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Busbranche für 2014 positiv gestimmt Was tun gegen den - BDO

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informiert
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V.
Medien-Kooperation
KONJUNKTUR
Busbranche für 2014 positiv gestimmt
D
er Fernbusbusboom 2013 hat der
gesamten Busbranche eine solide
Konjunkturaussicht für das laufende
Jahr beschert. „Die Geschäfte der gesamten
Busbranche haben sich im Vorjahr positiv entwickelt, auch wenn Investitionen vor allem in
Reise- und Fernbusse auf die Gewinnentwicklung drücken“, sagte der Präsident des bdo
Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer Wolfgang Steinbrück. Die KonjunkturErwartungen für das laufende Jahr steigen,
bleiben jedoch auf niedrigem Niveau, wie aus
der bdo-Konjunkturumfrage hervorgeht. Das
kann sich in einigen Bereichen negativ auf die
Gewinnsituation 2014 auswirken.
Die Einschätzung der Geschäftslage des neuen
Marktsegments Fernlinienbusverkehr fällt
positiv aus. Allerdings weisen die befragten
Unternehmer 2013 eine schwierige Gewinnentwicklung für den Fernbuslinienverkehr
aus. 34 Prozent berichten im ersten Jahr der
Liberalisierung von Rückgängen. Nur elf Prozent geben gestiegene Gewinne an. „Das lässt
sich durch hohe Investitionskosten zur Anschaffung moderner Fahrzeugflotten sowie
Werbekosten und Marketingausgaben erklären“, sagte Steinbrück.
Zudem beobachten die Unternehmer einen
starken Wettbewerb um die Marktanteile. 40
Prozent betrachten den Preiskampf am Markt
mit Sorge, allerdings gehen nur 19 Prozent
von einer Marktkonzentration aus. 66 Prozent
der Unternehmer erwarten für 2014 bessere
oder gleichbleibende Geschäftsergebnisse.
In der Bustouristik hat sich die Geschäftslage
2013 stabilisiert. Die Umsatzzuwächse erreichten nach Auskunft der Unternehmen den
höchsten Stand seit sieben Jahren. Auch die
Gewinnentwicklung verbesserte sich, sodass
die Unternehmen durch die verbesserte Umsatzentwicklung die Kostensteigerungen und
Fahrzeuginvestitionen besser kompensieren
konnten. 75 Prozent der Unternehmer erwarten für 2014 bessere oder gleichbleibende
Geschäftsergebnisse.
Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
lassen sich klare Positivtendenzen erkennen.
„Die Fahrgastzahlen und die Entwicklung der
Umsätze sowie Gewinne lassen auf eine einsetzende Erholung des Geschäftsbereichs schließen“, so der bdo-Präsident. „Trotz solider Entwicklung stellen der demografische Wandel
und fehlende gefestigte Finanzierungsgrundlagen die Unternehmer im ÖPNV weiter vor
Herausforderungen.“ 69 Prozent der ÖPNVUnternehmer erwarten für 2014 bessere oder
gleichbleibende Geschäftsergebnisse.
Die drei größten Sorgen der Busunternehmer
sind der Fahrermangel, bürokratische Rahmenbedingungen und die Energiepreise. Aufgeschlüsselt in die einzelnen Bereiche ist der
Fahrermangel im Gelegenheits- und Liniennahverkehr (74 Prozent) ein sehr großes Problem, während er nur 50 Prozent der Fern■
linien-Unternehmer Sorgen bereitet.
bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück freut sich über
die positive Stimmung der Busbranche
Die neue Umfrage ergibt eine solide Konjunkturaussicht für das laufende Jahr
ARBEITSMARKT
D
er Mangel an geeignetem Fahrpersonal ist für viele Busunternehmen
heute ein großes Problem, so wie
das auch in der aktuellen bdo-Konjunkturumfrage festgestellt wurde. In den nächsten
Jahren wird dieser Mangel noch größer werden.
Vor diesem Hintergrund führten Matthias
Schröter vom bdo Bundesverband Deutscher
Matthias Schröter besuchte die Bundesagentur für
Arbeit in Nürnberg
18
Omnibusunternehmer und Carsten Kamphausen von der Servicekraft Bus GmbH ein
Gespräch mit der Bundesagentur für Arbeit in
Nürnberg. Ziel war, die Bundesagentur auf die
Situation und die Probleme der Branche
aufmerksam zu machen und gleichzeitig zu
erfahren, welche Unterstützung die Busunternehmen erwarten können.
Im Gespräch war man sich einig, dass es drei
Wege gibt, den Mangel anzupacken: Ausbildung, Zuwanderung und Einsteiger. Beim
Thema Ausbildung wies die Bundesagentur
auf die Möglichkeit der zweijährigen Umschulung von Berufstätigen hin, die von den Arbeitsagenturen gefördert werden kann. Nach
Auffassung der Agentur wird diese Möglichkeit von den Betrieben noch zu wenig genutzt.
Für Einsteiger in den Beruf des Busfahrers
sprach Kamphausen Hemmnisse in der Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen und Jobcentern an. Einig war man sich darin, dass
Agenturen und Jobcenter möglichst viel
Sicherheit haben müssen, wenn sie Arbeitslose
mit bis zu 10.000 Euro zu Busfahrern ausbilden lassen. Die Bundesagentur will in einer
nächsten Handreichung für die Agenturen vor
Ort anregen, zukünftig auf eine psychologische Untersuchung zu verzichten und stattdessen die ohnehin notwendige arbeitsmedizinische Untersuchung als Auswahlkriterium
einzuführen.
Bei dem Besuch wurde nochmals klar, dass
aus Sicht der Bundesagentur Busfahrer gar
kein Mangelberuf ist. Gründe dafür sind einerseits, dass auch viele Arbeitssuchende ohne
Führerscheine D/DE Busfahrer als ihren gesuchten Beruf angeben. Andererseits verzichten viele Busunternehmen aufgrund schlechter Erfahrungen mittlerweile darauf, Stellenanzeigen in der Jobbörse der Agentur für
Arbeit zu veröffentlichen. Die angespannte
Personalsituation der Branche wird in Nürnberg deshalb nur dann Berücksichtigung finden, wenn die Unternehmer ihren Bedarf
durch Anzeigen in der Jobbörse auch deutlich
■
machen.
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Was tun gegen den Fahrermangel?
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informiert
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V.
LENK- UND RUHEZEITEN
KURZ NOTIERT
bdo für Sachlichkeit in der Diskussion
D
er bdo Bundesverband Deutscher
Omnibusunternehmer hat zu mehr
Sachlichkeit und Faktentreue in der
Diskussion über angebliche Lenk- und Ruhezeitverstöße aufgerufen. „Es ist nicht richtig,
eine steigende Unfallgefahr herbeizureden
ohne auf Daten und Fakten zu schauen“,
sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane
Leonard. „Der Bus ist laut TÜV und Statistischem Bundesamt das sicherste Verkehrsmittel auf der Straße. Dass das so bleibt und
noch besser wird, dafür arbeitet die in den
bdo-Landesverbänden organisierte Busbranche tagtäglich.“
Medienberichte über angebliche Lenk- und
Ruhezeitverstöße beruhen auf einer sogenannten Untersuchung des Vereins Mobifair,
der gezielt 27 innerdeutsche Fahrten durchgeführt haben und bei sieben Fahrten nicht
näher definierte angebliche Lenkzeitverstöße
beobachtet haben will. Den vom Berliner IgesInstitut ermittelten Zahlen zufolge fanden
zum Stand Ende 2013 wöchentlich insgesamt
5.100 innerdeutsche Fahrten mit Fernlinienbussen statt. Das sind etwa 728 Fahrten täglich. Die von Mobifair untersuchten 27 Fahrten
machen damit nicht einmal vier Prozent der
täglichen Fahrten aus (und nur 0,5 Prozent der
wöchentlichen Fahrten). „Aufgrund dieser
doch sehr dünnen Datenlage halten wir die
Untersuchung für nicht repräsentativ und für
nicht belastbar“, kritisiert Leonard.
„Es ist nicht korrekt in diesem Zusammenhang eine steigende Unfallgefahr herbeizureden“, so Leonard. „An Spekulationen können
und wollen wir uns nicht beteiligen. In der
Diskussion über Bus- und Bahnunglücke ist
Sachlichkeit wichtig, denn jährlich sind dort
jeweils weit weniger als ein Prozent der deut■
schen Verkehrsopfer zu beklagen.“
Frische Optik im Web
Der bdo hat eine neue Homepage. Optisch deutlich aufgefrischt, enthält die Homepage das gewohnte Informationsniveau wie früher. So gab es
bei der Überspielung so gut wie keine Probleme
mit der Länderdatenbank. Neu ist neben vielem
mehr auch das Twitter-Fenster, durch das die
neuesten Nachrichten vom bdo-Twitter-Account
laufen (twitter.com/Omnibus_bdo).
Technikausschuss tagte in Berlin
Im Februar tagte der TESIU-Ausschuss (Technik,
Sicherheit und Umwelt) des bdo Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer in Berlin.
Der Vorsitzende, Hans-Gerd Oester-Barkey, hatte
folgende Themen auf die Tagesordnung gesetzt:
Wasserversorgung, Hygienevorschriften, Betriebsprüfung, Rollstuhl- sowie Gepäckbeförderung, intelligenter Fahrtenschreiber und
Euro 6-Fahrzeuge.
Der bdo ruft zu Sachlichkeit bei der Diskussion um Lenkzeitverstöße auf
FOTOS dpa Report (l.), bdo (r. 2), Kzenon/Fotolia (u.)
UMFRAGE
Busfahrer genießen hohes Ansehen in Deutschland
I
mmer wieder wird untersucht, welche Berufsgruppen die höchste
Anerkennung in Deutschland und
international finden. Ende Februar veröffentlichte das Magazin Focus Money Online die
Ergebnisse der jüngsten Umfrage des GfKVereins. Busfahrer schafften es demnach gemeinsam mit den Kollegen von der U- und
Eisenbahn unter die Top 10 der Berufsgruppen
mit dem höchsten Ansehen in der Bevölkerung. Sie landeten auf Rang 7 noch vor den
Polizisten. Rang 1 belegten die Feuerwehrleute
vor den Sanitätern, Krankenschwestern und
Pflegern. Am Ende der Liste stehen Werbe-
fachleute, mit denen nur 15 Prozent der Befragten ein positives Image verbinden. Demgegenüber schafften es die Busfahrer und Busfahrerinnen auf beachtliche 87 Prozent. Der
Focus kommt zu dem Ergebnis, dass sich Bauern, Busfahrer und Piloten nicht schämen
müssen, auf Partys ihren Beruf zu offenbaren.
Dieses hervorragende Ergebnis sollten junge
Leute auch zum Anlass nehmen, den Traumberuf „Buschauffeur“ zu ergreifen. Der Imagefilm der bdo-Initiative „Beweg was – werd
Busfahrer“ trifft also den Nagel auf den Kopf.
Er steht allen Mitgliedern zur Verfügung unter:
i www.bdo-online.de
■
■
Busfahrer können sich über ein gutes Image freuen
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Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V.
Die europäischen Busvertreter tagten bei der IRU. Mit dabei Anja Ludwig, Juliane Steinbrück und Christiane Leonard (2. bis 4. v. l.) vom bdo
BRÜSSEL
Netzwerk für die Reisebranche
Nordische Allianz trifft D-A-CH-L
es eine große gemeinsame Basis gibt, um die
Belange der Busbranche – vor allem für die
Bustouristik. Alle Beteiligte wiesen darauf hin,
dass es zahlreiche Themen gibt, die hauptsächlich in Brüssel bewegt werden, weswegen
die internationale Vernetzung von gro ßer
Bedeutung ist. Im ÖPNV zählen dazu die Verordnung 1370 und das vierte Eisenbahnpaket,
das Beihilferecht sowie Vergaberecht. In der
Touristik spielen Lenk- und Ruhezeiten, die
Pauschalreiserichtlinie sowie Luft- und Lärmschutzrichtlinien (Thema Umweltzonen eine
Rolle). Mit dem Fernbusverkehr gibt es dabei
Überschneidungen. Hier wurden als Themen
identifiziert: Fahrgastrechteverordnung, Barrierefreiheit, Lenkzeiten und Kontrollrichtlinien
und die EU-Richtlinie zu Maßen und Gewichten (19,5 Tonnen).
Ziel dieser gemeinsamen Treffen ist es, gemeinsame Positionen zu aktuellen europä-
ischen Gesetzesvorhaben abzustimmen und
Aktionspläne im Interesse der Mitgliedsunternehmen in Österreich, der Schweiz,
Luxemburg und Deutschland sowie in
Dänemark, Schweden, Norwegen, Island,
Finnland und Estland zu entwickeln. bdoHauptgeschäftsführerin Christiane Leonard
beurteilt diese Kooperation als wichtig: „In
Brüssel ist es unerlässlich, als Omnibusgewerbe mit einer Stimme zu sprechen. Nur
so haben die Parlamentarier einen ernstzunehmenden Ansprechpartner. Die Zusammenarbeit von D-A-CH-L, Nordischer Allianz
und IRU macht uns deshalb gemeinsam stark
für die Interessen der Bustouristik, des Fernlinienverkehrs und des Nahverkehrs.“
Bei einem weiteren Treffen ging es bei der IRU
zusammen mit anderen europäischen Busverbänden um die weitere Absprache der
wichtigen Themen in der Branche.
■
BUSSTOP
Dobrindt übernimmt Schirmherrschaft
Der Minister für Modernität und Mobilität,
Alexander Dobrindt (CSU), hat seine Bereitschaft erklärt, die Schirmherrschaft für die
Verkehrssicherheitsinitiative „Busstop – sicher
zur Schule“ zu übernehmen. Damit tritt er in
die Tradition seiner Vorgänger.
Ziel der Kampagne ist eine noch engere
Zusammenarbeit zwischen Schulen und Busunternehmen, um die Unfallrisiken im Schulbusverkehr und auf Klassenfahrten weiter zu
20
minimieren. Dazu werden Eltern, Erzieher
und Lehrer via Internet (www.busstop.de) mit
allen wichtigen Informationen rund um das
Thema Schülerbeförderung und Sicherheitserziehung versorgt.
Busstop.de ist das einzige deutschsprachige
Internetportal, das pädagogisch-didaktische
Aspekte der Mobilitätserziehung mit aktuellen
und umfangreichen Informationen zum The■
ma „Schule und Bus“ vereinigt.
Alexander Dobrindt übernimmt die Schirmherrschaft
für die bdo-Kampagne „Busstopp“
FOTOS bdo (o. 2), Henning Schacht/BMVI (u. r.)
N
etzwerktreffen in Brüssel: Der bdo
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer traf sich bei der
IRU in Brüssel gemeinsam mit der Nordischen
Allianz und den Vertretern der deutschsprachigen Länder und Luxemburg (D-A-CH-L).
Bei den Gesprächen wurde schnell klar, dass
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Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V.
VORZÜGE DER BUSTOURISTIK
LHO
Angehende Touristiker lernen Bus kennen
E
rstmals führte der Verband BadenWürttembergischer Omnibusunternehmer (WBO)im Februar einen
„Bus-Tag“ an zwei Berufsschulen durch.
Gruppen aus Heilbronn und Reutlingen besuchten Busunternehmen und touristische
Attraktionen der Region – natürlich mit dem
Bus. Im Touristik-Ausschuss des WBO war die
Idee entstanden, den Auszubildenden zur/m
Tourismuskauffrau/-mann so das Thema Bustouristik näher zu bringen.
Jeweils ein Mitgliedsunternehmen übernahm
den Theorieteil anhand einer WBO-Präsentation, anschließend wurde das Unternehmen
mit seinem Betriebshof besichtigt. Das Gespräch mit Unternehmern und Angestellten
brachte den zukünftigen Expedienten neue
Einblicke in die Bustouristik. Damit die Azubis hautnah die Vorteile einer Busreise erleben
konnten, fand im Anschluss ein Ausflug mit
dem Bus statt. Die Gruppe aus Heilbronn
erlebte eine Kostümführung durch das historische Ludwigsburg; die Gruppe aus Reutlingen hatte zunächst eine Stadtrundfahrt und
war dann zu Gast im Mercedes-Benz Museum
Stuttgart. Später ging es wieder zurück in die
Berufsschule, wo abschließend die erlebte
Busreise und ihre speziellen Vorzüge diskutiert wurden. „Es ist uns bei diesen Pilot-Veranstaltungen auf praktische Weise gelungen,
den zukünftigen Vermarktern den Reisebus
nahe zu bringen. Was man selbst erlebt hat,
kann man später auch den Kunden glaubhaft
vermitteln. So wird das positive Image des
Reisebusses gefördert“, resümiert Kathrin
D’Aria, Touristik-Referentin des WBO und
Organisatorin des „Bus-Tags“. Weitere Termine
■
für 2014 sind in Planung.
Sie erlebten den Bus hautnah als bequem und angenehm und werden dies später aus erster Hand ihren Kunden
nahebringen können: Die Gruppe von 34 Azubis bei der Kostümführung in Ludwigsburg
AKTION „AUTOFASTEN THÜRINGEN 2014“
Anreize zum Umsteigen
FOTOS WBO (l.), Franz Mozer (r.)
Z
um vierten Mal ist die Aktion „Autofasten“ in Thüringen gestartet. Sie
soll dazu anregen, in der Fastenzeit
von Aschermittwoch bis Karsamstag (5. März
bis 19. April) öfter mal das Auto stehen zu
lassen und auf das Fahrrad, den ÖPNV oder
Carsharing umzusteigen beziehungsweise zu
Fuß zu gehen.
Neben den Initiatoren – Bus & Bahn Thüringen e. V. und die Evangelische Kirche in
Mitteldeutschland (EKM) – beteiligen sich in
diesem Jahr 43 Partner, darunter zahlreiche
Busunternehmen. „In unserer täglichen
Mobilität verfallen wir oft in Gewohnheiten.
Gerade das Auto wird
häufig unbedacht genutzt, obwohl andere Verkehrsmittel im
Vergleich oft preiswerter, schneller
und klimaverträglicher sind. Deshalb lohnt
es sich, solche Gewohnheiten zu hinterfragen und Alternativen auszuprobieren“, so
Tilman Wagenknecht, Geschäftsführer von
Bus & Bahn Thüringen e. V., zum Anliegen
der Aktion.
Die Busunternehmen in den Landkreisen
Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla, Sömmerda
und Schmalkalden-Meiningen bieten spezielle „Autofasten-Tickets“ an, die Autofahrer
dazu ermuntern sollen, das Verkehrsmittel
Bus zu testen und sich von den Vorzügen zu
überzeugen. Zudem wird auf
die dauerhaft günstigen Angebote bei den Verkehrsunternehmen (Zeitkarten) sowie eine
Mobilitätsberatung bei
teilAuto Thüringen und
dem ADFC Thüringen e. V.
■
hingewiesen.
Im Gespräch
mit der Politik
MdB Sören Bartol traf sich mit dem LHO zu einem
verkehrspolitischen Gespräch in Berlin
D
er Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) traf sich
im Rahmen des traditionellen Winterseminars zu einem verkehrspolitischen Gespräch mit MdB Sören Bartol, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD und
Mitglied des Bundestags-Verkehrsausschusses.
Er berichtete über die Arbeit als Parlamentarier und stellte sich den Fragen der anwesenden
Busunternehmer. Hierbei wurde vom 1. Vorsitzenden des LHO, Karl Reinhard Wissmüller,
auf die zahlreichen Probleme der Branche im
nationalen und grenzüberschreitenden Verkehr hingewiesen wie zum Beispiel die eigenständigen Sozialvorschriften für das Fahrpersonal in Bussen. Zu den Maut-Diskussionen
sagte Sören Bartol, es bleibe bei dem geschlossenen Kompromiss im Rahmen der PBefGNovellierung, der keine Bus-Maut vorsehe.
Auch über die Herausforderungen an den ÖPNV in der Fläche in Hessen sowie die notwendige Fortführung der ÖPNV-Finanzierungselemente auf Bundesebene wurde gesprochen.
Im Verlauf des anschließenden Seminars
wurden zahlreiche Themen der Branche diskutiert, so etwa die Entwicklung der Ausschreibungen in Hessen, Anforderungen an
barrierefreie Reisebusse, die Entwicklung im
Fernlinienmarkt und neue Fahrzeugtechnik.
IMPRESSUM
Herausgeber
Bundesverband Deutscher
Omnibusunternehmer (bdo)
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E-Mail: info@bdo-online.de
V.i.S.d.P. Matthias Schröter
Redaktion Nicole Rogge, Matthias Schröter
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