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Beispiel I 1. Was ist der Unterschied zwischen IST- und SOLL

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Beispiel I
1. Was ist der Unterschied zwischen IST- und SOLL-Besteuerung? Was verstehen Sie
unter Mindest-IST-Besteuerung? Die Fragen beziehen sich auf das
Umsatzsteuergesetz.
2. Welche Angaben hat eine Rechnung im umsatzsteuerrechtlichen Sinne zwingend zu
enthalten? Welche Konsequenz knüpft das Umsatzsteuergesetz bei einem
Rechnungsmangel im Zusammenhang mit einer zwingenden Angabe?
3. Welche Selbstbemessungsabgaben kennen Sie und welche Fälligkeiten haben diese?
Nennen Sie mindestens 5 Beispiele.
4. Wie hoch ist die Mindestkörperschaftsteuer und was wird als Bemessungsgrundlage
herangezogen?
5. Ab welchem Rechnungsbetrag ist die Umsatzsteuer gesondert auszuweisen?
6. Was ist der Unterschied zwischen „echt steuerbefreit“, „unecht steuerbefreit“ und
„nicht steuerbar“? Nennen Sie Beispiele für echte und unechte Befreiungen.
7. Was sind die Buchführungsgrenzen und wo sind sie geregelt?
8. Welche Arten von Grundaufzeichnungen kennen Sie? Nennen Sie mindestens 6
Beispiele.
Beispiel II
Die Boutique „La Rose“ in 1100 Wien, Reumannplatz 4, (UID 12345678, Finanzamt
4/5/10, Steuernummer 370/5220 – Referat 4) erzielte im Jahre 1998 insgesamt
S 6.500.000,00 Nettoumsätze, im Jahre 1997 S 6.800.000,00. Verbuchen Sie
folgende Geschäftsfälle des Jahres 1999:
1. ER 15 vom 12.01.1999 Blusen und Röcke werden aus Norwegen geliefert.
Rechnungsbetrag S 74.800,00. EUSt fällt i.H.v. S 14.800,00 an.
2. K 24 vom 14.01.1999: Zahlung an den selbstständigen Auslagendekorateur
S 12.000,00 zuzüglich 20% MwSt.
3. Bankauszug 8 vom 08.01.1999: Miete für 01/99 wird eingezogen S 16.000,00
(brutto).
4. ER 15 wird am 15.01.1999 unter Abzug von 3% Skonto durch Banküberweisung
ausgeglichen.
5. ER 19 vom 28. 01. 1999: Wareneinkauf von Trachtenkleidung von einem Tiroler
Geschäftspartner, netto S 84.000,00 zuzüglich MwSt und S 5.000,00 brutto
Speditionskosten.
6. Bankauszug 18 vom 30. 01. 1999: Gehalt für 01/99 an die Verkäuferin: S 12.000,00
á conto werden überwiesen.
7. Von der Lieferung vom 28. 01. 1999 sind 3 Röcke im Werte von S 6.500,00 netto
schadhaft und werden am 29. 01. 1999 retourniert.
8. K 38 vom 04. 02. 1999: Dekorationsgegenstände für die Auslage im Gesamtwert von
S 3.850,00 brutto werden bezahlt.
9. Der Tiroler Geschäftspartner gewährt auf Grund der mangelhaften Lieferung vom
28. 01. 1999 einen Rabatt von 4%.
10. K 42 vom 05. 02. 1999: S 3.500,00 Restgehalt Jänner 1999 wird ausbezahlt.
11. Eine Schweizer Kundin zahlt am 15. 02. 1999 S 2.400,00 für ein Dirndl bar.
12. K 45 vom 06. 02. 1999 : S 1.750,00 Reparatur der Therme im Geschäft. Die Chefin
gibt
S 50,00 Trinkgeld.
13. K 48 vom 10. 02.1999 : S 94,00 netto für Einkauf von Kaffee für Kunden.
14. K 49 vom 11. 02. 1999: S 380,00 (brutto) Botendienst für Zustellung bestellter
Kleider an eine Kundin.
15. Bankeingang 18. 02. 1999: S 4.200,00 brutto; die Kundin zahlt die ihr am 11. 02.
1999 gelieferten Kleider durch Überweisung.
16. K 54 vom 20. 02. 1999: die Schweizer Kundin bekommt S 400,00 an MwSt zurück.
17. Die Inventur am 31. 12. 1998 = 01. 01. 1999 betrug S 825.000,00 netto.
Die Inventur am 31. 12. 1999 beträgt S 795.000,00 netto. In diese Inventur ist
entmodete Ware von insgesamt S 85.000,00 enthalten. Die Wareneinkäufe im Jahre
1999 betrugen
S 3.200,000 netto, die Warenbezugskosten insgesamt S 46.000,00 brutto.
Berechnen Sie den Wareneinsatz und verbuchen Sie die Bestandsveränderung.
18. Ermitteln Sie den Rohaufschlag in Schilling und Prozent bei einem Jahresumsatz von
S 7.000,000,00.
Theoretische Fragen II/ 1
ƒ
Unter welchen Voraussetzungen sind Bewirtungsaufwendungen abzugsfähig und in
welchem Ausmaß?
ƒ
Wo sind Reisekosten für Dienstnehmer geregelt und wie sind sie buchhalterisch zu
behandeln?
ƒ
Unter welchen Voraussetzungen handelt es sich um eine Dienstreise im steuerlichen
Sinn für den selbständig Erwerbstätigen?
ƒ
Wann ist die Umsatzsteuer von Anzahlungen fällig?
ƒ
Wie wird eine Lohnliste bei Gewinnermittlung gem. § 4 Abs. 3 EStG 1988 verbucht
und wie bei Gewinnermittlung gem. § 4 Abs. 1 und § 5 EStG 1988?
BH Beispiel II/2
Für die Firma Gernot Huber, IMPORT-Export (nicht protokolliertes Einzelunternehmen,
Gewinnermittlung gem. § 4 Abs. 1 EStG 1988) Weinhandel und Landesprodukte, 8010
Graz Umgebung, Wiener Straße 4, sind folgende Buchungen durchzuführen.
(Stnr.: 450/2860, UID Nr.: ATU 91234567)
1.) Herr Huber läßt das Portal erneuern und leistet am 10. 08. 1999 an die Firma Portalio
in
Wien 16, eine Anzahlung von S 30.000,00 mittels Wechsel.
2.) Herr Huber geht am 03. 09. 1999 mit 4 Geschäftsfreunden essen und zahlt S
4.200,00 mit
VisaCard. Die Rechnung, die im Original detailliert ist, setzt sich wie folgt zusammen:
Speisen S 2.520,00
Getränke S 1.680,00
3.) Herr Huber zahlt für seinen am 01. 09. 1999 eingetretenen Lehrling S 1.700,00 WIFI
Kurskosten per Banküberweisung.
4.) Die Firma Portalio aus Wien 16, legt Rechnung über Portalbauarbeiten am 15. 10.
1999
von insgesamt S 140.000,00.
5.) Herr Huber zahlt den Restbetrag der offenen Rechnung der Firma Portalio.
6.) AR 220 vom 12. 11. 1999 an Firma Wein & Co, Wien 1, über S 36.000,00 netto.
(Wein)
7.) ER 98 vom 20. 11. 1999 von Kurt Bauer, Weinhändler in Neusiedl, über S 14.000,00
Weine. Herr Bauer ist Kleinunternehmer.
8.) PSK 240 vom 22. 11. 1999 Überweisung von AR 220 abzüglich 3% Skonto.
9.) Von ER 98 werden Weine im Werte von S 2.000,00 retourniert, da sie einen
Korkengeschmack hatten.
10.) K 115 vom 01. 12. 1999 Betriebsunterbrechungsversicherung S 12.000,00.
11.) Herr Huber kauft für seine 4 Mitarbeiter anläßlich Weihnachten Magnet-Gutscheine
von
insgesamt S 10.000,00. Die Zahlung erfolgt mittels AmericanExpress-Card.
12.) In der Süddeutschen Zeitung hat Herr Huber vom Konkurs der Firma Kunibert
Weinstein
in Stuttgart gelesen. Es wird in Erfahrung gebracht, dass
der Konkurs mangels Masse ab-gewiesen wird.
Die offene Rechnung lautete: AR 47 vom 03.02.1999 S 11.765,00
13.) PSK 255 vom 31. 12. 1999 – Sollzinsen
28.315,00
Überrechnungsprovision 2.550,00
Bereitsstellungsprovision 4.300,00
Mahnspesen
370,00
Telebanking
600,00
Habenzinsen
75,20
Kest
8,80
III / 1 Theor. Fragen
ƒ
Wie ist Schadenersatz steuerlich zu behandeln (USt, ESt)?
ƒ
Wann sind tatsächliche KFZ-Aufwendungen und wann sind km-Gelder abzusetzen?
ƒ
Unter welchen Voraussetzungen sind für PKW’s Vorsteuern abzuziehen?
ƒ
Wer muß ein Fahrtenbuch führen? Inhalt des Fahrtenbuches?
ƒ
Definieren Sie die Begriffe
ƒ
Was ist das imparitätische Realisationsprinzip?
ƒ
Welcher Umrechnungskurs ist bei Fremdwährungen für Einnahmen und welcher für
Aufwendungen heranzuziehen?
ƒ
Wie erfolgt die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten
zum Bilanzstichtag?
ƒ
Was ist der Unterschied zwischen notwendigem und gewillkürtem Betriebsvermögen?
a) Rücklage
b) Rückstellung
c) Rechnungsabgrenzung
d)Verbindlichkeit
BH-Beispiel III/2 (COMPU FIX)
Verbuchen Sie für die nicht protokollierte Einzelfirma COMPU FIX, Gewinnermittlung gem.
§ 4 Abs. 1 EStG 1988, Inhaber Josef Fischer 1030 Wien, die tieferstehend angeführten
Buchungen:
1.) Herr Fischer schafft am 04. 05. 1999 einen PKW für das Unternehmen um S
350.000,00
brutto an und finanziert diesen über ein Leasinginstitut. Er muß S 50.000,00
Anzahlung
leisten, die Leasinglaufzeit beträgt 36 Monate, die Monatsrate beträgt S 7.200,00,
beginnend mit 15. 06. 1999. Am Ende der Laufzeit kann Herr Fischer den PKW um
S 70.000,00 ankaufen. Ausgegangen wird von einer Jahreskilometerleistung von
15.000 p.a.
Ermitteln Sie den Gesamtleasingaufwand am Jahresende.
2.) Herr Fischer stellt einen Scheck am 06. 06. 1999 über S 15.000,00 vom Firmenkonto
aus.
Diesen Geldbetrag benötigt die Tochter für die Maturareise nach Spanien.
3.) Herr Fischer befindet sich auf Geschäftsreise in München. Während dieser Zeit wird
die
Rechtsschutzversicherung im Betrage von S 12.000,00 fällig. Da Frau Fischer am
Firmenkonto nicht zeichnungsberechtigt ist und auch nicht genügend Bargeld in der
Firmenkasse vorhanden ist, tritt sie am 04. 07. 1999 mit S 12.000,00 in Vorlage.
4.) Der Wachhund der Firma Fischer hat den Briefträger gebissen. Der Sachschaden,
der durch Zerreißen der Uniform entstanden ist, beträgt S 1.200,00 (brutto) und
wurde
durch Überweisung am 07. 09. 1999 (PSK) beglichen.
Der Wachhund ist versichert, die Versicherung hat den Schaden zu 100% ersetzt.
Am
10. 11. 1999 überweist die Versicherung den Betrag.
5.) Nachdem Herr Fischer und seine Mitarbeiter das von einem Kunden in Auftrag
gegebene Programm nicht termingerecht finalisiert haben, wird die in Punkt 13b des
Vertrages vereinbarte Strafe von S 30.000,00 fällig. Herr Fischer zahlt diese Strafe
am
10. 10. 1999 bar.
6.) Herr Felix Meixner ist Handelsvertreter . Er schließt am 01. 10. 1999 mit Herrn
Fischer
einen Provisionsvertrag, aus dem hervorgeht, dass er 3% Provision vom Nettoumsatz
30 Tage im nachhinein überwiesen erhält.
Folgende Verkäufe hat Herr Meixner abgeschlossen:
10/99 S 140.000,00 brutto (Überweisung 30. 11. 1999)
11/99 S 165.000,00 brutto (Überweisung 30. 12. 1999)
12/99 S 190.000,00 brutto (Überweisung 30. 01. 2000)
Verbuchen Sie den Provisionsaufwand bzw. Ertrag
a) aus der Sicht des Auftraggebers (sowohl Umsatzsteuer und Einkommensteuer)
b) aus der Sicht des Auftragnehmers (sowohl Umsatzsteuer und Einkommensteuer)
7.) Herr Fischer schafft für Herrn Meixner einen PKW am 02. 11. 1999 um S 600.000,00
an.
Die Anmeldekosten betragen S 2.200,00 und werden am 03. 11. 1999 bar bezahlt.
Das
KFZ wird durch Aufnahme eines Bankkredites finanziert. Die Laufzeit des
Kredites beträgt 5 Jahre, die Verzinsung 6% p.a.; 1% Bearbeitungsgebühr, 0,8%
Rechtsgeschäftsgebühr, der Sicherstellungsfonds beträgt S 6.000,00. Die erste Miete
wird am 01. 12. 1999 fällig.
a) ermitteln Sie die Jahresabschreibung des PKW
b) verbuchen Sie die Kreditaufnahme
IV / Theoretische Fragen (ABGB / Handelsrecht / Steuerrecht)
ƒ
Bei welcher Gewinnermittlungsart ist ein vom Kalenderjahr abweichender
Bilanzstichtag zulässig?
ƒ
Definieren Sie die Arten der Kaufleute und wo ist das geregelt?
ƒ
Welche Arten von Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften kennen Sie?
ƒ
Wer und was unterliegt der österreichischen Umsatzsteuer?
ƒ
Was versteht man unter dem Begriff „Kleinunternehmer“ und wann darf ein
Kleinunternehmer den Vorsteuerabzug geltend machen?
V / 1 Theoretische Fragen zu Personalverrechnung
1.)Tagesgelder sind
a) Zuschläge
b) Abzüge
c) Aufwandsentschädigungen
d) Zulagen
Kreuzen Sie bitte die richtige Kategorie an, und geben Sie mir die lohnsteuerliche und
sozialversicherungsrechtliche Behandlung an!
2.) Wie ist die Bezahlung von Überstunden in den meisten Kollektivverträgen geregelt?
Wie gehen Sie vor, wenn auf das betreffende Arbeitsverhältnis kein Kollektivvertrag
anzuwenden ist?
3.) Dienstreise, Beginn 13 : 00 Uhr, Ende 19 : 30 Uhr, Tagesgeld gemäß
Kollektivvertrag 2/3 von S 480,00. Wie viel sind davon Lohnsteuer- und SV– pflichtig?
4.) Wie ist die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall des Arbeiters geregelt? Geben Sie
einen kurzen Überblick über die derzeit geltende Rechtslage sowie die geänderte
Rechtslage nach dem Arbeitsrechtänderungsgesetz 2000! Ab wann gilt die neue
Rechtslage?
5.) Welche Neuerungen gibt es durch das Arbeitsrechtänderungsgesetz 2000 im Bereich
des Urlaubsgesetzes?
V / 2 Personalverrechnungsbeispiel
Angaben:
Angestellte; ohne Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag, Freibetrag
ATS 345,--; Gehalt ATS 19.590,--; 15 Überstunden im März 2000 mit 50% Zuschlag
(keine Nacht-, Feiertags- und Sonntagsüberstunden), Überstundenteiler laut Kollektivvertrag 1/150; am 15. April a conto von ATS 8.000,--;
Bitte rechnen Sie den Monat April 2000 inklusive der Überstunden vom März 2000 !
Grundgehalt
....................................
...........................
.....................................
..........................
......................................
..........................
.......................................
Gesamtbrutto
.......................................
Beitragsgrundlage SV
- SV
.............
....................
Lst-Bemessungsgrundlage
- Lohnsteuer
......................................
-
.....................................
-
......................................
Auszahlungsbetrag
.......................................
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