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"Was machen wir heute Abend? - Ins Kino gehen!" Kinobesuche

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COMPUTER
Total vernetzt
Die Lebenswelt junger Menschen ist heute sehr stark von Computer und lnternet geprdgt. Die Nutzung
des lnternets zur Information und Kommunikation, zu Spiel und Unterhaltung ist fUr die
Generation
iunge
-Ungefahr
fast schon selbstverstdndlich. 90% haben einen Computer, 65% haben lnteinetanschluss.
drei
Viertel aller Jugendlichen nutzen mehr oder weniger'regetmtiBig den Computer. M€innliche
Jlgendliche
verbringen dabei im Schnitt mehr Zeit vor oem gilOschiim als lladchen. Wenn man Jugendliche
fragt,
welches elektronische Gerdt sie sich am meisten wUnschen, nennen sie den pC.
Die gr68te Lust an der elektronischen Kommunikation und am Experimentieren haben dabei die 14bis
19-Jahrigen' E-Mail-Kommunikation und das Surfen im Netz stehen bei ihnen an erster Stelle, dann folgen
Gesprdchsforen und Chats. Aber auch die Unterhaltungsfeatures des lnternets, Computerspiele, Audiound Videodateien werden haufig genutzt. DarUber hinaus engagieren sich die Jugendlichen vielfdltig im
lnternet: Sie entwickeln und betreuen Homepages und veru.yalien Mailingslisten. Via lnternet oder auf
Plattform werden die verschiedensten Projekte, Initiativen und Aktionen koordinierl und organisiert. Hier
informieren, diskutieren und vernetzen sie sich - im kleinen privaten Kreis wie auch global.
FILM & BUCH
"Die ganze Welt der Phantasie"
"Was machen wir heute Abend?
- Ins Kino gehen!" Kinobesuche gehoren a) den liebsten
Freizeitbeschdrftigungen deutscher Jugendlicher: 33,4 Millionen Kids und Teens (bis 1g Jahre) machten
22o/o der Kinozuschauer im Jahr 2004 aus. Hollywood-Produktionen sind beliebt. Daneben interessiert
sich das junge Publikum aber auch fUr deutsche Filme wie "Der Untergang" oder "Die Geschichte vom
weinenden Kamel". lmmer mehr Jugendliche greifen ubrigens selbst zur Kamera: 612 Videos und
Multimedia-Produktionen gingen 2005 ins Rennen um den deutschen Jugendvideopreis.
Also immer nur glotzen? Nicht ganz. lmmerhin liest knapp ein Viertel der Jugendlichen gerne in der
Freizeit.
Dafur steht ihnen jiihrlich ein riesiges Angebot neuer BUcher zur VerfUgung: Von den etwa 90.000
Neuerscheinungen jiihrlich sind 3500 Kinder- und JugendbUcher von deutschen Autoren. Madchen
greifen dabei Ofters zum Buch als Jungen. Zur LieblingstektUre gehoren
an erster Stelle
Gruselgeschichten und Fantasy-BUcher, gefolgt von AbenteuerbUchern, Buchern zum Lachen, Krimis und
Sachbuchern uber Hobbys. Doch auch Alltagsthemen und Historisches sind gefragt und zwar vor allem
uber die deutsche Geschichte, den Holocaust und das Leben in der ehemaligen OOR.
JUGENDSPRACHE
"Voll krass - echt cool"
Um sich von den Erwachsenen zu unterscheiden und eine eigene ldentitat zu entwickeln, benutzen
Jugendliche eine eigene Ausdrucksweise und besondere Redewendungen, die jeweils eine Zeilang in
Mode sind, Jugendsprache besteht aus bestimmten Wortern und Wendungen, die als typisch fur
Jugendliche gelten und die Erwachsene entweder nicht verstehen oder ats unanitdrndig empfinden.
Jugendsprachliche AusdrUcke kommen hSufig aus den Bereichen Korper, Sexualitdt und Gewalt und
haben sehr oft eine negative Bedeutung. Es gibt auch jugendsprachliche Wbrter und Redewendungen,
die aus der Hip-Hop-Kultur und der so genannten Kanak Sprak kommen, einer Mischung aus deutsch-
turkischem Slang. Auch Anglizismen, lnternet-Chat-Jargon und SMS-Kurzsprache prdgen die
Jugendsprache stark. So kann man sagen, dass gegenwdrtig die Jugendsprache in Deutschland weniger
die Funktion hat, Protest auszudrucken, sondern sich vor allem als ein Teil der von den Medien gepriigten
Kultur des SpaBes und der Unterhaltung versteht, in der es um VergnUgen ("Funkultur") und gelegenlich
um "den Kick" geht.
"lch finde SchUlerbands klasse, weil es einfach total viel SpaB macht, mit Freunden Musik zu machenM
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Bildung
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