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Das Berufeverzeichnis Das große Bewerbungsspecial Was macht

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776867
ABS
Ausgabe Mainz • Wiesbaden 2013
Das Berufeverzeichnis
Bei wem bewerbe ich mich
für meinen Traumberuf?
Alle Namen ab S. 15
Das große Bewerbungsspecial
Wie soll mein Anschreiben aussehen?
Was steht im Lebenslauf?
Wie verhalte ich mich beim
Vorstellungsgespräch? S. 43
Was macht eigentlich ein/eine...?
Und was verdient er/sie?
Berufe-Kurzportraits
Das Firmenverzeichnis
Namen, Adressen, Ansprechpartner.
Wer bildet was aus? S. 34
ABS Ausbildungs-Berufeschlüssel
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KANN ICH DAS ZUM BERUF MACHEN?
Jede hat etwas, das sie besonders gut kann.
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Untere Zahlbacher Str. 27
55131 Mainz
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ABS – der Weg in ein erfolgreiches
Berufsleben
Schön, dass Sie sich entschlossen haben, eine Lehre oder ein Studium aufzunehmen. Das ist eine gute
Entscheidung, denn eine qualifizierte Ausbildung bildet nach wie vor die Grundlage für den Eintritt in den
Arbeitsmarkt. Sicher, der Einstieg in die Berufswelt
scheint noch weit weg – je früher man sich allerdings
kümmert, desto größer sind die Chancen.
Mit dem ABS halten Sie den richtigen Schlüssel zur
Orientierung über die Welt der Berufsausbildung
in der Hand. Mit einem übersichtlichen Berufe- und
Firmenverzeichnis ist die Ansprache der künftigen
Ausbildungsstätte ganz einfach. Während man im
Firmenverzeichnis alle wichtigen Kontaktdaten wie
z. B. Anschrift und Telefonnummer sowie Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten zu den Firmen
und Betrieben aufgelistet findet, bietet das Berufeverzeichnis die Möglichkeit, unter den alphabetisch
aufgeführten Ausbildungsberufen die ausbildenden
Firmen und Betriebe zu suchen.
So präsentiert Ihnen der ABS einen umfangreichen
Pool an Daten und Informationen zu Ausbildung und
Studium sowie zu Unternehmen und Institutionen.
Die benannten Personalverantwortlichen unterstützen Sie gerne bei Ihrem Weg in die berufliche Zukunft.
Empfehlenswert ist auch ein Besuch der unterschiedlichen Ausbildungsmessen in der Region. Hier haben
Sie die Chance, Berufe live zu sehen und mit Berufspraktikern ins Gespräch zu kommen. Sollten Sie keine Möglichkeit zu einem Messebesuch haben, oder
möchten Sie sich darüber hinaus noch informieren,
steht Ihnen die ständig aktualisierte Online-Version
der Messen unter www.bbm24.de das ganze Jahr
über zur Verfügung. Das BiZ und die Berufsberater
der Agentur für Arbeit runden das Informationsangebot zur Ausbildungsplatz- und Praktikumsstellensuche ab.
Nutzen Sie die Chance, die Ihnen das Geflecht von
ABS, Unternehmen und Messen bietet und knüpfen
Sie sich Ihr persönliches Netz für den erfolgreichen
Berufseinstieg. Wir danken allen Ausbildungsbetrieben, Institutionen und Verbänden, die das Netzwerk
ABS und der Berufsmessen mitgestalten. Weiterhin
bedanken wir uns bei der Agentur für Arbeit, ihren
Zweigstellen und den Berufsberaterinnen und Berufsberatern, bei denen Sie den ABS kostenfrei erhalten.
Erwähnen Sie den ABS bei Ihrer Terminabsprache; er
ist der Schlüssel für ein sympathisches Gespräch und
für einen wirksamen Kontakt zu den Personalverantwortlichen.
Wirtschaftsjunioren Mainz (Rheinhessen)
Wirtschaftsjunioren Wiesbaden
Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen
Michaela Volz
Marc Bleser
Karl Josef Wirges
Die Familienunternehmer
Sigma Studio K.-J. Schlotte
Dirk Martin, Landesvorsitzender Hessen
May Schlotte, Geschäftsführerin
Der ABS ist bei folgenden Stellen kostenfrei erhältlich:
Agentur für Arbeit Wiesbaden
Klarenthaler Straße 34, 65197 Wiesbaden
Industrie- und Handelskammer
Wilhelmstraße 24, 65183 Wiesbaden
Kreishandwerkerschaft
Rheinstraße 36, 65185 Wiesbaden
Agentur für Arbeit BiZ
Untere Zahlbacher Straße 27, 55131 Mainz
Industrie- und Handelskammer Rheinhessen
Kurfürstenstraße 3, 55411 Bingen
Kreisverwaltung Schule und Kultur
Ernst-Ludwig-Straße 36, 55232 Alzey
Agentur für Arbeit Rüsselsheim
Am Löwenplatz 1, 65428 Rüsselsheim
Industrie- und Handelskammer Rheinhessen
Schillerplatz 7, 55116 Mainz
Stadtverwaltung Schule und Kultur
Am Rathaus 1, 55116 Mainz
Handwerkskammer Rheinhessen
Dagobertstraße 2, 55116 Mainz
Industrie- und Handelskammer Rheinhessen
Rathenaustraße 20, 67547 Worms
Oder laden Sie sich den ABS doch einfach im Internet unter www.abs24.de/epaper herunter!
Inhalt
Grußworte
Agentur für Arbeit Wiesbaden – Serviceleistungen der Berufsberatung nutzen
Agentur für Arbeit Mainz – Berufswahl nicht auf gängige Ausbildungsberufe beschränken
Wirtschaftsjunioren Wiesbaden – Vermittler zwischen Schülern und Unternehmen
Grußwort der Wirtschaftsjunioren Mainz – Wer sind die Wirtschaftsjunioren?
4-9
4
6
8
9
Berufswahlpass: Starthilfe bei der Berufswahl – Interview zum Berufswahlpass mit
Thomas Hamm, Ausbildungsleiter der Federal-Mogul Wiesbaden GmbH
10
Arbeitgeber Bundeswehr – Wir. Dienen. Deutschland.
11
Dienstleistungsberufe – Was macht eigentlich ein/eine…? Und was verdient er/sie?
12
Mit Sicherheit in die Zukunft
Ausbildungsberufe in der hessischen Justiz
Au
Recht clever – Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte haben
einen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Beruf
Berufeverzeichnis
13
14
Au
Au
15 - 17
Kaufmännische Berufe – Was macht eigentlich ein/eine…? Und was verdient er/sie?
18
Zu den Besten gehören
Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau bei der Mainzer Volksbank eG
20
Duales Studium bei der Naspa
Bachelor of Arts – Bank und Finanzdienstleistung
22
Die Welt der Zahlen
Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann bei der Wiesbadener Volksbank eG
24
Willkommen zuhause
Nassauische Heimstätte/Wohnstadt sucht Auszubildende
Bä
La
Ein 25
Ausbildung bei DILAS
Weltweit agierendes Mainzer Unternehmen bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten
26
„Ich habe mich sehr willkommen gefühlt“
Ausbildung mit Studium bei der Chemischen Fabrik Budenheim KG
27
Langfristige Perspektiven
Ausbildung und duales Studium bei der DekaBank
28
Ausbildung in einem vielseitigen Unternehmen mit Zukunft
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (FR Versicherungen) im Talanx-Konzern
30
Erfolg als Leidenschaft
Ausbildung in der CONET Group: Fachinformatiker und Personaldienstleistungskaufleute gesucht
31
Destination: Thomas Cook
Ausbildung bei der Thomas Cook AG
32
Kultur, Tourismus und Kongress in Mainz
mainzplus CITYMARKETING GmbH bildet aus
33
34 - 36
Firmenverzeichnis
Technische Berufe – Was macht eigentlich ein/eine…? Und was verdient er/sie?
37
Au
Tradition und Innovation
Ausbildung und duales Studium bei Boehringer Ingelheim
38
bei
Berufe mit Perspektive: Chemikant/-in und Pharmakant/-in
Mit Hessens größtem Ausbildungsunternehmen in die Zukunft starten
39
Fit für die Zukunft
Ausbildung in der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt
40
Au
Die
41
42
43
46
47
48
Schule in Aktion – Wie Schüler die Berufe erkunden
Bloß den roten Faden nicht verlieren
Die perfekte Bewerbung
Das perfekte Anschreiben
Der perfekte Lebenslauf
Das perfekte Vorstellungsgespräch
Impressum
Initiatoren:
Wirtschaftsjunioren Mainz
(Rheinhessen)
Mainzer Straße 136
55411 Bingen
Tel.: 06721 9141-15
Handwerkskammer Rheinhessen
Dagobertstraße 2, 55116 Mainz
Günther Tartter
Tel.: 06131 9992-0
Wirtschaftsjunioren bei der IHK Wiesbaden
Wilhelmstraße 24-26
65183 Wiesbaden
Pinar Özgenc
Tel.: 0611 1500145
Bildnachweis Titelseite: www.shutterstock.com
Bild-Nr.: 131726936 © Maksim Shm
Bezugsquellen:
Der ABS ist erhältlich für die Bezirke Darmstadt –
Südhessen, Frankfurt mit Hochtaunus- und Maintaunuskreis, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern • Offenbach
und Mainz • Wiesbaden in den jeweiligen Industrie- und
Handelskammern, Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Agenturen für Arbeit. Kostenloser
Download des ABS (als PDF): www.abs24.de/698.
Auflage:
überregional über 100.000 Exemplare
Verlag:
Sigma Studio K.-J. Schlotte
Untermainkai 83
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 242945-0
Fax: 069 242945-25
sigma@schlotte-partner.de
Redaktion:
Anna Scherbening, May Schlotte,
K.-J. Schlotte
Tel.: 069 242945-11
Fax: 069 242945-25
redaktion@abs24.de
Anzeigen:
Helmut Willand, May Schlotte
Tel.: 069 242945-27
Fax: 069 242945-25
anzeigen@abs24.de
Gestaltung:
www.brauweiler-design.de
Tel.: 02241 8944342
Copyright:
Artikel, die mit dem Namen oder den Initialen des Verfassers gekennzeichnet sind, stellen nicht zwingend
die Meinung der Redaktion dar. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur nach vorheriger Genehmigung der
Redaktion. Auszugsweise Veröffentlichungen gegen
Zusendung von drei Belegexemplaren möglich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung
übernommen. Die Einsender von Beiträgen erklären
sich mit der redaktionellen Bearbeitung einverstanden.
Die ABS-Broschüre sowie die Internet-Version sind
urheberrechtlich geschützt. Zur besseren Lesbarkeit
wird im Text stellenweise die männliche Form verwendet. Die Angaben beziehen sich jedoch zugleich auf
weibliche und männliche Personen.
4
4
Serviceleistungen der
Berufsberatung nutzen
aber schon sehr vielen Jugendlichen in ihren beruflichen
Überlegungen ein Stück weiterhelfen und schließlich auch
eine Ausbildungsstelle vermitteln.
Die Berufsberaterinnen und Berufsberater haben den
aktuellen Überblick über die angebotenen Ausbildungsstellen, und das nicht nur für Wiesbaden, sondern auch
für das Rhein-Main-Gebiet und auf Wunsch sogar bundesweit. Darüber hinaus kann im Berufsinformations-Zentrum
(BiZ) der Agentur für Arbeit Wiesbaden ein vielfältiges
Angebot zu den Berufen und Bildungsgängen genutzt
werden.
Tipp: Ihren Berufsfindungsprozess können Sie optimieren,
wenn Sie einige der folgenden Ratschläge beachten:
Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Wiesbaden
berät in allen Fragen der Berufswahl, informiert über
das regionale und überregionale Ausbildungsangebot und vermittelt Ausbildungsstellen.
Auch Förderung der betrieblichen Ausbildung bei Bedürftigkeit und Unterbringung außerhalb des Haushaltes der Eltern ist durch Berufsausbildungsbeihilfen
möglich.
Für Menschen mit Behinderung, die wegen Art oder
Schwere ihrer Behinderung besonderer Hilfen bedürfen,
die ein Ausbildungsbetrieb nicht leisten kann, gibt es
besondere Ausbildungseinrichtungen und Förderungsmöglichkeiten.
Über schulische Möglichkeiten, Ausbildungsberufe und
Tipps für die Berufswahl im Bezirk der Agentur für Arbeit
Wiesbaden (Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis) informiert die Broschüre „hesseninfo 2013/2014“, die von der
Berufsberatung jährlich aktualisiert und den Schulabgängern ab Herbst zur Verfügung gestellt wird.
Um eine Ausbildungsstelle zu finden, muss man sich früh
und umfassend informieren und sollte sich verschiedene
Alternativen offen halten. Für ein persönliches Gespräch
über Fragen der Berufs- und Ausbildungsplatzwahl stehen
Ihnen die Berufsberaterinnen und Berufsberater gern zur
Verfügung.
Ein Termin zur Berufsberatung kann mit der Anmeldung
der Arbeitsagentur schriftlich oder telefonisch unter der
unten angegebenen Rufnummer vereinbart werden. Wir
haben zwar keine Patentrezepte anzubieten, konnten
4
• Beratungsgespräche mit der Berufsberaterin bzw. dem
Berufsberater vereinbaren.
• Orientierungsveranstaltungen der Berufsberatung und
unser Berufsinformations-Zentrum (BiZ) besuchen.
• Sich mit BERUF AKTUELL, dem Taschenbuch, das Berufe
in kurzer, übersichtlicher Form beschreibt, einen Überblick
verschaffen.
• planet-beruf nutzen, das Infoportal der Bundesagentur
für Arbeit informiert über alle Themen rund um Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung (www.planet-beruf.de).
Regionale Informationen und Ansprechpartner finden Sie
unter www.regional.planet-beruf.de.
• Das BERUFENET anklicken. Es bietet aktuelle Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibungen mit umfassenden
und übersichtlich strukturierten Informationen zu rund
3.100 Berufen, darunter zu allen anerkannten Ausbildungsberufen (http://berufenet.arbeitsagentur.de).
• Das KURSNET anklicken, um Informationen zu schulischen Ausbildungen zu erhalten.
(www.kursnet.arbeitsagentur.de)
• Das Filmportal der Bundesagentur für Arbeit nutzen.
Dort werden Filme zu Ausbildungs- und Hochschulberufen
gezeigt (www.berufe.tv).
• Mit Berufsvertretern, insbesondere mit Ausbildern in
Betrieben sprechen, Betriebsbesuche organisieren.
• In den Ferien ein mehrtägiges Berufsfindungspraktikum
in einem Betrieb absolvieren.
• Ausbildungsstellenangebote von der Berufsberatung
einholen bzw. im Internet unter
http://jobboerse.arbeitsagentur.de suchen.
• Bewerbungen frühzeitig verschicken (spätestens Anfang
Herbst im Jahr vor der Schulentlassung).
• Vorstellungsgespräche vorbereiten und dabei auch
Angebote zum Bewerbungstraining nutzen.
• Sich unter www.ba-auslandsvermittlung.de zu Ausbildung, Studium und Arbeit in zahlreichen europäischen
Ländern und weltweit informieren.
Sich für einen Beruf zu entscheiden, ist nicht einfach. Man
sollte deshalb alle zur Verfügung stehenden Entscheidungshilfen nutzen, wozu auch die in dieser Broschüre
aufgezeigten Informationen „vor Ort“ gehören.
Allen Schulabgängern und -abgängerinnen wünschen
wir, dass sie den passenden Ausbildungsberuf finden. Für
einen gelungenen Einstieg sind die eigenen Interessen
und Stärken entscheidend.
M. Beckschebe
Anzeige
Agentur für Arbeit Wiesbaden
Klarenthaler Straße 34
65197 Wiesbaden
Tel.: 0800 4 5555 00
wiesbaden.berufsberatung@arbeitsagentur.de
Berufswahl nicht auf gängige Ausbildungsberufe beschränken
Berufsberatung der Agentur für Arbeit Mainz hilft bei
Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche
Jugendliche
haben
derzeit gute Chancen
auf dem Ausbildungsmarkt. Vor dem Hintergrund des steigenden
Fachkräftebedarfs sind
gute Nachwuchskräfte
bei den Firmen gefragt.
Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche bleiben für junge Menschen
dennoch schwierige Hürden, die es nach der Schulzeit zu bewältigen gilt. Jugendliche beim Übergang
von der Schule in den Beruf zu unterstützen, ist für
die Agentur für Arbeit Mainz ein zentraler Aufgabenschwerpunkt.
Die rheinhessische Wirtschaft hat für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2013 bereits zahlreiche Ausbildungsstellen
gemeldet. Auf der Bewerberseite werden die kommenden
Jahre dagegen von sinkenden Schülerzahlen gekennzeichnet sein. Trotz der verbesserten Chancen auf dem
Ausbildungsmarkt beobachten wir in der Berufsberatung
der Agentur für Arbeit Mainz jedoch einen steigenden
Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Jugendlichen.
Jungen Menschen empfehle ich vor allem, sich nicht von
vornherein auf einen der gängigen Ausbildungsberufe zu
beschränken, sondern auch mal einen Blick auf die Exoten
unter den Ausbildungsberufen zu wagen. Einen Überblick
über die breite Palette der Ausbildungsberufe vermittelt
die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Berufsberatung ist
dabei mehr als bloße Information. Die Berufsberater der
Agenturen helfen den Jugendlichen, den für sie richtigen
Ausbildungsberuf zu finden. Sie unterstützen bei der Berufsentscheidung und geben Tipps zum Bewerbungs- und
Auswahlverfahren mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Neben den Berufsberatern arbeiten Fachkräfte in
engem Kontakt mit den Arbeitgebern und gewinnen freie
Ausbildungsstellen, die sie den jugendlichen Ausbildungsplatzbewerbern anbieten.
Beratungstermine erhält man unter der Telefonnummer
01801 555111. Jugendgerechte Berufsorientierung bietet
auch das Internetportal www.planet-beruf.de.
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ORIENTIERUNG FÜR JUGENDLICHE UND BETRIEBE: DER BERUFSWAHLPASS
Als Lern- und Arbeitshilfe zur Berufsorientierung bündelt der Berufswahlpass
alle Informationen für den Übergang von der Schule in den Beruf. Davon
profitieren die ausbildenden Unternehmen, denn sie:
erhalten frühzeitig Kontakt zu Auszubildenden,
wecken Interesse für ihren Betrieb,
fördern spezifische Kompetenzen
und reduzieren Ausbildungsabbrüche.
Im Interesse der ausbildenden Betriebe sind Schülerinnen und Schüler
ab der siebten Klasse dank des Berufswahlpasses
besser auf das Arbeitsleben vorbereitet,
realistischer in der Einschätzung ihres Leistungsvermögens
und in der Wahl des „richtigen“ Ausbildungsberufs deutlich
besser orientiert.
Informationen zum Berufswahlpass erhalten Sie bei:
Daniela Evermann,
Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V.,
Telefon: 0641 – 98238-27;
E-Mail: evermann.daniela @bwhw.de; www.kompo7.de
Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen
Kultusministeriums, der Bundesagentur für Arbeit und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.
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Wo beginnt
deine Zukunft?
…bei unseren Berufsbildungsmessen im Rhein-Main-Gebiet:
• Berufsbildungsmesse Frankfurt • Ausbildungsmesse Südhessen Darmstadt
• Speed me up! – der Karrieretag für Gymnasiasten
…mit unseren Firmenkontakten, online oder im Heft
• Ausbildungs-Berufeschlüssel – das Magazin für alle, die eine Ausbildung suchen
• visigator – magazin für hessens beste: Karrierewege für Abiturienten/Realschüler
www.deine-zukunft-beginnt-hier.de
Wirtschaftsjunioren Wiesbaden
Vermittler zwischen Schülern und Unternehmen
Auswertung gab es abschließend ein persönliches Feedback. Außerdem wurden die zuvor eingereichten Bewerbungsmappen besprochen und die Wirtschaftsjunioren
erteilten Auskunft darüber, was ein Arbeitgeber von einem
gut vorbereiteten Bewerber erwartet.
Ein Fotograf machte zum Schluss sogar kostenlos professionelle Fotos der Bewerber. „Dafür hat es sich echt gelohnt aufzustehen“, war das begeisterte Fazit von Faisal,
einem der jungen Teilnehmer.
Auch auf der jährlich in den Rhein-Main-Hallen stattfindenden Ausbildungsmesse sind die Wirtschaftsjunioren
traditionell vertreten. Dabei führen sie interessierte
Schüler über die Messe und fungieren als Vermittler zu den
Unternehmen.
Ganz ehrlich – wer ist sich schon kurz vor dem Schulabschluss hundertprozentig sicher, ob er sich für die
richtige Ausbildungsstelle oder das passende Studium entschieden hat? Was genau sich hinter einem
Beruf verbirgt, erfährt man schließlich meist erst,
wenn man ihn selbst ausübt.
Die Wirtschaftsjunioren Wiesbaden helfen Schülern
nach dem Schulabschluss, den für sie passenden
beruflichen Weg einzuschlagen. Dazu bieten sie Jugendlichen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich
über unterschiedliche Berufe zu informieren und auf
Bewerbungsverfahren für einen Ausbildungsplatz
vorzubereiten.
Als Sprachrohr der jungen Wirtschaft beziehen die
Wirtschaftsjunioren Wiesbaden – Unternehmer und
Führungskräfte bis 40 Jahre – zu wirtschaftspolitischen
und gesellschaftlichen Themen in Wiesbaden und dem
Rheingau-Taunus-Kreis Stellung.
Ihr großes Netzwerk in der regionalen Wirtschaft nutzten
die Wirtschaftsjunioren unter anderem im Frühjahr 2013 in
Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst Idstein
zur Durchführung eines Bewerbertrainings. Dabei ging es
zu wie im echten Wirtschaftsleben:
Jeweils zwei Experten aus den Bereichen Bankwesen,
Werbung oder Handwerk betreuten einen Bewerber. Dieser
hatte zunächst einen Fragenkatalog zu seinen Stärken und
Interessen zu beantworten und einen schriftlichen Einstellungstest zu bestehen.
Nach einem ausführlichen Bewerbungsgespräch und der
8
Für die nächste Messe sind außerdem kurze AssessmentCenter – eine Art Kurzform der erfolgreichen Bewerbungstrainings – geplant. Antworten auf häufige Fragen wie
„Welche Unternehmen bilden überhaupt aus?“ und weitere
Informationen zur Messe bietet die Website der IHK Wiesbaden unter www.ihk-wiesbaden.de.
Wer an akademischen Berufen interessiert ist, wird beim
Abiturienten-Treff der Ausbildungsmesse fündig. Dort
konnten Interessenten direkt mit Vertretern ihres Wunschberufs sprechen und sie nach ihren Erfahrungen befragen.
Die Wirtschaftsjunioren sind hier ebenfalls mit vielen Berufen vertreten, vom Steuerberater bis hin zum Filmemacher.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!
Nähere Informationen zu den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden sind unter www.wj-wiesbaden.de erhältlich.
Lehrer, Schulklassen oder einzelne Schüler, die an einer
Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Wiesbaden
bei Bewerbertrainings oder anderen Projekten interessiert
sind, können sich gerne mit uns in Verbindung setzen.
Auch eigene Projektvorschläge sind willkommen.
Wer sind die Wirtschaftsjunioren?
Grußwort der Wirtschaftsjunioren Mainz
Mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft sind die Wirtschaftsjunioren
der größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte in Deutschland. Wir tragen die Verantwortung für rund 300.000 Arbeitsplätze und 35.000
Ausbildungsplätze. Unsere Mitglieder sind zwischen
18 und 40 Jahre jung, denken unternehmerisch und
engagieren sich in unserem Netzwerk ehrenamtlich
für die Zukunft unseres Landes.
Michaela Volz, Vorstand
der Wirtschaftsjunioren
Mainz
Eines unserer Anliegen ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen.
So führen wir jedes Jahr unser Projekt „Berufswege im
Dialog“ durch, eine Aktion, bei der wir Euch in Euren
Schulen besuchen und die Möglichkeit bieten, mit uns ins
Gespräch zu kommen. Ihr könnt uns fragen, wie wir zu unserem Beruf gekommen sind, welche Entscheidungen uns
hierzu bewogen haben und welche Umwege wir teilweise
gegangen sind oder noch gehen, um dort anzukommen.
Und vielleicht können wir Euch durch unsere Erfahrungen
auch ein wenig ermutigen, Euren Weg zu gehen.
Für unser großes Engagement in unserem Projekt „Berufswege im Dialog“ haben wir sogar im Jahr 2012 den
Landespreis der Wirtschaftsjunioren gewonnen.
Immer wieder werden wir gefragt, ob wir auch Praktika
und Ausbildungsstellen anbieten oder bei der Suche
behilflich sein können.
Und auch hier sehen wir unsere Aufgabe. So haben wir
zum Beispiel im letzten Jahr enge Verbindungen zu zwei
Organisationen aufgebaut, die laufend auf der Suche
nach Praktika oder Schnuppertagen sind, um Schülern
noch tiefere Einblicke in den gewünschten (Traum-)Beruf
zu geben.
So konnte das Wissen um den Beruf und dessen Alltag in
vielen Fällen noch viel besser dargestellt werden. Also:
Nutzt die Chance, Euch Euren gewünschten Beruf vorher
so gut es geht anzuschauen. Ihr werdet viele Informationen sammeln, die Ihr nur „live“ erleben könnt. So könnt
Ihr Euch dann leichter für Euren Weg entscheiden. Hierbei
wünschen wir Euch viel Freude und viele spannende
Erfahrungen.
Mehr über die Wirtschaftsjunioren erfahrt Ihr unter
www.wj-mainz.de und www.wjd.de.
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Kauffrau/ Kaufmann für Tourismus und Freizeit
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Locations, Kongresse, Hotels, Tourismus uvm.
in den Bereichen Mainz Congress, Mainz Kultur und
Mainz Tourismus.
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Frau Antje Münsterberg
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Wirtschaftsjunioren Mainz (Rheinhessen)
9
Berufswahlpass: Starthilfe bei der Berufswahl
Interview zum Berufswahlpass mit Thomas Hamm,
Ausbildungsleiter der Federal-Mogul Wiesbaden GmbH
Welche Vorteile bietet Ihnen der Berufswahlpass im
Vorstellungsgespräch?
Herr Hamm, welche Chancen haben junge Menschen
bei Ihnen im Unternehmen?
Die Federal-Mogul Wiesbaden GmbH engagiert sich seit
Jahrzehnten intensiv rund um Ausbildung und Berufsorientierung von jungen Menschen. Wir stellen jedes Jahr ca.
15 Auszubildende im gewerblichen und kaufmännischen
Bereich ein, die wir dann unter anderem zu Industriekaufleuten, Werkzeugmechanikern oder Elektronikern
ausbilden. Zusätzlich vergibt das Unternehmen jährlich
etwa 50 Praktikumsplätze. Auszubildende werden bei uns
unbefristet übernommen und Praktikanten haben, bei
entsprechender Eignung und Bewerbung, gute Chancen
auf einen Ausbildungsplatz bei uns.
Wie unterstützt die Federal-Mogul Wiesbaden GmbH
die Berufswahl von Jugendlichen?
Federal-Mogul bietet Praktikumsplätze an, auf die sich
Schülerinnen und Schüler zwischen der siebten und neunten Klasse bewerben können. Sie erhalten bei uns einen
Einblick in die Arbeitswelt und lernen den vielfältigen
Berufsbereich der Metallbearbeitung kennen. Wir nehmen
natürlich auch an der Ausbildungsmesse in Wiesbaden teil
und haben am Girls‘ Day jedes Jahr 24 Mädchen in unserer
Ausbildungswerkstatt zu Gast. Außerdem haben wir mit
drei Schulen Kooperationsvereinbarungen geschlossen.
Mit diesen Schulen gestalten wir z. B. einen Teil des
Wahlpflichtunterrichts. Wir nehmen außerdem am Projekt
„Wirtschaftsführerschein“ der IHK Wiesbaden teil und
bieten Betriebserkundungen an. In Verbindung mit dem
„Jobnavi“, einer Initiative der Stadt Wiesbaden, bieten wir
Schnuppertage in unserem Unternehmen an.
10
Wenn sich Schülerinnen und Schüler auf unsere Ausbildungsplätze bewerben, ist es für mich interessant zu
erfahren, in welcher Form und in welchem Maß sie sich mit
dem Beruf auseinander gesetzt haben. Aus meiner Sicht
ist es sehr wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler
damit auseinandersetzen, was sie können, wo ihre Stärken
und Interessen liegen und welche beruflichen Ziele sie
haben. Der Berufswahlpass ist eine Art Starthilfe bei der
Berufswahl. Er zeigt, was die Schülerinnen und Schüler im
Rahmen ihrer Berufswahl unternommen haben und wie
sie zu ihrem Wunschberuf gekommen sind. Er hilft ihnen,
auf eine ihren Interessen und Neigungen entsprechende
Ausbildung hinzuarbeiten. Da die Eltern in die schulische
Arbeit mit dem Berufswahlpass einbezogen werden, kann
man davon ausgehen, dass sie hinter der Berufswahlentscheidung ihrer Tochter bzw. ihres Sohnes stehen. Meiner
Meinung nach profitieren die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe gleichermaßen vom Berufswahlpass.
Welche Tipps können Sie den Jugendlichen für die Berufsorientierung geben?
Ich empfehle den Jugendlichen, sich frühzeitig mit der
Frage „Was kann ich mal werden?“ zu beschäftigen. In der
Orientierungsphase sollten sie auf die Unterstützung und
den Rat der Eltern zurückgreifen, denn diese kennen sie am
besten. Hilfreich für die Feststellung von Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen sind auch die Angebote der Schulen.
Wenn möglich, sollten die Jugendlichen während eines
Praktikums versuchen, unterschiedliche Berufsbereiche
kennenzulernen, um zu erfahren, was ihnen Spaß macht
und was ihnen liegt.
Kontakt
Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V.
Projektbüro KomPo7 verankern
Region Rhein-Main
Fr. Michaela Bachmann
Tel.: 0611 589394-09
bachmann.michaela@bwhw.de
www.kompo7.de
Arbeitgeber Bundeswehr
Wir. Dienen. Deutschland.
bietet qualifizierte Ausbildungen in mehr als 40 staatlich
anerkannten Berufen und verschiedenen Beamtenlaufbahnen an. Die Ausbildungen können in zahlreichen
Ausbildungsstätten und eigens für die Ausbildung von
technischen Berufen eingerichteten Werkstätten in ganz
Deutschland absolviert werden.
Interesse geweckt?
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die örtliche Karriere- Beratung in einem persönlichen und unverbindlichen
Informationsgespräch.
Quelle: www.bundeswehr-karriere.de
Ob Ausbildung oder Studium, Uniform oder Zivilkleidung, die Bundeswehr bietet vielfältige Möglichkeiten einer beruflichen Qualifikation. Trotz der
Strukturreform zählt die Bundeswehr noch immer
zu einem der größten Arbeitgeber in Deutschland
und bietet interessante Karrieremöglichkeiten im
militärischen und zivilen Bereich. Das Personal wird
entsprechend der vorgesehenen Laufbahn und späteren Tätigkeit, vom Facharbeiter bis zum hochqualifizierten Akademiker, ausgebildet. Hierzu stehen
u. a. über 70 verschiedene Ausbildungsberufe und
Studiengänge zur Verfügung.
Für die militärische Karriere sollten neben guten schulischen Leistungen, körperlicher Belastbarkeit, Mobilität und der Bereitschaft zu Auslandseinsätzen auch
Teamfähigkeit und Leistungswillen zu Ihren Stärken
gehören. Jedes Jahr werden ca. 15.000 Soldatinnen und
Soldaten auf Zeit oder freiwillig Wehrdienstleistende,
zur Überbrückung bis zur zivilberuflichen Ausbildung/
Studium, eingestellt. Bewerbungen von Frauen sind
erwünscht, sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt. Ein entsprechendes Einstiegsgehalt (auch
während der Ausbildung/des Studiums), frühe Beförderungsmöglichkeiten, langfristige Arbeitsplatzsicherheit
und gute berufliche Entwicklungschancen machen die
militärische Karriere in der Bundeswehr zu einer attraktiven Alternative.
Auch die zivile Karriere bietet durchaus abwechslungsreiche und attraktive Möglichkeiten in der Verwaltung
und technischen Berufsbildern. So sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beamtinnen
und Beamte der Bundeswehrverwaltung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen im technischen
und nichttechnischen Dienst, im Inland wie auch im
Ausland tätig. Für diese anspruchsvollen Aufgaben stellt
die Bundeswehrverwaltung ständig qualifizierten und
motivierten Nachwuchs ein. Die Bundeswehrverwaltung
Kostenlose telefonische Hotline: 0800 9800880
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Dienstleistungsberufe
Was macht eigentlich ein/eine…? Und was verdient er/sie?
Beamter/Beamtin – Justizdienst (Mittlerer Dienst)
Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst
übernehmen sachbearbeitende Aufgaben im Bereich
der Justizverwaltung. Als Geschäftsstellenverwalter/innen sorgen sie für den reibungslosen Geschäftsablauf. Sie können auch als Protokollführer/-innen,
Urkundsbeamte/-beamtinnen, Kostenbeamte/-beamtinnen oder Anweisungsbeamte/-beamtinnen tätig sein.
Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst arbeiten insbesondere bei Gerichten und Staatsanwaltschaften.
Die Beamtenanwärter/-innen erhalten als Beamte und
Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge. Diese Bezüge
umfassen den Anwärtergrundbetrag, den Familienzuschlag und die vermögenswirksamen Leistungen. Gegebenenfalls werden sie durch Zulagen, Vergütungen und
Anwärtersonderzuschläge ergänzt.
Rechtspfleger/-in
Rechtspfleger/-innen treffen gerichtliche Entscheidungen
in den ihnen übertragenen Bereichen der freiwilligen und
streitigen Gerichtsbarkeit, z. B. im Nachlass-, Betreuungs- und Vormundschafts-, Grundbuch- oder Registerrecht sowie bei Zwangsvollstreckungen.
In der Justizverwaltung können sie auch Führungsaufgaben übernehmen, z. B. als Geschäfts- oder
Gruppenleiter/-innen. Rechtspfleger/-innen arbeiten bei
Gerichten, Staatsanwaltschaften und Justizverwaltungen.
Der monatliche Anwärtergrundbetrag nach dem Bundesbesoldungsgesetz beträgt in Laufbahnen des mittleren
Dienstes 1.004 Euro/Monat.
Die Beamtenanwärter/-innen erhalten als Beamte und
Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge. Diese Bezüge
umfassen den Anwärtergrundbetrag, den Familienzuschlag und die vermögenswirksamen Leistungen. Gegebenenfalls werden sie durch Zulagen, Vergütungen und
Anwärtersonderzuschläge ergänzt. Der monatliche
Die Anwärtergrundbeträge der Bundesländer orientieren
sich an diesen Beträgen, weichen aber davon nach unten
oder oben ab.
Anwärtergrundbetrag nach dem Bundesbesoldungsgesetz beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes
1.058 Euro/Monat. Die Anwärtergrundbeträge der Bun-
Justizfachangestellter
desländer orientieren sich an diesen Beträgen, weichen
aber davon nach unten oder oben ab.
Justizfachangestellte erledigen organisatorische und
verwaltende Büroarbeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften. Sie verwalten Akten, berechnen Fristen,
erledigen den Schriftverkehr und beglaubigen Schriftstücke. In Serviceeinheiten beraten sie zudem Bürger/-innen.
Justizfachangestellte sind vorwiegend bei Verwaltungs-,
Zivil- oder Strafgerichten und Staatsanwaltschaften
tätig. Darüber hinaus können sie auch in Notariaten und
Rechtsanwaltskanzleien oder Banken und Versicherungen Anstellungen finden.
Mögliches Ausbildungsgehalt:
1. Lehrjahr: 734 Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 786 Euro/
Monat, 3. Lehrjahr: 835 Euro/Monat.
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte unterstützen
Anwaltsnotare/-notarinnen bei rechtlichen Dienstleistungen. Allgemeine organisatorische und kaufmännische Arbeiten führen sie auch aus. Rechtsanwalts- und
Notarfachangestellte arbeiten in Rechtsanwaltkanzleien
mit Notariat.
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Mögliches Ausbildungsgehalt:
1. Lehrjahr: 325 bis 600 Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 435 bis
650 Euro/Monat, 3. Lehrjahr: 525 bis 750 Euro/Monat.
Info:
Die hier genannten Informationen stammen von
der Website der Bundesagentur für Arbeit,
www.berufenet.arbeitsagentur.de.
Rechtliche Ansprüche können aus diesen Informationen nicht abgeleitet werden.
Mit Sicherheit in die Zukunft
Ausbildungsberufe in der hessischen Justiz
In den drei Jahren wird Ausbildungsvergütung („Anwärterbezüge“) gezahlt. Mit bestandener Laufbahnprüfung
erwirbt man den Diplomgrad „Diplom-Rechtspfleger
(FH)“.
Justizfachangestellte/-r und Justizfachwirt/-in
Zentrale Anlaufstelle für rechtsuchende Bürger in Gerichten und Staatsanwaltschaften sind Justizfachwirte
und Justizfachangestellte in den „Service-Einheiten“. Sie
wickeln den Geschäftsverkehr mit den Verfahrensbeteiligten ab und sorgen mit Staatsanwälten, Richtern und
Rechtspflegern für den geordneten Verfahrensablauf,
z. B. als Protokollführer in Strafverhandlungen oder bei
der Kostensachbearbeitung.
Auch die zweijährige Ausbildung zum Justizfachwirt erfolgt im Beamtenverhältnis auf Widerruf mit Zahlung von
Anwärterbezügen und ist in Theorie- und Praxiszeiten
unterteilt.
Die Ausbildung zum Justizfachangestellten dauert drei
Jahre und findet auf Grundlage eines Berufsausbildungsvertrages bei einem Ausbildungsgericht (z. B. in
Darmstadt, Frankfurt oder Offenbach) mit begleitendem
Berufsschulunterricht statt.
Bei Streitfällen vor Gericht denkt man sofort an zwei
Berufe: Richter und Anwälte. Das Oberlandesgericht
Frankfurt/Main weist darauf hin, dass es zudem noch
andere spannende Berufe in der Justiz gibt.
Zum Beispiel nehmen Diplom-Rechtspfleger (Beamte des
gehobenen Justizdienstes), Justizfachwirte (Beamte des
mittleren Justizdienstes) und Justizfachangestellte bei
Gerichten und Staatsanwaltschaften vielseitige Aufgaben
wahr.
Rechtspfleger/-in
Diplom-Rechtspfleger sind Fachjuristen, die in den ihnen
gesetzlich zugewiesenen Aufgabenbereichen eigenverantwortlich gerichtliche Entscheidungen treffen. Dabei
sind sie nur an das Gesetz gebunden, wenn es z. B. um
die Erteilung von Erbscheinen oder die Vollstreckung von
Geld- und Freiheitsstrafen geht.
Die Kompetenz dafür erwirbt man in einem dreijährigen
dualen Studiengang im Beamtenverhältnis auf Widerruf,
aufgeteilt in Theoriezeiten an der Hessischen Hochschule
für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg an der Fulda
und Praxisphasen bei einem hessischen Ausbildungsgericht (z. B. in Darmstadt, Frankfurt oder Offenbach).
Bei Interesse an einer qualifizierten Ausbildung, einer
verantwortungsvollen und vielseitigen Tätigkeit, attraktiver Bezahlung und guten Aufstiegs- und Weiterbildungsoptionen kann einer dieser Berufe der richtige sein.
Zeigen sollen Bewerber Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein, aber auch Freude am Umgang mit
Menschen.
Wer sich für die Ausbildung zum Diplom-Rechtspfleger
(FH) und zum Justizfachwirt interessiert, sendet seine
Bewerbung – gerne auch per E-Mail an
ausbildung@olg.justiz.hessen.de – mit Lebenslauf und
einer Kopie/Abschrift seines letzten Schulzeugnisses bis
31. Oktober 2013 an: Herrn Präsidenten des Oberlandesgerichts, 60256 Frankfurt am Main.
Eine Bewerbung für die Ausbildung zum Justizfachangestellten wird direkt an ein Ausbildungsamtsgericht in
Wohnortnähe (im Rhein-Main-Gebiet z. B. in Darmstadt,
Frankfurt oder Wiesbaden) gesendet.
13
Recht clever
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte haben einen
verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Beruf
Die Zukunft ist sicher
Beschäftigungsmöglichkeiten für Fachangestellte wird es
immer geben. Ein Rechtsanwalt ist immer auf ihre qualifizierte Hilfe angewiesen. Schon während der Ausbildung
ist es möglich, interessante Fortbildungskurse zu besuchen und nach der Ausbildung gibt es weitere Möglichkeiten, sein Wissen zu vergrößern und zu vertiefen.
Wer die zahlreichen Möglichkeiten zur Weiterbildung
nutzt, kann zum Geprüften Rechtsfachwirt oder zum
Notarfachwirt aufsteigen und mit dieser Ausbildung
eigenverantwortlich ein Sekretariat einer Kanzlei leiten
und organisieren.
Jeder Tag ist neu und spannend,
schildert jedenfalls Jennifer, im zweiten Ausbildungsjahr,
ihren alltäglichen Arbeitsablauf: „Jeden Morgen höre
ich den Anrufbeantworter ab und notiere den Inhalt der
Telefonate. Die eingehende Post wird gestempelt, mit den
Akten lege ich sie meinem Ausbilder (meine Ausbilderin)
zur weiteren Bearbeitung vor, ebenso wie die Vorgänge
in denen Fristen eingetragen worden sind. Ich nehme
Telefonate an und verbinde weiter.
Die Arbeit in einer Kanzlei dreht sich um Menschen
und Unternehmen, die ihr Recht bekommen wollen.
Ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, in dem wache Köpfe gefragt sind. Fachangestellte helfen dem Anwalt und der Anwältin, die
Rechtsangelegenheiten ihrer Mandanten zu klären.
Die Nachfrage nach Rechtsberatung nimmt kontinuierlich zu. Damit wächst auch der Bedarf der Anwaltschaft nach kompetenter Unterstützung durch
Fachkräfte. Für Rechtsanwalts- oder Notarfachangestellte bedeutet das beste Aussichten auf einen
zukunftsorientierten und sicheren Arbeitsplatz mit
vielseitigem Aufgabenbereich.
Unterricht in der Berufsschule
Die dreijährige Ausbildung findet in der Kanzlei und an
zwei Tagen in der Woche in der Berufsschule statt. Dort
werden zahlreiche verschiedene Kenntnisse vermittelt,
die wichtig und nötig für die Arbeit in der Kanzlei sind,
so werden z. B. die Computerkenntnisse perfektioniert.
Nach dem ersten Jahr findet die Zwischenprüfung statt
und am Ende der Ausbildung ist die schriftliche und
mündliche Abschlussprüfung abzulegen. Wer in der Schule besonders gute Noten hat, motiviert und engagiert ist,
kann die Ausbildung sogar abkürzen.
14
Mit Gerichten werden telefonische Terminvereinbarungen getroffen. Verschiedene Schriftsätze, die vorher auf
Band diktiert wurden, sind zu schreiben. Ich bin auch
zuständig für den Empfang der Mandanten, die meistens
nachmittags zu den Besprechungen kommen. Im Notariat
muss ich bei der Vorbereitung von Kaufverträgen und
Urkunden mitarbeiten, diese müssen in die Urkundenrolle
eingetragen werden. Jetzt lerne ich, die Gebührenrechnungen selbstständig zu bearbeiten. Diese Aufgabe ist
sehr wichtig, denn nur so bekommen die Anwälte ihre
Gebühren von den Mandanten.
Wenn ich etwas nicht weiß, kann ich immer fragen. Am
Abend ist die frankierte und ausgehende Post in den
Briefkasten einzuwerfen. Es ist nicht nur so, dass meine
Ausbildung mir Spaß macht, abwechslungsreich und interessant ist, sondern ich lerne auch täglich neues hinzu
und kann dieses Wissen z. B. auch für meinen eigenen
Umgang mit Behörden nutzen.“
Weitere ausführliche Informationen zu dieser
interessanten Ausbildung, Stellenangebote
und Verdienstmöglichkeiten finden sich auf der
Homepage der Rechtsanwaltskammer Frankfurt
am Main unter
www.rechtsanwaltskammer-ffm.de
Berufeverzeichnis
Anlagenmechaniker/-in
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Stadtwerke Mainz Netze GmbH
Automobilkauffrau/-mann
Autohaus Gebr. Heinz
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung Mainz
Volkswagen Zentrum Mainz, Auto-Kraft GmbH
Bachelor of Arts
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemische Fabrik Budenheim KG
Continental Automotive GmbH
DG Verlag
Frankfurter Sparkasse
LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH J
Nassauische Sparkasse
RENOLIT SE
SCHOTT AG
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
Thomas Cook AG J
WIV Wein International AG
Bachelor of Engineering
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Continental Automotive GmbH
EWR Netz GmbH
LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH J
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
RENOLIT SE
SCHOTT AG
Syna GmbH
Bachelor of Science
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemische Fabrik Budenheim KG
DekaBank
Landesbank Hessen-Thüringen
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
RENOLIT SE
SCHOTT AG
Syna GmbH
Talanx Service AG J
Thomas Cook AG J
WIV Wein International AG
Bankkauffrau/-mann
Frankfurter Sparkasse
Landesbank Hessen-Thüringen
Mainzer Volksbank eG
Nassauische Sparkasse
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
Wiesbadener Volksbank eG
Baustoffprüfer/-in
Dyckerhoff AG J
Bauzeichner/-in
Werner Hartwig GmbH Ingenieurbüro
Beamter/Beamtin - Justizdienst (mittl. Dienst)
Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Berufskraftfahrer/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Beton- und Stahlbetonbauer/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Biologielaborant/-in
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Bürokauffrau/-mann
Bundeswehr Karriereberatung J
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH
Volkswagen Zentrum Mainz, Auto-Kraft GmbH
Chemielaborant/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Chemetall GmbH
Chemische Fabrik Budenheim KG
Dyckerhoff AG J
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Chemikant/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Chemische Fabrik Budenheim KG
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Eisenbahner/-in im Betriebsdienst
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Elektroniker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
DILAS Diodenlaser GmbH
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Chemische Fabrik Budenheim KG
Kraftwerksinstandhaltungs GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
RENOLIT SE
SCHOTT AG
Elektroniker/-in für Betriebstechnik
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemische Fabrik Budenheim KG
EWR Netz GmbH
Dyckerhoff AG J
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
Kraftwerksinstandhaltungs GmbH
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Stadtwerke Mainz Netze GmbH
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Syna GmbH
Elektroniker/-in für Gebäude und Infrastruktursysteme
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Elektroniker/-in für Geräte und Systeme
Bundeswehr Karriereberatung J
LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH J
Elektroniker/-in für luftfahrttechnische Systeme
Bundeswehr Karriereberatung J
Fachangestellte/-r für Arbeitsmarktdienstleistungen
Agentur für Arbeit Mainz J
Fachinformatiker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemische Fabrik Budenheim KG
CONET Group
Continental Automotive GmbH
DG Verlag
DILAS Diodenlaser GmbH
Dyckerhoff AG J
Landesbank Hessen-Thüringen
LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH J
Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co.KG
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
15
Berufeverzeichnis
Thomas Cook AG J
WIV Wein International AG
Fachkraft für Lagerlogistik
Autohaus Gebr. Heinz
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung Mainz
DILAS Diodenlaser GmbH
LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH J
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Späth Knoll GmbH
WIV Wein International AG
Fachlagerist/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Fahrzeuglackierer/-in
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung Mainz
Feinwerkmechaniker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Finanzwirt/-in
Oberfinanzdirektion Koblenz
Diplom-Finanzwirt/-in (FH)
Oberfinanzdirektion Koblenz
Fluggerätmechaniker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Fluglotse/-lotsin
Bundeswehr Karriereberatung J
Fotograf/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Informatikkauffrau/-mann
Bundeswehr Karriereberatung J
DG Verlag
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Informationselektroniker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Investmentfondskauffrau/-mann
DekaBank
IT-System-Elektroniker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
IT-System-Kauffrau/-mann
Bundeswehr Karriereberatung J
Justizfachangestellte/-r
Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Kauffrau/-mann für Bürokommunikation
Chemetall GmbH
Nassauische Heimstätte GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
SCHOTT AG
Sigma Studio K.-J. Schlotte
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Syna GmbH
Fremdsprachenkorrespondent/-in
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Kauffrau/-mann für Büromanagement
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
DekaBank
Gärtner/-in
Verband Garten-, Landschafts- u. Sportplatzbau
Rheinland-Pfalz u. Saarland e.V.
Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation
Sigma Studio K.-J. Schlotte
Immobilienkauffrau/-mann
ABG FRANKFURT HOLDING GMBH
Nassauische Heimstätte GmbH
Industriekauffrau/-mann
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemetall GmbH
Chemische Fabrik Budenheim KG
Continental Automotive GmbH
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung Mainz
DILAS Diodenlaser GmbH
Dyckerhoff AG J
Elster GmbH
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG
LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH J
Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co.KG
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
RENOLIT SE
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Stadtwerke Mainz Netze GmbH
WIV Wein International AG
Industriemechaniker/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemische Fabrik Budenheim KG
DILAS Diodenlaser GmbH
Dyckerhoff AG J
16
Elster GmbH
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
Kraftwerksinstandhaltungs GmbH
Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co.KG
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
RENOLIT SE
SCHOTT AG
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistung
Kühne + Nagel (AG & Co.) KG
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Kauffrau/-mann für Tourismus und Freizeit
mainzplus CITYMARKETING GmbH J
Kauffrau/-mann für Verkehrsservice
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Kauffrau/-mann für Versicherungen und Finanzen
AXA Konzern AG Standort Wiesbaden
DEVK Sach- und HUK- Versicherungsverein a.G.
Ergo Versicherung AG
Talanx Service AG J
Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel
DG Verlag
Späth Knoll GmbH
Koch/Köchin
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Konstruktionsmechaniker/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Berufeverzeichnis
Kooperatives Ingenieurstudium
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
Autohaus Gebr. Heinz
Bundeswehr Karriereberatung J
Daimler AG, Mercedes-Benz Niederlassung Mainz
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH
Volkswagen Zentrum Mainz, Auto-Kraft GmbH
Rechtsanwaltsfachangestellte/-r
Bette Westenberger Brink Rechtsanwälte
Rechtsanwaltskammer Frankfurt/M.
Rechtsfachwirt/-in
Rechtsanwaltskammer Frankfurt/M.
Diplom-Rechtspfleger/-in
Oberlandesgericht Frankfurt am Main
Maschinen- und Anlagenführer/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
SCHOTT AG
WIV Wein International AG
Restaurantfachfrau/-mann
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Master of Arts
Bundeswehr Karriereberatung J
Soldat/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Master of Engineering
Bundeswehr Karriereberatung J
Steuerfachangestellte/-r
Steuerberaterkammer Hessen
Master of Science
Bundeswehr Karriereberatung J
Steuerfachwirt/-in
Steuerberaterkammer Hessen
Mechaniker/-in für Karosserieinstandhaltungstechnik
Volkswagen Zentrum Mainz, Auto-Kraft GmbH
Systeminformatiker/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Mechatroniker/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Bundeswehr Karriereberatung J
Chemische Fabrik Budenheim KG
DILAS Diodenlaser GmbH
Elster GmbH
InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG
Adolf Mohr Maschinenfabrik GmbH & Co.KG
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
SCHOTT AG
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Technische/-r Produktdesigner/-in
DILAS Diodenlaser GmbH
SCHOTT AG
Mechatroniker/-in für Kältetechnik
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
Mediengestalter/-in Digital und Print
DG Verlag
Medienkauffrau/-mann Digital und Print
DG Verlag
Medizinische/-r Fachangestellte/-r
Bundeswehr Karriereberatung J
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Metallbauer/-in
Bundeswehr Karriereberatung J
Notarfachwirt/-in
Rechtsanwaltskammer Frankfurt/M.
Offizier (m/w)
Bundeswehr Karriereberatung J
Personaldienstleistungskauffrau/-mann
CONET Group
Pharmakant/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Physiklaborant/-in
DILAS Diodenlaser GmbH
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
SCHOTT AG
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r
Rechtsanwaltskammer Frankfurt/M.
Rechtsanwaltskammer Koblenz J
Rohrleitungsbauer/-in
STADTWERKE FRANKFURT AM MAIN HOLDING GMBH
Tourismuskauffrau/-mann
Thomas Cook AG J
Umschulung/Weiterbildung/Berufsinformationen
Agentur für Arbeit Mainz J
Agentur für Arbeit Wiesbaden
Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. J
Bundeswehr Karriereberatung J
Sigma Studio K.-J. Schlotte
Unteroffizier (m/w)
Bundeswehr Karriereberatung J
Veranstaltungskauffrau/-mann
mainzplus CITYMARKETING GmbH J
Verfahrensmechaniker/-in
Dyckerhoff AG J
Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
RENOLIT SE
Verwaltungsfachangestellte/-r
Bundeswehr Karriereberatung J
Weintechnologe/-in
WIV Wein International AG
Werkfeuerwehrfrau/-mann
Provadis - Partner für Bildung und Beratung GmbH
Werkzeugmechaniker/-in
Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik
Winzer/-in
WIV Wein International AG
Wirtschaftsinformatiker/-in
DG Verlag
Zerspanungsmechaniker/-in
BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA GmbH & Co. KG
Elster GmbH
PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH
17
Kaufmännische Berufe
Was macht eigentlich ein/eine…? Und was verdient er/sie?
Bankkaufmann/-frau
Bankkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen von
Kreditinstituten tätig. Vor allem bearbeiten sie Aufträge
und beraten ihre Kunden über die gesamte Palette von
Finanzprodukten – von den verschiedenen Formen der
Geldanlage über Kredite bis hin zu Baufinanzierungen
und Versicherungen.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Lehrjahr: 802 bis 816
Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 860 bis 876 Euro/Monat,
3. Lehrjahr: 916 bis 935 Euro/Monat.
Immobilienkaufmann/-frau
Immobilienkaufleute arbeiten in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft, wo sie Kunden in sämtlichen Fragen
rund um Haus, Wohnung oder Grundstück beraten. Sie
erwerben und verwalten Immobilien und Grundstücke,
vermitteln, vermieten bzw. verpachten oder verkaufen
sie. Außerdem begleiten sie Bauvorhaben und erstellen
Finanzierungskonzepte.
sche Aufgaben in Bereichen wie Rechnungswesen und
Personalverwaltung. Kaufleute für Bürokommunikation
arbeiten in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 693
bis 772 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 758 bis 836
Euro/Monat, 3. Ausbildungsjahr: 839 bis 915 Euro/Monat.
Kaufmann/-frau – Versicherungen und Finanzen
Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten
gewerbliche und private Kunden und verkaufen ihnen
Versicherungs- und Finanzprodukte. Sie betreuen bestehende Verträge und führen allgemeine kaufmännische
Tätigkeiten aus.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 830
Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 896 Euro/Monat,
3. Ausbildungsjahr: 926 Euro/Monat.
Personaldienstleistungskaufmann/-frau
Immobilienkaufleute sind in allen Bereichen der Immobilienbranche tätig, z. B. in Wohnungsbauunternehmen,
bei Immobilien- und Projektentwicklern oder Immobilienmaklern. Auch in den Immobilienabteilungen von Banken,
Bausparkassen oder Versicherungen sind sie beschäftigt.
Darüber hinaus arbeiten sie gelegentlich in der öffentlichen Verwaltung, z. B. bei Liegenschaftsbehörden.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 730
Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 840 Euro/Monat,
3. Ausbildungsjahr: 950 Euro/Monat.
Industriekaufmann/-frau
Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller
Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen
Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und
Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen. Industriekaufleute arbeiten in Unternehmen nahezu
aller Wirtschaftsbereiche, z. B. in der Elektro-, Fahrzeugoder Textilindustrie.
Personaldienstleistungskaufleute arbeiten hauptsächlich
in Personaldienstleistungsunternehmen sowie in den
Personalabteilungen größerer Unternehmen. Darüber
hinaus können sie in der Personalberatung tätig sein.
Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine
Informationen vor.
Tourismuskaufmann/-frau
– Privat- und Geschäftsreisen
Kaufmann/-frau – Bürokommunikation
Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen
planen, vermitteln und verkaufen individuelle, Gruppensowie Veranstalterreisen und organisieren Geschäftsreisen. Sie beraten Kunden über Reisemöglichkeiten und
Reiseziele, kalkulieren Preise, entwickeln Marketingmaßnahmen und führen sie durch. Tourismuskaufleute
für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten hauptsächlich
in Reisebüros, bei Reiseveranstaltern oder auch bei
Geschäftsreisenservices. Darüber hinaus sind sie im
unternehmenseigenen Geschäftsreisemanagement sowie
bei Leistungsträgern im Tourismus tätig, etwa bei Busunternehmen, Reedereien, Fluggesellschaften, größeren
Hotels oder Fremdenverkehrsstellen.
Kaufleute für Bürokommunikation übernehmen Sekretariats- und Assistenzaufgaben: Sie koordinieren Termine,
bereiten Besprechungen vor und bearbeiten den
Schriftverkehr. Außerdem erledigen sie kaufmänni-
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 535 bis
567 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 635 bis 678 Euro/
Monat, 3. Ausbildungsjahr: 766 bis 822 Euro/Monat.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 747 bis
817 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 800 bis 869 Euro/
Monat, 3. Ausbildungsjahr: 859 bis 938 Euro/Monat.
18
Personaldienstleistungskaufleute beschaffen Personal
und koordinieren den Personaleinsatz. Außerdem akquirieren sie Aufträge und betreuen Kunden.
Veranstaltungskaufmann/-frau
Veranstaltungskaufleute konzipieren und organisieren
Veranstaltungen und sorgen für deren reibungslosen
Ablauf. Sie kalkulieren die Kosten und übernehmen alle
kaufmännischen Aufgaben rund um die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen.
Veranstaltungskaufleute arbeiten vor allem bei Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistungsunternehmen
der Veranstaltungsbranche wie Messegesellschaften und
Kongresszentren, Eventagenturen sowie Unternehmen
für Veranstaltungstechnik, bei Catering-Unternehmen, in
Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereich. Auch
bei Theater- und Konzertveranstaltern, bei Rundfunkanstalten oder in Agenturen für Sportveranstaltungen
können sie arbeiten.
Im Bereich der kommunalen Verwaltung, z. B. in Kulturund Jugendämtern oder in Büros für Stadtmarketing,
können sie ebenfalls tätig sein. Darüber hinaus kann es
bei Unternehmen aller Wirtschaftszweige, die Veranstaltungen oder Messen als Marketinginstrument verwenden, geeignete Tätigkeitsfelder geben.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 687 bis
703 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 736 bis 753 Euro/
Monat, 3. Ausbildungsjahr: 781 bis 799 Euro/Monat.
Info:
Die hier genannten Informationen stammen von
der Website der Bundesagentur für Arbeit,
www.berufenet.arbeitsagentur.de.
Rechtliche Ansprüche können aus diesen Informationen nicht abgeleitet werden.
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Bitte beschreiben Sie einen für Sie typischen
Arbeitstag.
Meine Arbeitszeit beginnt um 08.00 Uhr. Zunächst werden
die allgemeinen Vorbereitungen getroffen wie z. B. die
Anmeldung am Computer-Arbeitsplatz und die Briefkastenleerung. Über einen Kurier erhalten wir unsere interne
Hauspost aus den verschiedensten Abteilungen mit diversen Arbeitsaufträgen bzw. Rückfragen.
Sobald wir öffnen und die ersten Kunden die Filiale betreten, setzt das Team alles in Bewegung, um den Wünschen,
so unterschiedlich und komplex sie auch sein mögen,
nachzukommen.
Da meine Kolleginnen und Kollegen mich sehr in meiner
Ausbildung unterstützen, habe ich zwischenzeitlich die
Möglichkeit, an Beratungsgesprächen teilzunehmen.
Mit zunehmendem Ausbildungsstand wird mir auch die
Chance gegeben, eigene Gespräche, im Beisein des Ausbildungsbeauftragten, zu führen.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Besonders das selbstständige Arbeiten macht mir Spaß.
Weil man beruflich, so wie in allen Lebenslagen, gemeinsam jedoch mehr erreicht, habe ich sehr liebe Kollegen,
welche immer eine Antwort für mich parat haben.
Am 01. März 1862 haben Mainzer Persönlichkeiten
aus Handel und Handwerk die Mainzer Volksbank eG
gegründet. Die MVB ist eine moderne, starke und erfolgreiche Genossenschaftsbank, die mittlerweile zu
den größten Volksbanken in Deutschland zählt. Partnerschaftlichkeit, Nähe, Solidarität, Verantwortung
und Engagement sind Werte, die der MVB zugrundeliegen und bis heute Bestand haben. Schwerpunkt ist
das Universalbankgeschäft. Hier stehen den 270.000
Kunden der MVB 80 Service- und Beratungsstellen,
eine eigene Direktbank, 20 Mobilberater und rund
1.000 Mitarbeiter, davon 53 Auszubildende, zur Verfügung.
Seit über 50 Jahren wird die Nachwuchsförderung bei der
MVB groß geschrieben. Die hier ausgebildeten Bankkaufleute haben gute Chancen auf eine Übernahme nach der
erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung, sofern die internen Kriterien, wie z. B. entsprechende Abschlussnoten
und ein positives Votum der Führungskraft, erfüllt werden. Einer der aktuellen Auszubildenden ist der 24-jährige
Dimitry Coleman.
Welchen Schulabschluss haben Sie?
2008 erreichte ich die Allgemeine Hochschulreife (Abitur).
20
Was machen Sie nicht so gerne?
Es gibt keine Aufgabe, welche ich versuche zu meiden.
Manchmal wünsche ich mir allerdings mehr Verständnis
von Kunden, wenn es mal etwas länger dauert bzw. einfach viel Andrang in der Filiale ist.
Gibt es für Sie bei der MVB besondere Angebote
während der Ausbildung?
Die Mainzer Volksbank eG legt viel Wert auf die Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte, sodass wir regelmäßig an
Schulungen und Trainings teilnehmen. In diesen wird oft
der Berufsschulstoff wiederholt, angewendet oder auch
im Voraus vermittelt, was die Schulblockphase enorm erleichtert und manchmal auch zu besseren Noten verhilft.
Wieso haben Sie sich gerade für dieses Unternehmen entschieden?
Viele Bewerber denken nur: „Ich muss zum Unternehmen
passen!“ und machen sich Gedanken, wie sie sich verstellen, um bloß den begehrten Ausbildungsplatz zu erhalten
und vergessen dabei, dass dies keine Einbahnstraße ist!
Das Unternehmen muss auch zum Auszubildenden passen, sonst wird man auf Dauer nicht glücklich. Bei uns hat
es einfach gepasst!
Zu Beginn stellt man sich die Frage: „Wo bewerbe ich
mich?“ Ausschlaggebend für mich war, dass die Mainzer
Volksbank eG die beste Bank in Mainz ist. Wer möchte
denn nicht zu den Besten gehören?
Des Weiteren ist die Mainzer Volksbank eG auch bereits
in den Schulen aktiv und informiert nicht nur über den
Ausbildungsberuf, sondern auch im Allgemeinen über das
Thema Geld. Was ich gutheiße, denn es kann nicht verkehrt sein, sich damit auseinanderzusetzen, selbst wenn
man damit nicht beruflich zu tun haben möchte.
schlossen haben. Insbesondere in den Fächern Mathematik, Deutsch, in den gemeinschaftskundlichen Fächern
sowie in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, falls vorhanden, sollte der Bewerber geglänzt haben. Achtung:
Die Mainzer Volksbank eG erwartet die Bewerbungen sehr
früh, ab ca. 16 Monaten vor Ausbildungsbeginn kann man
seine Unterlagen einreichen.
Kontakt:
Mainzer Volksbank eG
Personalabteilung ?!
Fr. Sabrina Eger
Neubrunnenstraße 2
55116 Mainz
Tel.: 06131 148-8437
personal@mvb.de
www.mvb.de
Für mich war es die richtige Entscheidung und wenn ich
nun „live“ miterlebe, wieviel für uns getan wird, bestätigt
das meinen Entschluss.
Wer sich für eine Ausbildung bei der Mainzer Volksbank
eG interessiert, sollte die Schule mit der Mittleren Reife
oder dem Abitur mit guten bis sehr guten Noten abge-
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Sie wollen einen Beruf,
der mehr bietet?
Wir bieten:
vielfältige Berufsbilder und interessante Tätigkeiten
zivil anerkannte Berufsausbildung bis zur Meisterebene
oder Studium bis zum Master
zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
Karriere in einem Team mit gegenseitiger Achtung
Sind Sie interessiert? Ausführliche Informationen gibt es unter:
www.bundeswehr-karriere.de
Karriere-Hotline: 0800/ 9 80 08 80
(bundesweit kostenfrei)
Bewerbungen von Frauen sind erwünscht.
Sie werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.
Duales Studium bei der Naspa
Bachelor of Arts – Bank und Finanzdienstleistung
Ein Finanzunternehmen, das
schon richtig lange Erfahrung in
der Ausbildung hat, ist die Nassauische Sparkasse in Wiesbaden. Diese besteht bereits seit
173 Jahren und bildet auch schon
genauso lange aus: früher und
immernoch Bankkaufleute; seit
neuestem wird außerdem das duale Studium zum Bachelor of Arts
– Bank und Finanzdienstleistung
angeboten. Bewerber sollten neben einem grundsätzlichen Interesse an wirtschaftlichen Themen
und guten Noten in Mathematik
und Deutsch mit einem Gesamtdurchschnitt nicht schlechter als
Note 3 vor allem eine positive Ausstrahlung mitbringen – man muss
den Umgang mit Menschen mögen und aktiv auf diese zugehen
können. Man sollte hohes Engagement und Interesse zeigen und die Abwechslung
zwischen Theorie und Praxis annehmen und umsetzten. So wie Laura Grundel, die seit August 2011
bei der Naspa ein duales Studium zur Bankkauffrau
absolviert.
teilungen ist die Arbeitszeitgestaltung etwas flexibler.
Wir haben das Glück, dass wir neben den Tätigkeiten im
Finanz-Center ebenfalls in die internen Stabsabteilungen
kommen und dort mitarbeiten können. Dort sieht die
Arbeit ganz anders aus. Im Finanz-Center habe ich den
ganzen Arbeitstag engen Kontakt zu unseren Kunden.
Je nach Einsatz bediene ich sie am Schalter oder bin in
Beratungsgesprächen dabei. In den Stabsabteilungen
zeigen mir die Kollegen ihr Tätigkeitsfeld und ich bekomme eine Aufgabe oder ein Projekt, das ich selbstständig
bearbeiten kann. Meine Erfahrung war bis jetzt, dass ich
mit jeder Frage zu jedem Kollegen gehen konnte und mir
jeder sehr gerne geholfen hat. Ich habe die Möglichkeiten, mit allen Kollegen in den Abteilungen gemeinsam zu
arbeiten (je nach Einsatz).
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Mir macht vieles Spaß, da die Arbeit sehr abwechslungsreich ist. Am meisten Spaß hat mir bis jetzt die Arbeit
am Kunden in der Finanzierungsberatung gemacht und
der Einsatz in der Abteilung Vertriebsmanagement. Dort
hatte ich ein eigenes großes Projekt, bei dem ich selbstständig kreativ sein konnte und mit vielen Kollegen aus
unterschiedlichen Abteilungen im Kontakt stand. Zudem
war die Personalabteilung spannend, da das Thema einfach total interessant ist.
Was machen Sie nicht so gerne?
Wie heißen Sie?
Laura Grundel.
Wie alt sind Sie?
21 Jahre.
Welchen Schulabschluss haben Sie?
Abitur.
Wie viele Azubis werden jährlich in diesem Beruf bei
Ihnen ausgebildet?
Pro Jahr ab 1.8. ca. 50 Azubis und drei bis vier duale
Studenten.
Bitte beschreiben Sie einen für Sie typischen Arbeitstag im Betrieb.
Das kann man nicht pauschal sagen, da die dual Studierenden in sehr unterschiedlichen Abteilungen während
ihrer Ausbildung eingesetzt werden. Meist beginnt der
Tag jedoch zwischen acht und halb neun und endet
zwischen 16.00 und 18.00 Uhr. Wenn wir im Markt eingesetzt sind, orientiert sich die Arbeitszeit natürlich an
den Öffnungszeiten des Finanz-Centers. In den Stabsab-
22
Manchmal hat man sehr viel Papierkram zu erledigen, das
ist nicht mein Ding, aber es gehört halt dazu.
Gibt es für Sie in Ihrem Unternehmen interne Schulungen, Förderung, Weiterbildung oder besondere
Angebote während der Ausbildung?
Ja! Wir haben sehr viele interne Seminare und Schulungen. Zum einen haben wir Vertriebsseminare, dort
werden wir im Umgang und der Kommunikation mit dem
Kunden trainiert, damit wir dort sicherer werden. Zum anderen haben wir fachliche Schulungen, die sich mit einem
bestimmten Thema befassen, wie zum Beispiel Electronic
Banking, Auslandsgeschäft etc. um das Gelernte aus der
Theorie noch mal zu vertiefen. Zudem gibt es Coachingtermine, das bedeutet, dass die Ausbilderinnen in das
Finanzcenter kommen und mit dem Auszubildenden
sprechen und mit ihm zum Beispiel ein Kundengespräch
führen und ihm danach sagen, was gut war, und was er zu
verbessern hat.
Beim dualen Studium ist es so, dass wir in viele Abteilungen reinschnuppern und die Möglichkeit haben, dass,
wenn wir uns für ein Thema interessieren, wir dort auch
noch einmal hinkönnen. Nach der Ausbildung gibt es
vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel ein
berufsintegriertes Studium oder die Weiterbildung zum
Fach- und Betriebswirt und vieles mehr.
Wieso haben Sie sich gerade für dieses Unternehmen entschieden?
Weil ich als Kunde sehr gute Erfahrungen mit der Naspa
hatte und die Naspa ein sehr großes und bekanntes
Unternehmen ist, dessen Ausbildungsphilosophie mir
total zugesagt hat. Wir werden intensiv betreut und bekommen einen sehr guten Einblick in die Tätigkeiten auch
dadurch, dass wir sofort am Kunden eingesetzt werden.
Außerdem arbeiten die Auszubildenden ganz modern
mit Studienbriefen und Fallstudien, die vor dem fachlichen internen Unterricht zu bearbeiten sind. Dies erfolgt
zusätzlich zur Berufsschule.
Kontakt:
Nassauische Sparkasse
Fr. Martina Zehner
Rheinstraße 42-46
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 364-03510
martina.zehner@naspa.de
www.naspa.de
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Talanxieren Sie Ihren Berufseinstieg.
Der Talanx-Konzern, zu dem auch die HDI-Gerling Versicherungen gehören, ist die drittgrößte Versicherungsgruppe in Deutschland und arbeitet international als
Mehrmarkenanbieter sehr erfolgreich in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.
Starten Sie mit uns in eine abwechslungsreiche, kunden- und zukunftsorientierte Ausbildung!
In unserer Niederlassung in Mainz suchen wir für den Ausbildungsbeginn Sommer 2014
Auszubildende zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (m/w)
Auszubildende zum Bachelor of Science in Insurance and Finance (m/w)
Gute Gründe für eine Ausbildung bei der Talanx Service AG:
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• GuteWeiterbildungsmöglichkeiten
Ihre Qualifikationen:
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VersicherungenundFinanzen(m/w)),dasAbitur,dieFachhochschulreife
odereinenvergleichbarenSchulabschluss
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Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann machen Sie uns neugierig!
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Hegelstraße 61, 55122 Mainz, anika.heisel@talanx.com.
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23
Die Welt der Zahlen
Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann
bei der Wiesbadener Volksbank eG
Victor Röther
(Auszubildender
zum Bankkaufmann
seit 02.08.2012)
Louisa Jung
(Auszubildende
zur Bankkauffrau
seit 02.08.2012)
Wer in einer Bank
arbeiten möchte,
muss auch gut sein
im Umgang mit Zahlen. Das gilt auch für
die Wiesbadener
Volksbank. Deren
Kennzahlen
sind
hier gleich schon
einmal zum Üben:
Mit einer Bilanzsumme von 3,517
Mrd. Euro, 29 Geschäftsstellen und
6 SB-Filialen ist die
Wiesbadener Volksbank eine regionale, zukunftsorientierte und leistungsfähige Kreditgenossenschaft. Als
renommierte Genossenschaftsbank betreut sie mit
aktuell 591 Mitarbeitern rund 140.000 Kunden.
Zu diesen knapp 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
kommen in jedem Jahr 12 bis 16 Auszubildende. Beruf:
Bankkauffrau/Bankkaufmann. Angeboten werden eine
zweijährige und eine zweieinhalbjährige Ausbildungsdauer. Hinzu kommt die Möglichkeit, ein duales Studium zum
Bachelor of Arts in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zu absolvieren.
Um die Auszubildenden auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten, lernen sie während ihrer Praxisphasen die unterschiedlichsten Bereiche der Bank kennen; ein Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Kundenberatung. Darüber
hinaus sind Projekte und Präsentationen Bestandteil
ihrer vielseitigen und abwechslungsreichen Ausbildung.
Ihr theoretisches Wissen wird in der Berufsschule und in
innerbetrieblichen Unterrichtseinheiten vertieft, sowie
durch den Besuch von Seminaren ergänzt.
Wer sich für eine Ausbildung bei der Wiesbadener
Volksbank bewerben möchte, sollte dies frühzeitig tun,
ca. ein Jahr vor Beginn der Ausbildung. Bewerber sollten
ein gutes Abschlusszeugnis (Mittlere Reife, Fachhochschulreife oder Abitur) haben und interessiert, engagiert
und zielorientiert sein und eine positive Einstellung
zur Dienstleistung haben. Außerdem haben die idealen
Bewerber gerne Kontakt mit Menschen, sind kommunikativ und aufgeschlossen. Und sie haben Spaß daran, sich
immer wieder auf neue Situationen, auf neue Kunden und
ihre Wünsche einzustellen.
24
Warum ist es der Wiesbadener Volksbank wichtig, selbst
auszubilden? Bianca Schröder, Ausbildungsleiterin, erläutert: „Die sehr gute Ausbildung sichert uns qualifizierte
Fachkräfte mit genauen Kenntnissen unserer bankinternen Abläufe. Die Auszubildenden erlangen Fähigkeiten,
die optimal auf die Wiesbadener Volksbank zugeschnitten sind und die unser Haus für die Kunden identifizierbar
und einzigartig machen.“
Und nach der Ausbildung? „Nachdem wir die Absolventen
über die Ausbildungszeit hinweg kennengelernt haben,
entscheiden wir gemeinsam über die richtige Position in
unserem Hause. Hierbei bieten wir Karrierechancen in
den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen an“, erklärt
Bianca Schröder. „Wir sind stolz darauf, dass wir bisher
jedem interessierten Auszubildenden in der Vergangenheit, nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung, ein
unbefristetes Anstellungsverhältnis anbieten konnten.
Dies soll auch in den nächsten Jahren so sein.“
Schon während der Ausbildung auf höchstem Niveau
bietet die Wiesbadener Volksbank ihren Azubis internen
Hausunterricht, gezielte Prüfungsvorbereitungen auf die
Zwischen- und Abschlussprüfung, modernes Lernen via
e-learning und Projektarbeit. Zudem steht den Azubis
während der gesamten Ausbildung die Ausbildungsleiterin als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung. Aber es hängt von jedem Azubi selbst ab, welche
Angebote er darüber hinaus in Anspruch nehmen kann.
Bianca Schröder fasst zusammen: „Im Rahmen unserer
Personalentwicklung stellen wir unseren engagierten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein breites Paket zur
Weiterbildung zur Verfügung. Wir fördern sie durch Aufstiegsfortbildungen, Seminare und Coachings. Neben der
Weiterbildung über die genossenschaftliche Aufstiegsfortbildung wird von uns die Weiterbildung in Eigeninitiative unterstützt. Dabei kooperiert die Wiesbadener Volksbank mit der Fachhochschule Mainz und der Frankfurt
School of Finance and Management. Die Bandbreite der
berufsbegleitenden Studiengänge reicht vom Bankfachwirt über den Bankbetriebswirt bis zum Managementstudium und dem Abschluss Bachelor of Arts.“
Kontakt:
Wiesbadener Volksbank eG
Schillerplatz 4
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 3671233
bianca.schroeder@wvb.de
www.wvb.de
Willkommen zuhause
Nassauische Heimstätte/Wohnstadt sucht Auszubildende
weiß man dann am Ende wenigstens auch, was man in
das leidige Berichtsheft schreiben kann.
Vieles spricht für eine Lehrzeit bei der Nassauischen
Heimstätte: Sie bietet sehr gute Zukunftsperspektiven.
Es gibt viele engagierte Mitarbeiter, die die Auszubildenden unterstützen, und zu Beginn wird ein dreitägiges
Kennenlern-Seminar angeboten.
Während der Ausbildung kann man verschiedene Fachseminare besuchen, den Business-Knigge (Wie verhalte
ich mich im Geschäftsleben korrekt?), man hat die Option, ein Rhetorikzertifikat zu erwerben oder externe Praktika, z. B. bei fraport oder einem Makler, zu absolvieren.
Wer teamfähig, leistungsbereit und motiviert ist, zuverlässig und kommunikationsstark, wer kundenorientiert denkt und Freude am Umgang mit Menschen
hat, der hat gute Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung bei der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt. Als was? Als Immobilienkaufmann! Das Unternehmen sucht Nachwuchs – für sich selbst, und um
seinen gesellschaftspolitischen Auftrag zu erfüllen.
Bereits seit über 90 Jahren bietet die Nassauische Heimstätte umfassende Dienstleistungen in den Bereichen
Wohnen, Bauen und Entwickeln. Die Nassauische Heimstätte ist im Unternehmensverbund mit der WOHNSTADT
Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft
Hessen mbH, Kassel, in allen Geschäftsfeldern der Immobilienwirtschaft tätig.
Neben dem Geschäftsfeld Immobilienbewirtschaftung
werden vielfältige Leistungen für Dritte rund um die
Immobilie angeboten. Dazu gehören das Bauträgergeschäft, die Projekt- und Flächenentwicklung insbesondere für öffentliche Auftraggeber sowie das Planungs – und
Projektmanagement.
Der Arbeitstag, der zwischen sieben und neun Uhr
beginnt, beinhaltet die Erstellung von Projektarbeiten,
die die Azubis der Geschäftsleitung präsentieren, damit
anschließend die entsprechenden Fachbereiche damit
arbeiten können. Gefördert wird die Eigenverantwortlichkeit der Azubis, deshalb dürfen Auszubildende schon
früh selbstständig vollwertige Arbeiten erledigen.
Jeder Auszubildende kann außerdem sowohl interne als
auch externe Prüfungsvorbereitungen in Anspruch nehmen. Die beste Zeit, sich bei der Nassauischen Heimstätte um einen der jährlich vier bis sechs Ausbildungsplätze
für Immobilienkaufleute zu bewerben, ist von Juli bis
Oktober.
Neben den eingangs erwähnten Qualifikationen sollte
man außerdem gute Noten in den Fächern Deutsch,
Mathematik bzw. Rechnungswesen sowie Politik und
Wirtschaft mitbringen. Mit einem Fachabitur ist die Verkürzung der dreijährigen Ausbildung um ein halbes Jahr
möglich.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung werden die Absolventen zunächst befristet für ein Jahr übernommen. Während dieser Zeit besteht die Möglichkeit,
sich bei entsprechender Motivation auf eine unbefristete
Stelle zu bewerben.
Kontakt:
Nassauische Heimstätte
Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Schaumainkai 47
60596 Frankfurt
Tel.: 069 6069-1419
www.naheimst.de
simone.stock@naheimst.de
Da ist für jeden etwas dabei: Während einer lieber im
direkten Kundenkontakt arbeitet, ist ein anderer lieber
im Back-Office tätig. Möglich ist beides. Alle Auszubilden
aber lieben das gemeinsame Arbeiten in Projekten. Da
25
Ausbildung bei DILAS
Weltweit agierendes Mainzer Unternehmen bietet
vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten
Übernahmequote von etwa 90% auch perspektivisch
Möglichkeiten zum Einstieg in ein hochgradig innovatives
und anspruchsvolles Umfeld der Zukunft bieten.
Für die verschiedenen Ausbildungsberufe haben wir aus
organisatorischen Gründen jeweils eigene Zyklen, in denen
wir Auszubildende einstellen. Für Industriekaufleute haben
wir jedoch jedes Jahr drei Planstellen.
Caterina, Auszubildende Industriekauffrau im zweiten
Lehrjahr, hat sich für DILAS als Ausbildungsbetrieb entschieden, weil ihr bereits beim Eignungstest der lockere,
aber zugleich respektvolle Umgang unter den Kollegen und
das junge Durchschnittsalter sehr positiv aufgefallen sind.
Zurzeit wird sie im Controlling ausgebildet; sie ist hier gut
in die Abteilung eingebunden worden und darf eigene Aufgaben wie Detail- und Materialkalkulationen übernehmen.
DILAS wurde im Jahr 1994 in Mainz gegründet und
entwickelt, produziert und vertreibt mit weltweit
über 300 Mitarbeitern Lösungen für Laseranwendungen von Einzeldioden bis hin zu kompletten Lasersystemen.
„Am meisten Spaß bereitet mir aber die Organisation des
Sommerfestes, die ich mit den anderen beiden Auszubildenden meines Jahrgangs als Projektarbeit zusätzlich
übernehme. Sie ist sehr abwechslungsreich und beinhaltet die Planung, den Aufbau, die Festbetreuung und den
Abbau bis hin zur Auswertung bei laufender Budgetkontrolle.“
Die innovativen Technologielösungen finden auf
zahlreichen Märkten wie der industriellen Materialbearbeitung, der Druckindustrie, der Medizintechnik
sowie der Luft- und Raumfahrt Absatz.
Für weitere Infos wenden Sie sich an uns oder werfen Sie
einen Blick auf unsere Homepage!
Um auch für die Zukunft von guten Mitarbeiterressourcen
zu profitieren, legt DILAS seit 2002 einen hohen Wert auf
das Angebot einer fundierten Berufsausbildung. Unsere
Auszubildenden erhalten Einblick in alle für ihren Beruf
relevanten Abteilungen, in denen sie auch selbstständig
Aufgaben übernehmen können und eigenverantwortlich
Projektarbeiten übertragen bekommen.
Darüber hinaus lernen sie Inhalte kennen, die über die berufsbezogenen Anforderungen klar hinausgehen, um auch
Bezug zu unseren Produkten zu bekommen.
Im Rahmen der internationalen Ausrichtung unseres Unternehmens bereichern regelmäßige englische Sprachanwendungen, insbesondere zu unseren nordamerikanischen
und asiatischen Partnern, die Ausbildung bei DILAS.
Als weltweit führendes Unternehmen unserer Branche
möchten wir uns auch regional entsprechend positionieren, soziale Verantwortung übernehmen und mit einer
26
Kontakt:
DILAS Diodenlaser GmbH
Hr. Christian Moll/Fr. Anika Glass
Galileo-Galilei-Straße 10
55129 Mainz
Tel.: 06131 9226-0
ausbildung@dilas.de
www.DILAS.com
„Ich habe mich sehr willkommen gefühlt“
Ausbildung mit Studium bei der Chemischen
Fabrik Budenheim KG
Die Chemische Fabrik Budenheim KG (nachfolgend
Budenheim) ist ein mittelständisches, familiengeführtes Chemieunternehmen mit der Zentrale in Budenheim bei Mainz (ca. 700 Mitarbeiter) und mehreren internationalen Niederlassungen (weltweit ca.
1.000 Mitarbeiter). Gegründet 1908, ist Budenheim
heute Weltmarktführer in der Herstellung und Vermarktung von hochwertigen Phosphaten und Spezialchemie. Phosphate sind Salze und ein natürlicher
Bestandteil unseres täglichen Lebens.
Als Teil der Oetker-Gruppe ist das Denken und Handeln Budenheims durch nachhaltigen und umweltbewussten Einsatz der unterschiedlichen Ressourcen
geprägt.
Und für das nachhaltige Arbeiten sind natürlich auch Auszubildende sehr wichtig, will das Unternehmen doch mit eigenen Nachwuchskräften auch in Zukunft erfolgreich sein.
Seit über 50 Jahren hat Budenheim bereits Erfahrung im
Ausbildungsbereich. Momentan wird in den Berufen Chemielaborant, Chemikant, Mechatroniker, Elektroniker für
Betriebstechnik, Elektroniker für Automatisierungstechnik
und Industriemechaniker ausgebildet. Gesucht werden
außerdem Bewerber für die Berufe Industriekaufmann und
Fachinformatiker, die beide auch in Verbindung mit einem
Studium angeboten werden. Einer der aktuellen Auszubildenden ist Arman Kohli, 19 Jahre alt, der nach seinem
erfolgreich bestandenen Abitur nun bei Budenheim den
Beruf des Industriekaufmanns erlernt und ausbildungsbegleitend Betriebswirtschaftslehre studiert.
Seit wann befinden Sie sich in der Ausbildung?
Seit dem 01. September 2012.
Wie viele Azubis bildet Budenheim jährlich in diesem Beruf aus?
die unterschiedlichen
Abteilungen.
Und was machen Sie
nicht so gerne?
Alle Aufgaben, die mir
während der Ausbildung übertragen werden, helfen mir beim
Verständnis dieses
Berufes, dennoch ist
die Ablage eine nicht
so begehrenswerte
Aufgabe.
Gibt es in Ihrem Unternehmen besondere Förderungen während der Ausbildung?
Ja, das Angebot und die Möglichkeiten sind groß. Unter
anderem haben wir Englischunterricht in Kleingruppen
sowie Werksunterricht, um uns auf die Zwischen- bzw.
Abschlussprüfung vorzubereiten. Außerdem werden
Azubiseminare angeboten, wie z. B. ein unternehmensübergreifendes Planspiel, Word- und Excel-Schulungen etc.
Auch interne Schulungen gibt es, die uns das Arbeitsleben
erleichtern sowie Gefahren verhindern sollen.
Wieso haben Sie sich gerade für Budenheim
entschieden?
Nach der Schule gingen viele Bewerbungen an unterschiedliche Unternehmen und auch Einstellungstests gab
es viele, aber bereits bei dem Einstellungstest bei Budenheim habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt.
Dieses Gefühl wurde im Vorstellungsgespräch bestärkt,
weshalb die anschließende Entscheidung sehr eindeutig
für mich war. Nicht zu verachten war aber auch die hohe
tarifliche Vergütung, die uns hier geboten wird.
Vier.
Wie sieht für Sie ein typischer Arbeitstag aus?
Im Unternehmen haben wir Gleitzeit, weshalb ich morgens
um halb acht anfange. Zurzeit befinde ich mich in der
Personalabteilung und beginne meinen Tag damit, eingegangene Bewerbungen um Ausbildungsplätze zu erfassen
und gegebenenfalls Eingangsbestätigungen zu schreiben.
Im Laufe des Tages bekomme ich immer neue Aufgaben
von meiner Ausbilderin, die sehr interessant sind und mir
Freude bereiten.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Der Kontakt mit Bewerbern, Kunden, Kollegen und
Auszubildenden, sowie die verschiedenen Einblicke in
Wer sich ebenfalls für einen Ausbildungsplatz bei Budenheim interessiert, sollte sich zwischen August und Dezember eines jeden Jahres für eine Ausbildung im Folgejahr
bewerben.
Kontakt:
Chemische Fabrik Budenheim KG
Fr. Kathrin Scheitza
Rheinstraße 27
55257 Budenheim
Tel.: 06139 89-179
kathrin.scheitza@budenheim.com
www.budenheim.com
27
Langfristige Perspektiven
Ausbildung und duales Studium bei der DekaBank
Interview mit Franziska Bruchhäuser, seit August 2011
Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation mit
der Weiterbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin.
Wie alt sind Sie?
21 Jahre.
Welchen Schulabschluss haben Sie?
Fachhochschulreife.
Wie viele Azubis werden jährlich in diesem Beruf bei
der DekaBank ausgebildet?
Die DekaBank bildet pro Jahr 19 Azubis aus, fünf davon als
Kauffrau/-mann für Bürokommunikation.
Bitte beschreiben Sie einen für Sie typischen
Arbeitstag im Betrieb.
Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen. Mit einem verwalteten Fondsvermögen von rund
173 Milliarden Euro sowie rund vier Millionen betreuten Depots und Konzernstandorten in Luxemburg
und der Schweiz ist die DekaBank einer der größten
Fondsanbieter in Deutschland. Mit rund 4.000 Mitarbeitern ist die DekaBank fest in der SparkassenFinanzgruppe verankert. Nachhaltigkeit ist für die
DekaBank Philosophie und gelebtes Prinzip in einem.
Das gilt längst nicht nur für den Bankbetrieb und die
Finanzprodukte, sondern auch für das Personalmanagement. Hier stehen nicht kurzfristige Lösungen,
sondern langfristige Perspektiven im Mittelpunkt, die
weit über eine rein fachliche Qualifizierung hinausgehen. Und das über alle Karrierephasen hinweg.
Mein Arbeitstag beginnt um 8.30 Uhr, zu Beginn verschaffe ich mir immer einen Überblick über den Tag und die
Termine der Chefs. Ich sorge dafür, dass Termine pünktlich
stattfinden, buche Räume, Flüge oder Bahnfahrten und
bereite die Unterlagen für Seminare oder Meetings vor. Die
Telefone der Chefs sind auf mich umgestellt, sodass ich die
ankommenden Telefonate entgegennehme, sie weiterleite
oder eine Telefonkonferenz einleite. Außerdem bearbeite
ich die Ein- und Ausgangspost, sortiere sie in die richtigen
Postfächer und lege sie in die Postmappen meiner Chefs.
Des Weiteren kümmere ich mich um die Büromaterialbestellung, sodass die Abteilung damit versorgt ist, führe
verschiedene Listen in Excel, z. B. die Urlaubsliste des
Sekretariats und nehme externe Gäste in Empfang. Mein
Arbeitstag endet gegen 17 Uhr.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Die Terminkoordination und die Telekommunikation.
Wer sich für eine Ausbildung bei der DekaBank interessiert
– möglich sind die Berufe Kaufmann/-frau für Bürokommunikation, Investmentfondskaufmann/-frau und der duale
Studiengang Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik,
der in Kooperation mit der Frankfurt School of Finance &
Management angeboten wird – sollte offen und aufgeschlossen sein und Freude an der Teamarbeit sowie Spaß
am Lernen haben.
Nicht zu vernachlässigen sind gute Noten in den Fächern
Deutsch, Mathematik und Englisch beim dualen Studium
zum Wirtschaftsinformatiker, und in Politik und Wirtschaft bei den Investmentfondskaufleuten. Ab ca. ein bis
anderthalb Jahre vor Ausbildungsbeginn kann man sich
bewerben.
28
Gibt es für Sie in Ihrem Unternehmen interne Schulungen, Förderung, Weiterbildung oder besondere Angebote während der Ausbildung?
Während der Ausbildung gibt es die Möglichkeit, an
verschiedenen Projekten teilzunehmen, z. B. am Girls‘ Day,
dem Weihnachtsprojekt oder der Einführungswoche, in der
wir die neuen Auszubildenden begrüßen. Außerdem besuchen wir externe Schulungen, bei denen unser Fachwissen
nochmal gefestigt bzw. erweitert wird.
Während der Ausbildung und vor der Abschlussprüfung haben wir Seminare, die den Stoff aus der Berufsschule noch
einmal vertiefen. Durch verschiedene weitere Angebote
der DekaBank, z. B. Seminare, Schulungen oder
Sprachkurse, kann ich mich sowohl persönlich als auch
fachlich sehr gut weiterentwickeln.
Wieso haben Sie sich gerade für die DekaBank als
Ausbilder entschieden?
Ich habe mich im Jahr 2009 für den Ausbildungsstart im
August 2011 beworben, da ich im Jahr 2010 im Ausland war.
Dass ich diese Möglichkeit der so frühen Bewerbung hatte,
fand ich gut.
Kontakt:
DekaBank Deutsche Girozentrale
Fr. R. Joppich/Fr. K. Gachet/Hr. W. Meyer
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 7147-0
ausbildung@deka.de
www.deka.de
Die Internetseite mit der Berufsbeschreibung, sowie die
persönlichen Eindrücke, die ich am Bewerbertag sammeln
konnte, haben mich des Weiteren davon überzeugt, hier
meine Ausbildung beginnen zu wollen.
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Jennifer Daube, Auszubildende zur Tourismus-Kauffrau
Cookies gibt’s bei uns nicht nur in unserem Café Cook’s Corner. Cookies erhalten bei uns eine qualifizierte Ausbildung mit
selbständigen Aufgabenbereichen und vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Werde auch du Cookie in einem der größten
Touristikunternehmen der Welt! Freue dich auf einen krisensicheren Job, ein teamorientiertes Arbeitsumfeld und einen
lockeren Führungsstil, bei dem Wertschätzung an erster Stelle und Humor auf der Tagesordnung steht.
Mehr Infos auf www.thomascook.info/karriere
Marken der
Thomas Cook AG
29
Ausbildung in einem vielseitigen
Unternehmen mit Zukunft
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (FR Versicherungen) im Talanx-Konzern
hohe Praxisorientierung ist somit durch die Ausbildung
in allen Versicherungssparten gewährleistet. Talanx ist
neben der Zentrale in Hannover in vielen großen Städten
vertreten (u. a. Mainz). Dadurch ist ein bundesweiter
Austausch möglich. Zudem gibt es ein Einführungsseminar zur Beginn der Ausbildung, Kommunikationstrainings,
Teamausbildungen im ersten und zweiten Lehrjahr sowie
Prüfungsvorbereitungen.
Der Talanx-Konzern, zu dem auch die HDI-Gerling
Versicherungen gehören, ist die drittgrößte Versicherungsgruppe in Deutschland und arbeitet als
Mehrmarkenanbieter auch in Europa sehr erfolgreich in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.
Geboten werden in der abwechslungsreichen und
anspruchsvollen Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen eigenverantwortliche Tätigkeiten,
gute Einstiegschancen und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Hinzu kommen ausgezeichnete Verdienstmöglichkeiten (828 Euro im ersten, 903 im zweiten und 977
Euro im dritten Ausbildungsjahr zuzüglich Urlaubs- und
Weihnachtsgeld in Höhe eines Gehalts sowie vermögenswirksame Leistungen von monatlich 40 Euro), hohe Sozialleistungen und die betriebliche Altersversorgung. Die
Ausbildung erfolgt direkt am Arbeitsplatz. Die Auszubildenden werden in die jeweiligen Fachgebiete eingearbeitet und arbeiten selbstständig mit. Die Betreuung erfolgt
durch Ausbildungsplatzbeauftragte am Arbeitsplatz.
Zweimal pro Woche findet der Unterricht an der Berufsbildenden Schule III in Mainz statt. An einem Tag müssen
die Auszubildenden nach der Berufschule in den Betrieb,
an dem anderen Tag ist anschließend frei.
Die Ausbildung erfolgt in allen Versicherungssparten
(Ausnahme Krankenversicherung) sowohl im Privatkundenbereich als auch im Industrie- und Konzernkundenbereich – von der privaten Kfz-Versicherung bis hin zur
Absicherung eines Großkonzerns ist alles vorhanden. Der
Vertrieb von Versicherungsprodukten in den Vertriebsabteilungen, die Verwaltung von Versicherungsverträgen in
den Vertragsabteilungen und die Schadenregulierung im
Schadenfall in den Schadensabteilungen – sowohl für das
Privat- als auch für das Industrie- und Konzernkundengeschäft – sind die Ausbildungsinhalte im Einzelnen. Eine
30
Bei Talanx hat man gute Chancen auf eine Übernahme in
eine Fachabteilung mit verantwortungsvoller Tätigkeit.
Weiterbilden kann man sich in jedem Fall zum Versicherungsfachwirt, zum Betriebswirt für das Versicherungswesen (beides zum Beispiel im Abendstudium), zum
Fachwirt für Finanzberatung, zum Fachberater Finanzdienstleistung – oder man studiert Versicherungsmanagement und Financial Service.
Mit einem guten Realschulabschluss, der Fachhochschulreife, dem Abitur oder einem vergleichbaren Abschluss
ist schon einmal die Grundvoraussetzung erfüllt, um
sich bei Talanx als Auszubildender zum Kaufmann für
Versicherungen und Finanzen bewerben zu können. Von
Bedeutung sind im Bewerbungsverfahren die Schulfächer
Mathematik, Deutsch und Englisch, wenn vorhanden,
wird auch die Wirtschaftsnote angesehen. Mit Kontaktfreudigkeit, Aufgeschlossenheit, Eigeninitiative, EDVKenntnissen und Teamfähigkeit haben Bewerber gute
Voraussetzungen, einen Ausbildungsplatz bei Talanx zu
bekommen. Auch Spaß am Umgang mit Menschen und
eine gute Portion Selbstbewusstsein sind hilfreich.
Die zweieinhalb- bis dreijährige Ausbildung kann bei sehr
guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden
und schließt mit einer Prüfung vor der IHK ab. Bewerben
sollten sich Interessenten für Ausbildungsstellen ein Jahr
vor Beginn der Ausbildung – spätestens direkt nach den
Sommerferien mit einem Bewerbungsschreiben, dem
tabellarischen Lebenslauf, einem aktuellen Foto und den
letzten beiden Schulzeugnissen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Talanx Service AG
Hegelstraße 61
55122 Mainz
Frau Anika Heisel
Tel. 06131 388-108
anika.heisel@talanx.com
Erfolg als Leidenschaft
Ausbildung in der CONET Group: Fachinformatiker
und Personaldienstleistungskaufleute gesucht
ständig erledigen kann und danach die Ergebnisse sehe.
Was mögen Sie nicht so gerne?
Ablage, die kein Ende nimmt.
Gibt es in Ihrem Unternehmen interne Schulungen
während der Ausbildung?
Die CONET Group bietet ihren Auszubildenden regelmäßig Seminare zu unterschiedlichen Themen wie BusinessKnigge und Rhetorik an.
Weshalb haben Sie sich gerade für dieses Unternehmen entschieden?
Die 1987 gegründete CONET Group ist das ambitionierte IT-System- und Beratungshaus und gehört zu
den Top 20-Systemhäusern in Deutschland. CONET
verfügt über 13 Standorte in Deutschland, Österreich, Ungarn, Griechenland und der Schweiz. 400
Mitarbeiter generieren 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Namhafte Unternehmen und Organisationen
vertrauen den Experten von CONET dabei, immer
wieder neue, passende IT-Lösungen individuell zuzuschneiden und sie schnell umzusetzen.
In der CONET Group wird bereits seit mehr als 15 Jahren
ausgebildet, am Standort Frankfurt seit 2012. Bewerben kann man sich für die Berufe Fachinformatiker/-in
mit der Fachrichtung Systemintegration und Personaldienstleistungskaufmann/-frau. Letzteren Beruf erlernt
seit August 2012 Vanessa Fuchs. Frau Fuchs ist 20 Jahre
alt und hat ihr Abitur erfolgreich bestanden.
Wie viele Azubis werden jährlich in diesem Beruf bei
CONET ausgebildet?
Zwei.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Mein Arbeitstag beginnt normalerweise morgens zwischen
halb neun und neun. Zunächst starte ich meinen Computer
und kontrolliere meine E-Mails. Zurzeit arbeite ich mit dem
Backoffice-Team zusammen. Meine Aufgaben beziehen
sich auf die Unterstützung des Teams sowie eigenständige
Arbeiten. In der Regel bekomme ich meine Aufgaben vom
Team übertragen und bearbeite sie, sofern es mir möglich
ist, weitestgehend selbstständig. Inzwischen kann ich
gewisse Arbeitsabläufe ohne vorherige Einweisung und
ohne anschließende Kontrolle bearbeiten.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Die Firma wurde mir von der IHK empfohlen. Mich hat die
Tatsache begeistert, in einem jungen und motivierten
Unternehmen meine Ausbildung zu absolvieren.
Bewerber sollten neben einer hohen Motivation Lernwilligkeit, Engagement und Eigeninitiative mitbringen.
Interesse an unterschiedlichen IT-Themen und Spaß an
Teamwork sind ebenfalls gute Voraussetzungen. Was die
Schulfächer angeht, so legt CONET Wert auf gute Noten
in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik,
Physik, Chemie und gegebenenfalls Informatik. Weiterhin
sind die sprachlichen Fächer wie Deutsch und Englisch
für diese Ausbildungsberufe von zentraler Bedeutung.
Gute Noten, die sich bei einer Zusage lohnen: Mit 730
Euro pro Monat im ersten Ausbildungsjahr vergütet CONET seine Lehrlinge. Das Auswahlverfahren beginnt bei
CONET ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, spätestens dann
sollte die Bewerbung bei CONET in elektronischer Form
eingehen. Interessenten können sich über die Homepage
direkt über das Formular des jeweiligen Ausbildungsberufes bewerben. Und im Anschluss? Sollte der Azubi gute
Leistungen innerhalb des Unternehmens und auch in der
Berufsschule gezeigt haben, übernimmt CONET seine
ausgelernten Auszubildenden in der Regel in ein festes
Arbeitsverhältnis.
Kontakt:
CONET Services GmbH/QUEST
Softwaredienstleistungen GmbH
Fr. Nicole Goebel/Fr. Katja Wienbeck
Eschersheimer Landstraße 223
60320 Frankfurt am Main
Tel.: 02242 939-766
recruiting@conet.de/recruiting@quest-online.de
www.conet.de/karriere
www.quest-online.de/karriere
Am meisten Spaß macht mir, wenn ich Arbeiten eigen-
31
Destination: Thomas Cook
Ausbildung bei der Thomas Cook AG
Ein hohes Maß an Kunden- und Serviceorientierung ist ein
Muss für alle Berufe im Tourismus, genauso wie der Spaß
im Umgang mit IT-Systemen und dem Internet. Organisationstalent, Flexibilität und hohes Engagement sind
weitere Eigenschaften, durch die man sich auszeichnen
sollte. Thomas Cook verlangt einen sehr guten Schulabschluss sowie gute Sprachkenntnisse in mindestens einer
Fremdsprache. Vorteilhaft sind Auslandsaufenthalte und
Praktika oder Nebenbeschäftigungen im Bereich Touristik, Dienstleistung oder IT. Für die offene und wertorientierte Unternehmenskultur, die bei Thomas Cook gelebt
wird, sind Team- und Kommunikationsfähigkeit wichtige
Voraussetzungen.
Warum sollte man mal über eine Ausbildung in einem
großen Unternehmen nachdenken? Einem richtig
großen?
Thomas Cook Group plc, mit Sitz in London, ist Europas zweitgrößter Reiseveranstalter, weltweit sind
zurzeit ca. 31.000 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Die Thomas Cook AG, mit Sitz in Oberursel bei
Frankfurt, ist eine Tochter der Thomas Cook Group
plc. Die Thomas Cook AG ist in Kontinentaleuropa
aktiv und vereint das Geschäft in Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Russland,
Polen, Tschechien und Ungarn. Im deutschen Markt
ist die Thomas Cook AG mit den Reiseveranstaltern
Neckermann Reisen, Thomas Cook, Bucher Last Minute, Öger Tours und Air Marin sowie der Fluggesellschaft Condor aktiv und vermittelt ihren Kunden
ein perfektes Urlaubserlebnis. Neben klassischen
dualen Ausbildungsberufen wie Tourismuskaufmann
– dieser wird in den beiden Fachrichtungen Reiseveranstaltung und Reisevermittlung angeboten – sowie
Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung bietet
die Thomas Cook drei duale Studiengänge an: BWL
mit Schwerpunkt Tourismus, bzw. mit Schwerpunkt
Accounting & Controlling zum Bachelor of Arts sowie
Wirtschaftsinformatik zum Bachelor of Science.
Im Beruf Tourismuskaufmann werden jährlich 19 neue
Azubis eingestellt. Die Tourismuskaufleute, die sowohl
beim Reiseveranstalter in Oberursel als auch in den Thomas Cook- und Neckermann-Reisebüros sehr eigenverantwortlich arbeiten, bekommen in beiden Ausrichtungen das
Rüstzeug für ihre späteren Tätigkeiten. Für viele sind die
Inforeisen, das Seminarangebot sowie die Azubiprojekte
und die Arbeit mit den Produkten die Höhepunkte der
Ausbildung.
32
Bei der Bewerberauswahl machen die Noten nur etwa 50
Prozent der Entscheidung für oder gegen einen zukünftigen Azubi aus, dabei wird auf die Schulnoten in den
Fächern Deutsch, Mathematik, Geografie und Fremdsprachen besonders geachtet. Die anderen 50 Prozent
werden beeinflusst durch alles, womit sich der Bewerber
neben der Schule noch beschäftigt: Soziales und gesellschaftliches Engagement, Sport, Musik, Nebentätigkeiten
vor allem im Dienstleistungs- und Servicebereich oder
Auslandsaufenthalte können sich positiv auf die Meinung
der Personalentscheider auswirken.
Hohe Anforderungen – die aber belohnt werden durch die
hohe Qualität, die das Unternehmen Thomas Cook seinen
Auszubildenden bietet. So hält TC seine Ausbildungsinhalte stets auf dem neuesten Stand, was sich auch daran
bemerkbar macht, dass Thomas Cook maßgeblich an der
Neugestaltung des Berufsbildes „Tourismuskaufmann“
beteiligt war. Erfahrene Ausbildungsreferentinnen betreuen die Azubis eng, die Ausbilder in den Fachabteilungen
werden über interne Qualifizierungen intensiv geschult,
um eine optimale Ausbildungsbetreuung zu bieten. Thomas Cook präsentiert die gesamte Palette der touristischen Leistungen und hat damit für seine Auszubildenden
vielseitige und interessante Aufgaben im In- und Ausland.
Thomas Cook ermöglicht seinen Azubis Auslandsaufenthalte und bietet je nach Beruf Sprachkurse, z. B. in
Spanisch oder Englisch an. Wer sich für eine Karriere bei
Thomas Cook interessiert, denn die Übernahmechancen
sind nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung
sehr hoch, sollte sich ab dem 01. September im Jahr vor
dem gewünschten Ausbildungsbeginn bewerben.
Kontakt:
ausbildung@thomascookag.com
Kultur, Tourismus und Kongress in Mainz
mainzplus CITYMARKETING GmbH bildet aus
Wie viele Azubis werden jährlich in diesem Beruf bei
mainzplus ausgebildet?
Drei als Veranstaltungskaufmann/-frau und eine/-r als
Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit.
Bitte beschreiben Sie einen für Sie typischen
Arbeitstag im Betrieb.
In der mainzplus CITYMARKETING GmbH sind die
Themenbereiche Mainz Congress, Mainz Kultur und
Mainz Tourismus zusammengefasst. mainzplus
CITYMARKETING beschäftigt ca. 80 Mitarbeiter,
deren gemeinsame Aufgabe die Vermarktung von
Mainz als Tourismus- und Tagungsdestination ist.
Das Thema Nachhaltigkeit spielt im Unternehmen,
also auch bei Veranstaltungen, eine wichtige Rolle.
Die mainzplus CITYMARKETNG GmbH hält sich an
Umweltleitlinien, die sie sich selbst gesetzt hat:
u. a. im Ressourcenverbrauch, in der Öffentlichkeitsarbeit, und in der Mitarbeiterförderung.
Veranstaltungskaufleute und Kaufleute für Tourismus
und Freizeit sind die Berufe, die man bei mainzplus
CITYMARKETING erlernen kann. Wer sich hier erfolgreich für eine Ausbildung bewerben möchte, sollte als
Voraussetzung das Abitur oder die Fachhochschulreife
abgeschlossen haben und über einen Führerschein
der Klasse 3 verfügen. Anwärter auf den Beruf des
Veranstaltungskaufmanns/-kauffrau sollten zudem vorab
ein dreimonatiges Praktikum in der mainzplus CITYMARKETING GmbH absolviert haben. Gute Noten in den
Fächern Mathematik und Deutsch werden von allen Bewerbern erwartet. Am besten bewirbt man sich frühzeitig, da beispielsweise bei den Veranstaltungskaufleuten
auch noch die drei Monate Praktikum mit berücksichtigt
werden müssen.
Jana Lampferhoff, 23 Jahre alt, macht eine Ausbildung zur
Veranstaltungskauffrau im Bereich Mainz Congress bei
mainzplus CITYMARKETING. Sie ist nach ihrer Fachhochschulreife im Mai 2011 dort eingestiegen und befindet
sich nun im zweiten Ausbildungsjahr.
In erster Linie stehen die Planung, Organisation und
Durchführung der Veranstaltungen im Vordergrund. Wir
stehen im engen Kundenkontakt und erarbeiten für den
Veranstalter vom Angebot für die Veranstaltung bis zur
Rechnung nach der Veranstaltung alles. Wir nehmen den
Kunden praktisch an die Hand und gehen mit ihm Schritt
für Schritt den Veranstaltungsablauf durch und versuchen, seine Vorstellungen umzusetzen. Dabei arbeiten
wir mit Technikpartnern, Floristen und Cateringpartnern
zusammen. Auch am Veranstaltungstag stehen wir dem
Kunden unterstützend zur Seite.
Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Die Projektplanung zusammen mit den Kunden und natürlich die Durchführung der Veranstaltung.
Was machen Sie nicht so gerne?
Wie in jedem Beruf gibt es auch hier Büroarbeiten, die
man nicht so gerne erledigt, die aber gemacht werden
müssen.
Gibt es für Sie bei mainzplus CITYMARKETING interne
Schulungen, Förderung, Weiterbildung oder besondere Angebote während der Ausbildung?
Alle Kollegen werden in Sachen Sicherheit geschult und
haben die Möglichkeit, an Erste-Hilfe-Lehrgängen teilzunehmen Für die Auszubildenden gibt es noch zusätzlich
Seminare und Messebesuche von verschiedenen Veranstaltern.
Wieso haben Sie sich gerade für dieses Unternehmen entschieden?
Ich bin durch die Vielzahl an Veranstaltungshäusern auf
das Unternehmen aufmerksam geworden. Von modern
bis stilvoll-historisch ist alles vertreten. Man fängt mit
kleinen Veranstaltungen im Bürgerhaus an und arbeitet
sich bis in die Rheingoldhalle hoch. Was mir zusätzlich
noch gut gefiel, ist, dass man neben den einzelnen
Häusern noch alle anderen Abteilungen im Unternehmen
durchläuft (Buchhaltung, Sales, Marketing etc.). Man
lernt alle Bereiche kennen und wie sie zusammen ein
Ganzes ergeben.
33
Firmenverzeichnis
34
Schülerpraktikum:
1 kaufmännisch 2 gewerblich-technisch
Studentenpraktikum:
3 kaufmännisch 4 gewerblich-technisch
Schnuppertage:
5 kaufmännisch 6 gewerblich-technisch
• erst anrufen • bei schriftlicher Bewerbung unbedingt „ABS 2013“ angeben •
Firmenverzeichnis
Schülerpraktikum:
1 kaufmännisch 2 gewerblich-technisch
Studentenpraktikum:
3 kaufmännisch 4 gewerblich-technisch
Schnuppertage:
5 kaufmännisch 6 gewerblich-technisch
• erst anrufen • bei schriftlicher Bewerbung unbedingt „ABS 2013“ angeben •
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Firmenverzeichnis
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Schülerpraktikum:
1 kaufmännisch 2 gewerblich-technisch
Studentenpraktikum:
3 kaufmännisch 4 gewerblich-technisch
Schnuppertage:
5 kaufmännisch 6 gewerblich-technisch
• erst anrufen • bei schriftlicher Bewerbung unbedingt „ABS 2013“ angeben •
Technische Berufe
Was macht eigentlich ein/eine…? Und was verdient er/sie?
Chemielaborant/-in
Chemielaboranten und -laborantinnen bereiten chemische Untersuchungen und Versuchsreihen vor bzw.
führen diese durch. Sie analysieren Stoffe, trennen
Stoffgemische und stellen chemische Substanzen her.
Darüber hinaus dokumentieren sie ihre Arbeit und werten
die protokollierten Ergebnisse aus.
Chemielaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster
Linie in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen
Industrie, der Farben- und Lackindustrie, der Nahrungsmittel- bzw. Kosmetikindustrie. Sie sind auch in naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von
Hochschulen beschäftigt. Darüber hinaus können sie
unter anderem in Firmen der chemischen Untersuchung
und Beratung oder bei Umweltämtern tätig sein.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 726
bis 806 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 769 bis 867
Euro/Monat, 3. Ausbildungsjahr: 813 bis 947 Euro/Monat,
4. Ausbildungsjahr: 861 bis 1.017 Euro/Monat.
Chemikant/-in
Chemikanten und Chemikantinnen steuern und überwachen Maschinen und Anlagen für die Herstellung, das
Abfüllen und das Verpacken chemischer Erzeugnisse.
Chemikanten und Chemikantinnen arbeiten hauptsächlich in Unternehmen der chemischen Industrie, z. B. bei
Herstellern von Düngemitteln, Klebstoffen, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln, in Chemiefaserwerken,
bei Produzenten von Kosmetika oder bei Unternehmen
der Mineralölverarbeitung. Auch in Betrieben der Farbenund Lackindustrie sind sie beschäftigt. Darüber hinaus
finden sie Beschäftigung in Unternehmen der Pharmaindustrie oder der Kunststoff verarbeitenden Industrie.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 726
bis 797 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 769 bis 854
Euro/Monat, 3. Ausbildungsjahr: 813 bis 930, 4. Ausbildungsjahr: 861 bis 994 Euro/Monat.
3. Lehrjahr: 894 bis 948 Euro/Monat, 4. Lehrjahr: 947 bis
1.006 Euro/Monat.
Industriemechaniker/-in
Industriemechaniker/-innen sind verantwortlich für die
Produktion von Geräteteilen und Baugruppen, die für
Maschinen und Produktionsanlagen verwendet werden. Entweder werden sie eingerichtet oder umgebaut.
Industriemechaniker/-innen arbeiten im Maschinen- und
Flugzeugbau.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Lehrjahr: 790 bis 833
Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 843 bis 881 Euro/Monat,
3. Lehrjahr: 900 bis 948 Euro/Monat, 4. Lehrjahr: 949
bis 1.005 Euro/Monat.
Mechatroniker/-in
Mechatroniker/-innen bauen mechanische, elektrische
und elektronische Komponenten. Diese werden dann zu
einem komplexen System montiert. Mechatroniker/-innen
arbeiten in der Fahrzeug-, Luftbau- und in der Informationstechnik.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Lehrjahr: 815 bis 837
Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 868 bis 886 Euro/Monat,
3. Lehrjahr: 927 bis 954 Euro/Monat, 4. Lehrjahr: 974 bis
1.011 Euro/Monat.
Pharmakant/-in
Pharmakanten und Pharmakantinnen stellen an automatisierten Maschinen und Anlagen Arzneimittel industriell
her und verpacken diese. Pharmakanten und Pharmakantinnen arbeiten hauptsächlich in der pharmazeutischen
Industrie, z. B. bei Herstellern von Arzneimittelwirkstoffen und Arzneiwaren. Darüber hinaus sind sie in Chemieunternehmen tätig, die z. B. Zusatzstoffe für die Arzneimittelherstellung produzieren.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 806
bis 816 Euro/Monat, 2. Ausbildungsjahr: 860 bis 867
Euro/Monat, 3. Ausbildungsjahr: 905 bis 947 Euro/Monat, 4. Ausbildungsjahr: 952 bis 1.017 Euro/Monat.
Elektroniker/-in für Betriebstechnik
Elektroniker/-innen für Betriebstechnik installieren,
warten und reparieren Betriebs-, Produktions- und
Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen über
Anlagen der Energieversorgung bis zu Einrichtungen der
Kommunikations- und Beleuchtungstechnik.
Mögliches Ausbildungsgehalt: 1. Lehrjahr: 779 bis 831
Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 834 bis 881 Euro/Monat,
Info:
Die hier genannten Informationen stammen von
der Website der Bundesagentur für Arbeit,
www.berufenet.arbeitsagentur.de. Rechtliche
Ansprüche können aus diesen Informationen nicht
abgeleitet werden.
37
Tradition und Innovation
Ausbildung und duales Studium bei Boehringer Ingelheim
Fachlagerist/-in. Weiterhin werden die dualen Studiengänge Bachelor of Arts – Betriebswirtschaftslehre,
Bachelor of Science – Wirtschaftsinformatik, Bachelor of
Engineering – Informationstechnik sowie Bachelor of Engineering – Maschinenbau (Produktionstechnik) angeboten, jeweils in Kooperation mit einer dualen Hochschule
oder einer Fachhochschule.
Ein guter mittlerer Schulabschluss ist für die dreijährigen Berufsausbildungen Voraussetzung. Für die dualen
Studiengänge benötigt man die Fachhochschulreife bzw.
die allgemeine Hochschulreife.
Boehringer Ingelheim ist ein Familienunternehmen
mit Stammsitz in Ingelheim und zählt zu den zwanzig größten forschenden Pharmaunternehmen weltweit. Gegründet wurde das Unternehmen 1885 von
Albert Boehringer. Mittlerweile beschäftigt es weltweit mehr als 46.000 Mitarbeiter in 140 verbundenen
Unternehmen. Boehringer Ingelheim ist ausgerichtet auf die Erforschung und Entwicklung, die Produktion sowie den Vertrieb von Arzneimitteln, die helfen, Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern.
Leitmotiv in allen Bereichen ist es, herausragend in
Innovation und Technologie zu sein.
Natürlich ist ein solches Unternehmen auch sehr stark
an seiner Zukunftssicherung interessiert: Deshalb bietet
Boehringer Ingelheim kaufmännische, technische und
naturwissenschaftliche Ausbildungsberufe und Ausbildungen zum Koch und Restaurantfachmann sowie
duale Studiengänge an. Zum 31. Dezember 2012 hat das
Unternehmen insgesamt 737 Auszubildende allein an den
deutschen Standorten beschäftigt.
Wer es genauer wissen will: Seit den 1960er Jahren bildet
Boehringer Ingelheim aus, aktuell in folgenden Berufen
am Standort Ingelheim:
Chemielaborant/-in, Chemikant/-in, Pharmakant/-in, Maschinen- und Anlagenführer/-in (mit möglicher Qualifizierung zum/zur Industriemechaniker/-in), Mechatroniker/in, Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik,
Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Kauffrau/-mann
für Büromanagement, Fachkraft für Lagerlogistik und
38
„Die Bewerber sollten einen riesigen Wissensdurst auf
alles Neue und große Lust auf einen spannenden Start
in ihr zukünftiges Berufsleben mitbringen“, zählt Heike
Krafft, Referentin Ausbildungsmarketing, die Erwartungen an die Bewerber auf. „Wir freuen uns auf Persönlichkeiten, die mit Engagement und Einsatzbereitschaft
unser Unternehmen bereichern.“
Dann wären da natürlich noch die Schulfächer, auf die bei
der Bewerberauswahl Wert gelegt wird – hier handelt es
sich um unterschiedliche Schwerpunkte, je nach Beruf.
So sind im naturwissenschaftlichen Bereich logischerweise die naturwissenschaftlichen Fächer von Bedeutung,
in technischen Berufen hauptsächlich Mathe und Physik
und im kaufmännischen Bereich Fächer wie Deutsch,
Mathematik, Englisch und Sozialkunde. Mindestens ein
Jahr vor Ausbildungsbeginn sollten sich Interessenten
bewerben.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung gibt
es die Möglichkeit, teils in zunächst befristeten, teils
aber auch in unbefristeten Verhältnissen seine Arbeit bei
Boehringer Ingelheim fortzuführen.
Kontakt:
Boehringer Ingelheim
Fr. Isabelle Eßer (kaufmännische und technische
Berufe), Tel.: 06132 77-8638
Fr. Heike Aurin (naturwissenschaftliche Berufe),
Tel.: 06132 77-6138
ausbildungsmarketing@boehringer-ingelheim.com
Berufe mit Perspektive:
Chemikant/-in und Pharmakant/-in
Mit Hessens größtem Ausbildungsunternehmen in die Zukunft starten
„Schule – und was dann?“ Eine schwierige Entscheidung, oder? Bei der Provadis Partner für Bildung
und Beratung GmbH in Frankfurt-Höchst findet man
heraus, was das Richtige für die eigene Zukunft ist.
Schulabgängern stehen hier über 40 verschiedene
Ausbildungsberufe zur Auswahl. Darunter viele in
Produktion und Technik – zum Beispiel Chemikant
oder Pharmakant.
Provadis – macht junge Menschen fit für den Job
Wer einen Ausbildungsvertrag bei der Provadis abschließt, absolviert die Ausbildung in einem Partnerunternehmen im Industriepark Höchst, einem der innovativsten Chemie- und Pharmastandorte Europas. Ohne
Chemikanten und Pharmakanten geht hier gar nichts.
Klar, dass großer Wert auf eine umfassende Ausbildung
in einem modernen Arbeitsumfeld mit idealen Lernbedingungen gelegt wird.
Chemikant und Pharmakant – für wen ist das der
richtige Beruf?
Die Eintrittskarte zur Ausbildung als Chemikant oder
Pharmakant sind ein guter Haupt- oder Realschulabschluss sowie Interesse an Naturwissenschaften und
Technik. Wer schon immer ganz gern mit dem Chemiebaukasten herumexperimentiert oder sich für Produktionsprozesse interessiert hat, sollte sich angesprochen
fühlen. In der Ausbildung werden eine logische Denkweise, technisches Geschick und ein großes Bewusstsein für
Qualität entwickelt – damit kann man in diesen Berufen
ein echter Könner werden.
Übrigens: Viele erfolgreiche Karrieren am Industriepark
Höchst haben mit der Ausbildung zum Chemikant oder
zum Pharmakant begonnen.
Auszubildender im Industriepark:
Lernen und Arbeiten in guter Atmosphäre
„Am Industriepark wird mit komplexen, oft hoch automatisierten Anlagen und anspruchsvollen Substanzen
gearbeitet. Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein sind
hier das A und O. Wir von Provadis bereiten Auszubildende intensiv und gezielt auf den Einsatz im Industriepark
vor“, erzählt Stefan Ehrhard, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung. Seine Aufgabe ist es, die Qualität in
der Ausbildung sicherzustellen. Und er erklärt weiter:
„Traditionell wird die Ausbildung hier sehr ernst genommen. Wir setzen uns selbst hohe Maßstäbe, damit
wir junge Menschen fachlich und persönlich optimal
fördern.“
Das Engagement lohnt sich doppelt: Zum einen glänzen
die Provadis-Nachwuchskräfte oft mit Prüfungsbestnoten
und sind bei Fachwettbewerben zuverlässig gut platziert.
Zum anderen bleiben sie in vielen Fällen im Ausbildungsunternehmen und können schnell wichtige Positionen
bekleiden – eben weil sie so viel Know-how haben.
Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es natürlich auch:
Neben dem Industriemeister kann man sich zum staatlich
anerkannten Techniker fortbilden oder auch einen Bachelor an der Provadis-eigenen Hochschule absolvieren.
Schöne Zukunftsmusik, aber auch die Ausbildungsbedingungen klingen verlockend.
Bei Provadis bekommen Sie von Anfang an viel
geboten!
Provadis bietet nicht nur eine ausgezeichnete fachliche
Ausbildung, sondern auch viele attraktive Zusatzleistungen: Ein gutes Gehalt – und das 13-mal im Jahr!
Verpflegungszuschüsse, Altersvorsorge, Sport- und
Freizeitangebote, gezielte Prüfungsvorbereitung im Betriebsunterricht und ein tolles Betriebsklima. Gleich zum
Ausbildungsbeginn verbringen die Fachgruppen einen
einwöchigen Workshop in der Region. „Ziel ist, dass die
jungen Leute gut und informiert ins Berufsleben starten,
dass sie sich kennenlernen, zu einem Team werden. Und
dass sie ihren neuen Lebensabschnitt mit einem positiven Erlebnis und jeder Menge Spaß beginnen“, erklärt
Stefan Ehrhard. An den Berufsinfotagen bei der Provadis
kann man sich von der tollen Atmosphäre und der Zufriedenheit der Auszubildenden live selbst überzeugen.
Mehr Infos zu den Ausbildungsberufen Chemikant
und Pharmakant sowie zu anderen spannenden
Berufen finden Sie unter www.provadis.de.
39
Fit für die Zukunft
Ausbildung in der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt
Die Unternehmensgruppe
Stadtwerke Frankfurt am
Main – das sind die Bäderbetriebe Frankfurt (BBF), Mainova, Stadtwerke Frankfurt
am Main Holding (SWFH)
und Verkehrsgesellschaft
Frankfurt (VGF) – sorgen mit
wichtigen Infrastrukturleistungen dafür, dass Frankfurt als moderne Stadt „gut
funktioniert“ und lebenswert ist. Außerdem bietet
die Unternehmensgruppe
mehr als 5.000 Menschen
die Sicherheit und Zuverlässigkeit eines zukunftsorientierten Arbeitgebers.
Dieses Versprechen beginnt
mit dem ersten Tag der Ausbildung – und dauert oft ein
Leben lang.
Mit aktuell rund 170 Azubis zählt die Unternehmensgruppe zu den größten Ausbildungsunternehmen der Region.
Mit derzeit elf technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen wird jungen Menschen eine breite Palette
an zukunftsfähigen Berufsbildern geboten.
Konstruktionsmechaniker:
Gute Aussichten für talentierte Praktiker
Wer sich für Metallverarbeitung interessiert, gern handwerklich tätig ist, sich im beruflichen Alltag Abwechslung
wünscht und einen guten Hauptschulabschluss vorweisen kann, ist der perfekte Konstruktionsmechaniker:
Nach der Ausbildung sorgen diese Fachleute dafür, dass
bei Mainova Erdgas, Wasser und Wärme und bei der VGF
Straßen- und U-Bahnen dort ankommen, wo sie hinsollen. Konstruktionsmechaniker arbeiten in Werkstätten,
Gebäuden und auf der Baustelle, im Team und im Kundendienst.
Natürlich werden außerdem noch viele andere technische
Fachkräfte benötigt: Die Stadtwerke bilden junge Frauen
und Männer zu Mechatronikern, Elektronikern, Industriemechanikern, Fachinformatikern, KFZ-Mechatronikern
und Rohrleitungsbauern aus. Jeder Azubi lernt sein Fach
in speziellen Ausbildungswerkstätten, die über modernste Technik und hochqualifizierte, erfahrene Ausbilder
verfügen.
40
Zu unseren Kooperationspartnern in der Ausbildung
zählen je nach Berufsbild die Werkstätten von Siemens,
Mercedes Benz, der Stadtentwässerung sowie die
Eberhard-Borst-Lehrbaustelle des Bildungswerks BAU
Hessen-Thüringen e.V., die eine für den Zielberuf ideale
Lehr- und Lernumgebung bieten. Bis zu 52 Wochen der
drei- bis dreieinhalbjährigen Ausbildung verbringen die
technischen Azubis der Unternehmensgruppe Stadtwerke
in der zuständigen Ausbildungswerkstatt.
Neben fachlichen Qualifikationen werden dort auch
die im Beruf erforderlichen Soft-Skills vermittelt, zum
Beispiel Team- und Kommunikationsfähigkeit. Während
der betrieblichen Ausbildung, die junge Mainovaner und
angehende VGFler in den jeweiligen Fachabteilungen der
Unternehmen absolvieren, liegt der Fokus auf dem späteren Berufsfeld und der praktischen Tätigkeit.
Kaufmännische Berufe:
Ausbildung zum Office-Allrounder
Mit einer kaufmännischen Ausbildung in der Unternehmensgruppe – hier werden derzeit Industriekaufleute,
Kaufleute für Bürokommunikation bzw. Verkehrsservice
sowie Fachangestellte für Bäderbetriebe ausgebildet –
wird der solide Grundstein für eine erfolgreiche Laufbahn
im ausgewählten Beruf gelegt. Denn neben den Inhalten,
die die Berufsschule vermittelt, gibt es zahlreiche interne
Schulungs- und Weiterbildungsangebote für die Azubis,
die zudem sehr konkret mit den Alltagsprozessen und Anforderungen ihres zukünftigen Berufs vertraut gemacht
werden.
Gut betreut von hauptamtlichen Ausbildern werden Talente entdeckt und gefördert, wobei jeweils das komplette
Spektrum zukünftiger Funktionsbereiche abgebildet
wird: Von betriebswirtschaftlichen Prozessen bis zum
Kundenservice werden die Azubis zu kundenorientierten
Mitarbeitern ausgebildet und lernen, team-, prozess- und
projektorientiert zu arbeiten. Der kompetente Umgang
mit Informations- und Kommunikationstechniken ist
selbstverständlich wichtiger Bestandteil der Ausbildung.
Wer mehr wissen möchte über die Ausbildung in
der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt
am Main, findet umfassende Informationen zu
einzelnen Ausbildungsberufen, Sozialleistungen,
Ausbildungsvergütungen und anderen wichtigen
Themen unter
www.stadtwerke-frankfurt-ausbildung.de.
Schule in Aktion
Wie Schüler die Berufe erkunden
und wer will der Fuchs sein?“ Was so lustig beginnt, läuft
tatsächlich unter dem Oberbegriff „Berufsorientierung“,
denn dazu ist Frau Schlotte hier. Spielerisch beginnt die
Runde mit einer kleinen Geschichte, die den Blick der Kinder auf die eigenen Stärken und Schwächen lenken will.
Die Ente, die in der Tierschule laufen lernen soll und keine Zeit mehr findet, ihrer liebsten Beschäftigung – dem
Schwimmen – nachzukommen, beschäftigt viele.
Die Weißfrauenschule ist die Sprachheilschule der
Stadt Frankfurt am Main. Ihr Einzugsgebiet umfasst
im Grundschulbereich die Stadt Frankfurt, ab der
Klasse 5 bzw. 7 den Main-Taunus- Kreis, den HochTaunus-Kreis, den Main-Kinzig- Kreis, die Stadt Offenbach und den Landkreis Offenbach.
Sie wird derzeit von 370 Schülerinnen und Schülern
besucht. Diese verteilen sich auf zwei Vorklassen, 16
Grundstufenklassen und 13 Hauptstufenklassen. Bis
zu 12 Schülerinnen und Schüler sind in einer Klasse.
Die überwiegende Zahl der Schülerinnen und Schüler kommt aus dem Stadtgebiet von Frankfurt. Der
Anteil der Schülerinnen und Schüler mit anderer
Erstsprache als Deutsch entspricht ungefähr dem
Anteil an Familien mit Migrationshintergrund in der
Stadt Frankfurt.
Aber das eigentliche, was die Weissfrauenschule
auszeichnet, ist ein engagiertes Lehrerkollegium,
das keine Ruhe gibt, bis nicht auch der letzte Schüler
für die Berufswelt vorbereitet und im besten Fall mit
einem Ausbildungsplatz versorgt ist.
Genau dieses Engagement sucht Sigma Studio K.-J.
Schlotte in Gestalt von May Schlotte in den Schulen und
deshalb war es auch schnell klar: Daraus machen wir eine
Patenschaft, eine Schulpatenschaft! Wunderbare Momente ehrenamtlicher Arbeit mit den Schülern bedeutet
dies einerseits, andererseits auch immer wieder herausfordernde Aufgaben und Beratungshilfen.
Und so sind sie dann auch schnell bei den eigenen Lieblingsdingen und den weniger gern gemachten Schulfächern. Die Brücke zum letzten Praktikum ist schnell
gebaut und ganz plötzlich stecken alle ganz vertieft in der
Berufskunde und den Möglichkeiten, die jeder mit seinem
Willen erreichen kann – wenn man denn Hilfe einfordert
und Unterstützung bekommt.
Es gebe noch viel dazu zu schreiben, wie diese Runden
dann weitergehen... Wir erleben gemeinsam ein Bewerbungstraining, treffen Wochen später wieder aufeinander
und üben „in echt“ mit Personalern, die May Schlotte
aus ihrem Unternehmensnetzwerk gewinnen konnte, bei
dieser Runde mitzumachen, ein erstes Bewerbungsgespräch. Und ein großer Teil der Schüler sichert sich so
dann wieder seinen Folgepraktikumsplatz – ein Selbstläufer, der zum Starten zwei einfache Dinge braucht:
engagierte Lehrer und das Netzwerk von Sigma Studio
für die Praxis in den Betrieben. Vielleicht sind Sie ja die
nächste Schule, die gemeinsam mit Sigma Studio die
Berufsorientierung einmal ganz anders angeht?
Mehr Informationen zu den Schulpatenschaften
erteilt Sigma Studio, Frau May Schlotte,
schlotte@schlotte-partner.de oder telefonisch
unter 069 242945-17.
Gespannt sitzen die Schüler der Klassenstufe 8 im Kreis.
Unterricht sieht heute einmal anders aus. Frau Schlotte
kommt und wirft kurzerhand die ordentlichen Tisch- und
Stuhlreihen durcheinander. Das beginnt den Schülern zu
gefallen, engagiert räumen sie die Tische beiseite und
schauen erwartungsvoll auf drei Karten, die Frau Schlotte
in die Luft hält. „Wer will heute Ente, wer will lieber Hase
41
Bloß den roten Faden nicht verlieren
ist, maximal 35 Stunden die Woche, sobald er volljährig
ist, maximal 40 Stunden die Woche arbeiten. Natürlich
muss man die gesetzlichen Ruhepausen und die Nachtruhe beachten. Trotzdem sollten die Praktikanten auch an
ihre Pflichten denken: dass sie ihre Arbeit gewissenhaft
machen, pünktlich und höflich sind und sich an die Weisungen des Unternehmens halten – große Eigenwilligkeit
ist fehl am Platz.
Denn einem sollte bewusst sein, dass ein Praktikum in
erster Linie dem Lernen dient. Daher gilt ein Praktikant,
sobald er die gleichen Aufgaben ausübt wie ein Vollangestellter, dem Unternehmen also wirtschaftlichen Nutzen
bringt, als Arbeitnehmer – mit dieselben Rechten und
Pflichten. In einem solchen Fall werden angemessene
Bezahlung, Urlaubs- und Krankheitsfallregelung fällig –
auch wenn im Vertrag nur „Praktikant“ steht.
Das heißt aber nicht, dass ein ungelernter Praktikant zum
Kaffeekochen und zum Kopieren verdonnert wird – denn
wirklich arbeiten und etwas lernen macht viel mehr Spaß.
Und es heißt ja nicht umsonst „learning by doing“.
Gerade Schüler wissen im Praktikum oft nicht, was
sie erwartet – weder bezüglich ihrer Rechte, noch
ihrer Pflichten. Diese sind aber genauestens festgelegt: im sogenannten Leitfaden Praktikum. Darin
steht, was man darf, was man kann, was man muss
und was man sollte.
Offiziell wird ein Praktikum als „Erwerb beruflicher Fertigkeiten, Kenntnisse, Fähigkeiten oder berufliche[r] Erfahrungen“ gesehen. Es geht also darum, an der Schnittstelle zwischen Beruf und Bildung Berufserfahrung zu
sammeln. Dabei muss man zunächst zwischen einem
freiwilligen und einem Pflichtpraktikum unterscheiden.
Denn insbesondere davon hängt ab, was erlaubt ist
und was nicht; vor allem hinsichtlich der Knackpunkte
Bezahlung, Urlaub und Regelung im Krankheitsfall – und
das ist für Praktikanten genauso interessant wie für die
Unternehmen.
Um festzuhalten, welche Leistungen beide Parteien zu
erbringen haben, unabhängig davon, ob man Schüler
oder Student, das Praktikum freiwillig oder Pflicht ist,
sollte man immer einen Praktikumsvertrag aufsetzen,
wenn nicht schriftlich, dann zumindest mündlich – das
erleichtert vieles.
Für einen Praktikanten sind eher leichte und geeignete
Aufgaben vorgesehen; dabei darf er, solange er unter 18
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Grundsätzlich können sowohl das Unternehmen als auch
der Praktikant „aus wichtigem Grund“ kündigen, aber
eigentlich ist das nicht nötig: Jedes Praktikum endet automatisch nach Ablauf der vereinbarten Dauer.
In jedem Fall hat das Unternehmen dem Praktikanten ein
Zeugnis auszustellen, aber immer in Papierform. Bestenfalls sollte der Arbeitgeber darin detailliert beschreiben,
welche Arbeiten der Praktikant ausgeführt hat und wie
diese zu bewerten sind. Aber eine Bescheinigung, dass
man das Praktikum absolviert hat, steht einem immer zu.
Wenn man also ein paar Grundregeln beachtet, kann
einem ein Praktikum sehr viel nutzen. Denn man sammelt
Erfahrung und lernt viel Neues – und auch wenn der Praktikumsberuf sich nicht als Traumjob entpuppt, weiß man
wenigstens, was man nicht will.
Einen wirklich guten Überblick vermittelt der
„Leitfaden Praktikum“, den das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegeben haben. Er ist kostenfrei auf der Website
des BMAS (www.bmas.de) erhältlich – einfach
Suchbegriff „Leitfaden Praktikum“ anklicken
und PDF downloaden.
768677500861
Die perfekte Bewerbung
Der erste Eindruck entscheidet, sagt man. Genau
das ist unsere schriftliche Bewerbung bei Firmen.
Und genau davon hängt unsere berufliche Zukunft
ab. Aber wie sieht sie aus, die perfekte Bewerbung?
Der Grundriss ist einfach: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – et voilà, der Einladung zum Vorstellungsgespräch steht nichts mehr im Wege. Eigentlich. Denn es gibt einige Gründe, derentwegen
Bewerbungen teilweise direkt aussortiert werden:
Fehler, Unvollständigkeit, Selbstkritik… Die Liste ist
lang. Doch wenn man sich vorher ein Konzept macht,
hat man eigentlich kaum Probleme.
Punkt 4: der Lebenslauf
Er gehört zur Bewerbung wie die Butter aufs Brot. Auch
hierbei sollte man auf eine klare Struktur achten, Schlampigkeit kommt gar nicht gut. Zeitliche Lücken werden
auch nicht gern gesehen.
Wenn man kein Deckblatt hat, muss man unbedingt ans
Foto denken: am besten ein freundlich wirkendes Passbild – wir wollen unsere eventuell späteren Chefs ja nicht
direkt mit Partybildern schocken.
Punkt 5: Zeugnisse
Punkt 1: ein gedankliches Konzept
Bevor ich mich irgendwo bewerbe, sollte ich mir überlegen: Wo liegen meine Stärken? Welche Fachkenntnisse
habe ich? Und was sind meine Berufsvorstellungen? Denn
Bewerber sollten sowohl wissen, was sie selbst zu bieten
haben, als auch, was sie von der Firma erwarten.
Punkt 2: ordentliche und vollständige Bewerbungsunterlagen
Das ist ein Muss, wenn man überhaupt eine Chance haben will. Eselsohren, Dreck und geknitterte Papiere – ein
absolutes No-Go. Am besten nimmt man eine Mappe; wer
möchte, kann ein Deckblatt einfügen. Auch ein einheitliches Layout ist wichtig – das wirkt professionell.
Punkt 3: ein formal korrektes, inhaltlich ansprechendes und präzise formuliertes Anschreiben
Die sind bei jeder Bewerbung essenziell. Beilegen sollte
man die zwei letzten Schulzeugnisse sowie Zeugnisse
von etwaigen Praktika und Nebenjobs – einen guten
Eindruck macht das immer.
Am Schluss noch was für die ganz Ambitionierten: eine
Motivationsseite. Darin begründet man, warum man
meint, dass die Ausbildung die richtige für einen ist.
Manchmal wird das auch vom Unternehmen verlangt –
ein Must-Do ist es sonst aber nicht.
Und wenn man dann alle Seiten unterschreibt, ist
sie eigentlich schon fertig: die perfekte Bewerbung.
Man muss sie nur noch rechtzeitig einschicken –
und die Einladung zum Vorstellungsgespräch kann
kommen.
„Ich bin der perfekte Bewerber, weil…“ Sobald unser
Profil genau auf die ausgeschriebene Stelle passt, kann
der Personalchef uns nur noch einstellen – also detailliert
darlegen, dass wir genau das Geforderte mitbringen.
Außerdem sehr wichtig sind die „Soft Skills“, die persönlichen Fähigkeiten: Lernfähigkeit, Flexibilität...
Allerdings sollte man von einer schlichten Aufzählung
absehen – das kann jeder. Besser nennt man Beispiele
und zeigt, dass man sich mit seinen eigenen Fähigkeiten
auseinander gesetzt hat; das gilt auch für Fachkenntnisse.
Außerdem ganz wichtig: klare berufliche Vorstellungen. Wenn Personalchefs den Eindruck haben, dass der
Bewerber nur am Geld interessiert ist, heißt es schnell
„adios, amigo!“.
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Das perfekte Anschreiben
„Sehr geehrte Frau Meier,
hiermit bewerbe ich mich für die freie Stelle als Köchin. Ich beende dieses Jahr die Schule, dabei sind
Mathe und Deutsch meine Lieblingsfächer. Ich bin
belastbar, teamorientiert und lernfähig.
Glaubwürdigkeit: Heutzutage weiß jedes Kind, dass es
Superman nicht gibt – die Selbstdarstellung muss also
authentisch und realistisch wirken. Und so sympathisch,
dass man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird.
Stärkenorientierung: Wenn mir ein Verkäufer alle Nach-
Über eine Einladung zu einem Vorstellunggespräch
freue ich mich.
Mit freundlichen Grüßen,
Mara Musterfrau“
Mit einer solchen Bewerbung hat niemand eine Chance
auf eine Ausbildungsstelle. Denn ein gutes Anschreiben ist das A und O – ist es nicht ansprechend, wird der
Lebenslauf oft nicht einmal beachtet. Aber wie legt man
dem Personalchef nahe, dass man der perfekte Bewerber
ist, ohne dass es überzogen klingt?
Den ersten Treffer landet man mit formaler
Richtigkeit.
Das heißt: Oben im Block rechts, links oder in der Kopfzeile steht die eigene Adresse; die Angabe einer Telefonnummer wird dabei gern gesehen – damit sind Bewerber
schnell erreichbar. Dann folgt die Adresse der Firma, bei
der man sich bewirbt.
teile eines Pullovers aufzählt, werde ich ihn wohl kaum
kaufen. Bei Personalchefs ist das ähnlich: Sie wollen
wissen, warum gerade ich der Bewerber bin, auf den sie
schon immer gewartet haben. Permanente Selbstkritik ist
da fehl am Platz. Vielmehr sollte man
1. auf die fachlichen Anforderungen der Stelle eingehen,
2. Eigeninitiative und Interesse – z. B. durch absolvierte Praktika – zeigen und
3. Beispiele für persönliche Fähigkeiten und Kenntnisse geben.
Damit liefert man eine kompakte Selbstpräsentation –
wenn man dann noch einen Eintrittstermin nennt, eine
höfliche Abschlussformel hinterherschiebt und eine
Unterschrift drunter setzt, hat man ein aussagekräftiges
Anschreiben. Und wenn man das rechtzeitig verschickt,
hat man beste Chancen auf eine Einladung zu einem
Vorstellungsgespräch.
Hierbei punktet man, wenn man sich namentlich an einen
Ansprechpartner wendet; das zeigt, dass man sich informiert hat. Nun kommen Ort und Tagesdatum, gefolgt von
der Betreffzeile – so ist direkt klar, worum es geht.
NO-GOs!
Neben formalen Aspekten und einer optisch
ansprechenden Gliederung ist aber vor allem
der Inhalt bedeutend.
Keine Rechtschreibfehler!
Zur Sicherheit lieber einmal mehr durchlesen.
Wichtig vor allem: keine Floskeln oder leeren Formulierungen verwenden – denn unter „ich bin flexibel,
teamorientiert und dynamisch“ kann sich kein Personalchef etwas vorstellen. Also: auf den Punkt kommen.
Freundlich und bestimmt, aber ohne lästige Umschweife
erklären, warum man die idealen Voraussetzungen für
den Job mitbringt.
Keine Satzwürmer!
Die sind nur verwirrend – sonst nichts.
Keine Bewertungen!
Bloß nicht lästern über z. B. Lehrer, das kommt
gar nicht gut.
Keine Mustervorlagen!
Bewerbungsmuster im Internet kennen auch die
meisten Personalchefs.
Dabei gibt es 3 Schlagworte:
Passgenauigkeit: Je besser mein Profil zu dem der freien
Stelle passt, desto höher sind meine Chancen auf den Job.
Das sollte ich auch entsprechend detailliert darlegen.
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Der perfekte Lebenslauf
Ohne ihn gibt es keine Bewerbung: den Curriculum
Vitae, kurz CV. Oder auf Deutsch gesagt Lebenslauf.
Denn schulische Karriere, beruflicher Werdegang
und zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten gehören zu den unerlässlich wichtigen Informationen für
jeden Personalchef.
Entscheidend hier ist, dass man eine gute Struktur hat.
Oft hört man auch den Begriff „tabellarischer Lebenslauf“, also eine stichwortartige Auflistung dessen, was
man im Leben bereits gemacht hat – das klingt vielleicht
komplizierter, als es ist.
Am Anfang stehen erst einmal die persönlichen
Daten.
Dazu gehören Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtstagdatum und -ort, Staatsangehörigkeit, ob und wenn ja
was man für einen Führerschein hat und die Berufe der
Eltern.
Dann geht es schon direkt weiter mit dem schulischen Werdegang, angefangen von der Grundschule
bis zum Abschluss.
Wenn man möchte, kann man auch seine Lieblingsfächer erwähnen, das muss man aber nicht. Dennoch wird
es in manchen Ausbildungsberufen gern gesehen – es
zeigt, dass das Fachinteresse auch schon zu Schulzeiten
bestand.
Damit hat ein Personalverantwortlicher einen Anhaltspunkt, wie hoch das Niveau eines Bewerbers bereits ist
und ob es den Anforderungen der ausgeschriebenen
Stelle gerecht wird.
Weiterhin sollte man ein paar Hobbies bzw. Interessen angeben.
Das bedeutet nicht, dass man sich seitenweise dezidiert
darüber äußert, wie gerne man Party macht, Alkohol
trinkt und Shoppen geht, sondern eher einen kleinen
Eindruck gibt:
Ob man Sport macht, ein Musikinstrument spielt oder
sich im Verein engagiert, das kann durchaus auch
Einfluss auf die Stelle bzw. die Chancen des Bewerbers
haben. Außerdem zeigt er damit Vielseitigkeit, die auch
in vielen Berufen gefordert wird.
Wenn man soweit fertig ist, fehlt eigentlich nur noch
eins: ein ansprechendes Foto.
Damit ist nicht der Schnappschuss vom letzten Samstagabend gemeint, der beweist, dass ich doch für jeden
Spaß zu haben bin – und auch nicht das neuste BikiniUrlaubsfoto.
Angemessen ist hier ein sympathisch wirkendes Passfoto. Immerhin wollen die Firmen ein Bild sehen von dem
Bewerber, der ihr neuer Azubi – und somit Repräsentant
der Firma werden könnte.
Der nächste Block könnte zum Beispiel die
Überschrift „Berufspraxis“ haben.
Darin beschreibt man dann, welche Arbeitserfahrung
man bereits durch Nebenjobs und Praktika hat sammeln
können. Bei vielen Personalchefs wird das sehr positiv
gewertet: Es zeigt Leistungsbereitschaft und vor allem,
sofern das Praktikum in der gleichen Berufsrichtung war,
wiederum tiefgreifendes Fachinteresse.
Zu guter Letzt sollte man den Lebenslauf mit Datum
und Ort versehen und unterschreiben – und dann,
zusammen mit allen anderen Bewerbungsunterlagen, nichts wie ab in die Post, damit das Problem
Le(e)hrstelle sobald wie möglich gelöst ist.
Der nächste wichtige Punkt sind PC- und
Sprachkenntnisse.
Dabei sollte man aber nicht nur einfach auflisten, welche
Fähigkeiten man hat, sondern unbedingt auch angeben,
wie weit fortgeschritten diese in einem bestimmten Bereich sind: also z. B. Excel (sehr gut), Winword (gut) oder
Englisch (fließend), Französisch (Grundkenntnisse).
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Das perfekte Vorstellungsgespräch
Da wir gerade beim Thema „erster Eindruck“ sind – auch
Pünktlichkeit wird groß geschrieben. Es ist sogar besser,
wenn man ein bisschen früher da ist. Zu spät zu kommen
nach dem Motto „ich bin so busy“ wird allerdings gar
nicht gern gesehen und sorgt für dicke Minuspunkte.
Wer aber faux-pas-frei den Weg ins Chefbüro gefunden
hat, kann gleich bei der ersten Frage nach einem Getränk
punkten: indem er um ein Wasser bittet. Viele halten es
für höflicher, abzulehnen, aber meist ist es andersherum.
Tunlichst zu vermeiden gilt aber ein Getränkewunsch à
la „großer Moccaccino mit zwei Amarettini und Sahne“ –
man ist ja nicht in einer Luxus-Café-Bar.
Es ist der Traum jedes Bewerbers: das Vorstellungsgespräch, die große Chance, den Personalchef persönlich von sich zu überzeugen.
Aber nur, weil die Hürde „schriftliche Bewerbung“
gemeistert ist, folgt noch lange nicht die Einstellung.
Im Gegenteil: Auch im Bewerbungsgespräch lauern
eine Menge Fallen, die einen im Nu ins Aus katapultieren können.
Deshalb gilt es, gewisse Dinge zu beachten – und
schon ist die Vertragsunterzeichnung nur noch
Formsache.
Ein solches Gespräch fordert zunächst eine gewisse
Vorbereitung: Man sollte sich über die Firma, in der man
arbeiten möchte, informieren – es gibt wenig Peinlicheres, als auf eine Frage zum Geschäftsfeld des potenziellen Arbeitgebers nicht antworten zu können.
Gedanken machen sollte man sich auch über Fragen nach
Werdegang und persönlicher Motivation – schließlich
wollen wir positiv auffallen und nicht durch anhaltende
Sprachlosigkeit.
Außerdem ist es ein Muss, auf ein gepflegtes Äußeres zu
achten; passende Kleidung ist dabei branchenabhängig.
Klar darf ein Personaler die Entscheidung, jemanden
einzustellen, nicht von der Optik abhängig machen.
Aber ein guter erster Eindruck ist der erste Schritt
zum Job.
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Dann wird‘s ernst. Dabei verkennen viele, dass das
Gespräch eine Selbstpräsentation ist. Das heißt, dass ich
den guten Eindruck, den ich wohl mit meinen Unterlagen
erweckt habe, unbedingt bestätigen möchte. Dazu muss
ich das Fachwissen, vor allem aber auch meine persönlichen Fähigkeiten beweisen.
Denn für Personalchefs stellen sich eigentlich nur
zwei Fragen: Kann der Bewerber die Stelle ausfüllen?
Und: Passt er von der Persönlichkeit her ins Team?
Somit ist es enorm wichtig, seine Stärken und Schwächen
zu kennen. Sicherlich sollte man Schwächen immer so
formulieren, dass sie einem weitestgehend positiv ausgelegt werden können, aber ein Auftritt mit den Worten
„Schwächen habe ich keine, ich bin perfekt!“ ist auch
nicht optimal.
Am Ende wird es immer gern gesehen, wenn man Fragen
stellt. Denn das zeigt, dass man sich Gedanken gemacht
hat und nicht vorbehaltlos alles annimmt.
Grundsätzlich ist eines wichtig: die Körpersprache. Wenn
ich einen nervösen, angespannten Eindruck mache, imponiert das dem Personalchef wenig – doch Überheblichkeit
bringt auch nicht weit.
Aber mit einem souveränen, freundlichen Auftritt, der die
fachliche Kompetenz unterstreicht, kann der Personalchef
gar nicht anders, als ohne zu zögern den Ausbildungsvertrag zu zücken.
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