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Hallo Leudde
Nachdem alles immer teurer wird und sich jeder in der Öffentlichkeit bloß
stellt, stellen wir uns einfach mal dazu. Und das auch noch gratis. Echt wahr. All
inclusive sozusagen. Und das Beste ist, ihr könnt nicht mal was dagegen machen,
denn, da ihr den Newsletter nicht mal bestellt habt, könnt ihr ihn auch nicht
wieder abbestellen. Das ist Service was ! Na, dann ma los......
Wir liefern Euch spannende Rennberichte, exklusive Backstageinformationen und
schonungslose Insiderdetails. Aber seht selbst.
Hannover Triathlon
Mitteldistanz
8. Juni 2008 – Limmer Wasserstadt Triathlon
Hannover
Erster WK dieses Jahr. Mitteldistanz, also halbe
Ironmanstrecke, d.h. 2 Km Schwimmen, 90 Km
Radfahren und 21 Km Laufen. Ganz schön viel für den
Anfang. Na ja, Jörn und ich waren ja durch den
alljährlichen Marathon in Hamburg doch ganz gut
vorbereitet. Jörn war schon am Abend vorher angereist, er
braucht immer noch dieses Feeling, um sich besser
einzuschwingen (ob's dank dieses esoterischen Vorgangs
geklappt hat, lest selbst). Da der Start erst für 11:00
angesetzt war, reiste ich am Sonntagmorgen nach. Wetter,
Stimmung, Organisation gut. Geschwommen wurde in einem gesperrten Stichkanal, Temp lag
bei 22,5 Grad. Nachdem Jörn mir alles gezeigt hatte, er
war ja schon letztes Jahr dabei, zogen wir unsere
Wurstpellen über und gingen zum Schwimmstart. Da
reist ihm beim Hochziehen des Reißverschlusses doch
glatt der Reißverschluß ab ! Der Verschluß selbst war
heil, nur das Band ließ sich nicht mehr befestigen. Zum
Start waren es noch 5 Minuten. Hektik kam auf. Die
Ordner meinten Jörn solle zum Registration Desk gehen
und sich für eine spätere Gruppe einteilen. Äh...der Start
ist in 5 Minuten und zum Desk sind es auch noch
mindestens 3. Kurzer Hand riß der Ordner Klebeband von Schildern ab und versuchte das
Band zu befestige. Super! Ein Ruck und es war wieder ab. Jörn
war also entweder in seiner Gummihaut gefangen oder mußte ohne
schwimmen. Zu guter Letzt, die Sonne brezelte so richtig auf uns
nieder und Schwarz macht sich bekanntlich da ja so richtig gut,
kramte eine Zuschauerin zwei Sicherheitsnadeln aus ihrer
Handtasche (sie hatte glücklicherweise keine 'Klatsche', sondern
eine richtige) und schwupps war der Penökel samt Schnur wieder
fest. Wir waren dann kaum im Wasser, da gings auch schon los.
Der Rest ist dann auch schnell erzählt. Ich kam wieder einmal oder
sollte ich schreiben wie immer, früher als Jojo aus dem Wasser, ca.
9 Minuten, und war dem entsprechend schneller auf dem Rad. Es
war ein Rundkurs a 45
km der zweimal zu
fahren war. Kurz vor
Ende der Runde gabs noch eine kleine Schleife, bei
der ich Jörn sah (ca. km 40). Ich wußte also, er war
mir dicht auf den Fersen. Als ich zum zweiten
Wechsel fuhr, hatte er mich erstaunlicherweise noch
nicht überholt. Ich wechselte auf die Laufstrecke und
los gings. Uh, fiel mir das schwer. Tempomachen
war nicht drin. Hoffentlich wenigstens Tempo halten
bzw. DURCHHALTEN. 3 Runden a 7 Km. Nach der ersten Runde sah ich ihn. Er hatte mich
nicht überholt, mußte dann aber nach meiner Einschätzung 30 Minuten hinter mir sein. So
schnell war ich nicht auf dem Rad, auch wenn ich es gerne wäre.
Also konnte er nur einen Platten
gehabt haben. Ich quälte mich durch.
Die zweite Runde lief eigentlich ganz
gut, in der dritten hieß es dann Zähne
zusammen beißen und ankommen. Na
ja, Jörn hatte ja wohl auch seine
Probleme, wenn er nicht an mich
rankam. Denkste, wie sich raustellte,
hatte er mich in der Wechselzone von
Rad zum Laufen unbemerkt überholt.
Er wußte es auch nicht und geriet bei
meinem Anblick nach Runde eins ein
wenig in Panik, wie er später zugab.
4:21 min nach ihm erreichte ich dann
ziemlich erschöpft auch endlich das Ziel. Glückwunsch Jörn, Du
hast es wieder geschafft. Nicht nur das Du den Vorsprung auf dem Rad wieder reingefahren
hast, nein, Du hast Dein läuferisches Potential, wie schon beim Marathon, eingesetzt und
sogar noch einen Vorsprung rausgeholt. Respekt !
Meine Gesamtzeit lag bei somit 5:29:58 Stunden. Platz 314 von 447 Männern. Ein 'gewisser'
Norman Stadler hatte bei einer Mitteldistanz irgendwo in Süddeutschland für die Distanz nur
3:47 Stunden gebraucht. Unglaublich, wie geht das bloß?
Fazit:
Als Test ganz ok. An der Form muß ich jedenfalls noch arbeiten, aber ich habe ja auch noch
ein bißchen Zeit bis Glücksburg, meinem Saisonhöhepunkt. Hätte es keine
Verpflegungsstände gegeben, an denen Wasser und Cola ausgeschenkt wurden, hätte ich das
Ziel gar nicht erreicht. Dafür war es mir einfach zu heiß. Und ich habe gesehen, vielen ging es
ähnlich. Übrigens, das mein Lauftsil zu wünschen übrig läßt, weiß ich auch, Ihr
Arschkrampen. Dabei fällt mir ein, wo waren eigentlich Marita und Andreas ?
15. Juni 2008 VVL Stadtpark Triathlon Hamburg –
Sprintdistanz (500m – 20 Km – 5 Km)
Was soll ich sagen, unser Heimtriathlon, da, wo alles anfing. Damals noch in Badehose und
geliehenem Rad. Jetzt, Jaaaahre später Neoprenanzug, Triathloneinteiler, Klickschuhe etc.
Und dennoch nichts gegen die 'Profi'-Hobbytriathleten, die so manchen Profi das Fürchten
lehren könnten. Wo nehmen die bloß das Geld und vor allem die Zeit dafür her?
Gut, viel Neues gibt’s nicht zu berichten. Trotz eines relativ hohen Trainingsaufkommens
(jedenfalls für meine Verhältnisse), gabs keine neuen Bestzeiten. Zwar lief ich die 5
Kilometer in nur 21:02 Minuten, am Ende kamen aber dennoch nur 1:14:39 raus, damit war
ich 109 von 362. Interessant waren an diesem Tag zwei andere Dinge. Zum einen fehlten die
Herren Oltmann und Marnitz. Der eine räkelte sich schon auf Malle, der andere war auf dem
Rückweg von der Vättern Rundan, einer Tourenfahrt um den Vättern-See in Schweden (300
Km). Zum anderen nahmen die Herren Wildner und Kroll an ihrem ersten Triathlon teil.
Nachdem Andreas und Marita schon seit Langem Jörn, und gezwungener Maßen auch mich,
auf Lauf- und Triathlonveranstaltungen tatkräftig unterstützten, war das Virus nun endlich
auch auf Andreas und seinen Kumpel Thomas übergesprungen. Beide hatten fleißig trainiert
und wollten endlich mal selber sehen, wie das so ist (mutiger Weise habe sich beide bereits
für zwei weitere Veranstaltungen angemeldet. We keep you informed). Leider hatten die
Rookies etwas Pech, es regnete zwischendurch, so daß die Straßen gefährlich naß waren.
Richtig Speed machen war also nicht drin. Nachdem Thomas seine Runden auf dem Rad
absolviert hatte (er war sich nicht sicher, ob er die vorgeschriebenen 5 oder nur 4 Runden
gefahren war), gings für ihn auf die Laufstrecke. Die anvisierte Zeit von 5 Minuten pro
Kilometer ließ sich dabei nicht ganz realisieren, aber seine Zeit mit 1:28:43 kann sich für das
erste Mal sehen lassen. Wir waren auch nicht besser. Andreas hatte etwas Pech. Schwimmzeit
war ok. Jörn schwimmt auch nicht schneller. Ja ehrlich. Aber beim Reinfahren in die
Wechselzone passierte es. Er kam nicht gut aus den Pedalen und knallte hin (auch das kommt
immer wieder vo). Nix passiert zum Glück, aber das kostet wertvolle Zeit. Beim Laufen zollte
er den beiden voran gegangenen Disziplinen Tribut und schaffte die 5 Km in 32:02 und damit
eine Gesamtzeit von 1:39:01. Respekt. Der Jubel der angereisten Fans (u.a. die beiden
Ehefrauen) war etwas verhalten und ist noch ausbaufähig. Übrigens Thomas haste Deinen
Trisuit schon getauscht? Nächstes Mal kann nur besser werden Jungs. Wir drücken die
Daumen.
22. Juni 2008 Seepark Triathlon Bad Bodenteich –
Mitteldistanz
oder
„Das sieht gut aus!“ - „ Fühlt sich aber Scheiße an!“
Dem aufmerksamen Leser sollten zwei Dinge auffallen. Zum einen
ist es der dritte Wettkampf in drei Wochen (geht nur weil ich eine
so tolle Frau und so rücksichtsvolle Kinder habe). Zum anderen
wieder eine Mitteldistanz, also....richtig! Wieder 2-90-21.
Man muß sich mal vorstellen, der Typ kommt aus Schweden, fährt
mit seinen Kumpels nach Malle, ist gerade mal 2 Stunden wieder in
HH und fährt zu einer MD nach Bad Bodenteich. Zu seiner
Verteidigung, falls Alice Schwarzer anruft, Birgit wollte ihn
eigentlich begleiten, hatte aber noch Pflegetiere zu versorgen und
hatte mir daher ihren Platz im Wohnmobil abgetreten (hätte ich
gewußt, wie sehr
Jojo schnarcht, ich
hätte es mir überlegt).
Bad Bodenteich liegt hinter Uelzen, in der
südlichen Heide, also nett gelegen. Wir
kamen gut durch und ich freute mich auf das
Viertelfinale Holland-Russland, nur leider
hatte Jörn den Fernseher im Keller
vergessen. Macht nix, dank Alice informierte
uns Lena per Handy über das Spiel. Wir
parkten direkt gegenüber der Wechselzone,
schauten uns den Ort des Geschehens
genauer an. Wieder einmal war Jörn schon
letztes Jahr bereits einmal vor mir vor Ort (hat aber auch seine Vorteile). Nachdem wir 400
gr. Nudeln verdrückt hatten (Jörn hat gekocht), gingen wir Schlafen. Na ja, wer's konnte,
meine ich. Aber dazu gleich mehr. Beim Ausziehen stellte ich fest, daß der ungeplante
Zusammenstoß meines rechten Fußes mit dem Tritt der
unseren Flur zu Hause ziert, vom Nachmittag, doch seine
Spuren hinterlassen hatte. Jörn hatte mein Humpeln auch
schon bemerkt, und jetzt sahen wir auch den Grund
dafür. Der eine Zeh war
blutunterlaufen
und
angeschwollen. Die Nacht würde
zeigen, ob an einen Start zu
denken war. Herr Oltmann hatte Schlaf nachzuholen und ratzte bis
morgens durch. Mir gings da aus genannten Gründen anders, so daß ich
mir morgens zwei der Holzstücke zwischen die Augenlider stecken
mußte, die er in der Nacht gesägt hatte.
Nach dem wir uns mit Kaffee, Toastbrot und Nutella gestärkt hatten,
machten wir uns fertig. Ich fragte Jörn, wo er denn meine weiße
'Marathontüte' hingestellt habe. Er habe die Tüte nicht gesehen und
auch nicht weggepackt. Umpf. Ein leiser Verdacht kam in mir auf. Ich
hatte die Lauf- und Radschuhe in eine Tüte und diese hinter den
Fahrersitz in mein Auto gepackt. Hatte ich sie nicht mit in das
Wohnmobil
genommen??
Um
die
Antwort
vorwegzunehmen, nein, hatte ich nicht! Auch Suchen half
da nicht wirklich weiter. Guter Rad war teuer und meins
sowieso schon. Immerhin Bianchi. Glücklicherweise hatte
ich mein zweites Paar Laufschuhe getragen, so daß ich
versuchen wollte damit Rad zu fahren. Der Wechsel auf die
Laufstrecke würde so sehr schnell gehen. Gesagt getan.
Nach den WK-Besprechung entdeckten wir Marita und
Andreas, die den weiten Weg hierher gemacht hatten, um
uns anzufeuren.
Das Wasser, mit seinen 17 Grad doch recht erfrischend
(meinem Zeh kam das sehr gelegen), zum Glück hatte ich
meine Gummihaut dabei, war aber auch, da natürlichen
Ursprungs, etwas moderig und zum Teil gewöhnungsbedürftig. Ich mußte nur 42 Minuten
darin Schwimmen und ging dann nach zwei fehlgechlagenen Versuchen die Strümpfe
anzuziehen letzlich doch bestrumpft aufs Rad. Die Radstrecke war schön, aber zum Teil auch
sehr windig. Ich lieferte mir einige Duelle mit Mitstreitern der olympischen Distanz und von
Jörn war noch nichts zu sehen. Das Fahren ohne Klickies ging ganz gut (mit bin ich auch
nicht viel schneller), so daß ich nach knapp 3 Stunden wieder in die Wechselzone fuhr. Zu
langsam um den Radgiganten auf Distanz zu halten,
aber wir würden sehen, wie es auf der Laufstrecke zu
ging. Beim Zubringer auf den Rundkurs entdeckte ich
Marita und Andreas wieder. Nach der ersten Schleife,
kurz nach dem Anstieg, sah ich ihn. Maximal 1 Minute
war er nur hinter mir. Das würde nicht zu halten sein.
Schließlich lief er letztes Mal 3 Minuten schneller als
ich. Nach 3 Runden war es dann soweit, er hatte mich
eingeholt. Ich ließ ihn aber nicht vorbei ziehen, sondern
zermürbte ihn psychisch: ich lief sein Tempo mit!
Nachdem er seinen Schuh schnüren mußte und
kurzzeitig zurück fiel, kam er wieder ran. Und wieder
liefen wir SEIN Tempo. Auf der vorletzten Runde dann
mußte er pinkeln und sagte, ich solle weiter Laufen. Ich
kam an Marita vorbei, die erschrocken guckte, machte eine obszöne Geste und sie verstand.
Die letzte Runde. Marita und Andreas riefen: „Das sieht gut aus“, als ich an ihnen vorbei kam.
Wie Menschen nur so lügen können. Ich rief zurück: „Ja,
aber es fühlt sich Scheiße an“. Ich nahm das letzte von
sieben Haargummis an mich, die als Kontrollbändchen
fungierten und verabschiedete und bedankte mich bei den
netten Helfern ohne die es wieder nicht geklappt hätte. Vor
allem denen an dem Versorgungspunkt „oben“ auf dem
Berg (ein kleiner Hügel von vielleicht 20 Metern, die Dir
aber nach 20 Kilometern wie der Mount Everest
vorkommen). Die letzte Kurve, ein Lutscher hing sich an
mich ran, er konnte offensichtlich auch nicht mehr, ich
machte nochmal ein, zwei schnelle Schritte, er war
abgehängt, ich lief über die Brücke und ab ins Ziel
(5:31:48). Komisch Marita und Andreas, sonst gar nicht so
zurückhaltend, wollten irgendwie nicht, daß ich sie umarmte
in meiner unbändigen Freude. Nur 2 Minuten später kam 'The Train' ins Ziel (5:33:44). Nach
kurzer Verschnaufpause, wir hätten keine 20 Meter mehr Laufen mögen, machten wir uns
anschließend erstmal an dem reichhaltigen
Büffet (Melonen, Nektarinen, Äpfel,
Kekse, Cracker, mehrere Sorten Kuchen,
Cola, Saft etc) zu schaffen. 2 Stunden
später verabschiedeten wir uns von den
VIP-Fans und machten uns auf den
Heimweg.
Fazit:
Es war eine gelungene Veranstaltung.
Trotz des langen Weges hat es sich gelohnt
und wir werden bestimmt wieder kommen . Jörns Einbruch, wenn man das überhaupt so
nennen kann, es waren immernhin nur 2 Minuten (ich vermute mal, das war Absicht, damit
ich die Lust nicht verliere, Danke Jörn), war nicht der Rede wert. Allerdings ließ das TriSport Power Team Rahlstedt verlauten, daß ihr IronMan zur Zeit an einer Erkältung laboriert.
Und das kurz vor den IronMan European Championship. Wir wünschen von hier aus gute
Besserung.
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