und unverzichtbar für den
Erfolg der Arbeit gilt die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, wobei es auf eine flexible und tolerante Einstellung
der Pflegekräfte und der Ärzte
unter Beachtung der Arbeitsregeln ankommt. Dazu zählt unter
anderem eine kooperative Zusammenarbeit im Bereich Belastungs-EKG. Diese Untersuchung wird beispielsweise auch
zweimal pro Woche von den
Pflegekräften des Herzkatheterlabors
selbstständig
durchgeführt und deren Aufzeichnungen dem zuständigen
Arzt zur Befundung vorgelegt.
Die Anforderungen an die Pflegekräfte in einem Herzkatheterlabor und in den Fachbereichen
der Pneumologie stellen sich als
komplett anders dar, als auf traditionellen Pflegestationen. Andere Schwerpunkte und Strukturen orientieren sich sehr an
den Untersuchungsabläufen.
Viele davon sind stark technisiert und werden ständig weiterentwickelt. Außerdem arbeiten
die Pflegekräfte quasi den ganzen Tag Schulter an Schulter mit
dem jeweiligen kardiologisch
oder pulmologisch tätigen Arzt.
Die Mitarbeiter erleben jeden
Patienten während der Untersuchung immer nur kurz. Daher
ist es für sie umso wichtiger, ihn
dabei sicher und professionell
durch die Untersuchung zu begleiten. Eine freundliche Pflegekraft trägt viel zum Erfolg der
Untersuchung bei, wenn es ihr
gelingt, dem Patienten Sicherheit zu vermitteln und auf Ihn
einzugehen, seine Angst zu minimieren oder gar zu nehmen.
Seit April 2007 unterstützen die
Teammitglieder zudem weitere
Aufgaben in medizinischen Teilbereichen. Dazu zählen beispielsweise die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung
des Herzens) mit TEE (HerzUltraschalluntersuchung über
die Speiseröhre), Doppler- und
Duplexverfahren
(Blutströmungsuntersuchungen und Beurteilung von peripheren Venen
und Arterien).
Aber auch Lungenfunktionsprüfungen gehören dazu, unter
anderem mit einem Bodyplethysmograph oder Spirometer.
Diese Geräte dienen zur Lungenvolumenmessung.
Aber
auch die Blutgasanalyse oder
die Spiroergometrie (Messung
von Atemgasen unter Belastung) sowie die Schrittmacherkontrollen von Ein- und
Zweikammerschrittmacher, Defibrillatoren oder Eventrecordern für Langzeit-EKG ergänzen das Aufgabenbild des
Pflegepersonals, das sich auch
in diese neuen Untersuchungstechniken einzuarbeiten und
Spielplatz sorgt für Kurzweil bei kleinen Besuchern
Vor dem Kinderhaus des
Klinikums steht seit August
2010 ein Kinderspielplatz zur
Verfügung, der kleinen Besuchern sicherlich Kurzweil verschafft.
Bei den dort aufgebauten
Spielgeräten handelt es sich
um besondere Anfertigungen,
die im weitesten Sinne auf das
Thema Krankenhaus zugeschnitten sind. Zwischen den
Bäumen stehen verschiedene
Spielgeräte, darunter
ein
Krankenwagen als Kletterelement, ein Karussell „Doktor
Lustig“, eine Pflasterrolle und kel sowie eine Doppelschaueine Bakterie als Wippschau- kel.
Das Team v. l. n. r.: Helmut Willi, Heike Ziegler, FSJ-lerin Vanessa Rehm, Susanne Burr, Annette Jäck, Alexander Feiler,
Tilli Resl, Silvia Haug und ZDL Benjamin Mäck. Auf dem Bild
fehlen Jenny Mattern, Karin Karle und Olaf Siebold.
fortzubilden hatte. Dies bildete
die Grundlage, um durch gezieltes Management Abläufe zu optimieren. Mittlerweile kann jede
der Pflegekräfte in allen Bereichen eingesetzt werden, wobei
es natürlich auch individuelle
Schwerpunkte gibt. Trotz aller
Spezialisierung bleibt dennoch
Platz für andere Dinge und alle
Teammitglieder haben sich ihre
Flexibilität erhalten, um auch
mal über den Tellerrand hinausschauen zu können.
Mehrfach stellten die Mitarbeiter des Funktionsdienstes der
Medizinischen Klinik II ihr Geschick und Organisationstalent
bei öffentlichen Auftritten und
Präsentationen wie „Tag der offenen Tür“ oder der „Deutsche
Lungentag“ unter Beweis.
Durch praktische Erklärungen
der verschiedenen Untersuchungsabläufe und Techniken
sowie die Demonstration der
feinen Medizintechnik in der
Kardiologie und Pulmologie,
konnten zahlreiche interessierte Patienten und Besucher Ihren Wissensdurst stillen.
Im April 2010 wurde das zweite
Herzkatheterlabor im 2. Obergeschoss des Klinikums fertiggestellt. Mit ihm ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung.
Die bisher in der Medizinischen
Klinik II üblichen langen Herzkathetertage am Montag, Mittwoch und Freitag) konnten entzerrt
werden.
Neue
Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit jeden Tag zu „kathetern“, bildeten nun die Grundlage, um innerhalb dieses
Funktionsdienstes einen geregelteren Tagesablauf zu installieren. Die Bandbreite der nun
zur Verfügung stehenden beiden Herzkatheterlabors umfasst sowohl arterielle als auch
venöse Herzkathetereingriffe
Heike
Ziegler
und Alexander
Feiler im Überwachungs- und
Messplatz des
neuen Herzkatheterlabors.
·
mit Dilatationen (Aufdehnungen) der Herzkranzgefäße und
Herzklappen (Valvuloplastie)
aber auch von peripheren Gefäßen, beispielsweise in den
Extremitäten, Nierenarterien
und Halsschlagadern. Dazu
kommen die Darstellung von
Arterien, Implantationen von
beschichteten
und
unbeschichteten Stents, spezielle
Rechtsherzuntersuchungen
mit Oxymetrie (Messung des
Sauerstoffgehaltes) oder Inhalation, Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren sowie Eventrecordern.
Das Spektrum wird ergänzt
durch die Behandlung von akuten Lungenembolien, dem Einsetzen einer IABP (spezielle
Ballonpumpe als notfallmedizinisches Hilfsmittel), intravasalem Ultraschall (Ultraschalluntersuchung
innerhalb
der
Koronararterien) sowie Druckdrahtmessungen im Herzkranzgefäß. Selbstverständlich zählt dazu natürlich die
ganze Palette der Notfallmedizin vom Intubieren zum Beatmen bis hin zur Herz-LungenWiederbelebung. Anhand ständiger Schulungen und LiveÜbungen hält sich das Personal dafür fit, im Notfall schnell
und richtig zu reagieren.
Auch die administrativen Tätigkeiten bewältigt das Team, wie
beispielsweise die Planung der
Abläufe in den einzelnen Bereichen,
Materialbestellungen,
Qualitätssicherung, Praxisanleitungen, Dienstplangestaltung, Organisation von internen
Schulungen
und
Hospitationen, Kooperationsplanungen und viele Dinge
mehr, die als selbstverständlich angesehen werden. Neben
all dem technisch notwendigen
Know-how, das alle Teammitglieder besitzen, kommt es
aber dennoch vor allem darauf
an, dass sie ihre Menschlichkeit im pflegerischen Umgang
mit den Patienten behalten. Eine Voraussetzung dafür ist der
gute Teamgeist in der Truppe,
den es auch weiterhin zu bewahren gilt.
Helmut Willi
und Alexander Feiler
·
Gesundheit Pflege Fitness
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Gudrun Biehle, Tiziana Beck,
Pascal Bollinger,
Hanen Vogelmaier und
Gudrun Knobloch.
Foto: ri
198462
Der Patient
Das Parkinson-Syndrom
Parkinson
12
Vom Parkinson-Syndrom, zu
Deutsch „Schüttellähmung“,
sind in Deutschland fast
250.000 Menschen betroffen.
Es handelt sich um eine Erkrankung vornehmlich des
höheren Lebensalters. Immer
wieder erkranken aber auch
jüngere Patienten hieran.
Neurologie-Chefarzt
Dr. Stephen Kaendler.
In den letzten Jahren sind neue
Verfahren zur Behandlung der
Parkinson-Erkrankung entwickelt worden. Durch diese neuen Behandlungsmöglichkeiten
ist die Lebenserwartung eines
Patienten mit der Parkinson’schen Erkrankungen fast so gut
wie die eines Patienten ohne
diese Erkrankung geworden.
Untersuchung und Behandlung
der Patienten stellen immer wieder eine Herausforderung an die
Ärzte und die Betroffenen dar.
Die Erstbeschreibung des Parkinson-Syndroms erfolgte im
Jahr 1817 durch James Parkinson. Viele mehr oder weniger
berühmte Leute sind hieran erkrankt, zu erwähnen sind Wilhelm von Humboldt, der ehemalige
Weltklasseboxer
Mohamed Ali, der amerikanische Schauspieler Michael J.
Fox oder der ehemalige Oberbürgermeister Stuttgarts Professor Manfred Rommel. Es gibt
spontane Erkrankungen, aber
auch Häufungen in einigen Familien, also mit einer Vererbung
oder genetischen Disposition.
Häufigkeit und Ursachen der
Erkrankung
Zirka 3 % der über 60-Jährigen
erleiden diese Erkrankung. Dies
entspricht etwa 0,3 % der Gesamtbevölkerung. Die Ursache
dieser Erkrankung ist unbekannt. Oft nachgewiesen werden konnten verschiedene Gene bei einem familiären Typ (5 %
der Fälle), die die Erkrankung
fördern. Es wird eine multifaktorielle Genese (von mehreren
Faktoren bedingte Entwicklung)
und Interaktionen (wechselseitiges
Aufeinandereinwirken)
zwischen einer genetischen
Vorbestimmung und Umweltfaktoren als Ursache vermutet.
Zudem können einige Medikamente
Parkinsonähnliche
Symptome hervorrufen. Diese
Medikamente sollten bei dieser
Erkrankung nicht zur Behandlung eingenommen werden.
Gerade bei älteren Patienten ist
es daher sehr wichtig zu erfragen, welche Medikamente sie
eingenommen haben. Die Parkinson-Erkrankung kann durch
folgende „Gifte“ mit verursacht
werden: Kohlenmonoxyd, Blei,
Mangan, Zyanid, Methanol sowie MPTP (ein Neurotoxin).
Auch kann diese Erkrankung
nach einer Hirnentzündung
oder traumatisch wie bei bei Boxern auftreten. Andere Stoffwechselstörungen
können
auch ein Parkinson-Syndrom
verursachen: Zu nennen sind
hierbei Störungen des Kupferstoffwechsels oder Unterfunktionen der Nebenschilddrüsen.
Welche Störungen treten auf?
Es handelt sich um eine degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, hervorgerufen durch Veränderungen in
einem Teil des Gehirns, das zu-
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
ständig ist für die Steuerung
und Kontrolle fließender Bewegungsabläufe. In dieser Region
gibt es eine Ansammlung von
Nervenzellen, die als „Substantia nigra“ oder auch „schwarze
Substanz“ bezeichnet werden.
Dort tritt ein Mangel von einem
bestimmten Überträger - oder
Botenstoff auf, dem „Dopamin“. Anders betrachtet entsteht ein Ungleichgewicht zu
den anderen Botenstoffen wie
Glutamat oder Acetylcholin.
Diese drei Botenstoffe müssen
in einem Gleichgewicht stehen,
um eine regelrechte Übertragung von Informationen von
Nerv zu Nerv zu gewährleisten.
Erst bei einem Fehlen von mehr
als 50 % der dopaminergen Zellen in der „Substantia nigra“ treten Symptome auf.
Eine Heilung dieses DopaminMangels ist bisher nicht möglich. Notwendig, um das beschriebene
Gleichgewicht
aufrecht zu erhalten, ist ein Ersatz dieses Überträgerstoffes
durch Medikamente. Hier gibt
es verschiedene Möglichkeiten,
die im weiteren dargestellt werden.
Behandlungsmöglichkeiten
Im Vordergrund der Behandlung
stehen medikamentöse Therapieverfahren, zudem besitzt
aber beispielsweise die Physiotherapie einen hohen Stellenwert. Das grundsätzliche Therapieziel stellt die Besserung der
Symptome dar, die einhergeht
mit der Erhaltung der Selbstständigkeit und der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Es wird versucht, die
Komplikationen zu vermeiden
und zu verringern. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche
Behandlung bildet ein gutes
Vertrauensverhältnis von Patient und Arzt. Der Patient weiß
sofort, ob die Behandlung etwas taugt. Er merkt, ob er sich
besser bewegen kann oder
nicht und damit sieht der Patient
ein, dass komplizierte wirkende
Behandlungspläne sinnvoll sein
können, um einen guten Behandlungserfolg zu erzielen.
Einnahmefehler bemerkt der
Parkinson-Patient rasch - anders als bei weiteren chronischen Erkrankungen. Hier treten Komplikationen langsam
und schleichend bei Behandlungsfehlern auf.
Wie schon erwähnt, ist die Ursache der Parkinson-Erkrankung
nicht heilbar, denn der fehlende
Überträgerstoff muss zugeführt
werden. Jeder Patient reagiert
anders auf die dazu eingesetzten Medikamente. Zu Beginn
der Behandlung reicht häufig
die Behandlung mit einem Wirkstoff aus, bei Fortschreiten der
Erkrankung müssen häufig verschiedene Präparate zum Einsatz kommen. Bei einem Ungleichgewicht der im Gehirn
vorhandenen
Botenstoffe
kommt es entweder zu einer
Überbeweglichkeit oder einer
Unterbeweglichkeit. Bei ausgeglichenem Verhältnis der Botenstoffe ist der Patient gut beweglich.
Eine biochemische Vorläufersubstanz des Dopamin ist das
Levodopa. Dieses kann in Form
verschiedener
Medikamente
zur Behandlung eingesetzt werden. Im Gehirn wird es über verschiedene Stufen zu dem Botenstoff Dopamin umgebaut. Es
ist die für die Behandlung wirksamste Substanz. Im Laufe der
Jahre kann es jedoch zu einem
Nachlassen dessen Wirkung
kommen. Weiterhin besteht die
Möglichkeit der Behandlung mit
Dopamin-Agonisten-Substanzen die ähnlich wie das Dopamin chemisch aufgebaut sind.
Diese werden gut vertragen. Bei
frühem Einsatz können sie
Spätkomplikationen der Behandlung vermeiden.
Eine weitere Möglichkeit der
Erkrankung mit Fluktuationen.
Das nächste Implantationszentrum, mit dem die Heidenheimer
Klinik für Neurologie zusammen
arbeitet ist die Neurochirurgische Universitätsklinik in Günzburg.
Bei der Ersteinstellung eines
Parkinson-Syndroms oder bei
Komplikationen in der Behandlung kann eine Behandlung unter stationären Bedingungen im
Krankenhaus sinnvoll sein.
Das typische Bild eines Parkinson-Patienten: vorn übergebeugte Haltung, auch die
„Steifigkeit“ der Bewegung
ist auf dem Bild zu erahnen.
Behandlung ist die Therapie mit
Enzymen, die den Abbau des
Dopamins zum Teil verhindern
können. Zu erwähnen sind hier
die
MAO-B-Hemmer
und
COMT-Hemmer. Für die MAOB-Hemmer ist ein protektiver
(schützender) Effekt für das Gehirn und die dopaminergen Zellsysteme nachgewiesen.
Ein weiterer Ansatz der Behandlung ist, dem Überwiegen eines
der Botenstoffe Acetylcholin
und Glutamat entgegenzuwirken. Allerdings sind diese Medikamente nicht so wirkungsvoll,
wie die zuvor beschriebenen.
Mit der Kombination dieser Medikamente kann der Neurologe
die Beweglichkeit des Patienten
über viele Jahre sehr gut aufrechterhalten. Bei einigen Patienten treten Depressionen
oder dementielle Symptome
auf. Diese können und sollten
behandelt werden.
Beim Parkinson-Syndrom können auch Spätkomplikationen
mit einem raschen Wechsel der
Beweglichkeit (Fluktuationen)
des Patienten, Fehlbewegungen und auch psychotische
Komplikationen auftreten. Zu
erwähnen sind dabei erhebliche
Schlafstörungen oder auch
Fehlwahrnehmungen - die sogenannten
psychotischen
Symptome. Auch kann das
autonome Nervensystem betroffen sein, mit der Folge von
Verdauungsstörungen
oder
Kreislaufregulationsstörungen.
Diese Komplikationen können
heutzutage zum Teil aber auch
mit den modernen Medikamenten sehr gut behandelt werden.
Die Wahl der Therapiestrategie
erfolgt immer individuell, unter
Berücksichtigung der Art und
Schwere der Symptome, dem
Alter des Patienten und weiterer
bestehender
Erkrankungen.
Wichtige Bestandteile der Behandlung bilden Krankengymnastik und Sport. Hierbei handelt
es
sich
um
eine
Behandlung, die regelmäßig
und auf Dauer durchgeführt
werden muss. Bei vielen Patienten wird eine Ergotherapie zum
Training bestimmter Fähigkeiten im täglichen Leben notwendig oder auch eine Therapie
zum Trainieren des Sprechens,
des Schluckens oder der Atmung (Logopädie).
Seit Mitte der 1990er-Jahre besteht auch die Möglichkeit der
tiefen Hirn-Stimulation von Zellen im Nervensystem mit Impulsgeneratoren bei Patienten
mit einem fortgeschrittenen
Parkinson-Syndrom.
Dieses
Behandlungsverfahren kommt
bei Patienten zum Einsatz, insbesondere wenn deren Tremor
sehr stark ausgeprägt ist. Wahrscheinlich handelt es sich um
das effektivste Therapieverfahren der konservativ (mit Medikamenten) nicht mehr behandelbaren schweren Parkinson-
Welche Untersuchungen werden durchgeführt?
Die Parkinson’sche Erkrankung
ist eigentlich eine „klinische
Diagnose“. Dies bedeutet, dass
die Erkrankung an ihren Symptomen erkannt wird. Es müssen
aber auch andere Erkrankungen ausgeschlossen werden,
die wie ein Parkinson-Syndrom
wirken können. Aus diesem
Grunde werden, vor Einleitung
der Behandlung, verschiedene
Untersuchungen veranlasst:
• Computer- oder Kernspintomographie des Kopfes, zum
Ausschluss von Schlaganfällen oder anderen Erkrankungen des Gehirns wie zum Beispiel
ein
Hydrocephalus
(Wasserkopf) oder auch ein
Hirntumor
• EEG zum Ausschluss einer
anderen Hirnerkrankung
• Dopplersonographie
zum
Ausschluss von Durchblutungsstörungen des Gehirns
• Ausführliche Befragung des
Patienten bezüglich der bisher
eingenommenen
Medikamente - es gibt einige Medikamente, die ein Parkinson-Syndrom vortäuschen können.
Zu der Untersuchung beim Parkinson-Syndrom gehört die
ausführliche
neurologische
Untersuchung des Patienten
mit ganz speziellen Tests zur
Beweglichkeit. Hierzu zählt zunächst die Beobachtung des
Ganges, die Anzahl der Schritte
bei einer Drehung. Hat der Patient beim Loslaufen eine Starthemmung? Inwieweit schwingen die Arme beim Gehen mit?
Ist das Schriftbild kleiner geworden? Werden Gelenke in einer eher steifen Stellung gehalten? Der Patient wird auf einen
Tremor (Zittern oder Schütteln)
hin untersucht. Die Muskelspannung wird dahingehend
untersucht, ob diese erhöht ist.
Weiterhin werden Bewegungsmuster beobachtet. Dazu gehören schnelle Umsetzbewegungen oder der Stuhlkippversuch eine weitere Möglichkeit zur
Prüfung des Gleichgewichtes
und ob ein Patient eine plötzliche Bewegung ausgleichen
kann. Weiterhin gibt es Medikamenten-Tests, die darauf hinweisen, dass bei einer Verbesserung nach Einnahme von
bestimmten Medikamenten der
Patient ein Parkinson-Syndrom
hat. Einige Laboruntersuchungen werden zur Bestimmung
der Elektrolyte, des Kupfers, der
Schilddrüsenhormone
und
auch Leberwerte durchgeführt.
Auch das Riechvermögen kann
getestet werden.
Partnerbelastung
Die Parkinson’sche Erkrankung
belastet die Familie. Bei jüngeren Patienten können zudem
rasch finanzielle Sorgen entstehen, auch verbunden mit der
Angst, dass Betroffene nicht
weiter arbeiten können. Viele
Patienten schämen sich aufgrund ihrer Erkrankung. Sie treten einen sozialen Rückzug an dies bedeutet ein Rückziehen
von Kontakten. Viele gehen
nicht mehr an die Öffentlichkeit,
weil sie sich wegen ihrer Symptome schämen. Einige Patienten fixieren sich zunehmend auf
ihre Krankheit, das heißt sie leben nur noch für ihre Symptome
und sehen nicht, was um sie herum geschieht. Auch tritt eine
Angst in der Familie auf, dass
Das Zahnradphänomen: Hierbei handelt es sich neben dem
Zittern um eine typische Bewegungsstörung bei dem
Parkinson-Syndrom.
Die
Muskelspannung
ist
als
wächsern zu bezeichnen, bei
der passiven Bewegung des
Unterarmes verspürt der
Untersucher einen Widerstand wie durch ein Zahnrad
verursacht.
weitere Familienmitglieder von
dieser Erkrankung betroffen
werden. Ebenso besteht in einigen Fällen eine Hilflosigkeit, sowohl vom Patient und Partner viele haben Angst davor, über
die Erkrankung zu sprechen.
Dies führt dann zu einer Zunahme der bereits beschriebenen
Komplikationen. Hier besitzt die
Aufklärung über die Erkrankung
und ihre Folgen eine wichtige
Bedeutung für den behandelnden Neurologen. Dazu sollten
die engsten Angehörigen mit
einbezogen werden. Aufgrund
der heutigen guten Behandlungsmöglichkeiten
merken
viele Menschen nicht, wenn jemand an der Parkinson’schen
Krankheit leidet.
Was wird von Patienten gefordert?
Parkinson-Patienten sind zum
Teil sehr gründlich und genau,
dies erleichtert vielfach die Behandlung. Sie ist teilweise relativ kompliziert, mit häufigen Einnahmen von Medikamenten zu
exakt vorgegebenen Zeiten.
Andererseits bemerkt der Patient aber auch sofort, dass die
Medikamente notwendig sind.
Werden diese zur falschen Zeit
eingenommen, verschlechtert
sich umgehend die Beweglichkeit. Rasch „lernt“ der Parkinson-Patient dass die genaue
Einnahme der Medikamente für
ihn gleichbedeutend ist mit einer guten Beweglichkeit. So
kann dann auch abhängig davon, wie sich im Laufe der Zeit
die Symptome verändern, in
Zusammenarbeit mit dem behandelnden Neurologen, die
Medikation umgestellt werden.
Dieses erfordert Geduld von
beiden Seiten, also vom Patienten wie auch von dem behandelnden Arzt.
Dr. Stephen Kaendler
Parkinson’sche Erkrankung:
Symptome
Die Parkinson’sche Erkrankung
entwickelt sich, wenn keine andere Ursachen gefunden werden,
schleichend. Zu den bedeutendsten Beschwerden zählen eine
einseitige Störung der Bewegung
und ein Schütteln (Tremor) der
Hände. Zu den häufigsten Symptomen der Erkrankung gehören
Störungen der Motorik - typischerweise verändert sich das
Schriftbild, die Handschrift wird
kleiner und verzitterter und
kommt zu Problemen beim
Knöpfen. Schlafstörungen, psychische Störungen wie auch Störungen des autonomen, selbstständigen Nervensystems treten
ebenso auf.
Als Hauptsymptome gelten unter
anderem die Bewegungsstörungen, die man rasch bei unbehandelten Patienten auf der Straße
erkennen kann.
Typische Symptome:
• Tremor/Schütteln - auch Namensgeber der Erkrankung.
Dies tritt meist auf einer Körperseite auf, mit einer Frequenz
von 4 bis 6 Mal pro Sekunde.
Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
Dieses Symptom behindert die
Patienten zum Beispiel beim
Trinken oder Essen.
• Bradykinese - Verlangsamung
von Willkürbewegungen mit einer gebeugten Haltung, einem
kleinschrittigen Gangbild, einer
Starthemmung, einem Fehlen
des Pendelns der Arme beim
Gehen (stocksteifer Gang), ein
Zurückgehen der Mimik der Gesichtsmuskulatur. Der Patient
ist typisch nach vorn übergebeugt.
• Rigor - eine andauernde Erhöhung der Muskelspannung.
Gleichzeitig werden gegenläufige Muskelgruppen angespannt,
ein
sogenanntes
„Zahnradphänomen“ tritt auf.
Dieses Symptom erschwert
feinmotorische
Fähigkeiten,
zum Beispiel das Zählen von
Geldstücken.
• Später kommt ein viertes
Hauptsymptom hinzu - die Beeinträchtigung der Stellreflexe
mit der Folge von Stürzen.
• In den letzten Jahren wurde als
Frühzeichen der Erkrankung eine Riechstörung aufgefunden.
• Zu den weiteren frühen Beschwerden zählen eine Änderung des Schriftbildes, Sprechstörungen, Gehbeschwerden,
die auf einer Seite auftreten, eine Stimmungsänderung wie bei
einer Depression beziehungsweise ein fehlender Antrieb, also die Kraft Dinge in Angriff zu
nehmen. Nacken- und Schulterschmerzen werden auch immer wieder von den Patienten
beschrieben.
Wenn diese Symptome den Betroffenen oder Angehörigen auffallen, sollte man sich von einem
Neurologen untersuchen lassen.
Selbsthilfeadressen
Betroffene haben 1981 die
deutsche Parkinson-Vereinigung (dPV) gegründet. Sie umfasst
mittlererweile
rund
23.000 Mitglieder. Im Zentrum
der Arbeit stehen Beratung
und Betreuung von Patienten
und ihren Angehörigen.
Auf deren Homepage können
vielerlei Informationen abgerufen werden: www.parkinsonvereinigung.de,
E-Mail: info@parkinsonvereinigung.de.
Der Ansprechpartner der dPV
in Heidenheim ist Rudolf Preisetanz, Teckstrasse 32, 89518
Heidenheim.
Telefax: 07321-41809.
E-Mail: hdh.dpv@web.de
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Der Patient
Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
Intensivierte Parkinson-Therapie
Parkinson
Die Parkinson-Erkrankung,
im Volksmund auch Schüttelähmung genannt, ist durch
drei Hauptsymptome
gekennzeichnet.
Am häufigsten kommt es zur
„Bewegungsverarmung“ beziehungsweise Unbeweglichkeit (Akinese), die sich aus Bewegungsverlangsamung,
Beschränkung des Bewegungsumfanges und Verringerung von Spontanbewegungen
zusammensetzt. Das zweite
Hauptsymptom ist die Muskelversteifung (Rigor), die schnelle Bewegungen verhindert. Als
drittes Hauptsymptom tritt das
Zittern in Ruhe (Tremor) auf,
das den deutschen Namen für
die Erkrankung geprägt hat.
Die Parkinsonerkrankung ist
bisher nicht heilbar. Mit Medikamenten und Krankengymnastik, Beschäftigungs- (Ergo-)
sowie Sprachtherapie kann jedoch eine deutliche Linderung
der Symptome erreicht werden.
Im fortgeschrittenen Stadium
kann es zu Komplikationen
kommen. Es treten dann Wirkungsschwankungen und vermehrt unwillkürliche Bewegungen
(Dyskinesien)
auf.
Außerdem kann es zu Schluckund Sprechstörungen sowie
Schmerzen durch die Fehlhaltung kommen. Auch Depressionen oder innere Unruhe und
Verwirrtheitszustände mit Halluzinationen kommen vor. Diese erfordern eine individuelle
Therapie, bei der alle beteiligten
Therapeuten eng zusammenarbeiten und Wirkungen und
Nebenwirkungen der Medikamente gut abgewogen werden
müssen. Eine solche intensivierte Parkinson-Therapie wird
nun in der Klinik für Neurologie
des Klinikum Heidenheim angeboten. Die Aufnahme erfolgt
nach einer Anmeldung durch
den betreuenden niedergelassenen Neurologen. Es finden
neben der ärztlichen und pflegerischen Betreuung eine intensive krankengymnastische,
ergotherapeutische und logopädische Therapie an sechs
Wochentagen statt. Die Therapie dauert insgesamt etwa 14
Tage. In dieser Zeit werden die
Patienten aktiviert, sie lernen
den Umgang mit der Erkrankung.
Es werden Bewegungsprotokolle ausgefüllt, um die Beweglichkeit über den Tag zu kontrollieren, mit dem Ziel einer
Anpassung der Medikation. In
regelmäßigen Besprechungen
des Behandlungsteams wird
der Fortschritt der Behandlung
dokumentiert und Aufgaben
verteilt, um gemeinsam an der
Verbesserung der Symptome
des Patienten zu arbeiten.
Am Ende der stationären Behandlung erhalten die Patienten einen Vorschlag zu weiteren
Therapie nach der Entlassung,
der natürlich auch an die betreuenden Ärzte weitergereicht
wird.
Dr. Annette Reeh
Logopädie bei
Parkinson
Im Rahmen eines frühen Stadiums der Parkinsonerkrankung können bereits Störungen des Sprechens und der
Stimme sowie mimische Störungen auftreten. In späteren
Stadien kann es auch zu
Schluckstörungen kommen.
Diese durch die Grundkrankheit „Morbus Parkinson“ bedingten Störungen werden
von Logopäden behandelt.
Sprache und Mimik gehören neben der Gestik zu den einzigen
Möglichkeiten des Menschen,
sich gegenüber seiner Umwelt
mitzuteilen sowie Gefühle und
Gedanken klar zu vermitteln.
Einschränkungen in diesen Bereichen stellen eine erhebliche
Beeinträchtigung der kommunikativen Ausdrucksmöglichkeiten dar. Viele Parkinsonpatienten ziehen sich daher aus
krankheitsbedingten Gründen
zurück und nehmen nicht mehr
an Aktivitäten des täglichen Lebens teil, die bisher ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag gehörten.
Aus dem
Landkreis
Folgende Symptome können
die Patienten stark beeinträchtigen und isolieren:
• Änderungen der Stimme:
Klingt die Stimme heiser, hat
sich der Stimmklang verändert?
• Ist die Aussprache undeutlicher geworden? Fragen die
Gesprächspartner öfter nach?
• Hat die Sprechlautstärke abgenommen?
• Hat sich die Sprechgeschwindigkeit verändert?
• Ist das Sprechen eintönig,
monoton?
• Ist die Gesichtsmuskulatur
unbeweglicher
geworden?
Wirkt das Gesicht steif und
ausdrucksloser?
• Ist das Essen oder Trinken
problematischer? Fällt das
Schlucken schwer? Ist häufiges Husten zu beobachten?
Es hat sich als sinnvoll erwiesen, frühzeitig beim Auftreten
leichter Symptome mit Übungen zu beginnen, um damit
frühzeitig einer Verschlechterung des Sprechens entgegenzuwirken. Durch eine gezielte
„Dies ist bereits die dritte Senkung der Müllgebühren seit
2003, nach Senkungen in 2006
und 2009, insgesamt um
immerhin rund 30 Prozent“,
freut sich Landrat Hermann
Mader, der diesem Weg einer finanziellen Entlastung von Bürgern und Betrieben bei der
Müllentsorgung einen hohen
Stellenwert zumisst.
Betriebsleiter Richard Kaufmann machte gegenüber den
Kreisräten deutlich, dass aufgrund der laufenden Optimierung aller Arbeitabläufe die
TAD-Umlage gesenkt werden
Die Diagnose Parkinson bedeutet für Betroffene und ihre
Angehörigen, von nun an mit
sehr unterschiedlichen und
stärker werdenden
Beeinträchtigungen leben
müssen. Von Vorteil ist es,
frühzeitig unterschiedliche
Therapien in Anspruch zu
nehmen, wie beispielsweise
die Ergotherapie. Auch und
gerade Angehörige sollten
die an Parkinson Erkrankten
dazu ermutigen.
Mit ergotherapeutischen Übungen wird als Ziel der Erhalt der
größtmöglichen Selbständigkeit
der Betroffenen verfolgt. Dabei
geht es um alltägliche Lebensaktivitäten wie Körperpflege, Anziehen, selbständiges Essen, um
nur einige zu nennen.
Im Vordergrund steht die Handgeschicklichkeit, das Bewegungsausmaß der Schultern und
Die medikamentöse Therapie
bildet die Voraussetzung, um
Bewegungsmuster wieder zu
erlernen oder trainieren zu
können.
Besprechungen gehören zur Arbeit in der intensivierten Parkinson-Therapie, v. l. n. r.: Physiotherapeutin Uta Kahnt, Ergotherapeutin Jutta Haich, Logopädin Andrea Thomas, Chefarzt Dr. Stephen Kaendler, Logopädin Sabine Scheiding,
Oberärztin Dr. Annette Reeh.
logopädische Therapie kann die
Lebensqualität vieler Parkinsonpatienten verbessert werden. Dazu zählen beispielsweise
die
Bereiche
Entspannung, Haltung, Mimik,
Mundmotorik, Atmung, Artikulation, Prosodie (Betonung, Akzent), Lautstärke, Stimme,
Sprechgeschwindigkeit
und
Schlucken. Für jeden Patienten
werden dazu individuelle Übungen des Atem-, Stimm-,
Sprech- und Schluckapparates
ausgewählt, um diese möglichst lange funktionstüchtig zu
halten. Dabei muss der Patient
lernen, dies nicht mehr automatisch, sondern bewusst zu tun.
Jacqueline Stahl
Logopädin, Leiterin
Therapiezentrum Eyer
Landrat Mader hat Bürger und Betriebe im Blick bei Müllgebührensenkung
könne. Und von dieser Optimierung profitierten wiederum
auch die Miteigentümer, mithin
auch der Landkreis Heidenheim. Konkret werden nunmehr die Gebührenzahler entlastet.
Als
weiteren,
entscheidenden Grund für den
Spielraum einer Gebührensenkung verwies Kaufmann auf die
konsequente Ausschreibung
beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. „Wir haben die Ausschreibungen strukturell aufgebaut, und zwar jeweils zum
richtigen Zeitpunkt, wie etwa
bei den Dienstleistungsverträgen, aber auch bei anderen
Leistungen“, so Kaufmann.
Hinzu kommen ein strenges
Kostencontrolling und laufende, kontinuierliche Verbesserungen in der der Abfallwirtschaft insgesamt. Ziel sei es
stets, das Budget des Wirtschaftsplans einzuhalten respektive zu verbessern. Der Be-
Ergotherapie bei
Parkinson
Arme, die Koordination der Hände, Fingerbewegungen und
Greifformen. Übungen fördern
die Grob- und Feinmotorik und
stärken die Muskelkraft. Manchmal geht es darum, etwas Gewohntes wie das Anziehen anders zu machen als bisher, da es
sonst nicht mehr möglich oder sicher ist.
Patienten und Angehörige werden über Hilfsmittel beraten und
darin, wie sie ihre Wohnung sicherer machen können, indem
sie auch Stolperfallen beseitigen.
Bei jedem Betroffenen wirkt sich
die Krankheit anders aus. Sie
kann Bewegung, Wahrnehmung, Selbstvertrauen, Handlungsabläufe oder Denkprozesse betreffen. Daher werden die
ergotherapeutischen Maßnahmen individuell auf die Person
und ihre Bedürfnisse ausgerichtet.
Jutta Haich
Ergotherapeutin
Physiotherapie
bei Parkinson
Müllgebühren sinken
Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb hat dem Kreistag vorgeschlagen, die Müllgebühren im Landkreis Heidenheim
nochmals zu senken, und
zwar um rund zehn Prozent.
Dies gilt für den Zeitraum
1. Januar 2011 bis
31. Dezember 2013.
13
triebsleiter betonte, dass es
sich bewährt habe, dass der erfolgreiche Eigenbetrieb als flexibler Dienstleister auftrete, der
mit kurzen Entscheidungswegen schnell und gezielt agieren könne. Ein weiterer wichtiger
Pluspunkt
sei
die
Bereitschaft der Bürgerinnen
und Bürger sowie der Gewerbebetriebe den Abfallkreislauf
aktiv zu unterstützen. „Ob Bürger oder Betriebe, wir sind
dankbar, dass fast alle konstruktiv den Abfallkreislauf begleiten und mitziehen. Das ist
eine entscheidende Basis für
unsere erfolgreiche Arbeit“,
bilanziert Kaufmann. So stellen
diese die verschiedenen Abfälle wie etwa Papier und Pappe,
Holz, Schrott und Metall bereit,
wodurch diese anschließend
verwertet werden können. Ergebnis sei ein erfolgreiches
Stoffstrommanagement. „Etwaige Erlöse kommen un-
mittelbar wieder den Gebührenzahlern zugute. Denn nicht
nur die Kosten, auch die Erlöse
wirken sich beim Gebührenzahler aus und fließen an diese,
unsere Kunden, zurück“, so
Kaufmann. Aber auch durch
die Verbrennung von Rest- und
Sperrmüll beim Müllheizkraftwerk in Ulm könnten gute Erlöse durch Fernwärme und
Strom erzielt werden, die letztlich den Umlagesatz des TAD
reduzierten. Das Ergebnis sei
wiederum ein erfolgreiches
Stoffstrommanagement.
„Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft kommt damit seinem
gesetzlichen und politischen
Auftrag als führender Dienstleister in der Abfallwirtschaft
vorbildlich nach und bleibt
trotzdem immer dem Gemeinwohl verpflichtet“, resümiert
der Betriebsleiter.
Bürgerinnen und Bürger und
Gewerbebetriebe
können
durch die abermalige Senkung
der Haushalts- bzw. Behältergebühr und der Gewichtsgebühr für Rest- und Biomüll zugleich
wieder
langfristig
kalkulieren.
Die wichtigste Zielsetzung,
nämlich eine stetige, umweltverträgliche
Kreislaufwirtschaft und langfristige Entsorgungssicherheit bleibe damit
auch weiterhin im Vordergrund.
Lothar Hänle
168405
Als oberstes Ziel gilt dabei, die
Erhaltung der verbliebenen Bewegungsfähigkeit. Dazu zählen
das Gehen, der sichere Stand,
die Übergänge vom Liegen in
den Sitz und den Stand, das Gehen und das Treppensteigen sowie der Erhalt der Selbstständigkeit im Alltag.
Parkinsonpatienten leiden unter
einer Verlangsamung des Gehens und der Bewegungen allgemein. Das Aufstehen aus
dem Bett oder von einem Stuhl
sind nur schwer oder fast gar
nicht mehr möglich. Beim Gehen erkennt man diese Personen deutlich an der nach vorn
gebeugten Haltung ihres Oberkörpers. Meist können sich diese Menschen nicht mehr ganz
aufrichten. Auch deren Gleichgewichtssinn ist beeinträchtigt.
Daraus resultiert das Risiko eines Sturzes nach vorn oder
nach hinten. Fast alle Parkinsonpatienten weisen deutliche
Probleme beim Gehen auf und
oft können sie nur mit Mühe aus
dem Stand loslaufen. Deren
Schritte fallen dann klein und
unsicher aus. Da das bei gesun-
den Menschen sonst typische
Armpendeln unterbleibt, die Arme „kleben“ am Körper.
In
der
Krankengymnastik
kommt es daher darauf an, die
Behandlung an die bestehenden Hauptschwierigkeiten individuell anzupassen. Der Patient
benötigt mehr Zeit, um seine
Übungen auszuführen. Diese
müssen oft auch wiederholt
werden. Als hilfreich hat sich der
Einsatz von Musik oder das Geben von Kommandos erwiesen.
Meist arbeiten die Physiotherapeuten mit den Patienten in Einzeltherapie. Geht es den Patienten besser, kann auch die Arbeit
in einer Gruppe zum Erfolg führen.
Im Rahmen der Krankengymnastik werden zur Verbesserung
des Gleichgewichts verschiedene Geräte eingesetzt, wie ein
Trampolin oder ein Pezzi-Ball.
Von großer Bedeutung ist vor allem das ständige Trainieren der
Übergänge von verschiedenen
Positionen aus, beispielsweise
aus oder in das Bett sowie das
Hinsetzen auf und das Aufstehen von einem Stuhl, um die
entsprechende Muskulatur zu
kräftigen. Therapeutisch werden auch spezielle Übungen zur
Stärkung der Gesichtsmuskeln
eingesetzt.
Uta Kahnt
Physiotherapeutin
Neue Patienteninfobroschüre des
Klinikums beinhaltet wichtige Hinweise
Informationen von A wie
„Abendessen-Buffet“ bis Z
wie „Zentrale Sterilgutversorgung“ und vieles mehr
bietet die neue Patienteninformationsbroschüre des
Klinikums Heidenheim.
Die neue 32-seitige Patienteninformationsbroschüre bietet
Patienten eine Vielfalt an relevanten Informationen über das
Klinikum. Darin stellen sich
beispielsweise die 16 medizinischen Disziplinen des Hauses vor und klären über ihr Behandlungsspektrum auf.
Der Leser erhält aber auch aktuelle Auskünfte über die am
Klinikum etablierten Organzentren, die Klinikapotheke, die Physiotherapie, den Pflegedienst
sowie die Schule für
Gesundheitsund
Krankenpflege und die
gesundheitsfördernden
Aktivitäten des Hauses,
das seit 1996 als Mitglied zum Deutschen
Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser
gehört. Ebenso enthält
die Broschüre wichtige Informationen über besondere
Unterstützungsmöglichkeiten
für Patienten in besonderen
Fällen und man erhält Einblicke
in Klinikbereiche, die mit dazu
beitragen, dass in der Klinik
zum Wohle der Patienten alles
rund läuft.
Eine Vielzahl weiterer wichtiger
Hinweise rund um den Aufenthalt im Klinikum rundet diese
Broschüre ab. Als Einleger beigefügt sind zudem die Bedienungsanleitungen für Telefon
und Fernseher sowie das neue
Leitbild der Klinik-Gesellschaft. Die Patienten erhalten
diese Broschüre bei ihrer stationären Aufnahme.
Der Patient
Katastrophenschutzfahrzeuge
14
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
Landrat Hermann Mader übergibt neue Katastrophenschutzfahrzeuge
Aus dem
Landkreis
Der DRK Kreisverband Heidenheim hat jetzt vier neue
Katastrophenschutzfahrzeuge.
Landrat Mader übergab die
neuen Fahrzeuge bei einer kleinen Feierstunde auf dem Areal
der DRK-Bereitschaft Giengen.
Mit von der Partie waren auch
DRK Vorsitzender Albert Tränkle, OB Gerrit Elser und weitere
Mitglieder der Hilfsorganisation.
Die jetzigen Fahrzeuge wurden
vom Land Baden-Württemberg
beschafft. Und zwar auf der Basis eines aktuellen Ausstattungskonzeptes des Bundes für
den so genannten ergänzenden
Katastrophenschutz. Landesweit sind unter anderem 83 Gerätewagen Sanität (GwSan) und
74 Notfallkrankenwagen (KTW)
in Dienst gestellt worden. „Dem
Landkreis Heidenheim sind aus
diesem Kontingent ein Geräte-
wagen Sanität sowie drei Notfallkrankenwagen
zugeteilt
worden. Damit konnte die
Schlagkraft unseres Katastrophenschutzes deutlich erhöht
werden“, bilanziert Landrat Hermann Mader.
„Die hinzugekommenen Fahrzeuge ergänzen zudem die Ausstattung der zwei neu aufgestellten
Einsatzeinheiten.
Außerdem gehören die Fahrzeuge künftig auch teilweise zur
Ausstattung der medizinischen
Task Force (MTF). Diese kommt
gerade bei überregionalen
Schadenslagen zum Einsatz
und wird jeweils vor Ort zusammengezogen, um schnell
und gezielt den Verletzten zu
helfen. Auch kann das DRK die
Fahrzeuge, wenn nötig, für organisationseigene Zwecke einsetzen“, so der Kreischef.
Dass auf diesem Weg auch die
Sicherheit im gesamten Landkreis nochmals erhöht wird, davon profitieren nicht zuletzt alle
Kreiseinwohner. Überdies, so
Mader, werden durch die neuen
Geräte Motivation und Engage-
ment der Einsatzkräfte gestärkt.
DRK-Kreisvorsitzender Tränkle
bewertete die Überlassung der
neuen Fahrzeuge als großen
Glücksfall für den Kreisverband.
OB Gerrit Elser begrüßte die
Entscheidung, zwei der vier
Fahrzeuge in Giengen zu stationieren ausdrücklich, zumal Elser darin eine Aufwertung für
den Standort Giengen sieht.
Abschließend dankte Landrat
Mader allen Anwesenden für
deren bislang geleisteten Dienste und wünschte weiterhin Erfolg und Engagement bei der
Ausbildung an den neuen Fahrzeugen - jedoch möglichst keine tatsächlichen Einsätze mit
Verletzten.
Lothar Hänle
Die Geschichte der Homöopathischen
Bewegung im Landkreis Heidenheim
Die Homöopatische Bewegung im Landkreis Heidenheim zählt zu den mitgliederstärksten und aktivsten in
Deutschland und sie besitzt
eine lange Tradition.
Die Entwicklung der homöopathischen Bewegung im
Landkreis Heidenheim begann 1886 mit der Gründung
des ersten Vereins für Homöopathie und Lebenspflege in
Heidenheim. Es war der Mergelstetter Fabrikant August
Zoeppritz, der die Gründungsidee als „Vereinssekretär“ des
am 24. Februar 1868 in Stuttgart gegründeten „Landesvereins für Homöopathie in Württemberg - HAHNEMANNIA“
nach Heidenheim brachte.
Danach schlossen sich weitere Vereinsgründungen in der
Region an. Der Verein in Giengen entstand 1894, 1902 folgte die Vereinsgründung in
Schnaitheim sowie 1904 in
Steinheim und 1909 in Nattheim. Weitere Vereine wurden
später in Mergelstetten, Herbrechtingen,
Königsbronn,
Oberkochen und Gerstetten
sowie im weiteren Umkreis in
Obersulm, Öhringen und Rot
am See aus der Taufe gehoben.
Diese „Ortsvereine“ schlossen
sich später im Bezirk Brenz zusammen. Dieser wiederum bildet mit den weiteren Bezirken
Ulm, Hohenstaufen, Achalm,
Alb/Donau und Stuttgart bis
heute den Schwerpunkt der
homöopathischen Vereine im
süddeutschen Raum. Alle Vereine sind unter dem Dach der
HAHNEMANNIA zusammengeschlossen, die die einzigartige homöopathische Laienbewegung in Deutschland
vertritt. Darüber hinaus setzt
sich der Dachverband für die
stetige Verbreitung und Förderung der homöopathischen
Lehre nach Dr. Samuel Hahnemann ein und ist bestrebt, zusammen mit anderen deutschen Verbänden, eine freie
homöopathische Heilbehandlung zu erreichen.
Die homöopathischen Vereine
haben es sich durch ihre Aktivitäten zur Aufgabe gemacht,
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992696
die Bevölkerung für die Homöopathie und eine vernünftige Lebensweise zu gewinnen.
So finden in allen Vereinen
innerhalb des Landkreises
Heidenheim regelmäßig Vorträge und Kurse zur Anwendung homöopathischer Arzneimittel
und
zur
gesundheitsbewussten
Lebensweise statt. Auf diese
wird regelmäßig in einem gemeinsamen Jahresprogramm
aufmerksam gemacht.
Die Homöopathie im hiesigen
Landkreis Heidenheim fand
nach den Vereinsgründungen
immer mehr Anklang, vor allem durch die Neugründungen
der Vereine nach dem Zweiten
Weltkrieg. Seit dieser Zeit ist
sie in der Bevölkerung des
Landskreises
Heidenheim
stark verankert. Ihre Geschichte wird bis heute durch
das engagierte Eintreten der
Vereinsmitglieder
geprägt,
beispielsweise für die Gründung und den Erhalt der eigenständigen medizinischen Disziplin
im
Heidenheimer
Klinikum.
In der Zeit der großen Wirtschaftskrise zwischen 1924
und 1926 stiegen die Mitgliederzahlen in allen homöopathischen Vereinen im Raum
Heidenheim stark an. Schon
damals war es das Anliegen
der
Vereinsmitglieder,
im
Krankheitsfalle von einem homöopathischen Arzt behandelt zu werden. Aus diesem
Grund führten sie eine Unterschriftensammlung
durch.
Insgesamt 3.645 Unterschriften bildeten den Grundstein
dafür, dass der homöopathische Arzt Dr. Rudolf Jehn eine
Niederlassungserlaubnis
in
Heidenheim erhielt.
Aufgrund der Neugründungen
nach dem zweiten Weltkrieg
erfolgte ein Neubeginn mit vielen weiteren Aktivitäten. Diese
führten dann bereits 1946 zur
ersten Homöopathischen Belegabteilung am damaligen
Kreiskrankenhaus
Heidenheim. Im sogenannten „JehnHäusle“ mit damals 14 Betten
konnten jährlich 240 bis 270
Patienten stationär behandelt
werden. Um auch sozial
schwachen Bürgern helfen zu
können, wurde eine „Freibettspende“ gegründet, die bei
Bedarf in Anspruch genom-
men werden konnte. Damit
wurde Patienten, die sich eine
dortige Versorgung nicht leisten konnten, eine kostenlose
stationäre Behandlung ermöglicht. Als weitere Aktivität
legte der Heidenheimer Verein
1959 einen Heilpflanzengarten
an und baute ein Vereinsheim.
Alle diese Maßnahmen führten
ebenfalls zum Anstieg der Mitgliederzahl der an der Homöopathie interessierten Bürger in
Heidenheim und Umgebung.
1966 übernahm Dr. Hans Klett
nach dem altersbedingten
Ausscheiden Dr. Jehns die Abteilung und erweiterte sie um
den anthroposophischen Therapieansatz. Die anthroposophisch erweiterte Medizin mit
ihren verschiedensten Therapiemöglichkeiten bildet zusammen mit den homöopathischen
Arzneimitteln
die
Voraussetzungen für eine
ganzheitliche Behandlung des
Menschen. Dadurch wird die
Individualität als Ausgangspunkt für eine Krankheit
berücksichtigt. Auf Vorschlag
Dr. Kletts erhielt die Abteilung
die Bezeichnung „Homöotherapeutische Abteilung“.
Im Zuge des 1986 begonnenen Neubaus des Krankenhauses auf dem Heidenheimer
Schlossberg war die Abteilung
ursprünglich nicht mehr eingeplant. Wieder waren es die Mitglieder des Heidenheimer Vereins, die aktiv wurden. Sie
organisierten eine Bürgerinitiative zum Erhalt der Abteilung im neuen Krankenhaus.
Dies mündete dann auch in einer überaus erfolgreichen
Unterschriftensammlung.
Innerhalb von drei Wochen
leisteten 10.000 Bürger ihre
Unterschrift. Dieses enorme
Ergebnis fand beachtliche Resonanz und der dadurch verdeutlichte enorme Rückhalt
der Homöopathie in der Bevölkerung überzeugte die Politiker, sich für den Fortbestand
der Abteilung einzusetzen.
Aus dieser Initiative heraus
entstand der „Förderverein
Krankenhaus für Naturheilweisen e. V.“, der 2011 auf sein
40-jähriges Bestehen zurückblicken kann.
Zunächst bestand damals der
Wunsch, als gleichwertige
medizinische Disziplin eine
homöopatische Hauptabtei-
Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
Bettenhaus C steht im Rohbau und Liegendkrankenzufahrt wächst aus dem Boden
Dank der Bauweise, die es erlaubt, dass parallel zu den Zug
um Zug „gegossenen Etagen“
bereits in den darunter liegenden Stockwerken an den Gewerken, wie dem Fensterbau
und den Trockenbauzwischenwänden, gearbeitet werden kann sowie enormer personeller Anstrengungen der
ausführenden Baufirma, konnte der durch den langen Winter
entstandene Rückstand teilweise aufgeholt werden.
Im September konnte der letzte Deckenabschnitt im 3.
Obergeschoss betoniert werden. Im Anschluss daran ist die
Gerüststellung für den Hubschrauberlandeplatz erfolgt,
sodass mit der Errichtung der
Hubschrauberlandeplattform
begonnen werden konnte.
Ebenso sind die Fensterbauer
mit ihren Arbeiten bereits im
2. Obergeschoss angelangt.
Auch der Innenausbau macht
Fortschritte. Die Heizungs-,
Sanitär-, Elektro- und Lüf-
tungsarbeiten sind bereits bis
in das Erdgeschoss gediehen.
Ebenso laufen hier die Trockenbauarbeiten
für
die
Zwischenwände. Diese Baumaßnahmen werden nun nach
Fertigstellung der obersten
Decke Zug um Zug auf die weiteren oberen Etagen ausgeweitet.
Auch die Liegendkrankenzufahrt gewinnt an Gestalt.
Nachdem die Bodenplatte für
die LKE (Liegendkrankeneinfahrt) fertiggestellt worden ist,
entsteht derzeit darauf die
LKE-Halle, die quasi an die
Nordseite des Bettenhauses
C angeflanscht wird. Von dieser Zufahrtshalle aus werden
Notfallpatienten zukünftig direkt von den Rettungswagen
ebenerdig in die neue Notfallaufnahme gebracht. Nachdem die Zufahrtsrampe fertig
gegossen werden konnte,
entsteht nun die Verbindungsbrücke zur LKE. Das
Baustellenbild
zeigt
die
Schalungsarbeiten für diese
Verbindungsbrücke zwischen
Zufahrtsrampe (rechts im Bild)
und der Nordseite des neuen
Bettenhauses C mit der ebenfalls entstehenden Halle für
die
„Liegendkrankeneinfahrt“.
lung einzurichten, um damit
eine
ständige
Betreuung
durch einen Assistenzarzt zu
gewährleisten. Diesem Wunsch
konnte dann aber nur durch einen Kompromiss entsprochen
werden: man einigte sich auf
die Fortführung der Station als
Belegabteilung mit der Zahl
von 21 Betten. Heute verfügt
die Belegklinik über 18 Betten.
Der 1971 gegründete Förderverein setzt sich seit dieser
Zeit für die Bezahlung eines
Assistenzarztes durch sein
Spendenaufkommen ein.
1973 nahm die Belegklinik ihre
Arbeit in den neuen Räumen in
dem Krankenhaus auf Heidenheims Schlossberg gemein-
sam mit den anderen Fachkliniken auf. In diesem Jahr kam
Dr. Maria Kusserow nach Heidenheim. Sie war die erste Assistenzärztin in der Belegabteilung und übernahm später
die Nachfolge Dr. Hans KIetts
als Leiterin der Klinik, für die
sie von 1976 bis 2004 verantwortlich zeichnete. Nach fast
dreißigjähriger Tätigkeit übergab sie diese Aufgabe an Dr.
Andreas Laubersheimer weiter, der heute die Belegklinik
für Homöotherapie führt.
Ingrid Maier-Regel
Präsidentin der HAHNEMANNIA und Vorsitzende des Vereins für Homöopathie und
Lebenspflege Nattheim
Die Bauarbeiten auf Heidenheims derzeit größter Baustelle laufen auf Hochtouren.
Der Fortschritt am neuen
rund 110 m langen und 30 m
breiten Rohbau ist beeindruckend.
Spenden für Homöotherapie
Bürger spenden seit 1971 –
bisher 1.000.000 Million Euro für die Belegklinik für Homöotherapie
Seit 1971 unterstützt der Förderverein Krankenhaus für
Naturheilweisen e. V. Heidenheim die 1946 gegründete
Belegklinik für Homöotherapie im Klinikum durch Mitgliedsbeiträge und Spenden,
da es dafür keine staatlichen
Regelungen gibt. In den vergangenen 39 Jahren sind
hierfür mehr als eine Million
Euro gespendet worden.
In Zeiten, in denen ein erneuter Kampf gegen die Homöopathie gerichtet wird, trifft es
die Mitglieder des Fördervereins hart, die jahrzehntelang
freiwillig eingesprungen sind,
um den „Juwel auf dem
Schlossberg“ mit seinem Alleinstellungsmerkmal zu erhalten. Prof. Karl Lauterbach,
SPD,
Gesundheitsausschuss des Bundestags, fordert laut SPIEGEL ONLINE:
„Man sollte den Krankenkassen schlichtweg verbieten,
die Homöopathie zu bezahlen“.
Das „Heidenheimer Modell“
ist ein Zukunftsmodell. Laut
bundesweiten
Umfragen
wollen die Bürger sich naturheilkundlich behandeln lassen und die Schulmedizin
nutzen. Die begonnene wissenschaftliche Auswertung
in der Belegklinik für Homöotherapie, die den nachhaltigen Heilerfolg dieser Therapien aufzeigen wird, geht
langsam voran, da die Gelder
fehlen, die den Pharmakonzernen zur Verfügung stehen.
Der Förderverein wird den
eingeschlagenen
Weg
weitergehen, ganz gleich wie
der Kampf ausgeht. Und seine Mitglieder sind dankbar
dafür, dass die Klinikleitung
und der Landkreis Heidenheim sehr ernst nehmen, was
große Teile der Bevölkerung
wollen und die Belegklinik für
Homöotherapie am Klinikum
unterstützen.
Der Patient
Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
KiK-TV im Klinikum Heidenheim – Wochenübersicht
Die Kliniknews sehen Sie täglich vor und nach den Klinikfilmen.
Sendezeiten und einzelne Programmbeiträge unverbindlich. Änderungen vorbehalten. Stand: Oktober 2010
15
m
ram
g
o
r
P
1
Auf mmer 1
Nu
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
3:52 Gesundheit aus der
Natur
4:28 Biblische Geschichten
4:55 Christsein im Alltag:
Der Schuhkauf
5:28 Brausepulver:
Die Fliegerjacke
6:23 Klinikfilm Heidenheim
7:08 Vera F. Birkenbihl –
Warum Humor so wichtig ist Vera F. Birkenbihl
zeigt in ihren Seminaren,
wie man seinen Denkapparat effektiv nutzt und
vorhandenes Potenzial
umsetzt.
9:37 Die Schalter im Kopf
10:15 Gesundheit aus der
Natur
10:55 Klinikfilm Heidenheim
11:40 Berufliche Rehabilitation – eine neue
Perspektive
11:51 Glut unter der Asche
12:40 Zwischen Alltag und
Psychose
13:17 Zähne machen Leute
14:00 Leben mit Krankheit –
1. Diagnose: Brustkrebs
15:01 Klinikfilm Heidenheim
15:47 Stauseen:
Dörfer unter Wasser
16:28 Klinikfilm Heidenheim
3:18 Wie krank macht das
Wetter ?
3:55 Biblische Geschichten
4:23 Christsein im Alltag:
Geschenke
4:58 Brausepulver:
Berta und die Stürmer
5:58 Klinikfilm Heidenheim
6:45 Vera F. Birkenbihl –
Fragend lernen? Aber ja
doch! Vera F. Birkenbihl
zeigt in ihren Seminaren,
wie man seinen Denkapparat effektiv nutzt und
vorhandenes Potenzial
umsetzt.
9:03 Lustvoll lernen
9:40 Wie krank macht das
Wetter ?
10:22 Klinikfilm Heidenheim
11:07 Berufliche Rehabilitation – eine neue
Perspektive
11:18 Glut unter der Asche
12:08 Schaum und Duft: Seife
12:45 Sie heilen und sie töten:
Schlangen
13:28 Leben mit Krankheit –
2. Diagnose: Diabetes
14:16 Klinikfilm Heidenheim
15:01 Toscana culinaria
15:43 Klinikfilm Heidenheim
3:42 Ayurveda – lange
gesund und glücklich
4:18 Biblische Geschichten
4:45 Christsein im Alltag:
Freunde
5:18 Brausepulver:
Der Heimkehrer
6:18 Klinikfilm Heidenheim
7:04 Vera F. Birkenbihl –
Anti-Ärger-Strategien
In diesem Seminar erklärt
Vera F. Birkenbihl, wie
Ärger und Stress entsteht
und wie man damit auf
energiesparende Art und
Weise umgehen kann.
9:01 Vera F. Birkenbihl –
Das Interview
9:49 Anders sein
10:07 Ayurveda – lange
gesund und glücklich
10:59 Klinikfilm Heidenheim
11:46 Berufliche Rehabilitation – eine neue
Perspektive
11:56 Glut unter der Asche
12:47 Verflixt,verfilzt,
verführerisch: Haar
13:24 Wieviel Fitness
ist gesund?
14:04 Leben mit Krankheit –
3. Diagnose:
Neurodermitis
14:53 Klinikfilm Heidenheim
15:38 Toscana mare
16:20 Klinikfilm Heidenheim
3:40 Für alle Sinne
Lavendel
4:17 Biblische Geschichten
4:44 Christsein im Alltag:
Die Schwester
5:20 Brausepulver:
Die Mine
6:20 Klinikfilm Heidenheim
7:05 Vera F. Birkenbihl –
Intelligente
Kopf-Spiele
Vera F. Birkenbihl
zeigt in ihren Seminaren,
wie man seinen Denkapparat effektiv nutzt
und vorhandenes
Potenzial umsetzt.
9:28 Erinnern und
Vergessen
10:06 Für alle Sinne
Lavendel
11:00 Klinikfilm Heidenheim
11:46 Berufliche Rehabilitation – eine neue
Perspektive
11:56 Glut unter der Asche
12:44 Die Hand:
Spiegel der Seele
13:21 Heilen mit Hypnose
14:02 Leben mit Krankheit –
4. Diagnose:
Schlaganfall
15:01 Klinikfilm Heidenheim
15:47 Cinque Terre –
bedrohtes Ökosystem
16:29 Klinikfilm Heidenheim
3:21 Entspannung –
Plötzlich diese
Leichtigkeit
3:50 Biblische
Geschichten
4:18 Christsein im Alltag:
Die von nebenan
4:49 Brausepulver:
Rosalinds Elefant
5:49 Klinikfilm Heidenheim
6:34 Vera F. Birkenbihl –
Wissens-Spiele
Vera F. Birkenbihl
zeigt in ihren Seminaren,
wie man seinen Denkapparat effektiv nutzt
und vorhandenes
Potenzial umsetzt.
8:45 Warum nicht alles
lernbar ist
9:22 Puppenwelten
9:33 Entspannung –
Plötzlich diese
Leichtigkeit
10:13 Klinikfilm Heidenheim
10:58 Berufliche Rehabilitation – eine neue
Perspektive
11:08 Glut unter
der Asche
11:58 Die Hand:
Wunder der Evolution
12:35 Kühl bleiben –
Leben mit E.D.
13:13 Leichter als ich
14:19 Klinikfilm Heidenheim
15:05 Die Basler
Rheinhäfen
15:45 Klinikfilm Heidenheim
16.30 Good Will Hunting
Will Hunting (Matt
Damon) ist nicht sehr
erfolgreich.
Er verbringt seine
Freizeit gern in Kneipen
und gibt dort das
Geld aus, das er mit
zahlreichen Gelegenheitsjobs verdient.
Als er Professor Lambeau
(Robin Williams) begegnet, erkennt dieser Wills
wahres Potenzial.
18:38 Besser essen –
schneller fit
19:28 Klinikfilm Heidenheim
4:12 Vera F. Birkenbihl –
Humor – Gehirngerechte Einführung in
die Gelotologie
Vera F. Birkenbihl zeigt in
ihren Seminaren, wie man
seinen Denkapparat
effektiv nutzt und vorhandenes Potenzial umsetzt.
6:20 Christsein im Alltag:
Der Führerschein
6:52 Klinikfilm Heidenheim
7:39 Glut unter der Asche
8:29 Das Sams
Bruno Taschenbier führt
ein geordnetes Leben.
Dann tritt das Sams in
sein Leben ...
10:02 Die Narkose
10:23 Wenn Kinder Rheuma
haben...
10:39 Entspannung –
Gut in Form
11:20 Klinikfilm Heidenheim
12:06 Das Altenheim der
Zukunft
12:39 Oktoberfest in München
13:16 Tag und Nacht im
Tierpark Hagenbeck
13:54 Hand gegen Koje
14:30 Kapitäne und ihre
Schiffe 1/2
15:12 Klinikfilm Heidenheim
15:56 Essen ohne Reue
16:45 Klinikfilm Heidenheim
5:41 Klinikfilm Heidenheim
6:27 Glut unter der Asche
16:28 Das Leben ist schön
17:06 Wallers letzter Gang
Ein idyllisches Seitental im
17:12 Bonhoeffer die letzte
Mehrfach Oscar-prämierAllgäu. Hier soll eine BahnStufe
te Tragikomödie. Guido
linie stillgelegt werden und
Deutschland kurz vor
verliebt sich in die
mit ihr der alte Streckenge- 17:15 Die Stunde
Beginn des Zweiten
schöne Lehrerin Dora,
her Waller, dessen Leben
der Offiziere
Weltkriegs. Der Pastor
mit der er eine
eng mit der Geschichte
Doku-Drama über
Dietrich Bonhoeffer sieht
wunderbare Romanze
dieser Eisenbahnstrecke
den couragierten
den offensichtlichen
erlebt. Jahre später
verwachsen ist. Ein letztes
Versuch des Generals
Kniefall der christlichen
zerstören die Nazis ihr
Mal bricht Waller zu seiStauffenberg, die NaziKirche vor dem Nazigemeinsames Glück mit
nem Kontrollgang auf.
Herrschaft zu beenden.
Regime mit großer Sorge.
dem Sohn Giosue.
18:49 Wieviel Eiweiß braucht 18:49 Gute Fette,
18:44 Pasta, Brot und volles
18:36 Muntermacher
der Mensch?
böse Fette
Korn
Vitamin C & Co.
19:31 Klinikfilm Heidenheim
19:28 Klinikfilm Heidenheim
19:30 Klinikfilm Heidenheim
19:30 Klinikfilm Heidenheim
20:15 Das fliegende
20:15 Sonnenallee
Klassenzimmer
Die DDR in den 70erNach einer Odyssee
Jahren. Ein Panorama
durch etliche Internate
des Ostens, erzählt von
landet Jonathan bei den
Leuten, die dabei waren,
Thomanern in Leipzig.
gefühlvoll und komisch.
Entgegen seiner ErwarEine Zeit, in der es noch
tung fasst er dort Fuß –
„Abschnittbevollmächtignicht zuletzt dank des
te“ gibt, die Sowjetunion
engagierten Lehrers
der große Bruder und der
Justus Bökh (Ulrich
Rest der Welt mehr oder
Noethen).
weniger der Klassenfeind
22:05 Der Gotthard-Basistunist...
nel als Jahrhundertwerk 21:52 Das Fahrrad immer neu
22:47 Whale Rider
im Trend
Die Maori-Bewohner
22:32 Das fliegende
eines kleinen neuseelänKlassenzimmer
dischen Küstenorts fühNach einer Odyssee
ren ihre Herkunft auf
durch etliche Internate
Paikea, den Walreiter,
landet Jonathan bei den
zurück. Seit über tausend
Thomanern in Leipzig.
Jahren trägt ein männEntgegen seiner Erwarlicher Nachfahre aus jeder
tung fasst er dort Fuß –
Generation diesen Titel.
nicht zuletzt dank des
Nun ist die Zeit für einen
engagierten Lehrers
Nachfolger gekommen...
Justus Bökh (Ulrich
0:25 Living Picture
Noethen).
0:22 Living Picture
Fernsehen:
Den Ton an Ihrem Fernsehgerät
können Sie nur über einen Kopfhörer
empfangen. Dieser kann an der
Pforte/Information im EG erworben
werden. Es kann auch der Kopfhörer
eines walk-man verwendet werden.
Einschalten/Programm wechseln:
1. Hörer abnehmen
2. Ziffer 5 wählen
3. Programm-Nummer wählen
4. Bestätigungston abwarten
und Hörer auflegen
20:15 Henry und Verlin
Die 30er-Jahre in Ontario
– Wirtschaftsdepression.
Die Stimmung bei den
Farmern ist gedrückt,
aber die engen gesellschaftlichen Richtlinien
funktionieren.
21:59 Altersweisheit:
Umdenken hat Zukunft
22:41 Dein ist mein ganzes
Herz – Liebe über 60
23:25 Old Love – Späte Liebe
23:51 Living Picture
Ausschalten:
1. Hörer abnehmen
2. Ziffer 500 wählen
3. Bestätigungston abwarten
und Hörer auflegen
Programmnummern:
11 KIK
12 ARD (SWR 1)
13 ZDF
14 BR 3
15 SWR 3
16 Tele 5
17 RTL
20 SAT 1
20:15 Krücke
20:15 Good Will Hunting
Die Wirren der letzten
Will Hunting (Matt DaKriegstage. Der 13-jährimon) ist nicht sehr erfolgge Tom verliert auf der
reich. Er verbringt seine
Flucht seine Mutter. In
Freizeit gern in Kneipen
Wien trifft er auf den einund gibt dort das Geld
beinigen Schwarzhändler
aus, das er mit zahlrei„Krücke“ – ein verschlachen Gelegenheitsjobs
gener gerissener Überverdient. Als er Professor
lebenskünstler und zuLambeau (Robin Williams)
gleich ein hinreißender,
begegnet, erkennt dieser
gütiger Freund.
Wills wahres Potenzial,
21:50 Geheimnis
denn er ist in Wirklichkeit
Glockenklang
hochintelligent. Von da ab
22:34 Sonnenallee
versucht Lambeau Will zu
Die DDR in den 70erfördern und ihm zu helfen,
Jahren. Ein Panorama
was sich jedoch als äudes Ostens, erzählt von
ßerst schwierig erweist.
Leuten, die dabei waren, 22:18 Berufliche Rehagefühlvoll und komisch.
bilitation – eine neue
Eine Zeit, in der es noch
Perspektive
„Abschnittbevollmächtigte“ gibt, die Sowjetunion
der große Bruder und der
Rest der Welt mehr oder
weniger der Klassenfeind
ist...
0:00 Living Picture
21 Shop 24 direct
22 Super RTL
23 PRO 7
24 VIVA
25 3 SAT
26 WDR 3
27 Eurosport
30 RTL 2
31 MTV
33 Kabel 1
34 N-TV
35 Vox
36 Hauskanal
37 Hauskanal
17:30 Nomaden der Lüfte
Nach dem weltweiten
Erfolg von „Mikrokosmos“
haben die französischen
Dokumentarfilmer um
Jacques Perrin das Leben
der Zugvögel beobachtet.
Rund 30 Arten aus aller
Welt wurden für die
Aufnahmen mit einem
speziellen Trainingsprogramm vorbereitet.
19:30 Klinikfilm Heidenheim
7:16 Das Phantom der Oper
Im Paris der Jahrhundertwende: Als das geheimnisvolle „Phantom der
Oper“ zum ersten Mal die
bezaubernde Stimme der
jungen Christine hört, die
sich zur Sängerin ausbilden lassen will,verliebt es
sich sofort in sie.
10:33 Klinikfilm Heidenheim
11:14 Mörike – Lebensstationen
11:48 Abgefahren!
12:15 Züricher Zoo: Auf dem
Weg zum Naturschutzzentrum
12:58 Drunter und Drüber:
Die Alpen als Verkehrshindernis
13:39 Kapitäne und ihre
Schiffe 2/2
14:20 Klinikfilm Heidenheim
15:05 Was in unserem
Essen steckt
15:54 Klinikfilm Heidenheim
16:41 Das 1. Evangelium Matthäus
Der Regisseur Pier Paolo
Pasolini hat sich bei
diesem hochwertigen
Filmwerk streng an den
Text des Evangeliums
gehalten, dabei in Auswahl und Gestaltung
jedoch Akzente gesetzt.
18:57 Camera Obscura
19:18 Lucia
19:31 Klinikfilm Heidenheim
20:15 Gottes Werk und
20:15 Luther
Teufels Beitrag
Der Spielfilm mit StarUSA in den 30er-Jahren.
besetzung erzählt von
Der warmherzige
Luthers bewegtem Leben
Dr. Wilbur Larch leitet in
und den Wirren des
St. Clouds ein Waisen16.Jahrhunderts, die
haus. Zu dem Waisenkind
seine mutigen Lehren in
Homer Wells entwickelt er
Deutschland und in Rom
eine tiefgehende Vaterverursachten.
Sohn-Beziehung.
22:28 Old Love – Späte Liebe
22:26 Kleine Freiheit
22:59 Im Zeichen des Wassers
23:00 Kannst du pfeifen,
0:20 Living Picture
Johanna?
23:55 Der Herrgott weiß,
was mit uns geschieht –
Die Schwestern von
der Albmühle
Das eindrucksvolle Porträt zweier alter Frauen,
die ganz allein auf der
Schwäbischen Alb eine
Sägemühle und einen
kleinen Bauernhof bewirtschaften.
1:10 Living Picture
22:35 Luther
Der Spielfilm mit Starbesetzung erzählt von
Luthers bewegtem Leben
und den Wirren des 16.
Jahrhunderts, die seine
mutigen Lehren in
Deutschland und in Rom
verursachten.
0:34 Living Picture
Der Klinik Info Kanal – Frisches Fernsehen für Patienten
16
Der Patient
Service
✘ Termine
Bibelgespräche
Mi., 13. Oktober 2010
Mi., 27. Oktober 2010
Mi., 10. November 2010
Mi., 24. November 2010
Mi., 8. Dezember 2010
Ort: Klinikkapelle
Beginn: 16.30 Uhr
Kunst am
schwangeren Bauch
Sa., 16. Oktober 2010
Sa., 20. Oktober 2010
Sa., 18. Dezember 2010
Ort: Treffpunkt ist der Kreißsaal
Kosten: 20 Euro
Anmeldung an: Klinkum
Heidenheim - Hebammenteam
Beginn: 14.30 Uhr
Stillinformationsabende für
werdende Eltern
Do., 4. November 2010
Ort: Konferenzraum
Beginn: 19.00 Uhr
Schwangeren-Informationsabende mit
Kreißsaalbesichtigung
Do., 21. Oktober 2010
Do., 18. November 2010
Do., 16. Dezember 2010
Ort: Hörsaal
Beginn: 19.00 Uhr
„Baby fit - Eltern fit“
Kurse im Klinikum
Entwicklungsschritte
im 1. Lebensjahr von der Geburt
bis zum 6. Lebensmonat
Do., 28. Oktober 2010
Schlafen und Schreien
Do., 11. November 2010
Ernährung im 1. Lebensjahr
Do., 18. November 2010
Erste Krankheiten
Do., 2. Dezember 2010
Ort: Schulungsraum der Kinderklinik (3. OG neben Station 56)
Uhrzeit: 16.15 - 17.30 Uhr
Kosten: 40 Euro oder Einlösen des
Stärke-Gutscheins der Landesregierung
Anmeldung: Klinik für Kinder- undJugendmedizin – Sekretariat
Mamma Care – eine
Methode zur Brustselbstuntersuchung
Jeder erster und dritter Dienstag im
Montag
Ort: Sprechzimmer der Station 33
Uhrzeit: 16.30 – 18.00 Uhr
Kosten: 20,50 Euro bzw. Kostenübernahme durch Krankenkasse
beantragen
Anmeldung: Klinikum Heidenheim,
IBF – Petra Schmid
Tel. (07321) 332530
Podiumsdiskussion Thema: Leistungsgesellschaft,
Leistungssport und psychische
Gesundheit
Termin: Do., 7. Oktober 2010
Uhrzeit: 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: Rathaus Heidenheim
Darmzentrum Heidenheim informiert:
Thema: Ernährungsfehler,
Reizdarm, Darmentzündung,
Darmkrebs
Termin: Mi., 20. Oktober 2010
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Königsbronn
Hammerschmiede
Lungenzentrum
Heidenheim informiert:
Thema: Wenn die Atmung
Beschwerden macht
Termin: Mi., 24. November 2010
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Giengen, Bürgerhaus
Schranne
Vorträge der Medizinischen Kliniken I und II
in Zusammenarbeit mit
der AOK Ostwürttemberg
Thema: 1) Aus dem Takt: Herzrythmusstörungen – neue Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten
2) bye-bye
Marcumar - was bringen die
neuen Blutverdünner wirklich?
Termin: Die., 2. Nov. 2010
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Kommunikationszentrum der
Paul Hartmann AG, Paul-Hartmann-Straße, Heidenheim
Vortrag von Dr. Andreas
Laubersheimer
Thema: burn-out
Termin: So., 21. Nov. 2010
Ort: Kath. Gemeindezentrum
St. Maria, Schnaitheimer Str. 19,
Heidenheim
Beginn: 17.00 Uhr
Fundsachen
Wenn Sie etwas verloren haben, melden Sie sich bitte in der Verwaltung,
Fundbüro, Zimmer 718, Tel. hausintern 2004 (von außerhalb 07321/332004).
Falls Sie etwas gefunden haben, das
Ihnen nicht gehört, geben Sie die
Fundsache bitte an der Telefonzentrale/Information oder im Fundbüro
ab.
Entlassmanagement
Die Mitarbeiter des Entlassmanagements sind die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen, die im Zusammenhang mit der Entlassung
und der weiteren Versorgnung von
Patienten nach dem Klinikaufenthalt auftreten. Sie beraten Sie über
häusliche Versorgungsmöglichkeiten und helfen bei der Organisation.
Lungentag im Klinikum
Termin: Sa., 2. Oktober 2010
Uhrzeit: 10.00 - 16.00 Uhr
Ort: Klinkum Heidenheim
Termin: Mo., 11. Oktober 2010
Uhrzeit: 9.30 - 16.00 Uhr
Ort: Klinikum Heidenheim Eingangshalle
Aktionswoche
Seelische Gesundheit:
Auftaktveranstaltung
Termin: Fr., 1. Oktober 2010
Uhrzeit: 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Ort: Schlossarkaden Heidenheim
Vortrag „Dabei sein statt
Psychopharmaka - Soteria,
sanfte Alternative in der Psychiatrie
Termin: Mi., 6. Oktober 2010
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Buchhandlung Masur
Bergstraße 5, Heidenheim
Physikalische
Therapie
in allen klinischen Bereichen
Physikalische Therapie wird von
der Krankengymnastikabteilung
und der Bäderabteilung als unterstützende und begleitende Therapie nach ärztlicher Verordnung/
Absprache durchgeführt.
Für Fragen stehen die Mitarbeiter
jederzeit zur Verfügung:
Bäderabteilung (Tel. 33-2421),
Krankengymnastik (Tel. 33-2431)
Spektrum aktiver Maßnahmen
(Patient nimmt aktiv teil):
Krankengymnastik mit diversen
Techniken wie:
• Manuelle Therapie
• Krankengymnastik nach PNF
• Krankengymnastik nach Bobath
• Krankengymnastik im
Schlingentisch
• Atemgymnastik
• Krankengymnastik mit Geräten
(Zugapparat, Trampolin,
Therapieball)
• Ergometertraining
• Bewegungsbad
Spektrum passiver Maßnahmen:
• Lymphdrainage
• Klassische Massage
• Entspannung nach Jacobson
• Bindegewebsmassage
• Elektrotherapie
• Kältetherapie
• Fango
• Heißluft
• Dorn-Therapie
• Unterwassermassage
• Stangerbad
• Kneipp-Anwendungen
• Inhalation
Regina Miola
Tel. 07321.33-2933
E-Mail:
regina.miola@kliniken-heidenheim.de
Gerhard Lindel
Tel. 07321.33-2663
E-Mail:
gerhard.lindel@kliniken-heidenheim.de
Ulrike Rettenberger
Tel.07321.33-2933
E-Mail:
ulrike.rettenberger@kliniken-heidenheim.de
Die nächste Ausgabe
DER PATIENT
erscheint am 1. Januar 2011
Abendessenbuffet
Für gehfähige Patienten ohne Verordnung einer Spezialdiät und wenn deren Gesundheitszustand es zulässt,
wird von Montag bis Freitag in der Zeit
von 17.00 bis 18.00 Uhr ein
Abendessenbuffet in der Personalcafeteria angeboten. Die Teilnahme bitte einen Tag vorher den Verpflegungsassistentinnen mitteilen.
Anregungen/
Beschwerden
Für Anregungen oder Beschwerden hat das Beschwerdemanagement im Erdgeschoss
für Sie immer ein offenes Ohr
(Zimmer D 716) Tel. 33-2003.
Bitte füllen Sie auch den Patientenfragebogen aus, der Ihnen
bei Ihrer Aufnahme übergeben
worden ist. Sie können Ihren
ausgefüllten Fragebogen in einen der Sammelbriefkästen werfen. Diese befinden sich in den
Verteilerhallen in den Stockwerken 1 bis 3 sowie im Eingangsbereich im Erdgeschoss.
im Klinikum
Dienstag–Freitag:
9.00 Uhr–18.00 Uhr
Samstag:
8.00–12.00 Uhr
Montag: Ruhetag
Kurze Voranmeldung erbeten
unter Tel. 07321/43370
Größere Geldbeträge, Schmuck
und sonstige Wertgegenstände
sollten Sie bitte zu Hause lassen
oder Angehörigen mit nach
Hause geben. Bei Untersuchungen und Behandlungen muss
Evangelischer Gottesdienst:
jeden Sonntag um 9.00 Uhr
Katholischer Gottesdienst:
jeden Samstag um 18.00 Uhr
Die Gottesdienste werden auch
an das Krankenbett übertragen.
Ohrhörer: Sender 1
Fernsehen: Kanal 36
Schmuck abgenommen werden.
Die Gefahr, dass er dabei verloren geht, ist sehr groß.
Nehmen Sie so viel Geld mit ins
Krankenhaus, dass Sie damit
Ihre persönlichen Bedürfnisse,
beispielsweise den Kauf von
Zeitschriften, abdecken können.
Bitte haben Sie Verständnis,
dass wir weder für Geld noch für
Wertsachen wie Schmuck haften
können. Es sei denn, Sie haben
von unserem Angebot Gebrauch
gemacht und diese kostenlos bei
der Kasse, die sich im Erdgeschoss bei der zentralen Patientenaufnahme befindet, in Verwahrung gegeben.
Die Kasse ist von Montag bis
Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr
und am Dienstag von 13.00 bis
15.00 Uhr geöffnet.
Auszug aus der
Hausordnung
Haftung: Für eingebrachte Sachen, die in der Obhut des
Patienten bleiben, ebenso für
persönliche Kleidungsstücke
an Garderoben, übernimmt das
Klinikum Heidenheim keine
Haftung. Das Gleiche gilt bei
Verlust von Geld und Wertsachen, die nicht der Verwaltung
(Kasse der Finanzabteilung) zur
unentgeltlichen
Verwahrung
übergeben werden.
Beschwerdemanager
Reiner Otzipka
Zuständigkeiten des
Krankenhaus-Sozialdienstes:
Patientenbücherei
ohne Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Die Sozialdienstmitarbeiterinnen beraten und begleiten Patienten sowie deren Angehörige während des Klinikaufenthaltes,
bei persönlichen, familiären, beruflichen, finanziellen und sozialen Fragen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung oder
Behinderung stehen. Sie informieren und vermitteln bei Bedarf
an die zuständigen Behörden, Kostenträger und Fachdienste.
Stationen: 3, 4, 11, 12, 19
Elisabeth Erhardt (Leiterin Sozialdienst)
Büro: Zimmer D 771 Tel. 07321.33-2040
Stationen: 2, 3, 14, 35, 51
Dialyse, Kinderklinik, ambulante
Strahlentherapie
Susanne Feuring
Büro: Zimmer D 766, Tel. 07321.33-2041
Stationen: 26, 27, 31, 33, 37, 38
Serena Heinrich
Büro: Zimmer D 768, Tel. 07321.33-2042
Geriatrischer Schwerpunkt
Heike Keller-Kirschinger
Büro: Zimmer D 766, Tel. 07321.33-2041
Stationen: 11, 13, 21, 23, 25, 27, 29
Sabine Wötzel
Büro: Zimmer D 767, Tel. 07321.33-2458
Geriatrische Rehaklinik Giengen
Carmen Bausch
Büro: Geriatrische Rehaklinik, Tel. 07322.954-215
Ökumenische Sozialstation
Heidenheimer Land
Ihr Partner für Pflege und Gesundheit!
Soziales Engagement im starken Verbund
–
–
–
–
–
–
–
Ambulante Krankenpflege
Intensivpflege zu Hause
Ambulante Altenpflege
Hauswirtschaftliche Versorgung durch Nachbarschaftshilfe
Haus- und Familienpflege
Einzel- und Gruppenbetreuung von an Demenz erkrankten Menschen
Muskelaufbautraining und Balanceübungen zusammen mit
Gedächtnisübungen als Vorsorge zur Sturzvermeidung
– Kostenlose Beratung und Vermittlung zu weiterführenden Angeboten
auch für pflegende Angehörige
Gottesdienste
in der Klinikkapelle
In der Kapelle im Erdgeschoss
finden evangelische und katholische Gottesdienste statt.
Krankenkassen. Als Patient
haben Sie das Recht, jederzeit
Ihre Krankenunterlagen einzusehen. Alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Klinikums unterliegen der Schweigepflicht über
alle Dinge, die mit Ihren persönlichen Daten und mit Ihrer Krankheit zu tun haben. Sie können sicher sein, dass mit Ihren Daten
verantwortungsvoll umgegangen wird. Mit Angehörigen,
Freunden oder Bekannten kann
Ihr Arzt über Ihren Gesundheitszustand nur reden, wenn Sie ihn
zuvor von der Schweigepflicht
entbinden. Das Pflegepersonal
darf grundsätzlich keine Auskunft geben. An der Schweigepflicht liegt es auch, dass Angehörige von uns telefonisch nur
sehr zurückhaltende oder keine
Auskünfte über Sie bzw. Ihren
Behandlungsverlauf erhalten.
Werten Sie dies bitte nicht als
Unfreundlichkeit, sondern als
Maßnahme, die die Schweigepflicht erfordert.
Wertgegenstände/
Haftung
Langeweile, keine Lust auf Fernsehen oder keinen Lesestoff dabei? Die Patientenbücherei des
Termine der
Klinikums Heidenheim bietet
Gruppenbehandlungen
Ihnen unter anderem Romane,
im Erdgeschoss
bewährte UnterhaltungsliteraBewegungsbad:
tur, Reiseberichte, Biographien
9.00 Uhr Schulter und Arm
sowie Bildbände zum kosten9.30 Uhr Hüfte und Knie
losen Ausleihen an. Die
Patientenbücherei befindet sich
Gruppengymnastik:
im Erdgeschoss des Verwal11.00 Uhr Wochenbetttungsgebäudes in Zimmer 710.
gymnastik
Die kostenlose Ausleihe erfolgt
Teilnahme nur nach ärztlicher
von Montag bis Freitag zu den
Verordnung und Absprache mit
der Krankengymnastikabteilung. üblichen Dienstzeiten. Bitte fragen Sie an der Telefon(Tel. 33-2431)
zentrale/Information nach, deEntspannung:
ren Mitarbeiterinnen geben
15.30 Uhr Entspannung nach
gerne Auskünfte. Bitte vergesJacobson (Mo, Mi, Fr) sen Sie nicht, die ausgeliehenen
Teilnahme nur nach ärztlicher
Bücher wieder abzugeben (entVerordnung und Absprache mit
weder in der Bücherei oder an
der Bäderabteilung (Tel. 33-2421) der
Telefonzentrale/Information). Musik- und Hörkassetten
mit Abspielgeräten können über
Öffnungszeiten
die Krankenhausseelsorge ausSB-Laden
geliehen werden. Der mobile
im Klinikum Heidenheim
Ausleihdienst kommt auf StaMontag–Freitag:
tion. Fragen Sie bitte den Pfle8.00–12.00 Uhr und
gedienst.
13.00–18.00 Uhr
Samstag:
Datenschutz
14.00–17.00 Uhr
und Schweigepflicht
Sonntag und an Feiertagen:
Selbstverständlich unterliegen
13.00–18.00 Uhr
alle persönlichen Informationen
dem gesetzlichen Datenschutz.
Öffnungszeiten
Dies bedeutet: Nichts, was wir
Café
über Sie und Ihre Krankheit
im Klinikum Heidenheim
erfahren, wird nach außen
Montag–Freitag:
dringen.
9.30–18.00 Uhr
Ausnahme: die gesetzlich vorSamstag:
geschriebenen Angaben für
14.00–17.00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen:
13.00–18.00 Uhr
Öffnungszeiten
Frisörsalon Röhrig
Herbstbasar
der Psychiatrie
Ausgabe 4/2010
1. Oktober 2010
ZEITUNG DES KLINIKUMS HEIDENHEIM
Informieren Sie sich in einem persönlichen Gespräch über die Bedingungen!
Näher am Nächsten – Wenn Sie uns brauchen, sind wir da!
Rufen Sie uns an – wir kommen gerne auch zu Ihnen nach Hause.
Ökumenische Sozialstation Heidenheimer Land
in Heidenheim
Am Jagdschlössle 10
89520 Heidenheim
Telefon: 07321.98660
Steinheim
Königsbronner Str. 20
89555 Steinheim a.A.
Telefon: 07329.1305
Herbrechtingen
Lange Straße 35/1
89542 Herbrechtingen
Telefon: 07324.919566
Nattheim
Molkereistraße 1
89564 Nattheim
Telefon: 07321.71807
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