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Förderprogramme für Kommunen 30 140 15 35 Was erwartet Sie

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Förderprogramme für Kommunen
30
Was erwartet Sie
140
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der
Fördermöglichkeiten für die Bereiche
15
35
Sanierung
Neubau-Erwerb
Information-Schulung
Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Verkehr
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
1 von 81
Förderprogramme für Kommunen
30
Region/ Fördermaßnahme
140
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Sanierung
15
Förderkonditionen
35
Richtlinien und Informationen
Bremen
Mietwohnraumförderung Gefördert wird die Modernisierung von ungebundenen Mietwohnungen, die mind. 25 Jahre alt sind. Die Maßnahmen sollen den Gebrauchswert nachhaltig erhöhen, die Darlehen
Förderung der Modernisierung von allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern und zur Einsparung von Energie beitragen. Die Wohnungen sollen grundsätzlich bestimmte Größen nicht
Mietwohnungen
überschreiten.
Bremer Aufbau-Bank GmbH
Langenstraße 2-4
D - 28195 Bremen
fon: 0421 9600-457
fax: 0421 9600-8457
mail@bab-bremen.de
www.bab-bremen.de
Außenstelle Bremerhaven
Stadthaus 1
Hinrich-Schmalfeldt-Straße
D - 27576 Bremerhaven
fon: 0471 308-4635
fax: 0471 308-4637
ralf.baumgarten@bab-bremen.de
Bremen
BHKW-Check
Die unverbindliche Initialberatung sowie die grundsätzliche Prüfung der Machbarkeit, ob der Einsatz eines BHKW sinnvoll ist, wird kostenfrei angeboten.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Kostenlos
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172-173
D - 28195 Bremen
fon: 0421 376671-52
fax: 0421 376671-9
koch@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de/bhkw
Stand 01.08.2013
2 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bremen
Förderprogramm ZILE
(Dorferneuerung/-entwicklung)
Gefördert werden Maßnahmen der Dorferneuerung und -entwicklung ländlich geprägter Orte zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters einschließlich der Zuschuss
Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der dörflichen Bevölkerung sowie der dazu
erforderlichen Dorfentwicklungsplanungen/-konzepte.
- Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse
- Abwehr von Hochwassergefahren für den Ortsbereich und zur Sanierung innerörtlicher Gewässer
- kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters
- Erhaltung und Gestaltung land- und forstwirtschaftlich genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter einschließlich der dazugehörigen Hof-, Garten und
Grünflächen nach näherer Maßgabe des Dorferneuerungsplans
- Anpassung land- und forstwirtschaftlicher Bausubstanz einschließlich Hofräumen und Nebengebäuden an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens
- Umnutzung ortsbildprägender Bausubstanz für Wohn- und Arbeitszwecke oder andere öffentliche Dienste
Behörde für Geoinformation,
Landentwicklung und Liegenschaften
Otterndorf
Amt für Landentwicklung Bremerhaven
Borriesstraße 46
D - 27570 Bremerhaven
fon: 0471 183-200
fax: 0471 183-229
poststelle-bhv@gll-ott.niedersachsen.de
Niedersächsisches Ministerium für den
ländlichen Raum, Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Calenberger Straße 2
D - 30169 Hannover
fon: 0511 120-0
fax: 0511 120-2382
pressestelle@ml.niedersachsen.de
www.ml.niedersachsen.de
www.zile.niedersachsen.de
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
3 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die Erstellung von Energie- und Versorgungskonzepten zur Planung von energieeffizienten Stadtquartieren. Die Konzepte beinhalten folgende Punkte:
- Optimierung des Wärmeschutzes
- kompakte Bauweise
- Einsatz hochgedämmter Bauteile (passivhaustaugliche Komponenten)
- Optimierung des Raumklimas
- passive Sonnenenergienutzung
- Tageslichtnutzung
- Vermeidung maschineller Kühlung
- Klimaschonende und wirtschaftliche Energieversorgung bzw. Energieerzeugung
- Einsatz effizienter Anlagentechnik und effizienter Brennstoffausnutzung
- Nutzung von Umweltenergie oder Abwärme/Fernwärme oder KWK
- Einsatz von erneuerbaren Energien
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172-173
D - 28195 Bremen
fon: 0421 376671-0
fax: 0421 376671-9
info@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de/de/klimaschutz/e
xpertequalifizierungd6bdaa/foerderprogrammheizungsoptimierung/foerderprogrammheizungsoptimierung.html
Darlehen und Zuschuss
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günter-Wagner-Allee 12-16
D - 30177 Hannover
fon: 0511 30031-313
fax: 0511 30031-11313
www.nbank.de
Bremen
Erstellung von Energie- und
Versorgungskonzepten
Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Umfang der zu untersuchenden Fragestellungen.
Voraussetzung ist, dass das Wohnobjekt/Neubaugebiet mehr als 20 Wohneinheiten hat bzw. die Nutzfläche des Gebäudes größer als 1.000 m2 ist.
Niedersachsen
Wohnraumförderungsprogramm - Gefördert wird der Neubau, Aus- oder Umbau sowie die Erweiterung von Apartments in Wohngruppen oder Wohn-/Schlafräumen in Wohngemeinschaften als
Mietwohnraum für
Mietwohnraum. Für die fertiggestellten Apartments oder Wohngemeinschaften besteht eine Belegungs- und Mietpreisbindung. Die Zweckbestimmung der Wohnung
gemeinschaftliche Wohnformen
beträgt 15 Jahre. Es gelten Wohnflächenmindestgrenzen. Die Höhe der Eigenleistung beträgt 25 %.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
4 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Darlehen
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günter-Wagner-Allee 12-16
D - 30177 Hannover
fon: 0511 30031-313
fax: 0511 30031-11313
wohnraum@nbank.de
www.nbank.de
Wohnraumförderungsprogramm - Gefördert wird die energetische Modernisierung von Mietwohnungen, die bis zum 01.01.1995 fertiggestellt wurden. Antragsberechtigt sind Eigentümer, die Wohnraum Darlehen
Energetische Modernisierung von für Wohnungssuchende schaffen, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenze gemäß § 3 Abs. 2 Niedersächsisches Wohnraumförderungsgesetz (NWoFG) um
Mietwohnungen
max. 20 % überschreiten. Das Darlehen beträgt max. 40 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten, höchstens die Kosten eines vergleichbaren Neubaus.
Es gelten Mietpreis- und Wohnflächenobergrenzen. Die Zweckbestimmung der Wohnung beträgt 15 Jahre. Die Eigenleistung beträgt mind. 25 %.
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
- nachträgliche Wärmedämmung der Außenwände, des Daches, der Kellerdecke oder erdberührter Außenflächen beheizter Räume
- Erneuerung der Fenster
- Erneuerung der Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe
- Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16
D - 30177 Hannover
fon: 0511 30031-313
fax: 0511 30031-11313
wohnraum@nbank.de
www.nbank.de
Niedersachsen
NBank - Energieeffizienzdarlehen Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren - Einzelmaßnahmen" kann direkt bei der NBank für Maßnahmen an Wohngebäuden sowie an Wohn-, Alten- und
Pflegeheimen, für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet wurde beantragt werden. Das Darlehen wird zu etwas günstigeren
Konditionen angeboten.
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
- Wärmedämmung der Wände
- Wärmedämmung der Dachflächen
- Wärmedämmung der Geschossdecken
- Erneuerung der Fenster
- Einbau einer Lüftungsanlage
- Austausch der Heizung einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Klasse A und ggf. einer hocheffizienten Zirkulationspumpe
- Planungs- und Baubegleitungsleistungen
Niedersachsen
Im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind auch weitere Modernisierungsmaßnahmen förderfähig, wie z. B. die Verbesserung
- des Zuschnitts der Wohnung
- der Belichtung und Belüftung
- des Schallschutzes
- der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung
- der sanitären Einrichtungen
- der Beheizung
- der Funktionsabläufe in der Wohnung
- der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Niedersachsen
Städtebauförderungsprogramm
Zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen stellt der Bund jedes Jahr Finanzhilfen zur Verfügung. Das Land Niedersachsen fördert mit Bundes- und Landesmitteln die Zuschuss
folgenden Maßnahmen:
1. Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen (Normalprogramm)
Gefördert wird die Beseitigung städtebaulicher Missstände insbesondere mit dem Ziel der nachhaltigen Stärkung von Stadt- und Ortskernen sowie der Wiedernutzung
von Brachflächen zur nachhaltigen Aufwertung des Gebiets.
2. Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt
Gefördert werden städtebauliche Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem sozialem Entwicklungsbedarf.
3. Stadtumbau
Über das Programm werden städtebauliche Maßnahmen der Anpassung zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in solchen Gebieten gefördert, die von
erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind.
4. Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Es werden Einzelmaßnahmen als Bestandteile einer Gesamtmaßnahme gefördert, die der Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren alst
Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben dienen.
5. Städtebaulicher Denkmalschutz
Gefördert werden Einzelmaßnahmen als Bestandteile einer Gesamtmaßnahme, insbesondere historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter
Grundlage, die gesichert und erhalten werden sollen. Förderfähig sind:
- Maßnahmen zur Sicherung erhaltenswerter Gebäude, historischer Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder
städtebaulicher Bedeutung
- Modernisierung und Instandsetzung oder der Aus- und Umbau dieser Gebäude oder Ensembles
- Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Platzräumen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung
- Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrisses
- die Leistungen von Sanierungsträgern zur Beratung von Eigentümern über die Einhaltung von Auflagen der Denkmalpflege oder aus örtlichen Satzungen
In Ausnahmefällen kann auch die bauliche Ergänzung von gesichtlich bedeutsamen Ensembles berücksichtigt werden.
6. Kleinere Städte und Gemeinden
Gefördert werden städtebauliche Gesamtmaßnahmen zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Fördergebiete sind räumlich
abzugrenzen. Die Festlegung des gesamten Gemeindegebiets als Fördergebiet ist nicht zulässig.
Ministerium für Soziales, Frauen, Familie
und Gesundheit
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
D - 30159 Hannover
fon: 0511 120-0
fax: 0511 120-4296
pressestelle@ms.niedersachsen.de
Gefördert werden Maßnahmen der Dorferneuerung und -entwicklung ländlich geprägter Orte zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters einschließlich der Zuschuss
Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der dörflichen Bevölkerung sowie der dazu
erforderlichen Dorfentwicklungsplanungen/-konzepte.
- Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse
- Abwehr von Hochwassergefahren für den Ortsbereich und zur Sanierung innerörtlicher Gewässer
- kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters
- Erhaltung und Gestaltung land- und forstwirtschaftlich genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter einschließlich der dazugehörigen Hof-, Garten und
Grünflächen nach näherer Maßgabe des Dorferneuerungsplans
- Anpassung land- und forstwirtschaftlicher Bausubstanz einschließlich Hofräumen und Nebengebäuden an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens
- Umnutzung ortsbildprägender Bausubstanz für Wohn- und Arbeitszwecke oder andere öffentliche Dienste
Niedersächsisches Ministerium für den
ländlichen Raum, Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Calenberger Straße 2
D - 30169 Hannover
fon: 0511 120-0
fax: 0511 120-2382
pressestelle@ml.niedersachsen.de
www.ml.niedersachsen.de
www.zile.niedersachsen.de
Niedersachsen
Förderprogramm ZILE
(Dorferneuerung/-entwicklung)
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
6 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Niedersachsen
Wohnraumförderungsprogramm - Gefördert wird der Neu-, Aus- und Umbau sowie die Erweiterung von Altenwohnungen, Wohnungen für Menschen mit Behinderungen sowie für hilfe- und
Förderung von Mietwohnungen für pflegebedürftige Menschen.
ältere Menschen und Menschen
mit Behinderungen
1. Neubau
Für Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG werden Darlehen gewährt.
2. Um- und Ausbau
Für den Um- und Ausbau oder die Erweiterung von bestehenden Wohnungen wird ein Darlehen bis max. 40 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten gewährt,
höchstens der Förderbetrag wie für ein vergleichbares Neubauvorhaben.
Für Mehraufwendungen bei baulichen Maßnahmen für schwerbehinderte Menschen kann ein zusätzliches Darlehen von max. 5.000,- EUR je Wohnung gewährt
werden.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Die Größe der Wohnung muss angemessen sein
- Für die Dauer von 3 Jahren nach Bezugsfähigkeit gelten Mietobergrenzen
- Die Obergrenzen des Gesamteinkommens der Wohnungssuchenden muss eingehalten werden
- Die Bonität des Investors und die Wirtschaftlichkeit des Mietobjektes müssen gegeben sein
Gefördert wird der Neu-, Aus- und Umbau sowie die Erweiterung von Altenwohnungen, Wohnungen für Menschen mit Behinderungen sowie für hilfe- und
pflegebedürftige Menschen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Darlehen, Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation möglich
Informationsstelle
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16
D - 30177 Hannover
fon: 0511 30031-313
fax: 0511 30031-11313
wohnraum@nbank.de
www.nbank.de/Privatpersonen/Wohnrau
m/Wohnraumfoerderung/index.php
Antragsstelle
Wohnraumförderungstelle der
zuständigen Kommune
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Der Bund stellt den Ländern nach Maßgabe des Bundeshaushaltsplans 2010 Bundesmittel zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen folgende Programme zur
Verfügung:
1. Soziale Stadt
2. Stadtumbau Ost/West
3. Städtebaulicher Denkmalschutz Ost/West
4. Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
5. Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen Ost/West
6. Kleinere Städte und Gemeinden
Zuschuss.
Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung
Referat SW 21
Krausenstraße 17-20
D - 10117 Berlin
fon: 030 2008-0
fax: 030 2008-1920
poststelle@bmvbs.bund.de
Bund
Finanzhilfen des Bundes zur
Städtebauförderung
Kumulation
möglich
Die spezifischen Länderrichtlinien regeln auf der Grundlage der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung, in der Bund und Länder jedes Jahr beschließen, welche
städtebaulichen Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen für jeden Programmbereich förderfähig sind.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Das EEG regelt:
- den vorrangigen Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas im Bundesgebiet einschließlich der deutschen
ausschließlichen Wirtschaftszone (Geltungsbereich des Gesetzes) an die Netze für die allgemeine Versorgung mit Elektrizität
- die vorrangige Abnahme, Übertragung und Vergütung dieses Stroms durch die Netzbetreiber
- den bundesweiten Ausgleich des abgenommenen und vergüteten Stroms
Einspeisevergütung nach EEG
Allgemein
zuständiger Energieversorger oder
Netzbetreiber
www.erneuerbare-energien.de
www.clearingstelle-eeg.de
Bund
Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG)
Die Anlage muss dem Netzbetreiber gemeldet werden. Ein Vertragsabschluss ist nicht zwingend erforderlich. Bei Photovoltaikanlagen müssen Standort und Leistung
an die Bundesnetzagentur gemeldet werden, ansonsten entfällt die Verpflichtung des Netzbetreibers, den Strom zu vergüten.
Für in Betrieb genommene Anlagen werden festgelegte Vergütungssätze in der Regel für 20 Jahre gewährt. Die Höhe der Vergütung für den Strom hängt von der
Energiequelle und der Größe der Anlage ab. Die Höhe der Vergütung hängt außerdem vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage ab, das heißt je später eine
Anlage in Betrieb genommen wird, desto geringer ist die Vergütung (jährliche Degression).
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Kumulation
möglich
Meldung von Standort und Leistung von
Photovoltaikanlagen
Bundesnetzagentur, DLZ 60
Postfach 10 04 40
D - 34004 Kassel
fon: 0561 7292-120
fax: 0180 5 734870-1001
kontakt-solaranlagen@bnetza.de
www.bundesnetzagentur.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Das am 01.04.2002 in Kraft getretene Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, das die Erhaltung, den Ausbau und die Modernisierung der KWK-Anlagen fördert, ist zum
01.01.2009 novelliert worden. Neben der weiterlaufenden Förderung des eingespeisten KWK-Stroms wird jetzt auch der selbstgenutzte Strom sowie der Neu- und
Ausbau von Wärmenetzen gefördert.
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
1. KWK-Anlagen
Gefördert werden ausschließlich hocheffiziente KWK-Anlagen im Sinne der EU-KWK-Richtlinie 2004/8/EG v. 11.02.2004. Die Förderung gilt auch für Bestandsanlagen,
die vor dem 01.04.2002 erstmals in Betrieb genommen wurden, dann aufwändig modernisiert und bis 2016 wieder in Dauerbetrieb genommen oder durch eine
Neuanlage ersetzt werden.
2. Wärmenetze
Ein Zuschuss für den Aus- und Neubau von Wärmenetzen von neu verlegten Wärmeleitungen.
Zuschuss
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 432
Postfach 51 60
D - 65726 Eschborn
fon: 06196 908-437
fax: 06196 908-800
kwk-verfahren@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz
Kumulation
KWK-Strom, der nach dem EEG
vergütet wird, fällt nicht in den
Anwendungsbereich dieses
Gesetzes.
Besondere Hinweise
zu 1.: Das BAFA stellt Herkunftsnachweise für Strom aus hocheffizienter KWK aus. Die Zulassung kann rückwirkend zum Zeitpunkt der Aufnahme des Dauerbetriebs
der Anlage erteilt werden, wenn der Antrag im gleichen Kalenderjahr beim BAFA eingereicht wird. Zwischen KWK-Anlagen, die vor oder nach der Novelle in Betrieb
genommen wurden, wird kein Unterschied gemacht. Das heißt, dass bereits erteilte Zulassungsbescheide keiner Änderung bedürfen.
Für Strom aus Biomasse-KWK-Anlagen werden keine zusätzlichen Zuschläge gewährt, wenn dieser nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet wird.
Das BAFA verzichtet seit dem 01.01.2009 auf alle Jahresmitteilungen für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 10 kW.
zu 2.: Wärmenetze, für die eine Förderung nach dem KWK-Gesetz gewährt wird, erhalten von der KfW nur eine Zusatzförderung, wenn sie die Förderbedingungen der
KfW erfüllen.
Wärmenetze, die keine Förderung nach dem KWK-Gesetz erhalten, werden in vollem Umfang von der KfW bezuschusst, wenn sie die Förderbedingungen der KfW
erfüllen.
Bund
IKU - KfW-Investitionskredit
Kommunale Unternehmen
Gefördert werden Investitionen in die kommunale Infrastruktur, z. B. im Rahmen der
- allgemeinen Verwaltung
- öffentlichen Sicherheit und Ordnung
- Wissenschaft, Technik und Kulturpflege
- Stadt- und Dorfentwicklung, z. B. auch touristische Infrastruktur
- sozialen Infrastruktur (Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen etc.)
- Ver- und Entsorgung
- kommunalen Verkehrsinfrastruktur inkl. Öffentlicher Personennahverkehr
- Energieeinsparung und Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger
- Erschließungsmaßnahmen, einschließlich Aufwendungen für Grunderwerb, die dauerhaft von dem kommunalen Unternehmen zu tragen und nicht umlagefähig sind
Darlehen
Kumulation
möglich.
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
Refinanziert werden auch Forfaitierungsmodelle. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Gesellschafterstruktur des Forderungsverkäufers. Voraussetzung
ist, dass die Forderungsschuldner kommunale Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände sind und die zu refinanzierenden anzukaufenden Forderungen
von den Forderungsschuldnern einredefrei gestellt werden.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
KfW-Investitionskredit Kommunen Gefördert werden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von Stadtbeleuchtung sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Es werden Darlehen
Maßnahmen zum Ersatz, zur Nachrüstung oder zum Neubau gefördert.
Premium - Energieeffiziente
Stadtbeleuchtung
Kumulation
1. Maßnahmen der Beleuchtung von Straßen
möglich, sofern die Summe aus
Krediten, Zuschüssen und Zulagen
2. Maßnahmen der Beleuchtung von Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen
die Summe der Aufwendungen
nicht übersteigt. Die Kombination
3. Maßnahmen der Beleuchtung in Parkhäusern und Tiefgaragen
mit einem Kredit aus dem
Programm "Energieeffizient
4. Maßnahmen zur Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Sanieren - Kommunen" ist
In Kombination mit energetischen Maßnahmen zur Beleuchtung von Straßen, Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen sowie Parkhäusern und Tiefgaragen ausgeschlossen.
kann die Errichtung von Ladestationen gefördert werden.
KfW Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 030 202 64 5555
kommune@kfw.de
www.kfw.de
5. Maßnahmen der Beleuchtung bei Lichtsignalanlagen
Gefördert wird der Einsatz von LED-Technik. Der Neubau von Lichtsignalanlagen wird nicht gefördert.
Bund
Marktanreizprogramm zur
Gefördert werden folgende Maßnahmen im Gebäudebestand:
Förderung erneuerbarer Energien Scheitholzvergaserheizung
1. Basisförderung
Emissionsarme Scheitholzvergaserkessel (staubförmige Emission:15mg/m3) mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW werden bezuschusst.
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
- Regenerativer Kombinationsbonus gemäß Förderrichtlinie
- Effizienzbonus gemäß Förderrichtlinie
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Kumulation
Postfach 51 60
Eine Kumulation mit anderen
D - 65726 Eschborn
öffentlichen Förderprogrammen ist fon: 06196 908-625
zulässig, solange die
fax: 06196 908-800
Gesamtförderung nicht das
solar@bafa.bund.de
zweifache der Fördersumme bzw. www.bafa.de
die zulässigen max.
Beihilfeintensitäten der EU
übersteigt.
Ausgeschlossen ist die
Kombination mit dem Programmteil
"Einzelmaßnahmen bzw. freie
Einzelmaßnahmenkombinationen"
der genannten KfW-Programme.
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Gefördert werden die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die alle klimarelevanten Bereiche umfassen,
sowie die Erstellung von Teilkonzepten, die sich auf wichtige Schwerpunktbereiche oder -maßnahmen in Kommunen beziehen.
Klimaschutzkonzepte und Teilkonzepte müssen Energie- und CO2-Bilanzen, Potenzialabschätzungen, Minderungsziele, Maßnahmenkataloge und Zeitpläne zur
Minderung von Treibhausgasemissionen enthalten. Die Konzepte sind unter Beteiligung der relevanten Akteure zu erstellen und sollen ein signifikantes
Einsparpotenzial aufzeigen. Sie sind regional öffentlichkeitswirksam zu verbreiten.
Zuschuss
Richtlinien und Informationen
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten Klimaschutz und KlimaschutzTeilkonzepte
Programm wird zur Zeit
1. Erstellung von Klimaschutzkonzepten
Das Klimaschutzkonzept soll zur strategischen Entscheidungsgrundlage für zukünftige Klimaschutzanstrengungen und eventuelle Maßnahmen zur Anpassung an den
Klimawandel dienen.Es zeigt kommunalen und anderen Entscheidungsträgern, welche technischen und wirtschaftlichen CO2-Minderungspotenziale bestehen und
welche Maßnahmen zur Verfügung stehen, um kurz-, mittel- und langfristig CO2-Emissionen einzusparen und Energieverbräuche zu senken. Gleichzeitig legt es Ziele
zur Minderung der CO2-Emissionen fest und beschreibt, wie die Erfüllung dieser Ziele kontrolliert werden kann. Klimaschutzkonzepte umfassen alle klimarelevanten
Bereiche. Bei Kommunen sind das in der Regel mindestens die eigenen Liegenschaften, die Straßenbeleuchtung, die privaten Haushalte und die Bereiche Gewerbe,
Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall.
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Kumulation
Geschäftsbereich UMK
möglich, sofern eine angemessene Zimmerstraße 26-27
Eigenbeteiligung erfolgt
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-577
fax: 030 20199-3100
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiativekommunen
2. Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten
Klimaschutz-Teilkonzepte dienen als strategische Planungs- und Entscheidungshilfen, um zu zeigen, wie in einem abgrenzbaren, besonders klimarelevanten Bereich
(z.B. Verkehr) oder wie durch eine abgrenzbare, besonders klimafreundliche Maßnahme (z.B. integrierte Wärmenutzung) Treibhausgase und Energieverbräuche
nachhaltig reduziert werden können. Sie können beispielsweise folgende Themengebiete umfassen:
- Anpassung an den Klimawandel
- Klimaschutz in eigenen Liegenschaften
- integrierte Wärmenutzung in Kommunen
- klimafreundlicher Verkehr in Kommunen
- klimafreundliche Abwasserbehandlung
- klimafreundliche Abfallentsorgung
- Erschließung der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potenziale in Kommunen
- Green-IT
Bund
Räumliche Strukturmaßnahmen
Gefördert werden kommunale Infrastrukturmaßnahmen sowie andere Vorhaben und Einrichtungen in der kommunalen Daseinsvorsorge. Dazu zählen Investitionen in
die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Straßenbau, kommunale Verwaltungsgebäude und Bildungseinrichtungen.
Darlehen
Kumulation
möglich
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Landwirtschaftliche Rentenbank
Postfach 10 14 45
D - 60014 Frankfurt
fon: 069 2107-700
fax: 069 2107-444
office@rentenbank.de
www.rentenbank.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Darlehen
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 030 20264-0
fax: 030 20264-5188
Bund
KfW-Investitionskredit Kommunen Gefördert werden alle Investitionen und Investitionsmaßnahmen in die kommunale und soziale Infrastruktur sowie in wohnwirtschaftliche Projekte. Aufwendungen
lokaler Mikrofinanzierer für die betriebliche Infrastruktur in der Kommune werden auch gefördert. Grundstücke, deren Erwerb nicht länger als 2 Jahre zurückliegt,
werden auch gefördert, wenn sie zu o. g. Maßnahmen gehören.
Bund
Energieeffizient Sanieren Kommunen
Gefördert werden energetische Maßnahmen an folgenden Gebäuden, die bis zum 01.01.1995 fertig gestellt worden sind:
- energetische Sanierung aller Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur
- Schulen
- Schulsport- und -schwimmhallen
- Kindertagesstätten
- Gebäude der Kinder- und Jugendarbeit, die ganzjährig und mit normalen Innentemperaturen genutzt werden
1. Energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 100 und KfW-Effizienzhaus 85 (nach EnEV 2009)
Gefördert werden energetische Sanierungsmaßnahmen, wie z. B. die Fenstererneuerung, Dämmung, Erneuerung der Heizungsanlage oder der Beleuchtungsanlage
sowie der Ersatz oder Einbau von Lüftungsanlagen.
Kumulation
nicht möglich mit dem KfWInvestitionskredit flexibel
Darlehen
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Kumulation
Charlottenstraße 33/33a
Bedingt möglich. Die gleichzeitige D - 10117 Berlin
Inanspruchnahme des KfWfon: 030 20264-0
Programms Erneuerbare Energien fax: 030 20264-5188
und des KommunalkreditsInvestitionsoffensive Infrastruktur
ist ausgeschlossen.
2. Einzelmaßnahme/Maßnahmenpaket (nach EnEV 2009)
Gefördert werden vom Sachverständigen empfohlene energetische Maßnahmen. Die Maßnahmen können einzeln oder im engen zeitlichen Zusammenhang als Paket
durchgeführt werden. Folgende Maßnahmen sind förderfähig:
- Wärmedämmung aller Außenwände
- Wärmedämmung des kompletten Daches oder der obersten Geschossdecke
- Wärmedämmung ganzen Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
- Erneuerung der Fenster/Eingangstüren
- Ersatz von Sonnenschutzeinrichtungen durch solche mit Tageslichtfunktion oder Einbau dieser Einrichtungen
- Maßnahmen Lüftungsanlagen
- Austausch der Beleuchtung
- Maßnahmen Heizung
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Das KfW-Programm Erneuerbare Energien dient der langfristigen Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu einem günstigen Zinssatz.
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
1. Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland
- Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen, die die Anforderungen des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts Erneuerbarer Energien im Strombereich (EEG)
vom 25.10.2008 erfüllen
- Errichtung, Erweiterung und Erwerb von KWK-Anlagen sowie Anlagen zur Wärmeerzeugung, die die Anforderungen des Programmteils Erneuerbare Energie "Premium" nicht erfüllen
Darlehen
Richtlinien und Informationen
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Standard"
2. Nutzung Erneuerbarer Energien außerhalb Deutschlands
Investitionen auch außerhalb Deutschlands sind förderfähig:
- im grenznahen Bereich, sofern diese Vorhaben zur Verbesserung der Umweltsituation in Deutschland beitragen
- im gesamten Ausland, sofern es sich um Investitionen deutscher Unternehmen handelt
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Kumulation
Charlottenstraße 33/33a
Die Mitfinanzierung der geförderten D - 10117 Berlin
Anlagen aus anderen KfWfon: 030 20264-0
Programmen/Programmvarianten fax: 030 20264-5188
oder ERP-Programmen ist nicht
möglich. Ausgeschlossen ist auch
die Kombination eines Kredites aus
dem Programmteil "Standard" mit
einem Kredit aus dem
Programmteil "Premium" des KfWProgramms Erneuerbare Energien
für dieselbe
Investitionsmaßnahme.
Die Kombination eines Kredites
aus dem KfW-Programm
Erneuerbare Energien mit anderen
Fördermitteln (Kredite oder
Zulagen/Zuschüsse) ist möglich,
sofern die Summe aus Krediten,
Zulagen oder Zuschüssen die
Summe der Aufwendungen nicht
übersteigt.
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die Errichtung und Erweiterung von automatisch beschickten Anlagen zur Verfeuerung und Vergasung fester Biomasse für die thermische Nutzung und
zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (KWK) mit einer installierten Nennwärmeleistung von mehr als 100 kW.
Darlehen, Zuschuss
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" - Große
Biomasseheizungen
Kumulation
nicht möglich mit den KfWProgrammen „Energieeffizient
Sanieren“, „Energieeffizient
Sanieren – Kommunen“ und
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
1. Anlagen zur thermischen Nutzung
2. Anlagen zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (KWK)
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" Nahwärmenetze
Gefördert wird die Errichtung und die Erweiterung eines Wärmenetzes (inkl. der Errichtung der Hausübergabestationen), wenn sie nicht überwiegend zur Deckung des
Wärmebedarfs in Neubauten errichtet werden und wenn:
- mind. 50 % mit Wärme aus erneuerbaren Energien gespeist wird
- mind. 20 % aus solarer Strahlungsenergie gespeist werden und ansonsten fast ausschließlich Wärme aus hocheffizienter KWK, Wärmepumpen oder Wärme aus
industrieller oder gewerblicher Abwärme eingesetzt wird
Auch der biogene Anteil von Siedlungsabfällen gilt als erneuerbare Energie im Sinne dieser Regelung (Wärmenutzung aus der Abfallverbrennung).
Darlehen, Zuschuss
Kumulation
nicht möglich mit den KfWProgrammen „Energieeffizient
Sanieren“, „Energieeffizient
Sanieren – Kommunen“ und
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" Innovationsförderung
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
Darlehen, Zuschuss
Kumulation nicht möglich mit den
1. Errichtung und Erweiterung großer Wärmespeicher
KfW-Programmen „Energieeffizient
Große Wärmespeicher mit mehr als 20 m3, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden, erhalten einen Tilgungszuschuss zum Darlehen. Die Förderung ist auf 30 Sanieren“, „Energieeffizient
% der für den Wärmespeicher nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten beschränkt.
Sanieren – Kommunen“ und
Wärmespeicher für Ein- oder Zweifamilienhäuser werden nicht gefördert.
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
2. Biogasaufbereitungsanlagen
Anlagen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten und das aufbereitete Gas in ein Gasnetz einspeisen, werden gefördert.
Der Tilgungszuschuss beträgt bei Anlagen bis zu einer Anlagengröße von 350 m3/h aufbereitetes Biorohgas (Biomethan, Biogas in Erdgasqualität) bis zu 30 % der
förderfähigen Nettoinvestitionskosten.
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Die Förderung erfolgt über ein Darlehen in Kombination mit Tilgungszuschüssen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" - Große
thermische Solaranlagen
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die Errichtung und Erweiterung von kundenspezifisch gefertigten großen thermischen Solaranlagen mit mehr als 40 m2 Bruttokollektorfläche zur:
- Warmwasserbereitung, Raumheizung oder zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Wohngebäuden mit 3 und mehr Wohneinheiten oder
Nichtwohngebäuden mit mind. 500 m2 Nutzfläche. Diese Mindestgröße gilt nicht bei Gebäuden (Gemeinschaftseinrichtungen) zur sanitären Versorgung
- Zuführung an ein Wärmenetz
- Bereitstellung von Prozesswärme
- solaren Kälteerzeugung
Darlehen, Zuschuss
Kumulation nicht möglich mit den
KfW-Programmen „Energieeffizient
Sanieren“, „Energieeffizient
Sanieren – Kommunen“ und
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Zuschuss
Kumulation
nicht möglich
Informationsstelle
Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
(BMELV)
Rochusstraße 1
D - 53123 Bonn
fon: 0228 99 529-3308
fax: 0228 99 529-4276
525@bmelv.bund.de
www.bmelv.de
Die Förderung erfolgt über ein Darlehen mit einem Tilgungszuschuss von 30 % der Nettoinvestitionskosten. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 5 Jahre bei höchstens
einem tilgungsfreien Anlaufjahr oder bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Für Investitionen, deren technische und wirtschaftliche Lebensdauer
mehr als 10 Jahre beträgt, kann eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren beantragt werden. Der Finanzierungsanteil des
Förderkredits beträgt bis zu 100 % der Nettoinvestitionskosten, i. d. R. max. 10 Mio. EUR pro Vorhaben. Die Auszahlung beträgt 96 %. Die Konditionen werden nach
dem risikogerechten Zinssystem (RGZS) festgelegt.
Die aktuellen Konditionen finden Sie in der Rubrik Zusatzinformationen.
Bund
Förderung der Integrierten
Ländlichen Entwicklung (ILE)
Die Umsetzung dieses Programms erfolgt über die einzelnen Bundesländer im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes (GAK)".
Gefördert werden u.a. Investitionen in Nahwärme- und Biogasleitungen zur dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien. Notwendige Vorarbeiten (Erhebung,
Untersuchungen, Planungen, einschließlich Leistungen von Architekten und Ingenieuren) werden ebenfalls bezuschusst.
Es ist sinnvoll, die Maßnahmen konzeptionell in die Entwicklungsplanung eines Dorfes oder einer Gemeinde einzubinden. Entsprechende Planungsarbeiten können
ebenfalls gefördert werden. Dorfentwicklungsplanungen und Konzepte sollen ggf. die Möglichkeiten einer dezentralen Versorgung mit erneuerbaren Energien und damit
verbundene Energieeinsparungen untersuchen und bewerten. Einzelheiten werden von den Ländern geregelt.
Antragsstelle
Zuständige Länderministerien,
nachgeordnete Landesbehörden,
Landwirtschaftskammern
Bund
Energieeffizient Sanieren - Kredit
Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, für die vor dem 01.01.1995 der Bauantrag gestellt oder
Bauanzeige erstattet wurde.
Effizienzhäuser
- KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85, 100 und KfW-Effizienzhaus 115
Das angestrebte energetische Niveau sowie die dazu erforderlichen Maßnahmen sind mit Antragstellung durch einen Sachverständigen zu bestätigen.
Ein Tilgungszuschuss wird gewährt, wenn das Erreichen des angestrebten KfW-Effizienzhaus Standards sowie die fachgerechte Durchführung der Maßnahmen durch
einen Sachverständigen nachgewiesen wird.
Einzelmaßnahmen
Förderung von Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen ist auch möglich.
Die fachgerechte Durchführung der Maßnahme ist durch einen Sachverständigen zu bestätigen. Ein Zuschuss für eine qualifizierte Baubegleitung ist durch das KfWProgramm "Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung" möglich.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Darlehen
Kumulation möglich, sofern die
Summe aus Krediten, Zuschüssen
und Zulagen die Summe der
Aufwendungen nicht übersteigt.
Die Kombination mit der
Zuschussvariante des Programms
Energieeffizient Sanieren ist nicht
möglich.
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die qualifizierte Baubegleitung durch einen externen Sachverständigen während der Sanierungsphase. Voraussetzung für den Zuschuss ist eine
Förderung der Sanierungsmaßnahme im Programm "Energieeffizient Sanieren" der KfW. Der Zuschuss kann für die Durchführung einer Sanierung zum KfWEffizienzhaus oder von Einzelmaßnahmen bzw. Maßnahmenkombinationen gewährt werden.
Zuschuss
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Bund
Energieeffizient Sanieren Sonderförderung
Kumulation
möglich
Im Rahmen einer fachgerechten Baubegleitung muss der Sachverständige mind. folgende Leistungen erbringen:
- Detailplanungen, sofern anlagentechnische Komponenten (z. B. Lüftungs- oder Heizungsanlagen) eingebaut bzw. erneuert werden
- Unterstützung bei der Angebotsauswertung
- mind. eine Baustellenbegehung vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. vor Verschließen eventueller Bekleidungen
- Kontrolle und Begleitung bei der Übergabe der Haustechnik, gegebenfalls mit ergänzender technischer Einweisung in die Haustechnik sowie gegebenenfalls Prüfung
des Nachweises des hydraulischen Abgleiches.
Bund
Marktanreizprogramm zur
Gefördert werden nur Anlagen, die bereits über ein Heizungssystem verfügen (Gebäudebestand) mit Ausnahme von Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, die Zuschuss
Förderung erneuerbarer Energien - auch im Neubau förderfähig sind. Unter Gebäudebestand fallen Gebäude, für welche vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde
Thermische Solaranlagen zur
und welche bereits über ein Heizungssystem verfügten, das vor dem 01.01.2009 installiert wurde.
Kumulation mit Bedingungen
Warmwasserbereitung und
möglich
Heizungsunterstützung
1. Basisförderung
Gefördert wird die Erstinstallation von thermischen Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bis max. 40 m2 Bruttokollektorfläche sowie zur
solaren Kälteerzeugung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme.
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
- Regenerativer Kombinationsbonus
- Kesseltauschbonus
- Effizienzbonus
- Solarpumpenbonus
Bund
1. Basisförderung
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien - Gefördert wird die Erstinstallation von thermischen Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mit mehr als 40 m2
Thermische Solaranlagen über 40 Bruttokollektorfläche in bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern (EFH/ZFH).
m2 Kollektorfläche für Ein- und
Zweifamilienhäuser
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
- Kombinationsbonus
- Kesseltauschbonus
- Effizienzbonus
- Solarpumpenbonus
- Kesseltauschbonus
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation mit Bedingungen
möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Gefördert werden folgende Maßnahmen im Gebäudebestand:
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Pelletheizungen
1. Basisförderung
Automatisch beschickte Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung fester Biomasse zur Wärmeerzeugung mit
einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW (auch Kombinationskessel) werden im Gebäudebestand gefördert. Der Wirkungsgrad des Kessels muss
bei mind. 89 % liegen.
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
Kumulation mit Bedingungen
möglich
- Regenerativer Kombinationsbonus
- Effizienzbonus
3. Innovationsförderung
Die Errichtung oder Nachrüstung von Anlagenteilen zur Emissionsminderung oder Effizienzsteigerung an automatisch beschickten Anlagen bis 100 kW wird
bezuschusst. Gefördert werden folgende Anlagen:
3.1. Anlagen oder Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt (Brennwertnutzung)
Hierzu zählt die Errichtung oder Nachrüstung mit Abgaswärmetauscher oder -wäscher
Bei der Neuerichtung einer Heizungsanlage mit Abgaswärmetauscher oder -wäscher wird neben der Innovationsförderung auch die Biomasseanlage gefördert.
3.2. Anlagen zur sekundären Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel
Förderfähig sind.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Gefördert werden besonders innovative Anwendungen wie folgt:
Zuschuss
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Innovationsförderung thermische - Thermische Solaranlagen mit einer Brutttokollektorfläche zwischen 20 m2 und 40 m2 für Wohngebäude mit mind. 3 Wohneinheiten bzw. Nichtwohngebäude mit mind. Kumulation mit Bedingungen
Solaranlagen
500 m2 Nutzfläche
möglich
Diese Anlagen werden nur im Gebäudebestand gefördert.
- Thermische Solaranlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kälteerzeugung
Dies Anlagen werden sowohl im Neubau wie im Gebäudebestand gefördert.
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Gefördert werden folgende Maßnahmen im Gebäudebestand:
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Holzhackschnitzelheizung
1. Basisförderung
Automatisch beschickte Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln zur Wärmeerzeugung
mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW werden bezuschusst.
Zuschuss
Kumulation mit Bedingungen
möglich
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
- Regenerativer Kombinationsbonus
- Effizienzbonus
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
3. Innovationsförderung
Die Errichtung oder Nachrüstung von Anlagenteilen zur Emissionsminderung oder Effizienzsteigerung an automatisch beschickten Anlagen bis 100 kW wird
bezuschusst. Gefördert werden folgende Anlagen:
3.1. Anlagen oder Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt (Brennwertnutzung)
3.2. Anlagen zur sekundären Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel
Bund
Gefördert werden folgende Maßnahmen im Gebäudebestand:
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Wärmepumpen
1. Basisförderung
Gefördert werden ausschließlich effiziente gasbetriebene und elektrisch angetriebene Wärmepumpen für die kombinierte Raumheizung und Warmwasserbereitung in
Wohngebäuden sowie für die Raumheizung von Nichtwohngebäuden.
2. Bonusförderung: Regenerativer Kombinationsbonus
für zusätzlich eine Solarkollektoranlage
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation mit Bedingungen
möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Stand 01.08.2013
19 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Zielgruppe (standardisiert): Organisationen, Vereine; Kommunen, kommunale Eigenbetriebe
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Wärme aus erneuerbaren
Gefördert werden Visualisierungsmaßnahmen, die darauf abzielen, den Ertrag der jeweiligen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien anzuzeigen oder deren
Energien (Visualisierung)
Technologie zu veranschaulichen (z.B. elektronische Anzeigetafeln in allgemein zugänglichen Räumen).
Unter Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien fallen in diesem Zusammenhang Photovoltaikanlagen, thermische Solarkollektoranlagen, Anlagen zur Verbrennung
fester Biomasse, Windkraftanlagen, Wärmepumpenanlagen, Biogasanlagen und Wasserkraftanlagen.
Kumulation mit Bedingungen
möglich
Bund
Kommunal Investieren Premium - Gefördert werden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von Stadtbeleuchtung sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Es werden Darlehen
Maßnahmen zum Ersatz, zur Nachrüstung oder zum Neubau gefördert.
Energieeffiziente
Stadtbeleuchtung
Kumulation
1. Maßnahmen der Beleuchtung von Straßen
möglich
Gefördert werden Straßenbeleuchtungsanlagen.
Zur Zeit können keine Anträge
Beim Neubau sind die Energiebedarfswerte pro km Straße aus der Tabelle 2 der technischen Mindestanforderungen um jeweils 10 % zu unterschreiten.
gestellt werden
2. Maßnahmen der Beleuchtung von Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen
Gefördert wird der Ersatz oder die Nachrüstung von Beleuchtungsanlagen auf Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen. Der Neubau der Beleuchtung ist von
der Förderung ausgeschlossen.
Informationsstelle
KfW Niederlassung Berlin
Infocenter
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 0180 133 5577
infocenter@kfw.de
www.kfw.de
3. Maßnahmen der Beleuchtung in Parkhäusern und Tiefgaragen
Gefördert werden Beleuchtungsanlagen in Parkhäusern und Tiefgaragen.
Der Neubau der Beleuchtung in Parkhäusern bzw. Tiefgaragen wird nicht gefördert..
4. Maßnahmen zur Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
In Kombination mit energetischen Maßnahmen zur Beleuchtung von Straßen, Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen sowie Parkhäusern und Tiefgaragen
kann die Errichtung von Ladestationen gefördert werden.
5. Maßnahmen der Beleuchtung bei Lichtsignalanlagen
Gefördert wird der Einsatz von LED-Technik. Der Neubau von Lichtsignalanlagen wird nicht gefördert.
Kosten für die Errichtung von Ladestationen und Planungs- und Beratungskosten werden zusätzlich gefördert.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
20 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die Errichtung großer effizienter Wärmepumpen ab 100 kW installierter Nennwärmeleistung. Die Anlagen können in folgenden Bereichen eingsetzt
werden:
- kombinierte Warmwasserbereitung und Bereitstellung des Heizwärmebedarfs in Gebäuden
- Bereitstellung des Heizwärmebedarfs in Nichtwohngebäuden
- Bereitstellung von Prozesswärme
- Wärme für Wärmenetze
Darlehen, Zuschuss
Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" - Große
effiziente Wärmepumpen
Kumulation
mit Bedingungen möglich
Luft/Wasser-Wärmepumpen werden nicht gefördert.
Bund
Modellvorhaben EffizienzhausPlus Gefördert werden 40 Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die am Modellvorhaben teilnehmenden Gebäude müssen die von der KfW geforderten Standards für ein KfWEffizienzhaus 40 (bei Neubauten) bzw. KfW-Effizienzhaus 55 (bei Sanierungen) deutlich unterschreiten.
Darlehen, Zuschuss
Kumulation
möglich
Informationsstelle
Chausseestraße 128 a
Deutsche Energie-Agentur (dena)
Chausseestraße 128 aD - 10115 Berlin
fon: 08000736734
hotline@dena.de
www.zukunft-haus.info/effizienzhausplus
www.dena.de
regionale Ansprechpartner
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
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im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Mit dem KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" sollen integrierte Quartierskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur
insbesondere zur Wärmeversorgung entwickelt und umgesetzt werden. Diese Konzepte können, falls vorhanden, aus integrierten Stadt(teil)-entwicklungskonzepten
oder aus wohnwirtschaftlichen Konzepten bzw. kommunalen Klimaschutzkonzepten (NKI) der jeweiligen Kommune unter Berücksichtigung der kommunalen
energetischen Ziele abgeleitet werden.
Integrierte Quartierskonzepte zeigen unter Beachtung aller anderen relevanten städtebaulichen Aspekte auf, welche technischen und wirtschaftlichen
Energieeinsparpotenziale im Quartier bestehen und welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden können, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
Ein Quartier sind stets mehrere flächenmäßig zusammenhängende private und/oder öffentliche Gebäude inklusive der öffentlichen Infrastruktur und entspricht einem
Gebiet unterhalb der Stadtteilgröße.
Zuschuss
Richtlinien und Informationen
Bund
Energetische Stadtsanierung Zuschüsse für integrierte
Quartierskonzepte und
Sanierungsmanager
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Kumulation
Niederlassung Frankfurt
Palmengartenstraße 5-9
Eine Kumulation mit anderen
D - 60325 Frankfurt
öffentlichen Förderprogrammen ist fon: 030 20264-5555
bedingt möglich. Die Finanzierung fax: 069 7431-2944
darf einen Anteil von 85 % der
Kosten nicht überschreiten. Eine
infocenter@kfw.de
Gefördert werden die Kosten für die Erstellung eines integrierten Konzepts auf Quartiersebene und die Kosten für einen Sanierungsmanager, der die Planung sowie die Kumulation mit Zuschüssen aus
www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Pro
Realisierung der in den Konzepten vorgesehenen Maßnahmen begleitet und koordiniert.
der "Richtlinie zur Förderung von
grammuebersi...
Klimaschutzprojekten in sozialen,
1. Erstellung eines integrierten Konzepts auf Quartiersebene
kulturellen und öffentlichen
Antragsstelle
Einrichtungen im Rahmen der
KfW Bankengruppe
Alle Maßnahmen der interaktiven Erarbeitung des Konzepts können Bestandteil der Konzeptentwicklung sein. Das umfasst die Abstimmung mit den relevanten
Klimaschutzinitiative" des BMU ist Niederlassung Berlin
Akteuren im Stadtteil, die Ansprache und Information von Eigentümern, Mietern und der Bürgerschaft. Diese können ggf. gesondert durch den Sanierungsmanager in nicht möglich
D - 10865 Berlin
enger Zusammenarbeit übernommen werden.
2. Sanierungsmanager
Gefördert werden die Kosten für einen Sanierungsmanager, der die Planung sowie die Realisierung der in den Konzepten vorgesehenen Maßnahmen begleitet und
koordiniert. Förderfähig sind Personal- und Sachkosten für die Dauer von maximal 2 Jahren.
Der Sanierungsmanager muss bestimmte Qualifikationen und Erfahrungen vorweisen (genaue Hinweise dazu s. Merkblatt). Je nach Umfang der geplanten Aufgaben
kann auch mehr als ein Sanierungsmanager gerechtfertigt sein.
Voraussetzungen
Fördervoraussetzung ist, dass die Kommune, sofern sie nicht selbst Zuschussbegünstigte ist, feststellt, dass es sich um ein förderfähiges Quartier mit einer
angemessenen Fläche handelt und die Beantragung von Zuschüssen für das jeweilige Quartier mit den beschlossenen städtischen Planungen und energetischen
Entwicklungskonzepten vereinbar ist. Die Förderfähigkeit des Quartiers ist durch die Kommune zu bestätigen.
Alle Angaben ohne Gewähr
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Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation mit Auflagen möglich
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle-KWK
Postfach 5160
D - 65726 Eschborn
fon: 06196-908 798
fax: 06196-908 859
mini-kwk@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Förderung von Mini-KWK-Anlagen Gefördert wird die Neuerrichtung von KWK-Anlagen bis 20 kWel (inkl. der notwendigen Anlagenperipherie) in Gebäuden, für die vor dem 01.01.2009 der Bauantrag
gestellt wurde oder eine Bauanzeige erstattet wurde (Bestandsbauten).
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der elektrischen Leistung der Anlage.
Voraussetzungen:
- Die Anlage muss 7 Jahre auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zweckentsprechend betrieben werden
- Die Anlage muss über einen Wartungsvertrag betreut werden
- Die Anlage darf nicht in Gebieten mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme liegen
- Ein integrierter Energiezähler zur Bestimmung der Strom- und Wärmeerzeugung im KWK-Prozess ist erforderlich
- Einhaltung der jeweils gültigen TA-Luft
- Die Vorgaben der EU-Richtlinie für KWK-Kleinstanlagen müssen übertroffen werden: Primärenergieeinsparung > 15 % für Anlagen < 10 kWel,
Primärenergieeinsparung > 20 % für Anlagen von 10 bis einschließlich 20 kWel.und mind. 85 % Gesamtjahresnutzungsgrad
- Wärmespeicher mit einem Energiegehalt von mind. 1,6 kWh pro installierte kWth, jedoch mind. 6,9 kWh
- Steuerung und Regelung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise inkl. eines intelligenten Wärmespeichermanagements sowie eines Messsystems zur
Bestimmung des aktuellen Strombedarfs (Smart Meter) für Anlagen ab 3 kWel
- definierten Schnittstelle für eine externe Leistungsvorgabe für Anlagen ab 3 kWel
- hydraulischen Abgleich
- Umwälzpumpe mit Effizienzklasse A
- Die Installation der Anlage muss innerhalb von 9 Monaten nach Bewilligung der Förderung erfolgen
Originaltitel
Richtlinien zur Förderung von KWKAnlagen bis 20 kWel
Bund
Energetische Stadtsanierung Energieeffiziente
Quartiersversorgung (Kommunale
Unternehmen)
Antragsberechtigt sind
- Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund (unmittelbare oder mittelbare Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler
Gebietskörperschaften oder Bundesländer mit insgesamt mehr als 50 % bei einer kommunalen Mindestbeteiligung von 25 %).
- Unternehmen (unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen) im Rahmen von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP-Modelle, zum Beispiel
Contracting), deren Gruppenumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet. Voraussetzung ist, dass die mit zu finanzierenden Investitionsgüter für die Laufzeit des KfWDarlehens von einer kommunalen Gebietskörperschaft, einem rechtlich unselbständigen Eigenbetrieb bzw. einem Gemeindeverband (zum Beispiel kommunaler
Zweckverband) oder einem Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund genutzt werden.
Darlehen
Kumulation möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Frankfurt
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt
fon: 0800 5399002 (Infocenter)
fax: 069 7431 9500
Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Infrastruktur, insbesondere in Stadtquartieren.
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
Folgende Maßnahmen sind förderfähig:
1. Quartiersbezogene Wärmeversorgung
- Neubau und Erweiterung von hocheffizienten wärmegeführten Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis konventioneller
Energieträger (Gas) und von Anlagen zur Nutzung industrieller Abwärme zur Wärmeversorgung im Quartier einschließlich Neu- und Ausbau von dezentralen
Wärmespeichern. Es muss mindestens ein weiterer Abnehmer angeschlossen sein, der nicht gleichzeitig Eigentümer oder Betreiber der einspeisenden Anlage ist.
- Neu- und Ausbau des Wärmenetzes zur Wärmeversorgung aus Kraft-Wärme-Kopplung bzw. Abwärme im Quartier (bis Hausanschlussstation). Dabei muss sich das
Wärmenetz über die Grundstücksgrenzen der einspeisenden Anlage ausdehnen sowie mindestens ein Abnehmer an das Wärmenetz angeschlossen sein, der nicht
gleichzeitig Eigentümer oder Betreiber der einspeisenden Anlage ist.
Originaltitel
Energetische Stadtsanierung Energieeffiziente Quartiersversorgung
(Kommunale Unternehmen)
2. Energieeffiziente Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Quartier
Die Investitionen müssen die Energieeffizienz verbessern und Energieeinspareffekte bewirken.
Alle Angaben ohne Gewähr
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im Auftrag der energiekonsens
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Darlehen
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-5188
kommune@kfw.de
www.kfw.de
Bund
Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften. Gemeindeverbände
Energetische Stadtsanierung Energieeffiziente
sind nach Einzelfallprüfung durch die KfW ebenfalls antragsberechtigt.
Quartiersversorgung (Kommunen) Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Infrastruktur, insbesondere in Stadtquartieren.
Kumulation möglich
Folgende Maßnahmen sind förderfähig:
1. Quartiersbezogene Wärmeversorgung
- Neubau und Erweiterung von hocheffizienten wärmegeführten Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis konventioneller
Energieträger (Gas) und von Anlagen zur Nutzung industrieller Abwärme zur Wärmeversorgung im Quartier einschließlich Neu- und Ausbau von dezentralen
Wärmespeichern. Es muss mindestens ein weiterer Abnehmer angeschlossen sein, der nicht gleichzeitig Eigentümer oder Betreiber der einspeisenden Anlage ist.
- Neu- und Ausbau des Wärmenetzes zur Wärmeversorgung aus Kraft-Wärme-Kopplung bzw. Abwärme im Quartier (bis Hausanschlussstation). Dabei muss sich das
Wärmenetz über die Grundstücksgrenzen der einspeisenden Anlage ausdehnen sowie mindestens ein Abnehmer an das Wärmenetz angeschlossen sein, der nicht
gleichzeitig Eigentümer oder Betreiber der einspeisenden Anlage ist.
Antragsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fax: 030 20264-5941
2. Energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung im Quartier
Die Investitionen müssen die Energieeffizienz verbessern und Energieeinspareffekte bewirken. Förderfähig sind:
- Ersatz bzw. Umrüstung ineffizienter bzw. veralteter Motoren und Pumpen durch hocheffiziente Anlagen
- Optimierung der Mess- und Regeltechnik sowie der Organisation der gesamten Ver- bzw. Entsorgungsanlage zur Verbesserung der Energieeffizienz
- Errichtung oder Umrüstung von Energierückgewinnungssystemen in Gefällestrecken mittels Turbinen bzw. rückwärtslaufender Pumpen
- Einbau bzw. Errichtung von Anlagen zur Wärmerückgewinnung (z.B. Wärmepumpen; Wärmetauscher, auch in Kombination mit Blockheizkraftwerken) in öffentlichen
Kanalsystemen
- Errichtung von Anlagen zur Energiegewinnung aus Klär- bzw. Faulgasen oder Umrüstung bestehender Anlagen zur verbesserten Energieausbeute unter
Berücksichtigung der Ressourceneffizienz
- Verbesserung der Energieeffizienz bei der Belüftung der Belebung
Originaltitel
Energetische Stadtsanierung Energieeffiziente Quartiersversorgung
(Kommunen)
Bund
Altersgerecht Umbauen
Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen und Ersterwerber von
neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen.
Gefördert werden barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden sowie der Ersterwerb von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder
Eigentumswohnungen.
1. Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
1.1 Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
Darlehen
Kumulation möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 0800 539 9002 (Infocenter)
fax: 069 7431 9500
infocenter@kfw.de
www.kfw.de
1.2 Eingangsbereich und Wohnungszugang
1.3 Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
1.4 Anpassung der Raumgeometrie
1.5 Maßnahmen an Sanitärräumen
1.6 Bedienelemente, Stütz- und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation
1.7 Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
2. Maßnahmen, mit denen der Standard Altersgerechte Wohnung/Altersgerechtes Haus erreicht wird.
3. Maßnahmen, die zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend DIN 18040-2 erforderlich sind.
Gefördert werden Maßnahmen, die nach der DIN 18040-2 durchgeführt werden.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
nicht möglich
Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Neuer Zollhof 3
D - 40221 Düsseldorf
fon: 0211 5504-5510
fax: 0211 5504-5505
buero@nachhaltigkeitspreis.de
www.nachhaltigkeitspreis.de
Bund
Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Beschreibung
Städte und Gemeinden
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen
Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.
Die Preisvergabe erfolgt in 3 Kategorien:
1. Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden
In dieser Kategorie wird je ein Preis für eine Groß-, Mittel- und Kleinstadt bzw. Gemeinde vergeben, in der die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in besonderer
Weise das Verwaltungshandeln prägen und die herausragende gesamtheitliche Nachhaltigkeitsleistungen in den folgenden Themenfeldern erbringen:
- Governance & Verwaltung
- Klima und Ressourcen
- Mobilität & Infrastruktur
- Wirtschaft & Arbeit
- Bildung & Integration
- Lebensqualität & Stadtstruktur
2. Preise in den einzelnen Themenfeldern
Es werden vergeben Preise für Städte und Gemeinden, die herausragende Nachhaltigkeitsleistungen in einem der sechs Themenfelder nachgewiesen haben.
3. Sonderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Prämiert wird eine Stadt oder eine Gemeinde, die sich mit besonderen Maßnahmen im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“engagiert.
Die Sieger in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden“ erhalten zur Umsetzung von innovativen Nachhaltigkeitsprojekten im kommunalen
Kontext eine zweckgebundene Fördersumme von jeweils 35.000 EUR. In den übrigen Kategorien wird kein Preisgeld vergeben.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Dieses Programm startet am 01.09.2012.
Darlehen
Gefördert werden Barriere reduzierende Maßnahmen im Bereich der kommunalen Infrastruktur, die zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend der DIN 18040-1
sowie im Vorgriff auf die künftige DIN 18040-3 dienen. Die technischen Mindestanforderungen müssen eingehalten werden.
Kumulation möglich
Informations- und Antragsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-62053
kommune@kfw.de
Bund
IKK - Barrierearme Stadt
Gefördert werden Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
1. Maßnahmen an bestehenden Gebäuden der kommunalen Infrastruktur (z. B. Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Bibliotheken, Veranstaltungs- und Sportstätten)
- Wege zu Gebäuden und Stellplätze
- Gebäudezugänge und Servicesysteme
- Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
- Raumgeometrie
- Sanitärräume
- Bodenbeläge in Innenräumen
- Bedienelemente, Raumakustik, Orientierung, Kommunikation
- Sportstätten
2. Maßnahmen an bestehenden Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum (z. B. Straßen, Haltestellen)
- Verkehrsanlagen
- Öffentlicher Raum
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
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im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Dieses Programm startet am 01.09.2012.
Darlehen
Gefördert werden Barriere reduzierende Maßnahmen im Bereich der kommunalen Infrastruktur, die zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend der DIN 18040-1
sowie im Vorgriff auf die künftige DIN 18040-3 dienen. Die technischen Mindestanforderungen müssen eingehalten werden.
Kumulation möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-62053
kommune@kfw.de
Bund
IKU - Barrierearme Stadt
Gefördert werden Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
1. Maßnahmen an bestehenden Gebäuden der kommunalen Infrastruktur (z. B. Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Bibliotheken, Veranstaltungs- und Sportstätten)
- Wege zu Gebäuden und Stellplätze
- Gebäudezugänge und Servicesysteme
- Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
- Raumgeometrie
- Sanitärräume
- Bodenbeläge in Innenräumen
- Bedienelemente, Raumakustik, Orientierung, Kommunikation
- Sportstätten
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
2. Maßnahmen an bestehenden Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum (z. B. Straßen, Haltestellen)
- Verkehrsanlagen
- Öffentlicher Raum
Die Förderung erfolgt nach der EG De-minimis-Verordnung.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind Betreiber zuschlagsberechtigter KWK-Anlagen. Als Betreiber einer KWK-Anlage gilt, wer den erzeugten Strom in ein Netz der allgemeinen
Versorgung einspeist oder zur Eigenversorgung bereitstellt. Die Betreibereigenschaft ist dabei nicht an die Stellung des Eigentümers der Anlage gebunden.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 425
Postfach 51 60
D - 65726 Eschborn
fon: 06196 908-437
fax: 06196 908-800
kwk-verfahren@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWK-Anlagen
Die Förderung erfolgt in Form von Zuschlägen für selbstgenutzten und ins Stromnetz eingespeisten Strom aus hoch effizienten KWK-Anlagen, die nach dem
01.01.2009 und bis zum 31.12.2020 in Dauerbetrieb genommen werden. Der Anspruch auf einen KWK-Zuschlag für den selbstgenutzten Strom muss, wie auch für den
eingespeisten Strom, beim Stromnetzbetreiber geltend gemacht werden. Wenn die KWK-Anlage vom BAFA zugelassen wurde, wird der KWK-Zuschlag vom
Stromnetzbetreiber ausgezahlt.
Die Zuschlagssätze für Strom aus KWK-Anlagen sind nach Leistungsanteilen gestaffelt:
- bis 50 kWel: 5,41 Cent/kWh
- bis 250 kWel: 4,0 Cent/kWh
- bis 2 MWel: 2,4 Cent/kWh
- über 2 MWel: 1,8 Cent/kWh
Kumulation möglich
Für KWK-Anlagen im Anwendungsbereich des Treibhausgas Emissionshandelsgesetzes erhöht sich der Zuschlag um weitere 0,3 Cent/kWh.
Beispiel: bei einem 250kWel-BHKW wird 20 % des Stroms mit 5,41 Cent/kWh vergütet, 80% mit 4,0 Cent/kWh
Es werden nur Anlagen gefördert, die keine bereits bestehende Fernwärmeversorgung aus KWK-Anlagen verdrängen. Eine Verdrängung von Fernwärmeversorgung
liegt nicht vor, wenn eine bestehende KWK-Anlage vom selben Betreiber oder im Einvernehmen mit diesem durch eine oder mehrere neue KWK-Anlagen ersetzt wird.
Die bestehende KWK-Anlage muss nicht stillgelegt werden.
Für kleine KWK-Anlagen bis 2 MWel, die serienmäßig hergestellt wurden, müssen dem BAFA das Inbetriebnahmeprotokoll sowie Herstellerunterlagen mit den
technischen Daten vorgelegt werden. Für größere oder nicht serienmäßig hergestellte Anlagen ist ein Sachverständigengutachten erforderlich.
Bund
Energieeffizient Sanieren Kommunale Unternehmen
Zielgruppe (standardisiert): Kommunen, kommunale Eigenbetriebe
Die Förderung erfolgt in Form von Informationsstelle
Darlehen mit Tilgungszuschüssen. KfW-Bankengruppe
Gefördert werden Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur, die bis zum 01.01.1995 fertig gestellt
Niederlassung Berlin
worden sind und der EnEV 2009 unterliegen. Förderfähig sind Sanierungsmaßnahmen, wie z. B. die Fenstererneuerung, Dämmung, Erneuerung der Heizungsanlage Kumulation
D - 10865 Berlin
oder der Beleuchtungsanlage sowie der Ersatz oder Einbau von Lüftungsanlagen einschließlich der Beratungs- und Planungsleistungen.
möglich
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-62053
1. Energetische Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus
kommune@kfw.de
2. Einzelmaßnahmen
www.kfw.de/219
Gefördert werden von einem Sachverständigen empfohlene energetische Einzelmaßnahmen. Bei Dämmmaßnahmen sind bestimmte bauteilbezogene U-Werte
einzuhalten.
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Gefördert werden folgende innovative Techniken:
Marktanreizprogramm zur
Zuschuss
Förderung erneuerbarer Energien Innovationsförderung Biomasse
1.Brennwertnutzung
Kumulation bedingt möglich
- die Errichtung einer Biomasseanlage mit Abgaswärmetauscher oder -wäscher
- die Nachrüstung einer bestehenden Biomasseanlage um einen Abgaswärmetauscher oder -wäscher
Voraussetzung ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Umwälzpumpen in der Heizungsanlage müssen die Anforderungen entsprechend der Effizienzklasse
A erfüllen.
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
2. Partikelabscheider
Förderfähig sind Anlagen zur sekundären Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel
- Errichtung oder Nachrüstung mit einem elektrostatischen Abscheider
- Errichtung oder Nachrüstung mit einem filternden Abscheider (z. B. Gewebefilter, keramische Filter)
- Errichtung oder Nachrüstung mit einem Abscheider als Abgaswäscher ohne Brennwertnutzung*
Nicht förderfähig sind Fliehkraftabscheider wie Zyklone oder Multizyklone.
Voraussetzung ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Umwälzpumpen in der Heizungsanlage müssen die Anforderungen entsprechend der Effizienzklasse
A erfüllen.
Die Funktion und die Wirksamkeit eines Abscheiders muss von einer unabhängigen, fachlich anerkannten Einrichtung geprüft und dokumentiert worden sein, z. B. TÜV
oder öffentliche Forschungseinrichtung.
Folgende Unterlagen sind einzureichen:
Die Förderung beträgt im Neubau 850,- EUR.
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten - Investive
Maßnahmen zur CO2Emissionsminderung
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
1. Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung
1.1. Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung mit einem CO2Minderungspotenzial von mind. 50 %
1. 2. Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung mit einem CO2Minderungspotenzial von mind. 60 %
1.3. Sanierung und Nachrüstung von raumlufttechnischen Anlagen unter Berücksichtigung hoher Effizienzanforderungen im Bestand von Nichtwohngebäuden
2. Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität
Es werden bauliche und infrastrukturelle Investitionen in folgenden Bereichen gefördert:
Zuschuss
Kumulation möglich
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Umwelt FB Klimaschutz
Zimmerstraße 26-27
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-577
fax: 030 20199-3100
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiativekommunen
2.1 Umbaumaßnahmen im Straßenraum
Gefördert werden Maßnahmen, die die Vereinbarkeit der Nutzung durch die verschiedenen Verkehrsarten unter besonderer Berücksichtigung des Fußverkehrs
verbessern und dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu senken.
2.2 Errichtung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsstationen
Ziel der Förderung ist es, Fuß-, Radverkehr, Car-Sharing und ÖPNV zu vernetzen und so ein klimaverträglicheres Mobilitätsverhalten anzuregen.
2.3 Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur
Gefördert wird in diesem Zusammenhang u.a. die Ergänzung vorhandener Wegenetze für den Radverkehr und die Einrichtung hochwertiger Radabstellanlagen an
Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs.
3. Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien
Gefördert wird der Einsatz geeigneter Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
29 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
IKU - Kita-Ausbau
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Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind:
- Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund (unmittelbare oder mittelbare Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler
Gebietskörperschaften oder Bundesländer mit insgesamt mehr als 50 % bei einer kommunalen Mindestbeteiligung von 25 %).
- Alle gemeinnützigen Organisationsformen einschließlich Kirchen.
- Natürliche Personen und Unternehmen unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen, die als Träger der öffentlichen oder freien Jugendhilfe bzw. als
Tagespflegepersonen mit der Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege betraut sind.
- Unternehmen (unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen) sowie natürliche Personen im Rahmen von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPPModellen), deren Gruppenumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet, sofern die mit zu finanzierenden Investitionsgüter für die Laufzeit des KfW-Darlehens von einer
kommunalen Gebietskörperschaft, einem kommunalem Unternehmen, einer gemeinnützigen Organisation einschließlich Kirchen oder Natürliche Personen und
Unternehmen unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen (gemäß oben stehender Definitionen) genutzt werden.
Gefördert werden Investitionsvorhaben, zur Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren durch Neubau oder Sanierung von
Gebäuden, die zur Nutzung als Tageseinrichtungen und als Räumlichkeiten für Kindertagespflege dienen.
Förderfähig sind:
- Neubauten
- Umbauten von Gebäuden zur Umnutzung/Umwandlung
- Sanierungen, Renovierungen und Modernisierungsmaßnahmen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Ausstattungsinvestitionen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Erwerb von Grundstücken und Immobilien
Darlehen
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 10865 Berlin
fon: 0800 539-9002 (Infocenter)
fax: 069 7431-9500
infocenter@kfw.de
Kumulation
möglich
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
Voraussetzungen:
- Die neu geschaffenen bzw. gesicherten Plätze müssen zunächst schwerpunktmäßig, d. h. mehr als zur Hälfte, für Kinder unter drei Jahren bereitstehen.
- Mindestens für die Dauer der ersten Zinsbindungsphase muss der Nutzungszweck "Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege" für die
geförderten Räumlichkeiten gewährleistet sein.
- Innerhalb von 9 Monaten nach Vollauszahlung des Darlehens ist der programmgemäße Einsatz der Mittel durch Vorlage des ausgefüllten Verwendungsnachweises
direkt bei der KfW nachzuweisen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
IKK - Kita-Ausbau
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Sanierung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind:
- kommunale Gebietskörperschaften
- rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
- Gemeindeverbände (z. B. kommunale Zweckverbände), die gemäß § 27 Nummer 1 a in Verbindung mit § 26 Nummer 2 a der Solvabilitätsverordnung ein
Risikogewicht im Kreditrisikostandardansatz von Null haben. Hierzu erfolgt eine Einzelfallprüfung durch die KfW.
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind:
- kommunale Gebietskörperschaften
- rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
- Gemeindeverbände (z. B. kommunale Zweckverbände), die gemäß § 27 Nummer 1 a in Verbindung mit § 26 Nummer 2 a der Solvabilitätsverordnung ein
Risikogewicht im Kreditrisikostandardansatz von Null haben. Hierzu erfolgt eine Einzelfallprüfung durch die KfW.
Gefördert werden Investitionsvorhaben, zur Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren durch Neubau oder Sanierung von
Gebäuden, die zur Nutzung als Tageseinrichtungen und als Räumlichkeiten für Kindertagespflege dienen.
Förderfähig sind:
- Neubauten
- Umbauten von Gebäuden zur Umnutzung/Umwandlung
- Sanierungen, Renovierungen und Modernisierungsmaßnahmen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Ausstattungsinvestitionen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Erwerb von Grundstücken und Immobilien
Darlehen
Informations- und Antragsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 2 02 64-5311
kommune@kfw.de
Kumulation
möglich
Voraussetzungen:
- Die neu geschaffenen bzw. gesicherten Plätze müssen zunächst schwerpunktmäßig, d. h. mehr als zur Hälfte, für Kinder unter drei Jahren bereitstehen.
- Mindestens für die Dauer der ersten Zinsbindungsphase muss der Nutzungszweck "Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege" für die
geförderten Räumlichkeiten gewährleistet sein.
- Innerhalb von 9 Monaten nach Vollauszahlung des Darlehens ist der programmgemäße Einsatz der Mittel durch Vorlage des ausgefüllten Verwendungsnachweises
direkt bei der KfW nachzuweisen.
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten Beratungsleistungen für
Kommunen am Beginn ihrer
Klimaschutzaktivitäten
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
Antragsberechtigt sind Kommunen, die bisher noch kein Klimaschutzkonzept oder Teilkonzept erarbeitet oder dieses beantragt haben
Zuschuss
Kumulation
Gefördert wird Beratungsleistungen von externen Dienstleistern. Die Förderung richtet sich an Kommunen, die noch am Anfang ihres Klimaschutzengagements stehen, möglich
ihnen soll ermöglicht werden die Grundlage für die optional anschließende Erstellung von Klimaschutzkonzepten zu erarbeiten. Mit Hilfe des Beratungangebots soll der
strukturierten Einstieg erleichtert und die Entwicklung langfristige Strategien unterstützt werden. Die Beratungsleistungen müssen folgende Punkte enthalten:
- Wissensaufbau und -transfer bei bzw. zwischen den relevanten Akteuren
- Gestaltung und Durchführung eines partizipativen Prozesses (Schwerpunkt Akteursbeiteiligung, Zuständigkeiten in der Verwaltung)
- Leitbildentwicklung (Diskurs über Ziele, prioritäre Handlungsfelder, begleitende Öffentlichkeitsarbeit)
- Entscheidungshilfe zum weiteren Vorgehen (z. B. Erstellung eines Klimaschutzkonzepts, Teilkonzepts oder integrierten Quartierkonzepts im Rahmen des KfWProgramms "Energetische Stadtsanierung")
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Umwelt FB Klimaschutz
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-577
fax: 030 20199-3100
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiativekommunen
Voraussetzung ist, dass noch kein integriertes Klimaschutzkonzept oder Teilkonzept erarbeitet wurde, bzw. dessen Förderung beantragt wurde. Die Berater/innen
müssen über mind. 5 Jahre Berufserfahrungen auf dem Gebiet des kommunalen Klimaschutzes verfügen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Bund
Wettbewerb Historische
Antragsberechtigt sind alle Kommunen mit Programmgebieten des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz. Zusätzlich können auch Kommunen
Stadtkerne - integriert denken und teilnehmen, die über einen historischen Stadt- und Ortskern oder über Stadtbereiche von städtebaulicher Bedeutung verfügen und bereit sind, für diese integrierte
handeln
Entwicklungskonzepte zu erarbeiten.
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Preisgeld
Informations- und Antragsstelle
orange edge - urban research+marketing
Dr. Stefanie Bremer
Lüneburger Straße 16
D - 21073 Hamburg
fon: 040 83986231
bremer@orangeedge.de
Kumulation
nicht möglich
Beschreibung
Gefördert werden integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte in historischen Stadt- und Ortskernen sowie in Stadtbereichen mit einem hohen Anteil an
Denkmalen, Denkmalensembles und besonders erhaltenswerter, stadtbildprägender Bausubstanz oder Stadtanlagen.
Durch den Wettbewerb sollen beispielhafte Leistungen der Kommunen für integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte an der Schnittstelle zwischen
Energieeffizienz und Denkmalpflege ausgezeichnet werden. Dabei soll ein möglichst breites Spektrum an Lösungsmöglichkeiten und planerischen Ansätzen gesammelt
und ausgezeichnet werden. Innovative Lösungen könnten sein:
- innovative Verfahren mit integrierten Ansätzen, Methoden der dialogischen Kommunikation
- neue Verwaltungsstrukturen
- transdisziplinäre Ansätze bei der energetischen Bilanz auf Quartiersebene, um bei unterschiedlichen Graden des Energieverbrauchs einen Ausgleich zu organisieren
- neue Konzepte für die verkehrliche Entlastung, Förderung umweltverträglicher Verkehrsmittel in historischen Stadtteilen
- Unterstützung von bürgerlichem Engagement und neuen Handlungsmöglichkeiten für Stadtbewohner und Stadtwirtschaft beim effizienten Umgang mit Ressourcen
der Stadt
- konstruktive Energieeinsparungen am Gebäude und in der städtischen Infrastruktur, die bautechnische Innovationen im Bestand auslösen
- neue Formen der privaten Beteiligung (z. B. im Rahmen von Verfügungsfonds), um planerische Ziele zu erreichen
Vorgesehen sind 5 bis 10 dotierte Auszeichnungen und 5 bis 10 dotierte Anerkennungen. Für die Preise stehen bis zu 200.000,- EUR bereit. Die Preisträgerarbeiten
werden in einer Ausstellung am Tag der Auszeichnung präsentiert. Vertreter der ausgezeichneten Kommunen erhalten die Gelegenheit, ihre Planungskonzepte im
Rahmen einer Fachtagung zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Bund
Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit
Gefördert wird die die Umstellung einer bestehenden Heizungsanlage auf erneuerbare Energien in bestehenden Wohngebäuden, für die vor dem 01.01.2009 ein
Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde. Förderfähig ist auch die Umstellung der Heizungsanlage im Rahmen einer Nutzungsänderung von beheizten
Nichtwohnflächen in Wohnflächen (Umwidmung).
Für die Heizungsanlagen gelten die Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse aus dem Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im
Wärmemarkt (MAP). Programmziel ist die ergänzende Kreditfinanzierung in der Kombination mit Zuschüssen der BAFA-Förderung aus dem MAP.
Im Rahmen der Umstellung von Heizungsanlagen auf erneuerbare Energien, werden z. B. folgende Anlagen gefördert.
- thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m 2 Bruttokollektorfläche
- Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW
- Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW
Sofern das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird, ist eine zentrale Heizungsanlage und/oder eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude
förderfähig.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Darlehen
Kumulation möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 0800 539-9002
fax: 069 7431-9500
infocenter@kfw.de
www.kfw.de/167
Antragsstelle
frei wählbares Finanzierungsinstitut
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Sanierung
Förderkonditionen
Bund
Gefördert werden thermische Solaranlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme im Neubau und Gebäudebestand. Förderfähige Solaranlagen könne anteilig auch zur Zuschuss
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien - Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser verwendet werde. Der überwiegende Teil der jährlich bereitgestellten Solarwärme muss jedoch den oben genannten
Prozesswärme
Zweck dienen.
Kumulation
möglich
1. Basisförderung
Gefördert wird die Errichtung von thermischen Solaranlagen zur Breitstellung von Prozesswärme.
2. Bonusförderung für die Errichtung von Anlagen bis max. 20 m2 installierter Bruttokollektorfläche
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
Richtlinien und Informationen
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare
_energien/solarthermie/index.html
- Regenerativer Kombinationsbonus
Wird zusätzlich eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpe eingesetzt, erhöht sich die Förderung um 500,- EUR.
- Kesseltauschbonus
- Solarpumpenbonus
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Speicher"
Gefördert werden stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage die
an das elektrische Netz angeschlossen ist. Die Förderung erfolgt durch zinsgünstige Darlehen der KfW und durch Tilgungszuschüsse, die vom Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert werden.
Darlehen, Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
nicht möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 0800 539-9001 (Infocenter)
fax: 069 7431-9500
info@kfw.de
Folgende Maßnahmen werden gefördert:
- die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem.
- ein stationäres Batteriespeichersystem, das nachträglich zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage installiert wird.
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
Bund
Projektaufruf "Stadtentwicklung
und Wirtschaft"
Gefördert werden bespielhafte Projekte für eine innovative Stadtentwicklung, die einen Querschnitt unterschiedlichster Formen wirtschaftlichen Engagements in der
Stadtentwicklung abbilden und zeigen, welche vielfältigen positiven Wirkungen diese Aktivitäten haben können.
Die Pilotprojekte können sich auf Fragestellungen in folgenden Feldern beziehen:
- Entwicklung der europäischen Stadt
- Lokale und regionale Netzwerke
- Unternehmerisches Engagement für die Stadtentwicklung
- Entwicklung unter Sparzwang - ein Innovationsmotor
An die Pilotprojekte wird der Anspruch gestellt, dass sie innovativ, beispielgebend und kooperativ sein sollen:
- Innovativ kann ein Projekt sein, indem es mit neuen Ansätzen des Zusammendenkens von Wirtschaft und Stadtentwicklung experimentiert oder erprobte Ansätze
weiterentwickelt und in einem neuen Kontext erprobt.
- Beispielgebend können Projekte sein, wenn sie grundlegende Herausforderungen aufgreifen und exemplarisch Lösungen aufzeigen, die auch auf andere
Anwendungsfälle übertragbar sein können.
- Kooperativ sollten die Pilotprojekte neue Maßstäbe setzen, die über den üblichen Grad an Förderung bzw. Sponsoring hinausreichen. Die kooperative Umsetzung von
innovativen Konzepten durch wirtschaftliche Akteure und anderen Stadtentwicklungs-Verantwortlichen ist daher ein wichtiges Anliegen.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
möglich
Bundesinstitut für Bau- Stadt- und
Raumforschung (BBSR) im Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99 401-0
fax: 0228 99 401-2355
projektaufruf-nsp@firu-mbh.de
www.nationalestadtentwicklungspolitik.de/cln_030/nn_13
50224/DE/Wettbewerbe/ProjektaufrufWirt
schaft/projektaufruf__node.html?__nnn=tr
ue
Förderfähig sind hauptsächlich nicht investive Kosten. Die Höhe der Zuwendungen beträgt bis zu 50 % der Projektkosten, max. 70.000,- EUR je Projekt. Die Projekte
werden für einen Zeitraum von max. 2,5 Jahren unterstützt.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
30
Region/ Fördermaßnahme
140
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Neubau-Erwerb
15
Förderkonditionen
35
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird der Neubau von Wohnraum in Baulücken und im innerstädtischen Verdichtungsbereich mit mehr als zwei Mietwohnungen oder Mietreihenhäusern. Die
Wohnungen im Erdgeschoss sollen barrierefrei hergestellt werden. Es gelten Wohnflächengrenzen.
Darlehen
Bremer Aufbau-Bank GmbH
Langenstraße 2-4
D - 28195 Bremen
fon: 0421 9600-457
fax: 0421 9600-8457
mail@bab-bremen.de
www.bab-bremen.de
Bremen
Mietwohnraumförderung Förderung des Neubaus von
Mietwohnungen
Außenstelle Bremerhaven
Stadthaus 1
Hinrich-Schmalfeldt-Straße
D - 27576 Bremerhaven
fon: 0471 308-4635
fax: 0471 308-4637
ralf.baumgarten@bab-bremen.de
Bremen
BHKW-Check
Die unverbindliche Initialberatung sowie die grundsätzliche Prüfung der Machbarkeit, ob der Einsatz eines BHKW sinnvoll ist, wird kostenfrei angeboten.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Kostenlos
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172-173
D - 28195 Bremen
fon: 0421 376671-52
fax: 0421 376671-9
koch@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de/bhkw
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die Erstellung von Energie- und Versorgungskonzepten zur Planung von energieeffizienten Stadtquartieren. Die Konzepte beinhalten folgende Punkte:
- Optimierung des Wärmeschutzes
- kompakte Bauweise
- Einsatz hochgedämmter Bauteile (passivhaustaugliche Komponenten)
- Optimierung des Raumklimas
- passive Sonnenenergienutzung
- Tageslichtnutzung
- Vermeidung maschineller Kühlung
- Klimaschonende und wirtschaftliche Energieversorgung bzw. Energieerzeugung
- Einsatz effizienter Anlagentechnik und effizienter Brennstoffausnutzung
- Nutzung von Umweltenergie oder Abwärme/Fernwärme oder KWK
- Einsatz von erneuerbaren Energien
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172-173
D - 28195 Bremen
fon: 0421 376671-0
fax: 0421 376671-9
info@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de/de/klimaschutz/e
xpertequalifizierungd6bdaa/foerderprogrammheizungsoptimierung/foerderprogrammheizungsoptimierung.html
Darlehen und Zuschuss
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günter-Wagner-Allee 12-16
D - 30177 Hannover
fon: 0511 30031-313
fax: 0511 30031-11313
www.nbank.de
Bremen
Erstellung von Energie- und
Versorgungskonzepten
Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Umfang der zu untersuchenden Fragestellungen.
Voraussetzung ist, dass das Wohnobjekt/Neubaugebiet mehr als 20 Wohneinheiten hat bzw. die Nutzfläche des Gebäudes größer als 1.000 m2 ist.
Niedersachsen
Wohnraumförderungsprogramm - Gefördert wird der Neubau, Aus- oder Umbau sowie die Erweiterung von Apartments in Wohngruppen oder Wohn-/Schlafräumen in Wohngemeinschaften als
Mietwohnraum für
Mietwohnraum. Für die fertiggestellten Apartments oder Wohngemeinschaften besteht eine Belegungs- und Mietpreisbindung. Die Zweckbestimmung der Wohnung
gemeinschaftliche Wohnformen
beträgt 15 Jahre. Es gelten Wohnflächenmindestgrenzen. Die Höhe der Eigenleistung beträgt 25 %.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Niedersachsen
Städtebauförderungsprogramm
Zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen stellt der Bund jedes Jahr Finanzhilfen zur Verfügung. Das Land Niedersachsen fördert mit Bundes- und Landesmitteln die Zuschuss
folgenden Maßnahmen:
1. Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen (Normalprogramm)
Gefördert wird die Beseitigung städtebaulicher Missstände insbesondere mit dem Ziel der nachhaltigen Stärkung von Stadt- und Ortskernen sowie der Wiedernutzung
von Brachflächen zur nachhaltigen Aufwertung des Gebiets.
2. Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt
Gefördert werden städtebauliche Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem sozialem Entwicklungsbedarf.
3. Stadtumbau
Über das Programm werden städtebauliche Maßnahmen der Anpassung zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in solchen Gebieten gefördert, die von
erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind.
4. Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Es werden Einzelmaßnahmen als Bestandteile einer Gesamtmaßnahme gefördert, die der Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren alst
Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben dienen.
5. Städtebaulicher Denkmalschutz
Gefördert werden Einzelmaßnahmen als Bestandteile einer Gesamtmaßnahme, insbesondere historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter
Grundlage, die gesichert und erhalten werden sollen. Förderfähig sind:
- Maßnahmen zur Sicherung erhaltenswerter Gebäude, historischer Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder
städtebaulicher Bedeutung
- Modernisierung und Instandsetzung oder der Aus- und Umbau dieser Gebäude oder Ensembles
- Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Platzräumen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung
- Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrisses
- die Leistungen von Sanierungsträgern zur Beratung von Eigentümern über die Einhaltung von Auflagen der Denkmalpflege oder aus örtlichen Satzungen
In Ausnahmefällen kann auch die bauliche Ergänzung von gesichtlich bedeutsamen Ensembles berücksichtigt werden.
6. Kleinere Städte und Gemeinden
Gefördert werden städtebauliche Gesamtmaßnahmen zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Fördergebiete sind räumlich
abzugrenzen. Die Festlegung des gesamten Gemeindegebiets als Fördergebiet ist nicht zulässig.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Ministerium für Soziales, Frauen, Familie
und Gesundheit
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
D - 30159 Hannover
fon: 0511 120-0
fax: 0511 120-4296
pressestelle@ms.niedersachsen.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Darlehen, Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation möglich
Informationsstelle
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16
D - 30177 Hannover
fon: 0511 30031-313
fax: 0511 30031-11313
wohnraum@nbank.de
www.nbank.de/Privatpersonen/Wohnrau
m/Wohnraumfoerderung/index.php
Niedersachsen
Wohnraumförderungsprogramm - Gefördert wird der Neu-, Aus- und Umbau sowie die Erweiterung von Altenwohnungen, Wohnungen für Menschen mit Behinderungen sowie für hilfe- und
Förderung von Mietwohnungen für pflegebedürftige Menschen.
ältere Menschen und Menschen
mit Behinderungen
1. Neubau
Für Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG werden Darlehen gewährt.
2. Um- und Ausbau
Für den Um- und Ausbau oder die Erweiterung von bestehenden Wohnungen wird ein Darlehen bis max. 40 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten gewährt,
höchstens der Förderbetrag wie für ein vergleichbares Neubauvorhaben.
Für Mehraufwendungen bei baulichen Maßnahmen für schwerbehinderte Menschen kann ein zusätzliches Darlehen von max. 5.000,- EUR je Wohnung gewährt
werden.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Die Größe der Wohnung muss angemessen sein
- Für die Dauer von 3 Jahren nach Bezugsfähigkeit gelten Mietobergrenzen
- Die Obergrenzen des Gesamteinkommens der Wohnungssuchenden muss eingehalten werden
- Die Bonität des Investors und die Wirtschaftlichkeit des Mietobjektes müssen gegeben sein
Gefördert wird der Neu-, Aus- und Umbau sowie die Erweiterung von Altenwohnungen, Wohnungen für Menschen mit Behinderungen sowie für hilfe- und
pflegebedürftige Menschen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Antragsstelle
Wohnraumförderungstelle der
zuständigen Kommune
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Der Bund stellt den Ländern nach Maßgabe des Bundeshaushaltsplans 2010 Bundesmittel zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen folgende Programme zur
Verfügung:
1. Soziale Stadt
2. Stadtumbau Ost/West
3. Städtebaulicher Denkmalschutz Ost/West
4. Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
5. Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen Ost/West
6. Kleinere Städte und Gemeinden
Zuschuss.
Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung
Referat SW 21
Krausenstraße 17-20
D - 10117 Berlin
fon: 030 2008-0
fax: 030 2008-1920
poststelle@bmvbs.bund.de
Bund
Finanzhilfen des Bundes zur
Städtebauförderung
Kumulation
möglich
Die spezifischen Länderrichtlinien regeln auf der Grundlage der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung, in der Bund und Länder jedes Jahr beschließen, welche
städtebaulichen Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen für jeden Programmbereich förderfähig sind.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Das EEG regelt:
- den vorrangigen Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas im Bundesgebiet einschließlich der deutschen
ausschließlichen Wirtschaftszone (Geltungsbereich des Gesetzes) an die Netze für die allgemeine Versorgung mit Elektrizität
- die vorrangige Abnahme, Übertragung und Vergütung dieses Stroms durch die Netzbetreiber
- den bundesweiten Ausgleich des abgenommenen und vergüteten Stroms
Einspeisevergütung nach EEG
Allgemein
zuständiger Energieversorger oder
Netzbetreiber
www.erneuerbare-energien.de
www.clearingstelle-eeg.de
Bund
Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG)
Die Anlage muss dem Netzbetreiber gemeldet werden. Ein Vertragsabschluss ist nicht zwingend erforderlich. Bei Photovoltaikanlagen müssen Standort und Leistung
an die Bundesnetzagentur gemeldet werden, ansonsten entfällt die Verpflichtung des Netzbetreibers, den Strom zu vergüten.
Für in Betrieb genommene Anlagen werden festgelegte Vergütungssätze in der Regel für 20 Jahre gewährt. Die Höhe der Vergütung für den Strom hängt von der
Energiequelle und der Größe der Anlage ab. Die Höhe der Vergütung hängt außerdem vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage ab, das heißt je später eine
Anlage in Betrieb genommen wird, desto geringer ist die Vergütung (jährliche Degression).
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Kumulation
möglich
Meldung von Standort und Leistung von
Photovoltaikanlagen
Bundesnetzagentur, DLZ 60
Postfach 10 04 40
D - 34004 Kassel
fon: 0561 7292-120
fax: 0180 5 734870-1001
kontakt-solaranlagen@bnetza.de
www.bundesnetzagentur.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Das am 01.04.2002 in Kraft getretene Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, das die Erhaltung, den Ausbau und die Modernisierung der KWK-Anlagen fördert, ist zum
01.01.2009 novelliert worden. Neben der weiterlaufenden Förderung des eingespeisten KWK-Stroms wird jetzt auch der selbstgenutzte Strom sowie der Neu- und
Ausbau von Wärmenetzen gefördert.
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
1. KWK-Anlagen
Gefördert werden ausschließlich hocheffiziente KWK-Anlagen im Sinne der EU-KWK-Richtlinie 2004/8/EG v. 11.02.2004. Die Förderung gilt auch für Bestandsanlagen,
die vor dem 01.04.2002 erstmals in Betrieb genommen wurden, dann aufwändig modernisiert und bis 2016 wieder in Dauerbetrieb genommen oder durch eine
Neuanlage ersetzt werden.
2. Wärmenetze
Ein Zuschuss für den Aus- und Neubau von Wärmenetzen von neu verlegten Wärmeleitungen.
Zuschuss
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 432
Postfach 51 60
D - 65726 Eschborn
fon: 06196 908-437
fax: 06196 908-800
kwk-verfahren@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz
Kumulation
KWK-Strom, der nach dem EEG
vergütet wird, fällt nicht in den
Anwendungsbereich dieses
Gesetzes.
Besondere Hinweise
zu 1.: Das BAFA stellt Herkunftsnachweise für Strom aus hocheffizienter KWK aus. Die Zulassung kann rückwirkend zum Zeitpunkt der Aufnahme des Dauerbetriebs
der Anlage erteilt werden, wenn der Antrag im gleichen Kalenderjahr beim BAFA eingereicht wird. Zwischen KWK-Anlagen, die vor oder nach der Novelle in Betrieb
genommen wurden, wird kein Unterschied gemacht. Das heißt, dass bereits erteilte Zulassungsbescheide keiner Änderung bedürfen.
Für Strom aus Biomasse-KWK-Anlagen werden keine zusätzlichen Zuschläge gewährt, wenn dieser nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet wird.
Das BAFA verzichtet seit dem 01.01.2009 auf alle Jahresmitteilungen für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 10 kW.
zu 2.: Wärmenetze, für die eine Förderung nach dem KWK-Gesetz gewährt wird, erhalten von der KfW nur eine Zusatzförderung, wenn sie die Förderbedingungen der
KfW erfüllen.
Wärmenetze, die keine Förderung nach dem KWK-Gesetz erhalten, werden in vollem Umfang von der KfW bezuschusst, wenn sie die Förderbedingungen der KfW
erfüllen.
Bund
IKU - KfW-Investitionskredit
Kommunale Unternehmen
Gefördert werden Investitionen in die kommunale Infrastruktur, z. B. im Rahmen der
- allgemeinen Verwaltung
- öffentlichen Sicherheit und Ordnung
- Wissenschaft, Technik und Kulturpflege
- Stadt- und Dorfentwicklung, z. B. auch touristische Infrastruktur
- sozialen Infrastruktur (Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen etc.)
- Ver- und Entsorgung
- kommunalen Verkehrsinfrastruktur inkl. Öffentlicher Personennahverkehr
- Energieeinsparung und Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger
- Erschließungsmaßnahmen, einschließlich Aufwendungen für Grunderwerb, die dauerhaft von dem kommunalen Unternehmen zu tragen und nicht umlagefähig sind
Darlehen
Kumulation
möglich.
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
Refinanziert werden auch Forfaitierungsmodelle. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Gesellschafterstruktur des Forderungsverkäufers. Voraussetzung
ist, dass die Forderungsschuldner kommunale Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände sind und die zu refinanzierenden anzukaufenden Forderungen
von den Forderungsschuldnern einredefrei gestellt werden.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
Räumliche Strukturmaßnahmen
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden kommunale Infrastrukturmaßnahmen sowie andere Vorhaben und Einrichtungen in der kommunalen Daseinsvorsorge. Dazu zählen Investitionen in
die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Straßenbau, kommunale Verwaltungsgebäude und Bildungseinrichtungen.
Darlehen
Landwirtschaftliche Rentenbank
Postfach 10 14 45
D - 60014 Frankfurt
fon: 069 2107-700
fax: 069 2107-444
office@rentenbank.de
www.rentenbank.de
Kumulation
möglich
Bund
KfW-Investitionskredit Kommunen Gefördert werden alle Investitionen und Investitionsmaßnahmen in die kommunale und soziale Infrastruktur sowie in wohnwirtschaftliche Projekte. Aufwendungen
lokaler Mikrofinanzierer für die betriebliche Infrastruktur in der Kommune werden auch gefördert. Grundstücke, deren Erwerb nicht länger als 2 Jahre zurückliegt,
werden auch gefördert, wenn sie zu o. g. Maßnahmen gehören.
Darlehen
Kumulation
nicht möglich mit dem KfWInvestitionskredit flexibel
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 030 20264-0
fax: 030 20264-5188
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Standard"
Das KfW-Programm Erneuerbare Energien dient der langfristigen Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu einem günstigen Zinssatz.
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
1. Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland
- Errichtung, Erweiterung und Erwerb von Anlagen, die die Anforderungen des Gesetzes zur Neuregelung des Rechts Erneuerbarer Energien im Strombereich (EEG)
vom 25.10.2008 erfüllen
- Errichtung, Erweiterung und Erwerb von KWK-Anlagen sowie Anlagen zur Wärmeerzeugung, die die Anforderungen des Programmteils Erneuerbare Energie "Premium" nicht erfüllen
2. Nutzung Erneuerbarer Energien außerhalb Deutschlands
Investitionen auch außerhalb Deutschlands sind förderfähig:
- im grenznahen Bereich, sofern diese Vorhaben zur Verbesserung der Umweltsituation in Deutschland beitragen
- im gesamten Ausland, sofern es sich um Investitionen deutscher Unternehmen handelt
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
Kumulation
Die Mitfinanzierung der geförderten D - 10117 Berlin
fon: 030 20264-0
Anlagen aus anderen KfWProgrammen/Programmvarianten fax: 030 20264-5188
oder ERP-Programmen ist nicht
möglich. Ausgeschlossen ist auch
die Kombination eines Kredites aus
dem Programmteil "Standard" mit
einem Kredit aus dem
Programmteil "Premium" des KfWProgramms Erneuerbare Energien
für dieselbe
Investitionsmaßnahme.
Die Kombination eines Kredites
aus dem KfW-Programm
Erneuerbare Energien mit anderen
Fördermitteln (Kredite oder
Zulagen/Zuschüsse) ist möglich,
sofern die Summe aus Krediten,
Zulagen oder Zuschüssen die
Summe der Aufwendungen nicht
übersteigt.
Darlehen
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert wird die Errichtung und Erweiterung von automatisch beschickten Anlagen zur Verfeuerung und Vergasung fester Biomasse für die thermische Nutzung und
zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (KWK) mit einer installierten Nennwärmeleistung von mehr als 100 kW.
Darlehen, Zuschuss
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" - Große
Biomasseheizungen
Kumulation
nicht möglich mit den KfWProgrammen „Energieeffizient
Sanieren“, „Energieeffizient
Sanieren – Kommunen“ und
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
1. Anlagen zur thermischen Nutzung
2. Anlagen zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (KWK)
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" Nahwärmenetze
Gefördert wird die Errichtung und die Erweiterung eines Wärmenetzes (inkl. der Errichtung der Hausübergabestationen), wenn sie nicht überwiegend zur Deckung des
Wärmebedarfs in Neubauten errichtet werden und wenn:
- mind. 50 % mit Wärme aus erneuerbaren Energien gespeist wird
- mind. 20 % aus solarer Strahlungsenergie gespeist werden und ansonsten fast ausschließlich Wärme aus hocheffizienter KWK, Wärmepumpen oder Wärme aus
industrieller oder gewerblicher Abwärme eingesetzt wird
Auch der biogene Anteil von Siedlungsabfällen gilt als erneuerbare Energie im Sinne dieser Regelung (Wärmenutzung aus der Abfallverbrennung).
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Darlehen, Zuschuss
Kumulation
nicht möglich mit den KfWProgrammen „Energieeffizient
Sanieren“, „Energieeffizient
Sanieren – Kommunen“ und
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" Innovationsförderung
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
Darlehen, Zuschuss
Kumulation nicht möglich mit den
1. Errichtung und Erweiterung großer Wärmespeicher
KfW-Programmen „Energieeffizient
Große Wärmespeicher mit mehr als 20 m3, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden, erhalten einen Tilgungszuschuss zum Darlehen. Die Förderung ist auf 30 Sanieren“, „Energieeffizient
% der für den Wärmespeicher nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten beschränkt.
Sanieren – Kommunen“ und
Wärmespeicher für Ein- oder Zweifamilienhäuser werden nicht gefördert.
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
2. Biogasaufbereitungsanlagen
Anlagen, die Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten und das aufbereitete Gas in ein Gasnetz einspeisen, werden gefördert.
Der Tilgungszuschuss beträgt bei Anlagen bis zu einer Anlagengröße von 350 m3/h aufbereitetes Biorohgas (Biomethan, Biogas in Erdgasqualität) bis zu 30 % der
förderfähigen Nettoinvestitionskosten.
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Die Förderung erfolgt über ein Darlehen in Kombination mit Tilgungszuschüssen.
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" - Große
thermische Solaranlagen
Gefördert wird die Errichtung und Erweiterung von kundenspezifisch gefertigten großen thermischen Solaranlagen mit mehr als 40 m2 Bruttokollektorfläche zur:
- Warmwasserbereitung, Raumheizung oder zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Wohngebäuden mit 3 und mehr Wohneinheiten oder
Nichtwohngebäuden mit mind. 500 m2 Nutzfläche. Diese Mindestgröße gilt nicht bei Gebäuden (Gemeinschaftseinrichtungen) zur sanitären Versorgung
- Zuführung an ein Wärmenetz
- Bereitstellung von Prozesswärme
- solaren Kälteerzeugung
Darlehen, Zuschuss
Kumulation nicht möglich mit den
KfW-Programmen „Energieeffizient
Sanieren“, „Energieeffizient
Sanieren – Kommunen“ und
„Sozial Investieren – Energetische
Gebäudesanierung“
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Darlehen
Kumulation
möglich, sofern die Summe aus
Krediten, Zuschüssen und Zulagen
die Summe der Aufwendungen
nicht übersteigt.
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
www.kfw.de
Die Förderung erfolgt über ein Darlehen mit einem Tilgungszuschuss von 30 % der Nettoinvestitionskosten. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 5 Jahre bei höchstens
einem tilgungsfreien Anlaufjahr oder bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Für Investitionen, deren technische und wirtschaftliche Lebensdauer
mehr als 10 Jahre beträgt, kann eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren beantragt werden. Der Finanzierungsanteil des
Förderkredits beträgt bis zu 100 % der Nettoinvestitionskosten, i. d. R. max. 10 Mio. EUR pro Vorhaben. Die Auszahlung beträgt 96 %. Die Konditionen werden nach
dem risikogerechten Zinssystem (RGZS) festgelegt.
Die aktuellen Konditionen finden Sie in der Rubrik Zusatzinformationen.
Bund
Energieeffizient Bauen
Gefördert wird die Errichtung, Herstellung oder der Ersterwerb von Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen. Als Herstellung gilt auch die
Erweiterung bestehender Gebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten sowie die Umwidmung bisher nicht wohnwirtschaftlich genutzter Gebäude bei
anschließender Nutzung als Wohngebäude.
1. KfW-Effizienzhaus 40
2. KfW-Effizienzhaus 55 / Passivhaus
3. KfW-Effizienzhaus 70
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Marktanreizprogramm zur
Gefördert werden nur Anlagen, die bereits über ein Heizungssystem verfügen (Gebäudebestand) mit Ausnahme von Anlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme, die Zuschuss
Förderung erneuerbarer Energien - auch im Neubau förderfähig sind. Unter Gebäudebestand fallen Gebäude, für welche vor dem 01.01.2009 eine Bauanzeige erstattet oder ein Bauantrag gestellt wurde
Thermische Solaranlagen zur
und welche bereits über ein Heizungssystem verfügten, das vor dem 01.01.2009 installiert wurde.
Kumulation mit Bedingungen
Warmwasserbereitung und
möglich
Heizungsunterstützung
1. Basisförderung
Gefördert wird die Erstinstallation von thermischen Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bis max. 40 m2 Bruttokollektorfläche sowie zur
solaren Kälteerzeugung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme.
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
- Regenerativer Kombinationsbonus
- Kesseltauschbonus
- Effizienzbonus
- Solarpumpenbonus
Bund
Marktanreizprogramm zur
Gefördert werden besonders innovative Anwendungen wie folgt:
Zuschuss
Förderung erneuerbarer Energien Innovationsförderung thermische - Thermische Solaranlagen mit einer Brutttokollektorfläche zwischen 20 m2 und 40 m2 für Wohngebäude mit mind. 3 Wohneinheiten bzw. Nichtwohngebäude mit mind. Kumulation mit Bedingungen
Solaranlagen
500 m2 Nutzfläche
möglich
Diese Anlagen werden nur im Gebäudebestand gefördert.
- Thermische Solaranlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kälteerzeugung
Dies Anlagen werden sowohl im Neubau wie im Gebäudebestand gefördert.
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Gefördert werden folgende Maßnahmen im Gebäudebestand:
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Holzhackschnitzelheizung
1. Basisförderung
Automatisch beschickte Anlagen mit Leistungs- und Feuerungsregelung sowie automatischer Zündung zur Verfeuerung von Holzhackschnitzeln zur Wärmeerzeugung
mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW werden bezuschusst.
2. Bonusförderung
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
- Regenerativer Kombinationsbonus
- Effizienzbonus
Zuschuss
Kumulation mit Bedingungen
möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
3. Innovationsförderung
Die Errichtung oder Nachrüstung von Anlagenteilen zur Emissionsminderung oder Effizienzsteigerung an automatisch beschickten Anlagen bis 100 kW wird
bezuschusst. Gefördert werden folgende Anlagen:
3.1. Anlagen oder Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt (Brennwertnutzung)
3.2. Anlagen zur sekundären Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Gefördert werden folgende Maßnahmen im Gebäudebestand:
Marktanreizprogramm zur
Förderung erneuerbarer Energien Wärmepumpen
1. Basisförderung
Gefördert werden ausschließlich effiziente gasbetriebene und elektrisch angetriebene Wärmepumpen für die kombinierte Raumheizung und Warmwasserbereitung in
Wohngebäuden sowie für die Raumheizung von Nichtwohngebäuden.
Kumulation mit Bedingungen
möglich
2. Bonusförderung: Regenerativer Kombinationsbonus
für zusätzlich eine Solarkollektoranlage
Bund
Marktanreizprogramm zur
Zielgruppe (standardisiert): Organisationen, Vereine; Kommunen, kommunale Eigenbetriebe
Förderung erneuerbarer Energien Wärme aus erneuerbaren
Gefördert werden Visualisierungsmaßnahmen, die darauf abzielen, den Ertrag der jeweiligen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien anzuzeigen oder deren
Energien (Visualisierung)
Technologie zu veranschaulichen (z.B. elektronische Anzeigetafeln in allgemein zugänglichen Räumen).
Unter Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien fallen in diesem Zusammenhang Photovoltaikanlagen, thermische Solarkollektoranlagen, Anlagen zur Verbrennung
fester Biomasse, Windkraftanlagen, Wärmepumpenanlagen, Biogasanlagen und Wasserkraftanlagen.
Zuschuss
Kumulation mit Bedingungen
möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Premium" - Große
effiziente Wärmepumpen
Gefördert wird die Errichtung großer effizienter Wärmepumpen ab 100 kW installierter Nennwärmeleistung. Die Anlagen können in folgenden Bereichen eingsetzt
werden:
- kombinierte Warmwasserbereitung und Bereitstellung des Heizwärmebedarfs in Gebäuden
- Bereitstellung des Heizwärmebedarfs in Nichtwohngebäuden
- Bereitstellung von Prozesswärme
- Wärme für Wärmenetze
Luft/Wasser-Wärmepumpen werden nicht gefördert.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Darlehen, Zuschuss
Kumulation
mit Bedingungen möglich
Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen und Ersterwerber von
neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen.
Gefördert werden barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden sowie der Ersterwerb von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder
Eigentumswohnungen.
1. Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
Darlehen
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 0800 539 9002 (Infocenter)
fax: 069 7431 9500
infocenter@kfw.de
www.kfw.de
Bund
Altersgerecht Umbauen
1.1 Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
Kumulation möglich
1.2 Eingangsbereich und Wohnungszugang
1.3 Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
1.4 Anpassung der Raumgeometrie
1.5 Maßnahmen an Sanitärräumen
1.6 Bedienelemente, Stütz- und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation
1.7 Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
2. Maßnahmen, mit denen der Standard Altersgerechte Wohnung/Altersgerechtes Haus erreicht wird.
3. Maßnahmen, die zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend DIN 18040-2 erforderlich sind.
Gefördert werden Maßnahmen, die nach der DIN 18040-2 durchgeführt werden.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind Betreiber zuschlagsberechtigter KWK-Anlagen. Als Betreiber einer KWK-Anlage gilt, wer den erzeugten Strom in ein Netz der allgemeinen
Versorgung einspeist oder zur Eigenversorgung bereitstellt. Die Betreibereigenschaft ist dabei nicht an die Stellung des Eigentümers der Anlage gebunden.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 425
Postfach 51 60
D - 65726 Eschborn
fon: 06196 908-437
fax: 06196 908-800
kwk-verfahren@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWK-Anlagen
Die Förderung erfolgt in Form von Zuschlägen für selbstgenutzten und ins Stromnetz eingespeisten Strom aus hoch effizienten KWK-Anlagen, die nach dem
01.01.2009 und bis zum 31.12.2020 in Dauerbetrieb genommen werden. Der Anspruch auf einen KWK-Zuschlag für den selbstgenutzten Strom muss, wie auch für den
eingespeisten Strom, beim Stromnetzbetreiber geltend gemacht werden. Wenn die KWK-Anlage vom BAFA zugelassen wurde, wird der KWK-Zuschlag vom
Stromnetzbetreiber ausgezahlt.
Die Zuschlagssätze für Strom aus KWK-Anlagen sind nach Leistungsanteilen gestaffelt:
- bis 50 kWel: 5,41 Cent/kWh
- bis 250 kWel: 4,0 Cent/kWh
- bis 2 MWel: 2,4 Cent/kWh
- über 2 MWel: 1,8 Cent/kWh
Kumulation möglich
Für KWK-Anlagen im Anwendungsbereich des Treibhausgas Emissionshandelsgesetzes erhöht sich der Zuschlag um weitere 0,3 Cent/kWh.
Beispiel: bei einem 250kWel-BHKW wird 20 % des Stroms mit 5,41 Cent/kWh vergütet, 80% mit 4,0 Cent/kWh
Es werden nur Anlagen gefördert, die keine bereits bestehende Fernwärmeversorgung aus KWK-Anlagen verdrängen. Eine Verdrängung von Fernwärmeversorgung
liegt nicht vor, wenn eine bestehende KWK-Anlage vom selben Betreiber oder im Einvernehmen mit diesem durch eine oder mehrere neue KWK-Anlagen ersetzt wird.
Die bestehende KWK-Anlage muss nicht stillgelegt werden.
Für kleine KWK-Anlagen bis 2 MWel, die serienmäßig hergestellt wurden, müssen dem BAFA das Inbetriebnahmeprotokoll sowie Herstellerunterlagen mit den
technischen Daten vorgelegt werden. Für größere oder nicht serienmäßig hergestellte Anlagen ist ein Sachverständigengutachten erforderlich.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Gefördert werden folgende innovative Techniken:
Marktanreizprogramm zur
Zuschuss
Förderung erneuerbarer Energien Innovationsförderung Biomasse
1.Brennwertnutzung
Kumulation bedingt möglich
- die Errichtung einer Biomasseanlage mit Abgaswärmetauscher oder -wäscher
- die Nachrüstung einer bestehenden Biomasseanlage um einen Abgaswärmetauscher oder -wäscher
Voraussetzung ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Umwälzpumpen in der Heizungsanlage müssen die Anforderungen entsprechend der Effizienzklasse
A erfüllen.
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
2. Partikelabscheider
Förderfähig sind Anlagen zur sekundären Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel
- Errichtung oder Nachrüstung mit einem elektrostatischen Abscheider
- Errichtung oder Nachrüstung mit einem filternden Abscheider (z. B. Gewebefilter, keramische Filter)
- Errichtung oder Nachrüstung mit einem Abscheider als Abgaswäscher ohne Brennwertnutzung*
Nicht förderfähig sind Fliehkraftabscheider wie Zyklone oder Multizyklone.
Voraussetzung ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Umwälzpumpen in der Heizungsanlage müssen die Anforderungen entsprechend der Effizienzklasse
A erfüllen.
Die Funktion und die Wirksamkeit eines Abscheiders muss von einer unabhängigen, fachlich anerkannten Einrichtung geprüft und dokumentiert worden sein, z. B. TÜV
oder öffentliche Forschungseinrichtung.
Folgende Unterlagen sind einzureichen:
Die Förderung beträgt im Neubau 850,- EUR.
Bund
IKU - Kita-Ausbau
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind:
- Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund (unmittelbare oder mittelbare Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler
Gebietskörperschaften oder Bundesländer mit insgesamt mehr als 50 % bei einer kommunalen Mindestbeteiligung von 25 %).
- Alle gemeinnützigen Organisationsformen einschließlich Kirchen.
- Natürliche Personen und Unternehmen unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen, die als Träger der öffentlichen oder freien Jugendhilfe bzw. als
Tagespflegepersonen mit der Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege betraut sind.
- Unternehmen (unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen) sowie natürliche Personen im Rahmen von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPPModellen), deren Gruppenumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet, sofern die mit zu finanzierenden Investitionsgüter für die Laufzeit des KfW-Darlehens von einer
kommunalen Gebietskörperschaft, einem kommunalem Unternehmen, einer gemeinnützigen Organisation einschließlich Kirchen oder Natürliche Personen und
Unternehmen unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen (gemäß oben stehender Definitionen) genutzt werden.
Gefördert werden Investitionsvorhaben, zur Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren durch Neubau oder Sanierung von
Gebäuden, die zur Nutzung als Tageseinrichtungen und als Räumlichkeiten für Kindertagespflege dienen.
Förderfähig sind:
- Neubauten
- Umbauten von Gebäuden zur Umnutzung/Umwandlung
- Sanierungen, Renovierungen und Modernisierungsmaßnahmen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Ausstattungsinvestitionen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Erwerb von Grundstücken und Immobilien
Darlehen
Kumulation
möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 10865 Berlin
fon: 0800 539-9002 (Infocenter)
fax: 069 7431-9500
infocenter@kfw.de
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
Voraussetzungen:
- Die neu geschaffenen bzw. gesicherten Plätze müssen zunächst schwerpunktmäßig, d. h. mehr als zur Hälfte, für Kinder unter drei Jahren bereitstehen.
- Mindestens für die Dauer der ersten Zinsbindungsphase muss der Nutzungszweck "Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege" für die
geförderten Räumlichkeiten gewährleistet sein.
- Innerhalb von 9 Monaten nach Vollauszahlung des Darlehens ist der programmgemäße Einsatz der Mittel durch Vorlage des ausgefüllten Verwendungsnachweises
direkt bei der KfW nachzuweisen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
48 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
IKK - Kita-Ausbau
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind:
- kommunale Gebietskörperschaften
- rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
- Gemeindeverbände (z. B. kommunale Zweckverbände), die gemäß § 27 Nummer 1 a in Verbindung mit § 26 Nummer 2 a der Solvabilitätsverordnung ein
Risikogewicht im Kreditrisikostandardansatz von Null haben. Hierzu erfolgt eine Einzelfallprüfung durch die KfW.
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind:
- kommunale Gebietskörperschaften
- rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften
- Gemeindeverbände (z. B. kommunale Zweckverbände), die gemäß § 27 Nummer 1 a in Verbindung mit § 26 Nummer 2 a der Solvabilitätsverordnung ein
Risikogewicht im Kreditrisikostandardansatz von Null haben. Hierzu erfolgt eine Einzelfallprüfung durch die KfW.
Gefördert werden Investitionsvorhaben, zur Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren durch Neubau oder Sanierung von
Gebäuden, die zur Nutzung als Tageseinrichtungen und als Räumlichkeiten für Kindertagespflege dienen.
Förderfähig sind:
- Neubauten
- Umbauten von Gebäuden zur Umnutzung/Umwandlung
- Sanierungen, Renovierungen und Modernisierungsmaßnahmen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Ausstattungsinvestitionen, soweit sie der Schaffung oder Sicherung von Betreuungsplätzen dienen
- Erwerb von Grundstücken und Immobilien
Darlehen
Informations- und Antragsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 2 02 64-5311
kommune@kfw.de
Kumulation
möglich
Voraussetzungen:
- Die neu geschaffenen bzw. gesicherten Plätze müssen zunächst schwerpunktmäßig, d. h. mehr als zur Hälfte, für Kinder unter drei Jahren bereitstehen.
- Mindestens für die Dauer der ersten Zinsbindungsphase muss der Nutzungszweck "Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege" für die
geförderten Räumlichkeiten gewährleistet sein.
- Innerhalb von 9 Monaten nach Vollauszahlung des Darlehens ist der programmgemäße Einsatz der Mittel durch Vorlage des ausgefüllten Verwendungsnachweises
direkt bei der KfW nachzuweisen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neubau-Erwerb
Förderkonditionen
Bund
Marktanreizprogramm zur
Gefördert werden thermische Solaranlagen zur Bereitstellung von Prozesswärme im Neubau und Gebäudebestand. Förderfähige Solaranlagen könne anteilig auch zur Zuschuss
Förderung erneuerbarer Energien - Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser verwendet werde. Der überwiegende Teil der jährlich bereitgestellten Solarwärme muss jedoch den oben genannten
Prozesswärme
Zweck dienen.
Kumulation
möglich
1. Basisförderung
Gefördert wird die Errichtung von thermischen Solaranlagen zur Breitstellung von Prozesswärme.
2. Bonusförderung für die Errichtung von Anlagen bis max. 20 m2 installierter Bruttokollektorfläche
Zusätzlich zur Basisförderung können ein oder mehrere Boni in Anspruch genommen werden.
Richtlinien und Informationen
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare
_energien/solarthermie/index.html
- Regenerativer Kombinationsbonus
Wird zusätzlich eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpe eingesetzt, erhöht sich die Förderung um 500,- EUR.
- Kesseltauschbonus
- Solarpumpenbonus
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
30
Region/ Fördermaßnahme
140
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Information-Schulung
15
Förderkonditionen
35
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
1. Pilot- und Demonstrationsvorhaben
- praktische Erprobung neuer oder verbesserter Techniken
- praktische Erprobung neuer Umsetzungsinstrumente bei vorhandenen Techniken
- Dokumentation und Standardisierung der technischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und motivationsorientierten Abläufe
- Qualifikation des Fachpersonals sowie eine Standardisierung der Methoden
Vorrangig werden Verbundvorhaben gefördert, bei denen unterschiedliche Akteure, wie z. B. private Haushalte, gewerbliche und industrielle Partner, kommunale
Verwaltungen sowie Energiedienstleister beteiligt sind.
2. Forschungsvorhaben
Dazu zählen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu aktuellen energietechnischen und -wirtschaftlichen Themen, die die Verbesserung der Anwendung und
Umsetzung rationeller Energieverwendung und regenerativer Energien sowie verstärkte Anreize zur Verringerung der CO2 -Emmissionen zum Ziel haben.
3. Beratungsprogramme
Die Bereitstellung qualifizierter Beratungsleistungen zur Verbesserung der Umsetzung der Maßnahmen der jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte wird gefördert..
4. Qualifikationsmaßnahmen und -programme
- Entwicklung von Unterrichtseinheiten und Kursinhalten
- Entwicklung und Produktion von Materialien und Medien
- Schulung von Dozenten
- Vermarktungmaßnahmen
5. Fachveranstaltungen
Wissenschaftliche und technische Fachveranstaltungen zur rationellen Energieverwendung und der Nutzung regenerativer Energien
werden gefördert.
6. Sonstige Maßnahmen des Transfers
Aktivitäten zur Verbreitung von Kenntnissen des Klimaschutzes, der rationellen Energieverwendung und der Verminderung der
CO2-Emmissionen werden gefördert. Dazu zählen Öffentlichkeitsarbeit, Wettbewerbe, Kampagnen etc.
Zuschuss
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172-173
D - 28195 Bremen
fon: 0421 376671-0
fax: 0421 376671-9
info@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de
Bremen
Förderung von Pilot- und
Demonstrationsvorhaben
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Information-Schulung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Entsprechend dem Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Deutsche Bundesstiftung Umwelt" vom 18.07.1990 und der Satzung vom 10.09.1990 in der Fassung vom
8.12.2000 fördert die Stiftung unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft insbesondere:
- Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundlicher Verfahren und Produkte unter besonderer Berücksichtigung kleiner und
mittlerer Unternehmen
- Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen öffentlichen oder privaten Stellen, Vorhaben zur Vermittlung von Wissen
über die Umwelt
- Bewahrung und Sicherung national wertvoller Kulturgüter im Hinblick auf schädliche Umwelteinflüsse (Modellvorhaben)
- Bewahrung und Wiederherstellung des nationalen Naturerbes (Vorhaben mit herausragender gesamtstaatlicher Bedeutung)
Zuschuss
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
An der Bornau 2
D - 49090 Osnabrück
fon: 0541 9633-0
fax: 0541 9633-190
info@dbu.de
www.dbu.de
Bund
Förderleitlinien der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt
Kumulation
i. d. R. nicht möglich
Zur Konkretisierung des Stiftungszweckes legt die Stiftung Förderbereiche fest. Das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Deutsche Bundesstiftung Umwelt", die
Satzung sowie die Leitlinien für die Förderung in der jeweils geltenden Fassung, bilden die Grundlage für die Projektbeurteilung.
Bund
Marktanreizprogramm zur
Zielgruppe (standardisiert): Organisationen, Vereine; Kommunen, kommunale Eigenbetriebe
Förderung erneuerbarer Energien Wärme aus erneuerbaren
Gefördert werden Visualisierungsmaßnahmen, die darauf abzielen, den Ertrag der jeweiligen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien anzuzeigen oder deren
Energien (Visualisierung)
Technologie zu veranschaulichen (z.B. elektronische Anzeigetafeln in allgemein zugänglichen Räumen).
Unter Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien fallen in diesem Zusammenhang Photovoltaikanlagen, thermische Solarkollektoranlagen, Anlagen zur Verbrennung
fester Biomasse, Windkraftanlagen, Wärmepumpenanlagen, Biogasanlagen und Wasserkraftanlagen.
Zuschuss
Kumulation mit Bedingungen
möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
D - 65760 Eschborn
fon: 06196 908-625
fax: 06196 908-800
solar@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten - Fachlichinhaltliche Unterstützung in
Schulen und Kindertagesstätten
Programm wird derzeit
überarbeitet
Gefördert wird die Realisierung von Energiesparmodellen an Schulen und Kindertagesstätten, wie z. B. die sogenannten fiifty-fifty-Modelle.
Die Fördervoraussetzung für die fachlich-inhaltliche Unterstützung ist die Einführung oder Weiterführung eines bereits bestehenden Energiesparmodelles. Darunter
versteht man folgende Modelle:
- Prämiensystem mit prozentualer Beteiligung der Nutzer in Schulen und Kitas
- Budetierungsmodell mit Verbleib bzw. teilweisen Verbleib eingesparter Energiekosten in den Einrichtungen
- Prämiensystem mit Unterstützung der Aktivitäten der Nutzer in den Einrichtungen
Die Förderung beträgt bis zu 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Zuwendungsfähig sind Sach- und Personalkosten externer Dienstleister oder von Personal, das
im Rahmen des Projektes zusätzlich eingestellt wird. Die Bagatellgrenze beträgt 10.000,- EUR. Der Förderzeitraum umfasst max. 3 Jahre.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation
möglich
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich UMK
Zimmerstraße 26-27
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-577
fax: 030 20199-3100
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiativekommunen
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Information-Schulung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Förderung von Maßnahmen zur
Anpassung an den Klimawandel
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - als federführendes Ressort für den nationalen Anpassungsprozess - beabsichtigt, die Zuschuss
An-passungsfähigkeit der gesellschaftlichen Akteure (wie z.B. Kommunen, Unterneh-men) insbesondere auf der lokalen und regionalen Ebene durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zum Dialog und zur Beteiligung sowie zur Vernetzung und Koope-ration von regionalen oder lokalen Akteuren zu stärken.
Kumulation möglich
Adressaten des Förderangebots sind daher neben Kommunen und Unternehmen auch Bildungsträger und Vereine sowie sonstige Institutionen, die als Multiplikatoren
bei der Bewusstseinsbildung, Informationsvermittlung und der Vernetzung von Ak-teuren wirken.
Da es sich hier insbesondere um eine Förderung zur Befähigung kommunaler und lo-kaler Akteure handelt, wird im Besonderen Wert darauf gelegt, dass durch die
geför-derten Projekte vorhandenes Personal in Kommunen, Institutionen und Unternehmen in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel weitergebildet wird. Damit
werden staatliche und nichtstaatliche Institutionen unterstützt, eigene Anpassungskapazitä-ten auf- und auszubauen. Die erworbene Expertise kann damit mittel- bis
langfristig zur Verfügung stehen.
Zugleich ist es für das BMU ein wichtiges Anliegen, die beiden klimapolitischen Berei-che Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels eng
miteinander zu verknüpfen. Bei der Bewertung der zur Förderung eingereichten Vorhaben kann Vor-schlägen, die auch die Zielsetzungen des Klimaschutzes
unterstützen, Vorrang einge-räumt werden. Zumindest dürfen die hier geförderten Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel der Zielerreichung des
Klimaschutzes nicht entgegenwirken.
Förderfähig im Rahmen dieser Förderbekanntmachung sind Maßnahmen, die folgen-den Zwecken dienen:
1) Anreiz für Unternehmen zur Erstellung von Anpassungskonzepten,
2) Förderung von Bildungsangeboten im Bereich der Anpassung an die Folgen des Klimawandels,
Informationsstelle
Referat WA I 1
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Postfach 12 06 29
53048 BONN
Antragsstelle
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat WA I 1
Postfach 12 06 29
D - 53048 Bonn
anpassungsstrategie@bmu.bund.de&nbs
p;&nbsp;&nbsp;Antrag parellel als Datei
senden
http://www.bmu.de/foerderprogramme/an
passung_an_die_folgen_des_klimawande
ls/doc/47882.php
3) Förderung kommunaler Leuchtturmvorhaben sowie interkommunaler oder re-gionaler Verbünde beim Aufbau von Kooperationen, der Erstellung von Kon-zepten und
deren pilothafte Umsetzung zur Anpassung an den Klimawandel, mit dem Ziel, die Risikovorsorge und langfristige Einbeziehung von Klimawandelas-pekten in allen
klimasensiblen Entscheidungen, Planungen und Aktivitäten voranzu-bringen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Information-Schulung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Beschreibung
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden Projekte zu Beratung, Information, Erfahrungsaustausch,
Vernetzung und Qualifizierung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung gefördert. Die Förderung erstreckt sich auf verschiedene
Handlungsfelder.
Kumulation
nicht möglich mit der "Richtlinie zur
Förderung von
Klimaschutzprojekten in sozialen,
kulturellen und öffentlichen
Einrichtungen".
Projektträger Jülich (PtJ)
Umwelt, Klimaschutz (UMW 3)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-488
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/wirtschaftverbraucher-bildung
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten für die
Bereiche Wirtschaft, Kommunen,
Verbraucher und Bildung
1. Handlungsfeld "Klimafreundliche Wirtschaft"
Gefördert werden Projekte, die mit Hilfe geeigneter Multiplikatoren Akteure in der Wirtschaft mobilisieren und den Aufbau von Strukturen und Prozessen zur
Marktransformation für das Erreichen der Klimaschutzziele unterstützen.
2. Handlungsfeld "Kommunen"
Gefördert werden Projekte, die Handlungsspielräume für die Umsetzung von Klimaschutz auf lokaler Ebene aufzeigen. Förderfähig sind z. B.:
- Projekte, die bundesweit Impulse für die Erarbeitung kommunaler Klimaschutzstrategien setzen
- Projekte zur Einbindung und Vernetzung der verschiedenen kommunalen Akteure und Aktivitäten
- Strategische Vorhaben, die der Umsetzung des langfristigen Ziels „100% Klimaschutz“ in Kommunen dienen und Impulse für die Erschließung des Potenzials für den
Klimaschutz in Kommunen setzen
- Projekte, in denen innovative Instrumente für den Transfer von Know-how und Management entwickelt werden
- Einführung und Erprobung von innovativen Klimaschutzinstrumenten und Anreizsystemen für bzw. in Kommunen
Antragsstelle
Elektronisches Antragssystem "pt-outline"
www.ptit.de/ptoutline/application/klimainitiative
3. Handlungsfeld "Klimafreundlicher Verbraucher"
Gefördert werden Projekte, die Verbraucher für das Thema Klimaschutz sensibilisieren und zu klimafreundlichen Verhalten motivieren sowie Projekte, die die
Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen erhöhen.
Gefördert werden können projektbezogene Ausgaben bzw. Kosten, zur Erreichung des Projektziels erforderlich sind, sofern eine Realisierung ohne diese Förderung
nicht möglich ist. Eine angemessene Eigenbeteiligung und ggf. die Mobilisierung zusätzlicher Finanzmittel sind grundsätzlich Voraussetzung für eine Bewilligung.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Information-Schulung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
nicht möglich
Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Neuer Zollhof 3
D - 40221 Düsseldorf
fon: 0211 5504-5510
fax: 0211 5504-5505
buero@nachhaltigkeitspreis.de
www.nachhaltigkeitspreis.de
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
möglich
Bundesinstitut für Bau- Stadt- und
Raumforschung (BBSR) im Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99 401-0
fax: 0228 99 401-2355
projektaufruf-nsp@firu-mbh.de
www.nationalestadtentwicklungspolitik.de/cln_030/nn_13
50224/DE/Wettbewerbe/ProjektaufrufWirt
schaft/projektaufruf__node.html?__nnn=tr
ue
Bund
Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Beschreibung
Städte und Gemeinden
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen
Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.
Die Preisvergabe erfolgt in 3 Kategorien:
1. Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden
In dieser Kategorie wird je ein Preis für eine Groß-, Mittel- und Kleinstadt bzw. Gemeinde vergeben, in der die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in besonderer
Weise das Verwaltungshandeln prägen und die herausragende gesamtheitliche Nachhaltigkeitsleistungen in den folgenden Themenfeldern erbringen:
- Governance & Verwaltung
- Klima und Ressourcen
- Mobilität & Infrastruktur
- Wirtschaft & Arbeit
- Bildung & Integration
- Lebensqualität & Stadtstruktur
2. Preise in den einzelnen Themenfeldern
Es werden vergeben Preise für Städte und Gemeinden, die herausragende Nachhaltigkeitsleistungen in einem der sechs Themenfelder nachgewiesen haben.
3. Sonderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Prämiert wird eine Stadt oder eine Gemeinde, die sich mit besonderen Maßnahmen im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“engagiert.
Die Sieger in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden“ erhalten zur Umsetzung von innovativen Nachhaltigkeitsprojekten im kommunalen
Kontext eine zweckgebundene Fördersumme von jeweils 35.000 EUR. In den übrigen Kategorien wird kein Preisgeld vergeben.
Bund
Projektaufruf "Stadtentwicklung
und Wirtschaft"
Gefördert werden bespielhafte Projekte für eine innovative Stadtentwicklung, die einen Querschnitt unterschiedlichster Formen wirtschaftlichen Engagements in der
Stadtentwicklung abbilden und zeigen, welche vielfältigen positiven Wirkungen diese Aktivitäten haben können.
Die Pilotprojekte können sich auf Fragestellungen in folgenden Feldern beziehen:
- Entwicklung der europäischen Stadt
- Lokale und regionale Netzwerke
- Unternehmerisches Engagement für die Stadtentwicklung
- Entwicklung unter Sparzwang - ein Innovationsmotor
An die Pilotprojekte wird der Anspruch gestellt, dass sie innovativ, beispielgebend und kooperativ sein sollen:
- Innovativ kann ein Projekt sein, indem es mit neuen Ansätzen des Zusammendenkens von Wirtschaft und Stadtentwicklung experimentiert oder erprobte Ansätze
weiterentwickelt und in einem neuen Kontext erprobt.
- Beispielgebend können Projekte sein, wenn sie grundlegende Herausforderungen aufgreifen und exemplarisch Lösungen aufzeigen, die auch auf andere
Anwendungsfälle übertragbar sein können.
- Kooperativ sollten die Pilotprojekte neue Maßstäbe setzen, die über den üblichen Grad an Förderung bzw. Sponsoring hinausreichen. Die kooperative Umsetzung von
innovativen Konzepten durch wirtschaftliche Akteure und anderen Stadtentwicklungs-Verantwortlichen ist daher ein wichtiges Anliegen.
Förderfähig sind hauptsächlich nicht investive Kosten. Die Höhe der Zuwendungen beträgt bis zu 50 % der Projektkosten, max. 70.000,- EUR je Projekt. Die Projekte
werden für einen Zeitraum von max. 2,5 Jahren unterstützt.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
30
Region/ Fördermaßnahme
Bund
Förderkonzept "Energieeffiziente
Fernwärmeversorgung" - EnEff:
Wärme
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Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
15
Förderkonditionen
Im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung führt das BMWi mit dem Förderkonzept "EnEff: Wärme" die langfristig angelegten
Zuschuss
Forschungsaktivitäten zur Verbesserung der Energieeffizienz im Fernwärmebereich unter der bisherigen Fördermaßnahmen Fernwärme 2000 und den
vorangegangenen Aktivitäten fort.
Kumulation
Innovationen dienen überwiegend zur Absicherung der Konkurrenzfähigkeit und einem weiteren Ausbau der Fernwärme. Aufgabe der Forschungsförderung ist es auch, möglich
Strukturdefizite in der Forschungslandschaft auszugleichen.
Folgende Ziele sollen durch das Förderkonzept erreicht werden:
- Innovative Technologien für den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung
- Optimale Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Energieversorgung in Deutschland
- Beschleunigung der Modernisierungsprozesse mit wachstums- und beschäftigungspolitischer Relevanz
35
Richtlinien und Informationen
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-3363
fax: 02461 61-3131
j.gehrmann@fz-juelich.de
http://www.ptj.de/fernwaermewaermespeicher
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten Klimaschutz und KlimaschutzTeilkonzepte
Gefördert werden die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die alle klimarelevanten Bereiche umfassen,
sowie die Erstellung von Teilkonzepten, die sich auf wichtige Schwerpunktbereiche oder -maßnahmen in Kommunen beziehen.
Klimaschutzkonzepte und Teilkonzepte müssen Energie- und CO2-Bilanzen, Potenzialabschätzungen, Minderungsziele, Maßnahmenkataloge und Zeitpläne zur
Minderung von Treibhausgasemissionen enthalten. Die Konzepte sind unter Beteiligung der relevanten Akteure zu erstellen und sollen ein signifikantes
Einsparpotenzial aufzeigen. Sie sind regional öffentlichkeitswirksam zu verbreiten.
Programm wird zur Zeit
1. Erstellung von Klimaschutzkonzepten
Das Klimaschutzkonzept soll zur strategischen Entscheidungsgrundlage für zukünftige Klimaschutzanstrengungen und eventuelle Maßnahmen zur Anpassung an den
Klimawandel dienen.Es zeigt kommunalen und anderen Entscheidungsträgern, welche technischen und wirtschaftlichen CO2-Minderungspotenziale bestehen und
welche Maßnahmen zur Verfügung stehen, um kurz-, mittel- und langfristig CO2-Emissionen einzusparen und Energieverbräuche zu senken. Gleichzeitig legt es Ziele
zur Minderung der CO2-Emissionen fest und beschreibt, wie die Erfüllung dieser Ziele kontrolliert werden kann. Klimaschutzkonzepte umfassen alle klimarelevanten
Bereiche. Bei Kommunen sind das in der Regel mindestens die eigenen Liegenschaften, die Straßenbeleuchtung, die privaten Haushalte und die Bereiche Gewerbe,
Handel und Dienstleistungen, Industrie, Verkehr, Abwasser und Abfall.
Zuschuss
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Kumulation
Geschäftsbereich UMK
möglich, sofern eine angemessene Zimmerstraße 26-27
Eigenbeteiligung erfolgt
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-577
fax: 030 20199-3100
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiativekommunen
2. Erstellung von Klimaschutz-Teilkonzepten
Klimaschutz-Teilkonzepte dienen als strategische Planungs- und Entscheidungshilfen, um zu zeigen, wie in einem abgrenzbaren, besonders klimarelevanten Bereich
(z.B. Verkehr) oder wie durch eine abgrenzbare, besonders klimafreundliche Maßnahme (z.B. integrierte Wärmenutzung) Treibhausgase und Energieverbräuche
nachhaltig reduziert werden können. Sie können beispielsweise folgende Themengebiete umfassen:
- Anpassung an den Klimawandel
- Klimaschutz in eigenen Liegenschaften
- integrierte Wärmenutzung in Kommunen
- klimafreundlicher Verkehr in Kommunen
- klimafreundliche Abwasserbehandlung
- klimafreundliche Abfallentsorgung
- Erschließung der verfügbaren Erneuerbare-Energien-Potenziale in Kommunen
- Green-IT
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
56 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Die Förderung erstreckt sich im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms auf Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der rationellen
Energieverwendung, Umwandlungs- und Verbrennungstechnik. Gefördert werden Initiativen sowie Pilotprojekte und Demonstrationsvorhaben in folgenden Bereichen:
1. Kraftwerkstechnologien u. CCS Technologien.
Zuschuss
Informationsstelle
Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie
Scharnhorststraße 34-37
D - 11019 Berlin
fon: 030 2014-9
fax: 030 2014-7010
info@bmwi.bund.de
www.bmwi.de
Bund
Forschung und Entwicklung im
Bereich "Rationelle
Energieverwendung,
Umwandlungs- und
Verbrennungstechnik"
2. Brennstoffzellen und Wasserstoff
3. Energiespeicher für stationäre und mobile Anwendungen
4. Energieeffiziente Fernwärmeversorgung
Kumulation möglich
5. Energieoptimiertes Bauen
6. Energieeffiziente Stadt
7. Energieeffizienz in der Industrie
8. Netze für die Stromversorgung der Zukunft
9. Systemanalyse und Informationsverbreitung
Details zu den genannten Förderbereichen können dem 6. Energieforschungsprogramm entnommen werden.
Förderfähig sind die projektbezogenen Kosten bis max. 50 %. Eine Eigenbeteiligung in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Kosten wird vorausgesetzt.
Bei Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbaren Institutionen kann die Förderung bis zu 100 % betragen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
57 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Energieversorgung mittels konventioneller Energieträger in den Bereichen
Stromerzeugung, Verteilnetzausbau und Stromspeicherung.
Darlehen
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 0800 539-9002 (Infocenter)
fax: 069 7431-9500
infocenter@kfw.de
Bund
IKU - Kommunale
Energieversorgung
Kumulation bedingt möglich
Folgende Maßnahmen werden gefördert:
1. Neubau von/Aufrüstung zu flexiblen und hocheffizienten GuD-Kraftwerken (Erdgas)
2. Erhöhung der Flexibilität der Stromerzeugung von gasbetriebenen Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
3. Ausbau der Verteilnetze
4. Installation intelligenter Informations-, Kommunikations- und Netzsteuerungstechnologien.
5. Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur und in Energiemanagementsysteme zur Anbindung von Energie-Endverbrauchern an intelligente Messsysteme
(Smart Metering)
6. Neu- und Ausbau von dezentralen Energiespeichern für die Speicherung von Energie aus Strom
Konditionen
Finanziert werden bis zu 100 % der Gesamtinvestitionen, max. 50 Mio. EUR pro Vorhaben.
Hinweise zum Antrag
Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen.
Die Antragsformulare liegen den Kreditinstituten vor. Als Programmnummer ist 204 anzugeben.
Bund
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
58 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
IKK - kommunale
Energieversorgung
Gefördert werden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Energieversorgung mittels konventioneller Energieträger in den Bereichen
Verteilnetzausbau (Strom) und Stromspeicherung.
Darlehen
Informations- und Antragsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-26053
kommune@kfw.de
Kumulation bedingt möglich
Folgende Maßnahmen werden gefördert:
1. Ausbau der Verteilnetze
2. Installation intelligenter Informations-, Kommunikations- und Netzsteuerungstechnologien
3. Investitionen in die Kommunikationsinfrastruktur und in Energiemanagementsysteme zur Anbindung von Energie-Endverbrauchern an intelligente Messsysteme
(Smart Metering)
4. Neu- und Ausbau von dezentralen Energiespeichern für die Speicherung von Energie aus Strom
Konditionen
Finanziert werden bis zu 100 % der Gesamtinvestitionen, max. 50 Mio. EUR pro Vorhaben.
Hinweise zum Antrag
Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen.
Die Antragsformulare liegen den Kreditinstituten vor. Als Programmnummer ist 203 anzugeben.
Bei Vorhaben, deren Bauzeit sich über mehrere Jahre erstreckt, erfolgt die Antragstellung in Abschnitten, bezogen auf das jeweilige Haushaltsjahr. Im Rahmen des
laufenden Haushaltsjahresabschnitts können bereits begonnene Bauabschnitte noch finanziert werden.
Bund
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz Wärme- und Kältenetze
Antragsberechtigt sind die Betreiber von Wärme- oder Kältenetzen. Netzbetreiber im Sinne des dieses Gesetzes sind diejenigen, die Wärme oder Kälte über die
entsprechenden Netze verteilen und verantwortlich sind für Betrieb, Wartung und Ausbau der Netze. Die Betreibereigenschaft setzt nicht das Eigentum am Netz
voraus.
Beschreibung
Gefördert wird der Aus- und Neubau von Wärme- und Kältenetzen, wenn damit ab dem 01.01.2009 begonnen wird und die Inbetriebnahme des Netzes bis zum
31.12.2012 erfolgt. Bei Aufnahme des Dauerbetriebs muss die Wärmeeinspeisung aus KWK-Anlagen für den geplanten Endausbau des Netzbereichs mind. 60 %
betragen oder innerhalb von 24 Monaten erreichen. Industrielle Abwärme gilt in Hinblick auf die zu erreichende Wärmeeinspeisung aus KWK-Anlagen als Wärme aus
KWK-Anlagen.
Zuschuss
Kumulation bedingt möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 425
Postfach 51 60
D - 65726 Eschborn
fon: 06196 908-437
fax: 06196 908-800
kwk-verfahren@bafa.bund.de
www.bafa.de
Im Rahmen des Ausbaus von Netzen werden neben der Erweiterung bestehender Netze auch Netzverstärkungsmaßnahmen und die Umstellung von Heizdampf auf
Heizwasser gefördert, wenn diese Maßnahmen zu einer Erhöhung der transportierbaren Wärme-/Kältemenge von 50 % im betreffenden Trassenabschnitt führen.
Der Zuschuss für neu verlegte Wärme- oder Kälteleitungen beträgt für Anlagen, die ab dem 01.01.2012 in Betrieb genommen werden :
- bei einem mittleren Durchmesser von 100 mm (DN 100): 100 ,- EUR pro Meter, max. 40 % der Investitionskosten
- bei DN > 100: 30 % der Investitionskosten
Die max. Förderung ist auf 10 Mio. EUR je Projekt begrenzt.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind Betreiber zuschlagsberechtigter KWK-Anlagen. Als Betreiber einer KWK-Anlage gilt, wer den erzeugten Strom in ein Netz der allgemeinen
Versorgung einspeist oder zur Eigenversorgung bereitstellt. Die Betreibereigenschaft ist dabei nicht an die Stellung des Eigentümers der Anlage gebunden.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 425
Postfach 51 60
D - 65726 Eschborn
fon: 06196 908-437
fax: 06196 908-800
kwk-verfahren@bafa.bund.de
www.bafa.de
Bund
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz KWK-Anlagen
Die Förderung erfolgt in Form von Zuschlägen für selbstgenutzten und ins Stromnetz eingespeisten Strom aus hoch effizienten KWK-Anlagen, die nach dem
01.01.2009 und bis zum 31.12.2020 in Dauerbetrieb genommen werden. Der Anspruch auf einen KWK-Zuschlag für den selbstgenutzten Strom muss, wie auch für den
eingespeisten Strom, beim Stromnetzbetreiber geltend gemacht werden. Wenn die KWK-Anlage vom BAFA zugelassen wurde, wird der KWK-Zuschlag vom
Stromnetzbetreiber ausgezahlt.
Die Zuschlagssätze für Strom aus KWK-Anlagen sind nach Leistungsanteilen gestaffelt:
- bis 50 kWel: 5,41 Cent/kWh
- bis 250 kWel: 4,0 Cent/kWh
- bis 2 MWel: 2,4 Cent/kWh
- über 2 MWel: 1,8 Cent/kWh
Kumulation möglich
Für KWK-Anlagen im Anwendungsbereich des Treibhausgas Emissionshandelsgesetzes erhöht sich der Zuschlag um weitere 0,3 Cent/kWh.
Beispiel: bei einem 250kWel-BHKW wird 20 % des Stroms mit 5,41 Cent/kWh vergütet, 80% mit 4,0 Cent/kWh
Es werden nur Anlagen gefördert, die keine bereits bestehende Fernwärmeversorgung aus KWK-Anlagen verdrängen. Eine Verdrängung von Fernwärmeversorgung
liegt nicht vor, wenn eine bestehende KWK-Anlage vom selben Betreiber oder im Einvernehmen mit diesem durch eine oder mehrere neue KWK-Anlagen ersetzt wird.
Die bestehende KWK-Anlage muss nicht stillgelegt werden.
Für kleine KWK-Anlagen bis 2 MWel, die serienmäßig hergestellt wurden, müssen dem BAFA das Inbetriebnahmeprotokoll sowie Herstellerunterlagen mit den
technischen Daten vorgelegt werden. Für größere oder nicht serienmäßig hergestellte Anlagen ist ein Sachverständigengutachten erforderlich.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
KfW-Programm Erneuerbare
Energien - "Speicher"
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Energienetze, Strom-, Kälteerzeugung
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage die
an das elektrische Netz angeschlossen ist. Die Förderung erfolgt durch zinsgünstige Darlehen der KfW und durch Tilgungszuschüsse, die vom Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert werden.
Darlehen, Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
nicht möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 0800 539-9001 (Infocenter)
fax: 069 7431-9500
info@kfw.de
Folgende Maßnahmen werden gefördert:
- die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem.
- ein stationäres Batteriespeichersystem, das nachträglich zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage installiert wird.
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
Bund
Projektaufruf "Stadtentwicklung
und Wirtschaft"
Gefördert werden bespielhafte Projekte für eine innovative Stadtentwicklung, die einen Querschnitt unterschiedlichster Formen wirtschaftlichen Engagements in der
Stadtentwicklung abbilden und zeigen, welche vielfältigen positiven Wirkungen diese Aktivitäten haben können.
Die Pilotprojekte können sich auf Fragestellungen in folgenden Feldern beziehen:
- Entwicklung der europäischen Stadt
- Lokale und regionale Netzwerke
- Unternehmerisches Engagement für die Stadtentwicklung
- Entwicklung unter Sparzwang - ein Innovationsmotor
An die Pilotprojekte wird der Anspruch gestellt, dass sie innovativ, beispielgebend und kooperativ sein sollen:
- Innovativ kann ein Projekt sein, indem es mit neuen Ansätzen des Zusammendenkens von Wirtschaft und Stadtentwicklung experimentiert oder erprobte Ansätze
weiterentwickelt und in einem neuen Kontext erprobt.
- Beispielgebend können Projekte sein, wenn sie grundlegende Herausforderungen aufgreifen und exemplarisch Lösungen aufzeigen, die auch auf andere
Anwendungsfälle übertragbar sein können.
- Kooperativ sollten die Pilotprojekte neue Maßstäbe setzen, die über den üblichen Grad an Förderung bzw. Sponsoring hinausreichen. Die kooperative Umsetzung von
innovativen Konzepten durch wirtschaftliche Akteure und anderen Stadtentwicklungs-Verantwortlichen ist daher ein wichtiges Anliegen.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
möglich
Bundesinstitut für Bau- Stadt- und
Raumforschung (BBSR) im Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99 401-0
fax: 0228 99 401-2355
projektaufruf-nsp@firu-mbh.de
www.nationalestadtentwicklungspolitik.de/cln_030/nn_13
50224/DE/Wettbewerbe/ProjektaufrufWirt
schaft/projektaufruf__node.html?__nnn=tr
ue
Förderfähig sind hauptsächlich nicht investive Kosten. Die Höhe der Zuwendungen beträgt bis zu 50 % der Projektkosten, max. 70.000,- EUR je Projekt. Die Projekte
werden für einen Zeitraum von max. 2,5 Jahren unterstützt.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
30
Region/ Fördermaßnahme
140
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
15
Förderkonditionen
35
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden folgende Maßnahmen:
1. Pilot- und Demonstrationsvorhaben
- praktische Erprobung neuer oder verbesserter Techniken
- praktische Erprobung neuer Umsetzungsinstrumente bei vorhandenen Techniken
- Dokumentation und Standardisierung der technischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und motivationsorientierten Abläufe
- Qualifikation des Fachpersonals sowie eine Standardisierung der Methoden
Vorrangig werden Verbundvorhaben gefördert, bei denen unterschiedliche Akteure, wie z. B. private Haushalte, gewerbliche und industrielle Partner, kommunale
Verwaltungen sowie Energiedienstleister beteiligt sind.
2. Forschungsvorhaben
Dazu zählen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu aktuellen energietechnischen und -wirtschaftlichen Themen, die die Verbesserung der Anwendung und
Umsetzung rationeller Energieverwendung und regenerativer Energien sowie verstärkte Anreize zur Verringerung der CO2 -Emmissionen zum Ziel haben.
3. Beratungsprogramme
Die Bereitstellung qualifizierter Beratungsleistungen zur Verbesserung der Umsetzung der Maßnahmen der jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte wird gefördert..
4. Qualifikationsmaßnahmen und -programme
- Entwicklung von Unterrichtseinheiten und Kursinhalten
- Entwicklung und Produktion von Materialien und Medien
- Schulung von Dozenten
- Vermarktungmaßnahmen
5. Fachveranstaltungen
Wissenschaftliche und technische Fachveranstaltungen zur rationellen Energieverwendung und der Nutzung regenerativer Energien
werden gefördert.
6. Sonstige Maßnahmen des Transfers
Aktivitäten zur Verbreitung von Kenntnissen des Klimaschutzes, der rationellen Energieverwendung und der Verminderung der
CO2-Emmissionen werden gefördert. Dazu zählen Öffentlichkeitsarbeit, Wettbewerbe, Kampagnen etc.
Zuschuss
Bremer Energie-Konsens GmbH
Am Wall 172-173
D - 28195 Bremen
fon: 0421 376671-0
fax: 0421 376671-9
info@energiekonsens.de
www.energiekonsens.de
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert Investitionen mit Demonstrationscharakter zur Verminderung von
Umweltbelastungen mit Zinszuschüssen zu KfW-Krediten und/oder in Ausnahmefällen mit Investitionszuschüssen.
Darlehen, Zuschuss
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat ZG II 4
(Förderungsangelegenheiten)
D - 11055 Berlin
fon: 0188 8 305-2240
fax: 0188 8 305-4375
Bremen
Förderung von Pilot- und
Demonstrationsvorhaben
Bund
BMUUmweltinnovationsprogramm
(UIP)
Kumulation mit Auflagen möglich
Das UIP dient der Finanzierung von Vorhaben in großtechnischem Maßstab, die erstmalig aufzeigen, in welcher Weise fortschrittliche technologische Verfahren und
Verfahrenskombinationen zur Verminderung von Umweltbelastungen verwirklicht sowie umweltverträgliche Produkte hergestellt und angewandt werden können.
Gefördert werden bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen in Deutschland einschließlich Kosten der Inbetriebnahme sowie ggf.
mit den Investitionen in Zusammenhang stehende Gutachten und Messungen in den folgenden Bereichen:
- Abwasserreinigung/Wasserbau
- Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung, sowie die Sanierung von Altablagerung
- Bodenschutz
- Luftreinhaltung (einschl. Maßnahmen zur Reduzierung von Gerüchen)
- Minderung von Lärm und Erschütterungen
- Klimaschutz: Energieeinsparung, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien
- Umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 241124
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden Investitionen in die kommunale Infrastruktur, z. B. im Rahmen der
- allgemeinen Verwaltung
- öffentlichen Sicherheit und Ordnung
- Wissenschaft, Technik und Kulturpflege
- Stadt- und Dorfentwicklung, z. B. auch touristische Infrastruktur
- sozialen Infrastruktur (Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen etc.)
- Ver- und Entsorgung
- kommunalen Verkehrsinfrastruktur inkl. Öffentlicher Personennahverkehr
- Energieeinsparung und Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger
- Erschließungsmaßnahmen, einschließlich Aufwendungen für Grunderwerb, die dauerhaft von dem kommunalen Unternehmen zu tragen und nicht umlagefähig sind
Darlehen
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
Bund
IKU - KfW-Investitionskredit
Kommunale Unternehmen
Kumulation
möglich.
Refinanziert werden auch Forfaitierungsmodelle. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Gesellschafterstruktur des Forderungsverkäufers. Voraussetzung
ist, dass die Forderungsschuldner kommunale Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände sind und die zu refinanzierenden anzukaufenden Forderungen
von den Forderungsschuldnern einredefrei gestellt werden.
Bund
Experimenteller Wohnungs- und
Städtebau (ExWoSt)
Mit dem Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) fördert der Bund in Form von Forschungsfeldern, Studien und Initiativen
Zuschuss
innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen. Aus den Erfahrungen sollen Hinweise für die Weiterentwicklung der
Städtebau- und Wohnungspolitik abgeleitet und der Wissenstransfer unterstützt werden.
Kumulation
Themen und Forschungsziele werden vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
möglich
gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung definiert und mit den Ländern abgestimmt. Zur Teilnahme an den Modellvorhaben der
Forschungsfelder können sich Akteure im Bereich des Wohnungs- und Städtebaus in Abstimmung mit ihren Ländern bewerben.
Mit seinen zielgerichteten Forschungsfeldern und Modellvorhaben zu aktuellen wohnungs- und städtebaulichen Grundsatzfragen trägt das Forschungsprogramm
ExWoSt wesentlich zu einer innovativen, lösungsorientierten Praxis im Wohnungs- und Städtebau bei. Die wissenschaftliche Begleitung der Modellvorhaben, deren
Mehrkosten vom Bund mitgetragen werden, gewährleistet dabei auch die fachöffentliche Verbreitung der Ergebnisse.
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung im Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99401-0
fax: 0228 99401-1270
karin.veith@bbr.bund.de
www.bbsr.bund.de
Aktuelle Forschungsfelder:
- Integration und Stadtteilpolitik
- Urbane Strategien zum Klimawandel
- Öffentliche Fahrradverleihsysteme - innovative Mobilität
- Jugendliche im Stadtquartier
- Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau
- Strategien der Kommunen für ihre kommunalen Wohnungsbestände
- Stadtentwicklungsfonds in Deutschland
- Sportstätten und Stadtentwicklung
- Energetische Stadterneuerung
- Aktivierung von Potenzialen genossenschaftlichen Wohnens: Evaluierung der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften
- Kommunale Konzepte: Wohnen
- Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Forschungsinitiative Zukunft Bau
Ziel der Forschungsinitiative Zukunft Bau ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt zu stärken und bestehende Defizite Zuschuss
insbesondere im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovation zu beseitigen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
stellt für diesen Zweck Haushaltsmittel in Form von Zuwendungen oder Aufträgen zur Verfügung. Vom Antragsteller wird eine finanzielle Eigenbeteiligung, oder Kumulation
vorzugsweise - eine Beteiligung, weiterer, nicht öffentlicher Mittelgeber bei den Forschungsvorhaben von in der Regel 50%, mind. 30% erwartet.
möglich
In der Forschungsinitiative sollen unter anderem Forschungsprojekte zu folgenden Themenkomplexen gefördert beziehungsweise beauftragt werden:
1. Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudebereich, Berechnungs-Tools
Bundesamt für Bauwesen und
Raumordnung (BBR)
Forschungsverwaltung
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99 401-1616
zb2008@bbr.bund.de
www.bbsr.bund.de
www.forschungsinitiative.de
2. Neue Konzepte u. Prototypen für das energiesparende Bauen, Null- bzw. Plusenergiehauskonzepte
3. Neue Materialien und Techniken
4. Nachhaltiges Bauen, Bauqualität
5. Demografischer Wandel
- Nutzerorientiertes Bauen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und des demografischen Wandels
6. Regelwerke und Vergabe
- Abstimmung, Harmonisierung und Weiterentwicklung der Technischen Standards/Regelwerke
7. Modernisierung des Gebäudebestands
Bund
Förderkonzept "Energieeffiziente
Stadt" - EnEff:Stadt
Im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung führt das BMWi mit dem Förderkonzept
"EnEff:Stadt" die langfristig angelegten Forschungsaktivitäten zur Verbesserung der Energieeffizienz im kommunalen und regionalen Bereich zusammen. Erarbeitet
werden Bewertungskriterien sowie Konzepte und Planungshilfsmittel für Kommunen und weitere Akteure wie Wohnungswirtschaft und Stadtwerke. Für abgegrenzte
Quartiere werden exergetisch und ökonomisch optimierte Maßnahmekombinationen entwickelt, beispielhaft umgesetzt und messtechnisch überprüft. Dabei orientiert
sich die Forschung an typischen Siedlungsformen. Zugleich soll mit der Umsetzung der Energiekonzepte und ihrer messtechnischen Begleitung der Gedanke der
integralen Planung realisiert werden. Das Ziel ist eine Reduzierung des Primärenergieeinsatzes im gesamten Quartier um mind. 30 %.
Gefördert werden Pilotprojekte, in denen beispielhaft gezeigt werden soll, wie durch den intelligenten Einsatz und die Vernetzung innovativer Technologien und
Vorgehensweisen ein Maximum an Energieeffizienzsteigerung und damit CO2-Minimierung erreicht werden kann. Dabei wird besonders auf den Transfer der
gewonnenen FuE-Ergebnissen Wert gelegt. Die Förderung erstreckt sich von Planungskonzepten bis zu anschliessenden Messprogrammen mit Betriebsoptimierung.
Zuschuss
Kumulation
möglich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-3363
fax: 02461 61-3131
j.gehrmann@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/energieeffizientestadt
Ziele
Folgende Ziele sollen in der Projektlaufzeit erreicht werden:
- Einsatz innovativer Technologien
- Nutzung moderner Methoden für das Management komplexer Projekte und den Einsatz moderner Planungsinstrumente
- Vernetzung unterschiedlicher Bereiche und Akteure
- methodisch überzeugendes Monitoring
Die wissenschaftliche Auswertung, Dokumentation und Verbreitung der Forschungsergebnisse werden in einem Begleitvorhaben gesichert.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
64 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
Förderkonzept "Energieeffiziente
Fernwärmeversorgung" - EnEff:
Wärme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung führt das BMWi mit dem Förderkonzept "EnEff: Wärme" die langfristig angelegten
Zuschuss
Forschungsaktivitäten zur Verbesserung der Energieeffizienz im Fernwärmebereich unter der bisherigen Fördermaßnahmen Fernwärme 2000 und den
vorangegangenen Aktivitäten fort.
Kumulation
Innovationen dienen überwiegend zur Absicherung der Konkurrenzfähigkeit und einem weiteren Ausbau der Fernwärme. Aufgabe der Forschungsförderung ist es auch, möglich
Strukturdefizite in der Forschungslandschaft auszugleichen.
Folgende Ziele sollen durch das Förderkonzept erreicht werden:
- Innovative Technologien für den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung
- Optimale Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Energieversorgung in Deutschland
- Beschleunigung der Modernisierungsprozesse mit wachstums- und beschäftigungspolitischer Relevanz
Richtlinien und Informationen
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-3363
fax: 02461 61-3131
j.gehrmann@fz-juelich.de
http://www.ptj.de/fernwaermewaermespeicher
Bund
Förderkonzept "Energieoptimiertes Im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung führt das BMWi mit dem Förderkonzept "Energieoptimiertes Bauen" die langfristig angelegten
Bauen" - EnOB
Forschungsaktivitäten zur Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebereich unter Zusammenführung der bisherigen Fördermaßnahmen fort.
Folgende Ziele sollen erreicht werden:
- Innovative Technologien für den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung
- Optimale Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Energieversorgung in Deutschland
- Beschleunigung der Modernisierungsprozesse mit wachstums- und beschäftigungspolitischer Relevanz
- Fernziel des 5. Energieforschungsprogramms Entwicklung und Markteinführung von Null-Emissionsgebäuden
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation
möglich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-3363
fax: 02461 61-3131
h.wust@fzjuelich.de&nbsp;&nbsp;&nbsp;FuE
Vorhaben
m.kratz@fzjuelich.de&nbsp;&nbsp;&nbsp;Demonstra
tionsbauvorhaben
www.fz-juelich.de/ptj/energieoptimiertesbauen
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Zuschuss
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Herrn Dr. Claus Börner
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-3816
fax: 02461 61-3131
c.boerner@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/energieeffizienz
www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/
energieforschung.html
Bund
Förderkonzept "Energieeffizienz in Im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung führt das BMWi mit dem Förderschwerpunkt "Energieeffizienz in der Industrie" die langfristig
der Industrie"
angelegten Forschungsaktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion fort. Die kontinuierliche Weiterentwicklung vorhandener Techniken und die
Entwicklung neuer Techniken zur Steigerung der Energieeffizienzstehen hier im Vordergrund.
Kumulation
möglich
Bund
Förderinitiative Energiespeicher
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die
gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, können nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand
erhalten. Die Förderung zielt vorwiegend auf industriegeführte Verbundprojekte, die überwiegend oder ausschließlich von Forschungseinrichtungen durchgeführt
werden. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist erwünscht.
Zuschuss
Antragsberechtigt sind Kommunen.
Zuschuss
Kumulation
möglich
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
PtJ Energiespeicher
Dr. Jochen Seier
Leo-Brandt-Straße
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-8959
fax: 02461 61-2690
ptj-energiespeicher@fz-juelich.de
www.ptj.de
Bund
Modellvorhaben zum ExWoStForschungsfeld "Innovationen für
Innenstädte"
Beschreibung
Kumulation
Gefördert werden Modellvorhaben zum neuen Forschungsfeld "Innovationen für Innenstädte" des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt). Grundlage
möglich
für das neue ExWoSt-Forschungsfeld ist das "Weißbuch Innenstadt" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwickling (BMVBS). Im "Weißbuch
Innenstadt" werden umsetzungsorientierte Schlussfolgerungen und potenzielle Maßnahmen für die Stärkung der Innenstädte genannt. Im Rahmen der Modellvorhaben
liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Entwicklung und Umsetzung zukunftsfähiger Strategien, Konzepte und Maßnahmen zur Anpassung und Nachnutzung
innerstädtischer städtebaulicher Großstrukturen. Gegenstand der Förderung sind folgende Teilbereiche:
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Informations- und Antragsstelle
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung im Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Dr. Manfred Fuhrich
Christiane Kalka
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179
fon: 0228 99401-0
fax: 0228 99401-1270
innenstadt@bbr.bund.de
http://www.bbsr.bund.de/cln_032/nn_5372
66/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfeld
er/2011/InnovationenInnenstaedte/08__Pr
ojektaufruf.html
Stand 01.08.2013
66 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und
Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundsministerium für Verkehr, Bau und
Sadtentwicklung (BMVBS)
Referat UI43, Innovationen für eine
nachhaltige Mobilität, Elektromobilitöt
D - 110330
fon: 030 183 00 1920
fax: 030 183 00 1920
elektromobiltitaet@bmvbs.bund.de
www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/UI
/foerderrichtlinie-elektromobilitaet.html
Bund
Elektromobilität
Beschreibung
Gefördert werden Projekte sowie Verbundvorhaben der angewandten industriellen oder experimentellen Forschung und Entwicklung, die die Evaluierung des
Alltagsbetriebs von E-Fahrzeugen zum Gegenstand haben und Schwerpunkte in mindestens einem gemäß Förderbedingungen definierten Bereich setzen.
Desweiteren muss das Projekt auch in Mobilitätskonzepte vor Ort, unter modellhafter Bearbeitung der mit der Elektromobilität verbundenen Rahmenbedingungen,
eingebettet sein.
Die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge und der zur Verfügung gestellten Ladeinfrastruktur muss aussagekräftig für einen Alltagsbetrieb der Elektromobilität sein. Als
Richtwert für Flottenversuche mit Pkws sind etwa 20 Fahrzeuge anzunehmen.
Kumulation
möglich
Bund
6. Energieforschungsprogramm
"Forschung für eine
umweltschonende, zuverlässige
und bezahlbare
Energieversorgung"
Antragsberechtigt sind in Deutschland produzierende Unternehmen – insbesondere KMU –, Hochschulen sowie in Deutschland ansässige außeruniversitäre
Zuschuss
Forschungseinrichtungen und andere Institutionen bzw. juristische Personen.
Ziel der Förderung ist es, ressortübergreifend den Weg in eine sichere wirtschaftliche und umweltverträgliche Energiezukunft zu ebnen. Gefördert werden Forschungs- Kumulation
und Entwicklungsaktivitäten. Neue Prioritäten der Förderung liegen in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Von besonderer Bedeutung ist eine möglich
verstärkte Zusammenarbeit auf strategisch wichtigen Feldern, insbesondere bei den Themen "Energiespeicher" und "Netze", der Ausbau der internationalen
Forschungszusammenarbeit sowie eine verbesserte Koordinierung und Abstimmung der Förderpolitik.
Informations- und Antragsstelle
Bereich Energietechnologien einschl.
Grundlagenforschung
Projekträger Jülich (PTJ)
Geschäftsbereich ERG
Forschungszentrum Jülich GmbH
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-4624
fax: 02461 61-2880
ptj-erg@fz-juilich.de
www.ptj.de
Bund
Forschungsinitiative Zukunft Bau - Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen oder deren bevollmächtigte Vertreter, die als Bauherren die Erstellung von Plus-Energie-Häusern planen.
Modellprojekte "Plus-EnergieGefördert werden ausschließlich Maßnahmen an Wohngebäuden, die als „Plus-Energie-Häuser“ errichtet werden. Der "Plus-Energie-Haus-Standard" liegt vor, wenn
Haus-Standard"
sowohl ein negativer Jahres-Primärenergiebedarf als auch ein negativer Jahres-Endenergiebedarf vorliegen
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation
möglich
Informations- und Antragsstelle
Bundesinstitut f. Bau- Stadt- und
Raumforschung (BBSR) im Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Referat II 3
Forschung im Bauwesen, Technisches
Gebäudemanagement
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99 401-1616
zb@bbr.bund.de
www.forschungsinitiative.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz oder Niederlassung und mit überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland),
Einrichtungen der Kommunen und Länder einschließlich kommunaler Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und vergleichbare
Einrichtungen, Gebietskörperschaften sowie sonstige Einrichtungen (z. B. Verbände, Vereine und Stiftungen) mit Sitz und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer
Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist ausdrücklich
erwünscht.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Umwelt (UMW)
Außenstelle Berlin
Zimmerstraße 26-27
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-517
fax: 030 20199-430
h.neumann@fz-juelich.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/biomasse
Bund
Forschung und Entwicklung (FuE)
zur klimaeffizienten Optimierung
der energetischen
Biomassenutzung
Kumulation
möglich
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden Verbund- und Einzelprojekte zur praxistauglichen Weiterentwicklung zukunftsweisender und
wettbewerbsfähiger Technologien, systemflexibler Anlagenkonzepte und Produkte für eine nachhaltige und effiziente Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse
und biogenen Rest- und Abfallstoffen unterstützt.
Gefördert werden Untersuchungen und Pilot- und Demonstrationsprojekte zu folgenden Themen:
1. Verbesserung und Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen und Technologien zur effizienten Erschließung und Nutzung der biogenen Reststoffe
2. Systemstudien und internationale Kooperationsvorhaben zur Entwicklung von "Best Practices" zur Bereitstellung von nachhaltigen Bioenergieträgern
3. Entwicklung und Demonstration innovativer Bioenergietechnologien zur effizienten Bereitstellung von Strom und Wärme, insbesondere BiomasseVergasungstechnologien
4. Entwicklung und Demonstration einer europäischen Biomethanstrategie (Bereitstellung und Import von Biomethan aus Mittel-/Osteuropa über Erdgaspipelines)
5. Weiterentwicklung einer nachhaltigen Bioenergiestrategie
6. Entwicklung von Konzepten und Projekten zur bedarfsgerechten Erzeugung von Strom aus Biomasse
7. Validierung des Marktpotenzials von Forschungsergebnissen
8. Beiträge zur Entwicklung und Begleitung einer konsistenten, sektorübergreifenden Biomassestrategie auf Basis
der Erfahrungen bei der Umsetzung des nationalen Biomasseaktionsplans und des Nationalen Aktionsplans
Erneuerbare Energien
Bund
Forschungsvorhaben zur
Elektromobilität
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und
Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Die notwendige fachliche Qualifikation muss nachgewiesen werden.
Gefördert werden Forschungsvorhaben zum Thema Elektromobilität zu folgenden Themenfeldern:
1. Ermittlung der Umwelt- und Klimafaktoren durch Feldversuche im Pkw- und Wirtschaftsverkehr
Die Erprobung der verschiedenen Antriebe im realen Betrieb gibt Aufschlüsse über die Technologiereife und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die
Weiterentwicklung künftiger Marktentwicklung.
2. Kopplung der Elektromobilität an erneuerbare Energien und deren Netzintegration.
3. Markteinführung mit ökologischen Standards.
Hier soll ermittelt werden, welche Antriebskonfigurationen bei welchen Flottenanwendungen den größtmöglichen ökologischen Nutzen erzielen.
Zuschuss
Kumulation
möglich
Informations- und Antragsstelle
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger Elektromobilität
Steinplatz 1
D - 10623 Berlin
fon: 030 310078-226
fax: 030 310078-225
elmo@vdivde-it.de
www.ptelektromobilitaet.de/foerderprogramm/foer
derung-von-elektromobilitaetsvorhabenab-2012
4. Ressourcenverfügbarkeit und Recycling
Für eine nachhaltige Elektromobilität sind die Ermittlung des Rohstoffpotenzials und die frühzeitige Entwicklung einer Ressourcenstrategie zwingend erforderlich.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden Plattformen, die die innovative Elektromobilitätstechnologie branchenübergreifend und -verknüpfend in konstruktiver Zusammenarbeit bekannt
machen. Die deutsche Technologiekompetenz soll in etwa 3 bis 5 Großprojekten demonstriert werden, damit die Öffentlichkeit Elektromobilität erleben bzw. erfahren
kann. Durch die erfolgreiche und sichtbare Demonstration sollen Impulse für die internationale Nachfrage generiert werden. In den Schaufenstern können außerdem
Mobilitätskonzepte sowie ordnungspolitische Rahmenbedingungen erprobt werden.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Gemeinsame Geschäftsstelle
Elektromobilität der Bundesregeirung
(GGEMO) mit Sitz im BMWi
Scharnhorststraße 34-37
D - 10115 Berlin
fon: 030 187575777
Bund
Schaufenster Elektromobilität
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
Kumulation nicht möglich mit
anderen öffentlichen Zuschüssen
des Bundes
In den Schaufenstern sollen die Leitanbieter-Technologien international zur Schau gestellt werden. Die Elektromobilität soll für potentielle Kunden und die breite
Öffentlichkeit erfahrbar gemacht werden. Es sollen innovative Technologien eingesetzt, das Zusammenspiel der Teilaspekte des Gesamtsystems Elektromobilität
untersucht, offene Fragestellungen beantwortet und tragfähige Geschäfts- und Mobilitätsmodelle als Grundlage für den Gesamtmarkt entwickelt und etabliert werden.
Die Projekte müssen die drei Bereiche Energiesystem, Elektrofahrzeug und Verkehrsystem integrieren.
info@ggemo.de
www.bmbf.de/foerderungen/17324.php
Die Höhe der Förderung beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten und für Hochschulen und außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Bund
Antriebstechnologien für die
Elektromobilität (ATEM)
Gefördert werden Maßnahmen, die die Technologieentwicklungen für die Antriebssysteme von Elektro- und Hybridfahrzeugen der nächsten Generation beschleunigen Zuschuss
und ein elektrisches Fahren energetisch und wirtschaftlich vertretbar machen. Zur konsequenten Weiterentwicklung dieser Fahrzeuge zählen hoch integrierte
Antriebssysteme mit verbesserter Fahrdynamik sowie deutlich reduzierter Masse. Folgende Zielsetzungen sind u. a. zu verfolgen:
Kumulation nicht möglich
- Erhöhung der Reichweite mit elektrischer Traktion
- innovative Antriebskonfiguration
- kompaktere Bauweise
- Senkung von Kosten und Umweltbelastung (z.B. durch geringeren Materialverbrauch)
Insbesondere werden anwendungsorientierte Verbundvorhaben zur Verbesserung von Effizienz, Leistungsfähigkeit, Fahrdynamik und Sicherheit von Elektrofahrzeugen
unterstützt.
Voraussetzung ist, dass an dem Vorhaben ein erhebliches Bundesinteresse und ein hohes technisches und wirtschaftliches Risiko besteht.
Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Informations- und Antragsstelle
Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
AG 61.3 - Elektromobilität
Linder Höhe
D - 51147 Köln
fon: 02203 601-2429
fax: 02203 601-3017
helmut.conrads@dlr.de
www.pt-multimedia.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Förderung von Maßnahmen zur
Anpassung an den Klimawandel
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - als federführendes Ressort für den nationalen Anpassungsprozess - beabsichtigt, die Zuschuss
An-passungsfähigkeit der gesellschaftlichen Akteure (wie z.B. Kommunen, Unterneh-men) insbesondere auf der lokalen und regionalen Ebene durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zum Dialog und zur Beteiligung sowie zur Vernetzung und Koope-ration von regionalen oder lokalen Akteuren zu stärken.
Kumulation möglich
Adressaten des Förderangebots sind daher neben Kommunen und Unternehmen auch Bildungsträger und Vereine sowie sonstige Institutionen, die als Multiplikatoren
bei der Bewusstseinsbildung, Informationsvermittlung und der Vernetzung von Ak-teuren wirken.
Da es sich hier insbesondere um eine Förderung zur Befähigung kommunaler und lo-kaler Akteure handelt, wird im Besonderen Wert darauf gelegt, dass durch die
geför-derten Projekte vorhandenes Personal in Kommunen, Institutionen und Unternehmen in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel weitergebildet wird. Damit
werden staatliche und nichtstaatliche Institutionen unterstützt, eigene Anpassungskapazitä-ten auf- und auszubauen. Die erworbene Expertise kann damit mittel- bis
langfristig zur Verfügung stehen.
Zugleich ist es für das BMU ein wichtiges Anliegen, die beiden klimapolitischen Berei-che Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels eng
miteinander zu verknüpfen. Bei der Bewertung der zur Förderung eingereichten Vorhaben kann Vor-schlägen, die auch die Zielsetzungen des Klimaschutzes
unterstützen, Vorrang einge-räumt werden. Zumindest dürfen die hier geförderten Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel der Zielerreichung des
Klimaschutzes nicht entgegenwirken.
Förderfähig im Rahmen dieser Förderbekanntmachung sind Maßnahmen, die folgen-den Zwecken dienen:
1) Anreiz für Unternehmen zur Erstellung von Anpassungskonzepten,
2) Förderung von Bildungsangeboten im Bereich der Anpassung an die Folgen des Klimawandels,
Informationsstelle
Referat WA I 1
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Postfach 12 06 29
53048 BONN
Antragsstelle
Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat WA I 1
Postfach 12 06 29
D - 53048 Bonn
anpassungsstrategie@bmu.bund.de&nbs
p;&nbsp;&nbsp;Antrag parellel als Datei
senden
http://www.bmu.de/foerderprogramme/an
passung_an_die_folgen_des_klimawande
ls/doc/47882.php
3) Förderung kommunaler Leuchtturmvorhaben sowie interkommunaler oder re-gionaler Verbünde beim Aufbau von Kooperationen, der Erstellung von Kon-zepten und
deren pilothafte Umsetzung zur Anpassung an den Klimawandel, mit dem Ziel, die Risikovorsorge und langfristige Einbeziehung von Klimawandelas-pekten in allen
klimasensiblen Entscheidungen, Planungen und Aktivitäten voranzu-bringen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Beschreibung
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Gefördert werden erfolgreich realisierte Klimaschutzprojekte in folgenden Kategorien:
Kumulation
nicht möglich
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Servicestelle Kommunaler Klimaschutz
Auf dem Hunnenrücken 3
D - 50668 Köln
fon: 0221 340308-15
fax: 0221 340308-28
kontakt@kommunaler-klimaschutz.de
www.kommunalerklimaschutz.de/wettbewerb
Bund
Wettbewerb "Kommunaler
Klimaschutz"
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
Kategorie 1 Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften
Vorbildliche technische, bauliche und/oder verwaltungsorganisatorische Maßnahmen für den Klimaschutz in einem kommunalen Liegenschaften, die z. B. bei der
Nutzung erneuerbarer Energie, der Energieeffizienz, beim kommunalen Energiemanagement oder bei der klimafreundlichen Beschaffung.
Kategorie 2 Kommunale Kooperationsstrategien
Übertragbare Strategien zur Umsetzung des kommunalen Klimaschutzes, durch die z. B. besonders tragfähige Modelle zur Kooperation mit anderen Kommunen,
kommunalen Unternehmen und/oder mit der Privatwirtschaft, Handwerksbetrieben, Einzelhandel, Verbänden, Bürgerinitiativen etc. realisiert werden konnten.
Kategorie 3 Kommunaler Klimaschutz zum Mitmachen
Erfolgreich umgesetzte Aktionen zur Beteiligung und Motivation der Bevölkerung bei der Realisierung von Klimaschutzmaßnahmen.
Die erfolgreich realisierten Maßnahmen, Strategien und Aktionen sollen in besonderem Maße zur Reduzierung von Treibhausgasen beigetragen haben, Modell- und
Vorbildfunktion besitzen und andere Kommunen zur Nachahmung anregen. In jeder Kategorie werden drei Preisträger ausgewählt, innerhalb dieser Kategorien findet
kein Ranking statt. Die Gewinner der ersten Kategorie erhalten jeweils ein Preisgeld von 40.000,- EUR, alle anderen Gewinner erhalten 20.000,- EUR. Das Preisgeld
muss in Klimaschutzaktivitäten investiert werden.
Hinweise zum Antrag
Beim Wettbewerb werden nur bereits realisierte Klimaschutzprojekte berücksichtigt bzw. in den Kategorien 2 und 3 auch solche, die zwar ggf. noch nicht
abgeschlossen, aber soweit vorangeschritten sind, dass bereits Bilanzen/Erfolge aufgezeigt werden können.
Bewerbungsschluss ist der 25.05.2012.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Die Förderung erstreckt sich im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms auf Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der rationellen
Energieverwendung, Umwandlungs- und Verbrennungstechnik. Gefördert werden Initiativen sowie Pilotprojekte und Demonstrationsvorhaben in folgenden Bereichen:
1. Kraftwerkstechnologien u. CCS Technologien.
Zuschuss
Informationsstelle
Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie
Scharnhorststraße 34-37
D - 11019 Berlin
fon: 030 2014-9
fax: 030 2014-7010
info@bmwi.bund.de
www.bmwi.de
Bund
Forschung und Entwicklung im
Bereich "Rationelle
Energieverwendung,
Umwandlungs- und
Verbrennungstechnik"
Kumulation möglich
2. Brennstoffzellen und Wasserstoff
3. Energiespeicher für stationäre und mobile Anwendungen
4. Energieeffiziente Fernwärmeversorgung
5. Energieoptimiertes Bauen
6. Energieeffiziente Stadt
7. Energieeffizienz in der Industrie
8. Netze für die Stromversorgung der Zukunft
9. Systemanalyse und Informationsverbreitung
Details zu den genannten Förderbereichen können dem 6. Energieforschungsprogramm entnommen werden.
Förderfähig sind die projektbezogenen Kosten bis max. 50 %. Eine Eigenbeteiligung in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Kosten wird vorausgesetzt.
Bei Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbaren Institutionen kann die Förderung bis zu 100 % betragen.
Bund
Förderinitiative Energiespeicher
für stationäre und mobile
Anwendungen
Im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung fördert das BMWI angewandte Forschung, Entwicklung und Demonstration von Systemen
ohne direkten Bezug zu den erneuerbaren Energien im Bereich Energiespeicher für stationäre und mobile Anwendungen.
Energiespeicher umfassen ein breites Technologie- und Anwendungsspektrum und die technologischen Entwicklungen weisen eine hohe Heterogenität auf. Die
Förderung konzentriert sich daher auf folgende Themen:
1. Elektrische Speicher
2. Stoffliche Speicher
3. Thermische Speicher
Die Höhe der Förderung orientiert sich an den förderfähigen Kosten und berücksichtigt hinsichtlich der Förderquote die zulässige Beihilfeintensität entsprechend dem
Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche FuE-Beihilfen.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation möglich
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Leo-Brandt-Straße
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-3251, -3267, -3166
fax: 02461 61-3131
k.buchholz@fzjuelich.de&nbsp;&nbsp;&nbsp;Elektrische
Speicher
j.seier@fzjuelich.de&nbsp;&nbsp;&nbsp;Stoffliche
Speicher
h.wust@fzjuelich.de&nbsp;&nbsp;&nbsp;Thermisch
e Speicher
www.ptj.de/energiespeicheranwendungen
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Neue Produkte, Forschungs-Demonstrationsprojekte
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, mit denen anwendungsbezogene Lösungen der Dienstleistungsentwicklung und -anwendung für die
Elektromobilität erarbeitet werden sollen. Folgende Themenfelder werden gefördert:
- Analyse, Ergänzung und Vernetzung existierender Dienstleistungen, orientiert am Produktlebenszyklus
- Anpassung bestehender Dienstleistungssysteme an die Elektromobilität
- Entwicklung und Management von Wertschöpfungssystemen mit Dienstleistungen
- Betreiberkonzepte als innovative Geschäftsmodelle
- Modularisierung und Standardisierung
Die geförderten Projekte sind verpflichtet, mit dem Metavorhaben (Wissenschaftliches Begleitvorhaben)zusammenzuarbeiten.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
Arbeitsgestaltung und Dienstleistung
Heinrich-Konen-Straße 1
D - 53227 Bonn
fon: 0228 3821-1153
fax: 0228 3821-1248
annette.rautenberg@dlr.de
pt-ad.pt-dlr.de/de/1418.php
Bund
Dienstleistungsinnovationen für
Elektromobilität
Wissenschaftliches Begleitvorhaben
Parallel startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Metaprojekt, das die Entwicklungen im Förderschwerpunkt „Dienstleistungen für die
Elektromobilität“ auf der Grundlage eigener Untersuchungen sowie der Verknüpfung der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben wissenschaftlich begleitet und mit
dem nationalen und internationalen Stand der Forschung vergleichend darstellt.
Im Begleitvorhaben sind folgende Aufgaben auszuführen:
- Entwicklungen und Trends im Förderschwerpunkt „Dienstleistungen für Elektromobilität“ begleitend untersuchen und ihre Auswirkungen auf die Projekte überprüfen
- Analyse der Zwischenergebnisse der Projekte; Informationsaustausch zwischen den Projekten und gegebenenfalls auch mit anderen wichtigen Akteuren sicherstellen
- Empfehlungen für den politischen Entscheidungsprozess aufzeigen
Besondere Hinweise
Bei dem Projekt muss es sich i.d.R. um ein Verbundvorhaben handeln, an dem grundsätzlich Anwender bzw. Dienstleister, Systemhersteller und Anbieter oder auch
eine Forschungseinrichtung bzw. Hochschule beteiligt sind.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Kumulation möglich
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
30
Region/ Fördermaßnahme
140
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Verkehr
15
Förderkonditionen
35
Richtlinien und Informationen
Bremen
Förderprogramm ZILE
(Dorferneuerung/-entwicklung)
Gefördert werden Maßnahmen der Dorferneuerung und -entwicklung ländlich geprägter Orte zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters einschließlich der Zuschuss
Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der dörflichen Bevölkerung sowie der dazu
erforderlichen Dorfentwicklungsplanungen/-konzepte.
- Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse
- Abwehr von Hochwassergefahren für den Ortsbereich und zur Sanierung innerörtlicher Gewässer
- kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters
- Erhaltung und Gestaltung land- und forstwirtschaftlich genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter einschließlich der dazugehörigen Hof-, Garten und
Grünflächen nach näherer Maßgabe des Dorferneuerungsplans
- Anpassung land- und forstwirtschaftlicher Bausubstanz einschließlich Hofräumen und Nebengebäuden an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens
- Umnutzung ortsbildprägender Bausubstanz für Wohn- und Arbeitszwecke oder andere öffentliche Dienste
Behörde für Geoinformation,
Landentwicklung und Liegenschaften
Otterndorf
Amt für Landentwicklung Bremerhaven
Borriesstraße 46
D - 27570 Bremerhaven
fon: 0471 183-200
fax: 0471 183-229
poststelle-bhv@gll-ott.niedersachsen.de
Niedersächsisches Ministerium für den
ländlichen Raum, Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Calenberger Straße 2
D - 30169 Hannover
fon: 0511 120-0
fax: 0511 120-2382
pressestelle@ml.niedersachsen.de
www.ml.niedersachsen.de
www.zile.niedersachsen.de
Bremen
Förderprogramm der swb - Elektro- Antragsberechtigt sind Privatpersonen und Unternehmen, die Kunden von swb sind.
PKW
Gefördert wird der Ersterwerb eines serienmäßigen Elektrofahrzeuges mit einem Zuschuss von max. 1.000,- EUR.
Voraussetzung ist die Anbringung eines Werbeaufklebers für 2 Jahre.
Light Electric Vehicles (LEVs) werden nicht gefördert.
Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss ein gültige Energieversorgungsvertrag swb Strom proNatur oder swb Werder Strom bestehen oder abgeschlossen werden.
Der Gesamtenergieverbrauch an Strom darf nicht höher als 30.000 kWh pro Jahr sein.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation möglich
Informations- und Antragsstelle
swb Vertrieb Bremen GmbH
Kundencenter
Sögestraße 59/61
D - 28195 Bremen
fon: 0421 359-3590
fax: 0421 359-2233
kundenservice-hb@swb-gruppe.de
www.swb-gruppe.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Niedersachsen
Förderprogramm ZILE
(Dorferneuerung/-entwicklung)
Gefördert werden Maßnahmen der Dorferneuerung und -entwicklung ländlich geprägter Orte zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters einschließlich der Zuschuss
Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der dörflichen Bevölkerung sowie der dazu
erforderlichen Dorfentwicklungsplanungen/-konzepte.
- Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse
- Abwehr von Hochwassergefahren für den Ortsbereich und zur Sanierung innerörtlicher Gewässer
- kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters
- Erhaltung und Gestaltung land- und forstwirtschaftlich genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter einschließlich der dazugehörigen Hof-, Garten und
Grünflächen nach näherer Maßgabe des Dorferneuerungsplans
- Anpassung land- und forstwirtschaftlicher Bausubstanz einschließlich Hofräumen und Nebengebäuden an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens
- Umnutzung ortsbildprägender Bausubstanz für Wohn- und Arbeitszwecke oder andere öffentliche Dienste
Niedersächsisches Ministerium für den
ländlichen Raum, Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Calenberger Straße 2
D - 30169 Hannover
fon: 0511 120-0
fax: 0511 120-2382
pressestelle@ml.niedersachsen.de
www.ml.niedersachsen.de
www.zile.niedersachsen.de
Gefördert werden Investitionen in die kommunale Infrastruktur, z. B. im Rahmen der
- allgemeinen Verwaltung
- öffentlichen Sicherheit und Ordnung
- Wissenschaft, Technik und Kulturpflege
- Stadt- und Dorfentwicklung, z. B. auch touristische Infrastruktur
- sozialen Infrastruktur (Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen etc.)
- Ver- und Entsorgung
- kommunalen Verkehrsinfrastruktur inkl. Öffentlicher Personennahverkehr
- Energieeinsparung und Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger
- Erschließungsmaßnahmen, einschließlich Aufwendungen für Grunderwerb, die dauerhaft von dem kommunalen Unternehmen zu tragen und nicht umlagefähig sind
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
D - 60325 Frankfurt am Main
fon: 01801 335577
fax: 069 7431-2944
info@kfw.de
Bund
IKU - KfW-Investitionskredit
Kommunale Unternehmen
Darlehen
Kumulation
möglich.
Refinanziert werden auch Forfaitierungsmodelle. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform und der Gesellschafterstruktur des Forderungsverkäufers. Voraussetzung
ist, dass die Forderungsschuldner kommunale Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände sind und die zu refinanzierenden anzukaufenden Forderungen
von den Forderungsschuldnern einredefrei gestellt werden.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
75 von 81
Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
KfW-Investitionskredit Kommunen Gefördert werden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von Stadtbeleuchtung sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Es werden Darlehen
Premium - Energieeffiziente
Maßnahmen zum Ersatz, zur Nachrüstung oder zum Neubau gefördert.
Stadtbeleuchtung
Kumulation
1. Maßnahmen der Beleuchtung von Straßen
möglich, sofern die Summe aus
Krediten, Zuschüssen und Zulagen
2. Maßnahmen der Beleuchtung von Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen
die Summe der Aufwendungen
nicht übersteigt. Die Kombination
3. Maßnahmen der Beleuchtung in Parkhäusern und Tiefgaragen
mit einem Kredit aus dem
Programm "Energieeffizient
4. Maßnahmen zur Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Sanieren - Kommunen" ist
In Kombination mit energetischen Maßnahmen zur Beleuchtung von Straßen, Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen sowie Parkhäusern und Tiefgaragen ausgeschlossen.
kann die Errichtung von Ladestationen gefördert werden.
KfW Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 030 202 64 5555
kommune@kfw.de
www.kfw.de
5. Maßnahmen der Beleuchtung bei Lichtsignalanlagen
Gefördert wird der Einsatz von LED-Technik. Der Neubau von Lichtsignalanlagen wird nicht gefördert.
Bund
KfW-Investitionskredit Kommunen Gefördert werden alle Investitionen und Investitionsmaßnahmen in die kommunale und soziale Infrastruktur sowie in wohnwirtschaftliche Projekte. Aufwendungen
lokaler Mikrofinanzierer für die betriebliche Infrastruktur in der Kommune werden auch gefördert. Grundstücke, deren Erwerb nicht länger als 2 Jahre zurückliegt,
werden auch gefördert, wenn sie zu o. g. Maßnahmen gehören.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Darlehen
Kumulation
nicht möglich mit dem KfWInvestitionskredit flexibel
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 030 20264-0
fax: 030 20264-5188
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie tabellarisch aufbereitet eine Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten für den Bereich
Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Förderprogramm Elektromobilität
Gefördert werden Vorhaben sowohl der politikorientierten Forschung und Grundlagenforschung als auch der technologieorientierten angewandten und experimentellen Zuschuss
Forschung und Entwicklung. Vor diesem Hintergrund und der Schwerpunktsetzung der europäischen Förderinitiative ERA-NET Plus Electromobility+ werden im
Themenfeld Elektromobilität in folgenden Bereichen Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen gefördert:
Kumulation
- Energie- und Umweltpolitik, wie z. B. Erstellung von Energiebilanzen und Recyling
möglich
- Nutzungsverhaltensmuster und Wirtschaftsmodelle
- Technische Dimensionierung der Lage-, Betankungs-, Speicherungs- und Verteilsysteme
- Erprobung und Stanardisierung
- Technologiebasierte Innovation
- Energiespeicherung im Rahmen der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
Informations- und Antragsstelle
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein
D - 51105 Köln
alexander.spieshoefer@de.tuv.com
www.nks-verkehr.eu
Bund
Kommunal Investieren Premium - Gefördert werden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von Stadtbeleuchtung sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Es werden Darlehen
Energieeffiziente
Maßnahmen zum Ersatz, zur Nachrüstung oder zum Neubau gefördert.
Stadtbeleuchtung
Kumulation
1. Maßnahmen der Beleuchtung von Straßen
möglich
Zur Zeit können keine Anträge
Gefördert werden Straßenbeleuchtungsanlagen.
gestellt werden
Beim Neubau sind die Energiebedarfswerte pro km Straße aus der Tabelle 2 der technischen Mindestanforderungen um jeweils 10 % zu unterschreiten.
2. Maßnahmen der Beleuchtung von Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen
Gefördert wird der Ersatz oder die Nachrüstung von Beleuchtungsanlagen auf Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen. Der Neubau der Beleuchtung ist von
der Förderung ausgeschlossen.
Informationsstelle
KfW Niederlassung Berlin
Infocenter
Charlottenstraße 33/33a
D - 10117 Berlin
fon: 0180 133 5577
infocenter@kfw.de
www.kfw.de
3. Maßnahmen der Beleuchtung in Parkhäusern und Tiefgaragen
Gefördert werden Beleuchtungsanlagen in Parkhäusern und Tiefgaragen.
Der Neubau der Beleuchtung in Parkhäusern bzw. Tiefgaragen wird nicht gefördert..
4. Maßnahmen zur Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
In Kombination mit energetischen Maßnahmen zur Beleuchtung von Straßen, Parkplätzen und sonstigen öffentlichen Freiflächen sowie Parkhäusern und Tiefgaragen
kann die Errichtung von Ladestationen gefördert werden.
5. Maßnahmen der Beleuchtung bei Lichtsignalanlagen
Gefördert wird der Einsatz von LED-Technik. Der Neubau von Lichtsignalanlagen wird nicht gefördert.
Kosten für die Errichtung von Ladestationen und Planungs- und Beratungskosten werden zusätzlich gefördert.
Bund
Förderinitiative Energiespeicher
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die
gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, können nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand
erhalten. Die Förderung zielt vorwiegend auf industriegeführte Verbundprojekte, die überwiegend oder ausschließlich von Forschungseinrichtungen durchgeführt
werden. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist erwünscht.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation
möglich
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
PtJ Energiespeicher
Dr. Jochen Seier
Leo-Brandt-Straße
D - 52425 Jülich
fon: 02461 61-8959
fax: 02461 61-2690
ptj-energiespeicher@fz-juelich.de
www.ptj.de
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
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Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und
Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Bundsministerium für Verkehr, Bau und
Sadtentwicklung (BMVBS)
Referat UI43, Innovationen für eine
nachhaltige Mobilität, Elektromobilitöt
D - 110330
fon: 030 183 00 1920
fax: 030 183 00 1920
elektromobiltitaet@bmvbs.bund.de
www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/UI
/foerderrichtlinie-elektromobilitaet.html
Bund
Elektromobilität
Beschreibung
Gefördert werden Projekte sowie Verbundvorhaben der angewandten industriellen oder experimentellen Forschung und Entwicklung, die die Evaluierung des
Alltagsbetriebs von E-Fahrzeugen zum Gegenstand haben und Schwerpunkte in mindestens einem gemäß Förderbedingungen definierten Bereich setzen.
Desweiteren muss das Projekt auch in Mobilitätskonzepte vor Ort, unter modellhafter Bearbeitung der mit der Elektromobilität verbundenen Rahmenbedingungen,
eingebettet sein.
Die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge und der zur Verfügung gestellten Ladeinfrastruktur muss aussagekräftig für einen Alltagsbetrieb der Elektromobilität sein. Als
Richtwert für Flottenversuche mit Pkws sind etwa 20 Fahrzeuge anzunehmen.
Kumulation
möglich
Bund
Forschungsvorhaben zur
Elektromobilität
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften und
Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung. Die notwendige fachliche Qualifikation muss nachgewiesen werden.
Gefördert werden Forschungsvorhaben zum Thema Elektromobilität zu folgenden Themenfeldern:
Zuschuss
Kumulation
möglich
1. Ermittlung der Umwelt- und Klimafaktoren durch Feldversuche im Pkw- und Wirtschaftsverkehr
Die Erprobung der verschiedenen Antriebe im realen Betrieb gibt Aufschlüsse über die Technologiereife und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die
Weiterentwicklung künftiger Marktentwicklung.
2. Kopplung der Elektromobilität an erneuerbare Energien und deren Netzintegration.
3. Markteinführung mit ökologischen Standards.
Hier soll ermittelt werden, welche Antriebskonfigurationen bei welchen Flottenanwendungen den größtmöglichen ökologischen Nutzen erzielen.
Informations- und Antragsstelle
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger Elektromobilität
Steinplatz 1
D - 10623 Berlin
fon: 030 310078-226
fax: 030 310078-225
elmo@vdivde-it.de
www.ptelektromobilitaet.de/foerderprogramm/foer
derung-von-elektromobilitaetsvorhabenab-2012
4. Ressourcenverfügbarkeit und Recycling
Für eine nachhaltige Elektromobilität sind die Ermittlung des Rohstoffpotenzials und die frühzeitige Entwicklung einer Ressourcenstrategie zwingend erforderlich.
Bund
Schaufenster Elektromobilität
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
Gefördert werden Plattformen, die die innovative Elektromobilitätstechnologie branchenübergreifend und -verknüpfend in konstruktiver Zusammenarbeit bekannt
machen. Die deutsche Technologiekompetenz soll in etwa 3 bis 5 Großprojekten demonstriert werden, damit die Öffentlichkeit Elektromobilität erleben bzw. erfahren
kann. Durch die erfolgreiche und sichtbare Demonstration sollen Impulse für die internationale Nachfrage generiert werden. In den Schaufenstern können außerdem
Mobilitätskonzepte sowie ordnungspolitische Rahmenbedingungen erprobt werden.
In den Schaufenstern sollen die Leitanbieter-Technologien international zur Schau gestellt werden. Die Elektromobilität soll für potentielle Kunden und die breite
Öffentlichkeit erfahrbar gemacht werden. Es sollen innovative Technologien eingesetzt, das Zusammenspiel der Teilaspekte des Gesamtsystems Elektromobilität
untersucht, offene Fragestellungen beantwortet und tragfähige Geschäfts- und Mobilitätsmodelle als Grundlage für den Gesamtmarkt entwickelt und etabliert werden.
Die Projekte müssen die drei Bereiche Energiesystem, Elektrofahrzeug und Verkehrsystem integrieren.
Zuschuss
Kumulation nicht möglich mit
anderen öffentlichen Zuschüssen
des Bundes
Informations- und Antragsstelle
Gemeinsame Geschäftsstelle
Elektromobilität der Bundesregeirung
(GGEMO) mit Sitz im BMWi
Scharnhorststraße 34-37
D - 10115 Berlin
fon: 030 187575777
info@ggemo.de
www.bmbf.de/foerderungen/17324.php
Die Höhe der Förderung beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten und für Hochschulen und außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Region/ Fördermaßnahme
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Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Bund
Antriebstechnologien für die
Elektromobilität (ATEM)
Gefördert werden Maßnahmen, die die Technologieentwicklungen für die Antriebssysteme von Elektro- und Hybridfahrzeugen der nächsten Generation beschleunigen Zuschuss
und ein elektrisches Fahren energetisch und wirtschaftlich vertretbar machen. Zur konsequenten Weiterentwicklung dieser Fahrzeuge zählen hoch integrierte
Antriebssysteme mit verbesserter Fahrdynamik sowie deutlich reduzierter Masse. Folgende Zielsetzungen sind u. a. zu verfolgen:
Kumulation nicht möglich
- Erhöhung der Reichweite mit elektrischer Traktion
- innovative Antriebskonfiguration
- kompaktere Bauweise
- Senkung von Kosten und Umweltbelastung (z.B. durch geringeren Materialverbrauch)
Insbesondere werden anwendungsorientierte Verbundvorhaben zur Verbesserung von Effizienz, Leistungsfähigkeit, Fahrdynamik und Sicherheit von Elektrofahrzeugen
unterstützt.
Voraussetzung ist, dass an dem Vorhaben ein erhebliches Bundesinteresse und ein hohes technisches und wirtschaftliches Risiko besteht.
Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
Informations- und Antragsstelle
Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
AG 61.3 - Elektromobilität
Linder Höhe
D - 51147 Köln
fon: 02203 601-2429
fax: 02203 601-3017
helmut.conrads@dlr.de
www.pt-multimedia.de
Bund
IKK - Barrierearme Stadt
Dieses Programm startet am 01.09.2012.
Darlehen
Gefördert werden Barriere reduzierende Maßnahmen im Bereich der kommunalen Infrastruktur, die zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend der DIN 18040-1
sowie im Vorgriff auf die künftige DIN 18040-3 dienen. Die technischen Mindestanforderungen müssen eingehalten werden.
Kumulation möglich
Gefördert werden Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
Informations- und Antragsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-62053
kommune@kfw.de
1. Maßnahmen an bestehenden Gebäuden der kommunalen Infrastruktur (z. B. Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Bibliotheken, Veranstaltungs- und Sportstätten)
- Wege zu Gebäuden und Stellplätze
- Gebäudezugänge und Servicesysteme
- Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
- Raumgeometrie
- Sanitärräume
- Bodenbeläge in Innenräumen
- Bedienelemente, Raumakustik, Orientierung, Kommunikation
- Sportstätten
2. Maßnahmen an bestehenden Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum (z. B. Straßen, Haltestellen)
- Verkehrsanlagen
- Öffentlicher Raum
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Region/ Fördermaßnahme
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Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Dieses Programm startet am 01.09.2012.
Darlehen
Gefördert werden Barriere reduzierende Maßnahmen im Bereich der kommunalen Infrastruktur, die zur Herstellung von Barrierefreiheit entsprechend der DIN 18040-1
sowie im Vorgriff auf die künftige DIN 18040-3 dienen. Die technischen Mindestanforderungen müssen eingehalten werden.
Kumulation möglich
Informationsstelle
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
D - 10865 Berlin
fon: 030 20264-5555
fax: 030 20264-62053
kommune@kfw.de
Bund
IKU - Barrierearme Stadt
Gefördert werden Maßnahmen in den folgenden Förderbereichen einzeln oder kombiniert:
1. Maßnahmen an bestehenden Gebäuden der kommunalen Infrastruktur (z. B. Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Bibliotheken, Veranstaltungs- und Sportstätten)
- Wege zu Gebäuden und Stellplätze
- Gebäudezugänge und Servicesysteme
- Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
- Raumgeometrie
- Sanitärräume
- Bodenbeläge in Innenräumen
- Bedienelemente, Raumakustik, Orientierung, Kommunikation
- Sportstätten
Antragsstelle
frei wählbares Kreditinstitut
2. Maßnahmen an bestehenden Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum (z. B. Straßen, Haltestellen)
- Verkehrsanlagen
- Öffentlicher Raum
Die Förderung erfolgt nach der EG De-minimis-Verordnung.
Bund
Dienstleistungsinnovationen für
Elektromobilität
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, mit denen anwendungsbezogene Lösungen der Dienstleistungsentwicklung und -anwendung für die
Elektromobilität erarbeitet werden sollen. Folgende Themenfelder werden gefördert:
- Analyse, Ergänzung und Vernetzung existierender Dienstleistungen, orientiert am Produktlebenszyklus
- Anpassung bestehender Dienstleistungssysteme an die Elektromobilität
- Entwicklung und Management von Wertschöpfungssystemen mit Dienstleistungen
- Betreiberkonzepte als innovative Geschäftsmodelle
- Modularisierung und Standardisierung
Die geförderten Projekte sind verpflichtet, mit dem Metavorhaben (Wissenschaftliches Begleitvorhaben)zusammenzuarbeiten.
Wissenschaftliches Begleitvorhaben
Parallel startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Metaprojekt, das die Entwicklungen im Förderschwerpunkt „Dienstleistungen für die
Elektromobilität“ auf der Grundlage eigener Untersuchungen sowie der Verknüpfung der Ergebnisse aus den laufenden Vorhaben wissenschaftlich begleitet und mit
dem nationalen und internationalen Stand der Forschung vergleichend darstellt.
Im Begleitvorhaben sind folgende Aufgaben auszuführen:
- Entwicklungen und Trends im Förderschwerpunkt „Dienstleistungen für Elektromobilität“ begleitend untersuchen und ihre Auswirkungen auf die Projekte überprüfen
- Analyse der Zwischenergebnisse der Projekte; Informationsaustausch zwischen den Projekten und gegebenenfalls auch mit anderen wichtigen Akteuren sicherstellen
- Empfehlungen für den politischen Entscheidungsprozess aufzeigen
Besondere Hinweise
Bei dem Projekt muss es sich i.d.R. um ein Verbundvorhaben handeln, an dem grundsätzlich Anwender bzw. Dienstleister, Systemhersteller und Anbieter oder auch
eine Forschungseinrichtung bzw. Hochschule beteiligt sind.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Zuschuss
Kumulation möglich
Informations- und Antragsstelle
Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
Arbeitsgestaltung und Dienstleistung
Heinrich-Konen-Straße 1
D - 53227 Bonn
fon: 0228 3821-1153
fax: 0228 3821-1248
annette.rautenberg@dlr.de
pt-ad.pt-dlr.de/de/1418.php
Stand 01.08.2013
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Förderprogramme für Kommunen
Region/ Fördermaßnahme
Bund
Förderung von
Klimaschutzprojekten Beratungsleistungen für
Kommunen am Beginn ihrer
Klimaschutzaktivitäten
Zur Zeit können keine Anträge
gestellt werden
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Verkehr
Förderkonditionen
Richtlinien und Informationen
Antragsberechtigt sind Kommunen, die bisher noch kein Klimaschutzkonzept oder Teilkonzept erarbeitet oder dieses beantragt haben
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Umwelt FB Klimaschutz
D - 10969 Berlin
fon: 030 20199-577
fax: 030 20199-3100
ptj-ksi@fz-juelich.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiativekommunen
Kumulation
Gefördert wird Beratungsleistungen von externen Dienstleistern. Die Förderung richtet sich an Kommunen, die noch am Anfang ihres Klimaschutzengagements stehen, möglich
ihnen soll ermöglicht werden die Grundlage für die optional anschließende Erstellung von Klimaschutzkonzepten zu erarbeiten. Mit Hilfe des Beratungangebots soll der
strukturierten Einstieg erleichtert und die Entwicklung langfristige Strategien unterstützt werden. Die Beratungsleistungen müssen folgende Punkte enthalten:
- Wissensaufbau und -transfer bei bzw. zwischen den relevanten Akteuren
- Gestaltung und Durchführung eines partizipativen Prozesses (Schwerpunkt Akteursbeiteiligung, Zuständigkeiten in der Verwaltung)
- Leitbildentwicklung (Diskurs über Ziele, prioritäre Handlungsfelder, begleitende Öffentlichkeitsarbeit)
- Entscheidungshilfe zum weiteren Vorgehen (z. B. Erstellung eines Klimaschutzkonzepts, Teilkonzepts oder integrierten Quartierkonzepts im Rahmen des KfWProgramms "Energetische Stadtsanierung")
Voraussetzung ist, dass noch kein integriertes Klimaschutzkonzept oder Teilkonzept erarbeitet wurde, bzw. dessen Förderung beantragt wurde. Die Berater/innen
müssen über mind. 5 Jahre Berufserfahrungen auf dem Gebiet des kommunalen Klimaschutzes verfügen.
Bund
Projektaufruf "Stadtentwicklung
und Wirtschaft"
Gefördert werden bespielhafte Projekte für eine innovative Stadtentwicklung, die einen Querschnitt unterschiedlichster Formen wirtschaftlichen Engagements in der
Stadtentwicklung abbilden und zeigen, welche vielfältigen positiven Wirkungen diese Aktivitäten haben können.
Die Pilotprojekte können sich auf Fragestellungen in folgenden Feldern beziehen:
- Entwicklung der europäischen Stadt
- Lokale und regionale Netzwerke
- Unternehmerisches Engagement für die Stadtentwicklung
- Entwicklung unter Sparzwang - ein Innovationsmotor
An die Pilotprojekte wird der Anspruch gestellt, dass sie innovativ, beispielgebend und kooperativ sein sollen:
- Innovativ kann ein Projekt sein, indem es mit neuen Ansätzen des Zusammendenkens von Wirtschaft und Stadtentwicklung experimentiert oder erprobte Ansätze
weiterentwickelt und in einem neuen Kontext erprobt.
- Beispielgebend können Projekte sein, wenn sie grundlegende Herausforderungen aufgreifen und exemplarisch Lösungen aufzeigen, die auch auf andere
Anwendungsfälle übertragbar sein können.
- Kooperativ sollten die Pilotprojekte neue Maßstäbe setzen, die über den üblichen Grad an Förderung bzw. Sponsoring hinausreichen. Die kooperative Umsetzung von
innovativen Konzepten durch wirtschaftliche Akteure und anderen Stadtentwicklungs-Verantwortlichen ist daher ein wichtiges Anliegen.
Zuschuss
Informations- und Antragsstelle
Kumulation
möglich
Bundesinstitut für Bau- Stadt- und
Raumforschung (BBSR) im Bundesamt
für Bauwesen und Raumordnung
Referat I 2 - Stadtentwicklung
Deichmanns Aue 31-37
D - 53179 Bonn
fon: 0228 99 401-0
fax: 0228 99 401-2355
projektaufruf-nsp@firu-mbh.de
www.nationalestadtentwicklungspolitik.de/cln_030/nn_13
50224/DE/Wettbewerbe/ProjektaufrufWirt
schaft/projektaufruf__node.html?__nnn=tr
ue
Förderfähig sind hauptsächlich nicht investive Kosten. Die Höhe der Zuwendungen beträgt bis zu 50 % der Projektkosten, max. 70.000,- EUR je Projekt. Die Projekte
werden für einen Zeitraum von max. 2,5 Jahren unterstützt.
Alle Angaben ohne Gewähr
Maßgebend sind die jeweils geltenden Förderbedingungen der zugehörigen Programme
Erstellt von BEKS:EnergieEffizienzGmbH
im Auftrag der energiekonsens
Stand 01.08.2013
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Bildung
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