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2 | 2013 Gebet & Evangelisation „Du glaubst, was in der Bibel steht

EinbettenHerunterladen
G 11279 F
2 | 2013
n
i
z
a
g
a
m
das
persönlich. bewegend. aktuell.
Gebet & Evangelisation
Bete gezielt, bete konkret
„Du glaubst, was in der Bibel steht?“
Wie vertrauenswürdig ist die Heilige Schrift?
Kurzberichte
aus der Barmer Zeltmission
inhalt
GLAUBE AKTIV
02
2 | 2013
02Editorial
03Bete gezielt, bete konkret!
05Beten will gelernt sein ...
l
a
i
r
o
t
i
d
e
06Unerhört sowas!
Wenn Gebete scheinbar unbeantwortet bleiben
07Gebet praktisch
07Gebet erlebt
08„Du glaubst, was in der
Bibel steht?“
„Haltet fest am Gebet
und wacht darin mit
Danksagung und betet
zugleich auch für uns,
dass Gott uns eine Tür
des Wortes öffne, das
Geheimnis des Christus
zu reden, [...] damit ich
es kundmache, wie ich
reden soll.“
Kolosser 4,2-4
Wie vertrauenswürdig ist die Heilige Schrift?
10„Was ihr einem dieser meiner
Geringsten getan habt ...“
11Weihnachtsmärkte
Missionarische Möglichkeiten
12Kurzberichte
17Ideen/Impulse
Konkret für Einsätze beten
t
l
a
inh
18Infos / Termine
der Barmer Zeltmission
Liebe Freunde der
Barmer Zeltmission!
lichen Türen öffnen, die der
Verkündigung des Wortes Gottes
im Weg stehen (z.B. benötigte
n diesen zwei Versen finden
Genehmigungen von Behörden,
wir eine Bitte des Apostels
Verfügbarkeit von Stellplätzen
Paulus an die Christen in
für Busse und Zelte, aber auch
Kolossä. Der Apostel schreibt
Befähigung von Mitarbeitern und
in dem Bewusstsein, dass
vieles mehr), er öffnet auch die
sich allein aus seiner eigenen
Herzenstüren, so dass Menschen
Anstrengung heraus keine
vorbereitet sind und auf sein
Menschen bekehren können und Reden aufmerksam werden. Er
so bittet er die Kolosser, für ihn ist auch derjenige, der seinen
zu beten, dass Gott ihm eine Tür Dienern die richtigen Worte
des Wortes öffnen möge.
schenkt, die Menschen ins Herz
Diese Verse erinnern uns an
treffen und sie zur Buße und
zwei grundsätzliche Punkte,
Erkenntnis der Wahrheit Gottes
Evangelisation betreffend:
führen.
Zum einen ist es Gott, der die
Zum anderen erinnert Paulus
Türen öffnen und schließen kann. die Geschwister daran, dass sie es
Er kann nicht nur die tatsächsind, die durch ihre Gebete Gott
I
glaube aktiv 2 | 2013
Bete gezielt,
bete konkret!
Mit lieben Grüßen,
Euer
Christian
Weustenfeld
Bete gezielt,
bete konkret!
von Eberhard Platte
Ü
ber das Beten ist sicherlich
schon viel gesprochen
und geschrieben worden.
Häufig habe ich den Eindruck,
dass die Predigten über das
Beten länger sind als die Gebete
selbst. Wenn du deine Bibel
liest, wirst du feststellen, dass
immer konkret und gezielt
gebetet wurde.
erstaunte Gesichter. „Weshalb
kommt ihr nicht im großen Saal
wie sonntags zusammen?“
Schlagartig wurde mir bewusst,
dass ich mich eigentlich schon
ganz selbstverständlich daran
gewöhnt hatte, dass wir uns
in der Woche nur „im kleinen
Kreis“ versammelten. Hat das
noch etwas mit Apostelgeschichte 2,42 zu tun, wo von der
„Sie verharrten aber ...
jungen Gemeinde in Jerusalem
in den Gebeten.“
gesagt wird, dass sie „im Gebet
Apostelgeschichte 2,42 verharrten“? Für sie waren also
die Zusammenkünfte zum Gebet
Vor einigen Jahren bekam
keineswegs weniger wichtig als
ich Besuch. Liebe Geschwister
zum Beispiel das Brotbrechen
aus Rumänien waren da. Da
oder die Wortverkündigung. Wo
ich damals Hausmeister in der
mögen die Gründe liegen, dass
Gemeinde war, zeigte ich ihnen
sich in vielen Gemeinden eine gebei einem Gang durchs Haus alle wisse Wertigkeit in Bezug auf die
Räumlichkeiten. „Und hier“, sagte verschiedenen Stunden entwiich, „kommen wir in der Woche
ckelt hat? Wenn ich dagegen von
zum Gebet zusammen“, und öff- Gemeinden in Japan, in Russland
nete die Türe zu unserem kleinen oder auch von solchen GemeinSaal. „Wieso?“ Ich schaute in
den höre, die erst seit kurzem
glaube aktiv 2 | 2013
zusammenkommen, ist es dort
nicht so, dass die Gebetsstunden
schwächer besucht werden.
Woher kommt das?
Was veranlasst viele
Geschwister, auf den
Segen der Gebetsstunde zu verzichten?
Wir brauchen uns nicht wundern, wenn unser persönliches
Leben der Nachfolge, sowie
das zeugnishafte Leben als
Gemeinschaft sehr zu wünschen
übrig lässt und viele unserer
Gemeinden nicht mehr wachsen.
Schauen wir in unsere Gebetsstunden – sie sind ein Spiegel
des geistlichen Zustands unserer
Gemeinden. So wie man das persönliche Gebet als das Atmen der
Seele bezeichnen kann, so ist das
Zusammenkommen zum Gebet
in der Gemeinde ein Gradmesser
für das geistliche und missionari-
Foto: © L.Milasan, fotolia.com
genau dazu bewegen können.
Es sind ihre Gebete, durch die
diese Türen geöffnet werden
und ��������������������������
ihr Flehen, das gottgefälliges Reden und Aufnehmen
seines Wortes bewirkt.
Diese Ausgabe enthält
zahlreiche Beiträge zum Thema
»Gebet und Evangelisation«,
die Euch dazu ermutigen sollen,
auch in diesem Einsatzsommer
im Gebet hinter der Barmer
Zeltmission zu stehen und
Gott zu bitten, dass er Türen
des Wortes in ganz Deutschland öffnet. Sie sollen Euch
aber auch herausfordern, das
Gebet als Chance noch mehr
zu nutzen und für offene Türen
und die rechten Worte für Euch
in Eurem privaten Umfeld, aber
auch für die Mitarbeiter der
Bus- und Zelteinsätze zu beten.
Damit Ihr dies ganz konkret
tun könnt, findet Ihr am Ende
dieser Ausgabe den aktuellen
Einsatzplan, den Ihr Euch als
Gebetsbegleiter heraustrennen
könnt.
thema 03
Bete gezielt,
bete konkret!
04
thema
sche Leben der Gemeinde. In der
ersten Gemeinde war es ebenso
selbstverständlich, die Gebetsstunden zu besuchen wie die
übrigen Zusammenkünfte. Und
nicht aus einer Pflichterfüllung
oder einem schlechten Gewissen
heraus, sondern zwangsläufig
aus der biblisch verstandenen
Notwendigkeit. Ob wir wieder
ganz neu die Bedeutung der
„Not-wendenden“ Wichtigkeit
und auch den Segen der Gebetsstunde erkennen können?
Wie bekommen wir
wieder Freude am
Gebet?
Das Abstellen von Mängeln ist
nur die eine Seite. Viel wichtiger ist aber die Beschäftigung
mit dem Vorrecht, überhaupt
beten zu dürfen und zu können.
Wir haben einen wunderbaren
Herrn, der auf unsere Gebete
wartet und sich überaus über sie
freut. In Offenbarung 5,8 wird
etwas davon deutlich, dass die
Gebete der Gläubigen für Gott
ein Wohlgeruch sind! Könnte es
uns wieder ein sehnsuchtsvolles
Anliegen werden, vor unserem
Herrn auf den Knien zu sein,
um ihm unseren Dank, unsere
Bitten und unsere Anbetung zu
bringen? Wir würden merken,
wie sehr unser Leben – das
persönliche und auch das in der
Gemeinde – neu belebt wird. Es
ist ein ganz besonderer Segen,
in der Gegenwart unseres Herrn
zu sein (vgl. Mose auf dem Berg,
2. Mose 34,30).
Zu beten gibt es mehr
als genug, fangen
wir an ...
Oft hat man den Eindruck, dass
viele Geschwister unvorbereitet
zur Gebetsstunde kommen. Und
dann ist man zusammen und es
fallen einem keine Gebetsanliegen ein. Nach der Stunde aber
denkt man: Dafür hätte noch
gebetet werden sollen und dafür
und dafür...
Vielleicht ist es nützlich, dass
jeder für sich zu Hause im Laufe
der Woche notiert, wofür wir
gemeinsam beten sollten und
müssten. Wir würden staunen,
für wie viel wir zu danken, zu
beten und zu flehen hätten!
Und vielleicht würden unsere
Gebetsstunden im Laufe der Zeit
zu kurz sein, um für alles beten
zu können, was anliegt!
Gebet und
Evangelisation
Das Gelingen von Evangelisation, Mission und Diakonie ist
nicht in erster Linie eine Frage
der effektiven Organisation,
Motivation und Durchführung.
Zuallererst ist es eine Sache des
intensiven Gebets. Unser Herr hat
ausdrücklich gesagt: „Ich bin der
Weinstock, ihr seid die Reben. Wer
in mir bleibt und ich in ihm, der
bringt viel Frucht, denn getrennt
von mir könnt ihr nichts tun.“
(Johannes 15,5)
1. Bete um geordnete Verhältnisse vor der Evangelisation!
Der Herr Jesus verspricht: „Darum
sage ich euch: Alles, um was ihr
auch betet und bittet, glaubt,
dass ihr es empfangen habt, und
es wird euch werden. Und wenn
ihr steht und betet, so vergebt,
wenn ihr etwas gegen jemand
habt, damit auch euer Vater, der
in den Himmeln ist, euch eure
Übertretungen vergebe.“ (Markus
11,24-26; 1. Timotheus 2,8)
Fürbitten, Danksagungen getan
werden für alle Menschen, für
Könige und alle, die in Hoheit
sind, damit wir ein ruhiges und
stilles Leben führen mögen in aller
Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies
ist gut und angenehm vor unserem
2. Bete um ein brennendes
Retter-Gott, welcher will, dass alle
und innerlich bewegtes Herz Menschen gerettet werden und zur
für die Verlorenen!
Erkenntnis der Wahrheit komUnser Herr gibt uns ein eigenes
men.“ (1. Timotheus 2,1-4)
Beispiel: „Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich
6. Bete um Bewahrung in
bewegt über sie, weil sie erschöpft
besonderen Schwierigkeiten
und verschmachtet waren wie
– sowohl für die Mitarbeiter
Schafe, die keinen Hirten haben.“
als auch für die Geräte!
(Matthäus 9,36)
Wir brauchen die schützenden
und bewahrenden Hände unseres
3. Bete um die nötigen
Herrn: „Betet, dass wir gerettet
Mitarbeiter!
werden von den schlechten und
„Dann spricht er zu seinen Jünbösen Menschen! Denn der Glaube
gern: Die Ernte zwar ist groß, die
ist nicht aller Menschen Sache“
Arbeiter aber sind wenige. Bittet
(2. Thessalonicher 3,2). Ein Beinun den Herrn der Ernte, dass er
spiel liefert auch die Situation in
Arbeiter aussende in seine Ernte!“ Apostelgeschichte 12,5: „Petrus
(Matthäus 9,37-38)
nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde
4. Bete gezielt und namentgeschah ein anhaltendes
lich für die Evangelisten,
Gebet für ihn zu Gott.“
Kindermitarbeiter, Diakone,
Gebietsmissionare und ihre 7. Bete mit Ausdauer um eine
Familien!
mutige Verkündigung des
Paulus bittet die Geschwister
Evangeliums!
der Gemeinde in Thessalonich:
„Haltet fest am Gebet, und wacht
„Übrigens betet für uns, dass das
darin mit Danksagung; und betet
Wort des Herrn laufe und verherr- zugleich auch für uns, dass Gott
licht werde wie auch bei euch, und uns eine Tür des Wortes öffne, das
dass wir gerettet werden von den Geheimnis des Christus zu reden,
schlechten und bösen Menschen!“ dessentwegen ich auch gebunden
(2. Thessalonicher 3,1)
bin, damit ich es kundmache, wie
ich reden soll! Wandelt in Weisheit
5. Bete für die Menschen, die
gegenüber denen, die draußen
gerettet werden sollen!
sind, kauft die rechte Zeit aus! Euer
Du hast sicher etliche Menschen, Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz
Freunde, Verwandte, Arbeitsgewürzt; ihr sollt wissen, wie ihr
kollegen, die dir auf dem Herzen jedem Einzelnen antworten sollt!“
liegen. Nenne sie bewusst mit
(Kolosser 4,2-6)
Namen: „Ich ermahne nun vor
allen Dingen, dass Flehen, Gebete,
glaube aktiv 2 | 2013
Beten will
gelernt sein ...
thema 05
Beten will gelernt sein ...
von Eberhard Platte
turhilfe für unsere Einstellung
zum Gebet und insbesondere zu
Gott, dem Vater dienen.
Offensichtlich kam der Herr
Jesus zwei Mal auf die Grundlaie oft habe ich diese
gen des Gebets zu sprechen. Das
Antwort gehört, wenn eine Mal war es im Rahmen der
ich mit Menschen über sogenannten Bergpredigt in Matden Glauben und die Notwenthäus 6,5-15. Hier ging er etwas
digkeit gesprochen habe, dass
ausführlicher auf die Grundsätze
sie mit dem Herrn Jesus über
des Betens ein und warnte vor
ihre Sünden im Gebet sprechen gedankenlosem Plappern und
müssten und ihn um Vergebung vielen Worten. Das andere Mal
bitten sollten. Deshalb ist es mir war er wohl mit seinen Jüngern
ein Anliegen geworden, kein
allein und schien sie in kurzen
Gespräch mit Suchenden ohne
Worten an die damaligen
Gebet zu beenden, damit sie hö- Ausführungen zu erinnern (Lukas
ren können, wie wir Christen mit 11,1-4).
unserem Vater im Himmel bzw.
mit dem Herrn Jesus, unserem
Je mehr ich über das Beten
Erretter, voll Vertrauen reden.
nachdenke, desto mehr wird mir
bewusst, wie wenig ich selbst
Nicht umsonst hörten die Jünbete, wie wenig ich mit dem
ger offenbar sprachlos zu, wenn himmlischen Vater beschäftigt
ihr Herr und Meister mit seinem
bin. Wie vieles dreht sich nur um
Vater sprach. Dieses Reden mit
mich. Von Martin Luther wird
Gott war so ganz anders, als sie
berichtet, dass er vor einem ares gewohnt waren. So anders,
beitsreichen Tag geäußert haben
als die Pharisäer und Schriftgesoll: „Ich habe heute so viel zu
lehrten beteten. So anders, als
tun, ich muss erst drei Stunden
sie selbst beteten. „Herr, lehre uns beten!“
beten!“, war deshalb ihr aufrichIch muss bekennen, dass ich
tiger Wunsch (Lukas 11,1-4). Sie
stets in der Gefahr stehe, die Zeit
merkten etwas von der innigen
des Gebets zu kürzen, wenn ich
Beziehung, die ihr Meister zu
viel Arbeit habe. Doch die innere
seinem himmlischen Vater hatte. Ruhe in der Hektik des Tages
Unser Herr gab seinen Jüngern kommt nur aus der Stille vor Gott.
– und auch uns heute – darauf- Anders als in anderen Religionen
hin einige kurze Stichpunkte an
ist das Gebet der Christen keine
die Hand, die so gewichtig sind,
Pflichtübung, die es als Ritual zu
dass sie als Prüfstein und Korrek- erfüllen gilt, sondern das auf-
W
richtige Bedürfnis des Herzens,
mit dem zu sprechen, der uns
errettet hat und zu dem wir in
ein inniges Verhältnis gekommen sind. Die meisten Siege im
Reich Gottes sind auf den Knien
errungen worden!
Ja, Beten will gelernt sein.
Dabei meine ich nicht die äußere
Form, sondern den Inhalt - und
mehr noch mein Verhältnis zu
meinem Gott, zu dem ich bete.
Beten hat viele verschiedene
Aspekte. Zum einen gibt es
glaube aktiv 2 | 2013
sicherlich den kurzen Verzweiflungsschrei in bitterer Not, zum
anderen die intensive Anbetung
dessen, zu dem ich beten darf.
Dann gibt es insbesondere in
Bezug auf Evangelisation und
Mission die Fürbitte für andere,
sowie das staunende Stehenbleiben vor der Größe Gottes und
den Dank für alle Wohltaten.
Foto: © WavebreakMediaMicro, fotolia.com
„Ich kann nicht beten. Das hab
ich noch nie gemacht. Ich kenn‘
nur das Kindergebet, das meine
Oma mir beigebracht hat ...“
Unerhört
sowas!
Foto: © knipsr, fotolia.com
06
thema
nicht. Selbst menschliche Eltern,
sagt Jesus, würden ihren Kindern
nicht einen Stein geben, wenn
sie um Brot bäten (Matthäus 7,9).
Gott gibt seinen Kindern nur gute
Gaben.
Ob Gott Gebete hört oder erhört, ist ein Unterschied. Er hört
unsere Bitten immer, wenn wir
es aufrichtig meinen. Manchmal
allerdings lässt er sich mit der
Beantwortung Zeit. Die Ampel
ist rot. Aber was macht man,
wenn man an der Ampel steht?
Autowaschen oder mal eben was
essen gehen? Natürlich nicht!
Man bleibt am Steuer sitzen und
ist erwartungsvoll auf die Ampelanlage fixiert. Es muss doch
irgendwann weitergehen! Ja,
Wenn Gebete scheinbar unbeantwortet bleiben manchmal sagt Gott: „Warte!“,
damit musst du rechnen. Aber
von Markus Wäsch
das ist kein Grund, die Sache mit
dem Beten aufzugeben.
Aufrichtige Gebete beantworarum gibt Gott einem Form von Magie machen. Gott ist
1
oft nicht das, was man nicht Diener unserer Wünsche!
tet Gott immer. Einige erhört
erbeten hat? Du hast
Außerdem würde es einen
er mit „Ja“, andere mit „Nein“
zum Beispiel um Bekehrungen
feinfühligen Christen wohl
(„Nein“ ist auch eine Antwort!)
bei den Zelttagen gebetet – und ziemlich belasten, wenn er davon und wieder andere mit: „Warte
noch einen Moment!“ Die Bibel
du weißt am Ende von keiner
ausgehen müsste, dass jede
einzigen. Du hast um gutes
seiner Bitten auf jeden Fall erfüllt sagt: „Das Gebet eines Gerechten
Wetter am MobiTreff gebetet
würde. Alec Motyer sagt:
vermag viel und erweist sich als
– und es regnete die ganze
„Wenn Gott zusagen würde,
wirksam“ (Jakobus 5,16).
Woche. Unerhört, dass manche uns zu geben egal, worum wir
Ein „Gerechter“ ist einer, dem
Gott seine Schuld vergeben
Gebete unerhört bleiben! Dabei bitten, würde zumindest ich
sagt Jesus doch selbst: „Bittet,
nie wieder beten, weil ich nicht
hat; einer, der aufrichtig sein
Versagen eingesehen hat und
so wird euch gegeben“ (Matthäus genügend Zutrauen in meine
2
7,7).
eigene Weisheit hätte.“
aufgrund dessen, dass Jesus
Wenn wir recht überlegen,
Unsere menschliche Weisheit
Christus am Kreuz für unsere
Sünden bezahlt hat, mit Gott ins
sollte uns einleuchten, dass diese ist beschränkt. Darum rechne
Zusage nicht absolut gemeint
ich persönlich damit, irgendReine gekommen ist.
Warum eine Gebetserhörung
sein kann. Das Versprechen
wann einmal rückblickend dafür
„Klopfet an, so wird euch aufgedanken zu können, dass manche manchmal lange auf sich warten
tan“ (Matthäus 7,7) ist keine Art
meiner Bitten unerfüllt geblieben lässt und Gott sie ein anderes Mal
„Sesam-öffne-dich“ für jede ver- sind. Gott dagegen ist weise. Und erhört, „ehe wir ihn bitten“ (Jesaja
schlossene Tür. Als ob Gebet wie er ist barmherzig. Ein solcher
65,24) – wer weiß das schon?
Georg Müller (1805-1898)
ein Zauberstab wäre, mit dem
Gott gönnt den Menschen nur
jeder Wunsch und jeder Traum
das Beste. In seiner Weisheit ist
wurde bekannt als der „Waiin Erfüllung ginge ... So eine
er in der Lage zu beurteilen, was senvater von Bristol“. Er war ein
großer Beter. Einmal musste er
Vorstellung würde aus Gebet eine für uns das Beste ist und was
Unerhört sowas!
W
glaube aktiv 2 | 2013
mehr als sechs Jahrzehnte um
die Bekehrung eines Freundes
beten. Warum so lange? Schwer
zu sagen. Jedenfalls gab Müller
nicht auf:
„Ich habe 63 Jahre für die
Bekehrung eines Menschen gebetet. Er ist noch nicht bekehrt,
aber er wird es bestimmt! Wie
kann es anders sein? Wir haben
die unveränderliche Verheißung
Gottes, und auf die verlasse ich
mich.“3
Hat der Teufel versucht, den
Glauben von Georg Müller zu
verunsichern? Vielleicht. Fakt ist:
Kaum war Georg Müller gestorben, da bekehrte sich sein Freund
– noch vor seiner Beerdigung.
Das jahrzehntelange Gebet war
endlich erhört worden! Dieser
Mann hatte oft und viele Glaubenserfahrungen gemacht, so
dass er sagen konnte:
„Oh wie gut, freundlich und
gütig ist ER, mit dem wir es zu
tun haben! Ich bin nur ein armer,
schwacher, sündhafter Mensch,
aber ER hat zehntausende von
Malen mein Gebet erhört.“4
Gib das Beten nie auf!
• Um Gottes Willen! Denn er sagt
„... dass sie allezeit beten und
nicht ermatten sollen“ (Lukas
18,1).
• Um deinetwillen. Denn: Wer
betet, der findet Gott.
• Um der Menschen willen. Damit
deine Freunde und Bekannten
sich bekehren.
Fußnoten
1. John R. W. Stott, Die Botschaft der Berg­
predigt, Kommentar und Gesprächsleitfaden
zu Matthäus 5-7, Pulsmedien, Worms 2010,
S. 222-23.
2. Ebd., S. 223.
3. Annon., Der kniende Christ, Herorld Schriftenmission e.V., Leun 2007, S. 89.
4. Ebd.
thema 07
Gebet praktisch
Gebet praktisch
Vorbereitung für die
Gemeinde-Gebetsstunde:
• Bitte Gott um Weisheit und seine Gegenwart!
• Danke Gott für die Möglichkeiten der Evangelisation,
Mission und Diakonie!
• Überlege und notiere dir konkrete Gebetsanliegen!
• Bete konkret mit Namen!
• Traue Gott viel mehr zu, als du für möglich hälst!
• Vergiss das Danken nicht!
Bete gezielt mit Namen
(s. letzte Innenseite dieses Heftes):
• für die Evangelisten, Gebietsmissionare der
Zeltmission und ihre Familien!
• für die Kindermitarbeiter, für die Diakone der
Zeltmission und ihre Familien!
• für neue Evangelisten, Kindermitarbeiter und Diakone!
• für die Bewahrung der Busse, der Zelte und
sonstigen Geräte!
• für die einzelnen Einsatzorte in diesem Sommer
(s. Einsatzplan am Heftende)
• für die durchführenden Gemeinden und alle
ehrenamtlichen Mitarbeiter!
• für die Menschen in deinem Umfeld!
• für die Verantwortlichen in den Städten und
Ortschaften!
• für die nötigen Genehmigungen und Abnahmen
von Ordnungs- und Bauämtern!
Gott weiß, was wir brauchen, aber der Vater im
Himmel liebt es, wenn seine Kinder ihn um etwas
bitten, durch das er groß gemacht wird.
Gebet erlebt
von Eberhard Platte
E
s ist schon ein paar Jahre
her. Wir hatten einen
Missionseinsatz mit dem
Missionsbus der Barmer Zeltmission geplant. Das Ordnungsamt
hatte uns den Rathausplatz
zugesagt. Alle Vorbereitungen
waren getroffen und die Einladungsflyer gedruckt. Da – ein
unerwarteter Anruf des Amtes.
Ein etwas verlegen wirkender
Beamter teilte mir mit, dass
wir doch nicht mit dem Bus auf
dem Platz stehen könnten, da
zur gleichen Zeit das Kulturamt
eine Veranstaltung dort geplant
habe. „Können wir das nicht
kombinieren?“, war meine
Frage. „Da müssen Sie mit dem
Leiter des Kulturamtes sprechen.
Viel Glück!“, war die Antwort.
Also machte ich mich auf den
Weg zum Kulturamt, denn diese
Dinge verhandelt man besser
auf Augenhöhe als am Telefon.
Als ich dort mein Anliegen
vorbrachte, unterbrach mich der
Amtsleiter ziemlich unwirsch
und sagte sehr bestimmt: „Unter keinen Umständen werde
ich mit Christen zusammen auf
einem Platz arbeiten!“ Meine
Rückfrage „Ist das Ihre persönliche Meinung oder die Meinung
des Kulturamts?“ ließ ihn etwas
verwirrt aufblicken. „Äh, ja, das
ist meine persönliche Meinung“,
glaube aktiv 2 | 2013
stotterte er. „Nun“, gab ich
ihm zur Antwort, „über Ihre
Meinung können wir uns unterhalten; aber ich war gekommen,
um die Meinung des Kulturamts
zu wissen.“ „Nun ja“, meinte er
zögernd, „der Termin steht noch
nicht genau fest, wir werden im
Ausschuss noch darüber beraten.“ „Wann kann ich mit einer
definitiven Antwort rechnen?“,
fragte ich nach. „Nun, kommen
Sie übermorgen noch mal vorbei.“ „Besten Dank, ich werde
kommen.“
An diesem Abend hatten wir in
der Gemeinde Gebetsstunde. Ich
berichtete das Geschehene den
Geschwistern und wir gingen
auf unsere Knie, um unseren
himmlischen Vater intensiv zu
bitten, die Herzen der Kulturausschussmitglieder zu bewegen.
Und Gott bewegte:
Als ich am übernächsten Tag
das Büro des Amtsleiters betrat,
schaute er kaum von seinem
Schreibtisch auf und sagte
mir etwas kleinlaut: „Ich kann
Ihnen die erfreuliche Mitteilung
machen, dass Sie mit Ihrem Bus
auf dem Rathausplatz stehen
dürfen.“
Unser Herr hat den folgenden
Missionseinsatz sehr gesegnet und unsere Herzens sehr
ermutigt!
Wenn (S)sie
mich fragen ...
serie
08
Unter der Rubrik „Wenn (S)sie mich fragen ...“ setzen wir uns
in GLAUBE AKTIV nach und nach mit den häufigsten kritischen
Fragen auseinander, die uns als Christen gestellt werden.
Foto: © robert, fotolia.com
„Du glaubst,
was in der Bibel steht?“
Wie vertrauenswürdig ist die Heilige Schrift?
von Markus Wäsch
D
ie Bibel ist kein Märchenbuch, das seine einzelnen
Teile einführen würde mit
„Es war einmal ...“. Die Heilige
Schrift beschreibt historische
Tatsachen. Frage zum Beispiel
einmal dein Gegenüber, ob er
oder sie sich je gefragt hat, was
jener Cyrenius – Landpfleger
in Syrien – in der Weihnachtsgeschichte verloren hat?
Maria hat ihren Platz; Josef auch
irgendwie; die Hirten, die Engel
und vor allem das Kind – aber
Cyrenius? Wie ein Statist läuft er
kurz über die Bühne, um gleich
wieder zu verschwinden.
der Geschichte; man weiß von
diesem Cyrenius, dass er im Jahr
12 v. Chr. römischer Konsul war,
dass er verschiedene Feldzüge
geführt hat, dass er Ratgeber des
Kaisersohnes Gajus Cäsar war
und im Jahr 21 n. Chr. in Rom
starb. Cyrenius ist eine historische
Persönlichkeit in Raum und Zeit.
Die Literaturwissenschaftlerin Holly Ordway beschäftigte
sich während ihrer Suche nach
Gott intensiv mit der Bibel. Sie
beschreibt ihre Beobachtungen:
„Ich musste zugestehen [...], dass
es Tatsachenberichte waren,
nicht erfundene Geschichten.
Ich war seit meinen Kindertagen
vertraut mit Volksdichtung,
Geschmack von
Fantasy, Legende und Mythos,
Geschichtlichkeit
und ich hatte diese LiteraturgatDamit sagt der Evangelist
tungen als Erwachsene studiert;
Lukas: Nein, das ist kein Märchen, ich kenne ihren Tonfall, ihre
sondern Wahrheit. Nicht: „Es war Eigenarten, ihren Wortrhythmus.
einmal ...“, sondern es geschah
Keiner dieser stilistischen Fingerdamals, „als Cyrenius Landpfleger abdrücke tauchte in den Büchern
in Syrien war“.1 Die angebliche
des Neuen Testaments auf, die
„Geschichte“ geschah mitten in
ich las. In den Briefen des Paulus
hörte ich die strenge, klare
Stimme einer unverwechselbaren Persönlichkeit, die darüber
sprach, was sie als wahr erkannt
hatte. Die Evangelien hatten
den schwer zu beschreibenden
Geschmack von Geschichtlichkeit,
mit all der eigenartigen Klarheit
in Einzelheiten, die daher rühren,
dass ein Autor etwas so Gewaltiges berichtet, dass er selbst im
Augenblick, da er davon erzählt,
nicht alle Folgerungen überblickt.“2
Genaue Vorhersagen
Viele Zeitgenossen glauben
nicht, dass sich die Weihnachtsgeschichte und das, was darauf
folgte, so zugetragen haben.
Doch es spricht einiges dafür.
Neben den eindrucksvollen
Schilderungen und der Überprüfbarkeit von geschichtlichen
Daten kommt noch etwas hinzu:
Jahrhunderte vor Christus haben
die Verfasser des Alten Testa-
glaube aktiv 2 | 2013
mentes prophetisch die Art und
den Ort seiner Geburt vorausgesagt. Es gibt insgesamt etwa 300
Prophezeiungen und indirekte
Hinweise im Blick auf Jesus
Christus im Alten Testament. 300
Vorhersagen auf den Erlöser, der
kommen sollte und der schließlich in Jesus Christus tatsächlich
kam.
Könnten die alten heiligen hebräischen Schriften im Nachhinein
geändert worden sein? Hat man
vielleicht später die Hinweise auf
Christus eingefügt? Unmöglich!
Das Alte Testament war vor
der Geburt von Christus längst
abgeschlossen. Mindestens 100
Jahre vor Christus war es komplett in die damals gebräuchliche
altgriechische Umgangssprache
übersetzt worden.
Könnte sich Jesus entsprechend
dieser Schriften verhalten haben,
um den Eindruck zu erwecken, er
sei der Messias, der da vorausgesagt worden war? Ebenfalls
unmöglich! In den ersten
Wenn (S)sie
mich fragen ...
Prophezeiungen, die das Leben
des Messias betreffen, wird sein
Geburtsort genannt: „Doch du,
Bethlehem in Efrata, so klein unter
den Hauptorten Judas: Aus dir soll
hervorgehen, der mein Herrscher
über Israel wird!“ (Micha 5,1). Wer
kann schon vor seiner Geburt bestimmen, wo seine Wiege (oder
in diesem Falle: seine Krippe)
steht? Wer kann bestimmen, aus
welcher Sippe er stammt? Wie im
Alten Testament angekündigt,
wurde Jesus als direkter Nachkomme von Jakobs Sohn Juda
geboren (vgl. 1. Mose 49,10 mit
Lukas 3,33!). Wie kann jemand
von sich aus einer Vorhersage
folgen, die besagt, dass er nach
seinem Tod auferstehen würde
(vgl. Psalm 16,10 mit Matthäus
28,6-7!)?
Prophetie überzeugt mich, dass
kein Geringerer als Gott der eigentliche Initiator der Bibel war.
Prophetien
göttlicher Art
Eine bemerkenswerte Prophe­
zeiung – gut 500 Jahre v. Chr.
niedergeschrieben – findet sich
im Buch Daniel. In diesem Fall
geht es nicht um die Person
und das Leben von Jesus. Daniel
sprach prophetisch von einem
ehrgeizigen militärischen
Eroberer, der kommen sollte.
Sowohl sein Auftreten auf der
historischen Landkarte, als auch
sein Abgang würden gleichermaßen plötzlich geschehen.
Daniel sagte, dass sein Königreich
nach dessen Tod in vier Teile
zerfallen würde. Aus diesen vier
Teilreichen würden zwei werden,
die zu guter Letzt zu einem
verschmelzen (Daniel 8,21-26).
Diese Prophezeiung Daniels ist
so präzise, dass vorurteilsfreie
Kritiker jahrelang wegen ihrer
Genauigkeit verblüfft waren.
Beschäftigt man sich mit
Alexander dem Großen (356-323
v. Chr.), erkennt man, wie er die
Prophezeiung erfüllt – zwei Jahrhunderte nach Daniel. Nachdem
sein Leben ein abruptes Ende genommen hatte, zerfiel sein Reich
tatsächlich in vier Teile.3 Diese
vier schlossen sich zum ptolemäischen und seleukidischen Reich
zusammen; später verschmolzen
sie zu einer Großmacht, dem Römischen Reich. Eine so spezielle
Prophezeiung kann man nicht
mit einem Achselzucken als Zufall
abtun, auch wenn sie das – rein
theoretisch betrachtet – sein
könnte. Fügt man aber dieser einen Prophezeiung die Hunderten
anderen hinzu, erhält man einen
überzeugenden Beweis.4
24 Jahre lang war Werner Gitt
als Direktor im Bereich Datenverarbeitung an der PhysikalischTechnischen Bundesanstalt (PTB)
in Braunschweig tätig. Er kommt
zu der Einsicht: „Die Prophetien
sind göttlicher Art, sie können
von keinem Menschen stammen
... Jesus bringt es auf die knappe
Formel: ‚Dein Wort ist die Wahrheit‘ (Johannes 17,17).“5
serie
09
Buchempfehlungen:
Fußnoten
1. Vgl. Wilhelm Busch, Licht vom unerschöpf­
lichen Lichte, Tägliche Andachten, Wuppertal
o.J., S. 31.
2. H olly Ordway, Nicht der Typ für Gott, Eine
Skeptikerin entdeckt einen kompromisslosen
Glauben, Brunnen Verlag, Gießen 2011,
S. 131-32.
3. Regiert wurden die vier Reiche von den
sogenannten Diadochen (gr. diadoxoi =
Nachfolger), Feldherren Alexanders und deren
Söhne.
4. Vgl. Ravi Zacharias, Kann man ohne Gott
leben?, Brunnen Verlag, Gießen/Basel 2005,
S. 200-01.
5. Werner Gitt, Fragen, die immer wieder
gestellt werden, Christliche Literaturverbreitung, Bielefeld 1996, S. 28.
glaube aktiv 2 | 2013
Wolfgang Bühne
Das Gebetsleben Jesu
Ermutigung und Heraus­
forderung
Hans Peter Royer
Nach dem Amen
bete weiter
„Wer einen anderen demütigen will, sollte
ihn nach seinem Gebetsleben fragen!“, urteilt
Oswald Sanders. Kein anderes Thema beschämt
uns mehr und kein anderes Thema spiegelt
so deutlich unsere geistliche Armut wieder ...
Und doch gab es den Einen, den man zu jeder
Zeit nach seinem Gebetsleben fragen konnte.
Einer, der in Wahrheit und mit Recht von sich
sagen konnte: „Ich aber bin stets im Gebet!“
Um das beeindruckende und herausfordernde
Vorbild dieses Einen geht es in diesem Buch.
Dem Gebetsleben des Herrn wird im LukasEvangelium nachgespürt und aus den einzelnen
Situationen werden praktische, ermutigende
Anwendungen gezogen. Wenn irgendetwas uns
motivieren kann, dem Gebet einen gebührenden
Platz in unserem Leben einzuräumen, dann die
ergreifenden Berichte über das Gebetsleben des
Sohnes Gottes, während er auf dieser Erde war.
Im Alltag mit Jesus unterwegs
Gemeinschaft mit Jesus im Alltag erleben – das
ist ein Ziel, bei dem sich viele Christen immer
wieder fragen, wie sie es in die Praxis umsetzten
können. Es fällt leicht, im Gottesdienst zu singen
»Ich lieb dich Herr«, aber es fällt oft schwer, diese Liebe im Alltag zu praktizieren. Wie können
wir lernen, mit Gott zu leben und ihn zu lieben?
Mit diesem Themen beschäftigt sich Hans
Peter Royer in seinem neuen Buch »Nach dem
Amen bete weiter«. Er erklärt, wozu Gott uns
geschaffen hat und wie wir dementsprechend
jeden Tag leben können. Praktische Beispiele
helfen, den »Ball ins Rollen zu bringen«, diese
tägliche Intimität mit Gott einzuüben, bis es
mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wird.
Eine lebendige Liebesbeziehung kann niemals
nur auf Methoden und Prinzipien reduziert
werden, doch können sie dabei helfen, unsere
innere Haltung zu prägen und zu formen. Ein
praktisches und informatives Buch, das den
Alltag von Christen positiv beeinflussen wird.
Besonders geeignet für junge Erwachsene.
gebunden, 14 x 21 cm
144 Seiten, CLV-Verlag
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144 Seiten, Hänssler Verlag
ISBN: 9783775140270
EUR 10,95
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Herausforderung
Diakonie
10
evangelisation & diakonie
„Was ihr einem dieser meiner
Geringsten getan habt ...“
Foto: © Kaarsten, fotolia.com
Brief einer Glaubensschwester an Diakonie für Christus,
Referent Hermann Fürstenberger
Lieber Hermann,
ich hoffe, Du erinnerst Dich noch
an mich, wir kennen uns vom Mobilen Treffpunkt in Süddeutschstadt.
Vor mir liegen die Folien zum Thema
Diakonie, die Du mir hast zukommen lassen und ich bin sprachlos,
wie viel Arbeit in der säkularen Welt
eigentlich auf uns wartet!
Anhand Deiner Unterlagen habe
ich festgestellt, dass wir nicht ganz
so passiv sind, wie ich eigentlich dachte: Mutter-Kind-Treff,
Frauenfrühstück, Frauenabend,
Männervesper. Alles sehr gut laufende Veranstaltungen, allerdings
müsste die „Nacharbeit“ unbedingt
ausgebaut werden.
Bei dieser Gelegenheit muss ich
Dir erzählen, dass wir auch auf dem
Weihnachtsmarkt in Süddeutschstadt mit einem Bücher- und
Waffelstand vertreten sind.
Dort kommen die Muslimkids vom
Buseinsatz mit Freuden hin (die
Waffeln und der Kinderpunsch sind
für sie umsonst). Es ergaben sich
dort Gespräche mit Murat und Mohammed (über 10 Jahre alt), denen
einer von unseren Mitarbeitern den
Jesusfilm geschenkt hat. Zuhause
durften sie ihn erst ansehen,
nachdem der große Bruder den Film
“getestet“ hatte, danach kamen sie
an unseren Stand zurück und haben
sofort Jesus ihr Leben übergeben.
Nun wissen wir natürlich nicht, wie
es mit den Jungs weitergeht, wir
beten ständig dafür, aber Du siehst,
unsere ausdauernde Arbeit mit den
Kindern trägt irgendwann doch
Früchte.
Allerdings sehe ich auch, dass
„Diakonie heute“ eigentlich ganz
anders aussieht und ich finde es
mehr als gut, dass in den Gemeinden endlich darüber gesprochen
wird, denn hier finden wir das
eigentliche Missionsfeld: „Ich sage
euch, was ihr einem dieser meiner
geringsten Brüder getan habt, habt
ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40)
Motiviert von Deiner Predigt und
den Folien habe ich mir überlegt,
was davon für mich das Richtige
wäre. Obwohl mir die Arbeit unter
Randgruppen, wie es so schön
auf der Folie heißt, ehrlich gesagt
„Angst“ macht, haben mich diese
Dienste am meisten angesprochen.
Hospizarbeit oder Trauerbegleitung
konnte ich mir auch vorstellen.
In der Tageszeitung erschien
ein großer Artikel, dass Deutschland mit noch mehr Flüchtlingen
überflutet wird (Syrien, Nigeria,
Afghanistan, Iran, Pakistan, Indien,
...) und jede Stadt und jeder Ort
eine bestimmte Anzahl aufnehmen
muss. Nun gibt es in Süddeutschstadt ein Asylantenheim, das fast
aus allen Nähten platzt und noch
mehr erweitert werden muss und
daher dringend freiwillige Helfer
benötigt. Ich habe nicht lange
gezögert und dort angerufen und
meine Hilfe angeboten, was freudig
angenommen wurde.
Nach dem Anruf hatte ich nur
noch schlaflose Nächte aus Angst,
ob ich das überhaupt bewältigen
könnte. Irgendwann dann hatte
ich von Gott her die Antwort, dass
ich das nicht alleine schaffen muss,
meine Gemeinde aber hinter mir
stehen würde. Das hat mich ungemein erleichtert.
Nun hat meine Arbeit dort im
Januar begonnen, doch bevor ich
überhaupt angefangen hatte, kam
ich an einem Sonntagmorgen in
die Gemeinde und es saßen zwei
Iranerinnen aus dem Asylantenheim
dort, geschickt von einem Missionar,
der einen Bruder unserer Gemeinde
diesbezüglich kontaktiert hatte.
Kannst Du Dir vorstellen, welche Bestätigung das von Gott her für mich
war?! Ich muss gar nicht viel tun, er
schickt die Leute von alleine!
Mittlerweile habe ich Frauen aus
all den oben genannten Ländern
kennengelernt, wunderbare
glaube aktiv 2 | 2013
Frauen mit schlimmen Schicksalen:
zwangsverheiratet, Opfer von
Gewalt, traumatisiert, Bootsflüchtlinge mit furchtbaren Geschichten,
alles ist vertreten. Obwohl ich jetzt
wieder schlaflose Nächte habe,
bin ich von Gott her gewiss, am
richtigen Platz zu sein. Der Großteil
der Frauen sind Muslime, doch
einige sind dabei, die wegen ihres
Glaubens geflohen sind, da muss ich
mich feinfühlig herantasten.
Eine aufwühlende Arbeit, begleitet von sehr viel Schmutz und noch
größerer Not.
Und doch habe ich jetzt gefunden,
was ich mein Leben lang tun wollte:
für Arme und Verfolgte da zu sein!
Die Gelübde Gottes sind in mir.
Ich kann mich nicht aufhalten,
mit Schatten zu spielen und
irdische Blumen zu pflücken,
bis ich mein Werk getan und
darüber Rechenschaft abgelegt
habe.
Amy Carmichael
Herzliche Grüße,
im Herrn verbunden!
Michaela
(Die Personen- und Städtenamen wurden in dem Brief verändert)
Missionarische
Möglichkeiten
die besondere aktion
11
Weihnachtsmärkte
Missionarische Möglichkeiten
von Joschi Frühstück
M
einem Stand auch in Forbach. Es
schneite wie verrückt, aber unsere Herzen waren brennend für
die Menschen. Der Hausbibelkreis
in Forbach hat sich eine eigene
kleine Hütte gekauft und einen
guten Arbeitsplan erstellt. So
waren wir abwechselnd draußen
und erreichten eine ganze Reihe
von Menschen. Eine Frau wurde
so mit uns bekannt und kommt
seither Mittwochabends in den
Hauskreis.
Ermutigt von den guten Eindrücken in Forbach und Gernsbach
überlegten wir, was wir weiter
tun könnten. Alle 2 Jahre gibt es
einen kleinen Weihnachtsmarkt
in Weisenbach. Weisenbach
liegt im Murgtal, zwischen
Gernsbach und Forbach. Wir
erfragten am Gemeindeamt, ob
wir eine Genehmigung für den
Stand dort bekommen könnten.
Die Genehmigung kam und die
Hütte konnte aufgestellt werden.
In Weisenbach ist der Weihnachtsmarkt sehr klein. Trotzdem
kamen unzählige Menschen
dorthin und wir hatten auch da
einige gute Gespräche. Erstaunlich war, wie gerne die Menschen
dort die Kalender annahmen. Für
sie war es erstaunlich, dass man
auf dem Weihnachtsmarkt etwas
geschenkt bekommt.
In Bühl dauert der Weihnachtsmarkt drei Wochen lang.
glaube aktiv 2 | 2013
Jeden Tag war der Stand mit ein
bis zwei Mitarbeitern besetzt,
mitunter waren noch mehr da.
Gute Begegnungen und manch
tiefgehendes Gespräch haben
uns sehr ermutigt. Wir machen
weiter!
Möglichkeiten! Es sind weit
über 5000 Kalender verteilt
worden, denn die Forbacher und
die Bühler Geschwister hatten
ihre eigenen Kalender bestellt.
Jeder Kalender wurde mit Gebet
weitergegeben. Missionare auf
Zeit, die in den Häusern hängen
oder stehen und jeden Tag neu
Gottes Wort verkündigen.
Foto: © photocrew, fotolia.com
itunter ringt man
förmlich mit der
Frage, was man
noch tun kann, um Menschen mit der frohen
Botschaft zu erreichen.
Keine Frage, eine der
besten Möglichkeiten
ist der Einsatz auf
Weihnachtsmärkten,
mit dem wir schon
seit über 25 Jahre gute
Erfahrungen gemacht haben.
Es ist schon fast Tradition, dass
wir in Gernsbach dabei sind. Da
gehören wir einfach dazu. So
auch am 2. Advent 2012. Drei
Tage mit dem Stand inmitten
des Trubels tausender Besucher.
Wir hatten fast 5000 Kalender
zu verteilen, da war etwas für
Kinder, Erwachsene und für die
Jugend dabei. Auch ausländische Kalender waren in großer
Zahl im Sortiment. Zugegeben,
diesmal haben wir nicht alles
in Gernsbach verteilen können.
Das schmuddelige, nasskalte
Wetter brachte weniger Besucher auf den Weihnachtsmarkt.
Und trotzdem, alle Kalender
sind verteilt worden.
Am 1. Advent standen wir mit
aus den Mobi­treff-Einsätzen
kurzberichte
Am Ende des letzten Jahres erreichte uns folgende Nachricht aus
einem Einsatzort, an dem im Sommer 2012 der Mobile Treffpunkt
stand. Wir wurden dadurch sehr ermutigt und möchten Euch den
Inhalt gern zur Motivation und zur Ehre Gottes weitergeben.
Hallo Volker,
te her und
ein paar Mona
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ho
sc
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Euch (auch im
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Bitte betet fü
glaube aktiv 2 | 2013
Zeichnung: © raven, fotolia.com
12
aus der Bücherstubenarbeit
kurzberichte
13
Neue Christliche
Bücherstube in Pulsnitz
Vom „Warum?“ zum „Wozu?“
von Monika Messmer
Wie kam es
eigentlich dazu?
M
it 36 Jahren plötzlich
verwitwet stand für
mich, Monika Messmer
fest, allein – mit drei Kindern,
Haus und Job – das schaffe
ich nicht. Gott sah meine
Verzweiflung, meine Hilferufe,
die vergebliche Suche nach Anlehnung an eine starke Schulter
und holte mich heraus aus dem
„Tal der Tränen“. Ich wagte eine
Weiterbildung zur Pharmareferentin – eine große Herausforderung! Es war eine spannende,
interessante Zeit. Dann brachte
mir die neue Gesundheitspolitik
die Arbeitslosigkeit. Ich war
entsetzt, doch Gott hatte bereits
etwas Anderes mit mir vor, wie
sich später zeigte. Zwischenzeitlich lernte ich meinen Mann,
einen gläubigen Christ aus
Baden-Württemberg kennen.
Nach der Hochzeit pendelte er
noch zwei lange Jahre zum Job
in Richtung Heidelberg, bis sich
hier bei uns eine Stelle auftat.
Die Vision, Menschen, die
Schweres erlebt haben, von
Gottes Liebe weiterzusagen und
einen Begegnungsort dafür zu
schaffen, ließ mich nicht los.
Doch der Weg dahin führte über
einige Umwege: Beim Stadtbum-
mel in Pulsnitz
entdeckte ich Folgendes: „Naturbekleidungsgeschäft
in Pulsnitz sucht
neuen Inhaber!“
Berührungen mit
der Modebranche
hatte ich bislang nicht allzu viele.
Doch Gott wollte mich wohl auf
die jetzige Aufgabe vorbereiten.
Ich zitiere dazu Hartmut Jaeger,
Christl. Bücherstuben GmbH:
„Gott lässt uns hin und wieder
Erprobungen durchlaufen, um
uns auf eine bestimmte Aufgabe
vorzubereiten ...“
Etwas zog mich regelrecht zu
diesem Geschäft, ich bewarb
mich um die Übernahme (obwohl
ich so etwas noch nie getan
hatte ...) und bekam Bescheid,
dass es bereits sieben Bewerber
gäbe und die Chancen gleich Null
stünden. Ich betete inständig zu
Gott und am selbigen Tag noch
rief mich die „Noch-Inhaberin“
an und sagte: „Sie können das
Geschäft übernehmen, wenn
Sie wollen, das passt schon ganz
gut alles.“ Ich war fassungslos!
Sieben Bewerber und ausgerechnet ich bekomme das „Ja“, wieso
eigentlich? Gott, Du willst also
wirklich, dass ich dieses Geschäft
führe? Dann musst Du mir aber
bitte ganz schön helfen ...
Schon am nächsten Tag folgte
die Vertragsunterzeichnung. Nun
erst mal: „Halleluja!“ Aber dann
folgte sofort eine Art Schock:
„Oh Gott, hilf mir! Ich habe nun
ein Geschäft ‚an der Backe‘!“
Gott half mir und ich wusste
merkwürdigerweise immer, wo
ich diverse fachliche Beratung
bekommen konnte.
Zum Geschäft muss ich
erwähnen, dass es dort vorher
regelrecht knisterte vor Esoterik!
Die Inhaberin versicherte mir,
dass die Regale und die Kleidung
garantiert mit mir „in Kontakt“
treten würden. Ich bekam einen
gehörigen Schreck. Sofort bat
ich unseren Prediger und einige
Gemeindeälteste um Gebetsunterstützung. Wir beteten vor Ort,
sangen „Großer Gott, wir loben
Dich“ und die Atmosphäre war
eine andere. Nun flog die Esoterik
glaube aktiv 2 | 2013
raus und es kam eine Kaffee- und
Seelsorge-Ecke hinein. Viele gute
Gespräche ergaben sich im Laufe
der Zeit mit den verschiedensten
Menschen, nicht alles waren
potenzielle Kunden.
Wenn ich an eine bestimmte
Begebenheit denke, bekomme
ich noch heute eine Gänsehaut:
Eine Frau betrat das Geschäft,
betrachtete die Lydia-Zeitungen
(christl. Zeitschrift für Frauen)
vorn in der Sitzecke und fragte
mich: „Sind Sie Christ?“ - „Ja, und
warum fragen Sie das?“ Sie antwortete: „Weil unser Hauskreis
schon so lange darum betet, dass
dieser esoterische Laden einen
christlichen Besitzer erhält. Sie
sind das also jetzt!“ ... Stille ... Ich
fand kaum Worte, so ergriffen
war ich davon, wie weise Gott
alles von langer Hand vorbereitet
hatte.
Der Konflikt zwischen Seelsorge
und Umsatzdruck wurde im Laufe der Jahre größer. Gott legte
mir aufs Herz, dass ein neuer
aus der Bücherstubenarbeit
14
kurzberichte
musste dennoch mein Ersuchen
ablehnen. Vor kurzem wurde ein
Begegnungsort für Seelsorge in
evangelisches Kinderhaus eröffPulsnitz geschaffen werden soll- net, das hohe finanzielle Kosten
mit sich brachte, aber vielleicht
te. Ich sagte: „Nein, nicht noch
mehr, es reicht!“ So ähnlich wie
könnte hin und wieder eine
Mose damals, als er sagte: „Gott Kollekte für die Arbeit zusammen
such‘ Dir bitte einen Anderen,
getragen werden.
Der nächste Weg führte mich
nicht mich!“ Es ließ mich jedoch
zur landeskirchlichen Gemeinnicht los. Vor verschiedenen
Gemeinden in der Umgebung
schaft, wo man mir sagte: „Oh,
wir haben doch gerade einen
trug ich das Anliegen vor.
Es bildete sich eine Gruppe von riesigen Gemeindeanbau fertig
Christen, mit der wir regelmäßig gestellt, was sowohl wichtig, als
im Pfarramt für einen geeigneten auch kostenintensiv ist. Das ist
Begegnungsort beteten. Die
aber eine gute Sache, die ihr da
vorhabt ...“
Zeit war noch nicht reif und so
Dennoch hatte ich eines Tages
waren Geduld und Beharrlichkeit
deutlich den Eindruck, dass die
gefragt.
Ganze zwei Jahre vergingen.
Zeit reif sei. Gebete und schlafWir waren uns einig, wir wollten lose Nächte folgten. Mein Mann
runzelte die Stirn und schaute
keinen eigenen Aktionismus.
über seine Brille: „Meinst du das
Dann folgte der klare Eindruck,
wirklich ernst?“ „Ganz und gar
dass christliche Literatur zum
Stöbern und Kaufen angeboten
ernst“, war meine Antwort.
So begann ich mit einigen
werden soll, zusammen mit
Mitarbeitern unter nicht
einem Seelsorge-Angebot. Aha!
Widerstände regten sich. Unter unerheblichen finanziellen und
kräftemäßigen Belastungen mit
anderem wurde mir gesagt:
„Du wirst in Deinem Laden
der Einrichtung der Bücherstube.
Meine Tochter, eine Tischlernichts mehr verkaufen, wenn
Meisterin, staunte und baute
daneben ein christlicher Laden
freiwillig schöne Bücherregale.
entsteht. Das ist nicht gut für
Dein Geschäft!“ Ich ging dennoch Ich erwähne dies, weil sie derzeit
zum Kirchenvorstand und bat
überhaupt nichts vom Glauben
hören mag.
um finanzielle Unterstützung.
Man lobte mein Engagement und
Zur Eröffnung in 2010/2011
kamen viele Leute. Besonders bewegt haben uns die Besuche von
früher sehr DDR-regimetreuen
Besuchern, die uns ihre Wertschätzung entgegenbrachten.
Auch brachten sie gleich gebrauchte Bücher mit, die wir allerdings im Nachhinein größtenteils wegen des nicht-konformen
Inhaltes zu unserer christlichen
Ausrichtung entsorgen mussten.
Aber allein die Geste fanden wir
beeindruckend.
Es folgten Dia-Vorträge in der
Bücherstube mit missionarischer
Ausrichtung. Gute Gespräche
ergaben sich im Laufe der Zeit
mit vielen Menschen, die einfach
so hereinschauten. Es waren
Touristen, Gemeindemitglieder und zum großen Teil auch
Kurpatienten der zwei in Pulsnitz
ansässigen Kliniken.
Doch irgendwann musste ich
mir eingestehen, dass es aus
betriebswirtschaftlicher Sicht
schlichtweg nicht möglich ist,
dieses wichtige Projekt auf Dauer
allein zu schultern.
Doch was tun? „Gott, wie kann
die Arbeit auf Dauer weitergeführt werden?“, wurde mein
Gebet, das oft von Fragen und
Zweifeln begleitet war. Irgendwie fielen mir dann die Besuche
in der Christlichen Bücherstube in
Bautzen ein. Im Internet schaute
ich mir daraufhin die Philosophie
der Christlichen Bücherstuben
GmbH genau an. „Ja, das ist es“,
dachte ich. Mit dieser Ausrichtung können wir uns total identifizieren. Die Verbindung von
klarer biblischer Lehre und einem
Seelsorge-Angebot würde uns
ermöglichen, diese Arbeit mit
Herz und Zeit für die Menschen,
die uns aufsuchen, fortzuführen.
Diese gewagten Gedanken brachte ich zu Papier und sandte sie
an die Christliche Bücherstuben
GmbH in Dillenburg.
Nach einer Zeit des Wartens
kam die freudige Nachricht, dass
man uns besuchen werde, um
die Situation vor Ort einschätzen
zu können. So geschah es dann
auch. Ein herzliches, konstruktives Treffen fand in der Bücherstube „Brückenschlag“ in Pulsnitz
statt, und zwar in einer spürbar
gesegneten Atmosphäre. Später
dann der Bescheid aus Dillenburg: Die Eingliederung unserer
Bücherstube in die Christliche
Bücherstuben GmbH wird uns ab
Januar 2013 zugesichert. Das ist
eine absolut großartige Gebetserhörung: „ Halleluja, gelobt sei
Gott!“
Wir wollen weiter Werkzeuge
sein im Dienst für Jesus, denn:
„Wenn der Herr nicht das Haus
baut, bauen die Bauleute
umsonst.“
Wer die missionarische Arbeit unterstützen möchte, kann es durch Einkäufe in unserem neuen Shop: www.cb-buchshop.de
Seniorenfreizeit U
in Bad Rothenfelde
Ort: Bad Rothenfelde | Zeit: 09.09.-21.09.2012
Mitarbeiter: Joschi Frühstück
nsere Senioren sind ganz
schön agil. Das merken
wir besonders auf unserer
jährlichen Seniorenfreizeit. Seit
nunmehr sechs Jahren sind
meine Frau und ich mit dabei.
In dieser Zeit waren wir auf den
glaube aktiv 2 | 2013
verschiedensten Campingplätzen unterwegs, von Norddeich
bis in Ribeauvillé im Elsass. Diesmal standen wir mit unseren
Wohnwagen und Wohnmobilen
in Bad Rothenfelde. Unser ältester Teilnehmer war weit über 80.
aus den
Freizeiten
kurzberichte
15
ERLEBT:
Verteiler von „Das Wort für
heute“ in Lütgendortmund
Eberhard Heinz und Martin Mallek,
Christliche Versammlung DO Lütgendortmund
Für uns als Gemeinde eine echte Ermutigung:
auf eine Postkarte
Bitte ausschneiden und
kleben, adressieren an:
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Redaktion „Das Wort für
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1 Neues Testament
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1 Broschüre „Schritte in
in biblischer Sicht“
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viele
1 Vortrags-CD „Es gibt so
hat denn recht?“
Gott das zu?“
1 Vortrags-CD „Warum lässt Radiosendungen
Informationen über christliche einer Gemeinde
Adresse
Bitte schicken Sie mir die
in meiner Nähe.
mit einem
Gespräch
ein
Bitte vermitteln Sie mir
überzeugten Christen.
(Gewünschtes bitte ankreuzen)
0213
Bitte Absender nicht vergessen!
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„Das Wort für heute“
Überreicht von:
UM:
IMPRESS
mbH.
Bitte
ausschneiden
und auf eine Postkarte
Verlagsgesellschaft
Verleger: Christliche
35662 Dillenburg
1251,adressieren
Postfach
kleben,
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Tel. 02771/83020, Fax 02771/830230
mit 2 Nummern
Redaktion
„Das Wort für heute“
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Redaktion und Kontaktadresse:
1, 35683 Dillenburg
Hartmut Jaeger, Moltkestr.
Ich bitte
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Mitarbeiter: Zusendung von:
Ständige
1/____Exemplar(en)
Andreas Droese, Andreas „Das Wort für heute“
Ilse Angerstein,
Heinrich, Sebastian Herwig,
Germeshausen, Matthias monatlich
Siegfried Lambeck,
1 Nicko,
Neues
Testament
Erik Junker, Mirjam Kocherscheidt,
Oelschläger,
Volker
Mirko Merten, Dr. Marcus
Seibert,
1 Buch „Finde
Günter das Leben“ (Bibelleseplan für
Joachim Pletsch, Gerd Rudisile,
Otto Willenbrecht
Einsteiger)
und Bildnachweis:
Gestaltung
1 Broschüre
„Schritte
Wuppertal in ein neues Leben“
71a.de - das Werbestudio,
Nr. 0213
www.daswortfuerheute.de
1 Broschüre „Ehe und Familie in biblischer Sicht“
1 Vortrags-CD „Es gibt so viele Religionen - welche
hat denn recht?“
1 Vortrags-CD „Warum lässt Gott das zu?“
Informationen über christliche Radiosendungen
Bitte schicken Sie mir die Adresse einer Gemeinde
in meiner Nähe.
Bitte vermitteln Sie mir ein Gespräch mit einem
überzeugten Christen.
(Gewünschtes bitte ankreuzen)
Bitte Absender nicht vergessen!
0513

Geheimnis Gott
Die Bedeutung der Dreieinheit
für Glauben und Leben
My castle – mein Schloss ...
N
GLAUBEN
LEBE
Bitte ausschneiden und
auf eine Postkarte
kleben, adressieren an:
CV, Taschenbuch,160 Seiten
Redaktion „Das Wort fürBest.-Nr. 273984, EUR 9,90
heute“
Postfach 1251, 35662 Dillenburg
Ich bitte um kostenlose Zusendung
von:
1/____Exemplar(en) „Das
Wort für heute“
monatlich
FAMILIE
Was ist die Dreieinheit? Und welche
Konsequenzen hat sie für unser Leben als Christ? Die Bibel lehrt
klar über die Beziehung zwischen Vater, Sohn und Heiligem
Geist. Wir werden zwar die göttliche Dreieinheit niemals
1 Broschüre
vollständig
begreifen.
Aber
wir Familie
können sie besser verstehen, und
„Ehe
und
in biblischer
Sicht“
das ist1zweifellos
wichtig
uns, denn wenn
wir ein falsches
Vortrags-CD
„Esfür
gibt
so folgt daraus
Religionen
- welche
Verständnis
vonrecht?“
Gott haben, dann viele
zwangsläufi
g,
hat denn
dass wir
auch in manch anderer Hinsicht Falsches denken.
1 Vortrags-CD
„Warum lässt Gott das zu?“
Informationen über christliche
zu beziehen über:
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Bitte schicken Sie
mir die Adresse einer Gemeinde
in meiner Nähe.
Bitte vermitteln Sie mir ein
Gespräch mit einem
Überreicht von:
überzeugten Christen.
Leben“ (Bibelleseplan
für
Einsteiger)
Postfach 1251, 35662 Dillenburg
(Gewünschtes bitte ankreuzen)
Tel. 02771/83020, Fax 02771/830230
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„Schritte in ein
neues Leben“
erscheint zweimonatlich mit
2 Nummern
Bitte Absender nicht vergessen!
- kostenlos 0613
Redaktion und Kontaktadresse:
(HEILE WELT?)
1 Neues Testament
IMPRESSUM:
„Das Wort für heute“
1 Buch
„FindeVerlagsgesellschaft
das
Verleger:
Christliche
mbH.
Hartmut Jaeger, Moltkestr. 1, 35683 Dillenburg
Ständige Mitarbeiter:
Ilse Angerstein, Andreas Droese, Andreas
Germeshausen, Matthias Heinrich, Sebastian Herwig,
Erik Junker, Mirjam Kocherscheidt, Siegfried Lambeck,
Mirko Merten, Dr. Marcus Nicko, Volker Oelschläger,
Joachim Pletsch, Gerd Rudisile, Günter Seibert,
Otto Willenbrecht
Gestaltung und Bildnachweis:
71a.de - das Werbestudio, Wuppertal
www.daswortfuerheute.de
glaube aktiv 2 | 2013
Nr. 0513
Ist es nicht wunderbar, dass
auch ein solcher Kontakt durch
das Verteilen von „Das Wort für
heute“ entstanden ist?
D
ie ewige Sehnsucht streckt
ihre
Glück, Frieden, Geborgenheit vier Hände aus:
und Liebe. Wie
Säulen ragen sie inmitten
unserer kleinen, stürmischen und unzufriedenen
Welt in die Höhe. Auf ihnen
entsteht unser »Castle«.
Dieses uralte, englische
Wort
steht für Schloss, Paradies,
Heimat, Angekommenund
Angenommensein.
Doch wir sind leider noch
nicht am Ziel. Unser »Castle« ist immer noch Baustelle.
heit der eigenen BeziehungsloJa, wir tasten in der Dunkelsigkeiten.
Wir wünschen
uns eine heile Welt. Wir
bauen im Chaos unserer
Lebensabschnitte. Wir hoffen auf
problemlose und glückliche
Momente, die dauerhaft
sind.
Sehnsucht! Wie tief steckt
sie in uns? Sensibel entdecken wir: So vieles scheint
verloren, unwiederbring
lich
vergangen. Ungestillte Leere
Hoffnung! Über allem Staub bleibt zurück. Doch es gibt
der Erde und in der Finsternis der Welt steht einer,
der uns Richtung und Lebensfreude geben will. Selbst
dann,
nicht wirklich sehen können. wenn unsere Augen ihn
persönliche Sehnsucht stillen.Er ist da! Gott will meine
Ich möchte mich ihm
öffnen und will neu lernen,
ihm zu vertrauen. Und so
scheint er selbst als helles
Licht in meine Dunkelheit.
Ich darf mutig weiterbauen
an meinem »Castle« –
und Gott hilft mir. Danke,
Gott!
für
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Da s
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Erik Junker
Buchtipp:
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Das Wort
für heute
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für
heuteGOTT
W
genannte Magister mit seinen
Studierenden nun bei uns in
der Gemeinde und wir haben
zwei Stunden über das Thema
„Bekehrung und Wiedergeburt“
aus Sicht der Brüdergemeinden
gesprochen.
Zum Schluss haben wir den Studierenden die DVD von Prof. Dr.
W. Gitt „JESUS, Herr über Raum
und Zeit“ und das Buch „Biblische
Standpunkte von Brüdergemeinden“ (CV, Dillenburg) geschenkt.
Die Studierenden und der Magister wollen gerne wiederkommen. Wir freuen uns darüber und
vertrauen darauf, dass das Wort
Gottes als ausgestreuter Same
in den Herzen dieser Menschen
aufgehen und Frucht bringen
wird.
Dieses Buch stellt in Texten,
Statistiken und einer Vielzahl
Phänomen von Schaubildern Weltreligionen
(u.a. Animismus, Hinduismus,
Weltreligionen Buddhismus, New Age, Judentum,vorChristentum,
Islam), so dass sich der
Fragen, Fakten, Antworten Leser einen guten Überblick
über ihre Inhalte und Unterschiede
kann.
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Gott wiederherzustellen
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Verleger: Christliche Verlagsgesellschaft
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Redaktion und Kontaktadresse:Hartmut Jaeger, Moltkestr.
1, 35683 Dillenburg
Ständige Mitarbeiter:
Ilse Angerstein,
Germeshausen, Matthias Andreas Droese, Andreas
Heinrich, Sebastian Herwig,
Erik Junker, Mirjam Kocherscheidt,
Siegfried Lambeck,
Mirko Merten, Dr. Marcus
Nicko, Volker
Joachim Pletsch, Gerd Rudisile, Oelschläger,
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Buchtipp:
der klassischen Familienform
mit
des verheirateten Paares
LeKindern haben nichteheliche bensformen oder Alleinerziehen
de eine zunehmende Akzeptanz
als Familie erfahren.“
heilen Ehen und Familien.
Das habe ich, ehrlich gesagt, Schonungslos bekommen
Wir
so noch gar nicht gesehen.
un- wir Einblick in Familienkatamit
So
zählen also als Ehepaar
strophen und Ehekrisen.
seren 5 Kindern zur klassischen will Gott uns seine Gedanken
Familienform. Zwar ist unsere über die von ihm gewollte
als
Kinderzahl etwas höher
Ehe und Familie mitteilen.
der Durchschnitt in DeutschWir haben das als gläubiges
land (1,2 Kinder), aber unsere
Ehepaar mit Gottes Hilfe
Politik macht sich durchaus
in unserem Familienleben
die
begründete Sorgen, dass
umzusetzen. Wenn
versucht
Deutschen aussterben.
man Kinder als ein Geschenk
Dabei ist Familie nicht die
127,3) ansieht
Men- Gottes (Psalm
Familie und Gesellschaft
fällt
Idee von irgendwelchen
und nicht als Last, dann
Die Familie ist für die
schen oder Politikern, sondern Erziehung leichter. Eine glückliden
demografische Entwicklung
etwas zur
sie ist Gottes Stiftung. In
Sie
lesen che Familie ist dann
von zentraler Bedeutung.
Gottes
ersten Kapiteln der Bibel
„Und Ehre unseres großen
ist der Lebensbereich, in dem
wir den Auftrag an Noah:
g,
und dient dem Erhalt unserer
Zuneigung, Verantwortun
Gott segnete Noah und seine
Solidarität
und
lt
Gesellschaft.
Seid
Zusammenha
Söhne und sprach zu ihnen:
Michael Müller
eine besondere Rolle spielen.
fruchtbar, und vermehrt euch,
das
und
fe
Die Lebensentwür
und füllt die Erde!“ (1. Mose
Staates
sich
die „Das Schicksal eines
Geburtenverhalten haben
9,1). Und doch verschweigt
verd seiner
die
in den letzten Jahrzehnten
hängt vom Zustan
auch Bibel nicht die Probleme,
ändert. Damit einher geht
in Familien entstehen können. Familien ab.“Rodolphe Vinet (1767-1847)
von
Alexandre
ein gewandeltes Verständnis
Ja, sie berichtet nicht nur
davon, was Familie ist. Neben
ch lese gerade eine Veröffentlichung des BMI
(Bundesministerium des
Innern) über die demografi
sche Entwicklung:
sich,
„In Deutschland vollzieht
eurowie auch in vielen anderen
päischen Ländern, ein bedeutenDie
der demografischer Wandel.
und es
zurück
geht
Bevölkerung
imgibt immer mehr ältere und
mer weniger jüngere Menschen.
Dieser Veränderungsprozess
stellt eine der bedeutendsten
gesellschaftspolitischen Herausdar.
Land
unser
für
forderungen
Leben
ein Name ist Don
und ich bin jetzt seit
vier Jahren ein Christ.
Diese Tatsache ist ein Wunder,
weil ich von meiner Geburt
an
Eines Tages wechselte er
buddhistisch erzogen wurde
die Arbeitsstelle. Jedoch
und mit Überzeugung als
Buddhist gelebt habe. Um meinen schon nach einem Monat
kam er wieder zurück. Er
Hals hing in einer goldenen
sagte zu mir: »Gott hat
Kapsel eine geweihte Figur,
mir
gezeigt,
2. Gott
ist mehr
einer.
Im
er Gott
ist,von
hängt sicher die
dass als
meine
einen
Arbeit
Wert
konnte ER sonst wissen,
umgerechnet
hier
noch nichterfahren
was
Testament
nicht5.000
davonEuro
ab, wie wir Neuen
zu Endewir
etwa
ist.«
ich jetzt brauchte?
hatte. Sie soll- Er meinte
von
der
Dreieinheit
Wesen
ist und einen Namen hat,
ihn
uns
vorstellen
oder
damit,Gottes:
dass ich
te mich vor bösen Einflüssen
Nachdem ich mich weiter
Vater,Jesus
Sohnnoch
undnicht
Heiliger
Geist.
hat sich als ›der
Vater, der Sohn
über ihnschützen.
denken. Ein
allmächangenomJeden
regelmäßig mit einem ChrisTag opferte
men hatte.
Von dieser
Tatsache
her erkennt
und der Heilige
Geist‹ geoffentiger Gott
»den Ton
Nun begann
ichgibt
denselbst
ich,
Geistern,
ten zum Bibellesen getroffen
damit sie man meine
innereimRebellion
dann auch
Alten TestaJeder von ihnen ist eine
an« undnicht
ausreichende
gegen bart.
zornig auf Anhaltshatte,
mich würden. Gott aufzugeben.
ich Jesusdass
meinsie
ment
schon
Hinweise
darauf.
Person übergab
in der Hinsicht,
punkte, wie
wir
Menschen
über
Auf
Auf meiner Arbeitsstelle
seine
ganzes Leben. An diesem
wiederholten
Tag
Dabei
gilt Folgendes:
»Das in sich voneinander
unterscheiden
ihn denken
sollen.
Die Quelle
Einladungen
war ich
meistens
legte ich alle buddhistische
mit Santig
den Gottesdienst
n
des Sohnes
und des
und
jede
von
ihnen
wissen,
dieser Selbstoffenbarung
Gottes Erscheinen
willigte
zusammen, der Christ
ich
Figuren und Zeichen von
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meiGeistes
nicht, fühlen und
vor allem lieben
ist die Bibel.
Darin
finden wirwar. Heiligen
ein.bewirkte
Mir fiel auf,
Jeden Tag
erzählte
nem Körper ab und entfernte
er mir
die die
Zahlfröhlichen
der Gottheiten
... Jede der drei Personen
Erfahrungen,
diemein
Menschen
mitvon dassdass
Lieder der kann.
Gott, der
alles aus unserem Haus.
Leben neu
Christen
IchHinplötzlich
zunahm,
sondern
ofist Gott
in größtmöglicher
Gott gemacht
Berichte
eine tiefe
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machenhaben,
wolle. Ich
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aber
hatten.
Beizuvor
eine
unbekannte
sicht. ...
Jede von ihnen leben.
besitzt
über die
Taten
Gottes und
dieliebte fenbarte
der Predigt
mein
hatte
Leben,
ging jeden Abend ich den
Seitdem
anderer
Eindruck,
Fülle und Tiefe
im Wesen
des
alles, was bin
Gottichzuein
Gott
macht;
Worte,aus,
die Gott
dass der
trank zu
vielMenschen
Mensch. Ich trinke keinen
Alkohol und
1
Prediger
einen
Gottes.«
und
jede
sollte
mit
derselben
geredetverbrachte
hat.
Die
frühe
Kirche
genau
in
mein
Leben
die Zeit mit schöAlkohol mehr, gehe nicht
Ehrfurcht, Liebe und Hingabe
Daraus
sich
hathineinsprach.
in ihren Bekenntnissen
verVon da an ging
nenergibt
Frauen.
Alsfolgendes
mehr mit fremden2 Frauen
wir einmal
ich öfter Tiefe zum
werden.«
»Bild«weit
vonvon
Gott:
Ausdruck verehrt
Zu einem
zu Hause entfernt sucht, diesedorthin.
aus, rede täglich mit Gott
1. Gott
ist einer,
d.h. der
zu Weihnachtsfe
bringen und st
diegab
Personen
Joachim Pletsch
arbeiten
es ein
mussten,
und lese in der Bibel. Ja,
übernachte-derSpiel,
ich
bei deminjeder
einzigeten
Gott
und
ein einzelnes
Dreieinheit
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Beziewir in
einer
kann
Pension.
1 Donald
MacLeod,
sagen,
dass Geheimnis
ich seit Gott.
Bibelvers
Wesen.
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Dillenburg
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2 Ebd.
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»EsErgebnis
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der ich
ganzen
Schöpfung
zuerstman
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milienleben war
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1984 dachte ich
an Selbstmord
m Jahr 1954 wurde ich in Bursa als letzten Ausweg. Doch,
Ehepaar
geboren und wuchs in mein Stolz und die Fürsorge
ennen Sie das(Türkei)
gleichen
meiner Frau brachten mich
einer
muslimischen Familie auf.
Knurrig? Sie
auf den Gedanken, an meiSchonZusamals kleiner Junge ging ich
sich aufs Haar.
sie sind beide berufstäein Vater innicht,
nach dem Rezept für
Augen,
leisetödlimeinem
die Moschee. nem
Arbeitsplatz einen
mengekniffenemit
und dauernd unterwegs.
tigmich
den schickte
ihre glückliche Ehe fragt,
MeineinMutter
chen
Unfall herbeizuführen.
Diese Frage
gespanntes Zucken
sich.
ins
Getrennt versteht Am
steile
schon
frühFalten
zum Koranunterricht.
Tag, bevor ichwird
meinvon
Vor-ihnen verschämt
zeigte mir ganz deutlich, dass mit
Mundwinkeln und
es
kommt nur, dass
Dort
Wieund
Sie sind
mir etwas
geschehen war, und ich
haben ausführen wollte,
kniete ich geführt.
Schlafzimmer
folgte sie mit mir
auf ihren Stirnen.1969
Sanftmut, das bedas
Ehebett
Wohnung
mich darüber sehr.
mich
neben mein Bett
und über
betetedemfreute
meinen
GeschwisternEhepaar
dem Vater
hängt
gerade dabei, ihre
Hochzeit
die goldene
reits
Doch einige Monate später fing
erhöhten
zu Allah: »Ich habe keine
andere ihres Eheglücks:
in die
Schweiz, der dort
schon
Geheimnis
wegen der täglich
hat, stets so aussieht,
erfreut
zu tätig gefeiert
ich wieder
mit dem Glücksspiel
alsihre
Selbstmord.
Ich bin der Augen
als Gastarbeiter
war. Im Juni Lösung
„Leuchten
Phonstärken schalldicht
gerade
sie
als verlebten
an. EsNachricht
ging steil bergab mit mir.
zwecklos,
dazu gezwungen. Bitte
Herz, eine gute
1974 lernte
ich ein Mädchen
kendasvergib
machen. Eigentlich
? Dabei haben
(Sprüche
Flitterwochen
das Gebein“
Aber Jesus
ließ mich nicht los.
mir!« einfach.
Weinend fiel icherquickt
an diesem
ist bereits
nen (meine
jetzige Frau
Christidenn die Scheidung
wirklich nicht
jedennahm ich an einer
sie1987
sie esnachIm April
Tag in dennicht
Schlaf. 15,30). So beginnen
eingereicht. ne). Wir zogen zusammen,
Gütern
Mit materiellen
zu ihrem Gott
teil. In dieser Woche
Als ich
morgens aufstand,
fühl- Fastenwoche
dem Ehepaar
wir uns geeinigt hatten,
dass
Tag im Aufblick
kämpNebenan wohnt
überschüttet,
geradebleiwohlwolerlebte
ich wie ein Wunder die Hilte ich mich mit
ganz verändert.
Meine sich
Christin
und ich Muslim
so hohe
und zwinkern
Zynisch. Nichtsieganz
Lebens
Zeit ihres
siehatte
meines Herrn Jesus Christus.
zwei meinefen
Last und meine Selbstmordgewürde.
Frau
aber Aber
lend zu, und sofebeschließen
dafür
Phonstärken,ben
Gebrechen. Doch
an meine Sünden
Dankihm
einem
bekannte
zu der Zeit noch keine körperlichen
persönliche danken waren
sie den Tag mitIch
undverschwunden.
scharfe Zungen und vier
anderen,
hilft demAuch
Eigenteiner
undGott.
tat Buße.
Und er hat mich bemeine Frau
das und an
rote Mein
Beziehung zu Jesus.
Vater
einander
- bemerkte
blitzende Augen, dazu oft
sonntagsmor
sie sich und
wenn
freit vom Rauchen, von der Spielsagte zu mir: »Yusuf,
war mit allem überhaupt
nicht
einfach, oder?
lich Jesus
Flecken am Hals. Redegeum Hand
aufmachen,
gens
sucht
und allen Bindungen. Das
hat dir geholfen!“ Doch davon Eberhard
Platte
einverstanden. Trotzdem
heiratewandt und intellektuell geht’s
Gottesdienst
Hand zum wollte
bekannte ich nun auch in meiner
ich nichts hören.
ten Christine und ich iminDezembei ihnen zu, aber Besucher
zu gehen, schauen
muslimischen Familie und erlebte
Einige Wochen
später
nahmen
ber 1979.
bei ihnen
Das
Wort
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Gott hat meiner Frau und mir
dass Jesus
Christus der
mehr in den Schulden.
Joachim Pletsch (Hrsg.) erkannte,Familie
soll diese
Mut zur
verschiedenen
vierAspekten
Kinder geschenkt. Unserem
Sohn
Gottes ist. WenigUnter
später
In dieser schweren Zeit stellDokumentation machen. und ihr Auftrag in der Gesellschaft
der Familie
Jesus
Christus sind wir
Stellung
zusammen
und ichmit einerHerrn
te ich einige Veränderungen
in einer
wird diewir
Fokusbeteten
Aufgabe
Familie imbei
Gottes
Sie ist Stiftung
ihrerunserer Fehler und
beschrieben.
wird,
die Folgennahm
dankbar,
trotz
Jesus Christus
als meinen
Gegenmir
Christine fest. Ihr Verhalten
die Eltern zunehmend schwieriger Hilfe finden?
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der
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Zeit,
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Eltern
desIn der
Wo können
menschlichen
Schwächen leben
Retter
an. Die große Veränderung
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Fa- »Yusuf, was ist mit dir passiert?«
Yusuf:
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M
BEN
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"Jesus ließ
n Ehelos!"
mich nicht
einer glückliche
I
I
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Was diese Freizeiten „Camping
unter Gottes Wort“
auszeichnet, ist die
gute Gemeinschaft.
Wie oft saßen wir
des jungen Königs Josia. Wichtig
zusammen, sangen, tranken
Kaffee und tauschten uns aus. In wurde uns dabei das Vorbild der
2012 hatten drei der Geschwister völligen Hingabe dieses jungen
Geburtstag und den feierten wir Mannes. Aber auch sein völliger
natürlich zusammen. Die Menge Gehorsam dem Wort Gottes
an Kuchen konnte nicht an einem gegenüber beeindruckte uns
sehr. Josia ist nicht nur ein gutes
Nachmittag verzehrt werden,
Vorbild für die Jugend. Nein,
so dass wir einen guten Anlass
auch wir konnten eine Menge
hatten, ein weiteres Kaffeetrinvon ihm lernen. Mit acht Jahren
ken zu veranstalten.
Der Campingplatz in Bad
wurde er zum König gesalbt
Rothenfelde liegt auf einem ehe- und mit 39 Jahren starb er.
Sein kurzes Leben ist ein gutes
maligen Militärgelände und hat
durch eine Reihe großer Gebäude Beispiel für jeden, der dem Herrn
eine einmalige Atmosphäre. Es
Jesus nachfolgt. Josias Vorbild
war David, der über 370 Jahre
gibt dort auch eine alte Kapelle,
die allerdings ziemlich herunter- vor ihm gelebt hat. Wir haben
uns gefragt, welches Vorbild wir
gekommen ist. Wir konnten sie
aber gut für unsere Bibelstunden für unsere Kinder und für unsere
nutzen und waren dankbar, dass Umwelt sind. EsDaswaren
Geheimnis wertvolle
Familieund gesegnete Stunden
K
für uns
sogar die Heizung funktionierte.
I
alle.
Das Wetter war nicht immer so
„Camping unter Gottes Wort“
ideal, aber wir konnten trotzdem
viel draußen sitzen und Gemein- ist Urlaub wie sonst auch, nur
schaft haben.
besser. Jetzt freuen wir uns auf
die Familienfreizeit, die wie
In den Bibelarbeiten beschäfimmer über Ostern stattfindet.
tigten wir uns mit dem Leben
n Lütgendortmund wohnt
ein Magister von der Theologischen Universität Dortmund, der neben Berlin einen
zweiten Wohnsitz in unserer
Nähe hat. In seinem Briefkasten fand er einige Male „Das
Wort für heute“ mit unserem
Gemeinde-Eindruck. Er hat sich
unsere Gemeinde-Homepage
angeschaut und zu uns Kontakt
aufgenommen.
Zu unserem großen Erstaunen
hat er dann an drei Freitagen
mit seinen Studierenden einen
Vortrag von Eberhard Heinz
über die Schöpfungstage an
der „TU – Dortmund“ angehört
und mit ihnen darüber gesprochen. Als Nächstes folgte seine
Anfrage, ob wir zum Dialog mit
den Studierenden bereit wären.
Nach intensivem Gebet und
Ermutigung durch einige Brüder
haben wir natürlich Ja gesagt.
Am 05.02.2013 war der oben
aus der Bezirksmission
16
kurzberichte
Begegnungswoche
vom 26.02. bis 03.03.2013 in Meckenheim
E
inmal den Menschen anders
begegnen wollten wir als
Christliche Gemeinde in
Meckenheim. Zusammen mit
Karl-Ernst Höfflin und sechs
Bibelschülern der Bibelschule
Beatenberg (Schweiz) gestalteten wir deshalb eine „Begegnungswoche“. Geplant waren
ein täglicher Informationsstand
in der Fußgängerzone, die Gestaltung von Religionsstunden,
ein musikalischer Nachmittag
im Seniorenheim, abendliche
Vorträge und am Samstag
ein Frauenfrühstück und eine
Jungscharstunde. Also rundum
ein gefülltes und abwechslungsreiches Programm.
Nachdem am Montag alle
Gäste gut in den Gastfamilien
angekommen waren, traf man
sich abends zum Kennenlernen
und zur Lagebesprechung in
den neuen Räumlichkeiten der
Gemeinde.
Ein besonderes
Highlight der
Woche sollten die
Schuleinsätze am
ortsansässigen
Gymnasium
werden, durften wir doch in
vergangenen Jahren im Rahmen
evangelistischer Einsätze keine
Schulbesuche durchführen. Doch
diesmal hatte Gott uns die Türen
geöffnet. Während der Unterrichtsstunde erläuterten einige
Bibelschüler ihre Beweggründe
und Motivation, eine solche
„theologische Ausbildung“ zu
absolvieren, obwohl sie zuvor in
ganz „normalen“ Berufen tätig
waren. Diesen individuellen
Lebenszeugnissen hörten die
Schüler und Lehrer aufmerksam
zu.
Sehr begeistert und ermutigt
traf man sich anschließend zum
gemeinsamen Mittagessen in
der Gemeinde. Die Bibelschüler
mögen den Zuhörern wohl vor
Augen gestanden haben? Auch
an diesem Nachmittag begegnete Gott spürbar Menschen.
Das Frauenfrühstück am
Samstag wurde von Lydia, einer
junge Bibelschülerin, gestaltet.
Ungefähr 30 geladene Frauen
hörten ihrem Vortrag zum Thema
„Glück – als Dauerabo!“ aufmerksam zu. Wunderbar war es, auch
hier zu sehen, wie Frauen ganz
bewusst angesprochen waren
und fragend wurden.
Die letzte Abendveranstaltung
zum Thema „Tod – was dann?“
durfte Segen für die Ewigkeit
hervorbringen. Inge wollte Klarheit für ihr Leben und übergab
dem Herrn Jesus im Gebet ihre
Lebensführung.
berichteten von segensreichen
Wir danken Karl-Ernst Höfflin
und interessanten Gesprächen in für seine lebendige und anspreder Schule. So manche Hemmung chende Art, nah- und fernstewar genommen worden und
henden Menschen die frohe
wir konnten uns ermutigt und
Botschaft vom Kreuz zu verdeutgestärkt auf die weiteren öffent- lichen. Ein besonderer Dank gilt
lichen Einsätze der kommenden auch den Bibelschülern, die durch
Tage freuen.
ihre natürliche Art die Tage mitNahe ging allen Beteiligten
getragen und die Abende durch
der musikalische Nachmittag im persönliche Zeugnisse untermalt
Seniorenheim. Als Gruppe von
haben.
ca. 20 Sängern brachten wir den
Es war nicht nur eine BegegBewohnern Gottes Wort und
nungswoche für die Bevölkerung
seine Liebe durch Lied und Text
von Meckenheim, sondern
näher. Etliche Zuhörer waren
besonders auch für uns als Gesichtlich gerührt und angemeinde eine besondere Zeit der
sprochen, einige konnten sogar
Begegnung mit unserem Herrn.
viele Strophen von bekannten
Glaubensliedern auswendig
Für alles Erleben und Wirken sei
mitsingen. Welche Erinnerungen IHM die Ehre und der Dank!
glaube aktiv 2 | 2013
ideen/impulse
GLAUBE AKTIV
Konkret für
Einsätze beten
S
eit fünf Jahren versenden wir jede Woche (in der Regel
Dienstags) eine Gebetsmail mit konkreten Informationen
zum Danken und Bitten aus den Einsatzorten. Jeder Einsatzort
erscheint in der Regel drei Mal in den Gebetsmails:
1. in der Mail vor dem Einsatz (vielfach auch mit kurzen Hintergrundinformationen zu dem Einsatzort/der Gemeinde)
2. in der Mail während des Einsatzes und
3. in der Mail nach dem Einsatz, da wir ja gerne auch erfahren möchten, wie Gott die Gebete erhört hat.
Wenn es in Einsatzorten Schwierigkeiten gibt, weil zum Beispiel der
Standplatz kurzfristig wieder abgesagt wurde und der Einsatz auf der
Kippe steht, dann informieren wir darüber natürlich auch aktuell.
Gebetsmail informiert über Änderungen
Vielfach ergeben sich nach Drucklegung unseres Gebetskalenders
(Faltplan mit den Terminen aller Einsätze) noch Änderungen. Leider
passiert es schon mal, dass Einsätze ausfallen oder dass noch kurzfristig Einsätze dazu kommen. Auch hier können wir in den Gebetsmails
auf Änderungen hinweisen, so dass auch konkret für die veränderten
Situationen gebetet werden kann.
Gebetsmail informiert auch über andere
Arbeitszweige
Wir geben in der Gebetsmail nicht nur Informationen aus den Zeltund Bus-Einsätzen weiter, sondern informieren auch über die StramiEinsätze in der Kieler Bucht und die Sommerlager am Niederrhein und
an der Ostsee (in diesen beiden SoLas sind jeweils Zelte von uns im
Einsatz). Wenn es aktuelle Anliegen aus den verschiedenen Gebietsmissionen gibt oder Evangelisationen im Saal mit einem unserer
Evangelisten stattfinden, so findet ihr auch dazu Gebetsanliegen in
der Gebetsmail.
von Volker Braas
Gott in den Einsatzorten tut. „Volker, das ist der Hammer! 120 Kinder
auf einen Schlag am Life is more-Bus – das musst du einfach mal
erlebt haben.“ – so ein Mitarbeiter telefonisch aus einem Einsatzort
mit dem LIM-Bus. „Gestern Abend haben sich mindestens 10 Leute
bekehrt, ganz unterschiedlichen Alters und auch mit sehr verschiedenen Hintergründen. Wir können es gar nicht fassen, wie Gott hier am
Wirken ist.“ So der kurze Bericht aus einem Zelteinsatz.
Fast unisono wurde aus etlichen Einsätzen mit dem Mobilen Treffpunkt berichtet, dass viele Gespräche im letzten Jahr ungewöhnlich
offen und tiefgehend waren. Auch hier erlebten wir sehr erfreuliche
Gebetserhörungen. Neben dem positiven Effekt, für konkrete Anliegen aus den Einsatzorten
beten zu können, macht
es große Freude, die
Gebetsmails zu lesen, da
man unmittelbar miterlebt,
wie Gott in den Einsätzen
wirkt. So sind die Gebetsmails auch gleichzeitig als
eine große Ermutigung zu
sehen, dass die Türen für
das Evangelium noch offen
sind.
Gebetsmail kann
bestellt werden
Die Gebetsmails umfassen normalerweise zwei
Seiten. Gerne können in den
Gebetsstunden Auszüge
aus den Gebetsmails
weitergegeben werden.
Momentan versenden wir
ca. 400 Gebetsmails „mit
Gebetsmail ermöglicht unmittelbare Teilnahme am einem Klick“. Gerne könnten
Wirken Gottes
es noch mehr sein. Darum
Montags fordere ich die konkreten Anliegen in den Einsatzorten an, freuen wir uns über weitere
dienstags bekomme ich diese in der Regel per Mail zugesendet. Häufig Bestellungen. Diese bitte
telefoniere ich aber auch mit unseren Mitarbeitern vor Ort. Ich muss
richten an:
sagen, dass ich immer sehr bewegt bin, so hautnah mitzuerleben, was
v.braas@leben-ist-mehr.de
glaube aktiv 2 | 2013
Gebetsanliegen
der Zeltmission
von A-Z
(siehe Rückseite)
Wer konkrete Gebetsanliegen wünscht
und miterleben möchte, was Gott in den
Einsatzorten tut, kann die wöchentliche
Gebetsmail bestellen:
gebetsmail@leben-ist-mehr.de
Herzlichen Dank für
alle Gebetsunterstützung!

Gebetsmail mit konkreten Anliegen
17
Das Kärtchen „Gebetsanliegen der Zeltmission von A-Z“
kann ausgeschnitten und als Gebetshilfe benutzt werden.
Barmer
Zeltmission
18
infos/termine
Rückwand
des Busses
Liebe Freunde der Zeltmission,
auch im Jahr 2012 wurden wir von Euch wieder finanziell unterstützt. Und so
möchten wir uns hier für alle eingegangenen Gaben ganz herzlich bedanken.
Danken möchten wir auch für die zahlreiche positive Beteiligung am „Busprojekt“.
Der Kauf und der Ausbau des neuen Busses konnten zu 100% aus den zweckgebundenen Spenden für den Bus bezahlt werden. Es war also für dieses Projekt
nicht notwendig, die für die laufenden Kosten benötigten Spenden zu verwenden.
In diesem Winterhalbjahr wurde, zusammen mit einigen ehrenamtlichen Mitarbeitern, weiter am Ausbau des neuen Busses gearbeitet. Zu den ersten Einsätzen in
diesem Sommer werden wir allerdings noch mit dem alten „Mobilen Treffpunkt“
fahren. Wenn die restlichen Arbeiten am neuen „Buscafé“ erledigt sind, werden
wir mit dem neuen Fahrzeug unseren dreißigjährigen „Oldie“ ablösen. Wir freuen
uns schon darauf!
Auf der Aussendungsfeier in Rehe könnt Ihr dann auch den aktuellen Stand der
Arbeiten am Bus sehen. Einen kleinen Vorgeschmack dazu sollen Euch die beigefügten Fotos geben.
Nun möchten wir uns noch einmal
für Eure Gaben und Gebete bedanken,
Gebetsanliegen:
Euch aber auch gleichzeitig um weitere
Unterstützung bitten.
A uf- und Abbau Zelte
B ekehrungen
C höre
D iakonie
E vangelisten
F ahrten
G ebietsmissionare
H elfer
I nstandsetzungen
J ungscharwochen
K indermitarbeiter
L ife is more-Bus
M obiler Treffpunkt
N acharbeit
O rganisation
P redigten
Q uartiergeber
R eligionsunterricht
S trandmission/Sola
T ransporte
U sedomfreizeiten
V orbereitungsseminare
W erbung
X -beliebiges
Y outhworker
Z eltevangelisation
Blick von der
hinteren Tür
zur Küche
Der Vorstand / Die Mitarbeiter
Treppe an der
hinteren Tür
Blick in Bus
von vorne
O
Verabschiedung von Otfried Letschert
als Vorstandsmitglied
tfried Letschert ist ein Mitarbeiter in der
Ernte Gottes. Er hat seit dem 01.07.2006
zusammen mit Christoph Wittenburg
und Friedhelm Keune im Vorstand die Hauptverantwortung im Verein getragen, wofür wir
ihm an dieser Stelle ganz herzlich „Danke“
sagen! Er ist nun auf eigenen Wunsch aus dem
Vorstand ausgeschieden, wird aber weiterhin

Das Kärtchen „Gebetsanliegen der Zeltmission von A-Z“
kann ausgeschnitten und als Gebetshilfe benutzt werden.
Bücherschränke
glaube aktiv 2 | 2013
als Mitglied des Vereins die Arbeit der Zeltmission fördern und unterstützen.
Für seine Mitarbeit, sein Engagement sowie
die erlebte Bruderschaft danken wir ihm und
freuen uns über die weitere gemeinsame Arbeit
im Reich Gottes.
Der Vorstand /
Die Vereinsmitglieder
Impressum
GLAUBE AKTIV
DILLENBURGER
JUGENDTAGE
2013
19
GLAUBE AKTIV
das magazin
GLAUBE AKTIV erscheint vierteljährlich.
Die Ausgabe erscheint unentgeltlich.
Herausgeber:
Zeltmission zur Verbreitung bibl. Evangeliums e.V.
Dortmunder Str. 38, 51145 Köln
Tel.: 02203 / 39282
E-Mail: zeltmission@leben-ist-mehr.de
www.barmer-zeltmission.de
Redaktionsteam:
Lena Bockmühl, Volker Braas, Hartmut Jaeger,
Eberhard Platte, Christiane Volkmann, Christian
& Eva Weustenfeld und Christoph Wittenburg
Redaktionsleitung:
Christian & Eva Weustenfeld
E-Mail: glaube-aktiv@leben-ist-mehr.de
Konzept & Layout:
71a.de - das Werbestudio, Wuppertal
Titelfoto: © PHOTOPOLITAIN, fotolia.com
Druck:
Druckhaus Gummersbach PP GmbH
Kassenführung:
Christoph Wittenburg
Dortmunder Str. 38, 51145 Köln
c.wittenburg@leben-ist-mehr.de
HOFFNUNGSTRÄGER
27. BIS 28. APRIL 2013
MIT GEORGE VERWER
Konten:
Spenden erbeten an „Zeltmission zur
Verbreitung bibl. Evangeliums e.V.“
Konto-Nr.: 105 957, BLZ: 330 500 00
(Stadtsparkasse Wuppertal) oder:
Konto-Nr.: 154 364 506, BLZ: 370 100 50
(Postbank Köln)
(Es werden steuerabzugsfähige Bescheinigungen ausgestellt.)
STADTHALLE DILLENBURG
INFOS UND ANMELDUNG UNTER
WWW.DILLENBURGER-JUGENDTAGE.DE
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:
24. Mai 2013
mitarbeiter
Betet für die ...
Evangelisten
Name:
Ort:
Telefon:
E-Mail:
Rainer Baum
Bergneustadt
02261/789446
r.baum@christ-online.de
Kindermitarbeiter
Joschi Frühstück
Hermann Fürstenberger
Gernsbach
Schwäbisch Hall
07224/5963
07907/8252
j.fruehstueck@leben-ist-mehr.de h.fuerstenberger@leben-ist-mehr.de
Ulrike Klimek
Haiger-Steinbach
02771/830221 (dienstl.)
u.klimek@cv-dillenburg.de
Beate Mast
Baiersbronn
07442/4110
beate_mast@web.de
Jan Piepersberg
Nümbrecht
02261/945-24 (dienstl.)
piepersberg@missionswerkheukelbach.de
Gebietsmissionare
Name:
Ort:
Telefon:
E-Mail:
Karl-Ernst Höfflin
Oberreichenbach
07051/925874
ke.hoefflin@leben-ist-mehr.de
Hartmut Jaeger
Haiger-Steinbach
02771/830219 (dienstl.)
h.jaeger@cv-dillenburg.de
Rudi Joas
Bergneustadt
02261/945-45 (dienstl.)
r.joas@missionswerk-heukelbach.de
Markus Bartsch
Kleinvollstedt
04330/999778
m.bartsch@leben-ist-mehr.de
Rendsburg
Gottfried Piepersberg
Dorf Mecklenburg
03841/796330
g.piepersberg@leben-ist-mehr.de
Wismar
Martin Piepersberg
Attendorn
02722/68209
m.piepersberg@leben-ist-mehr.de
Attendorn
Samuel Rudisile
Schutzbach
02741/3431
s.rudisile@leben-ist-mehr.de
Zelte
Torsten Wittenburg
Stein-Neukirch
02667/961436
t.wittenburg@leben-ist-mehr.de
Life is more-Bus
Diakone
Name:
Ort:
Telefon:
E-Mail:
Jochem Keil
Jerrishoe
04638/897901
jochem.keil@t-online.de
Andreas Schmidt
Leipzig
0341/8606242
a.schmidt@christ-online.de
Vorstand
Name:
Friedhelm Keune
Ort: Werdohl
Telefon: 02392/3416
E-Mail: keunef@web.de
Markus Wäsch
Dillenburg-Manderbach
02771/830227 (dienstl.)
m.waesch@cv-dillenburg.de
Matthias Meier
Derschen
02743/3639
m.meier@leben-ist-mehr.de
Mobiler Treffpunkt
Weitere Mitarbeiter
Christoph Wittenburg
Köln
02203/39282
c.wittenburg@leben-ist-mehr.de
Hans-Gerhard Becker
Barsbek
04344/6108
becker@strami.de
Strandmission
glaube aktiv 2 | 2013
Volker Braas
Dillenburg-Manderbach
02771/41322 (dienstl.)
v.braas@leben-ist-mehr.de
Zeltmissionsbüro
Werner Schneider
Bergheim
02271/92115
w.schneider@leben-ist-mehr.de
Sintimission
EINSATZ- UND GEBETSPLAN
DER BARMER ZELTMISSON 2013
Mobiler Treffpunkt
Zelte
Datum
Einsatzort
Mitarbeiter
Datum
Einsatzort
Evangelist
30.04. – 04.05.
A-6410
Telfs/Tirol
H. Fürstenberger
27.04. – 28.04.
35683
Dillenburg
Jugendtag
Kinder–MA
06.05. – 08.05.
87435
Memmingen
K.E. Höfflin
05.05. – 12.05.
25336
Elmshorn
W. Pahls
eigenes Team
10.05. – 11.05.
88471
Markdorf
K.E. Höfflin
17.05. – 26.05.
32457
Porta Westfalica
L. Koch
eigenes Team
13.05. – 15.05.
88074
Schwendi
W. Feldbusch
31.05. – 09.06.
34212
Melsungen
J. Frühstück
Frank Vogel
16.05. – 17.05.
88069
Tettnang (Schule)
W. Feldbusch
15.06. – 23.06.
32420
Minden
M. Putzi
eigenes Team
18.05. – 20.05.
88662
Überlingen
J. Frühstück
28.06. – 07.07.
56316
Raubach
K.E. Höfflin
keine Kinderarbeit
21.05. – 22.05.
88069
Tettnang (Stadt)
J. Frühstück
03.07. – 10.07.
35606
Solms
H. Jaeger
Jan Piepersberg
12.07. – 21.07.
75217
BirkenfeldGräfenhausen
M. Wäsch
Ulrike Klimek
26.07. – 04.08.
23858
Reinfeld
(Holstein)
Rudi Joas
Jan Piepersberg
09.08. – 18.08.
73340
Hofstett
J. Frühstück /
K.E. Höfflin
Debora Höfflin
23.08. – 01.09.
35649
Bischoffen
M. Wäsch
eigenes Team
06.09. – 15.09.
74889
Eschelbach
J. Frühstück
Beate Mast
20.09. – 29.09.
35708
HaigerOberroßbach
M. Wäsch
Ulrike Klimek
23.05. – 26.05.
88045
Wangen
J. Frühstück
27.05. – 28.05.
87534
Oberstaufen
C. Wittenburg
01.06. – 02.06.
88316
Isny
C. Wittenburg
03.06. – 05.06.
78224
Singen
C. Wittenburg
06.06. – 08.06.
88239
Lindenberg
H. Fürstenberger
09.06. – 10.06.
78462
Konstanz
H. Fürstenberger
11.06. – 12.06.
87527
Sonthofen
K.E. Höfflin
13.06. – 15.06.
87561
Oberstdorf
K.E. Höfflin
19.06. – 22.06.
44388
Lütgendortmund
K.E. Höfflin
24.06. – 29.06.
59075
Hamm (Bockum-Hövel)
J. Frühstück
01.07. – 06.07.
53173
Bonn-Bad Godesberg
W. Feldbusch
08.07. – 13.07.
54568
Gerolstein/Eifel
H. Fürstenberger
15.07. – 20.07.
54292
Trier
K.E. Höfflin
Datum
Einsatzort
Mitarbeiter
22.07. – 27.07.
92637
Weiden
J. Frühstück
27.04. – 28.04.
35683
T. Wittenburg
29.07. – 01.08.
49015
Osnabrück
D. Kranzmann
Dillenburg
(Jugendtag)
03.08. – 07.08.
17419
Seebad Ahlbeck (MES)
L. Jung
18.05. – 25.05.
75328
Schömberg
T. Wittenburg, M. Wäsch
12.08. – 17.08.
23966
Wismar
G. Piepersberg
30.05. – 02.06.
69115
Heidelberg
(Emmertsgrund)
H. Fürstenberger
19.08. – 24.08.
27711
Osterholz-Scharmbeck
H. Fürstenberger
05.06. – 12.06.
40789
Monheim-Baumberg
T. Wittenburg
26.08. – 31.08.
59174
Kamen
S. Fischer
17.06. – 23.06.
35708
Haiger-Offdilln
T. Wittenburg, M. Wäsch
02.09. – 07.09.
72379
Hechingen
W. Feldbusch
01.07. – 07.07.
35685
T. Wittenburg, R. Baum
13.09. – 15.09.
73431
Aalen
M. Meier
DillenburgManderbach
18.09. – 22.09.
51427
Refrath
H. Fürstenberger
22.07. – 27.07.
72532
Gomadingen
C. Wittenburg, R. Baum
30.09. – 05.10.
59425
Unna
H. Fürstenberger
31.07. – 07.08.
85077
Manching
H. Fürstenberger
08.10. – 12.10.
88299
Leutkirch
J. Frühstück
22.08. – 27.08.
44534
Oberaden
T. Wittenburg
29.08. – 03.09.
46286
Dorsten-Wulfen
T. Wittenburg, R. Baum
09.09. – 13.09.
09212
T. Wittenburg, A. Schmidt
Strandmission
Limbach-Oberfrohna
(Burgstädt)
14.09. – 21.09.
39576
Stendal
T. Wittenburg, R. Baum
Datum
Einsatzort
30.09. – 05.10.
57271
Hilchenbach
T. Wittenburg
06.07. – 20.07.
24217
Schönberg/Holstein
20.07. – 03.08.
24217
Schönberg/Holstein
03.08. – 17.08.
24217
Schönberg/Holstein
17.08. – 24.08.
24217
Schönberg/Holstein
Life is more-Bus
Nähere Angaben zu den Einsatzorten (Standplatz der
Zelte und Busse, Themen der Abende, Beginn der
Veranstaltungen etc.) sind auf der Homepage
www.leben-ist-mehr.de zu finden.
schlusspunkt
„DAS GEBET SOLLTE
UNSER STEUERRAD
UND NICHT UNSER
ERSATZRAD SEIN.“
Corrie ten Boom
HERZLICHE Einladung
zur Aussendungsfeier der Barmer Zeltmission
am 21. April 2013 | 14.30 Uhr
wieder im Zelt auf dem Gelände der Barmer Zeltmission
in 56479 Rehe / Ww., Alsbergweg 14
Thema: „SEID UNERSCHÜTTERLICH“
Musik und Predigt:
Waldemar Grab, Hartenfels (Musikevangelist)
Einweihung
von neuem Buscafé „Mobiler Treffpunkt“
Weitere Programmpunkte:
• Unerschütterlich im Auftrag (Bericht aus Einsatzort)
• Informationen zu personellen Veränderungen
• Festpredigt
• Aussendung der Mitarbeiter
In der Pause
gibt es Kaffee und Kuchen
Programm für Kinder:
Für Kinder ab 4 Jahren gibt es parallel zur
Aussendungsfeier ein attraktives Programm
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Seele and Geist
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