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Hier gibts was zu entdecken - Neue Presse

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Serie
SEITE 14 ∙ NEUE PRESSE
SONNABEND, 19. MÄRZ 2011 ∙ NR. 66
Hier gibts was zu entdecken
Spannende Pressekonferenzen, aufregende Exkursionen, Sportstars zum Anfassen: Fast drei Wochen hat die NP wieder
Schule gemacht, haben unsere Mini-Repor-
ter recherchiert, Promis interviewt, viele
Artikel geschrieben. Gestern durfte die GS
Benthe noch einen exklusiven Blick hinter
die Kulissen des Flughafens werfen. Ein tol-
ler Abschluss des NP-Projekts „Zeitung in der
Grundschule“, welches der Hannover-Airport,
TUIfly sowie Mercedes-Benz Hannover unterstützten. Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Mini-Reporter
recherchieren am
Airport Hannover
NP-iNterview
„Muss versuchen, mit
Eltern zu reden“
D
ie neunjährige Tara möchte entweder Stewardess oder Pilotin werden.
VON MARKUS HAUKE
Kennst du Flugangst?
LANGENHAGEN. Die Gischt sprüht, als Germanwings-Flug 3751 aus Wien gestern Morgen pünktlich um kurz nach zehn Uhr am
Flughafen Hannover landet. Leichter Regen,
dicke Wolken. 14 Mini-Reporter der Grundschule Benthe (Ronnenberg) begleiten das
Aufsetzen des Airbus 319 mit angespannter Bewunderung. „Jetzt bremst er“, flüstert
Constantin (9) sichtlich beeindruckt. Landung
geglückt.
Für die Viertklässler hingegen geht der
einzigartige „Flug“ durch den Airport in Langenhagen erst los. Dorothea Grün vom Flughafen zeigt den Kindern die ansonsten verborgene Welt hinter den Abflugschaltern –
und versorgt die Junior-Journalisten mit Fakten: „Das Gelände erstreckt sich über 915
Hektar, der Flughafen bietet über 8000 Menschen Arbeit. 100 Ziele in 30 Ländern werden
von hier aus angeflogen.“ So weit ist Matti
(9) noch nicht herumgekommen. Aber „zehnmal“ saß er bestimmt schon im Flugzeug.
Gran Canaria, Frankreich, Griechenland – „da
war ich überall schon. Am liebsten aber fliege
ich nach Finnland, da kommt mein Opa her“,
so der Grundschüler.
Victoria (9)
itat
hingegen war
noch nie an
Bord,
„Papa
Ein großartiges Prohat
ein
bisschen
jekt.
Flugangst“.
Die galts bei
Doris Koida,
der Exkursion
Lehrerin an der
gestern
für
Grundschule Benthe
das NP-Projekt
„Zeitung in der
Grundschule“
nicht zu bewältigen. Durch den Sicherheitscheck ab in einen Bus, der die Mini-Reporter
übers Rollfeld fuhr. Vorbei an den knallgelb
lackierten Boeings der TUIfly, am Airbus und
der Transall der Luftwaffe, an riesigen Logistikhallen, Enteisungsanlage, Tower, Hubschrauberstaffel der Polizei und den beeindruckenden Fahrzeugen der Flughafenfeuerwehr. „Wie viel Wasser passt da rein?“,
will Noel (10) wissen. „12 000 Liter und eine
Tonne Löschpulver“, antwortet Grün, „die
Fahrzeuge sind vorgeheizt, können deshalb auf 135 Stundenkilometer
beschleunigen und sind innerhalb
von 2,5 Minuten an jedem Ort auf
dem Flughafengelände.“
Die auch die Viertklässler fast alle
kennenlernen. Tara (9) gefallen „die
riesigen Fluggastbrücken, durch die
man zum Flieger kommt“, David (9)
die fußballfeldgroße Technikhalle
von TUIfly. „Da passen drei Maschinen rein“, weiß er. Lukas (10) staunt
über das große Förderband in der
Gepäckabfertigung des Terminal C,
Amy (9), Celina (10) und Roxana (9)
verabschieden winkend Urlauber,
die gerade in einen der Jets steigen. „Ein großartiges Projekt“ findet Klassenlehrerin Doris Koida,
als der „Rundflug“ durch den Airport endet. Und inzwischen blinzelt sogar die Sonne zwischen den GANZ NAH DRAN: Mit dem Bus gehts übers Rollfeld – an Flugzeudicken Wolken hervor.
gen und Tankwagen vorbei.
Nein. Ich bin ja noch nie geflogen,
möchte aber unbedingt mal nach Mallorca.
Und da kommt man am
besten mit dem Flugzeug
hin ...
Deswegen muss ich versuchen, mit meinen Eltern
zu reden. Normalerweise
fahren wir in den Ferien
immer in das Haus meiner
Großeltern in Metel.
Tara
(9)
Könntest du dir vorstellen, später mal
am Flughafen zu arbeiten?
Natürlich. Das wäre schon toll. Es
müsste aber auf jeden Fall etwas mit
Flugzeugen zu tun haben.
Und was genau?
Stewardess gefällt mir.
Z
Da lernst du viele Länder kennen ...
Aber lenken ist noch besser. Vielleicht
werde ich Pilotin.
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FASZINATION FLUGHAFEN: 14 MiniReporter der Grundschule Benthe (Ronnenberg) und Klassenlehrerin
Doris
Koida (hinten) in
einer Fluggastbrücke am Terminal B.
Fotos: Zimpel
Hannover zum halben Preis bei
BIS NÄCHSTES JAHR: Das NP-Serien-Team Alexander Lang, Christoph
Dannowski und Markus Hauke (vorne, von links) und die GS Benthe.
Ein Online-Service der HAZ und NP
24241001_11031900100000111
PestaloZZi-GruNdschule
Gs alemaNNstrasse
Zu Besuch bei der Polizei
Der Fragebogen
M
Name:
Nina
Scheunemann
Alter: 10 Jahre
Klasse: 4
Schule:
GS Klein Heidorn
elissa und Steffania aus
der Pestalozzi-Grundschule über ihren Besuch in
der Polizeidirektion Hannover: „Am Donnerstag, den
10. 03. 2011, fuhren wir mit
unserer Klasse zur Polizeidirektion in der Waterloostraße.
Dort wurden wir zunächst
begrüßt und anschließend
erfuhren wir das Wichtigste
über die Gebäude. Dann trafen wir den Polizeipräsiden-
ten Uwe Binias, dem viele
Fragen gestellt wurden. Im
Anschluss an die Pressekonferenz bekamen wir die Einsatzzentrale zu sehen und ein
Polizist erklärte uns, wie hier
gearbeitet wird. Nun ging es
weiter zum Alten Gewahrsam.
Wir warteten in der Sammelzelle, bis die andere Klasse
fertig war. Dort durften wir
uns auch die einzelnen, kleinen Zellen anschauen.“
sem
Jahr
125.
Geburtstag. Welches Auto magst du
besonders gern?
Mazda.
1. Was ist für dich ein
Traumurlaub?
Strand,
Meer,
blauer Himmel,
Luft.
Sonne,
frische
2. Was machst du in den
Sommerferien?
5. Was möchtest du
später werden?
Eine gute Einrad-Fahrerin.
6. Welches Schulfach
magst du am liebsten?
Sport, Englisch.
7. Und welches gar nicht?
Nach Dänemark an die
Nordsee fahren.
Ich mag alles.
3. Wo würdest du gern
einmal hinfliegen?
8. Was liest du in der NP
als Erstes?
Amerika.
Alles über das Schulprojekt.
4. Das Auto feiert in die-
VOR DER POLIZEIDIREKTION: Die Pestalozzi-Grundschüler an
der Waterloostraße.
Der Fragebogen
Name:
Lea Röhrbein
Alter: 9 Jahre
Klasse: 4 a
Schule:
Grundschule Osterwald (Garbsen)
1. Was ist für dich ein
Traumurlaub?
Drei Wochen Dänemark.
2. Was machst du in den
Sommerferien?
Der Kampftanz Capoeira
tag. Welches Auto
magst du besonders gern?
VW.
5. Was möchtest du
später werden?
Weiß ich noch nicht.
6. Welches Schulfach
magst du am liebsten?
mit Saltos und anderen Beinund Armbewegungen. Der
Grundschritt heißt ,Ginga’.
Der Maestro (Meister) verleiht den Schülern Kordeln.
An der Farbe der Kordeln
kann man erkennen, wie weit
der Schüler ist. Capoeira
wurde von Sklaven in Brasilien entwickelt. Afrikaner
wurden nach Brasilien verschleppt und mussten dort
auf Plantagen arbeiten.“
7. Und welches gar nicht?
Englisch.
3. Wo würdest du gern
einmal hinfliegen?
8. Was liest du in der NP
als Erstes?
Frankreich.
Das Titelblatt und den
Sport.
Alle Texte und Fotos, die von den Projektschulen eingereicht wurden (auch die nicht
in der Zeitung gedruckten), sowie Videos von Hannover-Airport-TV (www.hannoverairport.tv) zu den Aktionen finden Sie unter
ndreas Conrad (4 b) über
Capoeira: „Capoeira ist
ein brasilianischer Kampftanz. Bei Capoeira werden
brasilianische Lieder gesungen, es wird gekämpft, dabei
geklatscht und Musik mit
Instrumenten wie dem Berimbao und Trommeln gemacht.
In der Mitte kämpfen zwei
Capoeirista. Dabei berühren
sie sich möglichst nicht. Es
sind gleitende Bewegungen,
Mathe, Sport.
Ich fahre zwei Wochen mit
meinen Eltern nach Dänemark.
4. Das Auto feiert in diesem Jahr 125. Geburts-
A
AUF DEM ARM: Mini-Reporter Andreas Conrad und ein brasilianischer Capoeira-Meister.
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