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06 Kolibris
“Zuckerhut, Copacabana und Christusstatue, das ist es, was man weltweit von Rio de
Janeiro weiß. Für uns ist es lustig, immer wieder die Meinung zu hören, der Christus
stünde auf dem Zuckerhut” lächelte Ramona, „und es gibt immer noch Menschen, die
glauben Rio sei die Hauptstaft Brasiliens”. “Ganz cool bleiben” mischte sich George ein,
"daß euere Hauptstadt Brasilia das seelenloseste Kunstgebilde Brasiliens ist, dürfte sich
inzwischen doch herumgesprochen haben”.
„Das erklärt aber noch lange nicht das Mißverständnis mit dem Zuckerhut” warf Suzie ein,
„auch über meine Heimat, China, werden auch heute noch uralte Unwahrheiten verbreitet.
Aber sag’ uns doch mal, wo der Christus wirklich steht”.
„Daß Rio zugunsten einer völlig neu erbauten Stadt seinen Hauptstadtstatus aufgeben
mußte hat vielen Brasilianer wirklich nicht gefallen” erklärte Ramona. „Der Hauptgrund,
dort eine ultramoderne Stadt, mitten in den Urwald zu stellen und sie auch gleich zur
Hauptstadt zu erklären, war gar nicht so dumm. Einer unserer Städteplaner nannte Brasilia
einen <Brückenkopf der Zivilisation>.”
Ramona schwieg einige Sekunden und fuhr dann fort: „Die Idee entstand schon 1891 aber
keiner traute sich an das verwegene Projekt heran, eine Hauptstadt so einfach in den
tiefsten Urwald zu stellen. 1922 wurden erstmals nähere Publikationen herausgegeben,
aber erst 1956 startete Präsident Kubitschek einen Städtebauwettbewerb, den Lucio
Costa aus Toulon, Frankreich, gewann. Er gab die Architektur aller öffentlicher Gebäude
an den Deutschen Oscar Niemeyer. Zusammen mit dem Landschaftsplaner Roberto Burle
Marx stampfte man dann in der Zeit von nur 41 Monaten diese „Retortenstadt“ aus dem
Boden.
„Du hast recht George”, bestätigte Ramona, „zuerst war Brasilia wirklich seelenlos, aber
mit der Zeit kamen eben alle jene Menschen, die sich in jeder Hauptstadt der Welt
ansiedeln und es kam Leben und Kultur in die Stadt. Brasilia ist eine Weltattraktion
geworden”.
„Na schön, nun fühlen wir uns alle in Brasilia zuhause, aber eigentlich ging es doch um
das was alle Welt von Rio zu wissen glaubt” frozzelte Roberto, „die Geschichte Roms zu
erzählen würde etwas länger dauern”. „Laß’ mal”, meinte Jonny, während Deine Leute
fröhlich auf euerer Sieben-Hügel-Stadt saßen haben die Brasilianer ganz schön im Urwald
geschuftet”.
„Warum schmunzelst du Ramona”, wollte Suzie wissen, und Ramona spottete: „Ich wollte
ja eigentlich zurück zum Thema Rio de Janeiro, aber du siehst ja, man klebt immer noch
an Brasilia”.
Nach einem allgemeinen fröhlichen Grinsen trat Roberto vor, verbeugte sich vor Ramona
und blödelte: „Wenn Euer Gnaden bitte fortfahren würden”. Ramona aber war schlagfertig:
„Eigentlich wollte ich ja hierbleiben, aber wenn du es unbedingt willst, kann ich auch
fortfahren” und Kim, die gerade Drinks brachte, fragte mit extra dummer Miene: „Wohin
willst du denn fahren”. „Klar doch, nach Rio” fügte George trocken hinzu. Jetzt war Grinsen
nicht mehr angesagt, man lachte gemeinsam lauthals.
„Also schön, zurück nach Rio” nahm Ramona das Thema wieder auf. „Eigentlich gibt es im
Umkreis von Rio viele <Zuckerhüte> also kegelförmige Berge, die oben an der Spitze
abgerundet sind, aber nur den größten dieser Berge nennen wir Zuckerhut. Die
Christusstatue steht auf keinem dieser Zuckerhüte, sondern auf dem Berg Corcovado.
Die Copacabana liegt direkt vor dem am stärksten bebauten Küstenstreifen, entlang der
Avenida Sernambetiba, heißt aber im nördlichen Bereich nach ca. 5 Kilometern Leme. Am
Ende von Leme gibt es wieder einen zuckerhutähnlichen Berg. Nach diesem Berg kommt
wieder eine lange Strandbucht. Das ist dann Ipanema.
Die Ipanema ist mindestens genau so schön wie die Copacabana, aber ruhiger, sauberer
und nicht so übertrieben vom high-life und braungebratenen Möchtegern-Schönheiten
diktiert. Aber an der Copacabana muß man eben gewesen sein” schloß Ramona und fügte
hinzu: “Für Touristen ist das ein Muß, warum weiß man nicht so genau, aber für uns gibt
es noch etwas Besonderes”.
„Wenn es etwas Besonderes gibt, dann wimmelt es dort auch von Touristen” meinte Jonny
und Ramona fügte hinzu: „Stimmt, stimmt aber nur dann, wenn die Touristen überhaupt
hinkommen”. Ein vielstimmiges, erwartungsvolles <aha> folgte und Ramona sagte: „Als
Kind war ich mal in einem kleinen windstillen Tal bei Nonnen, tief im Urwald”. „Mit
Schlangen und so” laberte Roberto dazwischen”. „Natürlich gibt es dort Schlangen” griente
Ramona, „aber die greifen nur doofe Jungs an.
„Also, was ist das nun für ein Tal?” fragte irgend jemand. „Kennt ihr das Tal der
Schmetterlinge” Ramona schaute sich um und George meinte cool: „Aber das ist doch in
Griechenland und wir cruisen gerade über Brasilien” und bohrte weiter: „Zehntausend
Touristen, Andenken, Würstchenbuden und Eintrittsgeld whooow”. Ramona schloß: „Ich
zeige euch ein einsames windstilles Tal, ein Tal mitten im Urwald, ein Tal ohne Touristen,
das Tal der Schönheit, das Tal der Kolibris”
„Ob unser Kutscher über dem Urwald den Seilanker abwirft?” meinte George etwas
skeptisch. „Nein, tut er nicht” piepste Suzie und ließ ihr oktaven-tieferes Lachen hören, „ich
hatte bei der letzten Maintenance eine Idee. Kein Kapitän verliert gerne einen Anker, das
ist gegen seine Ehre, auch wenn wir ihn klammheimlich Kutscher nennen”.
Das mit dem “Kutscher kam nämlich so: Vor dem ersten Start mit dem Blimp wurde ihnen
der “Luftfahrzeugführer” vorgestellt. Ein sportlicher Mann, dessen Vater, Großvater und
Urgroßvater schon beim Grafen Zeppelin und später auch bei den Zeppelinwerken am
Bodensee dabei waren. Der Großvater kam als zweiter Luftfahrzeugführer bei der
Katastrophe in Lakehurst ums Leben.
Die Deutschen stellen eben das präzise Verstehen eines Wortes über die möglicherweise
lächerliche Wirkung. So konnte es kommen, daß es bei der früheren Reichsbahn
tatsächlich eine “Gleisanlagenreinigungsgehilfenprüfungskommission” gab. Wie also
nennen wir unseren Luftfahrzeugführer? Pilot, Fahrer, Kapitän, Steuermann, Chauffeur,
Fahrzeugführer? Alle diese Begriffe sind ja schon irgendwie belegt. Es wurde ernsthaft
und lustig durcheinander geredet, es war so eine Art Brainstorming bis schließlich George,
der recht gut deutsch spricht, das Wort “Luftkutscher” dazwischenwarf.
Während des langanhaltenden Gelächters meinte Suzie ganz ernst: „Wenn man das Wort
Luft wegnimmt, bleibt Kutscher übrig”. Das Gelächter ging langsam in schmunzeln über
und jemand sagte: „Kutscher, warum eigentlich nicht?” So kam es denn, daß der
Luftfahrzeugführer von den sechs Teenagern respektvoll Kutscher genannt wird und der
Luftfahrzeugführer nahm das grinsend zur Kenntnis. „Zurück zur Ankerfrage” wurde Aina
ernst, „was hast Du denn da für eine Idee?”
„Man muß nur unkompliziert denken können”, meinte Suzie und erklärte: „Die
Hauptaufgabe eines Ankers ist, dort liegen zu bleiben wo er hingeworfen wird und bei der
Weiterfahrt muß er leicht hievbar sein. Unser herkömmlicher Anker würde sich beim
hieven möglicherweise an Ästen festkrallen. Wir könnten dann zwar versuchen, das
Ankerseil über die Zentralrolle zur Schiffsmitte zu lenken und dann mit der Kraft unseres
Auftriebes zu hieven, aber ein Ankerverlust wäre dann schlußendlich doch noch möglich”.
„Du machst es aber ganz schön spannend” moserte Roberto, aber Suzie fuhr ungerührt
fort: „Ich habe einen Tropfen aus Stahlguß gießen lassen”. „Einen wasss?” störte Roberto
schon wieder. „Ein Ding aus Eisen in Tropfenform mit einem Gewicht von nur 50
Kilogramm” erklärte Suzie und fügte hinzu: “Dieser Tropfenanker fällt durch Äste und
Zweige bis zum Erdboden. Dort bleibt er liegen. Jeder Windzug, der unseren Sky-Cruiser,
wenn auch nur geringfügig abtreibt, führt dazu, daß das Ankerseil seine vertikale Lage
verläßt und in einem bestimmten Winkel zur Erde steht. Je schräger der Winkel, desto
größer die Reibung an den Ästen”. „Issa doll” meinte Jonny, „ein Anker, dessen Seil seine
Reibung von den Zweigen der Bäume erhält”.
Kurze Zeit später erreichte der Blimp das stille Tal von dem Ramona sprach als man Rio
de Janeiro entlang flog. „Woher kennst Du dieses Tal?’ wollte man wissen und Ramona
erzählte, daß sie als Kind dort einmal Ferien gemacht habe. „Dort, mitten im Urwald”
schauderte Jonny, aber Ramona sagte ungerührt: „Seht ihr den überhängenden Felsen
mit den drei riesigen Bäumen?” Vielstimmig die Reaktion: „Ja, ja, ja dort, da ist ja ein Haus
aber keine Straße, wie ist denn das möglich?” “Das ist ein kleines Trappistenkloster. Die
Mönche dort waren währen meiner Ferien gewissermaßen meine Väter. Sie lehrten mich
die Gesetze des Urwaldes”. Der Blimp verlangsamte seine Fahrt und kam schließlich zum
stehen. Alle schauten gespannt nach dem Anker. Tatsächlich, was da am Ankerseil hing
war kein Anker sondern ein großer Stahlklumpen in der Form eines Tropfens. Unten liefen
die Mönche in panischer Angst hin und her. Einige knieten und beteten, andere warfen
sich in demütig flach auf die Erde.
Ramona fuhr als Erste mit dem Seilgleiter nach unten um die aufgeregten Mönche zu
beruhigen. Als sie sahen, wer sie da besuchte, schrieen sie vor Freude: „Das Kind von Rio
ist wieder da”. Ramona freute sich natürlich über das herzliche Willkommen – nur daß
man sie immer noch “Kind” nannte schmeckte ihr nicht so besonders. Trotzdem stellte sie
ihre fünf Freunde vom Blimp vor und erklärten den Mönchen den Sinn der DAVISTeenager Weltreise. Das kam bei den zumeist alten Männern sehr gut an, denn sie
erkannten sofort den Willen zur internationalen Verständigung.
Natürlich kam sofort die Einladung, über Nacht im Kloster zu wohnen weil die Mönche
glaubten, das Ding da oben in der Luft sei nicht nur unsicher, sondern bestimmt auch sehr
unbequem. Höflicherweise wollte man nicht widersprechen und nahm die Einladung mit
leisem Bangen an. Außer Ramona natürlich, die kannte das Kloster von früher her und
fühlte sich sofort wieder wie zuhause.
Als man dann über das Tal der Kolibris sprach, erfuhr Ramona als erstes, daß aus
irgendeinem Grunde die Rubinnattern von Mungos fast ausgerottet wären. Das war für die
Teens natürlich sehr erfreulich, als sie erfuhren, daß es im Tal der Kolibris praktisch keine
besonderen Gefahren mehr gäbe.
Im Refektorium gab es dann ein einfaches Abendessen und danach das obligatorische
Abendendgebet. Es war für alle erstaunlich zu sehen, wie inbrünstig sich Suzie diesem
Gebet anschloß. Besonders die Mönche freuten sich darüber, denn sie bekamen schnell
heraus, daß Suzie eine Buddhistin war. Der Abt nannte sie später einmal “die unbekannte
Freundin Gottes”.
Am nächsten Morgen ging es in Begleitung von zwei jüngeren Mönchen, Bruder
Ambrosius und Bruder Theofilius los, ins Tal der Kolibris. Bruder Ambrosius hatte nur
seinen Stock bei sich, während Bruder Theofilius einen alten braunen Sack trug.
Im Umkreis des Klosters gab es keine Kolibris, denn diese bevorzugen besondere Orte mit
süßen Blüten. Hoch oben standen fast bewegungslos neben dem Sky-Cruiser einige
Fregattvögel die gerne auch mal das Meer verließen um einen Landausflug zu machen.
Rabengeier flogen auch um den Sky-Cruiser. Sie sind zwar alles andere als schön, aber
sie sind unglaublich geschickte Flieger.
Irgendwie merkte man, daß man einer anderen Art Urwald entgegenging. Die Luft roch
intensiver, süßer, ja, man könnte sagen betörender als im doch mehr freien Gebiet um das
Kloster. Wild schimpfende rotbrüstige Drosseln und Sittiche in allen Farben jagten sich
gegenseitig das Futter ab. Verschiedene Ammervögel konnte man sehen und am Boden,
oft nur grau getarnt allerlei Tangaren, die erst wegflogen, wenn man fast auf sie trat.
Bevor man dann das wirkliche Tal der Kolibris betrat, bevor man sich den Kleine und
Kleinsten zuwandte, sah man einen letzten großen Vogel: Eine Superschönheit, einen
leuchtend blauen Elfenvogel. Er verabschiedete sich von den Teenagern und ihren zwei
Begleitern mit einem Laut, der einem Jubelschrei glich.
Dann das eigentliche Tal der Kolibris: Niedrige Bäume, lockeres Buschwerk und
tausenderlei verschiedene Blüten in allen nur denkbaren Formen und Farben. Sinnloses
Vorhaben, sich zu überlegen wie man diese Farben alle bezeichnen sollte. Es wäre sicher
leichter, sich zu fragen, welche Farben man hier nicht sieht. Und dazwischen winzige
Vögel, zu hunderten, nein, zu tausenden: Kolibris, viele mit geradezu lyrischen Namen:
Die Mönche lächelten, als Ramona begann zu erklären: „Hier, seht hin, das ist der
Blumenküsser. Er hat unterschiedliche Farben, aber alle haben eines gemeinsam, die
auffallend weiße Kehle”.
„Dort, direkt vor uns seht ihr einen Breitschwingenkolibri” wußte Ramona, „er ist leicht
erkennbar an seinem blaugefärbtem Gefieder, das je nach Bewegung irisierend seine
Intensität verändert. Er gehört zu jenen Kolibris, die in der Luft stehenbleiben können,
auch wenn sie sich nicht mit dem Schnabel zum Trinken in einer Blüte festhalten”.
„Guck mal, wie heißt denn der” fragte jemand aus der Gruppe und Ramona wußte: „Das
ist eine Schmuckelfe. Ihr Kopf ist immer von der gleichen grünen Farbe, aber das übrige
Federkleid kann sehr unterschiedlich sein. Vielleicht sieht man gelegentlich einen Kolibri,
den man des grünen Kopfes wegen irrtümlich als Schmuckelfe bezeichnet”.
„Ist doch nicht schlimm” blödelte Roberto, „oder ärgert sich das Elfchen darüber?” Ramona
schnitt eine Grimasse: „Natürlich ärgert sich das Schmuckelfchen nicht, du ärgerst dich ja
als Italiener auch nicht, wenn man dich Romolus nennt und fragt, wie Wolfsmilch
schmeckt”. Alle lachten und Roberto, der Spaß verstehen konnte herzlich mitlachte.
Das war ein klarer Punkt für Ramona, die gleich hinzufügte: “Da gibt es noch eine Elfe,
die Hummelelfe. Ihre Flügelchen erzeugen einen leichten Brummton – daher der Name
Hummelelfe. Und jetzt schaut mal da hinüber”. Alle Köpfe drehten sich und jemand sagte:
„Da brennt was”. „Nein, das sieht nur so aus wie kleine Flammen”, erläuterte Bruder
Theofilius der eine der beiden Mönche, der auch etwas von seinem Wissen hinzufügen
wollte. „Das sind Moskitokolibris. Ihr gelb-orangenes Gefieder erzeugt leichte
Spiegelreflexe im Sonnenlicht. Da aber das Sonnenlicht nur gelegentlich durch das
Blätterdach dringt, entstehen diese flammenähnlichen Spiegelungen, wenn ein
Sonnestrahl einen Moskitokolibri trifft.
„Was wir jetzt am Tage nicht sehen werden ist der Einsiedlerkolibri. Er ist nur nachts
unterwegs”, übernahm Ramona wieder das Thema und fügte hinzu: „Er ist sehr scheu und
tarnt sich oder verkriecht sich am Tage in Baumhöhlen. Viel mehr weiß man nicht, von
diesem seltenen Vogel”.
„Woher weißt du denn das alles”, fragte Aina, „wir haben zwar auch viele wunderschöne
Tiere bei uns in Afrika, aber das hier, man wird ja fast benommen von all’ der Schönheit –
ja, woher weißt du denn das alles?” „Nun”, meinte Ramona, „ihr wißt ja, daß ich ein paar
Wochen hier bei den Mönchen war und außerdem, mein Großvater war ein berühmter
Ornithologe”. „Und der war hier, in solchen Urwäldern, war das nicht sehr gefährlich?”
fragte Suzie. „Natürlich war und ist das sehr gefährlich” antwortete der andere Mönch,
Bruder Ambrosius, in einwandfreiem Oxford-Englisch, „aber heute gibt es Erfahrungen,
was man im Urwald tun oder lassen sollte und außerdem haben wir unsere moderne
Medizin”. „Moderne Medizin? Wer hat hier schon so was dabei?” wollte George wissen.
„Wir, ich, sagte Bruder Ambrosius” und öffnete seine Sack und die darin befindlichen
Erste-Hilfe-Ausrüstung wie sie von Ärzten auf gefährliche Touren mitgeführt wird:
Instrumente, Binden, Bandagen, Notfallmedizin, verschiedene Seren gegen
Schlangenbisse, Viorostatiken und Antibiotiken konnte man auf den ersten Blick erkennen.
Bruder Ambrosius schmunzelte: „Bevor ihr mich fragt, ja ich bin Arzt, studiert und
approbiert in Oxford und schreibe hier meine Doktorarbeit über unbekannte
Tropenkrankheiten. Noch Fragen?”
Ja, es gab noch viele Fragen, die alle beantwortet wurden. Das Tal der Kolibris war noch
tagelang Gesprächsstoff und wurde von unseren sechs Freunden lange nicht vergessen.
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