close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

in diesem Informationsschreiben - Schickhardt

EinbettenHerunterladen
Allgemeine VWL
TAW
Berufsbegleitendes Studium Wirtschaft
Prof. Dr. Thomas Siebe
Wiederholungs- und Übungsaufgaben Wintersemester 06/07
I. Die Güternachfrage der Haushalte
1. Erläutern Sie die Gossenschen Gesetze und verdeutlichen Sie sie an folgendem
Beispiel mit zwei Gütern (gegebene Grenznutzen, Preis 1 = 4 €, Preis 2 = 2 €,
Budget = 20 €).
Lehreinheit 1, S. 12-16, Mankiw, S. 481-492.
Menge Grenznutzen
1
2
3
4
GN 1/
TeilPreis 1 budget
(P1 = 4)
Menge Grenznutzen
Gut 1
50
46
40
32
1
2
3
4
GN 2 /
TeilPreis 2 budget
(P2 = 2)
Gut 2
65
55
40
20
2. Warum sinkt die Nachfragemenge unter sonst gleichen Bedingungen mit steigendem Preis (jeweils mit kurzen Erläuterungen)?
Mankiw, S. 69-72; Lehreinheit 1, S. 17-18.
3. Welche Einflussgrößen auf die individuelle Nachfragemenge eines Haushalts
kennen Sie? Erläutern Sie das am Beispiel der Nachfrage nach Eiscreme im
Lehrbuch von Mankiw.
Mankiw, S. 72-75.
Anwendungsbeispiel (siehe Mankiw, S. 75)
Welche Maßnahmen sind Ihrer Meinung nach geeignet, die Nachfrage
nach Tabakwaren zu vermindern?
Allgemeine VWL
TAW
Berufsbegleitendes Studium Wirtschaft
Prof. Dr. Thomas Siebe
Wiederholungs- und Übungsaufgaben Wintersemester 06/07
4. Notieren Sie: Preiselastizität, Kreuzpreiselastizität, Einkommenselastizität. Unter
welchen Annahmen gelten diese Kenngrößen?
Mankiw, S. 97-102, Lehreinheit 1, S. 19-24.
5. Unterstellen Sie eine kurzfristig unelastische Nachfrage der Haushalte nach Mineralölprodukten. Was bedeutet das bei einem steigenden (fallenden) Preis für Absatz und Umsatz auf diesem Markt?
Welche Ergebnisse stellen sich für eine Preissteigerung um 10 % bei einer Preiselastizität von -0,2 ein?
Ermitteln Sie die zu einer linearen Nachfrage gehörige Umsatzkurve.
Mankiw, S. 102-107.
Allgemeine VWL
TAW
Berufsbegleitendes Studium Wirtschaft
Prof. Dr. Thomas Siebe
Wiederholungs- und Übungsaufgaben Wintersemester 06/07
II.
Das Güterangebot der Unternehmen
1. Ein Unternehmen setzt als einzigen variablen Faktor „Arbeit“ ein. Sämtliche anderen Inputs sind nicht mehr entscheidungsrelevant. Berechnen Sie die fehlenden
Werte in der Datei „Produktion und Kosten.xls“ und zeichnen Sie die Produktionsfunktion und die Kostenfunktion.
Begründen Sie, warum die sinkende Grenzproduktivität der Arbeit in diesem Beispiel zu steigenden Grenzkosten führen.
Mankiw, S. 294-298.
Anzahl
der ArProdukGrenzbeitsstuntion
produktivität
den
0
0
1
50
50
2
90
3
120
4
140
5
150
Arbeitskosten
Fixkosten
0
20
100
100
100
100
100
100
Gesamt- Grenzkosten kosten
100
120
0,4
2. Nutzen Sie die Datei „Kostenkurven.xls“, um für unterschiedliche Kostenverläufe
die Grenz- und Durchschnittkosten graphisch darzustellen. Erläutern Sie alle dabei auftauchenden Kostenbegriffe.
Mankiw, S. 298-305.
3. Berechnen Sie die fehlenden Werte und stellen Sie die Stückkosten und die
Grenzkosten graphisch dar. Erläutern Sie die Unterschiede zwischen beiden.
Kosten
Menge
K
0
140
1
2
3
184
4
194
5
Grenzkosten
GK
X
19
14
Totale
Stückkosten
DK
X
48,5
41,0
Variable
Stückkosten
DVK
X
Allgemeine VWL
TAW
Berufsbegleitendes Studium Wirtschaft
Prof. Dr. Thomas Siebe
Wiederholungs- und Übungsaufgaben Wintersemester 06/07
4. Warum sind allein die Grenzkosten und nicht die Stückkosten für die Kalkulation
eines Unternehmens relevant? Gehen Sie von einem gewinnmaximierenden Unternehmen aus.
Mankiw, S. 314-319.
5. Erklären Sie in der folgenden Graphik die drei Punkte auf der Grenzkosten-Kurve.
Zeichnen Sie für die gewinnmaximale Menge den Gewinn, die Erlöse (Umsatz)
und die Kosten ein.
Mankiw, S. 319-333.
DK
DVK
GK
p
x
Anwendungsbeispiel:
Eine Bäckerei verursacht fixe Kosten (u.a. Backstube, Maschinen) und
variable Kosten (u.a. Energie, Material). Bei geringer Auslastung senkt
eine Produktionssteigerung die variablen Stückkosten. In der Nähe der
Kapazitätsgrenze ist dagegen ein progressiver Kostenverlauf zu
vermuten. Der Bäcker setzt täglich etwa 10.000 Brötchen ab. In diesem
Mengenbereich fallen die TDK noch, während die durchschnittlichen
variablen Kosten steigen.
Der Bäcker fragt sich, ob er die Produktion aufrechterhalten soll. Helfen
Sie ihm und verdeutlichen Sie die Lage der Bäckerei anhand einer
geeigneten Graphik. Was empfehlen Sie über die kurze Frist hinaus?
Allgemeine VWL
TAW
Berufsbegleitendes Studium Wirtschaft
Prof. Dr. Thomas Siebe
Wiederholungs- und Übungsaufgaben Wintersemester 06/07
III.
Markt- und Preisbildung
1. Beschreiben Sie wesentliche Eigenschaften von Marktgleichgewichten.
Lehreinheit 1, S. 40-43.
2. Stellen Sie das Marktformenschema nach von Stackelberg dar und benennen Sie
vier Marktformen Nennen Sie weitere Kriterien, die zur Beschreibung von Märkten
nützlich sein könnten.
3. Unter welchen Voraussetzungen verschiebt sich eine Nachfragekurve, wann eine
Angebotskurve? Welche Preis- und Mengenwirkungen sind in Abhängigkeit von
den Preiselastizitäten der Nachfrage und des Angebots zu erwarten?
Mankiw, S. 72-75; 80-82; 84-89.
4. Für die neue „Stones“-CD wird in Deutschland im laufenden Jahr eine PreisAbsatz-Funktion p = 25 - 0,00005*x erwartet. Pro CD kalkuliert die Plattenfirma
5 € zusätzliche Kosten - Fixkosten fallen dagegen nicht an. Welche Preissetzung
führt zum Gewinnmaximum.
Mankiw, S. 342-348.
5. Vergleichen Sie die Marktergebnisse im Monopol (erhebliche Marktmacht, Preissetzerverhalten) mit denen bei vollständiger Konkurrenz (Abwesenheit von
Marktmacht, Mengenanpasserverhalten).
Mankiw, S. 349-355.
Document
Kategorie
Gesundheitswesen
Seitenansichten
9
Dateigröße
68 KB
Tags
1/--Seiten
melden