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"50+" –was ist damit gemeint? - bei der Evangelisch-reformierten

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Nr. 2.2 | 8. Februar 2013 | www.ref-ilef.ch
Gemeindereise 2012: Unterwegs auf dem Segantini-Weg
Inhalt
Besuchsdienst
Einführungskurs
Neue Begrüssung für Zugezogene
Herzlich willkommen
Eröffnungsgottesdienst, 17. Februar
Aktion "Brot für alle"
Take off
Gottesdienst am Morgen
Kirchenpflegeretraite 2013
ZH 465
Stille Zeit inspirierte
Foto: Vreni Baumann
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"50+" –
Wann ist ein Mensch alt? Ab wann ist
er älter? In den letzten Jahren hat sich
das Denken diesbezüglich verändert.
Man sieht heute das Älterwerden als
Prozess, der verschiedene Phasen hat
und sich über eine lange Zeit hinzieht.
Das hängt einerseits damit zusammen, dass die
durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen ist, anderseits aber auch damit, dass der Jugend und der
Jugendlichkeit heute ein sehr hoher Stellenwert
beigemessen wird, während mit Älterwerden
eher selten etwas Positives verbunden wird. Viele Pensionierte betonen wohl auch deshalb, dass
sie sich noch keineswegs "alt" fühlten, und dass
die Angebote der kirchlichen "Altersarbeit" noch
nichts für sie seien.
Tatsächlich sind viele Menschen heute bis ins
hohe Alter so gesund, mobil und finanziell abgesichert, dass sich für sie mit dem Ausscheiden aus
dem Erwerbsleben viele neue Möglichkeiten auftun. Allerdings: die innerliche Lebenssituation
verändert sich trotzdem, und das beginnt nicht
erst mit der Pensionierung. Der Schauspieler Peter Ustinov sagte einmal: "Irgendwann realisiert
man, dass das Leben nicht die Hauptprobe ist,
sondern dass man sich mitten in der Aufführung
befindet".
In unserer Kirchgemeinde tragen
wir diesen Entwicklungen Rechnung, indem wir uns nicht nur
um die Betreuung der betagten
Menschen kümmern, die diakonische oder seelsorgerliche Unterstützung brauchen, sondern
auch verschiedenartige Angebote machen, die sich an Menschen wenden, die nicht mehr
"jung" aber auch noch nicht "alt"
sind. Bei einigen davon stehen
das eigene Nachdenken und der
Meinungsaustausch über Glaubens- und Lebensfragen im Vordergrund ("frauekafi", "MännerApéro", "Bistro Theophil"), bei
anderen – z.B. beim Kafi 65 – die
Horizonterweiterung durch Reiseberichte und Vorträge, Geselligkeit und spirituelle Gedankenanstösse. Ein wichtiger Baustein
sind auch Gemeindeferien und
Gemeindereisen.
Corsin Baumann
Besuchsdienst
Einführungskurs
Seit 1. Januar 2013 verantwortet eine Trägerschaft
(Stadt Illnau-Effretikon, Pro
Senectute Ortsvertretung,
reformierte und katholische Kirchgemeinde) den
"Besuchsdienst IllnauEffretikon" gemeinsam
(vgl. güggel.post Nr. 1.2).
Die Koordination obliegt weiterhin Ursula Roth. Seit 2011 vermittelt sie zwischen Freiwilligen
und zu Besuchenden.
Was reizt Sie besonders
an Ihrer Aufgabe?
Ich finde es interessant, mit den
Freiwilligen Kontakt zu haben
und zu sehen, wie sie alle – aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrung – die Besuche individuell
gestalten. Bei den Abklärungsgesprächen mit zu Besuchenden
lerne ich spannende Menschen
kennen und sehe, wie man auf
ganz verschiedene Arten alt werden kann.
Für welche Aufgabe suchen Sie freiwillige Besucher und Besucherinnen?
Die Aufgabe des Besuchsdienstes
ist das Begleiten von älteren oder
kranken Personen. Diese werden
Neue Begrüssung für Zugezogene
Herzlich willkommen
Wer umzieht, braucht oft etwas Zeit, um sich einzuleben.
Erleichternd wirken sich Kontakte zu anderen Menschen
aus. Beim Einkaufen, auf der
Strasse, in der Kirchgemeinde begegnen sich täglich ganz
verschiedene Menschen. Einige
der Begegnungsangebote, die
die Kirchgemeinde bereithält,
finden sich im neuen Faltblatt.
Dieses ersetzt die Willkom-
mens-Broschüre "der Weg" von
2004. Neu-Illnau-Effretiker (ab
Dezember 2012) erhalten das
Faltblatt automatisch zugestellt.
Herzlich willkommen!
Das Faltblatt kann in den Kirchen
mitgenommen werden.
Wie gefällt Ihnen das neue "Herzlich willkommen"? Vermissen Sie
etwas? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.
Mail: evelyne.haymoz@zh.ref.ch
Evelyne Haymoz
vierzehntäglich besucht und erleben so eine kontinuierliche Beziehung.
Müssen die Freiwilligen
besondere Kenntnisse oder
Fähigkeiten mitbringen?
Ich freue mich über jede Person,
die Zeit, Lust und Interesse hat,
sich auf die Beziehung mit einem
älteren Menschen einzulassen.
Wichtig finde ich die Bereitschaft, auf den Erfahrungsschatz
dieser Person einzugehen.
Wie gelingt es Ihnen, für
jede zu besuchende Person den "richtigen" Freiwilligen zu finden?
Ein Erfolgsrezept gibt es nicht!
Ich höre den zu Besuchenden
zu – ich höre den Freiwilligen zu
und dann traue ich meiner Intuition. Und wenn der Entscheid
"falsch" war, muss ich die Sache
neu überdenken.
Wie verändert sich Ihre Arbeit
durch die Trägerschaft?
Einerseits habe ich nun mehr
finanzielle Möglichkeiten. Vor
allem aber ist eine bessere Verankerung in der Stadt, d.h. in
der politischen Gemeinde und
in den Kirchgemeinden sicher
sinnvoll. Das ergibt ein breiteres
Spektrum, wo Freiwillige und ältere Menschen zusammengeführt
werden können. Ich hoffe, dass
dadurch die Qualität des Besuchsdienstes noch besser wird!
Zweimal jährlich findet ein Einführungskurs der Pro Senectute
Kanton Zürich statt. Nächste
Gelegenheit:
Vier Nachmittage ab 6.3.2013.
Anmeldeschluss 25.2.13.
Informationen bei Ursula Roth,
079 451 60 15, E-Mail: besuchsdienst.effretikon@bluewin.ch
Interview: Evelyne Haymoz
Veranstaltungen
Bistro Theophil
Träume, Träumen –
Medium Gottes?
Anlässlich des ersten
Bistro Theophil im neuen
Jahr wurde das Programm
mit Daten und Themen bis
Juli 2013 zusammengestellt.
Am 15. Februar beschäftigen
wir uns mit Träumen. Haben
wir das schon erlebt, dass Gott
in einem Traum zu uns gesprochen hat? Im März (8.3.) geht
es um die Frage: Wo schöpfe
ich Kraft für meinen Alltag?
Am 12. April fragen wir nach
dem Sinn des Lebens und am
12. Juli nach Wundern bzw.
Spiritualität im Alltag. Im Mai
findet kein Bistro statt, im Juni
(7.6.) steht ein offener Abend
ohne vorgegebenes Thema auf
dem Programm
Freitag, 15. Februar,
20.10 Uhr, Pfarrhaus Illnau
Corsin Baumann
Foto: Karin Gasser
Eröffnung der Aktion
"Brot für alle"
Mit dem Eröffnungsgottesdienst
am 17. Februar beginnt die diesjährige Aktion "Brot für alle", die
unter dem Motto steht: Ohne
Land kein Brot.
Das Thema
"Land" spielt in der Bibel eine
sehr wichtige Rolle, von der
Schöpfungsgeschichte über die
Verheissung eines gelobten Landes bis zu den Gesetzestexten
über die gerechte Verteilung des
Kulturlandes und der neuen Erde.
Boden, der nährt und trägt, können wir aber auch im übertragenen Sinn füreinander sein, wenn
wir uns von Gerechtigkeit und
Solidarität leiten lassen.
Sonntag, 17. Februar,
10.00 Uhr, Kirche Illnau
Corsin Baumann
Pfarrhaus Erlenstrasse
Pappel gefällt
Am 25. Januar wurde im Garten des Pfarrhauses die rund
40-jährige Pappel gefällt.
Die Spezialfirma rückte mit
schwerem Gerät an und brauchte dafür weniger als eine Stunde.
Anschliessend wurde der Wurzelstock ausgefrässt. Der Baum
musste weg, weil seine Wurzeln
an den Abwasserleitungen und
am Garagenplatz erhebliche
Schäden verursachte.
Konrad Müller
Foto: Konrad Müller
Silvia Heusser
Danke
19 Jahre hat Silvia Heusser
mitgearbeitet im Illnauer
Kindergottesdienst-Team.
Als ausgebildete Kindergärtne-
rin brachte sie viele kreative
Ideen ein. Und oft war nicht
nur Silvia selber engagiert,
sondern die halbe oder ganze
Familie Heusser, mit ihren vielfältigen, vor allem auch musikalischen Talenten.
Wir danken dir ganz herzlich
liebe Silvia. Wir freuen uns, dass
du als Sängerin im Kirchenchor
Illnau und als Mitglied des Leitungsteams für das "frauekafi"
weiterhin aktiv bleibst.
Corsin Bauman
Take off am Morgen
Voranzeigen
Am Wochenende vom 22. – 24.
Februar findet das Seminar "Berufen und befähigt" statt. Die Referate werden von Donna Parachin
aus Kanada zusammen mit Pfr.
Konrad Müller gehalten. Musikalisch wird das Seminar von der
Rejoice-Band begleitet, die ebenfalls in den Take off-Gottesdiensten spielt.
Das gibt die Möglichkeit, den
Morgen-Gottesdienst vom 24.
Februar im Take off-Stil zu gestalten. Der Gottesdienst ist Teil
des Seminars, aber für die ganze
Gemeinde offen. Er gibt einen
Einblick in das, was in den drei
Seminartagen vermittelt wird.
Um nicht die ganze Anlage vom
Saal in die Kirche zügeln zu müssen,
findet der Gottesdienst ausnahmsweise einmal im Rebbuck-Saal statt.
Der anschliessende Chilekafi wird
im Bullinger-Saal serviert.
Sonntag, 24. Februar,
10.00 Uhr, Ref. Zentrum
Rebbuck Effretikon
Konrad Müller
Was tun im Todesfall?
Information und Austausch, eine
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Bestattungsamt, Friedhofvorstand und Pfarrer.
Donnerstag, 7. März, 19.30 Uhr,
Ref. Zentrum Rebbuck, Effretikon
Kirchenpflegeretraite 2013
Stille Zeit inspirierte
Die Kirchenpflegeretraite 2013 fand Ende Januar in Zürich sowie auf
dem Rebbuck Effretikon
statt. Während am Freitagabend in Zürich eine
Stadtführung zum Thema
"Reformation und Religion – Zwinglis Wirken
in Zürich" durchgeführt
wurde, beschäftigte sich die
erweiterte Kirchenpflege
am Samstag mit den strategischen Zielen ab 2013.
Die Retraite am Samstag wurde
unter der Leitung von Simone
Schädler als Einkehrtag ganz
im ursprünglichen, nämlich
im religiösen Kontext gestaltet. Die ersten 70 Minuten
verbrachten die rund 20 Teilnehmenden daher einzeln in
grösstmöglicher Stille um ganz
in sich selbst zu den folgenden
Themen hineinzuhören:
• Was sind die wichtigsten drei
Ziele für die Kirchgemeinde, die
Kirchenpflege sowie für die Mitarbeitenden für die nächsten Jahre?
• Was soll sich in den nächsten
Jahren ändern, was soll warum
beibehalten werden?
Jeder der Teilnehmenden schrieb
sich das Gehörte und Erdachte
auf. In der nachfolgenden, intensiv geführten Diskussion erfolgte
eine erste Verdichtung.
Die strategischen Ziele der Kirchgemeinde Illnau-Effretikon werden derzeit noch fertig gestellt
und anschliessend kommuniziert.
Ein gemeinsames Mittagessen im
Restaurant In der Au, Volketswil
rundete die Retraite 2013 ab.
Stefan Spörri
Führung durch Friedhöfe
Effretikon und Illnau
Foto: Stefan Spörri
Leid
Abdankungen
Samstag, 9. März,
09.15 Uhr Friedhof Effretikon
10.45 Uhr Friedhof Illnau
Genauere Informationen auf
www.ref-ilef.ch und güggel.post Nr. 3.
Evelyne Haymoz
18. Januar
Susanna Hofmann,
Effretikon
23. Januar
Johann Balthasar-Hefti,
Effretikon
29. Januar
Richard Otto Hess-Pauli,
Effretikon
www.ref-ilef.ch
Andachten
Gottesdienste
Sonntag, 10. Februar
10.00 Uhr traditionell
in der Kirche Effretikon
Pfrn. Brigitta Schmidt
Kollekte: Indicamino
Chinderhüeti/Chilekafi
Freitag, 15. Februar
19.30 Uhr
in der Kapelle Rikon
"a Kapella"
Sonntag, 17. Februar
10.00 Uhr
in der Kirche Illnau
Pfr. Corsin Baumann
Eröffnung der Aktion
"Brot für alle"
Musik: Christelle Péchin
Kollekte: Brot für alle
Chinderhüeti/Chilekafi
Sonntag, 24. Februar
10.00 Uhr modern
in der Kirche Effretikon
Pfr. Konrad Müller
Take off am Morgen
Musik: Pia Fisler und Rejoice-Band
Kollekte: Seminar Berufen und
befähigt
Chinderhüeti/Chilekafi
Sonntag, 24. Februar
10.00 Uhr
in der Kirche Illnau
Pfr. Corsin Baumann
Musik: Thomas Truog
Kollekte: Menschenrechte
Chilekafi
09.45 Uhr
Kolibri und träff.ch, Turnhalle
Watt, mit Kuh Mäggi
Veranstaltungen
Kafi 65
Donnerstag, 14. Februar
14.00 Uhr Pfarrhaus Illnau
Heitere Akkordeonklänge
Bistro Theophil
Freitag, 15. Februar
20.10 Uhr Pfarrhaus Illnau
Träume, Träumen –
Medium Gottes?
frauekafi
Freitag, 22. Februar
09.00 Uhr Pfarrhaus Illnau
"Ein Engel sei mit dir"
mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
Öffnungszeiten Sekretariat
Mo-, Mi-, Do- und Fr-Morgen
08.30 bis 11.30 Uhr
Di- und Do-Nachmittag
13.30 bis 16.30 Uhr
Donnerstag, 28. Februar
15.00 Uhr Alterssiedlung
Chrummenacher Illnau
Taufsonntage
Seminar:
Berufen und befähigt
Freitag bis Sonntag,
22. bis 24. Februar
Details und Anmeldung auf
www.ref-ilef.ch, in der güggel.
post Nr. 2 oder Flyer, diese
liegen in den Kirchen auf
Jugendanlässe
Sonntag, 17. Februar
18.36 Uhr Ref. Zentrum
Rebbuck Effretikon
Töggeli-Turnier
Sa/So, 23./24. Februar
Weekend im Schnee
Mehr Infos und Anmeldung auf
Trauercafé
www.jugend-ilef.ch
Illnau
17. Feb.:
07. Apr.:
28. Apr.:
12. Mai:
Pfr. C. Baumann
Pfr. A. Manig
Pfr. C. Baumann
Pfr. K. Müller
Effretikon
24. März: Pfr. C. Baumann
07. Apr.: Pfrn. A. Geiger
12. Mai.: Pfrn. A. Geiger
Samstag, 23. Februar
09.00 Uhr Pfarrhaus Illnau
Weltgebetstag
Freitag, 1. März
19.30 Uhr Kirche Illnau
Thema: "Ich war fremd und ihr
habt mich aufgenommen"
12.15 Uhr Mittagessen und anschliessend Kaffee und Kuchen
Am 14. Februar kein Zmittag
Abholdienst ab 11.30 Uhr:
079 530 41 26
Kontakte
Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde
Illnau-Effretikon
Telefon 052 343 21 17
illnau-effretikon@zh.ref.ch
Dienstag, 12. Februar
10.00 Uhr Alterszentrum
Bruggwiesen Effretikon
Impressum
Pfarramt
Pfr. Corsin Baumann
Telefon 052 346 11 31
corsin.baumann@zh.ref.ch
Pfr. Andreas Manig
Telefon 052 343 16 40
andreas.manig@zh.ref.ch
Pfr. Konrad Müller
Telefon 052 343 87 80
konrad.mueller@zh.ref.ch
Pfrn. Brigitta Schmidt
Telefon 071 966 21 94
brigitta.schmidt@sunrise.ch
Sozialdiakonie
Max Baumann 052 343 20 41
max.baumann@zh.ref.ch
Remo Bischof 079 278 88 34
remo.bischof@zh.ref.ch
Erika Elsener 052 347 02 60
erika.elsener@zh.ref.ch
Pia Fisler 052 343 32 58
pia.fisler@zh.ref.ch
Evelyne Haymoz 079 793 79 18
evelyne.haymoz@zh.ref.ch
Eine Beilage
der Zeitung reformiert.
Redaktion
Karin Gasser
Konrad Müller
nächste Ausgabe:
22. Februar 2013
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Seele and Geist
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