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Autor: Jörg Limmeroth Schule: Osteopathie Schule - BAO

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Autor: Jörg Limmeroth
Schule: Osteopathie Schule Deutschland (OSD)
Datum: Mai 2008
Was ist Morbus Menière, wie wird die Krankheit diagnostiziert und behandelt? Was
gibt es für Ansätze zur Hilfe in der Osteopathie?
Hintergrund
Folgende Fragen wurden gestellt: Was ist Morbus Menière? Wie wird Morbus Menière
allgemeinmedizinisch behandelt, mit welchen Medikamenten und was für einen Erfolg gibt
es? Was für eine Möglichkeit bietet eine Behandlung nach dem Konzept der osteopathischen
Medizin, die auf die Normalisierung der körperlichen Funktionen gerichtet ist? Kann das
osteopathische Konzept bei dieser Krankheit hilfreich sein?
Methode
Es wurde eine literarische Arbeit aus dem www., Fachbüchern, usw. erstellt.
Ergebnis
Beim M. Menière besteht ein endolymphatischer Hydrops, dies bedeutet, dass der Druck der
Endolymphe im membranösen Labyrinth des Innenohres erhöht ist. Die Produktion der
Innenohr-Flüssigkeit (Endolymphe) ist gestört, so dass plötzliche Flüssigkeitsverschiebungen
(Hydrops = Flüssigkeitsansammlung) auftreten können. Bei der Arbeit mit Morbus Menière
hat sich ergeben, dass es schwierig ist die Erkrankung zu diagnostizieren. Der wechselhafte,
letztlich nicht vorhersagbare Verlauf macht Therapiestudien oder die Bewertung eines
Therapieerfolges bei dieser Erkrankung schwer. Die Möglichkeiten osteopathisch zu helfen,
findet man in den 5 Prinzipien der Osteopathie. Dabei ist die Durchblutung zu beachten, die
Funktion und Dysfunktionen im Körper zu finden, es steht im Vordergrund der Patient und nicht
die Krankheit. Beim Prinzip, der Körper ist eine Einheit, werden z.B. das Thorakozervikale
Diaphragma, die Halswirbel so wie C7 bis Th2 einzeln, oder zusammen gesehen und nach
Störungen untersucht und gegebenenfalls behandelt. Weiterhin werden Störungen der
Ligamente, Faszien und der intrakranialen Dura mit einbezogen, damit der Körper diese
Krankheit besser bearbeiten kann. Beim Prinzip, zwischen Struktur und Funktion, besteht
eine Wechselwirkung. Es wird getestet, ob eine Störung vom Gewebe aus geht, oder vom
Fluss der Flüssigkeiten. In der Osteopathie wird der Mensch gesehen, in seinem Dasein, in
Funktion und Dysfunktion, nicht die Krankheit steht im Vordergrund, sondern der Mensch.
Mit diesen Erkenntnissen können wir auf die Selbstheilungskräfte des Körpers positiv
einwirken. Der Körper wird zur Selbstheilung hingeführt.
Schlussfolgerung:
Die Ansätze der Osteopathie können hier hilfreich sein, da man ganzheitlich auf den Körper
Einfluss nehmen kann. Es ist bisher nicht erfolgreich gelungen, eine Studie zu erstellen, die
genaue Vorgaben für die Methoden zur Heilung von Morbus Menière geben kann. Diese
Arbeit zeigt aber auch, dass es grundsätzlich möglich ist, einem Patienten mit Morbus
Menière durch die Osteopathie Linderung seines Leidens zu verschaffen, wobei das Ausmaß
der Besserung natürlich von dem individuellen Krankheitsbild abhängig ist. Liegt eine
eindeutige Diagnose vor und hat eine allgemeinmedizinische Behandlung keinen Erfolg
gebracht, dann könnte dem Osteopathen durch seine gesamtheitlichen, individuell auf den
Patienten ausgerichteten Behandlungsmethoden eine Linderung der Beschwerden und eine
Besserung des Gesamtkrankheitsbildes möglich sein. Auch wenn keine Erfolgsgarantie
gegeben ist, die Gesundheit des Patienten ist ein solcher Einsatz wert.
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Gesundheitswesen
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